Auf ins Kriegsjahr 2015

Das Kriegsjahr 2014 neigt sich dem Ende zu. Der dritte Weltkrieg der von der Wall Street geführten westlichen Terrorgemeinschaft gegen den Rest der freien Welt nahm im Jahr 2014 an verschiedenen Fronten weiter an Schärfe zu. Im nächsten Jahr ist mit weiteren Attacken des untergehenden Empires zu rechnen. Auf geht’s ins Kriegsjahr 2015 – und das mit Musik.

Der größte Fortschritt im dritten Weltkrieg ist 2014 auf dem Gebiet der Aufklärung gelungen. Der Propagandamaschine der westlichen Terrorgemeinschaft gelingt es immer schlechter, ihre Verbrechen zu verschleiern und die Identität ihrer Bündnispartner zu vertuschen. Auf der ganzen Welt geht der Trend in die Richtung, dass immer weniger Menschen den westlichen Massenmedien ihre Lügen abnehmen und immer mehr Menschen Verzerrungen, gezieltes Verschweigen, eine Art massenmedialer Gleichschaltung und eine US-amerikanische Agenda dahinter bemerken.

Es fällt immer mehr Menschen auf, wo die Frontlinien verlaufen. Auf der einen Seite stehen die USA, an deren Empire über Militärbündnisse wie NATO und ähnliche Funktionen erfüllende Wirtschaftsbündnisse andere Staaten der westlichen Terrorgemeinschaft eng angebunden sind. Die Stützpunkte des Wall-Street-Empires bei seinem weltumspannenden Griff nach Herrschaft sind insbesondere die Staaten der EU in Europa und die beiden anderen NAFTA-Staaten Kanada und Mexiko in Nordamerika, das zionistische Terrorregime „Israel“ und die wahhabitischen GCC-Steinzeitdiktaturen Saudi Arabien, Katar, VAE, Kuwait und Bahrain in Westasien, das mit Taliban und anderen Takfiri-Terroristen kooperierende pakistanische Regime in Mittelasien, das Weltkriegsverbrecher verherrlichende rechtsradikale Regime über Japan und das philippinische US-Marionettenregime in Ostasien, das auf Todesschwadronen basierende rechtsradikale Machtsystem Kolumbiens in Südamerika sowie die totalitäre marokkanische Diktatur, das genozidale und nach innen wie außen aggressive Kagame-Regime über Ruanda und ihre Partner in Afrika. Als nichtstaatliche Hilfskräfte der US-geführten Allianz des Schreckens, die sich selbst zynisch „westliche Wertegemeinschaft“ nennt, zunehmend besser zu erkennen sind unter anderem Nazis und andere Rechtsextremisten wie in Honduras, Venezuela und der Ukraine, unterschiedliche Takfiri-Terroristen mit islamischem Anstrich wie in Libyen, Syrien und Jundallah im iranisch-pakistanischen Grenzgebiet, nihilistische Terroristen mit kommunistischem Anstrich wie zum Beispiel die exil-iranischen PMOI, massenmörderische Todessschwadrone der Narco-Mafia wie etwa in Mexiko und Kolumbien, nihilistische Warlords wie in Somalia und Afghanistan, gewalttätige Separatisten wie die Peschmerga im Irak und die Dalai-Lama-Bewegung in China oder gleich eine wohlfeile Mischung aus gewöhnlichen Ganstern, Warlords, Falange-Faschisten, kolonialistisch-extremistischen Christen, Zionisten, islamisch eingefärbten Wahhabiten und Takfiri-Terroristen wie sie im libanesischen März 14 zu bestaunen ist. Immer deutlicher erkennbar wird auch, dass auf der anderen Seite in vorderster Linie im Widerstand gegen die seriellen Agressionen der westlichen Terrorgemeinschaft China, Russland, Iran, Syrien, Venezuela, Bolivien und Ecuador, Kuba, Nicaragua, die DPR Korea, Weißrussland, Zimbabwe, Hisbollah, Ansarullah, PIJ, PLFP und mit einigen mehr oder minder großen Abstrichen auch Indien, Südafrika, Brasilien, Serbien, Irak, Eritrea, Ghana, Sudan, Myanmar, Usbekistan, die PLO und Hamas – ihrer bekannten Schwächen zum Trotz – stehen und kämpfen.

Das globale Ziel der westlichen Terrorgemeinschaft wird, seitdem die Nord-Atlantische Terror-Organisation NATO es vor einigen Jahren offiziell verkündete, immer weiter bekannt und verstanden: Full-spectrum Dominance und Prompt Global Strike – oder anders ausgedrückt, die Herrschaft über die Welt, in allen Bereichen: Landkrieg, Luftkrieg, Seekrieg, Unter-derErde-Krieg, außerirdischer Krieg, psychologischer Krieg sowie Bio- und cybertechnischer Krieg. Auch wenn viele Menschen offiziell zu Zielen von US- und NATO-Militär erklärte Begriffe wie Full-spectrum Dominance und Prompt Global Strike nach wie vor nicht kennen oder nicht verstehen, so verstehen immer mehr Menschen das Ziel dahinter, nämlich dass die US-geführte westliche Gemeinschaft des Schreckens nichts anderes als die Errichtung einer totalitären Diktatur über die ganze Welt anstrebt, und das mit allen Mitteln und unter Missachtung aller grundlegenden menschlichen ethisch-moralischen Werte.

Auch wird immer mehr Menschen rund um den Globus bewusst, dass die Mittel, mit denen diese US-geführte globale Achse des Terrors ihren Machtbereich über den Rest der Welt auszuweiten versucht, von massenmedialer Lügenpropaganda, elektronischem Informationskrieg, totaler globaler Kommunikationsüberwachung, Bestechungen und Regime-Change-Operationen nach der Methode „Bunte Revolution“ über den verlogenen Ge- und Missbrauch von internationalen Organisationen wie UNO, ICC, IWF, Weltbank und WTO und global tätigen NGOs wie AI, HRW, Reporter ohne Grenzen, WWF, Greenpeace und Transparency International als geopolitische Kampfinstrumente, die Destabilisierung von Staaten durch Sanktionen, Maßnahmen des Wirtschaftskrieges und der Organisation und Unterstützung von Putschen bis hin zu systematischer Folter, gezielten Morden, als Proxies eingesetzten Todesschwadronen, gesponsorten Terrorgruppen und offenem militärischen Angriffskrieg reichen. Die gesellschaftliche Positionierung des Empires des Grauens wird dabei in zunehmendem Maße als flexibel erkannt, wodurch sich zunehmend mehr Menschen der geistig-moralische Nihilismus offenbart. Es fällt zunehmend auf, dass das nihilistische US-Empire von linksliberalen Parteien in Ungarn über Takfiri-Terroristen in Syrien bis hin zu faschistischen Todesschwadronen in der Ukraine jede Bewegung unterstützt, die dem Empire gerade nützlich erscheint, gleich ob es sich um moderate linksliberale Bewegungen oder verkommene Rassisten und Rechtsextremisten handelt. Angesichts dessen, dass die totale moralische Verkommenheit der sich selbst als „westliche Wertegemeinschaft“ oder „Washington Consensus“ bezeichnenden Achse des globalen Terrors immer mehr Menschen immer offensichtlicher wird, fällt es dem westlichen Propaganda-Apparat zunehmend schwerer Widerstand gegen das US-Empire und geopolitische Konkurrenten der westlichen Achse verächtlich zu machen und zu dämonisieren. Es gelingt dem westlichen Propaganda-Apparat zunehmend weniger, den Menschen weltweit eine irgendwie geartete moralische Überlegenheit des Westens einzureden.

Wesentliche Einzelereignisse auf dem Weg zur verbesserten Aufklärung der Weltbevölkerung über den Charakter des Empires des Schreckens waren 2014 unter anderem die Auffälligkeit der Einseitigkeit, Verzerrungen, Auslassungen und Lügen bei der massenmedialen Berichterstattung über die Lage in der Ukraine, das ungewohnt weitgehende Misslingen der Unterdrückung wahrheitsgemäßer Berichterstattung über die israelische Schuld an der Verhinderung einer Zwei-Staaten-Lösung in Palästina und zum „Operation Protective Edge“ genannten zionistischen Massaker in Gaza durch die zionistische Lobby, die Fortsetzung der Entlarvung der globalen Kommunikationsüberwachung durch Edward Snowden, der US-Kongressbericht zur von den USA systematisch angewandten Folter und die Bemühungen zur Offenlegung 28 geschwärzter Seiten des aus dem Jahr 2002 stammenden Berichts der „Joint Congressional Inquiry“ zu den Terroranschlägen von 9/11, aus denen die Verwicklung der saudischen Botschaft in den USA in die Vorbereitung, die Finanzierung und das Training saudischer 9/11-Terroristen hervorgehen soll, und die entsprechende Berichterstattung darüber.

Die wichtigste neue Front im dritten Weltkrieg, die 2014 heiß geworden ist, ist zweifellos der Kampf um die Ukraine. Hier war der westlichen Terrorgemeinschaft zu Beginn des Jahres 2014 mit Geld, Propaganda, False-Flag-Terror und einer Nazis einschließenden bewaffneten Speerspitze zwar 2014 ein anti-russischer Staatsstreich gelungen. Die mit dem Staatsstreich in Kiew verbundenen politisch-militärischen Ziele konnte die westliche Terrorgemeinschaft jedoch nur teilweise verwirklichen, und da, wo es ihr gelang, ist es möglich, dass ihr Sieg sich später als Pyrrhussieg herausstellen wird. Gelungen ist es der westlichen Achse des Schreckens mit dem Putsch, die Macht in Kiew und dem größten Teil der Ukraine zu übernehmen, einen Keil zwischen die Ukraine und Russland zu treiben, einen Keil zwischen die EU und Russland zu treiben, schädigende Sanktionen von USA und EU gegen Russland und die russische Wirtschaft herbeizuführen und die Beziehungen zwischen Russland und den USA zu belasten – was insbesondere radikale Vertreter der US-Israel-Lobby wie Victoria Nulands Ehemann Robert Kagan freuen dürfte, denen die Zusammenarbeit zwischen Russland und den USA in Bezug auf syrische Chemiewaffen und die P5+1-Gespräche mit Iran große Dornen im Auge sind. Nicht gelungen ist es der westlichen Achse des Terrors hingegen, die gesamte Ukraine unter Kontrolle zu bringen. Durch die im Einklang mit dem Mehrheitswillen der lokalen Bevölkerung erfolgte Eingliederung der Krim in Russland hat Russland insbesondere die Kontrolle über den strategisch wichtigen Militärhafen Sevastopol behalten und infolge des antifaschistischen Aufstandes im Donbass hat die westliche Terrorgemeinschaft trotz des erfolgreich herbeigeführten Putsches in Kiew die Kontrolle über den Donbass nicht gewonnen, wodurch aufgrund des offenen Territorialkonfliktes im Donbass eine Eingliederung der Ukraine in EU und NATO deutlich erschwert wird. Bezüglich der Wirtschaftssanktionen gegen Russland ist es so, dass diese Sanktionen Russland kurzfristig zwar schaden, sie langfristig jedoch möglicherweise den entgegengesetzten Effekt haben könnten, nämlich den, dass die russische Wirtschaft durch die mit den Sanktionen und Gegensanktionen einhergehende Verdrängung westlicher Importe durch russische Eigenproduktionen dauerhaft gestärkt wird. Das erfolgreich erreichte Ziel, einen Keil zwischen Russland und die EU und die USA zu treiben, könnte für die westliche Terrorachse zum perfekten Bumerang werden, indem Russland sich eben dadurch motiviert sieht, seine wirtschaftlichen, politischen und militärischen Beziehungen zu unabhängigen Staaten, insbesondere China, Indien und Iran, aber auch zu links regierten südamerikanischen Staaten zu stärken. Ein ungeplanter Nebeneffekt des von der westlichen Achse des Terrors gesponsorten Putsches in Kiew scheint es gewesen zu sein, dass international aktive russische Medien seitdem kein Blatt mehr vor den Mund nehmen, was die Schandtaten der westlichen Terrorgemeinschaft angeht, und damit zahlreichen Menschen die Augen geöffnet haben, auch was die Verlogenheit des westlichen Propaganda-Apparates betrifft. Für 2015 ist zu erwarten, dass zwar der heiße militärische Konflikt im Donbass eingefroren werden wird, die geopolitische Auseinandersetzung zwischen Russland und der westlichen Achse des Terrors, wenn überhaupt, dann nur wenig an Schärfe verlieren wird.

Die zweite große neue Front im dritten Weltkrieg, die 2014 wieder sehr heiß geworden ist, ist der Krieg im Irak. Im Irak hatte die westliche Achse des Terrors, geführt von ihren Mitgliedern Saudi Arabien und Katar, seit Jahren einen Regime Change vorbereitet, mit dem ausgehend von Mossul, Anbar und Erbil die eng mit den Widerstandsstaaten Iran und Syrien kooperierende irakische Regierung in Bagdad gestürzt werden sollte. Doch als der Plan zum Sturz der demokratisch gewählten Bagdader Regierung im Sommer 2014 dann mit dem Machtwechsel in Mossul in die heiße Phase trat, misslang der westlichen Achse des Terrors praktisch alles. Anstatt dass leicht steuerbare Proxy-Kräfte die Herrschaft erlangten, erlangte die außer Kontrolle ihrer saudischen Sponsoren geratene Terrorgruppe ISIS die Herrschaft in den Gebieten, wo die Bagdader Regierung Kontrollverlust erlitten hat. Nach der Machtübernahme in Mossul rief die Terrorgruppe ISIS ein Kalifat aus, wodurch sie die Legitimitätsgrundlage der saudischen Diktatur angriff, und führte, anstatt mit aller Macht gen Bagdad zu ziehen, größere Angriffskriegshandlungen gegen von Erbil aus geführte kurdische US-zionistische Peshmerga-Proxykräfte durch. Der sich daraus ergebende Schaden für die westliche Achse des Terrors könnte kaum größer sein. Anstatt gemeinsam mit ihren Proxykräften die anti-imperialistischen Bastionen des Widerstandes Bagdad und Damaskus zu erstürmen, sieht sich die US-geführte Allianz des Schreckens zum Schutz ihrer Stützpunkte in Riyad und Amman nun mit der Notwendigkeit konfrontiert, gemeinsam mit der Armee Bagdads, und Seite an Seite mit iranischen Revolutionsgarden, der syrischen Armee, Badr- und Sadr-Brigaden, Liwa Abu al-Fadhal al-Abbas, Asaib Ahl al-Haq und Hisbollah, gegen die aueßr Kontrolle geratenen saudischen ISIS-Proxykräfte zu kämpfen. Für 2015 darf erwartet werden, dass der Kampf gegen ISIS weitere Fortschritte machen wird, und der politische Fallout daraus sich weiter in die Richtung einer Verbesserung der Beziehungen zwischen den USA und Iran entwickeln wird, die es der zionistisch-wahhabitischen Speerspitze der westlichen Terrorgemeinschaft schwerer machen wird, Krieg gegen Iran anzuzetteln, und es Gegenkräften einfacher machen wird, Damaskus als Partner der USA im Kampf gegen Terror aus der Schusslinie der westlichen Terrorallianz zu nehmen.

Eine dritte Front im dritten Weltkrieg, die 2014 wieder heißer geworden ist, ist der Krieg im Jemen. Die Front im Jemen hat sich im Jahr 2014 ausgesprochen erfreulich entwickelt. Von Abdul-Malik al-Houthi geführten Ansarullah-Kräften ist es im Jahr 2014 mit nur wenigen Kampfhandlungen und viel Unterstützung durch die Bevölkerung gelungen, die wahhabitischen Kräfte der US-geführten Achse des Schreckens in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa von der Macht zu verdrängen, und im weiteren Verlauf des Jahres 2014 hat Ansarullah auch wesentliche weitere Teile des nördlichen und mittleren Jemens von saudisch geführten Proxy-Kräften der westlichen Terrorgemeinschaft, wie etwa Al-Kaida, befreien können. Für 2015 ist zu erwarten, dass Ansarullah die Position des Widerstandes gegen das US-zionistische Empire des Schreckens im Jemen ausbauen wird, obwohl die westliche Terrorallianz mit verstärktem Terror versuchen wird, die Befreiung Jemens aus den Klauen des Terrors zu verhindern.

Die mit Abstand tödlichste Front im dritten Weltkrieg war 2014, wie schon im Vorjahr, Syrien. Die syrische Armee und die syrische Bevölkerung tragen, global gesehen, nach wie vor die Hauptlast der militärischen Abwehr der militärischen und terroristischen Aggression der sogenannten „westlichen Wertegemeinschaft“ gegen den Rest der freien Welt. Im Jahr 2014 hat die syrische Armee an drei wesentlichen Stellen im Kampf gegen den von der US-geführten Achse vorangetriebenen Terrorkrieg gegen Syrien wichtige Fortschritte gemacht. Die syrische Armee hat – unterstützt von lokalen Bürgerwehren sowie libanesischen, irakischen, iranischen und wohl auch afghanischen Freiwilligen – im Jahr 2014 die drittgrößte und zentralsyrische Stadt Homs bis auf die am Stadtrand gelegene Vorstadt Waer vollständig vom Terror befreit, den Terrorismus im Umland der Hauptstadt Damaskus in einige kleinere Terrorenklaven wie Ost-Ghouta zurückgedrängt und die vom Terrorismus befallenen Gebiete in der nordsyrische Metropole Aleppo nahezu umzingelt. Die syrische Armee hat damit im Jahr 2014 die Grundlage gelegt, um im Jahr 2015 die drei größten syrischen Städte Aleppo, Damaskus und Homs wieder vollständig unter Kontrolle zu bringen, wodurch in Verbidnung mit der von der syrischen Armee ohnehin erfolgreich verteidigten gesamten Küste Syriens sowie den ebenfalls erfolgreich verteidgten Großstädten Hamah, Idlib und Suwaida die Grundlage gelegt ist, dass die syrische Armee basierend auf der Kontrolle über alle wesentlichen Bevölkerungszentren Syriens den Krieg gegen den Terror im Laufe der nächsten Jahre vollständig gewinnen wird. Der syrischen Armee kommen dabei Faktoren zuhilfe, die von der sogenannten „westlichen Wertegemeinschaft“ bei der Planung und Durchführung ihres Terrorkrieges gegen Syrien nicht oder nur unzureichend durchdacht worden waren. Der wesentliche dieser Faktoren besteht darin, dass die westliche Terrorgemeinschaft sich darin verkalkuliert hat, mit der takfiristischen Terrorgruppe Al Kaida verbandelte Proxy-Gruppen zum Sturz der Regierung in Bagdad einsetzen zu können. Wie sich spätestens im Laufe des Jahres 2014 zeigte, neigen Al-Kaida-Gruppierungen dazu, die Anweisungen ihrer Sponsoren zu missachten und Dominanz in allen Gebieten anzustreben, in denen sie eine signifikante Präsenz haben. So ist es der westlichen Achse des Terrors im Jahr 2014 trotz intensiver terroristischer und millitärischer Bemühungen nicht gelungen, die ihr entglittene saudisch gesponsorte Terrorgruppe ISIS im Osten und Nordosten Syriens unter Kontrolle zu bringen, und gegen Ende des Jahres 2014 hat die Al-Kaida-Gruppe Nusra Front außerdem die von der westlichen Wertegemeinschaft unterstützten Terroristen im Nordwesten Syriens weitgehend unterworfen. Für das Jahr 2015 ist außer der fortschreitenden Befreiung Syriens durch die syrische Armee damit zu rechnen, dass der gleiche Fehler der westlichen Terrorallianz auch im Südwesten Syriens ähnliche, von der westlichen Terrorallianz unerwünschte, Ergebnisse hervorbringt wie im Nordwesten Syriens. Insgesamt ist deshalb für das Jahr 2015 damit zu rechnen, dass der Druck auf die US-geführte Achse des Terrors zunehmen wird, Seite an Seite mit der syrischen Armee gegen ihr entglittene Al-Kaida-Gruppen wie ISIS und Jabhat Al-Nusra zu kämpfen, auch wenn das den besonders zionistisch und wahhabitisch geprägten Mitgliedern der westlichen Achse des Terrors überhaupt nicht schmecken wird.

Eine recht alte Front im dritten Weltkrieg ist der Krieg in Afghanistan, wobei zu dieser Front gestrost das pakistische Grenzgebiet zu Afghanistan hinzugerechnet werden kann. Seit nunmehr über 35 Jahren versucht die westliche Achse des Terrors Afghanistan mit kriegerischen Mitteln unter ihre Kontrolle zu bringen, zunächst durch die Unterstützung eines Terrorkrieges islamischer Extremisten gegen die afghanische Regierung und zuletzt durch eine direkte Besatzung Afghanistans mit US-geführten Truppen. Doch der Krieg in Afghanistan intensiviert sich wieder und forderte 2014 mehr Opfer als in den Jahren zuvor. Für 2015 ist mit einer weiteren Intensivierung des Krieges in Afghanistan zu rechnen. Nach der ergebnislosen Versenkung von Billionen von US-Dollars in das Projekt, die uneingeschränkte Kontrolle über dieses Herzstück Zentralasiens zu bekommen, sah es zuletzt so aus, als wäre die westliche Achse des Terrors froh, wenn sie dieses teure Angriffskriegsprojekt ohne größeren Gesichtsverlust einfach aufgäbe. Doch da das von der US-geführten Achse des Terrors besetzte Afghanistan die weltweite Zentrale der Heroinproduktion ist und der Handel mit Heroin wesentliche Beiträge zur Stabilisierung des Bankensystems der sogenannten „westlichen Wertegemeinschaft“ leistet, hat die westliche Achse des Schreckens sich 2014 trotz der horrenden Kosten entschlossen, für viele Jahre Soldaten der US-Armee, der deutschen Bundeswehr und Kameraden aus anderen Staaten in Afghanistan zu belassen, um eine reibungslose Produktion von Heroin für den Weltmarkt zu gewährleisten. Versuche der Gegner des US-Imperialismus, dem durch Wahlsiege in Afghanistan und Pakistan entgegenzuwirken, schlugen 2014 größtenteils fehl. Sowohl Imran Khan in Pakistan als auch Abdullah Abdullah in Afghanistan schafften es nicht, sich gegen saudische Petro-Dollars und den üblichen Wahlbetrug der Lakaien der westlichen Wertegemeinschaft entscheidend durchzusetzen. China arbeitet gegenwärtig intensiv daran, seine Wirtschaftsbeziehungen zu Pakistan dahingehend einzusetzen, um dem vom afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet ausgehenden Terror Grenzen zu setzen. Auch wenn die Ergebnisse dieser Bemühungen bislang eher bescheiden sind, ist für 2015 zu erwarten, dass China diese Bemühungen verstärken wird.

Die ideologisch, politisch und religiös aufgeladenste heiße Front im dritten Weltkrieg ist zweifellos die Front in Palästina. Im Jahr 2014 hat der palästinensische Widerstand gegen das westliche Empire des Schreckens zwei wesentliche Siege erzielt, die in ihrer Art unterschiedlicher kaum sein könnten. Erstens ist es der von der PLO dominierten palästinensischen Autonomiebehörde zu Beginn des Jahres 2014 gelungen, einem sehr großen Teil der Öffentlichkeit der Welt deutlich zu machen, dass die palästinensische Seite mit jedem halbwegs gerechten Frieden in Palästina einverstanden wäre, die Seite der israelischen Besatzungsmacht hingegen jede friedliche Lösung des Nahostkonfliktes ablehnt. Und zweitens ist es einer aus PIJ, Hamas, PLO, PLFP und weiteren Widerstandsgruppen bestehenden palästinensischen Volksfront in Gaza im Sommer 2014 gelungen, eine Aggression des israelischen Kolonialregimes trotz erheblicher Verluste insoweit abzuwehren, dass das israelische Apartheidregime aus seinem Massaker in Gaza keinerlei politisch-militärischen Vorteil ziehen konnte. Die auf diesen beiden, sehr unterschiedlichen Erfolgen aufbauenden Resultate des palästinensischen Widerstandes zeigen sich unter anderem in Aufforderungen der Parlamente verschiedener westeuropäischer Staaten, einen Staat Palästina anzuerkennen. Zwar hat eine kurz vor Jahresschluss von Jordanien eingebrachte Resolution im UN-Sicherheitsrat, der zufolge das zionistische Regime sich binnen dreier Jahre aus den nach 1948 besetzten gebieten Palästinas zurückziehen muss, noch nicht die erforderliche Neun-Stimmen-Mehrheit gefunden und auch haben die USA als Vetomacht dagegen gestimmt, doch das Thema wird mit hoher Wahrscheinlichkeit im Jahr 2015 wieder auf die Agenda des UN-Sicherheitsrates kommen, und es ist nicht unwahrscheinlich, dass die palästinsische Position in der Weltdiplomatie sich derweil verbessern wird und das koloniale zionistische Apartheid- und Besatzungsregime dabei unter größeren internationalen Druck kommen wird.

Eine der traurigsten heißen Fronten im dritten Weltkrieg war auch im Jahr 2014 Libyen. Nach der Zerstörung des fortschittlichsten afrikanischen Staates aufgrund seiner anti-imperialistischen Haltungen im Jahr 2014 ist Libyen auch im Jahr 2014 weder zur Ruhe gekommen, noch hat es da signifikante Fortschritte bei der Wiederherstellung der legitimen libyschen Staatsgewalt unter der grünen Flagge der Jamahiriya gegeben. Im Jahr 2014 sah die Situation in Libyen im Großen und Ganzen so aus, dass sich Kräfte unter dem Kommando des CIA-Mannes Khalifa al-Hiftar blutige Kämpfe mit Al Kaida, ISIS und der Muslimbruderschaft nahestehenden Kräften geliefert haben. Der grüne Wiederstand saß dabei entweder abseits oder hat den CIA-Mann Khalifa al-Hiftar im Krieg gegen bis vor Kurzem mit der westlichen Achse des Terrors verbrüderten Takfiri-Terroristen unterstützt. Für 2015 ist leider kaum Besserung in Sicht, anzunehmen ist, dass auch das Jahr 2015 in Libyen davon geprägt sein wird, dass sich die Kräfte von CIA und Al-Kaida ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse der friedlichen Bevölkerung gegenseitig bekriegen, während die in der ausgleichenden und anti-imperialistischen Tradition des libyschen Revolutionsführers Muamar Al-Gaddafi stehenden Kräfte auch 2015 weiterhin im Abseits stehen werden.

Die vielleicht deprimierendste heiße Front des dritten Weltkrieges fand sich auch 2014 vermutlich im ostafrikanischen Staat Somalia. Nahezu 25 Jahre ist es mittlerweile her, dass die westliche Terrorgemeinschaft in Somalia für den Sturz des „Diktators“ Siad Barre gesorgt hat, vorgeblich um dort mehr Demokratie, Menschenrechte und Wohlstand zu verbreiten. Auch wenn es 2014 in Somalia einige leichte Verbesserungen der Sicherheitslage gegeben haben mag, so ist das Bild in Somalia auch heute noch geprägt von unterschiedlichen Fraktionen der „westlichen Wertegemeinschaft“ unterstützten Warlords, die ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung gegeneinander Krieg führen. Für 2015 ist leider kaum Besserung in Sicht. Von Zeiten wie unter Siad Barre, wo Somilia ein Urlaubsparadies war, ist Somalia nach wie vor weit entfernt.

Im Jahr 2014 zunehmend ins Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit gelangt ist die nigerianische Front im dritten Weltkrieg. Beflügelt von der Zerstörung Libyens durch den Washington Consensus breitet sich der von der saudisch-katarischen Fraktion der sogenannten „westlichen Wertegemeinschaft“ unterstützte Takfiri-Terrorismus in zahlreichen Staaten Nord- und Westafrikas aus. Anders als in einigen Nachbarstaaten funktioniert die Infrastruktur Nigerias noch insoweit, dass Nigeria in der Lage ist, der Welt die abscheulichen Verbrechen der Takfiri-Terroristen kund zu tun. Die nigerianische Regierung hat entschiedene Maßnahmen ergriffen, um der Plage Herr zu werden, doch bisher fehlen überzeugende Belege dafür, dass diese Bemühungen von Erfolg gekrönt sind. So ist leider auch 2015 mit Meldungen von Massenmorden und massenhaften Geiselnahmen aus Nigeria zu rechnen.

Die Liste gegenwärtig heißer Fronten im dritten Weltkrieg ist bei Weitem nicht vollständig. Ergänzend seien hier beispielsweise wenigstens erwähnt der Sudan und Südsudan, Mexiko, der Libanon, Zentralafrika, der ägypische Sinai, Bahrain, die saudische Qatif-Region und der Kongo, wo auch blutige, mörderische und teilweise massenmörderische Fronten im dritten Weltkrieg existieren.

Neben den heißen und blutigen Fronten gibt es im dritten Weltkrieg allerdings auch noch nicht weniger wichtige kalte Fronten, wo insbesondere mit den Mitteln von Wirtschafts- und Informationskrieg gekämpft wird. Bezüglich des globalen Wirtschaftskrieges der westlichen Achse des Terrors gegen die freie Welt ist es unzweifelhalft so, dass die einzige Macht, die von der Wirtschaftskraft her mit der Allianz des Schreckens mithalten kann, die von der kommunistischen Partei geführte Volksrepublik China ist. Einzig die Volksrepublik China hat wirtschaftlich den breiten Rücken, der notwendig ist, um der Achse des Terrors im Wirtschaftskrieg die Stirn bieten zu können. Die Volksrepublik China will zwar, um einen neuen kalten Krieg möglichst zu vermeiden, nicht so gern dabei gesehen werden, aber letztlich ist es die Volksrepubik China, die sämtlichem Widerstand gegen die US-geführte Achse des Terrors, von Russland, Weißrussland, Ungarn und Serbien über Brasilien, Argentien, Venezuela und Kuba bis hin zu Iran, Syrien, DPR Korea und Zimbabwe mit Krediten und Investitionen einen wirtschaftlichen Rettungsring gegen die wirtschaftskriegeerischen Maßnahmen des „Washington Consensus“ reicht. Und diese wirtschaftliche Fähigkeit hat China auch erst vor kurzem erworben. Der wesentliche Punkt, weshalb die wirtschaftskriegerischen Maßnahmen der westlichen Terrorachse gegen Syrien, Iran und Russland nicht funktionieren wie erhofft, ist, dass China den Rücken der von der westlichen Allianz des Terrors attackierten Staaten hält. Für 2015, und auch darüber hinaus, ist damit zu rechnen, dass China weiterhin den Rücken der von der westlichen Achse des Terrors angegriffenen Staaten hält, denn die chineische Führung ist sich bewusst, dass geopolitische Partner Chinas sich nur mit chineischer Hilfe gegen die wirtschaftskriegerischen Attacken behaupten können, und China hat ein ureigenstes Interesse daran, dass geopolitische Partner Chinas im Kampf um eine multilaterale globale Ordnung nicht untergehen.

China selbst ist wirtschaftlich gegenwärtig in eine wesentliche Schlacht gegen die US-geführte westliche Achse verwickelt, in der China sich darum bemüht, das von den USA vorangetriebene Projekt TPP durch RCEP und FTAAP zu durchkreuzen. Auch wenn Chinas Wachstumsrate 2015 weiter nachgeben sollte, so wird China weiterhin derjenige Staat der Welt mit dem absolut gesehen größten Marktzuwachs. Die potentiellen TPP-Partner der USA werden also weiterhin um Zugang zum chinesischen Markt konkurrieren, weshalb China 2015 in der Schlacht um TPP und RCEP zumindest das unentschieden wird halten können. Gleichzeitig ist für 2015 damit zu rechnen, dass 2014 von China vorangetriebene und kapitalisierte Alternativen wie BRICS-Bank, SCO-Bank, AIIB und Seidenstraßenfund zu den weltwirtschaftlichen Institutionen des „Washington Consensus“ Weltbank, IWF und ADB allmählich ihre Tätigkeit aufnehmen werden, sie damit allmählich an Bedeutung gewinnen werden, und zunehmend mehr Staaten um diese Investitionsmittel buhlen werden. Diese Entwicklung wird die geopolitische Position Chinas weiter stärken. Zu denken ist hier auch daran, dass es China 2015 möglicherweise gelingen mag, mit diesen Investitionsmitteln bisherige Mitglieder der westlichen Terrorallianz von ihren NATO- und EU-Bündniszwängen zu befreien. Dies könnte, was augenfällig ist, insbesondere Ungarn, Griechenland, Spanien und die Türkei betreffen, aber auch, was 2014 weitgehend unter dem Radar der öffentlichen Aufmerksamkeit passiert ist, Bulgarien, wo die westliche Terrorgemeinschaft im Jahr 2014 mit Mitteln des Propaganda- und Wirtschaftskrieges einen Bankrun initiiert hatte, um mit wirtschaftlichem Druck die Gaspipeline South Stream zu verhindern.

Ein weiteres Thema des Wirtschaftskrieges der westlichen Allianz des Schreckens gegen die freie Welt sind die Sanktionen, die vom zionistisch-wahhabitischen Flügel der sogenannten westlichen Terrorgemeinschaft unter dem erfundenen Vorwand der Bekämpfung eines nicht-vorhandenen Atomprogrammes gegen den Iran vorangetrieben wurden. Hier ist für 2015 damit zu rechnen, dass der zionistische Flügel der US-geführten Terrorallianz auch 2015 stark genug sein wird, um die offizielle Einstellung der wirtschaftskriegerischen Maßnahmen gegen Iran zu verhindern, gleichzeitig Iran, China und Russland jedoch stark genug sein werden, um die Effektivität des anti-iranischen Sanktionsregimes weiter zu verringern.

Das letzte große weltwirtschaftliche Thema, dem an dieser Stelle einige Gedanken gewidmet werden sollen, ist der Ölpreis. Für 2015 ist weiterhin damit zu rechnen, dass die saudische Komponente der westlichen Terrorallianz durch Fördern und Fracken auf Teufel komm raus dafür sorgen wird, dass der Ölpreis im Vergleich zu den Vorjahren relativ niedrig gehalten wird. Dies geschieht nicht zuletzt in der Absicht, Russland und Iran damit zu treffen. Russland und Iran werden mit den Auswirkungen dieses Ölpreiskrieges dank chinesischer Wirtschaftsstärke und Solidarität jedoch fertig werden. Treffen wird der saudisch geführte Ölpreiskrieg insbesondere die kanadische Ölsandindustrie und die Fracking-Industrie der USA, wodurch 2015 die gesamte Wirtschaft Nordamerikas wieder ins Trudeln kommen kann. Des Weiteren setzt der Ölpreiskrieg Venezuela heftig unter Druck, was im Jahr 2015 dazu führen kann, dass die westliche Allianz des Schreckens versuchen wird, blutige Regime Changes in Venezuela und beim eng mit Venezuela verwobenen Partner Kuba zu versuchen. In Bezug auf Venezuela und Kuba gilt es im Jahr 2015 also besonders wachsam zu sein.

Bezüglich der Auseinandersetzung mit der Achse des Terrors durch Wahlen hat der Widerstand gegen die globale Achse des Schreckens mit den Siegen von Dilma in Brasilien und Modi in Indien große Siege bei der Verteidigung der BRICS erzielt. Im Jahr 2015 geht es bezüglich Wahlen in die Offensive, insbesondere die Wahlen in Griechenland und UK versprechen spannend zu werden. Hier besteht 2015 die Chance, das westliche Empire des Grauens zu spalten.

Das Parteibuch wünscht seinen Lesern einen „guten Rutsch“ ins Kriegsjahr 2015.

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18 Gedanken zu “Auf ins Kriegsjahr 2015

  1. Liebe (r) Parteibuchautor(en), vielen Dank für die unermüdliche Arbeit und diese top Analyse der Welt. Einen guten Rutsch und weiterhin die nötige Energie diese Arbeit fortzuführen.

  2. Vielen Dank für die gründlichen Analysen. Noch mehr Dank für den Optimismus, der UNS Kraft gibt, weiterzumachen. Vor allem klar herauszustellen, wer der Feind, der Menschen ist. Der grösste Dank ist der Erfolg. Millionen interessierter Menschen täglich, die auf BLOGS wie diesem und auf YOUTUBE nach einer Erklärung suchen, die nicht von den NATO Hetzorganen beherrscht werden Dies hat Dein BLOG geschafft, dies haben wir geschafft. UND, bis jetzt haben uns NOCH weder die Gewerkschaften, die LINKE DKP, Friedensfreunde bürgerlicher Parteien /Organisationen oder das Ausland unterstützt. Was mag erst passieren, wenn WIR von den genannten erstmal finanziell und organisatorisch die Unterstützung für Massen Demos und sogar Streiks erhalten; weil denen gar keine adere Wahl mehr bleibt ? Wenn Millionen Demonstranten AMI GO HOME rufen und in derseben Zeit ein vierwöchiger Generalstreik zeigt, WER das Volk ist ? Ein Gutes und Noch erfolgreicheres neues Jahr von ganzen Herzen.

  3. Russland hat den ersten und den zweiten WK überstanden und wird auch den Kalten Krieg überstehen, da bin ich gewiss. Aber ob diese so aufgeblasenen US und deren Vasallen das unbeschadet überstehn werden ist mir eher schleierhaft.
    Mein Blog gegen diese Erdölbarone und deren Infight, steht auch seit Dezember und ist wichtig für die Aufklärung des korrumpierten Zeitgenossen, weil als Abhängiger ist jeder nur Kanonenfutter: https://eckieok.wordpress.com/

  4. Beste Wünsche für das neue Jahr, vielen Dank für die gute Arbeit und besonders für die glänzende Analyse.

    Dass der imperialistische Umbau des Nahen und Mittleren Ostens im Zentrum des Geschehens weiterhin diktatorisch über die Köpfe der meisten betroffenen Menschen hinweg betrieben wird, ist wohl nach wie vor hinreichend erkennbar. Auch die Ziele sind anscheinend dieselben wie schon zu Zeiten von US-Präsident W. Bush

    1. Brechen der „Achse des Widerstandes“ und Förderung der israelischen Expansion

    2. Beschlagnahme der Erdgasfelder in Syrien und der gesamten Region

    3. Balkanisierung des „Nahen und Mittleren Ostens“ in untereinander in Streit gehaltene und daher leicht zu beherrschende Kleingebilde.

    Ermöglicht durch die leider erfolgreiche Sabotage des Friedensplans für Syrien auf der
    Genf 1-Konferenz 2012, die das Ergebnis des vom Imperium verlorenen ersten Propaganda- und Terrorkrieges gegen das syrische Volk war, genannt „Arabischer Frühling“.

    Nachdem das syrische Volk den, nach dem Ende von Genf 1 begonnenen zweiten Propaganda- und Terrorkrieg vom Typ Nicaragua, trotz zermürbender Dauernachfuhr von Todesschwadronen, ebenfalls gewonnen und das Imperium die folgende Genf 2-Friedenskonferenz zum Scheitern gebracht hatte, wurde offenbar zum eher mittel- oder langfristigen Erreichen oben genannter Ziele der dritte Propaganda- und Terrorkrieg begonnen, diesmal gezielt gegen die territoriale Integrität der Republik Syrien: das ISIS-Projekt alias Daesh, ISIL, IS etc.

    Die Funktion einer unter dem Markennamen „ISIS“ oder „IS“ speziell zu diesem Zweck aufgestellten Truppe von Lohnterroristen, bestand dem Ergebnis nach darin, bestimmte Gebiete im Norden des Irak und im Norden und Osten Syriens, gemäß einer der Realität angepassten Version des Sykes-Picot-Plans, dem bereits 2013 in der NY-Times veröffentlichten Wright-Plan[1], ethnisch zu säubern, wonach einer zu Recht schockierten Weltöffentlichkeit die anschließenden Bombardierungen, Nachschublieferungen und alle sonstigen Unterstützungsleistungen des Imperiums, als moralisch unabdingbare, humanitäre Maßnahmen verkauft werden konnten.

    Ob es sich bei den fast gleichzeitig propagierten sogenannten „moderaten Rebellen“, die nun die durch das Imperium angeblich von den „IS“-Söldnern des Imperium „befreiten“ Gebiete Syriens in Besitz nehmen sollen, überhaupt um verschiedene Söldnerbanden handelt oder um dieselben „IS“-Söldner des Imperiums, die wahlweise zu „moderaten Rebellen“ umbenannt werden und damit gleich vor Ort bleiben könnten, erscheint vor dem Hintergrund der mehr als fadenscheinigen Taktik zumindest fraglich.

    Ende Januar 2015 findet die von der Russischen Föderation organisierte Syrien-Friedenskonferenz statt. Sollte dort das Imperium die territoriale Integrität Syriens diskutieren wollen, mit dem Argument, die nunmehr angeblich von „moderaten Rebellen“ oder Kurden, also vom Pentagon, aber, da meist Wüste, tatsächlich von niemandem kontrollierten Gebiete mit der Stadt Raqqa und den Erdgasfeldern, gehörten nicht mehr zu Syrien, auch weil es dort gar keine sich zur Republik Syrien bekennende Bevölkerung mehr gebe, dürften die letzten Zweifel an den hinter dem US/IS-Projekt stehenden Absichten ausgeräumt sein.

    [1] Imagining a Remapped Middle East

    http://www.nytimes.com/2013/09/29/opinion/sunday/imagining-a-remapped-middle-east.html?pagewanted=all&_r=1&

    How 5 Countries Could Become 14

    http://www.nytimes.com/interactive/2013/09/29/sunday-review/how-5-countries-could-become-14.html?ref=sunday

  5. „Doch da das von der US-geführten Achse des Terrors besetzte Afghanistan die weltweite Zentrale der Heroinproduktion ist und der Handel mit Heroin wesentliche Beiträge zur Stabilisierung des Bankensystems der sogenannten “westlichen Wertegemeinschaft” leistet“.

    Weiß jemand wo man nachlesen kann, wie das funktioniert?

    1. Christian
      Hier sind drei aufschlussreiche Links dazu, dass die Herrschaft über den illegalen Drogenhandel schon seit Jahrhunderten eine wesentliche Säule der Macht des Empires ist.

      Wie der Opiumhandel im 19. Jh aussah, erfährt man etwa im Wikispooks-Artikel zu David Sassoon:

      https://wikispooks.com/wiki/David_Sassoon

      Zum Heroinhandel im 20. Jh hat Alfred McCoy wesentliche Hintergründe der Steuerung durch die USA entlarvt, etwa in The Politics of Heroin in Southeast Asia:

      http://en.wikipedia.org/wiki/The_Politics_of_Heroin_in_Southeast_Asia

      Dass das verkommene Empire nicht nur den Heroinhandel, sondern auch den Kokainhandel organisiert, deckte unter anderem Gary Webb auf:

      http://en.wikipedia.org/wiki/Dark_Alliance

      Zentrum des Kokshandels in den USA war offenbar Arkansas, die politische Heimat der den zionistischen Seilschaften in den USA sehr verbundenen Clintons.

      Im 21. Jh scheint sich daran, dass das verkommene Empire den Drogenhandel organisiert, wenig geändert zu haben. Der Guardian berichtete etwa im Jahr 2009: Drug money saved banks in global crisis, claims UN advisor

      http://www.theguardian.com/global/2009/dec/13/drug-money-banks-saved-un-cfief-claims

      Kurzum: das Bankensystem des verkommenen US-geführten Empires wurde in der Finanzkrise 2009 mit Drogengeldern „gerettet“ – sagte nicht irgendwer, sondern Antonio Maria Costa, Chef des UN Office on Drugs and Crime.

      Ich denke, das müsste reichen, damit du selbst weiter recherchieren kannst.

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