Feiern zur Vorweihnachtszeit in Aleppo

Während die letzten der von der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft unterstützten Terroristen in Aleppo auf ihre Evakuierung warten, feiern die Einwohner von Aleppo die Vorweihnachtszeit so ausgelassen wie nie zuvor.

Nach viereinhalb Jahren von Terror und Qualen hat Aleppo den schwarzen Jihadi-Fluch weggetreten und den Sieg gefeiert.

Die von der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft und ihren Komplizen unterstützten Terroristen in Syrien hassen alle christlichen Glaubensstätten und Symbole und die beliebten Weihnachtsbräuche ganz besonders, denn der oberste spirituelle Führer ihres Dienstherren Saudi Arabien hat sie zur Zerstörung aller Kirchen auf der arabischen Halbinsel aufgerufen. Die Einwohner von Aleppo haben in den letzten Jahren nicht zuletzt das Recht, Weihnachten feiern zu dürfen, gegen die Lakaien und Antichristen der westlichen Wertegemeinschaft verteidigt, und sie haben den harten Kampf gewonnen. So feiern sie nun die Vorweihnachtszeit in Aleppo, ob es der westlichen Wertegemeinschaft und ihresgleichen passt oder nicht. Nicht nur Fahnen der syrisch arabischen Republik und Portraits von Assad, sondern auch Fahnen von Russland und Hisbollah sowie Portraits der wahrhaften Freunde des Christentums, Putin und Nasrallah, waren dabei fast so allgegenwärtig wie die weihnachtliche Dekoration.

Licht an:

Und Musik:

Und Tanz:

Was könnte es schöneres geben, als den Sieg über die von der westlichen Wertegemeinschaft unterstützten antichristlichen Terroristen mit einer rauschenden Vorweihnachtsparty zu feiern? Die Aleppiner kamen in Massen.

Und die Stundenten und Stundentinnen in der Universität von Aleppo hatten auch eine Party, zwar weniger weihnachtlich, aber garantiert ohne wahhabitische Burka und stattdessen mit viel Spaß. Die Evakuierung der letzten Terroristen aus Aleppo konnte zwar am Dienstag noch nicht wie erhofft beendet werden, weil die Terroristen mal wieder herumzicken, aber das stört in Aleppo niemanden mehr wirklich. Dann werden sie eben am Mittwoch evakuiert, und am besten gleich bis zu ihren Sponsoren nach Europa, die ihre „moderaten Rebellen“ doch ach so sehr lieben. Also, Hand auf’s Herz, wer möchte diese Hunger leidenden Menschenrechtsaktivisten aus Ost-Aleppo nicht lieber heute als morgen als Flüchtling in Berlin begrüßen?

Merkel hilf! Die gerade nach Idlib evakuierten „Rebellen“ sind derweil schlecht gelaunt, weil sie die Aleppiner Bevölkerung nun nicht mehr daran hindern können, Weihnachten zu feiern. Doch auch die von der westlichen Wertegemeinschaft unterstützten Terroristen und ihre Helfer in der Provinz Idlib haben gerade neue Quellen von Freude gefunden.

Unzählige von der westlichen Wertegemeisnchaft unterstützte Weißhelme und andere moderate zivile Rebellenhelfer freuen sich über die Terroranschläge gegen den russischen Botschafter in Ankara und gegen den Weihnachtsmarkt in Berlin.

So sind sie, die moderaten Halsabschneider für Demokratie und Menschenrechte in Syrien, die die deutsche Bundesregierung im Auftrag der Israel-Lobby auch mit dem Geld deutscher Steuerzahler unterstützt. Diese wahhabitischen Antichristen lieben nunmal den Terror, und das nicht nur in Syrien, sondern auch anderswo, unter anderem in Deutschland.

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14 Gedanken zu “Feiern zur Vorweihnachtszeit in Aleppo

  1. Wer wohl bei uns so alles schon zur Zeit und vor allem zukünftig politisch sowie medial gefeiert und (symbolisch) mit Teddybären begrüßt wird?
    Nicht etwa die Al-Nusra-Front? Haben ja schließlich so tapfer gegen den „Schlächter“ Assad gekämpft die armen „Refugees“ und Al-Kaida muss man sie ja auch nicht gleich nennen, damit der ahnungslose Michel keine Schnappatmung bekommt….)
    Leider ein eher realistisches Szenario:

  2. Solche Bilder gehoerten selbstverstaendlich in jede anstaendige Nachrichtensendung – in der Tagesschau etc. werden sie dennoch (aeh, ok, deshalb…) wahrscheinlich (aeh, ok, sicherlich…) nicht erscheinen –
    – wir leben halt in einem schlagseitigen Land – Costa Concordia laesst gruessen! (…huppsala, bin ja in Ghana – aber, denk ich an D in der Nacht… :)))

      1. Die Feiernden können ja unmöglich alles Christen gewesen sein? Also feiern alle Konfessionen miteinander. Ein schönes Gefühl, daß sich Menschen egal welcher Religion sie angehören sich trotz des Elends so miteinander freuen können.
        Ich wünsche Syrien alles Gute und endlich Frieden.

  3. Die Wartezeit für weitere Evakuierungen ist bei Eintritt der Dunkelheit beendet. Die 8 Busse aus Kefraya und Foua sind in Aleppo angekommen. Der Shuttleservice für weitere Kämpfer wird gestartet (sana news, leider extrem gestört).
    Restliche verbliebene Hardcore-Demokraten wollen einen Fernreisebus zu netten Dschihadisten ins Ausland. Angeblich sollen die Verhandlungen zu einem Ergebnis geführt haben (Al Masdar).
    Vielleicht hat denen jemand das deutsche BILDungsblatt vorgelesen und die Stellenangebote der Bundeswehr.

    Freuen wir uns, dass einige Zivilisten zusätzlich den Glanz in Aleppo erleben dürfen.

  4. ich will die terroristen ja auf keinen fall in schutz nehmen aber wo liest du denn in dem verlinkten fb post das sie sich über die Geschichte in Berlin freuen? sind doch eher sarkastische Kommentare das es, ihrer Meinung nach, sicher den syrischen Flüchtlingen zugeschoben wird. oder interpretiere ich das falsch?

    1. Georg

      Na, die Schadenfreude der Rebellen in Idlib am Terror auch in Berlin ist schon nicht zu übersehen. „Hahahahahahaha.“ Freilich finden sie den Terroranschlag in Ankara noch besser, ja sogar so gut, dass sie ihr Profilbild mit dem des Attentäters ausgetauscht haben, um ihre Wertschätzung für den Attentäter zu zeigen. Und sie hoffen darauf, dass auch der Terroranschlag russische Interessen stört, vermutlich etwa der zionistischen Argumentation folgend, dass der Westen mehr tun muss, um die „moderaten Rebellen“ zu unterstützen, weil die sonst alle zu Terroristen werden – wobei denen überhaupt nicht einleuchtet, dass sie das Argument, die Rebellen seien so moderat, dass sie alle Terroristen werden, wenn ihnen was nicht passt, ihre Versuche, sich einen moderaten Anstrich zu verpassen, völlig unterminiert.

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