Syrische Armee schließt Tasche um Uqayribat

Inoffziellen Berichten zufolge ist es der syrischen Armee und ihren Partnern heute von Ihriya aus Norden und dem Bergzug Shair aus Süden kommend gelungen, die östlich von Salamiya in der Provinz Hama gelegene ISIS-Hochburg Uqayribat einzukesseln.

Auf einer von @Souria4Syrians veröffentlichten Karte stellt sich die Lage in Uqayribat damit wie folgt dar – gelb umrandet die Fortschritte gestern und heute:

Southfront betrachtet den Kessel um die ISIS-Hochburg Uqayribat mit Stand 13:47h als noch nicht ganz 100% geschlossen, sieht die Lage aber sonst sehr ähnlich:

Wenn die syrische Armee nicht absichtlich ein Ventil lässt, um die ISIS-Tasche einfacher ausräumen zu können, dann dürfte der ISIS-Kessel auch so dicht sein. Bis die Tasche offiziell bestätigt wird, kann es erfahrungsgemäß aber noch eine ganze Weile dauern.

Nachtrag 23:50h: Hier ist noch eine Karte von @Serem001 zur Gesamtlage in Syrien:

Deutlich zu sehen ist da, dass die neu geschaffene ISIS-Tasche in Zentralsyrien von der Fläche her ziemlich groß ist. Gut erkennbar ist auch, dass ISIS direkt östlich der neu geschaffenen Tasche schon von drei Seiten umzingelt ist, weshalb das ganze Gebiet zwischen Ithriya und Sukhnah schon bald an die Armee gehen könnte.

Nachtrag Freitag Mittag: Letzten Informationen zufolge hat die syrische Armee die ISIS-Tasche um Uqayribat doch nicht ganz geschlossen, sondern absichtlich eine kleine Lücke gelassen, um ISIS-Terroristen die Möglichkeit zur Flucht zu geben:

Die Flucht von ISIS-Terroristen könnte die Einnahme der Tasche einfacher machen.

Nachtrag Freitag Nachmittag: Die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA teilt mit, dass die syrische Armee in Uqayribat eine große Anzahl von ISIS-Terroristen eingekesselt hat. Damit ist die Einkesselung der Uqayribat-Tasche nun also offiziell.

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33 Gedanken zu “Syrische Armee schließt Tasche um Uqayribat

  1. Ein guter Tag, Gratulation!
    (den Rest habe ich schon im Vorgängerfaden geschrieben)

    Interessant diese Meldung von Sputnik Französisch

    Ist das ein offizieller Antrag an die UNO, die US-geführte Koalition zu verurteilen und des Landes zu verweisen?

    Gibt es für solche Anträge geregelte Verfahren?

    1. Sehr geehrter andreas, solange der Bevollmächtigte, der Herren „menschen“ Dynastien, Jeffery Feldman, der Generalsekretär ist nichts, als ein Winke August,die Macht bei der UNO hat, sind solche Anträge, nur hilflose Gesten, der hat bis jetzt ALLE Anträge, die Menschen und Völkerrecht Verbrechen, des KriegsKöter USA, seiner Herren betraf: ABGESCHMETTERT

  2. Das ist doch alles Wüste, das wird man nicht 100% dicht bekommen, da kann immer noch IS raus, wenn sie wollen (und SAA wird da sicher nachts auch das eine oder andere Auge zudrücken).
    Übrigens bestätigt, das auch die immer wieder dargestellte Meinung, wie unwichtig doch das Gebiet östlich von Homs ist. (Halt irgendwas stimmt an dem Satz nicht, muss man wohl noch mal überdenken.)

    1. Was ist wichtig, was ist weniger wichtig, und was ist dringend.
      Bei begrenzten Ressourcen muss man entsprechend priorisieren.

      Extrem wichtig war die Verbindungsstraße Salamiyah-Ithriya, hing doch daran die ganze Versorgung von Aleppo und alle weiteren Gebiete, die von den Tigern befreit wurden.

      Diese Straße war aus dem Gebiet Ost-Homs bedroht, es gab mehrere Unterbrechungen.

      Aber die Einnahme des Gebietes selber ist nicht wichtig.
      Da sind die Bevölkerungszentren, die wichtiger sind, Aleppo, Damaskus, Homs, Hama, Daraa, Deir ez Zor, etc.

      Des weiteren strategisch oder auch symbolisch wichtige Orte, Aleppo, Damaskus, Homs (Al Wear war vor gar nicht langer Zeit noch „grün“), Deir ez Zor, Palmyra.
      Oder die Grenzgebiete, und natürlich Gebiete in denen die Gefahr bestand und teilweise besteht, dass „grüne“ oder „gelbe“ sich „schwarze“ Landstriche einverleiben.

      Dann ressourcenreiche Gebiete. Die Öl- und Gasfelder in den jetzt befreiten Gebieten haben eine gewisse Bedeutung, aber nicht die Orte Uqayribat, Soha, Abu Hanaya etc.

      Dann kommt es auch immer auf die notwendigen Ressourcen an.
      Der Vormarsch von Westen aus gegen das Gebiet in Ost-Homs war sehr zäh, kostete viele Opfer, und es gab nur wenig Fortschritte.

      Die Vorstöße in den letzten Tagen auf dem weniger gesicherten und sehr dünn besiedelten Gebiet dürften auch Opfer gekostet haben; aber eher wenig im Vergleich, und sie waren ein voller Erfolg.
      Das Gelände ist gefährdet, es könnte harte Gegenangriffe geben.
      Deshalb werden sie wohl das Gebiet nach Osten schnell säubern.

      Die Bedeutung der Straße nach Ithriya nimmt durch die neuen Verbindungen ab. Die Lage für die Eingeschlossenen ist strategisch aussichtslos.
      Vielleicht ist es vom Osten aus angesichts des fehlenden Nachschubes relativ schnell einzunehmen; bisher hat die SAA auch keine ISIS-Kessel gelassen, Bustransport nach Idlib ist wohl keine Option.
      Aber sie sollten und werden wohl auch nicht wieder mit hohen Verlusten vom Westen aus anrennen.

  3. Und weiter geht es.

    Bei wikimapia keinen passenden Ort gefunden, mal sehen; meine Vermutung ist ja, dass es jetzt dort sehr schnell geht.

    1. Das geht so schnell wie in Ost-Qalamoun damals.
      Bald alles rot bis Sukhnah-Al Kawn.

      1. andreas

        Gut möglich, dass SAA und Partner als nächstes das gesamte Gebiet zwischen Ithriya, dem Bergzug Shair, Sukhnah und der Oase Kom einnehmen.Der Sperrriegel zur Einkesselung von Uqayribat und Umgebung wäre dann rund 80 Kilometer breit und die syrische Armee bekäme gleichzeitig über Palmyra eine brauchbare Alternativroute von Damaskus nach Aleppo.

  4. Völlig richtige Taktik erst einmal in Zentralsyrien zu kesseln und zu räumen. Dadurch werden sicher zehntausende Soldaten und Milizen frei, um danach dem IS in Deir-Zorr ein Ende zu setzen. Ich vermute Syrien wird den IS eher aus dem Land jagen wie der Irak.

  5. Ich glaube, dass Kessel um Uqayribat wird sich länger halten. Dort sind Einwohner Islamisten und es gibt viele kleine Dörfer. Bei 2. Kessel Nordwestlich von Sukhna haben Islamisten wahrscheinlich schon geleert. Aber ohne 2. Kessel ist 1. Kessel so was von verloren.
    Leider um meinen Pessimismus treu zu bleiben, in Jobar und Al Teima duldet SAA grösse Verluste. Islamiste lassen SAA Vorrücken und dann sprengen sie gesamte Haus in Luft. Angeblich verdienen viele auf Regierung Seite von Schmügel zu Islamisten. Islamisten haben immer noch genug TOW und Munition.

    1. *** Angeblich verdienen viele auf Regierung Seite von Schmügel zu Islamisten. Islamisten haben immer noch genug TOW und Munition. ***
      Sehr geehrte/r zgvaca, wie sollen die Syrischen Heimatverteidiger, die Höllenbrut, mit US TOW Systemen und Munition für NATO und oder Israel Waffen beliefern. Das Übernehmen die US Army und die IDF, schon selber, oder glauben sie, das Russland sich wagen würde, US oder Israelische Versorgungs- Hubschrauber oder Flugzeuge abzuschießen, wie sie es eigentlich machen müssten, wenn es nach Menschen und Völkerrecht gehen würde ???

    2. Ja leider.
      Es kommt zwar immer noch viel aus Jordanien, Irak und Israel, sowie per Luftfracht von den Golfdiktaturen, aber ohne viele lokale Verräter und Kriegsgewinnler auf Seiten von SAA und Verbündeten, wäre es niemals möglich die je nach Quelle noch 30.000-50.000 Daesh Kämpfer in Syrien und Irak und deren Familien, was nochmal das Mehrfache ausmacht, ernähren, versorgen und immer wieder neu bewaffnen und aufmunitionieren zu können.
      Da die Terroristen fast nur noch kleine Dörfer mit wenig Zivilbevölkerung halten, sollte vermehrt und verstärkt auf Thermobarische- und Vakuumbomben oder schlicht schwere Flächenbombardements zurückgegriffen werden, um die SAA Verluste zu minimieren.

  6. Schoigu sagte kürzlich, in Deir Ezor werde der Krieg wesentlich entschieden. -Und was kommt danach?

    Der alte Blutsäufer Kissinger warnt schon vor einem „iranischen Imperium“, gehe der Syrienkrieg verloren. Und wenn dieser raffinierte altgediente Kriegsverbrecher solch einen Blödsinn redet, dann scheinen die internationalen Tiefstaatler tatsächlich ein ernstes Problem zu haben.

    Dieses Problem aber liegt nicht in Syrien, im Iran oder sonstwo im Nahen Osten, sondern in UK und in den USA selbst.

    Brexit und Trump sind nur die Zeichen der Zeit, daß der angelsächsische Massenmensch in UK und USA nach fünfhundert, bzw. nach zweihundert Jahren Blutzolls kriegsmüde scheint. Und eine erneute Brutkastenlüge, ein erneutes 9/11, ein Giftgasangriff hier und da können den ermüdeten Kampfgeist der angelsächsischen Massen kaum noch aufputschen. Einzig die Söldnerarmeen der int. Tiefstaatler morden ohne wenn und aber weiter. Diese Söldnerarmeen bedürfen aber der Fassade des legitimen Militärs, um eben hinter dieser Fassade das schreckliche Handwerk fortführen zu können. Denn ohne diese Fassade des legitimen Militärs erscheinen die Söldnerarmeen schlagartig als das, was sie sind: als gedungene Mörderbanden der int. Tiefstaatler > siehe IS.

    Das Überlebenselexier der int. Tiefstaatler aber ist der dauerhafte Krieg der Völker gegeneinander. Nur in dieser giftigen Atmosphäre können sie ihr Imperium schaffen und erhalten. Und selbst bei totaler Macht über die Erde würden diese … regelmäßig Kriege inszenieren; zur Aufrechterhaltung der Angst als Steuerinstrument und zum persönlichen Vergnügen des Bedarfes an Schwefelgeruch und verwesenden Menschenfleisch.

    Aber nun ist guter Rat teuer! Der angelsächsische Massenmensch funktioniert als Militärbütel nicht mehr. Woher nur einen neuen nehmen?

    Im Grunde bleibt nur der Han-Chinese in seiner gewaltigen Zahl als brauchbares Instrument der int. Tiefstaatler zur Fortführung der Erderoberung. Also Anschläge in Peking, Staatsstreich durch gekaufte Militärs und Machtübernahme durch die int. Tiefstaatler.

    -Feuchte Träume oder auch Angst vor den drei Reichen auf dieser Erde?

  7. Nachdem wahrscheinlich schon der ganze nördliche Teil der „Mitteltasche“ leer ist, ging es gestern auch noch weite Richtung Osten, von Sukhnah aus.

    Laut watanasy bis zur Najin Gas Station, 8 km östlich.

    Nach Ivan Sidorenko, der ja gerne unbestätigte Meldungen direkt von Kämpfern postet, sind sie schon 17 km östlich bei “ Al Sukhnah gas station (Sarookh CP)“; bei wikimapia nicht verzeichnet.

    Auf den Karten mit eingezeichneten Städten und Orten kommt ja jetzt fast nichts mehr bis kurz vor Deir ez Zur; ISIS ist durcheinander, die Linien durchbrochen, das Momentum kann man nutzen, muss allerdings aufpassen, dass es nicht zu dünn wird und das Hinterland gesichert ist.
    Sie werden das schon machen.

    1. 24 Resistance Axis hat eine Karte von diesem Gebiet.

      Und er hat Karten die nahelegen, dass es noch ein paar Kilometer bis zum Zusammenschluss fehlen, ein Rückzugsweg für ISIS offen sei.

      Die Gegend hier
      http://wikimapia.org/#lang=de&lat=35.113449&lon=38.041878&z=14&m=b&show=/37137487/Tall-Husayyah-(788m)
      ist nicht sehr geeignet für größere Bewegungen, das dürfte eigentlich nur ein Pfad sein, der zwischen den als eingenommen gemeldeten Stellungen liegt.

      Im südlichen Teil der westlichen Tasche (oder Kessel) hat die NDF zwei Orte eingenommen; die waren auf den meiste Karten aber schon rot.

  8. LAND-FREE ZONE
    По сообщению представителей СДС, заместитель командующего коалиции по борьбе с ИГ – Руперт Джонс заявил, что США не позволят Сирийской Армии пересечь Евфрат: этот регион — бесполётная зона.

    „LAND-FREE ZONE
    Nach Angaben von Vertretern der VTS, der stellvertretende Kommandeur der Koalition gegen die IG – Rupert Jones sagte, dass die USA nicht erlauben, die syrische Armee überqueren den Euphrat: die Region eine Flugverbotszone.“

    Auf Militarymaps.info ein Punkt/Marker westlich von Deir Ez Zor…

    Die spinnen wohl langsam: Russen sind legal in Syrien – Amis nicht.

    Flugverbotszone seitens der Russen/Syrien einrichten und fettich is.

    Wird immer unverhohlener und offener, wen USPPA unterstütrtzt und schützt: den IS und Al Kaida. Nix von wegen „Kampf gegen Terror und IS“.

    – Konrad Fitz –

    1. Englisch:
      „Robert Jones,
      We will not allow the Syrian regime forces to bypass the Euphrates River this region is a no -fly zone

    2. Konrad

      Was soll eigentlich USPPA bedeuten? United States Powered Paragliding Association?

      1. Das sind infantile Wortkreationen von dem Verräter Russophilus aus dem deutschen (ehemaligen) Saker-Blog, nachdem dieser auf feindliche und zündelnde Art sich offiziell vom amerikanischen Saker-Blog abgetrennt hat (bzw. wegen mehrfachen Verrat, Verleumdung, Beleidigung usw. rausgeworfen wurde).
        Grund: Er war oft anderer Meinung wie der US-Saker und hatte diesen auf übelste Art verleumdet (US-Agent, usw).
        Nachdem er die gut informierte und fleißige Seitenbetreiberin vom deutschen Saker-Blog Dagmar Henn und viele andere Schreiber systematisch rausgemobbt hat (er war am Anfang nur ein Leser, dann Moderator für Kommentare), schreibt er für seine sektenartigen Mitglieder oft in eigenkreierten Abkürzungen, um ein Wir-Gefühl herzustellen.
        Nun tummeln sich hier seine Fans wie Konrad und F. Klingenberg und einige mehr rum und schleudern – meiner Meinung nach – geistigen belang- und inhaltslosen Dünnpfiff durch den Raum – nicht um Informationen zu teilen oder interessante Diskussionen anzuregen – sondern aus egozentrischer Selbstdarstellung.

        Ich bitte die Moderation, die sonst ausgezeichneten Kommentare vieler nützlicher Diskutanten, mit einer strengen Moderation zu schützen, da dieser Blog einmalig ist. Danke und Grüße

      2. NureinStammleser

        Ich kann da nach Durchsicht nur beifplichten. Die Moderation war hier jüngst nicht strikt genug.

  9. USA richten „Schutzzone“ gegen die syrische Regierung in ölreicher Region östlich des Euphrats ein

    In gewohnter Wildwest-Manier verbieten die USA der syrischen Regierung, die Souveränität über die ölreichste Region Syriens herzustellen. Kurden und US-gesponserte Söldner sollen dafür die Region besetzen.

  10. Zu befürchten ist allerdings auch, daß die, durch drittklassige Philosophie-Architekten geplante Neue Weltordnung, sich als ein brennender Papiertiger entpuppt, welcher nun gefährlich auf dem Schreibtisch der weltmachtbesoffenen Strategen brüllend damit droht, die vor ihm zitternden Idioten selbst aufzufressen?

    Weltmacht ist Schöpfung, Schöpfung ist Geist, Geist ist friedlich.

    1. Zum dritten.

      So das Parteibuch gestern auf 3-Sat die verbal-verbrechrischen Auslassungen des Volker Perthes verfolgt hat -dann wird auch deutlich erkennbarer, wie heimlich diese Kamarilla inzwischen zu agieren versucht: hänge eher die Architekten als die Philosophen.

      Die gehen bereits an das eigene Fleisch; und versuchen mittels der Massenpropaganda immer noch vorzugeben, das sie uns fressen statt sich selbst.

      Feiertage?

      1. Jener Volker Perthes, von der Bundesregierung, der den Befehl von dem eigentlichen Chef, der UNO, Jeffery Feltman, umgesetzt hat und in Berlin, die Höllenbrut geschaffen und zu einer Kampftruppe zusammengeschweißt hat, die den Plan, For the Greater Middel East , in Syrien Verwirklichten sollten.

    1. „According to a military source exclusive to Al-Masdar News, army forces have reached the outskirts of ‘Uqrayribat from two sides.“

      Die Quelle scheint sehr exclusive zu sein, es wird bisher auch nirgends zitiert.

      Uqrayribat wird immer als das Zentrum bezeichnet, das wäre schon überraschend.
      Liegt auch „mittendrin“ in dem Kessel.

      Es gab gestern teilweise Berichte, dass Mount Bilas eingenommen sei; von dort sind es rund 10 Km bis zu den Ausläufern, weitgehend bergab.

      Wenn ISIS durch den Durchbruch jetzt große Verwirrung in den eigenen Reihen hat und die Kommunikation flöten gegangen ist, könnte es sein, dass sie gleich richtig scharf nachgegangen sind.

      Andererseits ist das sehr gefährlich; vielleicht klopfen sie auch nur mal an und ziehen sich wieder zurück, mal sehen.

  11. „„Robert Jones,
    We will not allow the Syrian regime forces to bypass the Euphrates River this region is a no -fly zone“

    Das war bei einem Treffen mit dem „civil council von Raqqa“ in Ain Issa.

    Dabei auch Brett McGurk, der zitiert wird mit:

    „There was a no- fly zone to the Syrian regime above the Raqqa,we will try to drive fhe regime south of the Euphrates River“

    McGurk ist US-Sonderbeauftragter im Kampf gegen ISIS.

    Offenbar machten sie da einen auf dicke Hose gegenüber Damaskus.

    Der Rahmen sieht wie folgt aus: die SDF und in der Hauptsache Kurden reißen sich den Hintern auf, um Raqqa einzunehmen, mit vielen vielen Verlusten.

    Und es steht natürlich die Frage im Raum, was nach der Einnahme kommt.

    Die statements legen nahe, dass die Amis den Kurden derzeit versichern, dass sie sie gegen Angriffe der SAA verteidigen würden.

    Das wäre blöd; andererseits ist ein ANgriff auf Raqqa auf der Prioritätenliste noch sehr weit unten, erst ISIS, dann AL Qaida und die anderen Terroristen, dann deren „moderate“ Unterstützer, danach Verhandlungen mit den Kurden, wie es jetzt weitergeht im Lande.
    Erst bei einer Nichteinigung ist ein Angriff überhaupt eine Option.

    Andererseits zeigen die Äußerungen: wenn es irgend geht, sollten sie so schnell wie möglich über den Euphrat ins IS-Gebiet übersetzen; wenn dort erst mal „gelb“ ist, wird alles viel schwieriger.

    1. *** Die statements legen nahe, dass die Amis den Kurden derzeit versichern, dass sie sie gegen Angriffe der SAA verteidigen würden. ***
      Wo das US Imperium, seine Bluttriefenden Stiefel in den Boden gerammt hat und die Amis, haben schon Strategisch, ihre Militärstützpunkte, über IHR Protektorat Kurdistan verteilt. Das sie ihren Worten auch Taten folgen lassen, konnte man bei den Abschüssen der Syrischen Flieger und bei dem Bombardieren, von Syrischen Heimatverteidigern gesehen, die den Grenzen, von Kurdistan / Euphrat, zu nahe gekommen waren. Sie haben, die neue Grenze, mit dem Euphrat festgelegt. Genauso wie sie die Grenzen, von ihrem Drogenhandels Zentrum Kosovo, festgelegt haben.

      1. Na mal abwarten lieber Felix Klinkenberg.

        Wenn die SAA über den Euphrat geht, an einer Stelle, an der auf der anderen Seite ISIS ist, dann gibt es keinerlei sinnvolle Begründung, oder Deckmäntelchen.

        Deshalb ist es wichtig und dringend, den Fuß auf die andere Seite zu kriegen, so lange die SDF in Raqqa gebunden ist.
        Die Luftlandeoperation letztens (auch wenn es keine Fallschirmspringer waren) würde ich als Übung dafür ansehen; die Russen haben sicher das Gerät für die Pontonbrücke schon vor Ort, falls es daran mangelte.

        Aber generell: Trump ist bisher nicht damit aufgefallen, möglich viele Länder besetzen zu wollen.
        Lässt sich doch mit Handel idR viel mehr Gewinn rausschlagen.

        Wenn ISIS besiegt ist, braucht es eine US-Strategie für Syrien und Irak; „Kampf gegen ISIS“ trägt dann nicht mehr weit.

        Auf Trumps große Linie läge ein Deal, bei dem us-amerikanische Firmen beim kommenden Wiederaufbau-Boom in den vom Krieg zerstörten Gebieten in Syrien und Irak vorn dabei sind.

        Die bestehenden Basen gerade im syrischen SDF-Gebiet würde ich da eher als Verhandlungsmasse sehen; gegen Damaskus wird da wahrscheinlich nicht viel an Entwicklung passieren, im Mini-Kurdistan, umgeben von Feinden.

        Aber ja, es gibt auch andere Einflussgruppen in den USA, denen reicht es, dort Stützpunkte zu haben und etwas Öl zu vermarkten.

  12. Jetzt melden auch die letzten den Zusammenschluss als Breaking News, bspw:

    24 Resistance Axis‏ @Syria_Hezb_Iran 8 Min.Vor 8 Minuten
    BREAKING: #SAA units from Ithriyah & Sha’er link up in vicinity Mount Fasidah/Khashabiyah:
    ‚Uqayribat Pocket Created!

    Scheinbar gab es ein offizielles Statement.

  13. Sehr geehrter andreas , das Dunkle Imperium, hat noch NIE eine Begründung, jedenfalls KEINE Sinnvolle gebraucht, wenn es Massakrieren wollte. Für ihre Arbeit und Kampfdrohnen / WIR, reichte und reichen, immer Lügenpropaganda. Sie Bombardieren und Morden und Plündern, ohne irgendjemanden zu fragen, sondern nur: WEIL SIE WOLLEN UND KÖNNEN.
    Und bei ihrem Mord und Plünderzug über die Welt, hält sie niemand auf.

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