Blanke Wut

Es kommt angesichts der geradezu täglichen offensichtlichen Kriegsverbrechen der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft in Westasien mit Hunderttausenden oder Millionen von Toten nicht oft vor, dass wir im Parteibuch „blanke Wut“ äußern, aber angesichts des heutigen Tagesschau-Artikels „Keiner soll mehr an Krebs sterben müssen“ möchten wir das heute tun.

Jeder halbwegs verständige Mensch weiß, dass sich die äußerst unterschiedliche, facettenreiche und ungemein tödliche Krankheit „Krebs“ nicht durch ein „Strategiepapier“ der EVP bezwingen lässt.

Natürlich wäre es zu begrüßen, wenn mehr Geld in die Entwicklung von Behandlungsmethoden für Krebs gesteckt werden sollte, aber das damit verbundene Versprechen, dann würde niemand mehr an Krebs sterben, ist pure Scharlatanerie. Krebs ist extrem schwierig und für die Überlebenschancen kommt es auf unzählige Details an. Ein solches Detail ist zum Beispiel eine engagierte Pflege, und genau da hält das Merkel-Regime die Mittel knapp.

Das „Strategiepapier“ der EVP bedeutet nicht viel mehr, als dass die herrschende Politik auf die mögliche Entwicklung eines fantastischen, und vielleicht auch billigen Wundermittels setzt, während sie für die real existierenden Behandlungen, die viel Personal und Geld dafür benötigen, die Mittel vorsätzlich knapp hält.

Nachtrag 04:15h: Wer hier zu diesem Artikel in den Kommentaren Unfug verbreitet, muss mit einer sofortigen roten Karte rechnen.

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36 Gedanken zu “Blanke Wut

  1. ***
    „Das Ganze ist mehr als die Summe der einzelnen Teile.“ Das Ganze ist so durchgreifend sabotiert, dass es als Normalität erscheint.
    Dank für die äußerst guten Beiträge und Moderation! und alle Mühen!

    1. Auch wenn schon etwas älter – immer wieder sehr gut,
      und es gibt was zum schmunzeln. Hoffen wir mal, dass
      die notwendigen Veränderungen in den politischen
      Ansichten mit Zorn, aber nicht mit zerstörerischer Wut
      angegangen werden. So sehe ich auch Russland im
      Widerstand gegen den „Werte-Westen“ – der Zornpegel
      wächst, aber man hütet sich, der zügel-losen Wut nach-
      zugeben.

  2. Diese Wut ist genauso verständlich wie die über die sonstigen Aktivitäten der selbsternannten Eliten, denn auch dieses „Projekt“ gaukelt m. E. humanistische Motive nur vor, um mehr Macht und mehr Gewinne zu generieren.
    Während diese „Eliten“ die realen Lebensbedingen der Menschen, insbesondere der Hilfsbedürftigen, stetig verschlechtern, spielen sie mit ihren Ängsten, Wünschen und Hoffnungen, um zu verschleiern, daß ihnen die einfachen Bürger völlig egal sind.

  3. Das Schlagwort Krebst ist derart vielgestalt, dass es mittels Schlagworten nicht abgetan ist.

  4. Ja, während hunderttausende im Nahen und mittleren Osten (und acht bis zehn Millionen Menschen in den letzten 22 Jahren in Zentralafrika – http://wipokuli.wordpress.com/2014/04/08/ruanda-eine-halbe-wahrheit-ist-eine-ganze-luge-zwanzig-jahre-tolldreiste-desinformation/ ) sterben, und während „Denkknechte in den Neocon Think Tanks vom biologischen Krieg träumen (https://wipokuli.wordpress.com/2017/06/29/a-reminder-neocon-think-tanks-and-fascism-zur-erinnerung-neocon-think-tanks-und-faschismus/ ), schwadronieren diese Leute eurozentrisch von der heilen(den) Welt! Unglaublich!
    Herzliche Grüße

  5. Hallo Nocheinparteibuch,
    ich lese hier nun seit ca. 2 Jahren fast täglich den Blog und muss mich jetzt einmal recht herzlich für die gut rechergierten Beiträge bedanken. ***

  6. Liebes PB, deinem Beitrag kann ich nur zustimmen, und ich spreche aus eigener Erfahrung, das Damoklesschwert schwebt nach wie vor über dem Betroffenen, auch wenn man vorläufig hofft, es eingedämmt zu haben; es gibt kein Wundermittel gegen diese heimtückische Krankheit; mit diesem „Strategiepapier“ wird den Menschen etwas vorgegaukelt, die Realität sieht anders aus;

  7. Aufgrund einer schweren Krebserkrankung meines geliebten Vaters habe ich mich 2015 auf die Suche nach einer Heilung gemacht. Dabei wurde ich von meiner Mutter auf eine Mainstreamsendung (3SAT) aufmerksam gemacht.
    ***

  8. Wie unsere Regierigen mit den Kranken spielen, sieht man ja auch an der Pflege. Sie klopfen sich gegenseitig auf die Schultern, das man mehr Pflegestellen geschaffen hat, verschweigt aber, das man dazu die Gebühren für die Pflegeheime erhöht. Man zahlt Pflegeversicherung, aber die Kosten, die man zusätzlich zahlen muss, wenn man ein Pflegefall wird, steigen auch. In vielen Fällen landen die dann bei den Sozialämtern der Kommunen, die dann wieder Gebühren anheben. Dabei wissen wir, das die Zahl, die man neu versucht ein zu stellen nicht mal reichen und das qualifiziertes Personal fehlt, da der Stress zu groß und die Bezahlung zu schlecht.
    Aber unsere Parteidiktaturen haben wieder ein Wunder vollbracht.

  9. Das müsste der Direktlink sein
    http://www.eppgroup.eu/document/123075
    ansonsten auf dieser Seite hier zu finden.
    http://www.eppgroup.eu/de/press-release/EPP-Group-to-double-EU-spending-on-cancer

    Schaut man sich die Punkte an, könnten sogar Patienten- oder Hilfeverbände dabei entscheidend mitgearbeitet haben.
    Was natürlich keineswegs gewährleistet, dass nachher etwas sinnvolles für Patienten oder Angehörige herauskommt, wenn die Pharmalobby richtig aufdreht.

    Interessant ist es allerdings; nicht nur, dass normalerweise die EU wenig zu Details der Gesundheitsthemen sagt, da widersprechen einige Punkte direkt der bisherigen Dogmatik zumindest in D (und anderen Ländern), dass möglichst viel Wettbewerb im Gesundheitswesen durch die Allheilkraft des Marktes nur Gutes bringt.

    Dabei ist es relativ einfach: betrachtet man Ärzte, Krankenhäuser, Pharmaindustrie etc. bei der Bezahlung wie reine Kaufleute, verhalten sie sich logischerweise so.
    Die Entscheidung, welche Therapie vorgenommen oder unterlassen wird, wird zunehmend auf Basis der damit erzielbaren Erlöse getroffen.

    Für die Pharmaindustrie gilt das schon immer; da geht es um Umsatz und Gewinn, nicht um möglichst viel Heilwirkung, die ist nur Mittel zum Zweck.

    Wenn bei der Forschungsgelderverteilung und bei der Zulassung von Medikamenten besserer Wege gegangen würden, wäre das ein guter Schritt.

  10. Liebes1PB,

    ja, die Heuchelpolitik ist unerträglich. Es ist menschenverachtende, bloße Symbol- oder Ersatzpolitik, billigste Kartellschutzkriminalität. ***

  11. Ich meine, dass erst einmal die Krankheitsentstehung und die Ursachen erforscht werden müssen, um Therapien zu entwickeln, die Heilung versprechen. Heute besteht die Fähigkeit, ins Weltall zu fliegen, unbemannte Killerdrohnen per Joystick zu steuern usw., aber die Ursachen der Krebserkrankungen sind immer noch nicht erforscht, allenfalls werden scheibchenweise neue Erkenntnisse gewonnen, meistens dann, wenn ein neues Medikament auf den Markt gebracht werden soll. Ein Strategiepapier wie in dem Artikel der Tagesschau beschrieben, bringt da gar nichts. Mehr Geld für die Krebsforschung z.G. neutraler Forschungszentren würde ich auch begrüßen. Den Pharmakonzernen traue ich nicht über den Weg. Ich bin selbst Betroffene und weiß was es bedeutet, an Krebs zu erkranken.

    1. Karin

      Es gibt Forschungen zur Krankheitsentstehung und Ursachen von Krebs. Wesentliches Ergebnis der Forschung ist, dass die Ursachen äußerst vielfältig sind – man betrachte nur die ständig wachsende Liste von krebserregenden – oder potentiell krebserregenden – Stoffen. Die EVP will nun, wenn ich das recht verstehe, binnen zehn Jahren die EU-Mittel für die Krebsforschung von 200 Mio auf 400 Mio Euro aufstocken. Das wäre nicht viel, aber immerhin etwas. Auch die anderen Punkte im „Strategiepapier“ der EVP sind nicht falsch.

      Aber sich dann, und das noch basierend auf diese Tröpfchen auf den heißen Stein, hinzustellen, und zu verkünden, in 20 Jahren soll es keine Krebstoten in Europa mehr geben, sprich die großartige, gute EVP und die EU besiegen den Krebstod, ist pure Volksverdummung. Schon Deutschland gibt bereits jetzt wesentlich mehr für die Krebsforschung aus als die EVP das in der EU vorhat. Und es ist auch so, dass die Krebsmedizin dank Forschung und modernen Technik in einigen Bereichen deutliche Fortschritte gemacht hat, und die Überlebenschancen verbessert werden konnten. Darauf lässt sich aufbauen, und die Überlebenschancen können weiter verbessert werden, und das vielleicht auch bei Krebsarten, wo sie gegenwärtig noch sehr schlecht sind. Binnen 20 Jahren eine Heilung aller Krebspatienten zu versprechen, so wie die EVP das nun macht, ist jedoch total unseriös.

      Die Überlebenschancen hängen beim Krebs nicht nur von der Forschung, sondern nicht zuletzt auch davon ab, dass die medizinische Betreuung und die Pflege gut ist. Um so die Überlebenschancen zu verbessern, muss man nicht lange hoffen und auf Forschungsergebnisse warten, sondern meist müsste einfach nur mehr Personal eingestellt werden. Und das Personal müsste dann natürlich auch besser bezahlt werden, damit sich genug Leute finden, die so einen menschlich oft aufreibenden Pflegejob machen wollen. Damit könnte heute noch angefangen werden, wenn denn der politische Wille da wäre. Mehr Personal kostet jedoch in der Breite richtig viel Geld, da geht es nicht um ein paar Hundert Millionen, sondern um viele Milliarden, und deshalb wird da auf Teufel komm raus gespart.

      Das Ergebnis dieser Spar-Politik sieht in der Praxis nicht selten so aus, dass Krebspatienten nicht mehr am Krebs sterben, sondern an vermeidbaren Sekundärfolgen, wie dass sie – mitgenommen und geschwächt von der Krebskrankheit – an ihrem Erbrochenen ersticken, weil die Pflege mal wieder wegen Personalmangel überlastet war und die akute Notlage deshalb nicht bemerkt hat. Und im Wesentlichen die gleichen Politiker, die für solche katastrophalen Zustände im medizinischen und pflegerischen Bereich durch Kaputt-Sparen verantwortlich sind, machen nun das total unseriöse Heilsversprechen, dass in 20 Jahren keiner mehr an Krebs sterben würde, weil sie die Mini-Summe von 200 Mio Euro zusätzlich in die Krebsforschung stecken.

      Es ist auch nicht so, dass kein Geld da wäre. Aber anstatt endlich die zur Verbesserung der nicht selten katastrophalen Zustände dringend benötigten Milliarden in medizinisches und pflegeriches Personal zu stecken, wollen die Damen und Herren Politiker lieber Milliarden zusätzlich in Rüstung und Militär stecken.

  12. Dazu fällt mir dieser Bericht ein (fakenews???)

    „Heilung von Patienten „nicht nachhaltig“ – Goldman Sachs-Pharmabericht…

    Neue Gen-Therapien der Pharmaindustrie hätten zwar enormes Potential, doch gefährde die vollständige Heilung von Patienten den nachhaltigen Cashflow, warnt Goldman Sachs in einem neuen Pharmabericht.“

    http://www.gegenfrage.com/goldman-sachs-pharmabericht/

    Das die pervertierte Pharmindustrie ihre Perversen Planungen/Methoden auch noch kundtun soll…….kommt mir spanisch vor…..obwohl, sollange die korrupten MSM nicht aufspringen, erfahren es die Menschen erst garnicht…..

    1. Pitt

      Nein, das ist keine Fake News, sondern ein echtes Problem, das Goldman Sachs und die MSM, hier CNBC, aufgegriffen haben. Wenn es einer Pharma-Firma gelingt, ansteckende Virenkrankheiten wie Hepatitis C zu heilen, zerstören sie damt ihre eigene Geschäftsgrundlage. Werden Kranke so geheilt, dass sichkeine Leute mehr anstecken, wird die Krankheit ausgerottet, und dem Geschäft mit der Heilung der Krankheit ist die Grundlage entzogen. Natürlich ist das Heilen und Ausrotten von Krankheiten wie Hepatitis C im Interesse der Menschheit, aber die Marktwirtschaft im Gesundheitssektor kann dafür systembedingt nicht sorgen. Also braucht es in solchen Fällen Anstrengungen jenseits des Marktes, etwa staatliches oder suprastaatliches Engagement, oder auch private Spender, die dafür sorgen, dass es solche Fortschritte trotz des Marktversagens geben kann.

      Der Fall Krebs wird da, wie im Bericht von CNBC dargestellt, anders gesehen, denn anders als Hepatitis C ist Krebs keine ansteckende Krankheit. Auch wenn es bei Krebs 100% Heilung geben würde, würden vermutlich weiterhin Menschen an Krebs erkranken, sodass Krebsbehandlung auch im Fall von 100% Heilung ein nachhaltiges Geschäft bliebe.

    2. Also ganz neu ist diese „Problemlage“ nicht, vor Jahrzehnten hat ein gewisser Eugen Roth seinen berühmten Vierzeiler unters Volk gebracht:

      Was bringt den Doktor um sein Brot?
      a) die Gesundheit, b) der Tod.
      Drum hält der Arzt, auf dass er lebe,
      uns zwischen beiden in der Schwebe.

      Hat man damals noch gemault, das wäre eine grobe und allzu harte Umgangsweise mit der lieben, um das Menschenwohl besorgte Art von Zeitgenossen (samt Zulieferindustrie), so weiß man es heute besser: Der Mann hatte mit so ziemlich allen seinen „zynischen“ Sprüchen doch wirklich recht. Q.E.D.: Er war mit seinen Einsichten seiner Zeit um einiges voraus.
      Und wir Heutigen leben eben in einer Zeit, wo all das aufgedeckt wird (> Apokalypse = Enthüllung).

      1. „(…)Was bringt den Doktor um sein Brot?
        a) die Gesundheit, b) der Tod.
        Drum hält der Arzt, auf dass er lebe,
        uns zwischen beiden in der Schwebe.(…)“

        Prima Weisheit. Genau so sieht es aus. Danke.
        Bin schon länger Psychiatrie-Patient und fühle mich auch in so einem Schwebezustand.

  13. Gruss pb
    Auch wenn das Forschungsprojekt zum scheitern verdammt ist wird wie beim SDI etwas sinnvolles rauskommen vlt schnellere sichere Tests. Es ist meiner Meinung nach besser geld in die Forschung zu stecken als in Waffen oder es zu verschenken. Vlt sollte das Parteibuch positiver voranschreiten.

    1. Fruchtlos

      Ja, natürlich: es ist gut, dass 200 Mio Euro, die in die Krebsforschung gesteckt werden, für die Rüstung nicht mehr zur Verfügung stehen. Und ich sage auch nicht, dass sie dieses Geld falsch ausgeben wollen.

      Was mir dabei den Zorn ins Gesicht treibt, ist, dass die Damen und Herren Politiker der EVP so tun, als könnten sie mit diesem Tropfen auf den heißen Stein den Krebs besiegen, während sie gleichzeitig die Milliarden, die es bräuchte, um bei der Krebsbehandlung zumindest mal den Fortschritt zu machen, dass offenkundige gravierende Misstände abgestellt werden, in Rüstung und Krieg stecken wollen. In Gesundheit stecken sie ein paar Hundert Millionen, und in Rüstung und Krieg Milliarden über Milliarden, und dann haben sie noch die Frechheit zu behaupten, sie würden mit dem Kleingeld, was sie für Gesundheit locker machen, einen riesigen Durchbruch wie den Sieg über den Krebs erzielen können. Da stimmt der Mitteleinsatz nicht mal ansatzweise, um wenigstens für deutliche Fortschritte bei der Krebsbehandlung zu sorgen, vom Sieg über den Krebs ganz zu schweigen.

      1. Ich weiß auch was du meinst.
        Eine Lösung für ein Heilmittel gegen krebs beginnt nicht bei der Heilmittelforschung, aber ein Anfang.
        Für die anderen was sind die Auslöser genetisch, essen oder Umwelt bedingte Gründe.
        Meiner Meinung nach gibt es nur ein genetisches Heilmittel oder Nanosondenheilung.
        200 Millionen sind besser als 0 Millionen….. Gibt es ein Anfang wird auch nachträglich weitergeforscht, gibt es Lösungen gibt es wieder Geld. Gibt es positive Resonanz aus der Bevölkerung wird es Vermarktet. Ich sehe so was sehr positiv im Dschungel des Ausgaben Wahnsinns.
        Milliarden für Militär ….. Wie viele Erfindungen kamen von da Kartoffelschäden oder Rasierer zb.
        Zur Zeit läuft es doch echt gut …zb es ist wieder Out Bart zu tragen, ach echt? Bevor es zur Wanderung kam wurde es Mode. Ein Strippenzieher hat alles vererbt also Mal sehen wie es mit marcon weitergeht. Syrien ist fast durch. Jetzt wird’s Zeit das es Mode wird zu forschen….. kein Hass eher ein kleiner Schneeball er muss nur Runterrollen und größer werden…

      2. Das Schlimme ist, dass es im Amazonasgebiet eine tatsächlich wirksame Pflanze gibt, die Krebs heilen kann, wie ich mal gelesen habe. Eine deutsche Pharmafirma soll sich sogar darum bemüht haben, den Wirkstoff der Pflanze zu isolieren, um ihn sich patentieren zu lassen und damit hohe Gewinne einzufahren. Das ist ihr aber nicht gelungen, weil die Pflanze nur als Ganzes wirksam ist. Daraufhin hat man die Forschung aufgegeben, denn als Ganzes kann man die Pflanze nicht patentieren lassen und damit lohnt sich das Geschäft nicht. Und das ist der eigentliche Skandal. Man könnte eine Krankheit wirksam bekämpfen, sobald das aber keine fetten Gewinne abwirft, ist es nicht mehr interessant.

      3. Barbara

        Es gibt eine ganze Reihe von nicht gewinnorientiert arbeitenden Stiftungen, die Forschungen dazu finanzieren, ob diese oder jene Pflanze eine heilende, lindernde oder vorbeugende Wirkung bezüglich Krebs hat.

        Bekannt ist zum Beispiel, dass grünem Tee positive Eigenschaften in Bezug auf Krebs nachgesagt wird. Unter anderem die Deutsche Krebshilfe hat dazu mit Millionen eine Studie finanziert.

        https://www.welt.de/gesundheit/article13619519/Studie-klaert-Anti-Krebs-Wirkung-von-Gruenem-Tee.html

        Das Problem damit ist jedoch nicht, dass eine krebsheilende Wirkung kommerziell für die Pharma-Industrie nicht oder kaum verwertbar wäre, sondern dass die aus unzähligen Anekdoten bekannte heilende Wirkung von grünem Tee sich bezüglich Krebs in den Studien eher nicht zu bestätigen scheint.

        https://www.medizin-transparent.at/anti-krebs-wirkung-von-grunem-tee-unbelegt

        http://news.doccheck.com/de/177007/mal-wieder-eine-tee-studie/

        Ähnlich sieht die Situation mit einer ganzen Reihe anderer Pflanzen aus, denen anekdotisch krebsheilende, -lindernde oder -vorbebeugende Wirkung zugeschrieben wurde und wird.

  14. Wie bei so vielem handelt es sich bei der „Behandlung von Krebs“ oder dem sogen. „Kampf gegen den Krebs um eine gigantische Industrie, in der Unsummen damit verdient werden, dass Krebs behandelt, aber nicht verhindert oder gar geheilt wird.
    Sinnvoller als die Jagd nach dem ultimativen Heilmittel (das es niemals geben wird) wäre die Ursachenforschung und Bekämpfung.
    Was sind die Umweltfaktoren, die sich in den letzten 100 Jahren geändert haben und die Krebs von einer relativ seltenen Krankheit zu einer Art modernen Seuche werden liessen?
    Dramatische Änderung der Essgewohnheiten, Wandlung der bäuerlichen Erzeugung von Lebensmitteln zu einer Agrarindustrie, Einbringung tausender neuer Chemikalien in die Umwelt, Zunahme der radioktiven Strahlung durch Atomwaffentests und Energieerzeugung, Zunahme von unnatürlichem Stress durch unnatürliche Lebensweise. Die Liste wäre noch lange fortzuführen.

    Aus persönlicher Erfahrung weiß ich leider auch, was den Patienten nach einer Krebsdiagnose blüht! Es wird sofort Druck gemacht und Angst erzeugt. Der Patient ist fortan in einer permanenten Ausnahmesituation. Was das mit seiner Seele und seinem Immunsystem macht, kann man sich vorstellen.

    Und: es wird gelogen was das Zeug hält, das Blaue vom Himmel versprochen (was die Effektivität der schulmedizinischen Maßnahmen angeht), der verängstigte Patient wird in Studien rein gepusht ohne echte Aufklärung, was das denn nun für ihn bedeutet. Wenn er nicht so reagiert wie gewünscht, sprich zu viele Nebenwirkungen zeigt, einfach wieder aus der Studie raus geschmissen, damit er die gewünschten Ergebnisse nicht versaut usw. usw.

    Natürlich gibt es hervorragende Ärzte und hingebungsvolles Pflegepersonal. Die sind allerdings auch in ein unmenschliches, rein profitorientiertes System eingebunden und können somit auch keinen Wandel bewirken.

    Leider ist Krebs (rücksichtsloses, zerstörerisches Wachstum und Ausklinken aus der Kooperation des Gesamtorganismuses für kurzfristigen eigenen Benefit, was letztlich zu Zerstörung des Wirtskörpers und der eigenen Existenz führt) eine passende Krankheit unserer Zeit..

    Hoffnung auf Heilung oder auf ein langes erfülltes Überleben mit dem Krebs kann nie (ausschließlich) von aussen kommen. Jeder ist aufgefordert, selbst Verantwortung zu übernehmen.

    Und was sogen. wissenschaftliche Studien angeht: glaube nur der Studie, deren Daten du dir selbst zurecht gebogen hast! So ist es eben leider auch allzu oft.

    Der Ehemann von Herrn Westerwelle hat als Todesursache seines Partners angegeben, dieser sei an den „Folgen seiner Leukämiebehandlung“ verstorben. Nicht an seiner eigentlichen Krankheit!
    Ehrlicherweise muss man sagen, unbehandelt wäre er eben auch gestorben.
    Aber nur Betroffene wissen, durch was für ein Martyrium ein Leukämiepatient geht!
    Und alle Forschung geht immer nur in die Richtung „mehr vom selben“, obwohl die Erfolgsraten bescheiden sind.

    Krebs ist zerstörendes Wachstum statt Kooperation. Krebsbehandlung ist auf Zerstörung ausgerichtet.
    Statt immer ausgeklügeltere „Kampfstoffe“ zu erforschen, wäre es vielleicht an der Zeit, mal ganz anders zu denken.
    Bei wirklich unabhängiger Forschung ginge das vielleicht sogar auch.

    War jetzt nicht so kurz, sorry! Sie müssen es ja nicht freischalten.
    (Meine Mutter ist an akuter Leukämie gestorben, meine beste Freundin an Krebs)

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