Die katastrophale Außenpolitik der Türkei begreifen – Teil 3

Der erste Teil der Parteibuch-Analyse der türkischen Außenpolitik zeigte anhand einer am 22.11.2011 gehaltenen Rede des türkischen Außenministers Ahmet Davutoglu bei der Invstementbank Goldman Sachs auf, dass die wesentliche Triebkraft der türkischen Außenpolitik nicht der Wunsch zum Frieden war, sondern die Zero-Problem-Außenpolitik lediglich als ein der Situation entsprechendes Mittel zur Gewinnung von „Hinterland“ für den Aufstieg der Türkei zur Weltmacht angesehen wurde. Der zweite Teil der Analyse zeigte auf, wie die türkische Regierung sich außenpolitisch in Bezug auf Syrien verkalkuliert hat. Der hier vorliegende dritte Teil der Analyse zeigt, wie die türkische Regierung anschließend die Beziehungen der Türkei zum Irak ruiniert hat, und immer weiter in den Strudel des geopolitischen Konfliktes in Syrien gerät, den sie selbst an führender Stelle mitangezettelt hat.

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Die katastrophale Außenpolitik der Türkei begreifen – Teil 2

Der erste Teil der Parteibuch-Analyse der türkischen Außenpolitik zeigte anhand einer am 22.11.2011 gehaltenen Rede des türkischen Außenministers Ahmet Davutoglu bei der Invstementbank Goldman Sachs auf, dass die wesentliche Triebkraft der türkischen Außenpolitik nicht der Wunsch zum Frieden war, sondern die Zero-Problem-Außenpolitik lediglich als ein der Situation entsprechendes Mittel zur Gewinnung von „Hinterland“ für den Aufstieg der Türkei zur Weltmacht angesehen wurde.

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Die katastrophale Außenpolitik der Türkei begreifen – Teil 1

Eine der größten Herausforderungen für Analysten der gegenwärtigen weltpolitischen Geschehnisse ist es, die katastrophale Außenpolitik der Türkei zu begreifen. Wie konnte es passieren, dass die Außenpolitik der Türkei binnen zwei Jahren von einer prinzipienbasierten Null-Problem-Außenpolitik geradezu in ihr Gegenteil umgeschlagen ist? Der nachfolgende erste Teil einer Analyse arbeitet einen Ansatz heraus, um das schlüssig aufzeigen und begreiflich machen zu können.

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Implikationen der engeren Kooperation mit China für die politische Landschaft in Deutschland

Die Reise des chinesischen Ministerpräsidenten nach Europa hat die wirtschaftlichen Bindungen zwischen Staaten der EU und China vertieft. Ungarn darf sich über eine Milliarde Euro freuen, die China in ungarische Staatsanleihen investieren möchte, in London wurde ein 1,5 Mrd Euro schwerer Deal des Gasexplorationskonzerns BG Group mit der Bank of China für die Ausweitung von Operationen in China besiegelt und in Deutschand wurden gar Geschäfte im Wert von über 10 Mrd Euro unterschrieben, wobei besonders der chinesische Einkauf von 88 Airbus-Flugzeugen ins Auge sticht, der zum Listenpreis rund 5 Mrd Euro auf die Waage bringen würde. Und weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit ist der EU- und NATO-Mitgliedstaat Slowenien soeben dabei, seine militärischen Beziehungen zu China zu vertiefen.

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Türkische AKP-Regierung im antisyrischen Größenwahn

Die türkische AKP-Regierung hat sich in den letzten Tagen antisyrischem Größenwahn hingegeben. Sowohl der türkische Präsident Abdullah Gül über den Primierminister Recep Tayyip Erdogan bis hin zum Außenminister Ahmet Davutoglu mischen sich mit größenwahnsinnigen Äußerungen in die syrische Innenpolitik ein und positionieren sich dabei an der Seite von von der CIA unterstützten Takfiri-Terroristen gegen die syrische Bevölkerung und ihre legitime Regierung.

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SCO macht Fortschritte

Wie die Stimme Russlands bereits vorgestern berichtete, erklärte Russlands Präsident Dmitry Medvedev anlässich eines Besuches des pakistanischen Präsidenten Asif Ali Zardari in Moskau, Russland unterstütze die Bewerbung Pakistans um Aufnahme in die Shanghai Cooperation Organization (SCO). Die indische Zeitung The Hindu berichtete gestern, neben Pakistan würden sich auch Indien und die Mongolei Hoffungen machen, bereits nächsten Monat in Astana in das Bündnis aufgenommen zu werden. Außerdem berichtet The Hindu, dass Afghanistan da vermutlich Erfolg damit haben wird, seinen Status bei der SCO von Gast auf Beobachter, also der Vorstufe zur Mitgliedschaft, heben zu lassen.

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Warum das russische Veto zu Libyen ausgeblieben ist

Als der UN-Sicherheitsrat die Kriegserklärung gegen Libyen beschlossen hat, lag es so ziemlich im Dunkeln, warum Russland dieses kolossale Verbrechen, das gegen dieses seit Jahrzehnten Russland eng befreundete Land verübt wird, nicht mit seinem Veto verhindert hat. Es ist schließlich nicht so, dass es in Russland unbekannt war, was für eine Perversion des Völkerrechts mit der Sicherheitsratsresolution 1973 beschlossen worden war.

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Rekolonialisierung Afrikas kommt gut voran, Asien eher schleppend

Der UN-Kriegsverbrecherrat ist gestern bei der Rekolonialisierung Afrikas einen Schritt vorangekommen. Der Präsident der Elfenbeinküste, Laurent Gbagbo, war den im UN-Verbrecherrat vertretenen Kolonialmächten, die die Welt unter sich aufteilen, wegen seiner eigenständigen Außenpolitik schon lange ein Dorn im Auge. Nachdem Soldaten der Kolonialmacht Frankreich gemeinsam mit Verbrecherbanden der UNO große Teile der Elfenbeinküste durch einen Angriffskrieg erobert haben, haben Soldaten der Kolonialmacht Frankreich gestern Laurent Gbagbo aus seinem Amtssitz entführt.

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Die einzig jüdische Demokratie im nahen Osten

Während der ägyptische Pharao Husni Mubarak Zentimeter für Zentimeter vom Sockel geschoben wird, dämmert es dem benachbarten Apartheidstaat Israel so langsam, dass es für für das zionistische Regime gravierende Konsequenzen haben wird, wenn ihm es nicht gelingt, den Demokratisierungsprozess des nahen Ostens aufzuhalten. Wenigstens für einen Teilaspekt dieses Demokratie-Problems wurde nun einer unbestätigten Meldung zufolge von israelischen Strategen eine Lösung gefunden.

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„Change“ in Tunesien, Ägypten, Jemen…

In seiner Rede in Kairo Anfang Juni 2009 hat Barack Obama der islamischen Welt eine neue Ära der Gerechtigkeit und Menschenwürde versprochen. Von Israel forderte Obama das Ende des illegalen israelischen Kolonialisationsprozesses in den besetzten palästinensischen Gebieten einschließlich Ostjerusalem, um zur Beendigung des Nahost-Konflikts eine Zwei-Staaten-Lösung durchsetzen zu können.

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