Trauerfeier für die deutsche Künstlerin und Friedensaktivistin Ursula Behr, verstorben in Damaskus am 9. Oktober 2018 – Samstag, 20.10.2018 ab 19 Uhr im Coop Antikriegscafé in Berlin

Unsere Freundin, die deutsche Künstlerin und Friedensaktivistin Ursula Behr ist am 9. Oktober 2018 im Alter von 58 Jahren nach schwerer Krankheit in Damaskus verstorben.

Wir gedenken unserer Freundin Ursula Behr bei syrischer Musik und syrischen Speisen und zeigen Aufnahmen von ihren Bildern aus Syrien, die im vergangenen Jahr für mehrere Monate im Coop Antikriegscafé ausgestellt waren.

(via)

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47 Gedanken zu “Trauerfeier für die deutsche Künstlerin und Friedensaktivistin Ursula Behr, verstorben in Damaskus am 9. Oktober 2018 – Samstag, 20.10.2018 ab 19 Uhr im Coop Antikriegscafé in Berlin

  1. Hallo liebes Parteibuch, liebe Mitleser,

    Der Syrien Krieg hat viele Opfer gekostet, hat aber auch Menschen mit großen Herzen in Vorschein gebracht wie der Tiger, Issam Zahrdin und Ursulla Behr die den Terror jeder auf seine Art die Stirn geboten haben und für immer läuchtende Sterne am syrischen Himmel sein werden.

    Eine Paar Zeilen in eigener Sache:
    Werde ende Dezember Beirut nach Damaskus fahren, weiß aber nicht ob man ohne Begleitung mit örtlichen Kenntnissen sich das überhaupt wagen sollte. Mein Arabisch ist leider gebrochen und es würde jeder Arabisch Sprechende Mensch nach 2 Sätzen auffallen. Wäre man dadurch gefärdet?

    Eure Reise liebes Parteibuch in Begleitung von Frau Ursula Behr
    hat mich insperriert auch Maaloula zu besuchen und habe von eurer Reise Mut geschöpft es selbst auszuprobieren.

    Alles Gute für das Parteibuch und wünsche Ihnen viel Kraft in der Trauer um die einzigartige Ursula Behr.

    1. Liebe(r) Sanherib,

      Sicherheitsprobleme sehe ich nicht, aber um von Beirut nach Damaskus zu kommen, muss man irgendwie über die libanesisch-syrische Grenze kommen und anschließend muss man in Damaskus irgendwo wohnen. Das muss geregelt sein, dann sollte sich alles andere praktisch von selbst ergeben.

      1. Die Überfahrt über die Grenze nach Syrien wird per Bus oder Sammeltaxi bestritten, weil es mehr Gefühl von Sicherheit vermittelt wie ich finde. Es ist schön genug Syrien einen Besuch abzustatten nach den rauen vergangenen Jahren.
        Der Aufenthalt dauert nur ein halben Tag und werde am Abend die Rückreise nach Beirut antretten. Maaloula und Damaskus an einem Tag, mal schauen ob es machbar ist.

    2. Guten abend

      Also ich lebe zurzeit im Libanon und emfehle dir fuer diese reise mit dem Flugzeug nach Beirut zu fliegen
      Von dort richtung Sueden zur Stadt Nabatie (ca 1 stunde fahrt von Beirut)
      Von dort zur Grenze nach Syrien zum Grenzuebergang „Masna“ (ca ne stunde fahrt von Nabatie aus)
      Und von dem Gremzuebergang ist man schon recht nah an Damaskus
      (Nochmal ca 90 minuten fahrt)
      Auf dieser strecke kann ich dir sagen gibt es keine sicherrheitsbedenken
      Wie es aber ab Damaskus u weiter aussieht kann ich dir nichts genaueres sagen
      Hoffe das hat dir etwas weiter geholfen

      Schoene gruesse und ne gute Reise

      1. Harry

        Dass die von dir vorgeschlagene Route funktioniert, kann ich weder bestätigen noch verneinen.

      2. @np
        „Dass die von dir vorgeschlagene Route funktioniert, kann ich weder bestätigen noch verneinen.“

        Ist schon recht dünn was da bis jetzt hier rübergekommen ist.

        siehe hier :
        https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2018/10/05/wie-im-maerchen-aus-1001-nacht/

        Zitate
        „Der Engel heißt Rasha, ist im bürgerlichen Beruf Direktorin im syrischen___ Tourismusministerium___ “
        „Am Abend um halb neun waren am Montag wir dann noch bei Besher Riad Yazji zu Besuch …Minister für Tourismus …“

        Mir ist klar das NP macht gerade eine sehr schwere Zeit durch. Aber genau jetzt (Syrienreise) hätten sich sicherlich viele Leser hier viel mehr Informationen vom NP erwartet. Die einzigen Informationen über Reisen nach Syrien kommen aber mittlerweilen von anderen Lesern hier und nicht vom NP.

        ganz ganz dünn, zumal man eine Rasha und Besher Riad Yazji getroffen hat
        Bildchen ohne Infos kann man sich auch wo anders anschauen

        PS.
        Jede Information die die Menschen erreicht untergräbt die westl.Sanktionen. Ohne Informationen werden die westl.Sanktionen ihr Ziel erreichen

        mfg

    3. @ Sanherib
      Man kann einem Taxifahrer am Flughafen sagen, dass man nach Damaskus fahren will, und fragen, wo es die Taxis nach Damaskus gibt,so dass er einen dorthin bringt.
      Dann muss man dort warten, bis ein Taxi nach Damaskus faehrt. So haben wir das mal vor ein Paar Jahren gemacht. Jetzt haben wir unseren syrischenTaximann.
      Man muss etwa 100$ rechnen fuer die Fahrt.
      Als Einzelperson braucht man eine Einladung. Das Visum dauert ziemlich lang.
      Ansonsten sind die Leute sehr hilfsbereit. Im Suq (Bazar) sprechen sowieso viele Englisch oder franzoesisch oder sogar deutsch. Und in den Hotels dort auch. Also erhaelt man dort jede Menge an Ratschlaegen und Hilfestellungen.

      1. danke euch für die Informationen:

        @ Parteibuch, gut zu wissen das man an der Grenze seine bevorstehenden Ziele anmelden muss. in meinem Fall ist es Maaloula.

        @Barbara
        Habe keine Einladung aus Syrien, wüsste auch nicht wie man sich eine besorgen kann.
        Braucht man für eine Syrien Reise ein Visum? soweit mir bekannt ist wird keine benötigt für die Einreise ins Land.

        Danke euch für die Aufklärung.
        Am 23. Dezember gehts los nach Beirut und am 24. Dezember heißt es Marsch Richtung Damaskus (Altstadt) und Maaloula.

        Gruß
        Sanherib

  2. Liebes Parteibuch, für ganz viele Menschen wird Ursula Behr für immer im engsten Zusammenhang mit Syrien stehen. Sorgen wir alle dabei mit, dass ihre Träume, ihre Wünsche, Ihre Gebete für Syrien und für alle Friedliebenden wahr werden.

    Hast Du die Kraft, weiter zu machen?…….Bitte und gleichzeitig Danke!

  3. Ich habe heute alles richtig gemacht. Ich habe auf 2 „Hochzeiten“ gleichzeitig getanzt. Ich war erst in Bernburg und dann war ich Berlin. Zu meiner Überraschung war Marcel auch wieder anwesend. Wie ich dort erfahren habe bleiben die Bilder, nach der Ausstellung in Aleppo, endgültig in Syrien. Ich finde die einzig richtige Entscheidung.

  4. Entschuldigung, wenn ich mich mal einmische. @ Sanherib

    Meine Eltern wohnen in Damaskus und sind vor 2 Wochen nach Deutschland gereist. Mein Vater erzählt Folgendes: 1. es wird empfohlen Dollar mitzunehmen (100 Dollar ca 50 000 syrische Pfund; umtauschen kann man in Wechselstuben oder in einer Bank). 2. Bei Ankunft auf dem Beiruter Flughafen stehen Taxis. Den Preis vorher mit dem Taxifahrer vereinbaren. Meine Eltern haben ca 100 Dollar für die Fahrt Damaskus – Beirut bezahlt. Die Fahrt dauert insgesamt ca 3-4 Stunden, je nach Verkehr. An der Grenze zu Syrien bekommt man sofort ein Visum (Kosten ca 30 Dollar; am Besten man hat kleine Scheine). In Damaskus im Bezirk Merje gibt es viele Mittelklasse Hotels; ca 50 Dollar die Nacht, manchmal weniger). Ansonsten gibt es in der Altstadt wunderschöne, arabische Boutique Hotels. Die kosten etwas mehr, dafür wohnt man in Gebäuden, die hunderte Jahre alt sind und oft schön ausgebaut und renoviert. Sanherib, ich denke Sie werden keine Probleme haben. Viele Syrer sprechen Englisch und man kann sich ja manchmal auch mit Gestik gut verständigen. Keine Sorge und eine schöne Reise! Ich fahre hoffentlich nächstes Jahr nach Syrien. Damit unterstützt man das geschundene Land am Besten.

    1. Demeter

      Die Methode, einfach loszufahren, kann schiefgehen. Es ist durchaus möglich, dass man, wenn man auf diese Weise reist, an der Grenze abgewiesen wird. Nicht abgewiesen wird man, wenn man vorab ein Visum beantragt und bekommt.

      1. @ PB

        Demeter beschreibt die Sache schon recht klassisch und korrekt. Aus meiner Familie reisen fast monatlich Mitglieder über die Route Beirut/Damaskus ein und aus.
        Der Kurs nach Damas beträgt 100 $, weiter ins Land nach Homs oder Tartous 150 $.
        Das Einreisevisum bekommt man ( normalerweise) ohne Probleme am Grenzübergang für unter 50 $.
        Innerhalb Syriens sollte man im Bereich der Hauajez (Kontrollpunkte) bereits das Endziel kommunizieren. Bei Ausflügen, z.B. von Damas nach Maaloula, sollte bereits alles beim Einstieg ins Taxi besprochen werden. Der Fahrer ist gleichzeitig auch so was wie der Tripplaner und dem letzten Wort
        Hört sich kompliziert an, aber wenn man erst da ist und loslegt, erkennt man am Ende wie viel unnötiger Stress und unnötige Gedanken man sich vorher gemacht hat.
        Take it, make it. Und einfach draufeinlassen.

  5. Ohne Ursula persönlich gekannt zu haben; in ihren Werken und Texten zeigt sich so viel von ihr, dass da eine Verbundenheit ist.
    Anteilnahme für alle Betroffenen.
    Alles Gute für die große Reise, und Bewunderung für den Übergang, „wie gemalt“ könnte man sagen.

  6. Seranherib, erkundige Dich am Besten bei der Botschaft in Berlin wegen Visum. Nicht dass Du dann an der Grenze bist und kein Visum bekommst. Sicher ist sicher. Die Jordanier haben jetzt sogar die Visumpflicht fuer Syrer eingefuehrt, um ueber die Grenze zu kommen. Vor dem Krieg war es schwierig und man musste lange warten , wenn man als Auslaender z.B. von Jordanien kommend ein Visum an der Grenze nach Syrien wollte. Waehrend des Krieges unmoeglich. Ob jetzt sehr schnell, weiss ich nicht.

  7. Meine Gedanken waren Samstag Abend bei euch allen. Die Bilder von Frau Behr in der Kirche, wo sie dem Vaterunser in Aramäisch lauschte, werden mir unvergessen bleiben. Danke für alles, das ihr gemeinsam gemacht habt, und ich wünsche Ihnen Kraft um weiter zu machen.

  8. Ich freue mich besonders das ich hier Gesprächspartner kennengelernt habe die ich bisher nicht kannte. Die berühmten “stillen Mit Leser” hier. Nachdem ich gesagt hatte was ich an diesem Tag bisher alles gemacht hatte als ich im Café ankam, hat mich ein Gast gefragt ob der bin der ich bin. Ich habe es versäumt ihn nach seinen Namen zu fragen. Dafür bitte ich ihn um Entschuldigung.

  9. Möge sie in Frieden ruhen und schön, dass ihr Traum, nochmal nach Syrien zu kommen, erfüllt wurde.

    Was wird jetzt eigentlich aus ihrem Blog? Ich hoffe, dass dieser vielleicht noch weitergeführt oder wenigstens ordentlich archiviert wird. Damit das als Zeitzeugnis für die Nachwelt bestehen bleibt und nicht einfach so bald abgeschaltet wird.

    1. @fh
      „Was wird jetzt eigentlich aus ihrem Blog? Ich hoffe, dass dieser vielleicht noch weitergeführt oder wenigstens ordentlich archiviert wird. Damit das als Zeitzeugnis für die Nachwelt bestehen bleibt und nicht einfach so bald abgeschaltet wird.“

      .

      Weitergeführt wird ihr Blog nicht, denn das kann nur sie. Wenn ich allerdings ihre letzten Statements richtig verstanden habe werden die Erben ihn archivieren damit er für die Nachwelt erhalten bleibt. Die Zugriffsrechte dafür haben die Erben.

    1. Ja, so sieht es gerade in Damaskus aus. Die Bilder finde ich gut gewählt.

      Und Sputnik scheint auch eine Genehmigung zu haben, Militär zu fotografieren.

      1. Der syrische Soldat ist keiner, das ist einer der nationalen Verteidigungskraefte, der Freiwilligen, siehe Schuhe.

  10. Karsten: Kann 2 Monate dauern. Aber es kann sich inzwischen geaendert haben. Man muss in der Botschaft selbst nachfragen.

    1. Mitten in der Nacht vor der Botschaft anstellen, im Morgengrauen eine Nummer ziehen und dann, wenn man dran ist, eintreten.
      Telefonisch kaum bis gar nicht erreichbar.

  11. Aus dem Kapitel “Man sieht sich im Leben immer zweimal”:

    Intro des Beitrages:
    ” Am 03.07.2018 schrieb Khashoqshi in der Washington Post, die Zeit zur Teilung Syriens sei gekommen. Am 02.10.2018 wird Khashoqshi selbst in der saudischen Botschaft geteilt”!!

    Wer mit harten Bandagen unfair kämpft, darf sich über Häme nicht beschweren.

    1. Jetzt läuft gerade der letzte Propaganda Akt in seinem „Leben“.
      Wer solche Freunde hat, der brauch sich darüber auch nicht wundern.

      Cui bono,
      wem nutzte dieser letzte Akt dieser Propaganda-Hurre.

      schon eigenartig alles
      1. was und wo das passierte
      2. wie alles ans Licht kam
      3. prompte Reaktion der westl.Prpagandamedien

      und das alles auch noch kurz vor dem Wirtschaftsforum in Riad

      Entweder sind die Mächtigen aus der KSA total vertrottelt oder die wurden von ihren Freunden auch über den Tisch gezogen

      Zurücklehnen und Popcorn kaufen und solche Freunde meiden

    2. kaumi, ganz genau,

      Kashoggi hat von Beginn an den Krieg gegen Syrien unterstützt. Ausserdem war er wohl Moslembruder, wie sein Freund Erdogan. Was soll das auch wundern. Jemand andern hätte die Washington Post auch nicht eingestellt. Bisschen unklar ist, ob der türkische Geheimdienst ihn in die Botschaft getrieben hat (angeblich mit kleiner Kamera ausgestattet). Vielleicht sollte Kashoggi etwas provozieren, um den Türken Material zu liefern und dann ist alles aus dem Ruder gelaufen. Na nun hat Erdogan gestern mit MbS gesprochen und es sieht ganz so aus, als ob Erdogan einen schönen Batzen Geld bekommt und Qatar’s Blockade aufgehoben wird. Im Gegenzug wird das Filmchen zum Mord zurückgehalten. Ist gut gelaufen, für die Türkei. Tatsache ist, dass die Moslembrüder weiter ihre Pläne schmieden.

      Und die Zionisten haben nach wie vor ihre zwei Pferde Rennen. Wahhabiten und Moslembrüder.

      1. Khashoggi hat für das zionistische Kampfblatt Wapo gearbeitet. Dort können meines Wissens nach nur Zionisten und ihre Agenten arbeiten. Ich würde deshalb davon ausgehen, dass Khashoggi von Zionisten als Agent Israels angeworben worden war. Das würde auch die große westliche Empörung über den Mord erklären. Menschenrechte sind dem Westen egal, aber Israels Agenten sind tabu. Wäre Khashoggi Agent der Hisbollah gewesen, hätten die Saudis für den Mord diskrete westliche Glückwunschschreiben bekommen.

      2. “Khashoggi hat für das zionistische Kampfblatt Wapo gearbeitet….”

        Ich stelle mir gerade vor der Schreiberling wäre in Berlin oder London auf die Botschaft gegangen. Oder im neoliberalen heiligen Land. Es hätte aber auch zB die Botschaft in Bulgarien, Tuvalu, Guernsey …. sein können.

        Wie wäre da alles so gelaufen ?

        Bulgarien, Tuvalu, Guernsey … hätten sich auch über Petrodollar gefreut

        Der kleine Süsse aus Istanbul ist schon ein ganz grosser Glückspilz. 😉

        Ich an seiner Stelle würde immer Tele-Lotto spielen

  12. Es soll jetzt keine Waffenexporte mehr nach KSA geben.
    Für den Jemen sicherlich gut, das ist die Hauptsache.
    Warum und wieso, keine Ahnung.

    Es ist nur interessant, das KSA die schlimmsten Kriegsverbrechen begehen kann,
    ohne dass sich in den MSM irgendjemand darüber aufregt und jetzt das.

  13. Westliche Besatzungsmächte bezahlten Taliban Terroristen für die Bewaffnung und Krieg gegen den Westen
    https://www.radio-utopie.de/2009/10/22/besatzungsmachte-bezahlen-taliban-der-gespenster-krieg-entlarvt-sich/

    US Republikanischer Politiker finanzierte Taliban Terroristen
    https://www.radio-utopie.de/2008/01/17/us-republikaner-finanzierte-taliban-in-afghanistan-und-pakistan/

    EU finanzierte Taliban Camps in Afghanistan über die Kanäle von Wohlfahrtsorganisationen
    https://www.radio-utopie.de/2008/02/08/independent-eu-finanzierte-taliban-camps-in-afghanistan/

    EU udn Großbritannien berieten Taliban Terroristen
    https://www.radio-utopie.de/2007/12/26/eu-vize-in-afghanistan-beriet-als-mi6-agent-taliban-terroristen/

    Afghanistan’s Taliban Terroristen bekamen Unterstützung von CIA
    https://www.radio-utopie.de/2007/09/13/afghanistantalibankarzai-und-cia-sind-ein-und-dieselbe-partei/

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