Reise nach Aleppo und Lattakia

Nach dem Tod von Ulla am letzten Dienstag und ihrer Verabschiedung und Bestattung am Donnerstag habe ich eine Reise nach Aleppo unternommen, um auch dort Ullas Wünschen entsprechend eine Ausstellung ihrer Bilder vorzubereiten, wobei der Rückweg einen Abstecher über Hama und Lattakia beinhaltete.

Da der Reiseplan dabei sehr eng war, bin ich leider nicht dazu gekommen, neben der bei den syrischen Freunden von Ulla sehr beliebten Webseite von Herrn Zuckerberg auch noch das Parteibuch-Blog hier bei WordPress mit Artikeln zur Reise nach Aleppo uind Lattakia zu befüllen. Um nun auch den mit Facebook nicht vertrauten Parteibuch-Lesern zumindest schon mal einen kleinen Eindruck in diese Reise zu bieten, habe ich nachfolgend einige Links zu den Facebook-Posts gesammelt, die ohne sich einzuloggen erreichbar sein sollten.

Abreise aus Damaskus

Ankunft in Aleppo

Nächtlicher Blick aus dem Fenster des Shahba-Hotels in Aleppo

Besuch des Zentrums von Aleppo mit Ibrahim Muhammad – Ibrahim Muhhamad hat davon weitere Bilder veröffentlicht

Abendessen nahe der Zementfabrik in Ramouseh

Zwischenstop in Hama

Abendessen bei Ahmed Said im Bergdorf Beit Yashut

Strandhotel in Lattakia

Ausflug nach Qardaha

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=1031361367028945&id=100004652744138

Inzwischen bin ich wieder zurück in Damaskus.

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16 Gedanken zu “Reise nach Aleppo und Lattakia

  1. Danke Marcel für das Mitteilen dieser tollen Eindrücke!
    Und mögen sie Dir eine gute Hilfe sein, Deinen Verlust zu verdauen!

  2. Danke für die informative Einbindung an eurer Syrienreise.

    Und hier ein Bonbon aus der Kategorie Doppelstandard, Heuchelei, Ignoranz und Arroganz, oder um es kurz zu sagen, aus dem Hause des Wertewestens:
    Vor wenigen Wochen äußerten sich das US-Außenministerium inklusive Nickey Haley zu Idlib wie folgt: ” Wenn es in Idlib zu Giftgasangriffen kommt, dann wissen wir schon jetzt, wer der Schuldige ist”!!
    Im Zuge der vom saudischen Königshaus dilettantisch geplanten, organisierten und durchgeführten Zerstückelung des “Dissidenten” Khashoqshi, geben Trump und das Außenministerium nun bekannt, dass ” Vorverurteilungen in einem Rechtsstaat nicht die Regel” seien, und “dass man auf eine transparente und lückenlose Aufarbeitung dieses Vorfalls” setze…

    Abgesehen davon, dass man niemandem den Tod wünscht, auch Khashoqshi nicht, so muss man konstatieren, dass hier einer das Opfer der eigenen Meute geworden ist. Und man muss erkennen, dass das, was aus den “demokratischen Staaten” an Statements und Presseerklärungen kommt, nur noch zur Verwurstung in irgendwelchen Satire-Formaten taugt.

    1. Liebes PB, bewegende Zeiten. Ich denke Du machst alles richtig. Sowohl die Fortsetzung der Reise, wie auch Dein Schritt Dich in aller Bescheidenheit öffentlich zu zeigen. Mir macht das Mut. Danke.

      LG Franz

    2. @kaumi

      Auch wenn man Erdogan nicht mag (wie ich), es hat schon was, wie er den Wertewesten (mal wieder) mit der Kashoggi-Geschichte in einen unbequemen Spagat zwingt. Er weiß die Medien klug einzusetzen.

      Auch BILD kann nicht anders, sie müssen diese bluttriefende Geschichte groß heraus bringen, obwohl die Affäre ein großes Potential hat, ihrem geliebten heiligen Israel immensen Schaden zuzufügen.

      Haaretz schreibt z.B.:
      „The grisly hit-job on Khashoggi has implications far beyond its exposure of the Saudi Crown Prince as brutal and reckless. In Jerusalem and D.C., they’re mourning their whole strategic concept for the Mideast – not least, for countering Iran.“

      Und die nationalistische Jerusalem Post versucht Zweifel an der türkischen Geschichte von der Kashoggi-Zerstückelung zu säen. Interessant auch, wie Haaretz nicht darauf verzichten will, den hingerichteten Kashoggi als Antisemiten und Palästinenserfreund zu etikettieren, nach dem Motto, da ist kein Freund Israels geschlachet worden, also nur halb so schlimm.

      Wenn sie es klug anstellen, die türkisch-nationalistischen Muslimbrüderfreunde *, dann halten sie dieses blutige Süppchen noch eine Weile durch häppchenweise Veröffentlichungen pikanter Details am Köcheln. Ein PR-Desaster für die konkurrierenden Mafiosi des Werte-Westens. Großes Kino!

      * Siehe dazu: http://www.kurdistan24.net/en/news/2bfb159b-2ab1-426a-9f91-26143f43bd48

      1. fionafalso,

        das hast du aufmerksam registriert. Ich habe in zionistisch-geprägten Medien bereits lesen dürfen – Achtung – „dass es außer den türkischen Behauptungen eigentlich noch keinerlei belastbare Indizien oder gar Beweise gäbe. Selbst der Tod des Khashoqshi ist noch nicht faktisch belegt“. Immerhin hätten die Saudis ihre vermeintlich angekündigte Presseerklärung zum Tode des Mannes ja wieder abgesagt….

        Was soll man dazu denn noch sagen? Das sind die gleichen Kreise, die kritische Fragen zu 9/11 reflexartig als Verschwörungstheorie abkanzeln

      2. „mit der Kashoggi-Geschichte in einen unbequemen Spagat zwingt.“

        Ich denke der Spagat kommt weil paar US Oligarchen gegeneinader werkeln. US finaz.Oligarchen wegen Aramco und ihren Börsen, US ÖL Oligarchen wegen Ölpreis, US milit.Oligarchen wegen Waffenlieferungen usw usw. Die Zios mischen auch ganz kräftig mit wegen ihren Kriegen. Die KSA hat ihnen ja willfähiges Söldnerpack und viel Geld zur Verfügung gestellt. ( aus Dankbarkeit werden die das aber nicht machen, die brauchen KSA sicherlich noch für eine weitere Schweinerei. )

        Diese feine „Elite“ interessiert Kashoggi zu 100% nicht die Bohne. Die nutzen jetzt nur den fahrenden Zug für ihre eigenen Interessen. Jetzt scheint die Zeit reif zu sein um das gemeine Volk zu benachrichtigen, warum auch immer die das machen ist noch nicht klar ( denke steigende ÖL Preise werden kommen und das Volk wird bluten mit einer Inflation ).

        PS.
        Vor 2-3 Monaten war schon klar es wird ein hauen und stechen um KSA geben wegen den unterschiedlichen Interessenslagen der ach so feinen Eliten, denn damals haben die Kanadier und auch die Australier paar bärtige „Diplomaten“ ausgewiesen..

        Ironie an der Geschichte ist, es sieht so aus das die Zionisten KSA am meisten verteidigen. Was sagt uns das ? Pack schlägt sich, Pack verträgt sich und es ist relativ unwichtig was da rauskommen wird. Popcorn kaufen und hoffen das die sich wirklich richtig weh tun

      3. @grs

        Dass die Zionisten den aktuellen KSA-Grusel-Alleinherrscher so verteidigen, sehe ich nicht als eine Ironie, sondern als eine Konsequenz aus der Geschichte.

        Man muss nur mal recherchieren, wie die KSA und Israel gebildet wurden, mit tatkräftiger und viel konspirativer Unterstützung durch die damals größte Seemacht GB, der anschließend die USA folgten. Aus dieser Geschichte folgt übrigens auch, dass türkische Nationalisten noch eine Rechnung offen haben, mit den Zerstörern des osmanischen Reiches.
        Und der „Spagat“ ist auch eine Folge der Divergenz zwischen westlicher Propaganda-Illusion und der brutalen Realität. Der Westen muss so tun, als würde sein Handeln großen Idealen wie Freiheit und Demokratie folgen, in Wirklichkeit geht es um Dominanz und um schnöde materielle Bereicherung.

      4. @fionafalso
        „sehe ich nicht als eine Ironie, sondern als eine Konsequenz aus der Geschichte.“

        Welcher Staat wurde uns Jahrelang als Speerspitze gegen Israel verkauft ?
        Eins der letzten Länder die Israel anerkannt haben usw usw …

        In der zwischenzeit konnte der Mossad aber in Mekka schalten und walten wie er wollte. zB Gläubige aus dem Iran in Mekka entführen ( nur Muslime haben dort __angeblich__ Zugang ) Das wurde den „wohlinformierten“ westl. Lesern aber natürlich nicht vermittelt, wer der wahre Herr und Meister auch in Mekka ist.

        Jetzt sollte aber dem letzten klar sein was wie und wo ist.
        Naja hoffen wir das mal

        Pack schlägt sich Pack verträgt sich

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