Syrische Armee setzt Operationen gegen ISIS-Terroristen im Umland von Sweida fort

Wie die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA am heutigen Mittwoch mitteilte, setzte die syrische Armee ihre Operationen gegen ISIS im östlichen Umland von Sweida an allen Fronten des Safa-Vulkanhügels fort, rückte im schweren Kämpfen weiter vor und eliminierte zahlreiche Teroristen.

Der Rest des noch von zähen ISIS-Terroristen beherrschten Gebietes im Osten von Sweida sieht auf einer Karte gegenwärtig etwa wie folgt aus:

Allzu lang sollte das also nun wirklich nicht mehr dauern, bis die Situation dort geklärt ist. Das Parteibuch wünscht einstweilen ein gesegnetes Opferfest.

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113 Gedanken zu “Syrische Armee setzt Operationen gegen ISIS-Terroristen im Umland von Sweida fort

  1. Hey Leute,

    so langsam werde auch „rechts“. Was Merkel mit diesem Land angestellt hat, kann echt nicht im Sinne „Deutschem Volk“ sein. Was ich heute erlebt habe oder seit zwei drei Jahren erlebe, geht unter keiner Kuhhaut.

    Heute ein Beispiel:

    In der Stadtmitte sind junge Migranten auf ein Haufen gewesen. Wo die Menschen spazieren und einkaufen gehen, spielen die Möchtegern-Fußballer Fußball. Die haben sich benommen, als ob die Stadt Ihnen gehörte. Die schossen gegen alle Gegenstände. Gegen die Straßenbahn, wo Menschen drinnen saßen, usw usw.

    Sorry, ich bin auch in Migrant, aber das ist nicht mehr mein Deutschland. Das ist ein komplett anderes Land geworden.

    Wenn es so weitergeht, dann kann es echt passieren, dass ich zu der AFD oder Sonstige übertrete.

    Es kann echt nicht wahr sein, was man mit Deutschland anrichtet. Das war nur ein Beispiel.

    Ich will gar nicht von der Arbeitswelt reden, sonst verschlägt mir noch die Sprache. Was ich da erlebe mit ausländischen Mitbürger, ist echt die unterste Schublade.

    Ich bin absolut sprachlos. Was man mit Deutschland anrichtet. Das kann nicht gut laufen. Niemals.

    Grüße an alle

    1. Irgendwann wacht nahezu jeder auf. Spätestens, nach eigenen schmerzlichen Erfahrungen oder wenn es direkt an den Geldbeutel geht.
      Eventuell ist dann die Heimat aber verloren. Da heißt es dann, warten auf neue linke Ideen (kleiner Spaß).

      1. Hansi:

        Würde man mich zum Kanzler wählen, dann könnte ich das Problem mit Migranten ohne Schmerzen lösen. Dafür braucht man kein KZ. Es wäre so einfach. Mal muss es intelligent machen. Für alles gibt es eine Lösung. Mann braucht auch keinen Krieg.

        Grüße

      2. Lieber Furchtlos:

        Meine geniale Idee ist gar nicht so genial. Die gibt es schon woanders in anderer Form, aber ich lass es offen, damit Du den Kopf einschaltest.

        Ob es aber gesetzlich funktioniert, kann ich nicht beurteilen. In einer Diktatur würde es funktionieren. Alles friedlich natürlich.

        Das hat nichts mit Adolf zu tun.

        Gruß

  2. OT – Wird ein Bürgerkrieg in den USA immer wahrscheinlicher?

    Stefan Schubert, eine ebenso schillernde wie streitbare Persönlichkeit und ein Verfechter der ungeschminkten Wahrheit der Straße, beschreibt in einem Artikel, welche Dimensionen das Thema Bürgerkrieg inzwischen in den USA angenommen hat und dass die öffentliche Diskussion dazu längst in der Mitte der US-Gesellschaft angekommen ist. So horten viele US-Amerikaner Waffen und Munition und entwerfen Strategien, wie sie sich im Falle einer Auseinandersetzung schützen können.

    Ein Extrembeispiel dafür ist der Veteran und Jurist Stewart Rhodes, ein ehemaliger Fallschirmjäger der US-Army und Absolvent der Yale Law School. Stewart Rhodes und seine 27000 (lt. Wiki sogar 35000) Mann starke Miliz, die sich aus ehemaligen, oftmals kriegserprobten Marines oder auch aktiven Polizisten zusammensetzt, nennen sich „Oath Keeper“ und betrachten sich als Wächter der „US Bill of Rights“, deren Verletzung für sie eine rote Linie darstellt, die niemals überschritten werden darf. Zu diesen Bill of Rights gehört u.a. die Versammlungsfreiheit, die Redefreiheit und natürlich das Recht, Waffen zu tragen. Rhodes sagt unverblümt, wenn diese Rechte angetastet werden, fließt Blut.

    Eine Anekdote zur Rhodes-Truppe beschreibt folgenden Vorgang: Im Bundesstaat Nevada hatte die schwer bewaffnete Staatsmacht, die mit gepanzerten Fahrzeugen und Scharfschützen angerückt war, versucht, ausstehende Weidegebühren beim Rancher Clive Bundy einzutreiben. Bundy hatte Stewart Rhodes Oath Keeper zur Hilfe gerufen, die den Rancher im Recht sahen und deshalb auch gekommen waren. Um ein Blutbad zu vermeiden, zog die Staatsmacht zunächst wieder ab, was im ganzen Land mit Erleichterung aufgenommen worden sein soll.

    Ganzen Artikel lesen…

    https://kopp-report.de/amerika-steht-vor-dem-zweiten-buergerkrieg/

    Zum Autor Stefan Schubert…

    https://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Schubert_(Autor)

    Wichtige Anmerkung:

    Auch wenn die obige Anekdote das suggerieren mag, sollte man nicht den Fehler machen, all diese privaten US-Milizen als „die Guten“ oder als, gegen die Ungerechtigkeit kämpfende Robin Hood Vereinigungen zu sehen. Viele von denen stellen ihre Dienste schlicht dem zur Verfügung, der am besten zahlt. Das es dabei dann immer um die gerechte Sache geht, darf bezweifelt werden. Mein Anliegen ist nur, aufzuzeigen, welche nichtstaatlichen Gewaltpotentiale es in den USA gibt, und dass diese Potentiale, gebündelt, durchaus in der Lage wären, einen offenen Krieg gegen die Staatsmacht zu führen. Das gilt insbesondere dann, wenn man mit einbezieht, dass es eine in die Millionen gehende Zahl an Sympathisanten in der US-Bevölkerung für Leute wie Stewart Rhodes gibt, die man besonders häufig unter den Trump-Wählern findet und dass es für die reguläre US-Armee schwierig sein dürfte, auf Ex US-Marines schießen zu lassen. Sollten sie es doch tun, kann man mit einiger Wahrscheinlichkeit damit rechnen, dass es auf Seiten der regulären Armee zu Befehlsverweigerungen, Desertationen mit Überläufern und schließlich zum offenen Bürgerkrieg kommt.

    Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, sollte mal im Web nach Informationen zu Oath Keeper und Stewart Rhodes suchen. Das ist ein überaus spannendes Thema, bei dem man schließlich erfährt, wie sehr es in der US-Amerikanischen Gesellschaft inzwischen brodelt und wie die Menschen der wachsenden Armut, des Verfalls der Infrastruktur und der sozialen Einrichtungen in ihrem Land sowie der ständigen Lügen des Mainstreams überdrüssig sind.

    Obwohl die Oath Keeper prinzipiell der US-Regierung skeptisch gegenüberstehen und nicht als Unterstützer von US-Präsidenten gelten, unterstützen sie doch die Politik von US-Präsident Donald Trump.

    1. leo

      Ich glaube nicht, dass es in den USA in absehbarer Zeit einen Bürgerkrieg gibt.

      Die zionistische Globalistenmafia wird sich nicht trauen, einen Bürgerkrieg in den USA anzuzetteln, weil sie genau weiß, dass sie da fürchterlich auf die Nase bekommen würde. Casino-Betreiber, Bankster, MSM-Propagandisten, Internet-Unternehmer und die Zio-Antifa wären da wohl auch wirklich völlig chancenlos gegen die Streitkräfte, die Cops und die Milizen.

      1. parteibuch

        “ … Die zionistische Globalistenmafia wird sich nicht trauen, einen Bürgerkrieg in den USA anzuzetteln … “

        Nein. aber möglicherweise das unterdrückte, unter der zionistischen Ausbeutung leidende Volk. als dessen Verteidiger sich die Oath Keeper sehen. Ich war nicht persönlich dort, aber nach dem, was so über Recherche zu erfahren ist, bekämpfen die Oath Keeper zionistische Einflüsse in ihrem Land und gelten nicht zuletzt deshalb als Patrioten.

        Völlig unzweifelhaft ist, dass die Oath Keeper als Trump-Unterstützer gelten, weshalb man sie wohl kaum in die Nähe von Zionisten, MSM-Propagandisten oder der Zio-Antifa rücken kann.

      2. leo

        Das Volk in den USA ist schon gespalten entlang der Linie Globalisten und Nationalisten. Und sie kämpfen in vielen Bereichen mitunter auch hart gegeneinander. Aber für das führen eines Bürgerkrieges sind die bewaffneten Kräfte wichtig. Und die sind alle im Lager der Nationalisten: Streitkräfte, Cops und Milizen. Und Präsident Trump ist da auch bei.

        Die Globalisten haben hingegen hauptsächlich Schreibtischhengste zu bieten: Bankster, MSM-Propagandisten, Internet-Unternehmer und so fort. Am ehesten könnten sie als ihre bewaffneten Kräfte vermutlich auf Mafia und Glücksspiel zählen, mit Mossad und Antifa werden sie nicht weit kommen. Die Nationalisten in den USA werden keinen Krieg anzetteln, weil sie die Kriege leid sind, und die Globalisten werden sich nicht trauen, weil sie wissen, dass sie in einer bewaffneten Auseinandersetzung wie Bürgerkrieg in den USA auf jeden Fall verlieren würden. Die Globalisten haben jede Menge Soft Power, Geld, Medien, Juristen, Bankster und so fort, aber bei der Hard Power, Soldaten, Polizisten, Milizen, da sind sie praktisch blank.

      3. parteibuch

        “ … Aber für das führen eines Bürgerkrieges sind die bewaffneten Kräfte wichtig. Und die sind alle im Lager der Nationalisten: Streitkräfte, Cops und Milizen. Und Präsident Trump ist da auch bei. … “

        Oh la la, aber genau das hatte ich doch mit meinem Kommentar gesagt, nur dass Du hier in deiner Aufzählung jetzt noch die Oath Keeper vergessen hast, die sind doch fast alle Ex-Militär.

        Und dass die keinen (Bürger)Krieg anzetteln werden, weil sie die Kriege leid sind, klingt für mich nicht sehr überzeugend, schließlich, wenn es dem Volk immer dreckiger geht, wird irgendwann das Fass überlaufen.

      4. Hallo, noch kenne ich den Begriff „MSM-Propagandist“ nicht,
        ist „MSM“ ein Synonym für „Massenmedien“?

    2. Eigentlich braucht man ja nicht mal in die USA zu gehen. Auch in Europa sieht man das die alte konservative Welt in einer tiefen Krise steckt. Mit einer Globalisierung der Wirtschaft (was ich Fakt sehe, denen man nicht verändern kann) funktionieren alte konservative Regeln nicht mehr.
      Vor allem das System der Notwendigkeit zur internationalen Zusammenarbeit funktioniert nicht in diesen nationalen Strukturen. Im Versuch da Gegen zu steuern versucht man die Globalisierung zu bekämpfen, begreift aber nicht, das zum Beispiel das Internet Tatsachen geschaffen hat.
      Damit werden die nationalen Lösungen nicht mehr, was aber gerade rechte Kräfte dazu bewegt, noch verstärkter die nationale Karte zu spielen, was dann die aufgeführten Probleme erzeugt.

      Da hier Atommächte auf dem Pulverfass sitzen ist es ein Menschheitsbedrohendes Problem, lässt sich aber nicht vermeiden, da muss die alte Welt durch.

      1. Lutz

        Das sehe ich genau andersherum. Die Fortschritte in den Kommunikations- und Transporttechnologien, man denke etwa an Internet und Container-Logistik, bedingen keine bestimmte Entscheidung dazu, ob, und wenn ja mit wem, in welchem Umfang und zu welchen Bedingungen, Länder Freihandelsabkommen für Waren und Dienstleistungen abschließen. Anders gesagt: die verbesserten Kommunikations- und Transporttechnologien machen es Goldmännern, Höllenhunden und Fratzenbüchlern einfacher, in andere Länder einzufallen, aber muss sie kein Land sie und ihre destruktiven Geschäftsmodelle reinlassen. Diese Art der Globalisierung ist kein Automatismus und kein Naturgesetz, sondern wird getrieben von einer als alternativlos vermarkteten Ideologie: Globalismus.

        Praktisch wird auch jede Menge reguliert, mit der sichergestellt werden soll, dass Globalisierung nur in eine US-zentrische Richtung geht. Man denke nur etwa daran, wie kompliziert es für chinesische Firmen ist, mittelgroße Unternehmen in den USA und der EU zu übernehmen, während ansonsten von den gleichen Ideologen gigantische Firmenübernahmen zum Zwecke der Monopolisierung als alternativlos gepriesen werden.

      2. Lutzz

        Muss mal meinen Senf dazu geben, diese ewige Faselei über Globalisierung, Zentralisierung kann ich nicht mehr hören. Wer erzählt denn imer diesen Schwachsinn, dass das Handeln von Nationen untereinander erschwert sei und wer erschwert es denn? Da braucht mann ja auch nur gucken, wem nützt es, wer geht dabei über die Wupper? Und dann dieses ewige Wachstum…..gesundes Wachstum ist das schon lange nicht mehr, wohin soll das eigentlich führen? Ach, was solls……

      3. Die Staatensind doch nur das Sekundäre, es geht doch um die Wirtschaft. Um das Problem mal klar zu machen: Ich habe dieses Jahr eine Kamera gekauft. Produziert in China, gekauft über ebay, ein Unternehmen mit Sitz wohl in Luxemburg, bewusst geschaut, das die Lieferung aus D kommt, aber da war es nicht mehr vorrätig, also kam die Lieferung aus England. So Ihr Nationalisten, nach welchen Recht habe ich jetzt gekauft?
        Hier liegt doch das Problem: Die Wirtschaft ist im globalen angekommen. Inzwischen sind die Gesetze doch schon nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Es sollte doch bald Standard sein, das, egal, wo ich etwas kaufe, das gleiche Recht gilt und das geht nicht über eine Stärkung der Nationalstaaten und wenn ich sehe wie Arbeitnehmer gegen einander ausgespielt werden und die Reallöhne dadurch immer mehr sinken, verstehe ich die immer weniger, die mit den Politikern heulen, die sehen, das mit dem Rückgang der Nationalstaaten Ihre Macht sprich Ihre Diäten sinken.

      4. Lutz

        Einen Zustand, wo überall auf der Welt das gleiche Recht gelten würde, halte ich nicht für erstebenswert. Ganz im Gegenteil. Wenn es überall das gleiche Recht gäbe, müsste es zwangsläufig auch überall die gleiche herrschende Meinung geben, denn sonst wäre das Recht doch nicht das gleiche. Die herrschende Meinung ist aber nun die Meinung der Herrschenden, und wenn die überall die gleiche wäre, würde das bedeuten, dass eine Gruppe von Herrschenden die ganze Welt beherrscht. Von da wäre es nicht mehr weit, bis zu einer neuen einheitlichen totalitären Weltdiktatur, ähnlich der der gerade untergehenden westlichen Epoche, nur eben dann wirklich überall auf der Welt, was der Westen letztlich nicht ganz geschafft hat.

      5. Parteibuch

        Ich möchte Lutz hier wirklich nicht zu nahe treten, aber für mich hört sich seine Argumentation, aber besonders auch diese Art der Rhetorik, völlig absurde Behauptungen mit solcher Vehemenz zu vertreten, sehr nach Lohnschreiber an. Ein Beispiel: Obwohl es seit Jahrhunderten einen gut funktionierenden internationalen Handel gibt, behauptet er, der Handel würde nach bisherigen Regeln nicht mehr funktionieren. Das ist typische Lohnschreiberrhetorik.

        Jedenfalls hat das Parteibuch hier brillant gekontert, meine Hochachtung.

    3. Ich lese das zum hundertsten mal mit dem Bürgerkrieg. In absehbarer Zeit wird da gar nichts kommen. Kopp ist dazu keine gute Quelle. Ausserdem braucht es für einen Bürgerkrieg Parteien die alle bewaffnet sind in Gruppen das sind in den USA eigentlich nur Die Hard Konservative dazu ist es nicht so das die jetzt so ne grosse Gruppe darstellen die irgendeine Macht herausfordern kann. Die stellen unter 1%. Auch wenn in den USA fast jeder bewaffnet ist, sind die allerwenigsten in irgendwelchen Gruppen bei denen es möglich ist das sie militärische Operationen ausführenen können. Die SJW, Soros Jünger etc haben nicht eine solche Gruppen noch die Liberalen. Es ist eine Spaltung aber keine die zu Gewalt führt. Wie man immer wieder was vom Bürgerkrieg reden kann ist mir Schleierhaft.

      1. Amoahnos

        Nun, ich habe auch schon oft Kommentare von Leuten gelesen, die nichts mehr von einem möglichen Bürgerkrieg in den USA lesen wollen, trotzdem finde ich es völlig in Ordnung, wenn diese Leute weiter davon schreiben, dass sie nichts mehr von einem möglichen Bürgerkrieg in den USA lesen wollen.

        Was den Koop-Verlag angeht, so ist das ein Verlag, der wirklich alles druckt. Angefangen vom größten Blödsinn über die schönsten Verschwörungstheorien bis hin zu wirklich guten Beiträgen, womit ich nicht andeuten möchte, dass der Artikel von Stefan Schubert zu letzteren zählt. Nicht zuletzt wegen vieler, für das System unbequemer Artikel, wird dieser Verlag u.a. vom Mainstream heftig angegriffen, woraus schließlich der schlechte Ruf des Verlags in der öffentlichen Meinung resultiert. Wie auch immer, ich lasse mir da keine Tabus einreden.

        Ob es nun in den USA in näherer oder weiter entfernt liegender Zukunft zu einem Bürgerkrieg kommen wird, kann niemand von uns mit ausreichender Präzision vorhersagen. Deshalb war mein Kommentar auch als Frage formuliert. Klar ist nur, dass das, was man gemeinhin als Auslöser eines Bürgerkriegs betrachtet, in den USA immer mehr überhand nimmt. Zu diesen Auslösern gehören eine zu ungleiche Verteilung der für das tägliche Leben notwendigen Güter, wobei auf der einen Seite grenzenloser Reichtum, der mit immer mehr Hochmut und Arroganz zur Schau getragen wird, tiefster Armut und Hoffnungslosigkeit auf der anderen Seite gegenüber steht. Dabei sind die verbrecherischen Mechanismen, wie das Establishment sich der Reichtümer der Welt bemächtigt, immer offener zu Tage getreten. Es war nicht zuletzt die Politik Russlands und Chinas, die dem Westen die Maske der Lüge vom Gesicht gerissen hat. Rechtsbruch und Lüge wird auf administrativer Ebene mehr und mehr in faschistoide Gesetzestexte gegossen. Das ist das, was Prof. Mausfeld als „Verrechtlichung von Unrecht“ bezeichnet.

        All das und vieles mehr können Auslöser für einen Bürgerkrieg sein. Hinzu kommt ein ganz besonderer Faktor, der, soweit mit das bekannt ist, weltweit einmalig ist, die USA haben eine komplett bewaffnete Bevölkerung. Man mag sich das gar nicht ausmalen. Wenn wir mal annehmen, dass die Hälfte der US-Bevölkerung bewaffnet ist, dann sind das mindestens 100 Millionen Menschen unter Waffen. Wie gesagt, wir wissen nicht ob es dazu kommen wird, aber wenn da noch eine Charismatische Person auftaucht, der es schafft, diese bewaffneten Massen zu vereinen und in eine strategisch kluge Bahn zu lenken, wer sollte die dann noch aufhalten?

    4. @leo

      „Ein Extrembeispiel dafür ist der Veteran und Jurist Stewart Rhodes, ein ehemaliger Fallschirmjäger der US-Army und Absolvent der Yale Law School. Stewart Rhodes und seine 27000 (lt. Wiki sogar 35000) Mann starke Miliz, die sich aus ehemaligen, oftmals kriegserprobten Marines oder auch aktiven Polizisten zusammensetzt, nennen sich „Oath Keeper“ und betrachten sich als Wächter der „US Bill of Rights“ “

      Ich hole mal aus:
      Ich denke wir leben momentan in einer Phase wo einfach ALLES umgelabelt wird.
      * aus aus bezahlten fremdländischen Söldnern werden moderate Opposition ( Syrien )
      * aus Giftmischern werden Nobelpreisträger( britisches Sanitärpersonal in Syrien )
      * aus bombenden Drohnen Luftraumverletzer, werden Friedensnobelpreisträger
      * aus mordenden Putschisten werden Demokraten ( Maidan )
      * aus bombenden Angreifer auf unzufriedene Zivilisten werden Verteidiger des Landes ( Donbass )
      * aus Propaganda Medien werden unabhängige Medien die von uns deswegen bezahlt werden müssen ( 20:00 -2015 )
      * aus Dauer – Totalüberwachung wird Netzsicherheit ( NSA )
      * aus alles andere wie genau das, wird Alternativlos
      usw
      usw
      usw
      usw

      „27000 (lt. Wiki sogar 35000) Mann starke Miliz“
      klingt mir stark nach Stahlhelmverbänden bzw nach Freikorps Truppen die sicherlich alles andere machen als das „US Bill of Rights“ zu verteidigen. Was auch immer das sein sollte dieses „US Bill of Rights“

      Ich mag ja falsch liegen,weil mich die AMI „Politik“ einfach nicht interessiert.

      aber wo ich 100% richtig liege ist, daß momentan einfach jede undemokratische Schweinerei einen neuen umgelabelten demokratischen Anstrich bekommt.

      Sicherlich auch diese freundliche 27000 (lt. Wiki sogar 35000) Mann starke US Armee

      Das klingt extrem nach US Freikorps

      1. grs

        Sehr richtig, Vorsicht ist da angebracht, deshalb enthält mein Eingangskommentar folgenden Hinweis…

        „Auch wenn die obige Anekdote das suggerieren mag, sollte man nicht den Fehler machen, all diese privaten US-Milizen als „die Guten“ oder als, gegen die Ungerechtigkeit kämpfende Robin Hood Vereinigungen zu sehen. Viele von denen stellen ihre Dienste schlicht dem zur Verfügung, der am besten zahlt. Das es dabei dann immer um die gerechte Sache geht, darf bezweifelt werden. Mein Anliegen ist nur, aufzuzeigen, welche nichtstaatlichen Gewaltpotentiale es in den USA gibt,…“

        Im Übrigen ist es leicht, sich über die Oath Keeper zu informieren, das Netz ist voll davon.

      2. @leo
        Entschuldigung, ging nicht gegen dich und danke für den Hinweis
        ( mea culpa – habe ich wirklich nicht gelesen )

        Mich hat es nur genervt das wieder ein rosarotes Schwein, mit seinem neuen, ach so demokratischen Gewand, durch das staunende Dorf getrieben wird. Meine die Presse + Inet Seiten — nicht dich !

        Bevor dort drüben wirklich was entscheidendes passiert, bricht es bei den Vasallen 100% vorher zusammen. Also man muss dort schauen, wo die Haut des Geschwüres am dünsten ist. Viele denken in TR. Mal sehen

        PS.
        Ich bin auch der Meinung, das dort drüben im Zentrum der rosaroten westl.Demokratie nix passieren wird. Ist das gleiche wie mit dem Q und seinen Posts. Alles 0 Nummern

        Und wenn wirkllich dort jemanden das Futternäpfchen weggenomme bekommt, dann bestimmt nicht den rosaroten Machtinhabern sondern wie immer ….. sprich den restlichen 99%

        ging nicht gegen dich !

  3. Deshalb ist die USA für mich Sodom und Gomorra.
    Die zerstören sich selbst.
    Das die Regierenden Lügen hat wohl jeder dort begriffen.
    Trump ist ja ein Ergebniss dessen.
    Nur zum Ändern des Chaos ist keiner bereit oder in der Lage.
    Die Menschen ziehen sich zurück und schlafen auf ihren Waffen.

      1. Ja, und diese ölreichen Kurdengebiete bleiben auch ölreich ;-)

        Der Unterschied ist: Idleb ist eine ganz und gar feindselige Ansammlung von islamistischen Deppen, islamistischen Oberdeppen und islamistischen Idioten. In Idleb existiert keine Gruppierung, mit der die syrische Regierung/ Allianz ernsthaft verhandeln kann. Dort geht es praktisch nur noch um Kapitulation oder militärische Lösung.

        In den Kurdengebieten sieht die Sache anders aus. Wenn die Kurden, mit denen die Regierung bereits verhandelt, auf den Deal eingehen, gibt es da nur noch die 2000 Ami-Deppen, einsam in der Wüste, umgeben von Allianzkräften. Und diese US-Deppen werden dann sicher nicht mehr kämpfen.

    1. ….ach deswegen die Ansage der USA, Frankreich und Israels das bei einem Giftgaseinsatz Maßnahmen ergriffen werden.

      Da bin ich aber mal gespannt …

  4. Lutz,

    klar geht es um die Wirtschaft, sie soll jja der Vorreiter für diese NWO sein, diese Eineweltregierung, wie das vereehrte EinParteibuch schon angedeutet hat.
    Muss es denn sein, dass, wie in deinem Beispiel, diese Kamera durch so viele „Hände“ geht? Ein Land hat sie entwickelt, könnte sie allein vetreiben. Ein anderes Land entwickelt Anderes, vermarktet es auch allein, wo, bitteschön, wären da die Probleme, Ausser, diese Multis wie Amazon und Co, die nix produzieren, nur am Handel verdienen und dazu noch die Preise diktieren. Wenn das so weitergeht, wird sich kein Mittel bis Kleinunternehmen mehr halten können, die Großen fressen alles auf und danach können und werden sie die Preise anziehen,gewaltig.Und, muss denn immer alles auf „Verschleis“ produziert werden, damit den Käuferlingen immer Neues, immer mehr angedreht werden kann? Brauchen wir das wirklich? Ich wäre sehr dafür, mal ein paar Schritte zurück zu gehen, aufzuhören uns immer schneller im Hamsterrad zu drehen, nur damit wir uns den nächsten Schwachsinn, den sie uns andrehen wollen,auch leisten zu können. Aber, damit halten sie uns in der Spur……

    1. Das kommt normalerweise eher selten vor, dass ein „Land“ eine Kamera entwickelt und die dann verkauft. In der Regel machen das Unternehmen, und die schauen, wie das möglichst kostengünstig passiert. Das umfasst eben auch den kostengünstigen Ankauf von Grundstoffen und Teilen aus anderen Ländern. Oder deren kostengünstige eigene Herstellung dort. Außerdem will man so wenig wie möglich für die Produktion bezahlen, einschließlich Energiekosten, Löhne, sonstige Konditionen und Steuern, Zölle. Und der Vertrieb soll auch wenig kosten. Wenn ein Land hier Kosten verursacht, z.B. rechtmäßige Steuern einfordert, dann umgeht man das. Da steht ein Land allein auf verlorenem posten.

      1. Nobilitatis

        Die Auswüchse der Ideologie des Globalismus erkennt man zum Beispiel daran, dass, wer in Deutschland Waren produziert und verkauft, darauf Umsatz-Steuern zahlen muss, wer hingegen in China produziert und die Ware nach Deutschland verschickt, von dieser Belastung häufig frei ist.

        https://www.tagesschau.de/wirtschaft/china-amazon-101.html

        Das könnte die deutsche und europäische Politik auch in Zeiten der Globalisierung schon ändern, wenn sie wollte. Aber offenbar will sie nicht, weil das den Profit des Globalisten Amazon zugunsten des deutschen Einzelhandels schmälern könnte.

  5. Vielleicht hat es schon jemand angesprochen:
    eine bemerkenswert offene und selbstkritische Friedens-Stimme
    in Israel – betrifft also auch diese ganze Nahost- und Zionisten-
    Problematik – hat aufgehört, den Mainstream zu stören:
    Uri Avnery ist gestorben – https://de.wikipedia.org/wiki/Uri_Avnery

    Als journalistisch gelernter Veteran hat er das System durchschaut,
    und so auch allgemein den Medien-Bürgern etwas zu sagen gehabt.

    „Hat man Sie einer Gehirnwäsche unterzogen?“

    http://www.uri-avnery.de/news/471/17/Hat-man-SIE-einer-Gehirnwaesche-unterzogen

  6. 25. Aug. 2018 – Russisches Verteidigungsministerium: Terrorgruppe bereitet neue Giftgasattacke in Syrien vor

    Die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten bereiten einen neuen Schlag gegen Syrien vor unter dem Vorwand, die syrische Regierung hätte erneut Giftgas gegen die Bevölkerung eingesetzt, sagte Generalmajor Igor Konaschenkow, der offizielle Vertreter des russischen Verteidigungsministeriums.

    Zu diesem Zweck bereiten Terrormilizen in der Provinz Idlib einen angeblichen Giftgasanschlag gegen die Zivilbevölkerung vor.

    „Diese Provokation unter aktiver Beteiligung britischer Sonderdienste wird für die USA, Großbritannien und Frankreich einen weiteren Grund darstellen, einen Raketen- und Luftwaffenschlag gegen die staatlichen und wirtschaftlichen Einrichtungen Syriens zu führen“, sagte Konaschenkow.

    „Zu diesem Zweck wurde vor ein paar Tagen der Zerstörer URО The Sullivans der Kriegsmarine der USA mit 56 Cruise Missiles an Bord in den Persischen Golf und der strategische Bomber B-1B US Air Force mit 24 Cruise Missiles auf die Luftwaffenbasis „Al-Udeid“ in Qatar verlegt“.

    Laut Konaschenkow haben mehrere unabhängige Quellen zur gleichen Zeit bestätigt, dass die Terrorgruppe „Hayat Tahrir al-Sham“ eine weitere Provokation mit chemischen Waffen gegen Zivilisten in der Provinz Idlib vorbereitet.

    Für die Inszenierung eines chemischen Angriffs in der Stadt Jisr al-Shugur hätten die Terroristen acht Tanks mit Chlor vorbereitet, und im Dorf Hallyuz wenige Kilometer von Jisr al-Shugurov stationiert.

    Ihm zufolge kam eine Gruppe von trainierten Militanten im Gebiet Jisr Al-Shugur an, die im Umgang mit giftigen Substanzen unter Anleitung von Spezialisten einer britischen privaten Militärkompanie ausgebildet wurden.

    „Diese Militanten haben die Aufgabe, die Rettung der Opfer der „Chemieattacke“ im Gewand der berüchtigten Weißen Helme zu imitieren“, sagte der General.

    http://www.russland.news/russisches-verteidigungsministerium-terrorgruppe-giftgasattacke-in-syrien/

    Weitere Links zum Thema…

    https://de.sputniknews.com/politik/20180825322081223-usa-angriff-syrien-bloomberg/
    http://blauerbote.com/2018/08/25/usa-droht-mit-false-flag-in-idlibsyrien/

    Frage: Hat jemand weiterführende aktuelle Informationen zu diesem Thema? Ist da wirklich was dran?

    1. leo

      Ich kann mir gut vorstellen, dass die Terroristen in Idlib und ihre Unterstützer es nochmal mit einer Giftgas-False-Flag-Attacke versuchen, das US-Militär dazu zu bewegen, zu versuchen, ihnen zum Sieg zu verhelfen.

      Dass das noch funktionieren kann, glaube ich hingegen nicht. Allenfalls symbolische Unterstützung, die an der Gesamtsituation nichts ändert, werden die Terroristen als Belohnung für noch so eine Inszenierung bekommen. Und in der Öffentlichkeit der Welt ist die notorische False-Flag-Masche der „syrischen Rebellen“ nun auch schon recht gut bekannt, sodass die Möglichkeiten der globalen Hasbara, daraus mehr politischen Druck gegen Syrien, Iran und Russland zu entwickeln, inzwischen auch ziemlich begrenzt sein dürften.

    1. Also langsam bin ich mir sicher, dass der Karsten Laurisch ein bezahlter Social-Media-Agent der Öffentlich-Rechtlichen ist.
      Seine Aufgabe besteht, mit scheinbar „kritischen“ Kommentaren die Reichweite der Tagesschau im alternativen Internet zu steigern.
      Ansonsten kann ich mir das penetrante verlinken auf die Tagesschau nicht anders erklären, denn fast nie geht hier jemand auf Karstens Kommentare ein. Es interessiert hier keinen und dennoch lässt er es nicht sein, unter jeden Artikel vom Parteibuch auf seine Tagesschau-Kommentare zu verweisen.
      Ein normaler Mensch hätte doch irgendwann die Lust verloren, wenn es von der Community keine Resonanz gibt, aber einem Social-Media-Agent ist das egal, er verdient damit sein Geld.

      Auch verstehe ich nicht, wieso das Parteibuch sich in diese Propagandawerbung einspannen lässt und diesen verlogenen Medien regelm. unter jedem seiner Artikel mind. 1 Verlinkung auf deren Webseite erlaubt, wenn man hier doch das Beste versucht die Menschen objektiv zu informieren, damit man deren Propaganda gut durchschauen kann.

      Der Google-Algorithmus belohnt dann die Tagesschau-Webseite mit besserem Ranking und Platzierung und erhöht nochmals die Propagandareichweite von deren verlogenen Artikeln, weil Karsten ja fleißig hier Werbung dafür macht.
      Je öfters eine Webseite auf anderen Seiten verlinkt wird, desto als qualitativer wird es von Google eingestuft und somit deren Reichweite gesteigert, was wiederum mehr Klicks bedeutet und mehr Rechtfertigung für diese Medien.

      Ich denke nicht, dass das im Interesse des Parteibuchs und seiner Leser ist.

      Wäre Karsten wirklich an einer Diskussion interessiert, so würde er doch seine „geistreichen“ Kommentare hier reinsetzen und nicht ständig auf die Propagandaschau verweisen.

      Wäre ich das Parteibuch, ich würde mich nicht indirekt zum Handlanger dieser Systemmedien machen, indem ich hier das penetrante Verlinken erlauben würde.

      Mal was zum Nachdenken – soll jetzt nicht gegen die Person von Karsten gerichtet sein (nur gegen seinen Beruf).

      1. @Nachdenken
        „Also langsam bin ich mir sicher, dass der Karsten Laurisch ein bezahlter Social-Media-Agent der Öffentlich-Rechtlichen ist.“

        .

        Und mein „Auftraggeber“ der mich „bezahlt“ zensiert dann meine Meinungen, die ich wo anders veröffentliche. Alles klar!

      2. Endlich sagt’s mal jemand. Danke. Mich regt das auch schon länger auf.
        Ich unterstütze hiermit den Aufruf an das Parteibuch, dieses Ärgernis abzustellen.

      3. Nachdenken, Matthias 1

        Wir werden auch die zu häufigen OTs von Karsten Laurisch zukünftig strikter moderieren.

        Karsten

        Nimm doch bitte dein eigenes Blog für deine häufigen Verweise auf den ts-Kommentarbereich. Es ist so einfach: Einloggen, dann auf „Beiträge“ und weiter auf Erstellen klicken, und los geht’s.

      4. @Karsten Laurisch

        Ein kleiner Vorschlag: wenn du wirklich Heldenarbeit leisten möchtest, dann mache es anders herum: poste im Tagesschau-Forum Links auf das Parteibuch. Das würde die Reichweite des Parteibuchs erhöhen, nicht die der Tagesschau. Und es gäbe den Leserinnen und Lesern des Tagsschau-Forums die Möglichkeit, sich dauerhaft aus einer alternativen Quelle zu informieren.

        Das wäre auch für mich der Indikator, dass du auf der richtigen Seite stehst. Also, wir warten auf deine Berichte.

      5. Matthias 1

        Das Parteibuch wird, soweit mir bekannt, seit Jahren in den Kommentarspalten aller deutschen MSM geblockt, Links gelöscht. Bei denen geht nur selten was kritisches durch, und Karsten gelingt es ab und an.

      6. @Mathias
        „Ein kleiner Vorschlag: wenn du wirklich Heldenarbeit leisten möchtest, dann mache es anders herum: poste im Tagesschau-Forum Links auf das Parteibuch.“

        .

        Das habe ich bei jedem Post vom PB gemacht. 3 Mal darfst Du raten was dann geschehen ist?

      7. @Mathias
        „@Mathias
        „Ein kleiner Vorschlag: wenn du wirklich Heldenarbeit leisten möchtest, dann mache es anders herum: poste im Tagesschau-Forum Links auf das Parteibuch.““

        .

        Wie währe es wenn Du anfängst „Heldenarbeit“ zu leisten und Post vom PB im Propagandaforum veröffentlichtst wie ich ich.

      8. @Parteibuch

        Schade ***

        Zum Thema MSM und das Parteibuch verlinken:
        Man sollte sogenannte URL-Shortener einsetzen, Webdienste die die Ursprungsadresse verbergen, so würde man die Kommentarzensierer zwingen jeden Link anzuklicken und zu lesen, was den Arbeitsaufwand massiv erhöht – so könnte man dennoch das Parteibuch anderen Lesern zur Verfügung stellen.

      9. Karsten

        https://kellerkindergartenpreis.wordpress.com/2018/08/26/kellerkindergartenpreis26082018-rtl-bericht-aus-syrien-friede-freude-eierkuchen-bericht-aus-der-ukraine-russland-friede-freude-eierkuchen-bericht-aus-israel-palaestina-friede-freude-eierkuc/

        Das sieht doch für den Anfang schon mal gut aus.

        Unter „Settings“ ganz links unten im Admin-Bereich von WordPress könntest du nun etwa den Titel „Titel der Website“ gegen „kellerkindergartenpreis“ oder ähnliches austauschen.

    1. Möge er auf immer und ewig in der Hölle schmoren für die Greueltaten bei denen er mitgemischt hat.

    2. Auf McCains Beerdigung ist Trump nicht erwünscht aber mit Sicherheit die McCain Buddys: ISIS-Pressechef Amu-Musa und ISIS-Chef Al-Baghdadi? Auch einige „Demokraten“ vom Maidan sind sicherlich geladen, um auf dem Friedhof in Arlington Trauermiene zu machen.

      McCain litt an einem „äußerst aggressiven Hirntumor“? Nun ja, das ist tragisch. Aber war McCain innerhalb der Völkergemeinschaft nicht zugleich ein äußerst aggressiver Tumor?-

      Wenn man die Lobeshymnen der Social Media Agenten auf Welt- und Zeitonline zu McCains Ableben ließt, kommt man zumindest aus dem Lachen nicht mehr heraus: In der Realität ein Kriegsverbrecher höchster Güte, in der Propaganda ein Leuchtturm für Frieden, Freiheit und Demokratie.

    3. Die „linksliberalen“ Blätter ergehen sich in kritikloser Lobhudelei, auch erhebliche Teile der Leserschaft gehen mit, weil er gegen Trump war.

      Es ist widerlich.

      Ob es jetzt für Trump leichter wird, weil es einen Gegner weniger gibt?
      Eher nicht; wäre er wieder genesen, könnte man gegen ihn politisch argumentieren, seine Unterstützung für Al Kaida beispielsweise.
      Jetzt wird das als unethischer Angriff auf einen verstorbenen Patrioten und Veteran abgetan.
      Der wird zur Ikone der „konservativen“ Trump-Gegner aufsteigen.

      Trum ist das bewusst, kondoliert klar, dass sich da gar keine Angriffspunkte finden lassen.

      Will man jetzt gegen McCains „Geist“ vorgehen, muss man harte Dokumente leaken, die diese Politikrichtung entlarven, persönlich („der Mann der mit Al Kaida posiert“ geht gar nichts mehr.

      ps: In Frieden Ruhen soll er natürlich.

      1. @Andreas:
        > ps: In Frieden Ruhen soll er natürlich.
        Natürlich nicht, für jeden vom ihm verursachten Toten soll er einen Stich bekommen, reicht für tausend Jahre, wo ist meine Nähmaschine?

    4. @einparteibuch (26. August 2018 um 23:22) – Bei der Rheinischen Post, die meine Leserkommentare wahllos veröffentlicht oder ablehnt, habe ich eine gute Quote mit Links zu Rubikon, Nachdenkseiten und dem PB. Oft weiß dort der eine Mensch an der Schere nicht, was der andere tut, weshalb abgelehnte Kommentare meist im zweiten Anlauf, acht Stunden später, online gehen. Deren Netiquette bzw ihre Befolgung ist pure Willkür.

    1. Daß die City den Geldhahn zumacht, ist der beste Beweis, daß „der Westen“ diesen Krieg als verloren anerkennt. Da kann auch ein geplanter fingierter Giftgasanschlag keine Wendung mehr herbei führen.

      Nach dem gescheiterten Umsturzversuch in der Türkei 2016 nun also die zweite schwere Niederlage der Neo-Trotzkisten in Syrien mit dem Versuch der „permanenten Revolution“ als dauerhaften Krieg zur Zerstörung der Nationen.

      1. Den Narrativ vom gescheiterten CIA- bzw. „West“-Putsch in der Türkei hört man eigentlich nur von Erdoganisten und Leuten, die ihnen glauben.

        Wer die damaligen Vorgänge ernsthaft analysiert, muss sich eingestehen, dass sie viel zu untypisch für die Arbeit der CIA sind um echt zu sein.

        Viel wahrscheinlicher ist, dass Erdogan selbst dahinter steckt; denn wer am Meisten von der schlampigen und unlogischen Aktion profitierte war er selbst. Das hat er sogar völlig unverblümt in einer Rede gesagt. „Das war ein Putsch den der Himmel geschickt hat“. Oder der MIT.

        Was ich mir schon vorstellen kann ist, dass die Falken im Westen versuchen, der Türkei über die Autonomiebestrebungen der verbündeten Kurden einen Strick zu drehen. Aber der Zug dürfte inzwischen abgefahren sein. Da müsste vorher eine arge Destabilisierung der türkischen Zivilgesellschaft geschehen. Dafür wäre dann allerdings Erdogan selbst verantwortlich, mit all seinen hochmütigen Unternehmungen.

      2. Noch ein Gast

        Ich meine, dass die zio-atlantisch gesteuerten Medien bei dem gescheiterten Putsch in der Türkei mitgemacht haben, war offensichtlich. Und wenn die Medien da mitmachen, dann gibt es da noch mehr „Kollaboration“ im Hintergrund.

        Ich halte es allerdings für durchaus nicht unwahrscheinlich, dass der CIA-gestützte Putschversuch in der Türkei von Obama höchstpersönlich an Russland und Iran verraten worden sein könnte, die dann ihrerseits Erdogan vorab in Kenntnis gesetzt haben könnten.

      3. @Noch ein Gast

        Ich glaube nicht, dass Erdogan den Putsch selbst inszeniert hat. Der Putsch wirkte überhastet, unkoordiniert, da gebe ich dir recht. Aber Erdogans Täterschaft ist nicht die einzige mögliche Erklärung dafür. (Und warum überhaupt, auch eine Inszenierung kann professionell wirken.) Andere mögliche Erklärungen:

        – nachdem im Mai 2016 Davutoglu entlassen wurde (er galt als der „Architekt des neoosmanischen reiches“) wurde den Transatlantikern klar, dass sie keine Zeit mehr zu verlieren haben um zu intervenieren. Vorbereitungszeit bis zum Putsch: zwei Monate, also ziemlich wenig.

        – Es gab einen Mordversuch auf Erdogan. Das ist etwas, was viele Analysen vernachlässigen. Angeblich ist er dem Mordkommando nur um eine Viertelstunde entkommen. Eine Hypothese ist, dass der Putsch gar nicht die eigentlich geplante Aktion war, sondern der Mordanschlag auf Erdogan. Wäre er erfolgreich gewesen, hätte es keinen Putsch gegeben. Da er aber fehlschlug, wurde der Putsch als Cover-up-Aktion schnell inszeniert. Das würde die wahrgenommene Unprofessionalität erklären.

        Und jetzt noch eine ganz andere Version: Analitik hat kürzlich einen Beitrag des „sprechenden Katers“ übersetzt (ein russischer Blogger mit einer lustigen Ausdrucksweise, aber sehr viel geopolitischem Verstand). Der Beitrag behauptet, dass Erdogan und Putin schon jahrelang wussten, dass so ein Putsch kommen würde. Erdogan hätte durch rechtzeitige Festnahmen dafür gesorgt, dass zentrale Teile des Plans nicht funktionieren. Er hätte den Putsch aber geschehen lassen, um die Transatlantiker öffentlich an den Pranger stellen zu können:
        http://analitik.de/2018/08/21/putsch-in-der-tuerkei-2016-version-des-katers/

    1. Ich halte für sehr unwahrscheinlich, dass Putin vor 2015 mit Erdogan gemeinsame Sache machte. Dafür war die Türkei noch 2014 viel zu „pro-Ukraine“ und agierte viel zu exponiert gegen russisch-syrische Interessen (was sie etwas besser verdeckt ja bis heute tut). Putin wusste genau, welches Ziel die Öl-LKW des IS hatten, die waren nicht umsonst eines der ersten Ziele der russischen Luftwaffe. Und wenn schon nichteinmal meine selige Großmutter glauben würde, dass Erdogan von Öl-Lieferungen über seine Grenze weder etwas weiß noch etwas damit zu tun hat, wird Putin erst recht nicht so gutgläubig sein.

      Viel realistischer ist mMn, dass Putin 2015 die Gunst der Stunde nutzte um die Türkei über seine Sanktionen vom Block der Anti-Assad-Koalition zu lösen. (Für mich besteht kein Zweifel, dass Erdogans Wunsch und Wille eines Assad-freien Syriens echt war und ist. Putin konnte damit unmöglich vor 2015 auf Erdogans Seite gestanden haben.)

      Der Artikel von Analitik hält zwar eine erfrischend alternative Sichtweise auf die Vorgänge damals parat, aber er klingt mir auch ein bisschen zu sehr nach einer gewissen Wunschvorstellung. In der Realität hat die Türkei gemeinsam mit Israel während dem Konflikt die zwielichtigste Rolle überhaupt gespielt. Erdogan war immer wieder knapp davor, sich völlig zu übernehmen, etwa als er 2016 vor Manbidsch sogar russische und US Truppen gegen sich vereinigte. Er wollte, dass die Türkei um jeden Preis an dem Konflikt profitiert und wird (soviel wage ich zu prophezeien) deshalb verhältnismäßig schlecht aussteigen – „zu hoch gepokert“ könnte man sagen.

      Denn was der Kater auf Analitik ausblendet ist, dass auch die Russen inzwischen sehr lange mit der Lieferung der S-400 zuwarten. Wenn sie geliefert werden, dann auch nur mit der Auflage, dass nur Moskau den Einsatz bestimmen kann. So ganz im Reinen sind sie sich also nicht.

      Es sieht eher danach aus, als würden sie sich gegenseitig testen, wobei Putin ganz klar versucht, die Türkei sanft aber final aus der NATO rauszubugsieren. Das ist für Erdogan wiederum hoch gefährlich:

      Im letzten Moment könnten sich Trump und Putin zusammentun, dann würde die Türkei bündnispolitisch im Niemandsland stehen und Erdogan die Rechnung für seine diversen illoyalen Aktionen präsentiert bekommen.

      Was der Kater ebenfalls völlig ausgelassen hat, war der Aspekt, dass die Marionette Merkel allen noch so groben Widrigkeiten zum Trotz immer eisern an Erdogans Seite stand und steht. Er nannte Deutschland offen ein Naziland – und bekommt ohne weiters noch immer brav seine Milliarden von da.
      Natürlich wird sie wieder ganz bei ihm sein, wenn es der Türkei finanziell dreckig geht. Dann wird sie eine weitere Schwächung Deutschlands und der EU getrost in Kauf nehmen, was den Unmut wohl zum Überkochen bringen wird.

      Genau darauf würde ich setzen, wenn ich Trump oder Putin wäre. So viele Fliegen mit einer Klappe.. Wer weiß.

      1. Noch ein Gast

        Die Timeline geht so:

        – 24.11.2015: Türkischer Abschuss der russischen Su-24
        https://en.wikipedia.org/wiki/2015_Russian_Sukhoi_Su-24_shootdown

        – 5.5.2016: der Sohn des David Davutoglu gibt seinen Rücktritt bekannt:

        https://www.newsweek.com/why-turkish-prime-minister-had-resign-456067

        – 27.6.2016: Erdogan entschuldigt sich bei Russland für den Abschuss der SU-24, erfüllt damit russische Hauptforderung zum Reparieren der türkisch-russischen Beziehungen

        https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2016/06/28/tuerkei-will-aus-isolation-raus-gibt-erdogan-den-krieg-verloren/

        – 15.7.2016: Putschversuch in der Türkei

        https://en.wikipedia.org/wiki/2016_Turkish_coup_d%27%C3%A9tat_attempt

      2. Noch ein Gast

        “ … Putin konnte damit unmöglich vor 2015 auf Erdogans Seite gestanden haben … “

        Putin musste gar nicht auf Erdogans Seite stehen.

        Wenn wir uns mal die Politik Putins der letzten Jahre ansehen, fällt doch eines besonders auf: Egal wie Putin oder Russland als Nation vom Westen gedemütigt, beleidigt oder dämonisiert wurde, immer hat Putin seine Hand zum Zeichen der Versöhnung ausgestreckt. Selbst die miesesten Lumpen hat er stets weiter als Partner bezeichnet.

        Das ist etwas, das wir, als eher revanchistisch geprägte „Westler“ (Auge um Auge…), gar nicht so richtig verstehen können oder auch als vermeintliche Schwäche fehlinterpretieren. In Wahrheit ist das aber ein Verhalten, dass von klugem strategischem Denken geprägt ist. Manchmal kann es eben auch von Nutzen sein, einem vordergründig auf der anderen Seite stehenden seine Hand zu reichen, auch wenn er dir gerade vors Schienbein getreten hat. Wir haben alle gesehen, wie erfolgreich Putin mit dieser Politik war und ist.

        Was die S-400 angeht, müsste man schon recht naiv sein, wenn man annimmt, dass die Russen sich da nicht absichern. Weil dieses System aber als Abwehrsystem ausgelegt ist (keine Ahnung ob man das ohne zu großen Aufwand in ein Angriffssystem umwandeln kann), glaube ich nicht, dass die lange Lieferzeit auf Sicherheitsbedenken der Russen beruht. Dafür kann es auch andere Gründe geben, z.B. scheint lange Zeit die Finanzierung des Deals nicht gesichert gewesen zu sein.

        Ob Merkel Erdogan wirklich mag, will ich mal dahin gestellt sein lassen. Möglicherweise zahlt Deutschland, damit Erdogan uns weiter die Flüchtlinge vom Hals hält. Sicher bin ich mir da aber auch nicht, denn die Balkanroute ist ja, auf Betreiben Österreichs, geschlossen worden.

        Für völlig abwegig halte ich die Vorstellung, dass Putin sich mit Trump gegen Erdogan verbünden könnte. Es ist ja Trump selbst, der mit seiner Politik die Türken aus der NATO heraus, direkt in die Arme Russlands treibt und damit den Zusammenhalt Russlands und der Türkei begünstigt.

      3. Zur Lieferzeit der S-400: es handelt sich um ein Projekt mit einem Umfang von über 2 Mrd. USD. Um eine Vorstellung davon zu bekommen: das ist ungefähr so viel wie wie 200 Mittelstreckenflugzeuge oder 100 Langstreckenflugzeuge. So etwas steht nicht fertig auf Lager und kann innerhalb von 5 Tagen per UPS geliefert werden. Stattdessen werden solche Systeme nur auf Anfrage gebaut, und da die Produktionskapazitäten beschränkt sind, dauert das mehrere Jahre. Hinzu kommt, dass üblicherweise der Kunde bestimmte Modifikationen wünscht. Das bedeutet, dass bestimmte Teile neu entworfen, gebaut und getestet werden müssen. Das bedeutet schon im Vorlauf der Produktion weitere Verzögerungen. Wenn dann noch Diskussionen über die Finanzierung dazukommen, kann man sich ungeführ ausmalen, warum S-400 nicht von heute auf morgen geliefert werden können.
        Wahrscheinlich versucht die Türkei auch noch zu verhandeln, dass bestimmte Teile des Systems in der Türkei gefertigt werden. So etwas ist bei Projekten dieser Größenordnung üblich. Das verkompliziert die Sache zusätzlich.
        Und nicht zu vergessen ist, dass auch erst einmal Personal aus dem türkischen Militär im Umgang mit diesem Waffensystem geschult werden muss. Auch das dauert Monate bis Jahre. (Zum Vergleich: die offiziell an die Tüerkei übergebenen F-35 befinden sich noch die nächsten zwei Jahre auf einem Militärstützpunkt in Arizona, um türkische Piloten daran auszubilden.) Denn es reicht nicht, wenn man das System auf dem Hof stehen hat. Man braucht auch Leute, die es bedienen können, sonst ist es nutzlos. Dazu kommen auch organisatorische Vorbereitungen im türkischen Militär: es müssen neue Einheiten aufgestellt werden, eventuell Hallen für die S-400 gebaut werden, Reparatur- und Wartungswerkstätten mit speziellem Gerät eingerichtet werden, Waffenlager befüllt werden und so weiter. Die Einführung eines neuen Waffensystems ist einfach grundsätzlich etwas, was Jahre an Vorlauf und Planung erfordert.

        Von daher kann ich, angesichts der Größe des Projekts vom 2 Mrd., zum dem Schluss kommen, dass das Projekt sich in üblichen Zeiträumen bewegt.

  7. Also den Heimreisenden als Erdoganisten zu bezeichen ist schon lustig. Vielleicht doch eher als Erdorganisten? Pfeifen zumindest sind ausreichend vorhanden-.

    Der Putsch in der Türkei war nicht im Plan des 7-Staaten-in-5-Jahren-Konzeptes (siehe Wesley Clark), deshalb etwas verwirrend für die schlichteren Gemüter und nicht fassbar. Denn der Versuch , die Türkei 2016 zu zerschlagen, war taktisch, nicht strategisch.

    Die Großstrategen unter den Weltmachteroberern in 1991 haben niemals damit gerechnet, daß Russland derartig kraftvoll wieder aufsteht, weshalb die Türkei zur Aufteilung auch nicht eingeplant war.

    Es klingelt noch das selbsthypnotische Geschwafel des narrenhaften Narratives von der „regionalen Macht“ in den Ohren, als welches die Versager und Luschen unter den Großstrategen in 2015 Russland noch einordnen wollten.

    -Und wogegen kämpfen diese Welteroberer nun eigentlich noch an?: gegen die Anerkenntnis der völligen Eigenverblendung?? Och nee, diese armen Dingerchen. Kann man sie nicht ein bißchen trösten

      1. Ja, eine beeindruckende Karte für wahr. Vor allem dieses Free Balutschistan scheint der Phantasie eines geostrategischen Karl May zu entspringen. Aber wer weiß, wer weiß…

  8. Etwas Off-topic – ich hoffe, das Parteibuch erlaubt es – aktuelle Entwicklungen zum Gas-Poker:

    Eine gute Beschreibung der Interessenslagen auf dem europäischen Gasmarkt, der ich fast zu 100 % zustimme:
    https://www.pressenza.com/de/2018/08/nord-stream-i-und-ii/

    Und ein weiterer Artikel über den Besuch von Merkel in Aserbaidschan:
    https://deutsch.rt.com/wirtschaft/75046-ablenkungsmanoever-in-baku-merkel-aserbaidschan-besuch-nord-stream-2/

    Diesen Vorgang bewerte ich allerdings grundlegend anders als der Artikel. Im Artikel wird nahegelegt, der Besuch in Aserbeidschan sei ein Ablenkungsmanöver, um die USA und andere Gegner von North stream II abzulengen. Aserbaidschan selbst hätte gar nicht genug Gas für den Export.

    Während taktische Komponenten eine Rolle gespielt haben könnten, ist der strategische Aspekt ziemlich naheliegend: rund um das kaspische Meer gibt es nicht nur in Aserbaidschan große Gasvorkommen, sondern auch in Turkmenistan und Kasachstan. Ein Pipeline von diesen Ländern nach Europa würde jedoch immer über Aserbaidschan laufen. Von daher macht es Sinn, schon mal eine Pipeline bis nach Aserbaidschan zu bauen, um später Anschluss an andere Gasvorkommen in Mittelasien zu bekommen. Die gescheiterte „Nubucco“-Pipeline hatte genau diesen Zweck.
    Und nicht zu vergessen: das mit Abstand größte Gasfeld der Welt, das „South-Pars“-Gasfeld, liegt im persichen Golf zwischen Iran und Katar. Auch nicht so weit weg… und im Moment eröffnet sich langsam die Möglichkeit, mit dem Iran solche Geschäfte zu machen.

    Also: meiner Meinung nach ist der Besuch der Bundeskanzlerin so etwas wie eine Markierung „wir erheben Anspruch auf die Gasvorkommen in Mittelasien“, und eine Neuauflage der Idee der Nabucco-Pipeline. Und es zeigt strategische Energieplanung in Deutschland, denn solche Pipelines, die mit dutzenden Milliarden an Aufwand gebaut werden, legen politische und wirtschaftliche Verhältnisse auf Jahrzehnte hinaus fest.
    Und das sehe ich ähnlich: für Europa ist es strategisch sinnvoll, sich an die mittelasiatischen Gasvorkommen anzukoppeln.

    1. Matthias 1

      Zwischen dem turkmenischen Gas und der EU steht das kaspische Meer. Um das Problem zu lösen, gibt es drei Möglichkeiten:

      1. Pipeline durch das kaspische Meer bauen (Bedarf russischer Zustimmung)
      2. Pipeline durch Russland nördlich am kaspischen Meer vorbei bauen (Bedarf russischer Zustimmung)
      3. Pipeline durch Iran südlich am kaspischen Meer vorbei bauen (Bedarf iranischer Zustimmung, wobei es nicht zu erwarten ist, dass der Iran die Zustimmung gegen russischen Willen gibt)

      Fazit: Turkmenisches Gas taugt nicht, um die Achse Russland-Iran auszubooten. Russland hat allen Grund, gelassen zu bleiben.

      1. Die aktuellen Informationen lauten dahingehend, dass die USA & ihre „Verbündeten“ zum großen Schlag gegen Syrien ausholen möchten….
        Lassen wir mal das Szenarium in der Vorgeschichte weg…
        Wie kommt aber eine Militätmacht dazu, in einem souveränen Staat ein Gebiét zu okkupieren, dort Stützpunkte aufzubauen…Radaranlagen zu installieren und den Luftraum dieses souveränen Staates als sein Hoheitsgebiet zu deklarieren ?
        Wir werden sehen, was demnächst passiert…
        Ich spekuliere so, dass sich Russland aus Syrien zurückziehen wird und den USA dort das „Feld“ überlässt.
        Man kann es sehen, wie man will, noch sind die USA die stärkste Militärmacht der Welt und walten und schalten so, wie sie wollen…leider !
        Ein klares Zeichen hat die rusische Regierung damit gesetzt, dass sie die ehemals versprochene Lieferung von S-300 Systemen an Syrien zurückgezogen hat. Und in der Endkonsequenz wir sie so handeln… sich aus Syrien zurückziehen. Syrien ist nicht die Krim !

      2. Wum

        Mir scheint, du hast in den letzten Jahren die Nachrichten verpasst.

        Trump hat die Wahl gewonnen und die USA rudern im Krieg gegen Syrien Schritt für Schritt zurück.

      3. @PB
        „Trump hat die Wahl gewonnen und die USA rudern im Krieg gegen Syrien Schritt für Schritt zurück.“

        .

        Dazu passt meiner Meinung nach das die Türkei die Syrische Arabische Armee bittet die Offensive auf Idlib zu verschieben. Warum bittet die Türkei darum? Vielleicht um Zeit zu gewinnen um „bestimmte“ Personen, deren Enttarnung unangenehm sein könnte, zu evakuieren. Das muss vom schizophrenen Militär beiderseits abgesichert werden
        http://en.farsnews.com/newstext.aspx?nn=13970605000770

    2. Weil Matthias gerade etwas verunsichert nachfragt, ob er einen Beitrag zum Thema Gaspipelines posten darf, vielleicht noch ein Wort zu off-topic Kommentaren.

      Für mich ist off-topic völlig OK, weil es Farbe und Abwechslung in den Kommentarbereich bring und ich das deshalb als Bereicherung empfinde. Voraussetzung sollte meiner Meinung nach nur sein, dass es thematisch im weitesten Sinne um den Widerstand gegen „die Achse des Bösen“ geht. Also Juckreiz im Genitalbereich oder was es alles tolles bei ebay zu kaufen gibt, fällt da z.B. weg.

      Was Karsten Laurisch betrifft, habe ich ihn bisher immer als so etwas wie einen Außendienstmitarbeiter des Parteibuchs gesehen, der im Kommentarbereich der ts-seiten sein Bestes versucht und hier mit seinen Verlinkungen so etwas wie einen regelmäßigen Rapport abliefert. Darüber, ob es jetzt besonders klug ist, nur zu Verlinken und dann lediglich solche Bemerkungen wie „Das war wieder anstrengend“ oder „Das musste sein“ dazuschreibt, lässt sich sicher trefflich streiten, ich finde da sollte es doch für ein paar Sätze reichen, aus denen hervorgeht, worum es eigentlich geht und welchen Standpunk er selbst dabei einnimmt.

      Das Karsten ein Agent ist, glaube ich deshalb nicht, weil die ts-redaktion doch gar keinen großen Wert auf ihren Kommentarbereich legt, den sie bei heiklen Themen ja auch schließt. Ich hatte selbst so dann und wann mal Karstens Verlinkung angeklickt, war dann aber doch eher enttäuscht über das, was ich dort vorgefunden hatte. Jedenfalls wäre ich nie auf die Idee gekommen, wegen Karstens Links, irgendwelche Artikel auf den ts-seiten zu lesen. Also ich glaube, dass Karsten Unrecht geschieht, wenn er auf Grund eines so vagen Verdachtes beschuldigt wird.

      1. „Was Karsten Laurisch betrifft, habe ich ihn bisher immer als so etwas wie einen Außendienstmitarbeiter des Parteibuchs gesehen, der im Kommentarbereich der ts-seiten sein Bestes versucht und hier mit seinen Verlinkungen so etwas wie einen regelmäßigen Rapport abliefert.“

        https://www.online-marketing-scholten.de/seo-studien/backlinks/

        Es ging darum das man dadurch die TS hypt. Zu deutsch die PB Seite hypt / empfiehlt die TS

        Durch diese BL bekommt die verlinkte Seite einfach besseres Ranking ( also in der google Suche weiter oben ). Das kann man „unterbinden“ wenn man dem Link nofollow hinzufügt. Das macht das PB nicht. Das ist alles Googletheorie. Die geben sich auch einfach einen demokratischen Anstrich

        Aber ich sehe das nicht so dramatisch, weil google die TS sowieso hypt. Mit Back-Links oder ohne Back-Links. Google ist bloß der verlängerte digitale Arm unserer aller besten Freunde

      2. grs

        WordPress.com setzt automatisch in alle Links ein rel=“nofollow“ Attribut, auch bei der Parteibuch-Seite.

      3. @einparteibuch

        Stimmt !

        damit ist das Googleargument meiner Minung nach hinfällig
        ( sprich das PB empfiehlt damit nicht die TS )

        Ich bin raus aus diesem Thema ^-^

      4. @grs sagt:
        28. August 2018 um 11:34

        „„Was Karsten Laurisch betrifft, habe ich ihn bisher immer als so etwas wie einen Außendienstmitarbeiter des Parteibuchs gesehen, der im Kommentarbereich der ts-seiten sein Bestes versucht und hier mit seinen Verlinkungen so etwas wie einen regelmäßigen Rapport abliefert.“
        https://www.online-marketing-scholten.de/seo-studien/backlinks/
        Es ging darum das man dadurch die TS hypt. Zu deutsch die PB Seite hypt / empfiehlt die TS “

        .

        Was spricht dagegen wenn ich die TS Hype und verlinke? Damit verschaffe ich ihre größere Reichweite und ermögliche somit mehr Diskusionen dort wie diese hier! Du musst einfach nur dort mit diskutieren und Deine Meinung sagen. Mehr will ich gar nicht erreichen mit dem was ich hier mache.

        https://meta.tagesschau.de/id/137545/tausende-russen-protestieren-gegen-rentenreform#comments

    3. @karsten laurisch, Artikel in Farsnews (http://en.farsnews.com/newstext.aspx?nn=13970605000770)

      Die Hypothese, dass die erbetene Verzögerung dazu dient, Geheimdienst-Agenten zu evakuieren, ist möglich. Die Türkei hat aber ein viel größeres Problem: Flüchtlinge. Wenn es in Idlib ordentlich Ramba-Zamba gibt, werden die auf verlorenem Posten stehenden Islamisten in die Türkei fliehen wollen. Denn innerhalb von Syrien gibt es keinen anderen Rückzugsorg mehr (von sehr kleinen Enklaven abgesehen). Und die Schützlinge der Türkei, die jahrelang in ihrem Interesse und von ihr mit Waffen und Geld ausgestattet wurden, werden sich in der Situation der Bedrängnis ebenfalls an die Türkei wenden und Hilfe einfordern (das ist ja auch nachvollziehbar). Die Türkei hat aber kein Interesse daran, dass es auf ihrem Staatsgebiet größere Ansammlungen von bewaffneten, radikalisierten Islamisten gibt – das beeinträchtigt die eigene Sicherheitslage, und das ist Schluss mit lustig.

      Die Türkei hat also mehrere Möglichkeiten:
      1. dafür sorgen, dass die Islamisten im Kampf sterben (und dabei vielleicht ein bisschen nachzuhelfen)
      2. die Entwaffnng und Wieder-Integration in das zivile Leben in Syrien zu fördern (und darin die syrische Regierung zu unterstützen)

      Der Artikel gibt auch Hinweise auf genau diese Absicht:
      „It further said that Ankara is trying hard to dissolve Tahrir al-Sham Hay’at (the Levant Liberation Board or the Al-Nusra Front), adding that Russia has informed the Syrian government of the Turkish officials‘ commitment to the dissolution of Tahrir al-Sham and other militant groups or a reconciliation deal between the terrorists and Damascus.“

      Weiters gibt der Artikel Hinweise auf die anscheinend andauernde Versorgung der Islamisten mit Waffen aus der Türkei. Das scheint zunächst widersprüchlich. Da auch der Türkei klar sein muss, dass die verbliebenen Islamisten in Idlib auf Dauer keine Chance haben gegen die SAA mit russischer Unterstützung, ist die Frage, was diese Investition soll. Noch Waffen reinpumpen in einen schon verlorenen Krieg macht dann Sinn, wenn man darauf spekuliert, dass die Kämpfe eine Weile andauern und möglichst viele Islamisten dabei umkommen, statt einem schnellen Waffenstillstand, der tausende problematischer Personen leben lässt. Man könnte das also als Umsetzung von Lösung Nummer 1 sehen.

  9. @wum
    „Ich spekuliere so, dass sich Russland aus Syrien zurückziehen wird und den USA dort das „Feld“ überlässt.“

    hier noch was zu diesem Thema ( von gestern )
    Die Lage ist FAST so wie von dir spekuliert.

    https://russia-insider.com/en/russian-official-shocks-urging-tactical-nuke-deployment-syria-after-bolton-warning/ri24567
    https://russia-insider.com/en/russian-military-place-cover-syrias-final-offensive-huge-naval-armada-hypersonic-missiles/ri24570

    PS.
    die Zeit zwischen 20:00 bis 20:15 sollte man am besten im Bett bzw. NICHT in der Nähe eines TV Gerätes verbringen, insbesondere wenn man gut informiert sein will

  10. Karsten Laurisch ist auf keinen Fall ein Agent, denn Agenten benutzen niemals Klarnamen.
    Möchte mich aber Leo’s Kritik an seinen Beiträgen (einsilbige Erklärung zum Link) anschließen.

  11. Gab es doch Verhandlungen über einen US-Truppenabzug aus Syrien?

    Ende Juli berichtete die Libanesische Zeitung Al-Achbar über ein Treffen zwischen hochrangigen US-Unterhändlern und dem syrischen Geheimdienst, wo die US-Delegation Syrien angeboten haben soll, ihre Truppen komplett aus Syrien abzuziehen, wenn der Iran sich vollständig aus Südsyrien zurückzieht (ich hatte das hier in irgendeinem Kommentar kurz erwähnt). Dieses Treffen soll unter Vermittlung Russlands zustande gekommen sein.

    Heute bestätigt Sputnik eine entsprechende Meldung des Nachrichtendienstes Reuters, die sich auf Aussagen eines syrischen Beamten beziehen…

    https://de.sputniknews.com/politik/20180828322126714-usa-syrien-geheimdienst-treffen/

    Das ist wieder mal recht verwirrend. Einerseits wird vom Aufbau neuer Radaranlagen durch die US-Besatzer und einer damit verbundenen Verschärfung der Situation gesprochen und nun rücken wieder diese Abzugsverhandlungen in den Fokus.

    In der letzten Zeit war immer wieder in unterschiedlichen Quellen zu lesen, dass Putin offenbar sehr daran gelegen sei, dass der Iran sich aus (Süd)Syrien zurückzieht. Das würde zu dem, von Reuters bestätigten Deal zwischen den USA und Syrien passen.

    1. Korrektur: es sollte heißen…

      „Das würde zu dem, von Reuters bestätigten Verhandlungen zwischen den USA und Syrien passen.“

      Einen Deal gab es ja noch nicht.

    2. @leo
      „Einen Deal gab es ja noch nicht.“

      Denke die sind kräftig am verhandeln
      Heute meldet colonelcassad 3 bzw 2 neue andere Punkte
      colonelcassad.livejournal.com/4417115.html

      1. IS muss besiegt sein ( ist ein alter Punkt )
      2. Vasallen Strukturen bleibt bestehen, in den okkupierten Gebieten
      3. Friedensprozess in Genf ( sprich US dominierte Verhandlungen – die nichts gebracht haben in all den Jahren )

      Wenn ich syr. Regierung wäre,
      würde ich ja sagen und wenn die Freunde draußen sind, würde ich eins auf Iranatomabkommen machen.

      Kündigen und tut mir Leid.
      Der Vertrag hatte unvorteilhafte Bedingungen.
      I’m soooo sorry – Inschallah – wir könnten ja nachverhandeln

      1. grs

        “ … Wenn ich syr. Regierung wäre,
        würde ich ja sagen und wenn die Freunde draußen sind, würde ich eins auf Iranatomabkommen machen. …“

        Genau den gleichen Gedanken hatte ich, als ich im Sputnik Artikel die US-Bedingungen gelesen hatte. Eine Begründung, ein solches Abkommen aufzukündigen, findet sich da immer.

  12. 28.08.2018, 22:08h – Weißhelme bringen Giftsubstanzen in Terroristen-Lager in Idlib

    Vertreter der „Weißhelme“ haben eine große Fracht von Giftstoffen in eine Lagerhalle der Terrororganisation Ahrar al-Scham in der syrischen Stadt Saraqib gebracht. Dies teilt das russische Versöhnungszentrum in Syrien am Dienstag mit…

    https://de.sputniknews.com/politik/20180828322127469-weisshelme-giftsubstanz-terroristen-giftgas/

    Die Raubtierkapitalisten und ihre Komplizen werfen alles an die Front, was sie noch haben.

  13. Tomahawks in Stellung: Was Syrien in Kürze erwarten könnte

    Das russische Verteidigungsministerium hat vor einer C-Waffen-Provokation in Syrien gewarnt. Demnach planen die USA als Antwort auf einen Chemiewaffeneinsatz einen verheerenden Raketenangriff auf wichtige staatliche und militärische Objekte in Syrien…

    https://de.sputniknews.com/zeitungen/20180828322125152-us-waffen-beim-moeglichen-schlag-gegen-syrien/

    Wird es wieder mal so simpel sein? Wird die false-flag of tension strategy in Gestalt eines gefakten Chemiewaffenangriffs auf Zivilisten in Idlib durchgezogen und wird dann die US-Macht, um der von ihr (vom Establishment) erwarteten Rolle als Kampfköter des Großkapitals gerecht zu werden, eine gewisse Anzahl Cruise Missiles vordergründig auf wichtige Ziele in Syrien, in Wirklichkeit aber irgendwo in die syrische Wüste schießen, ohne, wie bisher, großen Schaden anzurichten? Jedenfalls scheint sich da was anzubahnen.

    1. Leute habt ihr es noch nicht kapiert: es ist Sommerschlussverkauf, auch beim Militär. Die USA müssen mal wieder ein paar Raketen verballern, damit neue gekauft werden können.
      Deswegen braucht man sich nicht gleich in die Hosen machen.

      Und übrigens, dem hier schon verlinkten Artikel von Russia Insider ist zu entnehmen, dass die Russen ungefähr fünf bis zehn mal so viele Raketen auf Schiffen im Mittelmeer haben als die US-Marine. Wenn es ernst wird, liegen da ganz schnell ein paar US-Kriegsschiffe auf dem Meeresgrund. Das wäre eine Blamage, die sich die USA nicht leisten können.

      1. Matthias

        Könntest Du bitte mal präzise definieren wer genau da was nicht Kapiert hat und was diese aggressive Rhetorik soll?

      2. Matthias1

        Blamage? Das wäre der Super GAU! Denn das somit zerschmissene Porcelan wird man nicht mehr kitten können. Da würde jeder Amerikaner sofort zum Kampfwookie: „Boah, die Russen haben uns angegriffen, nun werden wir es denen aber so richtig zeigen!!! Auf sie mit Gebrüll!!!“ Und es ist völlig wurst wer wen als erster usw. wer angefangen hat usw. wie gerechtfertigt das Ganze ist usw.
        Schwups, und schon sind wir mitten drin in WK3…Nee besser nicht!

        Die massive Anzahl russischer Schiffe soll vor allem eins: Abschrecken. Und sie dient der Verdeutlichung das die Russen es mit der Schutz Syriens (-> Schutzmacht) wirklich ernst meinen.

        Äußerst beruhigend, finde ich übrigens den Umstand, dass Putin gerade Urlaub macht. Das Ganze scheint somit hinter den Kulissen bereits relativ geklärt zu sein.

      3. Aus Putins Reden habe ich ganz klar herausgehört , das Russland niemals die NATO angreifen wird.
        Niemals.
        Wir wünschen es uns zwar manchmal das die Amis eins aufs Maul bekommen.
        Aber das wird nicht passieren.
        Russland ist ein 150 Millionen Volk.
        Die NATO um die 500 Millionen.
        Das kann die Existent von Russland bedrohen.
        Zweitens.
        Das die Russen beim letzten NATO Angriff nicht geschossen haben , liegt angeblich an der Tatsache, das die NATO Raketen abgeschossen hat, die die Wirkungsweise der russischen Abwehrmittel inklusive Funkverbindung und Zielführung erkunden wollten.
        Dieses Geheimnis wollen die Russen wohl noch eine Weile behalten.
        Und Drittens.
        Wie wird Amerika reagieren , wenn Russland alles im Mittelmeer vernichtet.
        Mit ein bisschen Fantasie kommt ihr alleine drauf.
        Entweder noch mehr Sanktionen oder sogar totaler Boykott inklusiver globaler Finanz stopp.
        Russland und China sind noch nicht soweit Amerika zu vernichten.

        Im Übrigen halte ich die Theorie für völlig Absurd das Obama Putin vom Putsch in der Türkei informiert hat. Das wäre ja Hochverrat von Obama.
        Ich bin da eher bei Analitik.

        http://analitik.de/2018/08/21/putsch-in-der-tuerkei-2016-version-des-katers/

        Obwohl das ganz schön weit um die Ecke gedacht ist.
        Wer denkt sich so eine Strategie aus und zieht die so konsequent durch? Auch noch mit Erfolg.

      4. Pawel

        Ich glaube nicht, dass es in den USA juristisch als Landesverrat gelten würde, wenn ein amtierender US-Präsident andere Staatsoberhäupter über Details eines demnächst in einem Drittstaat stattfindenden Putschversuches informiert, bei dem die CIA oder ähnliche US-Behörden ihre Finger im Spiel haben. Ich glaube, es liegt vielmehr im außenpolitischen Ermessen des US-Präsidenten, darüber zu entscheiden, mit wem er solche Informationen teilt, und, wenn es bekannt würde, müsste er sich dafür politisch verantworten. Ein halbes Jahr vor Amtsende würde die politische Verantwortung aber praktisch ohnehin nicht mehr ihn selbst und seine Handlungsfähigkeit, sondern „nur noch“ die Kandidatin seiner Partei, aka Hillary, getroffen haben.

      5. @Pawel
        „Wir wünschen es uns zwar manchmal das die Amis eins aufs Maul bekommen.
        Aber das wird nicht passieren.“

        Das ist meiner Meinung falsch. Aber im Prinzip hast du auch Recht.

        Erklärung:
        Was meiner Meinung klar erkennbar ist, das Russland bei allen Konflikten in der letzten Zeit auf Zeit spielt. Bei keinen Konflikt, in der letzten Zeit, ( Libanon / Moldawien / Georgien / Libyen / Ukraine / Syrien / Iran / Jemen usw usw — TRANSGAS / Nord- Southstream ) konnten die Amis einen Sieg erzielen. Immer ist erkennbar das von den Russen, als Gegenpart, auf Zeit gespielt wird und deswegen die Amis noch mehr Ressourcen (Geld / Zeit / Material ) in den Erhalt des Status Quo eingebracht werden muss. Bisschen grob formuliert.

        Viele der oben genannten Probleme hätten die RUssen auch ganz schnell lösen können. (einige zu 100%). Ein Bsp ist, bloss 30 Flugzeuge für Syrien. Die hätten auch locker 300 dort hinsenden können. Dann wäre nach einem Monat Ruhe gewesen. Nee es mussten glaube bloß 10 + 6 Bomber sein.
        ( 10 su-24, 6 su-34, 3 su-35 + A-50 )

        Ich habe bis vor paar Tagen immer gesagt, die Russen machen für die Amis alles extrem teuer. Teurer als für die amis geplannt. Warum die Russen das machen, habe ich aber nicht so recht verstanden.

        Jetzt hat Analitik durch den Kater probiert „darauf“ Antworten zu geben
        http://analitik.de/2018/08/26/kommentar-zur-dedollarisierung/

        Ich finde die Antworten in diesem Artikel (genau zu dieser Frage „Zeitspiel der Russen“) sehr aufschlussreich.

        Lange rede kurzer Sinn. „Aber das wird nicht passieren.“
        Diese Aussage ist falsch, auch wenn der 100% Rest stimmt ( 99,9999% ;-) )

        PS.
        Wichtig !
        Die Russen halten sich den Amis, militärisch für überlegen.
        Das einzige Problem was zu einer Niederlage für sie führen könnte, ist die eigene 5te Kolonne. Will sein Zitat dazu nicht rauskramen.

      6. @Pawel
        100% hast du Recht in:
        Die Russen werden die Amis militärisch niemals demütigen.
        Also es wird keine versenkte AMI Schiffe durch die Russen geben. Solange die Amis nicht überziehen. zB Russland angreifen oder Assad probieren zu treffen.

        Es wird einfach wieder auf Zeit gespielt, damit noch mehr Geld fließen kann. Bis ganz zum Schluss des Dramas ( Zeitspiel ) das wahre Geld bzw die Macht über den Tisch wandert.

        PS.
        Den Artikel zur Türkei finde ich für Analitik und den Kater extrem schlecht. Kann auch sein ich verstehe ihn nicht so richtig.

      7. grs

        Die russische Vorgehensweise, die Konfrontation mit der US-Mafia wo immer möglich hinauszuzögern, wird vor allem plausibel, wenn man Russland und China als geopolitische Einheit betrachtet. China ist auf bestem Weg, die USA und die anderen NATO-Staaten wirtschaftlich in den Schatten zu stellen. Die globalwirtschaftlichen Machtverhältnisse verschieben sich Jahr für Jahr ein Stück weiter in Richtung China und Partner. Russland hat deshalb als enger chinesischer Partner gute Chancen, zukünftig von den USA mehr Kompromissbereitschaft zu bekommen als jetzt, wo viele in den USA sich noch als Herrscher über die ganze Welt fühlen.

      8. @Käpten
        „China ist auf bestem Weg, die USA und die anderen NATO-Staaten wirtschaftlich in den Schatten zu stellen.“

        auch 100% meine Meinung
        Die Frage ist wer muss dafür abspecken bzw in den Schatten treten

        Wenn einer gewinnt muss auf der anderen Seite einer verlieren
        ( also aufs M*** bekommen – machtpolitisch nicht militärisch )

        Der große Caesar wird logischerweise alles auf seine folgsamen Barbaren abwälzen wollen. Aus dem grossen Caesar wird ein einfacher Caesar und aus seinen folgsamen Barbaren werden vergessene Völker. Aber in der Zukunft könnte durch einen unglücklichen Zufall aus dem Caesaren wieder ein großer Caesar werden. Dieses Risiko wollen die Chinessen und Russen nicht. So denke ich zumindest. Genau deswegen spielen sie eben seit Jahren auf Zeit.

        Ich probiere das Bsp von Analitik weiter zu spinnen.

        Sicher ist wenn China wöllte, wäre das momentane Geld + Machtsystem sofort am Ende und es gäbe einen Neustart. Reset. Man würde sich zB auf ein Goldsystem einigen oder Handysystem oder oder oder … Dann wäre derjenige der alles verschuldet hat wieder im Vorteil. Beim 100% Meter Sprint würde man sagen hätte der Caesar 90 Meter Vorsprung. Die Goldreserven und das Patensystem liegt ja in US Hand zB Ford Knox.

        Also voll ….. für die Chinessen, Russen und die folgsamen Barbaren

        Es geht darum daß die Barbaren die Glaubwürdigkeit des Caesaren langsam in Frage stellen und zB. die eigenen Goldvorräte aus dem Caesaren Land zurück holen. Militärisch wäre dies nicht zu erreichbar. Nur als NOCH loyaler Barbar kann man genau dies erreichen.

        Erst danach seht der Kaiser ohne Kleider da und ein Reset lohnt sich. Denn erst dann starten all bei 0 ( ausser den alte Caesar, der würde der neue unglaubwürdige Barbar werden )

        PS.
        Ich finde den Artikel von Analitik genial
        Noch
        mal sehen wie es in paar Wochen aussieht

      9. @leo

        Das sollte eine bissige und ironische Bemerkung sein, aber keine aggressive. Wenn das so angkommen ist, bitte ich um Entschuldigung.
        Ich habe mich dabei auch nicht so sehr auf dich bezogen. Ich meinte damit eher die Nervosität, die in der Community aufkam. Wegen ein paar Meldungen wie „USA bauen Radarschild in Syrien“ und „USA schicken einen Zerstörer mit Cruise missles an die syrische Küste“ sind ein paar Leute auf einmal der Meinung, Syrien wäre verloren und Putin hätte Syrien verraten, und so weiter.

        Bitte, das was ein nicht böse gemeinter Ausrutscher.

      10. Zur Sache: im März hat der rusische Generalsstabschef Gerasimov folgende Ansage gemacht:

        „Head of Russia’s Gen. Staff V. Gerasimov: Militants preparing a provocation with the use of Chemical Weapons in #Syria’s Ghouta to justify #US strike against #Damascus.Russia will respond with certain measure to both “missiles” &“launchers” which are delivering these projectiles.“

        (Quelle: https://mobile.twitter.com/miladvisor/status/973518069980127237)

        Er hat also angekündigt, im Falle eines Angriffes der USA auf Syrien nicht wie beim letzten Mal nur die Raketen abzuschießen, sondern auch die Startplattformen. Sprich: die Schiffe und Flugzeuge, von denen aus die Raketen gestartet werden.

        Und – das ist wichtig für die Bewertung – die Drohung war erfolgreich. Denn statt einem echten Angriff auf Syrien gab es nur inszeniertes Theater. Obwohl 103 oder 105 (oder 109…) Raketen abgefeuert wurden, gab es in Syrien nur minimalen Schaden. Ein paar Baracken in der Pampa hat es getroffen. Ein Angreifer hätte auf Kraftwerke, Häfen, Brücken, Regierungsgebäude, Flughäfen, Wasserwerke, Kasernen und weitere interessante Objekte zielen können. Und da sich nicht jeder Ort gleichermaßen mit Luftabwehr schützen lässt, hätte es erheblichen Schaden gegeben. Das ist aber nicht passiert.

        Die USA haben also sehr wohl verstanden. Jetzt legt Russland noch eins drauf: im Moment gibt es ein großes Manöver mit 25 Schiffen und 30 Flugzeugen. Das ist sozusagen die Steigerung von höchster Alarmbereitschaft, nähmlich unmittelbare Gefechtsbereitschaft. Und damit die unmissverständliche Ansage: wir werden sofort zuschlagen, wenn ihr Syrien angreift.

        Wie man unter diesen Umständen auf die Idee kommen kann, dass Putin der NATO niemals etwas zuleide tun würde, ist mir unverständlich. Klar, Putin versucht eine direkte Konfrontation zu vermeiden. Und wenn es darum geht, die US-Stützpunkte im Norden Syriens zu bombardieren, schickt er Erdodan vor – das ist durchaus geschickt. Aber wie wir gesehen haben, wirken die militärischen Drohungen. Und Drohungen wirken nur, wenn man auch bereit ist sie umzusetzen, und wenn der Bedrohte ebenfalls zum Schluss kommt, dass der andere im Zweifelsfall wirklich zuschlägt. Offenbar sind die USA zum Schluss gekommen, dass Russland im Zweifelsfall zuschlagen wird – und haben die Drohung sehr ernst genommen.

        Die wirklich interessante Frage zur gegenwärtigen Situation finde ich jedoch, wer das Spiel betreibt, und wer einen Nutzen davon hat. So wie es jetzt aussieht, wird die SAA früher oder später Idlib stürmen, die Terroristen die übliche Giftgas-Nummer abziehen, die Kriegstreiber werden großes Gekreisch machen, die USA werden ein paar Raketen in den syrischen Wüstensand setzen, und am Ende wird das alles nichts nützen, und Idlib wird „rot“ auf der Karte. Warum also noch einmal das Theater, wenn auch jedem Kriegstreiber im Westen klar sein muss, dass das Spiel verloren ist?

        Eine wirklich überzeugende Antwort darauf habe ich nicht. Ich stelle das mal so in den Raum. Vielleicht können wir ja die Ideen zusammentragen.

      11. Matthias

        “ … So wie es jetzt aussieht, wird die SAA früher oder später Idlib stürmen, die Terroristen die übliche Giftgas-Nummer abziehen, die Kriegstreiber werden großes Gekreisch machen, die USA werden ein paar Raketen in den syrischen Wüstensand setzen … “

        Das ist ziemlich genau das, was ich mit meinem Kommentar ausdrücken wollte, den Du mir mit deiner ironisch, bissigen Bemerkung etwas madig gemacht hattest, aber das ist verziehen und vergessen.

        Zur Frage, wer das Spiel betreibt und davon profitiert, habe ich auch keine schlüssige Antwort. Nicht völlig abwegig, aber auch nicht wirklich überzeugend, finde ich den Gedanken, dass man durch den Einsatz mehrerer Duzend Cruise Missiles das Rüstungsgeschäft noch ein wenig ankurbeln möchte, frei nach dem Motto, mach Heu, solange die Sonne noch scheint.

        Ein weiterer, gern genannter Grund ist, dass Trump sich mit diesen gefakten Kriegseinsätzen, innenpolitisch etwas Luft verschafft und das Trommelfeuer der MSM gegen Trump für kurze Zeit verstummt. Aber auch diese Begründung halte ich nicht für besonders stichhaltig, den auch die Kriegstreiber sehen, wohin die CMs in Wirklichkeit geschossen werden.

  14. @Sommerloch
    Der Karsten inszeniert sich halt gern. Ob als hartnäckiger Gegensprecher des PB oder eben als einsamer Kämpfer in den TS-Kommentaren. Wenn’s scheen macht sei’s drum, solange er nicht Diskussionen blockiert. Mir scheint er aufrecht und der guten Sache dienend.

    LG Franz

  15. “ Mir scheint er aufrecht und der guten Sache dienend. “

    Mir auch. Dabei sind wir bezüglich Innen-/Europapolitik politische Gegner.

    Allerdings denke ich, sein (und der vieler anderer) Einsatz bei TS erübrigt sich inzwischen und es wäre (nicht zuletzt für ihn) wahrscheinlich sinnvoller, die Propaganda-Medien einfach zu ignorieren. – Wahrscheinlich haben sie nur noch halbwegs relevante Klick-/Einschaltquoten weil Globalisten-Gegner sie beobachten und dort Kommentare schreiben. Wirkliche Relevanz haben sie schon lange nicht mehr und es wäre m. E. an der Zeit, sie durch hoch verdientes Ignorieren sanft sterben zu lassen.

    Das Abwenden von der Globalisten-Bühne könnte u. U. auch Leben retten: Ohne Publikum macht es z. B. keinen „Sinn“ mehr, Kinder zu entführen um sie in gefaketen „Giftgas“-Anschlägen zu opfern. Ohne „ausreichende“ Zuschauerzahlen werden die Verbrecher ihre vergeblichen Bemühungen m. E. schneller aufgeben. – Nur so eine Idee.

    1. Blue Angel: Dass die MSM keine Relevanz mehr hätte, bezweifle ich stark.
      Ich bin immer wieder überrascht, wie gehirngewaschen unglaublich viele Menschen sind, denen ich begegne. Die Mehrzahl verinnerlicht die tägliche Propaganda. Nur partiell gibt Widerspruch, meist, wenn die Propaganda mit den eigenen Erfährungen kollidiert. Also wenn es z.B. um das Thema Arbeitswelt, „Sozialstaat“ oder Rente geht. Das ist meine Erfahrung.

      1. @icke:
        Was ich hier aus einem Kommentar bei vineyardsaker.de zitiere, bezog sich zwar auf die Merkel-globalistische Migrationspolitik, bei Gesprächen über Außenpolitik erlebe ich aber dieselbe Übereinstimmung. Auch und grade bei „einfachen“, normalen Leuten, die nicht wie Intellektuelle wirken:
        “ In letzter Zeit registriere ich z. B. mehr Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Aufmerksamkeit unter Einheimischen, ein häufigeres Anlächeln auch unter Unbekannten (z. B. beim Einkaufen), mehr Höflichkeit unter Autofahrern und viele weitere kleine Zeichen für ein verändertes (oder sich erstmals entwickelndes) Wir-Bewußtsein.
        Sowas wie ein unausgesprochenes Einvernehmen darüber, daß wir zusammenhalten müssen.

        Ob das auch in der Stadt vorkommt weiß ich nicht, lebe auf dem Land.“

        Fazit: Man sollte die normale Bevölkerung nicht unterschätzen. Viele sogenannte, selbst ernannte „Intellektuelle“ könnten sich bei deren Lebenserfahrung und Beobachtungsgabe noch einiges abschneiden.

      2. @ Blue Angel

        Ja, eine zunehmende Freundlichkeit/Aufmerksamkeit registriere ich auch bei meinen Mitmenschen hier in Flensburg. Na klar, da gibt es immer welche, die sich nach wie vor rücksichtslos durch boxen, aber die Aufmerksamen, Freundlichen werden mehr. Verrückt, aber diese Verfluchte Migrantenschwemme, mit all ihrer mitgebrachten hier eingeführten Gewalt, scheint mir doch ne ganze Menge Menschen zum Aufwachen bewegt zu haben.

        Und eins ist Allen (aufgewachten) sofort klar: wenn wir nicht zusammen halten, gegen die gewaltbereiten Migranten, gegen die Medien und gegen die Politik und Justiz mit all ihren, die Migranten um jeden Preis unterstützenden, ausführenden Organen, dann gehen wir unter. Die machen uns ein!

        Daraus entwickelt sich ein „Wir-Gefühl“. Die Deutschen entwickeln tatsächlich ein Wir-Gefühl. Wer hätte das gedacht? Diese ganzen Einzelgänger und Individualisten entwickeln ein Wir-Gefühl? Das ist völlig neu und wäre, ohne die Migrantenkrise, keinesfalls möglich gewesen.

        Jaja, der alte Goehte lag mal wieder Gold richtig: „Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.“ Ich trinke ein Vodka-Lemon auf ihn aber vor allem auf das neue Wir-Gefühl! Denn das wünsche ich mir sehr und schon sehr lange…Mag es auch noch zaghaft sein, aber wahrnehmbar ist es bereits…

      3. @Johanniskraut

        Schade, ich wohne wohl in der falschen Gegend, hier kann ich solche Veränderungen im Verhalten der Menschen in meinem Umfeld nicht beobachten. Allerdings gab es hier auch noch keine besonderen Vorkommnisse mit „Flüchtlingen“, obwohl es ganz in der Nähe ein „Flüchtlingsheim“ gibt.

        Dabei fällt mir ein, dass ich erst kürzlich beruflich auswärts zu tun hatte. Ich musste dazu einen Ort namens Bassen in der Nähe von Bremen aufsuchen. Weil ich einen langen Anfahrtsweg hatte und die Verkehrslage stets schwer vorherzusagen ist, bin ich sehr zeitig losgefahren und war dann schließlich bereits zwei Stunden zu früh am Zielort eingetroffen. Weil das Wetter dazu einlud, habe ich die Zeit genutzt, mich im Ort ein wenig umzusehen und bin einfach zu Fuß losmarschiert.

        Ich kann sagen, dass es sehr angenehm ist, sich zu Fuß in Bassen zu bewegen. Es ist ein ruhiger Ort mit sehr viel Grün und Häusern, die erkennen lassen, das hier der Reichtum praktisch aus allen Knopflöchern quillt. Beinahe vor jedem der, von großzügigen Gartenanlagen umgebenen Häusern standen zwei oder drei große Luxuslimousinen und es war klar, den Leuten hier geht es richtig gut.

        In dem Moment fiel mir ein Gespräch ein, dass ich unlängst mit einem Kollegen geführt hatte. Dabei ging es darum, dass in Deutschland nach über 70 Jahren Friedenszeit, Immobilien und Vermögen bereits in der dritten Generation vererbt werden. Ja, Deutschland ist ein reiches Land, das hört man immer wieder, aber es ist doch noch etwas anderes, wenn man mit diesen Reichtum direkt konfrontiert ist.

        Mit all diesen Eindrücken vor Augen hatte ich mir gedacht, Leute, die so leben, sind wohl nicht in der Mehrheit in Deutschland, aber sie stellen doch so in etwa den Prozentsatz derer, die Merkel (und geht es gut) wählen. Und plötzlich kann ich auch verstehen, warum diese Leute Merkel wählen. Die wissen überhaupt nichts von irgend welchen Problemen mit Flüchtlingen. Die müssen nicht in Konkurrenz mit Zuwanderern treten, wenn es um Arbeitsplätze geht. Die müssen sich nicht, beim Anstehen an der Suppenküche oder im Selbshilfesupermarkt mit Zuwanderern um die letzten Zuteilungen schlagen. Selbst wenn da mal einer keinen Job hat, können die das mit ihren Finanzreserven Jahrelang ohne Probleme kompensieren. Wenn die sich dann auch noch primär aus den MSM informieren, brauchen sie auch kein schlechte Gewissen haben, denn „wir sind ja die Guten“. Wenn Merkel sagt, uns geht es gut, dann fühlen sich diese Leute zu 100% angesprochen, und das völlig zu Recht. Die würden Merkel deshalb auch weiterhin Merkel wählen, und zwar solange, bis die Hölle zufriert. Tja, verdammt, so ein Zeugs geht mir durch den Kopf, wenn ich zwei Stunden lang nix zu tun habe.

  16. Syrien und Iran haben erst vor kurzem ihren Beistandspakt erweitert. Daher ist nicht anzunehmen Syrien würde den Iran auffordern Süd Syrien zu verlassen.

    Das Treffen seitens US Geheimdiensten mit syrischer Gegenseite wird ganz andere Gründe haben. Würde es um Verhandlungen gehen wären es Beamte aus anderen Ämtern aber nicht der Geheimdienst. Zumindest nicht in Rang 1.

    Vermutlich geht es da eher um gewisse Absprachen bezüglich diverser Mitarbeiter welche „aufgegriffen“ wurden oder um bestimmte Waffentypen welche „gefunden“ wurden. Sozusagen ein Austausch in Sachfragen.

    Zum Militärschlag ist wieder festzuhalten. Wer laut brüllt der beißt nicht oder nur sanft. Haben wir schon erlebt. Wer da wem was liefert ist immer schwer zu sagen und noch schwieriger wird es wenn die Regierungen ihre Leute nicht unter Kontrolle haben. Dann wird medial alles vorbereitet und laut was gezeichnet und am Ende verpufft diese eigene unkontrollierte Sache still und sanft und das Militär und die Opposition wie rechter Neoconblock können nicht schimpfen da ja Russland glaubhaft Abschreckung aufgefahren hatte.

    Wer weiß, die Zielkoordinaten wurden wohl bei einem Sachtreffen schon ausgetauscht… siehe oben.

  17. Warum zieht die NATO die Truppen aus Afghanistan nicht ab?
    Es geht um Bodenschätze. In Afghanistan sind große Rohstoffvorkommen entdeckt worden :
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/multimilliarden-schatz-usa-finden-riesige-rohstofflager-in-afghanistan-a-700503.html

    Afghanistan ist dank der NATO nicht nur zum größten Exporteuer von Opium (Rohstoff für Heroin) geworden,
    http://www.sueddeutsche.de/panorama/neuer-rekordstand-opium-anbau-in-afghanistan-boomt-1.1817822
    http://www.welt.de/politik/ausland/article115296559/Afghanistan-steuert-auf-Rekord-Opiumanbau-zu.html

    sondern Afghanistan ist seit 2010 der größte Produzent von Haschisch
    http://edition.cnn.com/2010/WORLD/asiapcf/03/31/afghan.cannabis/index.html

    Wegen der Taliban sind NATOs und CIAs Opiummilliarden in Gefahr, denn 2001 kurz vor der NATO-Intervention hatte die Taliban alle Opiumfelder in Afghanistan zerstört und jedem Bauer der Opium anbaut damit gedroht hinzurichten!
    http://www.globalresearch.ca/afghanistan-garden-of-empire-americas-multibillion-dollar-opium-harvest/5324196

    WIe schon in Vietnam machen sich die CIA udn US Militär um den Verlust wichtiger Drogenhändler in Afghanistan.

    CIA organisiert den weltweiten Drogenhandel und verdient selbst dabei Milliarden Dollar
    http://www.globalresearch.ca/the-spoils-of-war-afghanistan-s-multibillion-dollar-heroin-trade/91
    http://www.globalresearch.ca/afghanistan-garden-of-empire-americas-multibillion-dollar-opium-harvest/5324196
    http://www.globalresearch.ca/opium-and-the-cia-can-the-us-triumph-in-the-drug-addicted-war-in-afghanistan/18522

    1. Jurist

      Bodenschätze spielen beim Krieg um Afghanistan nur sehr bedingt eine Rolle. Der Spiegel-Artikel über die Rohstoffverheißungen Afghanistans ist mittlerweile fast ein Jahrzehnt alt. In der Zwischenzeit sind die Westmächte froh, wenn durch chinesische Investitionen da überhaupt irgendwas gefördert wird und die afghanische Wirtschaft damit nicht komplett an Heroin und Besatzung hängt.

      Wichtig und umstritten ist Afghanistan vor allem aufgrund seiner geografischen Lage, die man als die eines unsinkbaren US-Flugzeugträgers im weichen Unterbauch des „Herzlandes“ zwischen Iran, Russland, China und Pakistan beschreiben kann. Mit Afghanistan als Stützpunkt könnte das US-zionistische Empire die ganzen SCO-Staaten destabilisieren, wenn es in Afghanistan nun nicht selbst in die missliche Lage geraten wäre, von SCO-Staaten umzingelt worden zu sein.

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