Syrische Armee kommt im Osten von Sweida voran

Die syrische Armee ist Press TV zufolge bei der Klärung der Wüstengegend im Osten von Sweida von ISIS-Terroristen am heutigen Samstag ein gutes Stück vorangekommen.

@EmmanuelGMay hat die heutigen Fortschritte der Armee dort auf einer Karte wie folgt dargestellt:

Zur Lage in Syrien insgesamt hat @SyriaWar2 heute folgende Karte verbreitet:

Während die Türkei schon deutlich erkennbar auf einen Austritt aus dem Westblock und eine Allianz mit Russland, Iran und China zusteuert, bleibt in Syrien also noch eine Menge zu tun, bis die ganze Karte wieder rot und der westliche Terrorangriffskrieg auf Syrien damit abgewehrt ist.

Innerhalb des zionistisch-wahhabitisch geprägten Westblocks hat sich unterdessen ein neuer Konflikt aufgetan, diesmal zwischen der saudischen Diktatur und der kanadischen schönen neuen Welt, dem die US-Regierung unter Trump interessiert zuschaut. Da gibt es also schon eine neue Entwicklung, durch die das westliche Imperium des Schreckens bald noch kleiner werden könnte.

Nachtrag Sonntag 13:00h: Al Masdar News meldet, dass die Armee die Übergänge Morek und Qalaat Maqiq in die Terroristenzonen Nord-Hama und Ghaab-Ebene unter Verweis auf eine bevorstehende Operation der Tiger zur Befreiung dieser Gebiete vom Terror geschlossen hat.

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108 Gedanken zu “Syrische Armee kommt im Osten von Sweida voran

  1. Liebe Parteibuch
    Entwicklung in letzten Tagen haben wenig Grund mit Freude empfangen zu werden. Streit zwischen Saudis und Kanadas ist lächerlich und irgendwann wird Thronfolger ein Keks bekommen mit welchen er sich zufrieden gibt und wieder wird Frieden und Liebe heerschen.
    aber was passiert, wenn Lira zerfall weiter geht und Erdogan sein Hut reumen muss? Und dann kommt eine Marionete welche zuerst Türkische Stream killt und noch AKW Baustop verlängt? Dann steht Russland wieder mit grössen Verlusten da und kaum Ausweg als Gas über Faschisten in Kiew zu verkaufen.
    Entwicklung ist gut. Aber darf nicht übergespannt sein. Ein erdo unter Druck und in Streit mit Donald ist beste was gibt. Aber ein KO Sieg von Donald kann auch Russland schwere Schmerze vorbereitet.

    1. Hallo Zgvaca. Erdogan einfach so ersetzen? Haben sie gesehen was in der Putschnacht los war, als kurz nach Erdogans Smartphone-Rede zehntausende seiner Anhänger auf die Strassen stürmten und auch vor den Kugeln der Soldaten nicht zurückgeschreckt sind? Der Mann hat seine Basis – das ist mir in dieser Nacht klar geworden.

      1. TaxiMan
        Ein Putsch halte ich nicht für möglich. Säuberung von Armee war grundlich und vor kurze Zeit passiert. Aber Unzufridenheit in Bewölkerung wird schnell steigen. Wenn erste Banke Pleite gehen und dabei Türke ihre Erspartes verlieren, dann könnte Stimmung umkippen. USA spielt nicht auf Putsch sonder auf Unzufriedenheit.

      2. 1. Wer hatte den größere Bestände an türkische Lira und tauscht diese jetzt gegen Devisen? Das sind doch in erster Linie türkische Bürger!
        2. Überall in der Welt versuchen derzeit die Zentralbanken ihre Währungen abzuwerten. Die Importe verteuern sich, die Exporte werden billiger. Der Türkei ist das jetzt gelungen. Ja, für viele türkische Bürger dürften jetzt importierte Produkte sehr teuer werden. Doch kann ein Staat in der größe der Türkei nicht das meiste auch selbst produzieren? Müssen es Autos aus der EU sein? Dann kauft halt billigere Autos aus den BRICS-Staaten oder dem Iran…..
        3. Pleite geht, wer einen Kredit in Fremdwährung aufgenommen hat. Ja, das ist hoch spekulativ und macht man nicht. Das machen auch weniger Banken als Unternehmer oder z. B. Hotelketten. Doch gerade Hotelketten nehmen ja auch Divisen ein durch ausländische Urlauber. Diese können die Währungsrisiken abfedern.
        4. Ob es in der Türkei eine Immobilienblase gibt, vergleichbar mit der spanischen Blase vor 10 Jahren, kann ich nicht sagen. In dem Fall gehen Spekulanten pleite. Oder Banken, welche sehr leichtsinnig Kredite vergeben haben und selbst spekuliert haben. Eine gesunde Wirtschaft bringt es aber nicht um, wenn es Marktbereinigungen gibt.
        5. Die vermutlich schon lange notwendige Abwertung der Lira kann politisch voll auf die USA etc. geschoben werden. Das Volk stellt sich eher geschlossen hinter seine Eliten, wenn es von außen unter Druck gesetzt wird.
        6. Bis jetzt konnte ich mir einen NATO-Austritt der Türkei nicht vorstellen. Wer soll denn das ganze zerschlagene Porzellan wieder zusammen kleben? Oder wer vermittelt, falls es zu einem Krieg zwischen Griechenland und der Türkei kommen sollte?
        7. These: In zwei Monaten wird keiner mehr davon reden. Jeder wird sich auf die neuen Kurse eingestellt haben. Die Arbeitslosenquote ist letztlich wichtiger als die Möglichkeit, billig importierte Artikel zu konsumieren. Viel wichtiger ist die Sicherheitslage!

      3. Reisende
        Sanktionen haben immer Volk hinter Regierung zusammengeschweisst. Aber bis Moment wo Volk ihre ersparte verliert. Dann entsteht Wut. Ich habe es in Kroatien erlebt, wo ein grösse Nationalist am nächste Tag in geschlossene Bank mit Pistole einmarschiert ist und wollte noch sein Geld abhollen. Seit diesen tag war er nicht sehr nationalistisch.
        Ihre Kommentar is sehr treffend. Einzige Bemerkung ist, dass Ausland Verschuldung von Türkei haben Sie und ich wenig erwähnt.

    2. zgvaca
      eine Marionete welche zuerst Türkische Stream killt und noch AKW Baustop verlangt

      Wenn Erdogan gehen müsste, dann so einfach eine Marionette ein zu setzen, halte ich für schwierig, bei seinem Nachfolger wird Erdogan so oder so mitsprechen.
      Der Westen versucht gerade durch wirtschaftliche Erpressung einen Systemchange zu machen, nur wenn man erfolgreich ist, muss man dann auch anschließend Erfolge vorweisen und wie wichtig Einnahmen aus der Durchleitung sind, sieht man ja gerade in der Ukraine.
      Ein Stopp von Türkisch Stream dürfte zu riesigen Spannungen in der EU führen: Der Süden musste schon auf South Stream verzichten, der Norden drückt mit aller Macht durch. Wenn jetzt die Ersatzleitung zu South Stream nicht gebaut wird, dann müsste man Italien, Griechenland usw. innerhalb der EU einen riesigen Ausgleich verschaffen und sollten die Amis eine Ende von Türkisch Stream durch setzen, könnte ich mir vorstellen, das South Stream wieder hervorgeholt wird, das wird dann die Türkei erbosen.
      Und die AKW, da ist wohl gerade der Vertrag unterzeichnet, der Schaden dürfte sich noch in Grenzen halten.

      Kleine Anmerkung zum Durchfluss durch die Ukraine. Es läuft wohl darauf hinaus, das eine Restmenge weiter laufen soll. Nun will aber die USA Flüssiggas verkaufen, damit sinkt die Restmenge durch die Ukraine. Komisch über den Zusammenhang liest man bei den FakeNewsMachern gar nichts.

      1. Lutz
        Weil Türkei noch keine Abmachungen mit Nachbar Länder unterschrieben habe, ist klar das Gas zu Bulgarien, Serbien und Ungarn muss noch über Ukraine laufen. Aber verhandlungen sind schon in Gänge und Bulgarien und Serbien zeigen grösse Interesse daran. Flüssig Gas zu Ukraine muss dann aus Polen kommen. Wie ich weiss, LNG Tanker ist verboten durch Bosphorus zu fahren.
        Ich rechne auch damit, dass USa mit Wirtschafts Waffen Erdogan beseitigen wollen. Meistens sind solche Umstürze mit Hetzen Jagd verbunden. Ich glaube nicht, dass Erdogan trotz Säuberungs Aktionen alle Feinde entfernt hat. Und bei Neuen Pro USA Regierung wird wieder eine Säuberung stattfinden und dann haben wir Gulenisten an Macht. Um jeden Fall wird eine Teilung in türkischen Geselschaft stattfinden.

      2. Es gibt ja eine 2. Pipeline die gebaut. Von einer ehemaligen Sowjetrepublik nach Europa, damit sollte auch eine Infrastruktur in Südeuropa entstehen, den die läuft ja gegen Russland und da gibt’s Geld von der EU. Welches Gas dann durchfließt, wer sieht es ihm an. Und ich glaube auch nicht, das die derzeitige italienische Regierung da in die Suppe spucken lässt. Also ich gehe davon aus, das keiner türkisch Stream nicht verhindert wird, das kann sich kein Beteiligter leisten und das das die USA selbst mit einem Systemchange verhindern können, bezweifele ich.
        Langsam frage ich mich bei den vielen Sanktionen der USA, mit was wollen die noch handeln…
        Irgendwann kommt der Punkt, wo Unternehmen lieber auf den amerikanischen Markt verzichten, wegen der wegbrechenden Umsätze und damit der Gewinne.

    3. In der Türkei müssen jetzt Weichen gestellt werden. Einerseits wirtschaftliche. 6 % Importüberschuss kann nicht auf Jahre aufrecht erhalten werden. OK, die USA mit dem Dollar als Weltleitwährung kann das. Aber halt kein anderer Staat. Hier hätte die AKP-Regierung schon früher ihren Mitbürgern klar machen müssen, dass Kredite in Fremdwährungen ein Problem sind. Wobei hier noch unklar ist, wessen Problem es sein wird. Das der Gläubigerbanken oder jenes der Schuldner. Diese Veränderungen werden jetzt kommen – müssen jetzt kommen. Die Zeit der lockeren Geldpolitik ist erstmal vorbei. Von der Notenbank muss es aber auch Signale geben, ab welchem Kurs sie die Lira aufkaufen. Ja, so ein Partner wie China wäre jetzt gut, welcher für ausreichende Devisen sorgen könnte.
      Dann stellt sich die Frage, wer die politischen Partner sind. Die EU, die NATO-Staaten, jene Länder, welche von den Muslimbrüder regiert werden, …. . Die Anzahl der Partner sind klein geworden. Zu klein. In dieser Krise wird sich zeigen, wohin die Reise geht. Meine These: es wird global gesehen anders enden wie in der Ukraine. Dieser Staat war auch überschuldet. Stand auch zwischen West und Ost. Hier kommt es schon darauf an, welche Seite der Türkei eine Gesichts wahrende Lösung anbieten kann.
      Und was noch viel wichtiger ist: Sollte die Türkei diesen Weg gehen und sie erreicht dadurch Stabilität. Dann könnte sie Vorbild für weitere Staaten werden, welche den türkischen Weg folgen könnten. Denn welcher Staat möchte den griechischen Weg gehen?

      1. DIe Türkei ist stark genug, diese Krise zu überstehen. Es gab dort schon sehr viel größere Inflation. Die Abwertung der Lira ist nicht nur eine Folge davon, dass
        türkische Bürger ihr Geld in Devisen umtauschen, das haben sie immer schon
        gemacht, sondern da sind Währungsspekulanten und die Finanzindustrie im
        Hintergrund aktiv.
        Es wird wahrscheinlich ähnlich ausgehen, wie in Rußland. Wenn die Türkei
        nicht mehr so billg importieren kann, dann werden sie alles selber produzieren.
        Billige Importe auf Kredit oder gegen Rohstoffe zerstören nur die wirtschaftliche Struktur eines Landes, dafür gibt es genügend Beispiele,
        Griechenland, Argentinien, Rußland unter Jelzin, Venezuela u.a.
        Selbst ein Land wie die USA wird dadurch krank, wie Trump richtig erkannt hat.

        Die industrielle Basis ist in der Türkei da, es gibt sogar eine eigene Autoindustrie und ein Großteil der Bauteile für Ford kommt aus Istanbul.
        Die Türkei hat alle Bodenschätze außer Öl und Gas, sie haben sogar große Goldvorkommen.

        Der Bevölkerung geht es wohl im Moment schlechter als vorher, aber auf hohem Niveau, und dies wird nicht zum Aufstand gegen Erdogan führen.
        Vielleicht wird er seine Größenwahn Projekte, Flughafen, Kanal AKW u.a. erstmal verschieben müssen, was aber auch nicht weiter schlimm ist.

      2. Ulrich Meier:

        Da hast Du recht. Die Türkei hat schlimmere Zeiten erlebt. Es gab Zeiten, wo man mit Millionen durch die Gegend lief. Eine Busfahrt kostete 1 Million. Es war ein ganzer Schein.

        Aber sollte es stimmen, könnten Inflationen von über 40% kommen. Laut einem Experten. Mal schauen, aber der Verfall der türkischen Währung deutet nichts Gutes an.

        Jetzt will Trump weiter sanktionieren. Wenn die so weiter machen, dann sieht es für die Türkei eher schlecht aus.

        Die Wirtschaft in der Welt ist eigentlich ganz gut. Also laut Baltic Dry Index ist die Wirtschaft international gut. Baltic Dry Index steht für Verschiffungen der Waren. So wie ich informiert bin. Dieser Index ist sehr wichtig.

        Grad in dieser guten internationalen Wirtschaftsphase geht es der Türkei schlecht. Das bedeutet eigentlich nichts Gutes für die Türkei.

  2. Es ist sehr erhellend, daß das Erpressungspotential, welches sich die Wahabiten mit dem Petrodollar im Westen geschaffen haben, einmal kräftig sichtbar wird.

    Dieses Erpressungspotential dürfte auch der Grund sein, warum die Politschranzen in der BRD keinen Muck gegen S.-A. wagen. Einfach widerlich, diese käuflichen Mietlinge im Reichstag und anderswo.

    Interessant ist auch, daß das propagandistische Trommelfeuer gegen the Donald beinahe völlig eingestellt wurde. Irgendwo wird noch kolportiert, er habe einen wichtigen Vertrag aufgegessen (rülps). Aber das hat das Niveau wie einst die Propagandamär, der Adolf habe vor Wut über das Versagen der Generale regelmäßig die teuren Perserteppiche in der Reichskanzelei zerbissen (fussel, fussel, bäh, bäh).

    Auch gegen den Putin wird kaum noch geschossen, außer aus der englischen Geheimdienstklitsche. Da wird also ganz, ganz böse geschwächelt.

    Haben die Tiefstaatler die Kontrolle über die Geheimdienste außer im perfiden Albion weitgehendst verloren; und ahnen langsam, welches Stündlein ihnen bereits geschlagen hat? Auch die Terroranschläge sind seit Trumps Amtsübernahme weltweit deutlich weniger geworden (alles reiner Zufall, natürlich).

    Am unterhaltsamsten aber ist doch wieder einmal der Neopascha vom Bosporus: Mit Allah gegen den Dollar (< brüllendes Lachen oder nur noch mitleidiges Kopfschütteln?).

    -Und wie sagte Friedrich Nietzsche noch sinngemäß, die großen Wahrheiten kommen sehr leise auf Taubenfüßen in die Welt-?

    1. Es ist Sommer und ne Menge Hitze.
      Auch die dümmsten haben mal Urlaub.
      Warte ab. Immer wenn man meint es geht nicht mehr schlimmer kommt dat nächste Ding.
      Der Dummheit sind keine Grenzen gesetzt.

  3. Das sind doch schon mal wieder positive Nachrichten. Angeblich soll die SAA bereits begonnen haben, Idlib von den Al-Kaida Terroristen zu befreien. So sollen schon erste Artillerie-Einheiten die Terroristen bearbeiten. Hat das PB hierzu nähere Infos?

    1. Lauterbach

      Irgendwo habe ich gelesen, das man der Türkei bis September Zeit gegeben hat in Idlib auf zu räumen. Das würde sich auch damit decken, das die SAA gerade bei Suweida -also in der Wüste- aufräumt.
      Es gab ja schon Angriffe der SAA in Latakia, Hama und zuletzt südlich von Aleppo, das waren aber eher örtlich begrenzte und es gab eher lächerliche Gegenangriffe der Terroristen.
      Man sollte nicht vergessen, das Erdogan derzeit durch den Lire-Verfall unter Druck steht, es kann nicht im Sinne Russlands sein, da weiteren Druck hinzu zu fügen

      1. Ich denke Assad will İdlib auf jeden Fall von Al-Kaida säubern und hätte damit ganz Syrien (abgesehen von den SDF-Gebieten) befreit. Die einzige Frage, die sich mir stellt, werden die Russen ernsthaft ihn davon abhalten wollen. TR hat international kaum noch Freunde und will es sich mit Russland verscherzen?
        Ansonsten ist alles eingetreten, was ich vor Monaten prophezeit habe. TR steht vor einer Stagflation. Erdoğans Hinweis auf „äußere Mächte“ ist purer Blödsinn. Hoher kreditfinanzierter Konsum bei nahezu Null Produktivität, riesigen Leistungs- und Haushaltsdefiziten ist 100 % Erdoğans „Erfolg“.
        Er hat die Türkei politisch und wirtschaftlich gegen die Wand gefahren.

    2. Erdowahn hat andere Probleme als sich um Idlib zu kümmern.
      Der will ja eigentlich sein Jihadi Terroristen schützen , Russland will die weg haben aber Erdowahn nicht verärgern. Und Assad macht , was sein gutes Recht ist was auch Russland ganz Recht ist.
      Ich denke Erdowahn weiß das er keinen 5 Fronten Krieg machen kann.
      Bin gespannt wie das da weiter geht.

      1. Erdogan kann sein glänzendes Versagen in Syrien -vom Verrat an Assad bis zur militärischen Niederlage in Syrien- auf Dauer genauso wenig kaschieren wie Israel seine offensichtliche Aufstachelung dritter zum sowie die unmittelbare Beteiligung im Syrienkrieg dauerhaft kaschieren kann.

        Aber diese rachekranken Geister können sich prima schadlos halten: Erdogan an den Kurden, Israel an den Palis.; und die Wahabis morden schulbusweise Kinder im Jemen und erpressen halbe Kontinente…

        Man kann es nicht anders begreifen, aber was die Engländer als federführende Geostrategen im Nahen Osten nun über 100 Jahre hin an furchtbar giftigen Gewächsen gezüchtet haben, das ist schon mehr als schauderlich.

        Entscheidend wird auch sein, ob es Trump gelingt (so er dieses überhaupt anstrebt), den Engländern den Stachel des unheilbaren Hochmutes derartig gründlich zu ziehen, daß nach der Amtszeit Trumps eben diese perverse Clique nicht erneut den Dauerkriegsmodus anschalten kann, um die Völker durch Angst und Terror beherrschen und ausplündern zu können; und das ganze letztlich doch nur zur Befriedigung der primitiven Eitelkeit -Gott, was für ein Aufstand, Einsatz und Verschwendung kostbarer Kräfte für solche Banalität.

      2. Erdogan sieht die derzeitigen Ereignisse als eine äußere Einmischung. Wenn er jetzt seine Truppen zumindest aus Idlib zurück ruft, damit sie die Türkei verteidigen können, wäre das wohl die vernünftigste Lösung für alle, ob er sie dabei wirklich in der Türkei braucht, wäre dann zweitrangig.
        Erdogan kann den Einmarsch der SAA in Idlib nicht verhindern und er kann sich auch in der derzeitigen Situation einen Bruch mit Russland leisten, deshalb ist ja das Thema so brisant, weil es weit über Syrien hinaus wirkt. Es ist seit dem kalten Krieg bekannt, wie wichtig die Lage der Türkei in der Schnittstelle zwischen Europa und Naher Osten und darum ist wohl der Machtkampf zwischen alter Welt (EU+USA) und neuer Welt (China+Russland) ausgebrochen.

  4. Hallo noch ein Parteibuch und Forumsdiskutanten,

    http://www.moonofalabama.org/2018/08/how-turkeys-currency-crisis-came-to-pass.html

    „In mid 2016 the CIA arranged for a hard coup against Erdogan but Russian intelligence warned Erdogan and the coup failed.“

    Ich habe bisher keinerlei Belege gesehen, dass der CIA hinter dem Putschversuch steht. Das die Putschisten bei der US Administration vorgefühlt haben ob die USA die Putschisten bekämpfen oder unterstützen würden kann ich mir vorstellen. Jedoch eine ursächliche Beteiligung der CIA hielt ich für ausgeschlossen, weil der Putsch zu schlampig war und mit zu wenig Beteiligten ausgeführt wurde.

    Hat jemand Information zur CIA Beteiligung an dem Putsch und/oder, dass die Russen Erdogan warnten?

    1. Das ist das Narrativ, was mir bisher am logischsten erscheint. Beweise gibt es weder für das eine noch für das andere, aber die „Insiderinfos“, die mir kurz nach dem Putsch begegnet sind, sind mit dem bis jetzt Sichtbaremund Offensichtlichem am Besten kompatibel:

      – Erdogan soll in seinem Urlaubsort gewarnt worden sein. Zeitgleich seien zwei (türkische) Hubschrauber mit einer Sondereinheit an Bord unterwegs gewesen, Erdogan samt Familie festzusetzen (zu eliminieren ?)

      – Incirlik soll eine Rolle gespielt haben. Einige hohe türkische Offiziere sind wenige Tage später zumindest in Deutschland und in Griechenland aufgetaucht und haben Asyl beantragt (und gewährt bekommen).

      – Bis zu 6 hohe US-Generäle seien im Zuge der Aufräumarbeiten Erdogans aus der Türkei zurückbeordert worden.

      – Die Nato-Freunde der Türkei haben erst spät, beträchtlich später als die russische Seite, offiziell den Putschversuch verurteilt

      Wenn man sich die rasche Entwicklung und das Kippen der Allianzen direkt nach dem Putschversuch ganz genau anschaut, so würden obige Punkte alle sehr genau als Erklärung dessen dienen:
      Zunehmende Verunfallung der türkisch-amerikanischen Beziehungen. Analog rasche u-turn-ähnliche Entwicklung der türkisch-russischen Beziehungen. Und das alles bis heute fortwährend…

    2. So weit ich informiert bin, waren umfangreiche „Säuberungen“ bei einem Teil der Armeeführung durch Erdogan in Planung. Die Säuberungen waren für August 2016 vorgesehen und waren kein Geheimnis. Die betroffenen Offiziere sahen im Juli 2016 ihre letzte Chance, um diesem Schicksal mit einem Putsch zu begegnen, ein Putsch aus Panik. Die CIA wird zwar davon gewusst haben, aber wo soll sie etwas getan haben? Vor allem hat Erdogan es mit Sicherheit vorher gewusst, vielleicht nur nicht das Datum. Eine Falle für die Putschisten, da der grössere Teil der Armee nicht mitspielte. Erdogan ließ den Putsch geschehen und scheitern, feierte sich als Retter der Türkei und erichtete seine Despotie…

  5. @ Look East & Patriot

    https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2018/08/03/syrische-armee-ist-mit-dem-terrorismus-im-suedwesten-fertig/#comment-47378

    https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2018/08/03/syrische-armee-ist-mit-dem-terrorismus-im-suedwesten-fertig/#comment-47384

    Look East: Vielen Dank für den Link. Der Artikel ist eine notwendige Relativierung der, wohl tatsächlich etwas zu düsteren Sichtweise des MoA-Artikels.

    Patriot: Du siehst das zu schwarz. Nur weil die Lira jetzt abstürzt bedeutet das noch nicht den Zusammenbruch der Türkei. Worauf man sich allerdings einstellen muss, sind schwierige Zeiten mit einer einbrechenden Wirtschaft und hoher Arbeitslosigkeit. Die Frage ist dann nur, ob das türkische Volk Erdogan weiter unterstützt oder nicht. So wie ich das sehe, werden die, für ihren Patriotismus bekannten Türken (ich wünschte die Deutschen hätten etwas mehr davon), weiter zu Erdogan stehen, weil sie erkennen, dass es darum geht, sich nicht von den USA zu einem Vasallen degradieren zu lassen, was Erdogan nicht zulassen wird.

    Ich kann mich natürlich auch irren, aber ich denke, dass nach einer schwierigen Zeit der Umorientierung der türkischen Wirtschaft, die ja bereits begonnen hat, und mit dem Rückhalt aus der türkischen Bevölkerung, diese Krise schließlich überwunden werden kann. Am Ende könnte ein starkes, sowohl wirtschaftliches wie auch militärisches Bündnis mit Russland, China und der Achse des Widerstandes stehen, dass mit dem Seidenstraßenprojekt einer goldenen Zukunft entgegensieht.

    Hier noch die übersetzte Version des von Look East verlinkten Artikels…

    https://translate.google.com/translate?u=http://www.eurasiafuture.com/2018/08/11/turkey-is-in-a-strong-position-to-fight-and-win-the-economic-war-that-trump-just-made-official/

    1. Leo:

      Nein Leo, ich sehe das nicht schwarz. Laut diesem Experten soll es in zwei Jahren min. 40 % Inflation geben und aktuell sollen die Schulden bei 250 % liegen. Wenn das stimmen sollte und so kommen sollte, dann wäre es absoluter Wahnsinn. Warum hat er wohl die Wahlen vorverlegt? Anscheinend wusste er, dass es so kommen wird. Er wollte sich noch über die nächste Runde bringen.

      Leo, ist es nicht sehr komisch, dass die Leitzinsen in der Türkei sehr sehr niedrig sind? Wie sollen bitte Devisen reinkommen, wenn die Zinsen für Spareinlagen sehr niedrig sind? Aber währenddessen die Inflation in die Höhe fliegt.

      In den 90er hatte man versucht die Devisen reinzubekommen, indem man sehr hohe Zinsen vergeben hatte. Der Erdogan besteht unbedingt auf sehr niedrige Zinsen. Was soll das bitte in dieser Phase bringen? Es müssen doch Devisen rein.

      Sorry Leo. Was erwartest Du von einem Politiker, der grad mal das Abitur besucht hat? Sein Nachfolger kann noch nicht richtig lesen und schreiben.

      Man was ist los hier? Wie lange wollt Ihr euch veräppeln? Wie lange wollt Ihr diese Ewiggestrige wählen? Sind das nicht Ewiggestrige? Die noch nicht mal lesen und schreiben können.

      Die können nicht mal lesen und schreiben. Verstehst Du es nicht Leo?

      1. @Der Patriot
        „sollen die Schulden bei 250 % liegen.“

        Kein Mensch, außer involvierte Banken, kann momentan sagen wie hoch die Schulden für den Staat TR wirklich sind. Diese Banken können vermutlich auch nur ihre eigene Forderungen listen bzw betrachten.

        Bei den Schulden muss man auch wieder unterscheiden
        a) zwischen kurzfristig und langfristig, wie hoch sind vor allem die kurzfristigen Forderungen.
        b) weiterhin zwischen Schulden an Firmen, Privatpersonen und dem Staat

        *die langfristigen STAATs -Schulden kann Erdo erstmals aussitzen
        *die privaten Schulden kann er auch aussitzen ( kleine Hilfen geben – danach lecken sie ihn wieder die Füsse )
        *die Firmen Schulden da kann er die Firmen kontrolliert „zerschlagen“ lassen, nach der Art wie es die Russen gemacht haben. Minusgeschäft für die westl.Banken. Denn der Staat kontrolliert die Insolvenz ! Das ist ganz wichtig zu wissen.

        Das einzige Problem was er jetzt hat, sind die kurzfristigen ( ganzkurzfristigen ) Staatsschulden und in der Zukunft bekommt der nix mehr geliehen von den westl.Banken.

        Die westl.Banken bekommen vom Steuerzahler ihre Kredite sofort ausgezahlt und müssen nicht bis zum Ende der Laufzeit warten …

        Alle sind Glücklich bis auf den westl. Steuerzahler , der seine Banken auszahlen musste

      2. vergessen

        Wenn die kurzfristigen Staats Kredite sehr hoch sind, dann hat er den IWF und die Troika an der Backe oder irgendjemand hilft ihn da. Ich glaube nicht das China da helfen wird – kommt aber auf die Höhe der kurzfristigen Kredite drauf an.

        Denke die Chinessen sagen, frage mal zB die NDB

        PS
        die Troika stimmt nicht, klingt aber gut, weil TR nicht in der EU ist.
        Aber kommt aufs gleiche raus mit dem US gesteuerten IWF

    1. Dann sagt er im Video, wenn ich richtig verstanden habe.

      “ Die kurzfristigen Schulden liegen bei 250 % . “

      Einfach nur sprachlos.

      Gruß

      1. Das alles erinnert ein wenig an die jugoslawische Wirtschaftskrise, eingeleitet in den frühen Siebziger Jahren und offen sichtbar dann irgendwann in den Achtziger Jahren. Die Entwicklung der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien ab dieser Zeit enthält auch viel Interessantes im Hinblick auf die Zerfallsprozesse im EU-Block und in US-Amerika, nur mit dem Unterschied, dass beide über eine viel stärkere Wirtschaft verfügen als Jugoslawien damals.

    2. TR Lira heute auf 7,97 Lira/ Euro. Rekord.

      Die Börsen nehmen die zukünftige Wirtschaftlage vorweg. Da wird anscheinend in naher Zukunft die Türkei wirtschaftlich richtig abrutschen. Zölle hin und her. Allein die wirtschaftliche Daten sind wichtig. Wenn es in der Zukunft nicht gut aussieht, dann fallen vorher Kurse runter.

      Gruß an alle

  6. Am Morgen Montag offnen Börse wieder und ich bin gespannt wo sich Lira am Freitag befinden wird?
    Es sieht an eine gute Woche um weitere Porzelan zwischen USA und Türkei zu zerschlagen. Ich rechne, dass bis Ende der Woche Wüste in Suweida gereumt ist und SAA ist dran Truppe nach Idlib zu verlegen. Ich rechne auch damit, dass unsere Medien wieder anfangen über letzte Spital und letzte Beckerei zu berichten.

  7. Der Herr Kriegsverbrecher (Erdogan) vom Bosporus polemisiert, die USA (Trump) wollen 81 Millionen Türken (Muslime) für einen Pastor (Christ) opfern (> siehe W.O.).

    Erdo versucht also dem wirtschaftlichen Verwerfungen zwischen USA / Türkei einen religiösen Anstrich zu geben („Allah gegen den Dollar“), um unter dem Mäntelchen der Religion die konsolidierten Türken in einen umgekehrten Kreuzzug gegen die USA führen zu können. -Kann das funktionieren?-

    – Will Trump die türkische Lira so tief drücken, daß die Türken Erdogan wegjagen?

    oder

    – Kann Putin diesen größenwahnsinnigen Pascha als Bündnispartner unter Kontrolle bringen?

    Denn kein verantwortungsvoller Staatenlenker kann mit diesem Kriegsverbrecher steinzeitlicher Gesinnung ernsthaft ein Bündnis in Betracht ziehen (außer natürlich Frau Merkel und Herr Altmeier und die ewig kriegslüsternen Engländer).

      1. @leo

        Von einem „schmerzfreiem“ Übergang gehe ich nicht aus – die Türkei wird Federn lassen müssen. Die Fremdwährungskredite,die sich durch die Abwertung massiv verteuern, sind ein fettes Problem, das sich nicht einfach aus der Welt schaffen lässt. Die geopolitische Wende wird auch in der Türkei Spuren hinterlassen: neue Eliten steigen auf. Andere, die zu sehr mit dem Westen verflochten sind, werden geschwächt. Die Kemalisten, die sich für westlich liberal halten, werden weiter an politischem Einfluss verlieren.

        Aber jetzt zur Zukunft der NATO: in den Grundzügen stimme ich dem Parteibuch zu: der große Graben wird zwischen dem USA/Kanada/GB-Block und dem Rest sein. Wenn man etwas genauer hinschaut, zeigen sich noch mehr Risse. Deutschland und Frankreich beanspruchen die neue Führungsrolle in der EU, mit deutlich militärischer Komponente (siehe http://analitik.de/2016/08/15/die-plaene-fuer-eine-neue-eu-2/). Sie versuchen, eine von NATO-Strukturen unabhängige EU-Armee aufzubauen. Diese ist aber zwei bis drei Jahrzehnte davon entfernt, eine bedeutende Rolle in der Welt zu spielen. Die Technik hält nicht mit, eine eigenständige europäische Waffenindustrie gibt es nur in Teilbereichen, und eine signifikante Erhöhung der Militärhaushalte stößt auf großen Widerstand.
        Was mit den osteuropäischen Staaten der NATO passiert, ist im Moment im Fluss. Kleinere europäische Staaten ordnen sich teilweise schon dieser neuen Führung unter (siehe http://analitik.de/2017/02/11/gedanken-ueber-die-zukuenftige-eu-armee-zweite-ergebnisse/). Andererseits gab es die bisher (vor Trump) von den USA geförderte Bildung eines Blocks der sogenannten „Visegrad-Gruppe“ (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Visegrad-Gruppe, http://analitik.de/2015/10/15/us-strategie-nach-der-ukraine/). Mein Eindruck ist, dass diese Bestrebung unter Trump auf Eis gelegt wurden. Möglicherweise wird diese Gruppe aber zu gegebener Zeit wieder aktiviert. Möglicherweise, um die Spaltung der EU und der NATO voranzutreiben. Möglicherweise auch, um einen Gegenpol zur neuen Kern-EU (De, Fr) zu bilden. Gleichzeitig bereitet die EU den Ausschluss Polens vor (siehe http://analitik.de/2017/11/15/polen-bekommt-den-schwarzen-punkt/). Es wrrd also in verschiedene Richtungen gezerrt. Im Moment ist keine klare Tendenz erkennbar.

        Und jetzt zur ganz großen Überlegung: die EU konnte in der Welt signifikanten Einfluss nur mit Rückendeckung der NATO entfalten. Auch die EU profitierte von der ständigen Drohung der NATO, kleine, schwache Länder zu überfallen, wenn sie dem Westen nicht willig sind, ihre Märkte nicht für europäische Waren öffnen, oder ihre Rohstoffe nicht billig hergeben. Mit der Aufspaltung der NATO entfällt dieser Machtfaktor im Rücken, und die im Aufbau befindliche EU-Armee kann auf Jahrzehnte hinaus diese Rolle nicht ausfüllen. Die machttaktisch naheliegende Herangehensweise wäre, sich der Russischen Föderation als neuer Schutzmacht – die einzige ernsthafte Alternative – anzunähern. Es gibt subtile Hinweise darauf, dass das in aller Stile vorbereitet wird, ohne gegen den offenen Widerstand der Transatlantiker anzuarbeiten. Wenn die USA mit dem Rückzug aus Europa ernst machen, könnte es sein, dass diese Pläne ganz plötzlich aus der Schublade geholt werden.

      2. „…..und die im Aufbau befindliche EU-Armee kann auf Jahrzehnte hinaus diese Rolle nicht ausfüllen. “

        Wie kommst du auf diese Idee ?
        Man muss nur die bereits vorhandenen Kommandostrukturen der EU-Nato Mitglieder zusammenschalten und schon hat man die EU Armee. Oder denkst du die EU Mitglieder der NATO besitzen alle nur Soldaten ?

        Meine das nicht böse.
        Aber diese oben genannte Aussage bzw.Idee ist meiner Meinung total falsch.

      3. @Matthias
        „…..und die im Aufbau befindliche EU-Armee kann auf Jahrzehnte hinaus diese Rolle nicht ausfüllen. “

        Wie kommst du auf diese Idee ?
        Man muss nur die bereits vorhandenen Kommandostrukturen der EU-Nato Mitglieder zusammenschalten und schon hat man die EU Armee. Oder denkst du die EU Mitglieder der NATO besitzen alle nur Soldaten ?

        Meine das nicht böse.
        Aber diese oben genannte Aussage bzw.Idee ist meiner Meinung total falsch.

      4. Matthias

        Kein Widerspruch von meiner Seite, wobei ich die weitere Militarisierung Europas bzw. den Aufbau einer EU-Armee, mit sehr gemischten Gefühlen sehe, was mit einem tiefen Misstrauen gegenüber den, insbesondere deutschen Eliten zu tun hat. Das bis heute andauernde Dauerfeuer der deutschen Medien, gegen den US-Wahlsieger Trump, hat deutlich gemacht, dass der Anteil der deutsche Eliten an der globalen Raubtierpolitik viel größer ist, als ich das bis dahin auf dem Schirm hatte. Andererseits bin ich auch nicht so naiv, zu glauben, dass die EU oder Teil-EU unter einem russischen Schirm die Patentlösung wäre. Putin wird nicht ewig leben und niemand kann abschätzen, wie sich die russische Außenpolitik (oder die anderer Großmächte) in Zukunft entwickeln wird.

        Was das Gezerre um den zukünftigen Kurs der EU angeht, wird es m.E. ohnehin darauf hinauslaufen, sich entweder dem neuen Handelszentrum der Welt (in Gestalt der neuen Seidenstraße) anzuschließen oder einer sehr bescheidenen ökonomischen Zukunft entgegenzusehen. Ich gehe davon aus, dass die Eliten der (meisten) EU-Länder klug (oder geldgierig) genug sind, das zu verstehen und die richtigen Maßnahmen einzuleiten. Die Regeln dieser, noch zu schaffenden neuen Handelsordnung, werden dabei weitestgehend von China und Russland vorgegeben werden, wobei der angelsächsische Block, sofern er sich nicht anpassen möchte, außen vor bliebe, womit der schlimmste Albtraum der Angelsachsen und Zbigniew Brzezinski Wirklichkeit werden würde.

      5. @leo

        Ich wollte nicht damit ausdrücken, dass ich die Militarisierung der EU gut finde. „Raubtierpolitik“ finde ich einen treffenden Ausdruck. Aber seien wir nüchtern: die „terms of trade“ werden sich für die EU verschlechtern. Man wird nicht mehr jedes x-beliebige afrikanische Land einfach erpressen können. Das wird den Lebensstandard in der EU senken.

      6. @grs

        Ich empfehle ab und zu ein bisschen Zeitunglesen. Gegnüber den L-Medien ist gesunde Skepsis angebracht, aber wenn es um Berichte über die skandalösen Zustände in der Bundeswehr geht, gibt es da immer noch genug Informationen.

        Gewehre, die nicht richtig treffen, sind dabei noch das kleinste Problem (was ich eh eher für einen Trick von Heckler&Koch halte, um die nächste Generation von Gewehren zu verkaufen).

        Kampfpanzer: von einstmals 2000 Leopard-Panzern hat die BW noch 240, davon angeblich nur 95 einsatzbereit: https://www.n-tv.de/politik/Warum-bei-der-Bundeswehr-so-viel-kaputt-ist-article20175809.html

        Luftabwehr: praktisch nicht existent. Ein paar einzelne Patriot-Systeme, die technologisch veraltet sind und bekanntemaßen nicht der Hit sind, gibt es noch. Syrien hat eine wesentlich bessere Luftabwehr als Deutschland. Einen gezielten Angriff mit Marschflugkörpern auf kritische Infrastruktur wie Kraftwerke, Verkehrsknotenpunkte und Industriezentren würde Deutschland nicht überleben.

        U-Boot-Flotte: nicht einsatzfähig: https://www.stern.de/digital/technik/alle-u-boote-kaputt—deutschlands-flotte-macht-zwangsurlaub–7791852.html

        Hubschrauber: 13 von 58 NH90 einsatzbereit: https://www.dw.com/de/verteidigungsministerium-gro%C3%9Fger%C3%A4t-der-bundeswehr-nicht-voll-einsatzbereit/a-42751079

        Transportflugzeuge: der dringend benötigte A-400 kommt nicht von der Stelle: https://www.n-tv.de/politik/A400M-ist-kurzfristig-nicht-einsetzbar-article20361096.html

        Und wenn man nur ein bisschen sucht, findet man noch dutzendweise ähnliche Berichte aus fast allen Bereichen.

        Um die Sache mal von einer anderen Seite zu betrachten, kann man sich anschauen, was die Bundeswehr bei realen Einsätzen zustandebringt:

        – ein paar Terroristen in der Wüste in Mali jagen. Hingebracht haben die BW von Transportflugzeuge der NATO-Partner – die eigenen Lufttransportfähigkeiten hätten nicht gereicht.

        – ein paar Aufklärungsflüge über Syrien, in sicherer Höhe. Kampfeinsätze, Bomben werfen, Terroristen bekämpfen? Fehlanzeige.

        – auf dem Mittelmeer ein paar Schlepperboote abfangen und die Passagiere zurückbringen.

        – Vor Somalia mit großen Fregatten Geleitzüge für Handelsschiffe, um Piraten abzuschrecken.

        Die Aktion in Mali ist noch am nächsten dran (und deshalb als Übungsfeld so wichtig für die Militärs). Aber von einem echten, hässlichen Krieg, bei dem Soldaten draufgehen, ist das alles weit entfernt.
        Dafür wäre nicht nur einsatzfähiges Gerät erforderlich, sondern auch eine Ausbildung, die Soldaten auf echte Kriegssituationen vorbereitet. Soweit ich das wahrnehmen kann, gibt es das im Moment nur für Spezialeinheiten. Um aber ernsthaft andere Länder zu überfallen, im Stile von Irak und Afghanistan, braucht es auch jede Menge (sagen wir mal, eine halbe Million) kampffähiger Fußsoldaten für einen Bodenkrieg. Die kann ich weit und breit nichtentdecken.

        Im Übrigen empfehle ich die Lektüre von Analitiks Serie zum Thema „EU-Armee“:
        http://analitik.de/2016/11/16/gedanken-ueber-die-zukuenftige-eu-armee/
        http://analitik.de/2017/01/26/gedanken-ueber-die-zukuenftige-eu-armee-erste-ergebnisse/
        http://analitik.de/2017/02/11/gedanken-ueber-die-zukuenftige-eu-armee-zweite-ergebnisse/
        http://analitik.de/2017/05/04/gedanken-ueber-die-zukuenftige-eu-armee-dritte-ergebnisse/
        http://analitik.de/2017/06/08/die-zukuenftige-eu-armee-vierte-ergebnisse/
        http://analitik.de/2017/11/14/die-zukuenftige-eu-armee-fuenfte-ergebnisse/
        http://analitik.de/2018/04/26/gedanken-ueber-die-zukuenftige-eu-armee-sechste-ergebnisse/

        Ein paar Zitate daraus:

        „Eine EU-Armee wird zunächst mal eine ziemlich armselige Erscheinung sein. Die USA haben nach dem Zweiten Weltkrieg mit gutem Grund die europäischen Vasallen militärisch kastriert. Die Armeen der EU-Staaten sind als Zulieferer und Helfer der US-Armee konzipiert und aufgestellt. Für sich genommen, ohne die US-Armee, sind die Armeen der EU-Staaten ein nutzloser Haufen. Selbst wenn wir eindeutigen politischen Willen zum Aufbau der EU-Armee unterstellen (selbstverständlich ist das nicht), wird es lange dauern, den Haufen Zulieferer zu einer eigenständigen, sich selbst genügenden Armee umzubauen. Das ist eine Mammutaufgabe.

        Eine neue Armee muss man in der Praxis erproben. Zur rechten Zeit braucht es einen kleinen Konflikt, in dem man Erfahrungen sammeln kann, um Schwachstellen aufzudecken und Verbesserungspotentiale zu erkunden. Wenn man keinen echten Konflikt zur Hand hat, muss man einen aus dem Hut zaubern. Von echten militärischen Kriegen ist die EU nicht bedroht. Wo ließe sich ein Konflikt aus dem Hut zaubern?“

        „Libyen ist noch zu heiß für die EU. Nicht umsonst habe ich der EU ein ganzes Jahrzehnt Zeit eingeräumt, um die militärische Nase in Libyen reinzustecken. Inzwischen hat es Hinweise gegeben, dass Putin seine Hand nach Libyen ausstreckt. Wenn sich das bestätigt, wird die EU allenfalls von Putins Gnaden in Libyen tätig werden. Das bedeutet, dass die Libyen-Prognose sogar kippen könnte – wenn die EU besonders unartig ist. Halte ich für unwahrscheinlich, dass es so weit kommt, aber wir behalten diesen doch möglichen Entwicklungsstrang (Russland blockiert der EU den Zugang zu Libyen) im Hinterkopf.“

        „Deutsche und Franzosen prügeln also die neue EU-Armee durch (“Projekt allen anderen EU-Mitgliedern vorgestellt”). Und Widerstand ist zwecklos (“niemand kann sich überrumpelt fühlen”). In solchen Bemerkungen und Formulierungen erkennt man den roten Faden von Schlüsselprojekten. Wenn Sie den roten Faden einmal in der Hand halten, sehen Sie viel klarer. In der täglichen Datenmüll-Flut erkennen Sie die relevanten Informationen und können diese vom Vernebelungsdreck unterscheiden. Und Sie wissen, was als nächsten kommen wird, wenn Sie den roten Faden erkannt haben.“

        „Was sehen wir? Wir sehen, wie Deutschland und Frankreich die Restkompetenzen in mittelschwerer Militärtechnik bündeln und bewahren wollen. Mit Drohnen und Satelliten will man neue Kompetenzen erwerben und die totale Abhängigkeit von Nicht-Mehr-Freunden in diesem überaus wichtigen militärischen Feld loswerden. Und wir sehen einmal mehr den Aufbau der EU 2.0 – Deutschland und Frankreich entscheiden, wo es langgeht, der Rest der EU kann folgen oder auch nicht – um einen breiten EU-Konsens wird sich nicht mehr geschert.“

        Und, sorry, die Fakten sprechen nicht für baldige Einsatzfähigkeit.

      7. Matthias

        “ … Ich wollte nicht damit ausdrücken, dass ich die Militarisierung der EU gut finde. … “

        Nein, das hatte ich auch nicht angenommen.

        Beste Grüße

      8. @Matthias

        Es ging um die EU Armee und nicht um die angebliche Schlagkraft dieser EU Armee.
        Richtig ?

        Über die Schlagkraft kann man sich auch streiten. Ich zB glaube nicht, daß die BW wirklich so traurig aufgestellt ist, wie die Wahrheits-Medien uns das so verkaufen wollen. Die BW wäre schön doof sich als „Die beste Armee“ hinzustellen um im nächsten Satz noch mehr Steuer Mrd zu verlangen. Denkst du unser Verteidigungs-Ministerium ist so doof ?

        Für Waffen + Ausrüstung verschenken reicht es noch
        Auch die Ausrüstung schonmal im Ostern bunkern reicht es sowieso.

        „Gewehre, die nicht richtig treffen, sind dabei noch das kleinste Problem “

        Genau diese aussortierten Gewehre, die bei Hitze nicht treffen, sind sofort danach in Syrien / Irak aufgetaucht. Zufälle gibt es. Ich denke nicht daß die sich dort nur mit dem Gewehrkolben gegenseitig totschlagen.

        „Ich empfehle ab und zu ein bisschen Zeitunglesen. Gegenüber den L-Medien ist gesunde Skepsis angebracht, aber wenn es um Berichte über die skandalösen Zustände in der Bundeswehr geht, gibt es da immer noch genug Informationen.“

        Warum das denn ?
        Wie kommt man zu dieser Schlussfolgerung ?
        Weil es da um Steuer Mrd fürs töten geht, ist man da ehrlicher ?

        PS.
        Ich kenne analitik.de

    1. Trump und Erdogan gehört der Friedensnobelpreis.
      Erdogan entfernt sich immer weiter von der Nato und schließt damit die Türkei als das wichtigste Einfallstor der „westlichen Wertegemeinschaft“ in den Nahen Osten.
      Israel wird in der Zukunft immer weniger Rückendeckung vom großen Bruder vor Ort haben und die neoliberalen zionistischen Imperialisten werden mit ihrer Regime-Change Politik zusehenst vor verschlossenen Türen stehen.

      Merkel und Altmeier ( und vielen mehr in Europa) geht der Ar*** auf Grundeis.
      Europäische Banken hängen nämlich mit einem dreistelligen Milliardenbetrag im türkischen Bank- und Staatswesen mit drin.

      1. Stefan

        Ich teile deine Einschätzung zu 100 Prozent.

        Gemäß der Agenda Trumps, den Zerfall der NATO voranzutreiben, wird Trump weiter alles tun, um die Türkei aus der NATO zu drängen und Erdogan in ein BRICS-Bündnis zu zwingen. Sollte China die Türkei bei diesem Übergang unterstützen, was m.E. keineswegs als so sicher gilt, wie Matthias das in seinem Kommentar weiter unten annimmt, könnte dieser Übergang weitestgehend schmerzfrei vollzogen werden. Selbst dann, wenn China nicht helfen sollte, wird man aber Mechanismen finden, den Übergang erträglich zu gestalten. Ein Ansatz dafür könnte z.B. sein, unter Verzicht auf den Dollar, den Handel in den jeweiligen Landeswährungen der Handelspartner abzuwickeln…

        https://de.sputniknews.com/zeitungen/20180813321935670-lira-erdogan-usa-druck/

        Wenn wir mal theoretisch davon ausgehen, dass der Wechsel der Türkei von der NATO in ein Bündnis mit Russland und China vollzogen wäre, würde das den Westen zwar erheblich schwächen, aber das wäre noch nicht zwingend das Ende der NATO. Was mich beschäftigt, ist die Frage, wie es nach einem NATO-Austritt der Türkei weitergeht. Wird sich Trump, ähnlich wie die Türkei, ein NATO-Land nach dem anderen vorknöpfen und mit dem Hebel der Monetären Erpressung aus dem westlichen Bündnis heraustreiben? Wenn ja, welches Land ist dann als nächstes an der Reihe? Irgendwo hatte ich gelesen (finde den Link jetzt nicht), dass auch Frankreich bereits unter Druck gesetzt wird.

      2. leo

        Ich glaube, die Zeichen für den weiteren Zerfall von NATO und Westblock stehen bereits an der Wand. Mit dem von Trump induzierten Aufbau von EU-Verteidigungsstrukturen dürfte strategisch als nächstes die Spaltung der NATO in einen amerikanisch-angelsächsischen und einen EU-kontinentaleuropäischen Teil des Westblocks auf dem Fahrplan stehen.

      3. Leo:

        Eines sollte man Erdogan lassen. Er hat Mut.

        Jetzt will er iPhone boykottieren lassen. Das ist aber auch irgendwie zweischneidig.
        Wird iPhone nicht in China produziert? Damit würde er doch auch China boykottieren.
        Wo da jetzt die Logik ist, ist mir nicht verständlich. Ich dachte, der will nach Osten?

        Irgendwie habe ich den Eindruck, dass der Erdogan nicht grad der Hellste ist.

        Wie gesagt. Mut hat er, aber das wars auch.

        Grüße

      4. Patriot

        Vom iphone bleiben nicht mal 10% des Verkaufspreises in China. Und wenn Türken stattdessen Smartphones von Huawei oder so kaufen, dann ist das durchaus ein Schlag ins Gesicht der Globalisten.

      5. Patriot

        Mag ja sein, dass Erdogan nicht der Hellste ist, aber eines ist er mit Sicherheit, lernfähig, und das ist schon mehr, als man von den meisten Politikern behaupten kann.

        Ich kann mir vorstellen, dass Erdogan, als er um Haaresbreite den Putsch überlebt hatte, den eisigen Atem des Todes gespürt hat. Wenn man sich anschaut, was Erdogan seit dem getan hat, kann man mit einiger Sicherheit annehmen, dass er daraus seine Lektion gelernt hat. Er hat begriffen, wer seine wahren Verbündeten sind.

        Ob man ihm deshalb die, mit seiner früheren Politik verbundenen Verbrechen verzeihen kann, steht dabei auf einem ganz anderen Blatt. Zumindest zeigt er sich bisher als zuverlässiger Verbündeter der Achse des Widerstandes. Ich finde, dass das ein riesen Gewinn ist, dessen Bedeutung man gar nicht hoch genug einschätzen kann, zumal Erdogan immerhin der gewählte Präsident eines bedeutenden, eine Schlüsselposition im nahen Osten einnehmenden Landes ist.

      6. PB:

        Ich war vor zwei Jahren in der Türkei. Da habe ich kaum Jemanden gesehen, der einen iphone hatte. Außer die, die aus dem Ausland kommen, wie z.B. Deutschland, aber in der Türkei lebende Türken haben sowieso sehr selten iphone.

        Jetzt kommt auch noch dazu, dass der Verfall der türkischen Währung den iphone noch teurer macht. Das erledigt sich anscheinend von selber. Da braucht doch Erdogan eigentlich nichts machen. Wer kauft denn in dieser wirtschaftlichen Lage der Türkei einen iphone? Da muss man locker 700 Euro hinlegen, um neues iphone zu kaufen. Was macht das aktuell in türkischer Währung? hm… ca. 5000 Lira.

        ca. 5000 Lira. Nö nö.. das macht kein Türke. Wenn der Türke in der Türkei darauf achtet, dass er kein teures Essen isst, aber stattdessen Suppen. Denkst Du, der kauft sich einen iphone für 5000 Lira? Niemals. Nicht der Durchschnitts-Türke, der von morgens bis abends arbeiten muss, um 2000 Lira zu verdienen.

        Grüße

      7. Hallo,

        In aller Kürze:

        Wie früher schon geschrieben gibt es auch ein alternative Deutung der Geschehnisse um die Türkei.

        Die Türkei hat in den Augen des Welten-Hegemons bereits jetzt die Stellung gewechselt: ehemals nützlicher Verbündeter, da Frontstaat gegen Russland, zur entbehrlichen Spielbeute, gut einzusetzen als Giftköder und als Manövermasse für die Zerstörung der örtlichen Feindstaaten und zur Beherrschung der örtlichen Halbkolonien.
        Wenn den globalen Konkurrenten, mit einer zerfallenden Türkei, wirtschaftliche Lasten aufgebürdet werden ist es auch recht.

        Zusatzpunkte gibt es wenn die Gas- und Ölleitungen aus/über die Türkei Richtung Europa wegfallen, Türken in großer Zahl das Land verlassen und Kurden in Irak und Syrien wieder Morgenluft wittern.

        Schlußbemerkung: Der treuste Nahostverbündente der Juden ist doch schon seit 2015 Saudi-Arabien,
        Jordanien und (gezwungenermaßen) Ägypten.

        Gemeinsame Feinde (Iran, Irak, Russland) verbinden genauso, wie ein gemeinsamer Sklavenaufseher.

        Grüße PAule
        PS: Seht mal auf die Karte und überlegt euch was es für den Ölhandel, Gashandel und für Chinas Seidenstraße bedeutet wenn die Bürgerkriegsregion von Nordindien, Pakistan, Afghanistan, Iran, Turkmenistan, Iran, Türkei, Armenien, Azerbaischan bis nach Ägypten, Lybien oder Marokko geht.

        Trump Devise ist „make it great again“.
        P.

      8. Leo:

        Die Türkei war immer Anti-Westlich. Das Türkische Volk war immer Anti-Westlich. Warum ist es Erdogan erst seit paar Jahren bewusst geworden, dass der Westen die Türkei klein halten will? Man hat früher, die Anti-Westlich waren aufgehangen. Nur ein Beispiel: Deniz Gezmis. Kannst Du ja bei Youtube genug Videos angucken, über Deniz.

        Immer, wenn die Türkei wirtschaftlich nach vorne kam, wurde die Türkei vom Westen bestraft. Man wollte niemals einen starken Türkei haben. Da musste doch Erdogan sich die letzten 100 Jahre anschauen. Mit was hat er denn gerechnet? Dass er vom Westen geliebt werde? Nö, es geht doch gar nicht um Erdogan, sondern um die Türkei. Da oben hätte auch jeder Anderer stehen können, das hätte keinen Unterschied gemacht.

        Man wollte niemals einen starken Türkei haben. Das weiß jeder Türke. Sogar jeder der nicht lesen und schreiben kann.

        Ja stimmt, er hat den Tod vor sich gesehen. Dafür brauche ich noch nichte mal einen Detektiven. Dass dieser Putsch nur von Westen kommen kann, ahnte doch jeder Türke. Es geht doch gar nicht um Erdogan. Es geht um die Türkei. Ich sag es noch einmal. Wenn Atatürk dort oben stünde, dann hätte man auch ihn wegputscht.

        Das ist eine Tradition vom Westen. Wie viel Leader wurde in den letzten 100 Jahren aufgehangen oder ermordet? Menderes, Deniz Gezmis, Turgut Özal, Aziz Nesin (Sivas-Anschlag, versucht), Necmettin Erbakan (Gefängnis), usw usw… Ich kann es gar nicht mehr auflisten.

        Alles mit Hilfe des Westens. Man wollte niemals einen starken Türkei haben.

      9. Paule:

        Die Türkei als Volk hatte niemals die Stellung gewechselt. Das türkische Volk war immer skeptisch gegen den Westen. Es gibt einen berühmten Song: „Amerika ist ein Mörder“ von Mahzuni Serif.

        http://www.youtube.com/watch?v=aC7pvV5L5ns

        Ich übersetze mal kurz:

        Verp*** Dich aus mein Land
        Amerika ist ein Mörder
        Seit Jahren habt Ihr uns erledigt
        Ein ehrenloser auf dieser Welt (Amerika)
        Staaten gegeneinander hetzen
        Lässt Blut fließen, Verkauft Waffen
        Verfall der Amerikaner, die Welt redet nicht mehr mit Dir.
        usw usw

      10. Nochmal Leo:

        Ich würdige die Leistung von Erdogan. Nur, er braucht richtig gute Berater. Wenn sein Nachfolger ein Analphabet ist, dann ist das schwer. Er braucht richtige Experten um sich herum und auf denen er sich 100% verlassen kann.

    2. Wie hier schon ausgeführt, wird China die Türkei vor dem Absturz retten, weil die Türkei ein strategisch wichtiges Transitland der neuen Seidenstraße ist, und weil man die Türkei aus der Verankerung in der NATO herauslösen will und sie statt dessen auf der Seite der multipolaren Welt haben möchte. Vorher aber muss es erst einmal ordentlich weh tun.

      Denn die wirtschaftlichen Probleme der Türkei sind zum überwiegenden Teil selbst gemacht. Natürlich wird gegen die Lira spekuliert. Aber dass die Türkei so angreifbar ist, hat dahinterliegende strukturelle Gründe im Land selbst. Der Moon of Alabama-Artikel hat das gut beschrieben.

      Wenn man nun annimmt, dass China ein großes Interesse an einem langfristig stabilen Staat Türkei hat, dann liegt es nahe zu vermuten, dass China als Bedingung für die aktuelle Hilfe der türkischen Regierung auferlegt hat, die strukturellen Probleme anzugehen. Das aber sind Dinge, mit denen sich eine Regierung im eigenen Land nicht beliebt macht. Denn es bedeutet, Privilegien herunterzufahren, insbesondere bei regierungsnahen Kreisen. Um einen drastischen Einschnitt zu machen, ist eine akute Krise ganz nützlich. Denn wenn alles mehr oder weniger in Ordnung ist, gibt es nur wenig Handlungszwang. Die Krise erzeugt Handlungszwang, und damit hat es eine Regierung einfacher, unpopuläre Maßnahmen durchzusetzen. Ich weiß nicht, wie kooperationsbereit Erdogan im Moment ist. Aber aus Sicht der Geldgeber (China) macht es Sinn, die Türkei erst einmal ein Stück weiter abfallen zu lassen und erst dann aufzufangen, wenn ernsthafte Bereitschaft zu Reformen sichtbar wird.

  8. P. Haisenko (anderweltonline) meint, der Währungskrieg gegen die türk. Lira gehe nicht von Trump und den Strafzöllen, sondern von der Wall Street auch gegen den Iran, Russland und Syrien aus, um dem deep state doch noch einen Sieg im Krieg gegen Syrien und dessen Parteigänger oder die dem Westen abtrünnige Türkei zu verschaffen.

    Trump hingegen sei nur Nutznießer dieses Währungsmanipulationskrieges.

    Was hält das Parteibuch oder andere Forennutzer von dieser These Haisenkos?

    1. Heimreisender

      Ich meine auch, dass der Wirtschaftskrieg gegen die Türkei ursprünglich von Zionisten in Wall St und der City kam, um Erdogan mit Coup, Wahleinmischung und Wirtshcaftscrash zu regime changen oder ihn wenigstens für seine guten Beziehungen zu Russland und Iran zu bestrafen und die Türkei damit wenigstens zu einem abschreckenden Beispiel für potentielle Nachahmer zu machen.

      Aber nun ist es Trump, der mit seinen Strafzöllen da noch eine kräftige Schippe drauf gelegt hat. Innenpolitisch in der Türkei wirksam dürfte das kaum noch werden, denn Erdogan hat ja die Wahlen gerade erst gewonnen, und weitere Wahlen stehen in der Türkei erstmal nicht mehr an. Aber um die Türkei weiter aus dem Westblock Richtung Russland, China und Iran zu treiben, scheinen mir die Strafzölle und andere wirtschaftskriegerische Maßnahmen gegen die Türkei recht gut geeignet zu sein.

      1. „Innenpolitisch in der Türkei wirksam dürfte das kaum noch werden, denn Erdogan hat ja die Wahlen gerade erst gewonnen, und weitere Wahlen stehen in der Türkei erstmal nicht mehr an.“

        Genau !
        Also warum machen „DIE“ dieses Theater nach den Wahlen und nicht vor den Wahlen ?
        Konnten „DIE“ das nicht auch schon vor paar Monaten durchziehen?
        Oder wollten „DIE“ vielleicht nicht wirklich das Erdo seine Macht verliert?

        Egal die Frage ist, warum jetzt und nicht vor den Wahlen.
        Genau dieses Theater vor den Wahlen, dann hätten wir sicherlich ein anderes Wahl-Ergebnis.

    2. Das grundsätzlich Vorgehen, das Haisenko beschreibt, dass mit Milliarden gegen Währungen gewettet wird, um Länder zu bestrafen, sehe ich auch so. Im Bezug auf die Türkei sehe ich es allerdings sehr ähnlich wie das Parteibuch: es ist eine Mischung aus Aktionen der globalistischen Finanzwelt (die die Türkei disziplinieren will, sie aber im westlichen Bündnis und unter westlicher Kontrolle behalten will) und Trump, der mit Strafzöllen noch eins drauflegt, aber etwas ganz anderes bezweckt, nämlich die Türkei in die Arme der multiploaren Mächte zu treiben.

      Wie schon an verschiedenen Beispielen sichtbar geworden ist, ist Trump sehr geschickt darin, Aktionen seiner Gegner, die gegen ihn gerichtet sind, zu instrumentalieren und für sich zu nutzen.

      Die Kombination ergibt sich auch aus den realen Machtmöglichkeiten: Trump hat die Verfügung über administrative Maßnahmen der Regierung wie Sanktionen und Strafzölle. Er verfügt aber nicht über die Möglichkeit, Millarden für Spekulationen gegen Währungen zu aktivieren. Also muss diese Handlungskomponente von einer anderen Seite kommen. Nur mit Sanktionen und Zöllen andererseits wäre aber ein derartiger Absturz der Währung auch nicht auszulösen gewesen.

    1. Uli Gack ist einer der wenigen Journalisten, der wirklich öfters in Syrien war und ist. Er berichtete kritisch über den angeblichen Giftgasanschlag des „Regimes“ in Douma, den es in Wahrheit nie gab. Für den Bericht wurde er als eine Art Verräter kritisiert und muss wohl wieder der Regierungslinie folgen. Hier der Hetzartikel des „Focus“ vom 24.04.2018 gegen Uli Gack:

      https://www.focus.de/politik/ausland/wertung-des-korrespondenten-ging-zu-weit-zdf-mann-verbreitete-verschwoerungstheorie-zu-syrien-jetzt-reagiert-der-sender_id_8821943.html

      1. Karsten

        Mich wundert, dass dort niemand das zum Brückeneinsturz gehörige Fake-Video diskutiert…

        https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2018/08/03/syrische-armee-ist-mit-dem-terrorismus-im-suedwesten-fertig/#comment-47338

        Auch sonst habe ich nirgendwo im Web etwas gefunden, wo das Video diskutiert wird. Demnach ist Matthias der einzige, dem das überhaupt aufgefallen ist und der das für wichtig genug hält, um es zu erwähnen.

        Offenbar interessiert sich sonst niemand für solche Nebensächlichkeiten.

      2. Korrektur

        Es sollte heißen…

        Mich wundert, dass dort niemand das zur Bologna-Explosion gehörige Fake-Video diskutiert…

  9. Mehr Terroristen auf der Flucht in die Türkei vor der Operation der syrischen Armee in Idlib

    Die arabischsprachige Tageszeitung al-Watan zitierte Medienaktivisten, die berichten, dass eine große Anzahl von Terroristen jeweils 250 Dollar an Menschenhändler gezahlt haben, um in Frauenkleidung in die Türkei zu gelangen, während sich die syrische Armee darauf vorbereitet, eine groß angelegte Operation zur Beendigung der Präsenz von Terroristen im Nordwesten Syriens einzuleiten.

    In der Zwischenzeit zitierte das arabischsprachige Nachrichtennetzwerk al-Mayadeen lokale Quellen im westlichen Idlib, wonach einige sogar gezwungen waren, 1.500 Dollar zu zahlen, um türkische Grenzer zu bestechen.

    Unterdessen verhafteten Terroristen der National Liberation Front 30 weitere Zivilisten in den Städten Ma’arat al-Nu’aman und Ariha wegen des Versuchs, das Friedensangebot der Regierungstruppen anzunehmen.

    A-Watan hatte auch Quellen zitiert, die mit Terroristen der Nationalen Befreiungsfront verbunden waren, als er am Montag sagte, dass die Kämpfer der Front Tahrir al-Sham Hay’at (dem Levant Liberation Board oder der Al-Nusra Front) nicht vertrauten und sie sich möglicherweise im bevorstehenden Kampf den Regierungskräften ergeben würden.

    Tahrir al-Sham schwor, seine Verbündeten zu unterstützen, darunter Jeish al-Izzah und al-Turkistani Islamic Party im Norden Hamas und im Nordosten Lattakias, während es sich auf die Rettung seiner nicht-syrischen und arabischen Mitglieder konzentrierte.

    Die Tageszeitung verwies weiter auf wachsende Risse in der Terroristenfront und fügte hinzu, dass die Kämpfer nicht aneinander glaubten und sich gegenseitig beschuldigten, dass sie bereits ein Friedensabkommen mit der syrischen Armee in verdeckter Aktion befürworteten, ähnlich den Vereinbarungen, die sie mit Damaskus unterzeichnet hatten, um sich von ihren früheren Positionen in den Provinzen Homs, Eastern Ghouta und Southern zurückzuziehen, als sie Schlachten verloren.

    http://en.farsnews.com/newstext.aspx?nn=13970523000670

  10. Am Samstag kommt ja Putin zu Angie, ich denke es wird neue Anweisungen vom neuen Chef
    für Sie geben. Es wird wahrscheinlich kommen das Angie ihren Preis zu zahlen hat für die
    Kriegsunterstützung in Form von Hilfslieferungen. Auch die Syrer die wieder zurück wollen wird sie dann wohl gehen lassen müssen, warten wir es ab.

  11. Nun wird die Sache klarer.

    Die Zionisten lassen via Wall Street die türkische Lira abschmieren, um die Türkei in das Nessusgewand des IWF zu manöverieren.

    Kernbedingungen für IWF-Kredite werden sein: kein Natoaustritt, kein Beitritt zu BRICS, kein Beitritt zur SCO, keine weiteren Rüstungsgeschäfte mit Russland usw; eben alles, um eine weitere Hinwendung der Türkei zu Russland zu unterbinden und die Nato als Kriegsinstrument der Zionisten zu stärken.

    Trumps Plan, die Türkei aus der Nato zu ekeln wird dabei von der Wall Street benutzt, um letztlich das Gegenteil zu erreichen.

    Und eines muss man diesen Banditen lassen, die sind wirklich raffiniert. Segeln still und unsichtbar in Trumps Fahrwasser, um das Gegenteil dessen zu erreichen, was Trump vor hat.

    Ob Trump und Gefolgschaft das begreifen?

    1. @ Heimreisender
      DU hast hier Ursache und Wirkung durcheinander gebracht.
      Wallstreet und die Londoner City arbeiten schon lange gegen die Türkei,
      um sie in die Arme des IWF zu treiben, also zu unterwerfen.

      Damit hatte Trump gar nichts zu tun.
      heute kam die Nachricht, dass Katar die Türkei unterstützen will
      mit zunächst 15 Millarden, andere werden folgen, am Ende sogar China,
      die Arbeit von Wallstreet und Konsorten wird keinen Erfolg haben, weil die Türkei Hilfe bekommt und den IWF nicht braucht.
      und sie werden geschwächt daraus hervorgehen, wenn Trump und Erdogan schon wieder gute Freunde sind.
      Es geht Trump um einen Nato Austritt der Türkei,
      er will nur seine schlimmsten Gegner treffen..
      und das macht er sehr gut.

    2. Ob Trump die Wall Street ausnutzt oder umgekehrt, kann man im Moment nicht sicher sagen. Bekannt ist zumindest, dass sich Trump als gewiefter Taktiker herausgestellt hat.

      Woran wir die Lage aber deutlich ablesen können, ist das Verhalten Erdogans. Wenn er sich irgendeine Chance auf IWF-Kredite ausrechnen will, müsste er sich unterwürfig, zumindest kooperativ zeigen. Er macht aber das genaue Gegenteil: in dem Beitrag in der NYT macht er auf dicke Lippe, und versucht, den USA die Ansagen zu machen („… die USA sollten verstehen, dass es keine Assymmetrie gibt …“). Wie hier schon ausgeführt, kann man sich so etwas nur leisten, wenn der Plan B schon abgemacht ist. Ich gehe also davon aus, dass die multipolaren Verbündeten der Türkei zugesagt haben, im Zweifelsfall der Türkei Notkredite zu gewähren. Das heißt, dass IWF-Kredite keine Option mehr sind.

  12. Bin auch gespannt, was man verlautbaren wird nach dem Treffen…

    …und möchte die Gemeinde noch auf den Nachtwächterartikel „Q und der ´Tod der Spottdrosseln“ hinweisen…sehr bedeutsam, dass jetzt schön öffentlich der Deep State diskutiert wird…schaut Euch auch das Video „Q – Killing the Mockingbird“ am Ende des Artikels an, genau darum gehts im Moment dort drüben…sehr gut gemacht!…ich hoffe die schaffen das…und überhaupt, dass diese Thematiken jetzt schon quasi öffentlich diskutiert werden, ist schon echt der Hammer, und zeigt dass sich dort echt was ändert!
    http://n8waechter.info/2018/08/q-und-der-tod-der-spottdrosseln/

    Und mal sehen, vielleicht schwabbt das auch eines Tages zu uns rüber. Aber bis jetzt seh ich nur eine Kanzlerin die den Migrantenwahnsinn aktiv ins Leben gerufen hat und mit der Zerstörung der deutschen Kultur einfach nicht aufhören will.
    Ich bin sicher Putin sieht das und findet das genauso elendig, wie ich – „kulturellen Selbstmord“ hat er es mal genannt. Aber die russische nicht -in-innere-Angelegenheiten-eines-anderen-Staates-einmischen-Grundhaltung macht es schwierig, dazu überhaupt, von Putins Seite aus, was zu sagen.

    1. Kulturellen Selbstmord begehen ja im wesentlichen solche seelisch-geistig unfruchtbaren Leute wie Merkel, die Grüninnen usw, also Kreaturen ohne jede Perspektive und Vision und Zukunft.

      Die Hilflosigkeit der Massen bei dieser Selbstmordwelle liegt einfach in der ungeheuren Lähmung durch das eingeimpfte Kult-Schuldgefühl begründet. Und diese kollektive Depression hat zur Folge, daß solche vollkommen führungsunfähigen Gestalten und Irrlichter zur Macht kommen, die sich und alle anderen mit in den Untergang ziehen.

  13. DWN meldet:
    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/08/16/bericht-teilnahme-von-kurden-milizen-syriens-idlib-offensive/

    Nach einem Bericht der Zeitung The Daily Sabah sollen Teile der Kurden-Milizen der YPG nach Aleppo transferiert worden sein. Dabei soll es sich um 1300 Kämpfer handeln, die offenbar an der Idlib-Offensive der syrisch-russischen Koalition teilnehmen werden. (…)

    Im Juli begann die YPG in der Region Hasaka, Verhandlungen mit der syrischen Regierung zu führen. Die Verhandlungen endeten damit, dass die SAA in Hasaka Rekrutierungsbüros wiedereröffnete. Dies deutet darauf hin, dass die SAA ein Interesse daran hat, kurdische Kämpfer zu rekrutieren, damit diese unter dem Banner der SAA kämpfen.
    Die syrische Armee (SAA) hat am Wochenende mit ihrer Operation in der Söldner-Provinz Idlib begonnen. Syrische Hubschrauber sollen nach Angaben des englischsprachigen Diensts von Reuters über Idlib Flugblätter mit folgender Aufforderung abgeworfen haben: „Der Krieg nähert sich dem Ende (…) Wir fordern Sie auf, sich den lokalen Versöhnungen anzuschließen, wie es viele unserer Leute in Syrien getan haben. Ihre Zusammenarbeit mit der syrisch-arabischen Armee wird Sie von der Herrschaft der militanten Kämpfer und Terroristen befreien und zur Erhaltung der Leben Ihrer Familien führen.”
    Die SAA hat damit begonnen, die syrische Stadt Dschisr asch-Schughur in der Provinz Idlib zu bombardieren. Die Stadt war der Ausgangspunkt für Angriffe der Söldner auf die Provinz Latakia, die von den Regierungstruppen kontrolliert wird. (…)

    Am Sonntag fuhr die SAA mit ihrer Operation im Norden von Hama und Süden von Idlib fort. Sie zielte auf Einheiten von HTS ab, die sich in diesen Gebieten befinden, berichtet die syrische staatliche Nachrichtenagentur SANA. Dabei wurde ein Fahrzeug mit HTS-Mitgliedern zerstört, die sich zwischen der Dschisr asch-Schughur-Brücke und der Sarmaniyeh-Straße bewegten. In den Städten Zaizoun und Qalidin wurden Einheiten der Islamischen Partei Turkestan (TIP), eine Terrororganisation mit uigurischen Söldnern aus China, bombardiert. Die chinesische Regierung hatte zuvor mitgeteilt, dass sie die Offensive gegen chinastämmige Söldner unterstützt, da diese Gruppen bei einer Rückkehr nach China eine unmittelbare Gefahr für Peking darstellen könnten. Die Regierung in Peking erwägt auch, eine direkte militärische Beteiligung in Idlib. (…)

    Die türkische Zeitung Cumhuriyet führt aus: “ (…) Die Türkei kann und darf die Gruppen, die in Gegnerschaft zu Damaskus stehen, nicht schützen. Die Türkei kann auch keinen Widerstand gegen die syrische Armee, die ihr Land retten will, leisten. Wir haben immer gesagt, dass der Vorteil für die Türkei darin liegt, sich mit Damaskus zu einigen und zu kooperieren. Doch die Oberschlauen in Ankara sind die Geiseln ihrer falschen Politik geworden, die sie von Anfang an betrieben haben. Die Türkei muss mit Syrien zusammenarbeiten.” (…)

    Interessante Neuigkeiten. Kann das Parteibuch das kommentieren?

  14. Rußland und China haben Probleme mit Separatisten innerhalb der Turkvölker über die sie quasi herrschen. Für ein Bündnis mit obigen Staaten müsste die Türkei die Unterstützung dieser Gruppierungen aufgeben was Erdogan, der AKP und der MHP sehr schwer fallen dürfte.

  15. Parteibuch, du hast meinen Post über den DWN-Syrienartikel nicht durchgelassen. Warum? Ist der Bericht eventuell voller Lügen, oder so?

    1. Johanniskraut

      Nicht wir vom Parteibuch, sondern der Spam-Filter von WordPress hatte Deinen – und einen Kommentar von grs – gefressen. Sollte nun korrigiert sein.

      1. Merci Parteibuch!
        Und? Kannst Du die DWN-Aussagen aus Deinen Quellen bestätigen, oder ist das alles Schmuh?

      2. Johanniskraut

        Soweit mir bekannt, ist eine engere Kooperation von SAA und kurdischen Milizen auf dem Schlachteld noch nicht ganz spruchreif, aber wie erwartet bewegen sich die Dinge in die Richtung. Auch, dass die Türkei dabei keine größeren Probleme machen wird, halte ich angesichts der wichtigen türkisch-russischen Beziehungen für wahrscheinlich. Differenzen werden da eher im Astana-Format am Verhandlungstisch beigelegt als auf dem Schlachtfeld.

    2. Wie kommst du darauf, dass der Bericht voller Lügen ist? Ich traue DWN nicht über den Weg, aber dieser Artikel klingt plausibel.

      In den letzten Wochen gab es deutlich wahrnehmbare Annäherungen der syrischen Kurden an die syrische Regierung. (Ich würde sagen, das Afrin-Desaster hat gewirkt und die Kurden haben endlich kapiert, wie der Hase läuft.) Da macht es auch Sinn, die Bündnistreue der Kurden mal auf eine Probe zu stellen im echten Kampfeinsatz. Und 1300 Kämpfer sind nicht viel. Wenn die Zusammenarbeit nicht funktioniert, ist nichts verloren.

      Auch der neulich gepostete Artikel der DWN zur Türkei: ich bin im wesentlichen zu den gleichen Schlüssen gekommen. Mit Ausnahme der Aussage „Die Türkei hat keine eigene Rüstungsindustrie“ – das stimmt so nicht.

      1. Matthias 1
        Da macht es auch Sinn, die Bündnistreue der Kurden mal auf eine Probe zu stellen im echten Kampfeinsatz.

        Prinzipiell richtig, aber
        die kurdischen Truppen würden wohl im Norden angreifen und ich weiß nicht, ob die Türkei einen Angriff auf Idlib genau so sieht wie auf Afrin, was man ja mit eigenen Verbündeten geholt hat. Die Kurden haben aber wohl eher den Drang bei dem Angriff Afrin zu holen. (wie schon vor langen geschrieben: In Syrien spielt bei den Kämpfen immer mehr die Politik hinein, das macht keinen Spass mehr, das alles verstehen zu wollen.

        Interessant dürfte auch sein, das die Amerikaner einen Letzten großen Angriff auf IS angekündigt haben. Nun ja was die Amis da bekämpfen wollen, nun ja, aber wenn man dann erklärt, das man den letzten Kampf geschlagen hat, kann man ja reduzieren….

      2. @Lutz

        Ich sehe das nicht so problematisch.
        Natürlich hätten die Kurden gerne Afrin zurück. Aber mit 1300 Mann, ohne Luftunterstützung, ohne logistische Unterstützung, ist da nichts zu machen.

        Darin besteht eben der Test: verhalten sich die kurdischen Kämpfer kooperativ und orden sich der syrischen Armeeführung unter, oder versuchen sie unter diesem Decmantel eigenmächtige Operationen – in diesem Fall wird die Zusammenarbeit ganz schnell wieder eingestellt, und bi den politischen Verhandlungen über eine kurdische selbstverwaltung brauchen die Kurden nicht mehr auf entgegenkommen hoffen. Es hängt also wirklich davon ab, ob die Kurden dieses Mal kapiert haben, dass dich nur durch Loyalität und Vertragstreue etwas an ihrer Situation bessern wird – die syrische Regierung ist in der besseren Verhandlungsposition und wartet darauf, dass die sonst opportunistischen Kurden ihr Wendehals-Symptom ablegen.

        Ich gehe davon aus, dass Afrin auf die Dauer wieder unter eine kurdische Selbstverwaltung kommt. Allerdings sehe ich nur eine Option auf dem Verhandlungsweg. Da die Türkei gerade unter Druck ist und auf das Wohlwollen ihrer Astana-Verbündeten angewiesen ist, sehe ich auch Chancen dafür. Wie oben in dieser Diskussion schon geschrieben, vermute ich, dass die russische Regierung für die Unterstützung der Türkei auf wirtschaftlichem Gebiet einen Abzug der Türkei aus Syrien verhandelt hat (und wenn sie das nicht geschafft hätten, wären sie in meinen Augen unfähig). Der Abzug wird aber sehr wahrscheinlich nicht sofort passieren, sondern stückweise über die nächsten Wochen und Monate. Es ist ja wichtig, dass durch den Abzug kein Machtvakuum entsteht, in dem sich wieder Terroristen festsetzen können. Sondern dass es eine geordnete Übergabe an die SAA, die NDF oder sonstige letzlich under dem Kommando der syrischen Regierung stehende Milizen gibt. So etwas dauert und erfordert Absprachen im Detail.

        Strategisch gesehen hat die türkische Regierung mit den kurdischen Milizen dann ein Problem, wenn die kurdischen Milizen sich als Söldner für die USA hergeben und mit der Forderung nach einem eigenen Staat die staatliche Einheit der Türkei in Frage stellen. Zumal, wenn die kurdischen Milizen Waffen von den USA bekommen und bei ihren Kämpfen Luftunterstützung von der US-Luftwaffe bekommen (die Eroberung von Manbidsch wäre ohne solche Luftunterstützung nicht denkbar gewesen).

        Werden die kurdischen Milizen aber tatsächlich in eine Art syrische Nationalgarde eingeordnet, die unter dem Kommando der syrischen Regierung steht, die darauf achtet, dass die Grenzen kontrolliert werden, es keinen kurdischen Waffenschmuggel über die syrisch-türkische Grenze gibt, Syrien nicht zum Rückzugsgebiet türkischer PKK-Kämpfer wird, und die USA ihre Militärstützpunkte in Syrien aufgeben müssen, ist das eine Konstellation, mit der die Türkei gut leben kann. Dann kann sich das türkische Militär auch beruhigt aus Syrien zurückziehen.

        Ob diese Konstellation Realität wird, hängt aber davon ab, wie die Zusammenarbeit der syrischen Kurden mit der syrischen Regierung weiter läuft. Die Entwickung scheint in eine positive Richtung zu gehen. Es ist aber noch in der Schwebe und deshalb wird es auch keinen schnellen türkischen Rückzug geben.

      3. @Lutz

        Die Meldungen besagen, dass sich die USA in den letzten Tagen an Luftangriffen auf Reste von ISIS nördlich von Abu Kamal beteiligt haben. Vermutlich wird das propagandistisch aufgebausch, um danach sagen zu können: „Mission accomplished“. Die Bereitschaft zu einem Teilabzug aus Syrien scheint bei der US-Regierung da zu sein. Nur muss man das eben der Öffentlichkeit und dem Kongress so verkaufen, dass es nicht nach „Schwanz einziehen“ aussieht.

      4. Matthias & Lutz

        Moon of Alabama zeichnet in seinem Artikel vom 18.08. bezüglich der türkischen Währungskrise, den Plänen der Kurden sowie zum möglichen Abzug der USA aus Syrien ein sehr düsteres Bild.

        So sieht MoA offenbar den türkischen Präsidenten Erdogan als unfähig, in Bezug auf die Währungskrise die richtigen Entscheidungen zu treffen…

        „The Turkish president Erdogan is ideologically adverse to interests and keeps the bank from doing what it must do to cool the Turkish economy and to stabilize the currency.“

        Zudem verweigert, MoA zufolge, Russland der Türkei jegliche Hilfe…

        „Erdogan asked Russia for help but received nothing but good advice.“

        Für mich schätzt MoA die beiden oben genannten Punkte falsch ein. Das Erdogan aus ideologischer Verblendung heraus handelt, kann ich nicht erkennen und dass Russland einem seiner wichtigsten Verbündeten im Kampf um den nahen Osten die Hilfe verweigert, ist ebenso kaum vorstellbar.

        Etwas schwieriger scheint mir da schon die Beurteilung folgender MoA-Einschätzungen:

        Demnach haben die Saudis, sozusagen als Retourkutsche zu dem 2017 vom türkischen Militär verhinderten Übernahme von Qatar durch die Saudis, die Bereitstellung von Finanzmitteln in Höhe von 100 Mio Dollar für die kurdischen US-Proxies im Nordosten Syriens zugesagt. Wie MoA weiter ausführt, gibt es außerdem umfangreiche Waffenlieferungen der USA an die Kurden, was die PKK in die Lage versetzen würde, mit einem Vielfachen ihrer bisherigen Schlagkraft gegen die Türken zu kämpfen und damit wieder Hoffnung aufkeimen würde, doch noch einen Kurdenstaat im Norden Syriens schaffen zu können.

        Was den Abzugswillen der USA angeht, ginge es Trump primär darum, die finanziellen Belastungen der Besatzung Syriens loszuwerden, was mit der Bereitstellung der saudischen Finanzmitteln erreicht worden sei. Infolge dessen, sei ein Abzug der USA aus Syrien nun nicht mehr geplant.

        Das ist natürlich eine völlig legitime Einschätzung, allerdings gibt es da einige Punkte, die diese Darstellung zweifelhaft erscheinen lassen:

        Zunächst mal sind die zugesagten 100 Mio Dollar der Saudis nicht gerade viel. Wie man mit diesen Mitteln die Kampfkraft der PKK so steigern will, dass sie der türkischen Armee gefährlich werden könnten und dazu noch die Besatzung Nordostsyriens durch die USA finanzieren will, ist mir rätselhaft. Interessanter sind da schon die „umfangreichen“ US-Waffenlieferungen, was auch immer damit gemeint ist. Irgendwo hatte ich gelesen, dass kürzlich einige hundert LKW mit Waffen geliefert worden seien. Ob das dann reicht, um den Türken Angst zu machen, will ich mal dahingestellt sein lassen.

        Im Übrigen bleibt in der Betrachtung MoA’s, die Kampfkraft der Russen und auch der SAA genau so unberücksichtigt, wie die jüngsten Vereinbarungen zwischen Kurden und Damaskus.

      5. @leo

        Sorry, aber das mit den 100 Millionen von den Saudis macht alles keinen richtigen Sinn.

        1. Die USA haben einen Militärhaushalt von 600 Milliarden USD, plus Sonderhaushalte mit weiteren vielen Milliarden für konkrete Einsätze in Afghanistan/Irak/… Im Vergleich dazu sind 100 Millionen die Portokasse. So eine geringe Menge Geld ändert nichts an einer grundlegenden Entscheidung.

        2. Ob Geld das primäre Motiv dafür ist, dass die US-Regierung den Einsatz in Syrien beenden will (zumindest teilweise), stelle ich in Frage. Die Agenda von Trump und der hinter ihm stehenden Elitefraktion ist ein grundlegender Wander der Außenpolitik der USA – das dürfte nach 1,5 Jahren klar geworden sein. Da geht es nicht darum, ein paar Peanuts zu sparen. Oder wenn man diese Argumentation (dass Geldmangel eine signifikante Rolle spielt) anders herum anwendet, dann würden die USA jede Menge Einsätze, die nicht unmittelbar nötig sind, sofort beenden. Das US-Militär wird aber nicht nur deswegen eingesetzt, um Geld zu verbrennen (deswegen auch…), sondern hauptsächlich, um einen gewissen Zweck zu erfüllen. Dass die Erfüllung dieses Zwecks eine Menge Geld kostet, wird vom politischen Establishment nicht grundsätzlich in Frage gestellt – siehe 600 Mrd. Militäretat. Es kann sein, dass Trump einen Einsatz als zu teuer bezeichnet, um ihn schnell beenden zu können. Das ist ein bequemes Argument. Es ist aber nicht notwendigerweise die tatsächliche Motivation, sondern viel wahrscheinlicher nur ein vorgeschobenes Argument.

        3. Wenn man ein Gefühl dafür bekommen möchte, welche Mengen an Geld tatsächlich grundsätzliche Entscheidungen beeinflussen: dafür gab es gerade gutes Anschauungsbeispiel: Katar sagt der Türkei Unterstützung in Höhe von 15 Mrd. zu:
        https://www.express.co.uk/news/world/1005604/Turkey-lira-crisis-Qatar-investment-currency-swap-Erdogan-Donald-Trump-US-sanctions

      6. @Mathias 1 und Leo

        Bei den Kurden gibt es viele Strömungen. Einmal die die schon lange mit der SAA zusammenarbeiten, aber auch die, die einen eigenen Staat haben wollen, das macht ja eine Zusammenarbeit schwierig.

        Erdogan steht mit dem Rücken zur Wand, überleben wird er es sicher, aber Russland wird wenig Interesse an einer weiteren Schwächung haben. Schon der Angriff auf Idlib ist da schon ein Problem. Die Gebiete im Norden werden auch kommen, aber sicher nicht jetzt.

        Bei den Amis geht es wohl vor allem um Al Tanf: Um eine Autobahn zu blockieren, die man auch umgehen kann, ist der Aufwand riesig. Terroristenausbildung kann man auch in Jordanien machen, alles andere dürfte mit den derzeitigen Siegen der SAA in der Wüste unrealistisch sein (Eine Verbindung von Jordanien bis zum Euphrat). Die Alternative wäre wohl, das die SAA AL Tanf angreift und gute Möglichkeiten hat, es sich zu holen, was dann eine Niederlage wäre.

      7. Matthias 1
        Ob Geld das primäre Motiv dafür ist

        Eigentlich geht es darum, wie das Geld eingesetzt wird. Trump steckt mehr Geld ins Militär: Neue Technik, mehr Soldaten. Das Ziel dürfte klar sein: mehr Aufträge für die Rüstungsindustrie und weniger Arbeitslose. Für mehr Soldaten braucht man mehr Einsätze und dabei auch andere Bezahlen, wie in Europa und sicher wird es zweckmäßig sein, Soldaten im Nahen Osten zu stationieren. Auf der anderen Seite muss Trump wirtschaftlich rechnen. Wenn ich wo anders zum selben Preis 2 Soldaten beschäftigen kann, macht ein Einsatz weniger Sinn.

  16. Ich würde mich über einen Artikel des PB zur politischen Situation im Irak, Stichwort Regierungsbildung freuen, insbesondere aus Sicht der Achse des Widerstands. Wie ist das aktuell zu bewerten?

    Seid sicher, dass Ihr in unseren Gebeten mit eingeschlossen seid.

    1. Mahmoud

      Vielen Dank für die Gebete. Ich glaube, sie haben schon etwas geholfen. Die Paradiesinsel ist wieder etwas hinter dem Horizont entschwunden.

      Was einen Artikel zum Irak angeht, so fürchte ich, dass wir das im Moment nicht leisten können. Prinzipiell scheint es mir aber, dass die sich abzeichnende Regierung im Irak eine Regierung der nationalen Versöhnung sein wird, womit aus dem Irak wieder ein integrer und selbstbestimmter Nationalstaat auf dem ganzen Gebiet des Irak werden kann. Ich meine, der Achse des Widerstandes wird das guttun, denn so kann der Irak eine tragende Säule der Achse des Widerstandes werden. Dass die Truppen der Imperialisten da wohl erstmal drin bleiben, ist nicht weiter schlimm, denn das Imperium hat im Irak nicht die politische Kontrolle und wird sie mit der sich abzeichnenden Regierung auch nicht bekommen.

      1. „Die Paradiesinsel ist wieder etwas hinter dem Horizont entschwunden.“

        Das sind ja mal sehr gute Nachrichten !

        1 das sich das PB auch irren kann !
        2.das der Wunsch von ( schreibe einfach mal von ) ALLEN hier in Erfüllung gegangen ist.

        Daran kann ich mich gewöhnen, meine mehr Punkt 2

      2. Hier ein privater Tip – muss nicht veröffentlicht werden.

        bei ebay gibt es kleine „Klimagerät“ für ganz wenig Geld , ab 20 EUR bis 40EUR

        Beschreibung/Schlagwörter von einem eBay – Gerät :
        „Air Cool Klimagerät Klimaanlage Luftkühler Befeuchter Conditioner“

        ebay Nr 283089437509
        Die kann man auch oben in der eBay Suche eingeben.

        PS.
        Bitte beachten, wenn das PB aus China für 20 + X EUR bestellt, dann muss es glaube ab 25 EUR Gesamtsumme ( Preis + Versand ) Zoll + MwSt bezahlen und glaube auch zum örtl.Zollamt fahren um dort das Paket abzuholen

        Dann lieber aus der EU oder aus Deutschand kaufen
        hilft angeblich auch im Winter ( Befeuchter bei trockener Raumluft )

    1. Ach der feine Herr Graf von der Atlantikbrücke…
      Sein krimineller Vater war doch derjenige der dieses Konglomerat aus Esso, Texaco und Rothschild juristisch vertreten hatte an die Michail Chodorkowski fast die kompletten Gas-Vorkommen Rußlands verscheuern wollte.
      Das wird der „Wertewesten“ Putin niemals verzeihen das er die totale Ausplünderung des russischen Volkes durch USrael verhindert hat.

  17. Könnte sein, das die Tiger auf so etwas gewartet haben:

    Ein Angriff durch Terroristen bei den man zurück schlagen kann und wenn sogar die Tiger dabei sind…

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