Syrische Armee rückt im Osten von Suweida weiter gegen ISIS vor

Wie Al Masdar News am Samstag mitteilten, haben die syrische Armee und ihre Partner die von ISIS-Terroristen beherrschte Wüstentasche im Osten von Suweida weiter verkleinert.

Arabiana Intel meldet, dass die Armee von drei Seiten in die Tasche vorrückt und verbreitet dazu folgende Karte:

Al Masdar News meldete dazu am Abend weiter, dass die die syrische Armee in der Gegend inzwischen Feuerkontrolle über die regionale ISIL-Hochburg Al Qarah habe.

Der regionale JSIL-Führer Avichay Adraee versuchte angesichts der sich immer deutlicher abzeichnenden Niederlage der Terroristen unterdessen nochmal mit wahhabitisch-takfiristischer Propaganda, sunnitische Muslime der Region zu sektiererischem Hass gegen Schiiten anzustacheln.

Aus Kanada wurde unterdessen berichtet, dass die Freunde von JSIL sich beim G7-Gipfel in Kanada alle ganz lieb gehabt haben.

Und am Ende sollen sie es in der G7 sogar geschafft haben, eine von Leerformeln geprägte gemeinsame Abschlusserklärung zu verabschieden. Der chinesische Präsident Xi und sein russischer Amtskollege Putin haben derweil in Peking vereinbart, militärische Aktionen anderer Staaten, die unter Umgehung der Organisation der Vereinten Nationen erfolgen, zukünftig gemeinsam zu verhindern.

Aus Deutschland wurde derweil berichtet, dass zur gegen JSIL gerichteten Demonstration anlässlich des Quds-Tags in Berlin dieses Jahr spürbar mehr Teilnehmer kamen als letztes Jahr. Von den dagegen gerichteten Solidaritätsdemos der Antifa mit JSIL sollen dieses Jahr nur wenige Hanseln am Rand zu sehen gewesen sein.

Auch wenn einige der JSIL-Sympathisanten in Berlin mit einer Trump-Fahne an einer Gegendemo zum Quds-Tag teilnahmen, darf Trump es sich und seiner Rhetorik sicherlich auf die Fahne schreiben, die Teilnehmerzahl an der Quds-Demo dieses Jahr beflügelt zu haben.

Nachtrag 04:40h: US-Präsident Trump hat die G7-Gipfelerklärung zwischenzeitlich wegen Lügen des kanadischen Regierungschefs Trudeau zurückgewiesen und Zölle auf Automobilimport der USA angekündigt. Das könnte dann für Deutschland interessant werden. So richtig gut verstanden haben sich Merkel und Trump also anscheinend nicht.

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34 Gedanken zu “Syrische Armee rückt im Osten von Suweida weiter gegen ISIS vor

  1. Endgeiles Foto!!! Juden und Araber marschieren vereint, und tragen ein Plakat „Zionismus und Judentum sind extreme Gegensätze“. SuperDuperTurboMegaGeil!!!

    Verdammt, genau darum gehts!!!

    1. Johanniskraut

      Wenn du auf das Bild klickst, bekommst du noch mehr Bilder von der Demo zum Qudstag in Berlin.

      Alle sechs im Berliner Abgeordnetenhaus haben sich gegen die Demo zum Qudstag positioniert, wo auch in Berlin Christen, Muslime und Juden gemeinsam gegen die Ideologie des Zionismus auf die Straße gehen. Und der Innensenator persönlich hat sein Bedauern ausgedrückt, dass er die anti-zionistische Demo nicht verbieten konnte und zu Gegendemonstrationen aufgerufen. Interessant ist es dabei auch, die Medienberichterstattung zum Qudstag in Berlin zu sehen.

      https://www.google.de/search?q=Quds+Tag&tbm=nws&tbs=lr:lang_1de,qdr:d&lr=lang_de&sa=G&gbv=1

      Da sind nur Lügen und Schimpfereien über die anti-zionistische Demo.

      Und dann vergleiche man das mal mit der westlichen Medienberichterstattung zu der sektiererischen Hetze von IDF-Arabisch-Sprecher Avichay Adraee, über die wir uns hier im Parteibuch oben im Artikel lustig gemacht haben. Auf deutsch gibt es zu dem sektiererischen Hetzer der IDF schon seit langer Zeit nichts, und in US-Medien wie Bloomberg gibt es Loblieder auf den IDF-Arabisch-Sprecher Avichay Adraee, der die sektiererische takfiristisch-wahhabitische Ideologie, die auch ISIS zugrundeliegt, verbreitet.

      https://www.bloomberg.com/news/articles/2018-06-06/-sheikh-avichay-gets-under-gazans-skin-with-quotes-from-koran

      Wie ist das zu erklären? Ich würde diese groteske Situation zuallererst mit Staatsräson erklären. Frei nach Merkel: Die Unterstützung des sektiererischen zionistischen Regimes ist deutsche Staatsräson, und gerade in der westlichen Welt nicht nur die deutsche.

      1. Johanniskraut

        Oops. Da wurden die „vertretenen Parteien“ vergessen. Es sollte wie folgt heißen:

        Alle sechs im Berliner Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien haben sich gegen die Demo zum Qudstag positioniert…

      1. Ach, und hab ich vergessen: Was meinst Du mit „Alle sechs im Berliner Abgeordnetenhaus (…)“. Alle sechs Abgeordneten der Linkspartei? Alle sechs Parteien?

      2. Vielen Dank für die Erwähnung, aber ich ernte hier die Lorbeeren eines Freundes, der tatsächlich den Artikel für Offenkundiges.de geschrieben hatte.

  2. Wer immer noch nicht begreifen mag, dass Tricky Trump und Mannen die faulige Frucht des Globalismus zerquetschen wollen, dem ist nicht mehr zu helfen.

    Der Kerl hatte doch nicht ansatzweise vor, sich von diesen Nullen wie Merkel und Macrone und diesem Zionistenlümmel Trudeau einwickeln zu lassen. Und die vorzeitige Abreise nach Asien zu Kim als „Friedensmission“ (O-Ton Trump) zeigt doch einmal mehr, wie man den Satrappen des Deep State eine saftige Ohrfeige verpasst.

    Jetzt noch ein Treffen mit Putin und die ganzen Politluschen fallen mit Herzkaspar tot um.

    Bis dahin können die EU-Gauner sich noch eine Wagenburg in Europa gegen Russland und die USA basteln, um den geknechteten Völkern Machtfülle vorzugaukeln und weiter zu plündern, was die Steuergeldkassen hergeben.

    -Bemerkenswert an dieser Konferenz war vielleicht noch die gestammelte, emotionslose und geheuchelte „Beileidsbekundung“ der schrecklichsten zweibeinigen Verfluchung Deutschlands zum Mord an der 14` jährigen Susanna.

  3. Zum Nachtrag im Artikel:

    Jetzt hat sich auch noch Wladimir Putin geäußert und den G7 „Gelaber“ vorgeworfen, während er mit dem sinngemäßen Hinweis, nun müssten endlich mal Taten folgen, gleichzeitig ein Treffen mit Trump anbot. Außerdem lobte er nochmals die Nordkoreanisch-Amerikanische Annäherung.

    Die Schweißperlen der ganzen G7-Truppe müssen inzwischen tischtennisballgroß sein…

  4. Sehr interessantes Interview mit Bashar Al-Assad und der britischen Zeitung „Mail on Sunday“.
    Assad ist ja bekannt für seine „Statesman“-artigen Interviews und lässt so ziemlich jedes westliche Narrativ an sich abprallen.

    Interessant ist das Interview speziell ab Minute 4:46 als er nach den Gründen für die Nicht-Lieferung der S300-Luftabwehr-Systeme und den russisch-israelischen Austausch vor den unzähligen Luftschlägen gefragt wird.

    Ich habe schon viele Interviews mit ihm gesehen, aber an dieser Stelle zeigt er zum ersten Mal – wenn auch unterdrückt – Emotionen und ist in seiner Argumentation nicht konsistent. Da scheint es hinter den Kulissen doch die ein oder andere Konfrontation gegeben zu haben.

    1. Pragmatisch

      Dass Assad bei der Frage, warum Russland Syrien S-300 verspricht, aber nicht liefert, ins Schleudern gekommen ist und negative Emotionen gegen Russland zeigt, sehe ich nicht so. Die Antwort, die Interviewerin möge die Frage zum russischen Verhalten an Russland richten, ist doch Standard. Dass dahinter steckt, dass Russland das Thema S-300 als politisches Druckmittel gegen „Israel“ nutzt und Russland Syrien in den letzten Jahren stark bei der Verbesserung der Luftabwehr ohne S-300 geholfen hat, ist jedem verständigen Beobachter auch so klar.

      1. Könnte es sein, das das Panzir System genau so effektiv gegen die israelische Luftwaffe agiert wie ein
        S-300 System?
        Panzir ist doch ein Nahbereichabwehrsystem gegen alles was fliegt.
        S-300 nur gegen Flugzeuge.
        So gesehen wäre eine S-300 tatsächlich nur ein Druckmittel gegen USrael.

      2. Pawel

        Nein, das Panzir-System hat einen anderen Aufgabenbereich als das S-300-System. Was Russland gemacht hat, ist, Syrien dabei zu helfen, den syrischen Luftraum mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Systemen zur Luft- und Raketenabwehr so dicht zu machen, wie es wahrscheinlich kein anderer Luftraum der Welt ist. Selbst die Israelis trauen sich in den syrischen Luftraum nicht mehr rein, sondern schießen bloß noch aus der Ferne mit Raketen, und das auch nur mit mäßigem „Erfolg“ – und jüngst auch syrischem Gegenbeschuss.

        Nur das S-300-System hat Russland Syrien dazu nicht geliefert. Stattdessen wird die strategische Aufgabe der S-300 in der syrischen Luftverteidigung von alten S-200-Systemen wahrgenommen, die so modernisiert wurden, dass sie inzwischen vermutlich in vielerlei Hinsicht, etwa bei Radar und Zielerfassung, deutlich besser als S-300 von der Stange sind. Netanjahu versucht derweil die russische Nicht-Lieferung von S-300 an Syrien als seinen diplomatischen Erfolg zu verkaufen.

      3. Parteibuch

        Ich stimme dir zu, dass bei dem Satz, die Frage sei an Russland zu richten, Assad sich wieder gefangen hat.
        Die Sätze vorher, insb. die Reaktion zu den Absprachen zwischen Russland und Israel, zeigen m. E. schon „Nerven“ bei Assad.

  5. Trudeau als Tölpel, oder mit Absicht?

    Da hat er „seinen“ Gipfel doch noch irgendwie „gerettet“ und eine gemeinsame Abschlusserklärung hingekriegt; und dann kann er auf der Pressekonferenz das Wasser nicht halten und erzählt was anderes als vereinbart, statt für einen Tag im allgemeinen Politikergewäsch zu schwelgen.

    Er ist recht jung, könnte sein, dass er da unerfahren und diplomatisch linkisch gehandelt hat; wohl wahrscheinlicher als Absicht, dann hätten sie sich ja die AUsarbeitung auch sparen können.

    Trump greift auch ganz direkt NAFTA an. Die Folgen waren große Investitionen in Mexiko, welches seine Exporte vervielfachen konnte.
    Alles unter einem Zwang zur „Liberalisierung“, Standards wurden gesenkt, große Schwierigkeiten für einzelne Gruppen von Menschen („Anpassungsprobleme“).

    Insgesamt ein fettes Handelsbilanzdefizit mit Mexiko; ohne das Mexiko dabei besonders beeindruckende Sprünge nach vorn erzielen konnte, in einer solchen längeren Spanne sind schon Nationen von Entwicklungsländern direkt in die „Weltspitze“ aufgestiegen.

    Letztlich wird sich zeigen, ob solche Maßnahmen überhaupt etwas bewirken können; die Kapitalbilanz und die Leistungsbilanz verhalten sich spiegelbildlich, so lange also Unsummen von Geld in die USA fließen, müssen es auch die Güter tun.
    Allerdings ist die Wirkungsrichtung sowohl in die eine als auch in die andere Richtung, es dürfte also einen Effekt geben.

    1. andreas

      Ich kann es mir nicht vorstellen, dass der kanadische Regierungschef Justin Trudeau politisch naiv ist und nicht weiß, was er warum sagt. Justin Trudeau ist Sohn des langjährigen kanadischen Regierungschefs Pierre Trudeau, da dürften ihm politische Spielchen quasi in die Wiege gelegt worden sein.

    2. Trudeau hätte auch einen fahren lassen können oder hätte gerülpst oder sonst was…

      Trumps Agenda ist klar; und da ist jeder noch so kleine Anlass willkommen, und wenn der an den Haaren herbei gezogen ist, um diesen Figuren ordentlich vor das Schienbein zu treten.

      Nicht zu vergessen, dass diese Figuren den Trump vor und nach dessen Wahl teilweise mit Häme überkübelt haben oder stillschweigend zugeschaut haben, als die Propagandapresse Trump mit Dreck ohne Ende beworfen hat.

      In diesem Sinne hat Trump neben der Agenda >Zerstörung des Globalismus auch persönliche Rechnungen mit diesen Leuten zu begleichen.

      Daß Putin diese Witzfiguren in Kanada dazu noch ganz undiplomatisch indirekt als Labermäuler bezeichnet, gibt der Geschichte eine besonders würzige Note.

      Das Wochenende ist also gerettet. Mal schauen, was in Singapur für Überraschungen geboten werden, oder in den USA während Trumps Abwesenheit…

  6. „8.06.2018
    Laut dem israelischen Minister für Nachrichtendienste erwägt die Regierung unter US-Präsident Donald Trump inzwischen tatsächlich, in den kommenden Monaten die Golanhöhen als israelisches Territorium anzuerkennen. Das sagte Israel Katz gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Laut dem Minister stehe das Thema gegenwärtig „ganz oben auf der Agenda“ der bilateralen Gespräche zwischen Tel Aviv und Washington.

    https://uk.reuters.com/article/uk-mideast-crisis-syria-israel-usa-exclu/exclusive-israeli-minister-says-u-s-may-soon-recognise-israels-hold-on-golan-idUKKCN1IO2Z2

    Die Investitionen von Genie Energy in den Golan sind wahrscheinlich der stärkste Faktor, der die USA zur Anerkennung der israelischen Souveränität über das besetzte Gebiet treibt.

    Tatsächlich bedeutet das, dass die israelische Tochtergesellschaft von Genie ohne die Anerkennung der Kontrolle Israels über die Region kein Öl auf den internationalen Energiemärkten verkaufen kann, das aus einem besetzten Gebiet kommt.“

    https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/71195-private-interessen-israel-und-usa-oelfunde-syrien-sichern/

    1. September

      Ich glaube keine Sekunde, dass es beim Golan, und selbst der Energieförderung dort, wirklich um Energie geht. Energie soll vielmehr ein Vehikel werden, über das das zionistische Regime sein Reich wie gehabt weiter ausdehnen kann. Es geht um Lebensraum im Osten. Das ist das Primärziel des zionistischen Regimes, nicht Öl oder Gas auf dem Golan.

      1. Wie schätzt das Parteibuch die Bereitschaft Trumps/Washingtons ein, dem nachzukommen?

        Einerseits sehe ich ja, dass man viele Geschenke an Israel macht, andererseits handelt es sich dabei ja um die vielbesprochenen Danaergeschenke. Eine Annexion wäre dann aber doch eine neue Dimension.

      2. Meines Wissens geht es bei den Golanhöhen in erster Linie um das Wasser , was von dort kommt.
        Darauf kann und will Israel nicht verzichten.
        In zweiter Linie ist das ein schöner Aussicht-und Druckpunkt auf Damaskus.
        Siedlungen hätten dort schon lange gebaut sein können, werden aber hauptsächlich in anderen Gebieten gebaut und das ebenso illegal wie es auf den Golan wäre . Warum auch immer.

      3. Noch ein Gast

        Das zionistische Regime hat die besetzten Golanhöhen schon vor Jahrzehnten offiziell annektiert. Zionistenboss Netanjahu hat vor zwei Jahren auch noch mal deutlich gemacht, dass das zionistische Regime das geraubte Land unter keinen Umständen zurückgeben will.

        https://www.bbc.com/news/world-middle-east-36067643

        Das Problem des zionistischen Regimes ist es dabei jedoch, dass dieser zionistische Landraub international genausowenig anerkannt wird wie die zionistische Annexion von ganz Al Quds.

        Erkennt nun Trump die zionistische Annexion des besetzten syrischen Golan an, dürfte das ähnlich laufen wie bei der Botschaftsverlegung in Jerusalem. Netanjahu stolziert umher stolz wie ein Gockel, aber der Rest der Welt folgt Trump nicht und der transatlantische Zwist vertieft sich.

      4. Pawel

        Ja, das Wasser vom Golan ist jedenfalls schon mal wichtiger als das Öl und Gas da. Das zionistische Regime könnte natürlich darauf verzichten, sich das Wasser zu 100% anzueignen, und stattdessen mit der Rückgabe des Golan auch das Wasser des Golan zurückgeben. Das ginge natürlich, auch wenn das mit Sparen und Kosten verbunden wäre.

        Nur, das zionistische Regime denkt natürlich überhaupt nicht daran. Die zionistische Denkweise ist auch zu anderen Gelegenheiten gut bekannt geworden. Wozu Wasser sparen und sich Kosten, etwa für Meerwasserentsalzung aufladen, wenn sich das zum Bewässern der israelischen Export-Avocados und zum Befüllen der Swimming-Pools notwendige Wasser auch einfach rauben lässt? Praktisch alles, was das zionistische Regime in Palästina beherrscht, hat es geraubt, da wird es nun kaum anders handeln. Wenn das zionistische Regime, alles, was es sich zusammengeraubt hat, zurückgeben müsste, wie etwa den Süd-Libanon, was Hisbollah seinerzeit durchgesetzt hat, bliebe von „Israel“ nicht viel übrig. Das dürfte auch der eigentliche Grund dafür sein, dass das zionistische Regime Hisbollah und Iran so hasst.

    1. Das war ein Witz, oder?
      Falls nicht, bitte mal beide Parteiprogramme nebeneinander legen und vergleichen. Das der AfD trieft nur so vor Neoliberalismus. Die Mehrheit der armen Tölpel, die sich von der Ausländerfeindlichkeit blenden lässt, würde bei einer AfD-Regierung ganz blöd aus der Wäsche schauen – denen würde es noch schlechter als jetzt gehen. So eine Politik würde Wagenknecht niemals unterstützen.

    2. Als Nachtrag, weil gerade gelesen und ausgezeichnet dazu passend, die Antwort von Wagenknecht mit ihren eigenen Worten:
      „Deswegen meine ich, wir sollten […] lieber gemeinsam darum kämpfen, dass Gaulands AfD zu einem Vogelschiss in der deutschen Geschichte wird.“ (in ihrer Rede auf dem Bundesparteitag)

      Ich find‘s gut.

      1. Reifen

        Ich finde es grottenfalsch, was Sahra Wagenknecht da gesagt hat. Sie degradiert damit die Linke de facto zu Hilfstruppen des Merkel-Regimes. Eine Opposition, die ihre vornehmlichste Aufgabe nicht in der Entmachtung des herrschenden Regimes, sondern in der Bekämpfung anderer Opposition sieht, hat die fundamentale Aufgabe und Funktion von Opposition nicht verstanden.

      2. @Reifen & 1PB

        Sahras Leipziger Rede war sehr ausgefeilt und nahm bereits die zu erwartende Reaktion der 5.Kolonne der Linken, vorweg, eine Art Notscheidewand, um sich von Gauland geringfügigst (hier Symbolpolitik) abzugrenzen. In den Kernpunkten der Realpolitik ist der Unterschied geringer (Sanktionsstopp, Syrienfrieden,…). Sie hätte eben dort, wo AFD unkritisch gegen den Kartellkonzernkapitalismus ist, die Wand errichten können. Aber ihr gutes Argument gegen einen Export-Nationalismus war dafür eigentlich unangreifbar für den ‚No Border Flügel‘ der ja identisch ist mit den Kriegslinken und solidarisch mit den Olivgrünen Kriegsbefürwortern. Das muss schon eingerechnet werden. Gauland hätte auf diese Symbolsachen komplett verzichten sollen, sie bieten nur Ablenkungsmöglichkeit und Angriffsfläche für die NGO-Globalisten, die AFD punktet nur mit sachpolitischen Forderungen die im Grundgesetzrahmen sofort umsetzbar sind/ wären.

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