Kampf gegen ISIS geht weiter voran

Wie die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA mitteilte, setzte die syrische Armee im Süden von Damaskus auch am heutigen Samstag den Kampf gegen die Terrorgruppe ISIS fort und nahm dabei im Nordwesten von Hajar Aswad weiteres Gelände ein.

Auf einer Karte von @GeromanAT sieht der nunmehr nur noch rund zwei Quadratkilomter große Rest der von Terroristen beherrschten Süd-Damaskus-Tasche damit etwa wie folgt aus:

In die östlich der ISIS-Tasche gelegenen Damaszener Vorstädte Yalda, Babila und Beit Sahm, in denen nach der Evakuierung der letzten Terroristen von dort gestern die syrische Fahne gehisst werden konnte, sind unterdessen SANA zufolge heute bereits Hunderte Familien zurückgekehrt.

In der ostsyrische Provinz Deir Ezzor haben derweil die syrische Armee in der Wüste westlich des Euphrat und US-gestützte SDF-Kräfte im syrisch-irakischen Grenzgebiet östlich des Euphrat heute Fortschritte im Kampf gegen ISIS gemacht und die letzten noch von ISIS beherrschten Taschen verkleinert. Auf einer Karte von Islamic World News sieht die Lage da nun wie folgt aus:

Die irakische Armee sorgt dabei auf irakischer Seite weiterhin für Gegendruck, und das, obwohl es heute im Irak Wahlen gab, wo die irakischen Sicherheitskräfte gleichzeitig schwer mit der Gewährleistung von Sicherheit bei der Durchführung beschäftigt sind. Das scheint auch erstaunlich gut gelungen zu sein, obwohl heute Nacht über Kirkuk vorsichtshalber eine Ausgangssperre verhängt wurde. Erste Ergebnisse der Wahl soll es morgen oder übermorgen geben.

Aus der Rastan-Tasche in den Provinzen Homs und Hama wurde gemeldet, dass die Evakuierung von nicht versöhnungswilligen Terroristen und ihren Familienangehörigen dort heute sehr zügig voranging. Weit über 100 Busse sollen heute Terroristen und ihre Angehörigen von dort in Richtung Nordsyrien evakuiert haben.

Und schließlich wurde aus Gaza gemeldet, dass die israelische Luftwaffe dort heute mal wieder Bomben zur angeblichen Zerstörung eines Tunnels abgeworfen hat. Wo die syrische Armee sich wohl als zu harter Brocken für die zionistischen Besatzungskräfte erwiesen hat, scheinen die zionistischen Besatzer ihren Frust mal wieder durch das ach so heldenhafte Massakrieren unbewaffneter Palästinenser rauszulassen.

Nachtrag Sonntag 01:20h: Der zionistische Kriegsminister Avigdor Lieberman hat Saudi Arabien übrigens am Donnerstag dazu aufgerufen, aus dem Klo zu kommen, sich endlich offen zur saudischen Allianz mit Israel zu bekennen und außerdem mehr für den gemeinsamen „Kampf gegen Iran“ zu tun. Allerherzlichst.

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44 Gedanken zu “Kampf gegen ISIS geht weiter voran

  1. (Edit: OT entfernt) Natürlich sollte man sich Fragen warum überhaupt die USA unter Obama einen Irandeal ausgehandelt hat. Ich glaube mittlerweile das er das getan hat um die US Militärkräfte weniger im Nahen Osten einzusetzen. Um weniger Israel abhängig zu sein. Man wollte wohl die US Armee stärker im Pazifik einsetzen. Mit weiteren Nahost Interventionen wären die Kräfte zu sehr belastet. Mattis war auch derjenige der Trump abriet, den Deal zu kündigen. Ein Indiz dass das US Militär hinter dem Deal stecken könnte. Denn es gab Klauseln das Iran und USA sich nicht direkt bekämpfen.

    Mir scheint das Trump nicht so sehr auf den Iran zielt als auf die EU. Er möchte sie wohl spalten da er sie als zu globalistisch ansieht. Seine Ideen sind geprägt von bilateralen Verträgen zwischen Zwei Staaten und keine Freihandelsabkommen in dem ganze Regionen für Konzerne freigegeben werden ausgebeutet zu werden, wo der Staat keine Kontrolle mehr hat. Die EU steht genau für das. Sie ist ein Hassobjekt für ihn. America First ist nicht das EU Modell. Er hat TTIP und TTP nicht weiterführen wollen das waren sogar seine ersten Handlungen. Die EU war jedoch komplett dafür. Ich denke das könnte wirklich dahinterstecken.

    1. Amoahnos

      Die USA sind seit einigen Jahren tief gespalten. Man schaue nur, wie ein großer Teil der US-Elite und die von ihnen beherrschten Medien sich mit US-Präsident Trump zanken. Im Mittelpunkt des Streits scheint dabei die Politik gegenüber dem Iran zu stehen. Ich glaube, es geht dabei im Kern um die Frage der Beendigung oder Aufrechterhaltung der israelischen Vorherrschaft über die USA, die westliche Welt und Westasien.

      https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2015/07/16/der-deal-des-jahrzehnts-steht/

      So wie ich das sehe, verläuft die Spaltung in den USA seit der zweiten Amtszeit von Obama etwa entlang der Linie Weißes Haus und US-Militär gegen die Israel-Lobby und ihre Machtzentren, insbesondere den US-Kongress, Wall Street und die zionistischen Massenmedien. Unter Trump führt das US-Militär die unter Obama in seiner zweiten Amtszeit begonnene Strategie fort, Israel und die Israel-Lobby zu schwächen, indem das US-Militär insgeheim dabei mithilft, dass die Kräfte der Israel-Lobby eine militärische Niederlage nach der anderen einfahren und die Achse des Widerstandes einen Sieg nach dem anderen.

      https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/10/27/feuerpause-im-nordwestirak/#comment-37567

      Man denke nur an die historische Klatsche, die Israels Lakai Barzani nach seinem nur von Israel unterstützten Referendum bekommen hat.

      https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2018/01/20/der-krieg-um-syrien-und-irak-nach-einem-jahr-trump/

      Außerdem scheint Trump das US-zionistische Empire gezielt und konsequent zu zerlegen, sogut es ihm möglich ist. Man denke etwa daran, wie Trump mit dem Ausstieg aus TPP China gestärkt hat, an Trumps Unterstützung für den Brexit, daran, wie Trump Pakistan geradezu in die Arme von China treibt, oder daran, wie Trump das saudisch-katrische Zerwürfnis zustande gebracht hat.

      Im Licht dieser Historie könnte der Bruch des JCPOA durch Trump insgeheim durchaus darauf abzielen, die transatlantischen Bindungen zwischen den USA und der EU zu lösen. Sollte das so kommen, wird das Israel und die Israel-Lobby deutlich schwächen.

      1. Das hast Du sehr schön gesagt und ich denke mal , so ist es auch. Es schwant mir schon lange, daß Obama ein geplanter Vorläufer des nicht nur schlauen, sondern auch sehr klugen Donald T. war und ist und das finde ich sehr sehr schön

      2. ,,Außerdem scheint Trump das US-zionistische Empire gezielt und konsequent zu zerlegen, sogut es ihm möglich ist.“

        Glaubst Du der Trump macht das bewusst?
        Ich hab da meine Zweifel, das bei ihm die Intelligenz ausreicht , weiter als bis zu seinem Golfplatz vor der Haustür zu schauen. Der kennt sich sicher damit aus , wie man Pleitefirmen saniert (auf Kosten Anderer). In der Vergangenheit hatte er sicher immer Menschen um sich die (aus Angst?) das gemacht haben , was ER wollte. Ohne Wiederrede. Da entwickelt sich sicher eine mächtige Arroganz. Aber in Washington sieht das anders aus. Da gibt es auch reichlich Alpha-Männchen mit reichlich Arroganz.
        Und dann die vielen Intrigen. Das muss man können und dabei bestehen.
        Für mich sieht das alles nach Chaos aus.Jeder gegen jeden. Und die halbwegs vernünftigen verp***en sich. https://de.sputniknews.com/politik/20180512320695202-usa-aussenministerium-atomabkommen-kraeftemangel/

      3. Pawel

        Ja, natürlich redet und handelt Trump sehr bewusst, diszipliniert und zielstrebig. Sonst hätte er die Präsidentschaft nicht gewinnen können. Ich glaube allerdings nicht, dass Trumps Reden und Handlungen auf seinem eigenen Mist gewachsen sind. Vielmehr glaube ich, dass Trump ein Spontanität vorspielender Showman ist, der präsentiert und vorträgt, was minutiös und sehr professionell geplant wurde. Ich vermute, in der weltpolitischen Arena kommen diese Planungen, die Trump präsentiert und umsetzt, aus den für psychologische Kriegsführung zuständigen Einheiten des US-Militärs.

        Im Wahlkampf kommen die Analysten des Mainstreams erst jetzt allmählich darauf, wie gezielt und geschickt Trump mit zunächst nach wenig Sinn aussehenden Worten gespielt hat, um so Menschen mit unterschiedlichen Überzeugungen erreichen zu können, die ihm dann, zusammen mit der gewaltigen Wahlkampfmaschine der Koch-Brüder, den Wahlsieg gebracht haben. Was Trump im Wahlkampf gemacht hat, war auch alles andere als spontan, sondern kalkuliert und sehr professionell geplant, doch die Analysten der Globalisten haben die Anwendung moderner Kommunikationstaktiken nicht verstanden und Trump deshalb böse unterschätzt. Hillary Clinton selbst hat sogar während der Stimmauszählung in der Wahlnacht noch gedacht, Trump habe keine Chance und sie habe gewonnen. Ich glaube, ähnlich sieht das nun auf geopolitischer Ebene aus.

        Das US-State Department ist voll von Israel und der Lobby treu ergebenen Kriegstreibern. Wenn die da allesamt verschwinden, ist das meiner Meinung nach eine gute Sache. Zur speziellen Person Richard Johnson kann ich allerdings nichts sagen.

      4. PB
        die transatlantischen Bindungen zwischen den USA und der EU zu lösen.

        Ja und da sollte man die aufopfernde Arbeit der Bundesmutti erwähnen, das zu verhindern.
        Und das trotz zunehmenden Druckes ihres Hauptsponsor, der deutschen Wirtschaft. Man hatte Ihnen versprochen, das man Russland durch Sanktionen klein bekommt und danach die Geschäfte noch besser laufen. Die Wirtschaft hat auch lange still gehalten, nur entwickeln sich die Ergebnisse gerade anders: Russland hat riesige Gewinne aus dem Getreideexport eingefahren (Hier die Hungerjahre unter Stalin beachten und auch Jelzin erwähnen). Es ist nicht zu erwarten, das selbst bei sofortigen Stopp der Sanktionen, der Absatz nach Russland überhaupt wieder in Schwung kommt.
        Jetzt kommt Trump mit Handelsschranken Richtung USA und Iran und die Verhandlung USA/China sind auch noch im Gange… Die Töne aus dem „Arbeitgeberlager“ werden schärfer endlich was zu tun. Auch bei den Verbündeten sieht zum Beispiel Total seine Fälle im Iran davon schwimmen.
        Deutschland hatte sich im Nahen Osten immer zurück gehalten, um vermitteln zu können, das fordern die Verbündeten nun ein.
        Man will den Iran-Deal fortsetzen und sieht dazu wohl nur eine Lösung: Man erweitert den Atomdeal um eine Rüstungskomponente, das heißt der Iran begrenzt seine Rüstung dafür heben die USA die Sanktionen wieder auf. Iran hat wohl zur Zeit kein Interesse die Atomforschung weiter zu treiben, wird sich aber nie auf eine zusätzliche Begrenzung seines Militärs einlassen. Also muss Merkel Russland ins Boot holen. Man vereinbart ein Treffen. Gleich am ersten Arbeitstag in Putins neuer Regentschaft schickt sie den Chefdiplomaten nach Moskau. Maas bläst sich auf wie ein Gockel und Lawrow macht nicht weiter als die Luft raus zu lassen. Ergebnis: Merkel muss etwas tun, was sie ungern macht: selbst (telefonisch) mit Putin reden.
        Nächste Woche kommt es zum Treffen in Sotchi, nur hat Putin da schon Tatsachen geschaffen. Am Montag wird wohl ein Vertrag zwischen der Eurasischen Union und dem Iran (mit Option auf Beitritt Chinas) geschlossen. Freihandel und Sanktionen, das geht nicht. Nun gut, man könnte ja Russland etwas anbieten, vielleicht gewisse Lockerung der Sanktion andeuten (nein nicht versprechen). Nur was hat das Land von BER und Stuttgart 21einem Land an zu bieten, dessen Herrscher am Dienstag (15.5) gerade in Kertsch war, wo er die Brücke zur Krim für den PKW-Verkehr frei gegeben hat. (Und wenn er gemein ist, fliegt er sogar von dem neuen schönen Terminal des Krimflughafens nach Sotchi zurück).

        Also wie soll da der Druck der deutschen Wirtschaft auf die deutsche Politik abnehmen? Mit Erfolgen im Ukrainekonflikt. Da hat man sich durch die 4-1 Gespräche in eine Sackgasse gebracht und da Russland nicht mehr am Tisch sitzt, kann man sie auch nicht mehr verantwortlich machen und Russland seiht wohl keinen Grund vor den Wahlen irgend etwas zu machen, vor allen würde es der jetzigen Diktatur in Kiew helfen.

        Arme Frau Merkel, sie wird in Sotchi vor dem Scherbenhaufen Ihrer Politik stehen….

      5. @Amoahnos & 1PB

        In jedem, am Syrienkrieg aktuell beteiligten Land/ Staat/ jeder Vielvölker-Nation, gibt es nicht nur jeweils zwei konträre Untergruppen die direkt miteinander konkurrieren, sondern immer eine Vielzahl von Gruppierungen. Kurz gesagt, in allen Staaten gibt es kartellartige und korporative, geschlossen* arbeitende Interessensgruppen.
        Davon ist die Türkei ebensowenig ausgenommen wie der Iran oder auch Israel als Wohngebiet.

        Wer dies gut differenziert, bezüglich des Irans, ist Reinhard Werner:
        https://deutsch.rt.com/meinung/63155-syrien-iranische-dominanzpolitik-konnte-fur/

        Er führt aus, das das Osmanische Reich über lange Zeit der Nährboden langlebiger Verbindungen war, die sich unter wechselnden Namen immer wieder neu gruppieren.

        Siehe auch im Weiteren von ihm:
        https://deutsch.rt.com/search?q=Werner%2C+Reinhard

        Gerade unter diesem Gesichtspunkt verbietet sich eben jede naive, nur eindimensionale, Beurteilung oder unkritische Parteinahme, was ja Programm von 1PB ist.

        Russlands Aufstieg in die oberste weltpolitische Liga hat immer auf den langfristigen Ausgleich zu setzen und genau das wird etwa in dem Astana-Prozess angestrebt. Sowohl die Türkei, als auch Iran werden von der RF zwar geschützt, aber nicht/ nie, im absoluten Sinne eines völligen, kritiklosen Interessensbeitritts. –

        Und die Beteiligten wissen das alles auch aus Erfahrung im Umgang mit der RF, einschließlich des unter Druck faulspielenden Netanjahu. Symbolpolitik in Moskau und Angriff auf iranische Stützpunkte sind die beiden Seiten einer Medaille. Israel wird durch Trump aus seinem Sonderbegünstigungsverhältnis herausgenommen. Das ist indirekt an den bilateralen Ersatzverhandlungen von N. in Moskau zu erkennen. Es ist die logische Fortsetzung von ‚Wir wollen (Ich, Netanjahu) will, nicht untergehen“. Der Plan von Großisrael, (siehe die Schmuntzelpolitiker vom Postilion) ist dabei schon längst aufgegeben worden, bzw. wird von einigen Ultras zwar weiter geträumt werden, aber ohne politische Auswirkung.

        ***

        … die RF nutzt ihr Potential optimal, symbolisch und realpolitisch. Nehmen wir an, Putin würde es anders machen und Assad, und den anderen Machthabern, nur einfach freie Hand lassen, dann würde sich nur Chaos einstellen. Assad hat wieder Willen eine vorbelastete Erbschaft übernehmen müssen, nach dem Tod seines regierenden Bruders. Syrien ist im Vergleich zu den größeren Nachbarstaaten eher rückschrittlich entwickelt gewesen (Manko der landwirtschaftlichen Regionen mit unzureichenden Bildungs- und Arbeitschancen, gegenüber den Metropolen). Die Globalisten haben diese Schwachpunkte zu Nutzen verstanden.

        Nun ist dieses Spiel, durch das Dreieck Putin, Trump, Xi-Jinping, definitiv beendet, so wie es auch Analitik zuverlässig aus der Tatsachenwertung heraus beschreibt.

      6. Nachtrag zu Amonahos & IPB

        * Zur Geschlossenheit von Korporationen, Kartellen, Verschwörungspraktike(r)n

        Diese ist immer nur relativ geschlossen und jeweils ganz durch die Interessenslagen der Gruppe bestimmt. Siehe etwa Dieselkartell oder Autokartell gegen Bahnstrukturen insgesamt (Stuttgart 21). Sie können langfristig bestehen, sind aber nie absolute Gruppierungen. Die längsten Halbwertszeiten haben dabei ‚religiös-politisch verschränkte‘ Strukturen und das ist jedem Historiker auch bewusst.

        Die ‚CIA-Verschwörungs-Wording-Erfinder‘ setzen in den 60-igern darauf, dass es immer auch viele historisch-politische Laien gibt, die gerne Abkürzungen und vorsätzliche Reduktionen bereits für die ganze Wirklichkeit nehmen. Jedem steht es natürlich frei nach der Pfeife der CIA zu tanzen und sich als ‚Halb-Aufklärer‘ zu betätigen, sich gegenseitig zu bekämpfen und damit auch noch im Stillen Geld zu verdienen, um sich dann pausenlos selbst zu widersprechen, bzw. kritikimmun zu verhalten. –

      7. Conrath

        Natürlich gibt es überall mehr als zwei konträre und miteinander konkurrierende Untergruppen, auch in den USA. Die Härte, mit der der Streit zwischen dem Lager des frisch gewählten US-Präsidenten Trump und dem Lager seiner Gegner geführt wird, ist allerdings trotzdem auffällig. Eine solch scharfe Spaltung der US-Machtelite habe ich zu meinen Lebzeiten jedenfalls noch nicht erlebt.

      8. Liebes Parteibuch,

        ich habe eben Deinen wirklich ausgezeichneten 2015ner Artikel zum frischgebackenem Irandeal meiner Freundin vorgelesen. Und neben ganz ganz viel Lob bezüglich Deiner unermüdlichen Arbeit zum Wohle aller, möchte ich doch auch ein wenig schmunzelnd bemerken, dass das Vorlesen dieses (wirklich bravourösen) Artikels mich schon an meine Grenzen gebracht hat – puh!…diese Schachtelsätze!…sie nehmen kein Ende! – ist endlos schwierig, dabei die richtige Betonung zu halten…Ginge es eventuell auch mit generell etwas kürzeren und einfacheren Sätzen? Ich weiß, dass ist Deine Art zu schreiben, denn das zieht sich durch alles was Du schreibst, und werde Dir auch in jedem Fall treu bleiben, wenn Du das so beibehältst, aber schön wäre es doch, wenn Du die Sätze etwas kürzer und einfacher gestaltest (wollte ich Dir übrigens schon lange mal sagen).

      9. Johanniskraut

        Danke für das Feedback. Mir ist das Problem meiner Neigung zu ziemlich verschachtelten Sätzen bewusst. Das gleiche gilt für zu lange Artikel. Ich bemühe mich, daran zu arbeiten. Das klappt manchmal mehr, doch manchmal auch weniger.

    2. @Lutz

      Sie sprechen den wunden Punkt exakt an. Merkels inländische Interessenseinpeitscher/ Kartellvorsteher, hatten noch lange auf den transatlantischen ROI ihrer Unternehmen und beteiligungen gesetzt, etwas zu lange. In der Zwischenzeit ist die Wirklichkeit am bundesdeutschen Konzernkartell vorbeigezogen, das passiert hin und wieder (Gorbi).

      Aber noch etwas. Merkel wird vielleicht ihr Physikerinnen-Denktalent dafür einsetzen, nun auch in anderer Hinsicht von Putin zu lernen, nämlich wie man eine effizient(er)e Politik für die ‚Mehrheit des eigenen Volkes‘ herbeiführt um dann auch die gesamte innländische Wirtschaft zu stabilisieren!!

      Bisher verhielt sich BK-lerin Merkel dazu nur empirisch, reaktiv, beobachtend- messend. Es ist ja allgemein bekannt, wieviel sie auf die Stimmungen im Volke setzt, mit ihren ständigen Umfragen, Analysen, Auswertungen. Das ist/ war(?), die Hauptarbeit ihrer Kanzlerinnen-Amts-Damen-Kampftruppe (Amazonen von der Spree), neben dem Termin und Gratulationsmanagement, welches noch von Kohl und Honecker übernommen wurde, neben der Entgegennahme der Spitzenlobbyistenwünsche. –

      Nun müsste sie, um politisch zu überleben, umschalten auf synthetisches Spekulieren, also mutiger Projekte zu definieren und anzufangen, nicht immer nur gewähren lassen.

      1. Ich glaube nicht, das Merkel umschalten wird.
        Der Iran wird von sich aus an dem Vertrag (auch ohne Merkel) festhalten, also wird Merkel -genau wie Maas den Erfolg, das (sie) den Vertrag gerettet hat, auf Ihre Fahnen schreiben. Das bisschen Iranhandel (dazu Irak+Syrien) kann sie verschmerzen, Hauptsache die transatlantischen Beziehungen bleiben und ich nehme an, Ihre Amtszeit endet 2020 sowieso. Und der deutsche Michel wird sie weiter wie eine Mutti sehen, nur in paar Jahren kommt dann der Schröder-Effekt, wenn man erkennt, was da gelaufen ist
        Ach ja, die Wirtschaft schaut sowieso nur noch Kostensenkung und die Amis werden froh sein, wenn die Chinesen nicht mehr liefern, wenigstens noch Scheinqualität aus Deutschland bekommen. Die Kurzzeitgewinne werden die Langzeitprobleme überstrahlen.

      2. Conrath

        Ja, Merkel müsste eine ihrer typisch-krassen Politikwende hinlegen, um politisch zu überleben. Hat sie ja schon oft genug getan.Allerdings bisher immer zu des Volkes Nachteil und stets im Sinne der Globalisten/Zionistenfraktion.

        Nun wäre es an der Zeit, die Wende anders herum zu vollziehen und ich bezweifle sehr, dass sie dazu in der Lage ist. Zu tief verwurzelt sind die alten Seilschaften. Das schafft sie nie und nimmer. Die wird sich eher mit Schmach und Schande vom Hof jagen lassen, als die Zioseilschaften zu verraten.

    3. „Natürlich sollte man sich Fragen warum überhaupt die USA unter Obama einen Irandeal ausgehandelt hat.“

      Meiner Meinung nach ging es um langfristige Verträge, im jungfräulichen Iran. Jungfräulich weil es faktisch keine westl.wirt.Präsenz gibt . Die profitablen langfristigen Verträge, zB Ölrechte + Bohrrechte und und und, gab es nur für die Chinesen und die EU. Selbst die Russen waren da fast zu 100% draußen.

      Das einzige Geschäft was es für die Amis gab war der Boeing Deal und das war erstmals alles was die Sanktionisten dort verdienen konnte. Außerdem wurde dieses Geschäft bezahlt mit den eingefrorenen MRD die erstmals sowieso faktisch Amerikanisch sind. Naja jetzt hat Trump die MRD wieder eingefroren und die Iraner müssen wieder bei 0 Mrd beginnen. Aber das war allen Beteiligten sowieso klar. Denn es gild totale Unterwerfung oder Saktionen / Krieg. Eigentlich wissen das alle und was dann passieren wird ( Iran / CHina / Russland )

      Das interessante an der Iran Geschichte, mit all den Infos die bekannt sind,

      ist :
      Der Iran hat beschlossen, bei seinen internationalen Verrechnungen auf den US-Dollar zu verzichten und für diese Zwecke den Euro zu bevorzugen. “
      https://de.sputniknews.com/wirtschaft/20180423320442884-iran-dollar-verzicht/

      Denn das logischste wäre eine Umstellung auf den Renminbi , den mit den Chinesen machen sie die gößten Geschäfte und ausserdem ist der Renminbi auch an den US $ „gebunden“. Es würde keine Währungsmanipulationen und auch kein Einfrieren von Bakkonten geben.

      Nein sie haben den EUR gewählt und das sicherlich nicht weil die EU ihnen freundlich gesonnen ist. Also warum haben sie das gemacht ist die Frage und dann bekommt man auch Antworten was da abgeht momentan

  2. Der Trump fällt wohl als ein ,,normaler“ Präsident aus.
    Alle anderen Präsidenten waren irgendwie berechenbar. Bei dem scheiden sich die Geister.

    Aber mal anderes Thema.
    Hab gerade bei RT gelesen wie Russland und Putin über Syrien,Israel und Iran denkt.
    Es kommen ja immer wieder Fragen auf warum Putin dies oder das so oder nicht so macht.
    Ich rätsel da auch immer ein bisschen, vertraue aber dem Putin.
    Der Satz
    ,,jedoch haben auch die Israelis kein großes Potenzial für eine weitere Eskalation:“
    fügt sich etwas in andere Hintergrundinformation ein. Irgendwo hab ich gelesen, die Amis und Israelis haben Probleme mit der Munitionsversorgung.( ich glaub bei PB gelesen).
    https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/69777-diplomatischer-schachzug-warum-hat-netanjahu-volksmarsch-moskau-teilnahme/

    Und dieser Schutzschirm Eiserner Dom ist wohl auch nicht so doll.

    Im Grunde genommen kann man nur hoffen, das der Trump in 2 Jahren nicht mehr gewählt wird und es dann einen nicht ganz so schlimmen Präsidenten geben wird.

    1. Was hättest du denn lieber berechnet, bei Trump?

      Und wäre dir ein Massenmörder, der genau berechenbar eine Milliarde auslöscht, lieber, als jemand unberechenbares?

      Oder ein „liberaler Interventionist“, der, ganz berechenbar, im Namen von Freiheit, Demokratie udn Menschenrechten Länder in die Steinzeit und oder ins absolute Chaos bombt, oder hunderttausende Islamistische Söldner schickt?

      Trump verhält sich m.E. sogar ziemlich stringent.
      Auch der Aussieg aus dem Iran-Deal folg (s)einer Logik, America first, hab ich letztens begründet.

      Die Frage hier ist, ob der Iran sich so verhäl, wie erwartet.
      Aber auch dann wird sich pragmatisch ewas finden; hoffenlich, klar gibt es auch genug Idioten, die einen richtigen Knall provozieren wollen.

      1. Was hättest du denn lieber berechnet, bei Trump?

        Ich kenne keine guten Alternativen. Eventuell Berni Sanders. Aber letztlich wohl alles eine Entscheidung zwischen Pest und Cholera.

    2. Zu Trump:

      Es ist m. E. wirklich so, wie vom 1PB beschrieben. Trump kann auf eine sehr beeindruckende Liste Globalisten/Zionistenplan-durchkreuzender Aktionen herabblicken, die er bisher, trotz seiner vielfach gebundenen Hände, umsetzen konnte.

      Ich finde es gradezu meisterlich, wie er in der Situation von allseits ihn umringenden Globalisten/Zionisten incl. MSM, es schafft doch noch seine Agenda durch zu setzen, und die der Globalisten/Zionisten zu durchkreuzen! Das geht natürlich nicht mit gradliniger, stringenter Politik, sondern in seiner speziellen Situation (umringt von Feinden) muss man extrem um die Ecke denken und natürlich auch Handeln.

      Aber nach allem, was er bisher geleistet hat, vertraue ich ihm völlig, und glaube nicht, dass er noch mal umkippt und plötzlich das Globalisten/Zionisten-Lager unterstützt. Dazu sind bereits viele markante Situationen verstrichen, in denen ein Umkippen sehr viel mehr Sinn (viel Sinn, weil viel Schaden) gemacht hätte.

      Und so denke ich, dass seine Aktionen – stets um die Ecke gedacht – dem Globalisten/Zionisten-Lager schaden, und wir eine Verurteilung derselben unterlassen sollten.

      Und wenn die die alten transatlantischen Bande erst einmal nachhaltig gekappt sind, DE und die EU sich an die RF und Chinas Seidenstraße angeschlossen haben, wenn der israelisch/zionistische Einfluss auf die USA gebrochen ist und die MSM wieder einigermaßen frei und ungefiltert berichten, dann wird es auch von Trump stringente, vorhersehbare Politik geben, die nicht aussieht, wie die eines Irren…aber bis dahin, sind seine absurden Auftritte schlicht notwendig und es gibt keine sinnvolle Alternative dazu…

      1. „Und wenn die die alten transatlantischen Bande erst einmal nachhaltig gekappt sind, DE und die EU sich an die RF und Chinas Seidenstraße angeschlossen haben, wenn der israelisch/zionistische Einfluss auf die USA gebrochen ist und die MSM wieder einigermaßen frei und ungefiltert berichten, dann wird es auch von Trump “

        …dann ist Trump wohl nicht mehr im Amt.

        Andererseits; wenn Trumps Politik erfolgreich ist, er also die harten ökonomischen Zahlen der USA im grünen Bereich hält und außenpolitisch letztlich Erfoilge verzeichnen kann (Korea, abgezogene US-Truppen, irgendwie auch Ukraine, er also wiedergewählt wird, dann wird sich womöglich die Berichterstattung etwas ändern.

        Ungefiltertt? Nein.

        Aber wieder mit mehr Filtern in verschiedenen Publikationen, wäre mal ein Anfang.

      2. Johanniskraut

        Ich würde zu Trump kein Vertrauen haben. Trotz der bislang recht positiven Historie unter Trump ist es jederzeit möglich, dass er sein Spiel aus innenpolitischen Gründen ändert. Und ich würde erst recht nicht Trump blind unterstützen, und ihm überall hin folgen, sondern im Gegenteil genau schauen, was er macht, und das dann, je nachdem was es ist, unterstützen oder dagegen halten.

        Ich möchte die Situation mal mit dem Bild eines Fußballspiels zwischen dem mächtigen Team US-Zio-Empire und dem noch etwas schwachen, aber aufstrebenden Team Multipolare-Welt vergleichen. Trump ist Kapitän und Mittelstürmer des Teams US-Zio-Empire. Als solcher startet er ständig mit großem Geschrei Angriffe gegen das Team Multipolare-Welt und drischt dann den Ball mit Schmackes am Tor vorbei. Bei erfolgversprechenderen Angriffen wie TPP und Kurdenreferendum schiebt er gelegentlich den Ball ins aus. Bei Meinungsverschiedenheiten mit seinen Kameraden vom Team US-Zio-Empire schlägt er ihnen häufig und gern ins Gesicht. Und in der Defensive haut Kapitän Trump seine Gegenspieler mit Gebrüll wie „Mistkerl“ voll von den Beinen, was öfter mal zu einem Elf-Meter für das Team Multipolare-Welt führt. Aber die von Trump verursachten Elfer ins Tor bringen, das müssen die Spieler vom Team Multipolare-Welt dann schon selber machen.

      3. Parteibuch

        Die von Trump verursachten Elfmeter ins Tor bringen, müssen die Multipolaristen schon selber machen – natürlich müssen Sie das!!! Und was soll Trump denn sonst machen, als den Ball mit schmackes am Tor vorbei zu dreschen. Damit tut er doch schon alles für ihn machbare! Schließlich ist er umringt von Ziocons, und immer bedroht von Amtsenthebung, da hat man naturgemäß nicht all zu viele Möglichkeiten. Und die Möglichkeiten, die er hat, nutzt er – und das tut er verlässlich seit seinem Wahlkampf! Wieviel Beweise für Dein Vertrauen brauchst Du also noch? Und Möglichkeiten, mit sehr viel verursachtem Schaden bei den Mutipolaristen, ins Lager der Zios zu wechseln, gab es schon eine Menge…und er hat sie nicht genutzt…mir reichen die Beweise…

      4. Und wer immer noch nicht glaubt, das „Trump mal wieder verlässlich geliefert hat“, der lese bitte den all zu köstlichen Artikel „Goldjunge“ auf http://analitik.de/

    3. Pawel
      Irgendwo hab ich gelesen, die Amis und Israelis haben Probleme mit der Munitionsversorgung

      Das PB hatte das doch ziemlich deutlich erläutert. Das Problem ist doch nicht fehlende Munition, sondern das Problem, das beide von einem Glauben an die Unbesiegbarkeit. Die USA konnte die Vietnamniederlage ja nur mit Ihrem Dollar aufrecht erhalten, diese Möglichkeit hat Israel nicht.
      In beiden Ländern tobt ein Machtkampf, dem alle internationalen Konflikte untergeordnet werden.
      Netanjahu droht eine gerichtliche Verurteilung, deshalb krallt er sich an die Macht. Aber gerade das er durch seine Handlungen in Syrien hat er der Mythos des Unbesiegbaren verspielt, das kann er politisch nicht überleben. Ich gehe davon aus, das da schon der Machtkampf um die Nachfolge tobt.

      Die Bilder von der Hochzeitsgesellschaft auf den Gollan, wo die syrische Rakete drüber geflogen ist, waren doch eindeutig: Drohen ja, aber keine Raketen über mein Grundstück. Israelische Bürger leben ja ständig in der Gefahr, das sich jemand für die Politik recht (Intifada) Selbst wenn man es verdrängt, ist es schwer damit zu leben. Und wenn jetzt der Mythos des Unantastbaren dahin geht, nimmt der Druck zu. Schade das aus dieser Diktatur so wenig nach außen dringt.

      Ach so: Diese komische Zeitumkehr zwischen den syrischen und israelischen Raketen, zeigt doch, wie wichtig ein äußerer Feind ist. Und wenn sich Russland weigert, diesen zu spielen, erhöht das den innerisraelischen Druck.

      Dabei dürfte auch die Taktik in einem zu erwartenden Konflikt sein: Wie verhält sich Israel, wenn die SAA im 2. Halbjahr dieses bzw. im nächsten Jahr, wenn die SAA bis an den Golan heranrückt (da sind ja noch IS-Kräfte) oder gar (international laut UNO-Beschluss) völlig berechtigt in den Golan einmarschiert.

  3. Alleine der Coup, welchen Trump und Xi mit Nord-und Südkorea einfädelt haben, sollte doch alle Dauernörgler und Schwarzseher und Einäugigen etwas beruhigen.

    Und mit den besten Wünschen für die Zukunft Nordkoreas, welche Trump via Tweet rausgehauen hat, veralbert er das Empire und dessen dauerentzündeten Wurmfortsatz im Nahen Osten sehr köstlich.

    -Übrigens, liebes Parteibuch, fakturiert der Iran nun seine Ölverkäufe vorzüglich in € oder noch in $$?

    1. Kofferkind

      Ich glaube, bei den meisten iranischen Ölverkäufen läuft die Bezahlung schon seit geraumer Zeit nicht mehr in Dollar, sondern über viele verschiedene, und oft recht kreative Zahlungsausgleichsmethoden, etwa Tauschgeschäfte, die teils recht komplex sind und auch um mehrere Ecken gehen können und Euro, Yuan, Rupien, Rubel, Gold, Waren, und so weiter und so fort beinhalten können.

      Oft wurde aber wohl im internen und vertraglichen Rechnungswesen noch der US-Dollar als Wertmaßstab zugrundegelegt, also etwa Öl verkauft gegen ziemlich inflationäre Rupien, die zum – teilweise recht weit in der Zukunft liegenden – Zeitpunkt der Zahlung einen Gegenwert von einer Milliarde US-Dollar haben sollen, und anstatt dass dann Rupien in den Iran geschifft wurden, werden dann Monate oder sogar Jahre später natürlich mit den Rupien indische Waren, z.B. Reis, im Gegenwert von einer Milliarde US-Dollar gekauft, die dann in den Iran geschifft werden.

      Wenn ich die Neuregelung im Iran richtig verstehe, will der Iran nun den Dollar auch als Wertmaßstab eliminieren, sprich die Verträge sollen dann so gemacht werden, dass etwa die Berechnungsgrundlage anstatt Rupien im Wert von einer Milliarde Dollar zukünftig Rupien im Wert von 840 Millionen Euro sein soll, was natürlich auch entsprechende Änderungen in der internen iranischen Buchhaltung nötig macht.

      1. Die Chinesen sind meiner Erfahrung nachziemlich flexibel, was die Währung betrifft und sie wechseln schießlich bare Münze in ihre Yuan und das Geschäft läuft damit.
        Auch Öl ist bare Münze und hat fixen Wert.
        So hat USA das Nachsehen.

    2. Was hat Trump in Nordkorea eingefädelt.
      Ich sehe die Amis aussen vor.
      Die nutzen das nur propagandistisch aber getan haben die doch nichts,oder?

      1. Wenn jemand etwas ausgehandelt hat, dann wohl die Chinesen aber das ohne sich groß auf zu blasen (Herr Maas) oder weiß jemand, was Kim konkret in Peking konkret wollte. (OK die Schritte mit Südkorea und Trump abstimmen, aber was kam von wem?)

      2. Trotzdem ist es mir ein Rätsle, warum K.J.U. jetzt sooo freudestrahlend alles abnickt, sein A-programm sogar medienwirksam entsorgen will. Sinn ergibt das eigentlich nur, ach, ich trau mich gar nicht, das zu schreiben…….
        PB, hast du schon einmal von dieser Q Geschichte gehört, mit den Anons…..da gibt es einen Brummbär, der schreibt auf deutsch, fasst die Q Infos sozusagen zusammen. Und, was der heute rausgehauen hat, ist sooo unvorstellbar, würde aber alle „Wunderlichkeiten“ bzgl. des Irandeals erklären. Leider kann ich keinen Link einstellen.

      3. Daß „die“ Amis eben nichts getan haben, um diesen alten Konflikt zum Erlöschen zu bringen, anstatt, wie vom Empire gewünscht, den Konflikt weiter anzuheizen, ist doch das schlichte Geheimnis dieser Entwicklung. Und Trumps Treffen mit Kim am 12.06.18 in Singapur ist doch etwas mehr als bloße Propaganda, nicht wahr?-

        Trump weicht den Eskalationsforderungen des Empire sehr geschickt aus, bedient sich ihrer Propagandatechniken und überspitzt diese derartig heftig, bis diese gefährlichen Kriegstreiberpropaganda-Spitzen völlig ab- und zerbrechen.

        Und das macht der Mann richtig gut.

      4. Analena

        Meinst du das hier?

        globalundergroundnews.de/barack-hussein-obamas-iran-deal/

        Das sind Fake News. Von solchen angeblichen Riesenzahlungen kann Iran nur träumen. Das Einzige, wo wohl wirklich etwas Geld aus den USA an Iran geflossen ist, waren in den USA seit langem unter nuklerarem Pretext eingefrorene iranische Guthaben, die die USA mit dem JCPOA wieder freigegeben haben. Der wirtschaftliche Nutzen des JCPOA liegt auch nicht so sehr darin, dass der Iran nun große Wirtschaftsbeziehungen mit den USA aufbauen wird, sondern viel mehr darin, dass die Wirtschaftsbeziehungen des Iran zu Russland und China nun nicht mehr so sehr durch verbindliche UNO-Sanktionen gestört werden. Wohin sich die Wirtschaftsbeziehungen der EU mit Iran entwickeln, muss sich erst noch zeigen. Bislang hatte der JCPOA da zwar immerhin etwas, aber nicht sonderlich viel gebracht.

        Aber vielleicht wird genau das von Q/Brummbär und weiteren Quellen, auch in Trump-affinen Großmedien, gestreute Gerücht riesiger Zahlungen an Iran eine Nummer, wie Trump einen neuen Iran-Deal verkaufen kann, der im Grunde der alte ist. Wenn Trump in einer Weile einen neuen Iran-Deal macht, der ähnlich wie der alte ist, nur die angeblich geheimen Großzahlungen an Iran nicht beinhaltet, dann können all die, die den Propagandaquatsch glauben, das als besseren Deal feiern, während andere froh sind, dass Trump im Grunde bloß den ursprünglichen Deal nochmal festgemacht hat. Insofern könnte so eine PsyOp Sinn machen.

  4. Wenn ich das Parteibuch, analitik und Diogenes lese, komme ich mir vor, wie auf einem Lehrgang.
    RT , die hier geposteten links dazu, auch voltairenet oder zerohedge, cashkurs…ansonsten wirklich wie in einer Matrix. Woanders gibt es einfach nichts zum Thema zu lesen!
    Meine Frage ist: wenn es wirklich so ist, wie wir es hier sehen, ja dann gibt es irgendwie und irgendwann einen Anschlag auf den Potus – kann doch nicht so weiter gehen!
    Sind „die“ so blöd oder arrogant, dass sie es nicht verstehen?
    Oder ist das Ganze so komplex, dass sich die Interessen dermaßen überschneiden, dass es einfach an der Zeit war, dass jemand wie Trump auftaucht und Veränderungen voranbringt?
    Auf alle Fälle ist es nicht langweilig und man lernt ständig dazu: danke dem Parteibuch und allen, die schreiben!

    1. jungpionier

      Ein Mordanschlag auf einen US-Präsidenten zu verüben, ist für die Mafia nicht mehr so einfach wie es das zu Zeiten von JFK noch war. Der Personenschutz des Secret Service für den US-Präsidenten ist inzwischen sehr strikt.

  5. Liebes PB, lass meinen Beitrag einfach weg…..verstehe schon, dass Dir das dann doch zuviel „Verschwörungstheorie“ ist. Schönen Abend noch!

  6. Was hier manche in Trump hineininterpretieren, das ist schon mehr als gewagt.

    „Ich finde es gradezu meisterlich, wie er in der Situation von allseits ihn umringenden Globalisten/Zionisten incl. MSM, es schafft doch noch seine Agenda durch zu setzen, und die der Globalisten/Zionisten zu durchkreuzen! Das geht natürlich nicht mit gradliniger, stringenter Politik, sondern in seiner speziellen Situation (umringt von Feinden) muss man extrem um die Ecke denken und natürlich auch Handeln.“ so ein Forist

    Wenn welche in der internationalen Politik (ggf mehrfach) über Bande spielen, dann sind das zuvorderst die Russen und Chinesen, aber nicht Donald Trump. Da beleidigt ihr all jene, die zwei und mehr Züge im voraus Denken und Handeln.

    Der Trump zieht halt sein eigenes Ding durch, gelegentlich geht ihm auch mal der Gaul durch. Was solls, so lange er nicht auf den falschen Knopf drückt. Dass er bei seiner Agenda dabei unbeabsichtigt diverse (positive) politische Korrateralschäden verursacht ist gut, wenn es unter dem Strich zu einer besseren Welt führt.
    Bitte nicht vergessen: der Konfrontationskurs der USA gegen Russland wird weiter hochgefahren und jeder der sich den USA und der Dollar-Dominanz entgegenstellt wird weiterhin mit Krieg in all seinen Spielarten, Regime Change und Sanktionen überzogen (aktuell Iran).
    Und die europäischen Vasallen (EU, D speziell) machen die Spielchen mit der Faust in der Tasche mit. Die verbale Hilflosigkeit unseres Wirtschaftsministers spricht Bände.

  7. Liebes Parteibuch,

    habe mir das hier:
    https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2016/05/12/die-milliardaere-hinter-hillary-clinton-im-portrait

    sowie die beiden entsprechenden Trump Artikel und den Artikel zum Iran-Deal durchgelesen. Auch von meiner Seite vielen Dank für Deine Arbeit und Mühe, absolut lesenswert, wie schon „wer kämpft gegen wen im yemen?“!

    Ich habe inzwischen den Eindruck gewonnen das nicht allzu viel verloren gehen kann – selbst wenn beim nächsten mal eine Hillary 2.0 gewählt würde – das Militär kann in Blockadehaltung gehen (Misserfolge produzieren), die Zionisten haben diese Möglichkeit nicht.
    OK, Hillary 2.0 könnte beim Militär und CIA erneut „ausmisten“ und ihre korrupten Handlanger installieren. Hoffen wir das falls dieser unwahrscheinliche Fall eintreten sollte sich die neue multipolare Weltordnung bis dahin gefestigt hat.

    1. Helm ab

      Die Wahl einer Marionette der zionistischen Mafia ins weiße Haus könnte natürlich erheblichen Schaden anrichten, eben weil er oder sie sicherlich so ziemlich als erstes die Militärführung austauschen würde, um das Militär auf Kriegskurs zu bringen. Andererseits scheint es mir so zu sein, dass Trump seine erste Amtszeit sicherlich zu Ende bringen wird, und der Mafia ein Impeachment nicht gelingen wird.

      Bis Anfang 2021, wenn seine erste Amtszeit endet, kann Trump noch für zahlreiche Risse und Brüche im US-zionistischen Empire sorgen, die wenigstens teilweise zu kitten nicht leicht sein wird. Das wird auch viel Zeit in Anspruch nehmen. Während dieser Zeit wird die multipolare Welt wirtschaftlich immer stärker. Chinas Wirtschaftsoutput (GDP PPP) wird der letzten IWF-Prognose zufolge 2021 bereits 40% über dem der USA liegen, Tendenz weiter rapide steigend. Selbst wenn es der zionistischen Globalistenmafia gelingen sollte, 2020 bei der Wahl eine ihrer Marionetten zum US-Präsidenten zu machen, dürfte die ehemalige Allmacht des US-zionistischen Empires sich bis dann also schon deutlich relativiert haben.

      Dass es der Mafia jedoch überhaupt gelingt, 2020 eine ihrer Marionetten ins US-Präsidentenamt zu bringen, halte ich jedoch auch für sehr unsicher. Ich gehe davon aus, dass Trump als Präsident die republikanische Spur in den Vorwahlen gewinnen wird, und die Mafia da mit einem Neocon als Kandidaten keine Chance hat. Was der Mafia noch bleibt, ist die demokratische Spur. Doch auch da dürfte es der Mafia schwerfallen, zu gewinnen. Als Kandidat der Mafia auf der demokratischen Spur käme etwa Wall-Street-Senator Chuck Schumer in Betracht. Ich glaube jedoch eher weniger, dass der auch wirklich gewinnen kann. Schon die demokratische Nominierung zu bekommen, dürfte ihm schwerfallen, wenn gleichzeitig etwa auch Bernie Sanders 2020 wieder antreten sollte. Und sollte Schumer die demokratische Nominierung wirklich bekommen, sehe ich diese transparente Wall-Street-Marionette noch lange nicht als Sieger gegen Trump. Sollte sich auf der demokratischen Spur hingegen jemand wie Sanders durchsetzen, wäre auch bei einem demokratischen Sieg mit dem Fortgang des gezielten Abbruchs des US-Empires zu rechnen, nur dann eben mit demokratischer Rhetorik, sodass es dann auf die Hauptwahl im November 2020 geopolitisch gesehen überhaupt nicht mehr ankäme.

      Kurzum, ich sehe die Multipolaristen im weißen Haus einstweilen am Drücker, und ich sehe noch nicht, dass sie das weiße Haus so schnell verlieren werden. Und die Zeit arbeitet dabei für die multipolare Welt: 2024, wenn dann in den USA die nächste Wahl ist, dürfte der chinesische Wirtschaftsoutput bereits um etwa 60% über dem US-amerikanischen liegen.

      1. Ich such schon seit einiger Zeit die Wirtschaftprognose bis 2050 der ganzen Welt. Du hattest die mal hier gepostet , von Wikipedia. Aber ich finde die nicht mehr. Kannst du die noch mal posten?

        Und nochmal vielen Dank für Deine fantastische Arbeit hier.
        Du bist so zu sagen der Stern der Erleuchtung für mich.

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