Evakuierung von Terroristen aus der Süd-Damaskus-Tasche vereinbart

Wie die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA am heutigen Sonntag mitteilte, wurde eine Vereinbarung zur Evakuierung von Terroristen und ihren Angehörigen aus den Orten Yalda, Babila und Beit Sahm im Süden von Damaskus erzielt.

Wer es wünscht, kann natürlich anstatt einer Evakuierung auch seine Waffe abgeben und sich mit der Regierung versöhnen. Mit der Umsetzung der Vereinbarung wird in den nächsten Tagen gerechnet. Auf einer Karte von @PetoLucem sieht die Lage im Süden von Damaskus damit heute wie folgt aus:

Wenn syrische Regierungskräfte im Laufe der Umsetzung der Vereinbarung nach Yalda, Babila und Beit Sahm eingerückt sind, bliebe von der Terroristentasche im Süden von Damaskus nur noch ein aus Camp Yarmouk und Hajar Aswad bestehendes, rund 3,5 * 1,8 km kleines Gebiet, das von ISIS-Terroristen beherrscht wird. Dieses Gebiet ist zwar dicht bebaut und deshalb schwierig, wäre aber viel zu klein, als dass die Terrorgruppe ISIS sich da lange halten könnte.

Am Abend berichtete SANA dann angesichts dieser Perspektive, dass mit Terroristen in Camp Yarmouk ein komplexes Abkommen erzielt worden ist, dass neben der Evakuierung von Terroristen aus Camp Yarmouk auch die Freilassung von von Terroristen entführten Einwohnern von Ishtabraq und die Freilassung von 5000 in Fuah und Kafriya von Terroristen umzingelten Personen vorsehe. Die Umsetzung der Vereinbarung soll SANA zufolge am morgigen Montag beginnen und bis zum 15. Mai abgeschlossen sein.

So erklärt es sich vermutlich auch, dass die Tiger und einige andere Kräfte der Armee bereits auf dem Weg in den Norden der Provinz Homs sein sollen, um sich da um die Eliminierung des Terrorismus in der Rastan-Tasche zu kümmern. Fliegerkräfte bereiteten die dort anstehende Operation in den letzten 24 Stunden bereits mit über zwei Dutzend Luftangriffen auf unterschiedliche Terrorziele vor. Terroristen aus der Rastan-Tasche machten heute durch einen Raketenangriff auf die Stadt Homs, durch den ein Kind starb und zehn weitere Zivilisten verletzt wurden, nochmals deutlich, dass ihre Eliminierung dringlich ist.

Aus der Provinz Deir Ezzor gab es heute derweil die kuriose Meldung, dass die syrische Armee dort von den USA unter dem Vorwand der Bekämpfung der Terrorgruppe ISIS unterstützte SDF-Kräfte aus vier Ortschaften östlich des Euphrat verjagt habe. Von 24 Resistance Axis gab es dazu folgende Karte:

Kurze Zeit später wurde dann aber gemeldet, dass die von der syrischen Armee und ihren Partnern den SDF-Kräften abgenommenen Orte östlich des Euphrat wieder von SDF-Kräften eingenommen worden sein sollen, wobei es unklar war, ob oder wie die USA daran mitgewirkt haben. Die Hintergründe dieser Geschichte sind zur Stunde noch ebenso unbekannt wie was da eigentlich genau gewesen ist.

Nachtrag Montag 00:45h: Es hat am späten Sonntag Abend Feuer und eine Explosion in der Militärbasis der 47. Brigade in Südhama gegeben.

Vorläufigen Informationen zufolge war das vermutlich ein israelischer Raketenangriff, bei dem außerdem noch Raketen nördlich des Flughafens von Aleppo eingeschlagen sind.

Ivan Sidorenko meint, dass das Ziel die pakistanische Zainabiyoun-Brigade der IRGC war:

Zu Opferzahlen gibt es noch keine verlässlichen Angaben, aber Blutkonserven sind wohl knapp:

61 Gedanken zu “Evakuierung von Terroristen aus der Süd-Damaskus-Tasche vereinbart

  1. ***7Kevork Almassian @KevorkAlmassian
    1 Std.Vor 1 Stunde

    An agreement reached in #Yarmouk camp in south #Damascus:
    – all terrorists of Yarmouk will be bussed to #Idlib.
    – the terrorists to let the 5000 besieged in Kafriya & Foua in #Idlib to leave.
    – the terrorists to free 85 detainees from Ishtabrek town.
    #Syria
    ***

    Idlib, ernsthaft?

    Nicht, dass die da nicht hervorragend hin passen würden, aber bisher gab es das noch nicht.

    Eine Einigung wurde ja schon vor der aktuellen Offensive zumindest inoffiziell verkündet, da hieß es noch Richtung Osten; kam dann offenbar etwas dazwischen, wahrscheinlich verschiedene Fraktionen.
    Vielleicht ein paar entscheidende Kommandeure im Kampf gefallen, oder sonstwie?

    Egal, Hauptsache weg, Damaskus endlich gesichert.

  2. Die lang erwartete und erhoffte Offensive auf Nordhama hat anscheinend endgültig begonnen.

    Mal sehen, wie lange es dauert, wahrscheinlich länger al in Qalamoun, aber wohl nicht so lange wie Ost Ghouta, dürften nicht so viele „Rebellen“ vor Ort sein.

    Einige harte Angriffe mit großer Übermacht und der Eliminierung von Kampfgruppen könnten die Verhandlungsbereitschaft auch schlagartig erhöhen.

    Im Mai die Wahlen in der Türkei und im Irak, letzterer wohl mit etwas längerer Regierungsbildung.

    Und weiter?
    Es soll heute wieder Luftunterstützung der „Koalition“ für die SDF gegeben haben.
    Ein Vormarsch in Richtung Osten geht also nur mit massiver Luftabwehr, und eigentlich braucht es dafür eine Aufkündigung der „Dekonfliktionsvereinbarung“ mit den Amis: ihr dürft nicht östlich des Euphrat machen was ihr wollt, das ist unser Land bzw. wir sind Schutzmacht des Landes.

    Diese Konfrontation würde den Scharfmachern in den USA Rückenwind verleihen; ich denke, man wird versuchen, dass eher still und leise zu lösen als mit einem lauten Knall, als vielleicht über den Irak.

    Nimmt man den östlichen Teil von der südlichen Deeskalationszone, oder Teile von „Idlib“, vermeidet man die direkte Konfrontation erst mal.
    Kann ja sein, dass den Amis die Lust vergeht, wenn die Türken ernst machen; sie brauchen dann einen Kompromiss.

    Der Vorstoß zur jordanischen Grenze wäre ohnehin sehr wichtig, aus wirtschaftlichen Gründen.

    Und in „Idlib“ die M5 oder am besten noch die M4 dazu einzunehmen, wären auch wichtige Schritte für eine gute Vernetzung und einen schnelleren Wiederaufbau.

    Wir wissen nicht, wie die Abmachung mit den Türken aussieht.

    Aber was sollen die Türken machen, wenn die SAA gegen Al Kaida vorrückt? Al Kaida raushauen?

    Das glaube ich nicht.

    1. andreas

      Die Deeskalationsvereinbarung mit den USA aufzukündigen, wäre zum jetztigen Zeitpunkt falsch. Das würde bloß den US-Kriegstreibern Wind in die Segel geben.

      Die Wahlen im Irak sind am 12. Mai, die in der Türkei am 24. Juni. Ich vermute, bis dahin werden die Astana-Mächte kleine Brötchen backen und keine Risiken auf sich ziehen, die die vorhergesagten Wahlsiege noch gefährden könnten. Kleine Brötchen könnten für die syrische Armee etwa die Rastan-Tasche sein und vielleicht noch der Nassib-bergang mit Jordanien sowie einiges dazu gehörendes Gelände.

      Nach den Wahlen wird es dann an die dicken Brocken gehen. Erdogan dürfte sich wie angekündigt daran machen, die PKK/YPG in Nordsyrien zu eliminieren. Praktischerweise bekommt er dazu durch die Evakuierungen gerade jede Menge „moderate“ Rebellen-Jihadis und andere Halsabschneider als zusätzliche Kräfte zum Verheizen dabei. Der Angriff auf die US-Partner wird absehbar zu großem Zoff zwischen der Türkei und den USA führen, weshalb es hilfreich ist, dass die Wahlen in der Türkei da schon rum sind, und die US-Globalisten keinen Hebel mehr haben, Erdogan über die Einmischung in bald anstehende türkische Wahlen für seine Insubordination zu bestrafen. Praktisch ist dabei auch, dass dann die irakischen Wahlen auch gelaufen sind. Im Rahmen von Koalitionsverhandlungen können dann die Kräfte der Achse des Widerstandes im Irak verlangen, den Amis den Nachschub nach Syrien zu kappen. Erdogan braucht sich dem dann während seines Kampfes gegen die Achse YPG/USA bloß noch anzuschließen.

      Die syrische Armee und ihre Partner sollten gleichzeitig große Truppenkontingente und gute Luftabwehrsysteme zwischen Tanf und Euphrat stationieren, um so dafür zu sorgen, dass die USA da keinen Durchbruch von Jordanien über Tanf zum Euphrat machen können. Praktischerweise gibt es westlich des Euphrat noch ein Stück ISIS-Gebiet, sodass die syrische Armee und irhe Partner in der Gegend auch gleich was zu tun haben, wenn sie mit vielen Truppen dahingehen, und dann auch noch was, was der Westen schwerlich kritisieren kann, nämlich die Eliminierung von ISIS. Dass da vor einem halben Jahr eine kleine ISIS-Tasche stehengelassen wurde, könnte genau zu diesem Zweck geschehen zu sein. Ohne Nachschublinie bleibt den USA in Nordostsyrien nur der Abzug. Die syrische Armee dürfte da dann vieles kampflos übernehmen können.

      Was anschließend für die Armee noch zu tun bleibt, ist die Eliminierung des Terrorismus in Tanf, Daraa und Nordsyrien mit Nachschublinien aus Jordanien, Israel und der Türkei, vermutlich in genau dieser Reihenfolge, wobei Nordsyrien durch Verhandlungen mit der Türkei in Astana und darauf aufbauenden syrisch-syrischen Verhandlungen in Genf gelöst werden dürfte, und die Militäroperation dann nur den Terroristen-Rebellen gilt, die die ausgehandelte Verhandlungslösung nicht mittragen.

      Mir scheint, dieser Weg zur Beendigung des Krieges in Syrien wurde von den Astana-Mächten minutiös geplant, angesichts so vieler Räder, die da gerade zufällig perfekt ineinander greifen.

      1. Vielen Dank für die Übersicht und Prognose. Die jüngsten vermutlich Israelischen Angriffe von heute Nacht, werden vermutlich ebenfalls eher leise durch bilaterale Rote Liniensetzung durch die RF beantwortet. Die Tendenz zu einem immer unsichtbareren Kriegsverlauf ist/ bleibt, dennoch eine neue Herausforderung für die Syrische Allianz.

      2. PB
        Der Angriff auf die US-Partner wird absehbar zu großem Zoff zwischen der Türkei und den USA führen, weshalb es hilfreich ist, dass die Wahlen in der Türkei da schon rum sind,

        Anscheinend sieht Trump dieses Zeitfenster auch. Trump will wo deshalb so schnell wie möglich mit Putin reden. Die Einladung gibt es ja, nur wird sie Putin so schnell nicht annehmen, weil ja parallel dazu neue Sanktionen kamen.

        Auf der anderen Seite das Trump-Kim-Treffen. Die Ergebnisse die da raus kommen, dürften denen gleichen, wie sie Macron bzw. Merkel und Trump gerade erreicht haben.
        Kim hat gerade die Stilllegung des Testgeländes für Ende Mai angekündigt. Jeder Diplomat sagt, dann warten wir mal ab, ob er es wirklich macht und ein Treffen würde nicht vor Juni stattfinden, aber Trump macht Druck : Noch im Mai.
        Der Ort: Da Kim das Treffen wollte, sucht man sich eher einen Ort, der Für Kim eher schlecht zu erreichen ist. Zum Beispiel Hanoi oder Astana. Jetzt ist die in Sowjetunion-Zeiten verbotene Stadt (militärisches Speergebiet wegen der Pazifikflotte) Wladiwostock im Gespräch, was praktisch vor der Haustür liegt.
        Nun ist es diplomatisch üblich, das bei so wichtigen Treffen, der Gastgeber die Gespräche moderiert, was in dem Fall wohl eher nicht passieren wird, aber wenigstens begrüßt man seine Gäste. Schauen wir mal, vielleicht kommt Trump so zu seinem Treffen mit Putin.

        Und dann würde wohl in einem 4 Augengespräch mehr gesagt werden über die Zukunft Syriens, als was der Kasper Maas in Monaten erreichen wird.

      3. ,,angesichts so vieler Räder, die da gerade zufällig perfekt ineinander greifen.““
        Genau das ist der Punkt.
        Da fällt mir immer wieder ein, das die Russen hervorragende Schachspieler sind.
        Wer weiß. Vielleicht hat Putin den Erdogan geraten ,die Wahl vorzuziehen.
        Die permanenten Angriffe Israel und die Nichtreaktion von Russland/Syrien wundern mich, aber ich hab Hoffnung, das die Russen wieder eine geniale Idee haben.

  3. was ist davon zu halten?

    1. Zone

      Die Geschichte erscheint mir bislang ziemlich seltsam.

      Ich halte es durchaus für plausibel, wenn das zionistische Apartheidregime die Ankunft des neuen Außenministers Pompeo in „Israel“ mit Angriffen auf Syrien feiert.

      Aber, wenn ein israelischer Luft- oder Raketenangriff in Nordhama (und Aleppo) war, wie sind sie dahingekommen? Militärisch scheint mir das von den Örtlichkeiten her schwierig zu sein. Eigentlich kommt man da nur von Norden aus der Türkei ran. Soll das ein israelischer Angriff von türkischem Territorium gewesen sein? Oder waren es vielleicht doch Terroristen im Norden der Provinz Latakia? Ich weiß es nicht, aber ich finde die Erklärung „israelischer Angriff“ bislang nicht so ohne weiteres plausibel.

      1. Es scheint so, als ob nicht wie bei den bisherigen israelischen Angriffen von Flugzeugen aus gestartete Marschflugkörper verwendet wurden. Stattdessen wurde in die strategische Reserve gegriffen und vom Negev aus „Jericho“ ballistische Raketen abgefeuert, welche genug Reichweite haben, um ganz Syrien abzudecken. Diese sind aufgrund der hohen Geschwindigkeit deutlich schwierigere Ziele, als mit Unterschall fliegende Marschflugkörper – da haben nur moderne Luftabwehrsysteme eine realistische Chance.

      2. Menschmaschine

        Ja, Gerüchte, die Israelis hätten für die Attacke Jericho-Rakten von der Negec aus gestartet, sind mir auch begegnet. Aber bestätigt ist das Gerücht nicht, und so ganz plausibel meiner Meinung nach auch nicht, denn da ginge es quer über Syrien, und von der syrischen Luftabwehr war nichts zu hören.

        Dass von der syrischen Luftabwehr nichts zu hören ist, deutet für mich eher darauf hin, dass nicht weit entfernt stehende Terroristen mit einer raketengetriebenen Granate, oder was auch immer sie haben, einen Zufallstreffer in der Basis der 47. in der Provinz Hama erzielt haben. Die Basis der 80. in Aleppo haben vielleicht auch Terroristen aus nicht allzuweiter Entfernung beschossen, nur da eben keinen Zufallstreffer gelandet, weshalb aus Aleppo nichts von größeren Schäden zu hören ist. Aber nichts genaues weiß ich natürlich auch nicht.

        Mal schauen, was die syrischen, russischen und iranischen Militärs morgen zu den Ereignissen heute nacht sagen.

      3. Die Bekämpfung ballistischer Raketen ist, wie gesagt, aufgrund deren hohen Geschwindigkeit (Scud z. B. Mach 5 / 1,7 km/s) nicht so einfach.

        Das modernste Kurzstreckensystem „Panzir“ das die Syrer haben, schafft nur Ziele bis zu Mach 3 / 1 km/s. Ein neuer Hochgeschwindigkeitsflugkörper für das System soll Ziele bis zu mehreren km/s bekämpfen können, steht aber erst ab 2019 zur Verfügung.

        Das modernste System mittlerer Reichweite ist das „Buk“, welches in der M2 Version Ziele bis zu 1,2 km/s bekämpfen kann; die M3 Version schafft bis zu 3 km/s, ist aber erst seit 2016 verfügbar und daher höchstwahrscheinlich nicht im Bestand der SAA.

        Moderne Langstrecken-Luftabwehrsysteme wie S300/S400 welche in der Lage wären ballistischen Raketen Paroli zu bieten, hat Syrien zur Zeit gar nicht. Wobei zu beachten ist, das auch diese Systeme bei ballistischen Raketen in der Reichweite eingeschränkt sind. So hat zum Beispiel der im S-400 System verwendete 48N6DM Flugkörper gegen Flugzeuge eine Reichweite von 240 km, gegen Raketen aber nur 60 km.

        Zur Zeit sieht es bei der syrischen Luftabwehr also leider recht mau aus, was die Fähigkeiten gegen ballistische Raketen betrifft; es wird höchste Zeit, das zumindest die Lieferung der S-300 durchgeht.

    1. @Zone und alle

      Wer Probleme beim Lesen englischer (oder z.B. auch russischer, etc.) Artikel hat oder wem das einfach zu anstrengend ist, kopiert einfach folgenden Link vor den Link der englischsprachigen Webseite…

      https://translate.google.com/translate?u=

      Für die von Zone verlinkte Southfront-Seite also…

      https://translate.google.com/translate?u=https://southfront.org/breaking-israel-hits-three-positions-of-the-syrian-army-in-hama-and-aleppo-video/

      Man erhält dann die ganze Webseite übersetzt in einem neuen Tab. Ist sehr angenehm, hilft aber nicht gerade sein englisch zu verbessern.

      PS: Sputnik schreibt zu dem jüngsen Angriff auf Syrien u.a. folgendes…

      „Am Sonntagabend ist es in Syrien zu Raketenangriffen gegen Militärobjekte der Armee und ebenso iranischer Milizen in der Umgebung der Städte Hama und Aleppo gekommen, wie die Nachrichtenagentur SANA unter Verweis auf Quellen meldete. Die Angriffe sollen starke Explosionen ausgelöst haben.

      Laut den vorliegenden Meldungen wurde ein Munitionsdepot getroffen, das sich zwischen den Flugplätzen An Nairab und Al-Malikiyah befindet. Infolgedessen kam es in der Umgebung von Hama zu einem Großbrand und Explosionen.“

      Scheint also doch ziemlich heftig gewesen zu sein.

    2. Der aktuelle Angriff schein ja sogar ernstere Folgen gehabt zu haben als der von Anfang des Monats mit den 103 CMs.

      Für mich sieht das nach der Handschrift Israels aus, die evtl. ohne Absprache mit Trump gehandelt haben.

  4. Southfront schreibt auch, dass die Quelle den Angreifer nicht identifiziert hat.
    Bisher ist es nur Spekulation, dass es Israel war. Die Begründung,
    dass sie das können, reicht nicht. Tieffliegende Jericho Raketen
    hätten jedenfalls bemerkt werden müssen, wenn sie 400 km über
    syrisches Gebiet fliegen.

    Israel hat die bisherigen Angriffe auf Syrien bisher immer damit begründet,
    dass sie das dürfen, weil sie bedroht werden. Jetzt sagen sie, sie waren das nicht.

    Hat nicht HTS Al Kaida auch Raketen. ? Oder kamen sie aus dem SDF Gebiet. ?
    Das Ganze ist noch nicht geklärt.

  5. Der Angriff wäre auch von U-booten der Dolphin Klasse möglich. Diese wurden extra modifiziert zum Abschuss von Popey Flugkörpern. Wäre meiner Meinung nach der kürzeste Weg gewesen.

  6. Also Hama ist IDF Gebiet. Aber Aleppo Ost?
    Was soll da sein? Da wird nichts iranisches liegen. Selbst wenn nichts was Israel gerade stören sollte.

    Sinn macht es nur wenn dort ein S-300 System aufgebaut werden sollte. Aber dann decke ich das mit PanzirS1 oder besser Tor. Und da es russische Besatzungen wären bei einem S-300 waren Tor vor Ort. Alles andere wäre Lebensmüde der Russen besonders mit Blick auf Israel.

    Israel müsste aber tief tief rein um dahin zu kommen. Mit ballistischen Raketen hätte es Luftalarm gegeben in Syrien da Ziele unbekannt.

    1. „Da wird nichts iranisches liegen. Selbst wenn nichts was Israel gerade stören sollte.“

      Na und? Die große Mehrheit der Angriffe gegen Syrien hatte nichts mit Iran zu tun. Israel ist ein mörderischer Gewaltstaat. Der Grund für die Angriffe ist schlicht und ergreifend, dass Syrien geschwächt und abgelenkt ist und nicht auf die Angriffe reagieren kann. Mehr Grund braucht es nicht.

  7. Сирийский официоз: «Удар нанесли США и Великобритания с территории Иордании»

    Большинство сирийских СМИ обвиняют Израиль в атаке по базе в Хаме, но официальная газета режима Асада «Тишрин» называет агрессором Соединенные Штаты и Великобританию. На странице издания в «Фейсбуке» сказано, что удар был нанесен девятью баллистическими ракетами, запущенными с базы западных союзников в северной Иордании.

    В сообщении СПО сказано, что атака по складу оружия 47-й бригады сирийской армии была совершена с применением «бункеробойных» ракет.
    Это подтверждает версию о нанесении воздушного удара. На базе 47-й бригады расквартированы иранские войска.
    По-видимому, именно применение противобункерного оружия привело к землетрясению силой 2,6 баллов, зафиксированного минувшей ночью в Сирии.

    https://news.israelinfo.co.il/world/71911

    1. Das ganze nochmal auf deutsch…

      Infolge des Angriffs auf die syrischen Militärstützpunkte in der Provinz Ham und im Gebiet von Aleppo wurden 18 iranische Militärangehörige, darunter hochrangige Offiziere, getötet. Dies berichtete die iranische Nachrichtenagentur ISNA (Iranian Students ‚News Agency).

      Das Syrische Menschenrechtsbeobachtungszentrum (OSS) mit Sitz in London berichtete zuvor, dass an den angegriffenen Orten in der Nacht 26 Personen getötet worden seien, hauptsächlich Iraner. „Mindestens 26 Menschen starben, darunter 4 Syrer. Der Rest sind Ausländer, meist Iraner „, sagte Rami Abderrahman, Leiter der Menschenrechtsorganisation. Er fügte hinzu, dass wahrscheinlich die israelische Armee einen Schlag geschlagen habe.

      Andere syrische Oppositionsquellen sagen etwa 38 Tote und 57 Verletzte.

      Der SPO-Bericht sagte, dass ein Angriff auf das Waffenlager der 47. Brigade der syrischen Armee mit „bunkerbohrenden“ Raketen durchgeführt wurde. Dies bestätigt die Version des Luftangriffs. Auf der Basis der 47. Brigade werden iranische Truppen gevierteilt.

      Offensichtlich führte der Einsatz von Antibunkerwaffen zu einem Erdbeben von 2,6 Punkten, das letzte Nacht in Syrien aufgezeichnet wurde.

      Die meisten syrischen Medien beschuldigen Israel, die Basis in Hama angegriffen zu haben, aber die offizielle Zeitung des Assad-Regimes „Tishrin“ nennt den Aggressor die Vereinigten Staaten und Großbritannien. Die Facebook-Seite sagt, dass der Streik durch neun ballistische Raketen verursacht wurde, die von der Basis der westlichen Verbündeten im Norden Jordaniens gestartet wurden.

      Nach den neuesten Berichten bestreitet eine Quelle in Teheran, dass iranische Soldaten während des Angriffs auf die syrische Basis verletzt wurden. Es ist jedoch bekannt, dass es in der Basis in Hama schiitische Söldner gab, die vom Iran nach Syrien überstellt wurden, sowie ein Kontingent der Hisbollah.

      1. Mit dem, in der Übersetzung des von @September verlinkten Artikels genannten „Syrischen Menschenrechtsbeobachtungszentrum (OSS) mit Sitz in London“ ist wohl die hier unter dem Namen SOHR bekannte „Ein Mann Show“ aus London gemeint. Was man von Meldungen aus dieser Quelle zu halten hat, ist hier ja hinlänglich bekannt.

        Nichtsdestotrotz haben wir es hier offenbar mit einem massiven Angriff zu tun, der sich explizit gegen in Syrien stationierte iranische Kräfte zu richten scheint. Man muss nicht lange überlegen, wer wohl hinter dem Angriff stecken könnte, denn Israel hat oft genug seine Bereitschaft bekundet, gegen iranische Kräfte in Syrien vorzugehen, wenn sie das für angebracht halten. Was man den Israelis zumindest nicht vorwerfen kann, ist, dass sie nicht Wort halten, im Gegensatz zu anderen, am Konflikt beteiligten Akteuren.

        Sollte es wieder keine „angemessene“ Antwort seitens Russland geben, wir dies zu einem weiteren Glaubwürdigkeitsverlust Russlands führen, wobei ich mir aber nicht anmaßen möchte, zu beurteilen, was „angemessen“ ist.

      2. leo

        Ich würde da doch zweimal nachdenken, wer für die Angriffe letzte Nacht verantwortlich ist. Ich würde angesichts der bisher bekannten Indizien, gerade was Aleppo angeht, eher auf die USA als auf Israel tippen.

        Wenn das so sein sollte, dann könnte man die Angriffe als Gastgeschenk von Pompeo für Netanjahu sehen.

      3. Parteibuch

        Ja, das ist durchaus möglich, wenn auch unsicher. Man muss immer aufpassen, dass der Blutdruck nicht zu sehr ansteigt und kühlen Kopf bewahren.

        Zu den möglichen Gründen des Angriffs hier noch folgendes…

        Unterschiedlichen Quellen zufolge ist das Ziel der jüngsten Angriffe auf iranische Einrichtungen in Syrien, eine Reaktion des Iran zu provozieren, um die sich abzeichnende Unterstützung der Europäer für den Iran-Atom-Deal, zu sabotieren.

        Wie es aussieht, scheint diese Rechnung aber nicht aufzugehen. So wird von iranischer Seite bestritten, dass „iranischen Ausbilder“ bei der Attacke verletzt worden seien,

        http://en.farsnews.com/newstext.aspx?nn=13970210000971

        obwohl von diversen anderen Quellen genau das Gegenteil behauptet wird.

        Ein weiterer Grund für die Angriffe sollen Fortschritte der Syrer sein, die einen Deal mit den Militanten in der Nähe von Yarmouk ausgehandelt haben und Truppen entsandt haben, um Rastan und Talbisi zurückzuerobern. Außerdem versuchten sie Dörfer von den von den USA unterstützten und kurdisch geführten Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) einzunehmen. Diese Fortschritte würden zeigen, dass die syrische Regierung kein Interesse mehr an Verhandlungen hätte und auf militärische Mittel setze.

        Außerdem sei Israel darüber verärgert, dass Russland Syrien möglicherweise S-300 Abwehrsysteme zur Verfügung stellen könnte, was die Bewegungsfreiheit Israels im syrischen Luftraum weiter einschränken würde.

        https://www.fort-russ.com/2018/04/details-of-the-israeli-aggression-against-iran-in-syria-video/

      4. Parteibuch

        Was mich übrigens noch wundert, ist, dass Sputnik und RT (deutsch und international) der Angriff zur Zeit keine einzige Zeile wert ist.

      5. leo

        Der Idee, kühlen Kopf zu bewahren, stimme ich zu. Im Grunde sehe ich drei Möglichkeiten:

        1. Israelischer Anrgiff
        2. US-amerikanischer Angriff
        3. Zufallstreffer von Terroristen und/oder Unfall

        So wie die Sache im Moment aussieht, scheinen die Indizien auf die 2. Variante hinzudeuten: US-amerikanischer Angriff. Die technisch plausibelste Erklärung, die ich bisher gefunden habe, war a) Angriff von Tanf aus auf Basis in Provinz Hama mit MGM-140 ATACMS Boden-Boden-Raketen und b) Angriff von YPG/US-besetztem syrischem Gebiet nahe Manbij aus mit GBU-39 Luft-Boden-Gleitlenkbomben auf Basis/Lager nahe Flughafen Aleppo. Bekannte Ergebnisse: eine sehr starke sekundäre Explosion in der Basis nahe Hama (Erdbeben der Skala 2,6), eher geringer Schaden nahe Aleppo.

        Nun die Gretchenfrage: war dieser US-Angriff letzte Nacht genauso abgesprochen/inszeniert mit Russland wie der vom 14. April?

        Der Angriff vom 14. April konnte ja die gesetzten Ziele vermutlich eher nicht erfüllen, weil praktisch jeder den Angriff mit 100+ Cruise Missiles, Null Toten und geringem Sachschaden als Show bzw. abgesprochene Inszenierung betrachtet hat. Wir erinnern uns, dass wir vom Parteibuch damals gesagt haben, die ausgebliebene Gegenreaktion Russlands und der Achse des Widerstandes deute darauf hin, dass der 14. April nur der Auftakt für mehr ist, und Russland das bekannt ist, und eine Reaktion erst bei späteren Iterationen der PsyOp kommt.

        Was man mit Sicherheit sagen kann, ist, dass der Angriff letzte Nacht viel realistischer und glaubwürdiger war als der vom 14. April. Nur: war er auch echt? Die große Explosion kann man sicher nicht als Beweis für die Echtheit werten, denn wenn man eine Show/PsyOp machen will, dann würde man sicher aus Glaubwürdigkeitsgründen auch viel Feuerwerk einplanen. Ein besseres Indiz zur Klärung der Frage wäre vermutlich, ob es bei den Angriffen Tote gegeben hat. Da kann ich feststellen, dass es entsprechende Nachrichten gibt. Aber stimmen sie auch? Ich kann das nicht mit Sicherheit sagen. Mir scheint es deshalb durchaus plausibel, dass wir gestern Nacht den zweiten Teil der russisch-amerikanischen Show vom 14. April erlebt haben. Aber sicher bin ich mir natürlich nicht. Das Ganze sieht schon sehr realistisch aus.

        Schauen wir mal, wie es weiter geht, und bewahren wir einen kühlen Kopf.

      6. Parteibuch

        Mein Eindruck war bisher, solange Trump bei solchen Aktionen mit im Boot saß, zwar viel Staub aufgewirbelt wurde, aber man doch den Eindruck gewinnen konnte, dass darauf geachtet wurde, nicht zuviel Schaden anzurichten. Auch hatte Trump bisher nie zu verschleiern versucht, diese Angriffe selbst angeordnet zu haben.

        Was wir nun erleben, scheint völlig an Trump vorbei gegangen zu sein, zumindest habe ich keine Stellungnahme von Trump zum Angriff gefunden. Wenn also die USA hinter dem Angriff stecken, deutet vieles darauf hin, die zionistische Israel-Fraktion und den CIA als Urheber zu vermuten. Dazu muss der Angriff ja auch nicht von israelischem Boden ausgegangen sein. Schauen wir mal, wie es weiter geht.

  8. 1. Die syrischen Luftabwehr hat nicht reagieren können, jedenfalls gibt es dazu keine Meldungen. Ergo es gibt Raketen die ihre Ziele in Syrien erreichen können.

    2. Ein strategischer Angriff der das ausräumen der Rastantasche behindern soll, dies wird deutlich auf der Karte:
    https://www.google.com/maps/d/viewer?ll=35.04664549508985%2C36.77429952303237&z=15&mid=18SR1C6ndDz5d0qzT2qYQ34FaQJ0

    Die Basis der 47ten liegt nördlich vom Mount Maarin und somit nahe von Rastan (ca. 10km)
    Könnte also auch sein dass von Rastan aus geschossen wurde, abgesprochen mit dem Beschuß in Aleppo.

    Der Angriff bei Aleppo war alles nur nicht präzise.
    Bei der Explosion im Raketenlager der 47ten könnte auch ein kleiner Auslöser ausreichen und der Rest sind Kettenreaktionen:

    Sieht man diese modernen Kampfmittel ist leicht vorstellbar das der jüngste Angriff auf die 47te, mit hilfe von Geheimdiensten, ganz aus der Nähe erfolgt sein könnte.

    Ost-Qalamoun:
    Eine unentbehrliche Bedingung für die Evakuierung der Terroristen war die Übergabe aller schweren und mittleren Waffen an Vertreter der Regierungsarmee.
    In Übereinstimmung damit übergaben die Kämpfer von „Jays al-Islam“ den russischen Offizieren eine riesige Menge an Waffen und Munition.
    Das erste, was auffiel, war der Ursprung dieser Waffe – in ihrer Masse war es westlich. Während früher Militante und Terroristen vor allem militärisches Eigentum beschlagnahmten, das aus dem postsowjetischen Raum exportiert wurde, ist der Löwenanteil der abgezogenen Waffen und Munition nun im Arsenal der NATO-Staaten.

    Vertreter der Gruppe „Jays al-Islam“ verbargen den Ursprung dieser Waffen und Munition nicht und sagten, dass sie ihn von Vertretern der US-Armee während der Zeit der Zusammenarbeit erhalten hätten und im Interesse der Koalition der Länder unter der Führung der Vereinigten Staaten gearbeitet hätten.

  9. @ Zone, leo und alle
    Maschinelle Übersetzungen von Google Translator bringen sehr oft abenteuerliche Ergebnisse. Benutzt bitte die Seite http://www.deepl.com. Ist um Längen besser (wirklich), denn sie übersetzt kontextbezogen. Ich bekomme dort so gut wie nie irgendwelchen Kauderwelsch. Das einzige Manko ist, dass es dort Übersetzungen in erst sieben Sprachen möglich sind.
    Herzliche Grüße an alle
    RotterDamm

    1. Rotterdamm

      Für englisch-deutsch scheint Deepl wirklich um Längen besser zu sein als der Google Translator. Wer also kein englisch kann, scheint mit Deepl gut bedient.

      Nur für die hier meist benötigten Sprachen arabisch, russisch und kurdisch bringt Deepl natürlich gar nichts, weil es die Sprachen überhaupt nicht kann.

      1. versucht mal den yandex-browser. der übersetzt „nebenher“ auch alles möglich. mit texten aus dem russischen bin ich recht zufrieden.

        wenn es ins fachliche, egal welchen faches, geht, dann holpert es auch da. nur da werden sich die anbieter nicht viel unterscheiden.

        einige seiten haben es mit gbu-39-bomben zu erklären versucht. überreste dieser sollen mit trümmern von vor ort zusammenpassen.

      2. @ Pb @ Leo @ RotterDamm
        Danke für die Tips

        Benutze den Yandexbrowser der übersetzt so ziemlich alle sprachen auch russisch und arabisch
        aber die Qualität ist natürlich nicht ganz so nett werde mal deepl ausprobiren …

        der Angriff gestern Abend hat Medial wenig wellen geschlagen
        das wundert schon ein bisschen , von Putin hört man gar nix
        ansonsten die übliche Empörung
        Israel schein so ein bisschen die Heilige Kuh zu sein…

      3. Zone

        Dass man von Putin bislang zu den gestrigen Attacken nichts gehört hat, muss nicht bedeuten, dass Putin klein beigibt, sondern könnte auch bedeuten, dass von da demnächst ein ganz schwerer Hammer kommt.

    2. RotterDamm

      Ja, habe ich schon probiert. Deepl.com ist manchmal besser, manchmal aber auch wesentlich schlechter, je nach Textinhalt.

  10. Zur Attacke letzte Nacht auf eine Basis oder ein Munitionslager von Syrien/Iran nahe des Flughafens von Aleppo sagt Wael, dass die Munition, mit der angegriffen worden sei, als US-gemachte Gleitfliegerbomben vom Typ GBU-39B identifiziert worden sei, und dass der Angriff wohl vom SDF/US-besetzten Territorium östlich von Aleppo aus erfolgt sei. Das erschiene technisch möglich, so eine Verletzung des US-russischen Dekonfliktierungsabkommens hätte aber sicherlich weitreichende politische Konsequenzen.

    Wael meint des Weiteren, Israel habe die Munition nahe Aleppo von F-35 Jets abgeworfen. Das erscheint mir eher unplausibel, denn in den Osten der Provinz Aleppo müssten israelische Jets ja auch erstmal hinkommen, was für sie vermutlich nicht einfach ist. US-Jets sind hingegen bereits da.

    Al Manar meldete gerade, Ali Khamenei habe so etwas gesagt wie, die Ära der Hit-and-Run-Attacken sei vorbei und zukünftig würden Raketenangriffe mit Rakten beantwortet werden. Bei PressTV ist davon aber nichts zu lesen.

  11. Netanjahu will heute um 20:00h Ortszeit eine „dramatische“ Rede im isr TV halten, wo er den Iran beschuldigen wird, den den Iran-Deal JCPOA verletzt und die Welt belogen zu haben.

    1. Bekommen wir jetzt also eine Märchenstunde wie damals von Powel zu den irakischen WMDs nun gegen Iran auf Zionistisch?
      Wie zu erwarten zieht die Mafia nun alle Register um den Krieg zu eskalieren, mit Lug und Trug und sicher in Kürze auch False Flage Anschläge, die man Assad oder den Iranern in die Schuhe schieben wird, nachdem die Mafia und ihre Proxys in Syrien von der Wiederstandsachse immer näher an ihre Totalniederlage gedrückt werden.
      Man will somit einen Krieg gegen Iran der wieder und wie bisher auf Propaganda, Lug und Trug basiert.
      Hoffen wir das beim Gegenschlag dafür weite Teile Zionististans brennen werden.

      1. ElCommandante

        Mit einer erneuten zionistischen Märchenstunde ist zu rechnen. False-Flag-Terror aka Giftgaslügen gibt es ja auch schon reihenweise. Ziel der Hasbara ist es nach wie vor, die Weststaaten dazu zu bringen, sich von Israel als Proxy für einen Krieg gegen Iran einspannen zu lassen.

      2. Nachdem „Israel“ zwei Jahre Zeit zum Fälschen von Dokumenten und anderen „Beweisen“ hatte, hätte ich da nun heute eigentlich von Netanjahu Dinge erwartet, die etwas überzeugender aussehen als ein sorgsam dekorierter Aktenschrank und 100 Silberscheiben.

  12. Ein weiteres Problem, das ich sehe, ist, dass es gewisse politische Kreise gibt, die Russland das Fussballfest verderben möchten (Eröffnungsspiel 14. Juni, Endspiel 15. Juli). Es wäre sehr unschön, wenn Russland in der Zeit der Fussballweltmeisterschaft in ernsthafte Kriegshandlungen verwickelt wäre, oder mit einem erneuten fingierten Terroranschlag konfrontiert würde: es würde die allgemeine Freude doch sehr trüben – also wird Russland alles daran setzen, dieses Szenario zu vermeiden, und das wissen seine Gegner auch!

    1. Da gibt es schon eher einen Tag, den man dafür „verwenden“ kann.

      9. Mai. Tag des Sieges.

      Der Präsident ist auf dem roten Platz. Der Verteidigungsminister ebenso. Und und und.

      Ich bin mir aber sicher, das man dafür Vorsorge getroffen hat.

      1. mitleser
        9. Mai. Tag des Sieges.

        Am 7. ist Amtseinführung und Putin will zur Eröffnung der Krimbrücke anwesend sein, da ist immer noch der 9. möglich.

        Luhansk hat verstärkte Truppenkonzentration gemeldet, die könnten es auch auf Russland abgesehen haben. Ist es Zufall, das Russland Kriegsschiffe anlässlich des Tages des Sieges nach Rostov holt,
        Der Frau May steht gerade das Wasser bis zum Hals. Sicher käme ein Ablenkungsmanöver gerade recht. Das könnte auch ein weiterer Angriff auf Syrien sein.
        Nächste Woche könnte also kritisch werden.

  13. Der verlogen korrupte Netanjau hat ja heute seine Märchenstunde abgehalten und tausende ,,Beweise“ vorgelegt , das der Iran lügt. Selbstredend werden natürlich keinerlei echte Beweise präsentiert weil das ja vollkommen unmodern und für Staaten mit westlichen Werten und Prinzipien atypisch und unwichtig sind. Zumal nach ein paar Tagen eh keiner mehr nach Beweisen fragt.
    Allerdings habe ich die Befürchtung, das Israel in den Krieg eintreten wird und den Iran in Syrien und Iran direkt angreifen wird.
    Das Problem ist? Wie wird Russland reagieren.
    Die Russen versuchen ja alles mögliche um Israel als naja Freund zu behalten.
    Aber wo sehen die Russen die Grenze? Wo ist genug?
    Was sagt PB dazu?

    1. Pawel

      Ich glaube nicht, dass Russland sich auf einen Krieg gegen einen Staat, Israel oder wen auch immer, einlässt, außer vielleicht, wenn Russland angegriffen wird.

      Was Russland stattdessen weiter machen wird, ist Syrien – und Iran – mit soviel Waffen und militärischer Technologie zu versorgen, dass die Achse des Widerstandes sich immer besser selbst verteidigen kann, und das gegen immer potentere Gegner, einschließlich Israel. Angriffe auf Syrien werden nicht mit militärischen Vergeltungsmaßnahmen beantwortet, sondern mit einer immer weiteren Aufrüstung der Defensive Syriens. Russland leistet also vornehmlich Hilfe zur Selbsthilfe.

      1. Es wird nicht ausreichen die Defensive zu stärken. Wenn Russland seine syrischen Basen und die geopolitische Stellung behalten will muss insbesondere der Iran mit Offensivwaffen, die Israel und den F UK US – Truppen und -Proxies wirklich weh tun können ausgestattet werden. Wenn man ein paar Flugzeuge vom Himmel holen kann wird dies nicht wirklich abschrecken, die Abwehr von Cruise Missiles schon gar nicht. Dann schickt man halt nicht 100 +, sondern 1500. Und nicht-ballistische Kurzstreckenraketen sind im Gegensatz zu langsamen Cruise Missiles äußerst schwer abzuwehren. Der Türkei als unsicherem Zweckverbündeten (?) Russlands und NATOmitglied würde dies allerdings nicht gefallen.
        Die lächerliche Medienoffensive, die die ISraelis nach der Pompeovisite gerade starten, lässt mich vermuten, dass Pompeo und Bolton sich gegen Mattis und Dunford durchgesetzt haben und der Iran mit einem Angriffskrieg „beglückt“ werden soll. Wenn Russland die direkte Konfrontation vermeiden will, muss der Iran rasch nicht nur defensiv aufgerüstet werden. Oder Russland gibt das Spiel um die Eskalationsdominanz auf und zieht sich zurück, was allerdings kaum denkbar ist und nicht wünschenswert wäre.

  14. @ElComandante
    ‚Bekommen wir jetzt also eine Märchenstunde wie damals von Powel zu den irakischen WMDs nun gegen Iran auf Zionistisch?“

    @PB
    „Nachdem „Israel“ zwei Jahre Zeit zum Fälschen von Dokumenten und anderen „Beweisen“ hatte, hätte ich da nun heute eigentlich von Netanjahu Dinge erwartet, die etwas überzeugender aussehen als ein sorgsam dekorierter Aktenschrank und 100 Silberscheiben.“

    Also die PowerPoint von Netanyahu wirkte besser vorbereitet und das vermutliche „Titelfoto“ für die Medien ( Text „Iran hat gelogen … etc“, Ordnerregal, CD Wand ) brauchte jedenfalls nur wenige Minuten um z.B. den Weg zu (ORF)ZIB 2,wenn auch nur für wenige Sekunden, zu finden (19:45)!

    Ob Irgendwelche der angeführten Files, Infos, etc. letztendlich wirklich neu sind, den Gentest bestehen und als -stichhaltige Beweise- dienen könnten, kann ich nicht beurteilen, aber die ultraschnelle Verbreitung der Nachricht verheißt (zumindest medial) nichts Gutes.

    Da müsste schon Trump die Zollausnahmeregelung für die EU auslaufen lassen um die Freund- Feindkennung der Mainstreammedien weiter zu verwirren und „westinterne“ Interessenskonflikte zu verstärken, damit sich die Medien nicht ausschließlich mit „Kriegsherbeischreiberei“ oder Nachverhandlung des Atomdeal befassen.

    1. Günther

      Die von Netanjahu präsentierten Dokumente scheinen im Wesentlichen aus Papieren zu bestehen, die der IAEO und den USA spätestens seit 2011 vorliegen.

      Dass Netanjahu daraus nun einen Aktenschrank mit (angeblichen) Ausdrucken davon und 180 Silberscheiben gemacht hat, zeigt schon, dass er es nötig hat, die Dokumente aufzublasen. Man stelle sich mal vor, Netanjahu hätte anstatt des Aktenschrankes mit (angeblichen) Ausdrucken und den vielen Silberscheiben einfach einen USB-Stick mit den gleichen Daten präsentiert. Da wäre jedem sofort visuell klar, wie lächerlich Netanjahus Präsentation war.

      Es ist trotzdem keine Frage, dass diese Propaganda-Attacke ernst ist, vermutlich noch ernster als die Giftgaslügen aus Salisbury und Douma. Auch wenn das augenscheinliche Ziel von Netanjahus Propaganda-Attacke Trump und die USA sind, sind die wichtigeren Ziele dieser Propaganda-Attacke die EU und da insbesondere Deutschland. Trump kann den Iran-Deal schließlich nicht allein rückgängig machen, weil der Deal eine UNSC-Resolution ist. Das geht, wenn Iran, Russland und China zusammenstehen, nur, wenn die fünf westlichen Unterzeichner, also USA, F, UK, D und EU, gemeinsam mit ihrer fünf zu drei-Mehrheit der Unterzeichner den im Deal eingebauten Mechanismus zum „Snapback“ der UNO-Sicherheitsratssanktionen wegen angeblicher Verletzungen des Deals durch Iran nutzen. F und UK dürfte die Israel-Lobby im Zweifel vergleichsweise leicht schaffen können, die harten Nüsse für Israel sind Deutschland und die EU. Die Position der EU hängt natürlich auch stark von D ab. Im Endeffekt bedeutet das, dass die große Schlacht um den Iran-Deal, so es eine gibt, letztlich in Deutschland geschlagen wird.

      1. Paris erklärte das es für den Deal ist. Das perfide Albion (damit meine ich immer Grossbritanien, ab sofort werde ich sie nur noch so nennen) dürfte so oder so mit dahinter stecken. Wo Zionismus ist, stecken Israel und das perfide Albion nicht weit. Nur müssen wirschauen wie viel Wert die Worte und Communicees aus dem Elysee Palast haben.

  15. Auch aus Idlib könnten diese´´ fliegenden Fassbomben gekommen sein! Nahe genug wäre das.
    Das mit der bunkerbrechenden Rakete ist allerdings ein Rätsel.

  16. Irgendwie bekommen die „smarten Sachen“ von denen Trump jüngst faselte mittlerweile einen Sinn. Die von wem auch immer eingesetzten Gleitbomben GBU-39 sind so ein perfides Ding. Erstens haben diese aufgrund der Kunststoffbauweise keinen nennenswerten Radarquerschnitt und können daher nicht wie die Tomahawks „einfach“ geortet und abgefangen werden. Zweitens sind die Dinger spottbillig (im Vergleich zu dem anderen Schiesskram). Drittens können sie in den internen Waffenschächten der Tarnkappen- F-35 (USAF oder IAF) herangeführt werden. Ausgeklinkt werden sie dann in großer Höhe mehr als 100 km vom Ziel entfernt. Wenn schon ein ziviles Verkehrsflugzeug eine Gleitzahl von >10 und ein Segler etwa eine Gleitzahl von > 40 hat, dann kommt eine solche Gleitbombe mit dem Startimpuls in großer Höhe sicher 150 km weit.
    Vom Libanon aus Homs zu treffen ist kein Thema. Aleppo wird schwierig. Aber vielleicht haben die Amis in einer konzertierten Aktion von der Rückseite von Osten her abgeworfen. Wir werden es noch erfahren.

    1. Hotzenplotz

      „Wir werden es noch erfahren.“

      Ja vielleicht, aber nur, wenn die Russen diese Information freigeben. Die wissen zweifellos was da gelaufen ist, halten sich aber erstaunlich bedeckt. Überhaupt kommt mir diese ungewöhnliche Ruhe von Seiten der Russen wie die „Ruhe vor dem Sturm“ vor.

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