Freudenfest in Douma

Während auf der Livecam vom aus Douma herausführenden Checkpoint Wafidin bis jetzt noch Busse mit nach Nordsyrien zu verbringenden Terroristen und ihren Angehörigen zu sehen sind, hielten andere Einwohner von Douma am heutigen Donnerstag ein Freudenfest anlässlich der Befreiung vom Terrorismus ab.

Ruptly hat ein Viedo dazu publiziert:

Al Masdar News berichtete dazu, dass die Terroristen in Douma schweren Waffen bereits an das russische Militär übergeben haben und führende Kommandeure der sogenannten Islam-Armee sich bereits nach Nordsyrien evakuieren lassen haben.

Bezüglich der unter dem Vorwand von – vornehmlich von SAMS und sogenannten Weißhelmen verbreiteten – Giftgasgeschichten aus Douma angekündigten US-Militärangriffe auf Syrien erklärte US-Präsident Trump heute, er habe nie gesagt, wann der Angriff stattfinden solle, und das könne sehr bald oder nicht so bald sein. Bezüglich des Angriffsanlasses erklärte Frankreichs Präsident Macron, er verfüge über Beweise, dass die syrische Armee am letzten Samstag in Douma Chlorgas eingesetzt habe, doch er möchte nicht sagen, was für welche das sein sollen, während gleichzeitig US-Kriegsminister Mattis heute vor dem US-Kongress aussagte, die USA hätten, abgesehen von Posts in sozialen Netzwerken und Medienberichten, keine Beweise dafür. Kreml-Sprecher Peskov erklärte unterdessen, das russische und das US-Amerikanische Militär stünden über eine aktive Verbindung in Kontakt, und diese Verbindung werde auch von beiden Seiten genutzt. Die deutsche Bundeskanzlerin Merkel erklärte derweil, dass Deutschland sich nicht an eventuellen Angriffen auf Syrien beteiligen wird.

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44 Gedanken zu “Freudenfest in Douma

  1. Es ist wirklich Risiko für die USA. Wenn Russland relativ erfolgreich US-Raketen und Bomber abfangen sollte, wird das ein Zeichen sein und die USA werden sich blamieren; eine Lachnummer in der Welt sein. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass Russland etwas nachggiebig sein wird, damit die USA nicht ihr Gesicht verlieren. Russland würde womöglich dem Spuk ein Ende setzen, um Freiräumene (z.B. Saktionsfrage, Ukraine etc.) auszuhandeln.
    Besteht Russland aber den Lackmustest nicht, dann werden die USA wieder auftrumpfen, allerdings die Lage verschärfen (z.B. Ukraine); andererseits ist der Iran auch noch da. Und Syrien wird nicht aufgegeben.
    Wir wissen nicht genau, wie es ausgehen wird. Aber bestimmt nicht gut für die Menschen. Damit zeigten wir (neutralen) Beobachtern, wie primitiv wir noch sind. Aber vielleicht geschieht uns das recht, uns Lämmern, die sich zur Schlachbank führen lassen. Da brauchen wir keine „wissenschaftlichen“ Diskussionen über (aggressive) Aliens (das angebliche Genie Hawkins). Die sind nämlich längst da; solange wir uns nicht wehren. Wie sagte einst Marx sinngemäß: Entweder wird die Zukunft der Menschheit Lebensrot oder Totrot. ich glaube eher letzteres. Aber dennoch gebe ich nicht auf; denn sonst hätte ich schon verloren. Wir Menschen,egal wo, sollten auf die Straße! Bitte tragt das weiter. Nicht Worte, Taten zählen. Verabredet euch zu Hauf zur einer öffentlichen Party, eine Party die aufsteht mit der Faust und gegen die Wölfe tanzt. Alors dance.
    Wir unterstützen Syrien zur Verteidigung seiner Souveränität!

  2. Heute wurde im Deutschlandfunk http://www.deutschlandfunkkultur.de/deutschlands-strategie-im-syrien-krieg-assad-wird-sich.1008.de.html?dram:article_id=415444 Kultur der Politologe Carlo Masala der Bundeswehrakademie zu Syrien befragt. Trotz seiner gegen Ende doch sehr auf Russlandfeindlichkeit bedachten Äußerungen, hat er aber sehr deutlich von Fehlern gesprochen:
    „Der erste strategische Fehler war, dass wir – damit meine ich die europäischen Staaten und die USA – uns von Beginn an auf die Seite einer höchst zweifelhaften Gruppe, die ich jetzt mal als syrische Rebellen zusammenfasse, geschlagen haben, in der Hoffnung, dass diese schon mit ein bisschen Unterstützung in der Lage wären, Assad zu stürzen.“
    „Und schließlich sei der dritte politische Fehler, den man eigentlich bis heute begeht, dass man Assad, einen der wichtigsten Akteure in diesem Konflikt, zur persona non grata erklärt habe, den man in einem Nachkriegssyrien nicht haben wolle.“
    Ansonsten das übliche. Ich werte diese beiden Aussagen als ein Umschwenken der
    Berichterstattung in der Beurteilung von Syrien.
    Auch dass „unsere“ Raute eine Beteiligung an einem Waffengang gegen Syrien ausschließt, werte ich als Zeichen zu einer gewissen realistischeren Politik. Obwohl „unser“ Maasmännchen diplomatisch eine Niete ist und wenig Grund für Hoffnung bietet.

    1. Kurt
      Ich werte diese beiden Aussagen als ein Umschwenken der Berichterstattung in der Beurteilung von Syrien.

      In den Chefetagen einiger ist einigen wohl klar geworden, wie brenzlich die Situation geworden ist und lässt eher die moderaten Leute und Experten ans Mikro. Man hat wohl aus den Lehren des Vietnamkrieges gelernt. Eine aufkommende Antikriegsprotestwelle könnte zu einem erheblichen Problem werden. Diese würde man durch die Fortsetzung der bisherigen Propaganda wahrscheinlich erzeugen. Da steht die Frage des kleineren Übels.

      Nach dem Auftritt von Rüdgers in der gestrigen Talkshow bezweifele ich allerdings, ob das auch bei Politikern angekommen ist, da steht man eher zur Bündnistreue.

  3. Es gibt nur einen „strategischen Fehler“ und der ist, hinzunehmen, dass irgendwelche Geschichten verbreitet werden, in anderen Ländern zum Regierungssturz benutzte bewaffnete Gruppen zu unterstützen, denen mit der Luftwaffe der Weg freigebombt wird und dann auch noch einzumarschieren mit eigenen Bodentruppen. Verbrechen des Aggressionskrieges, für die in Nürnberg Leute gehängt worden sind.

  4. Trump will Amerika wieder “ aufbauen“, hat keine Lust, Steuergelder an den militärisch-ind. Komplex zu verschleudern. Bloß, er hat keine Allmacht, da gibt es so viele player, die das gerade verhindern wollen. Also – abwarten und Tee trinken, bis zum..?

  5. Geile Show.. würde ich sagen, wenn es nicht doch ernst wäre. Trump hat sich wiedermal, um eine Bewegung aufzuhalten, an ihre Spitze gesetzt. Was nun, Monsieur Macron von der Grande Nation? Es gibt doch Beweise… also los! Was würde ich darum geben zu sehen, wenn der Möchtegern-Napoleon allein losschlägt, sich eine blutige Nase holt und mit Schimpf und Schande aus dem Elysee-Palast gejagt wird.

    Douma ist befreit. Das ist selbstverständlich ein Non-Event. Dem Westen gehen langsam die potentiellen Orte für Giftgas-Angriffe aus.

    1. Ich könnte mir auch vorstellen, dass Trump nur zu gerne sehen würde wie Macaron alleine loszieht und USA wedeln ein paar Fähnchen „super macht ihr das!“.
      das würde zu einem die französich-deutschen beziehungen und deren bestrebung für EU armee etc belasten. schließlich will merkel nicht, aber macron schon.

  6. Heut hab ich den Artikel bei Telepolis über die Skripals gelesen.
    Das ist ja ein Fake unbeschreiblich.

    ,,Das OPCW-Team kam nach Proben von den Hotspots in Salisbury sowie nach Blutproben der beiden Skripals und des Polizisten Nick Bailey, der auch kurzzeitig im Krankenhaus behandelt worden war, zu diesem Ergebnis. Bei dem Nervengift habe es keine Verunreinigungen gegeben. Die zwischen dem 19. und 23. März entnommenen Proben haben dieselbe „toxische Chemikalie“ nachgewiesen, die das britische Militärlabor zuvor identifiziert hatte.“

    Die drei Proben wurden mit einer Probe verglichen, die das britische Militär zur Verfügung gestellt hat.
    Ist das ein Witz oder verstehe ich das falsch.
    Wenn ich einen Liter Scotch Whiskey in 4 Flaschen fülle und dann miteinander vergleiche, kommt da das selbe Ergebnis raus wie bei der OVCW. Alle 4 Identisch. Logisch, ist ja die selbe Charge.

    Frage. Woher stammt die Chemikalie der britischen Millitärs?
    Wenn es Nowitschok ist.: Warum wusste die OVSW nichts davon? GB wäre verpflichtet diese zu melden.
    Woher stammt das Nowitschok?
    Hat Porton Down das Zeug hergestellt?
    Die OVCW hat 3 Wochen für die Untersuchung gebraucht. Warum konnte Porton Down das an einen Tag feststellen?

    1. Pawel

      Ich glaube, du verstehst da was falsch. Die OPCW hat sich sowohl britische Proben geben lassen als auch eigene Proben, und zwar sowohl Proben von Menschen als auch Umgebungsproben, gezogen, die dann alle analysiert, und dann gesagt, unsere Untersuchung kommt zum gleichen Ergebnis wie die britische Untersuchung.

      Um mal in deinem Scotch-Vergleich zu bleiben: die Briten haben drei Blutproben und eine Probe von einem in der Umgebung der Personen gefundenen Glas mit einer Flüssigkeit gezogen, und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass in allen vier Proben Scotch „oder etwas ähnliches“ nachgewiesen werden kann. Die OPCW hat dann Blutproben von den gleichen Personen gezogen, ebenfalls einen Abstrich von der Umgebung gemacht (einen Abstrich von derin Flasche mit unbekannten Inhalt) und hat sich zusätzlich jeweils eine Teilmange der vier britischen Proben geben lassen, und dann festgestellt, dass alle acht Proben genau die verdächtige Substanz (Scotch „oder etwas ähnliches“) enthielten, wie es die Briten behauptet haben. Siehe hier:

      https://www.opcw.org/fileadmin/OPCW/S_series/2018/en/s-1612-2018_e_.pdf

      Wer sich an meine Einschätzung der Dinge vor ein paar Tagen erinnert, wird sich nicht wundern, dass mich das überhaupt nicht überrascht.

      Was ich hingegen bemerkenswert finde, ist, dass die OPCW sagt, dass sie genau die Substanz gefunden haben, von der die Briten ihnen gesagt hätten, dss sie da zu finden sei, und zusätzlich die Erkenntnis gewonnen haben, dass die Substanz hochrein sei, aber sie partout nicht sagen wollten, welche Substanz sie denn nun genau gefunden haben. Die Geheimniskrämerei geht dabei so weit, dass die OPCW sogar den eigentlichen Untersuchungsbericht zur Geheimsache erklärt und stattdessen nur eine Zusammenfassung veröffentlicht hat.

      Der kriminalistische Hintergrund, um das genau verwendete Gift so ein Geheimnis gegenüber der Öffentlichkeit zu machen, erschließt sich mir noch nicht. Das könnte meiner Meinung nach eher als kriminalistische Taktik ein Indiz dafür sein, dass die OPCW irgendetwas interessantes herausgefunden hat, was die Öffentlichkeit nicht wissen soll, weil es furchtbar peinlich für die Briten ist.

      Aber: Verschiedene Staaten aller Art bekommen angeblich doch Zugriff auf den detaillierten Bericht, und wird davon ausgegangen, dass ein Staat hinter der Tat steckt, dann müsste man auch davon ausgehen, dass der Staat ohnehin weiß, was für ein Gift das war und woher es kommt. Einzig die Öffentlichkeit bleibt im Dunkeln, und das auch nur so lange, bis ein Staat, der Zugang hat, den detaillierten Bericht der OPCW leakt.

      1. Die OPCW hatte eigene Proben von DIESEM Gift?
        Wo steht das?
        Im Bericht steht nur das das Ergebnis das selbe ist wie bei den Briten aber nicht das sie IHRE Proben mit denen der Briten verglichen haben.
        Sie haben im Grunde genommen nur das verglichen was sie in und von Großbritannien bekommen haben.

      2. Eine logische Erklärung ist doch: die Scripals haben sich am englischen Essen den Magen verdorben. Ob da was reines gefunden wurde, mag sein. War es gut gefiltert dann. Dass daraus ein Krieg entstehen kann (soll?) ist aber sehr bedenklich.

      3. Parteibuch

        “ Was ich hingegen bemerkenswert finde, ist, dass die OPCW sagt, dass sie genau die Substanz gefunden haben, von der die Briten ihnen gesagt hätten, dss sie da zu finden sei, und zusätzlich die Erkenntnis gewonnen haben, dass die Substanz hochrein sei, aber sie partout nicht sagen wollten, welche Substanz sie denn nun genau gefunden haben. “

        Ich finde dass das nicht nur bemerkenswert ist, sondern richtig zum Himmel stinkt.

        Was ich nun wirklich gar nicht nachvollziehen kann, ist, dass das Parteibuch der OPCW offenbar blind zu glauben scheint. Gibt es dafür einen besonderen Grund?

        Wenn ich mich nicht irre, wäre die OPCW eine der wenigen, wenn nicht gar die einzige, für die Meinungsmanipulation wichtige Organisation, die nicht unter Kontrolle der zionistischen Globalisten stünde.

        Wenn der folgende Artikel nicht auf Lügen beruht, was ich nicht glaube, bestätigt er genau das. Die OPCW ist nicht unabhängig…

        https://www.motherjones.com/politics/2002/06/coup-hague/

        Hier gibt es übrigens noch den OPCW-Bericht auf deutsch…

        http://www.russland.news/die-opcw-bestaetigte-die-anwendung-des-novichok-im-fall-skripal/

      4. leo

        Deine Annahme, dass ich der OPCW blind glaube oder überhaupt glaube, ist falsch.

        Gerade die politisch beeinflussten Exekutivberichte der OPCW werden, wie aus Syrien bekannt, heftig manipuliert. Etwas besser sieht es mit den Detailberichten aus, die aus konkreten OPCW-Labors kommen. Da ist, soweit ich das einschätzen kann, weniger politische Manipulation im Spiel. Aber genau die werden im Fall Skripal von der OPCW geheimgehalten.

      5. Parteibuch

        Pardon, dann hatte ich deine Ausführungen missinterpretiert.

        “ Das könnte meiner Meinung nach eher als kriminalistische Taktik ein Indiz dafür sein, dass die OPCW irgendetwas interessantes herausgefunden hat, was die Öffentlichkeit nicht wissen soll, weil es furchtbar peinlich für die Briten ist. “

        Ja, z.B. dass gar keine Vergiftung vorliegt.

        Liebe Leute, lasst euch doch nicht von diesen Berufslügnern irreführen. Es glaubt doch auch niemand hier, dass es einen Giftgasanschlag in Gouta gegeben hat. Das kann doch für die Skripal-Inszenierung ebenso zutreffen. Die OPCW übernimmt hier die Rolle der Weißhelme.

  7. Die Russen haben direkt bei den Briten nachgefragt, woher das Gift stammt und wieso sie in deren Besitz sind obwohl die OPCW dieses Gift nicht besitzt.
    Die Briten hätten das Gift bei der OPCW melden müssen.
    Und die Clinton hat ja vor Jahren ihre Diplomaten dahingehen gebrieft, nichts über Nowitschok zu erzählen.

    1. Pawel

      Du scheinst noch nicht zu verstehen, was die OPCW gemacht hat. Lies nochmal das Dokument der OPCW, was ich dir oben verlinkt habe.

      Mitarbeiter der OPCW haben den drei Verletzten Proben vom Blut (und vielleicht noch anderer Körperstoffe) entnommen und Umgebungsproben gezogen, was konkret vermutlich unter anderen heißen dürfte, dass sie mit Wattestäbchen über den Türknauf der Skripals und vielleicht noch einige andere Orte, etwa Kleidungsstücke, gestrichen haben. Außerdem hat die OPCW sich jeweils eine Ecke von den Proben abschneiden lassen, die die Briten analysiert haben.

      Diese ganzen Proben hat die OPCW dann in ein Vertragslabor in den Niederlanden zur Untersuchung gegeben. Das genannte niederlädische Labor, OPCW Laboratory in Rijswijk, hat dann die Untersuchung in entsprechend qualifizierten OPCW-Vertragslaboren durchführen lassen. Wie die Untersuchung dann genau von wem gemacht wurde, dürfte im detaillierten Bericht drinstehen, der geheim ist. Aber gesagt wird in der Zusammenfassung, das Labor der OPCW habe genau das Nervengift gefunden, was die Briten (ihnen gegenüber) behauptet hätten, dass sie finden würden, und das in hochreiner Form. Dazu, um welches Nervengift es sich dabei konkret handelt, hat die OPCW in ihrer Zusammenfassung allerdings nichts gesagt. Ob es für Tests zum Nachweis eines Nervengiftes notwendig ist, das Nervengift zuvor mal selbst, jedenfalls in sehr geringen Dosen, hergestellt zu haben, scheint mir umstritten zu sein.

      Im Fall der Gifte der Novichok-Klasse scheint die Lage jedoch so auszusehen, dass in den vergangenen Jahren unter anderem tschechische und iranische Forscher in wissenschaftlichen Magazinen darüber berichtet haben, wie sie solche Gifte, eben zur Entwicklung eines Nachweises oder einer Behandlungsmethode bei Vergiftungen, hergestellt haben. Davon, dass Forscher aus anderen Ländern in den vergangenen Jahren zu den gleichen Zwecken auch Gifte der Novichok-Klasse hergestellt haben, scheint allgemein ausgegangen zu werden. Der Leider des britischen Labors in Porton Down hat auf eine entsprechende Frage von Journalisten bezüglich Porton Down vor wenigen Tagen offen die Antwort verweigert, was man angesichts der Umstände vermutlich getrost als Eingeständnis werten darf, dass die Annahme zutreffend ist. Da Gifte der Novichok-Klasse, unter anderem auf Betreiben von Hillary Clinton, entsprechend der OPCW-Regeln nicht zu den verbotenen Stoffen gehören, kommt diese Erkenntnis auch nicht sonderlich überraschend.

      1. Das die OPCW nicht richtig neutral ist hab ich schon gemerkt.
        Allein das der endgültige Bericht geheim sein soll ist ja bezeichnend und enttäuschend.
        Bezüglich der Vergleichsprobe beziehe ich mich auf die Forderung der Russen an die Briten die Herkunft des Vergleichsstoffes zu erklären.
        Soweit ich verstanden hab , hat jede Produktionsstätte seinen eigenen ,,Fingerabdruck“.
        Genau wie man Mineralien und Metalle einer bestimmten Förderregion zuordnen kann, kann man auch den Produktionsort eines Giftes zuordnen.
        Und die OPCW hatte diese Probe nicht.
        Sie haben im Grunde genommen nur das verglichen was sie in und von Großbritannien bekommen haben. NICHTS EIGENES, NUR BRITISCHE PROBEN.
        Und da bin ich wieder bei meinem Whiskey.

      2. Pawel

        Bisher hat niemand erklärt, dass irgendwelche Tests mit Vergleichsproben gemacht worden seien, aus denen sich Rückschlüsse auf das Labor ziehen lassen würden, in dem das eingesetzte Gift hergestellt wurde.

        Alle im Fall Skripal untersuchte Proben sind bislang Proben, die aus den Körpern der Geschädigten oder von mutmaßlichen Ausbringungsorten stammen. Das gilt sowohl für Porton Down als auch für die OPCW. Denkbar wäre natürlich, dass trotzdem auch schon geheime Tests mit Vergleichsproben von in verschiedenen Labors hergestellten Giften ähnlicher Art gemacht wurden, um Rückschlüsse auf das Herstellerlabor ziehen zu können, aber dazu wurde bislang öffentlich nichts gesagt.

        Offiziell wird erklärt, Porton Down und die OPCW hätten zwar das verwendete Gift übereinstimmend identifiziert, aber sie haben keine Ahnung, wo das Gift herkommt, und die britische Regierung hatte gelogen als sie zuvor das Gegenteil behauptet hat. Es könnte dem gegenwärtigen Stand der offiziellen Verlautbarungen folgend also beispielsweise auch „Israel“ als Quelle des verwendeten Giftes in Frage kommen, was dem Fall natürlich einen ganz anderen als den jetztigen Anstrich geben würde, wenn es denn so wäre.

      3. Proben hin oder her, in einem vollkommen verdreht rückwärts laufenden Verfahren, bei dem zuerst das Urteil feststeht, statt Schuld, Unschuld bewiesen werden soll, zur anschließenden Beweisaufnahme keine Vertretung der Angeklagten zugelassen ist und dann das Ergebnis geheimgehalten wird, steht bis jetzt nur eines fest: die Ankläger haben sich damit zu Hauptverdächtigen gemacht.

      4. clearly

        Dadurch, dass die Ankläger bereits der Verwendung einer dreisten Lüge (Gift „aus Russland“) in ihrer Anklage überführt wurden, wird ihre Position auch nicht gerade besser.

  8. Phoenix-Runde vom 12.04. zum Thema „Giftgasattacke in Syrien“ mit Prof. Meyer, der überzeugend darlegte, dass nicht nur diese Giftgasattacke, sondern auch die davor von Dschiadisten inszeniert waren. Mit sehr viel Faktenwissen. Der Moderator war irritiert. Unbedingt sehenswert:

    http://phoenix.de/content/2566858

  9. Dunford und Mattis sind ja welche die gegenüber dem Deep State nicht freundlich gesinnt sind. Hatten auch die Show letztes Jahr eingefädelt, einen WWIII wollen sie mit ihren Russischen Pendants auch verhindern. Jetzt die Frage gibt es solche Leute auch in der Britischen Armee oder Französischen Armee? Oder sind die Generäle aus den 2 qualitativ stärksten nicht US NATO Ländern Deep State Befürworter und wollen absoluten Krieg. Das scheint mir wichtig zu sein das auch manche von dort mitziehen sonst können die USA zu leicht in die Misere eines Weltkrieges hineingezogen werden.

    1. macho

      Nein, soweit mir bekannt gibt es solche Leute nicht im aktiven Personal der britischen und französischen Armee, da sitzen bloß israleische Lakaien. Deren Problem ist aber, dass die britische und französische Armee zu schwach sind, um in Syrien selbst irgendwas Substantielles auszurichten. Darauf, wie Trump und Putin mit der Gefahr einer außer der Reihe tanzenden Provokation zionistisch motivierter britischer oder französischer Militärs umgehen, bin ich auch neugierig.

      Möglicherweise läuft das US-russische Szenario darauf hinaus, die Kriegslust der britischen und französischen Zio-Regimes durch ständige US-amerikanische Verzögerungen zu crashen. Aber andererseits ist auch denkbar, dass Macron und May in die Show eingeweiht sind und mitmachen. Die Bevölkerungen Britanniens und Frankreichs sind schließlich ohnehin nicht gerade begeistert von einem neuen Nahostkrieg, und dann womöglich auch noch einem, der nicht nur gegen Syrien, sondern auch gegen Iran und Russland geht. Wenn May und Macron oder beide in die tatsächlichen Planungen eingeweiht sind, dürfte ihr Militär da vermutlich auch nicht befehlswidrig querschießen. Was ich jedenfalls nicht glaube, ist, dass Briten, Franzosen und die sonstige Koalition der Willigen, aka Saudis, UAE und Bahrainis, ohne die USA losschlagen können.

      Israel wird sich, obwohl letztlich vor allem Israel hinter dem ganzen Krieg gegen Syrien steckt, da selbst ohnehin mal wieder fein raushalten wollen. Israel setzt schließlich viel lieber Amis, Europäer und Jihadis zum Krieg führen für Israel ein als die Kriege selbst zu führen. Beim Selber-Krieg-Führen könnte ja ein Israeli verletzt werden. Aber wer weiß: vielleicht stellen Trump und Putin mit dem ganzen Spektakel Israel auch erfolgreich eine Falle, politischer, militärischer oder welcher Art auch immer. Der Speck einer Falle, der Israel verheißt, endlich zum langersehnten US-Krieg gegen Iran kommen zu können, dürfte für Israel jedenfalls sehr verlockend sein, und da könnten sie sehr hohe Risiken eingehen, was sich später als fehler herausstellen könnte.

      1. Ich hörte jedoch das manche Französische Militärs zurücktraten weil sie nicht den Kurs mittragen wollen. Ich muss noch den Artikel finden. Und ja UK/Frankreich sind zwar ansich qualitativ starke Armeen aber wirklich zu schwach um alleine Russische Air Defence zu penetrieren mit einem Angriff. Mit ihren schwachen Golflakaien so oder so nicht.

        Gerade in Frankreich sind Kriegskurse extrem unpopulär und es gibt immer wieder Aufstände wegen Neoliberalen Reformen. Gerade auch Arabische Migranten sind dagegen. Mittlerweile ist auch UK generell anti Krieg seit Tony Blair. Was früher nicht so war. Brits waren sonst ein Kriegsvolk. Immerhin hat Blair es mit seinen Lügen ausgetrieben. Dem würde ich nicht mal sofort glauben wenn er sagt es regnet und ich stehe draussen im Regen, ich würde es checken ob es stimmt.

        Dazu sind die UK/F Armeen zu klein, Russland hat um längen besseres Equipment. Ich sehe die Sorge das sie es trotzdem versuchen werden. Andererseits müssen May und Macron höllisch aufpassen da Corbyn und Le Pen auf ihre Chance wittern und beide Antikrieg sind. Russland/Syrien/Iran kann UK/F/Golfstaaten crushen. Im Libyen Krieg brauchten UK/F ja US Hilfe, weil sie keinen genügenden Nachschub hatten um Gaddhafi zu zweit zu bombardieren, sprich wenig Bomben. Das zeigt das diese Staaten eigentlich den Schuss nicht gehört haben oder einfach auf stark spielen.

        Ich habe das Gefühl das auch die Führungen dieser Staaten entweder von den USA von denen sie absolut abhängig sind oder von sich aus zögern aus Angst ihre Machtbasis zu verlieren. Ohne die USA könnten UK/F keine erfolgreichen Militäraktionen ausführen. Operation Barakhane ist zum Beispiel ein massiver Fehlschlag seitens Frankreich in der Sahelzone.

  10. Chinas ANkündigung, seine MARINE im Mittelmeer der Russischen anzuschließen, hatte bewirkt, dass allesamt Kriegstreiber, angefangen mit USA, plötzlich in Schockstarre verfallen und nachdenklich ihre Position zuüberdenken beginnen, sodass sich die Lage entspannen wird.
    Fazit, dass diese weißbehelmten *** auf der Abschussliste nun den Vorrang haben.

  11. Ich habe gestern in einem total inoffiziellen Chat (syrischen), den ich hin und wieder besuche und der schon mehrmals höchst interessante Einsichten geboten hatte, gelesen, dass das prompte Rückwärtsrudern einer Kombination aus zwei Ereignissen geschuldet ist:
    Putin soll dem amerikanischen Botschafter in Moskau in einem knappen 10-Minütigen Gespräch (eher Monolog) mitgeteilt haben, dass die US-Golfbasen bei einem relevanten Angriff gegen Syrien ein legitimes Ziel darstellten. Wenig später hätten die Chinesen den Amerikanern zu verstehen gegeben, dass sie zwar „öffentlich sehr leise, im Angriffsfalle jedoch sich sehr laut und bestimmt den Russen“ anschließen würden…

    Nur zur Teilung mit „meiner“ Community. Habe schon schlechtere „Gerüchte“ serviert bekommen…

    1. Ich glaube eher das es ein Plan von Trump und seinen antizionistischen Militärs war die verbale Schiene extrem hochzufahren so das ein Angriff jede Minute möglich sein könnte, aber man nie die Absicht hatte wirklich was zu machen. So das man die Bevölkerung auf anti-Krieg einstimmt um dem Deep State massiv die Basis für Angriffe zu entziehen. Psyop gegen Deep State. Tolle Schachzüge seitens Trump. Sicher auch mit Gerasimov und Schoigu und Putin mit Dunford, Mattis und Trump abgesprochen. Ich glaube eigentlich nicht das Macron und May eingeweiht wurden. Ich denke eher denen wurden die Hosen entzogen. Bei May könnte mir nach der Skripal Affäre gar nicht vorstellen, bei Macron ein bisschen eher.

  12. Zum erwarteteten Feuerwerk: Es ist gar nichts so einfach ein Szenario zu finden, welches einerseits die syrische Regierung in irgend einer Form beeindrucken könnte und gleichzeitig völlige Sicherheit für jeden russischen Staatsbürger beinhaltet. Die islamistische Terroristen hoffen immer noch auf ein Libyen-Szenario. Falken scheinen davon auszugehen, dass Russland den Tod eigener Soldaten hin nimmt, so lange nicht Russland selbst angegriffen wird. Russland und insbesondere der Iran wissen, dass nach Syrien sie als nächstes auf der Liste stehen. Sie die Front lieber in Syrien halten als zu warten, bis sie im eigenen Land kämpfen müssen. Israel sich etwa einen Angriff gegen den Iran mehrfach überlegt so lange es asynchrone Antworten auch aus libanesischen und syrischen Staatsgebiet geben könnte.

    Die Flugabwehrfähigkeiten sind nicht gut genug, dass „nur“ verteidigt werden könnte. Zudem ist klar, dass die Flugabwehrkräfte immer das erste Ziel sind. Wer sagt denn, dass nach einer Welle von Marschflugkörper nicht Jets auftauchen? SA oder Israel könnte in genau so einer Situation ihre eigene Aktivitäten starten. Alleine die Gefahr von Mißverständnissen ist einfach extrem hoch. Es kommt dann schnell die Logik, dass eine Plattform schon mal vorsorglich angegriffen wird, bevor die dortigen Angriffwaffen gestartet sind.

    In der Hinsicht ist es gut, dass die Flotten der USA, mit großen weiteren Schlagkapazitäten, gar nicht vor Ort sind.

    oh – und ich bin gespannt, welchen Staat jetzt gleich als verantwortlich für den Giftgasangriff gemacht wird – von russischer Seite.
    https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/68273-russischer-aussenminister-auslandische-geheimdienste-inszinierten-duma-chemie-angriff/

    1. Damit können eigentlich nur die Briten gemeint sein, die auch ich für die Organisatoren der Duma-Kampagne halte (eventuell in Kumpanei mit dem französischen Geheimdienst). Wäre es die CIA mit Billigung der US-Regierung gewesen, würde man in Washington nicht nach über eine weitere Aufklärung des Vorfalls debattieren und hätte auch schon längst militärisch zugeschlagen. Nein, die Verbrecher sitzen einmal mehr in der City of London, Macron ist dabei nur ihr Kettenhund.

  13. In einem Artikel, der aktuell bei Telepolis erschienen ist , nimmt Thomas Pany, ein Journalist, der mir (mal mehr, mal weniger) als „Fähnchen im Wind“ bekannt ist, die jüngsten Äußerungen des Leiters der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, unter die Lupe.

    Ischinger beklagt demnach die „unbedeutende“ Rolle Europas im derzeitigen Syrienkonflikt, obwohl Europa doch die Folgen, gemeint sind hier die Flüchtlingsströme, des Syrienkrieges direkt zu spüren bekomme. Ischinger führt weiter aus: „Unsere Ansätze westlicher Syrien-Politik sind gescheitert“, nach sieben Jahren Syrien-Konflikt stünde man „vor einem Scherbenhaufen westlicher, im Übrigen damit auch europäischer und deutscher Syrien-Politik“. Ischinger erinnert ferner daran, dass auch wichtige Vertreter der Bundesregierung vor Jahren getönt haben, Assad muss weg. Was wir jetzt erleben ist, dass Assad nicht nur im Amt bleibt, sondern von wesentlichen äußeren Kräften unterstützt wird. Die USA haben sich als zentraler Akteur ja schon aus dem Rennen genommen. Trump hat vor kurzem angekündigt, dass er beabsichtige, die in Syrien sitzenden amerikanischen Einheiten zurückzuziehen

    https://www.heise.de/tp/features/Syrien-Was-ist-denn-dann-unser-Plan-4024008.html

    Wenn sich Pany das nicht komplett aus den Fingern gesogen hat, finde ich diesen, eigentlich in die Kategorie „Schrott“ gehörenden Artikel, insofern interessant, dass er mich an das Jahrestreffen der Mafiabosse in Miami (Manche mögen’s heiß) erinnert, wo der „Kleine Bonaparte“ beklagt, dass der letzte Raubzug nicht so gut gelaufen ist und „Gamaschen Colombo“ als Schuldigen ausgemacht hat.

    Nun hat Ischinger nicht das Format eines „Kleinen Bonaparte“, bezeichnend finde ich aber den hierbei deutlich werdenden Grad der Verkommenheit, wenn man so offen und in aller Öffentlichkeit ein gescheitertes Verbrechen beklagt. Wo um Himmels Willen sind wir hingekommen, wenn sich das Verbrechen so öffentlich zeigen darf, ohne mit Strafe rechnen zu müssen. Wenn es nicht so peinlich wäre, würde ich sagen: „Putin hilf uns“, den wir können uns offensichtlich nicht selbst helfen.

    1. Politik ist immer interessengeleitet; und sollte ausnahmsweise mal ein „Wert“ die Politik bestimmen, dann ist ausnahmsweise dieser Wert an sich das Interesse (hat jemand konkrete Beispiele dafür? )

      Insofern muss man Politik als auch das beschreiben, was sie ist, anstatt dieses Gelaber von hehren Menschenrechten, Freiheit und „Frieden“, um trotzdem die schlimmsten Diktatoren zu stützen oder die Kalifats-Errichter als Rebellen zu feiern.

      Also: Politikbeschreibung die die Interessen offenlegt ist immerhin besser als das dumme Geheuchel.

      Und ja, dann sieht man die Fratze, deshalb spricht man lieber von „Menschenrechten“.

      1. andreas

        Bin mir nicht sicher, ob du darauf hinaus wolltest…

        „Werte sind moralisch als gut befundene Eigenschaften, Qualitäten oder Glaubenssätze und deshalb auch im allgemeinen Interesse.“

        Mir ging es eher um die Dreistigkeit der Kriegsverbrecher oder deren Unterstützer, die immer unverhohlener aus ihren Löchern gekrochen kommen und sogar öffentlich beklagen, dass sie sich mit ihren Verbrechen nicht durchsetzen können.

        Das ist beinahe so, als wenn ein Bankräuber das moralische Recht zu haben glaubt, der Polizei vorzuwerfen, seinen letzten Bankraub verhindert zu haben, und das dann von der Öffentlichkeit als legitim hingenommen wird.

  14. https://de.sputniknews.com/politik/20180413320322356-c-waffen-provokation-verwickelt-russland-schiebt-beweise-nach/
    Und der Verdächtige aus Sicht von Russland ist: Großbritanien.
    Vielleicht findet man noch mehr Menschen, welche auf dem Videomaterial zu sehen waren. Die 500 angeblichen Verletzten können sich ja nicht in Luft aufgelöst haben. Wo diese Menschen jetzt sind bzw. wo die Leichen der 42 verstorbenen begraben worden sein sollen, müsste nachträglich ja aufgeklärt werden können.

    Gleichzeitig ist ja unklar, ob der tiefe Staat von Großbritanien nachlegt und die Kampagne am laufen hält. In einem dritten Ort Russland mit C-Waffen in Verbindung gebracht wird. Die nächsten drei / vier Wochen bleiben sehr kritisch.

  15. Das klingt gut:
    https://de.sputniknews.com/zeitungen/20180413320327458-syrien-kuestenwache-gefahr-us-navy/

    Sollte Trump doch nicht bluffen, hoffe ich, es gibt ordentlich auf den S*** für die Globalisten. – Bitte entschuldigen Sie mein Klatschianisch: Wenn man todmüde von der Arbeit kommt und überall größenwahnsinnig-idiotisches Kriegspropaganda-Gesabber liest, ist man leicht genervt.

    Schön ist daran nur die Selbst-Demaskierung einiger Groß-Töner: Die FDP z. B. hat sich als Wahl-„Alternative“ (für diejenigen, die zu feige waren, AfD zu wählen) heute wohl selbst in´ s Aus gekickt.

  16. Info

    „Dr-Michael Lüders zur Situation zwischen den USA und Russland am (11. 4. 2018) “
    (Video 5:29 min de, aus Phönix TV )

    youtu.be/_x7v-fdEFro

    mfg

  17. ***
    Wael 🇸🇾 @WaelAlRussi 30 Min.Vor 30 Minuten

    #ISIS is using the current tension in #Syria
    And they launched an offensive near Al Mayadeen east of Syria.
    ***

    Die syrische und russische Luftwaffe sind vor allem beschäftigt, nicht am Boden zerstört zu werden, das nutzt ISIS.

    Zum Glück, beziehungsweise durch strategisch richtiges Handeln, sind die anderen „Rebellen“ nicht mehr dazu in der Lage, durch verschiedene Gründe.

    Daran sieht man aber, wie dünn der Faden war, und auch immer noch ist; Russland kann heftig zurück schlagen im Nahen Osten/Mittelmeer, aber es kann dort keine Flugzeuge stationiert halten, wenn die Amis es wirklich darauf anlegen (und die israelischen Kapazitäten sind auch nicht unerheblich und direkt vor Ort).

  18. Wie sieht es bisher aus in Douma „Giftgasattacke“.

    Die Weißhelme haben Filme mit Toten vorproduziert.
    Bei diesen haben sie für jeden ersichtlich mehrere Versionen gedreht, mal mehr, mal weniger Tote, das fiel sogar einem BBC-Unterstützer auf (den tweet hat er wieder gelöscht, aber dann doch zugegeben, dass es so war, wenn ich recht erinnere).

    Da können tote Menschen mit Giftgassymptomen zurechtgemacht worden sein, oder sogar Lebende mit giftigen Stoffen umgebracht worden sein.

    Aber es sieht nicht so aus, als ob das in Douma stattfand.

    Dann gibt es die Filme aus Douma, siehe im letzten Artikel vom EPB, mit starken Ungereimtheiten („Giftgasbehälter“ liegt auf einem Bett, ohne Gasmaske in die „Giftgaszone“, hektisches Rumrennen mit Kindenr auf dem Arm und daneben schlendert ein vollkommen Unbeteiligter entspannt vorbei in der behaupteten Todeszone)

    Solche Aufnahmen vor Ort braucht man zwingend, damit „Bellingcat“ dann „forensisch“ eine Geolocation vornehmen kann.
    Nun hat man damit den Ort und kann beliebig Proben nehmen, wird wohl ein Eigentor für die Filmproduzentenbude.

    Und sie haben Filme aus dem Krankenhaus, Panik, Wasserabwaschungen; da gibt es heute den Film mit den beiden Beteiligten, die sagen, ein Mann mit Kamera kam rein und hat Giftgas gerufen und die Panik gestartet, es wurden keinerlei wirkliche Gassymptome gefunden.

    Den Terroristen ist alles zuzutrauen, auch, dass sie viele Menschen vergiftet haben für ihre Videos. Wenn sie wirklich die Ausnahmen mit den echten Toten woanders gedreht haben, kann man vor Ort natürlich auch keine falschen „Giftgasopfer“ finden.

    Und danach sieht es derzeit aus.

    1. Also mal ehrlich, mit Moulagen kann man jede Krankheit und Verletzung nachbasteln, das gibt es doch schon seit zig Jahren. Viele fallen darauf herein, weil sie es eben nicht wissen.

      1. Die Weißhelme liefern die Bilder.
        Daneben brauchen sie auch noch Laborbeweise, dass Gift verwendet wurde.
        Insofern wird wohl auch immer Gelände verseucht, und auch Menschen mit Gift in Berührung gebracht; wahrscheinlich auch Lebende, um möglichst „echte“ Beweise zu erhalten.

  19. Ivan Sidorenko bringt ja immer Bilder von syrischen Truppen, die ISIS-Hunter massieren sich wohl um Yarmouk; die „Palästinenser“ waren ja schon länger da, Bilder vom Tiger gibt es auch, allerdings ohne Ortsangabe.

    Und 11 Kommandeure von ISIS seien schon geflohen, zur Erhaltung der Moral machen die Terroristen jetzt Militärparaden.

    Hat jemand Informationen, wie dort ein Szenario ohne komplette Vernichtung, was auch zahlreiche Opfer der SAA bedeuten könnte, aussähe?

    An anderen Fronten gibt es gutes.

    ***Ivan Sidorenko @IvanSidorenko1 2 Std.Vor 2 Stunden

    #Syria Large convoys of Nour al-Din al-Zenki Movement and #FSA 9th Division coming from Euphrates Shield Areas arrived in Aleppo’s western countryside to prepare for what they called the battle to liberate Idlib and block Hayat Tahrir Al-Sham #HTS
    ***

    Al Zenki gegen AL Kaida, da dürfen doch auch Pazifisten Krieg nicht ganz so schlimm finden.

    Angenommen, die AMis wollen wirklich raus.

    Sie können nicht so einfach wie die Terroristen ihre Headquarters mit allen Beweisen verbrennen; laufen doch die angeheuerten und bezahlten und ausgerüsteten und trainierten Terroristen noch herum.

    Sie auf diese Art sich gegenseitig abrüsten zu lassen wäre doch ein sinnvoller Schritt, nicht?

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