Syrische Streitkräfte haben Kampfhandlungen gegen Terroristen in Douma wieder aufgenommen

Wie die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA mitteilte, hat die syrische Luftwaffe am heutigen Freitag nordöstlich von Damaskus Angriffe auf Stellungen von Terroristen in Douma geflogen, nachdem diese den humanitären Korridor und umliegende Gegenden mit Artillerie beschossen hatten und sie sich außerdem nach wie vor weigern, entführte Personen vereinbarungsgemäß freizulassen.

Zwischenzeitlich soll die syrische Armee inoffiziellen Informationen zufolge auch mit Bodentruppen gegen Terroristen der Islam-Armee in Douma vorgehen.

Wael meint, die Armee habe bereits den ersten Defensivring der Terroristen um Douma durchbrochen.

Was den Kriminalfall Skripal angeht, so beschuldigt nun die Tierschutzorganisation PETA die britischen Behörden, für den „tragischen“ Tod der Haustiere von Sergej Skripal verantwortlich zu sein, und fordert eine Untersuchung.

17 Gedanken zu “Syrische Streitkräfte haben Kampfhandlungen gegen Terroristen in Douma wieder aufgenommen

  1. Oh oh, wenn sich die Tierschützer einschalten, dann wird es schmutzig…

    Gary Aitkenhead von Porton Down hatte ja eine Richtigstellung im Sky-Interview zu Protokoll gegeben, dass eben keine russische Urheberschfaft des untersuchten Stoffes nachweisbar ist. Er sagte aber auch, dass es kein bekanntes Gegenmittel für „Novichok“ gibt. Hier wurde er von Prof. Ferrada de Noli mittels diesem Tweet berichtigt (2018 wurde auf 2010 korrigiert)

    1. „Gary Aitkenhead von Porton Down hatte ja eine Richtigstellung im Sky-Interview zu Protokoll gegeben, dass eben keine russische Urheberschfaft des untersuchten Stoffes nachweisbar ist.“

      Kluge Entscheidung, denn hätte er das Gegenteil behauptet, könnte Russland mal der Frage genauer nachgehen, wozu Aitkenhead die dafür erforderliche Vergleichsprobe des Giftes hergestellt hätte, womit Aitkenheads Urheberschaft nachweisbar wäre und damit die Schuld der britischen Regierung.

    2. Matthias

      Ich würde mich nicht mal sonderlich wundern, wenn die britische Regierung nicht darüber stürzt, dass sie gerade offenbar mit dreisten Lügen versucht hat, einen global verheerenden Weltkrieg gegen Russland vorzubereiten, dem Millionen oder Millarden von Menschen zum Opfer fallen könnten, sondern darüber, dass die unter ihrer Aufsicht stehenden britischen Sicherheitsbehörden durch grobe Schlamperei den qualvollen und völlig überflüssigen Tod von zwei Meerschweinchen und einer Katze zu verantworten haben.

      1. Vor hundert Jahren wurde noch ein Thronfolger umgebracht um Krieg zu machen. Jetzt müssen schon Meerschweinchen und Katzen herhalten.
        Ich hau mich weg.
        Ich glaub ich nehm vorher noch freiwillig ein Gläschen Novichok.

      2. Pawel

        Mein Kommentar war eher als dezenter Hinweis darauf gedacht, dass der Tierschutz in der Bevölkerung von Britannien und so einigen anderen westlichen Ländern möglicherweise einen deutlich höheren Stellenwert genießt als der globale Frieden.

      3. Ich hab dich schon verstanden.
        Das ist ja auch das kuriose.
        Das Geschrei um Tiere ist manchmal lauter als wenn in Rakka oder Mossul Menschen sterben.
        Irgendwo muss die vielgepriesene westliche Moral ja noch zu finden sein.

      4. Richtig. Mir fällt da gleich wieder das ganze Drama um das Selfie des Makakenaffen ein. Die Herrschaften von PETA können richtig eklig werden.

  2. Die armen Satiriker, wie will man das noch übertrumpfen. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Forscher in Porton Down in 11 Jahren an weit über 100 000 Tieren bakterielle und chemische Kampfmittel erprobt haben, die hatten sicher nicht auf dem Schirm, dass sich da jemand wegen einer langhaarigen Katze und zwei Meerschweinchen so aufregen könnte. Auch die Wortwahl ist irgendwie köstlich:

    „Found extremely malnourished, officials said the cat was taken to the Porton Down chemical weapons laboratory for testing but it was in so much pain that a vet decided to put it down.“

    „To put it down.“ Business as usual, was so ein Veterinär in Porton Down halt so macht. Wie können sich diese Tierschützer da nur so aufregen. Hat sich Monty Python diese ganze Nummer ausgedacht?

  3. Abseits von toten Katzen und Meerschweinchen in GB ziehen in Nahost weiter Winde zusammen, die scharf im Radar beobachtet werden müssen.
    Dem Libanon droht der Staatskollaps, was zu allererst durch die Front Riad/Teheran begründet liegt. Beirut hatte sich ja vor nicht so langer Zeit entschieden, nicht (!) die libanesische Seele gegen Milliarden Petro-Dollar zu verhökern, woraufhin die Sandmonarchie jegliche wirtschaftliche Zusammenarbeit aufkündigte. Die Aufnahme von hundertausenden Syrern sowie die jahrelange finanzintensive Grenzverteidigung gegenüber den Islamisten kommen erschwerend hinzu. Nun ist wohl der Punkt erreicht, den die Griechen nur zu gut kennen… Geld muss her, um einen Staatsbankrott zu vermeiden.
    Angesichts dieser zu erwartenden Entwicklung bekommt das zionistische Schachern und Räubertum bezüglich der im östlichen Mittelmeer liegenden Gasvorkommen natürlich einen weiteren Aspekt an Geschmäckle. Libanon muss sich aus einer größeren Not heraus gegen einen mächtigen westlich-gepimperten Satelliten verteidigen. Eine Konstellation, auf das sich Israel spezialisiert hat.
    Der Libanon wird also auch aus Sicht der Russen und der Chinesen (der Iran allein wird an wirtschaftliche Grenzen stoßen) ein nahöstlicher Hotspot – vielleicht sogar widerwillen – werden.
    Aber die erste Betteltour wird die libanesische Regierung sicher im EU-Land starten… man darf sehr gespannt sein!

    1. „Geld muss her, um einen Staatsbankrott zu vermeiden.“

      China weiß schon nicht mehr wohin mit den Dollar-Schuldscheinen. Wenn der Verkauf von ein paar davon dem Libanon aus der Klemme hilft, könnte, geostrategisch betrachtet, der Erlös doch im Moment kaum besser angelegt sein.

    2. Und was soll bitteschön so schlimm am Staatsbankrott sein? Das ist genau das, was auch Griechenland eigentlich hätte tun sollen. Durchziehen, einen Neuanfang machen, und dann in Zukunft solide wirtschaften und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung anstreben anstatt Petrodollar-Spekulationsökonomie.

      1. Deshalb ja der Imperialismus; wie Volker Pispers sagte: „Die USA haben eine Armee, die kommen sich das sonst holen“.

        Ohne zuvor komplett die Führungsebenen aller bewaffneten Kräfte auszutauschen, inklusive der bis zu neunzig Prozent mit Rechtsextremisten und Faschisten der sogenannten „Goldenen Morgenröte“ durchsetzten Polizei, gleichzeitigen Nato-Austritt und schützendes RF-Bündnis, hatte Griechenland kaum eine Chance auf Neuanfang durch Staatsbankrott.

        Denn dies hätte die Streichung der Griechenland über die Jahre durch korrupte offen oder links getarnt rechte Regierungen von Goldman Sachs eingerührten Schulden bedeutet. Und als das mal kurz im Gespräch war, hatten die Kapitalisten sofort mit faschistischem Militärputsch gedroht.

        Wie Schäuble in seiner Funktion als nicht demokratisch berechtigter Vorsitzender einer demokratisch zu nichts berechtigten sogenannten „Eurogruppe“ einer ohne demokratisch abgestimmte Verfassung zu nichts berechtigten EU später sagte: „Wahlen ändern nichts“.

  4. ***
    Ivan Sidorenko @IvanSidorenko1 2 Std.Vor 2 Stunden

    #Syria #Damascus „A Russian deal with Rebel Group – Al Ababil army in AL Tadamon district in Damascus to transfer them to Jasim city in Daraa Region tomorrow morning. The fighters will withdraw with their families with their light arms and their total is around 1500 fighter“
    ***

    Abkommen zum Abzug der „FSA“ aus Al Tadamon, Nachbarschaft von Yarmouk.

    Das erste mal, dass jemand nach Daraa darf, wenn ich mich recht erinnere.
    Sind relativ wenige.

    Bitte keine bittere Überraschung wie in Qadam, als ISIS in das frisch übernommene Gebiet einsickerte und zahlreiche SAA-Kräfte tötete.

    Derweil weiten die Türken ihre Präsenz in „Idlib“ aus, jetzt auch ganz im Süden bei Morek.

    Dann sollte bald die Autobahn geöffnet werden. Und wer etwas dagegen hat, kann eliminiert werden.

  5. Das der Durchschnitts-***deutsche Schaum vor dem Mund bekommt wenn er das Wort Peta hört ist ja bekannt.
    Völlig korrekt das hier auch unter anderem auf Tierquälerei aufmerksam gemacht wird die von dem „Wertewesten“ in ihrem krankhaften Rußlandwahn verursacht wurde.

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