Ankara-Gipfel sagt separatistischen Agenden in Syrien den Kampf an

Die Präsidenten der drei „Astanamächte“ Russland, Türkei und Iran haben in einer nach ihrem heutigen Gipfel in Ankara veröffentlichten gemeinsamen Erklärung „ihre Entschlossenheit ausgedrückt, sich gegen separatistische Agenden zu stellen, die die Souveränität und territoriale Integrität von Syrien und die nationale Sicherheit von Nachbarstaaten unterminieren.“

Es ist keine Frage, wem diese gemeinsame Kampfansage gilt: nämlich den Besatzungstruppen westlicher NATO-Staaten in Syrien und ihren Handlangern von YPG und SDF.

Der radikale US-Zionist Josh Rogin hat die US-zionistische Agenda zur De-Facto-Teilung Syriens mithilfe von US-Besatzungstruppen und ihren kurdischen und tribalistischen SDF-Hilfskräften schließlich gerade nochmal in brutaler Deutlichkeit beschrieben. Der radikalzionistische US-Kriegsplaner Michael Weiss und sein aus Bukamal stammender Hiwi Hassan Hassan beschreiben die US-zionistische Agenda, Syrien durch Separatismus in die Knie zu zwingen, angesichts von Trumps angekündigtem Rückzug aus Syrien, den sie natürlich ablehnen, ebenfalls in aller Klarheit und machen dabei darauf aufmerksam, dass die Beteiligung der Türkei daran aufgrund der türkischen Kontrolle über die Nachschubrouten am Boden in das von den USA besetzte Binnengebiet in Syrien unerlässlich ist. Die theoretische Alternative, die Besatzung Ost-Syriens aus dem Irak zu versorgen, ist praktisch undurchführbar, weil der Iran das mit seinem großen Einfluss im Irak jederzeit unterbinden kann.

Mit der heutigen Erklärung von Ankara dürfte also der israelische Plan, Syrien durch die unter dem Deckmantel des Kampfes gegen den Terror erfolgende Schaffung eines separatistischen US-De-Facto-Staates in Ostsyrien zu schwächen, zum Scheitern verurteilt sein. Den US-Besatzungstruppen wird ebenso wie ihren britischen und französischen NATO-Komplizen über kurz oder lang nichts anderes als der von Trump bereits angekündigte freiwillige Rückzug aus Syrien übrig bleiben, wenn sie vor ihrem unvermeidlichen Rückzug aus Syrien nicht noch eine ottomanische Ohrfeige kassieren wollen.

Vor Ort in Syrien lief heute die Evakuierung von Terroristen aus Douma in Richtung Jarabulus weiter. Bis zum Abend wurden heute acht mit Terroristen und ihren Angehörigen gefüllte Busse gemeldet, die sich aus Douma auf den Weg in Richtung Jarabulus aufmachen. Die Evakuierung von Terroristen aus Douma läuft also im Vergleich zu den vorherigen Evakuierungen von Terroristen aus Harasta und Arbin schleppend, aber sie läuft. Die Präsidenten der Astana-Mächte äußerten in Ankara heute gemeinsam ihre allgemeine Zufriedenheit mit der Entwicklung der Dinge in den Deeskalationszonen, zu denen auch Ost-Ghouta gehört, und betonten in ihrer gemeinsamen Erklärung heute, dass die Deeskalationszonen im Mai letzten Jahres in Astana lediglich als temporäre Maßnahmen vereinbart worden seien. Dementsprechend ist es völlig im Einklang mit den Vereinbarung zwischen den Astana-Mächten, wenn die Deeskalationszone Ost-Ghouta nun aufgelöst wird und wieder Frieden, Stabilität und Sicherheit in Ost-Ghouta Einzug halten.

Nachtrag 21:50h: Interessant ist, dass Erdogan bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Putin und Russland heute erklärt hat, dass die Türkei und Russland dabei zusammenarbeiten wollen, ein Krankenhaus in Tel Abyad aufzubauen, um dort die aus Ost-Ghouta geflüchteten Personen zu versorgen. Tel Abyad liegt nämlich in der syrischen Provinz Raqqa und wird gegenwärtig von der US-YPG-Allianz beherrscht.

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42 Gedanken zu “Ankara-Gipfel sagt separatistischen Agenden in Syrien den Kampf an

  1. Euphrat Tal ist Ideale Ort Amis in einen Partisanen Krieg einbeziehen. Mit Sprengfalle oder TOWs sogar auch MANPADs könnte man Amis Verluste zufügen das am Schluss sich zurückziehen müssen. Es gibt Stämme welche auf Assad Seite sind. Es gibt Spionen und sogar Diversante verkleidet in IS könnten US Basen nerven. Nur diese Vorgehen wird USA zwingen Syrien zu verlassen.

    1. Dieses Vorgehen als „IS“-Angriffe ausgelegt, wäre Wasser auf die Mühlen der im PB-Artikel genannten Kräfte in Washington, die unbedingt US/Nato-Besatzungstruppen in Syrien halten wollen. Jedoch gemäß der geltenden Gesetze des internationalen Rechts auf der Grundlage des Nürnberger Statuts zur Verurteilung des Angriffskrieges als das, da alle anderen erst ermöglichend, schwerste überhaupt mögliche Verbrechen, ist das Gebiet des souveränen Staates der Syrischen Arabischen Republik die Heimat auch der verteidigenden Teile des Staatsvolkes der Syrischen Arabischen Republik, es ist ihr Haus, in dem sie gehen können, wohin auch immer sie wollen und wer auch immer sie dabei angreift, kann für die Folgen einer dadurch hervorgerufenen Notwehr niemand anderen verantwortlich machen als sich selbst.

      1. Sehr richtig, Clearly:

        „…ist das Gebiet des souveränen Staates der Syrischen Arabischen Republik die Heimat auch der verteidigenden Teile des Staatsvolkes der Syrischen Arabischen Republik, es ist ihr Haus, in dem sie gehen können, wohin auch immer sie wollen und wer auch immer sie dabei angreift, kann für die Folgen einer dadurch hervorgerufenen Notwehr niemand anderen verantwortlich machen als sich selbst.“

        Wenn Linke anerkennen, daß Nationalstaaten ein Souveränitätsrecht sowie das Recht haben, ihr Staatsgebiet zu verteidigen, gibt es ja doch Gemeinsamkeiten mit Neuen Rechten. – Solche Linken sind – im Gegensatz zu den „no nations, no borders-„Linken“ für mich dann auch echte.

        Ansonsten: Schön, daß es mit der Türkei zur Zeit so gut läuft. Hundertprozentig verlassen sollte die Widerstandsachse sich natürlich nie auf Herrn Erdogan und seine AKP-Muslimbrüderschafts-Gefolgschaft. Aber man kann wohl davon ausgehen, daß sie schon weiß was sie tut und wo Sicherheitsnetze einzuziehen sind.

  2. Man mag den Schulterschluss mit der Türkei ja für politisch geboten halten.
    Aber das da aus dem Munde der Türkei
    „ihre Entschlossenheit ausgedrückt, sich gegen separatistische Agenden zu stellen, die die Souveränität und territoriale Integrität von Syrien und die nationale Sicherheit von Nachbarstaaten unterminieren.“
    spottet jeder Beschreibung.
    Die Rolle der Türkei in diesem Konflikt wird auch in Zukunft problematisch bleiben. Es ist gut möglich, dass sich daran die nächste Runde entzündet. Ich sehe daher keinen Grund für grossen Beifall.

    1. Linus und All:

      Wenn Putin dem Erdogan auch eine Chance gibt, dann sollten wir Ihm auch mal eine Chance geben.

      Wir sollten Erdogan nicht immer als den Bösen darstellen. Lassen wir Ihn mal mit Iran und Russland machen. Ich hoffe es passiert langfristig was Gutes.

      1. Ob Sie auch so reden würden (bzw. könnten), wenn Sie in der Türkei leben müssten? Ich bezweifle das stark. Die Türkei macht gerade einen Wandel durch, von eine säkularisierten zu einer religiösen Staatsform hin. Das möchte keiner – wahrscheinlich nichtmal Putin, aber er muss gute Mine zum bösen Spiel machen.

      2. Angesichts der vielen dunklen Gewitterwolken am erdogan‘schen Horizont habe ich große Zweifel daran, dass Putin sich ernsthaft mit in die kommende Traufe begeben wird, geschweige denn dass etwas Gutes passieren wird.

        Korruptionsprozesse, Gülen, Kurden, Liratief, Handelsbilanz, Inhaftierungen, Zwist mit Israel+Saudis, S-400, Probleme mit der EU/Griechenland/Zypern, NATO… das ist zu viel und zu aktuell, um beherrschbar zu sein.

        Putin wird ihn halten, bis die USA aus Ostsyrien raus sind. Vor dem Tag hätte ich an Erdogans Stelle Angst.

      3. Erdogan sucht wohl selbst eine Möglichkeit sich zurückzuiehen. Er ist aber räumlich noch dort. Er kann nicht einfach die Zahlungen einstellen und keine Waffen mehr liefern. Es schützt ihn kein Ozean. Er gehört nicht unbedingt zu den Guten. Doch das Interesse eines ungeteilten Syrien ist sicherich ehrlich.

      4. Noch ein Gast

        Das von dir beschriebene Bild zeigt so ziemlich genau, wie man es sich vorstellen kann, dass die Umstände sein müssen, um die Türkei aus der NATO und der Westbindung rauslösen zu können. Wenn Erdogan populär ist und dabei mitmacht, gibt es überhaupt keinen Grund, ihn nach erfolgreicher Zusammenarbeit gegen die USA in Syrien fallen zu lassen.

      5. Reisen und Noch ein Gast:

        Es kann sein, dass Erdogan sich besinnt. Er hat höchstwahrscheinlich „gesundheitliche Probleme“. Ich denke er wird nicht nicht mehr lange leben, aber da kann man sich auch überraschen lassen.

        Die Türkei ist jetzt in Syrien drin. Türkei dort wieder rauszuholen, wird für Assad eine Mammutaufgabe. Wenn er sich überhaupt irgendwann trauen sollte z.B. Afrin wieder zu befreien.

        Wirtschaftlich hat er(Erdogan) ja eigentlich die Türkei vorangebracht, aber seit so ca. 2-3 Jahren ist dort Stillstand. Ich will hier nichts beschönigen. Ich kann z.B. noch ein Beispiel geben. Da baut er ganze Zeit Autobahnen, aber die Meisten sind ohne Autos. Ich bin mal Richtung Izmir gefahren. Da war die Autobahn richtig leer. Wir haben uns gefragt, „Warum fahren hier keine Autos?“ Der Hammer ist, die eine Autobahn war total leer, aber er hat dann neben den selben Autobahn noch eine Autobahn gebaut. He?? Autobahnen bauen ist wohl Wirtschaftswunder geworden.

        Wer war denn schon mal in Istanbul? Über Istanbul gibt es so wunderschöne Lieder. Wie schön doch Istanbul ist. Na ja, ist wohl Geschmacksache. Ich sah in Istanbul weit und breit keine Bäume. Überall nur Beton. Schade um Istanbul. Es ist der totale Wahnsinn, was man mit einem schönen Stadt angestellt hat. Wisst Ihr was die Istanbuler machen? Um überhaupt Bäume zu sehen, fahren die extra mit dem Schiff rüber zu einem Insel. Wo es verboten ist Autos haben(fahren). Dort tanken die Istanbuler Sauerstoff. Die Fahrt dauert mit dem Schiff 30 Min. Für Istanbuler ist das nichts.. Hauptsache, man hat mal ein mal im Jahr die Natur (Bäume) gesehen. Es ist echt schade, was man mit Istanbul angestellt hat.

    2. Linus, das was du da sagst, empfinden sicher ganz ganz viele von uns. Aber was willst du denn vorschlagen? Wir sollten uns nicht als Naseweise erweisen, dass ist alles, insbesondere für Syrien und Russland, eine ungeheuer schwere Situation. Hoffen wir für die vielen, vor allem von den Völkerrechtsverbrecherbanden der westlichen Wertegemeinschaft und ihren Komplizen geschändete syrische Bevölkerung, für gutes Gelingen. Und hoffen wir darauf, dass diese Verbrecher sich dort noch eine blutige Nase holen.

  3. Das ist doch alles nur Gelaber. Und das wissen auch alle drei Beteiligten. Erdogan kann man weniger trauen wie einem orientalischen Gebrauchtwagenhändler. Allerdings zählt für Ru´ßland und Iran nur der Zeitgewinn. Während die Türken den Kurden auf den Pelz rücken kann Assad Stück für Stück von Syrien zurückerobern. Irgendwann werden die Kurden weich und sind mit einer Autonomielösung einverstanden und dann werden die kurdischen Proxies aufgerollt. Dagegen wird die Türkei versuchen weiter Dschihadisten aus aller Welt für den Kampf in Syrien zu gewinnen.

    1. Bohnennase

      Dass die Türkei gerade eine Vereinbarung unterschrieben hat, gemeinsam mit Russland und dem Iran das US-zionistische Projekt des Separatismus in Syrien zu durchkreuzen, halte ich für alles andere als „Gelaber.“ Die Türkei hat sich da gemeinsam mit Russland und Iran gegen die NATO-Führungsmacht USA positioniert, und das ist, wenn die Türkei diesen Worten Taten folgen lässt, und daran, dass sie das machen wird, habe ich keinen Zweifel, genau der eine Schachzug, der die Realisierung der US-zionistischen Pläne zur Zerschlagung Syriens völlig unmöglich macht.

    2. @ Bohnennase

      Denke auch dass der irre Türke das ernst meint. Er ist auch seit seinem Seitenwechsel, gans stringent der Agenda, der Achse des Widerstands gefolgt. Ist kein bisschen ausgeschert, sondern hat die Pläne der Achse 1a durchgesetzt. Warum sollte er jetzt noch kippen? Außerdem gab bereits wesentlich bessere Zeitpunkte (mit mehr Schaden für die Achse) für einen erneuten Seitenwechsel als diesen…

      1. Wenn der rechtsextremistischerweise gegen die vitalen Friedens- und Solidarinteressen aller Völker gerichtete[1][2][3[4][5] humanitär maskiert wertewestliche „Nato-Faschismus“[6][7][8] 2016 versuchte, Erdogan zu beseitigen, könnte ihm das nachhaltig in Knochen stecken.

        Falls es so sein sollte, dass Erdogan die vom jeweiligen wertewestlich an der Macht gehaltenen und hofierten Saud-Diktator, dem – schon allein erkennbar am Massenmord an den Muslime im Jemen – islamfeindlichen US-Petrodollar-Wahhabi-Klerus und mit CIA-Hilfe organisierten Terrorbanden nun nicht länger als Billigsöldner zur Zerstörung Syriens benutzt, sondern dort gegen seine Nato-Komplizen und deren Gefolge einsetzt, was von der Armee des syrischen Volkes an Terroristen in Idlib abgeladen wird, bleibt doch die Frage, wie er das schafft. Vielleicht kann er besseren Feuerschutz bieten oder er zahlt einfach besser.

        [1] Der kritische Zustand des globalen Finanzsystems und die wachsende Kriegsgefahr

        https://linkezeitung.de/2018/04/01/der-kritische-zustand-des-globalen-finanzsystems-und-die-wachsende-kriegsgefahr/

        [2] Attentat auf Lula, 126 ermordete Sozialaktivisten, Androhung eines Militärputschs – Warum verhängt die EU eigentlich keine Sanktionen gegen Brasilien?

        https://www.nachdenkseiten.de/?p=43288

        [3] USA verhängen Sanktionen gegen venezolanische Kryptowährung Petro

        https://amerika21.de/2018/03/197559/trump-sanktionen-petro

        [4] Regierung von Venezuela protestiert gegen Schweizer Sanktionen

        https://amerika21.de/2018/04/198289/venezuela-kritik-sanktionen-schweiz

        [5] Die Verfolgung von Assange zeigt, dass er Recht hat

        https://linkezeitung.de/2018/04/03/die-verfolgung-von-assange-zeigt-dass-er-recht-hat/

        [6] RUBIKON, 4. April 2018: NATO-Faschismus – Das ukrainische Asow-Bataillon wirbt in Deutschland um Neofaschisten

        https://www.rubikon.news/artikel/nato-faschismus

        [7] Erosion der Demokratie, Rechte Gefahr, Terrorismus: Der Mord in Kassel 2006 ist nicht aufgeklärt – weder juristisch, noch politisch. Wolf Wetzel setzt sich in seiner NSU-VS-Recherche mit dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss/PUA in Hessen auseinander.

        https://www.nachdenkseiten.de/

        [8] NATO: Die Gründungslüge

        https://www.nachdenkseiten.de/?p=43276

  4. „Tel Abyad liegt nämlich in der syrischen Provinz Raqqa“

    Und wieso fliehen Menschen aus Ost Goutha dahin? Das ist doch voll weit weg! Die kommen zu Fuß doch gerade mal bis Damaskus. Versteh ich nicht. Was wollen die in Tel Abyad?

    1. Johanniskraut

      Die Menschen – und Terroristen – aus Ost-Ghouta fliehen bislang ja gar nicht dahin. Bislang werden die Terroristen der Islam-Armee nach Jarabulus einige Dutzend Kilometer westlich von Tel Abyad kutschiert. Was Erdogan da von sich gegeben hat, lässt sich kaum anders interpretieren als eine Drohung an die YPG und ihre Schutzmacht USA, dort demnächst Jihadi-Terroristen aus Ost-Ghouta hinzuschicken. Sofern die YPG und die USA sich von da nicht zurückziehen, würde das in Tel Abyad auf eine militärische Schlacht Islam-Armee und türkische Armee gegen YPG und US-Armee hinauslaufen.

      Dabei käme dann vermutlich auch sofort ein Rauswurf der NATO-Truppen aus der Türkei und ein NATO-Austritt der Türkei auf den Tisch.

  5. Ein NATO Austritt der Türkei bedeutet das die NATO es erheblich schwerer haben wird im Nahen Osten zu agieren. Incirlik und andere Basen wären verloren. Der Bosporus wäre verloren und das Schwarze Meer zur Hälfte in russischer Hand. Georgien wäre somit eingekreist und ein NATO Beitritt fällt definitiv weg da sie nicht zu verteidigen wären. Das östliche Mittelmeer wäre bis auf Israel in russischer Hand. Ägypten könnte noch ganz in russischem Einfluss Bereich fallen, was bedeutet das auch Libyen sobald sich die Tobruk Regierung stabilisiert auch in Russlands Einfluss Bereich landen wird. Das könnte einen Domino Effekt im Maghreb haben, Algerien ist ja schon ein quasi Verbündeter, Tunesien könnte sich auch Russland zuwenden da sie wohl dankbar wären Libyen stabilisiert zu haben, ähnlich wie Ägypten unter Al-Sisi. Der Sudan steht auch unter Russlands Schutz. Dazu der Iran könnte so unmöglich angegriffen werden da die NATO massive Schwierigkeiten haben wird von Europäischen Basen aus Nachschub in kurzer Zeit zu organisieren dazu ist die Türkei mit dem Iran verbündet.

    Jedenfalls könnte der NATO nur Europa bleiben aber da ist auch nicht mehr viel zu erreichen. Die Ukraine ist kein Staat der die Bedingungen erfüllt, wird es auch nie, habe das Gefühl das ist so geplant das es ein Failed State wird. Finnland arbeitet zwar mit der NATO zusammen lehnen aber den NATO Beitritt ab da sie wissen das würde sie zum Ziel machen. Österreich hat Verträge mit Russland seit UdSSR Zeiten neutral zu bleiben, die Schweiz ist nicht interessiert ihre neutralität aufzugeben. Moldawien ist auch neutral dazu wäre das kein grosser Gewinn. Dazu könnte ein NATO Austritt der Türkei auch anderen Ländern als Vorbild dienen, die Griechen könnten es sich überlegen, aber die sind zu sehr in Elitenhand obwohl die Bevölkerung Russlandfreundlich ist. Staaten wie Portugal könnten es sich auch überlegen ob sie weiterhin bleiben wollen, sie sind gerade in einem Wirtschaftsboom. Grosse Staaten wie Italien das grösste Seemacht der Europäischen NATO Staaten ist, Frankreich, Deutschland, würden hundertprozentig bleiben aber es würde die Anzahl Leute massiv erhöhen die einen NATO Austritt fordern somit könnten sie viel schwieriger agieren.

    1. Wenn ein NATO Austritt der Türkei nun realistisch vorstellbar wird, müsste die Gefahr eines von außen orchestrierten, erfolgsorientiert betriebenen Militärputsches in der Türkei doch massiv steigen. Oder waren Erdogans Säuberungen und Einschüchterungen so umfänglich, dass dies nicht zu befürchten ist?

    2. Macho

      So sieht es aus. Ein Seitenwechsel der Türkei weg von USA und NATO hin zu Russland, China und SCO ist geopolitisch für Russland und China wie ein geknackter Jackpot. Die Türkei ist nicht nur die südöstliche Flanke der NATO, sondern auch primärer Einflussträger von CIA und Co in einer Reihe von zumeist islamisch orientierten Staaten auf mehreren Kontinenten, wie z.B. Europa (Balkan), Afrika (Norden, Osten) und Asien (Nahost, Kaukasus, Zentralasien).

      Vieto

      Der US-/NATO-/CIA-Putschversuch in der Türkei liegt bereits hinter uns. Die anschließenden Säuberungen in Militär und Sicherheitsdiensten waren so gründlich udn umfangreich, dass ein neuer Putschversuch aussichtslos ist. Gegenwärtig versuchen USA/NATO/CIA/WallStreet die Türkei wirtschaftlich zu erwürgen und damit lmittel- bis langfristig einen Regime Change in der Türkei hinzubekommen. Aber das klappt bislang auch nicht, und treibt die Türkei bloß immer stärker in die Arme von Russland und China.

  6. Die jetzige AKP-Regierung in der Türkei ist es inzwischen wohl das wichtigste, einen kurdischen Einflussbereich direkt an ihrer Grenze zu verhindern. Sie merkt, dass ihr ursprüngliches Ziel, die Moslembruderschaft übernimmt militärisch die Regierung in Damaskus, nicht erreichen kann. Ob die AkP-Regierung tatsächlich glaubt, durch Wahlen könnte es eine Mehrheit für die Modlembruderschaft geben, ist unklar. Jedoch scheint der Türkei die Lust an einem weiteren Bürgerkrieg vergangen sein, als sie merkte, dass sie ihn nicht nur verliert sondern auch noch die Angst hat, es würde für die PKK-Kämpfer weitere grenznahe sichere Rückzugsgebiete geben. In wie weit die Flüchtlinge in der Türkei in innenpolitisches Problem sind, ist unklar. Doch wenn ich es richtig sehe würde die AKP-Regierung diese Menschen gerne an der Grenze ansiedeln um das Kräfteverhältnis zu verschieben.

    Der Putschversuch hat wohl die AKP-Regierung doch ganz schön Angst eingejagt. Die NATO würde gerne eine andere Regierung in Ankara sehen. Der Machtkampf zwischen Katar und SA bringt die Türkei wohl auch wieder näher an den Iran. Wirtschaftlich ist Russland wohl auch interessanter als die Ukraine. Vielleicht haben die Krimtataren aber auch signalisiert, dass sie lieber in Russland leben als in einem Staat, wo nur ukrainisch gesprochen werden darf. Der Blow-Back mit Anschlägen in der Türkei dürfte auch nicht die Türkei motiviert haben, weiter jeden Salafisten zu unterstützen, welcher sich nicht steuern läßt. Die Anschläge haben den Tourismus ganz schön zusammen brechen lassen. Wohlstand für große Teile der Bevölkerung ist dann doch extrem wichtig, um im eigenen Land an der Macht zu bleiben.

  7. Nun ja, Erdogan bekommt ja von Putin eine nicht unerhebliche Friedensdividende. Die Türkei steigt zum führenden Energie-Hub zwischen der EU, Nahost, sowie den Kaspi-Staaten auf (Turk-Stream, TANAP u.a.). Sie bekommt eine eigenen Energie-Autonomie (AKW Akkuyu) und sie bekommt die Möglichkeit einer ernsthaften Verteidigung eigener Interessen (S-400). Dafür lohnt sich schon mal der (vorübergehende?) Verzicht, Interessen der Muslimbruderschaft im Ausland (Syrien) umzusetzen. Die Kurden haben sich leider durch ihre kurzsichtige Allianz mit den US-Streitkräften selbst in syrische Abseits gestellt.

    1. @ Hofi

      Ja die Kurden haben nichts, aber auch Garnichts, aus der nahen Vergangenheit (Irak) gelernt.

      Obwohl….man darf vielleicht nicht „die Kurden“ sagen, sondern eher die „Führungseliten“ der Kurden haben nichts aus der nahen Vergangenheit gelernt.

      Oder besser…..die Führungseliten der Kurden wissen schon auf was und mit wem sie sich da einlassen, nur die Führungseliten eines Landes, einer ethnischen Volksgruppe oder was auch immer, sind, nur auf den eigenen, persönlichen Vorteil bedacht, der von den Okkupanten mehr als fürstlich bedient wird, schnell korrumpiert und fahren eine Agenda wider den Interessen der eigenen Volksgruppe.

      Könne wir in der EU im Allgemeinen, und wir in Deutschland im Speziellen, ja ein Lied von singen.

    2. zum AKW:

      laut wiki ein garantierter Abnahmepreis von 12,75 Cent ($) pro Kilowattstunde, glaube kaum das es viele teurere Möglichkeiten gibt, Energie zu erzeugen.

      1. Ein AKW ist heute nur die Eintrittskarte für die Atombombe. Wirtschaftlich lohnt sich Atomkraft nicht mehr. Nirgends.

    3. An Kurt
      „Ein AKW ist heute nur die Eintrittskarte für die Atombombe.“
      Das ist eine Frage der verwendeten Technologie. Kommt dort ein „Schneller Brüter“ zum Einsatz, ist im Prozess kein Waffenfähiges Uran/Plutonium gewinnbar.

      1. Totaler Blödsinn.
        Schnelle Brüter hat man früher hauptsächlich zum Umwanlden vom „harmlosen“ U238 in Pu239 verwendet.
        Ja, man kann damit auch Atommüll „verbrennen“ aber man muss das nicht…

  8. Mal kurz rüber zum Thema Skripal und England:
    Ich habe einen aufschlußreichen Artikel beim Saker gelesen. Manchmal übertreibt er ja, aber diesen Aspekt könnte man echt in Betracht ziehen: Der wertewesten spielt „Wilder Hund“.

    Zitat:
    Die amis und briten lügen nicht etwa deshalb so schlecht, weil sie es nicht besser könnten; Nein, die lügen so schlecht, weil genau das ihre Ansage an Russland ist: Egal, auf welchem Feld ihr zu spielen versucht, wir werden es verderben, vergiften, abfackeln und unsere einzige Rücksicht wird sich darauf beschränken, es so zu tun, dass der Durchschnnittsbürger unser Märchen und nicht eure Wahrheit glaubt.

    Und, das nur nebenbei angemerkt, auch der Umstand, dass der Skripal-Anschlag da stattfand, wo er stattfand, nämlich in der Nähe der britischen militärischen Gift-Kampfstoffe Einrichtung, ist kein Zufall sondern bewusste und auf Hohn abzielende Absicht. Es ist wie ein Vergewaltiger, der noch ein Selfie mit seinem Opfer twittert.

    Ich glaube, Russland muss tatsächlich etwas härter gegenhalten. Und zwar auf allen Spielfeldern.

    http://vineyardsaker.de/2018/04/03/mir-sprachlose-sprecherin/

    1. Steve

      Ich glaube, mit seiner Analyse, dass die Briten im Fall Skripal absichtlich so schlecht gelogen zu haben, um damit ihre große Macht zu demonstrieren, liegt der Saker so sehr daneben wie er nur selten daneben liegt.

      Demnach haben May und Johnson sich mit Ei im Gesicht beschmiert, wie Jeremy Corbyn es ausdrückte, um sich damit im Heimatland zum Gespött der Leute zu machen und Corbyn weiter zu stärken? Und ganz clever haben May und Johnson mit ihren schlechten Lügen gegen Russland auch noch enge NATO-Vebündete wie Deutschland und Frankreich gegen sich aufgebracht, von Italien ganz zu schweigen. May und Johnson haben mit ihren plumpen Lügen nichts weiter erreicht als die Glaubwürdigkeit Britanniens bei ihren Verbündeten schwer zu erschüttern.

      Die plumpen Skripal-Lügen waren ein volles Eigentor von May und Johnson, an der Heimatfront genauso wie international. Russland muss da nun kaum mehr machen, als ernst und mit reichlich Spott darauf hinweisen, dass die unter anderem für absurde Behauptungen über angebliche irakische Massenvernichtungswaffen bekannten Briten mal wieder gelogen haben, um dann den durch die plumpen britischen Lügen hervorgerufenen Split innerhalb der NATO- und EU-Staaten diplomatisch für Russland auszunutzen.

      1. Ich will nur anmerken, dass die Zitate von @Steve auf dem deutschen Saker – Blog von „Russophilus“ stammen und nicht von dem „Saker“ auf dem amerikanischen „Saker – Blog“. Für mich ein entscheidender Unterschied.

  9. Eins habt ihr immernoch nicht verstanden. Ein Krieg wird nie auf dem Schlachtfeld entschieden, schon garnicht von Soldaten (Bauer).

    Erdogan hat die Aufgabe, den Gesamten Nahen Osten zu spalten, den rest erledigt dann der Westen. So einfach ist das.

    Anstatt die Militärische Situation auswendig zu lernen, solltet ihr euch mit den Theorien und dem Politischen Aspekt aufklären.

    Die meisten sind so ahnungslos, das sie aus Hass gegenüber den Politdarstellern im Westen in die Arme der Islamisten/Autokraten rennen.. genau das gleiche, wie die verzweifelten/entmutigten Jungs/Mädels, die sich dem IS angeschlossen haben, und ihrem frust so freien lauf lassen.

    Die Kurden haben die richtige entscheidung getroffen. Anstatt unter der Herrschaft der Islamisten zu leben, sich ihren zurückgebliebenen forderungen zu beugen, haben sie sich für den Kampf entschieden. Auf leben oder Tot. So sehr Hassen sie den Islam (me too). Die meisten, die hier heucheln, sind genauso Islamhasser nur der Hass gegenüber den Politdarstellern treibt sie, wie oben erwähnt genau in die Arme dieser Islamisten.

    Hört auf, euer Ego mit so heuchelei zu polieren. Das Internet kann verwirren und Gefährlich werden. Nehmt euch in acht.

    Ps. Was sagt das PB zu den Gerüchten, das der Irak zusammen mit der SDF in Syrien Operieren wird ?

    Das die RF wirklich eine Gefahr darstellt sieht man daran, das sie der Türkei Nuklear Energie zu verfügung stellt. So einem Freak die möglichkeit zur Atombombe zu geben zeugt mehr von Rachsüchtigen absichten als von möchtegern Humanem geschwafel was die RF gern von sich gibt. Die Heucheln. Der Westen drängt die RF jetzt immer mehr in die Realität die sie seit Jahren über Propaganda aufgebaut hat.

    Unterstellt mir jetzt nicht wieder irgendein mist und bleibt sachlich in eurer Kritik.

    1. Tyln

      Hass war schon immer ein schlechter Ratgeber, und er ist es ganz besonders im Krieg. Besonders gilt das für Hass auf eine Religion, und erst recht auf die verbreiteste Religion, in der Krieg geführt wird. Das kann nur schief gehen.

      Was die Atomtechnik angeht, sollte man wissen, dass Atomenergie und Atomwaffen zwei verschiedene Dinge sind.

      Was Gerüchte angeht, dass der Irak zusammen mit der SDF in Syrien operieren wird, so glaube ich, dass sie eben das sind: Gerüchte. Sollte sich diesbezüglich etwas materialisieren, so würde ich mir anschauen, wer genau da mit wem zu welchem Zweck zusammen operiert. Wenn die kurdischen YPG-Kräfte in Deir Ezzor aus dem Grenzgebiet zum Irak weg sind, wäre aus meiner Sicht eine Kooperation von unter SDF-Flagge operierenden arabischen Stammeskämpfern gemeinsam mit vom Iran unterstützten islamischen PMU zur finalen Eliminierung der dortigen Reste von ISIS durchaus denkbar. Vom Iran unterstützte Kampfverbände stehen schließlich ohnehin schon auf der irakischen Seite der Grenze und in Syrien westlich des Euphrat, da wäre es durchaus vorstellbar, dass sie dann auch dabei helfen, ISIS östlich des Euphrat den garaus zu machen.

    2. „haben sie sich für den Kampf entschieden. Auf leben oder Tot.“
      Wo denn? Aber nicht in Afrin!
      Die einzige Fraktion im gesamten syrischen Gebiet, die nie aufgegeben und immer den Kopf hingehalten hat und somit den größten Blutzoll zu entrichten hatte, war die SAA und die mit ihr verschmolzenen Volksverteidigungskräfte.

  10. https://www.zerohedge.com/news/2018-04-04/all-russiagate-roads-lead-london-evidence-emerges-joseph-mifsuds-links-uk

    sorry, dass ich hier nicht übersetze; Steel, der mit den Beschuldigungen, dass Trump mit Hilfe der Russen die Wahlen gewann, war „Führungsoffizier“ von Skripal, hat ihn wohl auch angeworben, irgendwie gibt es jetzt Schlußfolgerungen, dass der brit. Geheimdienst diese ganze Trump-Russland-Affäre angeleiert hat. Dieser Giftgas-Skandal könnte ja nun auch dazu dienen, dass das nicht rauskommt, bzw, damit zB Putins Besuch bei Trump demnächst nicht stattfindet…
    Gefährlich das alles, aber auch spannend.
    Parteibuch- hat man nun brit./ franz.Chemielabors in Syrien gefunden? Waren intern. Beobachter dabei?

    1. jungpionier

      Nein, man hat in Syrien keine britisch-französischen Chemielabore gefunden. Das wäre auch überraschend. Was man kürzlich in Shafuniah in Ost-Ghouta gefunden hat, war eher sowas wie eine chemische Küchenwerkstatt von Terroristen:

      https://sputniknews.com/middleeast/201803151062549525-syrian-army-militants-plant-chemical-weapons/

      Da steht aber natürlich kein Schild „britisch-französische Chemiewaffen-Manufaktur“ an der Tür. Da gefundene Tüten mit Chemikalien sollen wohl vornehmlich saudische Etiketten gehabt haben, was kein Wunder ist, weil die Terrorbande Islam-Armee, die da geherrscht hat, enge Beziehungen zu Saudi Arabien hat, und vor einiger Zeit so einiges von Saudi Arabien über Jordanien durch die Wüste nach Ost-Ghouta eingeschmuggelt wurde. Ob das die Manufaktur ist, wo Zahran Alloush seine Chemiewaffen für seine berühmte Ost-Ghouta-False-Flag-Attacke zusammengebaut hatte, ist mir aber nicht bekannt.

      https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2014/01/29/zahran-alloush-prime-suspect-for-the-cw-attack-in-ghouta/

      Es gab bei den Terroristen in Syrien und Irak verschiedene Werkstätten für die Herstellung von chemischen Kampfstoffen, aber einiges an Kampfstoffen scheint von Terroristen auch aus anderen Staaten importiert worden zu sein. Und es gab auch legitime chemische Produktionsstätten, die den Terroristen in die Hände gefallen sind, in Ost-Ghouta zum Beispiel eine deutsche Chemiefabrik, die von Terroristen der Islam-Armee erobert wurde. Da dürften sie eine Menge Basis-Ausrüstung geholt haben. Komplexere Ausrüstung für die Handhabung von Chemiewaffen, etwa Schutzanzüge, kamen hingegen ganz offiziell als Hilfe zum Katastrophenschutz nach vorgeblichen CW-Waffenangriffen der syrischen Armee aus westlichen Ländern zu den Terroristen.

      So kleine Mengen von Chemiewaffen nachzuverfolgen, wie sie für die False-Flag-Attacken in Syrien verwendet wurden, ist ausgesprochen schwierig. Da geht es schließlich allenfalls um ein paar Dutzend Kilo, und nicht um Tausende Tonnen. Und es wäre auch logisch, wenn die Terroristen ihre Giftküchen vor einer Kapitulation und Evakuierung bis auf die Grundmauern niederbrennen, um Beweise zu vernichten, so dass später nichts gefunden wird. Sie haben ja in den letzten Wochen in Ost-Ghouta auch wieder reichlich ihrer Einrichtungen in Brand gesteckt.

      1. Ich habe jetzt keinen Link zur Hand, aber so um die Zeit damals (2013) haben die Türken ein paar Djihadies festgesetzt mit einem Zylinder von 2kg Sarin.
        Natürlich sind die freigekommen (allesamt, in Etappen) und aus dem Sarin wurde Frostschutz.
        Und tatsächlich hat Sarin lt. Wikipedia einen Gefrierpunkt von -56C.
        Also Leute, wenns kalt ist und Euer Motor Gefahr läuft einzufrieren schüttet das Sarin in den Kühler anstatt in Granaten.

  11. Erdogan hat die Zeichen der Zeit des Geo-Machtwechsels früher als andere erkannt und der 1. März, die Putin Fakten, werden ihn in seiner neuen Strategie nur bestärken können. Irgendwann wird auch das Vasallenrudel hinter den Nord-Amerikanern sich Land um Land ein neues Herrchen suchen, einen neuen After zum hineinkriechen. Außer Österreich, Ungarn und anderen strategisch Weitsichtigen. Da Russland jetzt seine Militärreform nicht mehr so teuer bezahlen werden muss, kann die Wirtschaft wieder besser gefördert werden durch beispielsweise bessere Infrastruktur, bessere Löhne und vielfältige Mittelstandsförderung. Jetzt können die drei Astanamächte in Syrien investieren, am Wiederaufbau auf lange Sicht solide Gewinne erwirtschaften. Wenn die Türken im Boot bleiben, haben die Amerikaner nicht wirklich dauerhaft Teilungschancen.

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