Evakuierung von Terroristen aus Douma geht weiter

Wie die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA berichtete und auf einer Live-Cam des russischen Verteidigungsministeriums zu sehen war, wurde am heutigen Dienstag die Evakuierung von Terroristen aus dern Damaszener Vorstadt Douma den dritten Tag in Folge fortgesetzt.

Letzter Stand dazu ist, dass bislang 15 mit Terroristen und ihren Angehörigen besetzte Busse zur Abfahrt in Richtung Jarabulus bereitstehen, es jedoch erwartet wird, dass sich diese Zahl bis zum Ende des Tages noch auf 30 bis 50 Busse erhöht. In der am Samstag nach Evakuierung der letzten Terroristen eingenommenen Vorstadt Arbin hat die syrische Armee unterdessen SANA zufolge ein umfangreiches Tunnelsystem der Terroristen gesichert, dass sich bis in den Nachbarort Misraba erstreckte.

Aus dem Nordosten der Rastan-Tasche wurde heute gemeldet, dass die syrische Armee dort heute auch die Dörfer Al-Hamidyah und Al-Mashiyah kampflos einnehmen konnte.

Und aus der Provinz Deir Ezzor wurde gemeldet, dass die syrische Armee und ihre Partner in Reaktion auf eine größere Offensive von ISIS-Terroristen in den letzten Tagen dort nun etwas mehr Wüstengelände rund um Faydat al Jubb im Westen der Provinz eingenommen haben.

Sicherheit in die Wüste zu bringen, ist allerdings selbst in Friedenszeiten eine mühsame Angelegenheit, weshalb zu erwarten ist, dass da noch einige weitere Kampagnen erforderlich sein dürften.

Aus Deutschland ist derweil zu vernehmen, dass MdEP Sven Giegold von der oligrünen NATO-Stiefelleckerpartei sich bei den Nachdenkseiten darüber beklagt, dass die Nachdenkseiten kürzlich auf seine auf Lügen und Unterstellungen basierende anti-russische Hetzkampagne aufmerksam gemacht haben. Den Kriesgetreiber Sven Giegold stört der Ton der scharfen Kritik an seiner antirussichen Hetze, was eine „konstruktive Debatte“ verhindere und was „ein zentrales Dilemma der heutigen Linken“ sei, bevor er appelliert, sich konstruktiv auf inhaltlicher Ebene und mit dem Anliegen, progressive Politik zu formulieren und dafür Unterstützung zu gewinnen, zu streiten.

Dann wollen wir hier im Parteibuch die „konstruktive Debatte“ mit Kriegstreiber Sven Giegold mal starten. Der notorische Scharfmacher Sven Giegold fällt nicht erst in Bezug auf Russland durch eine Rolle als Kriegs- und Konflikttreiber für NATO und Co auf. Am 24. Februar 2011 war Sven Giegold in vorderster Reihe derjenigen, die Libyen härter dafür bestrafen wollten, Ziel eines desaströsen, von CIA, DGSE, MI6 und NATO geplanten Regime Changes zu sein. Sven Giegold hat außerdem den mörderischen anti-libyschen Propagandalügen der Aggressoren durch unkritisches Weiterverbreiten Glaubwürdigkeit verliehen, wodurch Sven Giegold eine erhebliche Mitschuld an der Ermordung von Zigtausenden von unschuldigen Menschen in Libyen und der Zerstörung des libyschen Staates, mit all ihren katastrophalen Folgen, trägt. Im Terrorkrieg gegen Syrien hat Sven Giegold Ende 2011, nach Beendigung des von ihm mit vorangetriebenen massenmörderischen Aggressionskrieges gegen Libyen, dann auch noch stolz verkündet, höchstpersönlich eine Spendenpatenschaft für den von Zionisten, Wahhabiten und NATO-Aggressoren vorangetriebenen Versuch eines blutigen Regime Changes in Syrien eingegangen zu sein, obwohl zu dem Zeitpunkt längst jeder halbwegs informierte Mensch hätte wissen müssen, dass es sich dabei um die Unterstützung eines vom Ausland gesponsorten massenmörderischen Terrorkrieges gegen Syrien handelte. Ein Kernelement glaubwürdiger progressiver Politik muss es sein, notorische Kriegstreiber wie Sven Giegold zu isolieren, ihre Mitverantwortung für die Hunderttausenden Kriegstoten der letzten Jahre herauszustellen, und, sofern sie sich für ihre Kriegstreiberei nicht entschuldigen und nicht damit aufhören, sie konsequent aus allen linken und progressiven Zusammenhängen herauszuwerfen und auf allen Ebenen als politische Gegner zu bekämpfen. Mit notorischen Kriegstreibern wie Sven Giegold in Führungspositionen ist keine linke oder progressive Bewegung auch nur entfernt glaubwürdig.

Nachtrag Mittwoch 00:30h: Letzten Informationen zufolge sollen heute 24 Busse mit 1198 Personen, darunter Terroristen, an Bord Douma Richtung Jarablous verlassen haben.

Nachtrag Mittwoch 08:50h: Um nochmal ein Beispiel für die brutale Kriegspropgaganda zu geben, die die vom Westen finanzierten sogenannten LCCs und ihre Sponsoren unterstützt haben, sei hier an dieser Stelle nochmal an Ibrahim Qashoush erinnert. Die von Sven Giegold unterstützte Terrorförderungskampagne „Adopt a Revolution“ behauptete dazu am 3. Juli 2012 beispielsweise:

Vor einem Jahr brachten Agenten von Bashar Al-Assad den Volkssänger aus Hama Ibrahim Qashoush um. Man fand seine Leiche mit durchgeschnittener Kehle und herausgerissenen Stimmbänder im Fluss Al-Assi wieder. Qashoush machte sich in seinen Liedern über den syrischen Präsidenten Bashar Al-Assad lustig und sang leidenschaftlich für Freiheit und Demokratie. Die durchgeschnittene Kehle und die herausgerissenen Stimmbänder sollten eine Botschaft an die friedlichen Demonstranten sein zu verstummen und zurück in ihre Häuser zu gehen, damit ihnen nicht ein ähnliches Schicksal zuteil wird. …

In Wirklichkeit war Ibrahim Qashoush, wie GQ 2016 berichtete, ein illiterater Wachmann bei einer Feuerwehrwache in Hama, der nie ein Lied geschrieben oder öffentlich gesungen hatte und dem von „Rebellen“ der Hals durchgeschnitten wurde. Von dem noch blutenden Opfer ihres Verbrechens machten „Rebellen“ dann zum Zweck einer falschen Beschuldigung der syrischen Regierung ein Video. Jemand von den vom Westen finanzierten LCCs verbreitete zu diesem Rebellenverbrechen die Lüge, das Opfer sei der Sänger gewesen, der mit Liedern wie „Yalla Erhal Ya Bashar“ auf Anti-Regierungs-Demonstrationen in Hama die Menschen unterhalten hatte, wie der tatsächliche Komponist und Sänger von „Yalla Erhal Ya Bashar“, ein Mann namens Abdul Rahman Farhood, der gegenwärtig als Asylbewerber in Europa lebt, GQ und Jahre zuvor auch schon der NYT erzählte.

Der Mord an Ibrahim Qashoush ist geradezu typisch für die regelmäßige Täter-Opfer-Umkehr im syrischen Konflikt, bei der westliche NGOs, westlich-zionistische Massenmedien genau wie Medien aus GCC-Staaten und der Türkei tragende Rollen gespielt haben. Im Nachgang zu solchen und zahlreichen weiteren von westlichen NGOs und Medien mit der Verbreitung von Lügengeschichten unterstützten False-Flag-Verbrechen von „Rebellen“ wurden dann regelmäßig zahlreiche Menschen, die der Sympathie für die syrische Regierung verdächtigt wurden, von „Rebellen“ aus Rache ermordet.

45 Gedanken zu “Evakuierung von Terroristen aus Douma geht weiter

  1. „…Ein Kernelement glaubwürdiger progressiver Politik muss es sein, notorische Kriegstreiber wie Sven Giegold zu isolieren, ihre Mitverantwortung für die Hunderttausenden Kriegstoten der letzten Jahre herauszustellen, und, sofern sie sich für ihre Kriegstreiberei nicht entschudligen und nicht damit aufhören, sie konsequent aus allen linken und progressiven Zusammenhängen herauszuwerfen und auf allen Ebenen als politische Gegner zu bekämpfen.“

    – Bravo, PB!

  2. Nicht nur S. G.s Problem scheint zu sein, selbst nach acht Jahrzehnten nicht begriffen zu haben, dass extrem rechts steht, wer am Ende immer zu Krieg in Europa führende antirussische Hetze betreibt, egal wer sich wie nennt oder was geredet wird.

    1. clearly

      Ich würde das eher so sehen, dass Angriffskriege und Kriegstreiberei geächtet werden müssen, egal woher sie kommen. Eigentlich sind sie ja schon geächtet durch unzählige Rechtsnormen, ähnlich wie Mord, Vergewaltigung oder Kindesmissbrauch. Praktisch aber gibt es Angriffskriege und Kriegstreiberei trotzdem, und ich meine, ähnlich wie bei Mord, Vergewaltigung oder Kindesmissbrauch sollte es überhaupt keine Rolle spielen, ob die Täter sich politisch als links, rechts oder mitte identifizieren.

      Und ich halte das Problem von Angriffskriegen und Kriegstreiberei für so gravierend, dass ich meine, an der Aufgabe, das gemeinsam zu unterbinden, sollten alle zusammenarbeiten, egal ob sie sich politisch als rechts, links oder mitte identifizieren. Und ich glaube, dass es dazu auch Ansatzpunkte sowohl rechts, links und in der Mitte gibt. Man schaue etwa, was gerade von Matteo Salvini aus Italien berichtet wird:

      Sanctions against Russia are ‚absurd‘ & harm Italian industry – Northern League leader

      Ich meine, dass Matteo Salvini sehr weit rechts steht, und es gibt viele Punkte, die mir an seinen politischen Vorstellungen überhaupt nicht gefallen, aber ich meine, in dem Punkt, die Sanktionen gegen Russland abzuschaffen und zu einer friedlicheren Außenpolitik zurückzukehren, sollte man auch als sich links sehender Mensch mit ihm zusammenarbeiten.

      Das größte Problem der Kriegstreiberei sehe ich aber ohnehin nicht am linken oder rechten Rand des politischen Spektrums, sondern in der Mitte. Man bedenke: alle in den letzten Jahren durchgeführten Angriffskriege der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft, mit all ihren schrecklichen Folgen, Hunderttausenden von Toten, Millionen von Versehrten und Flüchtlingen und dem Verlust von immer mehr Freiheitsrechten einhergehend, kamen nicht vom rechten oder linken Rand, sondern geradewegs aus der Mitte, von Parteien, die sich selbst als moderat und Mitte, mitte-rechts oder mitte-links sehen.

      Davon abgesehen, zur Zeit des NATO-Angriffs- und Zerstörungskrieges gegen Libyen 2011 waren wir hier im Parteibuch in der strikten Opposition dagegen sehr einsam. Grüne und SPD hatten seinerzeit sehr einmütig ihre Positionierung dahingehend bezogen, dass sie die schwarz-gelbe Merkel-Westerwelle-Koalition dafür kritisiert haben, bei der Bombardierung Libyens nicht an der Seite der FUKUS-Koalition mitzumachen. Zu den ganz wenigen, die seinerzeit genau wie wir als sich eher links sehende Publizisten, aber leider ebenso vergeblich, darauf aufmerksam gemacht haben, dass die NATO-Bombardierung von Libyen ein verheerendes Verbrechen ist, gehörten damals einige wenige sehr rechte Gruppen, die öffentlich gegen den, wie sie das nannten, Bomben-Holocaust in Libyen protestiert haben.

      Heute ist das politische Spektrum, dass sich gegen die fortgsetzte NATO-Kriegstreiberei stellt, zum Glück deutlich größer. Aber ich sehe trotzdem überhaupt nicht, warum wir uns als eher links sehende Menschen unter dem Schlachtruf ‚links gegen rechts‘ gemeinsam mit Kriegstreibern gegen sich selbst als rechts sehende Menschen stellen sollten, die den Kriegstreibern genauso das Handwerk legen wollen wie wir. Im Gegenteil, ich meine, die Kriegstreiberei, und die sich daraus ergebenden Kriege, sind das größte Problem unserer Zeit, und praktisch nichts an Problemen der Menschheit kann gelöst werden, wenn das Problem der Angriffskriegerei nicht endlich auf dem Misthaufen der Geschichte landet.

      Wenn das erreicht ist, kann man sich immer noch herzlich darum streiten, ob progressive und sozialistische, mittige und pragmatische, oder konservative und nationalistische Gesellschaftsmodelle eine schönere Zukunft für die Menschheit versprechen, aber bitte schön, mit friedlichen Mitteln.

      1. Nochmal Bravo, PB. – Es wäre sehr schön, wenn möglichst viele Leute diesen Kommentar lesen und sich seiner Aussage anschließen würden.

      2. @1PB

        Vollständig zutreffend und zwar gleich 2 x, Ihr Beitrag und der obige Kommentar.

        Ein Verbrechen ist ein Verbrechen ist-/bleibt, ein Verbrechen. Schluss & .

        Herzlichen Dank für Ihren unermüdlichen, wie hochpräzisen Einsatz.

        Das ist deutlich anders, als strategische Expertise, die sich andernorts in jüngster Zeit durch CIA-Meme wie Flacherde- und Kriegslust, selbst zerlegt, die geneigten Leser werden die Andeutung verstehen.

        Und zu Giegold noch. Er hat mit einem sehr langen Vorlauf seine scheußliche Kriegstreiberposition, grün-alternativ getarnt, aufgebaut. Ich erinnere mich sehr gut an frühe Foren-Diskussionen, Ende der 90-iger Jahre zur Kritik des Geldsystems. Da war Giegold kritisch, nahm den Einstieg bei Attack und besetzte dieses Thema. Nun ja, der weitere Verlauf ist bekannt.

        Ein Wahnsinn, wenn Menschen die Wahrhaftigkeit abhanden kommt. Fehler und Irrtümer machen wir alle, aber bei solchen Sachen so lange mitmachen ist wirklich auch ein Verbrechen. –

        Leider passiert es immer wieder, dass nicht unkluge Leute sich für so etwas hergeben. An ihren Gedankenfrüchten lassen sie sich allerdings sehr gut erkennen.

      3. Parteibuch

        Ich versuche mittlerweile diese Kategorisierung rechts, links, Mitte komplett aus meinem Denken zu verbannen und diese durch anständig, aufrichtig, ehrlich, sozial auf der einen Seite und verlogen, habgierig, verschlagen, niederträchtig etc. auf der anderen Seite, zu ersetzen.

        Wenn ein Linker jemand ist, der sich für Gerechtigkeit und gute Lebensbedingungen für alle Menschen einsetzt, dann bin ich ein Linker. Wenn ein Rechter für Recht und Ordnung steht, damit man (und auch Frau) Nachts ohne Angst durch die Straßen gehen kann, dann bin ich auch ein Rechter. Andererseits gibt es sowohl bei den Linken, genauso wie bei den Rechten, Egoisten, Diebe und Lügner, so dass ich dann weder Linker noch Rechter sein will.

        Wenn man sich das durch den Kopf gehen lässt, wird deutlich, wie absurd diese Einteilung ist und dass sie offenbar nur dazu gut zu sein scheint, die Menschen zu spalten. Objektiv betrachtet brauchen wir diese Art Kategorisierung nicht. Es reicht, sich an den Werten zivilisierter anständiger Menschen zu orientieren.

        Wenn wir Anstand, Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit und eine soziale Einstellung als Werte zivilisierter Menschen annehmen, dann werde ich jedes politische Projekt unterstützen, das sich an diesen Werten orientiert, wobei es mir dann völlig egal ist, ob dieses Projekt von einem Rechten, einem Linken oder einem aus der politischen Mitte, vorgeschlagen wird.

      4. „Der Krieg kann mit keinen Friedensgesprächen in Genf beendet werden, nur durch eine Wirtschaftsweise, in der Krieg kein Geschäft ist.“

        US- Major-General Smedley D. Butler, War Is A Racket, 1935

        Private Betriebe müssen Profit machen, so sind die Regeln des Kapitalismus. Wenn aus der Feuerwehr ein privatkapitalistischer Betrieb gemacht wurde, dessen Anteilseigner natürlich Profit sehen wollen, wie könnte die somit eher früher als später folgende Zunahme an Bränden wirksam bekämpft werden gemeinsam mit offen oder wie auch immer getarnt rechten Kräften, die den Kapitalismus befürworten?

        „Der Krieg ist die großzügigste und wirkungsvollste ‘Reinigungskrise zur Beseitigung der Überinvestition’, die es gibt. Er eröffnet gewaltige Möglichkeiten neuer zusätzlicher Kapitalinvestitionen und sorgt für gründlichen Verbrauch und Verschleiß der angesammelten Vorräte an Waren und Kapitalien, wesentlich rascher und durchgreifender, als es in den gewöhnlichen Depressionsperioden auch bei stärkster künstlicher Nachhilfe möglich ist. So ist … der Krieg das beste Mittel, um die endgültige Katastrophe des ganzen kapitalistischen Wirtschaftssystems immer wieder hinauszuschieben.“

        Ernst Winkler, 1952, zitiert von Ernst Wolff in seinem Artikel: Crash oder Krieg? Die unheimliche Bedrohung, 2015

        http://antikrieg.com/aktuell/2015_04_17_crash.htm

      5. Aufrichtigen Dank für diese klaren Worte. – Zum »Problem der Angriffskriegerei« möchte ich noch dasjenige der Geldwirtschaft hinzufügen (die „Linken“ pflegen das „Kapitalismus“ zu nennen), wie sie nach der faktischen Abschaffung des ehemals in der Christenheit geltenden Zinsverbots sich bis zu den heute herrschenden grotesken Auswüchsen entwickelt hat. Sage ich als einer, der seinen Standpunkt gern als „vormodern und alteuropäisch“ bezeichnet.

      6. Robert

        Vom Problem des Verbrechens der Angriffskriegerei nahtlos zum umstrittenen Thema, wie eine vernünftige Geldwirtschaft aussehen soll, überzugehen, halte ich für ein großes Ablenkungsmanöver. Das will ich nicht unterstützen.

        Es gibt viele unterschiedliche Ideen zum Thema Geldwirtschaft, die je nach konkreter Ausgestaltung und Situation vernünftig sein können. Zins kann man beispielsweise auch als Naturgesetz betrachten, der sich eben deshalb genauso wenig verbieten lässt wie die Schwerkraft. Angriffskrieg ist hingegen schlicht und einfach ein Verbrechen, und zwar das fürchterlichste und oft folgenreichste, was es gibt.

      7. „Das größte Problem der Kriegstreiberei sehe ich aber ohnehin nicht am linken oder rechten Rand des politischen Spektrums, sondern in der Mitte“

        Die logische Schlussfolgerung wäre, der Herr und Meister der meisten Milliardäre ist einer von der Mitte

    2. Sie, Clearly, scheinen ja als ziemlich linkslastiger Typ durchs Leben zu gehen. Da kann es natürlich vorkommen, dass man all die „zu Krieg in Europa führende antirussische Hetze…“ den rechts orientierten Leuten in die Schuhe schiebt.
      Haben Sie Wahrnehmungsprobleme in diesem Punkt?
      Die Kriegshetzer gegen Russland sitzen v.a. bei den Grünen. Und die sind so links, dass es fast nicht schlimmer geht.
      Aber gut, ich bin auch der Ansicht wie PB, dass man diese links-rechts-Nummer besser aus den hier abzuhandelnden Problemzonen mal rauslässt.
      Wäre gut, wenn Sie das auch beherzigen würden.

      1. „Sie, Clearly, scheinen ja als ziemlich linkslastiger Typ durchs Leben zu gehen.“

        Unbewusst oder bewusst, welche Interessen vertretend Sie auch immer dazu bewegen, den sozialen Fortschritt ablehnend zu konnotieren, wenn „linkslastig“ sein muss, wer gegen Krieg kämpft, dann werde ich das wohl sein.

        „Da kann es natürlich vorkommen, dass man all die „zu Krieg in Europa führende antirussische Hetze…“ den rechts orientierten Leuten in die Schuhe schiebt.“

        Ohne chon immer gegen alle vitalen Friedens- und Solidarinteressen der Völker gerichteten, zu Krieg in Europa führende imperialistische Interessen, gäbe es gar kein rechts.

        „Haben Sie Wahrnehmungsprobleme in diesem Punkt?“

        Diese Frage können, Ihren Ausführungen zufolge, im Moment nur Sie für sich selbst beantworten.

        „Die Kriegshetzer gegen Russland sitzen v.a. bei den Grünen. Und die sind so links, dass es fast nicht schlimmer geht.“

        Noch einmal: Wer Kriegshetzte betreibt, steht – wie damals 1798 Fürsten, korrupter Klerus, deren Generäle und danach bis heute Bürgertum, korrupte Wissenschaft, deren Generäle – gegen die vitalen Friedens- und Solidarinteressen der Völker, damit automatisch auf der Seite des Imperialismus und des sozialen Rückschritts rechts, wie auch immer getarnt.

        „Aber gut, ich bin auch der Ansicht wie PB, dass man diese links-rechts-Nummer besser aus den hier abzuhandelnden Problemzonen mal rauslässt.“

        Was Sie „rauslassen“ wollen, ist wie die Entscheidung, vorwärts oder rückwärts zu gehen. Viel Spaß dabei.

        „Wäre gut, wenn Sie das auch beherzigen würden.“

        Wohl besser Sie beherzigen, sich zu überlegen, wie Sie denn „rechts orientiert“ woanders landen wollen, als letzlich doch auf der Seite des zu Faschismus und Krieg führenden Imperialismus, in Gesellschaft dieser, deren Kriegspolitik entsprechend neokonservativen, also in Wahrheit „rechts orientierten“ Grünen.

  3. Das Tunnelsystem ist wirklich krass und zeigt, wie klug die Entscheidung war, auf Verhandlungen zu setzen, statt auf Ami-Art alles kurz und klein zu bomben. Auch wenn es schmerzt, diese Terroristen unversehrt (womöglich mit Beute) ziehen zu lassen.
    Waren das wirklich Zwangsarbeiter, die diese Tunnel aus dem Stein gemeißelt haben, oder wurde mit professionellem schwerem Gerät gearbeitet? Gibt es verlässliche Infos dazu?

    1. „Sie kämpfen für Geld und ihr Gott heißt Nato.“ – Dass komplett Irre, oft auch noch auf Captagon, die sich gegenseitig umbringen, ihre Gefangenen zum Graben von Tunneln gezwungen haben, ist ebenso anzunehmen, wie zu erklären, dass in vergleichsweise kurzer Zeit ganze unterirdischen Städte allein durch Handarbeit von Gefangenen entstanden sind, unwahrscheinlich klingen würde.

      Wie die meisten der bisher veröffentlichten Bilder zeigen, war selbst für Tunnelwege der Ausmaße, dass dort LKW fahren können, kaum Absicherung erforderlich, was auf Hartgestein schließen lässt, bearbeitet mit großen Spezialmaschinen. Bei einer diese Erklärung in den Vordergrund rückenden Berichterstattung, müsste allerdings wohl die politische Zurückhaltung aufgegeben werden, was Offenlegungen der Beihilfe eines bestimmten Landes betrifft, aus dem solche, möglicherweise schon vor Jahren nach Fertigstellung wieder abtransportierten Tummelbaumaschinen samt Zubehör und Bedienpersonal gekommen sein könnten.

      Wikipedia, Caterpillar: „Im Jahr 2015 waren an den deutschen Standorten von Caterpillar ca. 4.800 Mitarbeiter beschäftigt. Ein wesentlicher Schwerpunkt bildet dabei die Entwicklung und Produktion von Untertage-Strebbausystemen und Bergbaugeräten für den Hartgestein-Bergbau am Standort Lünen mit ca. 1.000 Mitarbeitern. Die dort ansässige Caterpillar Mining Europe GmbH bildet den Kern der Caterpillar Mining Sparte. In Dortmund werden mit der Caterpillar Mining HMS GmbH außerdem große Hydraulikbagger für den Bergbau entwickelt und gefertigt. Die Aktivitäten von Caterpillar im Energiesektor, dem Bau von Diesel- und Zweistoffmotoren für Seefahrt, Erdöl- und Stromerzeugung, konzentrieren sich auf die Standorte Kiel (Caterpillar Motoren GmbH & Co. KG) und Rostock (Caterpillar Motoren Rostock GmbH). In Mannheim werden als Caterpillar Energy Solutions GmbH mit einer Belegschaft von ca. 1.300 Mitarbeitern Gasmotoren und Stromgeneratoren produziert.“

      https://de.wikipedia.org/wiki/Caterpillar

  4. Noch was zum Thema Kriegstreiberei:
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2018-04/giftanschlag-sergej-skripal-militaerlabor-herkunft-nervengift-russland#comments

    Na, da schau an…

    Vor allem in Verbindung mit Analitiks letztem Text (der m. E. wieder richtig gut war), nochmal (hatte im vorigen Blog schon jemand) verlinkt:
    http://analitik.de/2018/04/01/dummes-theater-und-wie-viel-dahinter-steckt/

    S o schnell hatte ich mit dem Eintreten der Komplett-Blamage gar nicht gerechnet. Angemessen wäre, wenn Frau May fortan ihr Gesicht verhüllte und Boris Johnson ebenso…Besser wäre natürlich, sie würden gleich zurücktreten.

    1. @Blauer Engel

      Theresa in Ganzverschleierung, dann aber bitte in Blutrot, das passt doch.

  5. Ich stimme den Ausführungen vom Parteibuch i.S. Kriegstreiber Giegold vollumfänglich zu. Der Mann steht als EU-Abgeordneter auch auf der Soros-Interessenliste (DC Leaks), was nicht verwunderlich ist.
    Haben Sie Informationen darüber, wer den Tunnelbau in Ghouta und anderswo in Syrien betrieben hat? Mit einfachen Mitteln ohne entsprechende Maschinen und know how kann man m.E. ein derart umfangreiches Tunnelsystem nicht bauen.

  6. Dieter Dehm kriegt ein Parteiordnungsverfahren; ausgerechnet weil er Maas anrempelt.

    1. andreas

      Ich weiß nicht so genau, warum Dieter Dehm nun ein Parteiordnungsverfahren bekommt. Aber ehrlich gesagt war ich nicht begeistert, als ich gelesen habe, dass Dieter Dehm gerade ehrenwerte Strichjungen durch einen unpassenden Vergeich herabgewürdigt haben soll.

      1. „Strichjunge“ als Beleidigung ist wohl sicher unpassend, „Nato-H*re“ klingt auch nicht sonderlich gut.

        Aber man kann es auch einfach als Tatsachenbehauptung nehmen: jemand, der gegen Geld (oder sonstige Zuwendungen) macht, was jemand anderes wünscht.

        Und Maas hat sich in seiner kurzen Amtszeit diverse Anbiederungen der untersten Art geleistet.

        Da man ein Rückgrat wohl ausschließen kann, kann es sich nicht um eigne Meinung des Herrn handeln.

  7. Trump legt noch mal nach, will „nach 17 Jahren“ und „sieben Trillionen Dollar“ die Jungs nach Hause holen, es wurde nichts erreicht.

    Kann man als Testballon sehen, welche Reaktionen kommen.

    McGurk erklärt schon mal, dass sie sich doch eher häuslich einrichten, da der IS noch lange nicht besiegt sei.

  8. Es ist schon erstaunlich was aus der ehemals pazifistischen Grünen Partei geworden ist.Da ist ja nicht nur Gigold sondern Harms,Becks,Fücks, hervorzuheben.Früher Petra Kelly als wirklich am Umwelt-und Friedensgedanken orientierte ehrenwerte Politikerin ist heute aus den Köpfen und Medien verschwunden und die Özdemirs und Roths nebst schon genannten representieren die inzwischen zu Recht als Olivgrüne bezeichnete unselige Partei.Schande über sie!

    1. helmutn

      Die unter anderem mal als Antikriegspartei angetretenen Grünen wurden geradezu systematisch infiltriert.

      Bei den zwei Becks und Fücks gibt es eine deutliche Verbindung zum zionistischen Apartheidregime. Özdemir ist Young Leader der Atlantik-Brücke.

      Den Hintergrund dazu, warum Harms und Roth solche Kriegstreiber sind, wie sie sind, kenne ich jedoch nicht. Vielleicht geht’s denen bloß darum, möglichst nah an den Fleischtöpfen der zio-atlantischen Mafia zu sein.

      1. Nicht zu vergessen die unsägliche Katrin Göring-Eckardt, ich als Christ schäme mich besonders für solche widerlichen Irrlehrer.
        Auf Wikipedia erfährt man z. B.:
        „Als besondere Gewissensentscheidungen während der rot-grünen Phase führte sie in späteren Stellungnahmen zwei Wegemarken auf: die Pro-Entscheidung zum Kosovokrieg 1999. In einem Personenportrait des Moderators Hanno Gerwin für eine TV-Sendung des Evangelischen Rundfunkdienstes Baden im Jahr 2012 begründete sie ihre Pro-Stimme zum Kosovo-Krieg unter anderem mit religiösen Motiven. Zitat: „Damals las ich sehr, sehr viel in der Bibel und sprach mit vielen Leuten darüber, was mir sehr wichtig war. Ich sagte mir, wenn es um Krieg und Frieden geht oder um Leben und Tod, kann man nicht gegen den Glauben handeln. Ich stimmte allerdings für den Militäreinsatz, weil ich beim Abwägen fand, dass es wahrscheinlich richtig war. Im Nachhinein bin ich sehr froh, dass es sich als richtig herausgestellt hat.“

        Nun, seit 2001 hätte sie, wenn sie denn gewollt hätte, anhand der ARD-Doku „Es begann mit einer Lüge“ die tatsächlichen Hintergründe dieses furchtbaren NATO-Angriffskrieges erfahren können.

        Doch als ehemaliges Mitglied der „Atlantikbrücke“, ausgetreten 2013, wäre das Einräumen eines fehlerhaften Handelns der „NordAtlantischenTerrorOrganisation“ sicherlich nicht förderlich für das weitere Scheffeln der Silberlinge gewesen, aus materialistischer Sicht Grund genug, die Kriegs- und Terrorlügen bis ans Lebensende hinauszuposaunen.
        Dass sie als ehemal. Studentin der Theologie in der DDR (1988 abgebrochen-warum eigentlich?) einst mal Slogans wie „Frieden schaffen ohne Waffen“ und „Es gibt keinen gerechten Krieg“ propagierte, scheint in ihrem löcherigem Gehirn irgendwie verloren gegangen sein.
        Stattdessen ist nun „sehr froh, dass es sich als richtig herausgestellt hat“.
        Aber klar doch…
        Ich würde sie in ein Flugzeug setzen und mit Fallschirm über Libyen aussteigen lassen.
        Dann wäre ich „sehr froh“.

    2. Sehr geehrter helmutn, die K Gruppen, wie der KBWunderland, sind geschlossen, den Grünen beigetrehten, um sie zu Übernehmen. Da das eine Kaderpartei war und die naiven Grünen unorganisiert, waren in kurzer Zeit ALLE Führungsfiguren vom KBWunderland . Sie sind perfekt Organisiert, zu den jeweiligen Wahlen eingefallen, ob sie zu dem Bundesland gehörten oder nicht, sie haben so ihre Kader, in die Positionen „““ Gewählt „““
      Nach der Ermordung, von Kelly und Bastian, stellten sie die komplete Führung der „““ Grünen „““
      Man kann am genausten sagen, dass die Partei Grünen, nichts anderes ist, wie die Kaderpartei KBWunderland, grün Angestrichen.
      Sie wurden von uns, schon damals, wegen ihrer Militanz, aus Demos gedrängt.

      1. @Felix Klinkenberg

        Diese K-Gruppen-Machtübernahme-Hypothese zur Erklärung der verlogenen USA-Unterstützung durch die die GRÜNEN, greift meiner Meinung nach zu kurz. Korrekt ist lediglich, dass es hintertriebene „Machtmenschen“ bei den wirklich zu lieb-naiven Wollsocken-Grünen leicht hatten, die Macht zu übernehmen. Einen dieser lieben gutherzigen etwas naiven „Ur-Grünen“ kannte ich persönlich, Walter Schwenninger, er ist leider schon verstorben. Er hat bis zum Schluss, so mein Eindruck, nicht verstanden, wie diese „Machtübernahme“ organisiert worden ist. Er ließ sich brav weg-rotieren.

        Sicher ist für mich lediglich, dass die Umfunktionierung einer im Etikett und ihren Wurzeln systemkritischen Partei zu einer systemstützenden Partei mit Netzwerken zu tun, aber vorwiegend mit viel mächtigeren Netzwerken, als den alten Seilschaften von den K-Gruppen.
        Für mich ist es eine der wichtigsten politischen Grundannahmen schlechthin, dass der Mensch im Allgemeinen den Versuchungen der Macht nicht ausreichend widerstehen kann. Deshalb hat die Ring-Parabel im „Herr der Ringe“ von Tollkien wohl auch so viele Fans gefunden.
        Mein politisches Fazit aus meinen ca. 35 Jahren Politikerfahrung ist, dass die Teilung und Kontrolle von Macht (Gewaltenteilung), noch wichtiger ist, als Demokratie. Deshalb kann ich auch eine „Pax Americana“ unter der Dominanz einer einzigen Nation nicht akzeptieren.
        Leider gibt es bei den GRÜNEN-Wählern immer noch viele Anhänger einer „Leviathan-Utopie“, in der eine „gute“ Nation mit Hilfe ihrer überwältigenden militärischen Macht, dem Planeten Frieden und Moderne bringt. Reiche intelligente Verführer wie Sorros haben da immer noch reichlich Fisch im Netz.

  9. Wir denken immer, es geht endlich was zu Ende, dabei beginnt gerade was Neues. “ Die “
    geben sich nicht geschlagen, können sie gar nicht, das liegt in der Logik, so wie bei einem Radfahrer – hört er auf zu treten, fällt er um. Also: “ Bleibt wachsam, Holzaugen…“

  10. Es gibt jedenfalls eine ideologische Gemeinsamkeit zwischen Kommunisten, Christen und zio.-atlantischen Globalisierern. Das ist die Verneinung des Werts der ethnischen, rassischen und kulturellen Unterschiede, der Kampf gegen überlieferte Traditionen und der Glaube an die eine Welt von unterschiedslosen, gleichen und brüderlichen ‚Menschen‘ resp. das Bestreben eine solche zu errichten.

    1. Heider

      Der Einschätzung, dass Kommunisten überlicherweise den Wert, welchen Wert eigentlich, der ethnischen, rassischen und kulturellen Unterschiede, und im Fall des Rassismus nicht nur den Wert, sondern auch die Rassentheorien an sich, verneinen, schließe ich mich an.

      Was den Rassismus angeht, welcher vernünftige Mensch würde da nicht verneinen, dass die ganze rassistische Theorie auf den Müllhaufen der Geschichte gehört? Viele Zionisten machen das zum Beispiel, aber als vernünftig würde ich die nicht bezeichnen. Schaut man sich die Geschichte an, basiert die zionistische Ideologie auf genau der gleichen mülligen Rassentheorie wie das deutsche Nazitum. Eben zu jenem Punkt, der heute größtenteils in Vergessenheit geraten ist, findet sich hier im Parteibuch in der Seitenleiste unter der Überschrift „Nicht zu vergessendes“ ein Hinweis auf die aus dem Jahr 1913 stammende Schrift von Rabbi Felix Goldmann mit dem Titel: „Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen.“ Der angesehene Rabbi hätte sich darin nicht klarer ausdrücken können:

      Wenn das „völkische“ Moment eine Bedeutung erlangt hat, der gegenüber alles andere, Verdienste, Tugenden, Strebung und Gesinnung nichts gelten, wenn der Jude geächtet wird, wenn man ihn in eine Pariastellung herabdrücken will, so ist das ein Erfolg, die die nationale Weltanschauung, der chauvinistische Rassenwahn unserer Tage, in emsiger Arbeit errungen hat.

      Und dieser chauvinistische, nationale Rassenwahn ist die theoretische Grundlage, der geistige Nährboden des Zionismus! Ihm hat er die spezifischen Züge seines Wesens und seiner Wirksamkeit entlehnt! Schon das Aussprechen dieser unbestreitbaren und unbestrittenen Tatsache enthält die vernichtendste Kritik dieser pseudomessianischen Bewegung. Mit aller Deutlichkeit muß man es sich in den letzten Konsequenzen ausmalen, was es für das Wesen und die Erscheinungsformen des Zionismus bedeuten muß, daß er auf demselben Sumpfboden erwachsen ist wie der Rassenantisemitismus, diese Geißel, unter der wir Juden so entsetzlich leiden. Und es ist immer dasselbe Wasser, mag es nun arisch-antisemitisch, mag es nun jüdisch-national gefärbt sein, daß aus einem Giftbrunnen stammt, und daß keine Färbung der Welt zu einem gesunden Trank machen kann.

      Da Zionismus eine in ihrem Kern rassistische Ideologie ist, zieht das sich geradezu natürlich bis heute fort. Nachfolgend finden sich ein paar aktuelle Links aus sehr unterschiedlichen Quellen zu dem Thema:

      http://mondoweiss.net/2018/02/calling-troublemaker-synagogue/

      https://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-5197790,00.html

      https://electronicintifada.net/blogs/ali-abunimah/netanyahu-embraces-racist-rabbis-eu-lavishes-support-israel

      Was den Rassismus im Christentum angeht, so gab und gibt es den selbstverständlich. Man denke da nur an den Christen Adolf Hitler. Das Beispiel Hitler zeigt auch gleich die typischen desaströsen Folgen von Rassismus auf. Natürlich ist dazu zu sagen, dass Hitler in seinem Zeitalter beileibe kein Einzelfall war. Nicht einmal ein halbes Jahrhundert vor der Machtergreifung Hitlers durch die von den USA unterstützte bunte Revolution der Farbe braun haben Christen noch auf Jahrmärkten und Weltausstellungen „Neger“ in Käfigen präsentiert, um damit ihre rassistischen Theorien zu untermauern, und in den christlichen USA durften Menschen mit dunkler Hautfarbe bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts hinein in Bussen nicht im vorderen Teil sitzen, obwohl sie sich als Siegermacht in Deutschland gleichzeitig gegen Rassismus in Deutschland einsetzten und dafür sogar ein großes Programm zur Re-Education der Deutschen aufgelegt hatten.

      Was ethnische Unterschiede in der Menschheit angeht, darf man getrost konstatieren, dass mit der richtigen Ächtung von Rassismus Rassisten ihren Rassismus fortan häufig unter der Maske von Ethnizismus versteckt haben, und die angeblichen ethnischen Unterschiede zumeist nur ein neuer Aufguss der mülligen Rassentheorien des 19. und 20. Jahrhunderts sind. Es gibt natürlich körperliche Unterschiede unter den Menschen verschiedener Ethnien, auch wenn man etwa herzlich darüber streiten mag, ob sich manche Frauen mit weißer Hautfarbe eher aufgrund körperlicher oder anderer echter oder imaginärer Vorzüge zu Männern mit dunkler Hautfarbe hingezogen fühlen. Einen Wert in Untersuchungen zu solchen ethnisch motivierten Verhaltenseinstellungen zu erkennen, fällt mir jedoch schwer. Vielleicht haben sie ja auch einfach nur einen Fetisch für dunkle Haut.

      Deutlich sind hingegen natürlich die kulturellen Unterschiede der Menschheit. In den letzten Jahrhunderten war keine Kultur so mörderisch und blutrünstig wie die westliche, die oft auch als abendländische christlich-jüdische Kultur bezeichnet wird. All die großen Massenmorde der letzten Jahrhunderte, von der Sklaverei über den Kolonialismus bis hin zum Imperialismus, gingen von dieser westlichen Kultur aus, und bis heute hat sich wenig daran geändert. Man denke da nur an die ganzen westlichen, westlich unterstützten und vom Westen angezettelten Bombenmassker in Westasien.

      Andere Zivilisationen der Menschheit haben es trotz der genozidalen Kultur des Westens geschafft, sich, jedenfalls teilweise, eine eigene und friedlichere Kultur zu bewahren, was, wie ich meine, den Respekt der ganzen Menschheit verdient. Und gerade aufgrund des vom Großteil der Welt abgelehnten massenmörderischen Charakters der westlichen Kultur erlangen diese Zivilisationen gegenwärtig immer mehr Macht in der Welt.

      1. @pb

        ‚Rassismus‘ wird wie ‚Antisemitismus‘ so langsam zu einem meiner Lieblingsbegriffe, bei denen ich inzwischen immer genauer nachfrage.

        Was ist eigentlich Semitismus (also der Begriff „mit ohne“ ‚Anti‘) anderes als Rassismus, insbesondere je mehr das religiöse Moment des Semitischen schwindet? Insoweit wundert es mich immer mehr und ich halte es für keinen Zufall, sondern für verwirrende Absicht, dass die Begriffe ‚Anti-Semitismus‘ und ‚Rassismus‘ in einem Atemzug genannt werden, wenn es darum geht, wogegen etablierte Politik heute kämpfen will.

        Übrigens ist das Christentum niemals rassistisch, allenfalls sind es Menschen, die sich als Christen ausgeben oder das Christentum nur benutzen wollen. Das Christentum ist universal. Muslime wissen das, da sie diese Ansicht ja beim Christentum „geklaut“ (Die spitze Bemerkung erlaube ich mir gegen alle, die dem Christentum Rassismus unterstellen wollen) haben. Dass Menschen sich abgrenzen und kleine und größere Gemeinschaften mit gleichen Werten bilden, halte ich übrigens nicht für einen Fall von ‚Rassismus‘, sondern für äußerst gesund.

        Ob Hitler ein Christ war oder gar ein Jude, wie manche behaupten, das kann dahinstehen. Vielmehr interessiert mich momentan, wie Zionisten und Nazis zusammenarbeiteten. Der eine oder andere kennt vielleicht das sog. Ha’avara-Abkommen (https://de.wikipedia.org/wiki/Ha%E2%80%99avara-Abkommen). *** Widerlich ist vor allen dieser elitäre, a-religiöse, rassistische Zionismus, der sogar auf andere Juden nur verächtlich herabschaut, weil er sie für niedere Juden hält.

        P.S. Vom Kommunismus will ich nichts mehr hören. Wohin die kommunistische Gottlosigkeit viele, sehr viele Menschen brachte, das können noch nicht alle vergessen haben. Ich halte es da eher mit Kant: „Der Glaube an einen Gott und eine andere Welt ist mit meiner moralischen Gesinnung so verwebt, dass so wenig ich Gefahr laufe, die Letztere einzubüßen, ebenso wenig besorge ich, dass mir die Erstere jemals entrissen werden könne.“

      2. Meier

        Semitismus kann in der Verwendung des Begriffs als Teil der Rassentheorien selbst zum verachtenswertenden rassistischen Gedankengut gehören. Es ist kein logischer Fehler, dass Anti-Semitismus trotzdem verachtenswert ist, denn der Begriff Anti-Semitismus drückt nicht die Ablehnung der semitischen Rassentheorien aus, sondern drückt unter positiver Bezugnahme darauf anti-jüdische Ressentiments aus.

        Ich bin gerade geneigt, der darauf aufbauenden peinlichen Rabulistik und einschlägigen Umdefinitionen der deutschen Sprache solcherart hier genauso einen Riegel vorzuschieben wie einschlägigen neonazistischen Geschichtsfälschungen. Ich bitte dies bei weiteren Kommentaren zu berücksichtigen.

      3. @pb

        Anti-Semitismus ist verachtenswert, wenn es denn Anti-Semitismus ist. Das muss erst einmal festgestellt und nicht nur behauptet werden. Ich glaube, es war ***, die mit ihrem unnachahmlichen Witz einmal sagte, dass Anti-Semiten die sind, die Juden so nennen.

        ***

        Ich hörte gestern wieder den bay Innenminister Herrmann, der sagte, dass wegen unserer besonderen Verantwortung der Schutz des Existenzrechtes Israel unsere Pflicht ist. Welche historische Verantwortung meint Herrmann? Israel wurde doch erst 1948 gegründet. Und für den Untergang der biblischen Reiche Juda und Israel vor uralten Zeiten kann Deutschland nun wirklich nichts. Und gehört der syrische Golan wirklich zur Existenz Israels? Und welche Vorstellung von Auschwitz war es denn, die Maas in die Politik trieb? Fragen über Fragen, die alle gestellt werden müssen. Mit (Neo-)Nazitum hat das nichts zu tun – jedenfalls nicht bei mir. ***

        Besten Gruß!

      4. Meier

        Nicht in der GHWK, sondern in deinem Vortrag hier habe ich ebenso falsche wie einschlägig bekannte neonazistische Argumentationsmuster entdeckt.

        Die GHWK ist als Quelle hier durchaus akzeptiert, nicht jedoch deine hier dazu aufgestellte Behauptung, die durch diese Quelle eben gerade nicht gedeckt war. Ebenso werden wir es im Parteibuch nicht akzeptieren, dass hier Holocaustüberlebende herabgewürdigt werden. Genau deshalb habe ich diese beiden Sätze aus deinem letzten Kommentar entfernt.

        Und weil das hier in diesem Kommentar von dir nun gleich noch mal kam: gelbe Karte für dich.

      5. @pb

        (Edit: Trollerei entfernt) sei’s drum. Ich kann mit Gelben Karten oder gar einem Schreibverbot bei Dir leben. Eine Ent-Täuschung bleibt es gleichwohl.

        Besten Gruß und ein schönes Wochenende!

      6. Meier

        Ja, und wir hier im Parteibuch können auch mit weniger Falschbehauptungen enthaltendem und den menschlichen Anstand verletztem langatmigem OT-Geschwafel zum Holocaust besser leben.

        Das gilt insbesondere, weil ich mir die Mühe mache, Kommentare Satz für Satz zu lesen und zu überprüfen. Wenn als Reaktion auf die Überprüfung dann wieder zu beanstandendes langatmiges Geschwafel kommt, und ich mir nochmal die Mühe mache, das zu überprüfen und da nochmal drauf zu antworten, und dann kommt wieder langatmiges Geschwafel zurück, was zu beanstanden ist, dann ist auch bei viel gutem Willen bei uns eine Grenze überschritten, wo wir unsere begrenzte Zeit lieber für etwas nutzen, was uns sinnvoller erscheint als die X-te Diskussion zu Holocaust und bekannten rassistischen Stereotypen im Parteibuch zu moderieren.

        Nichts für ungut. Wahrscheinlich lag hier unser Fehler darin, dass wir uns nicht an unseren Vorsatz gehalten haben, strikt zu moderieren und bereits das erste OT-Nonsense-Posting von Heider hier im Thread direkt in den Papierkorb zu schicken. So lernen wir dazu, dass wir hier wieder strikter zensieren müssen, weil sonst einige unserer Kommentatoren unser Zeitbudget mit OT-Nonsense-Postings überstrapazieren.

  11. Die Ausgangspostings wunderten sich, wie ehem. KBW-Mitglieder zu Nato-Grünen werden konnten u. manchmal auch zu Kirchenfunktionären.

    (Edit: Trollerei entfernt)

    1. Heider

      Das ist falsch. Die ehemalige Theologiestudentin und spätere Kirchenfunktionärin Katrin Göring-Eckardt war nie KBW-Mitglied und ist demnach auch nicht vom KBW-Mitglied zur Kirchenfunktionärin konvertiert. Das wurde zu ihr, und zu anderen auch nicht, in den Ausgangspostings auch gar nicht behauptet.

      1. o.k., gesehen. Die fromme Heucherin war ’nur‘ Mitglied der sog. DDR-Bürgerrechtsbewegung u. trat in dieser Rolle scheinheilig für „Schwerter zu Pflugscharen“ ein, um zwanzig Jahre danach endlich ganz offen als Nato-Propagandistin zu wirken. Das ist natürlich ein wesentlicher Unterschied. —

        Die grüne Ex-Gesundheitsministerin Andrea Fischer war auch nie Mitglied der IV. Internationale (GIM) und ist heutige keine bekennende Katholikin?

        Der Ex-Grünen-Funktionär Jochen Bohl schaffte es später nicht zum sächsischen Landesbischof der Ev.-Luth.-Kirche?
        _________________________________

        Ich habe hier nicht rumge“trollt“, es scheint freilich wahr, dass ‚einparteibuch‘ meiner Argumentation nichts entgegenzusetzen hat und gezungen ist mich zu zensieren, um sich nicht vor dem eigenen Publikum zu blamieren. – Gut gelernt, als Stiefkind des herrschenden Systems von den Mods der offizialen Lügenpresse.

        Für mich ist mindestens das Wegducken dieses Betreibers oder der Betreiberin vor der Kirche des Verbrechens u. das stillschweigende Einverständnis mit dem herrschenden religiösen Wahn, instutionalisiert durch sog. Körperschaften des öffentlichen Rechts (de facto ein unerklärtes Staatschristentum), evident geworden. Vom bösen Adolf Hitler schwafeln, aber den Leuten von Heute immer noch einreden, dass religiöse Märchenbücher aller Couleur, die Kirchen, Gemeinden und Zentralräte sowie der ganze öffentlich zelebrierte Kult quasi eine respektheischende Angelegenheit sei, an der es nicht viel zu rütteln gebe. Zum Kult der Unberührbaren zählt eben auch die RKK als Profiteurin des Reichskonkordats von 1933, das zu Lasten aller Deutschen, die mit dem Glauben gar nichts zu tun haben geschweige denn dafür zahlen wollen, weiterhin gültig ist.

        Der bürgerliche Aussenseiter Karlheinz Deschner hatte mehr A“““ in der Hose, als sog. Linke oder gar Kommunisten 2018 gegenüber der grossen Lüge im Namen des Herrn jemals haben werden:

        „David Signer: Wie sehen Sie das Verhältnis Christentum– Islam–Judentum? Ist die Gewalt und die Ausschliessung der Andersdenkenden überall im Monotheismus angelegt, oder gibt es Abstufungen?
        Karlheinz Deschner: Alle drei monotheistischen Religionen haben etwas Chauvinistisches. Etwas Gewalttätiges und Vergewaltigendes. Haben kraft ihres Auserwähltheitsdünkels einen Absolutheitsanspruch, der echte Toleranz von vornherein ausschliesst.“
        http://bibelzitate.npage.de/deschner-interview.html

        „Seit Konstantin wurden Heuchelei und Gewalt die Kennzeichen der Kirchengeschichte, wurde Massenmord zur Praxis einer Religion. … Das Ganze heißt nicht Geisteskrankheit, das Ganze heißt Christentum“
        https://hpd.de/node/15349

        „Ich schreibe aus Feindschaft. Denn die Geschichte derer, die ich beschreibe, hat mich zu ihrem Feind gemacht“.
        http://www.franken-wiki.de/index.php/Karlheinz_Deschner

        In diesem Sinne sind wenigstens noch zwei, drei Punkte von etlichen mehr angerissen, die anzureissen wären aber nicht mehr angerissen werden können und ist die Sache von mir soweit geklärt, dass Du scheinkritische „anti“-zionistische Systemkanone jetzt Deinem bolschewistischen Vorbild folgen darfst – mich wenn auch nur virtuell zu liquidieren!!

        Klaus Heider

      2. Heider

        Bei all dem langatmigem Geschreibsel, das du nun hier per Kommentar reingebracht hast, hast du nicht ein einziges Beispiel gebracht, was deine Behauptung bestätigen würde, dass ehemalige KBW-Mitglieder manchmal auch zu Kirchenfunktionären werden konnten.

        Ich habe das hier mal im Volltext ohne Zensur stehen lassen, damit Du darüber selbst nochmal darüber nachdenken kannst und sich auch ansonsten jeder ein Bild machen kann, was du hier an OT-Troll-Quark von dir gibst. Ich sehe da keinen konstrukiven und themenorierentierten Beitrag zur Diskission hier, sondern nur einschlägig bekanntes Troll-Geschwafel.

        Gelbe Karte wegen Trollerei und Meckern.

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