Türkische Armee besetzt Dutzende von Dörfern im Nordosten des Irak

Wie kurdische Medien berichten, hat die türkische Armee bei ihrer Militäroffensive im Nordosten des Irak inzwischen Dutzende von Dörfern im Unterbezirk Sidakan der kurdischen Autonomieregion besetzt, die zuvor jahrelang unter der Herrschaft der verbotenen türkischen Gruppe PKK gestanden hatten.

@EmmanuelGMay hat gestern am späten Abend dazu folgende Karte veröffentlicht:

Wer in dieser abgelegenen Gegend im Nordosten des Irak was genau kontrolliert, ist geradezu traditionell unübersichtlich, und jetzt ist es auch nicht anders. Aber die Tiefe der gegenwärtigen türkischen Offensive im Nordostirak legt die Vermutung nahe, dass die türkische Armee diesmal vorhat, entlang der iranischen Grenze bis in die Kandil-Berge vorzustoßen, wo sich seit Jahren die Führung der PKK aufhalten soll.

Aus dem jesidisch geprägten Bezirk Sinjar im Nordwestirak wurde heute unterdessen gemeldet, dass die dortigen unter PKK-Flagge kämpfenden Kräfte zur Abwendung einer angekündigten türkischen Offensive weitere Positionen, darunter einen inoffiziellen Grenzübergang nach Syrien, an die irakische Armee abgetreten haben. Praktisch könnte das allerdings einfach dadurch bewerkstelligt worden sein, dass jesidische Kämpfer in Sinjar einfach ihre PKK-Flaggen weggehängt haben und den inzwischen offiziell zur irakischen Armee gehörenden irakischen Volksmobilisierungseinheiten beigetreten sind. Ob der Türkei das reicht, um auf die angekündigte Sinjar-Offensive zu verzichten, mag abzuwarten bleiben, aber zumindest haben die nun in Sinjar stationierten Einheiten der Volksmobilisierung prompt eine Zusage der irakischen Regierung zu ihrer Unterstützung bei der Abwehr einer möglichen türkischen Offensive bekommen.

Aus der nördlich der Stadt Aleppo gelegenen Ortschaft Tel Rifaat wurde heute ganz ähnliches gemeldet wie aus Sinjar. In dieser nordwestsyrischen Ortschaft, die die Türkei und ihre auf FSA geflaggten Jihadi-Söldner sich in Syrien als nächstes vornehmen wollten, soll seit heute vom syrischen PKK-Ableger YPG nichts mehr zu sehen sein. Dafür gibt es da nun plötzlich, wie zahlreiche Fotos zeigen, reichlich Flaggen der Syrisch-Arabischen Republik.

Nationale Verteidigungskräfte der Syrisch-Arabischen Republik hätten die Kontrolle übernommen, heißt es dazu inoffiziell. Das ist nicht die syrische Armee, aber möglicherweise bietet das bereits einen ausreichenden Schutz vor einer türkischen Attacke auf Tel Rifaat.

Aus Ost-Ghouta nahe Damaskus wurde auch heute wieder gemeldet, dass die Evakuierungen aus den beiden verbliebenen Terroristentaschen weitergehen. Aus der südlichen Ost-Ghouta-Tasche wurden über den Kontrollpunkt Arbin heute bereits 4108 Personen, darunter 1017 Kämpfer, in Richtung Idlib evakuiert. Das ist weniger als gestern, wo über 6000 Personen aus der südlichen Ost-Ghouta-Tasche nach Idlib evakuiert wurden, aber immer noch eine Menge, und es sind mit nunmehr 23.500 aus Arbin in Richtung Idlib evakuierten Personen viel mehr als zuvor gedacht. Letzte Schätzung ist, dass die Evakuierungen aus Arbin noch zwei bis vier Tage weitergehen werden. Die reibungslose Evakuierung von Bewaffneten aus Arbin wurde russischen Angaben zufolge in den letzten Tagen dadurch behindert, dass einige der Bewaffneten vereinbarungswidrig versucht haben, Sprengstoffe, darunter 15 „Selbstmordwesten“ und 289 Handgranaten, mit an Bord der Busse zu nehmen.

Aus der nordöstlichen Ost-Ghouta-Tasche um Douma wurde derweil gemeldet, dass auch heute wieder mehrere Hundert Zivlisten von dort durch den humanitären Korridor in die Regierungsgebiete flüchten konnten. Weiterhin berichtete SANA aus Douma, dass eine stattliche Anzahl von Einwohnern dort heute gegen die herrschenden Terroristen der Islam-Armee demonstriert und ihren Abzug gefordert hat.

Der syrische Tigergeneral Suheil Hassan erklärte allerdings, er glaube nicht, dass eine politische Lösung mit den Extremisten der Islam-Armee möglich sei, und sprach sich dafür aus, die Douma-Terroristen anstatt nach Idlib in die Hölle zu schicken.

Aus der vor einigen Tagen nach einem Abzug der dortigen Terroristen nach Idlib von der Armee eingenommenen Ost-Ghouta-Tasche Harasta wurde heute gemeldet, dass 177 der dortigen gesuchten Personen, die sich nicht nach Idlib evakuieren lassen hatten, nun nicht nur ihren legalen Status geregelt haben, sondern auch gleich der syrischen Armee beigetreten sind.

Nachtrag Donnerstag 10:00h: Russischen Angaben zufolge sind am Mittwoch 5290 Personen in 89 Bussen aus Arbin in Richtung Idlib evakuiert worden, womit die Gesamtzahl der in den letzten Tagen von Arbin nach Idlib transportierten Personen nun bei 24.912 liegt. Wie auf der Livecam des russischen Verteidigungsministeriums im Moment zu sehen ist, sind gegenwärtig weitere Busse nach Arbin unterwegs. Die Evakuierung von Personen aus der südlichen Ost-Ghouta-Tasche geht also auch heute weiter.

69 Gedanken zu “Türkische Armee besetzt Dutzende von Dörfern im Nordosten des Irak

  1. Ganze Ost Ghuta ist mit Tunelen durchgebohrt. Gibt es Möglichkeit, dass so ein Tunel von Duma nach Arbin führt und manche Jihadiste aus Duma nehmen sichere Fahrt nach Idlib?

    1. Da die Armee froh ist, wenn sie raus sind, wird sie da vielleicht auch nicht zu scharf kontrollieren?

      Andererseits will man ja in Idlib Jaish al Islam nicht haben, wer die da jetzt in die Busse „schmuggelt“ sorgt für erhebliches Konfliktpotential, spätestens beim Aussteigen.

    2. Heute unwahrscheinlich. Gab ja 2017 Kämpfe bis zur Vehicle Base (trennte Harasta / Irbeen). Wahrscheinlicher: gehen mit Zivilisten raus.

  2. Es ist kaum greifbar und zu fassen für mich, wie schwach die kurdischen Kräfte militärisch aufgestellt sind. Glaubte immer an taktische Beweggründe und wartete bislang auf den Punkt X – der Gegenoffensive. Es kommt aber nichts, auch guerillamässig nichts. Unbegreiflich, diese nichtexistente Gegenwehr für mich. Man rang ISIS nieder in weiter Fläche und jetzt wird selbst das kurdische Kernland hilflos weggegeben? Ich verstehe es nicht. Es wäre die Chance gewesen für einen kurdischen, autonomen Staat. Diese Chance wurde vergeben. Nur aus Zang und Zwist? Kaum vorstellbar.

    1. Flo

      Luftunterstützung war wesentlich für die kurdischen Erfolge. Anders gesagt: die USA bomben alles platt und die YPG stellt sich anschließend auf die Trümmer und präsentiert sich in Siegerpose. Eine Chance auf einen autonomen kurdischen Staat gab es nicht und gibt es nicht. Das war alles nur eine Illusion.

      1. Neben der in Afrin fehlenden bzw. der anderen Seite zur Verfügung stehenden Luftunterstützung muss man auch bedenken dass die Anzahl an ISIS-Kämpfern denen die YPG/SDF entgegenstand, nie sehr groß waren Dieser Eindruck ist nur ein Resultat der offiziellen Propaganda, in welcher die Rolle der YPG/SDF im Kampf gegen ISIS übertrieben und die der Syrischen Armee heruntergespielt wurde.

        im konfessionell geprägten Feindbild des Islamischen Staates waren „Nusairi“ (Allawiten) und „Rawafidi“ (Schiiten), assoziiert mit der syrischen Regierung, stets die Hauptgegner, die sunnitischen Kurden allenfalls zweitrangige Ziele. Ein großer Teil der Gebietsgewinne wurden daher gegen nur geringen Widerstand, wenn nicht gar kampflos, erzielt weil ISIS ihre Kämpfer lieber an die Front gegen die Regierungstruppen geworfen haben.

        Selbst auf dem Höhepunkt des medial gehypten Kampfes um die kurdische Stadt Kobane konnte es sich die ISIS-Führung nicht verkneifen, gleichzeitig einen großangelegten Angriff auf die unter Regierungskontrolle befindlichen Schaer-Gasfelder zu starten – ohne diese Kräftezersplitterung wäre die Einnahme der Stadt wahrscheinlich trotz US-Luftangriffen gelungen. Die von der YPG genannte Zahl von 9000 ISIS Truppen bei der Schlacht um Kobane ist mit Sicherheit weit übertrieben.

        Ebenso sind Zahlen von 3000-5000 ISIS Kämpfern bei der Schlacht um Rakka zu bezweifeln. Am Schluss sind etwa 1500 ISIS Personal abgezogen, selbst bei Annahme einer hohen Verlustquote dürften es Anfangs nicht viel mehr als 2000 gewesen sein. Zum Vergleich: In Ostaleppo wurden am Schluss 8000 Kämpfer in den grünen Bussen evakuiert und man geht von knapp 1000 aus, welche vorher getötet wurden.

      2. „…wäre die Einnahme der Stadt wahrscheinlich trotz US-Luftangriffen gelungen.“

        So musste Washington nicht ernsthaft die eigenen gegen Syrien eingesetzten IS-Söldner bombardieren und konnte gleichzeitig als Söldner auch noch Kurden anwerben, indem Washington vortäuschte, auf ihrer Seite zu sein.

        Washingtons, sich anscheinend sehr sicher fühlende Wahhabi-Diener sagen es ganz offen[1]. Die der wertewestlichen Öffentlichkeit als „sunnitisch“ verkaufte, vom angloamerikanischen Imperialismus überhaupt erst aufgebrachte islam- und allgemein menschenfeindliche Sektenirrlehre des Wahhabismus ist lediglich eine überall dort unter Bezeichnungen wie „Al Qaida“, „ISIS“ oder „FSA“ aufgestellte „Vogelscheuche“, wo im Namen der Rechtschaffenheit Angst verbreitet und mit Ausreden wie „Demokratisierung“, „Zivilistenschützen“ oder „Terrorbekämpfung“, durch Täuschung, Bomben, Chaos und Besatzung die Herrschafts- und Profitinteressen des Imperialismus durchgesetzt werden sollen.

        [1] RT: Spread of Wahhabism was done at request of West during Cold War – Saudi crown prince

        https://www.rt.com/news/422563-saudi-wahhabism-western-countries/

  3. Die Angelegenheit mit den Douma_Terroristen ist seltsam. Sie lassen Gefangene und Zivilisten frei, bekommen aber mitgeteilt, dass sie keine Amnestie zu erwarten haben. Daraufhin werden wieder Zivilisten rausgelassen, bekommen jedoch abermals verkündet „in die Hölle“ geschickt zu werden. Ist das ein Novum?

    1. Progress

      Nein, die Douma-Terroristen würden schon Amnestie bekommen wenn sie einzeln oder als Gruppe kapitulieren, wie alle anderen Terroristen das auch bekommen. Bloß wollen sie nicht kapitulieren.

      Die Douma-Terroristen dürfen sich auch nach Idlib oder Jarabulus verfrachten lassen, zu den gleichen Bedingungen wie alle anderen Terroristen in Ost-Ghoutra auch. Bloß wollen sie sich nicht zu den gleichen Bedingungen verfrachten lassen.

      Dass die Douma-Terroristen weiter Geiseln freilassen, dürfte einerseits dem internen Druckabbau in der von ihnen beherrschten Bevölkerung dienen und andererseits als Argument für die syrische Armee dienen, mit der Erstürmung von Douma noch zu warten.

      Suheil Hassan dürfte mit seiner bedingten Meinung, eine Vereinbarung mit den Douma-Terroristen sei unmöglich, und deshalb sollten die Douma-Terroristen nicht nach Idlib, sondern in die Hölle geschickt werden, den Druck auf die Bande nochmal erhöhen, sich endlich in Richtung Kapitulation und/oder Evakuierung zu bewegen. Die Frage ist bloß, ob scharfe Worte dazu reichen werden. Wenn nicht, müssen die Tiger wohl erstmal ein Stück rein nach Douma, bevor mit mehr Aussicht auf Erfolg weiterverhandelt werden kann.

      1. Wow, danke für die superschnelle klare Antwort.

        Ich hatte die Situation ganz falsch interpretiert: dachte nämlich, dass die Douma-Terroristen in längerer Vergangenheit so grausam waren, dass ihnen keine Erbarmen gewährt werden und die aber noch versuchen sich mit guten Gesten vor der ansonsten unausweichlichen Lequidierung zu retten.

        Aber ja, es sind eher banale profane Gründe wie z.B., dass die Vorräte knapp werden und natürlich um Zeit zu gewinnen

      2. Noch stehen sie ja recht locker um die Stadt,im Norden haben die „Rebellen“ auch noch die ursprüngliche Grenzlinie der Ghouta vor der Offensive, wahrscheinlich existieren da sogar noch Versorgungstunnel (auch wenn es wohl verstärkte Aktivitäten gibt, die abzuschneiden).

        Also erst mal komplett an die Stadt heranrücken, und quasi einen tiefen Ring herum graben, dass definitiv nichts mehr raus oder rein kommt, dann dürfte die Verhandlungsbereitschaft noch mal erheblich erhöht werden.

    2. Menschenmaschine: „im konfessionell geprägten Feindbild des Islamischen Staates waren „Nusairi“ (Allawiten) und „Rawafidi“ (Schiiten), assoziiert mit der syrischen Regierung, stets die Hauptgegner, die sunnitischen Kurden allenfalls zweitrangige Ziele.“
      Das stimmt so nicht. Wenn Du die Aussagen der IS Leute (z.B. bei Todenhöfers „Inside IS“ aber auch bei anderen Quellen) liest hörst Du immer wieder, dass gerade die PKK nahen kurdischen Gruppen über eine enorme durch Aufopferungsbereitschaft /Kampfkraft verfügten.

      1. Es ging bei der von dir zitierten Aussage um die Prioritäten des Ressourceneinsatzes von ISIS gegen die PYG im Verhältnis zur SAA, nicht um eine Beurteilung der Kampfkraft der PYG.

        Was diese angeht: Natürlich wird es hier Unterschiede bei jeweils verschiedenen Einheiten geben. Aber wir haben einen guten Vergleich der jeweiligen Leistung der beiden Organisationen im Kampf gegen denselben Gegner, die türkische Armee und ihre Hilfstruppen, in Al Bab bzw. Afrin und da hat sich ISIS bei ähnlichen Nachteilen bei Luftangriffen/Schweren Waffen, eher mehr bei den Zahlenverhältnissen und bei klar ungünstigerem Gelände deutlich besser geschlagen. Wenn die SAA nicht auch noch in den Kampf eingegriffen hätte, hätte sich ISIS wohl noch wesentlich länger halten können.

  4. Die Übergabe (bzw. der Flaggen- und Zuständigkeitswechsel) von Sinjar und Tel Rifaat an die irakische Armee bzw. die syrischen Verteidigungskräfte sind eine besonders gute Nachricht.

  5. OT

    bin gerade in Kiew und will mir in den nächsten Tagen mal die Stadt anschauen (leider ist Schneematsch,aber wird schon).

    Gibt es Tipps, wo man die Besonderheiten der „revolutionären“ Ukraine gut sehen kann?

    1. Ich war 2014 & 2015 in Kiew.

      2014 waren noch der Maidan und die zugehörige Straße in östlicher Richtung sehr „revolutionär“: Gedenktafeln, viele „Volkswehr“-Leute (die auf besagter Straße ihr Lager hatten) und dann und wann Überreste der Kämpfe wie z.B. schrottreife Aufstandswägen der „Miliz“/Polizei, Barrikaden aus Autoreifen etc.

      2015 war von diesem „revolutionären Charme“ gar nichts mehr übrig. Die Stadt war wieder so normal wie jede andere auch.

      Abgesehen vom Maidan selbst wurde auch nirgends richtig revoltiert – es war (international gesehen) wieder einmal eine kleine, radikale Gruppe, die alles veränderte.

      Ich hoffe, geholfen zu haben & wünsche noch eine gute Zeit in dieser schönen Stadt!

    2. Ich würde den Mezhyhirya Park empfehlen. Besonders beeindruckt war ich von einem Brückengeländer aus vermutlich reinem Kupfer.
      Bei solcher Prunksucht kann man sich die Fehlleistungen des damaligen Staatenlenkers angesichts der Putschsituation gut vorstellen.

  6. ….die Mehrheit der syrischen Bevölkerung besteht aus ethnischen Arabern, auch aus den uralten, z.T. christlichen Aramäern, die Kurden sind ein Turk Volk . Auch unter den Osmanen waren sie den Großtürken nie völlig gleichgestellt (z.T. wegen ihrer noch besonders archaisch-feudalistischen Stammes Strukturen.)

    Im Unterschied zu den Nicht-Turkvölkern galten sie zu mindestens noch unter den Jung Türken bis zum Ende des I. WK noch als „privilegierte Wilde, ihr Status hat sich unter der französischen Mandats Verwaltung (de facto Kolonialverwaltung ) nach dem I.WK verschlechtert, in ihren traditionellen Siedlungsgebieten war ja auch nie viel zu holen.

    Auch im „unabhängigen“ Syrien hat sich da nicht viel geändert, das Hauptproblem war der Gegner im Südwesten, also Israel, für die syrischen Kurden auf Grund der Distanz nicht so fühlbar .Andererseits musste Syrien spätestens seit Machtantritt der Assad-Familie mit ihrem außenpolitisch Nicht-westlichen Kurs auch immer den großen nördlichen Nachbarn , die NATO-Türkei fürchten.

    Also wurde in diese abgelegenen Grenz-Gebiete weder von Staats wegen, noch von der syrisch-arabischen Bourgeoisie viel investiert, logischerweise waren die Lebensverhältnisse dort schlechter .

    Ohne den früheren Ost-Block als Stütze, aber immer noch von Israel direkt und von der Türkei potentiell bedroht, hat Assad der Ältere dann nach 1990 der türkisch-kurdischen PKK und ihrem Chef, Abdulla Öcalan Asyl geboten, als Gegengewicht zur Türkei .

    In Europa ist die PKK vor allem auf Forderung der NATO-Türkei verboten, den Begriff „Verbotene PKK“ würde ich deshalb so nicht verwenden ,denn meine Feinde haben die PKK verboten, was die PKK trotzdem nicht automatisch zu meinem Ideal macht .

    Ende des letzten Jahrtausends würde dann der äußere Druck auf Syrien zu groß, die linke Agitation der Öcalan-PKK war auch nicht ganz das Ideal des Assad-Clans, also wurde Öcalan ausgewiesen und fand nirgends mehr sicheres Asyl, fiel der Türkei in die Hände .In den Augen vieler syrischer Kurden war das Verrat .

    Der ganze „arabische Frühling“ war ja eine logische Folge der westlichen Finanz-Krise , die Lebensverhältnisse der einfachen Leute verschlechterten sich, deshalb der Aufruhr auch in Syrien, der logischerweise auch bis in die syrischen Kurden Gebiete reichte.

    Für Assad war das nicht das Hauptproblem, denn eine Einigung der syrischen Kurden mit radikal-islamistischen Jihadies oder der Türkei stand nicht zu befürchten .
    Die strategisch und ökonomisch viel wichtigeren Gebiete im Westen Syriens(außerdem bevölkerungsreicher !) wieder in den Griff zu bekommen, war Überlebens wichtiger, also wurden die Regierungstruppen aus den Kurdengebieten abgezogen.

    wenn bei der Gelegenheit kurdisch-stämmige Militärangehörige und allerhand Waffen ….zurück blieben……., war das auch nicht Assads Hauptproblem .Die syrischen Kurden hatten praktisch bis 2013 Zeit, sich militärisch zu organisieren und zu trainieren. Die so aufgestellten Verbände waren im Vergleich z.B. zur Bundeswehr jedoch eher „Jägern“ als „Panzergrenadieren“ vergleichbar .

    Durchaus zum beweglichen Kampf geeignet, allerdings mit deutlich geringerer Feuer-und Stoß Kraft.

    Als der IS dann 2013 auftrat, wie der Teufel aus der Kiste, waren für den auch nicht das Haupt Ziel , Wirtschaftlich war in den dünner besiedelten Gebieten weiter südlich mehr zu holen und außerdem war der Sturz Assads das strategische Haupt Ziel, denn danach wären die Kurden aus militär geographischer Lage absolut chancenlos .

    Trotzdem hätte sich auch der IS ein paar mehr Grenzübergänge Richtung Türkei gewünscht,(z.B. im Raum Kobani ) deshalb kam es da auch zu erbitterten Kämpfen, der IS setzte da trotzdem nicht die Hauptkräfte ein , die ab 2015 auch im Westen immer mehr in Bedrängnis kamen, wegen der wieder erstarkenden und russischen Fliegern unterstützten Regierungstruppen .

    Von kurdischer Seite wohl eher ungewollt, aber de facto gegenseitig etwas unterstützt haben sich durch die jeweilige Bindung von IS Kräften Kurden und Regierungstruppen bis zum Sommer 2017 schon .Tapfer gekämpft haben die Kurden schon und waren ja auch daran beteiligt, im Raum Manbij die letzte Verbindungslinie des IS zum Ölschmuggel in die Türkei zu durchtrennen , damit verloren die Ölgebiete am südöstlichen Euphrat für den IS auch etwas an Bedeutung .

    Ja, die Amerikaner….unterstützen traditionell rund um den Globus buchstäblich jeden Schweinehund….solange es ausschließlich ihr Schweinehund ist und das klappte mit dem IS als Ganzes nie. Auch ein bischen gegen den IS kämpfen, sich bei der Gelegenheit in einzelnen Regionen Syriens einnisten und die Kurden mit „Öl-Versprechungen“ von der Regierungsseite weg ziehen, kein dummer Schachzug .

    In Afrin hatten die Kurden gegen die Türken und ihre Proxis zu Anfang noch Chancen, solange noch um die stark bewaldeten Berghänge unmittelbar in Grenz Nähe gekämpft wurde . Da war noch „Jagd-Kampf“ zu machen und an Tapferkeit waren sie den Türken-Proxis unterlegen . Im tiefer gelegenen offeneren Gebiet hatten sie keine Chance mehr .

    Dann kampflos ab zu ziehen, um eine totale Zerschlagung ihrer Rest Kräfte im Kessel zu vermeiden hatte schon ein bischen was mit militärischer Logik zu tun .

    Ich sehe persönlich die syrischen Kurden und vor allem ihre Führer ganz gewiss nicht rosa-rot, allerdings auch nicht ganz schwarz .Entscheidend wird sein, ob der iranische Einfluss im Irak reicht , den Amis die Landverbindungen nach Ost-Syrien dauerhaft zu sperren., Wenn ja wird den Amis ein dauerhafter Aufenthalt da zu teuer und un profitabel.

    Die Frage ist, wie weit die Amis noch irakische Geschäftsleute und Politiker schmieren können, in einen anti-syrisch-iranischen Deal ein zu steigen !….es ist noch vieles offen !

    1. Es kommt meines Erachtens noch darauf an, ob Iran die Nachfolge von Großayatollah Ali Al Sistani antreten kann, um Nadschaf und Qom zu vereinen.

      1. GFM

        Ich würde die Nachfolgefrage von Großayatollah Ali Al Sistani eher defensiv sehen. Die Frage, die ich da eher sehe, wäre, ob es, wenn er das Zeitliche segnet, gelingen wird, jemanden zu finden, der ein so guter Teamspieler mit der Achse des Widerstandes wie Ali Sistani ist. Und im übrigen, wird auch im Iran irgendwann, möge Gott das noch lange hinauszögern, die Nachfolgefrage für Ali Khamenei anstehen. Jemanden zu finden, der mit soviel Weißheit, Standfestigkeit und Weitsicht, wie Ali Khamenei es vorgemacht hat, das Amt von Ali Khamenei ausfüllen kann, wird nicht einfach werden.

    2. Die Kurden sind kein Turkvolk sondern ein Indoiranisches Volk. Ziemlich viele Fehlinformationen für einen ehemaligen NVA Major.

      1. Wenigstens bleibst Du deinem Nick treu, ein Macho, der viel heise Luft auswirft.

        Obwohl der Begriff „Kurdistan“ aus dem Persischen stammt, nimmt die Forschung heute an, dass die Kurden von verschiedenen antiken Völkern Kleinasiens abstammen.

        Übrigens, mit „indoiranisch“ werden Sprachen und keine Völker klassifiziert, genau genommen ist das ein Teil der des indogermanischen Sprachzweiges. „Indoiranisch“ wurde früher auch als arische Sprache bezeichnet.

      2. Kurden sind kein Turkvolk. Das manche Kurden Turkgene in sich tragen macht es zu keinem Turkvolk. ***

    3. Im ersten Absatz hast du leider ein Wirrwarr an Missverständnissen fabriziert !

      Denk mal nach, wären die Kurden ein Turkvolk dann würden sie von den Türken doch eher bevorzugt behandelt werden. Nein, die Kurden sprechen eine indoarische Sprache. Das hat aber nicht viel zu sagen. Aramäer sind Araber. Ob z.B. ein Palästinenser christlich oder muslimisch ist, er ist dennoch Araber. Im osmanischen Reich waren alle Völker angesehen und die spezifischen Fähigkeiten geschätzt: armenische Schmiedekunst, griechische Händler in den Küstenstädten etc. Es war der vom Westen geförderte Atatürk, der dem ein Ende bereitete !

      Der Rest deines Beitrags hat einen Hauch von Irrelevanz

      1. Wieder ein Fehler, es waren die Jungtürken unter Enver Pasha die Minderheiten verfolgten. Atatürk war der Mann der die Türkei vor der Zerschlagung bewahrte.

      2. Macho

        hier ein Ausschnitt aus Wikipedia:
        “ fernab der politischen Brennpunkte auf einen Außenposten in Damaskus abkommandiert.[6] Dort ging er gegen die aufständischen arabischen Drusen im Hauran vor. In Damaskus kam Mustafa Kemal in Kontakt mit einem Anhänger der oppositionellen Jungtürken, der an einem gescheiterten Attentat auf Sultan Abdülhamid II. beteiligt gewesen war. Durch einen Buchladen handelte er u. a. mit verbotenen französischen Schriften. Mustafa Kemals Gruppierung „Vatan ve Hürriyet Cemiyeti“ fusionierte mit dem jungtürkischen Komitee für Einheit und Fortschritt, für das Mustafa Kemal in Jerusalem, Jaffa und Beirut weitere Mitglieder anwarb. Ende 1906 gab ihm sein militärischer Vorgesetzter Rückendeckung für eine verdeckte Reise zurück nach Saloniki, wo Mustafa Kemal eine Zweigstelle seiner Geheimgesellschaft gründete, aber vergeblich Zugang zu den führenden Köpfen der jungtürkischen Opposition suchte. Der Gefahr, hier als Deserteur entdeckt zu werden, begegnete er durch seine rechtzeitige Rückreise nach Syrien.“

        Die beiden Jungtürken haben alle Völker des osmanischen Reiches unterdrückt

        Der Sultan hat ihnen zu viel Macht anvertraut

      3. Deswegen sind Pasha Atatürk und der von dir genannte Enver Pasha eher die Hauptursache für die Zerschlagung des osmanischen Reiches

        insgeheim die große Zivilisation Osmanisches Reich zerstören
        um offiziel die kleine Nation Türkei vor der Zerschlagung zu bewahren

    4. @NVA-Major

      Vielen Dank für Ihren präzisen Überblick samt realistischer (professioneller) Einschätzung dieses unübersichtlichen Bereichs der Levante und des Trikont. Die genauere Kenntnis der historischen Abläufe gehört eben zu einer hinreichenden Gesamtaufklärung, alte (nicht überholte!) Schule.

      Danke

      OT
      Habe persönlich in den 70-igern den Wehrdienst verweigert, damals mit dem von mir in den Verhandlungen intensiv verteidigten Argumenten, dass sich eine so stark industrialisierte Region wie Mittel-/Westeuropa keinesfalls verteidigen lässt – mit den damaligen Mitteln der Wahl, Straußens Starfighter, der Heeresstruktur (Masse vor Spezialisierung), die vielen Industriekomplexe (Atom, Chemie), Verkehrs- und Infrastrukturknoten,… Als einzig sinnvoll sah ich damals, noch unzureichend politisch-historisch gebildet, eine rein defensive Partisanenstrategie an. Die Angriffselemente Westdeutschlands und seines Hegemons, waren bereits überdeutlich zu erkennen, usw…

      Nehmen Sie mich bitte noch rückwirkend in die NVA auf und lassen Sie uns den Notstand ausrufen!

      Sämtliche Vereinbarungen/ Verabredungen, mit den sog. 4-Mächten wurden, durch drei dieser Mächte, nach/ ab, 1989 gebrochen. Das Resultat ist jedem Vernunftbegabten erkennbar! Die unverfrorene Natoosterweiterung ist heute bestens sichtbar, war aber im Kern leider wohl nie anders gedacht, seitens des US-Imperialismus (vom Glacis zur Vorneverteidigung/ Truppenverlegung). Selbst die Ostpolitik einiger ehrlicher Westdeutscher konnte daran nichts ändern. Gustav Heinemann hätte den Westen neutralisieren können, damals (sog. Stalinnote) gewollt hat er es. Aber er kam bedauerlicherweise nicht durch. Seither sehe ich keine echten Friedenspolitiker mehr in DE, jedenfalls keine, die in einer Machtstellung sind/ bzw. verbleiben konnten.

      Wann bekommt Deutschland eine Exilregierung (Lafontaine, Drewermann, Daniela Dahm, Platzeck,…). Sie müssten eine weitere Auswahl eines größeren Exilkomitees bilden (Querschnitt mit allen gesellschaftlichen Vertretern) und die RF & China um völkerrechtlichen Beistand bitten, mit nachträglichem Abstimmungsverfahren über den zu erreichenden Neutralitätsstatus/ Natoaustritt,… usw… Alternativ, Notanschluss an die Republik Österreich, zusammen mit RF/China, fordern durch die Bevölkerung zu ratifizieren….

  7. Seit ich Analitiks Artikel ‚Eine kritische Würdigung der großen Koalition* gelesen habe, befinde ich mich im Zustand der Ambivalenz…

    http://analitik.de/2018/03/15/eine-kritische-wuerdigung-der-grossen-koalition/

    Ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll, entweder ist Analitik jetzt völlig übergeschnappt oder die meisten von uns müssen nochmal in aller Ruhe nachdenken.

    Sollte es wirklich so sein, dass die Gefahren in diesem unerklärten 3. Weltkrieg auch für uns hier in DE viel größer sind als viele von uns glauben? Hat Angela Merkel gar keine andere Wahl als diese vielen Bösartigkeiten gegen die Koalition des Widerstandes und gegen, zur Ausbeutung vorgesehene Länder sowohl verbal als auch in Taten umzusetzen bzw. zuzulassen? Haben die Kriegstreiber Deutschland am Ende so unter dem Daumen, dass Merkels nach Außen sichtbare Politik nur eine politische Show ist, um den Kriegsadel davon abzuhalten, uns das Genick zu brechen oder zumindest unser Land ins Chaos zu stürzen? Ich weiß es nicht.

    Jedenfalls hat mich dieser Artikel sehr nachdenklich gemacht und ich hoffe dass Analitik nicht übergeschnappt ist sondern recht hat.

    1. leo
      Haben die Kriegstreiber Deutschland am Ende so unter dem Daumen, dass Merkels nach Außen sichtbare Politik nur eine politische Show ist, um den Kriegsadel davon abzuhalten, uns das Genick zu brechen oder zumindest unser Land ins Chaos zu stürzen?

      Das Problem ist nicht, ob unsere Regierigen einen Krieg verhindern können oder nicht, sondern ob sie wollen.
      Wir haben weltweit eine Tendenz, das in den Parteidiktaturen (allgemein als Demokratien bezeichnet), die etablierten Parteien immer mehr Wähler verlieren. Immer wieder kommen neue Parteien und gehen: Piraten, AfD… Jetzt kommt in den etablierten Parteien Panik auf, das man den Zugriff auf die Fleischtöpfe der Macht verliert.
      Nachdem man jahrelang den Werdegang bestimmt hat, kann man nicht sagen, man hat alles falsch gemacht, also sucht man sich einen äußern Feind, den man alle Schuld zu weisen kann. Außerdem sind die Fleischtöpfe gut austariert, was dazu führt, das man nicht ändern kann. Aber der Druck auf Veränderungen wird größer, so fühlt sich die SPD genötigt an den Stellschrauben von Hartz IV zu schrauben, aber man will das die Imperialisten Ihre billigen Arbeitskräfte behalten, also versucht man Hartz IV los zu werden und ihm einen anderen Namen zu geben.
      Auch hat man billige Arbeitskräfte ins Land zu geholt und das unter dem Deckmantel: Wir schaffen das. Man hat sich damit aber soziale Spannungen geholt. Nun sucht man eine Ausrede, wo die Flüchtlinge herkommen. Obwohl man selbst die Konflikte in der Welt geschaffen hat (Regimechange), zeigt man jetzt auf Russland, den Iran, um den schwarzen Peter nicht selbst zu haben.
      Hinzu kommt, das man anfängt sich das eigene wirtschaftliche Bild schön zu reden. Deutschlands Erfolge basieren eigentlich nur auf die gesunkenen Reallöhne. Inzwischen hat China z.B. in der Solarindustrie, der Elektronik, allen Voran der wichtigen Handyproduktion die technologische Führerschaft übernommen.
      Was im Augenblick läuft ist wohl etwas, was schon immer lief, das Staaten, die versuchen sich vom Westen unabhängig machen wollen, mit der wirtschaftlichen Macht zu erdrücken. Vor allem südamerikanische Länder können eine lange Liste von solchen Versuchen vorweisen.
      Das Problem, sowohl Russland als auch China sind inzwischen so mächtig, das dem Westen der sonst gewohnte Erfolg sich nicht einstellt. Nun versucht man mit einem letzten Aufgebot doch noch diese Länder auf Linie zu bekommen. Die Methoden ala UK sind aber inzwischen so offensichtlich, das selbst der dümmste Mitläufer das mitbekommt und damit sich die etablierten Parteien selbst weiter ins Abseits bringen.

      1. Lutz

        „Das Problem ist nicht, ob unsere Regierigen einen Krieg verhindern können oder nicht, sondern ob sie wollen…“

        Nein. Die Frage, die Analitiks Artikel aufwirft, ist, ob die Bundesregierung so handelt, wie sie handelt, weil sie das so will (also z.B. nur aus niederen Beweggründen) oder weil sie so handeln muss, um den Schaden für DE zu minimieren.

      2. leo
        weil sie das so will

        Im Augenblick ist doch die Bundesregierung immer noch mit sich beschäftigt. Der Außenminister war erst mal in Israel, um seine Linie ab zu holen und bei der UNO um klar zu machen D hat wieder Ansprüche. (Schaut man sich die dt. Qualitätsmedien an, ist Israel doch das einzige Land, was keine Probleme hat, wieso dann dieser Besuch so zeitig)
        In der CDU versucht man Rechtsaußen zu integrieren um so wettbewerbsfähig gegen die AFD zu werden. Die SPD-Linke hat geputscht und so hat die Rechte die Macht übernommen. Und man knobelt an dem Spagat, wie man alles so lässt und trotzdem den Druck auf Veränderungen nach zu geben. Da war noch keine Zeit für Nebensächlichkeiten wie Krieg und Frieden.
        Schaut man sich die Russlandsanktionen an /ein Kernstück der EU-Kriegspolitik und stellt fest, das z.B. bei Österreich ein riesen Loch zwischen dem Gesagten (Fortbestand der Sanktionen) und den Taten (Aufbau besserer Wirtschaftsbeziehungen) besteht. Es ist ein deutliches Zeichen, das es hier eine klare Linie in der EU gibt und ich glaube nicht, das Polen dazu die Macht hätte. Da hat wohl Merkel damals die Linie vorgegeben, aus der sich niemand heraus traut. Und wichtig: Trotz Forderungen von allen Seiten: Deutschland bleibt Linientreu.
        Schaut man sich die NATO-Aktivitäten in Polen und den baltischen Ländern an, wer marschiert da ganz weit vorn: Deutschland mit Merkel, damit beantwortete sich mir die Frage eindeutig: Merkel ist entscheidender Kriegstreiber, selbst wenn es nur daran liegt, das Merkel mit Putin nicht kann.
        Die einzige Chance die Deutschland hat, diesen Wirtschaftskrieg zu gewinnen: so schnell wie möglich wieder gute Beziehungen zu Russland auf zu bauen.
        Und es sind keine niederen Beweggründe, es ist die Politik der letzten Jahrzehnte: Alle Versuche die westliche Parteiendiktatur in Frage zu stellen, sind zu bekämpfen. Das nennt sich Machterhaltungstrieb.

      3. Hallo @Leo,

        Lutz hat Recht.
        Die Regierung will so handeln, das sie gegebenen falls gezwungen würde. halte ich für möglich.

        Ob das so ist kann man ganz einfach prüfen.

        Was tut sie um sich dem Wünschen anderer zu widersetzen?
        Nichts!

        Eine Möglichkeit hat sie immer.
        Sie kann vor das Volk treten und sagen: Liebe Deutsche die zwingen mich dazu Dinge zu tun, die ich nicht will, deshalb trete ich zurück!

        Was wollen die Großen Fernen Herren dann tun?
        Bomben werfen? Söldner schicken?
        Im Ernstfall machen sie das doch sowieso.

        Warum tut sie es nicht?
        Das Volk ist doch der einzige natürlich Verbündete den Regierungen in einem Demokratischen Staat haben.

        Weil sie lieber gerne gut weiter so leben wie sie es tun.
        Deshalb kennt sie weder „Deutsche“ noch „das Volk“.

        Sie kennt nur die die da sind und die die noch kommen und das willentlich!

        Mehr ist nicht zu sagen.

        Grüße PAule

    2. Habe diesen Artikel auch zweimal gelesen und bin mir noch nicht so richtig sicher, wie er das gemeint hat. Sicher bin ich mir aber, das er nicht übergeschnappt ist.
      Schöne OsterFeiertage an alle.

      1. … Ich habe diesen Artikel nicht gelesen, möchte ich auch nicht, denn die Merkelbande weiß ganz genau welcher Sturm sich alsbald für uns zusammenbraut, ihr teilweise sogar ehrbare Ziele langfrist zu unterstellen halte ich für falsch, denn selbst wenn sich eine Veränderung in der Politik, der Wirtschaft und des Zusammenlebens ergeben, war nicht das niegenannte Ziel entscheidend, sondern, was diese Bande bisher wirklich getan, oder aus anderer Sicht, nicht getan hat. Bitte das einmal bedenken…, sich später hinstellen und wieder nett sein und zu behaupten, “ wir hatten das so geplant“ gilt nicht den Bruchteil auch nur einer Sekunde… Frohe Ostern euch allen.

    3. „Jedenfalls hat mich dieser Artikel sehr nachdenklich gemacht und ich hoffe dass Analitik nicht übergeschnappt ist sondern recht hat.“

      In der Politik, insbesondere der Politik unserer Regierung läßt sich das fahren unter falscher Flagge recht anschaulich darstellen.
      Der Blog von Analitik kommt mir vor wie ein Sprachrohr aus dem Kanzleramt.

      In einem seiner Beiträge bemängelte er die Bestechlichkeit und Korruption eines kleinen Lichtes, aber meinen Beitrag bezüglich der Korruption und Bestechlichkeit unserer Kanzlerin als Marionette der Bilderberger-Bertelsmann-Fraktion, hier im Blog auch als zionistisch geführt; oder auch als Rothschildmafia bekannt, wurde natürlich nicht veröffentlicht.

      Eine gute Zusammenfassung von Peter Haisenko findet sich aktuell auf anderwelt online:

      https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20181/merkel-die-vierte-ist-die-koenigin-des-unrechts/

      Gruß
      Otto

      1. Gibt es auch schon ein Bild mit dem Spruch:
        Wenn sich Deutschland hinter Großbritannien stellt (wegen Skripal),
        dann nur, um Großbritannien kräftig in den Hintern zu treten (Genehmigung Nordstream 2 am Folgetag)?

        @leo: Analitik ist nicht übergeschnappt, sondern weist auf immer darauf hin, nicht auf bla bla zu hören, sondern die Taten hinter dem bla bla zu erkennen.

        @Otto: Analitik hatte glaube ich im Rahmen der „Agentenwoche“ Spielregeln im Kommentarbereich festgelegt. Mglw. werden sie dort fündig, warum ihr Beitrag nicht veröffentlicht wurde. Ansonsten vielleicht lieb nachfragen und ggf. das nächste Mal besser machen. In einem andern Blog sich darüber zu beschweren ist allerdings für eine positive Anwort nicht hilfreich.

    4. @leo,

      meiner Meinung nach ist die Gefahr dank Trump relativ gering. Hätte Hillary die Wahl gewonnen sähe das anders aus (Stichwort: Übergriffe Silvester in Köln – aber hoch 3). Denn die hätte vermutlich gesagt:

      Stopp von North Stream 2, Ja zu TTIP & Abbruch sämtlicher dipl. Bez. zu Russland – oder ich stürze D ins Chaos. Eine Chance hätte sie dazu gehabt mit den Flüchtlingen – zuvor chancenlos, da ein Ostfriese nicht gegen einen Bayern (oder vice versa) in den Krieg ziehen würde. Ihre Erfolgschancen hätte ich dennoch als sehr gering bewertet wenn Polizei & Bundeswehr funktionieren und man sich unter den schützenden Mantel von Russland begeben hätte.

      Aber zurück zum hier und jetzt: Ich glaube das die deutsche Industrie lieber heute als morgen in der multipolaren Welt ankommen würde; simpel durch die ihr genommenen Gewinne (und ihr wisst: Für 10% mehr (oder entgangenen) Gewinn würde der Kapitalist bereits töten). Denn Russland & China versprechen satte Gewinne – während die Zionisten versprechen:

      1.) wieder an die Macht zu kommen – irgendwie, irgendwann
      2.) wie durch ein Wunder das Blatt zu wenden – also irgendwie und vielleicht und
      3.) Deutschland sodann mit TTIP vom Vasallentum in die Sklaverei zu führen

      Nicht besonders attraktiv für die deutsche Industrie.

      Das die Zionisten ihre Niederlage nicht eingestehen und das tote Pferd weiterreiten interpretiere ich so das man in einem Krieg keine Einsicht zeigt und sich bei hoffnungsloser Lage fügt. Das entspricht nicht der Gesetzmäßigkeit eines Krieges. Da hätte ja Deutschland nach Stalingrad auch sofort kapitulieren müssen.

      Wenn Merkel (oder was weiß ich wer) der Linie der Industrie folgt – dann würden die innerparteilichen Zionisten sofort über diese Person herfallen, da sie noch gefestigt sind im Glauben an ihren „Endsieg“.

      Ach und Leute – ohne Rangfolge: Analitik, Russophilus & das liebe Parteibuch sind unsere besten Analysatoren (meiner bescheidenen Meinung nach). Freut Euch das es sie gibt – und fordert nicht das sie alle voneinander abschreiben sollen.

      1. Helm ab zum Gebet
        Nicht besonders attraktiv für die deutsche Industrie.

        Damit steht eigentlich die Frage: wie gelingt es der Politik die sonst so hoch gehaltene Wirtschaft bei der Stange zu halten, selbst wenn Siemens schon mal mit der Schließung des Standortes Görlitz droht.
        Da müssten aber schon verdammt starke Kräfte wirken. Irgendetwas muss man da ja anbieten. Billige Arbeitskräfte aus Syrien kann es nicht sein, das ging wohl eher nach hinten los. Billigere Arbeitskräfte aus Deutschland schon eher?

      2. @alle, die sich auf Analitiks Artikel beziehen

        Ist es nicht so, dass die Wahl von Trump einmal mehr deutlich gemacht hat, dass Politiker nichts weiter als mehr oder weniger willige Marionetten sind, die das zu tun haben, was die (wirklich) Mächtigen im Hintergrund wollen. Das Beispiel Trump zeigt aber auch, dass Präsidenten, wahrscheinlich genau so wie Bundeskanzler(innen), wenn sie es klug anstellen, einen gewissen Spielraum haben, die Dinge in die eine oder andere Richtung zu lenken, ohne sich selbst das Genick dabei zu brechen.

        Wenn wir Trump abnehmen, dass er ein doppeltes Spiel spielt, um die Kriegstreiber zu täuschen und durch geschickte Manöver deren Machtbasis zu schwächen, warum dann nicht Merkel, dass sie in ähnlicher Weise versucht, die Interessen Deutschlands zu schützen? Wenn man sich Analitiks Artikel aus dieser Perspektive nähert, scheint seine Argumentation nicht so abwegig.

        Ich weiß nicht ob das so zutrifft, aber ausschließen würde ich das auch nicht.

        PS: Ich bin mir der Reputation Analitiks bewusst, weshalb die Frage, ob Analitik übergeschnappt sein könnte, eher ein metaphorischer Antagonismus zu der geläufigen Ansicht des von Analitik angeschnittenen Themas sein sollte.

        PPS: Ich habe ein bisschen ein schlechtes Gewissen, hier eine solche Diskussion über einen Fremdartikel losgetreten zu haben und hoffe, dass das Parteibuch mir das nicht übel nimmt.

    5. @ leo

      Analitik hat viele großartige Analysen und Berichte geschrieben – aber bei Merkel ist er „übergeschnappt“ (um es in Deinen Worten zu sagen)

      Ich lese Analytik seid Jahren und regelmäßig, weil vieles eben auch gut ist – aber jedesmal wenn das Thema auf das Merkel kommt, dreht er durch, und versucht tatsächlich, diesem Wust aus von-ihr-abgesonderten-Unglaublichkeiten, noch was Positives ab zu gewinnen *Kopf schüttel*

      Ne ne, traue Deinem eigenen Urteilsvermögen, leo. Das Merkel ist (freiwillig) ne waschechte zionistische Transatlantikerin und damit unser größtes Übel.

    6. @ Leo Danke für den Link zu Analytik.
      Der Artikel ist sehr interessant und zeigt einen ganz anderen Denkansatz.
      Ich habe bezüglich der großen Koalition ähnlich ambivalent gedacht,
      bis zu dem Tag, als die Nachricht kam, dass Gabriel gehen muss und Maas der
      neue Außenminister wird. Schlimmer konnte es eigentlich nicht kommen.

      Ansonsten ist Analytik ganz und gar nicht übergeschnappt, wenn sie auf die
      Gefahren hinweisen, die bestanden haben und nicht so eingetreten sind.
      Eigentlich berichten sie ja nichts Neues,
      nur man hat es schon wieder vergessen.

      Ich denke die Menschen in Syrien und in Rußland können diesen Denkansatz
      besser verstehen, weil sie noch wissen, wie schlimm es war und dass es hätte
      viel schlimmer kommen können.

      Die Schauspielerin und frühere demokratische Aktivistin Susan Serandon
      hat es ganz deutlich gesagt:
      “ Hätte Hillary gewonnen, befänden wir uns jetzt im Krieg.“

      1. ulrich meier

        Das Gabriel abgeschossen wurde, war auch für mich eine Überraschung, zumal er den Angriff von Schulz noch gut überstanden hatte. Ich fürchte dass Maas noch einigen Schaden anrichten könnte, obwohl, wenn Analitik recht hat, würde das ja bedeuten, dass Merkel Maas nicht erlauben wird, zuviel Schaden anzurichten.

        Das Beispiel Susan Sarandon zeigt, dass es auch unter den Hollywoodstars noch anständige Menschen gibt. In die Reihe gehört z.B. auch Sigourney Weaver oder Sean Penn.

      2. Alle

        Ich möchte hier nun doch mal ein paar Worte zu der Meinung von Analitik verlieren, dass die deutsche Groko im russischen Interesse sei. Der wichtigste Punkt ist da aus meiner Sicht, das Merkel-Regime und die Groko nicht nur in den Farben schwarz und weiß zu beurteilen, sondern Nuancen zu erkennen.

        Die geopolitische Bilanz von Merkel ist nicht nur die einer zioatlantischen Marionette, auch wenn sie Israel ganz offen und offiziell zur deutschen Staatsräson erklärt hat. Das Merkel-Regime macht mit bei legalen und illegalen zioatlantischen Angriffs- und Terrorkriegen von Afghanistan über Syrien, Irak und Mali bis hin zur Ukraine. Das Elend in Deutschland und der Welt hat das Merkel-Regime nicht nur damit befördert, sondern auch durch eine Sozial-, Arbeits- und Migrationspolitik, während gleichzeitig – Stichwort Bankenrettung – unverantwortlich und teils auch offen kriminell handelnden Bankstern in großem Stil Geld in den Rachen geworfen wurde.

        Andererseits ist das Merkel-Regime im Vergleich zu anderen westlichen Machthabern von den USA über Britannien bis hin zu Frankreich bei einigen illegalen zioatlantischen Angriffskriegen vergleichsweise zurückhaltend. Man denke da etwa an den Libyenkrieg der F-UK-US-Koalition. Aber auch in Syrien ist das Merkel-Regime weniger aggressiv als die FUKUS. Beim Nazi-Putsch in der Ukraine war das Merkel-Regime allerdings führend mit dabei.

        Unter dem Merkel-Regime ist China größter Handelspartner Deutschlands geworden, womit die Dominanz der USA über Deutschland allmählich ins Wanken geraten könnte, und auch Nordstream I wurde unter Merkel realisiert, auch wenn an diesen Entwicklungen sicherlich Schröder einen größeren Anteil als Merkel hat. Weiterhin hat Merkel seinerzeit den NATO-Beitritt Georgiens geblockt. Auch mit der europäischen Austeritätspolitik hat das Merkel-Regime sich gegen zioatlantische Forderungen gestellt. Man könnte sogar sagen, dass sie damit aggressiven zioatlantischen EU-Fürsten die Kriegskasse verweigert hat und nicht wenige von ihnen dadurch aus dem Amt gefegt wurden. Man denke da nur an Sarkozy und Hollande.

        Bei der neuen Groko schaut Heiko Maas als Außenminister erstmal nach einem Sieg der Zioatlantiker aus. Aber das könnte auch schnell nach hinten losgehen. Anders als als Justizminister steht Maas nun zwangsläufig im Rampenlicht, und wenn dem Wahlvolk sein zioatlantisches Wirken nicht gefällt, dann könnte nicht nur er, sondern die ganze zioatlantische Seilschaft in der SPD unter Druck kommen. Möglicherweise wird die SPD sich dann sogar gezwungen sehen, Gabriel als Außenminister zurückzuholen, weil der im Unterschied zu Maas als SPD-Außenminister beliebt war.

        Gefährlicher könnten meiner Meinung nach Bilderberger Scholz und sein Goldman-Spezi im Finanzministerium werden. Sollte es denen gelingen, deutlich mehr deutsches Geld in die Kriegskassen der aggressiven zioatlantischen EU-Fürsten einzuspeisen, können sie damit wahrscheinlich deutlich mehr zu mehr Krieg beitragen als Maas mit seinem peinlichen zionistischen Geschwätz.

        Man kann aufgrund dieser durchwachsenen Bilanz des Merkel-Regimes nun das Glas der Groko nach dem Motto „es hätte schlimmer kommen können“ als halbvoll oder als halbleer betrachten, und die Groko dann befürworten oder ablehnen. Aber wer die Groko ablehnt, muss natürlich auch benennen, was eine bessere Alternative wäre. Ich würde da ja schon keine Regierung zu haben als bessere Alternative sehen. Und eine Minderheitsregierung von wem auch immer würde ich auch vorziehen, weil ich glaube, dass die zioatlantischen Kriegstreiber-Seilschaften in so einer Situation, wo jede Entscheidung wirklich diskutiert werden muss, häufiger unter Druck kommen. Wenn die Alternative allerdings Jamaika lautet, und da die NATO-Grünen was zu sagen bekämen, dann könnte eine Groko auch meiner Meinung nach weniger schlimm als Jamaika werden. Andererseits kommen die NATO-Grünen in der Opposition nie unter Druck, was aber sehr wünschenswert wäre. Dafür könnten in der Groko nun die zioatlantischen Seilschaften in der SPD enttarnt werden und einen herben Absturz erleben.

        Kurzum, ich teile die Meinung von Analitik nicht, dass die Groko die beste Alternative ist, halte sie aber für durchaus plausibel begründet und vertretbar.

      3. Parteibuch

        Danke für diese Klarstellung. Mein Gefühl der Ambivalenz war demnach nicht ganz unberechtigt.

    7. @Leo:
      Analitik schreibt bezüglich vieler Themen großartige Analysen, hat aber in Bezug auf Frau Merkel und ihr System (zu dem m. E. auch die wichtigeren Leute – fast aller anderen Parteien im BT gehören) einen blinden Punkt.
      „Übergeschnappt“ würde ich ihn niemals nennen, aber in diesem Text macht sich der blinde Punkt besonders bemerkbar. Darum ignoriere ich ihn als eine Art „partiellen Ausfall“.

      1. Blue Angel

        “ …aber in diesem Text macht sich der blinde Punkt besonders bemerkbar. Darum ignoriere ich ihn als eine Art „partiellen Ausfall“. “

        Ich glaube nicht an diese Art von partiellen Ausfällen. Entweder hat er recht, wie meistens, oder er blickt nicht durch, was ich mir aber beim besten Willen nicht vorstellen kann. Trotzdem ist es schwierig, ihm hier zu folgen. Der Zustand der Ambivalenz wird mir wohl noch erhalten bleiben.

  8. Als “NVA-Major a.D “ sollten Sie doch genauer recherchieren und nicht nationalistisch-türkische Behauptungen verbreiten.
    1. “die Kurden sind ein Turk Volk” ist faktisch falsch. Türkische Staatsdoktrin und Nationalisten behaupteten, die Kurden seien doch “Berg-Türken” und kein anderes Volk. Allgemein bekannt und Tatsache ist, dass die Kurden eine iranische Volksgruppe ist und ihre Sprache mit dem Persischen verwandt ist. Mit den Türken haben sie weder historisch noch sprachlich gemeinsames.
    2. Auch die Gründe über den Konflikt zwischen Syrien und der Türkei und die Rolle der PKK (Öcalan) haben sie höchstens oberflächlich angekratzt.
    3. “die linke Agitation der Öcalan-PKK war auch nicht ganz das Ideal des Assad-Clans, also wurde Öcalan ausgewiesen und fand nirgends mehr sicheres Asyl” ist ebenso eine Fehleinschätzung in Unkenntnis der Details.
    Die PKK gab vor, links zu sein, was heißt links, gab „glaubhaft“ vor, kommunistisch zu sein, vertrat sogar Stalin-Positionen. Angesichts der damals starken kommunistisch orientierten Gruppen in der Türkei war eine solche Ausrichtung nicht verwunderlich um Einfluss zu gewinnen. Die PKK vertrat jedoch von Anfang an nationalistische und nicht, wie bei Kommunisten ein Prinzip, internationalistische Positionen; griff andere Grupierungen an, ermordete ihre Mitglieder. Die PKK war eigentlich ideal, um ML-Gruppen zu spalten.
    Den Assads war Öcalan nicht ganz koscher, weil die PKK auch die “sowjetisch” orientierte TKP bekämpfte, Syrien jedoch mit der Sowjetunion verbündet war.
    4. Wo bei Ihnen auch türkischer Nationalismus durchschimmert ist diese Aussage: “Da war noch „Jagd-Kampf“ zu machen und an Tapferkeit waren sie [die kurdische PKK] den Türken-Proxis unterlegen . “
    Für mich zeigen alle Ihre Äußerungen, dass Sie weniger vertieften Einblick in die Materie haben, Sie nicht die Kurden, vor allem die PKK, nicht kennen.

    Ihr „NVA-Major a.D.“-Pseudonym bleibt für mich zweifelhaft, auch was Ihre Rechtschreibung betrifft.

  9. —-zwei Grundaussagen bei Analitik können bestenfalls der Form nach gelten :

    1. kein Comeback für Hitlerdeutschland möglich ?….mit dem Euro hat die BRD zumindest in Europa einen billigeren, risikoarmen und ganz erheblichen Profit Zuwachs der Großkonzerne erreicht, wozu Hitler noch Panzer brauchte….nicht auf die Form kommt es an, sonder auf das Ergebnis…..

    TTIP wurde letztendlich von Trump beiseite gelegt, auch um die Chancen der bundesdeutschen Außenwirtschaft mit ihrem im Vergleich zu den USA besseren Preis-Leistungsverhältnis auf dem US-Binnenmarkt nicht noch mehr zu verbessern….Murksel & wäre das TTIP lieber gewesen, als die heutige Situation !

    2.ein Comeback der UdSSR wäre völlig unmöglich ? ….in der ursprünglichen Form sicherlich…..und ob es hier die über 50 jährigen noch erleben, das die Masse der Chinesen mal besser und sozial sicherer lebt, als selbst die Bundesbürger ?…..da geht es wohl um größere Zeiträume…….

    ….was aber, wenn die zwischen China und Deutschland lebenden Russen das eines fernen Tages erleben….mit der roten Fahne geht es ja doch …… im von der sogenannten Wiedervereinigung enttäuschten deutschen Nordosten gab es Mitte der 90 iger massive Schwärmereien …. ….an die goldenen alten Zeiten “ unter schwedischer Flagge“……..

    Putins Eifer, der russischen Bevölkerung eine Verbesserung ihrer sozialen Lage möglichst noch in seiner Amtszeit zumindest in Entwicklung an zu kündigen….muss sich nicht nur gegen die „Verlockungen des Westens“ richten….

  10. Danke für die Links in den Kommentaren.

    Eine kurze Zusammenfassung: 26 GG verbietet die Vorbereitung eines Angriffskrieges. Näheres regelt § 80 StGB. Diese Strafrechtsparagraph wurde aber vor 15 Monaten gestrichen! Ersetzt wurde er durch eine Konstruktion die die soviele Voraussetzungen auflistet, daß sichergestellt ist, das nie jemand deswegen verurteilt werden wird.

    Unsere Qualitätsmedien haben das so gut totgeschwiegen das ich es erst jetzt und nur Dank des PB mitbekommen habe.

    1. Stefan

      Trumps Worte sind bedeutungslos. Man muss schauen, wie er handelt. Und was das angeht, sehe ich da bislang keinen US-Truppenabzug aus Syrien, sondern lese eher Nachrichten, die nach einer Aufstockung klingen.

  11. Der gute alte Donald,

    immer wieder für Überraschungen und Frontalangriffe auf den CIA-NSA-Deep-State-Apparat gut. Und es zeichnet sich wieder seine absolute Fähigkeit aus, sich seine Feinde vom Hals zu halten. Erst bringt er den Warmonger Bolton ins Amt (sehr wahrscheinlich ohne ihn in Zukunft von der sehr kurzen Leine zu lassen) um allen Kriegstreibern die Argumente zu nehmen, und dann kommt mir nichts dir nichts folgende mehr als öffentliche Aussage:

    Man kann sich ob soviel Taktikverständnis eigentlich nur ins Fäustchen lachen.
    Hoffen wir, dass Trump seine Linie durchsetzen kann und wird.

    1. Ich hatte die Meldung bei rt.com gelesen und wollte es auch erst verlinken mit dem Vermerk, dass sich das wieder nach dem „alten“ Trump und gar nicht so schlecht anhört. Ich bin zwar im Grunde immer noch pro Trump aber doch sehr vorsichtig geworden. Wie PB oben angemerkt zählen unterm Strich nur die Taten. Und ich habe mittlerweile das Gefühl, dass er dieser macht- und kriegsgeilen Clique eher machtlos gegenüber steht. Die Aktionen gegen Russland usw. nehmen auch eher zu als ab. Kennt man doch irgendwoher. Diesmal stehen die auf der Abschussliste.

      1. Alberich

        Nach etwas überlegen fällt mir ein, dass diese Worte von Trump vielleicht doch Konsequenzen haben, und zwar selbst dann, wenn er die US-Truppen nicht abzieht. Bei der YPG könnten solche Worte mächtig Zweifel schüren, ob sie in der Allianz mit den USA langfristig richtig fährt. Das könnte helfen dabei, die YPG in die Arme der SAA zu bringen. Selbst wenn Trump die Worte zurücknehmen würde, könnte er die einmal gesähten Zweifel nicht wieder vollständig beseitigen.

      2. Helm ab

        Die Türkei kündigt an, französische Truppen würden ein Ziel sein, wenn sie die PKK/YPG/SDF in Syrien unterstützen sollten:

        http://www.presstv.com/Detail/2018/03/30/556886/France-Syria-Macron-YPG-SDF-Kurds-Turkey-Afrin-Erdogan

        Frankreich dementiert derweil, überhaupt Truppen nach Syrien senden zu wollen.

        https://www.reuters.com/article/mideast-crisis-syria-france/france-not-planning-military-operations-in-north-syria-outside-of-coalition-source-idUSP6N1QQ009

        Die USA haben unterdessen bekannt gegeben, dass gestern Abend in Manbij zwei ihrer Besatzungssoldaten abgerüstet worden sind.

        Die YPG steht bald ganz allein da.

  12. Lutz

    „Hinzu kommt, das man anfängt sich das eigene wirtschaftliche Bild schön zu reden. Deutschlands Erfolge basieren eigentlich nur auf die gesunkenen Reallöhne. Inzwischen hat China z.B. in der Solarindustrie, der Elektronik, allen Voran der wichtigen Handyproduktion die technologische Führerschaft übernommen.“

    Solarindustrie ist ein Musterbeispiel dämlicher Wirtschaftspolitik vs. sinnvoller.
    Statt die Technologie zu fördern, Forschung und Entwicklungzu subventionieren bzw. direkt an den Unis zu betreiben, gab man riesige Subventionen für die Käufer der Anlagen, die viele Flächen jetzt mit eher wenig effizienten Anlagen gefüllt haben.

    Und China holt sich die Produktionskapazitäten ins Land, quasi bezahlt über die dt. Umlage, und kann seine Wüsten quasi kostenlos mit Anlagen füllen.

    Nein, ich würde gar nicht von „Erfolg“ sprechen, wenn das Hochlohn- und Hochtechnologieland auf einmal (auch) zum Billiganbieter entwickeln will die Konzerne nehmen da natürlich gerne mit).

    Hohe Löhne zwingen zu Technologieführerschaft, das massive Lohndumping (in den Kernarbetsplätzen geht es einigermaßen, aber die prekären fließen Teils direkt (Leiharbeit in der Industrie), ansonsten indirekt über Vorprodukte und Dienstleitungen, in die Hertellungskosten ein).

    Sobald der Peisvorteil durch Wechselkursmanipulation (aka WU mit Schwachwährungsländern) weg ist, wird es bitter.

  13. Richtig, andreas.

    In der Gesamtübersicht besteht der „Erfolg“ des Merkel-Systems in der Schwächung (letztendlich Zerstörung) des Landes. Ein paar Beispiele:

    Durch den Ausbau des (von globalistisch Rot-Grün eingeführten) Billiglohnsektors und von HartzIV wird fortgesetzt Lebensleistung arbeitender Menschen enteignet.

    Der Exportüberschuß bedeutet Gewinne für ganz wenige und (nicht nur finanzielle) Verluste für die Mehrheit.

    Durch Privatisierung wird Gemeineigentum an Investoren verscherbelt (Land, Industriebeteiligungen, Infrastruktureinrichtungen, Immobilien, jetzt auch Autobahnen)

    Durch ESM und Target II wurden die Möglichkeiten zur Enteignung und Schuldversklavung auch der nächsten Generationen gelegt (z. B. durch Zwangshypotheken).

    Der wichtigste „Rohstoff“ des Landes, das ehemals hoch qualifizierte Bildungssystem, wurde massiv nivelliert.

    Durch Nullzinspolitik und Bankenunion werden Spareinlagen der Bürger entwertet bzw. enteignet.

    Durch die Auslieferung/Zugänglichmachung von Daten an „befreundete“ Geheimdienste werden Forschungsergebnisse anderswo verwendet bevor sie hier patentiert werden können (einige Daten z. B. aus dem Gesundheits und Meldewesen, werden auch direkt an US-Konzerne verkauft).

    Der zugelassene Verfall öffentlicher Infrastruktur wird in vielen Fällen riesige Neu-Investitionen erforderlich machen, für die es keine Budgets gibt (z. B. für neue Fluß- und Autobahnbrücken, Schulen, etc).

    Der Gesundheits- und Pflegesektor wurde in großen Teilen privatisiert und zum Geschäft gemacht, dessen Gewinne zum großen Teil durch Beitragszahler erwirtschaftet werden (müssen).

    Durch die „Schuldenbremse“ werden bald viele Kommunen pleite gehen und ihre Aufgaben nicht mehr finanzieren können (was sie spätestens dann zwingt, das letzte verbliebene, öffentliche Eigentum zu „privatisieren“).

    Und dann noch die Aufgabe der inneren Sicherheit und der Bestandteile, die einen Staat definieren: Staatsvolk, Staatsgebiet und Staatsgrenzen: Deutschland wurde de facto zu „offenem Siedlungsgebiet“ deklariert.

  14. Fortsetzung:

    Die Macht von Frau Merkel (oder ihren Auftraggebern) besteht nicht darin, Deutschland eine wirtschaftliche (oder andere) Dominanz gegenüber anderen EU-Staaten zu verschaffen, sondern ist darauf angelegt, die anderen EU- als Nationalstaaten ebenfalls maximal auszubeuten und dann abzuschaffen. Ziel ist das globalistische EU-Imperium. Mit allen Mitteln.

    Das Geld, das die deutsche Beölkerung erwirtschaftet hat, wird zum Aufbau dieses Imperiums benutzt.
    Es kommt nicht „den Griechen“ oder Bürgern/Bevölkerungen anderer Länder zugute, sondern landet direkt bei den „Eliten“.

    Die anderen (nicht nur EU-) Länder sollen nach deutschem Vorbild (Niedriglohnsektor und Privatisierung) ausgelutscht und nivelliert werden. Das aus ihren Trümmern zu errichtende EU-Imperium soll dann wiederum benutzt werden, Russland und andere „widerständige“ Staaten unter Kontrolle der NWO zu bringen. An den militärischen Plänen der EU zu Afrika z. B. ist das schon sehr gut zu erkennen.

    Frau Merkel und ihr System setzen alles daran, Deutschland und die anderen EU-Staaten zu schwächen und zu zerbrechen. Das Ziel lautet „One World“ im Sinne der NWO und sie verfolgt/en es sehr konsequent.
    Die aus (ha!) „humanitären“ Gründen nach Europa gezwungenen und gelockten Flüchtlinge sind für die Globalisten nur ein Werkzeug zu diesem Zweck. Sie haben von den Globalisten genauso wenig Gutes zu erwarten wie die autochthonen Europäer.

  15. Hadmut Danisch hat seinen Text über Migration noch durch weitere, interessante Quellen ergänzt:
    http://www.danisch.de/blog/2018/03/29/anmerkungen-zur-migration/

    Demnach hat nicht nur Soros (der die meisten Organisationen für Migrationsförderung und „no nations, no borders“ direkt oder indirekt mitfinanziert) sondern auch die Kanzlei Goldmann Sachs ein sehr starkes Interesse daran, die Homogenität der europäischen Völker aufzubrechen und sie in „multikulturelle“ umzuwandeln.

  16. Mein Französisch ist nicht gut genug, um anhand eines Videos zu verifizieren, ob Nicolas Sarkozy (ja, derselbe, der den Krieg gegen Libyen maßgeblich initiiert hat) im Dezember 2008 tatsächlich von „der Notwendigkeit der Rassenvermischung“ gesprochen hat, die „notfalls durch staatliche Maßnahmen“ herbeizuführen sei, „um große Probleme zu verhindern“.

    Laut Wikipedia „plädierte“ Earnest Hooton nach WWII „für die Ansiedlung nicht-deutscher Bevölkerung in Deutschland, um „den deutschen Nationalismus und die aggressive Ideologie zu zerstören“…“Als Eugeniker wollte er dabei die, für ihn biologisch begründeten und angeborenen, räuberischen Neigungen der Deutschen durch Kreuzung mit Vertretern anderer Völker wegzüchten.“

    Nach Wikipedia reine Verschwörungstheorie (um die westlichen Alliierten zu diskreditieren): https://de.wikipedia.org/wiki/Earnest_Hooton

    Sarkozy geht es (sofern er die o. g. Aussagen tatsächlich gemacht hat) allerdings nicht nur um Deutschland sondern um ganz Europa (zumindest auch um Frankreich, denn er redet davon, daß „wir uns verändern müssen und wir uns verändern werden“).

    Setzt man die UN- und EU-Pläne für „replacement migration“ damit in Zusammenhang erscheint die Behauptung einer „Verschwörungstheorie“ trotzdem unplausibler.

    Ein Grund der gewünschten Auflösung relativ homogener Bevölkerungsstrukturen scheint mir zu sein, daß inhomogenere Bevölkerungen auch unsolidarischer sind, sich also leichter gegeneinander ausspielen und dadurch mit weniger Aufwand beherrschen lassen.
    Das ist völkerkundlich unbestrittener Fakt. Keine „Hetze“ oder „VT“. Und wenn man darüber nachdenkt, evolutions-bedingt logisch.

    1. Danke @Blue,

      Deshalb die Anstrengungen für „mehr Europa“.
      Mehr Europa-Polizei, Europa-Staatsanwaltschaften, Europa-Geheimdienst, Europa-Gerichte, Europa-Gefängnisse.
      Europa-Bankenhaftung, Europa-Steuern, Europa-Arbeitslosenversicherung, Europa-Kranke und Pflegeversicherung.
      Dafür aber die Abschaffung der national-staatlichen Gerichtsbarkeit für Konzerne, spezielle Steuerdeals und Wirtschaftsförderung.
      Erhaltung der Infrastruktur nur dort wo sie von Konzernen und Kriegern gebraucht wird.

      Schönes Beispiel das Straßen- und Brückenbauprogramm für amerikanische, englische und französische Panzer an die Ostfront.
      https://www.rundschau-online.de/politik/panzer-schneller-verlegen-eu-fordert-bessere-strassen-und-stabilere-bruecken-29942624
      Die Europa-Armee und Europa-Rüstung in bereits in der Umsetzung. Und machen wir uns nichts vor auch in der Europa-Armee wird englisch gesprochen auch wenn die Offiziere aus Frankreich kommen.

      Zur Absicherung dieser Tatsache sind Frankreich, England und Polen, nach dem Vorbild Entente des WK I, erst nach der Brexit-Entscheidung, gesonderte Militärische Vereinbarung eingegangen die Deutschland nicht mit einbeziehen und die Amerikaner haben in Polen eine Kampfbrigade stationiert die nicht dem Nato-Komando unterliegen.

      Was ansteht ist die unwiderrufliche Auflösung Nationalstaaten in Europa. Die Finanziellen Mittel die dazu benötigt werden werden den Deutschen , den Deutschen Bürgern abgepresst.

      Damit ist dann endlich gelungen was die westlichen Siegermächte des Wk II immer vorschwebte.
      Nicht nur die Industrie und die Gewinne der „deutschen“ Konzerne (2/3 sind in ausländischer, meist angelsächsischer Hand) nein zukünftig werden die Deutschen Arbeitern, Angestellten und Bauer direkt ihre Kollegen in den anderen europäischen Länder finanzieren, Damm dort die Verhältnisse so bleiben wie sie gerade sind, schlecht.
      Der Europäische Weg geht zukünftig also direkt aus der deutschen Lohntüte in die Taschen des Globalkapitals.

      Und das @PB, bleibt in der Meinung von Analitik nicht ausreichend berücksichtigt.

      MfG
      PAule

      Ps:
      Heute ist Karfreitag:
      „Nachdem Jesus in der Nacht verhaftet wurde, brachte man ihn zum Hohenpriester Kajaphas zum Verhör. Die Hohenpriester und der Hohe Rat suchten nach Zeugen, um mit ihren Aussagen das Todesurteil gegen Jesus zu bewirken. Viele machten Falschaussagen, die aber nicht für eine Verurteilung reichten. Da fragte der Hohepriester Jesus, ob er der Messias, der Sohn Gottes sei, und Jesus antwortete: »Ich bin es.« (Mk 14,62 EU). Damit hatte sich Jesus in den Augen des Hohen Rats und der Hohenpriester der Gotteslästerung schuldig gemacht und sie forderten dafür seine Verurteilung zum Tode.“
      http://cms.vivat.de/themenwelten/jahreskreis/die-karwoche/was-ist-karfreitag.html

      Jesus wurde auf das Kreuz genagelt, da er die Wahrheit gesprochen hatte.
      Ist es Zufall das wir heute über die Wahrheit in der Welt diskutieren?
      Diesmal werden sie ̶g̶̶a̶̶n̶̶z̶̶e̶ alle Völker an das Kreutz nageln!
      P.

  17. Liebe-/r PAule,

    ja dieser Jesus.

    300 Jahre später wurde ihm sehr vieles in den Mund gelegt. Er starb sozusagen ein zweites Mal, diesmal virtuell, in der Geschichtserzählung der Nutznießer der neuen, spätrömischen Staatsreligion, in einem Justiziarhinterzimmer erfunden, so wie die Giftgeschichten des perfiden Albions erfunden wurden, nämlich zur Machtstabilisierung,….

    Es gibt gute Gründe diesen Jesus historisch als einen natürlichen (nicht erbberechtigten) Sohn, von Herodes d.Gr., er starb 4 v.u.Z. zu identifizieren. Herodes hatte viel Beischlaf mit den hübschesten Frauen der Levante, was zu der herodianischen Tetrarchie in Palästina führte, bzw. die Vierteilung aufnötigte, etwa so, wie heute in Sau-Arabien, Aufteilung an seine vier (erbberechtigten) Söhne. Das Schild am Pfahl oder Kreuz, Römer wurden nicht gekreuzigt, ‚nur‘ kopfunter gepfählt, lautet übersetzt ‚König der Juden‘. Vielleicht stimmt es auch im direkten Sinne, nämlich als (nicht erbberechtigter) König?

    Ansonsten lesen Sie die Arbeit eines evangelischen Pfarrers und Historikers, zu den über 200 Messiassen, ‚War Jesus der Messias?‘ Geschichte der Messiasse Israels in drei Jahrtausenden, von Reinhold Mayer. Immerhin hat er die hohen Steuern und rigiden Eintreibemaßnahmen kritisiert, war auch Sozialrevolutionär, Kommunist und hat meine ganze Begeisterung schon als Mensch, der sich seinem Schöpfer verbunden weiß, auch in hochnotpeinlichen Momenten.

    GLG an Sie und alle ForistInnen

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