Syrische Armee nimmt Ein-Tarma-Tal ein

Wie die syrische Nachrichtenagentur SANA am heutigen Dienstag mitteilte, hat die syrische Armee im Kampf gegen Terroristen in der südlichen Ost-Ghouta-Tasche Fortschritte im Ein-Tarma-Tal und in Hazeh gemacht.

Inoffizielle Quellen meldeten dazu bereits, dass die syrische Armee das Ein-Tarma-Tal größtenteils oder vollständig eingenommen habe. Auf einer Karte von @Suriyak sieht der heutige Fortschritt der Armee in der südlichen Ost-Ghouta-Tasche wie folgt aus:

Aus dem Ort Harasta, der die nordwestliche Ost-Ghouta-Tasche bildet, wurde am heutigen Dienstag inoffiziell gemeldet, dass die dortigen Terroristen bereits mit dem Verbrennen ihrer Hauptquartiere begonnen haben, um sich so auf die Kapitulation gegenüber der syrischen Armee vorzubereiten.

Aus dem Bezirk Afrin in Nordwestsyrien gab es heute die Nachricht, dass die türkische Armee und ihre auf FSA geflaggten Jihadi-Söldner dort einige südlich der Stadt Afrin gelegene Dörfer aus der Hand der kurdischen Separatistenmiliz YPG erobert haben. Auf einer Karte sieht das wie folgt aus:

SANA berichtete, dass in der Stadt Aleppo heute mehrere Tausend Menschen gegen die illegale türkische Besatzung von Afrin demonstriert haben.

Nachtrag Mittwoch 01:00h: Übrigens, hier noch ein Satz mit X:

Das war wohl nix. Und das klitzekleine „Akzeptanz- und Glaubwürdigkeitsproblem“ der westlichen Massenmedien könnte sich damit wohl nochmals ausweiten. Neu ist das natürlich nicht.

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40 Gedanken zu “Syrische Armee nimmt Ein-Tarma-Tal ein

  1. Jetzt meldet schon Reuters den Deal mit Ahrar al Sham; na hoffentlich kein schlechtes Zeichen, die kann man ja oft als Kontraindikator nehmen.

  2. Tue Mar 20, 2018 1:33 – US-Türkei am Rande der Konfrontation in Syrien; Washington bekräftigt, in Manbij zu bleiben

    http://en.farsnews.com/newstext.aspx?nn=13961229000223

    Der Nachrichtensender Al-Mayadeen zitierte kurdische Quellen mit den Worten, dass am Dienstag ein Treffen zwischen der US-Delegation und einigen Kommandeuren der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) in Manbij im Nordosten von Aleppo stattfand. Sie fügten hinzu, dass die US-Streitkräfte während des Treffens unterstrichen haben, dass sie ihren Versprechen gegenüber der SDF und der Verteidigung von Manbij weiterhin verpflichtet bleiben werden.

    Die Spannungen zwischen der Türkei und den USA nehmen unterdessen zu, nachdem Präsident Recep Tayyip Erdogan gewarnt hat, dass die Armee seines Landes plant, ihre Invasion in der von Kurden kontrollierten Gebiete in Syrien von Afrin nach Manbij auszuweiten, wo etwa 3.000 US-Streitkräfte stationiert sind.

    Seit dem Beginn der Operation „Olivenzweig“ durch Ankara und seine alliierten Militanten hat die Türkei betont, dass ihre Streitkräfte sich weiter nach Osten ausbreiten werden. Erdogan sagt, seine Armee werde bald in Manbij einmarschieren und den Angriff bis an die 900 km entfernte Grenze zum Irak fortsetzen.

    „Wir werden unsere Grenzen bis zum Territorium des Iraks von Terroristen räumen. Auch Manbij wird, wie wir es versprochen haben, von Terroristen befreit werden. Ich richte mich an diejenigen, die uns auffordern, die Operation so schnell wie möglich zu stoppen – wenn Sie von Raketen getroffen werden, was würden Sie tun?“ sagte Erdogan in Äußerungen, die als implizite Bedrohung für die USA, die etwa 3.000 Soldaten in der kurdischen Stadt in der nordwestlichen Provinz Aleppo stationiert hat, verstanden werden können.

    Während Erdogan warnte, dass die Türkei im Anschluss an Afrin, Manbij von Terroristen befreien werde und es keinen Grund gäbe, sich darüber aufzuregen, behaupteten die USA, dass ihre Streitkräfte in und um Manbij eingesetzt werden, um türkische und von Washington unterstützte Kämpfer davon abzuhalten, sich gegenseitig anzugreifen. Dieser Behauptung der USA hätten die Kurden jedoch bereits widersprochen.

    Der türkische Außenminister Mevlut Cavusoglu warnte auch, dass es für sie (US) notwendig sei, sich sofort aus Manbij zurückzuziehen und anstatt von Worten, konkrete Schritte zu unternehmen, um die Unterstützung der syrischen kurdischen Volksschutzeinheiten (YPG) zu beenden.

    Ein türkischer Angriff auf Manbij könnte die türkischen Streitkräfte in einen direkten Konflikt mit den Amerikanern mit unvorhersehbaren Folgen bringen, während die USA ihre Entscheidung über einen Abzug aus der Stadt unaufgeregt vertreten und immer wieder unterschiedliche Botschaften dazu verbreiten.

    1. kurdische Quellen sind nicht geeignet, um US-Aussagen wiederzugeben.

      Einerseits sagen die denen wohl hauptsächlich was die hören wollen.

      Andererseits hören die Kurden auch nur, was sie sich wünschen.

      1. andreas

        Was die Kurden gesagt haben, steht hier nicht im Vordergrund, sondern das, was Erdogan und sein Aussenminister Cavusoglu gesagt haben.

    2. Sieht aus wie High Noon am Nordrand von Syria.
      Man darf gespannt sein, wie sich die Kontrahenten hier aus der verfahrenen Situation befreien – ohne Gesichtsverlust, ohne sonst irgendwas, was mehr Schaden als Nutzen für alle Involvierten erzeugt.
      Erschwerender Faktor: Erdo***n wähnt sich nach seinem Erfolg gegen Afrin sicher als aussichtsreicher Bewerber auf den Titel „Master of the Islamistic Universe“ – aber die Yanks als die sowieso alternativlos selbsternannte Übermacht auf Erden können sich natürlich auch nicht wegen ein paar derben Zurufen durch den f***ing turk einfach aus dem Staub machen.
      Es könnte also durchaus „interessant“ werden die nächste Zeit…

    3. „Der Nachrichtensender Al-Mayadeen zitierte kurdische Quellen mit den Worten, dass am Dienstag ein Treffen zwischen der US-Delegation und einigen Kommandeuren der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) in Manbij im Nordosten von Aleppo stattfand. Sie fügten hinzu, dass die US-Streitkräfte während des Treffens unterstrichen haben, dass sie ihren Versprechen gegenüber der SDF und der Verteidigung von Manbij weiterhin verpflichtet bleiben werden.“

      Demnach existieren in Syrien gar keine Kräfte, die als „die Kurden“ bezeichnet werden könnten, wenn SDF-Kurden in Syriens Manbij sich weiterhin auf Beihilfe in Syrien illegal anwesender US-Besatzer verlassen, von genau denen nur ein paar Tage zuvor für die YPG-Kurden in Syriens Afrin keine Beihilfe gekommen war; angeblich, weil Nato-USA nicht Nato-Türkei verärgern wollte. Oder tragen inzwischen bereits fast alle US-Besatzer kurdische Uniformabzeichen und machen auf „SDF“?

      Jetzt will Nato-Türkei die nächste Stadt in Syrien besetzen, in der Nato-USA ihre kurdischen Kolonialhilfstruppen hat und jetzt ist es Nato-USA egal, dass Nato-Türkei verärgert wird? Schon als Nato-Türkei Syriens Afrin angriff, war doch allgemein bekannt, dass Syriens Manbij eines der nächsten Angriffsziele von Nato-Türkei sein soll.

      1. clearly

        Die Fragen, die mich in diesem Szenario an erster Stelle beschäftigen, sind, in wie weit es Erdogan ernst meint, mit seinen Drohungen und ob er es auf eine Konfrontation mit den USA ankommen lassen würde oder ob es sogar Absprachen Erdogans mit den USA gibt.

        Wenn es überhaupt Absprachen zwischen der Türkei und den USA geben sollte, dann könnten das m.E. nur geheime Vereinbarungen mit der patriotischen Trump-Fraktion sein. Die andere Fraktion hat immerhin versucht Erdogan zu beseitigen, da gibt es keine Zusammenarbeit mehr. Wenn es also Absprachen mit der Trump-Fraktion geben sollte, dann könnten die eine Vereinbarung beinhalten, die es Erdogan erlaubt, so aggressiv gegenüber den USA aufzutreten und diese mehr und mehr zu bedrängen, was Trump wiederum einen Vorwand liefern könnte, sich ohne Gesichtsverlust aus der Region zurückzuziehen, weil er keinen Krieg gegen einen NATO-Verbündeten führen will.

        Das ist natürlich alles Spekulation, aber die Türkei bleibt bei ihrem aggressiven Ton gegenüber den USA und macht Nägel mit Köpfen in den Kurdengebieten, die „dummerweise“ auch die von den USA besetzten Gebiete sind und Trump scheint mit seiner nach Außen sichtbaren Politik, die Spannungen zwischen den USA und der Türkei kontinuierlich am köcheln zu halten.

        Schauen wir mal.

      2. leo

        Dass es streng geheime Absprachen zwischen der Türkei und den USA gibt, würde ich angesichts des streng geheimen Sechs-Augen-Gesprächs zwischen Tillerson, Erdogan und Cavusoglu als gegebene Tatsache betrachten. So ein Top-Level-Gespräch ohne Dolmetscher und Protokollanten macht man nicht, wenn man nicht etwas strikt Geheimes bereden will.

        Was dabei offen ist, ist lediglich der Inhalt der geheimen Absprache und, ob oder inwieweit die geheime Absprache noch Gültigkeit hat und eingehalten wird. Theoretisch könnte der geheime Inhalt der Absprache wirklich alles Mögliche sein, von „die USA und die Türkei werden sich einen öffentlichen Schaukampf liefern und Russland damit in die Irre führen, aber hinter den Kulissen an der Zerschlagung Syriens gut zusammenarbeiten“ bis hin zu „die US-Regierung unterstützt insgeheim türkische Pläne zum Austritt aus der NATO, möchte dazu jedoch Israel und die Israel-Lobby in die Irre führen, und wird hinter den Kulissen dabei mithelfen, dass das Wirklichkeit wird.“ Nichts ist dabei von vornherein auszuschließen, und selbstverständlich ist nicht auszuschließen, dass die drei beteiligten Personen die Öffentlichkeit und sogar enge Mitarbeiter bezüglich der Absprache in die Irre geführt haben. Was die gegenwärtige Gültigkeit der Absprache angeht, gibt es da natürlich nicht zuletzt durch Tillersons Abgang ein größeres Fragezeichen.

        Meine Vermutung geht aber auch in die gleiche Richtung wie deine: ich glaube, die nationalistisch-patriotischen Kreise der USA haben mit der Türkei eine geheime Absprache getroffen, die sich gegen die US-Globalistenfraktion richtet.

    1. habkind

      Die westliche Propaganda ist im Moment so grotesk dümmlich, dass ich dafür nur noch Spott übrig habe.

      Die neueste „Nachricht“ ist nun also, dass „Big Data“ mit schmutzigen Tricks arbeitet und sich rund um die Welt in die inneren Angelegenheiten von Staaten einmisch und Wahlen manipuliert.

      Und dieses Big Data Cambridge Analytica, das rund um die Welt Wahlen schmeißt, soll angeblich hier in dieser gewaltigen Kommandozentrale von global Big Data residieren:

      Die Jungs und Mädels, die in dieser bescheidenen Hütte residieren, haben mit Big Data, schmutzigen Tricks und Wahlmanipulation hingegen natürlich überhaupt nicht zu tun:

      Der Edward Snowden kann’s bezeugen, dass da schließlich „die Guten“ sitzen.

      Für wie blöd wollen die die Leute noch verkaufen? Viele Leute scheinen aber wirklich jeden Stuss zu glauben.

      1. Facebook wird jetzt das Bauernopfer und die Bevölkerung ist beruhigt oder wie…
        Geschickte Strategie……….
        ….Not….

      2. Die schieben alle Panik und laufen durcheinander wie hungrige Ratten um den Speck in der Schlagfalle, ob sie nicht doch drankommen, trotz der atomaren Abschreckung.

        Crash 2009. Exzessive Kreditausweitung alias Gelddrucken, Nullzinspolitik und die Hyperinflation einstweilen in die Mondpreise der Börsenpapiere gedampft wie Wasser in schweren Regenwolken, die sich zum Gewittersturm aufgetürmt haben. Crash 1929. Exzessive Kreditausweitung und noch zehn Jahre konnte der Wallstreet-Zombiekapitalismus mit irgendwie anders bezeichnetem Spekulieren in Bewegung gehalten werden, dann musste er angefangen werden, der große Krieg. Dies oder der große Zusammenbruch und die nächste historische Entwicklungsphase. Genau das versucht der Imperialismus nun wieder einmal um (im Moment noch fast) jeden Preis zu vermeiden. Und kommt nicht dran an den Speck, ohne die Falle auszulösen.

    1. @TyIn, finde ich auch, guter Artikel.

      Erschreckend hingegen finde ich wie wenig das Thema zu Ende gedacht ist von den Zios. Kalter Krieg, Konsolidierung des „Westens“ und dann…? Fangen dann die englischen Aristokraten an unentgeltlich für mich zu arbeiten – damit ich trotz Sanktionen mehr Geld im Portemonnaie habe?

      Wo führen Sie den Plan zum Abschluss das weiße Haus wieder unter ihre Kontrolle zu bekommen? Wie gedenken sie den Krieg kalt zu halten – hätte Russland die US Zerstörer zu den Fischen geschickt? Oder dachten Sie Russland mischt sich als Unbeteiligter gar nicht erst ein? Also das übliche: Wunsch statt Wirklichkeit?

      Das den Zios seit einigen Jahren nix mehr gelingt mag ja zu einem guten Teil an Sabotage aus eigenen Reihen oder den Russen liegen. Ein nicht unwesentlicher Anteil ist allerdings auf deren eigene „Gehirnleistung“ zurückzuführen – alles reiche Zöglinge aus Yale und Harvard?

      Tschuldigung, der Artikel regt mich auch (ein bisschen) auf.

      1. Jetzt wissen wir auch warum der gute Tillerson so plötzlich gehen musste.

        Ich weiß nicht woher der Meyssan die ganzen Info hat. Aber wenn nur 10% wahr ist, ist das schon mehr als reichlich. Vor allem die deutlichen Worte der Russen.
        Boah. Mein Respekt für die ist unendlich.

      2. Wo bleibt eigentlich McCain? Der müsste doch jetzt wieder auf den Sender gehen mit seinem ewigen, „nein, die Russen machen nix“.

      3. Pawel

        Hier gibt es ein paar Informationen zu Thierry Meyssan und sein Tun. Er setzt sich vorallem für den Frieden ein und für eine freie Presse und natürlich, die Wahrheit.
        Hier ein Link; sorry kann ihn nicht posten, weiss gerade nicht warum. Schade.
        Aber drück bei ihm auf den link über Voltaire Netzwerk.org
        Auch izm Archiv findest Du sehr vieles.
        Übrigens wurde er schon mehrmals angegriffen, aldo man versuchte ihn zu ermorden, wurde verunglimpft, usw.
        Er hat ein grosses Netzwerk an Autoren und Politiker ect…
        Also ich finde ihn sehr sehr gut und seine Analysen und Artikel sind immer sehr fundiert, auch mit Quellenangaben.

  3. „..gelingt mag ja zu einem guten Teil an Sabotage aus eigenen Reihen oder den Russen liegen…“

    Man muss die Sache schon objektiv betrachten.
    Der Einfluss dieser Vandalen stützt sich auf ihre finazielle und milt.Macht ( Militärbasen ) die natürlich Hand in Hand gehen. In Syien haben diese destruktiven Kräfte jetzt um die 25 MB. Trotz russ. „Sabotage“

    Syrien
    Die finazielle Karte haben die Yales und Harvards (Nadelstreifen) schon vergeblich ausgespielt. Was da noch bleibt sind die Militärbasen. Die Frage ist wie bekommt man diese Militärbasen wieder aus Syrien. So einfach ist das nicht. Da gibt es hoffnungsvolle Wege, siehe Manas i.Kirgistan. Geht aber auch anders, siehe Vietnam. ( das dürfte seit paar Tagen keine Option mehr sein )

    Wenn das gelingt, dann bleibt den Nadelstreifenträger nur ein fast zerschlissener Nadelstreifen und ein schönes Bsp für die Welt. Ein Weg raus aus Yale und Harvard mit ihren MB. Ein Weg wie es auch andere machen können.

    Venezuela vielleicht auch die Türkei ? mal sehen. Die Kurden können ihre Militärbasen behalten solange sie noch ein Land dafür haben

    1. „…vielleicht auch die Türkei..“
      Ich muss dazu sagen ich bezweifle daß die Türken das machen werden. Aber egal was ist, nach und nach werden die Dominosteine fallen. Am Anfang langsam, am Ende immer schneller. Am Ende werden auch die Türken fallen. Aber Deutschland wird niemals abwenden von Yale, Harvard, NSA und und und egal wie sich die Nadelstreifen auch nennen .

  4. Ich finde da keine Antwort bzw kann keine theorie mehr aufstellen, zu durcheinander die ganze angelegenheit. Das sind sehr schwer kriminelle Menschen, die im Westen an den Machtzentralen sitzen. Denen geht es schon lang nicht mehr um Moral, Rechte.. das einzige was sie antreibt ist, ihre Macht am am leben zu erhalten und da ist ihnen alles, ja, jedes mittel recht, hauptsache der erhalt.. ihren eigen untertanen nicht den eindruck übermitteln, das sie schwächeln, sonst würden die Menschen ja anfangen zu denken.. Russland demütigen wo immer es auch nur geht.. umso schlimmer desto besser. Mehr fällt mir zu diesen Psyschophaten nicht mehr ein. Ganz ganz schlimme leute, die von millionen toten das blut an den handen.. keine erwartung aufstellen eher sein eigenes handeln umformieren.. leute aufklären wo immer es auch nur geht..

    1. Zitat Tyln 21. März 2018 um 15:13
      „Ich finde da keine Antwort bzw kann keine theorie mehr aufstellen, zu durcheinander die ganze angelegenheit. Das sind sehr schwer kriminelle Menschen, die im Westen an den Machtzentralen sitzen.“

      Nicht nur die Menschen im Westen an der Macht würde ich als Kriminelle betrachten, bei dem Konflikt in Syrien würden mir da noch ein paar andere Kriminelle Machthaber einfallen von YPG , Barzani , von der Türkei oder von den wahhabitische Diktaturen zum Beispiel.

      Bezüglich des Durcheinanders sind wir nicht die Drahtzieher und können nur versuchen uns ein möglichst objektives Bild zu machen. Warum etwas geschieht können wird häufig nur vermuten. Aber bei dem Ansatz etwas zu verstehen schadet meiner Meinung nach ein grenzenloses cui bono nicht.

      ZB Wer hat den Nutzen an welchem Krieg?

      Und das den Machthabern ein (weit entferntes) Menschenleben nichts wert ist, ist leider öfter der Fall. Nicht nur im Krieg auch in der Wirtschaft, man schaue sich den Raubtierkapitalismus an. Auch religöse Führer sind zuweilen mehr an der Stärkung ihres Glaubens interessiert als daran den Menschen zu helfen.

      1. Also was Barzani angeht würde ich nicht so hart mit ihm ins Gericht gehen.
        Er wurde mal demokratisch gewählt und sehr sehr viele Kurden in Barzani-Land sind glücklich das der da ist. Das er mittlerweile ein korrupter Diktator ist , sollte uns nicht weiter interessieren.
        Oder wollen wir bei dem auch wieder westliche Demokratie ausprobieren.
        Er hat die Gunst der Stunde genutzt und einiges versucht, was ihm bestimmt auch einige im Westen eingeredet haben. Ein guter Kollege kennt Barzani persönlich. Er ist der Meinung , Kurdistan braucht einen Diktator sonst gehen die alle vor die Hunde. Und schließlich hat er dem IS auch etwas Paroli geboten. Auf jeden Fall ist der mir lieber als der verlogene Erdogan .
        Momentan sorgt er für etwas Stabilität und bei Gelegenheit wird der halt von den richtigen Mächten in die gewünschte Position gerückt. Solange es dort friedlich bleibt ist mir das recht.

      2. Pawel

        Das schmutzige offene Geheimnis im Verhältnis von Barzani und ISIS ist, dass Barzani ISIS nicht nur bekämpft hat, sondern zuvor auch eine führende Kraft hinter der Entstehung der Terrorgruppe ISIS war, die von ihren Anführern in Erbil seinerzeit „Sunni Revolution“ genannt wurde. Spuren davon finden sich auch heute noch überall, hier zum Beispiel im Twitter von Barzanis Haussender Rudaw:

        Barzanis Idee dahinter war es, den von ihm geförderten sunnitischen Aufstand in Anbar, Nineweh und so fort dazu zu nutzen, unter anderem Kirkuk und seinen Ölreichtum unter Kontrolle von Erbil zu bringen. Das hat zunächst auch geklappt, wenngleich ISIS sich dann allerdings auch als Gegner von Barzanis Peshmerga entpuppt hat, und erst letztes musste Barzani seine Beute Kirkuk wieder rausgeben.

      3. Also Pawel,
        Das du hier ein Lobeslied über Barzani abfeuerst zeigt mir, was für eine gesinnung der Freund von dir, der auch der Freund von Barzani ist, hat.

        Ich möchte dazu nichts weiter sagen ausser, das Barzani ein Verräter und Kollarobateur ist, zumal sein Vater ein direkter Agent des Mossad war. Wann hat Barzani bitte dem IS parole geboten im gegenteil, er hat gemeinsame sache mit dem IS gegen das Yezidische Volk gemacht, hat sie Verraten.. also bitte hör auf, aus eigen respekt zu dir selbst, lob nie wieder so ein B****** wie Barzani..

      4. Pawel sagte am 21. März 2018 um 18:48
        „Also was Barzani angeht würde ich nicht so hart mit ihm ins Gericht gehen.
        Er wurde mal demokratisch gewählt und sehr sehr viele Kurden in Barzani-Land sind glücklich das der da ist. Das er mittlerweile ein korrupter Diktator ist , sollte uns nicht weiter interessieren.“

        Auch ein korrupter Diktator ist für mich ein Krimineller.

        Aber ich möchte nicht, dass alle Kriminellen auf Erden vom „Westen“ „geläutet“ werden.

        Den genau, dass sind doch die dauernde Kriegsbegründungen der USA. Die USA bringen Demokratie, Menschenrechte oder den American Way of Life oder kämpfen gegen Drogen oder gegen Massenvernichtungsmitteln. Und dabei werden dann Millionen Zivilisten massakriert und große Flächen langanhaltend mit chemischen Giften oder Uranstaub verseucht.

        Ein Fortschritt in meinen Augen wäre es wenn das eigene Land die Misstände auf Erden nicht noch vergrößert.
        ZB:
        -Keine ungerechten Handelsverträge zwischen der EU und Drittweltstaaten.
        -Keine Finanzierung von Terroristen.
        -Keine Sanktionen zum Nachteil ganzer Völker.

    1. „USA und Türkei spielen zusammen“
      Auch meine Meinung aber warum sollen wir uns jetzt den Kopf darüber zerbrechen.

      Aber was mit ihm ( Erdogan ) auf jedenfall machbar ist, ist ein Handel. In diesem Fall die Unterstützung des mordenden Fussvolkes ihn Ost-Ghouta. Der ist nicht ganz so verblödet daß er irgendwelche Luftschlösser baut und die Hand die ihn füttert zurückstößt. Egal Syrien hat bald Ruhe im Vorhof ihrer Hauptstadt und muss auch noch nicht mehr irgendwelche sture, total abgehobenen Seperatisten finanziel unterstützen. Ja die haben auch noch Gelder aus Syrien erhalten. Unglaublich alles. ( realitätsfremde Vasallenkultur und 0 Ehrgefühl )

      Wer Analogien zu den Ukrainern findet, darf sie gerne für sich behalten

  5. Sehr schwer zu beantworten ob die USA wirklich weiterhin die Kurden unterstützen werden, denn einerseits müssen die USA versuchen, die Türkei in ihrem Einflussbereich zu halten, andererseits sind die SDF / PKK / YPG US-Verbündete in Syrien. Nach der die FSA weitgehend von Russland, Syrien und Iran zur Bedeutungslosigkeit bombardiert wurde, dazu sie dämliche Islamisten sind mit denen man kein Bündnis eingehen kann. Die SDF ist ein Vertreter der PKK in Syrien und die PKK wird von den meisten Mächten als Terrororganisation angesehen, weil sie Terroranschläge gegen die Türkei durchführt. Olive Branch hat das Ziel, zu verhindern, dass die Kurden in Nordsyrien ein Aufmarschgebiet gegen die Türkei bauen. Dies ist die Gefahr, die besteht, Assad ist noch nicht in der Lage, die kurdischen Separatisten zu bekämpfen, weil er immer noch mit al-Qaida und der FSA beschäftigt ist. Hier kann ich die Türken verstehen, denn so ein Aufmarschgebiet gefährdet die Sicherheit der Türkei, die separatistischen Kurden haben das Langzeit Ziel auch der Türkei ein Teil des Gebiets abzuspalten. Dazu ist die TAK/PKK gerade dazu übergegangen noch mehr Terroranschläge zu verüben bald sicher auch mit ihren faschistischen Antifa Kollegen in Europa, genug Unterstützung würden sie sicher haben. Daher sehe ich in diesem Fall den Einsatz der Türkei positiv. Für einmal. Eine Militärische Vernichtung der Separatisten muss auch das Ziel Syriens sein, denn nur so kann der Staat zusammengehalten werden ohne nach Konflikte.

    Dazu, würde die USA tatsächlich weiterhin militärisch mit den Kurden zusammenarbeiten, könnten die USA in Gefahr laufen das die Luftwaffen Basis Incirlik für die USA geschlossen ist, von der Türkei. Das bedeutet das es kaum noch Nachschub geben wird und die US Kräfte sowie Kurden wären eingekesselt. Das würde auch bedeuten das die Koalition Inherent Resolve eigentlich beendet werden müsste, da der Iran, Irak, Syrien sowie die Türkei keinen Nachschub für die Koalition erlauben. Jordanien hat nicht die militärische Infrastruktur dazu. Der Libanon hat jetzt russische Unterstützung und würden niemals sicher aus Druck vom Kreml, aber auch aus eigener Sicherheit Nachschub für NATO und Golfstaaten erlauben oder das sie Flugplätze benutzen. Das bedeutet ein Rückzug aus Syrien. Russland, Iran und der Türkei werden das Feld übernehmen. Somit hätten die Golfstaaten und die NATO eine Niederlage eingefahren. Daher muss man es sich gut überlegen aus NATO Sicht. Und noch was, es gibt keinen Staat namens Rojava, es wird von niemanden anerkannt. Es ist Teil der unverletzlichen territorialen Integrität Syriens. Dies muss respektiert werden. Daher sollte man von Nordsyrien sprechen.

    Das würde aber auch Trump gelegen kommen. Sollte sein Ziel wirklich der Rückzug sein, kann er sagen die Terroristen sind besiegt, da ist keine Notwendigkeit mehr dort zu sein. Sollte er wirklich gegen Zionistische Interessen arbeiten.

  6. …genau das ist in der Praxis zu sehen !

    Erst durften die Kurden um den Preis erheblicher Eigenverluste die wichtigsten Wirtschaftsfaktoren in Ost-Syrien unter „ihre?“ Kontrolle bringen kurz vor der Nase der Regierungstruppen, „als Ersatz ?“ für diese Verluste sind ihnen dann dubiose Regional Milizen „von der anderen Seite“ zu gelaufen (real von den Amis hinter den Kulissen zugekauft worden )….

    und dann erlauben die Amis den für diesen Zweck viel zu schwach bewaffneten Kräften „ihr Afrin“ gegen die Türken zu verteidigen, im Klar-Text , sich dort von einem weit überlegenen Gegner abschlachten zu lassen !

    Der Kurden-Mohr hatte seine Schuldigkeit getan, nun konnte er gehen und sterben !

    Wer sitz jetzt in viel stärkerer Position am Euphrat-Wasserkraftwerk und auf den Öl-und Gasfeldern im Süd-Osten ?….das zugekaufte Gesindel und die Kurden machen Nese !

    Es ist zu hoffen, das wenigstens die Kurden die bisher für dieses Spiel auf den Schlachtfeldern ihre Haut zum Markte trugen und das überlebten, dieses Spiel durchschauen !

    Es wusste ja schon der alte Engels , das die einfachen Soldaten oft viel schneller eine praxistaugliche Lösung für ein Problem finden, als die kommandierenden Generäle !

    Ich denke, diese Ansprache des syrischen UN-Botschafters war zuerst ….an die syrischen Kurden gerichtet….durch die gewählte Form allerdings keine direkte Kritik an ihren Führern !

  7. Die YPG arbeitet hinter dem Vorhang mit dem Syrischen Geheimdienst. Von Anfang an war das so. Nur haben die Amis die YPG infiltriert mit Kollaborateuren aus der Barzani und Religiösen fraktion.. deshalb trettet jetzt die PKK in den vordergrund um der YPG die legimität etwas zu nehmen. Und drei mal dürft ihr raten, wo Apo (Gründer der PKK) zuflucht fand ? Als er den Faschisten aus der Türkei den Krieg erklärt hatte. Die Sowjetunion war auch immer ein Unterstützer der PKK. Wenn ihr 1 und 1 zusammenzählt, kommt ihr langsam drauf.. ich denke, das die Russen immernoch ein guten draht zur PKK haben, sie deshalb vllt die YPG vor die Hunde geworfen haben weil die PKK die eigentlich Dachorganisation von den Kurden ist.. ohne die PKK keine Kurden ohne die Kurden keine PKK.

  8. Einem großartigen Politiker alles gute zum Geburtstag:

    День рождения Сергея Лаврова

  9. …ich denke, das Assad „kurdische Separatisten ? “ tatsächlich offensiv bekämpfen möchte, ist ziemlich unwahrscheinlich, u.a. weil er nicht Putin verägern möchte , eher bereit ist von ihm zu lernen..

    Putin hat immer noch ein paar Asse aus sowjetischem Erbe im Ärmel, die er bei Bedarf und Chance auch ausspielt .
    Bis zum Ende des I .WK waren die Kurden in all ihren Siedlungsgebieten unterdrückte Minderheiten, ab Oktoberrevolution änderte sich das für eine ganz kleine Gruppe Kurden positiv, im dann sowjetischen Armenien .
    Die bekamen auch erstaunlich schnell einen in ihrer Sprache sendenden Rundfunksender, dessen Sendeleistung weit, weit über Armenien hinaus reichte. Er blieb für einige Jahrzehnte der einzige Sender in kurdischer Sprache.

    Logischerweise hatte das Einfluss auf alle Kurden Gebiete , auch über ideologische Grenzen hinweg .
    Und mehr als jeder andere Staat ist Russland darauf bedacht sich den Einfluss innerhalb der durchaus auch zerstrittenen Kurden zu erhalten .Mit Kurden egal, welcher Gruppe ein dummes Spiel treiben, das überlässt Russland anderen .

    Auch in Syrien leben längst nicht mehr alle Kurden in ihren traditionellen Siedlungsgebieten und selbst wenn es der in der syrischen Armee dienenden Kurden nicht allzu viele sein dürften, auch die sind ein Ass in Assad s Ärmel .

    Von Kurden in Diensten der Jihadis hat man bisher ebenso wenig gehört, wie von Christen dort .
    Wenn sich Assad s Position seit 2011 erheblich verbessert hat, liegt es nicht nur an „befreundeter Luftunterstützung !

    Er hat die Tatsache klug genutzt, das die anfänglich zahlenmäßig enorm starke Opposition heillos zersplittert war und in ihrem jetzigen Zuschnitt immer noch ist .
    Die inzwischen beachtliche Zahl von einheimischen auch bewaffneten Verbündeten, die allein durch ihre Anzahl schon hilfreich sind, das hat er zunächst allein und dann immer mehr mit russischer Hilfe auf dem Verhandlungswege erreicht .

    Zumindest unter den Kurdenführern gibts auch ausgesprochene Assad-Hasser, da ist auch Ehrgeiz im Spiel, man möchte „die eigene Macht“ nicht gern eingeschränkt sehen .(Na und ein paar ältere unschöne Erinnerungen an den Vorkriegs Staatsapparat gibts auf kurdischer Seite auch !)

    Dennoch, ob kurdisch-nationalistisch oder schon von den Amis „angekocht“ , die Zahl und Intensität der bewaffneten Zusammenstöße zwischen Kurden und Regierungstruppen liegt doch weit unter dem Level der „inneren Bürgerkriege“ im Jihadistenlager und das ist Assads Chance .

    Komme immer mehr zur Überzeugung, der ist nicht nur gelernter Augenarzt, der ist auch Humanist !

    1. Falsch, die Kurden wurden von den Osmanen nicht unterdrückt. Sie waren mitbeteilligt an den Völkermorden gegen Armenier und Aramäer, man kann sogar sagen sie machten die Drecksarbeit sehr gerne sogar. Erst in der kemalistischen Türkei war das der Fall bis Erdogan an die Macht kam. Glaub mir mit der PKK kann man nicht arbeiten da ihre Langzeit Ziele die zerstückelung von Staaten ist um ein Kurdistan zu schaffen. Das ist sehr gefährlich da auch Israel die PKK unterstützt.

      1. Suedlaender..
        Das ist genau der gleich mist,den man tag täglich von Erdogan hört, eins zu eins sogar.. ich will dir echt nicht unterstellen Erdogan symphatisant zu sein, das wäre eine untragbare beleidigung. Aber du hast zu oft Türkische Medien ups sorry, Erdogans Medien gelesen..

        Man versuchte immer wieder die Kurden zu Assimilieren. Egal ob Ottomanisch oder Atatürkisch.. Doch die haben grösstenteils standgehalten, hauptsächlich die, die mit der PKK symphatisieren sind ihrer Kultur ihrer identität treu geblieben.. die meisten der mit der PKK symphatisierenden ca. 10-15mio Kurden sind auch von ihrer Weltanschauung komplett anders als die Religiös geprägten, den Türken liebsten Kurden im Irak..

        Diese zwei muss man grundsätzlich auseinanderhalten und unterschiedlich bewerten.

        NVA-Major, da bin ich ganz bei dir, zumal die Armenier durch Kurden und Aleviten vor dem Türkischen Massaker beschützt wurden, soweit es ging..allein die tatsache langt schon um eine verbindung herzustellen..

    2. NVA-Mayor a.D
      Bin ziemlich Deiner Meinung mit Deinem Kommentar, aber vorallem, dass Assad ein Humanist ist!

  10. Zu Barzani.
    Ich geb dir PB Recht.
    Barzani ist ein geschäftstüchtiger korrupter Diktator.
    Aber ich bin da wie die Russen. Pragmatisch.
    Der Vater von meinen Kollegen lebt in Barzani-Land.
    Man erzählt sich, der hat dutzende Keller, bis unter die Decke voll von Dollarnoten und Gold.
    Er ist ein Verbrecher und fertig.
    Okay.
    Aber es leben dort ein paar Millionen Menschen . Leben wohlgemerkt. Anders als in Afrin und Allepo.
    Andere Diktatoren und selbsternannte Demokraten töten was die eigenen Kanonen oder Drohnen hergeben . Und wenn ich die Geschichten über Sarkosy lese, ist der Barzani schon fast harmlos.

    1. Ich finde den vergleich nicht zutreffend.. Barzani ist weitaus skrupelloser und selbstsüchtiger wie Sarkozy.. Barzani ist so schlimm, das er gegen sein eigenes Volk agiert,zusammen mit der Türkei versucht die PKK auszuschalten, was ihnen nie gelingen wird, um die restlichen Kurden einzusacken um aus ihnen Religiöse Hinterweltler zu gestalten, was man mit den Kurden der PKK nicht hinbekommt, weil sie Weltoffener sind..

      Zumal, was ganz wichtig ist… Kurden sind ein Arisches Volk, unsere Sprache kommt aus dem Latein was auch erklärt, wieso die Islamisten uns mit aller kraft bekämpfen.. türken stammen aus der Mongolei und sind später in den Nahen Osten gewandert.. das sind die tatsachen.

      1. Also das klingt, als ob der Unterschied von „subjektiv“ zu „objektiv“
        nicht bekannt ist. Wer entscheidet, wer gegen sein „eigenes Volk“
        agiert ? Das kenne ich aus der westlichen Propaganda, wenn es gilt
        einen Staatsstreich zu rechtfertigen : „Diktator … Verbrechen gegen
        das eigene Volk …“
        Da Sie vermutlich Kurde sind empfinden Sie Barzani als skrupelloser
        etc. , aber wie wertet ein durchschnittlicher Franzose ?
        Denken Sie mal an die „ruhmreiche Vergangenheit“ der Grande
        Nation und ihren Einfluss in Nord- und West-Afrika. Dann schauen
        Sie auf den erbärmlichen Zustand heute in Staat und Gesellschaft
        – klar, dass (gefühlt) früher alles besser war.
        Nun war Sarkozy 2009 Präsident und macht folgendes :
        http://www.spiegel.de/politik/ausland/frankreichs-nato-rueckkehr-
        sarkozy-bricht-mit-dem-erbe-de-gaulles-a-612776.html
        Der Spiegel sieht wie alle atlantischen Medien die positiven Seiten
        für die NATO – dass es ein Kriechen vor dem Hegemon war, und
        sie nur Anteil an den „Eroberungserfolgen“ der NATO haben wollten
        wird klar, wenn man auf das Datum schaut, und dann sieht, was 1
        Jahr später in Libyen gelaufen ist.
        Angesichts der national-selbstbewussten Sprüche, mit der Sarkozy
        im Wahlkampf geworben hatte, würde ich sagen : Betrug, Verrat !
        Kein Wunder, dass nach 1 Amtszeit Schluss war, und er bei den
        Vor-ausscheidungen zur letzten Wahl nur auf Platz 3 seiner Partei
        UMP kam. Seinen Korruptions-Grad möchte ich lieber nicht
        beurteilen – was ist schon „normal“ in der Staatsführung ?
        „Kurden sind ein arisches Volk, …wieso die Islamisten uns mit
        aller kraft bekämpfen…“ . Dazu habe ich eine andere Meinung,
        auch wenn ich Türken und Kurden nicht wirklich kenne :
        Franzosen, Deutsche und Briten sind auch „arisch“ – wir haben
        uns viele Jahrhunderte bekriegt, ganz ohne Islam, aber irgend
        welche gerissenen Könige haben Gründe der Macht gefunden,
        auch Relogions- und Sprach-Unterschiede, es hat immer
        funktioniert. Deshalb meine Befürchtung : in einer multi-polaren
        Welt könnten „alte Kriegstraditionen“ zwischen „uns“ wieder-
        belebt werden. Das Volk ist dumm, in der EU und in Kurdistan.

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