Syrische Armee nimmt Jisrin ein

Zum 7. Jahrestag des Beginns des sorgsam geplanten internationalen Terrorkrieges gegen Syrien hat die syrische Armee am heutigen Freitag die im Südosten der südlichen Ost-Ghouta-Tasche gelegene Ortschaft Jisrin aus der Hand von von der sogenannten „westlichen Wertegemeinschaft“ unterstützten Terroristen von Al Kaida und Rahman Korps vollständig befreit.

Auf einer Karte von 24 Resistance Axis sieht der heutige Fortschritt der Armee wie folgt aus:

Nachdem gestern schätzungsweise zehn- bis vierzehntausend Personen über den nördlich von Jisrin gelegenen Korridor in Hamouriyah befreit werden konnten, konnten heute nochmals rund 2.000 Personen durch den gleichen Korridor der Herrschaft der Terrorbanden entfliehen.

Damit liegt die Anzahl der in den letzten zwei Tagen aus Ost-Ghouta geretteten Personen UNO-Angaben zufolge bei etwa 12.000 bis 16.000.

Aus dem nordwestsyrischen Bezirk Afrin wurde heute unterdessen gemeldet, dass die türkische Armee und ihre auf FSA geflaggten Jihadi-Söldner dort weitere Dörfer aus der Hand der kurdischen Separatistenmiliz YPG erobert hat. Auf einer Karte sieht die Lage dort nun wie folgt aus:

Obwohl die Stadt Afrin jederzeit von der türkischen Armee und ihren Jihadi-Söldnern vollständig von allen Seiten umzingelt werden kanan, macht die YPG bislang noch keine Anstalten zu kapitulieren und die Stadt kampflos zu übergeben, um so Tod und Verwüstung durch aussichtslose Kämpfe zur Verteidigung der Stadt zu verhindern.

69 Gedanken zu “Syrische Armee nimmt Jisrin ein

  1. In der russischen Verhandlungskultur gilt drohen eigentlich als Zeichen von Schwäche und nicht von Stärke. Über Jahre hinweg hat die russische Führung „dem Westen“ geduldig immer wieder ihre Positionen erklärt und statt zu drohen gehandelt, sobald es ihr wahrscheinlich genug erschien dass ihre Positionen auch weiterhin nicht beachtet werden.

    Nun beginnt die russische Führung reaktiv laut und vernehmlich zu drohen. Erscheint es nur mir so, dass der Faden an dem unser aller Schicksal hängt immer dünner und dünner wird?

    http://thesaker.is/hold-my-beer-and-watch-this
    http://moonofalabama.org/2018/03/governments-decree-truth-about-skripal-dissenters-will-be-punished.html#more

    1. The Saker: „Mir wurde einmal von einem Förster in Arizona gesagt, das Profil eines typischen Klapperschlangenbissopfers ist: weiß, männlich, mit Tätowierungen und den berühmten letzten Worten: ‚Halt mal mein Bier und sieh dir das an!‘. Warum ich dir dies sage? Weil ich sehe, wie genau das vor meinen entsetzt blickenden Augen geschieht. Russland ist die Eastern Diamondback [Klapperschlange] im verzweifelten Bemühen, alles zu tun, was sie kann, um zu vermeiden, zuschlagen zu müssen. Der Westen ist der besoffene Idiot, der voller Größenwahn, Überheblichkeit und in sehr irriger Annahme eigener Unverwundbarkeit sagt: ‚Halt mal mein Bier und sieh dir das an!‘. […] In einem aktuellen Interview wurde Putin nach der Begründung für einen Vergeltungsschlag gefragt, wenn die USA Russland angegriffen hat. Putin antwortete wie folgt: ‚Ja, für die Menschheit wäre das eine globale Katastrophe, für die Welt wäre es eine globale Katastrophe, doch als Staatsbürger von Russland und als das Oberhaupt des russischen Staates frage ich: Welchen Bedarf hätten wir an einer Welt, wenn dort kein Russland ist?‘ Also da habt ihr es, direkt von Putin. Wenn der anglozionistische Plan darin besteht, Russland zu beseitigen, (ob physisch oder auf andere Weise), dann haben Russlands Bürgerinnen und Bürger keinen Bedarf an solch einer Welt. Nehmt diese Worte als Russlands Version eines sehr lauten, fast schon verzweifelten Klapperns. Und schaut hin, wie sie alle versuchen zu sehen, wie weit sie Russland „sicher“ bedrängen können. Ich frage mich, ob dieses russische „Klappern“ laut genug sein wird, den Westen aufzuhalten, bevor es zu spät ist. Ich bin nicht sicher.“

      Meldungen, denen zufolge inzwischen das Tatfahrzeug der „besoffenen Idioten“ sichergestellt werden konnte, bleiben weiterhin unbestätigt. Hier ein Archivbild:

  2. Ich verstehe die Logik nicht ganz:
    Wenn die ypg/ypj kapitulieren,dann werden die Steinzeit-islamisten und türkischen Islamofaschistenen Christen, Jesiden,Alawiten und andere Anderdenkende oder -glaubende verschonen? Ich glaube kaum. Deswegen ergeben sich die Kurden nicht,genauso wenig wie wenn die SAA gegen diese Terrorbanden kämpft.

    Kann es sein dass das Parteibuch eine Sympathie für das Erdogan Regime entwickelt?

    1. Noway

      Nein, wir haben keine besonderen Sympathien für Erdogan und seine Jihadis, ganz im Gegenteil. Aber, der Kampf der YPG/YPJ in Afrin ist aussichtslos. Vom militärischen Standpunkt ist diese Schlacht geschlagen. Erdogan und seine Jihadi-Lakaien haben in Afrin gewonnen und die YPG/YPJ hat verloren.

      Wenn die YPG/YPJ jetzt kapituliert, könnte sie vermutlich noch eine bedingte Kapitulation rausholen, wo etwa garantiert wird, dass alle Zivilisten noch unbehelligt aus Afrin evakuiert werden dürfen, bevor Erdogans Armee und seine Jihadi-Vandalen die Stadt einnehmen. Dann könnte in ein oder zwei Jahren darüber verhandelt werden, dass die syrische Armee die Kontrolle über die Stadt und den Bezirk Afrin zurückbekommt und die Einwohner danach zurückkehren können. Ob das so klappt, steht freilich in den Sternen, aber wenn es klappt, wäre es schön, wenn die Stadt nicht vorher zerstört würde.

      Die einzig andere realistische Perspektive zur Kapitulation der YPG/YPJ in Afrin ist, dass Erdogans Armee und seine Jihadi-Vandalen die Stadt im Sturm einnehmen. Praktisch sieht das dann so aus, dass Erdogans Armee und seine Jihadi-Vandalen die Stadt Afrin bei großen Opferzahlen unter der Bevölkerung in Schutt und Asche legen, und sie dann, wenn es in der Stadt keine nennenswerten Anzeichen von menschlichem Leben mehr gibt, in die Stadt einrücken und sie einnehmen. Die dabei verursachten menschlichen Opfer und die Zerstörung der Stadt hätten für niemanden Vorteile, weder für Erdogan und seine Jihadis, noch für die YPG und erst recht nicht für die überwiegend kurdische Bevölkerung von Afrin. Nichtmal einen überzeugenden Propagandaerfolg könnte die YPG aus den dabei entstehenden Opfern und der Zerstörung machen, denn in Raqqa haben die USA und ihre YPG-Hiwis es genauso gemacht.

      Sollte die YPG/YPJ sich noch einen Hauch an Realismus und Verantwortungsgefühl bewahrt haben, wäre es jetzt, im Interesse der Bevölkerung von Afrin, höchste Zeit, dass sie kapitulieren, die Bevölkerung von Afrin evakuieren und damit das Leben der Bevölkerung retten und ihre Stadt, in der vagen Hoffnung, dahin später mal zurückzudürfen, vor der Zerstörung bewahren. Ein Kampf auf verlorenem Posten bis zur letzten Patrone wird nichts außer Leid und Zerstörung bringen, insbesondere über die Bevölkerung von Afrin, für die sie vorgeben zu kämpfen, und für sie selbst.

      1. Liebes PB,

        leider glaube ich das Erdogan nie beabsichtigt hat und beabsichtigen wird das Gebiet wieder zurüch zu geben.
        Was dort zum Zeitpunkt lauft ist die Vertreibung aller dort noch vorhandener Menschen.
        Oder sie sterben,

        Ehenische Säuberung, daher das langsame Vordringen, der Fluchtkorridor und, jetzt doch, die Bombardierung der Stadt.

        Es wird das Ersatzgebiet für die bereits evakuierten „Rebellen“ und die noch kommenden aus Ostdamaskus?

        Der Zeitpunkt für die SAA scheint vorbei.

        —-

        Hast Du glaubhafte Zahlen über Opfer/Verluste auf beiden Seiten?
        Merkwürdig, ich kann keine finden….
        Auch merkwürdig, wo bleiben die geflohenen Zivilisten aus Afrin? In Aleppo? Oder Mandschib?
        Gruß PAule

      2. PAule

        Nein, glaubwürdige Zahlen zu den Opfern der türkischen Afrin-Offensive habe ich nicht, und erst recht nicht, was wichtig wäre, nach ihrer Zusammensetzung. Ich glaube, solche Zahlen hat auch sonst niemand, und wer sagt er hätte sie, lügt.

        Deiner Einschätzung, dass das Zeitfenster einer Übergabe von Afrin an die syrische Armee vorbei ist, stimme ich zu. Wohin die gegenwärtig fliehenden Einwohner von Afrin flüchten, ist mir nicht bekannt. Ich würde es aber für plausibel halten, wenn viele davon nach Aleppo in den nach wie vor von der YPG verwalteten Bezirk Sheikh Maqsud flüchten. Soweit mir bekannt, war das schon vor dem Krieg so, dass viele in Afrin und Umgebung beheimatete kurdische Familien auch in der Stadt Aleppo im Bezirk Sheikh Maqsud eine Wohnung hatten, sei es für Arbeit, Studium, Geschäft oder was auch immer. In dieser prekären Lage in Afrin würde es mir nachvollziehbar erscheinen, wenn viele der kurdischen Familien, die auch in Sheikh Maqsud eine Wohnung haben, dorthin fliehen. Der Aleppiner Bezirk Sheikh Maqsud müsste eigentlich groß genug sein, um alle Einwohner von Afrin aufnehmen zu können, obgleich freilich eine erhebliche Anzahl von Einwohnern von Afrin woandershin wollen wird, wo auch immer das sei. Aber wissen tu ich dazu nichts.

        Was Erdogan und die türkischen Absichten angeht, spekuliere ich genau wie du. Ich bin da ein klein wenig optimistischer als du, weil ich glaube, die türkischen Wirtschaftsinteressen werden über kurz oder lang nach einer Aussöhnung mit Syrien verlangen, aber meine Hand würde ich dafür auch nicht ins Feuer legen. Im Kommentar oben habe ich deshalb von einer „vagen Hoffnung“ geschrieben.

        Aber zu einer Aussage stehe ich fest: so bitter die kurdische Niederlage in Afrin auch sein mag, es wäre für alle Seiten besser, den Weg zum vorhersehbaren Ergebnis der Schlacht diplomatisch auf dem Verhandlungsweg möglichst unblutig abzukürzen, als das bis zur letzten Patrone auszufechten. Und selbst wenn die YPG später mal als Guerilla im Untergrund in Afrin weiterkämpfen will, wäre eine bedingte Kapitulation einer totalen Niederlage vorzuziehen. Das einzige, wovon ein verlorener Kampf bis zur letzten Patrone hier zeugt, ist Extremismus und Dummheit.

      3. Ich bezweifle, dass Afrin mit Raqqa verglichen werden kann. Im Bezirk Afrin gab es in den letzten 7 Jahren keine Kampfhandlungen. Die wenigen Grenzscharmützel sind keine Legitimation für einen vollständigen Einmarsch in einen 3. Staat. Die Türkei wird beim Sturmreifbomben von der Stadt Afrin jede Menge Zivilisten töten und Krankenhäuser oder Schulen treffen. Sie können nicht verhindern, dass Bilder oder Zeugenaussagen nach außen dringen. Die Stimmung in vielen NATO-Staaten wird kippen. In so 4 – 6 Wochen werden sich die NATO-Partner öffentlich distanzieren müssen. Militärisch wird die Türkei nicht aufgehalten werden. Doch die Türkei wird immer mehr als Kriegsschlächter angesehen. Das wird ökonomische Konsequenzen haben.
        Meine These: Falls die YPG 8 Wochen lang den Häuserkampf durchhält wird eine Waffenruhe kommen, welche von der UN verordnet wurde. Zudem verbrennt die Türkei das Label „FSA“ mit dieser Aktion. Ethnische Säuberungen verkaufen sich schlecht als „Befreiungsarmee“. 8 Wochen sind jedoch in einer Stadt ohne Wasser eine sehr lange Zeit.
        Letztlich wird der Wendepunkt kommen, wenn die Kriegsverbrechen selbst den jetzigen AKP-Anhängern zu viele werden. Ich bezweifel. dass der „Krieg an der Heimatfront“ in irgend einem EU-Land von der Türkei gewonnen wird.

      4. Reisender

        „Meine These: Falls die YPG 8 Wochen lang den Häuserkampf durchhält wird eine Waffenruhe kommen, welche von der UN verordnet wurde. “

        So in etwa stelle ich mir auch die Gedanken der YPG in Afrin vor. Das halte ich jedoch für völlig illusorisch.

        Eine von der UNO verordnete Waffenruhe gibt es mit der Sicherhaeitsratsresolution 2401 ja bereits, nur ignoriert die Türkei die einfach. Jetzt stellt sich die Frage, wer ernsthaft Zwangsmittel und schmerzliche Sanktionen gegen die Türkei wegen Missachtung des Sicherheitsrats verhängt. Ich sehe da niemanden, weder den Sicherheitsrat noch die EU- oder die NATO-Staaten.

        Auch die Vorstellung, dass die YPG die Stadt Afrin bei einem Sturm acht Wochen halten könnte, halte ich für viel zu hoch gegriffen. Afrin ist klein, die Tallage von Afrin ist schlecht für jeden Verteidiger und Afrin lässt sich leicht in zwei Teile spalten. Man schaue sich Afrin mal auf der Karte an:

        http://wikimapia.org/#lang=en&lat=36.509395&lon=36.869817&z=14&m=b

        Und hier im Vergleich dazu Raqqa, im gleichen Maßstab:

        http://wikimapia.org/#lang=en&lat=35.954179&lon=39.010649&z=14&m=b

        Die Einnahme von Afrin wird nach dem Beginn des Sturms kaum acht Tage dauern und eher schon nach drei Tagen abgeschlossen sein.

      5. In dem Video sieht man ab der 8min wie bewaffneten ypg Kämpfer Zivilisten am verlassen der Stadt Afrin hindern sollen…..
        Wer Menschen als Schutzschilde benutzt unterscheidet sich leider null von den Jihadis in Ghouta,Rakka,Mosul,Aleppo usw!

        youtu.be/BMWlSly0OKs

      6. WorldObservator

        Ich halte den türkischen Vorwurf, dass die Ypg Zivilisten nicht rauslässt, für unzutreffend, und das türkische Drohnenvideo für keinen Beweis, dass es anders ist.

        Nach allen bekannten Informationen sind bereits massenhaft, Zehntausende, vielleicht auch mehr als Hunderttausend, Zivilisten aus Afrin geflohen, und die YPG hat ihnen keine besonderen Steine in den Weg gelegt. Der Rückstau der Fahrzeuge mit Flüchtenden am Checkpoint bei Nubol reichte zeitweise fast bis Afrin. Wenn die YPG da zeitweise Straßen sperrt, damit sie nicht völlig verstopfen, sondern nutzbar bleiben, so würde ich das weniger als Hinderung an der Flucht und mehr als Verkehsmanagement sehen.

      7. „Doch die Türkei wird immer mehr als Kriegsschlächter angesehen.“

        Zutreffend wäre das, doch derzeit werden selbst Terror fördernde Jemen-Aggressionskriegsverbrecher auf Islam machender Wahhabi-Faschos von Wallstreets Wertewesten als keine Kriegsschlächter angesehen und die sind nicht mal drin in der US-geführten Nato.

        Wann ist zuletzt die Stimmung für die Kriegstreiber wirklich folgenreich gekippt?

        Das war erst, als nicht mehr allein Angehörige der Arbeiterklasse in Body Bags aus Vietnam zurückkamen, sondern auch die Mittelstandskids im akademischen Umfeld.

        Da wurden dann plötzlich in der Medienfront immer mehr Berichte durchgelassen über übelste US-Kriegsverbrechen und solange das Bild von den „guten Freiheitsbringern“ zerschossen, bis schon wegen dem, was in den Straßen los war, jedem Idioten dämmern musste, dass es nicht mehr ausreichend öffentliche Kriegsunterstützung gab. Statt „USA, USA“, wurde „Ho-Ho-Ho-Chi-Minh“ gerufen, der rechte Kriegspropagandasumpf konnte kaum noch länger Schweigen als Zustimmung auslegen und letztlich musste die imperialistische Einbrecherbande Hals über Kopf türmen, ohne den Menschen in Vietnam die „Freiheit“ gebracht zu haben, sich durch ein US-geführtes Marionettenregime gegen China benutzen und ihr Land von US-Banken und Konzernen ausplündern lassen zu dürfen.

        Seither macht der Imperialismus das weitgehend anders.

        Statt Millionen eigener Truppen, werden aus aller Welt Millionen von ausgesandten Hasspredigern „verbündeter Staaten“ zombisierte Söldner angekarrt, mit geringem Risiko eigener Verluste zunehmend ferngesteuert luftunterstützt deren Weg zur jeweils geplanten Staatenvernichtung freigebombt, für emotionalisierte Kurzschlussdenker, die lieber über ihnen gelieferte Sündenböcke herziehen, als Probleme zu lösen, soll ein Islam schuld sein, der damit gar nichts zu tun hat, vom Bezahlen, über Kriegswaffenlieferungen, Bereitstellen von Rückzugsräumen bis hin zum militärischen Einmarsch bekommt jeder „Nato-Partner“ seine „Aufgaben“ zugewiesen und Länder mit Aggressionskrieg zu überziehen wird als „Terrorbekämpfung“ oder „Zivilistenschützen“ bezeichnet, wogegen angeblich nur „dumme oder herzlose Menschen“ etwas haben, die damit „das eigene Land gefährdend Terroranschläge wie in Paris begünstigen“ oder „auf der Seite von Diktatoren stehen, die ihr eigenes Volk umbringen wollen“.

      8. PB und all:

        Der Türkische Lira hat wieder Rekord gebrochen.
        Aktuell liegt es bei 4,81 Euro. Zwischenzeitlich war er sogar bei 4,82 Euro, aber keine Sorge das wird auch erreicht werden. Allein der Chart spricht Bände. Vor 10 Jahren lag der Lira bei ca. 1,85 Euro.

        Das nenne ich echt einen großen Fortschritt.
        Und der Erdogan redet von 3. Weltkrieg. Was für ein Blö……
        Ich habe den Eindruck, dass Ihm die Macht zum Verhängnis sein wird.
        Er wird die Türkei in noch bitteren Zustand schicken. Das ist erst der Anfang.

        Wer will schon in einem Land Geld investieren, dass Krieg führt? Kopfschüttel.
        Irgendwie erinnert mich Erdogan an Hitler. Dem auch die Macht zum Verhängnis wurde.
        Mit Macht kann anscheinend nicht jeder umgehen. Viele scheitern, wenn Sie zu viel Macht bekommen.

  3. Auf n-tv ist ein interessanter Bericht…

    „Will die USA Syrien zerschlagen“ von G.Meyer

    1. Lenny

      Zum bemerkenswerten Interview von n-tv mit Günter Meyer gab es zum letzten Parteibuch-Artikel schon Hinweise und einen Kommentar des Parteibuchs:

      Klasse. In dem n-tv Interview mit Günter Meyer ist endlich mal wieder ein Bruch in der Matrix zu sehen. Dass Israel oder „Israels Sicherheit“ als wesentlicher Grund für den westlichen Krieg in, und vor allem auch, Terrorkrieg gegen Syrien offen benannt wird, ist nämlich tatsächlich eine Seltenheit. Aber es kommt vor.

      Vor knapp fünf Jahren beispielsweise haben wir im Parteibuch darauf hingewiesen, dass die aus Israel berichtende Spiegel-Korrespondentin Susanne Koelbl die Israel-Motivation des westlichen Terrorkrieges gegen Syrien offen angesprochen hat…

  4. Die usppa wollen viel und noch mehr…..das war’s aber auch schon…die Ankündigungen des russ. GS waren doch wohl eindeutig….ein zerschlagen Syriens ist eine Traumkonstante….letztens meldete sich auch der fr. GS, denn erwischt wurden war ein Militärlager in Ost-Ghuta mit ausschließlich französischen Waffen….russische Funktelektronikeinheiten hatten Funksprüche ausländischer Soldaten in Ost-Ghuta aufgefangen, darunter auch französische…..ergo Damaskus verlangte eine eindeutige Stellungsnahme…Aw..siehe franz. GS… man werde mit den USA Syrien angreifen….den Jungs muss mal eine ordentliche Tracht Prügel verabreicht werden…das wird wohl eher oder später passieren…

  5. Ich kann den vorsichtigen Optimismus des PB bezüglich der gelben Gebiete nachvollziehen.

    Meiner Meinung nach sollten wir mal darauf schauen was mit den Menschen dieser Gebiete passiert. Viele von ihnen werden fliehen – die Türkei lässt den Korridor ja offen. Wenn früher oder später das Gelb verschwindet, dann halten sich die Kurden im Roten Gebiet auf – werden versorgt von Assad. Wen werden die Kurden dann für ihre verlorene Heimat verantwortlich machen? Erdogan, die USA und ihre eigene Führung. Vielleicht letztere sogar an erster Stelle – bei meinen Großeltern nach dem 2.WK war das so.

    Wichtig bei der ganzen Sache erscheint mir noch das die Türkei das gelbe dauerhaft besetzt – damit bei den Kurden die völlige Einsicht kommt: Heimat für immer verloren. Was dann in 2 Jahren ist kann niemand sagen. Erst kommt das Fressen, dann die Moral. Winken China und Russland mit lukrativen Verträgen – hat die Türkei kein Problem das Gebiet zu räumen. Da ist ja nix (Erdöl).

    Und an die, die hier so besorgt sind bzgl. III WK: Macht Euch keine Sorgen – die Machtelite des Wertewestens hat selbst größte Angst. Sie finden es aber super wenn die Bevölkerung in größter Angst lebt, da dies ihr Denken blockiert.

    1. Wenn das restliche Syrien zurückerobert ist kann sich die syrische Armee auch Afrin usw. widmen.

      1. Bohnennase

        So sieht es aus. Da können Russland und Iran dann, falls es keine politische Lösung gibt, die Astana-Vereinbarungen zur türkischen Militärpräsenz in Nordwestsyrien, die im Halbjahrestakt zu verlängern sind, auslaufen lassen und Lufthoheit herstellen. Dann kommen die Tiger. Afrin, Jarabulus und Idlib sind im Vergleich zu dem, was die Tiger im letzten Jahr eingenommen haben und gerade einnehmen, nicht sonderlich große Aufgaben. Und wenn die syrische Armee dann NDF als lokale Hilfstruppen für Afrin sucht, könnte ich mir gut vorstellen, dass sich da viele Ex-YPG-Kämpfer einschreiben.

      2. East Ghouta befreien.
        Die Tasche um Ad Dumair befreien
        Jarmuk Camp befreien
        Die Gegend um Daraa im Süden befreien
        Rastan befreien und dann von Idlib aus das Gebiet bis zur türkischen Grenze aufrollen.
        Das dauert noch eine Weile und bis dahin können die Kurden im eigen Saft schmoren und sich entscheiden ob sie ihre Gebiete im Rahmen Syriens haben wollen und dafür an der Seite der SAA kämpfen wollen.
        Bis jetzt läuft es gut wie die Angriffe der Sanktionsgötter (Besitzer der Demokratie, der Freiheit und der Gerechtigkeit) beweisen denn ihre aktuellen Taten haben auch was mit dem scheitern ihrer Pläne in Syrien zu tun.
        Morgen wird in Russland in freier und geheimer Wahl der Präsident direkt vom Volk gewählt und nicht etwa durch Wahlmänner die dafür sorgen das die Wähler keinen Fehler machen und die vorselektierten Kandidaten aus der Oberschicht immer gewinnen.
        Möglicherweise bringen diese aktuellen Angriffe auf Russland (die erklären die Russen für zu blöd Verräter ohne Spuren zu hinterlassen zu eliminierten) sogar noch das eine oder andere Prozent extra für Putin.

        Bleibt eine Frage.
        Warum deponieren immer noch Leute ihr Geld im Westen?
        Siehe aktuell die russischen Oligarchen obwohl sie doch wissen das der Zwist zwischen GB und Russland schon länger andauert.
        Spätestens seit Jugoslawien und Irak muß man doch wissen das man es Räubern anvertraut.
        Aber auch egal.
        Das kann Putin nur recht sein denn das hilft die Oligarchen besser unter Kontrolle zu bringen.

  6. Hat irgendjemand Information darüber, was mit Tel Afar und dem Gebiet nördlich von Aleppo
    ist. Es hat immer wieder geheißen, das Gebiet solle an die SAA oder NDF übergeben werden.?

    1. ulrich

      Tel Afar? Das einzige Tel Afar, was ich kenne, liegt rund 50 Kilometer westlich von Mossul.

      Falls Tel Rifaat gemeint ist, so habe ich dazu keine neuen Informationen. Da stehen meines Wissens nach wie vor Kräfte von YPG, SAA, Russland und Iran gemeinsam.

  7. Wenn in Afrin und in Teilen von Idlib die Dschihadisten sich einnisten und dort ihr wahabistisches Projekt durchsetzen, dann wird das auf Dauer keine Zustimmung in der Restbevölkerung geben. Wenn sie nicht wie in der DDR eingemauert werden, dann werden alle freiheitsliebenden doch eher nach Assads Syrien oder nach Europa/Deutschland wollen.
    Dieses Gebiet wird wirtschaftlich nicht funktionieren und als Protektorat der Türkei viel Geld kosten.

    1. Einen „islamischen Staat“ haben viele verschiedene bewaffnete oder auch politische Gruppierungen als Ziel, und auch unter sehr religiösen normalen Muslimen dürfte es dafür einige Zustimmung geben.

      Die Lebensumstände in den bisherigen Kleinkalifaten in Syrien sind nicht sonderlich attraktiv; Krieg mit Bombardierung, schwerbewaffnete Terrorbanden an allen Ecken, abgeschnitten von anderen Räumen.

      Im sich abzeichnenden türkischen Protektorat im Nordwesten Syriens dürfte der Krieg vorbei sein.
      Die Terrorbanden müssen wahrscheinlich herunterschalten und als Polizei etwas zivilisierter auftreten.

      Bleibt die Frage, wie es ökonomisch läuft.

      Auch wenn die „Moral“, steht hier für religiöse Idee, sehr hoch bewertet wird, kommt dennoch erst „das Fressen“; also die Grundbedürfnisse müssen erfüllt sein.
      Das ist heute nicht wirklich schwierig, braucht aber schon einige Milliarden an Investitionen.

      Dann könnte es sogar sein, dass streng Religiöse so ein Gebilde mit niedrigerem Lebensstandard aber dafür strenger Scharia einem säkularem Staat vorziehen (und die Frauen? tja die laufen bisher ja auch nicht von ihren Patriarchen weg).

      Allerdings eines wird immer schwieriger; die Wertegemeinschaft verkauft die Terrorbanden mit ihren Kalifaten als Freiheitskämpfer und gewünschtes Gegenmodell zum bösen Assad und einem syrischen diktatorischen Staat, mal sehen was sie erzählen, wenn es in Syrien Wahlen gibt und im Kleinkalifat der Emir die Scharia durchsetzt.

      1. Worauf Gelehrte aller islamischen Konfessionen immer wieder hingewiesen haben, ist das erste Gesetz der Scharia, dass einen Menschen als Ungläubigen zu beschuldigen bedeutet, auch den heiligen Propheten des Islam als Ungläubigen zu beschuldigen und damit selbst der Ungläubige zu sein.

        Indem für alle Welt erkennbar Wertewestens Wahhabi-Söldner bereits dieses Gesetz brechen, braucht niemand mehr damit kommen, die hätten mit irgendetwas zu tun, was als Islam bezeichnet werden könnte, geschweige denn als Scharia. „Sie kämpfen für Geld und ihr Gott heißt Nato“, wie in Syrien gesagt wird.

  8. Ich frage mich, warum meine Beiträge beim PB nicht freigeschaltet werden?
    Ich habe niemanden beleidigt und Propaganda für irgendjemanden auch nicht betrieben. Lediglich kritische Tatsachen ausgeführt.

    1. Lauterbach

      Ich habe dich zu deinem letzten freigeschalteten Kommentar gebeten, mit dem Kindergartenspielchen der Namensverhunzungen aufzuhören, und dir dazu angekündigt, dass ich mir zukünftig die Mühe sparen werde, das zu korrigieren, und entsprechende Kommentare einfach in die Mülltonne befördern werde.

      Das ist nun geschehen.

  9. Ich habe mich sorge, dass Westen wird nicht ruhig zuschauen, dass Assad Damaskus befreit. Wenn Komandandt Französische Armee Francois Lecointre sagte, dass Frankreich ist bereit mit Alierten grösse Luftschläge gegen Assad und seine Armee durchzuführen, dann könnte dass Kriegverlauf ändern. Gleichzeitig will USA Gesetz in Kongress durchbringen, dass jede Land welche S-400 kauft automatisch unter Sanktionen fällt. Und dann ist da noch Faschiste aus london welche auch gerne paar bomben werfen wollen. Westen ist am Ende mit Russland. Sie werden irgendwo zuschlagen. Es ist nur Frage der Zeit und Zieles. Ob es Assad Palast oder Einheiten an Euphrat sein werden ist fraglich. Ich glaube nicht, dass sie es an russische Base in Latakia versuchen, aber sicher irgendwo wo weh tut wird.

    1. zgvaca

      Macron beliebt zu scherzen. Die Vorstellung, dass Macron die französische Luftwaffe in den in Syrien stationierten S-400 verheizt, hat wahrlich schon was komisches.

      1. eine konzertierte Aktion von Amis, Briten, Franzosen, Israelis und diversen anderen, mit Luftwaffe und Marschflugkörpern, können die stationierten Systeme wohl nicht vollständig abfangen, und am Ende könnten sie hin sein.
        Und russische Jäger wären dann auch sehr wenige vor Ort.

        Aber der Schritt der direkten Konfrontation mit den Russen wäre schon sehr groß.
        Und wie groß die Verluste der Angreifer wären kann keiner sicher prognostizieren.

        Eine Strategie gibt es nicht; inzwischen weiß zumindest in Europa jeder, was ein Sieg der „Rebellen“ bedeutet, auch wenn sie es nicht laut sagen.

        Als Motive kämen dann nur „Israel sichern“ oder „Russen ärgern“ in Betracht.

        Beides nicht rational (Israel ist ja nicht bedroht aus Syrien).

        Aber des Gebelle um „russische Chemiewaffen auf britischem Boden, Befehl durch Putin persönlich, Maul halten“ ist ja auch alles andere als rational.

        Kostet allerdings weniger.

      2. ***
        Military Advisor @miladvisor 8 Min.Vor 8 Minuten

        Russia’s MoD: We’re registering the signs of the preparations for the possible strikes. Strike groups of the cruise missile carriers have been formed in the east of the Mediterranean Sea, Persian Gulf and Red Sea.
        ***

        Weiß man, wie viele CM sie in Schlagdistanz haben?

        Die Russen haben erklärt, sie würden auch gegen die Absender zurückschlagen, also die Schiffe abschießen.

        Unwahrscheinlich, dass die Amis das riskieren wollen.
        Möglicherweise sitzt da aber auch ein General der glaubt, er kann die Kalibr abfangen.

      3. Französe sind genug blöd um Kopf für USA zu riskieren. Auch in Bosnien haben sie tief geflogen um serbische Luftabwehr für USA zu testen. Pech gehabt. Nacher müssten Russen ihre Piloten von Serben abkaufen. Ich nehme an, dass zuerst werden sie mit Raketten aus Mittelmmeer SAA Stellungen beschissen. In Tiefflug könnte man schwirigkeiten haben Raketten rechtzeitig abzuschissen. Um Damaskus oder Deir ez Zoir zu beschissen brauchen sie nicht mal in syrische Luftraum vorzudringen. Ich werde nicht diese Drohung an leichte Schulter nehmen.
        Sie sind dran aus Nah Osten zu verschwinden. Sie werden bereit sein an jede Verzweiflungs Akt teilzunehmen. Aber ich glaube, dass auch Russen wissen, wenn EUSA Faschisten gelingt in Syrien ein Kalifat zu instalieren, dann haben sie genug Rekrutierungs Potenzial um in Kaukasus Unruhe zu stiften.

    2. andreas

      Die einzige Macht, deren Militär stark genug ist, um einen ernsthaften offenen Angriff auf Syrien – und die hinter Syrien stehenden Mächte – zu versuchen, sind die USA. Ob die USA dabei noch von Frankreich, Britannien, Luxemburg oder sonst wem unterstützt werden, spielt nur symbolisch eine Rolle.

      Das US-Militär weiß jedoch sehr genau, dass die Kosten und Risiken eines offenen Angriffs auf Syrien völlig unkalkulierbar sind und auch keinerlei „Erfolg“ – wie auch immer man dabei Erfolg definieren möge – in Aussicht steht. Mit der russischen Ankündigung, im Angriffsfall diesmal auch die Startplätze von angreifenden US-Raketen auszuschalten, geht die Eskalationsspirale, wenn Russland die Drohung wahrmacht, binnen Minuten in Richtung eines mit nuklearen Waffen geführten Weltkrieges.

      1. Es wird vermutlich in der Schlacht um daraa entschieden. Hier ist der erstschlagsgrund besser vermittelbar. Da wird einfach die israel-karte gezogen. Ein False Flag-angriff auf israelische Stellungen reicht da schon, am besten noch mit chemischen kampfstoffen.

        Die Hisbollah hat schon verkündet, grössere truppenteile in diese Richtung abzuziehen, um vor allem ihr kernland im Libanon vor einem möglichen israelischen angriff zu schützen.

        Die Russen müssen jetzt Farbe bekennen, zeigen sie Schwäche, kann das ganz schnell nach hinten los gehen. Andererseits muss ich dem PB zustimmen, geben Sie eine entsprechende Antwort, ist es nicht weit bis zum nuklearen Supergau. M.E. steht und fällt die Gefahr eines großen schlages mit der Fähigkeit der beiden s400-systeme, diesen abzuwehren. So wie ich das sehe, hat Russland diese Karte noch nicht aufgedeckt.

        Bisher ging es nur um assad (offiziell). Nun wird mehr und mehr in Richtung Russland getrommelt. Das macht mir persönlich Angst. Zu glauben, dass diese Eskalation nur auf den Nahen Osten beschränkt bleibt, wäre illusorisch.

      2. Andreas sagt
        eine konzertierte Aktion von Amis, Briten, Franzosen, Israelis und diversen anderen, mit Luftwaffe und Marschflugkörpern, können die stationierten Systeme wohl nicht vollständig abfangen, und am Ende könnten sie hin sein.
        Und russische Jäger wären dann auch sehr wenige vor Ort.

        Vergesst bitte nicht die russische Marine vor der syrischen Küste.
        Diese Woche ist noch die Admiral Essen ins Mittelmeer geschickt worden.
        Und die ist richtig heiß.

        Was wird passieren wenn die NATO angreift?
        Sie wird verdammt viel Kriegsgerät verlieren, Verdammt viel.
        Und wie kommt das bei den dummen ,,erfolgsverwöhnten“ Amis an?
        Und spätesten dann wissen die im Westen UND in Paris mit wem die sich anlegen.
        Die S400 ist kein Kleiderständer.

      3. „Mit der russischen Ankündigung, im Angriffsfall diesmal auch die Startplätze von angreifenden US-Raketen auszuschalten, geht die Eskalationsspriale, wenn Russland die Drohung wahrmacht, binnen Minuten in Richtung eines mit nuklearen Waffen geführten Weltkrieges.“

        Deswegen wird ein Pudel die Drecksarbeit erledigen müssen. Pudel GB oder Pudel Grand Nation. Alles spricht für GB. Diesen Pudel könnte man auch kompl.Abschreiben bei Fr würde halb Europa mit brennen. Für mich ist die Frage woher und wie sie zu schlagen. Denn ich glaube nicht dies sind nur leere Drohungen.

        Früher hätte ich aus der Türkei vermutet jetzt denke ich aus Jordanien. Von einem Schiff ganz sicher nicht, weil man Schiffe nicht so leicht ersetzen kann und man diese noch gebrauchen könnte.

        Durchgeknalltes Pack.

      4. Ich glaube nicht, dass USA wird ein russische Ziel angreifen. Aber in Al Bukmal könnten sie eine Ofensive starten. Sie haben genug IS Kämpfer auf beiden Seiten Euphrats und mit Luftunterstüzung könnten sie schnell irakisch-syrische grenze besetzen. Wenn sie noch aus Irak sunitische Einheiten reinbringen dann könnten sie schnell Weg nach Irak unter Kontrolle bringen. Auch eine Ofensive in Daraa Region könnte mit Luftunterstüzung grösse schaden für SAA verursachen. Westliche Faschisten wissen, dass Zeitraum für sie in Syrien sich langsam schlisst. Idlib und Rastan Tasche werden in ashana gelöst. Nord Syrien Manbij Region werden sie Problemen mit Erdoghan bekommen. Für Ost Ghuta ist spät und Yarmouk Kamp ist zu klein um ein Wiederstand zu leisten. Es bleibt Nord Ost Syrien und Daraa Region wo sie noch versuchen Fuss in Türen zu halten.

      5. Russland wird nicht zuerst Atomwaffen starten, die Amis wohl auch noch lange nicht.

        Bis jetzt ging die Eskalation in kleinen Schritten voran.

        Inzwischen sind wir aber schon bei absichtlich (und zugegeben absichtlich) bombardierten Truppen mit zumindest russischen Bürgern, und zwar aus Flugzeugen, Drohnen, mit Artillerie.

        Auf der anderen Seite eine abgeschossene F16, einen „Vogelschlag“ einer F 35, manch Berichte über weitere Maschinen.

        Marschflugkörper waren auch schon unterwegs; allerdings abgesprochen mit den Russen.
        36 sind mysteriös verschwunden.

        Eine begrenzter Schlag mit CM würde wohl mit einem begrenzten Schlag auf die abfeuernden Schiffe beantwortet, noch weit weg vom all in.

        Aber ja, das wäre nicht mehr kalter Krieg mit Proxykriegaktivitäten sondern eine offene Konfrontation.

        Zu den Kräfteverhältnissen; wie viele Flugzeuge hat Russland vor Ort?
        Was können die Luftabwehrkapazitäten wirklich insgesamt abfangen?
        Was braucht es, um alles auszuschalten oder stark zu dezimieren?

        Ich denke nicht, dass der Westen den Test sucht; aber ich denke auch nicht, dass Russland mit den Kräften vor Ort einem ernsten Angriff standhalten könnte.

        Allerdings birgt der ein Risiko, die Nato agierte bisher bekanntermaßen erst nach intensivem Truppenaufmarsch gegen schwächere Gegner.

        Aber den Versuch von begrenzten CM- oder Luftschlägen halte ich nicht für ausgeschlossen.

      6. N. Babic ein Journalist aus Balkan meint, dass es sich um einen kurzen Angrif mit mehrere hundert Marschflug Körper handeln könnte. Angriff könnte auch aus persische Golf stattfinden weil dort hat Russland kein Möglichkeit gegen Schiffe vorzugehen. Was könnte Ziel sein ist auch unklar. Presidänten Palast paar Flughaffen, starke PVO Stellungen oder Stellungen iranische Einheiten? Babic rechnet mit 400 Marschflug Körper. Das könnte kein Kriegsverlauf ändern aber grösse Verluste verursachen.
        Andersseit haben US wie russische Generale mehrmals betont, dass man in einen direkten Kontakt stehen um gewisse Konfrontationen zu vermeiden. Generäle sind meistens vernunftige als Politiker oder CIA Agenten vor Ort.

      7. zgvaca

        Die Distanz vom Heimathafen der 5. Flotte der US-Navy in Bahrain bis zum kaspischen Meer beträgt knapp 1200 Kilometer, die Distanz von Bahrain bis zum schwarzen Meer weniger als 2000 Kilometer. Die russischen Kalibr 3M14K, mit denen die russsche Flotte im kaspischen Meer ausgerüstet ist, haben russischen Angaben zufolge eine Reichweite von 2500 Kilometer. Neuere Modelle der Kalibr sollen sogar 4000 Kilometer Reichweite haben.

        https://en.wikipedia.org/wiki/3M-54_Kalibr#Domestic_variants

      8. Liebe Parteibuch Ist Kaliber in Lage ein bewegliche Ziel zu treffen? Ich bin sicher dass er Haffen treffen kann aber wenn sich ein Schiff auf offenen Meer befindet und fährt mit 30 Knoten wie genau kann in Kaliber treffen? Russische Bastion Systeme Antischiff Rakette sind viel kleinerer Distanz und ein Schiff in persischen Golf können sie nicht treffen.

      9. @zgvaca

        „Angriff könnte auch aus persische Golf stattfinden weil dort hat Russland kein Möglichkeit gegen Schiffe vorzugehen.“

        lese das und probiere das zu verstehen. Bitte !
        https://de.sputniknews.com/panorama/20180312319888394-rakete-faehigkeiten-verteidigungsamt/

        Russland hat _Überflugsrechte im Iran_ !

        Verstehst du was das bedeutet ? Da scheberts nach paar Minuten.
        Persischer Golf ist die letzte Position woher man jetzt sowas machen könnte.
        Der persische Golf ist jetzt für eine sehr sehr lange Zeit befriedet.

        Ich hoffe für immer

      10. „Eine begrenzter Schlag mit CM würde wohl mit einem begrenzten Schlag auf die abfeuernden Schiffe beantwortet, noch weit weg vom all in.“

        Wie an der offiziellen Darstellung des 11. Septembers zu erkennen, wäre zu erwarten, dass die öffentliche Akzeptanzbeschaffung durch Reaktivieren des Pearl-Habor-Mythos betrieben würde, denn der auch durch US-Kriegsfilme verfestigte Glaube, dass „wir, die Guten“ niemals angreifen, sondern erst als „feige aus dem Hinterhalt tief getroffene Opfer tun, was getan werden muss und schweren Herzens, dann aber mit aller Härte zurückschlagen“, sollte gewahrt bleiben. Insofern müsste lediglich verschwiegen werden, dass Russland nur deshalb US-Kriegsschiffe versenkte, weil diese US-Kriegsschiffe vorher mit CMs angegriffen hatten.

        Wie dem auch sei, um an einen öffentlichkeitswirksamen Kriegsgrund zu gelangen, ist der Imperialismus inzwischen bereits wieder einmal auf einen so hohen Turm selbst aufgestapelter Unwahrheiten geklettert, dass nun vielleicht schon ein paar eingebildete Schatten im Wasser ausreichen, ähnlich denen damals im Golf von Tonkin. Oder eine weinende Krankenschwester spielende Diplomatentochter und mit weißem Pulver gefüllte Glasröhrchen im Weltsicherheitsrat?

        Dort noch eine öffentliche Sitzung abzuhalten, könnte den Kriegsinteressen nur dienlich sein, ist doch auch der Mythos vom „Weltpolizisten“ noch psychoaktiv. Denn die Polizei, das weiß ja jeder, hat nicht nur das Gewaltmonopol, sondern schon das Nichtbefolgen US-polizeilicher Anordnungen ist somit praktisch „Widerstand gegen die Globalstaatsgewalt“.

      11. clearly

        Ich glaube, die westliche Bevölkerung dürften die Herrscher des Westens nach wie vor mit ihrer Propaganda ausreichend im Griff haben, um alles mögliche veranstalten zu können. Von da kommt kein entscheidender Gegenwind, auch wenn große Teile der Bevölkerung die westliche Kriegspolitik längst nicht mehr toll finden.

        Aber auf der militärischen Seite sieht es anders aus. Die USA sind sicherlich in der Lage, von Ubooten aus ein paar Cruise Missiles auf Syrien abzufeuern, und dann die Uboote so schnell wieder abtauchen zu lassen, dass sie für einen direkten Gegenschlag nicht mehr auffindbar sind.

        Doch ich glaube, US-Militärs sind sich der Möglichkeit bewusst, dass es bezüglich der Orte, von denen die USA Cruise Missiles gegen Syrien abfeuern, auch zu Meinungsverschiedenheiten mit Russland kommen kann. So ist es etwa durchaus vorstellbar, dass die USA sagen, sie hätten von ein paar Ubooten im persischen Golf Cruise Missiles auf Syrien abgefeuert, und Russland sagt, dass es stimmt, dass die USA Cruise Missiles auf Syrien abgefeuert haben, nur seien sie nicht von US-Ubooten im persischen Golf abgefeuert worden, sondern von US-Zerstörern im Mittelmeer, und weil das so ist, habe Russland die fraglichen US-Zerstörer gerade im Mittelmeer versenkt.

        Danach wäre guter Rat für die USA teuer. Die USA könnten dann etwa mit einem größeren Angriff auf den russischen Fliegerstützpunkt in Syrien eskalieren, und Russland wiederum, indem Russland die eine oder andere US-Flugzeugträgergruppe versenkt. So etwas könnte in Minuten gehen. Und dann stünden die USA erneut vor der Frage, ob sie weiter eskalieren wollen.

        Am Ende der Eskalationsspirale, und das Ende könnte dann sehr schnell kommen, stünden taktische und strategische Nuklearwaffen, deren massiver Einsatz das Ende jeglichen menschlichen Lebens auf der Erde bedeuten würde. Die US-Militärs sind sich dessen bewusst, dass die Einsatzrichtlinien beider Seiten auf Eskalationsdominanz setzen, und die Eskalation deshalb sehr schnell auf genau dieses Szenario hinausläuft. Viele Zivilisten scheinen das jedoch nach wie vor nicht zu verstehen.

    3. zgvaca
      Westen ist am Ende mit Russland. Sie werden irgendwo zuschlagen

      Ich glaube nicht, das es Syrien wird. Man wird wohl keine eigenen Truppen einsetzen wollen. Nach so vielen Jahren Krieg, jetzt Europäer da verheizen, da dürfte der Widerstand in der Bevölkerung zu groß sein-
      Im Augenblick macht sich gerade die Ukraine in den Vorwahlkampf. Ich bleibe auch dabei, auch wenn es keine Beweise gibt: Die Ereignisse in England passen zu gut ins ukrainische Bild.
      Im Mai gibt es wohl 3 wichtige ökonomische Ereignisse auf der Krim:
      – das neue Flughafenterminal geht in Betrieb,
      – die beiden Siemens-Gasturbinen gehen in Betrieb, damit dürfte der noch bestehende Stromengpass vorbei sein.
      – die Krimbrücke geht in Betrieb für PKW und Busse. Nicht wie geplant im Dezember, sondern bereits am 9. Mai. Das dürfte eine herbe Klatsche für Kiew sein. Das wird man wohl mit Stärke beantworten wollen. Und man kann sich ja jetzt der Unterstützung Englands sicher sein….

    4. @zgvaca
      „Französe sind genug blöd um Kopf für USA zu riskieren. “
      sicher Macron ist das und nicht _die_ Franzosen

      Aber
      1.) Woher sollen sie das machen? Denke daran, die Russen würden auch die Angriffsbasis zerstören. Wenn Russen oder Verbündete zu Schaden kommen
      2.) von der CdG ganz sicher nicht ( unter d.oben genannten Bedingungen). Von Israel sowieso nicht, aus den Libanon dürften sie nicht mehr den Einfluss haben für so eine Aktion und Jordanien als Basis ist eher GB hörig. Also denke erstmal zu kompliziert
      3.) ausserdem wäre Deutschland _sofort_ mit im fr.Boot. Aber genau dass wird die deutsch. „Aristokratie“ bis zum letzten Moment _probieren_ zu blockieren.

      4.) weiterhin wie das PB schon schreibt, die Franzosen haben keine Mittel dafür.

  10. ***
    Hassan Ridha@sayed_ridha 6 Min.Vor 6 Minuten

    Russian MoD: 27,000 people have exited East Ghouta since today morning
    ***

    Das sollten dann schon 50 oder gar 60 Tausend sein insgesamt.

    Und die größten Städte sind noch in Hand der Terrormoderaten.
    Mal sehen, wie viele es am Ende werden.

    Mit der heute gemeldeten Einnahme von Kafrn Bata ist auch Saqba nur eine Frage der Zeit; damit fehlt nicht mehr viel, und man hat das prognostizierte Kerngebiet im Süden Irbeen/Zamalka/Jobar(als Wüste) erreicht; Teile von Ain Terma gehören wohl auch dazu.

    Irbeen könnte sich auch noch separieren lassen.

    Um Douma wird der RIng auch enger gezogen; im Norden sind noch teilweise die originalen Grenzen mit starken Befestigungen vorhanden, die können jetzt aber von den Flanken abgeräumt werden.

    Bald wird sich zeigen, wie viele denn noch wie viel Bock auf Entscheidungskämpfe in den größeren Städten haben, wer sich nach Idlib ausfahren lässt (ich denke, Dara werden sie nicht zulassen), wer vielleicht schon mit den Zivilisten raus ist oder seinen Fall bei den Behörden klären will.

    Zeitlich spielen ein paar Wochen mehr oder weniger keine große Rolle; aber je mehr Häuserkampf, um so mehr Verluste, das ist klar.

  11. Das nichts von der YPG zu einer angemessenen Kooperation mit der syrischen Regierung zu hören ist, kann ich mir nur durch 2 Gründe erklären.

    1.) Der Druck der Amis jede Unterstützung (Geld, Nahrungsmittel, Ausrüstung, Luftwaffe) für die Kurden sofort einzustellen.

    2.) Die Erfahrung mit Kobane. Ein Gebiet und eine Stadt die fast vollständig vom IS erobert wurde dann doch noch von den Kurden „zurück“ erobert wurde. Aber der Vergleich von den Türken im Gebiet von Afrin und dem IS in Kobane ist falsch. Denn der IS hatte offiziell keine großen Verbündeten, offiziell kämpfte die gesamte westliche Gemeinschaft mit der USA an der Spitze gegen den IS. Die Türkei dagegen hat nur eine zahnlose Sicherheitsratsresulotion erhalten, kaum öffentliche Kritik, kein Entzug von wirtschaftlicher Unterstützung, keine Sanktion, kein Nato-Austrittsverfahren. Die Situation im Gebiet von Afrin ist von den westlichen Reaktionen eher mit der Invasion Saudi Arabiens im Jemen als den Angriff des IS auf Kobane zu vergleichen.

  12. Elijah Magnier schreibt bezüglich des Skripal-Theaters und der Situation in Syrien in seinem aktuellen Artikel u.a. folgendes…

    https://translate.google.com/translate?u=https://ejmagnier.com/2018/03/17/la-ligne-de-demarcation-regionale-et-internationale-a-daraa-sur-le-point-de-sembraser-2/

    „Während Israel Forderungen nach der Rückkehr der UNDOF-Truppen erhebt, die im August 2014 nach der Entführung von 47 UN-Friedenstruppen durch al-Qaida abgezogen wurden, sammeln sich Streitkräfte in Daraa, die mit Syrien, einschließlich der Hisbollah, verbündet sind, um einen großangelegten Militäreinsatz vorzubereiten (was ich aus informierten Quellen erfahren habe).

    Die USA sind der Ansicht, dass die Schlacht um Daraa direkt auf sie und ihren israelischen Verbündeten abzielt, insbesondere da sie mit Russland und Jordanien in der Vereinbarung zur Begrenzung der Eskalation in dieser Region involviert sind, und dass sie entschlossen sind, den Interessen Israels zu dienen und seine Sicherheit in Südsyrien zu gewährleisten.

    In einem derart angespannten politischen Klima ist es leicht, die Verbindung zwischen dem Fall des ehemaligen russischen Spions und der unmissverständlichen Aussage von Präsident Wladimir Putin und anderen russischen Führern herzustellen, die drohten, militärische Gewalt gegen die USA und jedes andere Land in Syrien anzuwenden, wenn nötig.“

    Weiter schreibt Elijah dann…

    „Mit den Supermächten am Rande eines Abgrunds ist das Risiko, sich in einem Krieg von kosmischer Statur zu verlieren, nicht mehr nur ein Produkt der Imagination oder ein sensationelles Ergebnis unrealistischer Berechnungen. Werden sich vor Damaskus die Tore für einen großen Krieg öffnen, der alles zerstören wird? Dies ist eine sehr wichtige Frage, die man sich stellen sollten, aber sie ist sehr schwer zu beantworten.“

    Interessant finde ich hier, dass Elijah Magnier offenbar Informationen einer bevorstehenden Schlacht um Daraa hat und welche Bedeutung dieses Gebiet für Israel und die USA haben soll.

    Elijah’s Sorge zu einen großen Krieg zwischen Russland und den USA halte ich allerdings für überzogen. Dass Trump, genau so wie Putin, einen „großen Krieg“ befehlen würde, halte ich für sehr unwahrscheinlich, selbst wenn es Trump das Präsidentenamt kosten sollte. Das andererseits insbesondere die USA, getrieben von der Israellobby, bis auf die äußerste Spitze pokern werden, sollte keine Überraschung sein. Wer ein Beispiel braucht, wie sowas aussehen könnte, möge sich die Vorgänge der Kubakrise näher ansehen. Aber so weit sind wir noch nicht. Das ultimative „High Noon Scenario“ steht uns noch bevor. Meine Sorge wäre vielmehr, dass da aus versehen was schief gehen könnte.

    1. @leo
      Elijah hat bis jetzt immer super genau Positionen geliefert. Manchmal kam es mir vor das Elijah wie eine Schnittstelle funktionierte. Aber egal, wenn man ihn gelesen hatte konnte man die Zukunft grob voraussagen. Empfehlenswerte Seite

      die Seiten von Elijah
      https://ejmagnier.com/
      https://mobile.twitter.com/ejmalrai

      „.. Forderungen nach der Rückkehr der UNDOF-Truppen …“

      Was so kleine, tiefliegende Vögel alles so ausrichten können. Ornithologie ist ein sehr interessantes Wissensgebiet. Warte ja auf den Moment wenn Syrien einen Feiertag für kleine tieffliegende Vögel verkündet. Mal sehen wann das passiert . Verdient hätten es diese kleinen zarten Vögel

      „..Die USA sind der Ansicht, dass die Schlacht um Daraa direkt auf sie und ihren israelischen Verbündeten abzielt,“

      Die Amis und ihre Pudel wissen dies ist nicht das was die Russen und die Chinessen wirklich wollen. Die Amis wissen genau AL Tanf ist das wahre Ziel ( Verbindung zum Iran ). Aber dort können die wahren Freunde erstmal nicht viel ausrichten da durch Verträge gebunden ( Deeskalationszone – für die Russen gelten noch Verträge ). Also auf nach Daraa , es mangelt ja an den wahren Zeilen

      Denke jetzt pokern die Grossen. Die kleinen Pudel dürfen laut kläffen. Sie wissen wenn das passiert was die Russen und Chinessen wollen, trifft das wirklich zu was das PB sagte , „Es wird nur noch üblen Mundgeruch verbreiten“ und das auch noch __nur__ gegen seine eigenen Verbündeten. Mal sehen ob die Evolution siegt und sich die Pudel in der Demutshaltung dem wahren Stärkeren anbiedern ( was ich stark bezweifle – lassen wir sie kläffen )

    2. leo
      „Interessant finde ich hier, dass Elijah Magnier offenbar Informationen einer bevorstehenden Schlacht um Daraa hat und welche Bedeutung dieses Gebiet für Israel und die USA haben soll.“

      Dara wird einfach an die Reihe kommen; nach Ghouta wohl Yarmouk, Ost Qualamoun und Dumayr und Al Rastan per Verhandlung oder eben militärisch.

      Möglicherweise auch noch Nordhama/Südidlib, aber dann ist Dara dran.

      Es gibt ja auch schon eine prinzipielle Übereinkunft mit Jordanien, dass der Grenzübergang in Regierungshand gehen soll. Das ergibt nur einen Sinn, wenn die Straße dahin frei ist.

      In Al Rastan gibt es die Durchfahrt über die M5, möglicherweise kommt das im Süden auch; aber da gibt es jede Menge Konfliktpotenzial, „Rebellen“, die das Wasser nicht halten können, Führungsoffiziere, die eskalieren wollen.

      Die Bedeutung hat Israel mehrfach offen erklärt, sie wollen eine sehr breite „Sicherheitszone“ haben.

    3. Elijah Magnier ist kein Schwätzer. Wenn man das ernst nimmt, was er schreibt,
      dann ist die rote Linie für Israel und damit auch für die USA bei Daraa.
      Wegen dem britischen und französischen Theater um Ost Gouta haben die USA
      keinen Anlass den Krieg zu eskalieren, bei Daraa könnte das schon anders sein.

      Ich halte es aber auch für möglich, dass RU sich aus einer Schlacht um Daraa
      heraushält und sich auf die Verteidigung von Damaskus beschränkt.

      1. ulrich

        „Elijah Magnier ist kein Schwätzer“

        Natürlich ist er das nicht. Er sagt aber ja selber, dass die Frage, ob es im Zusammenhang mit Daraa einen großen Krieg geben könnte, schwer zu beantworten ist.

    4. „Meine Sorge wäre vielmehr, dass da aus versehen was schief gehen könnte.“

      Tja, „aus Versehen“…
      Wie die Kriegspropaganda damals verschwieg, war auch schon die Stationierung von Atomraketen in Kuba eine russische Reaktion auf Atomraketen, mit denen Washington von der Türkei aus auf Moskau zielte, wodurch Russland praktisch keine Vorwarnzeit mehr hatte; also keineswegs, wie die kriegshetzerische und somit rechtsextremistische Propaganda bis heute verbreitet, eine „russische Aggression“.

      Nur Leute, die nicht von Zwölf bis Mittag denken können, würden – davon auszugehen, dass bei feindlich verursachtem Verlust des Funkkontaktes zur Leitstelle Startorder besteht – in derart angespannter Lage mit Wasserbomben ein mit Atomraketen bewaffnetes U-Boot angreifen. Aber genau das hat Washington 1961 getan.

      Drei Führungsoffiziere an Bord des US-bombardierten russischen U-Bootes mussten letztlich zustimmen, den roten Knopf zu drücken. Einer der drei russischen Offiziere stimmte nicht zu. Der hat uns allen das Leben gerettet.

      Mag sein, dass der Imperialismus darauf spekuliert – mit der Mentalität typischer Schlangenbissopfer „besoffener Idioten“ voller Größenwahn, Überheblichkeit, in sehr irriger Annahme eigener Unverwundbarkeit und deren berühmten letzten Worten: „Halt mal mein Bier und sieh dir das an!“

  13. Mit dem Smartphone ist es mir nahezu unmöglich, diesen Artikel hier zu lesen. Grund sind aufpoppende Werbungen „Sie sind Gewinner in einem Amazon-Glücksspiel“, die sich nicht wegklicken lassen und auch noch Sounddateien herunter laden wollen. Das ging mir schon öfters so mit dem Blog hier. Leider habe ich keinen Vergleich mit anderen wordpress.com gehosteten Seiten, da man ja leicht den Verdacht haben könnte, diese Art von Werbung sei kein Zufall.

    Ich erwarte eine weitere Verschärfung des Informationskrieges, vor allem wenn die Syriensache für den Westen als großes Verlustgeschäft endet. Wie nach Vietnam wird man sich dann bei den NATO-Militärs dann überlegen, was „verbessert“ werden kann, um nicht an der Heimatfront zu verlieren. Nocheinparteibuch sollte schon mal einen Plan B ausarbeiten, denn ich möchte diese Infos nicht missen.

    1. @fionafalso
      „Mit dem Smartphone ist es mir nahezu unmöglich, diesen Artikel hier zu lesen. Grund sind aufpoppende Werbungen „Sie sind Gewinner in einem Amazon-Glücksspiel“, die sich nicht wegklicken lassen und auch noch Sounddateien herunter laden wollen. Das ging mir schon öfters so mit dem Blog hier. Leider habe ich keinen Vergleich mit anderen wordpress.com gehosteten Seiten, da man ja leicht den Verdacht haben könnte, diese Art von Werbung sei kein Zufall.“

      .

      Dan empfehle Ich Dir für Dein Smartphone die Antiviren App von Kasperski. Kasperski gibt es nicht nur für den PC sondern auch für das Smartphone. Ich habe beides damit gesichert und habe damit dadurch auch keine Probleme.

    2. Geht mir auch so. Seit einigen Tagen werde ich auf Smartphone und Tablet nach wenigen Sekunden auf eine Gewinnspielseite umgeleitet. Auf dem PC läuft alles normal.

  14. ***
    Wael @WaelAlRussi 1 Std.Vor 1 Stunde

    The situation around #T2 pumping station is very bad
    #ISIS took advantage from #SDF redeployment and attacked the #SAA positions south of #AlBuKamal
    ***

    Das könnte man als Beginn einer Aktion, die am Ende den AMi-Proxys Abu Kamal und sogar eine Verbindung nach At Tanf sichern soll, sehen.

    Aber:
    ***
    Ivan Sidorenko @IvanSidorenko1 45 Min.Vor 45 Minuten

    #Syria asking #SAA #SyrianArmy Soldiers if they know anything about T2 Station. One #SAA soldier : „I spoke with my friend in T3 & he told me it’s all lies. There isn’t anything because the stations is already destroyed and doesn’t have forces, ISIS is far away from it.“
    ***

    Wobei man von T3 aus nicht unbedingt gut wissen kann, was um T2 herum vor geht, zumindest als Soldat.

    Es gilt auf jeden Fall sehr vorsichtig zu sein; aber ich gehe davon aus, dass sie das selber wissen.

    1. Prinzipiell sind Angriffe aus bestimmten Gebieten natürlich auch eine Chance zu Gegenangriffen.

      Nun dürfte die Zeit für At Tanf noch nicht gekommen sein, wäre ja auch ein hartes Ende der Koordination mit den Amis.

      Aber wenn die ISIS-geflaggten Truppen, gleich welcher Art, jetzt über den Euphrat vorstoßen, kann man natürlich zum Gegenangriff übergehen. Mit Luftabwehr und Luftunterstützung diesmal, versteht sich.

  15. ….auch wenn die syrisch-kurdischen Kämpfer und Kämpferinnen außerordentlich tapfer und standhaft sind, die Unfähigkeit ihrer Anführer, strategisch zu denken, bricht ihnen jetzt wohl das Genick !

    sich selbst einzureden, sie wären die wichtigste und erfolgreichste Kraft im Kampf gegen die Jihadisten…eine Torheit ohne Gleichen !

    Mit Ausnahme der beiden kleineren Ölfelder im Bereich der auch noch syrisch -arabisch dominierten Gebietsstädte Qamyschli und Hasaka gibt es in allen syrischen Kurden Gebieten nichts von wirtschaftlicher Bedeutung und z.B. der IS wurde und wird bei aller kruden Rhetorik von Leuten geführt, die sehr wohl von Militär-Ökonomie was verstehen, deshalb waren ihre früheren Angriffe auf die Kurden Gebiete nie viel mehr, als eine aktive Sicherung der Öl-Quellen in der süd -östlichen Wüste und des Euphrat-Staudamms !

    Die Hauptziele aller Jihadisten lagen immer im Süden und Westen Syriens, wegen der viel größeren wirtschaftlichen und strategischen Bedeutung und nur da haben sie wirklich ihre Hauptkräfte und das beste Material eingesetzt.

    Allein aus der geographischen Lage heraus muss eine entscheidende Niederlage Assads im Westen auch automatisch das Ende der syrisch-kurdischen Bewegung bedeuten, umgekehrt jedoch nicht !

    Bei ihrem scheinbar sehr erfolgreichen Vormarsch nach Süden haben die Kurden enorm von der Schwächung der Jihadis durch die syrisch-russisch-iranische Koalition profitiert, umgekehrt jedoch weniger .

    Sie haben sich von den Amis dazu verleiten lassen, den Euphrat-Damm und die südsyrischen Öl/Gasquellen zunächst dem IS abzujagen mit der ebenso schönen wie irrigen Hoffnung dann später mit den dortigen Gewinnen ihr „Rojava“ aufbauen zu können….um ihre dabei auch nicht unerheblichen Verluste aus zu gleichen, tauchten da an ihrer Seit auf einmal obskure Milizen als neue Verbündete auf (in Wirklichkeit von den Amis zu gekauft !)….und jetzt erlauben ihnen die Amis gnädig, abzuziehen und ihr Afrin zu verteidigen, die Besten und Opfer mutigsten gehen zuerst und verbluten auf unhaltbaren Positionen….und damit sind die Amis sie los und können sich östlich des Euphrat auf ihre neuen Partner und ich sag s mal recht freundlich „nicht ganz so bewusste“ Kurden stützen….man wird da ja auch recht gut bezahlt !

    „Die Weltöffentlichkeit“ müsste doch die Kurden wirksam vor den Türken schützen können ?
    Diese „Weltöffentlichkeit “ starrt momentan auf das britische Salisbury wie das Kaninchen auf die Schlange …..es passt doch , wie der Ar*** auf den Eimer !

    Aber die syrische Armee müsste ihnen doch jetzt zu Hilfe kommen….. gegen die zahlenmäßig zweitstärkste NATO-Armee ?

    In diesem „Zwei-Fronten-Krieg“ würde die syrische Armee alle lange und hart erkämpften Vorteile in kürzester Frist wieder verlieren lassen !

    Und „die Russen gegen die Türken “ das wäre sofort der NATO-Bündnisfall….das russische Kontingent in Syrien könnte auch nur tapfer kämpfend untergehen !…..das müssen sie unbedingt vermeiden !

    Die Kurden wollten keine Kompromisse mit dem „kleineren Übel“….um den Türken den schon nötigen Angriffs Vorwand zu nehmen hätte er die rein kurdischen Verbände formell auflösen und entwaffnen müssen…..jetzt werden sie zwischen den beiden größten denkbaren Übeln zerrieben !

    Der Guerilla-Krieg in Süd-Vietnam machte den Amis und ihren Proxis in Süd-Vietnam mal sehr zu schaffen, forderte aber auch von die vietnamesischen Patrioten ungeheure Opfer, auf die Siegerstraße kamen die erst, als sie zusätzlich mit einem modernen , gut ausgerüsteten Heer kämpften .

    Und dieses Potential glaubten die Kurden von den Ami s zu kriegen ?
    Sie hätten es nur innerhalb der regulären syrischen Armee haben können !

    Für Afrin ist das jetzt schon zu spät !

    1. „Und „die Russen gegen die Türken “ das wäre sofort der NATO-Bündnisfall….das russische Kontingent in Syrien könnte auch nur tapfer kämpfend untergehen !…..das müssen sie unbedingt vermeiden “

      .

      Nicht ganz. Der NATO Bündnis Fall tritt laut NATO Statuten erst nach einem „Angriffs Krieg“ auf einen NATO Verbündeten ein. Laut dem Wissenschaftlichen Dienst der Bundesregierung Deutschland ist der Einsatz der Türkei in Syrien Völkerrechtswidrig und damit ist der „Bündnisfall“ theoretisch“ ausgeschlossen.

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