Syrische Armee nimmt Madyara ein

Wie die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA am heutigen Sonntag mitteilte, hat die syrische Armee im Kampf gegen die Terrorgruppe Al Kaida und ihre Komplizen in Ost-Ghouta nahe Damaskus die Ortschaft Madyara eingenommen.

Mit der Einnahme von Madyara hat die Armee von Osten eine Verbindung zu Positionen anderer Einheiten südlich von Harasta bekommen und die Ost-Ghouta-Tasche damit vollständig in eine Nord- und Südhälfte geteilt.

https://www.facebook.com/story.php?story_fbid=154156075265418&id=147653215915704

Weiterhin meldeten inoffizielle Quellen kurz darauf, dass auch nordöstlich von Harasta positionierte Armeeeinheiten Madyara erreicht haben, wodurch der nördliche Teil der Ost-Ghouta-Tasche nochmals in einen westlichen Teil, Harasta, und einen östlichen Teil, Duma, geteilt wurde.

Die Ost-Ghouta-Tasche ist damit dreigeteilt, etwa so wie das auf dieser Karte von @PetoLucem dargestellt ist:

Wie auf der Karte zu sehen ist, ist die syrische Armee außer in Madyara auch im Südosten der Ost-Ghouta-Tasche wieder etwas vorgerückt. Terroristen in Ost-Ghouta reagierten auf diese Erfolge der Armee, indem sie Zivilisten in Damaskus unter Feuer nahmen und dadurch mindestens vier Menschen töteten und 26 weitere verletzten. Des weiteren gab es auch am heutigen Sonntag wieder Demonstrationen in Hamouriya, Saqba und Kafr Batna im Süden der Ost-Ghouta-Tasche, wo Menschen forderten, dass die Terroristen sich zurückziehen und die Ortschaften kampflos an die syrische Armee übergeben werden.

Im nordwestsyrischen Bezirk Afrin haben die türkische Armee und ihre auf FSA geflaggten Jihadi-Söldner am heutigen Sonntag die Umzingelung der Stadt Afrin weiter vorangetrieben.

Die einzige Verbindung der Afrin beherrschenden kurdischen Separatistenmiliz YPG und ihrer Partner nach draußen in die von der syrischen Regierung beherrschten Gebiete ist nun nur noch etwa acht Kilometer breit und wird auf mehreren Kilometer Läge von der Türkei und ihren Söldnern belagert. Militärisch ist die vollständige Einkesselung von Afrin damit für die YPG nicht mehr abzuwenden.

Anstatt die Stadt Afrin nun in höchster Not an die syrische Armee zu übergeben, und die unweigerlich mit einem hohen Blutzoll in den Reihen der kurdischen Bevölkerung von Afrin und der dort stationierten Einheiten der YPG einhergehende Eroberung der Stadt durch die Türkei und ihre Jihadi-Söldner auf diesem Wege dadurch in letzter Minute abzuwenden, den Grund für die türkische Aggression damit entfallen zu lassen, geben die kurdischen Separatisten nach wie vor die Parole vom „Kampf bis zum Ende“ aus und fordern für diesen überflüssigen Kampf auf verlorenem Posten internationale Unterstützung.

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56 Gedanken zu “Syrische Armee nimmt Madyara ein

  1. Why the Arabs don’t want us in Syria

    Ich möchte hier einmal auf einen Artikel des Neffen des ermordeten Präsidenten John F. Kennedy, Robert F. Kennedy jr., aufmerksam machen, der am 16.09.2016 in der Politico veröffentlicht wurde. Diesen Artikel, wenn man einmal angefangen hat ihn zu lesen, wird man bis zum Ende lesen, denn er ist spannender als es jeder Hitchcock-Triller sein könnte. Kennedy beschreibt hier den Werdegang des Nahostkonfliktes und die schmutzige Rolle der US-Regierungen und insbesondere der CIA seit 1949. Er ist eine gut verständlich geschriebene Zusammenfassung der Ereignisse im Nahen Osten und insbesondere auch in Syrien bis 2016 und verschafft dem Leser ein gutes Verständnis für die Hintergründe dieses Konflikts.

    Auch wenn man zu Beginn des Artikels ein wenig den Eindruck gewinnen könnte, dass Kennedy die Idee des „eigentlich sind wir ja die Guten“ noch nicht ganz abgelegt hat (mir ging es so), ist es doch eine schonungslose Offenlegung der verbrecherischen Machenschaften von CIA und den Präsidenten Eisenhower bis Obama und unbedingt lesenswert.

    Die englische Originalversion…

    https://www.politico.eu/article/why-the-arabs-dont-want-us-in-syria-mideast-conflict-oil-intervention/

    Die deutsche Übersetzung, erschienen auf den Nachdenkseiten…

    http://www.nachdenkseiten.de/?p=32213

    PS: Das Parteibuch möge mir verzeihen, sollte dieser Artikel hier bereits beworben worden sein.

    1. Als Nachtrag sei noch auf einige m.E. zweifelhafte Aussagen im oben angesprochenen Artikel hingewiesen:
      – Behauptung Assad hätte Fassbomben auf die Zivilbevölkerung abgeworfen
      – Bejahung der Legitimität der Sicherung der israelischen Grenzen durch die USA
      – diverse falsch oder unbegründete antirussische Äußerungen

    2. leo

      Ja, zu dem Artikel von Robert F. Kennedy jr hatte ich hier schon mal was gesagt. Kennedy führt bezüglich des tatsächlichen Kriegsgrundes gegen Syrien in die Irre. In Wirklichkeit sind nicht Öl oder Gas, sondern Israel, also die Macht der Israel-Lobby und der Wunsch Israels, Syrien zu unterwerfen, der Grund für diesen schrecklichen Terrorkrieg gegen Syrien, zumindest was die westliche Seite angeht, genau wie das auch schon mit dem Irak und Libyen war.

      Aber sei’s drum. Viele Leute können mit der Tatsache nicht umgehen, dass ihr geschätztes Israel hinter dem Morden stecktsteckt, weil sie ihr Weltbild von „der armen verfolgten jüdischen Unschuld“ auf den Kopf stellt, und tun sich leichter damit, eine gierige Ölindustrie als die üble Kraft im Hintergrund zu sehen, auch wenn das nicht den Tatsachen entspricht. Wenn der Artikel von Kennedy dabei hilft, die Leute den üblen Terrorkrieg gegen Syrien erkennen zu lassen und aus den falschen Gründen zur Ablehnung dieses Krieges kommen zu lassen, dann ist das auch hilfreich.

      1. Sicher gibt es zum Thema Syrien/Nahost bessere Autoren und Artikel, obwohl ich den Faktor Öl nicht für so unbedeutend halten würde, wie das Parteibuch. Warum ich den Artikel von Kennedy trotzdem für wichtig halte, möchte ich kurz erläutern.

        Um gehirngewaschenen, schwer zu überzeugenden Zeitgenossen die Augen zu öffnen, konfrontiere ich diese Personen gern mit Quellen, die unmöglich als kommunistisch, radikal, ungebildet oder sonstwie unglaubwürdig abgetan werden können.

        So hatte ich z.B. eine immer wieder geführte Diskussion mit einem Biologieprofessor darüber, ob man die USA noch als demokratisch betrachten könne oder nicht. Alle Quellen, die ich anführte, um die USA als Demokratie in Frage zu stellen, tat er als unglaubwürdig ab, bis ich ihn mit der unten verlinkten Princeton-Studie konfrontierte. Und natürlich war es der Respekt vor den Kollegen und die Tatsache, dass man den Autoren der Studie nicht die oben angesprochenen „Unglaubwürdigkeitsattribute“ anheften konnte, was ihn zum Einlenken bewegte.

        https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/04/26/princeton-studie-als-warnung-an-europa-usa-sind-keine-demokratie-mehr/

        https://scholar.princeton.edu/sites/default/files/mgilens/files/gilens_and_page_2014_-testing_theories_of_american_politics.doc.pdf

        Und so ist auch der Artikel von Kennedy, trotz einiger Unzulänglichkeiten, gut dazu geeignet, solch widerborstigen Leugnern der Realität, die Grundlage für Widerspruch zu entziehen. Denn einen Kennedy wird man kaum glaubwürdig als Kommunisten, antiamerikanisch oder gar als ungebildeten Einfallspinsel, der nicht weiß wovon er redet, diffamieren können. In dem Kontext spielt es dann auch keine so große Rolle mehr, wenn die tatsächlichen Kriegsgründe weniger dem Öl, als den Machtinteressen Israels geschuldet sein sollten.

      2. Mal eine Frage an das geschätzte PB, an welchen Staaten ist Israel denn besonders interessiert?

        Die USA und die EU brauchen sie für ihre Interessen, Saudi benötigen sie als Zahlmeister. Die geografisch dichten Staaten (z.B. Libanon, Jordanien, Iran, Ägypten, etc.) wollen sie klein halten oder im Chaos – alles Staaten von höchstem Interesse.

        Ich würde jetzt mal tippen das so ein Land wie beispielsweise Marokko zu weit weg ist, daher von untergeordneter Bedeutung – steht bei den Zios vermutlich nur auf „Beobachten“. Obwohl NWO sicher alle islamischen Staaten gerne im Chaos gehabt hätte. Gibt es da eine Hierarchie? Primärziel, Sekundärstaat?

      3. Helm ab

        Der Staat, an dem Israel besonders interessiert ist, ist Israel.

        Das hört sich selbstverständlich an, aber natürlich Israel, so wie Israel Israel versteht, was in mehreren Punkten mit dem Völkerrecht und der Beschlusslage des UNO-Sicherheitsrates kollidiert:

        – Israel betrachtet ganz Jerusalem als israelische Hauptstadt, Völkerrecht und Beschlusslage des UNO-Sicherheitsrates betrachten Ost-Jerusalem hingegen als nicht zu Israel gehörig und Teil des in Bildung befindliches Staates Palästina

        – Israel betrachtet das Westjordanland als Teil von Israel, nämlich als sein Gebiet Judäa und Samaria, jedenfalls da, wo im Westjordanland Juden leben, Völkerrecht und Beschlusslage des UNO-Sicherheitsrates betrachten das Westjordanland hingegen als nicht zu Israel gehörig und Teil des in Bildung befindliches Staates Palästina

        – Israel betrachtet die in den Kriegen 1967 und 1973 eroberten syrischen Golanhöhen als sein Staatsgebiet, Völkerrecht und Beschlusslage des UNO-Sicherheitsrates betrachten sie hingegen als von Israel besetztes syrisches Staatsgebiet, das an Syrien zurückgegeben werden muss

        – Israel betrachtet die in den Kriegen 1967 und 1973 eroberten Schebaa-Farmen als israelisches Staatsgebiet, das Völkerrecht und Beschlusslage des UNO-Sicherheitsrates betrachten sie hingegen als von Israel besetztes syrisches oder libanesisches Staatsgebiet, das an Syrien oder den Libanon zurückgegeben werden muss, wobei das keinen praktischen Unterschied macht, da Syrien auf das Gebiet zugunsten des Libanon verzichtet hat.

        Darin, sich diese Gebiete endgültig einzuverleiben, besteht das israelische Primärziel. Sekundäres israelisches Ziel ist es, dafür möglichst viel Unterstützung zu generieren, und Opposition und Widerstand dagegen zu eliminieren.

        Tertiäres israelisches Ziel ist es, sich noch mehr Gebiete einzuverleiben, etwa Hoheitsgebiet oder exklusive Wirtschaftszonen im östlichen Mittelmeer, insbesondere da, wo es Erdgas gibt.

    3. Vielen vielen Dank Leo für den Kennedy-Artikel. Einer der wichtigsten, den ich seit langem gelesen habe. Neu für mich war der Bericht über das amerikanische „Wirken“ in Syrien in den 50er Jahren. Als Schlußfolgerung ergibt sich für mich, das wir hier auf dieser Seite die jüdische Verantwortung für die amerikanische Politik überschätzen. Denn im 2. Weltkrieg waren die USA und UK ziemlich antisemitische Länder(*). Und in den 50er Jahren wurde die US-Politik noch nicht von Juden dominiert. Die Juden haben sich also lediglich an die Spitze der amerikanischen Politik gesetzt, aber nichts wirklich neues erfunden.

      * Beleg: In London war bekannt, was in den Vernichtunglagern passierte. Die Regierung weigerte sich aber, das zu veröffentlichen, weil sie befüchtete, die englischen Soldaten würden nicht länger gegen Deutschland kämpfen, wenn sie den Eindruck hätten, sie müßten für Juden kämpfen.

      1. Rolf

        Die 50er Jahre waren viel mehr von anti-kommunistischer Ideologie geprägt als von Zionismus. Da ging es bei den CIA Einmischungen in Syrien vornehmlich um den Kampf gegen kommunistische Tendenzen und Sowjet-freundliche Kräfte. Das ist heute jedoch anders.

        Die Dominanz der zionistischen Lobby über die Politik der USA begann tatsächlich erst mit dem JFK-Mord. In der Sueskrise 1956 hatte Eisenhower sich noch mit der UdSSR gegen Israel, Britannien und Frankreich zusammentun können, und JFK selbst war ernsthaft gewillt, das israelische Nuklearwaffenprogramm zu stoppen, was auch einer der Gründe für seine Ermordung gewesen sein könnte.

        Unter LBJ wuchs die Macht der Israel-Lobby dann rapide, und sein Nixon meinte, dass die „jüdische Kabale“ hinter ihm her sei und seine Präsidentschaft beenden wollte, was dann ja auch geschehen ist, ob die damals in jüdischem Besitz befindliche Zeitung Washington Post nun eine Kabale ist oder nicht. Carter verfehlte gegen die Israel-Lobby bereits die Wiederwahl, Reagan musste eine feine Linie fahren, doch seine Administration schaffte es die verrückten Neocons im Keller zu halten, HW Bush wurde ein One-Termer, unter Bill Clinton brachen fast alle Dämme, was die Macht der Israel-Lobby angeht und unter GWB waren die verrückten Neocons dann am Gipfel der Macht angekommen. Obama wollte das wohl zurückdrehen, war jedoch nicht stark genug dafür. Und bei Trump sehen wir gerade, wie schwer es ist, wenn man ihm denn unterstellt, es überhaupt zu versuchen.

        Soviel zur Geschichte der USA und der Israel-Lobby, was die Präsidenten angeht. Noch viel stärker als im Weißen Haus ist die Macht der Israel-Lobby jedoch im Kongress, der seit Jahrzehnten nahezu komplett in der Tasche der Israel-Lobby ist.

      2. Rolf

        Sicher sollte der Kennedy-Artikel nicht als vollumfängliches, alle Aspekte des Syrien- bzw. Nahostkonflikts beleuchtender Artikel gesehen werden, worauf das Parteibuch völlig zu recht hinweist.

        Hellhörig sollte z.B. die Aussage Kennedys machen, wie oben im Nachtrag bereits angemerkt, dass Kennedy die Verteidigung der Israelischen Grenzen als legitime Aufgabe der USA betrachtet, wobei diese Aussage sehr geschickt, wie beiläufig wirkend, in den Artikel eingestreut ist…

        „Abgesehen von der humanitären Hilfe und der Sicherung der israelischen Grenzen, hat die USA keine legitime Rolle in diesem Konflikt.“

        Ob das eine, der Diplomatie gegenüber Israel geschuldete Aussage ist, können wir nicht beweisen. Jedenfalls eröffnet dieses Statement Kennedys Raum für die Annahme, dass Kennedy bewusst, und sicher nicht aus Unwissenheit, die Rolle Israels in seinem Artikel nur sehr beiläufig beleuchtet.

        Trotzdem ist der Artikel ein ausgezeichnetes Dokument, wenn es darum geht, die Machenschaften der USA und seiner Dienste im Nahen Osten, mit all den Regime changes und angewandten Methoden chronologisch von 1949 bis 2016 in gut verständlich und spannend geschriebener Form darzustellen, wobei auch die ganze Perfidität und Niedertracht der Handlungsweise der agierenden US-Akteure dem Leser vor Augen geführt wird.

      3. Hallo PB,
        könntest Du Dich noch mehr und kontinuierlich mit der Machtstellung der Zionistischen/jüdischen Kräfte im heutigen Imperialismus auseinandersetzen?
        Oder/und auf solide (möglichst) deutschsprachige Quellen zu diesem Problemkomplex verweisen?
        Vielleicht auch perspektivisch, wenn Du Deine Ankündigung wahr machst, die Webseite PB („wichtigste und unersetzliche deutschsprachige Seite zum NahOstkrieg“) zurückzufahren und Deine Zeit sinnvoll füllen willst.

      4. kranich05

        Es gibt zu dem Thema der Machtstellung der Zionistischen/jüdischen Kräfte im heutigen Imperialismus kaum deutschsprachige Quellen und auch praktisch keine kritische und seriöse Geschichtsschreibung, vom Parteibuch natürlich mal abgesehen. Und das berühmte Buch von Walt und Mearsheimer zur Israel-Lobby gibt es auch auch in deutscher Übersetzung. „Die Israel-Lobby: Wie die amerikanische Außenpolitik beeinflusst wird“ heißt es da, ist aber leider, soweit mir bekannt, nicht online verfügbar.

        Vor knapp zwei Jahren haben wir im Parteibuch mal die Seite „Mafia“ eingerichtet, mit der wir versucht haben, dem Licht bezüglich Israel und der Lobby eine Bresche in der Geschichtsschreibung zu schlagen:

        https://nocheinparteibuch.wordpress.com/mafia/

        Da sind auch einige Quellen, jedoch fast ausschließlich englischsprachige, verlinkt, die genau wie die Seite selbst zum selber weiterforschen anregen mögen.

        Vielleicht schaffen wir es, da mal was zu aktualisieren, denn in den letzten zwei Jahren hat sich bei dem Thema ganz sicher einiges Wichtiges getan.

  2. Mit Befreiung von Madyara haben Tiger Einheiten nicht eilig Harasta von Duma zu trennen. Sie könnten noch paar Tagen abwarte und mit Artelerie Jihadisten beschäftigen. In Zwischenzeit könnten Sie Ortschaften in welche Proregierung Proteste stattgefunden haben befreien und verdammte Al Riyan endlich befreien.
    Aber paar meine Gedanke zu Situation in Afrin.
    Ich glaube, dass Russen haben begriffen, dass Assad wird nie wieder ganze Syrien bekommen. Es gibt Hunderttausende radikalisierte Junge welche sich nie integrieren werden lassen. Ich glaube, dass auch Assad das begriffen hat. man versucht ihnen ein Raum zu geben. Türkei hat über 2 Mio. Syrische Flüchtlinge und sie wäre froh diese Flüchtlinge irgendwo zu schieben. In Al Bab wird erste Industrie Zonne gebaut. Es wird ein Zonne entstehen welche unter türkische Einfluss stehen wird. Gleichzeitig Türkei, Iran und Russland haben ein gemeinsame Ziel. USA raus aus Nord Syrien zu schmeissen. Iraner wie treueste Assad Verbündeten wissen, dass mit US Basen in Al Tanaf und Nord Syrien Ihre Korridor ist erste Nennenswerte Kriese wert. Deswegen protestieren sie nicht mehr so viel wegen türkische Checkpoints in Idlib. Sie werden lieber eine gut isolierte Pufferzonne haben welche sie in Schach halten können als spinnende und launische USA. Russen können gut leben mit Hälfte von Nord Syrien wenn sie dabei Ölfelder bekommen. Nur Kurden werden Verlierer sein, weil sie zu blöd sind Geopolitik zu verstehen. Wenn Türken wirklich Richtung irakische Grenze vorstossen, werden arabische Stämme Kurden schon zeigen dass in ihren Gebieten keine Multikulti Gesselschaft geduldet wird.
    Es besteht ein Deal zwischen Russland und Türkei und ganz sicher auch mit Iran. Deswegen versuchen SAA Einheiten gar nicht irgendwelche kurdische Städte in Afrin anzunehmen. Was nachher mit diesen Jihadistischen Paradies wird kann uns noch niemand sagen. Türkei erobert Dorf nach dem Dorf und Russland schweigt, Iran schweigt und sogar Assad schweigt. Das alles spricht für ein Deal.

    1. Ich weiss nicht, wieso die Kurden der verlierer sein sollten.. seht ihr nicht, das der erste Große teil Syriens bereits wegfällt ? Bleiben noch zwei ? Irak ist eh schon „getrennt“ .. also der Iran (sowieso Hauptziel der USA) dann kommt die Türkei (danach brauchen sie Türkei eh nicht mehr) dran. Danach wird die USA den Nahen Osten verlassen aber nicht ohne den Satelitenstaat Kurdisten gegründet zu haben.. Männer denkt doch einfach mal paar Jahre voraus.. Vergesst NIE, werd die Gegenwart besitzt, besitzt auch die Zukunft, vorausgesetzt ist die Intelligenz und die dazugehörige Macht..

      Russland hat lange nichts mehr zu entscheiden in Syrien.. ausser die kleinigkeiten groß aussehen zu lassen,machen sie nichts anderes, selbst die Türken entscheiden mehr.. oder wurde irgendein Wunsch Russlands wahr ? Syrien geeint zu lassen, lief schief, die Astana Gespräche sind nur temporär noch am leben.. nur ne frage der Zeit bis diese auch scheitern..

      Wartet den Sommer ab..

      Bevor mir jemand wieder unterstellt Schadenfroh zu sein.. ich hab schon vor langer Zeit gelernt, Politik und Persönliche betroffenheit zu trennen..

      1. Tyln

        Ich möchte dir nochmal erklären, warum die Kurden der große Verlierer sein werden, wenn sie nicht das von den Astana-Mächten ausgehandelte Angebot annehmen, sich entwaffnen zu lassen, und die von ihnen kontrollierten Gebiete an die syrische Armee zu übergeben.

        Die Kämpfer und Kämpferinnen der YPG und YPJ mögen das Herz am rechten Fleck haben, aber sie sind lediglich eine leichtbewaffnete Miliz ohne viele schwere Waffen, ohne Luftwaffe, sie sind bereits jetzt eingekesselt und ohne Nachschublinie zum Meer, und dazu noch zahlenmäßig nicht sonderlich groß. Sie stehen, wenn sie das durchkämpfen wollen, gegen vier große professionelle Armeen der Region, die dazu noch unterstützt werden von einer Weltmacht, nämlich Russland. Der wesentliche Partner der Kurden, die Weltmacht USA, wird ihnen in dem Kampf nicht helfen können, da auch den USA von den Regionalstaaten, gegen die die Kurden kämpfen wollen, unabhängige Nachschublinien fehlen.

        Es ist also nicht schwer, militäranalytisch zu erkennen, dass am Ende des Kampfes der Kurden bis zum Ende eine schwere kurdische Niederlage stehen wird. Trotzdem kämpfen zu wollen anstatt sich auf den politischen Weg zu konzentrieren, zeugt davon, dass, wenn nicht Korruption, dann jedenfalls Arroganz, Unerfahrenheit und Realitätsferne den Ton in der kurdischen Führung angeben.

  3. Ad Ghouta: (Quelle: Aawsat).

    https://aawsat.com/english/home/article/1202176/source-asharq-al-awsat-russian-iranian-differences-hamper-ghouta-negotiations

    Der Artikel unterstellt RU, wenn AlNusra geht (RU verhandelte bisher erfolglos), wird Ghouta wieder „friedliche Deconfliction Zone“. Aber Iran ist dagegen. Tja, RU und Waffenstillstände….

    Ad Afrin: TR / RU Deal (Quelle: Aawsat).

    https://aawsat.com/english/home/article/1201286/russian-message-damascus-determines-maps-coexistence-turkish-army

    Danach wird die SAA in Afrin einmarschieren zwecks Deeskalation, Beobachter-Posten a la Astana Agreement werden von TR / RU aufgezogen. Bestätigt ist: gute SRG Einheiten ziehen rund um Nubol / Zahraa auf, iranische NDF-Miliz ist bereits da.

    Ad Nordostsyrien: TR / US Deal (lt. türk. Zeitung – kann völlig falsch sein):
    Gibt angebl. ähnliche Einigung zw. TR / USA. FSA-Jihadisten kommen, Kurden gehen, US Basen bleiben. Offiziell: gibt weiteres US/TR Treffen am 19.März. Damit wäre US Präsenz in Syrien durch TR zementiert, Kurden endgültig aufgegeben.

    1. Peacekeeper

      Auf saudische Gerüchtemühlen wie Aawsat einzugehen lohnt meiner Ansicht nach nicht. Die Chancen, dass die sich auch nur gelegentlich bemühen, halbwegs zutreffende Informationen zu liefern, halte ich für gering. Die Lügen seit Jahren schon das Blaue vom Himmel herunter, immer wie es der saudischen Herrscherfamilie gerade passt.

  4. Es sind inzwischen wohl drei Teile in EG.
    Bei den Kurden nix neues, haben 5.Angebot der syrischen Regierung abgelehnt. Die kurdischen Führer sind wieder einmal merkbefreite und beratungsresistente Schlächter der eigenen Leute

  5. So sind sie nunmal, Kämpfen lieber bis zum Ende anstatt weiterhin unter der Herrschaft der Türkei,Syrien,Iran, Irak zu Leben.. Assad hatte die möglichkeit, den Kurden auf Augenhöhe zu begegnen und sie für sich zu Gewinnen.. was denkt ihr denn, das die Kurden (30mio Volk) freiwillig ihre Waffen abgeben? Mit denen sie sich gegen die Islamisten Verteidigt haben. Um dann wieder ihre Freiheit/Verteidigung in die Hände des Regimes zu geben ? Allein das zu erwarten und noch als bedingung zu stellen zeugt doch von Kleingeistigkeit von verzehrter ansicht und Realitätsfremd..

    Haben sie ja in der Geschichte auch oft genug getan.. und man hat ihnen ihre Kulter verwehrt, die Sprache (Türkei) man hat ein 30mio Volk nicht ernst genommen, ihnen ihren eigenen Boden unter den Füssen weggerissen, die von ihnen gewünschte Autonomie unter den jeweiligen Ländern nie zugesprochen.. noch nicht mal im Grundgesetzt verankert.. zu nicht gezählt hat man sie..

    Syrien hat es ganz einfach verpasst, die Karte der Amis zu nichte zu machen und den Kurden zusprüche zu erteilen..
    und somit nehmem die Kurden das Angebot gerne an, mit hilfe des Teufels ihr Land zu Unabhängigkeit zu führen.. ob es klappt oder nicht, wird die Zeit zeigen.. aber es wird sehr Blutig.. für ALLE..

    und schon wieder schaffen die Amis neue tatsachen..

    Versteht ihr was ich meinte mit der Unvorhersehbaren Strategie der Amis.. vorallem die Zukunftsmusik.. seht ihr, die Amis haben für die Nächsten 10Jahre ein vllt noch Blutigeren Bürgerkrieg angezettelt.. klappt aber nur, weil sie alle im Nahen Osten Blind vor Religion, Ideologie sind und in ihrer Vergangenheit festsitzen und einfach nicht vorankommen..sie können die Zeit nicht lesen, die Feudalistischen Regimes, im Nahen Osten, wollen von ihrer Macht nichts Preis geben..

    Die Leidenden sind imme die Völker, die widerum sind so Blind vor Glauben, das sie lieber 5mal am Tag beten als sich mit ihrer Situation auseinander zu setzen und vllt was daran ändern könnten.. zumindest versuchen..

    Und kommt mir jetzt nicht mit, die Kurden sind bla bla der Amis.. und dies und das.. den Kurden gehts nicht um die Amis.. genau so wenig um die Russen.. ihnen gehts um Gleichberechtigung, Autonomie, Kultur,Sprache.. und wenn da die Amis (ganz klar aus eigeninteresse) sie mit Waffen „unterstützen“nehmen sie es eben an.. Es war die Aufgabe des Regimes die Kurden für sich zu Gewinnen.. man hätte drauf kommen können, das die Amis versuchen, die Kurden gegen sie aufzubringen.. was die PYD ya Anfangs und bis vor kurzem noch strickt abgelehnt hatte. Jetzt hat man einfach die führung der Kurden gewechselt, die Sozislisten entfernt und mit Nationalisten/Religiösen Fanatikern ersetzt, wie sie in den jeweiligen Staaten auch in der führung sitzen, und zack gehts in die nächste Runde..

    Bitte unterstellt mir jetzt nichts, ohne den Inhalt verstanden zu haben..

    1. Tyln

      Ich verstehe schon, warum die Kurden ihre Waffen nicht abgeben wollen.

      Allerdings glaube ich nicht, dass der sich daraus ergebende „Kampf bis zum Ende“ der Kurden für alle sehr blutig wird. Die Einzigen, die unter der unfreiwilligen Entwaffnung der Kurden schrecklich leiden werden, werden die Kurden selbst sein.

      Die kurdische Entität in Afrin wird in ein paar Wochen Geschichte sein, beendet mit einer totalen Niederlage der YPG. Das hätten die Leute in Afrin anders haben können, aber sie wollten das eben partout nicht. Da kann man nichts machen. Und wenn Afrin beendet ist, wird es weitergehen, Manbij, Ain Al Arab, Ras al Ain, Raqqa, Qamishli, Haskah und so fort, bis nach etwa einem Jahr nichts mehr von der YPG übrig ist.

      Ich gebe die Hoffnung zwar noch nicht ganz auf, dass die YPG sich währenddessen irgendwann doch noch freiwillig entwaffnen lässt und dadurch weiteres Blutvergießen und ihre totale Niederlage verhindert, aber optimistisch bin ich diesbezüglich nicht. Da kann man wohl nichts machen.

      1. Ich habe auch die Hoffnung, das sie sich mit der SAA enigen. Und irgendwie auch ein gutes gefühl, das sie insgeheime absprachen schon haben.. nur es noch nicht in die Realität umgesetzt haben. Die NDF könnte vllt ein hinweis sein..

        Zu deiner Militär Analyse auf dem Schlachtfeld,gibt es nicht hinzuzufügen. Da sieht es im moment schwer danach aus, das sie zermürbt und vernichted werden.

        Nur darf man sich noch nicht überzeugt davon zeigen, das die Kurden verlieren werden. Sie werden auch ihren Pläne haben, sich in eine bessere Situation zu bringen..

        Anfänger sind die Kurden insbesondere die PKK ja keinesfalls.. erfahrene und sehr gute GerillaKämpfer.. sie können so einigen Staaten kopfmscherzen bereiten.. man darf die Power nicht unterschätzen.
        Es ist nicht so, das ich mir das als Kurde wünsche.. nur sollte man versuchen, die Kurden zu verstehen..
        Okay, den zusammenfall der Türkei wünsch ich mir schon

        Kurdische Kämpfer vor ort berichten, das in den letzten 24std 125 Soldaten & Jihadisten elimiert wurden sind.. was durchaus möglich ist.

        Danke für deine Geduld mit mir

      2. Tyln

        Ich halte das im Wesentlichen für eine willkürlich anmutende Aneinanderreihung von falschen Tatsachenbehauptungen und Geschichtsfälschungen. Da stimmt praktisch in keinem Satz etwas.

        Schon die Idee, dass es dem Westen beim Krieg gegen Syrien um die Eroberung des syrischen Marktes ginge, ist absurd. Syrien mit seinen etwa 90 Mrd USD BIP war schon vor dem Krieg kein besonders lohnender Markt. Zum Vergleich: der chinesische Markt ist etwa 12.000 Mrd USD BIP schwer, und selbst der durch Ölpreisverfall und Sanktionen geschwächte russische Markt ist noch 15 mal größer als der syrische es vor dem Krieg war. Lediglich für die Türkei hat Syrien als Markt eine gewisse Bedeutung, wobei Syrien auch im Fall der Türkei als Transitland in die reicheren GCC-Staaten wichtiger ist als als syrischer Markt an sich.

        Zur Geschichte des Krieges, angefangen bei dem von Obama mit PSD-11 angeordneten „arabischen Frühling“ über die False-Flag-CW-Angriffe und ISIS bis hin zur entscheidenden Rolle des Iran beim Zurückschlagen des Terrorangriffskriegs, ist in dieser Analyse so ziemlich alles total verdreht. Dazu kommt dann noch die falsche Behauptung, Irak sei ein „amerikanischer Bundesgenosse“ wo Irak tatsächlich viel enger mit Iran als mit den USA verbündet ist. Völlig ausgeblendet wird der inneramerikanische Zwist um die Syrenstrategie, die sich etwa im Zwist zwischen Obama und dem von der Israel-Lobby dominierten Kongress oder Trump und den zionistisch dominierten Medien äußert.

        Die Idee, dass die USA und die Türkei sich nun zusammentun, um Assad zu stürzen, damit die Türkei den syrischen Markt erschießen kann, hat schon etwas absurdes an sich, denn auf dem syrischen Markt war die Türkei vor dem Krieg gut präsent und den Krieg zum Sturz von Assad haben sie gerade verloren. Sie haben schließlich nicht nur ihre Proxy-Truppen in Aleppo verloren, sondern sind geraade dabei, sie auch im Raum Damaskus zu verlieren. Die Position von Assad ist sicher, das wissen wohl die USA als auch die Türkei.

    2. Tyln (Taylan):

      Du redest zu viel drumherum. Ein Volk, dass noch nicht mal Toiletten aufbauen kann, aber dafür mit AK 47 umgehen kann, hat nichts Besseres verdient als Staatenlos zu sein.

      Du träumst zu viel. Bald ist Afrin erledigt und dann redest Du von Kurdistan und Kirkuk hast Du auch vergessen. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass Du die Gegenwart nicht richtig wahrnimmst.

      Kurden Kurden Kurden.. Ich kann es nicht mehr hören. Ein Volk der morgens bis abends am Weinen ist. Ja man, ich kenne euch. Ihr seit nur am Weinen.

      1. Du nimmst es aber Persönlich.. Wooow Du bist so durchleuchtet, das du sogar mein Namen ausgeschrieben hast … Bist höchstwahrscheinlich Türke.. und wenn nicht, dann genau so *** wie die EroganFans

        Lass mich in Ruhe mit deiner *** art und weise…

      2. Tyln (Taylan) :

        Allein, dass ich deinen Namen entschlüsselt habe, zeigt doch, wie sehr ich euch respektiere, liebe und kenne.

        Ich bin auch nicht sicher, ob Du ein Kurde bist. Denn während der osmanischen Zeit wurden auch viele Türken zu Kurden assimiliert.
        Deswegen sind wir so oder so Brüder. Ob Du es willst oder nicht.

        Ich lass Dich doch in Ruhe. Nur, Du redest zu viel drumherum.

        Ich bin absolut kein Erdogan-Fan. Eher bin ich ein Fan von Deutschland. Nicht umsonst bin ich hier geboren. Grüße

      3. Dieser eine Satz: Wir sind Brüder so oder so. Ob du willst oder nicht.

        Ist ehrlich gesagt gut angekommen..
        Das stimmt wohl

        Es ist meine frustation über das untätige Volk in der Türkei, was sogar ein pakt mit dem Teufel in meinen Augen legitimiert. Mir ist es durchaus klar das es falsch ist.

        Aber wer nicht hören will muss halt spühren.

    3. Tyln,

      Feudalistsische Regime? Dazu zählt Syrien ganz sicher nicht. Die Kurden hatten in Syrien nichts auszustehen. Deshalb ist ihr Bündnis mit den Amerikanern umso hinterhältiger und bitterer für Syrien.

      „.. man hätte drauf kommen können, das die Amis versuchen, die Kurden gegen sie aufzubringen.. “

      Das zeugt nicht gerade von ehrenhaftem Verhalten und Standhaftigkeit und Charakter, dass sich die Kurden nach allen Seiten die Türchen aufhalten und mal schauen, wer am meisten bietet. Die Kurden haben leider die Hand des Teufels gewählt.

      Russland hat den Kurden grosszügige Angebote in Absprache mit der syrischen Regierung gemacht, die Kurden haben ein Verbindungsbüro in Moskau und bereits vor über einem Jahr gab es einen Vermittlungsversuch Russlands zwischen den zahlreichen kurdischen Gruppierungen in Hmeimin. Da zeigte sich auch wieder die Uneinigkeit unter den Kurden, denn Mitgliedsparteien des kurdischen Nationalrats haben sich geweigert teilzunehmen, weil sie sich nicht auf dem von der syrischen Regierung kontrolliertem Territorium treffen wollten. Es gibt da also eine wahrscheinlich auch von Aussen zusätzlich manipulierte Feindseligkeit gegenüber dem syrischen Staat.

      Viele kurdische Vertreter, ich sage nicht alle, haben die Hilfe und Angebote Russlands und der syrischen Regierung ausgeschlagen, weil sie ganz klar hofften, dass die andere Seite, Amis und Israelis, ein besseres Angebot machen werden. Ein kurdischer Staat und nicht „nur eine Teilautonomie.

      Im Irak haben die Kurden bereits verloren, was sie hatten, denn sie haben von Anfang an falsch gespielt und ihre Autonomie ausgenutzt, um sich am irakischen Staat und dem irakischen Volk vorbei zu bereichern.

      Die Amerikaner versprechen das Blaue vom Himmel, wenn es nur ihren Zielen dient und denen ihres zionistischen Zöglings.

      Die Türkei spielte natürlich ein mieses Spiel, wenn man daran denkt, dass die Zusammenarbeit mit den Kurden im Irak durchaus fruchtbar war, da sie im beiderseitigen Interesse und vor allem auch gegen den wachsenden Einfluss des Iran gerichtet war. Aber die Dinge haben sich komplett gewandelt und jetzt wird die Türkei wahrscheinlich sogar im Mai, nach den Parlamentswahlen im Irak, mit der irakischen Regierung gegen die Kurden im Nordirak vorgehen.

      Wenn Du sagst….: “ kommt mir jetzt nicht mit, die Kurden sind bla bla der Amis.. und dies und das.. den Kurden gehts nicht um die Amis.. genau so wenig um die Russen.. ihnen gehts um Gleichberechtigung, Autonomie, Kultur,Sprache.. und wenn da die Amis (ganz klar aus eigeninteresse) sie mit Waffen „unterstützen“nehmen sie es eben an.. “

      …dann möchte ich darauf hinweisen, dass nicht alle Mittel recht sind, um seine Ziele zu erreichen.

      Im Übrigen finde ich es sehr überheblich, die Teilnehmer dieses Forums als ahnungslose, leichtgläubige Naivlinge hinzustellen. Das Parteibuch liefert Spitzenanalysen und die Foristen bemühen sich hier seit Jahren Informationen zusammenzutragen, die helfen, die Ereignisse zu deuten und möglichen Szenarien vorauszusagen.

      Du möchtest sicher beitragen, dass wir die Motive der Kurden besser verstehen. Mich würde interessieren, ob die Kurden ihren Plan von einem kurdischen Superstaat zu Ende gedacht haben. Wer denkt, auf der Basis von Krieg und Diebstahl einen gesunden Staat mit freundlich gesinnten Nachbarn aufbauen zu können, ist skrupellos oder naiv.

      1. Es gibt einen wesentlichen Unterschied zwischen den Kurden und allen anderen.
        Die Kurden glauben, dass es ein Grund und Menschenrecht sei, das sie einen
        eigenen Staat bekommen.
        Alle anderen betroffenen Länder sehen das anders und die Kurden empfinden das als großes Unrecht. Und sie lassen sich immer wieder von falschen
        Freunden benutzen, die sie angeblich bei Ihrem großen Ziel unterstützen
        sie aber in Wirklichkeit nur ausnutzen wollen.
        Und irgendwie verstehen sie das immer wieder nicht, weil sie sich im Recht fühlen.
        Aber es gibt kein Menschenrecht auf einen eigenen Staat,
        hat es auch niemals gegeben.

      2. Demeter,

        Erst einmal aufrichtigen Dank, für diese korrekte art und weise, seine gedanken zu beschreiben. Das nehm ich mit sehr viel Respekt entgegen.. denn dir und dem PB hör ich gern zu und bin auch bereit zu lernen. Klar kann es sein, das ich falsch liege. Zumal dein Info korrekt ist.

        Russland hat der PYD ein Verbindungsbüro eröffnet. Sie haben Salih Muslim (Ex Parteiführer der PYD) sogar in ihrem Parlamet eine rede halten lassen. Mir ist durchaus klar, das Russland und Syrien ihnen Angebote gemacht haben, anfang des Krieges hat die SAA die YPG sogar tatkräftig unterstützt. Und ich hoffe nach wie vor, das sie sich noch richtig entscheidet werden.

        Zu den Kurdenführern der Iraker, also dem Barzaniclan kann ich nichts gutes sagen.. das sind Verräter weswegen die Kurden auch immer wieder unter sich zerstritten sind.
        Die Peshmerga hat gemeinsame sache (Shingal) mit dem IS gemacht, also, was kann man von diesen „Menschen“ noch erwarten. Also ich, nichts ! Das sind rückratslose Diener der Zios..

        Der YPG kann ich dies noch nicht zutrauen. Und das wäre Personlich gesehen eine enttäuschung. Politisch gesehen, kann ich es ihnen nicht übel nehmen, Unabhängigkeit anzustreben, immerhin 30mio.

        Zur Türkei kann ich soviel sagen, das sie an dem ganzen ehlend im Nahen Osten ist und bekämpft werden muss. Sie haben nunmal die besseren karten als die Kurden. Sie haben den Russen oder Amis bessere Angebote gemacht. Erdogan verkauft das ganze Land an diese Mächte, deswegen auch dieses wegschauen.

        Das mit ahnungslos war keinesweg auf das PB bezogen. Ganz im gegenteil, wie du schon erwähnt hast. Das Qualitativ beste forum.. bin selber seit 6Jahren überzeugter leser.. es war lediglich auf die, die auf ein Niveau kommentieren das sehr Persönlich ist.. das Denunzieren von Personen/Meinungen ist nach wie vor ahnungslos in meinen Augen.

        Ich muss hoffentlich nicht erwähnen, das ich die gemeint habe, die mir „geantwortet“ haben.

        Ich wünsch dir noch eine Gute Nacht

        Hochachtungsvoll
        Tyln

        Ich muss noch erwähnen, das ich die Hoffnung habe, das sich die Amis und Syriesche Regierung über die YPG kontakt halten.. zwar unmöglich und nur ein Traum.. aber in diesem Krieg ist nichts mehr unmöglich.. (nicht ganz so ernst gemeint)

      3. Tyln

        Es gibt Kontakte und Absprachen zwischen den USA und Russland in Bezug auf Syrien. Für diese Kontakte, die offiziell dazu dienen, den Kampf auf ISIS und Al Kaida zu fokussieren anstatt sich gegenseitig zu bekämpfen gibt es sogar extra ein Abkommen, das sich Dekonfliktierungsabkommen nennt. Von Russland wird dabei erwartet, dass Russland seinerseits dazu Kontakt mit Damaskus hält, von den USA, dass sie Kontakt mit den SDF (YPG) halten. Weiterhin sieht es so aus, dass Russland und die USA es begrüßen, wenn es Kontakte zwischen syrischer Armee und SDF gibt, die Konflikte untereinander verhindern, wodurch dazu beigetragen werden soll, dass der Kampf aller Parteien auf ISIS und Al Kaida fokussiert wird.

    4. Zitat Tyln:
      „Syrien hat es ganz einfach verpasst, die Karte der Amis zu nichte zu machen und den Kurden zusprüche zu erteilen..“

      Was für „zusprüche“ sollen das den sein? Abtretung von Territorium (womöglich auch Gebiete in denen niemals Kurden lebten) und etnische Säuberung. So ein Angebot bekommt Assad auch von der Türkei.

      Mit einer Föderation neuer Verfassung oder neuen Gesetzen geben sich die Kurden in Syrien ja nicht zufrieden.

      1. Die Förderation Dirk, von der du schreibst, war Anfangs genau das, was die Kurden (in der PKK) wollten.. da gibt es so viele Berichte von den Kämpfern.. aber irgendwas ist passiert und die YPG (nicht die PKK)
        sind abgesprungen.. stimmen in der PKK wollen selbst die Türkei nicht aufteilen, so wie die hirnlosen Faschisten es seit 30Jahren behaupten, um ihre kettenhunde halt am leben zu halten.

        Zumal die YPG wegen ihrer säuberungsaktion von vielen fraktionen der PKK Kurden aufs härteste verurteilt wurde..

        Ich versuche auch nur zu verstehen was da vor sich geht. Dafür sollte man versuchen emphatie aufzubauen.. ohne enphatie kann keiner keinen verstehen. Das macht uns Menschen aus. Und so verhindert man Kriege..

        Hochachtungsvoll
        Taylan

  6. ***
    Hassan Ridha @sayed_ridha 16 Min.Vor 16 Minuten

    According to Ridha al-Basha, YPG have handed control of Tell Rifaat, Menagh and other villages to NDF

    ***

    Na immerhin.
    Es gab ja schon länger den „rotgelben“ Streifen, um „Euphrat Shield“davon abzuhalten,

    Den jetzt um Menagh zu erweitern, klingt doch sehr sinnvoll.

    Also etwas Verstand bei den Kurden eingekehrt?

    Oder folgt gar noch ein Deal mit Afrin?

    1. andreas

      @SyriaWar2 berichtet von noch mehr von der YPG an die NDF übergebenen oder zu übergebenden Orten nahe Nubl und Zahraa, zeigt sich aber skeptisch, dass das noch zu halten sein wird:

      Schauen wir mal, was sich davon bestätigt und was davon haltbar sein wird.

      Bei Qadam südlich von Damaskus sollen übrigens gerade grüne Busse vorfahren:

    2. An NDF übergeben nicht an SAA. Erdogan darf NDF jagen. Paar lokale Soldaten haben Initiative übernommen. Ich befürchte, dass sie sehr bald das bereuen werden.

      1. Da kommt es eher auf die Fahne als auf die Kampfkraft an, hoffen sie, wenn es eine lokale Aktion war.

        Woher weißt du das?

        Für de Deal mit den Türken braucht es eine Entmachtung der YPG, der Rest ist weitgehend egal, also muss man da keine starken Truppen hinschicken.

        Und wenn man kämpfen will, dann würde man wohl zuerst die Luftabwehr in Gang setzen.

  7. Wir sollten uns nicht so viel Gedanken über die Kurden an sich machen über ihre Mentalität und ähnliches und uns auf diese Art und Weise eine Erklärung zusammenbasteln warum diese sturen Leute einfach nicht bereit sind mit ihrem natürlichen Verbündeten zusammen zu agieren und stattdessen Syrien verraten. ich denke das die Bevölkerung schon bereit wäre das richtige zu tun aber die YPG scheint mir bereits derart unterwandert zu sein das man ihr keine eigenständigen Entscheidungen mehr zutrauen kann. Sie befolgt befehle der CIA und anderer westlicher Geheimdienste. So einfach ist das. Was sollen unter diesen Umständen Kräfte tuen, die das nicht wollen. Wie die CIA mit solchen Leuten umgeht ist allgemein bekannt.

    1. Genau, sachlich bleiben.
      Da stimmt irgendwas nicht.. aber achtet mal, wer hat ein keil zwischen die Türkei und USA ( Die Schutzherren der Türkei) getrieben ?

      Wer hat in den vergangen 7 Jahren,nicht ein einzigen Schuss auf die SAA abgefeuert umgekehrt genau so ?!

      Das ist so durcheinander.. mich würde es nicht Wundern, wenn die YPG insgehem mit der SAA in kontakt ist.. über Agenten des Geheimdienstes Syriens.

      1. Tyln

        Zur Zeit von Obama war es in den USA so, dass Obama einen scharfen politischen Konflikt mit Israel hatte, bei dem Israels Regierungschef Netanjahu über Einmischungen in die US-Politik versucht hat, Obama kaltzustellen. Der US-Kongress und die wesentlichen US-Medien waren dabei ziemlich regelmäßig an der Seite von Netanjahu, das US-Militär hingegen an der Seite von Obama, jedenfalls in seiner zweiten Amtszeit. Besonders deutlich sichtbar geworden ist der Konflikt zwischen Obama und Netanjahu beim Nukleardeal mit dem Iran.

        „Überraschungswahlsieger“ Trump scheint hingegen sehr freundschaftliche Beziehungen zu Netanjahu zu haben. Doch Trump hat praktisch alle führenden, von Obama ernannten, Militärs im Amt belassen, und Trump zankt sich heftig mit vielen der Massenmedien, die Netanjahu gegen Obama unterstützt haben. Aus meiner Sicht sieht es so aus, dass der Konflikt zwischen der US-Präsidentschaft und Israel weitergeht wie bei Obama, und sich nur die Optik geändert hat.

        So wie ich es sehe, gibt es in den USA nach wie vor einen gewaltigen Machtkampf zwischen US-Militär und Israel. Praktisch alles, was Israel in letzter Zeit in der Region anzettelt hat, geht schief. Und beinahe jeder, der mit Israel im Bunde ist, bekommt auf die Nase. Wenn ich richtig liege, war das US-Militär unter Obama eine treibende Kraft dabei und unter Trump ist es das noch. Die Motivlage für das US-Militär würde ich darin sehen, dass das US-Militär das eigene Land, die USA, vom israelischen Joch befreien will. Dafür ist das US-Militär ohne mit der Wimper zu zucken bereit, Verbündete ans Messer zu liefern, die mit Israel gemeinsame Sache zu machen, und vermutlich sogar bereit, das gesamte US-Empire zu zerschlagen.

        Als eine wesentliche treibende Kraft hinter den augenscheinlich schlechten Beziehungen zwischen den USA und der Türkei sehe ich das US-Militär, das das macht, um die Türkei dem Einfluss Israels zu entziehen. Die gleiche Geschichte ist es mit den Kurden, egal ob in Syrien und Irak: sind sie eine Gegenkraft gegen Israel werden sie unterstützt, stellen sie sich jedoch an die Seite von Israel, werden sie gecrasht wie Barzani. Das Kalkül des US-Militärs dahinter ist meiner Meinung nach, dass Jeder, der mit israel gemeinsame Sache macht, das Pech an den Füßen kleben haben soll, damit die Leute begreifen, dass in den USA nicht Israel, sondern der Oberbefehlshaber über das Militär (also der US-Präsident) die Hosen an hat.

        Das ist „natürlich“ nur eine „wilde Theorie“ von mir, aber mit dieser Theorie lassen sich beinahe alle „seltsamen“ Ereignisse der letzten Jahre in Nahost und weit darüber hinaus recht schlüssig erklären. Gegenwärtig scheint mir die Aufgabe angegangen zu werden, der YPG deutlich zu machen, dass sie an der Seite von USA und Israel zu den Verlierern gehören werden, und, wenn sie gewinnen wollen, sie auf die Seite der Achse des Widerstandes gehen müssen.

      2. Parteibuch

        „Das ist „natürlich“ nur eine „wilde Theorie“ von mir…“

        Ich finde das ist eine verdammt gute Theorie. Wenn das nicht so ist, wird meine Theorie zu Trump und die anfängliche Euphorie über seinen Wahlsieg, die schon arg gelitten hat, entgültig zusammenbrechen.

      3. Du bist tiefer im Detail und kannst es besser beuurteilen aber den eindruck habe ich auch. Man versucht Israel zu Isolieren. Zb haben viele die Aktion von Trump, die Botschaft zu verlegen als eine offene Provokation angesehen.
        Nur war dieser erlass bis jetzt jedem US Präsidenten möglich, aber keiner hat dies getan. Ihnen war klar, das sie damit die ganze Arabische Welt gegen die USA und Hauptsächlich gegen Israel aufbringen würden. Doch Trump tat dies, um Israel vor Tatsachen zu stellen worum sich Israel immer gedrückt hat.

        Mir kommt es zwischenzeitlich aber so vor, da häufen sich auch die Anzeichen, das man jetzt die BRD zum neuen Rudelführer des Westens aufbaut und die USA sich immer weiter zurückziehen.
        Und Deutschland wird Israel nicht alleine lassen. Das würde der CIA sehr gut gefallen zumal ihr 100Jähriges Ziel darin besteht, ein büdniss Europas mit Russland zu verhindern. Da Deutschland die ganze EU dank der US Banken auch einsacken konnte, macht es durchaus Sinn und die EU muss folgen.

        Ja, es sieht danach aus, das sich die USA gegen ihr Empire stellt. Das Zentrum des Westens verlegt sich somit von New York nach Frankfurt..
        Von der USA nach Europa !

        Da gab es vor paar Jahren sogar einen „kleinen“ aufstand (meuterei) in der US Army, gegen den einsatz in Syrien, als eine Bodenoperation signalisiert wurde.. Das sind alles sehr gute zeichen, die durchaus berechtigt sind.

        Nur zur Türkei bin ich da nicht so Optimistisch. Da kommt es mir eher so vor, das sie mit den Israelis besser klar kommen.. sie beide haben ein großes Interesse an der entmachtung Assads. Und sie beide Arbeiten blendent mit dem Barzaniclan zusammen. Ich glaub dieses Büdniss wird in eigene Schwierigkeiten gesteckt, damit der Friedendprozess vollzogen werden kann. Denn die Türken/Israel/BRD stiften andauerend unruhen in Syrien .. mal die Israelische Luftwaffe dann die Türkische Armee dann kommt Deutschland hervorgeschossen und Bewaffnet schön weiter.

        Global:
        USA/Russland/China (Staatlich geführt) vs Türkei/Israel/Europa (Geheimdienstlich geführt) ? Und die Kurden zwischendrin.. (ich mag es eigtl nicht, Politisches so banal auszudrücken) aber zur verständigung ist es besser..

        Regional ist es dann etwas komplizierter..

  8. wenn Erdogan die NDF in diesen Gebieten angreift, dann stehen der Iran und RU auf dem Plan – hoffe ich jedenfalls – Sonst wäre das Astana Format kaputt.
    Die Übergabe an die NDF ist genau der richtige Schritt. von den NDF kann dann
    die Übergabe an die SAA erfolgen oder eine Zusammenarbeit.

    Es wird berichtet, die Bevölkerung flieht von Afrin ri. Süden. Ist dieses Gebiet
    sicher ? das gehört ja nicht zu den an die NDF übergebenen Gebieten.

  9. Ich habe mich bisher immer zur kurdischen Sache mit Statements zurückgehalten aber jetzt muss es mal raus. Wer von Euch glaubte denn allen Ernstes, dass die Amis, also der imperialistische Hegemon überhaupt, eine marxistische Miliz dauerhaft unterstützen würden? Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen. Es ist wirklich nicht sehr klug von den Kurden gewesen, sich auf die Amerikaner zu verlassen. Sie hätten es wissen können und sich besser Partner aus der Region suchen sollen. Schade finde ich das alles trotzdem, denn ich hatte immer eine gewisse Sympathie für die YPG…

    1. @tllyn “ irgendetwas ist da passiert und die YPG sind abgesprungen “

      “ zumal die YPG von der PKK wegen ihrer Säuberungsaktion kritisiert wurde.“

      Ich habe auch den Eindruck, die YPG ist nicht mehr dieselbe wie noch vor einem Jahr, als noch gemeinsam mit der SAA der IS bekämpft und zurückgedrängt wurde.

      Ist die YPG Führung seitdem ausgetauscht worden. Was war das für eine Säuberungsaktion, von der du schreibst ?

  10. Hallo Leute,
    da Kurden hier so thematisiert werden,
    meine Wahrnehmung dazu.
    Die „Nordallianz“-Kurden unter Barzani im Irak, haben sich als Verräter des eigenen Landes und Volkes entpuppt. Zum einen haben die Peschmerga – ohne Vorwarnung, die am Sinjar ansässige Ur-Kurdische Religionsgruppierung (Yeziden), dem IS überlassen (ausgeliefert). Ausserdem haben sie Mossul über ihre Kontakte, an den IS ausgeliefert und somit den Irakern entrissen, um ihn später zu erobern und versucht als „kurdisch“ zu deklarieren. Den Yeziden am Sinjar kamen nur YPG-nahe Gruppierungen zur Hilfe. Das trug zum guten Image der YPG bei. Das floss in den SDF ein. Südlich von Raqqa sind nun aber fast keine Kurden mehr in der SDF präsent, sondern größtenteils Terror- und IS-Überläufer. Und das sollte die YPG kundtun, denn irgendwie legitimiert das kurdische Image der SDF, den westlichen Terrorunterstützern, das östliche Euphratufer zu okkupieren.

  11. Ich vermute, das da ein ganz großer Schachzug kommen könnte. Das macht alles nämlich kein sinn mehr.. die YPG sorgt für unruhe in reihen der Westlich Verbündeten.. so kommts mir zumind vor.

    1. „YPG sorgt für unruhe in reihen der Westlich Verbündeten“ das riecht eher nach Größenwahn! Der westlichen Allianz sind die Kurden sch*ßegal und einen Kurdenstaat wollen die auch nicht!

      Die YPG(und andere Gruppen mit komischen Abkürzungen) hat sich durch das Anbändeln mit den Amis total unglaubwürdig gemacht. Östlich des Euphrat haben kurdische Einheiten und lokale arabische Klanmilitia ISIS-Splittergruppen aufgesaugt, um mit den Amis die SAA zu blocken. Dort war nie Kurdengebiet!

  12. @einparteibuch: „Ich halte das im Wesentlichen für eine willkürlich anmutende Aneinanderreihung von falschen Tatsachenbehauptungen und Geschichtsfälschungen. Da stimmt praktisch in keinem Satz etwas.“
    Aha, interessant. Alleppo war nicht die Zentrale und Drehscheibe der westlichen Rebellen? Die FSA wurde nicht vom Westen unterstützt? Es gab auch keinen Luftkrieg über Syrien vonseiten der Türkei? Es hat kein Giftgasangriff stattgefunden und es gab auch keine Zustimmung der syrischen Regierung zur Untersuchung? Es gab auch keine Drohung von seiten der Amis wg. des Giftgases und Assad hat auch keiner Vernichtung zugestimmt? usw usf.
    Ich könnte die Liste um einiges verlängern, um die Behauptung der „falschen Tatsachenbehauptungen“ in Zweifel zu ziehen. Nur stellt sich mir die Frage, woher der Verfasser so sicher ist, dass seine Interpretation der Vorgänge so absolut richtig ist, wie er sich hier den Anschein gibt? Woher hat er denn seine Informationen? Sind die aus erster Quelle, d.h. von Obama, Putin, Assad, Trump, den Militärs, die in in der Ebene unter den Politikern die Vorgänge in Syrien beeinflusseen? Ich glaube nicht, dass die Herrscher der Welt den Verfasser in nächtlichen Telefonaten in ihre Überlegungen, Planungen und Vorhaben einweihen. Ich vermute mal, dass dem VErfasser mehr oder weniger dieselben Quellen zur Verfügung stehen wie mir. Woher kann er sich dann so sicher sein, dass seine Interpretation der Geschehnisse so absolutistisch richtig sind, wie er sie hier zu verkaufen sucht. Denn er genau so wie ich sind auf VERMUTUNGEN angewiesen, die wir aus den Vorgängen ziehen und die sich in der WIRKLICHKEIT erst einmal als richtig beweisen müssen. Mein lieber Verfasser, Sie spekulieren genau so wie ich. Auch SIE haben nicht die Weisheit gepachtet. Also seien Sie etwas bescheidener mit Anwürfen gegen andere, die genauso wie Sie versuchen, Licht in die Dunkelheit der Vorgänge zu bringen.

    1. Rüdiger

      Theoretisch mögen wir ähnliche Quellen verwenden, obgleich wir sicherlich auch über nicht-öffentliche Informationen aus dem Bekanntenkreis verfügen, die sich selbstverständlich unterscheiden. Deine Meinungsäußerungen wie dass sich nun die Anzeichen mehren, dass der Westen sich noch lange nicht geschlagen gibt, oder dass die Wende im Krieg mit der Stationierung russischer Fliegerkräfte in Syrien kam, möchte ich auch gar nicht kritisieren. Ich sehe das anders, aber das ist eben auch nur eine Meinung. Nur zahlreiche deiner Aussagen erwecken bei mir eben den Eindruck, dass du dich nicht sonderlich viel mit Syrien beschäftigt hast.

      Unglaublich vieles in deinem Artikel ist einfach großer Blödsinn. Ich habe ja oben in meiner Kritik schon einiges grob aufgezählt. Lass mich mal ein bisschen weiter machen. Du schreibst etwa ziemlich am Anfang:

      „Aus dem ursprünglich innersyrischen, nicht militärisch ausgetragenen Konflikt zwischen der Regierung und Teilen der Landbevölkerung und des städtischen Kleingewerbes, die die Verlierer der wirtschaftlichen Öffnung des Landes gegenüber der Türkei waren, war durch die Einflussnahme des Westens ein bewaffneter Konflikt geworden.“

      Da kann ich nur sagen: das stimmt nicht. Dieser Krieg war von Anfang an ein bewaffneter, und er war vom Westen von langer Hand geplant worden. Das MEPI-Programm zum Schüren von Protest lief schon unter George W. Bush an, hatte klandestine Elemente und schon vor den ersten Demonstrationen in Syrien wurden Terrorgruppen gegründet und Waffen nach Syrien geschmuggelt. Gegner der Regierung in dem Konflikt waren auch nicht „Teile der Landbevölkerung und des städtischen Kleingewerbes,“ sondern von Anfang an wahhabitische Terroristen und andere Söldner der Weststaaten, Israel und GCC, die mit allerlei Terror, False-Flag-Terror und inszenierten Massakern Stimmung gegen die syrische Regierung gemacht haben.

      Zu deinem nächsten Satz:

      „Zentrum und Drehscheibe der militärischen Unterstützung der prowestlichen Rebellen war Aleppo.“

      Auch das stimmt nicht. „Hauptstadt der Revolution“ – wie es von westlichen Medien genannt wurde, war zunächst mal Homs. Dorthin gab es Nachschublinien aus dem von saudisch-israelischen Handlangern kontrollierten nördlichen Teil des Libanon, über den jede Menge Waffen und Söldner nach Homs geschmuggelt wurden, bis die syrische Armee und Hisbollah dem ein Ende bereiteten, und aus Homs stammten auch wesentliche Clanführer, die vor Hafez al Assad wesentliche Macht in Syrien hatten, und die sich von Anfang an mit den USA und Israel zusammengetan haben, um sie wiederzubekommen. Aleppo war bis zur Invasion Mitte 2012 ausgesprochen ruhig. Viel schwieriger war die Lage in Idlib, am Euphrat und in Duma in Ost-Ghouta, wo es schon lange zahlreiche wahhabitische Clans gibt und große Teile der Bevölkerung der Kalifatsidee anhingen.

      Weiter zu deinem nächsten Satz:

      „Mit dem Verlust dieser neben Damaskus größten Wirtschafts- und Handelsmetropole büßte die syrische Regierung auch zum Teil die Kontrolle über die Verbindungswege zur Türkei ein.“

      Aleppo stand nach der von der Türkei aus organisanisierten Invasion im Sommer 2012 zwar zum Jahreswechsel 2012/2013 ziemlich landunter und war auch vorübergehend von Damaskus abgeschnitten, aber Damaskus hatte Aleppo nie verloren. Es gab lediglich, wie in einigen anderen Städten auch, einige Stadtteile, die unter die Herrschaft von Söldnern, kriminellen Banden und Extremisten gefallen waren. Trotzdem hatte Syrien praktisch die ganze Zeit, außer in den wenigen Wochen, wo der Ort von der Türkei aus von Terroristen attackiert wurde, einen offenen Grenzübergang zur Türkei, nämlich den direkt an der Küste in Latakia. Dass der für den Handel nicht genutzt wurde, lag nicht am „Verlust von Aleppo,“ sondern daran, dass die Türkei die Beziehungen zu Syrien zum Zweck der Kriegsführung abgebrochen hatte und auch Syrien auf Waren- und Dienstleistungsimporte aus dem Aggressorstaat Türkei gern verzichtete.

      Weiter schreibst du:

      „Große Mengen an Hilfslieferungen (Material, Geld, Kämpfer) flossen aus der nahegelegenen Türkei an die bewaffnete Opposition, besonders die „Freie Syrischen Armee“ (FSA), zu Beginn des Krieges eine der stärksten Kampfgruppen der Anti-Assad-Koalition.“

      In Wirklichkeit gab es nie eine freie syrische Armee. Auch bezeichnete der Begriff „Freie Syrischen Armee“ nie eine Kampfgruppe, sondern er war immer eine irreführende Bezeichnung für ein ganzes Sammelsurium an unterschieldichen kriminellen und terroristischen Banden, die, von den sogenannten „Freunden Syriens“ mit Finanzmitteln und Waffen gepäppelt, sich gegenseitig genauso wie die syrische Armee bekampften und die Bevölkerung ausplünderten.

      Zwei Sätze später schreibst du:

      „Mit Zustimmung der syrischen Regierung wurde eine UN-Untersuchungskommission zu diesen Gifgas-Angriffen eingesetzt, die aber gerade nicht den Auftrag hatte, deren Urheber zu ermitteln.“

      Die UN-Untersuchungskommission zu Giftgasangriffen, die in Syrien ermittelte, als Terroristen die False-Flag-CW-Attacke in Ost-Ghouta im August 2013 durchführten, wurde nicht nur mit Zustimmung Syriens, sondern auf Antrag Syriens, und zwar gegen langen diplomatischen Widerstand durch Britannien und Frankreich. Dass die Kommission nur Fakten finden sollte, und keine Schuldigen benennen, hatte Russland auf Wunsch Syriens durchgesetzt, weil bereits in den Jahren zuvor aufgefallen war, dass UNO-Untersuchungskommissionen von den USA und ihren Partnern erfolgreich dazu gebracht worden waren, der Beweislage widersprechende gegenteilige Schlussfolgerungen zu ziehen.

      Dein nächster Satz:

      „Zur Beruhigung der prowestlichen Rebellen stellte der Friedensnobelpreisträger Obama militärisches Vorgehen in Aussicht, wenn die syrische Regierung wieder die rote Linie Giftgaseinsatz überschreiten sollte.“

      In Wirklichkeit war es andersherum. Obama hatte im Sommer 2012 im Präsidentschaftswahlkampf seine Giftgas-Rote-Linie gezogen, bevor es irgendeinen Giftgaseinsatz in Syrien gab und erst danach, 2013, gingen die Giftgaseinsätze der Terroristen los. Obama hat diese False-Flag-Giftgas-Einsätze durch Terroristen dann zunächst als zu klein, um eine militärische Reaktion zu rechtfertigen, heruntergespielt, woraufhin die Terroristen dann im August 2013 eine etwas größere CW-False-Flag-Attacke in Ost-Ghouta gemacht haben.

      Weiter schreibst du:

      “ Von Russland politisch und argumentativ unter Druck gesetzt, bot der damalige US-Außenminister Kerry an, dass Assad den Militäreinsatz der USA nur vermeiden können, wenn er all seine Giftgasbestände vernichte. Womit aber Kerry nicht gerechnet hatte: Assad stimmte dieser Bedingung zu. Damit waren die USA Opfer ihrer eigenen Taktik geworden. Sie konnten sich nicht vorstellen, dass die Russen und Assad anders als sie selbst den ernsthaften Wunsch an der Beilegung des Konfliktes hatten. Unter UN-Aufsicht wurden alles Giftgas vernichtet und damit auch der Vorwand für einen amerikanischen Kriegseintritt. Die Folgen aber waren weitreichend.“

      In Wirklichkeit war es so, dass Russland schon lange vorher mit den USA Gespräche über die Vernichtung der syrischen Giftgasbestände geführt hatte, und Kerry vor seiner überraschenden Aussage ganz genau wusste, dass Russland und Syrien dem Vorschlag zustimmen würden. Ich würde diese Entscheidung von Obama, die syrische Regierung und Russland zum Partner bei der Vernichtung der syrischen Chemiewaffen zu machen, anstatt zu versuchen, die syrische Regierung zu stürzen, neben der Befreiung von Homs als eine wesentliche Wende im Krieg bezeichnen, aber das ist natürlich Ansichtssache.

      Und weiter schreibst du:

      „Große Teile der Rebellen, die bisher vom Westen gefördert, aber auch hingehalten worden waren, schlossen sich nun enttäuscht zum Islamischen Staat zusammen und verfolgten ihre eigenen Interessen und Ziele. Sie hatten erkannt, dass die USA sie genau so missbraucht und im Stich gelassen hatten wie einst die Mujaheddin in Afghanistan, die sie heute als Taliban bekämpften.“

      In Wirklichkeit war es so, dass die Organisation ISIS schon vor dem September 2013 vom Irak nach Syrien eingesickert war und in praktisch allen „Rebellenräten“ präsent war. Und die Leute von ISIS waren vergleichsweise beliebt in der Bevölkerung, etwa weil die Ideologen von ISIS sich im Gegensatz zu den eher säkularen und oft einfach nur kriminellen Kräften, die der Westen bevorzugte, in Gebieten ohne Regierungspräsenz darum kümmerten, dass die überbordernde Straßenkriminalität entschlossen bekämpft wurde und Dinge wie Strom- und Wasserversorgung funktionierten. Das hatte mit dem CW-False-Flag in Ost-Ghouta 2013 nichts zu tun. Im Januar 2014 haben dann aber die vom Westen bevorzugten unideologischen kriminellen Banden, organisiert durch westliche Dienste, einen Großangriff auf ISIS gestartet. Bei diesem Großangriff ist es ihnen in Westsyrien gelungen, die meisten ISIS-Mitglieder abzuschlachten. Andere konnten sich allerdings nach Ostsyrien zurückziehen, und haben sich dann in Raqqa mit den vom Westen direkt unterstützten, eher säkularen Kriminellen, eine heftig blutige Schlacht geliefert, die die ISIS-Leute genauso gewonnen haben, wie ihre anschließenden Schlachten den Euphrat entlang bis zur irakischen Grenze. Im Irak tobte zu jener Zeit bereits der von Saudi Arabien und Katar sowie der von Israel unterstützten kurdischen Autonomieregierung in Erbil unterstützte „Sunni-Aufstand“ – der die populäre Basis von ISIS war, womit ISIS in Syrien auch wieder eine Waffenversorgung hatte.

      Weiter schreibst du:

      „Der IS setzte aber nicht den Kampf gegen Assad fort, wofür er vom Westen ausgerüstet worden war. Assad hatte sich als zu starker Gegner erwiesen.“

      Natürlich hat ISIS weiter gegen die Regierungsseite gekämpft. Die syrische Armee hat den ganzen Euphrat lang dabei schwere Verluste erlitten.

      Und weiter schreibst du:

      „Die Kämpfer des IS zogen ohne nennenswerten Widerstand aus der Bevölkerung in Richtung Bagdad. Mossul fiel ihnen kampflos in die Hände.“

      Mossul wurde nicht von ISIS-Kämpfern aus Syrien eingenommen, sondern von den Kämpfern des „Sunni-Aufstandes“ im Irak, der in Mossul seine wichtigste populäre Basis hatte, und dessen Anführer im kurdischen Erbil – nur 80 Kilometer von Mossul entfernt – saßen. Kampflos fiel Mossul dem Sunni-Aufstand in die Hände, weil von den USA in die irakische Armee eingepflanzte kurdische Kommandeure ihren Soldaten den Befehl zur individuellen Flucht gaben, bevor sie sich auch selbst nach Erbil absetzten.

      Und hier schreibst du dann:

      „Aber unter diesen Umständen konnten die USA den Krieg gegen Assad nicht fortsetzen. Es fehlten ihnen dazu die Bodentruppen, die nun als IS vor den Toren Bagdads standen.“

      Nein, die Leute, die vor den Toren Bagdads standen, waren zumeist Iraker und hatten zumeist ziemlich wenig mit denen zu tun, die als Bodentruppen der USA in Syrien gegen die dortige Regierung kämpften. Wenn überhaupt, dann war es genau umgekehrt. Von der bei der Einnahme von Mossul im Sommer 2014 eroberten Beute bekamen auch die ISIS-Leute in Syrien reichlich ab. Das waren in Syrien da aber schon längst nicht mehr die Fußtruppen der USA, denn die USA hatten den Krieg gegen ISIS in Syrien schon im Januar 2014 als Proxykrieg begonnen.

      Damit möchste ich es an dieser Stelle mal auf sich bewenden lassen, auch wenn dein Text noch länger ist, und mir da auch viel auffällt, was man eigentlich noch richtigstellen sollte, etwa die Behauptung, der Irak wäre ein „amerikanischer Bundesgenosse“ – obwohl in Wirklichkeit Teheran mit Abstand führende ausländische Macht im Irak ist.

      1. Dem gibts eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Diese Detailierte erklärung weckt bei mir die erinnerung der Geschehnisse auch so wider.. zu viel Info darüber gelesen, da vierliert man ab und zu den überblick

        Der letzte Absatz über die Türkei, das nach wie vor Grösstes Interesse an der entmachtung Assads hat ist aber sehr gerechtfertigt und so auch meine Auffassung.. Die werden so leicht nicht aufhören.

        Aber interessant den Verfasser des Artikels hier zu haben wie kommt das ?

      2. Tyln

        Dss der Autor des von dir verlinkten Artikels hier mitdiskutiert, dürfte daran liegen, dass er die Verlinkung durch den dadurch erzeugten Traffic auf seiner Seite bemerkt hat.

        Rüdiger Rauls

        Entschuldigung für die inhaltliche Kritik und nichts für ungut. Ich freue mich ja über jeden, der sich die NATO-Narrative nicht aufdrücken lässt, auch wenn ich mich an die Kriegsereignisse in Syrien und im Irak eben recht anders erinnere.

  13. Zuerst: Ich möchte von Ihnen nicht geduzt werde. Ich weiß gar nicht, wie Sie darauf kommen. Habe ich SIE geduzt? Wir kennen uns nicht, wir sind keine Freunde und eine irgendwie solidarische oder gar freundschaftliche, an Erkenntnis interessierte Haltung kann ich bei Ihnen nicht feststellen.
    Andererseits werde ich nicht auf Ihre Erwiderungen eingehen, denn sie sind nicht geprägt von Erkenntnisinteresse oder Bereitschaft zum Meinungsaustausch. Sie wollen Recht haben. Und ich bin gerne bereit, Ihnen zuzugestehen, dass SIE recht haben.Machen Sie damit, was Sie wollen. An den Tatsachen ändert es nichts. Die Erde war schon immer eine Kugel, auch wenn vor Jahrhunderten Ihresgleichen felsenfest davon überzeugt waren, dass sie eine Scheibe war und gar nicht anders sein konnte, weil alle Indizien dafür zu sprechen schienen. Es ist nicht alles, wie es aussieht und zu sein scheint.
    Ja, SIE haben Recht und alle anderen, die die Dinge anders sehen als SIE, haben natürlich keine Ahnung. Das gilt natürlich auch für mich. Denn, wie Sie richtig erkannt haben, habe ich mich noch „nicht sonderlich viel mit Syrien beschäftigt“ habe.
    Welch ein Glück, dass es Menschen wie Sie gibt, die so selbstbewusst von ihrer Unfehlbarkeit überzeugt sind.
    Ich wünsche Ihnen noch viel Erfolg

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