Syrische Fahne in Hamouriyah gehisst

Im Zentrum der zwei bis drei Kilometer tief im von Terroristen beherrschten Gebiet in Ost-Ghouta liegenden Ortschaft Hamouriya haben Einwohner am heutigen Dienstag die syrische Fahne gehisst.

Gegenüber einem syrischen TV-Sender erklärte einer der Organisatoren in Hamouriyah dazu, dass die Bewohner der Ortschaft die Terroristen leid sind und wollen, dass die syrische Armee die Kontrolle über den Ort übernimmt. Im benachbarten Saqba zogen Leute mit syrischen Fahnen durch die Straßen des Ortes. Die Ereignisse lassen hoffen, dass die Herrschaft der Terroristen kollabiert und die Einnahme dieser und vielleicht auch anderer Orte in Ost-Ghouta weitgehend kampflos verlaufen kann.

Die syrische Armee rückte derweil an praktisch der gesamten östlichen Flanke von Ost-Ghouta wieder ein Stück vor. Auf einer Karte von @PetoLucem sieht die Lage in Ost-Ghouta gegenwärtig wie folgt aus:

Im von kurdischen YPG-Kräften beherrschten nordwestsyrischen Bezirk Afrin sind unterdessen die türkische Armee und ihre auf FSA geflaggten Jihadi-Söldner weiter vorgerückt. Aktuellen Karten zufolge sehen die Chancen der YPG, die Stadt Afrin bei fortdauernden Angriffen der Türkei und ihrer Lakaien militärisch halten zu können, nicht mehr allzu gut aus.

Während der türkische Präsident Erdogan sich heute öffentlich darüber beklagte, dass die UNO-Sicherheitsratsresolution 2401 mit der Forderung nach einem 30-tägigen Waffenstillstand in ganz Syrien auch für die türkische Militäroperation in Afrin gelten soll, schickte die von den USA für den Kampf gegen ISIS in Ostsyrien mit zahlreichen Waffen und Militärfahrzeugen ausgerüstete SDF heute starke Kräfte, darunter die FSA-Gruppe „Armee der Revolution“ Syriens, aus Ostsyrien zur Verstärkung der YPG im Kampf gegen die Türkei nach Afrin.

Die SDF-Führung erklärte dazu, dass sie angesichts der Lage in Afrin den Kampf gegen ISIS in Ostsyrien einstweilen einstelle und ihre Kräfte auf die Abwehr des türkischen Angriffs in Afrin konzentriere, und das US-Militärkommando erklärte, dass der Kampf gegen ISIS in Ostsyrien einstweilen pausiere, weil die dafür notwendigen Kräfte am Boden gerade durch andere Geschehnisse abgelenkt seien.

In der syrischen Provinz Latakia ist heute unterdessen eine russische Militärtransportmaschine beim Landeanflug auf den dortigen russischen Militärflughafen einige Hundert Meter von der Landebahn entfernt abgestürzt. Alle 39 Menschen an Bord kamen ums Leben. Das russische Militär geht dabei von einem Unfall ohne Feindeinwirkung aus.

Nachtrag 22:30h: Eine Gruppe von vier deutschen Bundestagsabgeordneten und drei Politikern aus NRW befindet sich übrigens gerade in Damaskus, um sich vor Ort ein Bild über die Lage zu machen, weil man den deutschen Fake-News-Medien bekanntlich nicht trauen kann. Und da haben sie auch den syrischen Großmufti Ahmad Badreddin Hassoun getroffen:

Klasse. Die massenmedialen Hasbara-Fake-News-Macher sind darüber offensichtlich füchterlich wütend. Falls jemand mal gefragt werden sollte, was die AfD von anderen Parteien positiv unterscheidet, dann kann man nun unter Verweis auf dieses Beispiel mit Fug und Recht behaupten, dass ihre Abgeordneten sich in schwierigen Dingen lieber persönlich ein Bild von der Lage vor Ort machen als kriegshetzerische Fake News nachzuplappern.

In Ost-Ghouta ist die Armee jetzt übrigens bis zwischen die Ortschaften Beit Sawa und Misraba vorgestoßen. Und auch aus Kafr Batna und Misraba werden nun Proteste gegen die sogenannten Rebellen gemeldet. Für Alloushs Jihadi-Paradies Ost-Ghouta geht es also nun anscheinend sehr zügig auf das Ende zu.

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30 Gedanken zu “Syrische Fahne in Hamouriyah gehisst

  1. Auf der einen Seite sterben Menschen, auf der anderen Seite ebenfalls, dann fällt ein Flugzeug vom Himmel und wieder sind 39 Menschen tot. Das muß aufhören. Das tut mir weh. Bis hier! Und nicht weiter!

    1. Was soll der Quatsch!! Flugzeuge stürzen nun mal ab…auch ohne Feindwirkung. Mein Beilied den Angehörigen der russischen Militärs die beim Absturz ums Leben gekommen sind.

  2. Ereignis mit SAA Fahne in Jihadistischen Dörfer hat mehr inhalt als am erste Blick zu vermuten ist. Es bedeutet, dass in diesen Dörfer Menschen gibt welche Regierung treu geblieben sind. In diesen Umfeld kennt jeder jeden und Jihadisten wird schwer fallen sich wie Unschuldige zu verstecken. Es wird es immer jemandem geben, welche Finger an anderen zeigen wird und bereit sein über Lebenslauf von Jihadisten zu berichten. Jihadisten haben damit ein Problem mehr und ich glaube nicht, dass sie diese Probleme bewältigen können. Weil kurz vor Kapitulation kann nur noch ein Idiot Nachbarn erschissen. Und in Ghuta sind Einheimische Jihadisten am Werk gewesen. Paar Bomben an Damaskus zu schissen und mit Toyota in Gegend zu fahren kann auch Lustig sein. Aber wenn Front Linie nah an eigene Haus kommt und eigene Familie bedroht wird, dann schaltet Gehirn in überlebensmodus und plötzlich Grüne Felder in Idlib sehen so schön aus.

  3. Wie sollen denn die SDF Kräfte nach Afrin gelangen, wenn nicht über syrisch kontrollierten Boden oder über den von den Türken kontrollierten Luftraum Manbji?

    Das kann doch nur eine Einigung der USA-Terroristen mit den Türken bedeuten. Denn Syrien hat sicherlich kein Interesse an einer Allianz mit den US-Terroristen. Also doch nur ein Fake-Vorwand, um letzlich zusammen mit der Türkei Syrien gegenüber eine Nordfront aufzubauen?

    1. gyp

      Die SDF hat eine Transitvereinbarung mit der syrischen Armee. Die SDF-Kräfte fahren bei Manbij in das von der syrischen Armee kontrollierte Gebiet über Aleppo bis Nubl und von da weiter nach Afrin. So war das jedenfalls in den letzten Wochen, und ich sehe nicht, warum es diesmal anders sein sollte.

      Auch strategisch sehe ich aus Sicht der syrischen Regierung kein großes Problem darin, wenn nun vom NATO-Staat Türkei gestützte FSA-Kräfte gegen vom NATO-Staat USA gestütze FSA-Kräfte Krieg führen, anstatt dass sie – wie es in den vergangenen Jahren oft der Fall war – in den alle gemeinsam gegen die syrische Armee Krieg führen.

  4. Verstärkung der YPG durch SDF, gut für den Kampf gegen isis oder schlecht? Sollen gut ausgerüstete Truppen sein?
    Können die Amis ihr Ziel umsetzen Syrien zu spalten und Rußland hintergehen?
    Mein Beileid den Angehörigen der 39 Opfer des Flugzeugabsturzes.

    1. in Afrin wird die Situation ja immer verrückter, jetzt kommen nicht nur YPG
      Einheiten sondern auch FSA Einheiten von den SDF. Ich hätte auch gedacht die syrische Armee solchen Kräften den Durchgang sperrt.
      Aber vielleicht ist es gut, wenn die dann in Ostsyrien weg sind.

      Und Erdogan beschimpft die Weltsicherheitsrat in bester Kim Manier. Es gibt viele hier, die sagen, man kann ihm nicht trauen, ich bin da auch nicht ganz sicher, aber auf eines kann man sich bei ihm verlassen:
      Erdogan will sich vom Wertewesten nichts aber auch gar nichts mehr vorschreiben lassen. Für die Interessen Frankreichs, Englands usw. läßt er sich nicht (mehr) einspannen.

      In Ost Gouta läuft ja alles bestens. Wenn jetzt in allen vier größeren Orten die Bevölkerung rebelliert, dann bald wird am Ende nur die Großstadt Duma übrigbleiben, wo es vor dem Krieg über 100.000 Einwohner gab.
      Nach Wikipedia die neuntgrößte Stadt Syriens.
      Da könnte es dann noch länger dauern.

      1. ulrich

        In Duma haben die besonders engstirnigen Extremisten der Alloush-Bande so schlimm gewütet, dass da nicht mehr allzu viele Einwohner übrig sein dürften. In militärischer Hinsicht dürfte Duma nicht sonderlich schwierig sein. Problematisch dürfte in Bezug auf Duma eher sein, dass die Alloush-Bande unter anderem in ihrem „Tawba-Gefängnis“ noch viele Entführte eingekerkert zu haben scheint.

        Die Lage erinnert damit eher etwas an das bisweilen schwierige und viel Zeit in Anspruch nehmende polizeiliche Problem, wie eine Massengeiselnahme von zu allem entschlossenen Tätern mit möglichst wenigen Opfern unter den Geiseln lösbar ist, also etwa so wie Moskau „Nord-Ost“ 2002, nur mit noch deutlich mehr Geiseln und Terroristen.

  5. Bei der „Bildzeitung für Liberale“ – Focus- wird der Besuch
    der AFD-Politiker beim Grossmufti dargestellt, wie ein Knie-
    Fall vor einem islamistischen Jihad-Prediger.
    https://www.focus.de/politik/ausland/rueckfuehrung-von-fluechtlingen-afd-delegation-will-assad-gegner-zurueck-nach-syrien-schicken_id_8568134.html
    Es wirkt schon befremdlich, wie mit einigen Vokabeln umge-
    gangen wird. „Zwar gilt Hassun im Vergleich zu anderen
    … muslimischen Würdenträgern … noch als gemäßigt.“
    Hauptsache gemässigter als „unsere“ gemässigten Demokratie
    – Verbreiter in Syrien (- Grins).
    Es ist wahr, dass zur Vergeltung aufgerufen
    wurde nach dem Motto : Auge um Auge, Zahn um Zahn.
    „Wir Europäer“ halten nichts von diesem Motto. Wir schlagen
    präventiv zu und belassen es nicht bei Auge oder Zahn.
    Ich persönlich finde nichts Anstössiges daran, wenn man
    von politischer Seite an eine Rückkehr zahlreicher Syrer aus
    Deutschland nachdenkt – immerhin gilt das Asyl-Recht für
    politsch-verfolgte und das freiwillige Asyl-Schutzrecht gegen-
    über Kriegs-Flüchtlingen. Mit Kriegsende sollte auch der
    spezielle Merkel-Faktor wegfallen, das syrische Leben sei
    allgemein durch Krieg bedroht. Dass Assad-Gegner
    zurückgeschickt werden sollten, wie es in der web-Zeile
    steht, zeigt wie leicht man jemandem etwas unterstellen kann.

    1. k49mich

      Die zur Verächtlichmachung der 7 nach Syrien gereisten AfDler geäußerte falsche Behauptung, Großmufti Hassun, der im Mai 2010 noch bei der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin referiert hat, habe Europa 2011 mit Selbstmordanschlägen gedroht, findet sich gerade in praktisch allen klassischen Fake-News-Schleudern.

      Hier zum Beispiel auch im Lügenblatt Spiegel:

      AfD-Politiker treffen Assads Großmufti

      Eine AfD-Delegation bereist das Kriegsland Syrien. Gleich am ersten Tag des Besuchs trafen die Politiker den syrischen Großmufti. Der Geistliche hat in der Vergangenheit mit Selbstmordanschlägen in Europa gedroht.

      Doch, oh Wunder, Großmufti hat dem Spiegel schon im November 2011 in einem Interview gesagt, dass das gar nicht stimmt, dass er Europa oder sonstwem mit Selbstmordanschlägen gedroht habe:

      SPIEGEL: Why did you threaten to send suicide bombers to Europe and the United States in your speech at the gravesite?

      Hassoun: I didn’t threaten to send suicide bombers. I merely described a scenario in which it could easily emerge from the situation, and I warned against what could happen. Sentences were taken out of context and given a different coloring. Besides, the context to which my remark applied was a self-defense situation: a possible NATO attack on Syria …

      SPIEGEL: … which former American presidential candidate John McCain as well as some of the members of the Syrian opposition operating abroad have already talked about.

      Hassoun: If it comes to that, the world will explode. There will be an enormous bloodbath, and it will also affect you in the West. That’s why Europe, in particular, should be more involved in the region. The Europeans would be better peace brokers than the Arab League.

      SPIEGEL: Back to your eulogy …

      Hassoun: … the character of which is being distorted by the sentences you cited. I wasn’t interested in inciting people to go to war, but in reconciliation — even with the murderers of my son Saria. „For those who killed him, I ask God that they not be forced to drink from the same cup as I do, this cup of suffering,“ I said. „I ask God to forgive you.“ And I called upon all parents whose sons carry weapons: „Make sure that they no longer use their guns.“

      SPIEGEL: But you also claimed that what the murderers were targeting was „not Saria, but Syria. They want Syria to bow down to Zionism and America.“ If you believe that the killers are Sunni extremists, why are you accusing Israel and the United States?

      Hassoun: There are close ties between the Saudi royal family and the American White House. The Americans are often on the side of the oppressors. I am always on the side of the oppressed.

      Großmufti Hassun hat den Westen also lediglich gebeten, vom von Zionisten gewünschten Krieg gegen Syrien Abstand zu nehmen, weil sonst die Lage explodieren könne, und prophezeiht, nicht nur Syrien werde dann von dem entfesselten Terror betroffen sein – von freunden der „westlichen Wertegemeinschaft“ unterstützte Terroristen hatten da gerade seinen Sohn ermordet – sondern auch Europa.

      Recht hat Großmufti Hassun mit der düsteren Prophezeihung auch gehabt, denn genauso ist es gekommen.

      Und noch mehr Wutschnauberei, diesmal vom „SPD-Außenexperten“ Rolf Mützenich und dem menschenrechtspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Brand. Die herrschende Zionistenclique im Bundestag droht den nach Syrien gereisten AfD-MdB also mit einem „Nachspiel“ im Bundestag. Die empören sich allen Ernstes, dass mal jemand aus dem Bundestag vor Ort mit Opfern des von ihnen unterstützten zio-wahhabitischen Terrors spricht.

  6. #JihadiJulian entblößt den Hintergrund der westlichen Propaganda gegen Syrien:

    Der netter Herr, mit dem die @AfD-Abgeordneten da zusammensaßen, ist Hammouda Youssef Sabbagh. Der sagte erst vor sechs Wochen in Teheran: „DER KREBS-TUMOR ISRAEL MUSS ENTFERNT WERDEN“. Nach einem #TerrorMufti nun also ein #Antisemit. DAS ist die #AfD!

    Um ihren Fetisch Israel geht es den herrschenden zionistischen Eliten der westlichen Welt beim Terrorkrieg gegen Syrien und der Propaganda-Kampagne gegen Iran und Russland. Israel und seine „Lobby“ waren auch die wesentlichen treibenden Kräfte hinter dem Angriffskrieg gegen den Irak und der Zerstörung Libyens. Legal, illegal, total egal. Diese Extremisten zetteln einen Krieg nach dem anderen an, und beinahe niemand in der westlichen Welt traut sich, dagegen etwas zu unternehmen, weil diese Herrschaften extrem mächtig sind. Wer traut sich schon sich des reichlich schnell erhobenen Vorwurfes des Antisemitismus auszusetzen?

    Wer die Hintergründe kennt, versteht leicht, dass es der zionistischen Mafia dabei nicht um Israel oder die Sicherheit Israels in den von der UNO anerkannten Grenzen und Beschränkungen geht, sondern um die Unterstützung von Eretz Israel, Groß-Israel, das immer weiter Land raubt, von Jersualem über die Westbank bis zum syrischen Golan. Es geht bei der Kampagne darum, dass Israel sich weiter über jegliches Recht stellen können soll.

    Dafür arbeiten Zionisten in Nahost mit Halsabschneidern von Al Kaida und inder Ukraine mit Nazis von Asov zusammen, und das alles zum angeblichen Schutz einer verletzlichen jüdischen Minderheit, deren radikale zionistische Extremisten längst entscheidende Machtpositionen in den USA und Europa erlangt haben. Da sitzen die Extremisten, in westlichen Massenmedien und Parlamenten, und versuchen sie mit allen Mitteln alles niederzumachen, was ihnen in die Quere kommt, damit die 1% die Herrschaft über die 99% behalten.

    Ihre deutsche Frontfigur Merkel erklärte das Apartheidregime „Israel“ gar zur deutschen Staatsräson.

  7. Wie ich voraus gesagt habe, die Hasbara-Schleuder Euro News bringt seid heute Morgen keine Meldungen mehr über Ost-Gouta. Und im Sputnik gibt es reinen schönen Beitrag über die ,,Unabhängigkeit´´ der deutschen Medien.

  8. Nun bekämpfen sich in Afrin sämtliche“Revolutionäre“
    …alle gemeinsam zusammen gegeneinander vereint für und unter dem 3 Sterne Banner….

    Merken die eigentlich noch etwas..?!…Dummheit oder Naivität??Wer so manipulierbar ist der sollte keine Souveränität besitzen…schon gar keine Waffen!

    Das nenn ich Revolution für Freiheit und Demokratie…noch fragen??!!

    1. Das ausgerechnet arabische Einheiten der SDF nun nach Afrin gehen, ist seltsam; bei den kurdischen Truppenteilen ist es ja einfach nachvollziehbar, hier kann doch eigentlich nur Sold der Grund sein.

      Die Flagge ist dabei allerdings egal; wir wissen ja, und es kam auch schon in der ARD vor Jahren, dass die FSA nur ein Label ist, unter dem sich Dschihadisten formieren, aus Propagandazwecken.

      1. Aber „FSA“ gegen „FSA“ ist auf jeden Fall gut.

        Die Amis sind ja auch nicht mit homogener Interessenlage dort, die Globalisten sitzen noch an vielen Stellen, Trump hat zumindest teilweise andere Interessen.

        Jeder mit einem Hauch Verstand weiß ja nach den letzten Jahrzehnten: Dschihadisten aufrüsten mag vielleicht mal nützlich sein, ist aber langfristig auch sehr gefährlich.

        Insofern folgende These:

        Dass die US-gesteuerten SDF gerade ihre „FSA“-Abteilungen (am besten mit den integrierten IS-lern) nach Afrin schicken, damit sie gegen die Türkei-gesteuerten „FSA“-Abteilungen, voller Islamisten und Terroristen, kämpfen, ist kein reiner Zufall.

        Nun kann man nur wünschen, dass sie geeignete Schlachtfelder finden, um sich gegenseitig abzurüsten, ohne zu viele Zivilisten mitzunehmen.

  9. Vor der Offensive war die Frontlinie um die östliche Ghouta etwa 50 Kilometer lang.

    Es ist unklar, ob da 10.000 oder doch noch 20.000 islamistische Kämpfer am Werk sind.

    Geht man von 10.000 aus, und rechnet davon die Hälfte zumindest theoretisch für die Außengrenze, sind das bei einem Frontabschnitt von 500 Metern im Schnitt 100 Mann.

    Mit starken Befestigungen reicht das, bei Angriffen kann ja aus anderen Abschnitten Hilfe kommen, für „normale“ Angriffe.
    Da gab es ja diverse „Todeslinien“ etc.

    Nun wurden durch den Sieg über den IS viele Truppen frei. Ja sogar die Abmachung mit den Amis hilft zum Frei werden von Truppen, man muss den Euphrat nicht stark bewachen.

    Dazu die Einigung mit der Türkei in Astana, in Idib ist seit Errichtung der türkischen Stützpunkte fast völlige Ruhe an der Front, die sind mit ihrem Infigth und dem Einmarsch in Afrin völlig ausgelastet.

    Mit den großen Verstärkungen und vor allem den Tigern und anderen Elitegruppen als Stoßtruppen konnte man nun die Befestigungen an mehreren Stellen angreifen und durchbrechen; in den ersten Tagen wohl auch mit größeren Verlusten.

    Nach dem Durchbruch war klar, dass die Dschihadisten der Übermacht nicht lange gewachsen sind und auf freiem Feld nur Kanonenfutter wären.
    Insofern fallen die ländlichen Bereiche sehr schnell und folgerichtig.

    Dazu scheint es den Effekt zu geben, dass es neben den Hardcoredschihadisten, aus dem Ausland indoktriniert und finanziert, oft auch selbst aus dem Ausland, auch lokale „Rebellen“ gibt, die mehr oder weniger in die jetzige Situation, also den Dschihadisten ausgeliefert zu sein, hineingerutscht sind, in Opposition zu Assad waren, aber in einer freien Wahl auch lieber ein säkulares System unter Assad als ein Kalifat haben wollen.

    Bisher hatten letztere keine Stimme in den „grünen“ Gebieten, jeder Widerspruch war tödlich.
    Jetzt finden sich sogar syrische Fahnen in den Kellern.

    Vielleicht sind da einige tausend der „Rebellen“ dabei, die gar kein Interesse an einem Endkampf haben. Da können schon mal sehr lokale Verhandlungen stattfinden.

    Alle noch vorhandenen irgendwie „zivilen“ Strukturen, auch der Hardcoredschihadist knüpft mehr oder weniger an bestehende Strukturen an, können keine Zerstörung ihrer Orte wollen.

    Mal sehen, wie viele der Kämpfer bereit sind, bis zum letzten zu kämpfen, und sich noch auf enge innerstädtische Gebiete zurückziehen, die total untertunnelt sind.

    Da bieten sich die bisherigen Grenzen im Westen an, man sieht ja auch bisher dort keinerlei Aktivitäten der Armee; auch dort kann man viel leichter „von innen“ vorankommen.

  10. Wie zu erwarten war, hat die sogenannte „AfD“ als Bestanteil der sogenannten „EKR Europäische Konservative und Reformer“ mit andern, Chinesen verächtlich „Schlitzaugen“ nennenden[1], in gute Taten gekleidet hevorragend getarnten Schurken dafür gestimmt, zur Kriegsvorbereitung gegen Venezuela eingesetzten, wie aus Libyen, Ukraine oder Syrien bekannt, das Image regional angepasst zur „Opposition“ umgelogenen faschistischen Terrorbanden für deren die Menschenrechte mit Füßen tretende Machenschaften einen Menschenrechtspreis zu verleihen.

    „Falls jemand mal gefragt werden sollte, was die AfD von anderen Parteien positiv unterscheidet, dann kann man nun unter Verweis auf dieses Beispiel mit Fug und Recht behaupten, dass ihre Abgeordneten sich in schwierigen Dingen lieber persönlich ein Bild von der Lage vor Ort machen als kriegshetzerische Fake News nachzuplappern.“

    Nein, kann man eben nicht. Denn gemäß ihres offensichtlichen Gründungszwecks, Sündenböcke zu liefern, um von der notwendigen Problemlösung hin zu einer nicht systembedingt auf Krieg spekulierenden Wirtschaftsweise abzulenken, plappert „AfD“ dieselben „kriegshetzerischen Fake News nach“, es gehe bei den wertewestlichen Staatszerstörungsversuchen mittels menschenhasserischer Terroristen ein Aggressionskriegsverbrechen gegen Venezuela zu rechtfertigen, um „Demokratisierung“ und eine „humanitäre Intervention, „Diktator Maduro zu beseitigen“.

    Falls also jemand mal behaupten sollte, dass sich die AfD von anderen Parteien in nichts positiv unterscheidet, kann dem unter Verweis auf dieses Beispiel mit Fug und Recht zugestimmt werden, weil ihre Abgeordneten sich in Venezuela persönlich kein Bild von der Lage vor Ort machen und lieber kriegshetzerische Fake News nachplappern.

    Die vorgeblich sozial fortschrittliche taz mit keinem Wort zum bereits mehrfach erwiesenermaßen sozial rückschrittlich rechten Charakter der traditionell antidemokratisch-terroristischen sogenannten „Opposition“ in Venezuela. Stattdessen werden demokratiefeindlich rechte Putschunterstützer verharmlosend als „Konservative“ und „Liberale“ bezeichnet:

    „Konservative und Liberale im EP freuen sich: „Jetzt ist es noch wichtiger denn je, dass sie geschlossen bleiben und sich nicht den Manipulationen und dem Missbrauch des Diktators Maduro ergeben“, erklärte die spanische Liberale Beatriz Becerra. „Es ist eine Ehre, den Sacharow-Preis im Namen von ganz Venezuela zu erhalten, es ist eine Anerkennung unseres Volkes durch die internationale Gemeinschaft“, twitterte Julio Borges in den frühen Morgenstunden.“

    Und weiter:

    „Mit der Vergabe des Sacharow-Preises bekräftigt das EU-Parlament seine Haltung. Venezuelas Opposition wird sich in den kommenden Monaten neu formieren. Spätestens zur Präsidentschaftswahl 2018 muss sie eine wählbare Alternative vorweisen. Die Preisverleihung wird auf all das keinen Einfluss haben.“

    http://www.taz.de/!5455825/

    „Sacharow-Preis für Gewalttäter aus Venezuela diskreditiert Europaparlament“

    https://www.linksfraktion.de/presse/pressemitteilungen/detail/sacharow-preis-fuer-gewalttaeter-aus-venezuela-diskreditiert-europaparlament/

    „Sacharow-Preis: EU-Parlament verharmlost Paramilitärs aus Kolumbien“

    https://amerika21.de/2017/12/191777/sacharow-preis-venezuela-kolumbien-eu

    „Düstere Allianzen – EU und USA greifen Demokratie in Lateinamerika an“

    https://www.jungewelt.de/artikel/327447.d%C3%BCstere-allianzen.html

    Die der in gute Taten gekleidet hervorragend getarnten Ausbeutungs- Schulden- und Kriegswirtschaft wegbrechenden Stimmenanteile sollten keinen tatsächlich sozial fortschrittlich kriegsgegnerischen Kräften in die Hände fallen, deshalb die CDU-Ausgründung im Umfeld von Springer/Bertelsmann „AfD“, die Alternative für Deutschlands Imperialismus.

    Im Vordergrund stehen die mit ins Gegenteil verdrehten Fälschungen von Menschenrechten, Demokratie und Freiheit verbrämten Herrschaftsinteressen des Imperialismus. Warum sollte sich exponieren, wer mit territorialen Expansionsinteressen dabei im Windschatten fahren kann?

    [1] Programmbeschwerde gegen den tagesschau.de-Bericht „Neue Führung der KP Ein Mächtiger und sechs Getreue“

    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=24314

    1. Ich finde es sehr vernünftig, dass Abgeordnete des Bundestags sich vor Ort in Syrien informieren. Und zwar nicht nur auf der US-Seite (Kurden ect.), sondern auch auf der Assad-Seite. Und da ist die Partei sogar egal, da ja die Informationen dann in den Bundestag eingebracht werden. Haben die AFD Abgeordneten richtig gemacht.

      1. Dieser AfD Besuch in Syrien schlägt noch immer hohe Wellen.
        Im Radio gab es gerade einen längeren Beitrag.
        Einer der Abgeordneten hat wohl Bilder von einem lebhaften Markt in Damaskus gepostet und dabei die Frage gestellt,
        ob unsere heimische Presse da nicht etwas verheimlicht. !
        Und die MSM schäumen vor Wut auf Assad und auf die AfD gleichermaßen. Unglaublich. Ich bin mal gespannt auf die Bundestagsdebatte.
        Zum Glück kann man den Abgeordneten ja weder das Reisen
        noch das Wort verbieten.

      2. ulrich

        Ja, und man vergleiche mal, was die AfD-Abgeordneten aus Syrien berichten mit diesen grotesken Fake News, die der Propagandasender der Bundesregierung DW am Mittwoch über Syrien verbreitet hat. Da wird die notorische anti-syrische Kriegshetzerin Kristin Helberg als „Nahost-Expertin“ interviewt.

        Ich zitiere mal ein bisschen kommentierend aus dem Unfug, den diese „Expertin“ da unwidersprochen im deutschen Regierungsfunk absondern darf:

        Im Falle von Idlib im Nordosten Syriens – dem größten von islamistischen Rebellen und Dschihadisten gehaltenen Gebiet – ist eigentlich die Türkei zuständig für Deeskalation.

        In Wirklichkeit liegt Idlib nicht im Nordosten Syriens, sondern im Nordwesten.

        Aber die Türkei hat eine andere Priorität, sie will die YPG, die kurdischen Volksverteidigungseinheiten, militärisch vernichten oder zumindest schwächen. Für dieses Ziel ist Präsident Erdogan bereit, woanders Zugeständnisse zu machen, zum Beispiel, indem er dem Assad-Regime mit seinen Unterstützern Russland und Iran die Provinz Idlib überlässt. Dort hat bereits eine Bodenoffensive begonnen.

        In Wirklichkeit hat Erdogan gerade Militärbeobachter in der Provinz Idlib stationiert, die verhindern, dass die syrische Armee dort militärisch eingreifen kann, und die schweren Kämpfe, die in der Provinz Idlib gerade stattfinden, werden zwischen Al Kaidas HTS-Bündnis und dem von der Türkei unterstützten Halsabschneiderbündnis JTS geführt.

        Die Assad-Gegner – Aktivisten, Rebellen, Oppositionelle – hatten nie die Unterstützung, die es gebraucht hätte, um das Regime zu stürzen. Vor allem der zivile Widerstand fühlt sich deshalb vom Westen im Stich gelassen.

        In Wirklichkeit ist es so, dass die Regierungsgegner in Syrien viele Milliarden Euro schwere zivile und militärische Unterstützung aus dem Ausland bekommen haben, sie es aber trotz der massiven ausländischen Unterstützung nicht geschafft haben, zu siegen und den vom Westen gewünschten Regierungssturz in Syrien militärisch durchzusetzen.

        Die Leute wollen nicht vertrieben werden, denn sie wissen, was sie in Idlib erwartet, wenn man sie dorthin bringt. Gleichzeitig fürchten sie die vorrückenden Regime-Einheiten, denn jeder, der sich in Ost-Ghuta engagiert hat – im Lokalen Rat, als Lehrer einer Schule, als Leiterin eines Frauenzentrums, bei der Versorgung von Verletzten – muss mit Verhaftung rechnen.

        In Wirklichkeit ist es so, dass Regierungsgegner, die nicht selbst schwere Gewalttaten begangen haben, überhaupt keine Strafe von der syrischen Regierung zu befürchten haben, und die syrische Regierung sich sogar extrem um die Reintegration bewaffneter Gewalttäter in die Gesellschaft bemüht und schon mehr als 100.000 Gewalttäter nach einer Kapitulation reintegriert hat.

        Die meisten Kämpfer sind Syrer, die sich im Laufe der Jahre radikalisiert und islamisiert haben. Auch in Ost-Ghuta. Dort gibt es nur eine kleine Präsenz ausländischer Dschihadisten, die meisten stammen aus der Gegend. Diese Islamistengruppen wurden von Salafisten gegründet, die Assad 2011 aus dem Gefängnis Seidnaya entließ mit dem Ziel, die Revolution von Extremisten kapern zu lassen.

        In Wirklichkeit ist es so, dass Regierungsgegner 2011 auf teils stattlichen Demonstrationen vehement die Freilassung von wegen Extremismus inhaftierten Personen verlangt haben, Regierungsgegner, nachdem die Regierung dem Wunsch nachgekommen ist, freigelassene Extremisten wie Zahran Alloush prompt als Helden verehrt und zu den wichtigsten Anführern ihrer Bewegung für den Regierungssturz in Syrien gemacht haben, sowohl führende NATO-Staaten und Israel als auch GCC-Staaten die Stärkung bewaffneter extremistischer Kräfte in Syrien gern gesehen und unterstützt haben, weil sie ein Erstarken von Extremisten für hilfreich für den gewünschten Regime Change in Syrien betrachtet haben, und sich das erst geändert hat, als die von ihnen in Syrien unterstützten Extremisten auch in Europa reihenweise schwere Terroranschläge verübt haben.

        Der bewaffnete Widerstand war von Anfang an zersplittert, weil sich jede Gruppe vor Ort selbst finanzieren und Waffen besorgen musste. Anführer wurde, wer am meisten Geld beschaffen konnte – nicht der mit der meisten militärischen Erfahrung. Sämtliche Versuche, eine alternative Armee aufzubauen mit einer zentralen Befehlsstruktur und Hierarchie, scheiterten an der Zögerlichkeit des Westens. Amerikaner und Europäer haben viel versprochen, aber wenig geliefert.

        In Wirklichkeit ist es so, dass die von der CIA zum Zweck eines Regime Changes in Syrien durchgeführte Operation Timber Sycamore das umfangreichste und teuerste Programm zur Finanzierung, Bewaffnung, Ausrüstung und Ausbildung von Regierungsgegnern war, das die CIA je in ihrer ganzen Geschichte durchgeführt hat.

        In Syrien ging es Washington in erster Linie um den Kampf gegen den IS, der sich in Syrien nur ausbreiten konnte, weil Assad mit seinem barbarischen Krieg die Bedingungen dafür geschaffen hatte. Der IS war ein Symptom dieses Konflikts, nicht seine Ursache. Die von den USA ausgebildeten Kämpfer sollten in Syrien nur gegen den IS vorgehen, während die Mehrheit der Menschen unter den Bomben Assads und Russlands litt. Aus deren Sicht waren diese Rebellen Vasallen des Westens, der den Terror der Dschihadisten bekämpfte und den Staatsterror Assads ignorierte. Dadurch radikalisierten sich die Syrer weiter und am Ende hatten islamistische Gruppen mehr Rückhalt in der Bevölkerung, weil sie als Einzige das Regime bekämpften und nebenbei die Menschen versorgten.

        In Wirklichkeit war es so, dass nur das spät gestartete und eher spärlich vom Pentagon finanzierte Programm zur Ausbildung und Ausrüstung von bewaffneten Kämpfern in Syrien die Bekämpfung von ISIS zum Ziel hatte, während das ungleich größere CIA-Programm Timber Sycamore bewaffnete Regierungsgegner aller Art unterstützt hat, die gemeinsam mit der Nusra Front, dem syrischen Ableger von Al Kaida, am bewaffneten Regime Change in Syrien gearbeitet haben.

        Das gigantische Blutvergießen, was Syrien in den letzten Jahren erlebt hat, ist mit all seinen Folgen, auch für die Stabilität Europas, in Wirklichkeit nicht, wie DW-Expertin Helberg behauptet, Folge fehlender westlicher Unterstützung für Regierungsgegner in Syrien, sondern Folge des sorgsam geplanten, völkerrechtswidrigen und Multimilliarden-Dollar-schweren gemeinsamen Versuchs von führenden NATO- und GCC-Staaten sowie Israel und weiterer sogenannter „Freunde Syriens“ durch die massenhafte Förderung von Terrorismus einen Regierungssturz in Syrien herbeizuführen.

    2. @clearly

      Bin von der politischen Marschroute meilenweit vom Parteiprogramm der AfD entfernt.
      Bei aller Freude über die Aktion, darf nicht vergessen werden, dass das Motiv nicht die „Liebe zu Syrien“ sondern der „Hass auf Ausländern“ im eigenen Land ist. Ziel ist es, der deutschen Öffentlichkeit zu zeigen, dass Syrien so weit in Ordnung ist, um hunderttausende Flüchtlinge wiederaufnehmen zu können und sie dadurch aus D rauswerfen zu können. So weit, so neutral.

      Das bizarre an dieser Aktion ist die unglaubliche Frustration und der Hass, der medial und von den anderen Parteien diesem Besuch entgegengebracht wird.
      So eine Lawine an Aggression und Entsetzen loszutreten wegen ein paar Hansels, die sich in Damaskus friedlich mit „treuen Anhängern des Diktators Assad“ (Originalzitat Fokus) trafen – mit wem hätten sie sich denn in Damaskus auch sonst treffen sollen, wenn sie mit Regierungsvertretern die Lage sondieren wollen? Mit amerikanischen, französischen oder israelischen Regierungsvertretern? Oder mit Allousch??
      Wo waren denn all diese Heuchler und Kotzbrocken, als Schwadronen von westlichen Vertretern alles nach Syrien schmissen, um in kriegerischer Absicht den geplanten Regimechange zeitnah zu feiern?
      Aber wehe, vier oder fünf Deppen aus diesem besagten Westen wagen es, mit „Schergen Assads“ auch nur drei Stunden zu sprechen… welch ein Frevel!!

  11. Guten Tag,

    Bin gerade in Damaskus. Es scheint, dass die Armee die Lage gut unter Kontrolle hat. Man hört ab und zu noch Mörser und Bomben, sonst ist die Lage hier entspannt.

    Bin erstaunt wie gut die Infrastruktur im Lande ist. War gesten mit dem öffentlichen Bus von Hama nach Sham (Damaskus) gefahren mit einem kleinen Umweg wegen den Halsabschneidern.

    Mit bestem Gruss
    Vital Burger, Schweiz

    1. Lieber Burger

      dank dir, dass du uns und unsere Leser auch in Syrien nicht vergessen hast.

      Von hier sieht es auch so aus, dass der größte Teil des Kampfes um Ost-Ghouta bereits gelaufen sein könnte. Gerade eben meldeten Muraselon, dass die Armee Beit Sawa im Zentrum der Tasche hat:

      https://muraselon.com/2018/03/%D8%A7%D9%84%D8%AC%D9%8A%D8%B4-%D8%A7%D9%84%D8%B3%D9%88%D8%B1%D9%8A-%D9%8A%D8%B3%D9%8A%D8%B7%D8%B1-%D8%B9%D9%84%D9%89-%D9%83%D8%A7%D9%85%D9%84-%D8%A8%D9%84%D8%AF%D8%A9-%D8%A8%D9%8A%D8%AA-%D8%B3%D9%88/

      Da mit ist die Tasche nun im Effekt zweigeteilt. Und aus Hamouriya und Kafr Batna etwas südlich Beit Sawa kamen auch heute wieder Meldungen, dass einige Leute da keine Lust mehr auf Kämpfen haben und das auch offen zeigen.

      Putin und Erdogan haben letzte Nacht telefoniert, und anschließend hat die Türkei erklärt, dass die Türkei die Befriedung von Ost-Ghouta durch Evakuierung der Kämpfer unterstützen will:

      http://french.almanar.com.lb/804846

      Das riecht danach, als könnten die grünen Busse schon fast den Motor anlassen, um die Halsabschneiderbanden aus Ost-Ghouta nach Idlib zu fahren.

      1. https://www.almasdarnews.com/article/breaking-syrian-army-seizes-full-control-imperative-rebel-town-east-damascus/

        Breaking: Syrian Army seizes full control of imperative rebel town in east Damascus
        After short but high-pitched battle, elite forces of the Syrian Army have taken full control of an imperative half-way point in Damascus’ East Ghouta region – the town of Beit Sawa.

        It is yet to be seen if the Syrian Army commits to fully-fledged attack on Masraba tonight (Wednesday) or holds off operations against the rebel stronghold for another day.

    2. Grüsse alle Syrer dort unten !

      Sage allen die du dort so triffst, Nicht alle west.Europär unterstützen die moderaten Kopfabschneider.

      Viele hier, in west.Europa ( Finazies der moderaten Kopfabschneider ), brauchen viel mehr INFOS über die realen Zustände.

      Damit kann jeder Syrer seine Heimat mit simplen Mitteln, bei dieser Infasion, unterstützen.

      PS.
      genau solche Menschen brauchen wir hier
      freue mich hier sowas zu lesen

      Burger pass auf dich auf und warte auf einen längeren —realen— Bericht von dir.

    3. Lieber Vital, prima, von Dir zu hören. Bitte mache wieder einen Bericht über Deinen Syrien-Besuch, wenn möglich, bin schon sehr gespannt darauf! Pass auf Dich auf und komme wohlbehalten zurück von Deiner Reise.

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