Syrische Armee nimmt weitere Ortschaft in Ost-Ghouta ein

Wie am heutigen Montag mit Bildbelegen berichtet wird, hat die syrische Armee nahe Damaskus im Kampf gegen Ost-Ghouta beherrschende Terrorbanden auch die im Südosten des dort verbliebenen Terroristengebietes gelegene Ortschaft Muhammadiyah eingenommen.

Das noch von Al Kaida und anderen Terroristen beherrschte Gebiet in Ost-Ghouta schrumpft damit weiter. Die Front im Osten der Tasche sieht auf einer Karte von Muraselon gegenwärtig wie folgt aus:

Außerdem gibt es eine Meldung, dass die syrische Armee im Nordosten von Harasta im Nordwesten der Ost-Ghouta-Tasche weiter vorwärts geht sowie eine weitere Meldung, dass die Armee auch den Ort Hawsh Ashari im Südosten der Tasche stürme. Der Ort Rayhan im Nordosten der Tasche wurde anderslautenden Meldungen zuwider von der Armee bislang weder gestürmt noch eingenommen. Eine grobe Vorstellung davon, wie es in Ost-Ghouta aussieht, vermittelt ein Video von SANA aus der vor ein paar Tagen aus der Hand von Terroristen eingenommenen Ortschaft Nashabiye ganz im Südosten der Tasche:

Die täglich von neun Uhr morgens bis zwei Uhr nachmittags ausgerufene Feuerpause in Ost-Ghouta begannen Terroristen heute mit dem Feuern von Artilleriegeschossen auf das Tishreen-Militärkrankenhaus, wodurch rund ein halbes Dutzend Menschen zum Teil schwer verletzt worden sein sollen. Sputnik berichtete unterdessen, dass die bewaffneten Regierungsgegner in Ost-Ghouta sich bereit erklärt haben, Zivilisten aus den von ihnen beherrschten Gebieten in Ost-Ghouta fliehen zu lassen, wenn sie dafür Hilfsgüter bekämen. Die syrische Armee gestattete am Vormittag trotz des Bruches der Waffenruhe durch Terroristen einem aus 46 LKW bestehenden Konvoi mit humanitären Hilfsgütern die Durchfahrt zur Islam-Armee nach Duma.

Westliche Medien und andere Terroristensympathisanten beklagten sich anschließend allerdings, dass die syrische Armee einige hochpreisige medizinische Güter, die in Ost-Ghouta aktiven Terrorgruppen bei einem Verkauf auf dem Schwarzmarkt zur Refinanzierung dienen könnten, nicht oder nicht in der gewünschten Menge durchgelassen hat. Die Ost-Ghouta beherrschenden Terroristen ihrerseits haben trotz der Lieferung von Hilfsgütern auch heute wieder keinen einzigen Zivilisten aus den von ihnen kontrollierten Gebieten fliehen lassen.

Aus Washington wurde unterdessen berichtet, dass der notorische zionistische Kriegstreiber Bernard-Henri Lévy dort auf dem Jahrestreffen der mächtigen Israel-Lobby-Vereinigung AIPAC zur Unterstützung kurdischer Separatisten in Irak und Syrien aufgerufen hat, womit er den bereits vor 35 Jahren im Oded Yinon Plan formulierten Gedankenlinien folgt, israelischen Expansionsplänen im Wege stehende arabische Staaten durch systematisches Schüren von ethnischen und religiösen Spannungen zu schwächen und damit die regionale Dominanz von Israel weiter zu stärken. Aus dem von kurdischen YPG-Kräften dominierten Afrin-Bezirk in Nordwestsyrien wurde derweil gemeldet, dass die türkische Armee und ihre auf FSA geflaggten Jihadi-Söldner dort heute weitere Positionen erobert haben.

Die bemerkenswerteste Nachricht kam jedoch aus Italien. Im Oktober letzten Jahres hatten die insbesondere in den von Israels Liebling Matteo Renzi und Bunga-Bunga-Fan Silvio Berlusconi geführten Parteien vertretenen etablierten Eliten Italiens das Wahlrecht mal wieder gezielt so geändert, dass die EU-kritische 5-Sterne-Bewegung bei den anstehenden Wahlen damit bei einem entsprechend der Umfragen anzunehmenden Wahlverhalten bei der Sitzvergabe benachteiligt und ausgebootet würde. Herausgekommen war eine extrem komplizierte und undurchsichtige Mischung aus Mehrheits- und Verhältniswahlen ohne Mandatsausgleich, die die „Forza Italia“ und die „Demokratische Partei“ durch Bündnissysteme zu Sitzmehrheiten bringen und damit die Fortsetzung einer EU-freundlichen Regierungspolitik in Italien garantieren sollte. Die baldige Einsetzung des Eurokraten Antonio Tajani als Refgierungschef von Italien schien den etablierten Eliten so nur noch kaum mehr als eine Formsache zu sein.

Doch manch junger und älterer Mensch in Italien mag sich gefragt haben, ob beispielsweise das festgelegte Mindesstalter von 25 Jahren für die Stimmabgabe bei den Senatswahlen nicht nur damit zu tun haben könnte, dass jungen Leute die notwendige Reife für die Wahl der Mitglieder dieses erhabenen Gremiums fehlt, oder ob es nicht doch eher daran liegen könnte, dass junge Leute besonders häufig die EU-kritische 5-Sterne-Bewegung wählen, weil sie die etablierte politische Elite Italiens für hoffnungslos korrupt halten, und durch diese Regelung einfach bloß weniger Senatssitze für die 5-Sterne-Bewegung anfallen sollten. Und bei der gestrigen Abgeordneten- und Senatswahl haben die Italiener nun deutlich anders abgestimmt als die etablierten Eliten sich das im letzten Herbst gedacht und in Umfragen vorausgesagt hatten, und das gleich in zweifacher Hinsicht.

Das Ergebnis sieht erstens so aus, dass die 5-Sterne-Bewegung bezüglich des Stmmenanteils nicht nur vor Renzis PD stärkste Partei wurde, sondern auch deutlich stärker als Renzis gesamtes Mitte-Links-Bündnis zusammen ist. Um zweitens sieht es so aus, dass innerhalb der von den Medien der Eliten als Berlusconis „Mitte-Rechts-Bündnis“ bezeichneten Allianz nciht Berlusconis Forza Italia, sondern die EU-kritische Rechts-Außen-Partei „Lega“ stärkste Kraft wurde. Berlusconi hatte mit der Lega eine Abmachung getroffen, dass die schwächere Kraft nach den Wahlen die stärkere unterstützen soll, zweifellos in der Annahme, er würde sich dadurch die Gefolgschaft der Lega sichern. Doch nun wirkt die Abmachung wie ein Loyalitätsversprechen der Forza Italia gegenüber der Lega.

Eine Folge des zur Bändigung der 5-Sterne-Bewegung eingeführten extrem komplizierten Wahlrechts ist es, dass es auch einen ganzen Tag nach der Wahl immer noch nicht annähernd klar ist, welche Partei eigentlich wie viele Sitze im Parlament und im Senat gewonnen hat. Aber absehbar ist schon jetzt, dass die Lega als nördliche Regionalpartei dort auch besonders viele Direktmandate geholt hat, während die 5-Sterne-Bewegung wie eine südliche Regionalpartei den Süden dominiert hat, und die Parteien der etablierten Eliten, PD und FI, bei den Direktmandaten wohl eher schlecht abgeschnitten haben. Dadurch, dass das Ergebnis etwas anders als erwartet ausgefallen ist, arbeitet das Wahlrecht bei der Sitzverteilung nun nicht für die Parteien der etablierten Eliten, sondern gegen sie.

Im Parlament wird Renzis PD nun wohl nur drittstärkste Kraft und Berlusconis FI nur viertstärkste.

Und im Senat sieht es kaum anders aus: die 5-Sterne-Bewegung und die Lega liegen auch da vorn, wenngleich die FI da von den Sitzen trotz weniger Stimmen mit der Lega gleichauf liegt. Obwohl die 5-Sterne-Bewegung und die Lega beim Stimmenanteil zusammen knapp unter 50% geblieben sind, hätten sie zusammen in beiden Kammern eine klare Mehrheit der Sitze. Die etablierten Eliten sind mit ihren Parteien FI und PD nach der Sitzverteilung bloß auf den Plätzen drei und vier gelandet. Damit besteht kein plausibler Führungsanspruch dieser Parteien mehr und eine Möglichkeit zur Regierungsbildung ohne die 5-Sterne-Bewegung oder die Lega unter ihrer Führung haben sie auch nicht. Die Mehrheit liegt bei der 5-Sterne-Bewegung und der Lega, ohne sie geht nichts. Ob die 5-Sterne-Bewegung und die Lega nun wirklich gemeinsam Italien regieren werden, steht freilich auf einem anderen Blatt.

Wer an diesem Wahlausgang „Schuld“ ist, ist für die etablierte Elite natürlich klar. Der Russe war’s. Das israelische Hasbara-Blättchen Haaretz schreibt etwa gerade, dass Putin die Wahl in Italien gewonnen hat. Dabei stand der in Italien gar nicht zur Wahl.

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27 Gedanken zu “Syrische Armee nimmt weitere Ortschaft in Ost-Ghouta ein

  1. Ich bitte darum mit den Formulierungen politisch links und rechts vorsichtig umzugehen den oft haben Parteien die derartig bezeichnet werden rein gar nichts mehr mit dem ursprünglichen links (Politik für die einfachen Bürger gegen die Vorrechte von Klerus und Adel) und rechts als die Gegenbewegung zu tun.

    Passender wären inhaltliche Aussagen zb wirtschaftslibertär, neoliberal, keynesianisch, für Angriffskriege, pazifistisch, islamfreundlich, islamkritisch usw.

    1. dirk

      Ja, du hast natürlich recht damit, dass links und rechts inzwischen politisch ziemlich beliebige politische Begriffe sind. Ein wichtigeres Unterscheidungsmerkmal von Parteien könnte zum Beispiel sein, wie sie es mit Russland halten. Und gerade bei der M5S ist es ja auch so, dass die selbst explizit weder links noch rechts sein wollen, obwohl sie gestern Abend, glaube ich, mal wieder davon gesprochen haben, eine linke Partei zu sein. Ich habe die Kritik an der Links-rechts-Einteilung hier vorsichtig mit dem mehrfach verwendeten Begriff der „etablierten Eliten“ angedeutet. Ansonsten ist die Lage in Italien, was rechts und links angeht, eher so, dass das Eigenbezeichnungen der Bündnisse sind, in denen sie Mitglied sind.

      Das „Mitte-Rechts-Bündnis“ habe ich dabei bewusst in Anführungszeichen gesetzt, denn die Lega Nord demnach als Teil von „Berlusconis Mitte-Rechts-Bündnis“ zu bezeichnen, so wie die Massenmedien das machen, oder jedenfalls bis gestern gemacht haben, wo sie sie für eine Rolle als Hiwis ihres Lieblings Tajani aufhübschen wollten, wirkt schon ziemlich absurd.

    2. Ja, und ich hoffe daß sich sogenannte Linke und sogenannte Rechte nicht mehr gegeneinander ausspielen lassen, sondern soweit möglich an einem Strang ziehen. Also daß nicht etwa die 5-Sterne-Bewegung den abgestraften Renzi ins Boot holt als „kleineres Übel“ vor den „bösen Rechten“.

      Ich kenne mich in Italien zu wenig aus, um zu beurteilen, wie realistisch ein solches Szenario ist. Ich weiß nur, daß der Feind in der sog. Mitte sitzt, weil die Globalisten und Zionisten wie überall die ehemaligen Volksparteien übernommen haben. Aber diese müssen immer enger zusammenrücken – selbst in Deutschland ist die GroKo eine recht kleine geworden und bereits zwingend auf die CSU angewiesen.

      1. Nun hat Renzi als Vorsitzender das Handtuch geschmissen, also zwangsläufig eine große Chance für die Basis die Partei an Wurzeln zurück zu führen. Corbyn läßt auch hier grüßen, also ist in Italien noch nicht alles verloren.

  2. Ich traue Situation noch nicht ganz. Jihadisten haben paar Dörfer verloren welche sowieso sie nicht halten könnten. Unterschied in Feuerkraft ist zu gross um solche Dörfer zu halten. Jihadisten haben sich diszipliniert zurückgezogen. Fast alle Eliteneinheiten haben sich kurz vor Einkesselung zurückgezogen. Nach paar kleine Dörfer un dann kommen Urbane Gebiete. Ende diese Woche werden wir sehen, ob SAA diese Gebiete stürmt oder mit Verhandlungen versucht Jihadisten loszuwerden.
    Mehrheit von Jihadisten sind aus Ghuta selbst und ein Transport nach Idlib wird nicht so schmeckhaft sein wie bei Aleppo Befreiung.
    Und da sind noch unsere Medien, welche ihre Grösse Ofensive starten werden wo Urbane Kämpfe beginnen. Dank ihre Macht war Russland gezwungen letzte Resolution anzunehmen welche zum Glück keine Gewicht hatte.
    Jetzt werden wieder Gasangriffe kommen und Tote Zivilisten. In EUSA haben wir Enthusiasten wie Macron oder Johnson welche kaum erwarten können ihre erste Bombe zu werfen.
    Und jetzt etwas aus Klatsch Presse.
    Angeblich sollte YPG heute etwas bekannt geben?
    Angeblich verhandelt SAA mit Jihadisten in Misrata über friedliche Dorf Übergabe?
    In Al Tanaf sind weiter US Soldaten gekommen?
    Gute Nachricht ist dass Allmächtige Israelische Luftwaffen keine Luftangriffe mehr fliegt. Wahrscheinlich aus Angst von Kollisionen mit Vogel?

    1. “ Dank ihre Macht war Russland gezwungen letzte Resolution anzunehmen welche zum Glück keine Gewicht hatte.“

      Was für ein „Glück“.

      Schon mal dran gedacht, dass die Resolution nur angenommen wurde, weil sie eben „kein Gewicht“ hatte, bzw. im Interesse der syrischen Menschen und ihrer Regierung war?

    2. Zgvaca
      Ich traue Situation noch nicht ganz.

      Da gebe ich Dir recht. Noch ist ja nicht viel passiert. Das entscheidende ist wohl, dass im Osten die Front aufgeknackt ist. Aber man sieht bei Haraste auch, wie zäh man in den städtischen Gebieten vorankommt. Man wird wohl jetzt bestraft, dass man den Terroristen zu viel Zeit zur Befestigung gelassen. Ja weiter man nach Westen kommt, desto schwieriger wird es für die SAA. Wenigstens versucht man Haraste und Douma von einer zu trennen, um so kleinere Stücke zu haben.
      Ansonsten sind die Vororte so klein, dass man eigentlich jeden Punkt effektiv durch Beschuss erreicht, vielleicht versuchen auch viele Terroristen deshalb durch Tunnel die Städte zu verlassen. Die Hoffnung stirbt zu Letzt.
      Ja wenn es um die Städte geht beginnt ein Gemetzel und das werden die Fake News Macher nutzen.
      Aber sehen wir es optimistisch, es gibt auch Gründe, das das Wehklagen nicht so laut wird.
      Es beginnt bald ein Handelskrieg zwischen den USA und den Rest der Welt, das könnte die Politik D ändern.
      Wir haben bald eine neue Regierung, die Probleme angehen muss, die man besser mit Russland löst. Bsp. AFD
      Bis zu Putinwahlen sind nur noch Tage.
      Andere Europäer beginnen schon das Wettrennen um Moskau: https://de.sputniknews.com/politik/20180306319818208-oesterreich-russland-referat-beziehungen-verbesserung/
      Und dann wäre da noch Italien, ach ja Brexid…..

      1. Lutz

        Das kann in Ost-Ghouta aber nun demnächst auch plötzlich alles ganz schnell gehen, so wie das in Aleppo im Dezember 2016 war. Da war das auch so, dass den Terroristen die Frontlinie kollabiert ist, und während da dann Tausende Zivilisten einschließlich kapitulierender Terrorkämpfer wild geflüchtet sind, waren die Banden in einem Zustand des Chaos. Nur Stunden später hatte die syrische Armee ein halbes Dutzend dicht bebauter Stadtteile zurück und die Banden hockten sehr einsam in einem sehr kleinen Restgebiet, das nicht mal mehr ansatzweise zu verteidigen gewesen wäre.

        Den Terrorbanden in Ost-Ghouta ist bereits ihre komplette Ost-Front kollabiert.

      2. PB
        Das kann

        Vieles ist möglich, bin aber bei der allgemeinen Euphorie lieber etwas auf der Spaßbremse.

      3. Lutz

        Ja, es ist schon richtig, die Euphorie etwas zu bremsen. Wenn es doch etwas länger dauern sollte, dann wird so jedenfalls kein Misserfolg aus der großen Leistung der Befreiung von Ost-Ghouta.

  3. isjawu

    „Ich weiß nur, daß der Feind in der sog. Mitte sitzt, weil die Globalisten und Zionisten wie überall die ehemaligen Volksparteien übernommen haben.“

    Das wird so sein; die Frage ist nur, welche Parteien wurden nicht von Globalisten übernommen?

    Wie drückt sich „Globalismus“ denn aus?
    Marktradikaler (Wirtschafts)liberalismus ist damit verbunden.

    Also Sozialabbau, Lohnkürzung, Steuersenkung für Vermögende und für Vielverdiener, Abbau staatlicher Leistungen und Infrastruktur, „private Vorsorge“, etc.pp.

    Das ist allerdings auch das Wirtschaftsprogramm der normalen „rechten“ Partei; pass dich ein ins System, es gibt oben und unten und das ist gut so, wer es nicht nach oben schafft hat Pech (oder Gott hat es so entschieden) und darf auf Tafeln privater Spender hoffen.

    Wie soll eine Koalition solcher Parteien mit wirklich „linken“ Parteien aussehen, die das gegenteilige Programm haben?

    Außerdem hat das „liberale“ Programm direkt in die Finanzkrise geführt,je ungleicher die Einkommensverteilung desto größer der Verschuldungszwang, solcherart „Lösungen“ führen in die Irre.

    Dazu kommt in Südeuropa die Euro-Problematik, Länder mit Schwachwährungstradition sind völlig bekloppt, wenn sie in eine Währungsunion mit einem riesigen Loghndrückungsland gehen.

    Parteien, die „rechts“ genannt werden, weil sie „antieuropäisch“ sind, müssen dagegen nicht „rechts“ im eigentlichen Sinn sein, dann kann man sich auf gemeinsame Programme einigen.

    Allerdings ist alles wenig aussichtsreich, so lange Italien sich nicht radikal aus dem Euro-Joch befreit, AUstritt oder mit radikalen Politikänderungen.

  4. Ḩawsh al Ash‘arī laut Hassan Rhida schon eingenommen, laut Resistance24 abgeschnitten.

    Nur eine Frage der Zeit, bis der ganze ländliche Raum in der Mitte der Ghouta befreit wird.

    ———-

    Die Ukraine gibt jetzt für ihr Gas aus Westeuropa viermal so viel aus wie im Vertrag mit Gazprom, den sie nicht einhalten wollten; klingt nach einem wirklich cleverem Schachzug.

    1. Sehr geehrter andreas, Die Oligarchen und die NATO NAZIS, im US Protektorat Restukraine, geben gar nicht aus, die Kassieren ausschließlich. Unsere Besatzungsmacht, lässt UNS dafür Arbeiten und Bezahlen.
      Sponsored by BRD Arbeitsdrohnen.

  5. Gipfeltreffen Korea-Korea schon im April, wow, das ging schnell.

    Ein Stöckchen für Trump; ob er springt, oder reinbeißt, oder einfach dranpinkelt?

      1. Das nordkoreanische TV hat auch schon bewegte Bilder von der Zusammenkunft ausgestrahlt. Ich bin ehrlich gesagt immer noch baff. Hätte nicht gedacht, dass Kim Jong Un persönlich dabei sein wird.

  6. Hallo,

    hab eine Frage, da ihr vom PB in der Regel besser informiert seid als „der Rest“.
    In unseren Medien – Österreich – wird immer von 400.000 eingeschlossenen Zivilisten gesprochen. Doch war das bei Aleppo auch der Fall, bis zuletzt behaupteten die Medien, da wären 250.000 Zivilisten eingeschlossen, selbst als kaum noch Gebiet von den Terrorbanden besetzt war.

    Gibt es halbwegs belastbare Zahlen zu den Zivilisten in Ost-Ghouta?

    Danke vorab, Gruß Leo

    1. Leo

      Nein, belastbare Zahlen gibt es natürlich nicht. Niemand kann die Leute zählen und die Milizen kontrollieren den Informationsfluss streng.

      Klar ist jedoch, dass bei der Verbreitung von Zahlen in Ost-Ghouta die gleichen Mechanismen wirken wie in Aleppo. Die Terror-Milizen haben ein Interesse daran, dass die Zahl möglichst groß erscheint, unter anderem, weil darauf basierend der „Hilfsbedarf“ berechnet wird. Sie behaupten, es seien noch 400.000 Menschen in den von ihnen kontrollierten Gebieten in Ost-Ghouta. Die Hilfsorganisationen übernehmen diese Zahlen wie üblich ungeprüft, schon weil sie sie gar nicht überprüfen können.

      Im russischen TV wurde von ein paar Tagen hingegen von geschätzten 200.000 Menschen in den gebieten berichtet. Ich würde mich jedoch nicht wundern, wenn sich wie in Aleppo auch die von russischen Medien verbreiteten Zahlen nach der Einnahme des Gebietes noch als viel zu hoch gegriffen herausstellen sollten, und die tatsächliche Anzahl der noch verbliebenen Menschen da eher im (hohen) fünfstelligen Bereich liegt.

      1. Danke für die Antwort. Dass die Banden die Zahlen hochhalten um zu mehr „Gütern“ zu gelangen hatte ich so nicht bedacht. Ich ging eher davon aus, die hohen Zahlen sollen die Dramatik verschärfen, um eventuell westliches Einschreiten zu „motivieren“.

        Allerdings die Erklärung mit dem Hilfsbedarf ist praktisch wie logisch jetzt, wo ich darauf hingewiesen werde, absolut einleuchtend.

        Vielen Dank, Leo

    2. Die 400K sind dümmlichste Propaganda und eine Beleidigung für den Intellekt.
      Nur noch rd. 60Km2 Ostghoutas kontrollieren die Terroristen.
      400K auf 60Km2 wäre ca. auf dem Niveau von Hong Kong.
      Völlig absurd bei den sehr viel kleineren und sehr viel niedrigeren Gebäuden, wovon sehr viele beschädigt und zerstört sind.
      Selbst die Schätzungen einiger russischer Quellen mit rd. 200K dürften noch viel zu hoch sein.
      Wird wohl am Ende wie in Ostaleppo wohl rd. 100K incl. Terroristen sein.
      Das die ziotransatlantische Lügen- und Lückenpresse dies selbst nicht feststellt sondern weiter den 400K Unsinn propagiert, beweist erneut auf wessen Seite sie stehen.

  7. ***

    Within Syria @WithinSyriaBlog 7 Min.Vor 7 Minuten

    Shiekh Abd al-Aziz Kuki, a community leader of Hamuriyah town confirm in a phone call with the Syrian al-Akhbariya TV that people are currently protesting against the militants in the town, want the SAA to enter it

    ***

    Gibt Bilder mit einer syrischen Flagge im Ort.

    Peto Lucem berichtete über Verhandlungen zur Übergabe von Misraba; dazu würde das hier passen.

    ***
    Riam Dalati @Dalatrm 17 Std.Vor 17 Stunden

    Jaysh Al-Islam has completed withdrawal from #Misraba. All regular fighters have retreated towards #Douma. Young men, natives of the town, have taken up arms to maintain security for civs who stayed behind and attempt to fend off any regime incursion should deal be reneged upon.
    ***

    Es ist nicht mal ganz entscheidend, dass alle dschihadistischen Islamisten raus sind, wichtig ist eine Übergabe bzw. Anerkennung der syrischen Oberhoheit.

    In Al Wear, Stadtteil von Homs, gab es da auch eine Mehrstufen-Lösung; der Ort wurde nach Verhandlung rot, dann wieder grün, nach neuen Verhandlungen und neuen Bussen wieder rot.

    Russland hat allen Kämpfern mit Familien freien Abzug mit persönlichen Waffen und Sicherheitsgarantien garantiert, bei Aufgabe.

    Also die moralisch saubere Seite im leider immer tödlichen Krieg ist klar.

  8. Interessant das die IDF schweigt und nicht mehr fliegt. Entweder gab es doch eine Warnung von Russland oder der IDF ist es mittlerweile zu heikel. Würde es stimmen was kolportiert wurde und Syrien hätte wirklich 50% seiner LAK verloren würde die IDF seit dem nur noch Angriffe fliegen.

    1. Zionistische Propaganda.
      Syrien hat mind. 200 mobile wie stationäre FlaRak Systeme.
      Gut möglich das davon in den letzten Wochen 1-2 Dutzend beschädigt oder zerstört wurden.
      Somit nicht ansatzweise 50%, sondern eher 10%.
      Und da Syrien selbst FlaRak herstellen kann, wenn auch ältere Systeme und geringe Produktionskapazitäten, kann damit und mit russischen und iranischen Nachschublieferungen einiges relativ schnell ersetzt werden.
      Da die Zionisten eine F16 verloren haben und je nach Quelle noch je mind. eine F35, F15 und ein AH64 auch von einem offenbar sehr dicken und sehr schweren“Vogel“ schwer beschädigt wurden, wollen sie wohl eine erneute Blamage vermeiden.
      Natürlich wird sie das nicht lange vor neuen Aggressionen gegen Syrien, Libanon u.a. abhalten, aber der Preis wird immer höher.
      Wenn Russland oder Iran den Mut aufbringen würden Syrien und Libanon einige Batterien Pantzir, Tor1/2 und S300 oder deren chinesische oder iranische Kopien zu liefern, wäre die bisherige nahezu ungestörte zionistische Luftherrschaft in der Region massiv eingeschränkt und reduziert.

      1. ElCommandante

        Luftabwehrraketen zu finden und zu treffen, dürfte für Israel schwierig sein. Schwer zu verstecken sind hingegen Radare, und da kann Israel natürlich aus weiter Entfernung mit Raketen draufhalten. Und das dürften sie nach dem F16-Abschuss auch getan haben.

        Allerdings baut Russland zwischenzeitlich eine hübsche Ziehharmonika als Radar, die so klein ist, dass sie ein paar Leute auf der Schulter tragen können.

        Dieses Ziehharmonika-Radar ist bestimmt nicht sonderlich leistungsfähig, aber in einem kleinen Umkreis vielleicht ausreichend, und besonders arg teuer sieht es auch nicht aus. Wenn man davon nun ein paar Hundert Stück anschaffen würde und sie mit einem Luftabwehrsystem vernetzt, dürfte es jedem Gegner schwer fallen, Syrien durch das Bombardieren von Radarstellungen blind zu machen.

        Oh, warte mal, gab es da nicht gerade einen Bericht über ein neues russisches Radarsystem in Syrien? Ja, hier ist er:

        https://www.almasdarnews.com/article/syrian-army-deploys-new-russian-made-radar-system/

  9. Bei MillitaryMap gibt es schon zwei Orte im Zentrum von Ost-Gouta wo syrische flaggen gehißt wurden. Sieht nach einer sich anbahnenden massiven Revolte der Bevölkerung gegen die Kopfabschneider ob des Näherrückens der Befreier aus.
    Wetten ab jetzt berichtet der Wertewesten nicht mehr über Gouta.

    1. Unwahrscheinlich.
      Wie bei Aleppo endet die ziotransatlantische Propaganda wohl erst nach der kompletten Befreiung dieser Terroristentasche.
      Von Ostaleppo hat man nie wieder etwas gehört in den Westmedien, weil Wiederaufbau und Rückkehr Zehntausender Flüchtlinge ganz schlecht in die anti Assad, Russland, Iran Propaganda passen.
      Das Gejaule der Terroristenfreunde wird sogar immer schriller und hysterischen, da nun die letzten Terroristennester in Syrien bald am Ende sind und somit ihr Umsturzplan final scheitert, trotz 7 Jahren Krieg, Milliarden USD an Waffen und Finanzhilfen, sowie mind. 100.000 ausländischen Söldner und Djihadisten.

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