Al Kaida zieht sich aus mehreren Orten in der Provinz Idlib zurück

Wie Muraselon am heutigen Mittwoch unter Berufung auf Terroristenkanäle berichtete, soll sich der syrische Ableger der Terrorgruppe Al Kaida, der unter anderem Namen wie Nusra Front oder Hayat Al Tahrir Al Sham (HTS) benutzt, in der syrischen Provinz Idlib aus den Orten Ariha, Kafromah, Wadi Al-Deif, Tarmala und Maarat Al-Numan zurückgezogen haben.

Hintergrund des Rückzuges ist Muraselon zufolge eine Offensive gegen Al Kaida, die die kürzlich unter türkischer Aufsicht aus den Terrorgruppen Ahrar Al Sham und Nur Al Din Zanki gebildete Miliz Jabhat Al Tahrir Al Suriya (JTS) in der Gegend von Orm Al Kubra westlich der Stadt Aleppo begonnen hat.

Die iranische Nachrichtenagentur Fars News berichtete dazu weiterhin, dass JTS in von hohen Verlusten auf beiden Seiten geprägten schweren Kämpfen auch den Ort Batbo von HTS erobert hat und nun weiter in Richtung Darat Izza vorrückt und meldete weiter, dass Mitglieder der Terrormiliz Abu Omar Saraqib die Al Kaidas HTS-Allianz verlassen haben und JTS beigetreten sind. Die Lage in der Provinz Idlib scheint im Moment ausgesprochen wechselhaft und unübersichtlich zu sein, so dass Karten wie die folgenden mit Vorsicht zu genießen sind.

Aber klar scheint folgendes: kurz nachdem die türkische Armee in der Idlib-Tasche mehrere Beobachtungsposten an der Front von Jihadi-Terroristen mit der syrischen Armee eingerichtet hat, scheint es nun einen mit dem Astana-Abkommen im Einklang stehenden ernsthaften Versuch der Türkei und ihrer Lakaien zu geben, die seit beinahe einem Jahr bestehende uneingeschränkte Dominanz von Al Kaida in der Idlib-Tasche zu brechen und den dort herrschenden Al-Kaida-Zweig zu eliminieren. Die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA meldete aus der Region unterdessen, dass der syrische rote Halbmond fünf kritische medizinische Fälle einschließlich elf Angehöriger aus der regierungstreuen Enklave Fuah und Kafriya evakuieren konnte, was möglicherweise auf eine Vereinbarung mit Al-Kaida-Terroristen im Süden von Damaskus zurückzuführen ist.

Bei ihrer Offensive gegen den von kurdischen Separatisten der YPG/SDF beherrschten nordwestsyrischen Bezirk Afrin haben die türkische Armee und ihre auf FSA geflaggten Jihadi-Lakaien heute derweil wieder einige Dörfer im Norden, Nordwesten und Süden des Bezirks eingenommen.

Damit ist die Türkei ihrem mutmaßlichen Minimalziel, entlang der Grenze auf syrischem Staatsgebiet eine durchgehende Pufferzone zu dem von kurdischen Separatisten beherrschten Gebiet einzurichten, wieder ein Stück näher gekommen. Gestern in Afrin zur Unterstützung der Abwehr der türkischen Jihadi-Invasion eingetroffene syrische Volksmilizen scheinen unterdessen die Aufgabe übernommen zu haben, die Front bei Jinderes im Südwesten der Afrin-Tasche zu stabilisieren, wo die Lage deshalb besonders schwierig ist, weil die türkische Armee und ihre Jihadi-Lakaien dort in den letzten Wochen bereits dominante Bergpositionen erobert haben. Im Laufe des heutigen Mittwochs sind weitere syrische Volksmilizen in Afrin eingetroffen, die gegenwärtig damit beschäftigt sein sollen, die Fronten bei Bulbul und Rajo im Norden und Nordwesten der Afrin-Tasche zu stabilisieren.

In Damaskus sieht die Lage unterdessen so aus, dass die syrische Armee und ihre Partner nach wie vor mit Artillerie und Luftwaffe die baldige Erstürmung der von verschiedenen Terroristen unter Führung der saudisch gesponsorten Gruppe „Islam-Armee“ beherrschten Ost-Ghouta-Tasche vorbereitet. Die Stimmung in der Bevölkerung von Damaskus geht deutlich dahin, dass der seit Jahren ständig erfolgende Artillerieterror aus Ost-Ghouta nicht länger hinnehmbar ist und es längst überfällig ist, dass die Armee diese mit völlig friedensunwilligen Terroristen vollgestopfte Tasche endlich auszuräumt. Gerüchten zufolge soll gestern ein russisches Militärflugzeug die saudische Hauptstadt Riyad angesteuert haben, um nochmal einen Versuch zu unternehmen, mit der Führung der Terroristen eine Verhandlungslösung hinzubekommen und die Erstürmung der Terrortasche Ost-Ghouta zu vermeiden, doch über Ergebnisse ist bisher nichts bekannt.

In Riyad wird man sich vor ernsten Verhandlungen vermutlich erst mit Tel Aviv abstimmen wollen. Das mit den saudischen Herrschern verbündete zionistische Apartheidregime hat schließlich gerade erst bekanntgegeben, seine Unterstützung für sieben in Syrien operierende Terrorgruppen ausweiten zu wollen, da würde sich eine Kapitulation der zentral nahe Damaskus gelegenen Terrortasche Ost-Ghouta natürlich schlecht machen. In diesem Zusammenhang ist auch zu sehen, dass der zionistische Propaganda-Apparat in den letzten Tagen die Lautstärke seiner globalen Fake-News-Kampagne zur Unterstützung der in Ost-Ghouta aktiven Terroristen deutlich hochgefahren hat, wobei der mit Giftgas- und Chlorin-Inszenierungen unter falscher Flagge erwartete Höhepunkt der zionistischen Propaganda-Kampagne jedoch noch nicht erreicht ist. Möglicherweise ist das zionistische Regime gegenwärtig ohnehin nur noch eingeschränkt handlungsfähig, weil zur Abwechselung nun auch dort mal ein Regime Change anzustehen scheint.

52 Gedanken zu “Al Kaida zieht sich aus mehreren Orten in der Provinz Idlib zurück

  1. ***
    F G @FGunay1 1 Std.Vor 1 Stunde

    Turkey offered a way out of quagmire in Afrin without losing face: YPG will change clothes in Afrin, join NDF and all sides are close to an agreement on these conditions
    ***

    Gerüchte über anstehende Lösung für Afrin.

    Auf militärischer Ebene wird es so (ähnlich) laufen, vielleicht noch ein paar „richtige“ Offiziere aus Nicht-Afrin.
    Es braucht aber auch ein Abkommen auf ziviler Ebene. Das ist schwieriger, da gibt es verschiedene denkbare Modelle, und auch Ansichten.

    1. andreas

      So in etwa stelle ich mir auch vor, wie das Problem erstmal gelöst wird. Allerdings vermute ich, dass Erdogan aus innenpolitischen Gründen erstmal noch eine durchgehende Pufferzone auf syrischem Staatsgebiet zur türkischen Grenze erobern will. Die wird dann zwar nicht, wie ursprünglich angedroht 30 Kilometer breit, aber Erdogan könnte das durchaus als Erfolg verkaufen, wenn sie nur einen bis fünf Kilometer breit ist. Und seine Jihadi-Proxies bekämen damit einen auf syrischem Staatsgebiet verlaufenden Korridor von Azaz nach Idlib. Die Selbstverwaltung in Afrin kann im Grunde so bleiben wie sie ist. Wirklich wichtig ist hingegen, dass nur die bewaffneten Kräfte der YPG in Afrin sich dem Kommando der syrischen Armee unterstellen. Damit, dass kurdische YPG und syrische Volksmilizen nun Waffenbrüder in Afrin sind, sollte der Weg dahin nicht mehr allzuweit sein.

      Die Türkei kann das, wenn sie das will, militärisch dadurch forcieren, indem sie ihre Angriffe in Afrin auf YPG-Positionen fortsetzt, von Angriffen auf Positionen der syrischen Volksmilizen hingegen Abstand nimmt. Ich denke, das dürfte Tendenzen in der YPG, zu syrischen NDF zu werden, erheblich beschleunigen. Genau zu beobachten gilt es deshalb in den nächsten Tagen, ob das türkische Militär und seine Jihadi-Proxies das tatsächlich so machen. Wenn das so sein sollte, könnte das Afrin-Problem in einer Woche erledigt sein. Der größte Teil des Bezirks wäre dann auf der Karte rot und lediglich ein kleiner Streifen am Rand würde grün werden, während die Farbe gelb verschwindet.

  2. Idlib

    Eine amtlich bestätigte (siehe Gerichtsurteile in D) Terrororganisation Harakat Ahrar al Sham schließt sich mit den durch selbstverbreitetes Video berühmten Kinderkopfabschneidern von Nur Al Din Zanki zusammen, um als „moderate“ Gruppe Teil eines Übergangsprozesses zu werden.

    Soll man lachen, oder weinen, oder schreien?

    Solange sich Terrorgruppen bekriegen und gegenseitig töten, fein; gilt nur, die Balance zu halten, dass am Ende möglichst viele als Terroristen weg sind.

    Ein Zenki als Polizeichef oder Bürgermeister, gruselig.

    Und immer die Frage, wird Al Kaida wirklich bekämpft,oder wird umgeflaggt?

    Positiv:so lange die sich bekriegen, bleibt Ruhe an der Front für die SAA, mehr Kräfte frei für Ostghouta.

    Dort gibt es ja mittendrin einige Militärgelände wenn man die einnimmt, kann man das ganze leicht unterteilen, und damit die Verhandlungsbereitschaft stärken.

    Das russische Reconciliation center sagt, bisher keine Antwort an Verhandlungsanfragen.

    ***
    Ivan Sidorenko @IvanSidorenko1 35 Min.Vor 35 Minuten

    #Syria #Damascus #EastGhouta #EasternGhouta #Eastern_Ghouta Russian Reconciliation center : Eastern Ghouta Militants have not responded to the ceasefire and disarmament invitations we did not receive any response from the militants in the region
    ***

    1. andreas

      Ja, wenn sich Terroristen gegenseitig elimnieren, ist das grundsätzlich günstig für die syrische Armee.

      Aber ich glaube, der wesentliche Punkt bei der neuen Ahrar-Zanki-Truppe ist, dass die Türkei da ganz direkt die Kommandogewalt hat. Und wenn die Türkei die Kommandogewalt hat, dann können mit dieser Gruppe auch tragfähige Vereinbarungen geschlossen werden. Bei dem bisherigen Sammalsurium von 1000 Halsabschneiderbanden war ja eines der wesentlichen Probleme, dass da jede Gruppe gemacht hat, was sie wollte, und schon deshalb keine tragfähige Vereinbarung zur Befriedung des bewaffneten Konfliktes möglich war.

  3. Im zionistischen Gebilde haben die Menschen die Nase voll von Natteryahoo & Co. Die Kriegspropaganda wird dort nicht so unterstützt, wie manche annehmen mögen. Eine direkte Konfrontation in Syrien, um angeblich den Iran zurückzudrängen, ist eine Finte. Viele Menschen (Hebräe und Araber) im Zionistenland wollen keinen Krieg und wissen, das wäre ihr Untergang. Sie haben Angst. Zu recht. Oder will sich das zionistische Regime wirklich auch mit Russland anlegen?
    Iran wird nicht in Syrien Fuß fassen. Irgendiw dumm. Aber, man kennt scheinbar die Syrer nicht. Die lassen es nicht zu, dass ein anderer Staat sie dominiert. Der Iran hat es auch nicht vor, davon abgesehen. Der Iran ist nicht respektlos. Es ist lediglich zionistische Manipulation. Sie möchten sich in den Mittelpunkt stellen. Der Zionismus lebt von der angeblichen Bedrohung. Sein Existenzmythos baut darauf auf, zwischen Bedrohung einerseits, und abgeblicher Weltbeherrschung andererseits. Israel ist nicht das Ziel. Sondern die SA. Es wird ein Regime-Change dort geben, eine republikanische – die theoratisch gepägte Monarchie wird stürzen. Die USA, Russland und Iran haben es im Zuge des Atomdeals kommuniziert. Warum? Weil die SA zum Ärgernis für alle wird. Sogar auch für die Türkei unter Erdowahn.

  4. ***
    watanisy @watanisy 9 Std.Vor 9 Stunden

    kurdish militants will hand over all neighborhoods and points to army in aleppo in next 48 hours
    (sheikh maqsud – ashrafiyeh – bustan al-pasha – hellok – ain al-tal and several others)
    ***

    Inzwischen soll es erste syrische Truppen in Sheikh Maqsud geben (oder Umflaggungen, egal).

    Wenn es so ist, nimmt der Deal langsam Gestalt an.

  5. Ich hoffe dein Optimismus bezüglich der Türkei bewarheitet sich und sie halten ihre Islamisten „zurück“ wovon ich nicht ausgehe.

    Meiner meinung nach hatte die Türkei die Aufgabe, als Trojanisches Pferd zwischen Russland und Iran bzw an den Astana gesprächen teilzunehmen.

    Dann hat man die Kurden Medial so lange gepusht um sie dann, als Kannonfutter zu benutzen, worüber man das leid jetzt mehr oder weniger den Russen zuschreiben will.. seht her, die Russen machen gemeinsame sache mit den Türken gegen die Kurden.. dazu gehören auch die meldungen, vonwegen Russland behindere die zusammenarbeit der SAA mit der YPG. Dann kamen gestern Meldungen wonach die Russen direkte gespräche mit den Kurden empfehlen.

    Die Kurdischen Kämpfer bzw Das Sprachrohr melden sehr viele Positive ereignisse zwischen der YPG und SAA (bzw Milizen)

    Sofern ihr das nicht wisst, A.Öcalan hat ganz besondere beziehungen zu Syrien. Zumal er dort unterschlupft gewährt bekommen hat und der Kurdischen bewegung die aufgabe erteilt hatte, den Löwen (so nennt man Assad unter der Bevölkerung) beizustehen. Der Vater von Assad hatte direkte beziehungen zur PKK.
    Und jetzt soll mir einer versuchen zu widersprechen und mir widerlegen das dass alles mit der SAA zusamnen geplant war. Es muss ja einen Grund geben, warum die Amys die Kurden doch noch fallen lassen haben. Vielleicht weil sie nicht gegen die SAA kämpfen wollen/werden.

    Versucht einfach mal ein zwei schritte weiter zu denken.

    Jetzt versucht man Ost Guhta mit Afrin gleichzustellen und das ganze Astana „Team“ zu denunzieren und gleichzeitig forciert man wieder die Genf Gespräche.

    Und das, nachdem Russland sich als „Sieger“ presäntiert bzw die Truppen abziehen wollte.

    Ich würde euch raten, mit sehr viel Vorsicht die Türkei so Positiv zu beurteilen. Der Pascha steckt so sehr in der klemme, das er jeder Zeit was aus dem Ärmel zaubern kann um seine Auftraggeber (Nato/Eu/USA) zu befriedigen.

    Man wird die Türkei jetzt gegen den Iran aufbauen !!

    Nicht Vergessen, Die Türkei ist eine H*** und sind Khazaren.

    1. @Tyln „… hatte die Türkei die Aufgabe, als Trojanisches Pferd
      zwischen Russland und Iran bzw an den Astana gesprächen
      teilzunehmen“ .
      Ich hatte bzw habe ähnliche Gedanken – nur noch umfang-
      reicher : Wenn man im westlichen Block seine Möglichkeiten
      zerfallen sieht, die Dominanz zu erhalten bzw. Gegner zu
      unterwerfen, dann sinnt man auf eine List – stelle dich schwach
      und verführe deinen Gegner dazu leichtsinnig zu werden und
      möglichst einen Köder zu schlucken. Ja, vielleicht gaukelt die
      Türkei/Erdogan die Entfremdung zum NATO-Block nur vor,
      die kritische Haltung in der Bevölkerung ist sicherlich echt !
      Wenn man dann den Russen militärisch ein 2. „Vietnam“
      bereiten könnte, wäre vielleicht auch das Aushebeln des
      Nuklear-Gleichgewichts möglich.
      Doch sollte man auch die realen „Ängste“ bez. Souveränität
      und Unabhängigkeit vom US-Einfluss ernst nehmen. Ängste
      spielen unbewusst eine grosse Rolle im Verhalten. Dass das
      in einer Demokratie durchaus berechtigt ist, konnte man
      zuletzt in der Ukraine oder Brasilien sehen !!
      „…würde euch raten, mit sehr viel Vorsicht die Türkei so
      positiv zu beurteilen“ Ja, Vorsicht ist dringend geboten !!
      Dennoch sollte Russland die Gelegenheit -beim Herauslösen
      der Türkei zu assistieren- nicht ungenutzt verstreichen lassen.
      Solche Chancen kommen nicht oft ! Und was den Charakter
      Erdogans anbetrifft – in der Politik geht es um Interessen, da
      sollte Sentimentalität nicht gross hervorgehoben werden – so
      etwas ist Sache der Boulevard-Presse. Ich denke, Russland hat
      nicht nur gute Strategen, sondern auch Menschenkenner, die
      wissen, wie man mit Ängsten umgehen muss, um in kleinen
      Schritten Vertrauen aufzubauen. Das gilt auch in Bez. mit Israel.

      1. Servus Hans,
        vermutlich hast Du etwas durcheinandergebracht:
        „Die Russen und ihr 2. Vietnam“?

        Wenn schon, dann könnte man nur sagen „Die Russen und ihr 2. Afghanistan“, denn das mit Vietnam, das waren nicht die Russen…

  6. https://anfturkce.net/guncel/efrin-direnisi-rejime-adim-mi-attiriyor-103669 <- auf Türkisch (über die zusammenarbeit der Kurden mit der Syrischen Regierung)

    https://anfdeutsch.com/rojava-syrien/die-syrischen-einheiten-erfuellen-an-der-grenze-ihre-pflicht-2576 <- auf Deutsch ( Der Ko-Vorsitzende des Exekutivrats der Bewegung für eine Demokratische Gesellschaft (TEV-DEM), Aldar Xelîl, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur ANHA, dass Efrîn ein Teil Syriens sei, dass man sich deshalb mit Syrien über militärische Unterstützung verständigt habe und dass über die politische Zukunft Efrîns später gesprochen werde.)

    Hier 2 Berichte aus dem Sprachrohr der Kurdischen Bewegung. Der 1. Ist auf Türkisch verfasst. Der 2. auf Deutsch .. Ich hoffe ihr habt die möglichkeit dies irgendwie zu verstehen.

    Die Kurden haben eine Schlüsselposition in diesem Krieg gegen Syrien und sie sind Syrien nie in den Rücken gefallen wie die Türken es bei den Russen & Syrern ein zweites mal getan haben.

    1. Tyln

      Ja, es ist sehr erfreulich, was für ein Umdenken bei der PYD/YPG in Afrin in den letzten Wochen eingesetzt hat. Nicht mal einen Monat ist es her, da sind sie durch die USA gereist und haben von den USA eine Flugverbotszone gefordert:

      http://www.kurdistan24.net/en/news/431bc3a1-b292-455b-a2af-b62b30e67d75

      Und jetzt ist aus Afrin kein Wort mehr von den USA zu hören, sondern nur noch von einer Einigung mit Syrien, und im Hintergrund Russland, Iran und die Türkei. Das ist wirklich sehr erfreulich.

      1. Parteibuch

        (…) Nicht mal einen Monat ist es her, da sind sie durch die USA gereist und haben von den USA eine Flugverbotszone gefordert:

        http://www.kurdistan24.net/en/news/431bc3a1-b292-455b-a2af-b62b30e67d75 (…)

        Danke für diese Richtigstellung und dass ihr das Feld nicht denen überlasst, die diese Fakten gerne vergessen machen wollen. Für mich ist das Leugnen dieser hässlichen Episode kurdischen Handelns einfach nur widerlich.

        Es ist ja nicht so, dass wir nun einen kurdischen Sinneswandel erleben, weil sie sich aus ethisch/moralischen Gründen eines Besseren besonnen haben, sondern nur deshalb, weil die Türken ihnen in den Ar*** getreten haben. Das Vertrauen ist jedenfalls auf lange Sicht zerstört.

        Und nein, ich habe mein Leben lang nie etwas gegen die Kurden gehabt und ich habe auch keinen Grund, die Türken besonders zu mögen. Meine Einstellung ist einzig den tatsächlichen Ereignisse der letzten Jahre geschuldet.

  7. Gab es da nicht kürzlich einen Vorschlag, ein neues Militärbündnis ins Leben zu rufen…ich weiß bloß nicht, von wem der kam: Türkei, Ukraine und Aserbaidschan?
    Klingt für mich zwar eigenartig..nun ja.

  8. Netanjahus oberste Statthalterin in Deutschland hat sich heute mal wieder persönlich an der Hetzkampagne gegen Syrien beteiligt: … der Kampf eines Regimes, nicht gegen Terroristen, sondern gegen seine eigene Bevölkerung …

    Der türkische Angriff auf Syrien geht demnach in Ordnung, weil der sich ja nicht gegen das eigene Volk richtet. Merkel verdreht damit das Völkerrecht in ihr Gegenteil. Das Völkerrecht verbietet nämlich gerade nicht, Ordnung im eigenen Staat herzustellen und das Gewaltmonopol des Staates durchzusetzen, sondern das unbefugte militärische Eingreifen in fremden Staaten, so wie die Türkei, die USA und auch Deutschland das in Syrien machen.

    Und was Ghouta angeht: hier im Video demonstrierte die „Bevölkerung von Ost-Ghouta“ übrigens ausnahmsweise mal friedlich, ist schon etwas her, aber das gab es auch (der Mann vorn im Bild ist natürlich der erste Bürger Zahran Alloush):

    Frauen gibt es da natürlich auch, hier zum Beispiel einige der Anhängerinnen von Alloush:

    Menschen, die Alloush und seine Kameraden aufgrund ihrer Ansicht oder Religion nicht mögen, sperren sie übrigens in Käfige und paradieren mit ihnen als menschliche Schutzschilde:

    Diese Terroristen der Islam-Armee und andere wie die von Failaq Al Rahman und Al Kaida werden von der zionistischen Marionettenregierung über Deutschland unterstützt. Der total verlogene und verkommene Hosenanzug an der Spitze der Bundesregierung ist eine Schande für Deutschland und untragbar. Vielleicht möchte die „Mutter der Nation“ diese netten Leute in Ost-Ghouta ja nach Berlin einladen.

    Kurzum: Merkel muss weg.

    1. Die Syrische Armee zieht ja beachtliche militärische Kräfte zum Kampf gegen die Terroristen in Ost-Ghuta zusammen. Man rechnet also mit einem ungewöhnlich starken Gegner.
      Meine Frage ans PB: Über welche Kräfte und in welcher Stärke verfügen die Terroristen dort ?

      1. Peter

        Es dürfte in Ost-Ghouta um eine fünfstellige Anzahl von Terroristen gehen. Bewaffnet dürften sie mit reichlich kleinen tragbaren Waffen, einer Menge Artillerie und einigen wenigen gepanzerten Fahrzeugen sein.

        Das wesentliche Problem wird in Ost-Ghouta sein, dass die Terroristen in den Jahren ihrer Herrschaft da unzählige und weitverzweigte Tunnelsysteme und Sprengfallen angelegt haben, und obendrein über diesen Tunnelsystemen oft Wohnhäuser stehen. Die wichtigsten Kommandozentralen und Munitionsdepots dürften die Terroristen wie üblich in den unteren Stockwerken oder Kellern von Krankenhäusern eingerichtet haben.

    2. @einparteibuch
      ich finde Merkel gut und ihre große Kunst ist, die USA nicht offen zu brüskieren.
      Siehe NordStream 2. Taten: ähnlich wie Trump kritisiert sie StarBucks, immer noch bewußt, daß die Clinton-Truppe vorhanden ist.
      DE steht vor gewaltigen Aufgaben: Zersplitterung der Deutschen verhindern, wie mit Erdogan (ISIS-Chef Nr. 2) umgehen, tatsächlicher intoleranter Islam in Europa, Änderung des Wirtschaftsmodells, China, Konflikte in armen Ländern…
      Sie hat die, von Wall-Street verursachter 2008 Krise besser gemeistert, als von Wall Street gewünscht (Ausplünderung von Deutschen für ihre ‚Gotteswerke‘)

      1. irma

        Ja, ich kann diese Bewertung von Merkel nachvollziehen, wenn auch aus anderen Gründen. Merkel hatte seinerzeit etwa die NATO-Erweiterung um Georgien blockiert, bei der Bombardierung Libyens hat sie nicht mitgemacht, am Iran-Deal hält sie fest und mit der Politik der knappen Kassen in Europa hat sie gleich einer ganzen Reihe von Zionisten in der EU den Geldhahn für noch mehr Krieg abgedreht. Merkel ist eine Populistin und redet dem Volk nach dem Mund, und das ist durchaus schon mal besser, als jemand, der mit Vehemenz versucht, Kriege voranzutreiben, selbst wenn das Volk skeptisch ist.

        Aber ich glaube, im Moment darf man mehr erwarten: nämlich aktiv an der Verbesserung der Beziehungen zu Russland zu arbeiten. US-Präsident Trump ist nicht dagegen, die Beziehungen zu Russland zu verbessern, ganz im Gegenteil, das käme Trump sehr entgegen. Daran liegt es also nicht, dass Merkel nicht auf eine Verbesserung der Beziehungen zu Russland umschaltet und vom Regime Change in Syrien ablässt. Der tiefere Grund dafür dürfte hier nicht in den USA, sondern in Merkels demütiger – frei nach dem Motto „Israel ist deutsche Staatsräson“ – Unterwerfung unter den Führer des zionistischen Apartheidregimes liegen, der den Westen in immer mehr Konflikte und Kriege zum Wohle Israels zu treiben versucht.

    3. @ PB

      Ja, da kann einem schon die Galle überkochen, bei dem was das Merkel so von sich gibt…

      …Aber man möge nicht vergessen: sie ist nur das Sprachrohr für eine große, Entscheidungen treffende Menge an Psychopathen im Hintergrund…

      …Aber da das Merkel diese Entscheidungen immer vorträgt, und auch immer so tut, als wären das Ihre eigenen, ist es nur logisch, dass unser Zorn das Merkel immer als erstes erwischt…

  9. Volle Zustimmung, PB!
    – Die nächste Merkel-muß-weg-Demo ist am Montag am Hamburger Gänsemarkt (wieder 19.00 Uhr soweit ich weiß, man muß aber früh da sein, sonst kommt man nicht mehr heil durch die Merkel-SturmAbteilung)

    Zum Thema Globalisten-Medien: Dieses scheint relativ neu zu sein und wird von den entsprechenden Kreisen (mindestens) gepusht (wahrscheinlich auch zumindest mitfinanziert):

    “ Shareblue Media is an American media company. We tell real-world stories to give voice to the heroes fighting for American values. We are a rapidly growing community — reaching over 140 million people per month across platforms — that is optimistic, honest, and unafraid. “

    https://shareblue.com

    Irgendwo las ich, daß auch die Zuschauer-, Käufer-, Nutzerzahlen bei Newsweek und CNN rückläufig sind und Newsweek schon kurz vor Bankrott (bei den deutschen ist die Situation ja ähnlich). Kann es sein, daß das o. g. eine Art globalistisch-mediales Rettungsboot darstellen könnte?

    In Deutschland haben die Klickzahlen freier Medien die der MSM inzwischen berholt. Könnte mir vorstellen, daß das in den USA ähnlich ist und deshalb jetzt verzweifelt nach neuen, „unverbrauchten“ gesucht (bzw. solche gegründet) wird.

    1. PS: Robert Fisk hat zu der verlogenen westlichen Heuchelei zu Ost-Ghouta gestern schon ein paar deutliche Worte geschrieben:

      http://www.independent.co.uk/voices/ghouta-siege-syria-death-toll-civilians-armed-attack-rebel-aleppo-latest-a8221086.html

      Kurz und knapp: der Westen hat diese Situation verursacht, indem er in Syrien Terroristen unterstützt und bewaffnet hat, und beklagt sich nun mit großer Theatralik, dass Syrien den Terrorismus eliminiert und es dabei auch zivile Opfer gibt.

  10. Hier noch ein Video von der Bevölkerung in Afrin, wie sie die Unterstützer empfangen. Man achte auf die Bilder des Löwen aus Damaskus.

    Der Iran hätte maßgeblich dazu beigetragen, das es dazu kommt.

  11. Angeblich wird Afrin jetzt bzw heute an die SAA übergeben …es sollen syrische Offiziere und sogar russisches Militär vor Ort sein !?

    Mal sehen was da dran ist !?

    1. WorldObservator

      Es gibt zur Lage in Afrin einige Geheimnisse. Eines davon ist, dass die russische Militärpolizei vor dem türkischen Angriff anderslautenden Erklärungen und Medienberichten zum Trotz nicht wirklich aus Afrin abgezogen ist, wie Robert Fisk vor drei Wochen nach eigenen Beobachtungen vor Ort offengelegt hat. Über seinen Bericht aus Afrin hatten wir hier im Parteibuch schon diskutiert:

      https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2018/01/30/syrische-armee-rueckt-an-der-front-in-und-um-abu-dhuhur-wieder-vor/#comment-40616

      Und in Tel Rifaat sind schon lange sowohl Kräfte der Achse des Widerstandes als auch russische Kräfte präsent. Den Flaggenwechsel von YPG auf SAA würde ich deshalb auch eher als symbolisch betrachten, ohne dass sich da vor Ort irgendwas ändert.

  12. Danke für die Info zu ShareBlue, PB!

    Auffällig an der Ghouta-„Bericherstattung“ ist auch wieder der Doppelstandard gegenüber Mossul (wie schon bei Aleppo versus Mossul u. v. a.).

    Das merken die Leute aber und der größte Teil der Leserkommentare (sofern zugelassen) bei den MSM weist u. a. darauf immer wieder ausdrücklich hin. M. E. verspielen die Propagandisten ihren schwindenden Rest an Glaubwürdigkeit auf diese Weise nur immer schneller.

    Danke für das erfreuliche RT-Video, Tyn!

  13. Habt ihr auch alle das Gefühl, dass unsere Volksvertreter und – medien den Kassenschlager „Ost-Aleppo 2.0 reloaded/ Stalingrad in Ost-Gouta“ aufopferungsvoll und offensiv bewerben?
    Aber diese Lug- und Truggeschichte hat schon im ersten Teil nicht gefunzt.

    Wenn ich mir den zionistischen Statthalter in Deutschland (PB) so anschaue, grau im Teint, kaputtes Rückgrat, trübe Augen und müder Kopf, dann muss man sich sehr wundern, wo diese gebrochene Person noch die Kraft generiert, diesen medialen, gefakten, verlogenen und unwürdigen Feldzug zu führen.
    Selbst jetzt, wo längst alle Karten auf dem Tisch der Weltöffentlichkeit liegen, entblöden sich unsere Regierungsvertreter nicht, immer noch die Plastikgeschichte von Rebellen, Zivilisten und „dem größten
    Schlächter unseres Planeten“ (Originalzitat O. Nouripour) zu erzählen.

    Schätzungsweise 800.000 bis 1000.000 syrische Flüchtlinge sind in den letzten zwei Jahren aus dem In- und Ausland in ihre Heimatregionen, nach deren Befreiung, zurückgekehrt. Werden solche Informationen unter größter Geheimhaltung an unserer politischer Führung vorbeilanciert oder ist diese Führung kognitiv nicht in der Lage, diesen informations-Input zu verarbeiten? Ich denke eher, sie sind moralisch-ethisch absolut verkommen und definitiv dem westlichen „Freiheitssystem“ verpflichtet. Wir haben es – ganz einfach – mit Politlobbyisten der Zio-Imperialisten zu tun. Unter diesen Voraussetzungen wird bei bestehendem bundesdeutschem Parteienzirkus niemals mit einem Schwenk zu rechnen sein. Daher sollte die Widerstandsachse genau das machen, was die syrische Bevölkerung mit jedem vergangenen Tag mehr und mehr fordert: lasst es endlich richtig krachen und erlöst uns bitte von diesem täglichen Terrorhorror. Und sch***t auf das Gequatsche der westlichen Welt.

    1. kaumi

      Ja, mein Eindruck ist auch, dass die Anführer und Medien der sogenannten westlichen Wertegmeinschaft nach wie vor ihren Stiefel an Kriegspropaganda runterspulen: Assad böse, Putin böse, tote Kinder und Frauen, Fassbomben, letztes Krankenhaus getroffen und die Giftgasnummer kommt sicher auch bald wieder.

      Aber sieben Jahre permanenter Beschuss mit aufwühlender Kriegs- und Greuelpropaganda hat selbst viele der Rezipienten, die noch an die Fake News der Herrscher des Westblocks glauben, einfach müde gemacht. „Mach doch mal Musik an, ich kann diese ständigen Greuelberichte nicht mehr hören,“ könnte inzwischen etwa eine typische Reaktion sein.

    2. Die Putinwahl ist in paar Tagen, das hat man gerade wieder bei heute im ZDF gespürt. In den nächsten 3 Wochen wird man noch mal alles heraus holen, egal ob man sich lächerlich macht oder nicht.

  14. @Parteibuch
    Merkel ließ ‚offene Grenzen‘ für einige Zeit zu: Putin etwas entlastet, ISIS dadurch geschwächt, Brexit verursacht. Man darf nicht vergessen, daß Konflikte in nächster Zeit eher zunehmen werden. Der echte Moslem-Frühling wird sehr blutig…
    Ich weiß nicht, was für Syrer hier gekommen sind: Assadisten oder …
    ‚Zuviel‘ kann sich Merkel wegen Handel mit der USA auch nicht erlauben. Trump-Gegner sind extrem mächtig.
    Sie läßt Polen einiges durchgehen. Durch die Korruptionsgeschichte in Israel, ist der Ausfuhr von Atomwaffenbestückten U-Boote (von Kriegswaffen habe ich Null-Ahnung) ein Riegel vorgesetzt worden.

      1. @Anna Keiri
        Eine eigenständige mit Islam konformer Herrschordnung (welche Gesetze sollen gelten)?. Die Ausbreitung von Islam ist eine Tatsache, aber wie sie herrschen, dass mußten bsp. Moslem-Einfaller in Indien, erkennen, ist etwas anderes. Durch das Öl ist die intellektuelle Seite der Gesetzgebung ‚flötengegangen‘. Man vergleiche es mit China…
        Assadisten: die für Assad sind.

      2. irma

        „Die Ausbreitung von Islam ist eine Tatsache“

        Quark mit Soße.

        Der – maßgeblich von Zionisten vorangetriebene – christlich-jüdische Versuch der gewaltsamen Ausbreitung ist hingegen eine Tatsache. Eine Mio Tote durch US-Invasion im Irak, Hunderttausende Tote durch westliche Terrorunterstützung in Syrien, Zigtausende Tote durch Staatszerstörung in Libyen und Afghanistan, das alles sind Tatsachen.

        Kein einziger Soldat aus muslimischen Ländern besetzt Europa, aber unzählige christlich-zionistische und europäisch-US-amerikanische Soldaten besetzen islamisch geprägte asiatische Länder, um sie zu unterjochen. Die syrische Armee besteht zum allergrößten Teil aus Muslimen, und sie schützt jeden in der Bevölkerung, gleich welcher Religion, vor dem – insbesondere vom Westen unterstützten – Terror. Und die Muslime von Hisbollah haben die Christen im Libanon davor beschützt, von den von der gierigen und gewissenlosen Führung der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft unterstützten nihilistischen Takfiri-Söldnern ausgerottet zu werden. So sieht das aus.

        Wer nicht begriffen hat, dass der gegenwärtige Weltkrieg kein Krieg der Religionen ist, sodnern der Krieg einer gierigen westlichen Herrscherclique gegen den Rest der Welt, der hat gar nichts begriffen.

    1. Sehr geehrte irma, dieses Mal lautet die Forderung, DER Siegermacht, nicht U Boote, dieses mal müssen wir Überwasserschiffe , für ihr Okkupation und Arparheit Gebilde Israel, Bauen und Liefern. Denn die Ölbohrungen/ Diebstahl, auf fremden Staatsgebiet, mussen Abgesichert werden.

      https://www.n-tv.de/politik/Deutschland-unterstuetzt-Korvetten-Kauf-article14153376.html

      Editor: der Link oben ist alt, dieser hier ist aber recht neu dazu:

      https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Baustart-von-Israel-Korvetten-mit-bitterem-Beigeschmack,korvetten156.html

      1. Macht nichts.
        Russland baut die besten Antischiffsraketen der Welt, Syrien hat bereits einige davon, Iran auch und baut davon selbst gute Kopien in Serie.
        Die ersten sind auch schon bei der Hisbollah, weitere werden im Bedarfsfall folgen.

  15. OT, aber m. E. wichtig:
    Inzwischen wird auch in den ÖR-Tagesthemen offen angesprochen, daß wir (ungefragt) Teil eines „Experiments“ sind, “ aus einer mono-ethnischen eine multi-ethnische Gesellschaft zu machen” was “wahrscheinlich klappen” wird, aber “natürlich zu Verwerfungen führt”.

    Aber wer vom Bevölkerungsaustausch redet und ihn nicht akzeptieren will, ist ein “rassistischer Verschwörungstheoretiker”…

    Beim Saker hat noch jemand was zum Hintergrund des Experimentators gefunden:
    https://www.yaschamounk.com

    Sein Buch handelt von der „Rettung der Demokratie“ – Unsere scheint damit aber nicht gemeint zu sein…

    1. @ zu blue angel

      Kurzer Hinweis….an 26:26 gehts los…davor noch ein bisschen was zu einem SPD Parteitag, aus Kaiserslautern, glaub ich, und einer AfD Sitzung……

      Damit sich keiner die Gehirnwäsche davor antun muss.

  16. @Irma:
    Inwiefern wurde V. Putin dadurch „etwas entlastet“, daß Deutschland mit Hunderrtausenden von Muslimen geflutet wurde?

  17. @blue Angel
    Kurzum: Aufsplitten und Umlenken.
    Welche Ziele hat ISIS: zuerst Moslems unter sich zu bündeln, als ihre Kanonenfutter gegen Putin usw.
    In Europa: Aufhetzen von Moslems in z.B. Bosnien/Belgien/Frankreich gegen jeweilige Staatsform. Was ist in Dagestan/Kaukasus…?
    Durch ‚Mutti Merkel‘ bekamen ISIS-Tagelöhner als auch terrorisierte Willige einen sanfteren Ausweg, als gegen Putin zu sein. Die Einigkeit von ISIS zwecks Errichtung eines Kaliphats war danach nicht mehr so überzeugend, wegen der Alternative. Verherrend wirkte, daß eine Christin, Moslems in Not, aufnahm, die GCC-Herrscher, aber nicht (weil sie wußten, wen Sie reinlassen würden).
    Die riesige Herausforderung, vor der auch Putin steht, ist noch nicht gebannt, aber…

  18. (Edit: Link zum jüngsten Video-Interview mit Mustafa Karasu entfernt. Anmerkung dazu an Tyln: wenn du möchtest, darfst du Aussagen des Interviews hier gerne zusammenfassen und in die Diskussion einführen oder auf Medien verweisen, die das tun. Aber rohe PKK-Videos möchten wir hier nicht gepostet haben, und erst recht nicht, wenn dazu keine deutsche oder englische Übersetzung aus dem Türkischen vorhanden ist.)

    Also für meiner Seele war dieses neuste Interview mit einem der Führenden Köpfe der Kurdischen Bewegung Balsam… Ich hoffe euch wird es auch so ergehen. Leider ist es nur auf Türkisch..

    Das ist so erfreulich, das mein ganzer Tag heute Wunderbar schön war :)) Denn dieser Schritt kann im wahrsten Sinne, eine Wende im Krieg bedeuten.

  19. @Irma:
    Ich glaube nicht, daß V. Putin, der sich darum bemüht, radikale Islamisten von der russischen Südflanke fernzuhalten, es hilfreich findet, davon durch Frau Merkels „humanistische“ Aktivitäten jetzt umso mehr davon nahe der russischen Westflanke zu haben.

    Was die angebliche „Dankbarkeit“ betrifft, die fundamentalistisch-salafistische Muslime (und die stellen m. E. den größten Teil der Migranten) gegenüber Frau Merkel oder Deutschland empfinden würden, handelt es sich dabei um eins von vielen, widerlegten, globalistischen Narrativen: Die große Mehrheit ist nicht „dankbar“, sondern betrachtet Andersgläubige (anderer monotheistischer Religionen) als Dhimmys, die VERPFLICHTET sind , Muslimen zu dienen und für ihren Lebensunterhalt zu arbeiten, da sie gegenüber Muslimen minderwertig sind.
    Ungläubige sind in ihren Augen nicht minder- sondern komplett unwürdig (vielleicht gelegentich mal den Koran lesen).

  20. “ Wer nicht begriffen hat, dass der gegenwärtige Weltkrieg kein Krieg der Religionen ist, sodnern der Krieg einer gierigen westlichen Herrscherclique gegen den Rest der Welt, der hat gar nichts begriffen.“

    Richtig, PB.

    Genauso richtig ist aber auch, daß 1. Globalisten sunnitische und schiitische Muslime gegeneinander aufzuhetzen zu versuchen, wo sie können. 2. Das mit den Globalisten verbündete, saudische Feudalsystem seit langer Zeit die Ausbreitung des wahhabitischen/salafistischen Islam mit großem (auch finanziellem) Aufwand, auch in Europa, fördert, wo es kann. 3. Daß nicht nur, aber vor allem deshalb diese Variante des Islam zu den am schnellsten wachsenden gehört. 4. Daß diese Variante eine besonders repressive und bildungsferne ist und sich deshalb 5. ihre Anhänger besonders leicht als Söldner und/oder fanatisierte Selbstmord-Attentäter für globalistische Zwecke instrumentalisieren lassen.

  21. @parteibuch
    Wir reden etwas einander vorbei.

    (Edit: das glaube ich auch.)

    ***snip ***

    (Edit: Sektiererischer Unfug entfernt.)

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