Armee nimmt Dutzende Dörfer in nordwestsyrischer ISIS-Tasche ein

Wie die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA mitteilte, haben die syrische Armee und ihre Partner am heutigen Dienstag im Kampf gegen die Terrorgruppe ISIS in Nordwestsyrien Dutzende Dörfer eingenommen.

Allein im Nordwesten der ISIS-Tasche soll die Armee, die da von Einheiten von IRGC und Hisbollah verstärkt worden sein soll, rund drei bis vier Dutzend Dörfer eingenommen haben. Weitere Fortschritte gab es unter anderem im Süden und Südosten der südöstlich von Abu Dhuhour gelegenen ISIS-Tasche. Auf aktuellen Karten ist die ISIS-Tasche kaum noch wiederzuerkennen.

Das heute eingenommene Gelände macht rund ein Drittel der gestern noch über 1000 Quadratkilometer großen Tasche aus. Dabei ist vieles von dem, was ISIS in der Tasche noch bleibt, nahezu unbesiedelte Wüste und aus dem von ISIS bisher gehaltenen kompakten Raum ist eine Art langgestreckte Wurst geworden, die nun recht problemlos in handliche Stücke geschnitten und eliminiert werden kann. Es könnte mit der ELiminierung dieser ISIS-Tasche also nun sehr schnell gehen.

Das ist vielleicht auch angebracht, um möglichst schnell viele kampfstarke Truppen für einen neuen Einsatz freizubekommen. Terroristen in Ost-Ghouta direkt östlich der syrischen Hauptstadt Damaskus scheinen sich nämlich in den Kopf gesetzt zu haben, eiligst eine Vorzugsbehandlung bekommen zu wollen und beschießen deshalb das Zentrum von Damaskus in den letzten Tagen noch stärker als in den Wochen zuvor. SANA berichtete, dass allein heute fünf Zivilisten in Damaskus und Umgebung von Terroristen mit wildem Granatbeschuss getötet wurden.

In Russland sind unterdessen die sterblichen Überreste des infolge eines Abschusses durch Terroristen in Syrien ums Leben gekommenen russischen Piloten Roman Filipov angekommen, der dabei posthum die Auszeichnung „Held der russischen Föderation“ erhielt.

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54 Gedanken zu “Armee nimmt Dutzende Dörfer in nordwestsyrischer ISIS-Tasche ein

  1. Es ist bewegend, zu lesen, das es in der syrischen Region vorwärts geht im Kampf gegen diese Verbrecher.
    Gleichzeitig möchte ich hier Major Filipow, Held der Russischen Förderation, gedenken. Er hat seinen Kampfauftrag mit seinem Leben erfüllt, möge er in Frieden ruhen. Auf diese Menschen kann und muß man stolz sein.
    Ehren wir sein Andenken, gedenken aber gleichzeitig der Unzähligen, die im Kampf gegen diese Verbrecher ihr Leben gaben und noch geben werden, für ein freies Syrien.

    1. Jürgen

      Ja, mir stockt auch die Sprache, wenn ich über Menschen wie Roman Filipov schreibe. Er hat mit seinem Leben bezahlt, um den grotesken zionistisch-wahhabitischen Verbrechen, die unter anderem die in Deutschland „demokratisch gewählten“ Politiker der sogenannten moderaten Mainstream-Parteien zu verantworten haben, Einhalt zu gebieten. Dabei wäre das Verhindern von solchen Verbrechen begangen unter anderem durch deutsche Politiker eigentlich eine Aufgabe der deutschen Bevölkerung, aber die versagt – wieder einmal.

      PS: Übrigens, zur Chlorgas-Propaganda, der deutsch-zionistischen Massenmedien, Tagesschau voran, findet sich hier ein erhellender Tweet von Moon of Alabama:

      Al Kaida hat im Irak vor zehn Jahren Chlorgasangriffe aufgegeben, weil es schwer ist, damit Menschen umzubringen. Normale Bomben wie Autobomben, Fliegerbomben und so weiter sind da viel effektiver. Aber die zio-wahhabitischen Massenmedien und Politiker wollen der Bevölkerung Deutschlands und der Welt gerade weiss machen, die syrische Regierung setze in ihrer angeblich unendlichen Bosheit Chlorgasbomben ein. Diese dummdreiste Lüge müsste eigentlich auch der letzte Depp als solche erkennen können.

  2. Ich zweifle nicht daran, dass bis Ende des Jahres SAA ohne Einmischung von aussen mit ihren Islamisten fertig geworden wäre. Aber, jetzt wo Türkei sich aktiv eingemischt hat und ihre Stützpunkte in Al eis (das wäre iranische Einfluss Zonne) und heute noch in Taftanaz aufgebaut hat, was eine befreiung von Fua und Kafraya verunmöglicht habe ich meine Zweifeln.
    Gleichzeitig haben am Abend Kurden eine Gegenofensive gestartet und paar Dörfer befreit. Es wird nichts mit SAA Schutz. SAA hat damit Kurden und Türken welche sie nie besiegen kann. Ein faule Kompromis wird auf dauer Syrien destabilisieren. Türkische Jihadisten in nähe von Aleppo wird entwicklung von diese Gegend verunmöglichen.
    Paar leere Dörfer in Idlib können mich nicht zufrieden stellen.
    Ich nehme an, dass Soldaten welche jetzt in IS Tasche kämpfen werden nacher nach Morek und Kafr Zita geschickt. Wahrscheinlich wird erdogan noch SAA erlauben M^bis Murat Numan vorzustossen.
    Ich verstehe nicht wieso hat SAA erfolgreiche Taktik Farmen und Dörfer in Ost Ghuta anzunehmen aufgegeben und versucht Seit halb Jahr in Staatsgebieten vorankommen.

    1. Na mal abwarten.

      Bis jetzt läuft es doch ganz gut in Afrin, sagt der Zyniker; etliche Terroristen wurden schon abgerüstet, und die YPG in ihrem Wolkenkuckucksheim aufgeweckt.

      Wenn die Türken wöllten, könnten sie natürlich, mal sehen wann und wie sie den Einsatz intensivieren.

      Und zur türkischen Zone in Idlib; sie müssen selbstverständlich Transporte nach und aus Fua und Kafraya sichern und garantieren.
      Terrorgruppen, die da nicht mitspielen wollen, müssen bekämpft werden.

      Wenn die Türken das nicht erledigen, wird die SAA das tun, und die Türken werden nicht aus sie schießen.

      Sag ich mal.

  3. Es ist in einem großen Teil der Deutschen ein Umdenken zu erkennen, wenn darüber in internen Kreisen gesprochen wird. Leider haben die meisten Angst, mit dieser Meinung in die rechte Ecke gestoßen zu werden.
    Es ist einfach nur traurig, was die Meinungsmanipulation aus vielen Menschen gemacht hat. Deswegen bin ich immer bestrebt solche Seiten wie das PB, analitik und andere publik zu machen. Aber meistens hört man dann, die sind ja genauso. Ohne das sie sich mit diesen Seiten auch nur im Ansatz beschäftigt haben. Es wird uns noch viel Kraft kosten, diese Masse wach zu rütteln.
    PB , danke für deine unermüdliche Arbeit.
    der opa

    1. Jürgen

      Ja, es ändert sich was. Martin Schulz hat das berühmte „Projekt 18“ erfolgreich plagiiert. Und nicht wenige Leute haben die roten Pappnasen der SPD satt. Jedoch wählen sie nun stattdessen grüne, gelbe oder andere Pappnasen, deren Fäden von den gleichen Strippenziehern gezogen werden. Krieg, mehr Krieg und noch mehr Krieg soll es nun nicht mehr zum Ausrotten von Minderheiten geben – außer sie sind weit weg -, sondern nur noch für die Menschenrechte – oder Machtansprüche – der in der westlichen Welt herrschenden Zionisten.

      https://www.middleeastmonitor.com/20180206-israel-destroys-water-pipes-in-jordan-valley/

      Hurra! Aber wenn es um die in Deutschland nahezu allgegenwärtigen geschichtlichen Scheuklappen der Re-Education geht, ist gesellschaftlicher Fortschritt kaum in Sicht.

      Nun soll es zumindest in Polen ein Gesetz geben, was die sich aus diesem Trick ergebende propagandistische Macht der Mafia einschränken könnte. Doch selbst ansonsten vernünftig denkende Leute machen dagegen kräftig Stimmung. Man schaue etwa hier:

      https://querdenkende.com/2018/02/06/holocaust-gesetz-polens-geschichtsrevisionismus-spricht-baende/

      Obwohl es ein für den globalen Frieden überaus hoffnungsvolles Signal sein könnte, dass gerade ein Minister des notorisch aggressiven zionistischen Apartheidregimes aus Polen ausgeladen wurde, beklagen sich in Deutschland selbst friedensbewegte und auch sonst anständige Menschen darüber.

      Gesellschaftlichen Fortschritt in Deutschland sehe ich daher nur rudimentär.

      PS: Eine Warnung hier vorab an die übliche Bagage von Spammern aus dem Bereich BfV, NSA und Mossad zum Thema „Holocaust.“ Sämtliche Trollerei zu diesem Thema führt hier rigoros zur Sperrung – probiert es erst gar nicht. Das gilt auch für einen bestimmten Schlag von Kommentatoren, deren Meinung hier zu anderen Themen schon freigeschaltet wurde. Wer sich wie auch immer am Thema „Holocaust“ abarbeiten möchte, soll das woanders als hier im Parteibuch machen.

      1. PB
        Ja, es ändert sich was.

        Nur dürfte das nicht ganz freiwillig sein. Trumps Amerika first bewirkt wohl, das die Exporte in die USA erschwert werden. Putin wird wohl 6 Jahre weiter Russland regieren, die Putschisten in der Ukraine werden wohl das Jahr 2019 politisch nicht überleben, da hilft auch keine Unterstützung des Westens gegen Russland. Der Boykott gegen Russland erweist sich immer mehr Kontraproduktiv. Russland wird eigentlich dadurch stärker. Deutschen Unternehmen entgeht ein riesiger Markt. Die derzeitigen Börsenereignisse zeigen, das sich die Nullzinspolitik zu Ende geht, das heißt: Es werden bald wieder Zinsen für die Staatsschulden anstehen.
        Noch 4 Jahre GROKO werden die beiden Großen weiter schrumpfen, wenn es nicht gelingt den Anschein von wirtschaftlicher Dominanz erahnen zu lassen, dafür braucht man den russischen Markt.
        Es geht wohl auch schon um die Nach-Putin-Ära, da möchte man gerne mitmischen (wie bei Jelzin), nur geht das nicht in einer Anti-Putin-Stimmung.
        In Syrien ist der Drops geluscht. Man hat einen Fuß drin, um so das Land ausreichend zu destabilisieren, aber große Teile des Nahen Osten bleibt unter dem Einfluss des Iran. Das muss man akzeptieren. Und eine neue (alte) Regierung ist ein guter Zeitpunkt zum Neujustieren, aber erst nach Putins Wiederwahl, nur muss man das langsam vorbereiten.

      2. Ergänzung:
        Gerade als Sachse sehe ich (obwohl ich als Linker damit nichts am Hut habe), das die AFD Veränderungen bewirkt (was der PDS/Linke nie gelungen ist). Die Allmächte CDU muss Ihre bisherige Politik umsteuern. Die CDU zittert um Ihre Wiederwahl.

    2. Das Umdenken in Sachen Syrien kommt m.E. nicht aus dem reinen Mißtrauen gegenüber den Medien. Das spielt sicherlich eine wichtige Rolle, ich glaube jedoch, dass wesentlicher Grund der migrationsdruck und die gekippte Stimmung diesbzgl. für dieses Umdenken ist. Es wird immer mehr hinterfragt, ob „da unten“ tatsächlich dieser schlächter von Damaskus seine eigene Bevölkerung abschlachtet und man dort nur fliehen kann um zu überleben.

      Und gerade solche Berichte von Marco glowatzki, Karin leukefeld etc. lassen die Leute hellhörig werden. Da sitzen auf einmal Menschen ohne Kopftuch im Restaurant, gehen in die Disco, gehen ganz normal zur Uni. Und man höre und staune, das alles im einflussbereich dieses unmenschen, des neuen hitlers, des Schlächters!

      Da hinterfragt automatisch jeder den Grund für den flüchtlingsstrom und vor allem, was das denn für Menschen sind, die wir hier aufgenommen haben.

      Ich für meinen Teil vertrete die Auffassung, dass wir – aufgrund der von uns in aller Welt angerichteten Schäden – verpflichtet sind, diesen Menschen zu helfen. Wir sind unmittelbar schuld an diesem ganzen leid, sei es durch unsere ausbeuterische Lebensweise oder durch direktes einmischen in die Souveränität anderer Staaten.

      Was mich aber wirklich in meinem Weltbild erschüttert hat, ist die Tatsache, dass wir hier offensichtlich Menschen aufgenommen haben, die entweder direkt am umsturzversuch teilgenommen haben oder sich wenigstens nicht dagegen gewehrt haben. Wenn ich mir die Recherchen von Urs anschaue, über die zahlreichen Einträge von Terroristen, die in Berliner Wohnungen mit FSA-fahnen wedeln, da wird mir ehrlich gesagt schlecht.

      Die gekippte Stimmung hat eine andere Ursache, sie kommt aus niederen Gründen oder auch nur existenzängsten. Sie ist aber extrem erfreulich, weil in ihrem Warmwasser die Wahrheit über dieses Theater transportiert wird un hoffentlich die Verursacher deutlich benannt werden.

      1. Ich bräuchte gerade 10 min um mich abzureagieren. Wo bitte sind WIR schuld? Der Weltkrieg ist 2 Generationen weg *** Es muss endlich Schluss sein mit dem kriechen und buggeln. Man kann friedlich zusammenleben aber alle nach Deutschland holen? *** Die Indianer wurden fast ausgerottet die dinos sind weg habt ihr da ein schlechtes Gewissen *** Das einzige sind die Firmen die alle ausbeuten in den 3 Weltstaaten aber durch Kaufverhalten und wählen gehen ist das steuerbar. Wen wählt Ihr, kauft ihr bewusst?
        In Deutschland beginnt ein Umdenken leider ist das zu spät. Medien und Staat verdummen uns mit voller Absicht bis es wieder 1989 ist.

      2. Fruchtlos

        Schuld ist die deutsche Wahlbevölkerung zum Beispiel daran, zu ihren gewählten Vertretern wiederholt Leute wie diese hier zu bestimmen:

        Der Terrorkrieg gegen Syrien ist ja nicht vom HImmel gefallen, sondern der wurde gemacht, unter anderem vom deutschen Merkel-Steinmeier-Regime, um so der deutschen Staatsräson Israel gefällig zu sein. Und anstatt dafür zu sorgen, dass die Verbrecherbande an der deutschen Staatsspitze dahin kommt wo sie hingehört, haben deutsche Wähler die Merkel-Bande in Wahlen gleich mehrfach an der Staatsspitze bestätigt.

        Da kann man schon Schuld sehen. Natürlich sind nicht alle schuldig, aber viele schon.

      3. Durch die eigene Lebensweise und die Interventionen in diesen Regionen ist der Westen (also wir) unmittelbar schuld an diesem Elend. Oder willst du bestreiten, dass der „Bürgerkrieg“ durch uns befeuert wurde Oder Sanktionen durch uns verhängt wurden? Auch wenn man sich mit der eigenen Regierung nicht identifiziert, ist man selbst als Individuum an deren Politik mit schuld.

        Und sich selbst zu beruhigen a la „naja, ich kaufe ja bewusst ein und die da oben hab ich ja nicht gewählt, damit ist meine Verantwortung hier zu ende“ greift nicht. Durch jeden klick auf den lichtschalter, jede fahrt mit dem auto/bus/bahn ist man Konsument und damit Teil des Systems und damit auch fluchtursache. Selbst der alltägliche Gang an die Kasse des Supermarktes befeuert diese Politik der Ausbeutung. Woraus meinst du, wird dieser ganze plastikmüll hergestellt, der deine Lebensmittel umschließt? Grundlage ist stinknormales Erdöl.

        Durch jeden bezahlvorgang zahlst du wenigstens Umsatzsteuer, davon geht ein Bruchteil direkt in die Hände der sog. Rebellen in Syrien. Diese tolle propagandamaschine white Helmets bekommt laut Aussage unserer Regierung 7 Mio Euro im Jahr. Von deinen Steuergeldern bezahlt.

        Und du sagst, dass du nicht schuld bist an dem leid der Menschen, über die so ein Chaos hereinbricht? Die bis vor 7 Jahren ihren Lebensunterhalt ohne Probleme selbst aufbringen konnten? Die haben nicht mal über eine Flucht nachgedacht, bis wir der Meinung waren, ihnen die Demokratie beizubringen.

        Das hat auch nichts mit dem 2. Weltkrieg zu tun, es geht um unsere Lebensweise im hier und jetzt.

  4. @Kiekste:

    1. „Flüchten“ nicht die wirklich Armen und Schwachen (z. B. auch aus dem Yemen), denn die haben dazu gar nicht die Mittel.

    2. Können mit den hier für überwiegend junge, kräftige Männer (die in ihren Herkunftsländer gebraucht werden) aufgewendeten Milliarden in Herkunftsländern tausend mal mehr Leute versorgt sowie dort eine nachhaltige Infrastruktur aufgebaut werden (wenn gewollt).

    3. Ist und war es in Bezug auf Syrien eine vorsätzliche Strategie der „Freunde Syriens“, des Merkel-Regimes und weiterer Globalisten zur Zerstörung des Staates, ihm die wehrfähigen, jungen Männer wegzulocken.

    4. Wird sich weder in Herkunftsländern noch in europäischen Ländern irgendwas zum Besseren verändern durch Importierung der Zustände der Herkunftsländer. Mittelfristig werden überall dieselben „Flucht“gründe herrschen, nur gibt es dann keine Gegenden mehr in die man noch flüchten könnte.

    5. Ist eine der wichtigsten Ursache für schlechte Zustände eine extrem hohe Geburtenrate und wie die Geschichte zeigt, hatten Feudalrregime und totalitäre Religionen schon immer ein Interesse daran, diese beizubehalten: Viele Untertanen, viele Sklaven und Soldaten, viel Macht. – Darum „darf“ sie nicht thematisiert werden.

    6. Betrachte ich es als Schlag in´s Gesicht z. B. meiner Großeltern, die keine Nazis waren, tatsächlich (aufgrund von Vertreibung) flüchten mußten und sich dann aus dem Nichts (Lebensmittelzuteilungen und Entschädigung gab es erst später) eine neue Existenz – mit ihrer Hände Arbeit – aufgebaut haben.
    Ich betrachte es als in´s-Gesicht-Spucken der DDR-Bewohner, die die volle Kriegsreparation zu tragen hatten, als Tritt in den Rücken der Trümmerfrauen, die dieses Land wieder aufgebaut haben und jetzt von Mindestrente leben müssen (wenn sie überhaupt welche bekommen).
    Ich betrachte es als Verachtung und Beleidigung aller Menschen in diesem Land, die mit ihren Knochen den Profit weniger erwirtschaftet haben und von denen jetzt viele zum Überleben auf Pflandflaschensammeln angewiesen sind.
    Es ist auch eine Ohrfeige für alle, die sich um Umweltschutz und eine nachhaltige Lebensweise bemühen. Davon gibt es m. W. nirgendwo sonst so viele wie in Europa und insbesondere in Deutschland.

    7. Sind es keine „niederen Gründe“, die eigenen Kinder schützen, die eigene Kultur erhalten und die eigene Zukunft retten zu wollen. – Es ist zutiefst menschlich und natürlich.

    8. Die Idee, daß Schuld „erblich“ sei ist eine religionsdogmatische, die von Globalisten vertreten und genutzt wird. Rational ist sie…nicht haltbar (um kein anderes Wort verwenden zu müssen).

    – Ich könnte dazu noch viel mehr schreiben, diszipliniere mich aber.

  5. Kiekste

    „Und sich selbst zu beruhigen a la „naja, ich kaufe ja bewusst ein und die da oben hab ich ja nicht gewählt, damit ist meine Verantwortung hier zu ende“ greift nicht. Durch jeden klick auf den lichtschalter, jede fahrt mit dem auto/bus/bahn ist man Konsument und damit Teil des Systems und damit auch fluchtursache. Selbst der alltägliche Gang an die Kasse des Supermarktes befeuert diese Politik der Ausbeutung. Woraus meinst du, wird dieser ganze plastikmüll hergestellt, der deine Lebensmittel umschließt? Grundlage ist stinknormales Erdöl.“

    Ja jeder hier ist Teil der Gesellschaft und somit auch Teil einer kollektiven Verantwortung.

    Allerdings liegt die nicht im Konsumverhalten; es gibt keinen Grund, Kriege um Öl zu führen, nur weil wir hier so viel verbrauchen; wir können das einfach kaufen.
    Im Krieg um Öl geht es um die Kontrolle der Ölvorkommen, in erster Linie für den Erhalt des Petrodollars, dann um Profite für die Ölfirmen, um strategische Erwägungen die den Normalbürger nicht im geringsten interessieren.

    Wäre Öl teurer, dann änderte sich vielleicht die Art der Verpackung; oder man zahlt einen Cent mehr, irrelevant.

    Relevant ist die „werteorientierte“ Außenpolitik, die andere Länder verwüstet.

    Aber auch au dieser folgt nicht, dass man die Flüchtenden hier aufnehmen muss; es wird immer nur ein Bruchteil sein, und vor Ort (Flüchtlingslager im Land bzw. Nachbarland kann mit einem Bruchteil des Geldes viel mehr Menschen geholfen werden.

    Also die Begründung zieht nicht; wenn man ehrlich ist.

    Das ist, zugegeben, für Menschen die sich als „links“ definieren, schwierig; muss man sich von aufrecht erhaltenen Lebenslügen verabschieden, die man sich leisten konnte, weil geographisch bedingt (und durch Regelungen, Dublin) kaum Flüchtlinge herkommen konnten: jeder ist Mensch, keiner illegal, Vielfalt ist gut, etc.

    Dabei ist Entwicklung jeglicher Systeme sowohl auf Offenheit als auch auf Geschlossenheit angewiesen.
    Und unser System war so offen (Studenten, EU ohnehin, Blue Card), dass es keineswegs weitere Öffnung braucht, das Argument ist schlicht falsch.

    Ich bin nicht „besorgter Bürger“, ich habe auch keine „irrationalen“ Ängste; ich weiß, was der Import von Hunderdtausenden jungen Männern, die auf längere Zeit wenig Zugang zu Arbeit, Wohlstand und normaler Sexualität haben, bedeutet.
    Ich weiß, dass die Schulen schon vorher verkamen und in den Klassen zu wenige Lehrer zu vielen Schülern gegenüberstanden, auch ohne hunderttausende neue Schulkinder.
    Ich weiß, dass der Wohnungsmarkt im unteren und mittleren Bereich schon vorher angespannt war, und durch Millionen Neubürger verschärft ich das natürlich massiv.

    etc.pp.

    Ja, jeder hat hier Verantwortung dafür, dass dieses Land aufhört, andere Länder zu destabilisieren, hilft, sie zu zerbomben.

    Aber so hat auch jeder die Verantwortung dafür zu sorgen, dass die gleichen Politiker nicht die Folgen ihrer falschen Politik auf den Normalbürger abladen, während die Freunde von viel Zuwanderung und von billigen Arbeitskräfteüberschuss entweder gar nicht betroffen sind bzw. gar profitieren.

  6. Koalitionsverhandlungen

    Merkel geht bei den Ministerien weit über jede normale Grenze, die angesichts des Wahlergebnisses angemessen wäre.

    Nun spring, SPD.

    Inhaltlich ist es auch so, dass bei Betrachtung der großen Zahlen ungefähr ein Prozent des BSP im Vergleich zu vorher umverteilt wird, in Richtung Mitte und unten; immerhin eine Abkehr.

    Allerdings geht seit 25 Jahren nahezu der ganze Zuwachs des BSP nach oben zur Kapitalklasse und drr Funktionselite, daran wird nahezu nichts verändert.

    Und vor allem nahezu gar nichts für die prekär Beschäftigten, die Gruppe, die in dieser gewaltigen Größe erst durch SPD-Handeln geschaffen wurde, und deren Ausweitung auch weit in die Mitte hinein bedrohlich wirkt in der Angst, rauszufallen aus den noch sicheren Arbeitsplätzen.

    Nun kommt es drauf an, was während der Regierungsarbeit passiert; die CDU dürfte stark gefrustet sein. Merkel hat bisher alle Koalitionspartner abgewirtschaftet, vielleicht schafft sie es in ihrer letzten Amtszeit, auch die CDU abzuwirtschaften, nächste Wahl dann die Union bei 25 Prozent wäre doch ein ordentliches Ergebnis.

    1. andreas

      Richtig interessant könnte es bei der SPD werden. Bei den letzten Wahlen gab es 20,5%, aktuelle Umfragen sehen sie nun eher bei 18 bis 19%. Dass die SPD aus dem Tief mit ein paar Sozialstaatspflasterchen rauskommt, kann ich mir nicht vorstellen. Dafür ist das viel zu wenig und zu spät. Martin Schulz will nun mit der Koalition obendrein auch viel Geld in die Eurozone pumpen, sagt er.

      Das könnte spannend werden. Ich meine, da kann es für die SPD von 18 oder 19% nochmal deutlich nach unten gehen. Wenn die unteren Umfragewerte der SPD dann bei 15%, vielleicht auch nur noch bei 12% liegen, wird es spannend, ob die SPD die Groko-Rutschbahn nach unten weiter mitmacht. Bleibt die SPD dann in der Groko, weil sie Angst vor dem Wähler hat, könnte die SPD bei den nächsten Wahlen durchaus einstellig werden.

      Die niederländische SPD-Schwesterpartei PvdA hat vorgemacht, wie es geht. Bloß noch 5,7% hat die PvdA bei den Wahlen 2017 geholt. 2012 waren das noch 24,8%.

      1. Nicht zu vergessen die glorreichen „Sozialisten“ in Frankreich, Griechenland, Frankreich etc.pp.

        Die Wähler wandern weg von einer sich sozialdemokratisch nennenden Partei, wenn diese nur noch neoliberal agiert.
        Allerdings oft zu Parteien, die nicht weniger neoliberal sind.

        Das besondere in D war bisher, dass „Rechtspopulisten“ bis zur letzten Wahl marginal waren, in anderen Ländern schon die Regierung führen, bzw. beteiligt sind.
        Unter diesem Etikett werden recht verschiedene Parteien geführt, nicht alle sind sehr neoliberal, die AfD allerdings sehr stark.

        Insofern schießt sich der Wähler, der einer echten Sozialdemokratie (also Beteiligung der Mehrheit der normalen Menschen am wachsenden gesellschaftlichen Wohlstand bei Absicherung der Existenzängste) nachtrauert, selbst ins Knie.

        Aber es ist offenbar nötig.

        Der Blick nach UK zeigt, wie es auch ginge; gegen das Parteiestablishment, gegen die Journaille, die jahrelang schrieb, mit Corbyn geht Labour endgültig unter.

      2. Wenn es in 4 Jahren zur GroKo nicht reicht (25%CDU+15 SPD), dann gibt es ja noch die Grünen, die FDP und im Notfall die Linke und in 8 Jahren ist dann auch die AFD integriert. Das es weiter geht, sehen wir in Frankreich oder Österreich, egal wohin die etablierten fallen….

      3. Schon, aber das ist den wieder Regierenden egal. Da wird auch mal ne 150 Jahre alte Partei geschreddert. Geopfert auf dem heiligen Altar des EU Superstaats. Und da wird auch zeitlich Druck gemacht da es nur noch 3,5 Jahre bis zur nächsten BTW sind. Bis dahin wird es eine EU-Armee geben, das Haushaltsrecht der Bundesrepublik Deutschland wird an die EU abgegeben sein ect. pp.

        Und die meisten werden erst dann begreifen, dass es kein Deutschland mehr gibt, wenn sie einen EU-Pass in den Händen halten und ihr Deutscher Pass ungültig erklärt wird. Dann wird das Gejammer los gehen, warum denn die deutschen Gesetze nicht mehr gelten. Warum bei den Sozialrechten plötzlich ein Schnitt aus Rumänien und Griechenland gilt.

        Und ich, ja ich werde laut lachen wenn der erste Beamte feststellt, dass NUR der deutsche Staat für ihre Pensionen garantiert – es ihn aber nicht mehr gibt weil in EU Superstaat aufgelöst.

      4. solange die Merkel CDU immer noch von über 30 Prozent der deutschen Wähler gewählt wird,
        sehe ich keinen Grund sich über niedrige Umfragewerte der SPD zu freuen oder diese herbeizureden, so wie es die MSN seit dem Scheitern von Jamaika tun. Es ist deutlich, dass
        schwarz-grün die Lieblingsregierung der Medien wäre, und so tun sie alles, um die SPD zu demontieren.
        Ich war nie ein besonderer Freund der SPD, würde die auch nicht wählen, aber Neuwahlen , die entweder nichts ändern oder schwarz grün bringen, wären schlimmer.

        Dass Deutschland seit über 4 Monaten keine handlungsfähige Regierung hat ist eigentlich gar nicht negativ aufgefallen, man könnte das geradezu als angenehm empfinden. Ist nur leider auf Dauer auch keine Lösung.

  7. Die heute bekannt gewordene Börsenkrise ist Warnzeichen eines baldigen weltweiten Wirtschafts-Verfalls. Wenn tausende Milliarden an Wert versickern, dann beginnt ein neues Zeitalter

    1. Das bisschen, da finden sich wieder Dumme, die diese Scheinwerte nach oben treiben. Da passiert nichts.

    2. biersauer, Lutz

      Bezüglich der US-Börsenkurse finde ich eine Suche nach dem Stichwort „Plunge Protection Team“ interessant. Da findet man dann zum Beispiel das hier:

      https://www.investopedia.com/terms/p/plunge-protection-team.asp

      Das kann so noch eine ganze Weile gehen, denn die FED kann sich ja nach Belieben Dollar für solche Dinge drucken.

      Spannend wird das erst wieder, wenn China wirtschaftlich so weit vorn ist, dass es stark genug ist, um den USA die Ansage zu machen, dass China durch Luftbuchungen geschaffene US-Dollar für reale chinesische Waren zukünftig nicht mehr akzeptiert. Motto: liebe USA, wenn ihr zukünftig noch bei uns einkaufen wollt, dann besorgt euch davor bitte erst mal werthaltige Devisen oder Edelmetalle, die wir natürlich auch nehmen…

      1. Mir ging es nur drum, fest zu stellen, das man von einem normalen Börsenrutsch nicht all zu viel erwarten sollte.
        Noch ein Wort zur SPD: Man hat – wie immer – für Posten Ideale aufgegeben. Im Willy Brand Haus nichts Neues.

      2. „Börsenmanipulation“ eben, weil die Bankster erzeugen das Geld selber.
        Ich hatte vergangenes Jahr bereits nimmer in Dollar, sondern in Yen überwiesen.
        Bisher konnten die USA ganzeinfach jeden EU beliebig manipulieren, beim Umtausch waren es
        34% weniger Kaufkraft vorhanden, dieser Reibach verlockt natürlich zum Kriegführen.

  8. Die Ausräumung der ISIS-Tsche schreitet zügig voran;mal sehen, ob die sich noch auf ein kleines Kerngebiet zurückziehen und dort befestigt ernsthaften Widerstand leisten wollen, oder sich schon mehrheitlich in den Untergrund bewegt haben.
    Ernsthafte Gegenwehr dürfte es bei den Kräfteverhältnissen nahezu nicht geben können.

    Die Türken sind derweil in Saraqib angekommen, heißt es; erst mal zur Inspektion, dann sollte bald ein Konvoi nachkommen.

    1. andreas

      ISIS kann sich in der Tasche nicht mehr auf ein Kerngebiet zurückziehen. Die Wurst ist gerade mal noch zehn Kilometer breit, womit ISIS sich praktisch überall in der Tasche im ATGM-Kreuzfeuer befindet.

      Die TSK sollen nicht nur in Saraqib, sondern auch in Taftanaz sein.

      Interessant scheint mir auch noch die Nachricht zu sein, dass die türkische Luftwaffe den Luftraum über Afrin seit mehreren Tagen meidet. Über den Grund kann man bisher wohl nur spekulieren, aber da gibt es sicher einen Grund.

      1. Wenn ich das richtig verstanden habe, hat Russland ein Flugverbot über
        den nörlichen Teil Syriens verhängt. Auch damit nicht zufällig die iranischen/syrischen Einheiten mit den Türkischen aneinander geraten.

      2. Auffällig ist ja die zeitliche Koinzidenz mit dem Abschuss der russischen Maschine, laut Berichten durch MANPAD.
        Wobei da ja die niedrige Höhe eine Rolle gespielt haben dürfte.

      3. Russen haben Luftraum gespert bis ihnen Türken nicht Körper ihres Pilotes und reste von Flugzeug übergeben.

      4. Der Grund, warum die Türkei den Luftraum meidet ist, dass seit 2 Tagen im Raum Aleppo syrische Luftabwehrraketen stationiert sind:

        https://www.reuters.com/article/us-mideast-crisis-syria-defences/syria-deploys-new-air-defenses-in-north-commander-in-pro-assad-alliance-idUSKBN1FP2SC

        Zgvacas pessimistischer Blick sollte nun positiv erheitert werden, da Syrien damit nicht nur den Türken, sondern auch den US-Streitkräften zeigt, dass es nicht nur am Boden, sondern auch in der Luft ihre Hoheitsrechte durchsetzen wird und es um das syrische Staatsgebiet keine Diskussionen oder gar Deals geben wird.

      5. habkind, andreas, biersauer

        Ich glaube, Elly Ammar und Kollegen wissen dazu genauso wenig wie wir und spekulieren auch bloß.

        Neben unbekannten russisch-türkischen Streitereien wäre als Erklärung zum Beispiel auch denkbar, dass die Verhandlungen zwischen syrischer Armee und der YPG in Afrin hinter den Kulissen Fortschritte machen, und das sowas wie eine Belohnung an die YPG dafür ist.

      6. Leser

        Ja, dass Syrien gerade Luftabwehrraketen irgendwo im Raum Aleppo stationiert haben soll, habe ich auch schon gehört. Wenn das so stimmen sollte, dürfte es da trotzdem einen Hintergrund zu geben, und dass das mit Russland abgestimmt wurde, darf man auch getrost annehmen.

        Die Frage ist bloß, was dieser Hintergrund ist: heimliche Freundschaft zwischen SAA und YPG, heimlicher türkisch-russischer Streit oder was ganz anderes?

  9. Die Spezialdemokraten sind aktuell schon bei 17 Prozent gelandet, mit weiterhin fallender Tendenz. Der erste, gefundene Link (von mehreren) mit entsprechenden Such-Stichworten:
    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/nach-knappem-ja-zu-groko-verhandlungen-spd-faellt-in-umfrage-auf-17-prozent-zurueck/20874816.html

    In einem Bundesland (Baden-Württemberg?) sind sie m. W. (gestern irgendwo gelesen) bereits hinter die AfD zurückgefallen. In den östlichen Bundesländern wird die SPD noch schneller marginalisiert. Herr Chulz ist auch innerhalb der eigenen Partei unbeliebt, soll er aber jetzt wohl Außenminister werden, um die Errichtung eines EU-Globalisten-Imperiums (siehe dazu auch die Ankündigung, sechs weitere Balkan-Staaten einzugliedern) optimal vorantreiben zu können.

    Deutschland ist ein zentrales Land beim Ringen um die Festigung der multipolaren Weltordnung und m. E. die letzte Hochburg der Globalisten.
    Nicht nur, aber vor allem von daher ist es tragisch, daß so viele Linke immer noch brav ihre Rolle im divide-et-impera!-Spiel der Globalisten mitspielen. Das tun sie u. a. in dem – gegen jede Vernunft – die von den Globalisten forcierte Auflösung der Nationalstaaten, der Verhinderung echter Demokratie und der Sozialsysteme massiv – und gewaltbereit – unterstützen.
    Die forcierte Massenmigration ist das wichtigste Mittel der Globalisten zur Festigung ihrer Herrschaft durch die Erreichung der o. g. Ziele – mithilfe sogenannter Linker, die dafür auch bereit sind zu töten*

    * In einem anderen Forum wurde „mir und meinesgleichen“ mehrfach mit Erschießung gedroht, sollten wir es wagen, die Landesgrenzen oder eigenen Häuser zu verteidigen. Seitdem habe ich Kommunikationsversuche mit Mitgliedern des „harten Kerns“ solcher Linken (?) aufgegeben.

    Es gibt m. E. viele, grundlegende , gemeinsame Ziele von „Rechten“ und „Linken“, die nicht nur für dieses Land wichtig sind. – Solange es aber Linke (?) gibt, die bereit sind, einen Bürgerkrieg gegen die Bevölkerungsmehrheit und für die Ziele der Globalisten zu führen (wozu zumindest der „harte Kern“ bereit ist, q.e.d.) werden die Globalisten dieses Land (und damit auch die EU) weiterhin in ihren Klauen behalten und für ihre weltweiten Verbrechen benutzen können.

    1. „Solange es aber Linke (?) gibt, die bereit sind, einen Bürgerkrieg gegen die Bevölkerungsmehrheit und für die Ziele der Globalisten zu führen…“

      Solche Idioten gibt es doch auch bei den Rechten…

      Ich glaube auch, dass dies der Sargnagel der SPD wird – zu recht. Leider wird dadurch der Aufstieg der AfD gefördert, was ich nicht begrüßen kann. Die hauen schon teilweise harte Sprüche raus, und sind genauso neoliberal wie die anderen Parteien. Mal sehen, wann deren Wählerschafe das merken und aufwachen…

      1. @Reifen

        Zum ersten: Da ich in selbstausbeuterischer Weise (trotzdem gerne) selbständig bin kann mir niemand Arbeit abnehmen. Das wäre auch nicht so leicht, würde ich diese Arbeit in einem Angestelltenverhältnis ausüben, denn sie erfordert gewisse Spezialkenntnisse. Soviel dazu.

        Welche Neuen Rechten äußern Bürgerkriegsabsichten gegen eine Bevölkerungsmehrheit? Oder auch gegen eine Minderheit? – Mir sind keine bekannt, aber sicher können Sie mir dazu aussagefähige Quellen liefern?

        Von „Antifa“ und anderen „Aktivisten“ dieses Spektrums kenne ich allerdings konkrete Aussagen, die z. B. Personen in Kofferräume wünschen, bzw. pauschal „Wir kriegen euch alle“ lauten. – Links dazu gibt´s auf Wunsch gerne.

        Die internationalistische „One World“-Utopie der Linken ist genau das, was die Globalisten (warum nennt man die wohl so? Bitte mal kurz darüber nachdenken!) wollen: Unbegrenzte Kapital-, Finanz- , Ressourcen-, Waren- und Sklavenströme.
        Ungehindert von Nationalstaaten (welche andere Organisationsform sichert Bürgern Rechte zu? Der IWF? Oder eine „kommunistische Internationale“ unter der Regie von Leuten wie Herrn Soros?), ungehindert von Rechten und Standards, die aktuell (und auch mittelfristig) nur Nationalstaaten garantieren können.

        Euer „linkes Paradies“ der „no nations, no borders“ ist in Wirklichkeit ein neoliberales Paradies unbegrenzter, ungehinderter und unendlicher Versklavung der 99% die nicht zur selbsternannten „Elite“ gehören. – Statt weitere Globalisierung zu stoppen, bejubelt ihr sie als kommenden Garten Eden und führt euch so (auch) selbst am Nasenring zum Schlachthof.

        Vielleicht wird dem einen oder anderen von euch klar, was er da mit herbei-gekämpft und -gejubelt hat, wenn er sich mit hundert anderen unter einer Brücke um einen verschimmelten Brotkanten prügelt, weil er nicht um eine Arbeit konkurrieren konnte, die dann für 30 Cent pro Stunde geliefert wird: Egal, welche Qualifikation dafür erforderlich ist: Die Globalisierung liefert für ALLES die von der Industrie Gewünschten. Kein Problem mehr, wenn nur noch Englisch die Alltagssprache ist.

        Viel Spaß dann beim „Solidarisieren“ mit den neuen Kollegen aus Bangladesh, Indien und Gambia!
        – Sowas wie „Solidarität“ wird es unter solchen Umständen genauso wenig geben wie Rente, ein bezahlbares Bildungs- oder Gesundheitssystem oder Soizialhilfe in irgendeiner Form. – Stattdessen einen Kampf jeder gegen jeden während die Reichen aus ihren gated communities heraus (oder von irgendwelchen Inseln, anderen Kontinenten o. ä.) interessiert zuschauen…

        Wie sehr muß man seine Kultur, sein Volk, sein Land, seine schwächeren Mitbürger und sich SELBST hassen um diese Dystopie herbei zu sehnen?

        Und wie „sonder-begabt“ muß man sein um für sich selbst darin irgendwelche Vorteile zu sehen?
        – „Vorteilhaft“ ist die kommende Situation – der „Endsieg“ der neoliberalen Globalisierung in Europa –
        nur für extrem skrupellose Verbrecher. Unter deren kranken Gesichtspunkten (Anbetung des Gottes Mammon) kann ich zumindest halbwegs verstehen, daß sie alles tun, den Globalisten ihr Imperium Europa zu verschaffen und die Herrschaft darüber: Schließlich kann man opportunistischen Parasiten nicht für das verurteilen, was ihre Natur ist…

        Für alle normalen, einfachen Menschen ist es ein Horror-Szenario.

        Deutschland könnte ein positives Beispiel für eine Gesellschaft MIT Sozialsystemen werden. Die Globalisten und die Linken werden dafür sorgen, daß es sowas nie wieder geben wird.

      2. Ich glaube, Sie steigern sich da ganz schön in etwas rein, was nur Ihrer Phantasie entspringt und jeglicher Grundlage entbehrt.
        Nur als Beispiel, ich weiß nicht, wie Sie darauf kommen, dass irgendein links denkender Mensch „unbegrenzte Kapital- […] und Sklavenströme“ begrüßt, geschweige denn Soros unterstützt. U.a. auf diesen Annahmen baut jedoch Ihre Argumentation auf. Auch Ihre Annahmen von 30 Cent Jobs würde es mit linken Regierungen niemals geben, dennoch leiten Sie davon ein nicht „bezahlbares Bildungs- und Gesundheitssystem“ ab, obwohl genau dies ein Schwerpunkt linker Politik ist.
        Das ist alles weder wahr, zielführend, noch eine ernsthafte Diskussionsgrundlage. Vielleicht haben Sie aber auch nur eine besondere Vorstellung von „links“, mag sein. Dann sollten Sie sich jedoch erstmal schlau machen, und Ihr Wissen nicht aus irgendeinem Forum beziehen – denn wie bereits gesagt, Idioten finden sich rechts und links.

    2. Der Zwergschulzi wird sicherlich bald als Gnom ganz zierlich aus der Zwergenpartei herausragen!

      1. @Reifen:

        „No borders, no nations“ = unbegrenzte Waren-, Finanz- und Sklavenströme = „Wir wollen jeden, der hierher will, reinlassen“ (letzteres steht sinngemäß so im Programm der PdL, die ich deshalb nicht mehr wählen kann und entspricht genauso der neoliberalen „Gro“Ko-Politik).

        Wer Grenzen sichern, wer kontrollieren möchte, wer reinkommt sowie nur politisch Verfolgte aufnehmen, ist für „linke“ Vertreter der Sorosschen „one world“ (= no nations, no borders)-Politik ein „Nazi“.
        Nicht nur in MSM und in Foren, auch in persönlichen Gesprächen begegnet einem diese Haltung selbsternannter „Linker“ (für mich sind sie keine, aber wenn sie sich selbst so sehen, muß man das akzeptieren). Das ist keine VT. Leider.

        Welche „linken“ Parteien mit Aussicht auf demokratische Mehrheiten für eine „linke“ Regierung gibt es denn?
        Die von Antideutschen unterwanderte PdL? Die olivgrünen Nato-Versteher? Die SPD????

        Letztere führt doch grade vor, wie Nationalstaaten zerstört und abgewickelt werden zugunsten eines neoliberalen EU-Imperiums und sorgt spätestens seit Schröder für die Verarmung und Ausplünderung der abhängig Beschäftigten…
        Wer die Spezialdemokraten für „Linke“ hält, glaubt auc daß ZitronenfalterZitronen falten…

        WO sind die Parteien für eine „linke Regierung“? – Vielleicht spendieren Sie mal einen Link, eine Lupe oder ein Fernrohr, damit ich sie erkennen kann?

  10. Noch eine kurze Ergänzung zu meinem vorigen Kommentar (möge er freigeschaltet werden oder nicht): Die neue „Gro“Ko wird die Visa-Erteilung für Nicht-EU-Ausländer massiv erleichtern. Die Vorrangprüfung fällt weg, mit der bisher festgestellt werden mußte, ob es deutsche oder EU-Anwärter für ausgelobte Anstellungen gibt.
    Damit ist, unter Beihilfe der Spezialdemokraten, ein noch extremeres „race to the bottom“ um Arbeitsplätze eingeläutet. – Bestimmt wird es auch dabei „Linke“ geben, die das ganz prima finden. Gratuliere: Geliefert wie von neoliberalen Globalisten bestellt und von internationalistischen Utopisten bejubelt.

    1. Genau, und Blue Angel hat so eine schlechte Schul- und Berufsausbildung, dass ihm die Migranten, deren Berufsabschlüsse hier nicht anerkannt werden, die ganzen Hilfsarbeiterjobs wegnehmen. Ohje…

      1. Einfach nur genial in meinen Augen. Das war heute auch ein Teil der Vorstandssitzung.

        „Genau, und Blue Angel hat so eine schlechte Schul- und Berufsausbildung, dass ihm die Migranten, deren Berufsabschlüsse hier nicht anerkannt werden, die ganzen Hilfsarbeiterjobs wegnehmen. Ohje…“

      2. Nun, wenn ich mich einmischen darf, werter Herr „Reifen“, wer des Lesens mächtig ist, ist klar im Vorteil:
        Blue Angel schreibt sich die Finger wund, argumentiert sachlich, und ganz am Anfang erfährt man:
        „Zum ersten: Da ich in selbstausbeuterischer Weise (trotzdem gerne) selbständig bin kann mir niemand Arbeit abnehmen. Das wäre auch nicht so leicht, würde ich diese Arbeit in einem Angestelltenverhältnis ausüben, denn sie erfordert gewisse Spezialkenntnisse. Soviel dazu.“

        Daraus folgere ich, dass Blue Angel gerade nicht aus privater, egoistischer Perspektive heraus argumentiert, sondern durchaus im Sinne des Gemeinwohls, im Sinne seiner Mitmenschen, denen er ebenfalls ein auskömmliches Dasein inmitten ihrer angestammten Heimat vergönnt.

        Daher frage ich mich, wie Ihre eher zynische, überspitzte Antwort irgendeinen Erkenntnisgewinn für die Leser dieses Forums bringen soll. Man könnte wohl gut auf derlei Phrasen verzichten…

  11. Versucht Al Qaida noch mal, die Kumpel von ISIS rauszuhauen?

    Für einen „ordentlichen“ Zusammenschluss auf der Karte kann es nicht reichen, aber prinzipiell dürfte es der SAA nicht so sehr missfallen, wenn die IS-Reste leicht bewaffnet nach Idlibstan durchbrechen, sollte für Unruhe sorgen und liefert immer gute Angriffsargumente.

    1. andreas

      Gibt es zu der Behauptung auch eine seriöse Quelle?

      Zio-Fake-News-Schleudern wie Markito sind mit als Quelle nun doch etwas zu unseriös, um mir dazu Gedanken zu machen.

    2. andreas

      Einem syrischen Korrespondenten im Gebiet zufolge gab es tatsächlich einen Angriff auf Ajaz, aber die syrische Armee hat den Ort wieder:

  12. Ach, nicht unerwähnt sollte der heutige Luftangriff bleiben, in dem die Luftwaffe von IS und al-Qaida, heimlich vertreten durch die „Israeli Defense Forces“, mehrere Raketen aus dem libanesischen Luftraum (illegal versteht sich) in Richtung Damaskus abgefeuert haben.
    Zufällig nachdem Israel Premierminister Benjamin Netanyahu ein Tag vorher die illegal annektierten Golan-Höhlen besucht hatte.

    Diese israelische völkerrechtswidrige Aggression wurde mit syrischen Luftabwehrrakten beantwortet, keine keine besonderen Schäden gemeldet.

    https://sputniknews.com/middleeast/201802071061422991-syria-air-defense-israel-damascus-attack/

  13. @ Reifen

    Sollen wir über das Steuersystem bis 98 reden?
    Oder welche Löhne früher die niedrigsten waren, die es gab im Lande?
    Oder welche und wie viele prekäre Beschäftigungen es gab?
    Wie die Renten aussahen?

    „Rot-Grünes Reformprojekt“ nannte sich der große Aufbruch der Modernisierer.

    Du hast teilweise Recht: Steuergeschenke für die Oberen, Niedriglöhne, prekäre Beschäftigung, soziale Aushöhlung, Abbau staatlicher Leistungen etc. ist nicht „links“.

    Aber Parteien, die unter diesem Label unterwegs waren (sind),haben es in der Realität umgesetzt.

    (Und Kriegsbeteiligung wieder hoffähig gemacht)

    Dagegen ist „Internationalisierung“ durchaus links, Proletarier aller Länder vereinigt euch, schon mal gehört?
    Auch die Betonung der Gleichwertigkeit aller Menschen, gleich welcher Herkunft etc, ist links.

    Die Gleichwertigkeit ist ja auch richtig; aber der daraus oft gezogene Schluss, man muss deshalb jeden aufnehmen („kein Mensch ist illegal“), ist ein Musterbeispiel:

    Der Linke lässt sich von den „Liberalen“ (im ökonomischen Sinn) wunderbar instrumentalisieren, um ihre Agenda (massive Verteilung zu Gunsten der obersten Schicht) durchzusetzen.

    Die bestehenden Regeln auf dem Arbeitsmarkt, Machtverteilung zwischen Arbeitskraftanbietern und-Nehmern, führt zur effektiven Lohnhöhe.
    Ohne Abgrenzung gibt es einfach ein Rennen nach unten.

    AUch sinnvolle Besteuerung, soziale Sicherungssysteme, ein starkes System öffentlicher Leistungen ist nur innerhalb von Grenzen möglich.

    Die „Liberalisierung“, die die Hausökonomen des oberen Promille der Welt und auch den „Linken“ eintrichtern, hebelt genau das aus.

  14. Die Antwort kann darauf selbstverständlich nicht „rechts“ sein; die machen genau das ja nicht quasi aus Dummheit, sondern mit Vorsatz.

    Also wer soziale Sicherheit und eine gemäßigte Verteilung des gesamtgesellschaftlich erwirtschafteten Wohlstandes wünscht, soll nicht recht wählen, sondern schauen, wo es denn noch linke Politik gibt.

  15. Es gibt noch einen wichtigen Aspekt in der Zuwanderungs und
    Flüchtlingsdiskussion, der überhaupt nicht beachtet wird.
    So gibt es weltweit in jedem Land und jeder Kultur eine ungeschriebene Regel,
    dass Einwanderer, egal ob freiwillig oder als Flüchtling nicht sofort die gleichen
    Rechte bekommen, wie die Einheimischen. Diese Regel gilt, mehr oder weniger stark
    in allen Gesellschaften und ist auch im Gerechtigkeitsempfinden der Bevölkerung
    verankert. Anders ist es nur bei gewaltsamen Eroberungen, wo die Fremden
    dann durch Gewalt gegen die Bevölkerung sich gleiche oder mehr Rechte holen.

    So wird auch diese gegenwärtige Masseneinwanderung von weiten
    Bevölkerungsteilen als gewaltsames Unrecht empfunden.
    Wenn dann angebliche Intellektuelle das als niedrige Beweggründe
    oder dumpfe Triebe oder grundlose Angst bezeichnen, so ist das eine Verachtung
    eines Großteils der Bevölkerung oder wie @ Blue Angel sagt,
    ein Schlag ins Gesicht von allen, die hier ihr Leben lang gearbeitet haben.

    Interessanterweise betrifft das nicht nur die Deutschen hier im Land.
    Die türkischstämmigen Menschen in westdeutschen Großstädten
    äußern ihren Unmut über die Flüchtlinge deutlicher und lauter ,
    als die Deutschen selber und sie verstehen die Deutschen nicht.
    weil sie eben schon lange hier leben und gearbeitet haben.
    Das sollte eigentlich zu denken geben.

    Diese von oben verordnete und auch mit staatlicher Gewalt
    durchgesetzte Gleichheit der Einwanderer mit den Einheimischen
    weist daher viele Züge einer gewaltsamen Eroberung von außen auf.

    Hinzu kommt, dass die Zuwanderer hier auf eine verweichlichte,
    verunsicherte, und sozial inkompetente Gesellschaft von
    Individualisten treffen und daher auch schnell eine Überlegeheit
    bekommen, weil sie körperlich fitter und belastbarer sind, und
    weil sie in sozialen Verbänden, Gruppen und Familien agieren.

    Mir fällt noch mehr ein, aber so wird das zu lang..

  16. @Andreas:

    „Also wer soziale Sicherheit und eine gemäßigte Verteilung des gesamtgesellschaftlich erwirtschafteten Wohlstandes wünscht, soll nicht recht wählen, sondern schauen, wo es denn noch linke Politik gibt.“

    – Genau das habe ich getan, leider vergeblich. Dazu dem Parteivorstand der PdL (die ich jahrzehntelang gewählt habe) ein mail mit Zahlen, Fakten und Argumenten geschickt (wie sicher zigtausend andere, jetzt Ex-Wähler) und nicht mal eine Antwort bekommen.

    Die Linken haben sich von den Globalisten in ihrem eigenen, selbstgesponnenen (m. E. falsch verstandenem) Internationalismus-Netz einwickeln lassen. Und weigern sich größtenteils, das wahrzunehmen, geschweige denn zu ändern.

    @Ulrich Meier:

    „Die türkischstämmigen Menschen in westdeutschen Großstädten
    äußern ihren Unmut über die Flüchtlinge deutlicher und lauter ,
    als die Deutschen selber und sie verstehen die Deutschen nicht.“

    – Das geht nicht nur den Türken so: ALLE unsere ausländischen Freunde und Bekannten (verschiedene europäische, Japaner, VR-Chinesen und Taiwanesen, US-Amerikaner u.a.) verstehen die Deutschen nicht…Die sind ALLE entsetzt, halten die Deutschen für wahnsinnig, weil sie keinen Widerstand leisten, trauern um dieses Land bzw. machen sich große Sorgen (die Europäer unter ihnen) daß es auch ihre Länder betreffen wird.
    Eine Slowenin darunter hatte für einige Zeit sogar den Kontakt zu uns eingestellt, weil sie wegen der großen Schäden an ihrem eigenen, kleinen Land (das durch den Migrationszug heftig verwüstet wurde) wütend auf ALLE Deutschen war, die sie beschuldigte, wegen fehlenden Widerstands gegen Frau Merkel an den Zerstörungen in Slowenien mitschuldig zu sein (womit sie ja nicht Unrecht hatte).

    – Was diese neoliberale Globalistenregierung mit dieser Politik auch im Ausland anrichtet wird (auch) viel zu wenig thematisiert.

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