Syrische Armee kommt in Nordost-Hama weiter voran

Wie die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA berichtete, hat die syrische Armee im Kampf gegen die Terrorgruppe ISIS im Nordosten der Provinz Hama am heutigen Sonntag unter anderem die Dörfer Judaydah und Samiriyah eingenommen.

Auf der Karte sieht der Fortschritt der Armee wie folgt aus:

An dieser Front ging es auch heute also weiter vorwärts, langsam zwar, aber vorwärts. Weniger deutlich war das Bild auch heute wieder an der Front gegen Al Kaida westlich und nordwestlich von Abu Dhuhour. Al Masdar News meldete dazu heute, dass dort Terroristen vom syrischen Al-Kaida-Zweig HTS gemeinsam mit Terroristen vom zentralasiatischen Al-Kaida-Zweig TIP eine größere Gegenoffensive gegen die Armee gestartet habe.

Während die Terroristen dazu vermeldeten, sie hätten dabei Fortschritte gegen die syrische Armee erzielt, wurde dies von der Seite der syrischen Regierungskräfte bestritten.

Die Türkei meldete heute unterdessen einen kleinen Fortschritt bei ihrer Invasion Syriens im Westen des Bezirks Afrin, während das heute von der türkischen Armee und ihren FSA-Jihadi-Proxies im Norden des Bezirks Afrin eingenommene Gelände von kurdischen YPG-Milizionären umgehend wieder zuürckerobert worden sein soll.

Nachtrag Montag 06:30h: Nach dem Abschuss eines russischen SU-25-Jets durch Terroristen am Samstag hat die russische Luftwaffe ihre Einsätze gegen Al Kaida und Konsorten in der Provinz Idlib offenbar recht deutlich ausgeweitet. Während der syrischen und russischen Regierung nahestehende Medien von der erfolgreichen Eliminierung zahlreicher Terrorsten dadurch berichten, versuchen Al Kaida und Kumpanen nahestehende Hasbaraschleudern wie Reuters, AFP und Tagesschau wie gewohnt mit dem von Terroristen produzierten Narrativ von angeblich bloß zivilen Zielen geltenden Luftangriffen und bei näherer Betrachtung offenkundigen Fake News von angeblichen Einsätzen von Chlorgas durch die syrische oder russische Luftwaffe Stimmung gegen Russland und Syrien zu machen.

Nachtrag Montag 14:00h: Die deutsche Tagesschau hat bei ihrem Bildchen zum Saraqeb-Artikel (Screenshot EMC (Edlib Media Center): Es soll die Versorgung von Verletzten nach einem Chlorgasangriff auf die syrische Stadt Sarakeb zeigen) mal wieder ein besonderes Händchen bewiesen.

Der Mann links im Bild ist der „Chef der Ambulanz“ von Saraqeb:

Und hier ist derselbe „Chef der Ambulanz“ von Saraqeb mit einem seiner (inzwischen verstorbenen) Rettungssanitäter zu sehen – natürlich mit seiner für das Krankenhaus Saraqib typischen ISIS/Jund al Aqsa-Mütze:

Das hier war übrigens der Nachruf auf den oben mit dem Chefs der Ambulanz von Saraqib gezeigten Sanitäter:

Die Terrorgruppe ISIS steht beim „medizinischen Personal“ des Krankenhauses von Saraqib nun mal hoch im Kurs.

Via urs17982.

Nachtrag Dienstag 07:00h: Gerade noch wurde die Tagesschau dafür von manchem gelobt, dass sie die letzte Propaganda zum angeblichen CW-Waffeneinsatz in Syrien mit einem Fragezeichen versehen hatte. Doch kaum kam dann die Folgebereichterstattung angesichts der UNO-Sicherheitsratssitzung, die dazu gerade stattgefunden hat, wurden bei der Tagesschau aus fraglichen Behauptungen Tatsachen.

Diese Methode hat in der gleichgeschalteten westlichen Propaganda System. Zuerst werden Fake News mit Fragezeichen verbreitet, und dann wird bei der Folgeberichterstattung daraus eine Tatsache gemacht. Oft geht das dann implizit mit der Begründung einher, dass das offensichtlich sei, weil das „alle“ großen westlichen Fake-News-Verbreiter sagen.

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26 Gedanken zu “Syrische Armee kommt in Nordost-Hama weiter voran

  1. Alle reden von einen angeblichen Waffenstilstand in Idlib. Aber würde Russland so viel Luftangriffe fliegen, wenn sie ein neue Angriff nicht planen würde? Würden Iraner stillschweigend akzeptieren das Fua und Kafraya eingekesselt bleiben? Wieso gestern bei Ofensive von Jihadisten Tiger Einheiten haben Ofensive gestoppt? Ich glaube, dass wir gar nicht wissen was dort vorgeht. SAA ist so nah an Autobahn M5 und Jihadisten sind geschwächt. Wir befinden uns nicht in 2014 in Ukraine wo Russen zu Liebe von Westen 2 mal Ofensive gestoppt haben. Tot russischen Piloten gibt ihnen Recht zu Sabkir zu gehen und dann sind noch paar Dörfer zu Kafraya.

    1. Zgvaca

      Luftangriffe können auch dem Zweck dienen, die Abwehr gegen Angriffe von Jihadis zu unterstützen.

      Aber generell gebe ich dir hier recht damit, dass die Öffentlichkeit sehr wenig über die tatsächlichen Verhältnisse in der Gegend zwischen Abu Dhuhour und Saraqib weiß. Es ist beispielsweise durchaus denkbar, dass die Jihadi-Front da völlig kollabiert ist und Spezialeinheiten der Armee in der Gegend schon viel weiter vorwärts gekommen sind als öffentlich bekannt ist.

  2. Ivan Sidorenko hat ja ein statement eines Tiger-Kommandanten bei twitter oben angepinnt, der klingt recht angefressen; Offensive gestoppt, auf Anweisung von oben, Zukunft von Idlib wird in Astana entschieden.

    Vor einer Stunde soll ein türkischer Konvoi in Al Eis angekommen sein, schreibt liveuamap unter Bezug auf eine arabische Quelle.

    Es sieht so aus, als ob die Karte, die es nur als Hintergrund bei einer Erklärung zu Astana gab, umgesetzt würde; und Al Eis zur türkischen Garantiezone gehört? Diese Abmachung hätte ich nicht getroffen, aber wenn es so ist, dann muss man erst mal damit leben.

    Da sich die „Rebellen“, von Terrorist bis moderater Terrorist, immer wieder in „Operationsräumen“ zum Kampf gegen die Regierung zusammen finden, ist die Astana-Abmachung ja eher theoretischer Natur; aber das macht nichts, sie kann trotzdem umgesetzt werden, wer mit Terroristen zusammen kämpfen will, wird halt mit eliminiert.

    Man kann nur bezweifeln, dass die Türken das tun; allerdings geht es erst mal darum, die Straßen wieder zu öffnen, zumindest eine gewisse Anerkennung syrischer Autorität auch in Idlib.

    „Aber würde Russland so viel Luftangriffe fliegen, wenn sie ein neue Angriff nicht planen würde?“

    Nach einem Abschuss wird auf alles geschossen, was irgendwie dafür verantwortlich sein könnte, das ist erst mal kein Indiz.

    “ Würden Iraner stillschweigend akzeptieren das Fua und Kafraya eingekesselt bleiben?“

    Dauerhaft sicher nicht.
    Die Türken sollten die Kontrolle in der Zone übernehmen, und dann dürfen selbstverständlich Hilfskonvois rein und Zivilisten raus.

    Wenn Terroristen etwas dagegen haben werden sie bekämpft.

    „Ich glaube, dass wir gar nicht wissen was dort vorgeht. “

    Das ist sehr wahrscheinlich so. Aber es gibt Plausibilitäten.

  3. Fast alle Dörfer welche SAA in Januar befreit hat, waren Menschen leer. Das zeigt, dass Bewölkerung kein Vertrauen in regierung hat. Bewölkerung in Idlib ist ähnlich Bewölkerung in Nord Syrien. Sehr religiös und sunnitisch. Seit Jahren bekommen sie alles was sie brauchen von Türkei. Gleichzeitig Erdogan Wahl Basis sind religiöse Fanatiker und Dörfbewohner. Diese Wahlbasis wird in nie verzeihen, dass er seine Proxis in Stich lässt. Ich bin sicher, dass Iran wie Russland eigene Ziele in Syrien verfolgen. Und wenn Preis für ein Ausschmiss Türkei aus NATO Idlib ist, dann wird das für Russen ein gute Preis. Russen sind Schachspieler. Aber meine Meinung nach sie haben auch in Ukraine mit Minsk 1 warten müssen bis Mariupol eingenommen würde. Genau wie jetzt in Idlib sollten sie noch 3-4 Woche warten bis Sargib befreit ist und verbindung zu Fua und Kafraya steht. Heute ist ein grösse türkische konvoi in Al eis angekommen. Viele Panzer Wagen. Damit wird Al Eis eine Grenze sein. Iraner werden nicht froh sein darüber.
    Jetzt wirdNord Hama Tasche gesaubert, mit ein Zeitaufwand welche lieber auf anderen Frontabschnitt gebraucht werde. Finde schade.

    1. zgvaca

      Dass die von der syrischen Armee im Januar eingenommenen Dörfer von wenigen Ausnahmen abgesehen menschenleer waren, zeigt mitnichten, dass die Bevölkerung der Dörfer kein Vertrauen zur Regierung hat. Die meisten Dörfer der Gegend sind scließlich schon seit fünf oder sechs Jahren Geisterdörfer, weil die Bevölkerung da vor den Terroristen geflüchtet ist. Die meisten der ehemaligen Einwohner leben seit Jahren in Damaskus, Tartous, Latakia, Istanbul oder Berlin.

      Auch dass es nicht viele Einwohner gibt, die sich sowohl unter der Herrschaft von Al Kaida als auch unter der Herrschaft der syrischen Regieurng wohl fühlen, sollte nicht überraschen. Und erst recht ist nachvollziehbar, dass viele Menschen aus ihrem Dorf flüchten, wenn das Dorf zur Kampfzone wird. Dass ehamligen Einwohner der Dörfer sehr wohl Vertrauen zur Rergierung zeigt sich erst, wenn viele Einwohner nach Beendigung der Kampfhandlungen und Freigabe der Gebiete für die Rückkehr der Einwohner auch wirklich zurückkehren. Das ist etwa in der Stadt und im östlichen und südlichen Umland von Aleppo, wo die Kampfhandlungen seit ein bis zwei Jahren vorbei sind, auch wirklich in erheblichem Maße geschehen. Die Menschen gehen erst dann in die Heimat zurück, wenn es da keine Terroristen mehr gibt, die Kampfhandlungen vorbei sind und die Sicherheit wiederhergestellt ist – und möglichst auch die Versorgung mit Strom und Wasser wenigstens teilweise und zeitweise wieder steht.

  4. Ein sehr schönes Gefühl, die Kommentarspalten der Tagesschau zum neuerlichen Fake-Giftgas-Angriff in Syrien zu lesen. Wir sind nicht allein!!!

    1. Reinhard

      Ja, das ist mir auch schon aufgefallen. Außer einer handvoll von zionistischen Trollen, deren Existenz daran zu hängen scheint, die Augen zu schließen und die zionistische Lügenpropaganda als wahr zu betrachten, scheint niemand mehr der verlogenen Hasbara ihre regelmäßigen Giftgas-Fake-News abzunehmen. Der Unterschied zu den Reaktionen auf die Giftgaslügen vor fünf Jahren ist unübersehbar.

      1. So wie Mann oder Frau aufwachen wenn das Haus schon abgebrannt ist oder wie….sorry mir scheint es doch eher daraufhin zu deuten das ich von Langschläfern umgeben bin.

      2. Sebastian Hoflender:

        Genauso ist es. Was bringt es, wenn das Feuer schon seinen Weg nimmt?
        Dein Beispiel entspricht genau den menschlichen Geist. Der Mensch steht nicht auf, wenn es nicht brennt, obwohl er vermutet, dass es brennen könnte.

        Mit Aufwachen allein ist das nicht gemacht.

  5. Man muss nicht immer alles negativ sehen.

    Bei dem angeblichen Giftgasangriff im Krankenhaus von Saraqib handelt es sich wohl doch nicht um False-Flag-Terror, sondern nur um ein Missverständnis, wie Nardeep Pujji erkannt hat. In Wirklichkeit haben da die Weißhelme bloß gerade mit großartiger Performanz eine neue Folge von „Das letzte Krankenhaus in Idlib“ gedreht, von der sie sich dieses Jahr einen Oscar in der Kategorie Beste Drama-Serie erhoffen.

    Übrigens, wenn im Krankenhaus von Saraqib gerde kein Drehtag der Weißhelme ist, dann führen dort stattdessen Dr. Manpads und seine Kollegen von Jund Al Aqsa Regie, wie von urs1798 erst kürzlich mit zahlreichen ihrer eigenen Fotos nochmal in Erinnerung gerufen wurde:

    https://urs17982.wordpress.com/2018/02/02/16708/

  6. Bezüglich Leserkommentaren in MSM und Gesprächen mit Menschen im lokalen Umfeld (das eine ist ohne das andere m. E. nicht repräsentativ zumal es in Wechselwirkung steht) wäre noch zu ergänzen, daß auch die bei welt.de, focus, sogar ZON oder SPON, in letzter Zeit mehrheitlich gegen die amtliche Propaganda gerichtet sind. Da ist ein erheblicher Unterschied zur Situation von vor ein, zwei Jahren feststellbar.

    Was das Spannungsfeld Russland und Nato/USA einerseits sowie Türkei/Erdogan andererseits betrifft ist es m. E. verständlich, letzterem aktuell Zugeständnisse zu machen, um die restlichen Globalisten-Truppen aus Syrien rauszubekommen.
    Herr Erdogan läßt sich später über wirtschaftliche Hebel m. E. leichter zum Einlenken bewegen (ganz dumm ist er ja nicht) als globalistische Elemente (deren Abhängigkeit von u. a. Seidenstraßenprojekten momentan – noch! – geringer ist als die türkische).

    Um die einen (schneller) rauszukriegen ist es dann eben – zähneknirschend – nötig. die anderen (wahrscheinlich vorübergehend) reinzulassen: Man kann einen Kuchen entweder aufessen oder behalten.

    Die Zerschlagung der räuberisch-globalisischen Nato-Strukturen ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur endgültigen Entmachtung der Globalisten. Dieses Projekt ist so wichtig und zukunftsbestimmend, daß ihm die russische Regierung m. E. Priorität einräumt. – Könnte ich mir zumindest vorstellen.

    1. Bei aller Liebe aber das ist eher dem geschuldet auf die starken Verluste in der Glaubwürdigkeit und damit Auflage und Klicks zu reagieren. Die Linie ist jetzt mehr unterschwellig aber auch mehr Abgrenzen von den USA zu handeln. An Manipulation und Steuer Auftrag ändert sich wenig.

  7. offenbar ist Saraqib das Zentrum der Lieblingsterroristen und das nächste große Ziel.

    Wenn es hierbei ein Zusammenwirken und einen gemeinsamen Plan zwischen Türkei
    und RU gibt, dann ist das sicherlich besser, als wenn die Tiger alles alleine machen müssen.
    Daher war es vielleicht sinnvoll, die Tiger erstmal zurückzuhalten.

    Der zweite Anlauf der Türken auf AL Eis war wohl erfolgreich. Ein Sturm auf diesen Hügel hätte bei den Angreifern viele Opfer gefordert. Die türkische Methode der Übernahme von ehemaligen
    Al Kaida Einheiten ist da effektiver. Saraqib und die M5 muss dann eine gemeinsame Aktion werden. Hauptsache , die Lieblingsterroristen des Westens werden verschwinden.

    Ich hoffe nur, dass Erdogan seine Zusagen am Ende auch einhält. Für die MSM jedenfalls ist er
    ein Übel, nach Trump ist er derjenige, über den am meisten nur Schlechtes und am wenigsten Gutes berichtet wird. Dass spricht irgendwie dafür, dass er es richtig macht.

    1. ulrich

      Nicht nur Saraqib ist ein berüchtigtes Jihadi-Nest in der Gegend.

      Gleich nördlich von Saraqib ist das kleine Kaff Afes, wo, wenn ich mich recht erinnerne, die berüchtigten Sham-Falken ihre Zentrale hatten. Das Dorf Sarmin, gleich nordwestlich von Saraqib, wurde und wird von extrem ISIS-Anhängern beherrscht. Die beiden Dörfer Binnish und Taftanaz fünf Kilometer nördlich waren über Jahre die wichtigsten Stützpunkte der Nusra-Front.

      Die beiden Dörfer Maarat Dibsah und Khan As Sibel an der Straße nach Maarat Numan sind wichtige Stützpunkte von kampfstarken Terroristen, die sich FSA nannten und von der CIA reichlich mit Waffen aller Art bis hin zu ATGM ausgerüstet worden waren. Heute dürften die sich Jaish Nasr nennen und die russische SU-25 abgeschossen haben. Rund 15 Kilometer weiter südwestlich von diesen Dörfern, tief in den Bergen, liegt das Dorf Dersenal, wo die auf False-Flag-Massaker spezialisierten und sich zur FSA zählende Mörderbande der Zawhiya Märtyrer Brigaden, die später in ganz Syrien als Syrien Märtyrer Brigaden aktiv wurden, über Jahre ihren Hauptsitz hatten. Und nochmal zehn Kilometer südlich davon liegt Kafranbel, wo CIA, Mossad und Co ihre wichtigsten Lakaien in Nordwestsyrien haben.

      Kurzum, die ganze Gegend da ist ausgesprochen reich an Zentralen von besonders berüchtigten Terrorbanden.

  8. Angeblich wurde die Türken von der SAA und schiitisch/iranischen Milizen angegriffen.

    So richtig rund läuft es nicht in der Deeskalationszone.

    1. Lauterbach

      „Angeblich“ scheint mir hier das wichtige Wort zu sein. Ich würde da erst mal abwarten, was dazu an bestätigten Informationen kommt.

      1. PP

        Danke für die Antwort und Link. Ich habe zwar einige Podiumdiskussionen des Valdaiclubs mitverfolgt jedoch nicht Expertenartikel.

  9. OT Wahlumfrage

    Heute auch als Schlagzeile in „Qualitätsmedien“: Keine Mehrheit mehr für Große Koalition.“

    INSA: Union 30,5 % , SPD 17% , bei 4 % Sonstigen reichte das nicht für eine Mehrheit der Sitze.

    Und ein weiterer Meilenstein der Demoskopie nähert sich: AfD nur noch 2% hinter der SPD, die schaffen das.

    1. Die Demoskopen greifen der SPD mit den passenden Vorhersagen ein wenig unter die Arme, so dass die Große Koalition für sie auch wirklich alternativlos bleibt.

      Beste Grüße, ped43z

  10. ***

    watanisy @watanisy 35 Min.Vor 35 Minuten

    mod reports more than a dozen village captured by army today in daesh pocket
    ***

    die Tiger haben anscheinend eine neue Front gegen die ISIS-Tasche eröffnet; auch wenn da die ganzen Restbestände von Al Kaida und co übergelaufen sind, sollten das nicht sehr viele sein.

    An der kürzlich von den Tigern etwas unwillig verlassenen Front zündet HTS ein Selbstmordvehikel; also es wird immer einfache Gründe geben, genau dort Terroristen zu bekämpfen, wo sie sind, Astana-Abmachungen hin oder her.

  11. Das „Ausräuchern“ der IS-Tasche ist nicht falsch, sondern in meinen Augen zwingend, um den Rücken frei zu bekommen. Da führt kein Weg dran vorbei. Ob die danach freigesetzten Kräfte den Weg gen Shiaa-Gebiete (Kufraya..) gehen sollten, dies sinnvoll ist, liegt im logistischen Ermessen der dortigen Kräfte. Mich stört vehement die Damaskus „Geschichte“ in Ghouta. Das ist wie hier häufig beschrieben wurde, eine Bedrohung der ersten Kategorie. Dauerhafter Beschuss der Hauptstadt, Prestige-Schlacht. Als Sofa-Kommandant vertraue ich der SAA und kann nur meine Gedanken schildern.

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