Googled

Es ist inzwischen hinlänglich bekannt, dass Google böse ist. Und es wird nicht besser. Im Gegenteil: es wird immer schlimmer. Suche-Filterungen, Youtube-Löschungen und Email-Sperrungen, praktisch alles wird bei Google immer schlimmer. Wir vom Parteibuch möchten deshalb nun gern ohne Google leben. Aber kann man überhaupt noch ohne Google leben?

Um ehrlich zu sein, der aktuelle Anlass für den Unmut ist – mal wieder – diese Meldung:

Jetzt hat es uns auch selbst getroffen. Google hat beschlossen, das Parteibuch vom Email-Verkehr auszuschließen. Nutzername und das dazugehörende korrekte Passwort reichen Google nicht mehr, um auf eigene Emails zugreifen zu können. Das „Device“ sei geändert worden, behauptet Google, obwohl ich vor dem gleichen Laptop wie immer sitze, und da bloß einige der unzähligen Cookies gelöscht habe. Gmail hat angeboten, die Datenkrake mit einer anderen Email-Adresse zu füttern, um auf die eigenen Gmails wieder zugreifen zu können. Ich habe mich mangels Alternativen darauf eingelassen. Die Datenkrake Google hat daraufhin die per Code verifizierte Emailadresse entgegengenommen und den oben im Bild zu sehenden Mittelfinger gezeigt. Meine Benutzung der Emailadresse konnte anhand des Codes verifiziert werden, aber die Datenkrake Google gibt mir den Zugang zu meinem Email-Postfach trotzdem nicht zurück, sondern lacht mich aus, dass ich so blöd war, ihr noch mehr Daten zu geben. Ich bekomme schlicht keinen Zugang mehr zu meinen Emails. Anderen geht es wohl auch so: in einem Hilfe-Forum von Google-Nutzern heißt es zur Problematik schlicht, dass das Konto dann wohl weg ist. Na, super. Falls jemand Tips hat, wo es, am Besten außerhalb des NATO-, EU, oder 5-Eyes-Raumes, Email-Kontos gibt, auf die einfach mit Nutzername und Paßwort zugegriffen werden kann, und das am besten noch über Tor, seien sie hier gern gesehen.

Mit der zum Google-Konzern gehörenden Video-Plattform Youtube stehen die Dinge vermutlich eher noch schlechter. Aus fem Parteibuch-Artikel „Hidden behind propaganda a giant crime against Libya is fact“ hat Google’s Youtube praktisch alle Beweise für die Verbrechen von NATO, Al Kaida, Israel und Konsorten wegzensiert.

Und auch beim Kerngeschäft von Google, den Suchergebnissen der Suchmaaschine Google, sieht es wohl so aus, dass da inzwischen korrumpierte Rechenkünste eingesetzt werden, um den Propagandadreck von Israel, Nato und Co gezielt nach oben zu spülen. Kurzum, Google ist, obwohl der Mafia-Verein nett lächelt, böse, sehr böse. Google bemüht sich in offensichtlicher Zusammenarbeit mit der NSA und ähnlichen Desinformationsstellen, für NATO und Israel kritische Informationen zu unterdrücken, und schwachsinnige US-zionistische Kriegspropaganda zu befördern.

Doch selbst wenn das klar ist, ist es heutzutage alles andere als einfach, Internetgigannten wie Google zu umgehen. Dass im Hintergrund ähnliche zionistisch dominierte Scheusale wie Facebook und Amazon warten, macht das Problem nur noch schwieriger zu lösen.

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51 Gedanken zu “Googled

  1. Was du bei den Suchergebnissen wahrscheinlich meinst, ist ja nicht neu. Der algorithmus bevorzugt prominente, gut verlinkte seiten. Dagegen anzutreten ist heute nur noch mit entsprechenden finanziellen Mitteln möglich, aber nicht auf dem Level von Mainstream Medien.
    Bei denen scheint Google eine Art Klassengesellschaft einzuführen. Einerseits gibt es seit ein paar Jahren Programme von Google an denen sich große media outlets beteiligen und dadurch stärkere Leistung erfahren, andererseits werden über „fake news“ angefeindete Seiten gefiltert.

    Übrigens, die Passwort-Schimäre gibt es bei Facebook auch. Die wollen aber nicht nur Telefonnr. sondern auch 5 „closed friends“ die dann einen code erhalten, den man zur wiederherrstellung benötigt, die dann aber wohl oft trotzdem ins Leere führt.

  2. Wie wäre es denn zum Beispiel mit dem russischen Anbieter Yandex? Das ist eine größere russische Suchmaschine, die auch Emaildienste anbietet. Gibt’s auch auf Deutsch. Allemal besser als Google!

    1. hallo Stephan,

      Yandex ist auch nicht viel besser.

      Als Mailanbieter verwende ich mailbox.org. Server stehen in Berlin und die Kosten von €1.- im Monat sind überschaubar. Man kann auch mittels Brief sein Geld versenden.

      Für Firerfox gibt es einen nette Seite um seine Privatsphäre ein wenig mehr zu schützen. https://www.privacy-handbuch.de/
      Als addons verwende ich zur Zeit: uMatrix, ublock Origin und Canvas Blocker.

      Als informative Seiten zum Thema Internetsicherheit finde ich: https://www.kuketz-blog.de und https://www.kowabit.de/

      Vielen Dank Für diese Tolle Seite und allen mitwirkenden.

      Lg Solarteur

    2. Yandex ist ok, ich selbst verwende seit 2 Jahren DuckDuckGo und bin damit auch sehr zufrieden. Integriert man am besten gleich in den Firefox als Standartsuchmaschine..

      https://duckduckgo.com/

      Als Alternative für Whatsapp gibt es die App „Signal“ – ist verschlüsselt und Daten liegen in Deutschland und nicht in USA.

      VG aus dem Sachsenland

  3. Um die Verluste auf dem Weg zur Totalüberwachung und totalen Hirnwäsche so gering wie maximal möglich zu halten, lohnt es sich, genauer die Verhältnisse in der DDR zu studieren. Meine DDR-Erfahrungen sind für heute mehr als hilfreich, um sich auch unter totalen Überwachungsbedingungen und intensiver Hirnwäsche mich wohl zu fühlen, frei zu bleiben, Widerstand zu leisten.

    1. Ich habe gerade die Seite mail.ru aufgerufen. Gib es eine Möglichkeit als Sprache Deutsch oder English zu wählen oder die Seite mit lateinischen Alphabet zu bekommen?

      1. Nein. Bisher nicht. Ist aber auch nicht nötig. Mails werden nach der Registrierung eh über einen client abgerufen.

  4. Siehe dazu auch auf Voltairenet.org :
    Die neue Weltordnung der Medien!
    und in einem weiteren Artikel wird dann sogar aufgedeckt, dass es bei Facebook inzwischen sogar schon eine geheime Abteilung gibt, welche beliebige Staaten gegen Bares hemmungslos unterstützt!

  5. Ich benutze die Suchmaschine „DuckDuckGo“ seit Jahren, die arbeitet ohne tracking.

    Eine andere gute diskrete Suchmaschine wäre z.B. die „ixquick“.

    Als Mailclient kann ich „ProtonMail“ aus der Schweiz empfehlen – die Basisversion ist kostenlos
    und die ankommenden Mails sind verschlüsselt.

    1. So wie ich. Suchergebnisse in Duckduckgo sind für mich sehr zufriedenstellen. Ich scheibe auf Google einen großen Haufen. Auch yandex suche haut hin. Mailanbieter gibt es andere als big G.
      Ich meide Google bei allen Bereichen wo geht.

  6. Ich habe einen eigenen Webspace/domain für meinen email verkehr. aber das parteibuch will sicher etwas ohne „impressum“. müsste man dann wohl im ausland bei einem anbieter der auch „whois guard“ anbietet mieten?

    ich würde auch PGP verschlüsselung empfehlen. mit dem thunderbird plugin enigmail ist das auch nicht schwer zu benutzen.

  7. Moin Parteibuch,

    ich bin seit Jahren bei eclipso.ch. Kostenlos und anonym.

    Schönes Wochenende

  8. So eine ähnliche Meldung habe ich auch mal bekommen als ich mit einem neuen Gerät auf meinen Google Account zugreifen wollte.

    Vom alten Gerät ging der Zugriff jedoch problemlos, eventuelle mal probieren ob mal mit einem anderen Gerät (von dem man früher auch Zugriff auf den Google Account hatte) oder auf einem anderen Weg email Programm ( um wenigstens auf die Email zu kommen) oder anderen Webbrowser noch auf den Account zugreifen kann. Wenn man auf den Account noch mal zugreifen kann überlegen ob den google Account als so wichtig betrachtet das man ihn auch zukünftig nutzen möchte und überlegen ob man weitere Verifikationsmöglichkeiten „darbieten“ will, Telefonnummer und/oder anderen Email-Account.

    Ich persönlich nutze als email den kostenpflichtigen (1 Euro/Monat) Emaildienst mailbox.org.

  9. Ich würde es trotzdem noch einmal über die Passwort zuruecksetzenfunktion versuchen. Und in Zukunft sicherheitshalber alle emails automatisch noch an einen anderen emailaccount weiterleiten lassen.
    Suchmaschine: duckduckgo
    Naja, und sich nicht über Google beschweren und dann aber trotzdem die Kommunikation über Gmail laufen lassen 😉
    Und danke für die großartige Arbeit

  10. Was die Internetsuche anbetrifft, gibt es wohl keine Patentlösung. Nach meiner Erfahrung ist Google für den Bereich wissenschaftlich, technischer Fragen nur unter großen Einbußen bei der Qualität der Suchergebnisse zu ersetzen. Wenn es um politische Themen geht, ist Yandex eine gute Alternative, oder, wenn es schon Google sein muss, liefert die US-Version ( http://www.google.com/ncr ) bessere Ergebnisse als die deutsche.

    Ich hasse es ja, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist und es kommt einer daher und sagt: „Siehste, das hab ich doch schon immer gesagt“. Allerdings sollte man schon sehen, dass Google, Facebook und Co (was ist mit Twitter?), unter staatlicher Kontrolle stehende US-Unternehmen sind, die mehr oder weniger freiwillig mit den staatlichen Institutionen zusammenarbeiten, was eben nicht für alle Nutzer von Vorteil ist, um es mal sehr vorsichtig auszudrücken.

    Ich habe sehr viel Sympathie für diejenigen, die argumentieren, dass man diese Dienste nicht nutzen sollte, denn es sind die Dienste der zionistischen Kriegstreiber und es sei, neben dem Umstand, dass man nicht auch noch das dumme Huhn sein will, dass seinen Kopf von selbst auf den Hackklotz legt, auch eine Frage der Ehre und des Anstandes, solche Dienste nicht zu nutzen. Andererseits finde ich auch die Ansicht, dass es völlig in Ordnung geht, die Dienste des „Feindes“ zu nutzen, um diese gegen ihn zu einzusetzen, legitim. Allerdings reden wir hier von einem Bewusstsein, welches in unserer Gesellschaft nur wenigen bekannt zu sein scheint.

  11. „Dass im Hintergrund ähnliche zionistisch dominierte Scheusale wie Facebook und Amazon warten, macht das Problem nur noch schwieriger zu lösen.“

    Die jeweiligen Browser lassen sich mit dem Ressourcenmonitor von Windows überwachen.

    Brave schickt seine Daten an Amazon und startet immer die update Funktion. Opera schickt seine Daten, allerdings erst beim beenden an Google, dem man allerdings entgehen kann, wenn man bevor man den Browser schließt einfach die Verbindung zum Netzwerk beendet.

    Noch am besten bei diesem Vergleich schneidet Firefox im Privatmodus ab, weil der nur die Verbindungen aufbaut, die auch vom Benutzer gewünscht sind. Beim beenden bleibt die Verbindung sofort im Standmodus und schickt keine Daten an Dritte.

  12. Uebrigens bieten wir Dir gerne auch unsere Plattform an für Deinen Blog und Deine Videos. Sie sind dann sicher vor Dritten. Einfach mal Kontakt mit uns aufnehmen. Wir haben auch neu die Pravda – Box gemacht, mit der Du sehen kannst, was alles aufgerufen wird, wenn Du auf eine Webseite gehst.
    Du wirst Dich wundern. Uebrigens verschlüsselt die Enigmabox sämtliche Daten, auch die Metadaten. Vergiss Tor. Das ist ein Geheimdienstprojekt wie viele auch.

  13. Als ich vor Jahren die html-daten v. Ggl durchwühlte, fand ich einen Parameter „poweruser=true“. Ich bin in der Lage, beim Suchen die Begrifflichkeiten eindeutig und minimal einzugrenzen, auch kann ich größere Datenmengen schnell nach Gesuchtem durchforsten. So stellte ich fest, dass wenn ich spezielle Ggl.Suchen wiederholt erledigte, die Suchzeit pro Begriff von mal zu mal abnahm, Ggl also aus meiner Erfahrung lernte. Nix neues soweit, dafür sind die ja da.
    Heutzutage jedoch hat sich das in das genaue Gegenteil verkehrt. Gerade DAS was ich suche (insofern Statusquo-gefährdend) mir vorenthalten wird. Zu gewissen Themenkomplexen erhalte ich GARKEINE Infos mehr.
    Für Tiefenrecherchen empfehle ich metager.de, die indexieren auf eigenen Servern und umgehen so die Ggl-Zensur.
    Duckduckgo/lite find ich recht brauchbar
    der Ggl-Proxy startpage.com ist auch nett

  14. Das ist natürlich ersteinmal ein Schock, wenn man seine emails alle verliert. Meine Frage, kann man besonders wichtige emails immer auf der eigenen Hardware speichern. Darauf hat doch dann niemand mehr Zugriff oder? Ich werde das in Zukunft versuchen. Und dann natürlich auch den Anbieter wechseln.

  15. Kurden wehren sich gegen die hoch gerüstete Türkei

    youtube.com/watch?v=5apTPa_C7S0

    (Anmerkung Editor: Upload-Datum 13. Mai 2016)

  16. wow, konstruktive, lösungsorientierte Beiträge!
    Aus meiner Erfahrung:
    posteo (Mail), Enigmail Thunderbird Verschlüsselung
    duckduckgo (Suchmaschine)
    Firefox privater Modus
    Linux Betriebssystem
    Server: https://unseen.is/
    wer die Dienste von Rattenfang benutzt, muß sich am Ende nicht wundern, als Ratte zu enden …
    Facebook, Amazon, Apple, Netflix und Google, oder kurz FAANG (kann man ja mal „googlen“

    Die drei Faktoren von K.I:
    Hardwaretechnologie, Datenbanken, Algorithmen
    dabei sind Datenbanken so etwas wie der Treibstoff dazu: die Substanz oder Energie, auf die sich Algorithmen beziehen und entwickeln.
    Jeder der FAANG (Clouddienste!!!) benutzt speist das Gehirn einer riesigen K.I. !!!

    Die Dienste sind u.a. auch deshalb kostenlos, weil die Menschen selbst die Datenbanken aufbauen, mit inhalte füllen, die anschließend eine K.I. ermöglichen, welche Großteile der Menschheit beherrschen wird (guter Hinweis im Film: I Robot).
    Die „Götter“ träumen dann davon, ihre selbst geschaffene K.i. zu beherrschen – mal sehen, ob das Spiel aufgeht …

  17. Warum habt ihr nicht die Videos gleich runter geladen und abgelegt nach Thema zu den Artikeln, dann
    bei Löschung einfach eingesetzt verlinkt auf eigenen kleinen Server. oder verteilt (doppeln vorher auf Google Drive als Urlaubsfilm.

    LG Alberon

  18. @parteibuch
    1) vom Deutschen Verein die Suchmaschine metager: https://metager.de/
    2) Bei free (im Sinne von Quelloffener) software foundation gibt es vieles interessantes:
    https://www.fsf.org/resources/
    3) sich Verschlüsselungsgrundlagen auch aneignen https://emailselfdefense.fsf.org/de/
    4) Die Purism Community, das Betriebssystem PureOS sowie den Browser PureBrowser anschauen
    5) Suchmaschinen wie startpage.de, Email-Server Firmen wie mailbox und posteo und und…
    6) In den Zeitschriften c’t und website von heise.de (telepolis) rumwühlen

  19. @parteibuch
    7) Nachtrag es gibt auch Wegwerf-Email Adressen für Kraken…(nichts sensibles)
    8) Anstatt Google gleich zu verdächtigen: vorher klären ob es wirklich an parteibuch-Inhalt liegt oder tatsächlich etwas technisches

    1. irma

      Nein, das hat mit Sicherheit nichts mit dem Parteibuch-Inhalt zu tun. Google kann nämlich gar nicht wissen, wem das Email-Konto gehört oder dass das E-Mail-Konto was mit dem Parteibuch zu tun hat.

      Und genau das scheint auch der Punkt zu sein, warum Google Benutzername und Passwort plötzlich nicht mehr zur Authentifizierung reicht. Name und persönliche Daten waren frei erfunden und der Zugriff erfolgte nur via Tor. Google (und NSA) können die Daten des Kontos damit partout keinem ihnen bekannten Datenprofil zuordnen. Die gesammelten Daten sind damit ziemlich wertlos, sowohl für den Kommerz als auch für NSA. Anonyme Internet-Nutzung, die sie nicht hintenrum doch zuordnen können, tolerieren sie nicht, also sperren sie erstmal den Zugang, und versuchen dabei gleichzeitig, doch noch Daten für eine Zuordnung einzusammeln.

      Wie wichtig den Diensten die Zuordnung der Daten von Kommunikationskonten ist, sieht man etwa auch daran, dass man in Deutschland gerade den anonymen oder pseudonymen Sim-Karten-Kauf gesetzlich strikt verboten hat. Die Herrschenden wollen nicht, dass jemand kommunizieren kann, den sie bei der üblichen Totalüberwachung nicht identifizieren können. Bei Google ist das offenbar ähnlich, bloß tut Google erstmal so, als würde Google das zulassen, nur um dann später Nutzer, die Google partout nicht identifizieren kann, kalt rauszuschmeißen.

      PS: Dieser Verlust des Google-Kontos ist für mich übrigens nicht sonderlich tragisch, denn ich bin schon seit langem überzeugt davon, dass man wichtige Informationen grundsätzlich nicht per E-Mail, auch nicht verschlüsselt, austauschen sollte, und wichtig ist fast alles. Auch wurde das Konto nicht viel genutzt, vielleicht gerade mal so einmal im Moment, wenn überhaupt. Trotzdem wollte ich die Leser hier im Parteibuch an der Erfahrung der Account-Blockade teilhaben lassen, quasi als Warnung, weil eben immer noch sehr viele Leute viele wichtige Dinge per Email regeln. Und eben auch, um darüber zu diskutieren, was man gegen immer zudringlichere Kraken und rabiate Informationsfilter wie Google realistisch unternehmen kann.

      1. @parteibuch
        1: ich würde nicht pauschal alles als ‚Böse Herrschende‘ beurteilen.
        Wir leben in einer Zeit, in der tatsächlicher Fanatismus vorhanden ist. ‚Gezüchtet‘ durch extremste Armut und Religionsblindheit, wie in Indonesien, mindestens ein jahrhundert wird es so weitergehen.
        2: Was Privatdaten betrifft, würde ich keine Landesregierung vertrauen. Nicht alle in der Geheimdienst sind ‚Böse‘, die haben einen Job.
        2: ich kämpfe bisher vergeblich um Verschlüsselung im Freundeskreis-Emails, die zwar hochgebildet sind, aber ‚bequem‘.

      2. Als ich auf Google Dienste von einem neuen Gerät Zugriff kam auch, ich wie beschrieben hatte, eine ähnliche Meldung. Tor verschleiert ja die Absende IP so das der auswertende Google Prozess auch zu der Schlussfolgerung kommt es ist ein anderes Absendegerät.

        Das mit einer Telefonnummer oder einem zweiten Emailaccount klappt natürlich nur wenn, noch bei einem funktionierenden Goggle Account, die Daten vorher eingegeben wurden.

      3. dirk

        Ja, natürlich, Proxies wie Tor verhindern, dass die aufgerufene Webseite die tatsächliche IP rausbekommt, von dem die Seite aufgerufen wird. Und ohne richtige IP bekommen die freundlichen „Sicherheitsdienste“ des großen Bruders nicht so ohne weiteres heraus, wer tatsächlich hinter dem Pseudonym eines Email-Accounts steht, oder jedenfalls einen recht konkreten Ort, wo der sich aufhält, etwa den Standort eines Mobilphones oder die Adresse des Anschlussinhabers eines Festnetzes.

        Und genau das scheint der Grund dafür zu sein, warum Google dann nach einer Weile, offenbar wenn Google meint, ein Verlust des Accounts werde für den Nutzer schmerzhaft, keine Authentifizierung über Nutzername und Passwort mehr akzeptiert. Google kennt natürlich die IP-Adressen von Tor-Exit-Notes und will verhindern, dass über Google wirklich anonym kommuniziert werden kann. Und dieses ganze Prozedere zum Datensammeln und Ausspionieren des Nutzers präsentiert Google dem Nutzer dann so, als ob Google das „nur zum Schutz“ des Nutzers macht, auch wenn der Nutzer seine reale Identität eben gerade nicht preisgeben will und einfach nur Authentifizierung durch Nutzername und Password will.

        Andere Dienstbetreiber scheinen sich dann an diese Art der Zwangsidentifizierung übrigens dranzuhängen. Heute gab es eine Rückmeldung vom WordPress-Support: anstelle einer Gmail-Adresse eine russische rambler.ru-Adresse für einen WordPress.com-Account zu verwenden, wird von WordPress.com nicht akzeptiert. Das WordPress.com-System ist extra so programmiert, dass es eine nichtssagende Fehlermeldung rausgibt, wenn jemand versucht, unter Angabe einer rambler.ru-E-Mail-Adresse einen WordPress.com-Account anzulegen oder eine bestehende Gmail-Adresse auf rambler.ru umzustellen.

        Verwendung von ramber.ru ist für westliche „Sicherheitsdienste“ natürlich unangenehm, weil sie da zur Identifizierung des Account-Inhabers auf Hilfe aus Russland angewiesen sind, wenn es überhaupt geht. So würde ich mir das erklären, dass offenbar nicht wenige der westlichen Internetgiganten Anmeldungen mit einer richtigen russischen E-Mail-Adresse wie rambler.ru blockieren und stattdessen auf eine E-Mail-Adresse bei einem westlichen Ausforschungsdienst wie Google bestehen.

    1. Anja

      Danke für den Hinweis. Das Blog und den Artikel kannte ich bislang noch nicht – und möchte den Artikel und das Kuketz-Blog hier gleich mal weiterempfehlen.

    2. Danke Anja eine gute Seite um sich anders zu informieren. Sollte eingereiht werden in die Liste im Kopf
      wie man die Krake ärgert.
      LG. Alberon

  20. @irma „Böse Herrschende“ ist schon richtig getroffen.

    Bis heute sind alle Sterukturen des menschlichen Zusammenlebens so gewesen, dass die Filter, durch welche die Herrschenden gehen müssen, um zu herrschen, fiese Typen, Psychpathen, Egomanen, Autisten, masslose Egoisten, notorishe Lügner, Menschenverachter eher zu Herrsachern werden als gesunde Menschen.

    Kommen gesunde Menschen an die Macht, so werden diesen von ihren direkten Beratern, den Chefs der unterstellten Machtorgane, einschließlich der Gerichte (Justiz + Gesertze) und von einem nicht zu vernachläsasgten Teil des einfachen Volkes gezwungen, „schlechte Herrscher“ zu werden.

    Das sind einfach Tatsachen.

    1. Ja, das sind Tatsachen. Und was ist oder sind die Ursachen dafür? – gegenwärtig …
      1. Auf Grund des indoktrinativen (Ver-)Bildungssystems fehlt den meisten Menschen eine Vision, wie Gesellschaft auch anders funktionieren könnte: nach dem Subsidiaritätsprinzip – auf (Gemeinwohl-)Kompetenz basierende, aufsteigende Demokratie organisiert in einer „Räterepublik“

      2. Dazu notwendig: mündige Bürger, die ausgehend von ihrem Wirkkreis (zumeist Gemeinde oder Stadt(teil)) bereit sind, ihre Organisationsaufgaben und Organisation selbst in die Hand zu nehmen.

      3. Dazu notwendig Bürger, die nicht nur Vision und Kompetenz haben, sondern auch noch den MUT, das Neue zu wagen und umzusetzen.

      Mit anderen Worten: den Sch…job, den jetzt einige „Psychopathen usw.“ übernehmen müssen, tun sie als Fußtritt für die Menschheit, damit diese sich endlich einmal weiterentwickelt aus ihrem lethargischem Barbarentum (der Reichtum und der Komfort der einen auf Kosten der anderen) zu einer ECHTEN Zivilgesellschaft – die Basis und Träger dieser ist immer die aus dem eigenen Inneren heraus ethisch, moralisch entwickelte Individualität … der von ihr geschaffene (Gesellschaft-/Organisationrahmen unterstützt damit wiederum die postive Entwicklung, Entfaltung des Potenzials des Einzelnen).
      Ich bin froh, in einer solchen neuen Gemeinschaft wirksam sein zu können …

      1. Bildung und Veränderung des Rechtssystems sind offenbar die wichtigstebn Voraussetzungen, um aus dem Zweitalter der Barberei herauszukommen.

        Hinterfragt werden sollte die heutige olle der Werbung als Motor (Finanzierungsquelle) für die Entwicklung der Menschheit.

        Versicherungen spielen den kaputten Tyopen in die Hände, weil Eigenverandtwqortung auf Null gesetzt wird.

        Patente und Urheberrechte unterstützen zwar risikobereite Menschen, vernichten aber gleichzeitig mehr Krativität.

        Das gegenwärtige Erbrecht zermentiert verstärkt die Ungleichheit ohne Betzug zur Leistung.

  21. Übrigens, zu der ganzen Thematik Anonymität udn Überwachung habe ich hier noch einen interessanten Blog-Artikel gefunden:

    https://wirelesslife.de/anonymitaet-im-internet

    Interessant ist da zum Beispiel diese Erfahrung:

    Das Surfen mit diesen Tools ist anstrengend, da die Ladegeschwindigkeit aufgrund der umgeleiteten IP-Adresse rapide abnimmt, nur verschlüsselte HTTPS-Seiten geladen werden können/sollten und keine unsicheren Skripte (z.B. Flash) sowie Cookies (z.B. zum Speichern von Passwörtern) zugelassen werden. Problematisch dabei ist, dass beim Einloggen in soziale Netzwerke und andere Online-Konten aufgrund der verdächtigen IP-Adressen und geblockten Skripte immer wieder Sicherheitsabfragen kommen. Das Facebook Konto meines Alter Ego wurde viermal gesperrt, wonach ich die Nase voll hatte.

    1. T.Meyssan’s Artikel „Der Staat gegen die Republik“ prophezeite eine unausweichliche Kraftprobe, derer wir uns nun konfrontiert sehen. Die technische Aufrüstungsspirale hat Ausmße angenommen, daß man sagen kann: ihr habt das Internet, so wie ich es in den 90’ern kennengelernt habe, kaputt gemacht. All der ganz Web2.0-Schruz ist pures Gift, da Angriffsfläche. Facebook benutze ich nur über 3te, java-script blocke ich agressiv – sprich total, inzwischen muß man sogar systemfremde Fonts blocken, da auch damit Exploits möglich sind. Als Facebook/whatsapp-Ersatz kann man sich Tox anschauen, eine peer2peer-Lösung ohne festen Server mit starker Verschlüsselung(NaCl). Trotzdem bleibt ein massives Problem: die westliche Technik ist hoffnungslos kompromittiert(intelME, uefi, z.B.). Nicht umsonst hat Ru sich die alten Nokia-Entwickler geholt und entwickelt eigene Soft&Hardware.

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