Syrische Armee baut Positionen in der Nähe von Abu Dhuhur aus

Die syrische Armee und ihre Partner haben im Kampf gegen die Terrorgruppe Al Kaida am heutigen Sonntag die Kontrolle über zahlreiche Dörfer in der Nähe des gestern eingenommenen Luftwaffenstützpunktes Abu Dhuhur erlangt.

Nördlich, nordöstlich und östlich des Luftwaffenstützpunktes Abu Dhuhur gelang es der Armee unter anderem, die Straße nach Tal Daman einzunehmen und zu sichern. Weiterhin hat die Armee einige Kilometer südwestlich von Abu Dhuhur vier Dörfer wieder eingenommen, und damit die Front in Richtung Sarakib wieder so hergestellt, wie sie dort vor der vor rund einer Woche geführten Konteroffensive von Al Kaida und Konsorten war. Und schließlich hat die syrische Armee im Kampf gegen die Terrorgruppe ISIS noch ganz im zur Provinz Hama zählenden Süden der nun abgespaltenen Ost-Idlib-Tasche einige Dörfer eingenommen.

Auf einer von Southfront veröffentlichten Karte sieht der Osten der Idlib-Tasche damit wie folgt aus:

Ein Erklärung dafür, dass die syrische Armee im Osten der Idlib-Tasche nun scheinbar mühelos so große Fortschritte wie gestern und heute erzielen, ist, dass die Terroristen bei ihrer Konteroffensive offenbar in die Hunderte gehende Verluste erlitten haben und sie nun dementsprechend demotiviert sind, weiterhin zu versuchen, die syrische Armee im Osten der Idlib-Tasche aufzuhalten.

Ihre hohen Verluste und schlechten Siegchancen im Osten der Idlib-Tasche erklären vermutlich auch ein Stück weit, warum so viele dieser Terroristen bereitwillig dem türkischen Aufruf gefolgt sind, stattdessen mit Unterstützung der türkischen Streitkräfte gegen die kurdisch geprägten YPG-Milizen im Bezirk Afrin ganz im Nordwesten Syriens zu kämpfen. Das erwies sich heute jedoch schwieriger als sie gedacht hatten, wie einer ihrer Kommandeure einräumte. Von der Türkei von Norden und Westen aus kommend sind heute einige der türkischen Jihadi-Proxies unterstützt von türkischen F-16, Haubitzen und Leopard-Panzern an etwa fünf Stellen in den Bezirk Afrin eingedrungen.

Und da haben die türkischen Proxies dann auch ganz stolz Videos gemacht, wie sie in den grenznahen Dörfern umherstolzierten. Die YPG hat jedoch kurz darauf gemeldet, dass die türkischen Jihadi-Proxies in den Grenzdörfern in Hinterhalte geraten sind, sie sie wieder vertrieben hat und sie dabei auch gleich fünf türkische Panzer zerstört hat. Der legendäre libanesische Journalist Hosein Murtada meldete außerdem, dass einige der Invasoren bei der YPG in Gefangenschaft geraten sind.

Die YPG scheint in Afrin also so exzellent gegen die Türkei und ihre Jihadi-Proxies zu kämpfen, dass man fast meinen könnte, sie sei bei Hisbollah in Nubol und Zahraa zum Training gegangen. Während die Türkei sich damit darauf einstellen muss, dass es wohl mit der angedachten Einrichtung einer 30 Kilometer breiten Pufferzone in Afrin schwer wird, haben die türkischen Streitkräfte am späten Sonntag Abend erklärt, nun auch gleich den Angriff auf Manbij im Nordosten der Provinz Aleppo starten zu wollen.

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41 Gedanken zu “Syrische Armee baut Positionen in der Nähe von Abu Dhuhur aus

  1. „Die YPG hat jedoch kurz darauf gemeldet, dass die türkischen Jihadi-Proxies in den Grenzdörfern in Hinterhalte geraten sind, sie sie wieder vertrieben hat und sie dabei auch gleich fünf türkische Panzer zerstört hat. “

    Wenn das stimmt bedeutet das 20 tote türkische Soldaten. Nur zur „Statistik“.

  2. Noch sind es nur Proxy Milizen. Warten wir ab wenn die richtige Armee dort einschlägt. Ich vermute Montag Abend Wissen wir mehr.

  3. Die modernsten Panzer der türkischen Armee wären vom Typ Leopard 2 A4. Die wurden in den 80er Jahren entwickelt und können von der Panzerung her nicht mit den Panzerabwehrlenkwaffen des Typs MILAN oder Kornet mithalten. Bereits als die Türkei gegen den IS vorging, wurden ein paar Leopards ausser Gefecht gesetzt.

    Obschon immer wieder geschrieben wurde, dass die Türkei über eine riesige Armee verfügt (oder auf dem Papier jedenfalls), so ist der Kampfwert nicht allzu hoch und das Equipment auf dem Stand der 80er Jahren. Die YPG wird sehr wohl ihre Chancen nutzen.

    Ich glaube weniger, dass sich die Türkei in ein längeres Abenteuer stürzen wird, weil das würde klar politische wie auch wirtschaftliche Konsequenzen nach sich ziehen. Das ist sich Erdogan bewusst.

    1. Panzer immer nur im Verbund. Weiß jeder Panzer grenadier schon in der AGA. Wurde in Al-Bab nicht gemacht. Quittung bekommen. Afrin ist was anderes Dort rollt eine richtige Invasion an mit allem was dazu gehört. Also abwarten.

      1. Panzergrenadiere aka Jihadisten, die ziellos herum ballern. Ich kann jetzt schon sagen, dass dieses Unterfangen böse enden wird.

  4. Liebes PB, gibt es Informationen darüber, was östlich von Abu Kamal passiert? Laut liveuamap soll der IS ein beträchtliches Stück Wüste an der irakischen Grenze von der SDF zurückerobert haben. Warum gibt es überhaupt noch die IS-Taschen zwischen Abu Kamal und Abu Hammam und in der Wüste östlich von Palmyra?

    1. Andreas

      Die syrische Armee ist mit ISIS am westlichen Ufer des Euphrat im Grunde fertig. Was in der benachbarten Wüste auf Karten oft als ISIS-Gebiet ausgewiesen wird, lässt sich, soweit ich das verstehe, schwer von ISIS säubern, da das Gebiet sehr groß ist und beim Kämmen nicht klar ist, wer von den Leuten dort zu ISIS gehört und wer einfach bloß ein wahhabitisch denkender Stammesmann, möglicherweise mit Zorn auf die Regierung, ist. Also lässt die Regierung die Wüste da erstmal Wüste sein und hofft darauf, dass der Zorn einiger Männer da sich dann irgendwann in der Zukunft mal etwas legt. Wenn sich das etwas gesetzt hat und das Bild klarer ist, wer da ISIS ist, dann wird die Armee sich um das ISIS-Problem in der Wüste sicherlich noch kümmern.

      Die SDF/YPG ist am östlichen Ufer des Euphrat mit ISIS noch nicht fertig. Da gibt es außer einem Problem in der Wüste auch nach wie vor eine Reihe von Ortschaften, die offen von ISIS beherrscht werden. Die von den USA unterstützte SDF/YPG tut sich schwer damit, die Ortschaften von ISIS zu säubern und ISIS unternimmt da auch noch erhebliche Gegenangriffe gegen die SDF/YPG, durch die die SDF/YPG in den letzten Tagen da schwere Verluste erlitten haben.

      Ob da am Ostufer des Euphrat noch mehr hintersteht als dieses öffentlich sichtbare Bild, lässt sich von außen nur sehr schwer sagen. Klar ist, dass kurz hinter dem östlichen Euphrat-Ufer die wichtigsten Ölfelder Syriens liegen, über die viele Kräfte gern die Kontrolle hätten. Die syrische Regierung in Damaskus kennt die heimischen Leute da sicherlich gut und auch die iranischen Quds-Brigaden von Qassem Suleimani haben zu einigen Stämmen der Gegend seit der Zeit des gemeinsamen Widerstandes gegen die US-Besatzung des Iraks sicherlich noch durchaus vertrauensvolle Beziehungen. Bei den USA und den SDF/YPG scheint es mir eher so zu sein, dass die keine wirkliche Ahnung haben, wer da wer ist, und sie deshalb nur darauf schauen können, wo gerade mit welcher Fahne gewedelt wird. Freund und Feind schlecht unterscheiden zu können, dürfte ein wesentlicher Teil der Schwierigkeiten der USA und ihrer SDF/YPG-Kräfte in dem Gebiet sein.

      1. Bei der Frage ging es wohl eher um das Gerücht, das die Kurden in Erwartung eines türkischen Angriffs in Nordostsyrien Truppen aus dem Südosten abziehen, was die IS ausnutzen soll zu Rückeroberungen.

  5. Hallo PB,

    wenn ich als unbedarfter Beobachter nur die Ereignisse um Afrin anschaue, komme ich zum Ergebnis da haben sich einige zusammen getan um ein paar Banden von Räubern aus ihren Verstecken zu locken um sie gegen gut befestigt Stellungen anrennen zu lassen.

    Das einzige was zu klären ist: wie wirksam sind denn die die türkischen Flieger und die Artillerie und stimmt das mit den Panzern, (kann ich fast nicht glauben). Wenn die nicht alsuviel Schaden anrichten wird es wohl stimmen….

    Ich fantasiere mal: es sind alle am selben Tisch inklusive USA und Kurden, außer die FSA und al-Kaida!

    Zur türkischen und russischen Mentalität könnte es passen. Der Diwan lässt Grüßen.

    Spannend.
    PAule

  6. Ich liebe das, was gerade mit den Sternenbanner-schwenkenden Kurden passiert! Hoffentlich auch bald gegen dieses unselige Manbidsch! Mögen sie die volle Feuerkraft der türkischen Luftwaffe zu spüren bekommen. Vor allem habe ich all die „Linken“ verachtet, die diesen in Deutschland ausgebildeten, separatistischen Drecksverein auch noch bejubelt haben- nur weil er einen roten Stern auf der Flagge hat. Das haben Heineken-Bierflaschen auch, trotzdem feiere ich sie nicht.

    Jeder kriegt am ende die Musik, die er bestellt hat.

    1. TaxiMan

      Nein, ich finde nicht, dass es da was zu lieben gibt. Die Sterne sind da egal. Die Leute in Afrin waren den oft schiitischen Leuten in Nubol und Zahraa in der schwierigen Zeit, als die Gegend landunter im Jihaditerror hatte und Nubol und Zahraa besonders unter Druck standen, durchaus freundlich gesinnt und auch praktisch behilflich. Ohne die Unterstützung aus Afrin würde es Nubol und Zahraa heute womöglich gar nicht mehr geben.

      Da können die Leue in Afrin, die heute besonders unter Druck des Jihaditerrors stehen, nun auch Freundlichkeit und Hilfe erwarten, Separatismus hin oder her.

      1. Keine Frage, dass es innerhalb der Kurden Leute gibt, die *mit* dem syrischen Staat arbeiten wollen. Doch da ist dann auch diese Fraktion, die für alle grösseren und kleineren Ami-Schweinereien zu kaufen ist bzw. sich auf einen Irrweg hat bringen lassen. Man bedenke: es waren Kurden in Afrin, die die Stationierung der syrischen Armee bis zuletzt verhindert haben und so die türkische Aktion erst möglich gemacht haben. Ich empfinde durchaus Freude beim Beobachten des russischen Schachspiels. Sollen sich die Hitzköpfe und Proxies schön gegenseitig neutralisieren- am Ende trimphiert Syrien.

      2. TaxiMan

        Ja, natürlich hat die YPG die Amis nach Syrien geholt anstatt die Hilfe des syrischen Staates anzunehmen.

        Allerdings unterscheiden sich die“ Kurden“ in Afrin vielleicht doch erheblich von denen weiter im Osten. Ich schaue da weniger auf die Fahne mit der die Leute wedeln, als darauf, wie sie sich bislang verhalten haben. Und da waren die Leute in Afrin in der Vergangenheit teilweise wirklich recht hilfreich für den syrischen Staat, und für Hisbollah übrigens auch. Eine Verbindung zum Rest des YPG-Landes gibt es nur durch Regierungsgebiete und Amis gibt es in Afrin auch keine.

        Dass die PYD/YPG-Vertreter der Leute in Afrin sich nun für einen Krieg mit der Türkei anstatt für syrische Sicherheitskräfte entschieden haben, macht sie zu schlechten Team-Spielern, und von daher haben sie ihre Lage nun schon selbst zu verantworten, nur würde ich das Glas, dass sich das Team-Verhalten bessert, in Afrin eher als halbvoll denn als halbleer betrachten.

        Was Manbij und die weiter östlich liegenden YPG-Gebiete angeht, wo es auch wirklich Amis gibt, da würde ich vermutlich auch nicht so freundliche Worte verwenden wie bei den Leuten in Afrin.

    2. Eine Frage an TaxiMan: Ich wüsste gerne, warum die Kurden keinen eigenen Staat haben dürfen, aber die Palästinenser schon?? Warum? Weil Kurdistan ein Zionistenwerk sein könnte? Ja, wenn Palestina wieder entstehen würde. Was wäre es dann? Anti-Zionistisch?

      Dieses Doppelmoral ist echt „getürkt“. Warum nicht das Recht für alle? Die Kurden werden seit Jahrhunderten verfolgt und ermordet. Aber das ist ok oder wie? Weil Du ja total hinter den Afrin-Angriff stehst. Das heißt, Du stehst total hinter dem Mord der Zivilisten. Was soll dieser Doppelmoral? Weil Ihr Anti-Zionitisch seit, heißt es nicht, dass es richtig ist die Kurden zu bekämpfen.

      Hier höre ich dann immer wieder. Die Kurden lassen sich von fremden Mächten benutzen. Wer hat das denn nicht gemacht? Bis in den 80er war das ganze türkische Militär von USA besetzt gewesen. Und was ist da anders, als die YPG es jetzt machen? Nichts, außer, dass sie es euch nachmachen.

      Ich kann diesen Sch**ss nicht mehr hören, dass die Kurden sich von Fremden ausnutzen. Die Türken waren doch Vorreiter in Sachen „ausnutzen von fremden Mächten“. Der fast ganze Nahe Osten ist infiltririert von Westen. Aber komischerweise sind die Kurden jetzt die Bösen.

      1. Patriot

        Den Quark, den du hier erzählst, hatten wir hier doch schon einmal von dir.

        Es gibt überhaupt keinen Grund für die vier Staaten Syrien, Irak, Türkei und Iran, Teile ihres Staatsgebietes an von auswärts hochgepuschte kurdische Separatisten abzutreten. Der ganze kurdische Separatismus und Expansionismus wird seit Jahrzehnten gezielt von Israel und Co hochgekocht, um die vier betroffenen Staaten der Region in Krieg zu halten, und damit das zionistische Kolonialisationsprojekt „Israel“ zu unterstützen, was europäische und amerikanische Kolonialisten in Palästina geschaffen haben.

        Nichts ist daran komisch, dass die Staaten der Region jetzt den von USA, Israel und Co zum Zweck der Anzettelung von weiteren Separationskriegen hochgekochten kurdischen Separatismus und Expansionismus unterbinden.

      2. Hier hat die ziotransatlantishe Propaganda offenbar sehr gut eingeschlagen.
        Die Kurden haben und hatten im Irak (seit Saddams Sturz) sowie in Syrien nahezu alle Freiheiten und weitgehende Autonomierechte.
        Durch ihren Verrat und die Prostitution mit USRAEL luafe sie nun Gefahr alles zu verlieren, geschweige denn jemals einen eigenen Staat zu bekommen.
        Abgesehen davon wäre ein Kurdistan alleine nicht überlebensfähig, denn ohne die unrechtmäßig besetzten Ölfelder im Irak und vor allem in Syrien, indem SDF/YPG hunderte Kilometer weiter südlich in arabische Gebiete vorgedrungen und Gebiete besetzt haben, als die viel weiter nördlich gelegenen urkurdische Siedlungsgebiet, gäbe es nicht wie jetzt wenig, sondern dann nahezu Null Einnahmequellen und ein Kuristan wäre wohl ärmer als ein Kosovo.
        Auch rein strategisch und militärisch eine reine Utopie ein Gebiet als Staat auszurufen das von sehr viel größeren und sehr viel stärkeren Gegnern (Türkei, Syrien, Irak, Iran) komplett umschlossen ist.
        Somit wäre jeglicher Transport, Transit, Handel wie Überflug unmöglich.

      3. „Eine Frage an TaxiMan: Ich wüsste gerne, warum die Kurden keinen eigenen Staat haben dürfen..Weil Kurdistan ein Zionistenwerk sein könnte?“

        Die Antwort haben sie sich selbst gegeben, das Parteibuch hat dann noch untermauert, -sehr diplomatisch und höflich auch noch, höflicher als ich das tun würde.
        Wenn sie mich so direkt fragen, muss ich sagen dass mir die „Palästinenser“ völlig egal sind, mindestens so egal wie die Kurden. Nur das letztere mich geradezu verärgert haben in letzter Zeit. Mit ihrer „Schlauheit“, sich einzubilden, sie könnten ein Schachspiel spielen in dem sie nur Bauern sind. Jetzt kommt die Quittung und es macht Spaß, sich das anzusehen. Keine anderere Partei in Syrien hat das was jetzt gerade mit ihr geschieht so nötig und überfällig verdient -und es sich geradezu ausgesucht-, wie die Kurden. Und zum restlichen Schrieb kann ich nur entgegnen, ihre Krokodilstränen und ihren rotznäsigen Frust, stecken sie sich doch demnächst bitte gleich sonstwohin.

      4. Parteibuch:

        ich habe nirgends von Teilen geredet. Mein Gedanke ist nicht, dass es ein Kurdistan geben soll, sondern, dass die Menschen vor Ort endlich mal Frieden finden.

        Ich rede vom Doppelmoral. Die Kurden wurden/werden mindestens genauso wie die Palestinenser verfolgt und ermordet. Das ist Fakt. Wer das nicht wahrgenommen hat, der wird spätestens jetzt mit Afrin wahrnehmen. Afrin ist nur eine Kette der letzten Jahrhunderte. Aber lassen wir das. Geschichte ist Geschichte. Es ist vorbei. Was gerade abläuft ist nicht nur USA-Politik, sondern auch Erdogan-Politik. Der will ja auch bald wieder gewählt werden. Mit Wirtschaft kann er nicht mehr so Punkten. Der Lira ist von 1.85 Euro auf 4.75 gestiegen. Das sagt einiges aus. Und wo kann der Erdogan da noch Punkten? Genau mit Krieg. Nur so kann er wieder gewählt werden. Wenn er so sehr den Krieg liebt, dann soll er doch seinen Sohn vorschicken. Mustafa Kemal Pasa (ATATÜRK) war an der Front in Canakkale. Das war ein richtiger Mann und nicht dieser Erdogan. Der lieber andere vorschickt. Haben wir beim letzten Putsch gesehen. Wo er sagte, dass das Türkische Volk bitte auf die Straße gehen soll und gegen Gülen-Verräter kämpfen soll, aber sein Sohn nicht und er selber krochen unter.

        Zu den Kurden ist eines zu sagen. Sie haben einfach die Gegenwart verschlafen, deswegen werden Sie auch niemals einen Staat bekommen. Aber die Kurden jetzt als die Bösen darzustellen, finde ich absolut fehl am Platz. Die haben genug für den Islam, Türkei, Syrien und Irak getan. Das sollte von den Menschen in der Region respektiert werden, aber es passiert genau das Gegenteil. Sie werden als Verräter betrachtet. Von manchen Türken werden Sie als „Ermeni haini“ betrachtet. Übersetzt „armenischer Verräter“. Ich denke, das haben die Kurden absolut nicht verdient. Die haben es nicht verdient als Verräter abgestempelt zu werden.

      5. Patriot

        Aus der aufgrund der kurdischen separatistischen Verblendung, Arroganz und Ignoranz erfolgenden Aggression gegen Afrin einen Fall von Kurdenverfolgung machen zu wollen, finde ich zu weit hergeholt. Die YPG/PYD haben es ja selbst in der Hand, das jederzeit zu beenden. Sie brauchen bloß staatlichen syrischen Sicherheitskräften in Afrin zuzustimmen.

      6. Parteibuch:

        Da gebe ich Ihnen Recht. Das mit der Zustimmung von Assad. Aber ist Afrin nicht ein syrisches Gebiet? Die Einzigen die dort einmaschieren dürfen, sind die SAA. Wie ich schon erwähnt habe. Aus meiner Perspektive geht es um Erdogan selber. Er möchte die nächsten Wahlen gewinnen. Die Wirtschaft läuft nicht, deswegen bleibt nur noch der Krieg nach Außen, um als starker Mann am Bosborus dazustehen. Das ist meine Sicht der Dinge, aber genauso respektiere ich auch Ihre(Parteibuch) Sicht.

      7. Patriot

        „Aber ist Afrin nicht ein syrisches Gebiet? Die Einzigen die dort einmaschieren dürfen, sind die SAA.“

        Ja, eben drum. Die syrische Regierung ist ja auch bereit, die syrische Armee dorthin zu schicken, um die Invasion der Türkei und ihrer Jihadi-Lakaien abzuwehren. Nur die in Afrin de facto herrschende kurdische Miliz YPG will das bislang aus separatistischer Verblendung nicht, weshalb die syrische Armee sich da natürlich nicht zwischen alle Fronten begibt.

    3. TaxiMan:

      wenn Ihnen die Zivilisten in Afrin oder Palestina egal sind, dann wünschen Sie denen nicht gebombt zu werden. Den Rest können Sie vom letzen Beitrag lesen. Warum aus meiner Perspektive dort in Afrin einen Krieg gibt, nämlich, spielt dort Erdogan sein eigenes Ego. Er möchte wieder gewählt werden. Dafür braucht er einen neuen Krieg. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.

  7. Was für ein Szenario! Das hätte mal vor fünf Jahren Einer herbei phantasieren sollen. Stellvertreterkrieg zwischen USA und Türkei, bei dem die USA sich auch noch dezent zurückhält.
    Russlands Politik ist wieder einmal konsequent. Es geht um die Einheit Syriens und ein US-gestützter Kurdenstaat auf syrischem Boden wird nicht unterstützt, in keiner Größe und egal wo auch.
    Das Angebot Russlands als Schutzmacht für die Kurden aufzutreten – da bin ich mir ziemlich sicher – steht nach wie vor. Doch ein doppeltes Spiel wird nicht akzeptiert.
    Also setzen die Russen ein deutliches Signal und ziehen ihre Kräfte aus Afrin ab. Für die YPG steht ein schmerzhafter Abnabelungsprozess ins Haus; möglicherweise auch eine Spaltung. Gewarnt wurde genug, aber so ist das, wenn man sich falschen Freunden an den Hals wirft. Es wird höchste Zeit, mit der syrischen Regierung in echtes Einvernehmen zu kommen.

    Herzliche Grüße, ped43z

    1. Assad sagte in seinem aller ersten Interview zur Syrienkrise vor 7 Jahren: “ Alle, die glauben, es geht nur um Syrien und nur um eine Revolte gegen die syrische Regierung, der wird sich wundern. Wir stehen vor einem Flächenbrand, der nicht nur größer ist als Syrien, sondern größer als der ganze Nahe Osten und darüber hinaus…“

      Die erste Reaktion aus dem ARD-Studio (ich glaube, es waren die „Tagesthemen“): „Der (Bashar Al Assad) hat doch jeglichen Realitätssinn verloren. Der lebt in einem Paralleluniversum“.

      In your face!!

      1. kaumi und ped:

        Kennt Ihr Necmettin Erbakan? Und der hat vor sehr sehr vielen Jahren prophezeit, dass Syrien von Erdogan überfallen wird. Also, speziell von Erdogan. Ich habe jetzt leider nicht dieses Video. Ist schon viel älter.. Leider ist Necmettin Erbakan auch schon gestorben. Deswegen sage ich, dass es vor allem um Erdogan selber geht. Necmettin Erbakan kennt doch Erdogan aus der Westen-Tasche, der Erdo ist sein Nachfolger. So ähnlich wie Helmut Kohl und Merkel. Er wusste, was Erdogan dachte und wie er tickte. Sein Ziel ist ja nicht umsonst 2023. Angeblich wäre die Türkei danach viel unabhängiger. Mensch, wenn man unabhängiger werden will, dann gehe doch aus dem Nato raus und mache keine Kriege.

        Die da oben wissen mehr, als wir hier alle zusammen. Das könnt Ihr mir glauben. Wenn Assad damals schon gesagt hatte, dass der Nahe Osten ein Flächenbrand sein wird, dann war das kein Märchen. Die da oben wissen viel mehr als wir uns vorstellen können. Die sind nicht umsonst Politiker. Der ganze Nahe Osten ist ein Pulverfass. Wenn es so weiter geht, dann Gnade uns Gott.

      2. Patriot

        „Die da oben wissen mehr, als wir hier alle zusammen. Das könnt Ihr mir glauben.“

        Was dich angeht, da mag das ja so sein, dass „die da oben“ mehr wissen als du. Was uns hier angeht, haben wir eher den Eindruck, dass viele von denen da oben in schierer Panik sind, weil sie befürchten, dass wir hier mehr wissen als sie.

      3. Parteibuch:

        aha ok, dann heißt das, dass Necmettin Erbakan weniger wusste als Ihr (oder Du)?? So im Fall Erdogan. Das bezweifle ich sehr..

      4. Patriot

        Du verschiebst die Torposten. Du hast nicht davon geredet, dass Necmettin Erbakan Erdogan besser kannte als wir, sondern davon, dass „die da oben“ mehr wüssten, als wir hier alle zusammen.

        Im Unterschied zu den meisten von denen da oben, haben wir hier im Parteibuch beispielsweise schon 2015 die Möglichkeit für realistisch gehalten, dass Donald Trump Präsident der USA wird. Die meisten von „denen da oben“ waren hingegen am 9. November völlig überrascht, weil sie einen Tunnelblock haben und deshalb wesentliche Kräfte nicht erkennen, die in der Welt wirken.

      5. Parteibuch:

        zu diesem Thema, wer mehr weiß oder nicht, enthalte ich mich lieber. Lassen wir lieber die Anderen reden.

        Was ich zu Necmettin Erbakan sagen kann, ist, dass er ein hochintelligenter Mann war. Er war Ingenieur und als er angeklagt wurde, hatte er das ganze Gericht bloß gestellt. Obwohl er kein Rechtsanwalt war. Was ich noch bei Necmettin so mochte, war seine höffliche und ausgeglichene Art.
        Er war kein Hetzer, wie z.B. Erdogan. Erdogan sieht überall Feinde. Bei Erdogan ist man noch nicht mal sicher, ob der überhaupt ein Diplom hat. Sein Nachfolger „Binali Yildirim“ kann noch nicht mal schreiben. Also jetzt auf Türkisch. Seine eigene Sprache kann er noch nicht mal aufs Tafel bringen. Was sagt uns das? Die AKP lebt von Ahnungslosen. Nein, ich will nicht von Bauern reden, denn Bauern wissen mehr als viele AKP-Wähler. Ich respektiere die Bauern, denn ohne Sie kann man nicht leben.

        Manche in diesem Forum sagen, dass z.B. die Kurden die Bauern sind. Und ich sage zu denen, die die Kurden als Bauern betrachten. Ja, auf dem Spielfeld der Schachspieler mögen Sie Bauern sein, aber ohne die Bauern kannst Du auch keinen Spiel gewinnen.

        Ohne die Bauern wäre Canakkale gefallen. Weil Sie Bauern sind, heißt es nicht, dass Sie keine Ahnung haben, sonst wäre Canakkale schon längst gefallen. Wissen alleine reicht nicht. Da gibt es noch den „Instinkt“. In Canakkale waren Leute dabei gewesen, die nichts an hatten. Ja, es war so. Sie hatten nur sich selber und den Vaterland. Mehr gab es nicht. Es gibt ein berühmtes Bild, dass bei den Türken sehr bekannt ist. Wo zwei junge Männer abgebildet wurden, wo die Kleider zerfetzt waren. Zu behaupten, dass diese Menschen am Schlachtfeld auch Bauern wären, dass wäre falsch. Sie waren keine Bauer, sondern nur arme Menschen, die nichts zu essen hatten und zerfetzte Kleider hatten.

        Diese Menschen waren es, die die Türkei erschaffen haben und nicht die, die von oben herab auf die Bauern schauen. Mehr habe ich nicht zu sagen..

    2. @ pb und ped43z
      danke für die differenzierte Betrachtung, das was in Afrin passiert, ist jetzt kein Anlass zu jubeln,
      nur scheint es anders nicht zu gehen.

      Die Befreiung von Manbisch war der Beginn des Niedergangs für den IS.
      Im Gegensatz zu den moderaten Rebellen sind die Kurden nicht durch Selbstmordattentate,
      Kopfabschlagen und Massakern an Gefangenen aufgefallen.

      Aber sie sind stur und verbohrt und sie werden von dummen Fanatikern geführt.

    3. „Was für ein Szenario! Das hätte mal vor fünf Jahren Einer herbei phantasieren sollen. “

      Wenn Du mir das vor 5 Jahren „prophezeit“ hättest, dann hätte ich Dich in die „Klapsmühle“ geschickt. Heute mache ich das nicht mehr.

  8. Die Behauptung, es gäbe Unterschiede zwischen den Kurden in Afrin und dem restlichen Teil des Landes und die einen seien die Guten und die anderen die Bösen ist wohl ziemlich daneben. Die YPG musste die Hilfe der USA in Anspruch nehmen, weil niemand anderer da war. Die Behauptung, sie hätten die Hilfe der SAA in Anspruch nehmen können, ist einfach lächerlich. Zu der Zeit pfiff die SAA aus dem letzten Loch und die Russen waren nicht in Sicht. Die YPG hat den Hauptteil des Kampfes gegen den IS getragen und gegen Al Qaida im Norden. Ohne die YPG wäre Assad heute längst Geschichte. Dabei hat die YPG immer versucht, Reibereien mit der SAA zu vermeiden. Noch heute liegt Qamishli mitten im Kurdengebiet und wird nicht angetastet. Die USA haben den Kurden damals gesagt, entweder ihr arbeitet mit uns oder unsere Luftwaffe bleibt am Boden. Kobane stand kurz vor dem Fall und in andere Gebiete war der IS weit vorgerückt. Ohne die Luftwaffe der USA wären die YPG und auch Assad vernichtet worden. Das mag einigen hier nicht ins Konzept passen, weil man so schön schwarz – weiß malt, aber die Realität ist nunmal nicht immer schwarz – weiß.

    1. Michel

      Nein, das, was du da erzählst stimmt nicht. Ayn Al Arab – Kobani – ist überhaupt nur so unter Druck von ISIS gekommen, weil die dortigen Kurden eine Zusammenarbeit mit der Armee abgelehnt haben.

      Auch gab es reichlich blutige Versuche der YPG, die SAA aus der Gegend Qamishli/Hasakah zu vertreiben, und das, obwohl die SAA die YPG da mit Waffen versorgt hat.

    2. @Michel

      dein Versuch der Kurdenrettung in Ehren, aber du bläst zu voll auf.
      Die Kuden haben zig Fehler begangen. Ich war von vorne herein ein Freund der syrischen Kurden und habe ihnen ein Autonomiegebiet zugestanden. Aber die YPG hat viel getan, um sich die Sympathien ähnlich denkender Syrer zu verscherzen. Angefangen mit ihren durchgeführten Säuberungen und augehört mit ihrer Kooperation mit USA/Israel – auf syrischem Boden. Das wird ihnen am Ende noch zum Verhängnis.
      Wie im Nordiraq scheint ihnen ein nordamerikanischer Floh ins Ohr geflüstert zu haben, dass sie jetzt alles auf eine Karte setzen können, entgegen jedweder Empfehlung der Regionalmächte. Das ist mit Barzani schon gehörig in die Hose gegangen und das wird auch in Syrien in die Hose gehen, wenn sie sich nicht endlich mit der syrischen Führung unterhalten und von ihrem Turm runterkommen. Denn eins scheinen die Kurden niemals zu lernen: Ein grünes Licht aus Washington ist gleichbedeutend mit einem Rammbock in der Heimatfront.

  9. Aus geopolitischer Sicht ist es richtig und wichtig, was dort passiert. So traurig und unnötig man es auf der menschlichen Seite auch finden mag. Geht mir zumindest so, da die Sympathien für das Rojava-Projekt die für die Erdogan-Türkei weit überwiegen.

    Ein Beispiel dafür, daß die Welt zu komplex ist, um Akteure immer als „gut“ oder „böse“ bezeichnen zu können. Das Schicksal nimmt öfter verschlungene Wege und wenn sich zum prinzipiellen „Gutsein“ Naivität oder sogar noch Hybris gesellen, wenn „die Guten“ sich von falschen Freunden benutzen lassen, dann sind sie durch eigene Fehlentscheidungen zu bitterem Lernen gezwungen.

    Im Interesse der Zukunft und des großen Ganzen darf man sich wünschen, daß die Lektion schnell gelernt und die falschen Entscheidungen bald korrigiert werden.

  10. Heute ist mir mal der Mund offen geblieben.

    Und zwar hier : https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/01/22/oesterreich-fpoe-aussenministerin-gibt-interview-fliessendem-arabisch/

    Ausnahmsweise kopier ich den Text von DWN hier rein.

    Die von der FPÖ ins Amt gebrachte österreichische Außenministerin Karin Kneissl hat in Brüssel für Erstaunen gesorgt: Sie gab dem Korrespondenten des ägyptischen Fernsehens, Magdy Youssef, ein Interview in fließendem Arabisch. Youssef sagte nach dem Interview laut Kronen-Zeitung, er habe in seiner mehr als 20-jährigen Laufbahn noch nie erlebt, dass ihm ein europäischer Minister auf Arabisch geantwortet hätte.In dem Interview nahm Kneissl zur Jerusalem-Frage Stellung. ***

    Okay. Mutti spricht russisch. Aber die hasst ihre ehemaligen Freunde, Weggefährten und Förderer.

    1. Die FPÖ weiss eben immer wieder zu überraschen. Im Gegensatz zu dem, was ihr von der deutschen Presse angedichtet wird, verfügt sie über einen hervorragenden Personalpool.

  11. Nein als Kobane unter Druck geriet war die SAA viel zu weit weg und gar nicht mehr in der Lage zu reagieren. Zu dieser Zeit marschierte der IS auch weit in den östlichen Teil des Kurdengebietes ein. Er war damals schon in Hasakah eingedrungen und hat die dortige SAA fast vernichtet. Die Türkei unterstützte ihn und der IS versuchte auch die Kurden zu vernichten, um nicht mehr vom Zugang von der Türkei abgeschnitten zu werden, über den damals tausende Kämpfer und Waffen kamen und der IS sein Öl in die Türkei transportierte. Die Russen waren damals noch nicht in Syrien. Die SAA hatte auch keine nennenswerte Luftwaffe mehr und brauchte die selbst. Es gab damals keine andere Möglichkeit mehr für die YPG als ein Bündnis mit den USA einzugehen. Es gab immer mal kleinere Auseinandersetzungen, auch welche von der SAA ausgingen. Die konnten aber immer beigelegt werden. Ich bleibe dabei, wäre es der YPG nicht gelungen, den IS von der Grenze abzuschneiden und zurückzudrängen und auch die nördliche FSA und Nusra zu besiegen, gäbe es heute weder die YPG noch Assad. Dass Afrin eine Sonderstellung einnimmt, liegt einfach daran, dass sich damals Erdogan mit den USA einigte, wenn er gegen den IS vorgeht und seine Unterstützung aufgibt, dürfen den Kurden den Euphrat nicht überschreietn. Was sie dann aber gemacht haben und Manbij einnahmen. Die Verbindung nach Afrin war aber nicht mehr möglich, weil Erdogans Truppen schneller in Al Bab waren und die USA nicht den totalen Bruch mit Erdogan riskieren wollten. Nur mal ein bisschen zur Erinnerung.))

  12. Michel

    Wir haben hier im Parteibuch die Entwicklung in Ayn Al Arab aka Kobane im Jahr 2014, als ISIS Ayn Al Arab fast überrannt hätte, schon mal sehr ausführlich dargestellt. Lies das einfach nochmal nach:

    https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2014/10/11/ein-paar-gedanken-zu-kobane/

    Kurden haben die syrische Armee 2012 aus Kobane vertrieben und hatten seitdem immer wieder auf Bündnisse mit den türkisch gesteuerten Kopf-ab-Jihadisten von FSA und Co gesetzt. Selbst im Laufe des Jahres 2014, als ISIS immer näher kam, hat die YPG in Kobane nochmal auf ein Bündnis mit „moderaten Halsabschneiderbanden“ gegen ISIS gesetzt, anstatt sich von der syrischen Armee nicht nur mit Waffenlieferungen, sondern auch mit Personal gegen alle Halsabschneiderbanden helfen zu lassen. Statt eines Bündnises mit der syrischen Armee haben die YPG/PYD/Kurden in Ayn Al Arab beinahe kontinuierlich einen Weg in Richtung ihrer eigenen Eliminierung gewählt.

    Die PYD/YPG/Kurden in Ayn Al Arab haben sich immer wieder mit den Feinden Syriens, die auch ihre eigenen Feinde waren, gegen die syrische Armee verbündet. Die Zerstörung Syriens war ihr Ziel genauso wie es das Ziel ihrer Feinde war. Und dann haben sie gejammert, wie ungerecht es war, dass die Zerstörung Syriens in Form von ISIS auch zu ihnen nach Hause gekommen ist.

    Der einzige Grund, warum die PYD/YPG/Kurden so gehandelt haben, war die radikale und extreme separatistische Verblendung, die sie zusammen mit ihrer Ignoranz und Arroganz auch heute noch ins Bündnis mit den Feinden Syriens, die auch ihre eigenen Feinde sind, treibt.

  13. Die Kurden werden eben genauso von den USA zur Destabilisierung mittels Waffenlieferungen und
    zum Kampf gegen die Staaten gepusht, wie auch alle diese Gruppierungen des Islam , usw.
    Dass diese Staaten keine Freude mit Separatismus haben, ist selbstverständlich.
    Genauso macht es eben auch Soros mittels seiner Organisationen .

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