Syrische Armee nimmt ein weiteres Dorf im Südosten der Provinz Aleppo ein

Abseits des Wetterberichts, der im Moment 8°C und ein paar Wölkchen, aber keine geschlossene Wolkendecke und keinen Regen in der umkämpften Gegend ausweist, gab es am heutigen Mittwoch nahezu keine unbestrittene Nachricht aus der umkämpften Gegend im Osten der Idlib-Tasche.

Die einzige unbestrittene Nachricht ist vermutlich die, dass das Militärmedienzentrum heute mitteilte, dass die syrische Armee und ihre Partner im Kampf gegen die Terrorgruppe Al Kaida im Südosten der Provinz Aleppo das Dorf Batiha eingenommen haben.

Ansonsten gab es heute vom Militärmedienzentrum zwei Videos. Das erste Video zeigt den gestern eingenommenen Tel Shahid und dessen Umgebung aus der Luft:

Das zweite Video zeigt die gleiche Gegend und die Straße von Tal Daman Richtung Aleppo vom Boden hat, und beweist, dass die Armee da inzwischen die volle Kontrolle hat:

Viel an Neuigkeiten ist das nicht, und zu der von Al Masdar News gemeldeten „großen Offensive“ der Armee in der Gegend nördlich der Airbase Abu Dhuhour zur Erstürmung der Dörfer Al-Jafra, Anadan Al-Sheikh und Abu Mujaher gab es bis zum Abend keine Folgemeldung, ob die Armee denn nun auch die Kontrolle über die Dörfer hat. Weil es keine Folgemeldung dazu gab, zeigen praktisch alle Karten diese drei Dörfer noch unter der Kontrolle von Terroristen stehend, auch wenn es eher unwahrscheinlich ist, dass Terroristen die drei Dörfer auch nur eine Stunde halten könnten, wenn die Armee die Kontrolle darüber haben will.

Auch von den schweren Kämpfen der südlich von Abu Dhuhur stehenden Armeeeinheiten gegen den Terrorismus gab es zwar einige Gerüchte, aber praktisch keine bestätigten Informationen, die glaubwürdig bestätigt sind. Am Morgen wurden etwa auf einigen, oft terrornahen Kanälen Lagekarten verbreitet, denen zufolge die Terrorgruppe ISIS in der Nacht bei Al Jahman einen tiefen Vorstoß in die östliche Flanke der südlich von Abu Dhuhur stehenden Armeeeinheiten unternommen haben und da nun von Osten kurz vor Sinjar stünden. Am Nachmittag gab es dann sogar Lagekarten mit Behauptungen von Terroristen, ISIS sei nahe Sinjar in den Westen der Idlib-Tasche durchgebrochen und hätte damit für eine Einkesselung der südlich von Abu Dhuhour stehenden Armeeeinheiten gesorgt, auch wenn das nicht nur von syrischen Quellen, sondern auch von anderen Terroristen und Terrorsympathisanten bestritten wurde.

Aus Sicht einiger der Terrorgruppe Al Kaida und ihren Kumpanen nahestehender Propagandisten war der „erfolgreiche“ Vorstoß der Terrorgruppe ISIS nun ein „Beweis“ dafür, dass ISIS und die Armee zusammenarbeiten, weil ISIS sonst so ein tiefer Vorstoß nicht hätte gelingen können. Im Hintergrund solcher Behauptungen liegt dabei natürlich die Erinnerung, dass die gleiche ISIS-Gruppe vor einigen Monaten schon einmal durch Armeelinien aus der von ISIS-Terroristen beherrschten Uqairibat-Tasche in den Südosten der von Al-Kaida-Terroristen beherrschten Idlib-Tasche durchgebrochen war, und sich dort dann nicht etwa Al Kaida angeschlossen hat, sondern in harten Kämpfen Gebiete von Al Kaida erobert hat, was für die syrische Armee natürlich ein recht günstiger Umstand war. Sollte es nun der gleichen ISIS-Gruppe gelingen, aus dem umzingelten Osten der Idlib-Tasche – möglicherweise wieder durch von der Armee beherrschte Gebiete – in den von Al Kaida und Kumpanen beherrschten Westen der Idlib-Tasche, etwa in die Gegend der Terroristenhochburg Maraat Al Numan, zu gelangen, könnte das natürlich erneut zu interterroristischen Kämpfen führen, von denen letztlich nur die syrische Armee profitieren würde. So erklärt sich denn auch die Panik in den Reihen von Al Kaida und Kumpanen ob eines möglichen Durchbruches der ISIS-Terroristen in den Westen der Idlib-Tasche.

Southfront hingegen hat eine andere Lesart der angeblichen ISIS-Angriffe auf die Ostflanke der südlich von Abu Dhuhour stehenden Armee-Einheiten: nämlich die, dass die ISIS-Angriffe zeigen, dass ISIS und Al Kaida trotz aller Differenzen zusammenarbeiten und gemeinsam versuchen, die Armee südlich von Abu Dhuhour in die Zange zu nehmen. Southfront meint dazu allerdings, dass ISIS die Ostflanke der Armee südlich von Abu Dhuhour zwar angegriffen habe, dabei jedoch nicht vorwärts gekommen sei. Die Armee selbst hält sich, was die Kämpfe an den Flanken südlich von Abu Dhuhour angeht völlig bedeckt, und so ist es im Moment unmöglich zu sagen, wie die Situation da wirklich aussieht.

Die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA veröffentlichte heute unterdessen eine lange Meldung, in der Feldkommandeure der syrischen Armee sich hochzufrieden zeigten, der Terrorgruppe Al Kaida in der Provinz Idlib in den letzten Wochen die Kontrolle über mehr als 90 Dörfer abgenommen zu haben, dabei über 1000 Quadratkilometer Gelände vom Terrorismus befreit zu haben und außerdem 50 gepanzerte Fahrzeuge der Terroristen zerstört zu haben. Weiterhin erklärten die Feldkommandeure bei SANA, dass die Armeeeinheiten in der Provinz Aleppo und die in der Provinz Idlib nur noch durch einen zwei Kilometer breiten Korridor, in dem die Dörfer Muzaywinah und Hayaniyah liegen, voneinander getrennt seien. Es ist unmöglich zu sagen, ob diese Behauptung zutreffend ist, aber wenn diese Behauptung zutreffend ist, bedeutet das, dass die syrische Armee die Verbindung der Armeeeinheiten in Aleppo und Idlib jederzeit problemlos herstellen kann und nahezu alle gängigen Lagekarten, die einen breiteren Korridor zeigen, in diesem Detail falsch sind. Außerdem erklärten die namentlich nicht genanten Feldkommandeure der Armee bei SANA, dass die Armee damit rund 150 von Terroristen beherrschte Dörfer im Drei-Provinzen-Eck Hama, Idlib und Aleppo eng umzingelt habe, und nachdem die Armee dieses Gebiet sowie Sinjar, Abu Dhuhour und Tamaniah unter Kontrolle habe, eine neue Straßenverbindung über Sinjar und Tal Daman nach Aleppo geöffnet werden kann, die den Umweg über Ithriya überflüssig macht. Und schließlich erklärten die Feldkommandeure der syrischen Armee bei SANA noch, dass die Erfolge der letzten Wochen die Armee in eine gute Ausgangslage versetzt haben, um bald auch mit Operationen gegen Al Kaida und andere Terrorgruppen in Maraat Al Numan und Sarakib beginnen zu können.

Nachtrag Donnerstag 00:20h: Das jüngste Gerücht von einer Lagekarte aus Nachrichten von terroristennahen Kreisen: ISIS soll im Osten der Idlib-Tasche nicht nur von der syrischen Armee reichlich Gebiet erobert haben, sondern auch noch 20 Dörfer von Al Kaida und ihren „moderaten“ Terrorkumpanen.

Nachtrag Donnerstag 05:20h: Al Masdar News meldet unter Berufung auf Rücksprache mit einer Militärquelle, dass alle Gerüchte von Gebietsgewinnen von ISIS gegen die syrische Armee falsch sind und die Front zwischen der Armee und ISIS nach wie vor beim Ort Duwadiyah ist.

21 Gedanken zu “Syrische Armee nimmt ein weiteres Dorf im Südosten der Provinz Aleppo ein

  1. Die Fotos, die laut ISIS aus der „Nähe von Sinjar“ stammen sollen, sehen nach einem Trupp mit einem Toyota aus, die irgendwo im Niemands- oder Hinterland herummarodieren, nicht nach einem gezielten oder gar großen Angriff.

    Der Wetterbericht für sagt für morgen wolkig. Müsste noch ok sein.
    Und sehr wahrscheinlich sind zwischen den Tigern vor der Airbase und den Truppen aus Khanasser und Aleppo keine großen Befestigungen, man muss halt auf Minenfelder achten.

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    Kurz gibt bei Maischberger damit an, dass die aktuelle Regierung so israelfreundlich wie keine der Vorgängerregierungen sei; na servus, das war ja echt dringend nötig.

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    Die beiden Koreas haben sich offenbar auf eine sehr ordentliche Zusammenarbeit während der Olympischen Spiele geeinigt, gemeinsames Hockeyteam, Orchester, bekannte Cheerleader und Fans aus Nordkorea, gemeinsamer Einmarsch während der Eröffnung.

    Präsident Moon Jae-in war unter dem Vorvorgänger Stabschef und hat die „Sonnenscheinpolitik“ initiiert, eine Annäherung an Nordkorea, auch mit finanziellen Mitteln.

    Die Diktatorentochter hatte das weitgehend beendet, Moon wurde durch die Eskalation de letzten Jahre recht stark ausgebremst bei einer Neuaufnahme der Sonnenscheinpolitik; die sich jetzt bietende Chance scheint er stark nutzen zu wollen.

    Vor der Eskalation gab es diverse Projekte die genannt worden, eine Bahnverbindung, eine Pipeline von Russland durch den Norden nach Südkorea.
    Es gab ja auch mal eine Sonderwirtschaftszone.

    Da Problem sind die UN-Sanktionen, dagegen können die Südkoreaner quasi nichts machen, auch wenn sie wollten.

    Aber erst mal auf schöne Olympische Spiele, die uns Menschen aus Nordkorea nicht als dumpfe geknechtete trübselige Diktaturopfer, sondern freundlich, offen und künstlerisch begabt zeigen.

    1. andreas

      Minenfelder sind kein Problem, wenn es im Minengebiet keinen Feindbeschuss gibt. Da fährt so eine Art großer robuster Bulldozer mit schleifender Schaufel durch das Gebiet, löst damit mögliche Minen aus und zieht so einen gut sichtbaren Weg für nachfolgende Truppen und Fahrzeuge. In einem der Videos oben im Artikel ist zu sehen, wie das vor Ort praktisch gemacht wird.

      Vermutlich wird es in dem Gebiet aber nicht mal viele Minenfelder geben. Das Gebiet des jetztigen Korridors lag die letzten Jahre immer weit hinter der Front und ist in den letzten Tagen so kurzfristig Front geworden, dass die Terroristen nicht mehr viel Zeit zum Minen legen gehabt haben dürften. Man sieht das in den Videos auch an den fehlenden Schützengräben, wie weit abgelegen von der Front das Gebiet in den letzten Jahren stets war.

      1. Patriot

        „Was passiert da gerade bei Afrin?“

        Viel Säbelgerassel.

        „Ist die Türkei dort drin?“

        Nein.

      2. Wenn ich mir die Türkischen Nachrichten anschaue, dann denke ich „die sind schon in Afrin drin“. So läuft also Krieg? Ohne einen Meter im feindes Gelände ist man also schon im Krieg? Was da in der Türkei bei den Medien abläuft, ist schlimmer als während der Hitler-Zeit. Propaganda pur.. Die Gesellschaft wird nur noch auf Krieg drillt. Da reden die von YPG usw, aber sagen nicht, dass es sich um Syrien handelt. Malen dort auf Plakaten „Kurdistan“, aber fragen nicht, was der Assad dazu sagt? LG

    2. Zu Kurz: Mit seinem Koalitionspartner bleibt ihm gar nichts anderes übrig. Würde er Zweifel daran aufkommen lassen, würde über Österreich ein ganz spezieller Zorn hereinbrechen, als Exempel. Außerdem ist die Verbrüderung mit den Juden ein sehr brauchbares Vehikel im Kampf gegen gewaltbereite Muslime; Stichwort: Kampf gegen Antisemitismus. Und dafür wurde er letztlich gewählt.

      Kurz macht das sehr geschickt finde ich.

  2. Islamiste aus Al Tanaf Tasche haben Grösse Gebiete wieder zurückerobert. Das ist grösste Problem bei SAA dass sie keine Tasche bis Ende reimen darf. Sie müssen immer Rücksicht auf Türke, Kurde, USA, Israel nehmen. So gewinnt man kein Krieg.

    1. Und wie gewinnt man den Krieg zgvaca?

      Ich kann manchmal nicht glauben, dass trotz des Siegesmarsches der Syrer und ihrer Verbündeten hier immer noch lamentiert wird, was für miese Kämpfer die Syrer wären und was sie alles besser machen müssten.

      1. Hallo Demeter,

        ich muss mich bei solchen, hier leider immer wiederkehrenden Panik-News, sehr zurückhalten, zumal ich zu dieser Art von Fehlinterpretation schon so oft was geschrieben habe…
        Das „Ding“ in Syrien geht in das achte Jahr und genauso lange ist die Liste der Zauderer, die im Vorgehen der syrischen Allianz immer und immer wieder fatale Fehler, Versäumnisse, mangelnde Fähigkeit und überhaupt Kompetenzlosigkeit festzustellen glauben.
        Ich weiß schon gar nicht mehr was ich dazu sagen soll, zumal die Kollegen hier in der größeren Zahl ja selbst seit Jahren bereits dabei sind. Da müsste doch verdammt noch mal ein kurzer Blick auf die Karte reichen, die die Frontverläufe auf syrischem Gebiet zeigt, und vergleichend dazu die Karten von 2012, 2014 und 2016 !!?
        Aber nein, hier wird jedes mal und jeden Tag, jede Einnahme oder jeder Verlust eines Straßenzuges einer Gemeinde als Apokalypse bewertet. Für neutrale Leser, die sich nicht in die Materie vertieft haben, dürfte Syrien bereits acht mal den Krieg und Damaskus an den IS verloren haben.
        Was willste da noch schreiben?

    2. Nicht mal die gängigen Terroristenaccounts berichten etwas über At Tanf, vielleicht liest du zuviel bosnische Foren?

      Jedenfalls ist das nun ein ganz unwichtiger Punkt in diesem Konflikt.

      Es sind diverse Taschen bis zum Ende geräumt, und weitere werden folgen.

      At Tanf wäre schon dran gewesen , gut; aber ansonsten verhält man sich nach militärischer Logik, nicht nach Rücksichtnahme auf irgendwen.

      Aleppo war am wichtigsten, diverse kleinere Taschen, IS ausschalten, dann AL Kaida widmen.

  3. Es ist zur Zeit ziemlich verwirrend, was da in den einzelnen Regionen passiert!? Dem Gefühl nach würde ich schon vermuten, das die Terroristen zur Zeit Geländegewinne machen. Orientiere mich da an der Zurückhaltung der Armeeführung, weiß auch nicht ob man die Kommentare der Feldkommandeure ernst nehmen sollte. Manchmal braucht man eine positive Propaganda.
    Frage an das PB, die langen gestreckten Flächen sind das Felder? Hoffe, es ist keine „dumme“ Frage.
    In diesem Zusammenhang, Danke für die bisherigen Antworten auf meine Fragen. Man fühlt sich auf der Seite wohl!
    Letzte, wann geht das PB zu Bett?!

    1. Jürgen

      „die langen gestreckten Flächen sind das Felder?“

      Ich weiß nun nicht, von welchen „langen gestreckten Flächen“ Du gerade redest.

      1. Oben am Video ist es sichtbar, dass diese Linien die Ackergrenzen sind. Es sind also Getreidefelder.

  4. Juhuu! Hinter den Kulissen ist wieder mal aus der Versenkung aufgetaucht!
    https://www.facebook.com/Hinter.d.Kulissen/?hc_ref=ARQj0-s8j_46XJfQl-X8BywLsI-M0UcQ58dbBIse4Vo8TGXDUjQUJMovHjMzp2IuoLA
    Gerade rechtzeitig, zum großen Showdown mit dem lustigen Erdogan, möchte man meinen.

    Ein paar Aussagen ihrer Analysen:

    ++ Assad warnt Türkei vor Angriff auf Kurden ++
    Die syrischen Kurden erhalten Unterstützung von unerwarteter Seite. Syriens Präsident, Bashar al-Assad, hat der kurdischen Bevölkerung von Syrien Unterstützung im Kampf gegen türkische Invasoren versprochen. Kurdische Kämpfer aus anderen Teilen des Landes konnten in den vergangenen Tagen Gebiete der Regierungsarmee nach Afrin passieren und Waffen verlegen. Ein syrischer Soldat und ein kurdischer YPG-Kämpfer umarmten sich an einem Checkpoint – diese symbolträchtige Geste verstärkte in Syrien und in den Kurden-Gebieten die Hoffnung auf Frieden. (…)

    ++Erdogan fühlt sich von Trump hintergangen und fordert Nato-Beistand – gegen USA“++
    ICH LACH MICH TOT!!!
    (…) sagte er (Erdogan) der Nachrichtenagentur Anadolu zufolge. „Er (Trump) sagte, er werde sich wieder bei mir melden. Ich werde ihn nicht anrufen, solange er sich nicht wieder bei mir meldet.“
    KINDERGARTEN???

    (…) Sollte die Türkei in den nächsten Tagen tatsächlich die von den USA unterstützten kurdischen YPG- und SDF-Milizen in Nordsyrien angreifen, könnte das die NATO endgültig spalten (wenn sie hinter den Kulissen nicht längst gespalten ist). Und wenn die USA die Türkei nicht selbst daran hindern versuchen und die Kurden diesen Krieg verlieren sollten, würden die USA am Ende vielleicht alles verlieren – die Türkei als Partner und die Kurden als Plan-B-Partner gegen Syrien, Iran und Russland. Sollten sich die USA aber einmischen und türkische Streitkräfte angreifen um Kurden zu schützen, würde die Türkei sofort den Luftraum für die USA und anderen NATO-Partnern schließen (vielleicht will die Türkei genau das provozieren?). Das wäre dann das Ende der USA im Nahen Osten – und damit auch die Dominanz des US-Dollars in der öl- und gasreichen Region. Auch die Kurden wären bei einer Schließung des Luftraums für die USA komplett von der Außenwelt abgeschnitten. (…) In der Vergangenheit hat der Westen immer andere Völker und Staaten gegeneinander antreten lassen, heute scheint Putin diesen Spieß umgedreht zu haben, indem er jetzt NATO-Staaten gegeneinander antreten lässt.

    *** Edit: Snip – Schreien (Schreiben in puren Großbuchstaben) ist hier nicht erwünscht ***

    1. Sorry Parteibuch!
      Ich tat dies weiter oben, um meinen Kommentar von den HdK-Zitaten unterscheidbar zu machen – und dann wollte ich bei meinem Schlussstatement bei dem Stilmittel bleiben…macht nix, egal…

  5. Noch mal HdK (10 Std. alt):

    ++ „Überraschung“: Der „Islamische Staat“ (IS) ist wieder da ++

    Im nordsyrischen Idlib haben mehrere hundert von den USA, Deutschland und anderen westlichen Ländern unterstützte „moderate Oppositionelle“ überraschend die Flaggen gewechselt. Diese Gruppen, die sich nun plötzlich dem IS angeschlossen haben und wahllos Zivilisten massakrieren, wurden bis vor kurzem noch von den USA, Deutschland und anderen westlichen Staaten ausgebildet, bewaffnet und mit Steuergeldern unterstützt.
    Auch zwei angebliche Ärzte, die von einer deutschen Boulevardzeitung wegen guten FakeNews als Helden bejubelt werden, wurden von Sicherheitskräften dabei ertappt, wie sie Granaten auf einen Kindergarten geschossen haben – mehrere Kinder kamen dabei ums Leben. In Syrien sorgte die Tat für große Empörung, in westlichen Medien wurde sie komplett verschwiegen.
    In sozialen Netzwerken haben sowohl Anhänger des IS, als auch die vom Westen unterstützten moderaten Al-Kaida-Rebellen die Angriffe auf den Kindergarten in den von Präsident Assad beherrschten Gebieten gefeiert – als Rache dafür, weil Assad mit Christen und Muslimen an einer Weihnachtsmesse teilgenommen hat.
    Berichten zufolge, sollen Geldgeber aus den westlichen Staaten auf eine neue Eskalation durch Rebellen/Terroristen bestanden haben, um einen Friedensprozess im Sinne Syriens und Russlands zu torpedieren.

    Kannst Du das bestätigen Parteibuch? Wenn ja, dann ist ja wohl Russland jetzt gefragt, mit seinen Aussagen ernst zu machen („Wenn die noch mal die Köpfe raus strecken…“).

    1. Johanniskraut

      „Sorry Parteibuch!“

      Nichts für ungut. Ich möchte Kommentare in Großschreibung hier bloß nicht einreißen lassen.

      „Kannst Du das bestätigen Parteibuch?“

      Nein.

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