Weiterhin heftige Kämpfe im Osten der Idlib-Tasche

Im Osten der sogenannten Idlib-Tasche gab es auch am heutigen Montag heftige Kämpfe zwischen der syrischen Armee und ihren Partnern auf der einen Seite und den Terrorgruppen Al Kaida und ISIS sowie weiteren Terrorgruppen andererseits.

Wie die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA mitteilte ist es der syrischen Armee dabei heute im Kampf gegen die Terrorgruppe Al Kaida gelungen, im Südosten der Provinz Aleppo die Dörfer Hawbar und Sheikh Khalil sowie den Hügel Abu Ruwayl Ost einzunehmen. Ein Blick auf die Karte zeigt, dass die syrische Armee damit eine Nase in der nördlich von Abu Dhuhur gelegenen Front der Terroristen im Süden von Aleppo beseitigt und den Flaschenhals, durch den die Terroristen im Westen der Idlib-Tasche noch mit dem Südosten verbunden sind, enger und länger gemacht hat.

Weiterhin meldete SANA heute, dass es der syrischen Armee im Kampf gegen die Terrorgruppe ISIS heute im Nordosten der Provinz Hama gelungen ist, das Dorf Hajila und das nahegelegene Hügelchen Masherfeh einzunehmen. Diese Fortschritte hat die Armee ganz im Süden des Ostens der Idlib-Tasche gemacht, wie ein Blick auf die Karte zeigt.

Die heftigsten Kämpfe tobten am heutigen Montag jedoch weiterhin an der westlichen Flanke der Nachschublinie der Armee nach Abu Dhuhour, was auf der Karte mit einem großen Kreis und nahegelegenen Strichen markiert wurde. Die Armee versucht sich dort trotz schlechten Flugwetters an einer Konteroffensive zum Zurückdrängen der unter Führung von Al Kaida kämpfenden Terroristen, während die Terroristen gleichzeitig weiterhin versuchen, weiter nach Osten vorzustoßen. Die Verluste dort scheinen auf beiden Seiten sehr hoch zu sein, aber am Abend sah es so aus, dass heute da keine Seite im Vergleich zu gestern entscheidend Gelände gewonnen hatte.

Nachtrag 20:40h: 24 Resistance Axis hat gerade eine übersichtliche Karte des gesamten Ostens der Idlib-Tasche veröffentlicht:

Da sieht es so aus, als wenn die Terrorgruppe ISIS gen Norden ziehend der Terrorgruppe Al Kaida ein ganzes Stück Gebiet abgenommen hat.

Nachtrag 20:50h: @Suriyak meint gerade, Einheiten der Armee haben von Tal Daman von Nordosten kommend die Orte Hulwiyah und Hayaniyah eingenommen, womit sie da nur noch rund sieben Kilometer von der Front der Armee bei Abu Dhuhour entfernt wären.

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40 Gedanken zu “Weiterhin heftige Kämpfe im Osten der Idlib-Tasche

  1. Ein Raben schwarze Tag für SAA Einheiten. Eine ganze Menge gefangene Soldaten auf Sidorenko Twitter zu sehen.

    Gleichzeitig

    twitter.com/QalaatAlMudiq/status/952941768697434114

    Islamisten machen Safari auf SAA Soldaten. Keine von Soldaten dreht sich um oder versuch zu schießen. Nach 6 Jahre Krieg haben immer noch nichts gelernt.

    Ich könnte aus Balkan Forum unzählige Videos mit töten SAA Soldaten von heute zeigen. Ein schlechte Tag um in noch schlechter zu machen ist zu erwähnen, dass Ofensive in Ost Guta ist auch in Sand verlaufen. Nicht mal in Harasta würde Korridor gesichert.

    1. zgvaca

      Das Video oben stammt von der vorgeblich „moderaten Rebellengruppe“ Free Idlib Army. Die Autos haben sie von der Türkei für den Kampf gegen Al Kaida bekommen. Ob es echt oder Fake ist, weiß ich nicht. Aber wie ich schon oben im Artikel geschrieben habe, die Verluste waren auf beiden Seiten heute hoch, ohne dass an der Front an der westlichen Flanke viel Bewegung war. Es gab heute, und in den letzten Tagen auch schon, noch eine ganze Reihe weiterer Videos, die zeigen, wie Terroristen gerade an der Front in Gefangenschaft geratene Soldaten gefoltert und ermordet haben.

      Ich glaube, die Schlussfolgerung daraus ist klar: es gibt in Idlib keine moderaten Rebellen, sondern bloß Terroristen, und nicht Versöhnung und Deeskalation ist der richtige Weg zum Frieden da, sondern die Eliminierung aller Terroristen. Klar, wenn es doch noch positive Überraschungen in Richtung Versöhnung geben sollte, wäre das fein, aber was die vorgeblich „moderaten Rebellen“ sich da nun geleistet haben, lässt die Strategie von Deeskalation und Versöhnung da nun erstmal gescheitert erscheinen.

    2. Lieber zgvaca.

      Solange der Präsident Trump an dem erlöschenden Krieg in Syrien keinerlei Interesse zeigt und nur die überbezahlten Militärs dort nach den erlassenen Notstandsgesetzen agieren läßt und behandelt, bleibt also nur noch Erdogan mit seiner hohlen Drohung des ewigen Einmarsches des Pascha himself.

      Aber, Herr im Himmel, wie oft hat dieser Möchtegerntyrann bereits mit dem Untergang der ganzen Welt drohen müssen -um Frau und Kinder auf Spur zu halten!-?

      Schlimmer vielleicht ist doch der kommende Kriegsschauplatz, wohin Merkel, Schulz und Seehofer kampferprobte Fremde einschleusen.

      In diesem Sinne, lieber zgvaca: Taktik ist interessant, Großraumstrategie auch.

  2. Weiß man schon was über den Einmarsch der Türkei und die daraus mögliche Konfrontation zwischen Tr-Soldaten und US-Soldaten? ist gerade etwas verwirrend was man so liest.

    1. ab und zu mal hier

      Ja, man weiß, dass es einen solchen Einmarsch bislang nicht gibt.

      Was eine Konfrontation zwischen türkischen und US-amerikanischen Soldaten angeht, ist die extrem unwahrscheinlich. Wenn die Türkei will, dass die USA aus Syrien abziehen, brauchen sie ihnen bloß die Nachschublinie durch die Türkei zu sperren.

      1. Hmm, die USA haben glaub schon 3 Flughäfen im Osten von Syrien gebaut. Könnten also darüber Nachschub. Aber wie du schon sagst: Erst mal überhaupt den Einmarsch sehen. Obwohl es angeblich schon feste Sache ist

        twitter.com/Brasco_Aad/status/952870174364979200

      2. Das ist ja der Punkt, den ich nicht nachvollziehen kann. Erdogan regt sich maßlos über die „4.000 LKW“ Waffenlieferungen, die die USA den Kurden geliefert haben sollen. Der Mann ist zwar ein hochgefährlicher Lügner und Fundamentalist, ob hierbei lügt, kann ich nicht beurteilen. Seinen Charakter mag gut beurteilen zu können, da ich die türkische Politik intensiv verfolge.

        Was aber völlig schizophren, permanent schimpf er über die USA (wegen Gülen, Zarrab, Drahtzieher des versuchten Militärputsches, PYD/YPG…), pöbelt und beleidigt wo es nur geht, aber das naheliegendste tut er nicht.
        Die USA an den Lieferungen hindern oder gar Incirlik sperren. Hier hätte er sogar locker 70 % -80 % des Volkes hinter sich.

        Es bleibt mir ein Rätsel.

      3. ab und zu

        Um zu ihren Flughäfen in Nordostsyrien zu kommen, müssen die USA auch durch die Türkei bzw türkischen Luftraum, weil sie aus Damaskus oder Bagdad keine (ausreichende) Gemehmigung erwarten können. Dass Erdogan die US-Soldaten in Syrien adressiert, weil er angeblich in Afrin einmarschieren will, hat was komisches: in Afrin gibt es überhaupt keine US-Soldaten. Da geht es offensichtlich um was ganz anderes.

        Lauterbach

        So wie es läuft, entwickelt sich die Lage nicht schlecht. Die US-Pläne zur YPG-Unterstützung bringen immer mehr Türken gegen die USA auf. Wenn der Zorn auf die USA auf dem Höhepunkt ist, hat Erdoigan es dann leichter, den Ausstieg der Türkei aus dem US-geführten Bündnis NATO zu erklären. Das dürfte dann praktisch einer durchaus mit einigen wirtschaftlichen Schwierigkeiten verbundenen strategischen Umorientierung der Türkei von West nach Ost gleichkommen, aber wenn der Zorn der Türken auf die USA erstmal groß genug ist, werden sie diesen Preis für die Umorientierung gern bezahlen.

  3. Die Türkei ist mit der aktuellen Führung für niemanden ein verlässlicher Partner. Für Rußland wäre es natürlich von Vorteil. Würde mich aber nicht wundern wenn die Türkei danach territorial zusammen geschoben wird.

  4. Irgendwie muß ich zgvaca recht geben, der Blutzoll der SAA ist zu hoch.
    Mir dreht sich jedesmal der Magen um wenn ich wieder lese daß sie angestürmt sind und nichts gewonnen wurde. Das heißt ja logisch Verluste.
    Ich such eigentlich immer nach irgendeiner Erklärung bzw. Trost in den Zeilen des PB…!!!

    Was ich gelesen habe, daß es schlechtes Wetter ist und deshalb die RUAF nicht agieren konnte.
    Die haben doch die „Allwetterhelis“?! und die Zielsysteme sind Satelitengesteuert..
    Wenn etwas Wetter da die notwendigen Einsätze verhindert…??? was dann wenn es mal richtig zur Sache geht???

    Desweitern, was mir jedesmal auffällt, nur mit Luftunterstützung ist die SAA in der Lage große Offensiven des Gegner zu überstehen. Puuh…
    Nicht daß ich an der Kampfkraft oder Bereitschaft zweifle, aber wenn man sich vorstellt was die Russen da schon abgelassen haben und die Jihadisten das einfach wegstecken… Andersrum gäbe es längst schon keine SAA mehr.

    Und dann noch die Kurden im Rücken, an denen sich die Russen wohl nicht vergreifen werden, oh man. Ich bin irgendwie geneigt (obwohl ich vorher immer den Kurden mein Beiled gezollt habe) mir zu wünschen daß, der Erdogan den Kurden „das Genick bricht“.

    Es ist unglaublich woher die Jihads alle kommen und was sie bereit sind zu opfern.
    Verdammtes Ami und Zionistenpack, das das alles geschaffen hat.
    Seit 40 Jahren und länger, so hab ich mal gelesen, haben die diesen Islamismus (erfunden und) in den saudischen Moscheen verbreiten lassen. Rein als Instrument für den ganzen Irrsind und die Grausamkeiten die wir heute sehen.

    Ich hoffe sehr daß es den Syrern (Russen und Iranern) und Bashar al Assad gelingt (zumindest in ihrem Land) diese Pest zu besiegen.

    Bin etwas aufgebracht weil ich gerade ein Video gesehen haben in dem dieser Abschaum 6 o. 7 Soldaten skrupellos die Kehlen durchgeschnitten hat um diese dann bei Bewusstsein ausbluten zu lassen. machen haben gefleht, geschrien, dann geröchelt.

    ***

    1. Michel

      Regnerisches, nebliges Wetter bedeutet, dass alle optischen Zielerfassungssysteme nicht mehr oder kaum noch zu gebrauchen sind. Schwere Waffen mit großer Reichweite finden mobile Ziele kaum noch. Da ist dann eher Nahkampf angesagt, was den schlechter mit schweren Waffen ausgerüsteten Jihadis natürlich entgegen kommt und die relativen Verluste der Armee hochtreibt. Im dichten Nebel schleicht es sich einfach besser an.

      Außerdem hatte die Armee zur Flankensicherung wohl anfänglich auch nicht gerade ihre besten Einheiten eingesetzt. Und der Angriff scheint wirklich groß zu sein, die Terroristen und Rebellen werfen offenbar so ziemlich alles in die Schlacht, was sie haben. Aber sei dir sicher: das Verhältnis bei den Verlusten wird sich für die Terroristen und Rebellen noch deutlich verschlechtern.

    2. Sehr geehrter Michel , eine kleine Korrektur, nicht erst seit 40Jahren, sondern seit der Zeit, ihres Top Agenten Thomas Edward Lawrence / Lawrence von Arabien, verankerten die Herren „Menschen“ Dynastien, der City und heute der Wall Street, Ihre Faschistische Ideologie, in dem Teil IHRER Welt; Als Islamo Faschismus.

      1. Sehr geehrter Felix Klinkenberg, eine kleine Korrektur, der Grund ist die auch gern als Demokratie und Freiheit getarnte Denk- und Wirtschaftsweise der Anhäufung von Privatkapital, das um den Preis des Untergangs ständig auf der Suche nach neuen Anlagemöglichkeiten sein muss, auch bekannt als Imperialismus, der Dynastien hervorbringt, nicht umgekehrt und die vom Imperialismus verbreitete, auf Menschenhass beruhende, also faschistische Irrlehre heißt Wahhabismus, nicht „Islamo Faschismus“, denn den eigenen Terror des Faschismus mit Religion in Verbindung zu bringen, genau damit lassen ja die Dynastien des Imperialismus seit jeher Akzeptanzbeschaffung für die weltherrschaftlichen Aggressionskriege des Imperialismus betreiben, um die Herrschaft des Imperialismus zu sichern und ständig neue Anlagemöglichkeiten zu erschließen, während durch das Verbreiten von Menschenhass, also faschistisch gespaltene, emotionalisierte und psychotisiert gegeneinander gehetzte Völker und Volksgruppen bis hin zu Familien und Einzelpersonen, alle mit unvoreingenommen betrachtet denselben Friedens- und Solidarinteressen, auch weiterhin die Rechnung bezahlen sollen.

        „Der Krieg kann durch keine Friedensgespräche in Genf beendet werden, nur durch eine Wirtschaftsweise, in der Krieg kein Geschäft ist.“

        – US-Major General Smedley D. Butler, War Is A Racket, 1935

    3. Kritisches Denken hilft zur Beruhigung. Die SAA macht keine Angaben zu Verlusten und die Dschihadisten rahmen ihre Opfer in möglichst abschreckender Form. Solche Quellen sind die Speerspitze des Informationskrieges und eignen sich deshalb besonders schlecht für eine Einschätzung der Lage vor Ort.

    4. „Die haben doch die „Allwetterhelis“?! und die Zielsysteme sind Satelitengesteuert..“

      Zielsysteme sind Satelitengesteuert. Ich mußte das nochmal schreiben und lesen.

      Es wundert und erstaunt mich immer wieder.
      Warum müssen manche so deutlich zeigen das sie einfach keine Ahnung von der Thematik haben. Warum müssen manche zeigen das sie alles glauben was sie sehen (hab ich auf Vids gesehen). Und natürlich darf die folgende Panik nicht fehlen.

  5. …[Aber sei dir sicher: das Verhältnis bei den Verlusten wird sich für die Terroristen und Rebellen noch deutlich verschlechtern.]…

    Ich bete dass ihr Recht behalten werdet.

    So ziemlich alle von uns werden die grausamen Bilder der letzten Tag zur Genüge kennen.

    Ich habe nicht gedient und daher nicht wirklich viel Ahnung was Militär, Technik usw angeht. Aber vielleicht kann mir von euch jemand ein paar Fragen beantworten.
    Ich reihe meine Gedanken mal lose aneinander, so rhetorisch geschliffen wie manche hier bin ich leider nicht:)

    Wie kann es sein, dass eine Armee die an Technik haushoch überlegen ist beim ersten Ansturm von 30 Terroristen, einem T62 und ein paar PickUps, in Panik ausbricht und flüchtet?
    SAA & Allies wissen doch, dass die Terroristen sie exekutieren werden. Dann kann man auch gleich bis zum Ende kämpfen oder?
    Ist die Motivation, Ausbildung und Disziplin, abgesehen von den Tiger Einheiten, so schlecht?
    Sicherlich sind taktische Rückzüge nötig und ermöglichen der Luftwaffe und Artillerie dann bequem den Rest zu erledigen. Aber müssen dabei jedes Mal 10 SAA Soldaten in Gefangenschaft gehen und 1-2 Panzer/ APCs an die Terroristen fallen?
    Das ist einfach viel zu viel.
    Oder macht der religiöse Fanatismus die Terroristen so motiviert, dass sie die SAA stellenweise einfach überrennt?
    Ich glaube die Kämpfer der SAA & Allies hängen einfach am Leben, die Terroristen scheinen dagegen keine Angst vorm Tod zu haben.
    Ich will mir auch gar nicht vorstellen was ohne die russische Luftwaffe wäre.

    Was wird aus ISIS in Tasche? ISIS nochmal unter komischen Umständen durchbrechen lassen Richtung Idlib, wird Fragen aufwerfen.

    Der jetzige Vorstoß der SAA & Allies scheint sich ja anscheinend auf die in Astana festgelegte „iranische“ Zone zu begrenzen. Wie gehts dann weiter? Russland besetzt dann die mittlere Zone im Zentrum vom HTS-Land? Ich denke damit wird AlQaida nicht einverstanden sein.

    Ich hoffe dass das was die Terroristen jetzt in den Kampf schicken, alles ist was sie aufbieten können. Angesichts der Schätzungen von 50000 Terroristen in Idlib, denke ich aber, dass es noch ein ganz langer Weg ist, bis Syrien endlich befriedet ist.

    Vielen Dank

    MfG Chris

    1. Auch bei insgesamt starker Unterlegenheit, ist es doch für die „Rebellen“ immer möglich, lokale Überzahl an Mann und Technik zu schaffen.

      Ja es ist ein Unterschied, ob ich als „normaler“ Soldat unterwegs bin, oder als Terrorist quasi abgeschlossen habe mit allem; die Ausbildung in Terroristencamps ist sehr hart und mit know how aus dem Westen.

      In einer Wehrpflichtarmee sind auch viele, denen Töten prinzipiell nicht liegt, die trotzdem ihr Land verteidigen wollen.

      „Fragen aufwerfen“; ob auf der schwarzen Flagge nun IS oder Al Kaida draufsteht, macht keinen großen Unterschied; einen Kessel schließen, in dem noch viele Truppen sind, bindet viele Kräfte, den Rest raustreiben und dann das weitgehend leere Gebiet dürfte hier die bessere Lösung sein.
      Und dann sollen sie sich halt wieder untereinander bekriegen, auf enger werdendem Gebiet steigt die Wahrscheinlichkeit. Ansonsten: lasse reden, die Al Kaida -Freunde.

      Wie geht es weiter?
      Fakt ist, dass es weitergehen wird mit den Angriffen auf Al Kaida und Freunde; da mittlerweile fast alle zu Freunden geworden sind, im „Emergency room“, ist die Entscheidung wohl gefallen, werden alle bekämpft.

      Und ja, SAA und Allies müssen noch mit tausendenToten rechnen, leider.

    2. narf
      Wie kann es sein, dass eine Armee die an Technik haushoch überlegen ist beim ersten Ansturm von 30 Terroristen, einem T62 und ein paar PickUps, in Panik ausbricht und flüchtet?
      Ja eine Frage, die man sich immer wieder stellt. Aber der Kampf geht über Jahre und somit wurden die Zahl Kampfbereiter Jugendlicher reduziert. Hinzu, sind die vielen Flüchtlinge, d.h. die Zahl ist begrenzt. Bei den Terroristen kämpfen auch viele ausländische Söldner, da sieht es etwas anders aus.

      Ist die Motivation, Ausbildung und Disziplin, abgesehen von den Tiger Einheiten, so schlecht?
      Kann ich nicht sagen, aber meist sind die SDF-Einheiten Einheimische, die kaum Ausbildung haben und auch die Bewaffnung wird nicht Hightech sein.

      Aber müssen dabei jedes Mal 10 SAA Soldaten in Gefangenschaft gehen und 1-2 Panzer/ APCs an die Terroristen fallen?
      Eine Frage, die ich mir auch immer stelle, aber das scheint wirklich an der Ausbildung der örtlichen Truppen bestehen.
      Das ist einfach viel zu viel.
      Oder macht der religiöse Fanatismus die Terroristen so motiviert, dass sie die SAA stellenweise einfach überrennt?
      Das sind Söldner, die Geld verdienen Fanatismus????

      Was wird aus ISIS in Tasche? ISIS nochmal unter komischen Umständen durchbrechen lassen Richtung Idlib, wird Fragen aufwerfen.
      Unklar ob sie noch da sind, immerhin hat IS am Flughafen Gefangene genommen. Und um sonst lässt ja die SAA die Verbindung nach Khanasser offen (ach ja nur, weil vom Westen immer wieder solche „humanitäre“ Korridors gefordert wurden, welche Fragen soll das aufwerfen.

      Der jetzige Vorstoß der SAA & Allies scheint sich ja anscheinend auf die in Astana festgelegte „iranische“ Zone zu begrenzen. Wie gehts dann weiter? Russland besetzt dann die mittlere Zone im Zentrum vom HTS-Land?
      Russland bestimmt nicht, Putin ist im Wahlkampf. Das wird die SAA übernehmen. (Etwa bis zur Autobahn)

  6. Habe das Gefühl, daß das, das letzte Aufgebot ist. Hoffe es auch.
    Deutscher Michel, nach solchen Bildern wäre ich aufgebracht. Obwohl es der Armeeführung nichts nutzt, sie müssen einen klaren Kopf behalten. Tote gehören zum Krieg und ich muß als Kommandeur in der Lage sein, meine Soldaten auch in den Tod zu schicken.

  7. Flutterbarrer hat zu den aktuellen Kämpfen einen ausgezeichneten Artikel verfasst, den ich hiermit freundlich empfehle.

    https://flutterbareer.wordpress.com/2018/01/15/ping-pong-in-idlib/

    zgvaca gebe ich diesmal recht. Die Verluste der syrischen Armee sind hoch, viel zu hoch. Wenn angefangen wird Soldaten zu verheizen, um Geländegewinne zu erzwingen, wird sich das auf die Moral der Truppen auswirken. Das sind alles kostbare Menschenleben und die Verluste der syrischen Armee belaufen sich bis heute auf geschätzt 100.000 Kämpfer.

    Man sollte wieder zur Taktik übergehen, bei starkem Druck zurück zu weichen und die dann von Zivilisten verwaisten und auschließlich durch Terroristen besetzten Gebiete systematisch mit Bomben belegen. Das hat man doch vor einem Jahr in Hama auch erfolgreich praktiziert.

    Herzliche Grüße, ped43z

    1. „Man sollte wieder zur Taktik übergehen, bei starkem Druck zurück zu weichen und die dann von Zivilisten verwaisten und auschließlich durch Terroristen besetzten Gebiete systematisch mit Bomben belegen. Das hat man doch vor einem Jahr in Hama auch erfolgreich praktiziert.“

      Im Ergebnis macht man genau das, also die Befehle dürften so sein.

      Nur anscheinend schaffen immer wieder Gruppen nicht den Absprung.

      Es fehlt dann wohl eher an Aufklärung, vielleicht auch an geeignetem Gerät zum raschen Rückzug, nicht an Taktik.

      1. andreas

        Und manchmal kommt wohl auch noch Pech dazu. Bei der größten Gruppe Soldaten, die aufgerieben wurde, scheint es meinen Informationen zufolge wohl so gewesen zu sein, dass die Soldaten als allerletzte Nachhut gerade noch rechtzeitig für den Rückzug im Fahrzeug waren. Kaum waren sie dann Hundert Meter gefahren, ist der Motor ausgerechnet dieses Fahrzeugs da kaputt gegangen, woraufhin sie dann von Terroristen eingeholt wurden.

        Ja, solche Sachen sollten nicht passieren, aber wenn es wie hier eine 50 km lange Front unter plötzlichem Druck von etlichen Tausend Terroristen gibt, dann passieren eben auch entsprechend viele Missgeschicke, und manche sind dann leider tödlich.

  8. Ärgerlich ist es immer wieder das die hohen Verlustzahlen immer noch in etwa ausgeglichen sind zwischen SAA & Aliierten und den Terroristen, trotz absoluter Lufthoheit, trotz haushoher Überlegenheit an schweren Waffen auf seiten SAA & Alliierter, trotz oft weitem, deckungsarmen und flachem Wüstengelände und trotz unzähliger Tonnen an Waffen, Munition und sonstigem Nachschub der jeden Tag aus Iran und aus Russland herbeigeflogen und angeschifft wird.
    Schlechtwetter kann keine Ausrede für die Luftwaffe sein, zumindest nicht für die Russen, denn fast nur rein optische Zielmittel hat die in weiten teilen völlig veraltete syrische Luftwaffe, die Russen hingegen haben aber alles an moderner Nachtsicht oder Thermovision.
    Und das nach wie vor mit Abstand am wenigsten nachvollziehbare sind die andauernden Gefangennahmen oder sich ergeben von SAA Einheiten, obwohl Folter und bestialischer Mord ihnen sicher sind.
    Warum wird nicht bis zur letzten Patrone gekämpft um noch mit dem letzten Atemzug den gegener bekämpft, wenn der Tod ohnehin sicher ist?
    Ein vorbildliches Beispiel hierbei ist die Hisbollah, von der es nahezu keinerlei Gefangene gibt, weil sie sich schlicht nicht ergeben.
    Ein weiterer Punkt ist die offenbar in weiten Teilen immer noch katastrophale Ausbildung und Führung.
    Es gibt z.B. ein Video auf dem 4 Panzer der SAA, T55 und T62, aus ca. 1,5Km Entfernung in flachem Wüstengelände eine Terroristenstellung beschiessen.
    Erster Einschlag der Panzergranaten Richtung Terroristenstellung ca. 70m vor der Stellung, zweiter und dritter ca. 30-40m davor, vierter ca. 20m davor, weitere etwas näher davor und links und rechts daneben.
    Erst die darauf folgenden nähern sich dem Ziel und treffen es dann halbwegs nach über einem Dutzend Schüssen.
    Wie das wohl ausgegangen wäre wenn es keine feste Terroristenstellung gewesen wäre, sondern z.B. schnelle mobile Jeeps mit ATGMs oder gar ein T72 mit gut trainierter Mannschaft?
    Eine gut trainierte Panzerbesatzung wird heute (im Westen) darauf geschult gegnerische stehende Panzer auf bis zu 3,5Km zu treffen (in Russland sogar auf bis zu 8Km wegen der durch das Panzerrohr verchiessbaren ATGMs mit großer Reichweite) und bewegliche Ziele je nach Geschwindigkeit auf mind. 1-1,5Km.
    Natürlich ist Reichweite und Präzision alter T55/T62 nicht mit T72 oder gar aktuellen Panzermodellen vergleichbar, dennoch spricht es Bände wenn feste Ziele, bei relativ geringer Distanz und bei bester Sicht und Wetter mehrfach um mehrere dutzend Meter verfehlt werden.
    Das finale Ende von Daesh und den diversen Terrorgruppen um Idlib, Damaskus und in Südwestsyrien wird auch all dies nicht verhindern, aber es blutet das Herz wieviele Syrer dafür bereits sterben mussten und noch sterben werden.

    1. Na dann denk mal an den Verschleiß den diese Waffen unterlegen sind, schau dir mal von den Panzern die gummierte Laufrollen an, Optiken beschädigt, nicht mehr Laufgleich mit den Waffen, die Waffen selber, Läufe ausgewaschen etc. . Ausbildung auch ein Aspekt, Wartung und dergleichen Elemente wie Nachschub ist das Problem… Hinzu kommt das man hier unter einen schon sehr lange andauernder Mehrfrontenkrieg, versucht wieder eine operationsfähige Militärstruktur zu etablieren. Meine Gedanken sind bei allen tapferen Syrern und deren Verbündeten im Kampf für ihre Freiheit und ein besseres Leben.

  9. In freiem Feld nahezu ohne Deckung stehen Jeeps der Terroristen mit schweren MGs und Flaks und beschiessen ungehindert SAA Stellungen.

    Wo bleibt das Gegenfeuer?
    Wo das Unterdrückunsgfeuer?
    Wo die Luftwaffe?
    Wo die Drohnen?

    Und ab ca. min. 2:30:

    youtube.com/watch?v=7ma2vM5R2yo

    Fahren kilometerweit relativ langsam über freies Feld, überfahren sogar SAA Soldaten und jagen diese ungehindert wie die Hasen.

    Wo sind die ATGMs?
    Wo sind die RPGs?
    Wo die Panzergräben und Minenfelder?
    Wo sind Handgranaten o.ä.?

    Man ist schlicht Fassungslos.

  10. „Blutzoll“

    Es ist schlimm, solche Fotos und Videos zu sehen, oder auch nur die Zahlen zu lesen.

    Man muss es aber einordnen.
    Das war ein Vorstoß mitten in „grünes“ Gebiet, da waren seit Jahren keine Kämpfe.
    Sehr erfolgreich, jeden Tag diverse Dörfer/Hügel eingenommen.
    Offenbar brauchten die Terroristen und Freunde sehr lange, um eine ernsthafte gegenwehr zu organisieren.
    Den östlichen Teil haben sie sehr früh quasi aufgegeben (deshalb konnte ISIS da plündernd durchziehen).

    Der Vorstoß ging bis direkt vor Abu Duhur, dem erklärten Ziel. Damit hat sich eine lange Flanke eröffnet, die natürgemäß nicht sehr stark befestigt werden konnte.

    Das gängige Vorgehen der SAA bei Gegenangriffen ist ein relativ flexibler Rückzug, dann mit schweren Waffen und Luftwaffe drauf auf die Orte, und Wiedereinnahme.

    Das hat hier insgesamt auch sehr gut funktioniert, trotz massiver Gegenoffensive haben die Terroristen und ihre „moderaten“ Freunde fast nichts erreicht.
    Natürlich wäre es besser gewesen, dass nicht mehrfach Gruppen gefangen oder aufgerieben worden wären, aber das Risiko bestand auf Grund des Vorgehens.

    Und ein Angriff auf ganz breiter Front ohne Flanke wäre insgesamt kaum weniger verlustreich, bis man so ein großes Gebiet hätte einnehmen können.

    Natürlich wünscht man sich Zahlen von 10 zu 1 wie bei manchen Gefechten.
    Aber auch im Kessel von Berlin starben annähernd so viele Männer der Roten Armee wie Wehrmachtssoldaten, trotz klarer Überlegenheit an Mann (2,5:1) und Technik, und Aussichtslosigkeit der Schlacht für die Deutschen.

  11. Angriff auf Afrin/Manbic

    Erdogans Ankündigungen werden häufiger und konkreter; jetzt hat er gesagt, die „Rebellen“ von Euphrat Schild sind dabei.

    Was sagt die „Koalition“?

    ***
    Wladimir @vvanwilgenburg 48 Min.Vor 48 Minuten

    .@coalition spokesperson reaction towards possible Turkish attack on Efrin: „Afrin is not located within the Coalition’s area of operations“
    ***

    Gibt es nicht schriftlich, diese Aussage, er sagt, das hat er ihm persönlich geantwortet.
    Klingt fast nach einem: Na dann soll er halt, der Erdogan.
    Andererseits ist es einfach ein Fakt, die stehen dort nicht. Es gibt ein paar SAA in manchen Gebieten und ein paar Russen, zumindest gab es mal Fotos davon. Das wurde aber immer al PR angesehen, um Erdogan von einem Angriff abzuhalten.

    Ich denke nicht, dass es schon entschieden ist, was wirklich passieren wird.
    Der Angriff der „Gemäßigten“ mit niegelnagelneuem schweren Gerät türkischer Produktion in den letzten Tagen ist ja auch ein massiver Verstoß gegen jede Abmachung und ein direkter Schlag ins Gesicht von Iran und Russland. Hier lässt ich noch mit einem „kann nichts dafür“ ein Deckmäntelchen drüberziehen; das geht aber bei einem massiven Angriff von „ES“, personell und technisch aufgepeppt, auch.

  12. Ein rabenschwarzer Tag war das gestern – so sehe ich das auch. Es fühlt sich blöd an aus der Entfernung über die miese Kampfmoral der SAA Truppen zu schimpfen – und doch tu ich es. Ich erinnere mich an einen Beitrag von P. Scholl-Latour, der meinte, außer den Spezialkräften (gemeint sind sicher die Tiger + Republikanische Garde) und der Hizbollah gibt es von der Kampfmoral her keine den Islamisten ebenbürtigen syrischen Einheiten. Ich bin auch entsetzt, wie man sich von den Orks lebend gefangen nehmen lassen kann. Was glauben die Soldaten denn was sie da erwartet? Eine ritterliche Behandlung? Was für ein Blödsinn! In den Videos der Orks sieht es nach einem schnellen Vorrücken kleinerer Einheiten aus – das hätte man bremsen können zumal es an Waffen nicht gemangelt hat. Im Video liegen überall verstreut Gewehre und zum Teil auch schwere MG`s rum.

    1. Reinhard

      Ich glaube, was die Videos der Terroristen angeht, muss man aufpassen, nicht Opfer von Täuschungen zu werden.

      Die augenscheinlich zu Dokumentationszwecken erstellten Videos der Terroristen sind zum Teil sehr manipulativ und irreführend, gezielt erstellt, um die Moral der Jihadis zu stärken und die der SAA zu schwächen. Da wird teilweise mit an andren Orten nachgestellten Situationen und Schauspielern gearbeitet und nur zwischendurch mal eine echte Szene reingeschnitten.

      Besonders beliebtes Jihadi-PR-Motiv: eine geringe Zahl hoch motivierter Jihadis überwältigt mit einfachen Mitteln starke, aber unmotivierte syrische Kräfte…

      1. Hallo PB,

        für mich sieht das so aus wie damals in Palmyra.
        Und es hat die selben Ursachen.

        Erfolgte der Angriff und der Vorstoß in Verantwortung und nur mit neu aufgestellte Kräften der SAA gegen(?) den Willen der Russen/Iraner?
        Dementsprechend fehlen die erfahrenen Soldaten, also die Frontschweine, wie man auf Deutsch sagt (tot), in den neu aufgestellten SAA-Einheiten und, meine Vermutung, die passende Luft-, Artillerie- und Aufklärungsunterstützung.

        Das erklärt das Elend ohne es aufs Wetter zu schieben.

        Warum?
        Darüber will ich hier nicht spekulieren, aber Syrien ist Syrien, die Russen sind Russen und Iraner sind Iraner.

        Aber mal eine Frage was ist eigentlich der Grund für diesen „Winterfeldzug“?

        Was steht auf der Haben-Seite, wenn man gewinnt, das es unbedingt jetzt sein muß? Warum die plötzliche Eile?
        Gab es einen Anlass?

        Ehrlich gesagt. verstehe ich es nicht!
        Gruß PAule

      2. PAule

        Ich vermute, die syrische Armee war selbst überrascht, wie mühelos sie in der ersten Januarwoche nach Abu Dhuhour vorrücken konnte, und wollte sich diese Chance dann einfach nicht entgehen lassen. Dass die Terroristen irgendwann eine Gegenoffensive starten würden, war dabei extrem wahrscheinlich, und ich vermute, dass die Führung der SAA nicht nur damit gerechnet hat, sondern das insgeheim sogar begrüßt hat. In der recht flachen und seit Jahren kaum noch besiedelten Ebene im Südosten der Idlib-Provinz lassen sich die Terroristen viel besser bekämpfen als wenn die Armee sie in den noch recht deutlich besiedelten Städten im Westen der Provinz Idlib konfrontieren müsste.

        Und ich glaube, der Plan der SAA-Führung war gut und er geht auch auf. Die gesammelten Jihadis werden bei ihrer großen Gegenoffensive zwischen Abu Dhuhour und Atshan nichts produzieren als hohe Verluste, und das zuallererst in ihren eigenen Reihen. Dass einige Einheiten der SAA dabei offenbar höhere Verluste als geplant – oder gehofft – hatten, ist nicht schön, ändert am strategischen Sieg der Armee im Osten der Idlib-Tasche aber nichts. Und vielleicht zeigt es auch dem einen oder anderen der manchmal zu selbstsicheren und dann leichtsinnigen Soldaten, wo noch weiterer Ausbildungsbedarf liegt.

    2. „Ich erinnere mich an einen Beitrag von P. Scholl-Latour, der meinte, außer den Spezialkräften (gemeint sind sicher die Tiger + Republikanische Garde) und der Hizbollah gibt es von der Kampfmoral her keine den Islamisten ebenbürtigen syrischen Einheiten.“

      Das dürfte für alle Armeen der ganzen Welt gelten.

      Schau dich um; wie viele von deinen Freunden/Kollegen/Bekannten würden bei geeigneten Umständen schnell zu Killern, die ohne Rücksicht auf den Feind oder sich selbst brutal kämpfen können?

      Was ist mit dir?

      Hier kommt das SEK, schon beim Verdacht, dass da ein richtiger Gewaltkrimineller Widerstand leisten könnte; der normale Polizist kann damit nicht umgehen (können).

      So ein Terroristenausbildungscamp ist gerade dazu da, brutale Kampfmaschinen zu züchten; weil der Mensch von Natur aus anders ist.

      In den Spezialeinheiten geht es teilweise auch darum, andererseits natürlich um die Vermittlung diverser Techniken und Sicherheit im Umgang mit Waffen und auch Extremsituationen.

      Der „normale Soldat“ schlägt sich eher so durch, tut was er kann; aber das kann er gar nicht können.

      1. „Sicherheit“ im Umgang mit der Waffe ist Höchstdisziplien.

        Meine scharfe Waffe übrigens ist der Geist. „ungesichert“ knattert das Ding, Dong, Ding in einer Kadenz los, , daß die Wildschweine selbst Kreuzfeuer spüren.

        Kurz und gut: wer andere einschüchtert, hat im Grunde selber Angst.

  13. „Ich glaube, was die Videos der Terroristen angeht, muss man aufpassen, nicht Opfer von Täuschungen zu werden.“ (Zitat PB)

    ähnlich den „Faßbomben“-Videos zu Beginn der Aggression und und und

  14. Erdogan legt nach.

  15. Aber der „normale Soldat“ trägt den Kittel und Büttel und das frühe Leben freiwillig in den Tod ganz ohne Gegenleistung?

    1. Jürgen

      Das geht in genau die Richtung, von der wir hier im Parteibuch seit Jahren reden: die politische Entwicklung läuft auf einen Austritt der Türkei aus der NATO hinaus.

      Man lese bei Sputnik die Ansicht des AKP-Regierungsabgeordneten Berat Conkar: „Sollte die US-Administration bei diesem Projekt bleiben, würde das zu einer „ernsten Spaltung innerhalb der Nato“ führen.“

      Hintergrund: Israel will eine Spaltung Syriens, um so Syrien als Widersacher Israels zu schwächen. Trump tut Bibi den Gefallen, und stellt das mit seinem unnachahmlichen Talent mal wieder so geschickt an, dass es keine Spaltung Syriens, aber dafür eine Spaltung der wichtigen zionistischen Frontorganisation NATO geben wird. Das wäre dann wieder einmal eine strategische Klatsche für Israel, nachdem die letzten US-zionistischen Komplotte unter der Präsidentschaft von Trump auch alle krachend gescheitert sind, siehe Stichworte wie Katar, Barzani und Hariri. Die Liste wird immer länger.

      Wer anderen eine Grube gräbt…

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