Syrische Armee nimmt große Gebiete im Osten der Idlib-Tasche ein

Nachdem Al-Kaida-Terroristen gestern aus Angst vor Umzingelung einige ihrer Fronten im Südosten der Idlib-Tasche durch Flucht geschwächt oder gleich ganz aufgegeben haben, setzte sich dieser Trend am heutigen Mittwoch fort, während die syrische Armee gleichzeitig große Gebiete im Osten der Idlib-Tasche einnimmt.

@Suriyak hat die bisherigen heutigen Entwicklungen im Osten der Idlib-Tasche auf einer übersichtlichen Karte zusammengefasst:

Textlich beschrieben war die Entwicklung heute folgende: die syrische Armee ist von ihren Positionen südlich der Terroristenhochburg Abu Dhuhour zunächst rund fünf bis zehn Kilometer nach Osten und Nordosten vorgerückt und hat dabei rund ein Dutzend Dörfer sowie die von Südosten kommende Straße nach Abu Dhuhur eingenommen. Gegen Mittag ist die Armee dann von diesen Positionen aus nach Norden bis direkt südlich der Luftwaffenbasis Abu Dhuhur vorgerückt. Die syrische Armee kann auch die Hangar der Luftwaffenbasis bereits überblicken.

Außerdem sind Einheiten der syrischen Armee von der Front bei Khanasser im Osten der Idlib-Tasche rund zehn Kilomter weit nach Westen in die Idlib-Tasche eingerückt, wodurch der Osten der Idlib-Tasche da in Ost-West-Richtung nur noch ein rund zwölf Kilomter breiter Schlauch ist. Und weiterhin hat die Armee heute ganz im Südosten der Tasche mit Um Miyal ein weiteres ehemals von Al Kaida schwer gesichertes FrontDorf eingenommen.

Das Militärmedienzentrum veröffentlichte heute unterdessen ein Video von den in den letzten Tagen eingenommenen Gebieten entlang der Bahnstrecke von Sirjah nach Abu Dhuhur:

Außerdem gab es heute die – allerdings noch unbestätigte – Meldung, dass Al Kaida und Konsorten heute im Nordosten der Idlib-Tasche das ganze Hass-Plateau aufgegeben haben.

Dass die syrische Armee dieses mehrere Hundert Quadratkilometer große und nun von Al Kaida verlassene Gebiet im Südosten der Provinz Aleppo bislang noch nicht eingenommen hat, dürfte nur daran liegen, dass die Armee den Terroristen aufgrund der von ihnen hinterlassenen Minen nicht so schnell hinterherkommt, wie die Terroristen flüchten können.

Nachtrag Donnerstag 00:50h: Der legendäre libanesische Journalist Hosein Mortada meldete am späten Mittwochabend, dass die syrische Armee die südliche Hälfte der Abu Dhuhour Airbase kontrolliert und innerhalb der Airbase gekämpft wird.

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40 Gedanken zu “Syrische Armee nimmt große Gebiete im Osten der Idlib-Tasche ein

  1. Es gibt wenig Grund zu freuen.
    In Harasta hat SAA auf Granit gestossen.
    In Deir el Zoir haben Kurden 400 IS Kämpfer befreit und 120 von ihnen in SDF eingenommen.
    Türkei dreht durch,betreffend Idlib Operationen.
    Islamisten mit 20 $ Drohnen fordern Panzir System von Russland.
    Uiguren senden Verstärkungen in Ost Idlib um heilige uigurische Land zu verteidigen

    Gleichzeitig sehen so SAA Soldaten aus.

    Zweite von rechts mit Kappe sollte ehmalige FSA Komandir aus Barzeh sein.

    Ich werde abwarten. Wahrscheinlich gibt ein Deal mit Türkei. Wie hoch ist noch Motiv bei Islamisten? Werden Tiger Einheiten Pause anlegen oder gehen sie weiter nach Westen? Was ist mit 5 Korpus? Lataminiah wird täglich Sturmreif bombardiert. Wird dort 5 Korpus auftauchen. Alles ist in bewegung geratten. Al Duhur ist ein gute Richtung aber sicher nicht entscheiden für diese Krieg.
    Was macht Syrien mit tausende kilometer von Land und hunderten von Dörfern wo niemand lebt?
    Es ist zu früh um Champagne raus zu nehmen.

    1. Sollte es doch nochmal enger werden, woran ich nicht wirklich glaube, kann man ruhig davon ausgehen, dass Russland dann auch wieder aktiver in dieses Geschehen eingreifen wird. Wurde von Putin selbst ja quasi auch so angekündigt. Einen weiteren Regime Change-Marionettenstaat unter Kontrolle des Empires können und wollen sie einfach nicht mehr hinnehmen. Diese Kolonne voller Schrott da oben lässt sich notfalls auch aus der Luft zerschmettern, etc. ( https://de.sputniknews.com/politik/20161212313729237-russische-elitetrupps-syrien/ )

    2. „Islamisten mit 20 $ Drohnen fordern Panzir System von Russland.“
      Das waren keine 20$ Drohnen! Sahen ziemlich zusammengeschustert aus, aber die waren durchaus ziemlich leistungsfähig, große Reichweite. Auf sehr kleinen Radarquerschnitt wurde auch geachtet. Aber schon der Motor kostet viel mehr als 100$.
      Gut das die meisten funktechnisch übernommen werden konnten. Der Rest wurde per Video-/Infrarotüberwachung detektiert und mit den Panzirkanonen bekämpft.
      Ich überlege gerade, welches westliche AA-System damit klar gekommen wäre. IMHO hat die BW kein solches.

  2. Ein kurze Bemerkung betreffend Idlib
    Islamisten hatten ihre Maginot Linie in Süd Idlib instaliert. Morek, Lathaminiah, Kafr Zita. Jetzt hat SAA diese Linie umgefahren. Gleichzeitig werden sich hunderte Milizen in einen enge Raum befinden. Viele von diese Milizen sind verfeindet. Und wahrscheinlich hat jemand Islamisten gesagt, dass Anzahl von Jungfrauen in Paradise ist verbraucht. Und noch dazu, ist russische Luftwaffen Base sehr nah. Reaktionszeit weniger als 20 Minuten. Ohne Einmischung von Türkei wird Idlib brennen. Und Türkei wird reagieren, weil sie Angst von neuen Flüchtlingen hat.Meine grösste Sorge ist immer noch Nord Syrien und Kurden-SDF-USA Alianz.

    1. zgvaca

      Ha, ha, ha. Die Bezeichnung Maginot-Linie für die Defensivlinie der Terroristen finde ich sehr passend. Schon beim Original hat es nur wenige Tage gedauert, bis diese über viele Jahre aufwendig ausgebaute französische Defensivlinie Geschichte war.

      Wieder anzusiedelnde Bevölkerung aus dem Osten der Idlib-Tasche dürfte es unter den Binnenflüchtlingen in Syrien reichlich geben. Da werden viele froh sein, endlich wieder nach Hause zu können.

  3. Das läuft ja noch besser wie erwartet. Jetzt den Kessel räumen und sichern und dann auf nach Saraqib.

    1. Bohnennase

      Sehe ich auch so. Und anstatt sich lang mit Saraqib aufzuhalten, könnten sie auch gleich über zwei Achsen bis nach Fuah und Kafriya gehen.

      1. Ich gehe davon aus, dass dies natürlich das nächste Ziel sein wird. Wollte nur noch nicht vorgreifen. Bin gespannt ob es danach bis zur türkischen Grenze geht und ob man dann erst einmal Nordwestaleppo ausfegt oder entlang der türkischen Grenze die Versorgungsrouten dicht macht. Ich würde erst Aleppo sicher, weil diese Frontbegradigung sicher einige tausend Mann für andere Aufgaben freisetzen würde.

    2. Bohnennase

      Die nordwestliche Ecke von Aleppo scheint seit einiger Zeit ziemlich ruhig zu sein. Da hat die Türkei mit den Zankis offenbar einen recht gehorsamen Proxy.

      Wo es viel schwieriger ist, sind die Berge rund um Kafranbel, und das Gebiet entlang der Autobahn, von den CW-Terroristen in Khan Sheikhun über die Al-Kaida-Hochburg Maarat Numan bis zum Schlangennest Sarakib, und natürlich von da weiter nordwestlich nach Sarmin, was das ISIS-Zentrum der Provinz Idlib ist.

      Ich meine, da sollte die Armee sich drum kümmern, nachdem die Verbindung nach Fuah und Kafriya hergestellt ist, auch wenn das natürlich eine schwierige Berg-Operation wird.

  4. Das sind doch erfreuliche Nachrichten aus Idlib. Letztlich wird der Widerstand der Dschihadisten genauso schnell einbrechen wie zuletzt in Aleppo.
    Frage ist doch m.E. Wie wird Erdogan reagieren? Die Einbestellung der Botschafter zeigt doch den ganzen Frust. Welche Möglichkeiten hat er, um den Sieg der SAA zu torpedieren?

    1. Lauterbach

      Ich glaube nicht, dass die türkische Einbestellung der Botschafter irgendwas zu bedeuten hat, außer dass die Türkei Aktionismus zeigt.

      Die sogenannte Opposition hat Druck auf die Türkei gemacht, irgendwas zu tun. Nun, mit der Einbestellung der Botschafter hat die Türkei irgendwas getan. Konsequenzen hat das keine. Beim nächsten Astana-Treffen wird man vermutlich feststellen, dass Iran und Russland in ihren Verantwortungszonen in der Idlib-Tasche die Aufgabe bewältigt haben, Al Kaida zu eliminieren, während der Türkei das in ihrer Verantwortungszone nur in kleinen Gebieten gelungen ist. Logische Konsequenz wäre, dass die Türkei dann einen Teil ihrer Verantwortungszone an Iran und Russland zur weiteren Bearbeitung übergibt, denn offenbar hat die Türkei sich beim Astana-Treffen im September zuviel auf den Teller gepackt.

      Sollte Erdogan wirklich Dummheiten machen wollen, wovon ich nicht ausgehe, werden Russland und Iran die Entstehung eines PKK-De-Facto-Staates entlang der gesamten türkischen Südgrenze als Trennzone zwischen Syrien und der Türkei zulassen.

      1. „Sollte Erdogan wirklich Dummheiten machen wollen, wovon ich nicht ausgehe, werden Russland und Iran die Entstehung eines PKK-De-Facto-Staates entlang der gesamten türkischen Südgrenze als Trennzone zwischen Syrien und der Türkei zulassen.“

        Das nenne ich geopolitisches Schach Spiel vom feinsten. Ich bin dem heuten Abend mehr als nur zufrieden bisher.

      2. Finde ich sehr einleuchtend die Argumente. Lediglich bei einem melde ich Bedenken an. An einen Aktionismus mit der Einbestellung der Botschafter glaube ich dann auch. Ich denke aber, Erdogan ist die Meinung der Opposition egal. Er kann seiner Wählerschaft so ziemlich alles verkaufen. Bleibt somit dann wie vom PB beschrieben der reine Aktionismus – aus der Schwäche heraus.

      3. „Sollte Erdogan wirklich Dummheiten machen wollen, wovon ich nicht ausgehe, werden Russland und Iran die Entstehung eines PKK-De-Facto-Staates entlang der gesamten türkischen Südgrenze als Trennzone zwischen Syrien und der Türkei zulassen.“

        Was aber wohl nicht im Interesse von Damaskus wäre.
        Bei der jetzigen Offensive ist von schiitischen Milizen wenig zu sehen, obwohl es doch eigentlich die iranische Teilzone ist.
        Die Zusammenarbeit mit der RuAF läuft allerdings sehr gut anscheinend.

        Die Türkei wird wohl versuchen, ihre Terrorfreunde irgendwie auf moderat zu trimmen; die Liste zum kürzlichen Emergency room von HTS bis hin zu FSA sah so aus, als ob sie damit gründlich scheitern, aber Beteiligung an den Kämpfen an der Seite von HTS gab es durch andere Gruppen kaum.

        Vielleicht haben sie lokal schon Abkommen erzielt.
        Wobei ich einerseits den Türken nicht so viel Verhandlungsgeschick wie den Russen zutraue, andererseits sind die „Rebellen“ als weitgehend in der Wolle gefärbte Dschihadisten wohl auch kaum zu steuern, zumindest wenn man sie im Anzug an einen Verhandlungstisch schicken will.

      4. Lauterbach

        Im harten Kern der Anhängerschaft von Erdogan gibt es ziemlich viele türkische Muslime, die sehr freundliche Gefühle für die „Jihadisten“ in Syrien hegen. Erdogan ist also gut beraten, zumindest zu zeigen, dass er sich bemüht, ihre Interessen zu vertreten, um diese Anhängerschaft einigermaßen bei Laune zu halten. So ist es auch mit dem Einbestellen der Botschafter. Erdogan kann dann vor diese Leute treten und sagen: „Ich habe mich ja eingesetzt, aber noch sind wir als türkische Muslime einfach zu schwach, um uns gegen Großmächte wie die USA und Russland sowie dazu noch das traditionsreiche Perserreich, und das noch gegen alle zusammen gleichzeitig, durchsetzen zu können. Also müssen wir da erstmal zurückstecken und weiter daran arbeiten, stärker und unabhängiger zu werden. Dazu müssen wir unsere Wirtschaft auf Schwung bringen, und um das zu schaffen, brauchen wir Frieden in der Nachbarschaft.“

        So kann er seine Politik seinen Hardcore-Anhänger einigermaßen erklären. Würde Erdogan einfach sagen: „Ich habe nichts getan, weil ihr und eure Meinungen mir egal sind,“ dann würde er es sich mit dem harten Kern seiner Anhänger schnell verscherzen, obwohl es da natürlich in der politischen Substanz keinen praktischen Unterschied gibt.

      5. „Sollte Erdogan wirklich Dummheiten machen wollen, wovon ich nicht ausgehe, werden Russland und Iran die Entstehung eines PKK-De-Facto-Staates entlang der gesamten türkischen Südgrenze als Trennzone zwischen Syrien und der Türkei zulassen.“

        Vielleicht weiß er, dass Russland auch noch mehr zulassen könnte. Den Erfolg des nächsten wertewestlichen Mordanschlages zum Beispiel.

    1. Naja der Bannon hat sich selbst ins Aus geschossen. Ziemlich blöde solche Interviews zu geben.

  5. Beim weiteren Vorgehen kommt es auch darauf an, ob die festgelegten Deeskalations-unterzonen noch irgendeine Bedeutung haben.

    Wenn ja, dürfte erst mal die russische Zone dran sein, also grob gesagt Richtung M5.

    Wobei für Damaskus solche Erwägungen weit weniger wichtig sind, da ist das Ziel klar, das ganze Land von allen Terroristen, moderat oder nicht, zu säubern; Zone hin oder her.
    Da dürfte es eher danach gehen, welche Fronten „dran“ sind, gemessen an Wichtigkeit, Aufwand etc.

    Die schiitischen Kämpfer lassen sich dagegen wohl mit einer Befreiung von Kafrya/Fuah am leichtesten motivieren.

    1. andreas

      Ja, der Hinweis auf Abkommen ist wichtig. Ich denke dabei allerdings weniger an das Astana-Abkommen als an das von Iran garantierte Waffenstillstandsabkommen zwischen Fuah/Kafriya und den herrschenden Kräften in der Umgebung von Fuah/Kafriya, ie Al Kaida, möglicherweise vertreten durch Katar. Es ist ein bisschen was öffentlich bekannt zu diesem Abkommen, unter anderem, dass der Iran garantiert, dass sich auch die syrische und russische Luftwaffe an das Abkommen halten, aber möglicherweise gibt es da auch noch Teile des Abkommens, oder auch bloß informelle lokale Einverständnisse, die der Öffentlichkeit nicht bekannt sind.

      Insofern ist es von außen nicht unbedingt gut einzuschätzen, ob es zum jetztigen Zeitpunkt wirklich vorteilhaft ist, das Abkommen durch die militärische Herstellung einer Verbindung nach Fuah und Kafriya de facto aufzukündigen.

    2. Auch ein bisschen Kaffeesatzleserei:
      Alle Meldungen sprechen dafür, das sich die Terroristen aus der iranische Zone gar nicht erst in die russische Zone gegangen sind, sondern gleich in die türkische. Das dürfte der Türkei nicht gefallen: „wieso bekämpft Ihr sie nicht, sondern vertreibt sie zu uns?“ Ich könnte mir aber auch vorstellen, das dann der russische und iranische Botschafter geantworet haben: „Wir verfolgen Sie auch gern in eure Zone“…
      Ich glaube die Terroristen werden, so das bei verfeindeten Truppen möglich ist, hinter der Autobahn eine neue Verteidungslinie aufgebauen und die SAA wird erst mal nur sich die Autobahn Hama-Aleppo holen, dann wird man sich anderen „Baustellen“ widmen. Schon um das Verhältnis zu Türkei nicht zu strapazieren. Die Probleme die Erdogan da hat, wurden ja genannt. Eine Vormarsch zu den Ensklaven würde dann nur kommen, wenn die Terroristen einen Vorwand liefern.
      Die Baustellen der SAA sind reichlich: So teile ich zgvaca Meinung, das Haraste langsam zum Problem wird.
      Nach dem jetzt die Straßenverbindung Beirut-Teheran steht, wird es Zeit auch an der direkten Verbindung Damaskus – Bagdad an zu klopfen. Das Interesse der USA an dem Gebiet dürfte erheblich gesunken sein.
      So lange die Israelis mit Vogelschlag an Ihren teuren Maschinen kämpfen ist die Zeit günstig, auch im Golan-Vorland weiter voran zu kommen.
      Nur bis man die gesamte Autobahn hat vergeht auch noch Zeit, selbst wenn man im jetzigen Tempo von 10 Dörfern pro Tag weitermacht und vor allem je näher man Aleppo kommt, desto größer der Widerstand. Wenn die SAA es zu Putins Wahlgeschenk machen wollte, ware das schon sehr sportlich.
      Auch ja: Noch die SAA die Eisenbahnverbindung auch nicht….

    1. Vieto

      Ja, natürlich ist das denkbar. Trump hatte Poroshenko ja US-Waffenlieferungen zugesagt.

      Und ehrlich gesagt, meine Vermutung diesbezüglich ist, dass Trump der Ukraine alten US-Krempel überteuert verkaufen will.

      1. Die verlinkte Pressemitteilung klingt aber eher nach Rücktransport von Polen nach Deutschland.
        Dass die Amis ihr Kriegsgerät ohne militärische Begleitung transportieren ist aber auch merkwürdig.
        Gerade so als ob das denen gar nicht mehr gehört, sondern irgend einen Waffenhändler anvertraut wurde.

      2. Die Rastanlage Oberlausitz Nord ist tatsächlich Fahrtrichtung Dresden, also aus Polen kommend.
        Ein geeigneter Zielort wäre Rockensußra, bei Gotha

      3. @Wachsamer

        „Dass die Amis ihr Kriegsgerät ohne militärische Begleitung transportieren ist aber auch merkwürdig.“

        Das war mir auch aufgefallen. Ist auch schwer vorstellbar, dass die deutsche Polizei sich trauen würde, einen unter NATO Flagge geführten Transport aufzuhalten.

  6. Sputnik kommentiert, das beide Geralstabschefs, Rußland und der USA zur Lage in Syrien miteinander telefoniert haben. Denke, da wird es in erster Linie um den Drohnenangriff und den Flug der Poseidon gegangen sein. Es gab auch einen Artikel, wonach Shoigu ein Umdenken bezüglich der Strategie fordert.
    Die Fortschritte lassen einen hoffen.

  7. Muß hier mal einhaken, so wie ich den Beitrag verstanden habe, kam der Konvoi von Polen und wurde auf der Höhe Bautzen gestoppt.

  8. Die genannte Fahrtrichtung, inklu Raststätte A4 ‚Oberlausitz Nord‘, ist gen Westen. So sie denn stimmt. Aber aus welchem Grund sollte man uralte 155mm Haubitzen auf überladenen Trucks von Ost nach West bewegen? Bis max zum Systeminstansetzungszentrum in Jülich reicht meine Phantasie.

  9. Vieto, Wachsamer, Jürgen

    Ja, ihr habt recht, für mich sieht das nun auch nach einem Rücktransport aus, Pannen natürlich inklusive.

    1. Hallo PB:

      Warum? Zur Instandhaltung, Modernisierung und Automatisation?

      Die Waffe ist keine einfache Kanone sondern ein hochmodernes Geschütz zur Gefechtsfeldbeherrschung. Eine Batterie (4 Geschütze) können ein Bereich von 100 qkm bei entsprechender Nachschublogistik und Gefechtsfeldaufklärung sicher beherrschen.

      Siehe hier:

      http://www.deutschesheer.de/portal/a/heer/start/technik/kette/haubitze2000/!ut/p/z1/04_Sj9CPykssy0xPLMnMz0vMAfIjo8zinSx8QnyMLI2MTP1MTAw8zRy9QgwMXQzdfc30wwkpiAJKG-AAjgb6wSmp-pFAM8xxmuEKVKQfpR-VlViWWKFXkF9UkpNaopeYDHKhfmRGYl5KTmpAfrIjRKAgN6LcoNxREQD5cWCn/dz/d5/L2dBISEvZ0FBIS9nQSEh/#Z7_B8LTL29225N440I6AJT01D1GE0

      Nach meinen Informationen laufen gerade versuche zur Verschießung von intelligenter Raketenmunition, was die Reichweite fast verdoppelt!

      Zum Transport:

      Erstaunlich was sich die Amerikaner(?) ich glaube eher die Polen in Deutschland gestatten.

      Eine Batterie 155 (nach Buschfunkinformationen, samt Munition) einer fremden Armee wird ohne Information der Behörden, von Zivilisten ohne Papiere nach Deutschland eingeführt!
      Ziel unbekannt! Empfänger unbekannt!

      Oder waren das Geschütze für den kommenden Kulturchange?
      Oder die Neue EU-Armee oder für die Frei Armee vom Ruhrpott?

      Fragen über Fragen!

      Und Berlin ist im Schweigen versunken, was wohl Brüssel dazu sagt und wie ist das Meinungsbild in der neu geweihten Moschee in der Hagia Sofia?

      Sarkastische Grüße
      PAule

      1. „Fragen über Fragen!“

        Deutschland ist eine US Kolonie, und die EU ein Wallstreet Projekt. Hoffe damit sind alle Fragen beantwortet

  10. Fundstück

    http://www.almayadeen.net/news/politics/851995/نتنياهو-اقترح-عام-2014-مناطق-شمالي-سيناء-للفلسطينيين-مقابل-ض/

    2014 soll Netanjahu in Washington aufgekreuzt sein, im Gepäck ein „interessanter Lösungsvorschlag“ bezüglich Palästina.
    Da die Friedensgespräche seit Jahren stockten (warum wohl ?) und neue Verhandlungen mit zielführenden Ergebnissen nicht „zu erwarten seien“, habe sich Bibi – inklusive Staff – zur folgenden Idee durchgerungen:
    Man könne einen Tausch vornehmen! Das besetzte Westjordanland, welches dann endgültig in israelische Hände fiele, könnte gegen Teile des nördlichen Sinai eingetauscht werden…
    Ich musste den Artikel zwei mal lesen… da schlägt ein führendes Mitglied, kein Technokrat der dritten Reihe, tatsächlich ernsthaft der US-Führung und der Welt vor, fruchtbares, annektiertes Land den Palästinensern zu entziehen und sie mit Sand-Land, als „guten Tausch“, abzuspeisen. Himmel nochmal, welche Ignoranz und Arroganz. Immer, wenn du denkst, die können nicht noch bornierter werden, erkennst du, oh doch, es geht.

    Solche Informationen dienen m.E. hervorragend dazu, den moralischen und ethischen Grad der israelischen Führung und deren Kompass immer wieder zu justieren und sich vor Augen zu führen.
    Erkenne, wie dein gegenüber tickt, dann weißt du, wie weit du gehen darfst…

  11. Seit heute morgen läuft doch eine größere Gegenoffensive.

    Laut diversen Terroristensupportern diverse „FSA“- Gruppen, Ahrar al Sham, Zenki, TP etc. dabei.

    Das Video soll den Beginn zeigen; sieht aus wie frisch vom türkischen Militär übernommen?

    Berichte über einige Verluste, aber auch über fehlgeschlagene Angriffe der „Rebellen“.

    Haben sie so lange gebraucht, um Truppen zusammen zu bringen?
    Oder war es der Plan: wir lassen die SAA so weit es geht an die Airbase heran, dadurch überdehnt sich die Front, wir stoßen in die Flanke.

    Dafür müsste aber, damit es wirklich gefährlich wird, einerseits die Basis noch sehr gut gesichert sein, und außerdem auch im Osten des SAA-Vorstoßes noch starke Kräfte vorhanden sein.

    Gerade letzteres ist sehr unwahrscheinlich; das wäre schon ein großes Täuschungsmanöver, samt Absprachen mit der IS-Gang.
    Außerdem sind alle Truppen in diesem Gebiet in sehr starker Gefahr, komplett aufgerieben zu werden; also sehr riskant, dort größere Mengen wichtigen Materials rumstehen zu lassen.

    Mit er heutigen Einnahme von Umn Khan, auf halbem Wege zwischen Abu Duhur und Khanasser, dürfte die Gefahr einer Abschneidung der Tiger-Spitze gebannt sein, man kann wohl recht einfach nach Khanasser verbinden.
    Ob dann ein paar Dörfer im Westen nochmal verloren gehen, ist egal; die Luftwaffe freut sich, wenn die „Rebellen“ massiert auftreten.

  12. Zu den Fahrzeugen passt diese Meldung

    ***
    Salaar Ali @Elly_Ammar
    2 Std.Vor 2 Stunden

    #Breaking
    Reported from boots on ground, Erdogan has allotted huge funds to TIP and tasked them to counter SAA advancing forces in Idlib. TIP has already started assisting HTS ,their reinforcements are still pouring in.
    ***

    Inzwischen diverse Meldungen über zurückgewonnene Punkte, abgewehrte „Rebellen“, scheint zu halten; aber noch ist Vorsicht geboten, ob es ein Strohfeuer war, oder doch das gesamte „letzte Aufgebot“ kommt.

    1. Für Erdogan gibt es keinen Unterschied zwischen gemäßigten und ungemäßigten Rebellen. Er versucht alle unter seine Kontrolle zu bringen und damit dann Druck auf die Astana Beteilgten auszuüben.

  13. ***
    Salaar Ali @Elly_Ammar
    8 Min.Vor 8 Minuten

    SAA units from Khannaser axis are 3 km away from linking up with their comrades near Umm Amyal and Maradij. Area in between now is almost under heavy weapon fire control of SAA
    ***

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