Syrische Armee nimmt im Süden der Provinz Idlib weitere Dörfer ein

Am heutigen Freitag hat die syrische Armee im Kampf gegen Al Kaida im Süden der Provinz Idlib einige Dörfer und Anhöhen an der nach Abu Dhuhur führenden Straße zwischen den Orten Shutayb und Sinjar sowie an der nördlichen Spitze der Front von Süden Richtung Abu Dhuhur eingenommen.

Auf einer Karte von Muraselon sehen die Fortschritte der Armee und die Lage im Süden der Provinz Idlib am heutigen Abend damit wie folgt aus:

Außerdem ist es inoffiziellen Meldungen zufolge nur wenige Kilometer östlich der südlichen Front der syrischen Armee Richtung Abu Dhuhur zu Kämpfen zwischen den Terrorgruppen Al Kaida und ISIS gekommen, in deren Verlauf ISIS-Terroristen das Dorf Huways Ibn Hadib von von Al Kaida geführten Terroristen erobert haben sollen.

Aus Harasta direkt nordöstlich des Damaszener Standtzentrums wurde heute gemeldet, dass die syrische Armee zwischenzeitlich nur noch etwa 100 Meter davon entfernt ist, eine neue Verbindung zu den durch eine Terroristenoffensive in Umzingelung geratenen Soldaten im Armeestützpunkt „Fahrzeugmanagement“ herzustellen.

Nachdem die Lücke gestern Abend noch 320 Meter groß gewesen sein soll, kann man heute also schon sagen, dass die Armee da den größten Teil schon geschafft hat.

Bezüglich des Iran berichtete heute die US-Nachrichtenagentur AP, dass die Terrorgruppe ISIS sich den Forderungen der Terrorgruppen MEK und KDPI und einflussreicher israelischer und US-amerikanischer Politiker wie Donald Trump, Benjamin Netanjahu, John McCain, Lindsey Graham und Hillary Clinton nach einer Unterstützung für die gewalttätigen Anti-System-Proteste der letzten Tage im Iran angeschlossen hat.

Während der iranische Außenminister Javad Zarif sich auf Twitter darüber lustig machte, dass die USA und Saudi Arabien wieder mal in einem Bett mit ISIS gelandet sind, berät der UNO-Sicherheitsrat zur Stunde auf Initiative der USA, wie der UNO-Sicherheitsrat die Forderung von ISIS und anderen Terrorgruppen nach einem Regime Change in Iran unterstützen kann. Dass dabei irgendetwas herauskommt, darf jedoch als ausgeschlossen gelten, da Russland bereits klar gemacht hat, dass Russland schon bloße Beratungen des UNO-Sicherheitsrates dazu als „schädliche und destruktive“ unzulässige Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Iran betrachtet.

Aus dem Iran selbst wurden am heutigen Freitag den dritten Tag in Folge zahlreiche Großdemonstrationen in Unterstützung des iranischen Staatssystems und gegen den Plot der USA, Saudi Arabiens und Israels zur Destabilisierung des Irans mittels Terror gemeldet.

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22 Gedanken zu “Syrische Armee nimmt im Süden der Provinz Idlib weitere Dörfer ein

  1. Die Meldungen über Syrien und den Iran hören sich gut an. Was ich nicht ganz verstehe, warum bekämpfen sich beide terrororganisationen? Sie müßten doch ein gemeinsames Ziel haben?

    1. Jürgen

      Ja, natürlich haben sie beide das gleiche Ziel: die Unterwerfung aller anderen Lebewesen unter die eigene, angeblich allein den Auftrag Gottes verkörpernde Gruppe. Und genau deswegen verlangen beide Terrorgruppen von der jeweils anderen bedingungslose Unterwerfung. Und weil beide Terrorgruppen Gewalt als legitimes Mittel zur Durchsetzung ihres Herrschaftsanspruches betrachten, kracht es natürlich laufend zwischen den Gruppen.

  2. Ich habe Freude an den Frauen in diesem Gottesstaat!
    Beobachtet mal die Frauen im Video! Das sind lange nicht wandelnde Kohlesäcke wie in Sauarabien. Weit eher gleichen sie Frauen im schwarz- katholischen Oberbayern!
    Der durch die Sekte Wahhabismus verseuchte Staat der Sunniten (Sauarabien) mit ihrem bestialisch mordenden kulturgüterzerrstörenden politischen Islam ist wirklich keine Alternative den Islam der Welt zu erklären!
    Die Doku wurde 2017 gemacht und noch alles ist sehr entspannt:
    Grösster Basar der Welt:

    Hingegen DER grösste Basar der Welt in Syrien ist abgebrannt :

    1. andreas

      Allerherzlichst, dieser Spin. Kissinger weiß mit Sicherheit, dass sein Ex-Boss Nixon häufiger mal Sätze wie „The Jewish cabal is out to get me.“ gesagt haben soll. Und so kam es dann ja auch. Die jüdische Zeitung Washington Post hat Nixon geschafft.

      In Trumps Weißem Haus ist es meiner Ansicht nach trotz des seltsamen Spins im Forward klar, dass da auf der einen Seite die Offiziere Mattis, Kelly und McMaster sowie Öl-Boss Tillerson stehen, und auf der anderen Seite Koushner, Miller, Cohn und so weiter und so fort. Mein Eindruck ist es dabei, dass der Machtkampf inzwischen im Großen und Ganzen entschieden ist und die Generäle sich durchgesetzt haben.

      Dass Kissinger diesen Machtkampf als „Krieg zwischen den Juden und den Nicht-Juden“ beschrieben hat, finde ich durchaus interessant.

    2. Böse gesagt: Kissinger lügt wie immer. Die paar Quoten-Goys, die im weissen Haus – sozusagen zur Belustigung des Hofs – zugelassen sind, könnten nicht mal eine Maus fangen.

      Die grossartige Schlammschlacht, die sich die Globalisten (Clinton, Obama, Soros, Google, etc.) und die Patrioten (Trump & Co.) liefern, ist eine rein interne Angelegenheit der jüdischen Mafia.

  3. Übrigens, was die 20-Uhr-Tagesschau am Freitag zum Iran als „Menschen, die gegen die Regierung demonstrieren“ verkaufte, war grotesk.

    Bei einem gut besuchten Fußballspiel schrieen zwei bis drei Menschen – angeblich, wenn die Tonspur nicht gleich ganz gefälscht war – sowas wie „Wir akzeptieren keine Niederlage.“ Der NCRI, ein Ableger der Terrorgruppe MEK, versuchte das bei Youtube in einem 20-Sekunden-Clip als Anti-Regierungsdemonstration zu präsentieren. Und der NCRI schaffte es damit prompt in die 20 Uhr Tagesschau, freilich ohne das die Tagesschau erwähnte, dass die Menschenmasse im Stadium keine Anti-Regierungsdemonstration war, sondern bloß ein Fußballspiel.

  4. Ich möchte über ein Interview mit Petra Wild informieren.

    Ich kann nicht einschätzen in wie weit das Hand und Fuß hat was die Frau sagt.

    Jedoch sagt sie bei 21:40 „die Politik der US Administration: Unterwerfung wird verlangt“ im Zusammenhang mit der Jerusalem Frage, was mich da doch beunruhigt, da Trump dem Zufolge keinerlei friedliche Lösung (also entgegen dem was er vor dem Wahlkampf sagte, dass er sich um die USA kümmert und sich beim Rest der Welt weniger einmischen würde) in Syrien, Libanon und Iran anzustreben scheint. Ein derartiger Krieg würde viele Millionen Opfer kosten.

    1. dirk

      Ich würde es andersherum formulieren: es ist seit jeher Politik der USA, von jedem Staat der Welt Unterwerfung zu verlangen, und, wenn sie die nicht bekommen, Regime Change einzuleiten.

      Was unter Trump neu ist, ist, dass Trump das für alle Welt gut sichtbar macht und damit zunehmend Gegenreaktionen in der ganzen Welt entstehen.

      1. „Was unter Trump neu ist, ist, dass Trump das für alle Welt gut sichtbar macht und damit zunehmend Gegenreaktionen in der ganzen Welt entstehen.“

        Genau das ist das Positive an Trump, er ist so schön plump.
        Für das neue Jahr wünsche ich all‘ den Verschwörungspraktikern, dass sie in die Grube fallen, die sie anderen gegraben haben. Die Zeit spielt gegen die Lügner!

        Vorsorglich deaktiviert die Tagesschau die Kommentarfunktion unter dem Bericht über den peinlichen Versuch der USA, den UN-Sicherheitsrat im Kampf gegen den Iran zu instrumentalisieren. Hervorragender Conter von Vasilly Nebenzia!

        Danke für die aufklärerische Arbeit hier!

      2. @parteibuch

        Ich glaube das Statement werde ich mir einrahmen lassen. Ich habe bisher nichts gelesen, was die Politik Trumps plakativer und dabei so treffend beschreibt.

        Herzliche Grüße

  5. Liebes PB, gibt es die obige Grafik als Datei? Wäre doch ein schönes Plakatmotiv.
    Hier ist ein Fehler im Text (falls so etwas überhaupt stört):
    „berät der UNO-Sicherheitsrat zur Stunde auf Initiative der USA beraten“

    Ansonsten bemerkenswert, dass sich auch Frankreich deutlich gegen die US Einmischung im Iran ausgesprochen hat!

    1. „…gibt es die obige Grafik als Datei? “
      Das Bild mit der rechten Maustaste anklicken und im Kontextmenü speichern unter auswählen.

      Ob sich das, hinsichtlich der Qualität, auf Plakat-Größe ziehen lässt ist dann eine andere Frage.

      Der Wachsame

  6. Danke für die Tipps…meinte aber die Originalgrafik. Die vorliegende Qualität ist tatsächlich nicht ausreichend für ein größeres Format.

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