Syrische Armee kommt im Süden der Idlib-Tasche voran

Inoffizielle Quellen meldeten am heutigen Sonntag, dass die syrische Armee im Kampf gegen die Terrorgruppe Al Kaida im Süden der Idlib-Tasche rund ein halbes Dutzend Dörfer eingenommen hat.

24 Resistance Axis hat eine Karte dazu:

Der staatlichen syrischen Nachrichtenagentur zufolge ist die Armee noch nicht ganz so weit, aber auch die dortige Meldung heute macht klar, dass die Armee in dem Gebiet von Süden Richtung Norden vorwärts kommt.

Ansonsten steht Jerusalem gegenwärtig im Zentrum der internationalen Aufmerksamkeit. Im Zuge Auseinandersetzung um die kürzliche Quds-Erklärung von US-Präsident Trump hat der türkische Präsident Erdogan heute „Israel“ einen Terrorstaat, der Kinder ermordet, genannt, und versprochen, alle Mittel einzusetzen, um das zionistische Gebilde zu bekämpfen. Mit Spannung wird deshalb die von Erdogan für Mittwoch in der Türkei einberufene Sitzung der Organisation für Islamische Zusammenarbeit erwartet. Das jordanische Parlament hat derweil infolge von Trump Quds-Erklärung einer Kommission grünes Licht gegeben, den jordanisch-israelischen Friedensvertrag von 1994 zu überprüfen.

In verschiedenen Städten der Welt gab es auch am heutigen Sonntag wieder Demonstrationen gegen die israelische Einvernahme von Al Quods, so etwa in Istanbul und Jakarta.

Bei einer von der Volksfront zur Befreiung Palästinas organisierten Kundgebung in Gaza richtete sich der Zorn der Demonstranten insbesondere auch gegen das offen mit Trump und „Israel“ kollaborierende saudische Regime. Der iranische Präsident Rouhani hat dem saudischen Regime unterdessen angeboten, die saudisch-iranischen Beziehungen wiederherzustellen, wenn die Saudis ihre Beziehungen mit Israel kappen und mit der Bombardierung des Jemen aufhören.

Zionistenführer Netanjahu hat derweil bei einem Besuch in Frankreich weiteres Öl ins Feuer gegossen, indem er die Palästinenser öffentlich dazu aufrief, Al Quds als Hauptstadt des zionistischen Gebildes anzuerkennen, was Palästinenser, Araber und Muslime natürlich nur als weitere Provokation empfinden können.

24 Gedanken zu “Syrische Armee kommt im Süden der Idlib-Tasche voran

  1. Liebermann war noch besser!
    „Avigdor Lieberman hat einen Boykott arabischer Geschäfte in Orten gefordert, in denen Bewohner gegen die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt von Israel durch US-Präsident Donald Trump demonstriert haben. Die Araber von Wadi Ara im Norden Israels seien „nicht Teil von uns“.
    und
    „Lieberman bekräftigte seine Position, das auch als „Dreieck“ bekannte Gebiet von Wadi Ara müsse künftig unter palästinensische Kontrolle gestellt werden. Im Gegenzug könne Israel sich Siedlungsblöcke im Westjordanland einverleiben.“

    https://www.welt.de/politik/ausland/article171444653/Israels-Verteidigungsminister-fordert-Boykott-arabischer-Geschaefte.html

    1. „Kauf nicht beim…“ Diese nazi-Methode wird nun von Juden selbst angewandt. Wie tief ist das zionistische Judentum gefallen, um die gleichen Methoden anzuwenden wie ihre damaligen Peiniger.
      Werden diese dann noch zu weiteren und härteren Mitteln greifen?
      An dieser Stelle muss es einen Bruch geben in „der uneingeschränkten Solidarität mit Israel“ durch unsere offizielle Politik.
      Einen offen rassistischen Staat darf Deutschland nicht unterstützen.

      1. „Judea declares war on germany, boykott german goods“ (30.01.1933, Daily Express). (Edit: snip)

      2. Kofferkind

        ich erspare es mir an dieser Stelle, auf die verschiedenen Fehler in deinem Zitat einzugehen. Auf falschen Zitaten basierend kann jedenfalls keine vernünftige Diskussion zur Geschichte entstehen.

        Stattdessen möchte ich dich hier auf einen im „Israelit“ erschienenen Artikel zur zionistischen Boykott-Intrige 1933 und der Rolle des einflussreichen zionistischen Rabbis Stephen Wise dabei hinweisen:

        https://derisraelit.wordpress.com/2010/04/14/welche-rolle-spielte-stephen-wise-im-jahre-1933/

    2. Was Liebermann sagt, kann vielleicht für seine Nachbarn wichtig werden. Für uns in Deutschland ist sein Geschwätz zweitrangig. Das sieht natürlich ein Schreiberling von der „Welt“ anders.
      Wer überflüssige Zeit hat, kann seine Empörung natürlich bei den Prostituierten der „Welt“ und deren U-Bote im Blog los werden.
      Wir hier in Deutschland haben genügend eigene bösartige Politschwätzer. Letztes Beispiel: Schulz und SPD-Führung (sie haben alle geklatscht) „Wie sind radikale Pro- Europäer“.
      Dass sollte Angst machen, denn er meint nicht das was die gutmütigen 90 % der Menschen glauben was er gemeint haben könnte.

    3. Schon etwas älter:

      Überall in Jerusalem kleben die Sticker, an Bushaltestellen, Straßenschildern, Hauseingängen: „Denk nicht mal an eine jüdische Frau!“ befiehlt die Aufschrift arabischen Männern. Andere Poster setzten sich dafür ein, keine Araber anzustellen, denn „Juden stellen nur Juden an.“
      http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-11/israel-nationalstaat-rechte

      Akko – „Juden, kauft nur bei Brüdern“, steht in hebräischen Schriftzeichen auf dem Betttuch, das zwischen zwei Verkehrsschilder gespannt ist. „Soll heißen: Juden, kauft nicht bei Arabern“, erklärt der jüdische Israeli Schimon Ben Schuschan. „Der Slogan ist super, wir haben ihn auch per SMS-Kette verschickt.“
      http://www.spiegel.de/politik/ausland/krawalle-in-israel-wie-aus-einer-friedlichen-stadt-eine-hochburg-des-hasses-wurde-a-584121.html

  2. Hei
    Mal eine Frage O.T.
    Wird es mal einen Bericht oder eine Aufklärung bezüglich der Olympiasperre wegen Dopings von Russland geben ? Ich fühle mich ziemlich unwissend in dieser Sache .
    Ansonsten danke fuer den tollen Blog ueber all die Jahre ans PB und auch an alle Kommentatoren die das ganze hier noch abrunden . Mvh Kristian .

    1. Kristian

      Man muss prinzipiell davon ausgehen, dass der Großteil der Weltspitze in den meisten Sportarten gedopt ist; es fliegen immer mal welche auf, dann wird bekannt, wie und womit nachgeholfen wird, und die waren dann nicht etwa meilenweit vor der Konkurrenz.

      Anscheinend gab es staatlich organisiertes Doping; es gibt ja auch staatliche Sportförderung, insofern nur konsequent und logisch.

      In der alten BRD sind solche staatlichen Dopingsysteme über Unikliniken auch gut belegbar, in der DDR ist es auch öffentlich bekannt (und war auch ausgefeilter).

      In „marktwirtschaftlich“ organisierten Staaten ist Doping heute idR über private Netzwerke organisiert, es gibt einen regelrechten Wettstreit zwischen den bekannten oder auch unbekannteren Dopingärzten statt.

      Der Fall Lance Armstrong ist exemplarisch.
      Der nahm nicht nur alles, was auf dem Markt war, und hielt sein ganzes Team an, das auch zu tun.
      Der gab auch „saubere“ Proben ab, die so sauber waren, dass sie nur von Babys stammen konnten, also offenbar wurden Proben ausgetauscht.
      Es wurde aktiv gewarnt vor anstehenden Tests (die ja jederzeit unangekündigt stattfinden dürfen).
      Es gab direkte Verbindungen zum Verband, falls doch mal etwas schief ging, um Untersuchungen abzubiegen.
      Er hat persönlich Sportler gemobbt, die das Schweigegesetz über Doping im Radsport gebrochen hatten.

      Und nach außen ganz ganz laut von sauberem Sport reden.

      Nach der Ära gingen die Spitzenleistungen im Radsport etwas zurück; aber nicht sehr lange, dann fuhren sie wieder genau so schnell die Berge hoch.

      Das interessante am Fall Russland jetzt: offenbar wollte das IOC unbedingt einen Deal, mit dem die Russen leben können und ihre Sportler nicht von der Teilnahme an den Spielen abhalten.

      Da wurde hart verhandelt, welche Bedingungen gelten.

      So heißen die jetzt nicht „olympischer Athlet“, sondern „olympischer Athlet aus Russland“, also treten zwar ohne Fahne, aber doch klar für ihr Land an.

      Und die Sperre ist so gestaltet, dass sie vor dem Ende der Spiele zurückgenommen werden kann, also Einmarsch Russlands bei der Schlusszeremonie mit Fahnen und Anzügen und Hymne.

  3. Kristian

    Ich habe dazu vor ein paar Tagen schon mal was gesagt:

    „Sport ist auch ein Instrument der Geopolitik. Sieger werden im Sport von Funktionären und Geld gemacht.“

    Im Moment habe ich dem nicht viel hinzufügen. Vielleicht das hier noch: wie so viele andere Dinge basiert auch Spitzensport zu wesentlichen Teilen auf Lug und Betrug.

  4. Immer mehr Berichte von syrischen Truppenteilen, die aus dem Osten abziehen, Richtung Hama/Idlib/Südaleppo.

    Sollte dann bald weitere Fortschritte zu vermelden geben.

    Dabei geht die Wüstensäuberung offenbar voran, mal eben knapp 2000 km^2 als von ISIS befreit gemeldet.

    ———————-

    Putin in Syrien, und verkündet den Abzug der russischen Truppen.
    Noch als Eilmeldung, mal sehen, was er genau gesagt hat, welcher Umfang, in welchem Zeitraum.

    1. Unter anderem ließ er (Putin) das verlauten:

      The president added that if terrorists gain upper hand in the country, Russia will carry out strikes that “they’ve never seen.”

      VG, ped43z

    2. Russland zieht erhebliche Teile seiner Truppen ab.
      Da frag ich mich was mit dem großen Brocken Idlib wird in dem es offensichtlich zehntausende bestens bewaffnete Terroristen gibt.
      Auch die Terroristengegend um Dara und an der Grenze zu Israel und Jordanien ist gefährlich.
      Schafft die syrische Armee dass allein b.z.w. mit weniger Unterstützung durch Russland?
      Wenn ich sehe wie die sich da bei Beit Jinn quälen habe ich da so meine Zweifel.
      Nicht mal in East Ghouta das seit Jahren total isoliert ist (wovon leben die? Woher bekommen sie Munition, Ersatzteile u.s.w.?) gibt es Fortschritte.
      Russland zieht erhebliche Teile ab.
      Was tun die USA?
      Ziehen die auch ab?

      Zum Schluß noch zu den Palästinensern.
      Das wird nie was solange die so vollkommen sinnlos und unorganisiert mit Steinen um sich schmeißen – darüber lachen die Marsmenschen in ihren martialischen Uniformen nur und unsere Medien nutzen es aus.
      Auch wird das nichts bevor nicht die Araber ihre Verräterregierungen abgelöst haben.
      Das gilt auch für die Palästinenser selbst deren „Präsident“ Abbas seit 2010 ungewählt im Amt ist was die Superdemokraten des Westens offensichtlich nicht stört da er offensichtlich ihr Mann ist.
      Fazit.
      Bevor die Palästinenser nicht die Führung der Fatah entmachtet haben der es offensichtlich auf ihren Posten gut geht und bevor die Araber nicht ihre typisch arabischen Verräterregierungen (das Übel der Araber ist ihre Bewunderung für Menschen die andere täuschen und über den Tisch ziehen können: Dauerverrat in den Clanländern) weggefegt haben.
      Alles andere sind hohle Worte und sinnlose Aufstände mit denen man die perfekt organisierten Israelis nicht beindrucken kann da die das im Gegenteil weiter für sich nutzen und sich jedes mal eine weiter Scheibe von der Salami Palästina abschneiden.
      Meine Sympathien für die Araber/Palästinenser haben seit Libyen und Syrien erheblich gelitten.

      1. Hanno

        Gelbe Karte.

        Du versuchst hier pausenlos, Stimmung gegen Russland, Syrien, Iran und Palästinenser zu machen und redest wie ein Zionist (das Übel der Araber…).

        Geh bitte woanders hin,wenn du mal wieder schlechte Laune hast und schlechte Stimmung und Zwietracht verbreiten willst.

      2. Teilweise Zustimmung.
        Aber vorsicht vor dem ziotransatlantischen AgitProp al´ a die Palästinenser sind selbst an ihrer Misere schuld.
        Denn ohne den sog. Staat Israel, der an sich keiner ist, da er selbst weder selbst definierte noch int. anerkannte Hauptstadt noch Grenzen hat.
        Natürlich nicht, sonst würde man sich selbst beim Landraub ausbremsen.
        Und ohne den Zionismus wären die Palästinenser nie in diese Lage gekommen, seit der Nakba bis heute.
        Was Idlib angeht, es hängt viel von der Türkei ab, denn ohne Türkei kommt fast keine Versorgung und kein Nachschub in die Idlibtasche.
        Ausserdem sind dort dutzende verschiedene Terrorgruppen auf engem Raum und umso enger man den Kessel ziehen und auskochen wird, umso mehr Infights wird es dann auch geben.
        Von DeirezZor bis AlBukamal sollen mind. 15.000 SAA und Verbündete Truppen vor Ort sein.
        Die haben zwar noch einiges aufzuräumen in der westlichen Daesh Tasche und vor allem auch noch östlich vom Euphrat.
        Spätestens wenn das erledigt ist, sind diese Truppen aber mehrheitlich Frei für die Idlibtasche.
        Laut russischen Militärquellen werden um Damaskus herum alle 3-4 Monate eine neue SAA Brigade neu ausgebildet und neu aufgestellt und der Zulauf an Waffen und Munition aus Russland und Iran hällt unvermindert an.
        Somit wird die SAA bald selbst in der Lage sein die verbleibenden Terrornester anzugehen, selbst ohne die Russen.
        Wobei diese sicher nicht ganz abziehen werden und weiterhin mit der Luftwaffe und Raketenkräften die SAA unterstützen werden.

      3. Mein Lieber Freund Parteibuch.
        Ich bin einer der wenigen echten Linken aus der alten 68ziger Generation (kein Con Bendit, kein Fischer u.s.w.) der nicht jeden Mist den die damaligen Größen verzapft haben mitgemacht hat oder gut findet.
        Mein Verhältnis zu den USA ist seit immer ähnlich dem zu Hollywood (ein paar Gute Filme und viel Mist).
        Mein Patriotismus beschränkt sich auf meine Heimatstadt und meinen Verein von dem ich einen Fanschal habe.
        Ja es ist sogar so das ich mal ein Multi Kulti Freund war und das auch noch bin sofern sich die Gäste/Migranten an die Regeln halten.
        Für Flüchtlinge die z.b. ihre Familien den Terroristen überlassen haben habe ich kein Verständnis.
        Mein Verhältnis zu Israel beschränkt sich auf die UN Resolutionen von den Israel nichts hält und sie ignoriert.
        Die sollen endlich einen Staat Palästina anerkennen und sich selbst auf die großzügigen Grenzen von 67 zurückziehen und sich an die UN Resolutionen und Beschlüsse halten und gut ist es.
        Für die Araber und die Palästinenser war ich immer.
        Fakt aber ist das diese Sympathien seit Libyen und Syrien gelitten haben.
        u.s.w.
        Zu Russland und Putin nur soviel:
        Ich wollte wir hätten in D einen Kopf dieses Formats.
        Mich als Zionist zu bezeichnen kommt einer Beleidigung gleich und ich erwarte da eine Entschuldigung (Jeder hat mal einen schlechten Tag und kann naheliegende Kritik schlecht verdauen.).
        Ebenfalls ist als Beleidigung zu sehen Jemanden der seit Jahren sagt das Deutschlands Zukunft in Richtung Osten und nicht in den USA liegt als Russlandhasser u.s.w. zu bezeichnen.
        Das gilt auch bei aller Kritik die es am Iran gibt für den Iran der ebenfalls klug und mit Charakter den Höllenhunden Paroli bietet.
        Seit Jahren fiebere ich mit den Syrer mit und nichts würde mich mehr freuen als wenn es Syrien gelingt die Terroristen und deren Förderer zu besiegen.
        Seit Jahren verschlinge ich die Nachrichten (nicht zuletzt von dieser Seite) und leide mit den Syrer, Irakern, Jemen.
        Das galt und gilt auch für Libyen wo das leider nicht gelang.
        Lange Rede kurzer Sinn.
        Ich bin zutiefst über diese Unterstellung erschüttert wie du mein liebes Parteibuch nun gewiss verstanden hast.
        Dazu kommt das man mich im Forum der Welt nicht zuletzt von den israelischen Staatschreibern (in der Haaret zu stand zu lesen das Israel Schreiber ausbildet die in den Foren der Welt tätig sind) aus Herzlia schon ganz anders betitelt haben obwohl ich für einen Staat Israel in den Grenzen von 67 bin.
        Allerdings mag diese bekannte Gemeinschaft die sich bei entsprechenden Themen dauernd gegenseitig beklickt Niemanden der auch für Palästina ist.
        In dem Sinne lass mich nicht zu der Einsicht kommen das die Moderatoren der Welt kulanter (ob es mir gefällt oder nicht – die sind von den großen Blättern die Moderatoren die am wenigsten zensieren: ich liege garantiert nicht auf Welt und US Linie. Beim Spiegel habe ich nach vielen Jahren „gekündigt“ weil die Zensur unerträglich geworden war) sind als diese Seite die ich seit Jahren lese und die ich bisher für die beste Seite dieser Art hielt.

        Bei ASR (Freeman) schreibe ich nicht mehr seitdem er mich betreffs meiner Kritik an Trump auf seine bekannt derbe und aggressive Art beleidigt hat.
        Inzwischen hat er begriffen wer Trump wirklich ist und das ich nicht falsch lag.
        Eine ähnliche Falscheinschätzung gab es bei Freeman betreffs Libyen als er ebenfalls auf dem falschen Dampfer war und nicht erkannt hatte um was es geht.
        Allerdings schreibe ich dort nicht mehr und ich lege auch keinen Wert auf Entschuldigung von Freeman weil der viel zu einseitig ist und jeden der nicht auf seiner gerade geltenden Linie liegt anmacht.
        Mitlesen tut dich da aber noch da er gelegentlich interessante Sachen ausgräbt.
        Auf eine Entschuldigung betreffs der Unterstellung ein Zionist zu sein lege ich aber Wert weil ich diese Seite nicht missen möchte.
        Sollte es dem Parteibuch doch an der Größe fehlen die ich bisher vermute dann ist das auch kein Beinbruch aber doch bedauerlich.
        In dem Sinne tut es mir leid das ich kein Konservativer oder gar ein Rechter bin oder im A.. der USA wohne sondern nur ein alter „Linker“ (der Letzte seiner Art?) der diese aktuelle Generation Linker für ein bisschen reichlich dämlich hält weil ich glaube das die das Geschäft der Konservativen betreiben und es immer noch nicht begriffen haben.
        In dem Sinne
        Die Welt dreht sich mit und ohne mich weiter und ich drücke so oder so die Daumen für Syrien und Alle die den Höllenhunden Widerstand leisten.

        Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch dem Parteibuch und seinen Lesern – falls man sich nicht mehr sieht/hört.

      4. Hanno

        Mir ist das im Grunde egal, wer du bist. Was mich viel mehr interessiert, ist wie du dich hier äußerst. Und das war hier heute unter anderem so:

        „… das Übel der Araber ist ihre Bewunderung für Menschen die andere täuschen und über den Tisch ziehen können …“

        Das ist die Verbreitung von rassistischen Stereotypen, genau wie viele Zionisten das pausenlos machen. Dabei geht es mir gar nicht so darum, gegen wen du hier rassistische Stereotype verbreitest. Ersetze das Wort „Araber“ in deinem Satz durch Weiße, Schwarze, Juden oder Muslime, und er bleibt genauso rassistisch wie er ist.

        Anstatt dich dafür zu entschuldigen oder wenigstens darauf einzugehen, hast du nun damit geantwortet, dass du ach was für ein toller alter echter Linker bist, und wie erschüttert du über meine Kritik an deinen Worten hier bist.

        In Anbetracht dessen, dass du hier schon seit Jahren durch Russland-Bashing in nahezu jedem zweiten Kommentar auffällst, und ich dir das auch schon mal gesagt habe, bitte ich dich hier und jetzt nun, im Parteibuch zukünftig nicht mehr zu kommentieren.

        Anders ausgedrückt: rote Karte. Plonk.

  5. Wenn man southfront.org glauben mag (die sind mit ihren Infos recht zuverlässig), dann hat ISIS südlich des Omar-Feldes Stellungen der SDF angegriffen, was Verluste an Menschen und Material zur Folge hatte.
    Das kann natürlich auch damit zusammenhängen, dass ISIS im Osten auf immer kleinere Gebiete zusammen gedrängt wird. Da es aber südlich des Omar-Ölfeldes geschah, beschleicht mich ein anderer Gedanke. Denn wiederum südlich davon sind die kurdischen Einheiten, samt Stammesgruppen aus der Region, welche auch YPG drauf stehen haben. Formal also mit dem SDF-Banner kämpfen.
    Das sind aber die „Abtrünnigen“, die in Koordination mit der russischen Luftwaffe das Gebiet südlich von Omar komplett befreit haben. Damit sind mehrere tausend Quadratkilometer syrischen Staatsgebietes praktisch der Kontrolle von Inherent Resolve entglitten!
    Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass bestimmte Strippenzieher ISIS von der Leine lassen, um die „Abtrünnigen“ auf „ihren Fehler“ hinzuweisen. Im Sinne einer Kompottsperre für die, welche vergessen, wer sie nährt. Das Abnabeln der Kurden vom Meister (eben Inherent Resolve) wird passieren (aus meiner Sicht). Aber leider wird auch das nicht unblutig ablaufen, die Globalisten sind geübt im Nachtreten.
    Die Wochen zuvor waren die Verluste der SDF gegen Daesh ja praktisch Null.

    Herzliche Grüße, ped43z

    PS: Nicht zu vergessen einen herzlichen Dank für die Wertschätzung von EPB und Foristen an anderer Stelle!

    1. vor einigen Tagen wurde hier über ein Abkommen zwischen der SDF und dem IS berichtet,
      wonach die ehemaligen IS Kämpfer sich im SDF Gebiet frei bewegen konnten und sogar medizinische Versorgung erhalten sollten. Es sollten auch keine Kämpfe mehr stattfinden zwischen IS und SDF.

      Es sieht ja dann doch so aus, dass die YPG Einheiten dieses Abkommen nicht unterstützen,
      und andere Fraktionen bei den SDF dieses Abkommen gemacht haben.
      Ich kann mir vorstellen, dass die auch daran interessiert sind, trainierte IS Kämpfer und auch erfahrenene ehemalige irakische Offiziere für den SDF zu gewinnen
      um die Dominanz der YPG Einheiten was entgegenzusetzen.

  6. Zum einem zeugt die Äußerung Trumps davon, daß fremde Mächte immer noch in der Lage sind den Nahen Osten „aufzumischen“, andererseits stellt sich die Frage nach dem „Warum“ dieser Jerusalemeinlassung.

    Nun gibt es seit Jahren schon eine Annäherung zwischen Israel und den Saudis. Und genau dies mißfällt den Amerikanern, will man doch seine Satelliten „vereint im Streit“ weiter beeinflussen. Die Amerikaner wären außen vor, wenn man im Nahen Osten Absprachen und Verträge ohne ihnen aushandeln würde.

    Die „Jerusalemfrage“ ist also ein geeigneter „Spaltkeil“ um die Region in Bewegung zu halten und der Versuch die Vorherrschaft der Amerikaner (teilweise) zu sichern.

    1. JL

      Da gibt es keine „Annäherung“ – das war schon immer so. Saudi Arabien und Israel sind schon seit ihrer Gründung enge Partner.

      Das einzige, was da neu ist, ist, dass diese enge saudisch-israelische Partnerschaft nun öffentlich geworden ist.

      1. Korrekt.
        Auch schon zu Zeiten des 1. Golfkrieges arbeiteten Riad und Tel Aviv, unter Leitung der CIA, eng und vertrauensvoll zusammen, um dem zusammenbrechenden irakischen Militär die nie zu akzeptierende drohene Niederlage gegen das postrevolutionäre Iran zu ersparen.

        Später dann agitierten Riad und Tel Aviv in einem gemeinsamen Auftritt – dann bereits zusammen mit Kairo – schon wieder gegen den Iran und versuchten die USA zu einem „Verteidigungsschlag“ zu bewegen.
        Der „Arabische Frühling“ im Allgemeinen und die syrische Ausgabe im Besonderen demaskierten nun die Protagonisten der Strippenzieher offiziell und öffentlich. Sonst hat sich im Zusammenwirken der Kräfte nichts geändert.

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