Donald Trump kommt Verlangen der US-Volksvertreter zu Jerusalem nach

Der sympathische und allseits beliebte US-Präsident Donald Trump ist heute einem vor 22 Jahren von den Repräsentanten des US-amerikanischen Volkes mit großer überparteilicher Mehrheit beschlossenen, und vor sechs Monaten noch einmal vom US-Senat 90 zu 0 bestätigten, Gesetz nachgekommen, indem er Jerusalem zur Hauptstadt von Israel erklärt und dem Außenministerium eine Anweisung zur alsbaldigen Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem erteilt hat.

Trumps Entscheidung, anders als seine Vorgänger es stets gemacht hatten, nicht mehr von seinem im Gesetz verankerten Recht zur stets sechs Monate dauernden Aussetzung Gebrauch zu machen, und damit den Frieden in Westasien voranzutrieben, hat einen wahren Begeisterungssturm ausgelöst. Steve Scalise, der Geschäftsführer der republikanischen Mehrheitsfraktion im US-Repräsentantenhaus, jubelte beispielsweise nach der Erklärung von Trump umgehend, dass Trump damit US-Verbündete gestärkt und das Gesetz, das nun schon seit über 20 Jahren sage, dass Jerusalem die Hauptstadt von Israel ist, durchgesetzt habe. Die „Union for Reform Judaism“ in den USA hatte schon vor Trumps heutiger Erklärung bekräftigt, dass sie Jerusalem wie Trump und der US-Kongress „als ewige Hauptstadt des jüdischen Volkes“ betrachte und lediglich den Zeitpunkt von Trumps feierlicher Erklärung – in den USA war es da kaum Mittag, also keineswegs die beste Sendezeit – als „aufgrund des da noch nicht vorliegenden umfassenden Planes für einen Friedensprozess“ unglücklich gewählt bemängelt.

Auch international sorgte Trumps Erklärung für wahre Begeisterung. So lobte beispielsweise der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu Trumps Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt Israels als „historische Entscheidung“ und der israelische Präsident Reuven Rivlin freute sich, dass es kein passenderes oder schöneres Geschenk zur baldigen siebzigjährigen Unabhängigkeit Israels gebe.

Einige Querulanten verurteilten Trumps Entscheidung jedoch. So verurteilte das iranische Außenministerium Trumps Entscheidung zur Anerkennung von Beit ul-Moqaddas als Hauptstadt Israels und zur Verlegung der US-Botschaft dorthin und beschrieb das als eine schamlose Verletzung internationaler Resolutionen. Auch ein paar wenige andere, regelmäßig dem Iran nahestehende, notorische Quertreiber wie UNO-Generalsekretär António Guterres und Papst Franziskus äußerten scharfe Kritik am Vorgehen der USA.

In der türkischen Stadt Istanbul nutzten einige Menschen den Anlass der Entscheidung des beliebten US-Präsidenten Trump über die Jerusalem-Frage, um auf die Straße dort andächtig Musik und Reden zu hören.

Insgesamt zeichnet sich also ab, dass es US-Präsident Trump – trotz einiger notorischer Querulanten – mit seiner heutigen Entscheidung zu Jerusalem vermutlich gelungen ist, die große Beliebtheit der USA und seiner selbst sowie die von Israel weiter zu steigern. Sollte es – natürlich völlig unerwartet – anders kommen, könnte sich Trumps großes Geschenk für Israel allerdings als Danaergeschenk erweisen. Aber immerhin könnte Trump dann noch von sich behaupten, ein Wahlversprechen eingelöst zu haben und dem Verlangen der von der US-Bevölkerung gewählten – und von AIPAC finanzierten – Volksvertreter der USA gefolgt zu sein.

Nachtrag Donnerstag, 02:40h: Das radikalzionistische Hasbarablättchen WaPo zeigt angesichts Trumps heutiger Entscheidung Angst:

… Mr. Trump cast himself as setting aside failed conventional wisdom — he pointed out there has been no peace deal — and of offering a fresh approach. That’s a stance that may play well with his domestic political base and with many Israelis. But Mr. Trump is implicitly betting that previous presidents were wrong to worry about blowback in the Middle East and beyond. That’s a big risk to take for the scoring of political points. …

Es sieht ein bisschen so aus, dass die zionistische Mafia schon ahnt, dass sie dieses Mal nicht gewinnen wird.

53 Gedanken zu “Donald Trump kommt Verlangen der US-Volksvertreter zu Jerusalem nach

  1. Ich habe so das Gefühl, dass da bald noch etwas kommen wird.

    Trump ist nicht blöd und wenn er jetzt Netanjahu und Co. ihre Hauptstadt „gibt“, kann ich mir gut vorstellen, dass an anderen Stellen jetzt ohne Rücksicht auf die Interessen der genannten Herrschaften gehandelt wird – nur können die ja nun eher schlecht als recht die ewige Sündenbock-Leier anstimmen, nachdem Onkel Donald ein großes, knallbuntes Geschenk mit Goldschleifchen überreicht hat.

    Parteibuch:

    Ist da irgendetwas zu erwarten?` Die Hinweise von Trump auf die palästinensischen Rechte (von Bibi natürlich gekonnt ignoriert) kamen mir doch etwas stark betont vor…

    1. Pragmatisch

      Ja, da ist was zu erwarten: ein gewaltiger Rückstoßeffekt.

      Der Umfang mag noch in den Sternen liegen, aber meine Vorahnung sagt mir, dass die Al Udeid Air Base der US-Luftwaffe auch nach dem Rückstoß noch eine ganze Weile bestehen bleiben wird, während ich das für alle anderen US-Basen in der islamischen Welt für eher fraglich halte. Das ist nun deutlich mehr auf dem Tisch als „bloß“ ein Austritt der Türkei aus der NATO.

      In den USA könnten Diskussionen aufkommen, warum der US-Kongress so ein idiotisches Gesetz gemacht hat, und als Ergebnis der Diskussion könnten viele Finger auf AIPAC und die zionistsiche Mafia zeigen. Und: diese Diskussionen könnten auch nach Europa und nach Deutschland herüberschwappen. Das erklärt auch einen Teil der Panik der hiesigen Hasabara-Medien ob der heutigen Entscheidung von Trump.

  2. Der süffisante Unterton des Parteibuches ist schwer zu überhören.

    Das Spiel riecht nach einer klassischen Falle nach US-Muster, in diesem Fall gegen die Zionisten durch die Taktik des scheinbaren Nachgebens.

    Trump läßt die Israelis unter Netanjahu reinlaufen, nachdem Trump von Netanjahu bedroht wurde (wie Putin auch)?

    Hier geht es zeitnah und Schlag auf Schlag.

  3. In der Rede sind ein paar Sätze, die echt weh tun. Das hat Dich, liebes Parteibuch, wohl zu Deiner Satire getrieben? Es sind aber auch wirklich richtig gute Sätze drin. Rein praktisch halte ich den Satz

    „Vizepräsident Pence wird in den kommenden Tagen in die Region reisen, um unsere Verpflichtung zu bekräftigen, mit Partnern im gesamten Nahen Osten zusammenzuarbeiten, um den Radikalismus zu besiegen, der die Hoffnungen und Träume künftiger Generationen bedroht.“

    für den Wichtigsten – vor allem im Hinblick auf seine Offenheit, auf wen er sich bezieht. Gut auch, dass da schnell gehandelt wird. Im Hinblick auf das „Jubiläum“ im Mai 2018 finde ich die Eile mehr als geboten. Nebenbei: Das ZDF, das die Rede in Auszügen präsentiert, zitiert den genannten Satz eigenartigerweise nicht.

    Leider fiel nicht der Begriff Ein-Staat-Lösung, obwohl er an anderer Stelle doch schon fiel. Woran mag das liegen? Ist die vom Tisch?

    1. „Begriff Ein-Staat-Lösung“

      Das reichte für heute.
      Und so gibt es noch Steigerungsmöglichkeiten.

    2. Meier

      Wenn ich das richtig einschätze, versucht Trump mit diesem Danaergeschenk gerade, maximalen Druck auf Israel aufzubauen. Die Erwähnung einer Einstaatenlösung wäre dabei nicht hilfreich, denn die internationationale Beschlusslage ist eine Zweistaatenlösung, die Netanjahu aus innenpolitischen und machttaktischen Gründen nicht erfüllen kann. Israel vermeidet es um jeden Preis, das zuzugeben, und kann damit in die Enge getrieben werden.

      Erst dann, wenn Israel zugibt, seinen Verpflichtungen zu der international verbindlichen Zwei-Staaten-Lösung nicht nachkommen zu können, sollte Israel der Rettungsanker Einstaatenlösung präsentiert werden, weil Israel dem, ohne erkennbar schwach zu sein, nie in akzeptabler Form zustimmen wird.

      1. Bei der Einstaatenlösung sehe ich das Problem, dass der Staat „Israel“ heissen müsste. Das können die Palästinenser niemals akzeptieren und umgekehrt würde Israel sicher einer Namensänderung nicht zustimmen.

  4. „Jerusalem zur Hauptstadt von Israel erklärt“

    Im ebenfalls muslimischen Iran, dem Land was –> wirklich <– wiederstand leistet, ist es bisher ruhig geblieben. Mal sehen wie es in den gekauften Vasallenstaaten abgeht. Ich denke die Einpeitscher und die gekaufen Medien werden gute Rekrutierungarbeit leisten. Danach müssen nur noch die Prediger ihre Arbeit verrichten …… und schon haben wir wieder eine gesteuerte Masse die auf der suche nach Jungfrauen ist … Die Verluste in Syrien müssen gewaltig gewesen sein.

    Die wollen doch nur die unzufriedenen Muslime zu einer neuen "Armee" bündeln. Die alte ist ja am Euphrat total untergegangen, Die Verluste müssen gewaltig gewesen sein.

    Ich denke der Führer der jetztz als erster schreit, hat in den letzten Jahren die grössten Verluste an Söldnern verzeichnen dürfen. Naja dafür dürfen die Russen jetzt nicht zur Olympia und die Syrer bekommen keine Medizin und keine Kindernahrung ( danke an das EU Boykott )

    PS
    Wozu brauchen die eine neue Armee ? Wohin geht der nächste lüdische Kreuzzug, mit den Jerusalem programmierten sunitischen Rekruten ?

    1. stephan

      Ich sehe da keinen „nächsten lüdische Kreuzzug, mit den Jerusalem programmierten sunitischen Rekruten“ – sondern einen kommenden dramatischen Verlust Israels, solche Jihadis zukünftig für seine Zwecke rekrutieren zu können.

      PS: Bitte versuche, hier möglichst nur ein Pseudonym zu nutzen. An Leser: Hinter den Pseudonymen sg, ste und stephan scheint derselbe Mensch zu stecken. Das zeigt stephan Mods anhand der identischen E-Mail auch offen an, weshalb ich davon ausgehe, dass das nicht zur Irreführung gedacht ist.

      1. „Das zeigt stephan Mods anhand der identischen E-Mail auch offen an, weshalb ich davon ausgehe, dass das nicht zur Irreführung gedacht ist.“

        Sicher nicht ! Ich empfinde das als meine Freiheit – sry ( du hast grube vergessen )
        Denke meine Grundhaltung dürfte man immer rauslesen können.

        von
        „nächsten j(l)üdische Kreuzzug, mit den Jerusalem programmierten sun(n)itischen Jerusalem“

        zu
        „dramatischen Verlust Israels“

        ohne Zweifel richtig
        Aber dazwischen wird es wieder 100% Zerstörung + Flüchtlinge geben. Im Wiederstandsnest Iran ist es ruhig in den Vasallenstaaten trommeln sie wieder

      2. stephan

        Ich wollte dir mit dem Hinweis bloß sagen, dass ich dich nett bitte, dich für ein Pseudonym zu entscheiden.

      3. „Ich wollte dir mit dem Hinweis bloß sagen, dass ich dich nett bitte, dich für ein Pseudonym zu entscheiden.“

        Ich muss glaube wieder eine Geschichte aus meinem Leben erzählen . Als Begründung, auch wenn sie erstmal extrem abschweift. Es geht um das Ende

        Im Jahr 2008, damals war mein Leben komplett normal.
        Keine Kritik an diesem korrupten, total manipulierten, spionage System.

        Also 2008 bzw 2007 habe ich mir erlaubt eine Wohnung in einem Haus zu kaufen wo einer vom VS auch eine Wohnung drin hatte. Mein Gedanke bei dem Kauf war die Wohnug auf einen guten bewohnbaren Zustand (Wertsteigerung) zu bringen und danach zu verkaufen. Also 100% kapitalistisches Gedankengut. 100% Staatstreu zu dieser Zeit. Aber da habe ich die Rechnung ohne diesen anderen mit technischen Hilfssystemen bewanderten Wohnungsinhaber vom VS gemacht. Der hat mich als normalen Wohnungsinhaber zu 100% abhören lassen. 2008 – 2012 . Ohne irgend einen Grund. Wie schon gesagt damals hat mich die Politik nicht interessiert. Ich kann diese Abhöraktion nich beweisen aber es war offensichtlich und er hat mir das auch offen gezeigt. Wir reden hier über zB Miteigentümerentscheidungen usw.

        Es ging so weit das er mir sogar die Polizei ( Zoll ) ins Haus ( Hausdurchsuchung ) geschickt hat, das war 2011, wegen einem Probe-Warenlieferung aus China. Wo es zuerst eine Anklage ( Staatsanwalt) gab und sofort darauf das Angebot die Klage fallen zu lassen, wenn ich meine Entschädigungsklage zurückziehe …. sprich einen Deal. Wir reden hier über eine angebliche Demokratie wo angeblich ein Rechtstaat regiert.

        Alles hat mit dem Staat bzw Politik nix zu tun. NIX.

        Es ging um Bereicherung eines system loyalen Beamten. Genau das gleiche wie man aus dem III Reich über jüdische Enteignungen liest genau das lief bei mir über 4 Jahre.

        Egal ich habe am Ende die Wohnung an diesen Typen verkauft. Nicht zu meinen Nachteil, aber sicher war das nicht mein Wunschpreis und nach 4 schwierigen Jahren.

        Schon 2008 wurde ich als ___normaler___ Bürger ohne Grund total überwacht, weil jemand was von mir haben wollte, was ich ihm erstmal nicht geben wollte

        Ich bin nicht umsonst hier mit tor unterwegs.
        Tor ist ein NSA Produkt – es hilft eigentlich nicht wirklich,
        aber zumindest mein Provider sollte damit Probleme haben

        das ist übrigens auch –> nicht meine email <–
        Entschuldige

        dieser Post ist nicht da um hier auf der Seite zu erscheinen.
        Es ist nur eine Erklärung
        warum ich bin wie ich bin

        und
        warum ich probiere ein wenig meine Anonymität hier zu waren
        hoffe das ist mir diesmal gelungen

      4. stephan

        Viele der Menschen, die mit der Macht einmal oder mehrmal unangenehm in Berühung gekommen sind, bevorzugen es, sich anonym zu äußern. Das halten wir ja auch so. Edward Snowden hat völlig recht damit, dass man sich vor der Macht schützen sollte, so gut man kann. Und du hast es auch.

        Wir schätzen hier im Parteibuch auch deine Beiträge.

        Das einzige, worum wir dich bitten möchten, ist, dir zur Diskussion hier, wenn möglich, ein Pseudonym auszuwählen und es beizubehalten. Wenn da aus deiner Sicht was an sicherheitstechnischen Aspekten gegensteht, dann mache es anders.

        Bloß wenn du dich hier uns gegenüber über eine Emailadresse ohnehin identifizierst, dann – und da wär ich mir sehr sicher, NSA. CIA, BND und Co lesen hier extern wie intern genauso mit wie überall anderswo – verwirre bitte nicht unsere echten, nicht zu NSA, CIA, BND und Co gehörenden Leser mit unterschiedlichen Pseudonymen.

        Das ist alles, worum ich bitte.

        Womit ich natürlich nicht die erfreulichen und begrüßenswerten Leser der Dienste meine, die wirklich diskutieren, überzeugen und gegebenfalls was lernen wollen, sondern ausschließlich die Mitarbeiter der Dienste, die hier nur Trollerei betreiben wollen.

  5. Trump
    „After more than two decades of waivers, we are no closer to a lasting peace agreement between Israel and the Palestinians.

    It would be folly to assume that repeating the exact same formula would now produce a different or better result.“

    Da hat er (oder der Redenschreiber) sich doch tatsächlich bei Einstein bedient, es ist dumm, das gleiche zu tun,und ein anderes Ergebnis zu erwarten.

    Das bringt es ja auf den Punkt; Sackgasse, „weiter so“ kann nichts bringen.

    Die Andeutung, „wir unterstütze ein Zweistaatenlösung, wenn beide Seiten das wollen“, lässt auch viel Raum für Interpretation.
    Ebenso die Aufrufe
    „Es ist Zeit für die vielen, die Frieden wollen, die Extremisten aus ihren Reihen zu vertreiben. Es ist Zeit für alle zivilisierten Nationen und Menschen, auf Meinungsverschiedenheiten nicht mit Gewalt zu reagieren, sondern mit vernünftigen Debatten.“

    Auch in Israel wird vielen klar sein, dass Netanyahu eine eher extreme Position vertritt, und die Debatte zum „Friedensprozess“ von offizieller israelischer Seite schon lange nicht mehr vernünftig zu nennen ist.

    1. andreas

      Nein, da möchte ich heftig widersprechen.

      Der überwältigenden Mehrheit der israelischen Bevölkerung ist es überhaupt nicht klar, dass sie und ihr Führer Netanjahu mit ihrem gewalttätigen Streben nach Großisrael eine vollkommen extremistische Position vertreten.

      Das gleiche gilt, zumindest in abgemilderter Form, auch für viele, wenn nicht die meisten, Unterstützer dieser Extremisten in der sogenannten „westlichen Wertegemeinschaft.“ Die sind so ziemlich genauso ignorant wie die von Israel unterstützten Terroristen von ISIS, dass sie überhaupt nicht realisisieren, was für schlimme Verbrechen sie tagtäglich begehen. Und dementsprechend können sie auch die daraus entstehende internationale Ablehnung überhaupt nicht verstehen.

  6. @np
    ich war erstmals entsetzt das ihr den Beitrag veröffentlicht habt. Aber egal offen oder privat, der VS Typ hat die Nachricht bekommen __ wenn er noch an mir dran ist __ Was ich erstmal nicht glaube

    ——
    Egal ihr solltet euch mit deutschen Themen befassen.
    Nicht umsonst lesen wir tagtäglich, zB. bei Sputnik, wie teuer und wie unnütz all unsere Steuergelder verbraten werden.

    https://de.sputniknews.com/technik/20171206318589361-experten-bemaengeln-seetuechtigkeit-von-neuartigem-us-zerstoerer/
    https://de.sputniknews.com/panorama/20171206318576015-us-kampfjet-f-35-rumpfteil-verloren/
    https://de.sputniknews.com/politik/20171129318497073-sniper-journalist-aussagen-schiessen-schuld-schweigen-beziehungen/
    http://analitik.de/2017/12/02/fehlerhaftes-axiom/

    Auch die Saakaschwili / Jerusalemkarte wird teuer nach hinten losgehen. Aber all das wird hier in diesem Land nix ändern

    ———————————
    Russland/Iran haben es klar gemacht, jeder EUR der ausgegeben wird, ist ein verlorener EUR. Das Spiel ist vorbei. Die selektierten Beamten, die NUR DURCH TOTALE Loyalität und nicht durch Intelligenz auf ihre Posten gekommen sind, verstehen das noch nicht. Wie denn auch. Denn wir werden von Hilfschüllern kontrolliert .

    Wir steuern hier jubelnd __mit diesen Typen an der Macht __ auf einen Apartheidstaat zu, der sich richtig gewaschen hat. Themen über Syrien lenken nur noch ab. Der Drops dort ist ee gelutscht. Es ist Zeit genau das zu erklären, wenn es nicht schon zu spät ist.

    Der nächste Schritt hier in DE ist ein Apartheidstaat gesteuert von loyalen Beamten ( Intelligenz ist absolut unötig )

    Gnade uns Gott ( und unseren Kindern ) wenn es so weit kommt .

    mfg

    —-

    1. stephan

      Ich glaube, dass eine Gesellschaftsordnung, wo die Blöden das Sagen haben, nicht lang funktioniert. Da kommt es dann über kurz oder lang immer dazu, dass Kluge sich blöd stellen, um nach oben zu kommen, und die Blöden sie nicht von sich selbst unterscheiden können.

      1. Das ist doch schon passiert. Da wir von geistig minderbemittelten regiert warden, ist ja die Lobby so erfolgreich und diese Steuern unsere Scheinelitte fremd, ohne sich einer Wahl stellen zu müssen und sie sorgen dafür, das auch nichts gutes an die Scheinmacht kommt. So ist eine reale Macht, die niemand kontrollieren kann und eine Scheinmacht, die eigentlich nichts zu sagen hat, entstanden.

      2. …denn der Kluge kann den Blöden imitieren, der Blöde den Klugen aber nicht begreifen…

        Wunderbar dargestellt, liebes Parteibuch.

        Und ergänzend sei angefügt, daß der Verbrecher aus Leidenschaft das Gesetz nicht erkennen kann, selbst wenn er begreifen wollte.

        Der Verbrecher mithin hat sehr lange Arme ohne Hände; um ein abgewandeltes Wort Nietzsches auf die katholische Kirche gemünzt -anzuwenden.

        Und Putin ist ein bärenstarker Fuchs mit einem weltgewandten knurrigen Aussenminister zur Seite; was selbst den Hochgradverbrechern Tränen der Verzweiflung in die Augen treibt.

        Der tragische Teil des Dramasalso scheint abgearbeitet. Jetzt kommt die komische Phase.

        Bitte fertig machen zum schallenden Lachen im Amphitryon.

      3. Hier muss ich dann doch widersprechen. In diesem Land haben schon lange die Blöden das Sagen bzw. die höchsten politischen Positionen, was nicht ganz das gleiche ist. Kein Unternehmen würde Gestalten wie Merkel, Altmaier oder gar Göring-Eckhardt eine verantwortungsvolle Position anvertrauen. Dass sie ohnehin nur Marionetten sind, steht auf einem anderen Blatt.

  7. Auch interessant ist der Zeitpunkt, den Trump gewählt hat. Gestern hat der russische Generalstab den Sieg über die Terrormiliz „Islamischer Staat“ verkündet und dass es in Syrien kein Gebiet mehr gibt, das unter Kontrolle des IS steht.

    Das Pentagon könne laut seinem Sprecher nicht zustimmen. Der IS sei noch nicht besiegt. Ausserdem wollen sich die Amerikaner den Sieg über den IS unter den Nagel reissen. Es ist immer noch so, wer am lautesten schreit, wird gehört. Die Russen in ihrer Bescheidenheit hängen den Sieg nicht an die grosse Glocke. Aber sie bekommen auch nicht das Gehör. Die Medien, die die meisten Menschen konsumieren, reiten auf einer anderen Welle.

    Aber dann sagt Staatschef Mattis noch dies hier:

    „Jedoch gebe es auch eine schlechte Nachricht: Die Terrorkämpfer würden sich nun in alle Richtungen zerstreuen. „Wir wollen nicht, dass sie zu uns zurückkehren“, fügte der Staatschef hinzu. „Deshalb lassen wir sie nicht aus den Augen.“

    „Wir wollen nicht, dass sie zu uns zurückkehren“. Hat man dafür noch Worte. Deutlicher geht es nun wirklich nicht. Damit gibt er offen zu, dass die Terrorkämpfer von ihnen geschickt worden sind.

    Der russischen Generalstabschef hat noch gesagt, dass die „Partner“ keine wesentlichen Erfolge I’m Kampf gegen den IS erbracht haben. Lediglich Rakka haben sie innerhalb von 11 Monaten! complete zerstört und unbewohnbar gemacht.

    Um nochmal den Bogen zum ersten Satz zu schliessen.

    Nach dieser Niederlage und der im Jemen brauchte das am Boden liegende, wimmernde Israel wohl ein Trostpflaster. Ist ja auch keine Kleinigkeit, mehrere Kriege zu verlieren.

    Dieses „Geschenk “ (man kann ja nur schenken, was einem gehört), wird Israel keine Freude bereiten.

    Es gibt noch viel nachzudenken und die kommende Zeit wird zeigen, was dieser Schritt langfristig bedeutet.

    Seltsamerweise fand ich vieles an Trumps Rede sehr positiv und gar nicht festgefahren. Vielleicht musste mal endlich einer den gordischen Knoten durchschlagen. „Heute bedeutet die Redewendung „den gordischen Knoten durchschlagen“ oder „den gordischen Knoten lösen“ die Überwindung eines schwierigen Problems mit energischen beziehungsweise unkonventionellen Mitteln.[1] (wiki)“

    Dieses ewige Dahinplätschern von Verhandlungen und wieder zurück zu den alten Positionen hat ja tatsächlich Nichts gebracht.

    Trump hat Amerika von einer Last befreit und im Grunde ist es jetzt an der internationalen Gemeinschaft die Aufgabe endlich zu lösen. Der Golan wird dann auch Teil einer grossen Lösung werden müssen.

    Mal schaun wie Saudi Arabien auf diesen Schritt von Trump reagiert.

  8. Nachtrag:

    PressTV berichtet noch über das Reiseverbot für amerikanische Staatsbürger und Diplomaten nach Israel. Ausserdem, dass der Umzug der Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem Jahre dauern wird, laut Trump.

    Saudi Arabien hat den Schritt von Trump als ungerechtfertigt und verantwortungslos verurteilt.

    Die Palästinenser sagen, die USA haben sich als Friedensvermittler disqualifiziert. Genau, was die Amerikaner wollen, denke ich.

    UN bitte übernehmen!

  9. Ich sehe Saudi-Arabien gerade als den zentralen geopolitischen Schauplatz. Und in diesem Zusammenhang verstehe ich auch den Zeitpunkt der Entscheidung von Trump, Jerusalem als Hauptstadt anzuerkennen.

    Kronprinz Mohammed bin Salman (MBS) is offensichtlich Trumps Mann, und der räumt gerade ordentlich auf. Ich vermute einen Deal zwischen MBS und Trump, der MBS im eigenen Land freie Hand gewährt, solange er den Deal einhält. Das Interesse der USA ist dabei langfristige Stabilität. Der Staat Saudi-Arabien steht auf tönernen Füßen, hat viele interne Spannungen, und wenn mal ein richtiger Aufstand kommt, kann es sein, dass das Staatswesen schnell zusammenbricht. Das würde Saudi-Arabien zu einem unregierbaren „failed state“ machen, ähnlich wie Somalia, Libyen, Afghanistan. Es wäre ein Gebiet, in dem dann islamistische Terrorgruppen machen könnten, was sie wollen und von dort aus die Nachbarländer destabilisieren. Das ist die Situation, die die USA verhindern wollen. Dafür ist nötig, den Staat Saudi-Arabien grundlegend zu reformieren, und das ist der Job von MBS.

    Ein zentraler Bestandteil des Deals ist (behaupte ich), die strategische Allianz zwischen SA und Israel zu lösen. Meine Vermutung ist, dass – entgegen der hier im Forum diskutierten Ansicht, dass SA versucht, Israel zu instrumentalisieren – SA von Israel genötigt (oder erpresst) wird, die ganzen fehlgeschlagenen außenpolitischen Aktionen durchzuführen (das Parteibuch hat kürzlich eine schöne Liste davon geliefert). Diese Aktionen waren alle nicht besonders im Interesse von Saudi-Arabien. Wenn man aber danach fragt, wer davon profitiert und in wessen geopolitische Strategie sie passen, kommt man zwangsläufig auf Israel. Damit ergibt sich die Situation: damit in Saudi-Arabien etwas grundlegend anders laufen kann (zum Beispiel die Beendigung des Jemen-Krieges) muss Saudi-Arabien aus dem Vasallenstatus von Israel befreit werden.

    Damit kommt die Jerusalem-Sache ins Spiel. Die Entscheidung von Trump ist bei den arabischen Bevölkerungen naturgemäß unbeliebt. Wenn es jetzt in Saudi-Arabien vermehrt öffentlich geäußerten Unmut gibt, könnte MBS das als Unterstützung heranziehen, das Verhältnis zu Israel zu ändern.
    MBS hat gerade seine Macht im Lande einigermaßen gesichert, das religiöse Establishment auf seinen Kurs gebracht. Jetzt macht es Sinn, Stufe 2 zu zünden und die außenpolitischen Verhältnisse neu zu ordnen. Von daher macht der Zeitpunkt von Trumps Ankündigung Sinn.

    1. Hmm.
      In Syrien mit islamistischen Terrormilizen in einen teilweise rechtsfreien Raum zu stoßen haben alle Golfmonarchien gemacht

      die Posse um Hadis Abgang war aus Sieht der Saudis eine gute Chancen, den Machtbereich auszubauen

      Katar und Libanon wären mit Anflügen von Realitätsverlust zu erklären, würde zur Figur Mbs durchaus passen.

      Also so ganz zwingend sehe ich nicht, dass die Saudis israelische Marionette sind; warum?

  10. Nur so ein Gedanke…
    Ist eigentlich der geplante neue US Botschaftsstandort in Jerusalem schon bekannt?
    Falls Wesrjerusalem als Wunschstandort auserkoren dann hätte Trump mit typischen zukünftigen Entscheidungen doch noch Luft nach oben bzw. könnte sich schon die Grundstücksfindung/-Zuteilung zur Satire entwickeln.

    1. Günther

      Nein, wie Trump in seiner Ansprache sagte: der Botschaftsstandort in Jerusalem soll erst noch gesucht werden. Da ist noch viel Platz für viel Drama in den kommenden Jahren. Und das ist auch einer der interessantesten Aspekte an Trumps Entscheidung: Trump hätte auch einfach das US-Konsulat in Jerusalem zur Botschaft erklären können, aber das will Trump nicht und stattdessen will er – vermutlich irgendwo anders in Jerusalem – neu bauen lassen.

  11. Das übrigens ist der Unterschied zwischen den USA und Russland:

    Putin wünscht dem Herrn Netanjahu „viel Glück“ und Trump langt mit der Kelle gleich richtig hin: Wer bezahlt, der bestellt!

    Könnte diese sehr harte Ohrfeige auch dem Aufruf geschuldet sein, den kleinsten Sohn des „sturen“ US-Präsidenten zu ermorden?-

    Denn das die Weltverbrecher auch vor Mord an Kindern nicht haltmachen, ist bekannt. Lieber allerdings morden sie die Seelen dritter, damit der Restkadaver noch Zins und Zinsezins erwirtschaften kann.

    -Die Gefahr eine dritten Intifada dürfte doch der ausgelobte Hauptpreis für das unschlagbar aller, allerwichtigtste Land dieser Erde, ja der ganzen Welt und des unendlichen Universums sein??

    Ganz Westeuropa pullert sich ob dieser Entscheidung aus dem Wei´ßen Haus schon in die Windeln, nässt also brav und reflexhaft ein. Es fehlt nur noch das Würstchen als Stinker, damit Mami oder das Vatilein die gewichtige Behelfsunterhose wechseln kommen. Und, der Traum mag verwegen klingen, aber irgendwann wird auch Israel lernen, ohne Windel rechtzeitig auf Toilette zu gehen.

    Interessant allerdings wäre zu erfahren, ob Trump selbst oder Bannon den Zeitpunkt der Verkündigung der neuen Welthauptstadt entschieden hat. Putin zumindest hat vor oder nach dem Sieg in Syrien die Bewerbung einer weiteren Amtszeit als Präsident reklamiert.

    Das beruhigt ungemein. Und hoffentlich bleibt dieser knurrige Aussenminister noch eine Legislatur. Das wäre doch zu schön, diesen unglaublich höfflichhen und eisenharten Mann, noch einige Jahre betrachtend studieren zu dürfen.

  12. Verehrtes PB, ich möchte mal kurz folgendes posten und besprechen.

    „Aber: das doppelbödige Verhalten von Trump wirft trotzdem erhebliche Fragen auf, wie er sich als Präsident verhalten würde. Wenn er als Kandidat glaubt, sich AIPAC anbiedern zu müssen, dann spricht viel dafür, dass er das als Präsident auch machen wird, um nicht längste Zeit Präsident gewesen zu sein. Genauso funktioniert die Machtausübung von AIPAC ja seit Jahrzehnten. Die Präsidenten können denken und sich Wählern rhetorisch anbiedern wie sie wollen, nur machen müssen sie dann, was AIPAC sagt. AIPAC bekommt so immer wieder Politiker unter Kontrolle, die das eigentlich gar nicht wollen. Carter, Bush I und Obama können Lieder davon singen (…)
    (…) Betrachtet man das nun in Zusammenhang mit Donald Trumps Coming-Out als radikaler Zionist vom Schlage Netanjahus bei AIPAC, dann spricht immer mehr dafür, dass Trump nicht bei AIPAC seine wahren Ziele durch Anbiederung verschleiert hat, sondern zuvor bei seinen der Linie der Israel-Lobby zuwiderlaufenden Wahlkampfauftritten, er also wirklich ein U-Boot der Israel-Lobby ist.“

    Das ist eine „Nachbesprechung“ aus der Feder des PB zum Auftritt Trumps bei der AIPAC im März 2016!

    Abgesehen davon, dass ich bezüglich Trump aktuell immer noch da bin, wo das PB vor fast 2 Jahren war, interessierte es mich ernsthaft sehr, welche Taten und Errungenschaften der aktuelle US-Präsident vollbracht hat, um eine nahezu 180° -Wende seiner Beurteilung zu rechtfertigen.
    Denn Trump sprach immer schon davon, auch 2016 schon, sich vehement gegen den Iran zu positionieren und Jerusalem anzuerkennen – und genau so ist es gekommen…

    1. Kaumi

      Trump hat die Achse des Widerstandes gestärkt durch:

      – die Beerdigung von TPP
      – das Halten von UK auf Brexit-Kurs
      – die Trennung Katars von Saudi Arabien
      – das Laufenlassen von Barzani in eine herbe Niederlage in Kirkuk, etc
      – die drastische Verschlechterung des Ansehens der USA in weiten Teilen der Welt, durch seinen „Muslim-Bann“ insbesondere in der islamischen Welt, aber auch im liberalen West-Europa, was er durch den Austritt aus dem Klimapakt noch verstärkt hat.

      Außerdem hat Trump die Saudis bei weiteren Plots unterstützt, die nicht zuletzt aufgrund lascher US-Unterstützung total schief gegangen sind und ebenfalls die Achse des Widerstandes gestärkt haben:

      – durch erzwungenen Rücktritt von Hariri Libanon in eine Krise zu stürzen
      – durch Seitenwechsel von Ali Saleh Krieg gegen Jemen zu entscheiden

      Was die Kriege in Syrien und Irak angeht, da sehe ich große Erfolge der Achse des Widerstandes. Diese Erfolge sind natürlich nicht Trumps Erfolge, sondern Erfolge der Achse des Widerstandes. Aber Trump hat das US-Militär auch nicht ernsthaft was unternehmen lassen, um diese Erfolge zu verhindern.

      Weiterhin hat Trump nichts unternommen, um die Türkei im westlichen Lager zu halten, womit Trump (Obamas Pläne nahtlos fortsetzend) die USA in eine schier unmögliche strategische Position gebracht hat: USA unterstützen YPG/PKK und müssen für deren Nachschub letztlich durch die Türkei – oder durch Gebiete der Achse des Widerstandes. Damit ist der Sieg der Achse des Widerstandes in ganz Syrien und im ganzen Irak strategisch geradezu vorprogrammiert.

      Durch seine scharfe Kriegrhetorik hat Trump Südkorea in Richtung China und Russland – also in Richtung der Achse des Widerstandes gedrückt, und möglicherweise nicht nur Südkorea.

      In Afghanistan hat Trump einen US-Seitenwechsel gegen Pakistan bekannt gegeben, aber um das Trump wirklich als historischen Verdienst anzurechnen, will ich erstmal sehen, ob Trump seinen Worten auch entsprechende Taten folgen lässt.

      Dass die Hollywood-Skandale um Harvey Weinstein und #MeToo eine von Trump angeordnete CIA-Aktion zur Schwächung der zionistischen Propagandamaschine sind, kann ich nicht beweisen, aber zumindest ist es zu diesen erfreulichen Enthüllungen ausgerechnet in der Ägide Trump gekommen.

      Ich finde, das ist schon eine ganze Menge, aber wenn man etwas nachdenkt, fallen einem bestimmt noch mehr Dinge ein, wo Trump der Achse des Widerstandes und der multipolaren Welt in die Hände gespielt hat.

      1. Vielen Dank für die Antwort. Vieles, was aufgelistet ist, interpretiere ich als „Beifang“ zur gewollten Durchführung der pro-zionistischen Entscheidungen sowie zur Wahrung der essentiellen Interessen der USA.

        Und wie wäre es mit folgender Möglichkeit:
        Mit der Anerkennung Jerusalems zupft das Trump-Team die unvermeidlichen Eskalationssaiten im arabisch-moslemischen Raum, mithin also auch die iranischen…
        Sobald sich eine Beteiligung an und eine Unterstützung des Iran – eine unvermeidliche Angelegenheit – für die Unruhen, gegen diese jämmerliche Jerusalemanerkennung, herauskristallisiert, wäre dem Zio-Clan ein ordentlicher Hebel in die Hand gegeben worden, „legitim“ gegen die „schon immer propagierte Aggression des Iran“ vorzugehen: USA mit Israel und den sunnitischen Monarchien.

      2. kaumi

        Ich glaube schon, dass der Zio-Clan die in Folge der Jerusalem-Entscheidung zu erwartenden Unruhen nur zu gern dazu nutzen würde, mit dem Finger auf Iran zu zeigen und gegen Iran vorzugehen. Ich glaube aber nicht, dass das funktioniert.

        Trump und Netanjahu sind in der Jerusalem-Frage international total isoliert. Jeder hat gesehen, dass nicht Iran den Status von Jerusalem unilateral zu ändern versucht, sondern die USA und Israel. Iran wird durch diese Entscheidung regional und international gestärkt.

        Und, Tillerson hat nun erklärt, dass er in rund zwei Jahren mit der Eröffnung eines Botschaftsneubaus in Jerusalem rechnet. Anders gesagt: die USA halten das Thema vorsätzlich über Jahre am Kochen, und geben damit Irans Sicht auf die Dinge immer mehr gute Gründe. Die Saudis sind mit ihrer geplanten israelisch-arabischen Achse gegen Iran hingegen bis auf die Knochen blamiert.

  13. Mal sehen, welcher Staat bzw. Großkopferter diese Entscheidung überlebt. Leider wird es auch wieder viel mehr „kleine“ Leute treffen.
    Es werden Wetten angenommen!
    IMHO erste Sterbekandidaten das Haus der Saud und Saudiarabien.
    Scheusal N. wird folgen.
    Trump hat einen Nagel in den Nahen Osten eingeschlagen, der ganz blutig wieder hervor kommt!

    PS: Assad überlebt alle!

  14. Ich möchte mich der PB-Linie anschließen und einen wichtigen Aspekt ergänzen. Meiner Meinung nach, dient diese Ankündigung ganz eindeutig und unmittelbar dem Frieden der Region und den Interessen des US-Militärs. Letztere wollen keinen Krieg gegen den Iran führen, für Israhell.
    Damit Israhell in der aktuell kritischen Lage nicht, wie angekündigt (zunächst) alleine gegen den Iran vorgeht, hat Trump äusserst geschickt für eine sichere Blockade jeglicher Aggressionen Israhells gegen den Iran gesorgt.
    Nentanyahu wird mehr als beschäftigt sein, im Inneren für Ruhe zu sorgen. Da bleibt kein Raum, um parallel irgendwelche Dummheiten Richtung Iran zu unternehmen.
    Wenn Syrien sich weiter stabilisiert hat, wird eine solcher Angriff noch schwieriger und damit unwahrscheinlicher. Das US-Militär rettet sich so äußerst geschickt über die kritische Zeit und argumentativ kann niemand gegen diese Verzögerungstaktik vorgehen. Die gesammte Lobby-Maschine ist völlig kalt gestellt. Das ist für mich eine der letzten großen Taten des Imperiums, die seiner ehemaligen Größe und auch Kompetenz noch einmal nahe kommen.
    Hier wird über mehrere Schachzüge hinaus gedacht und alles wirklich optimal versteckt. Diesen offensichtlichen Aspekt, konnte ich deshalb auch noch nirgends finden, was die Richtigkeit aber mMn nur bestärkt, weil die kontrollierten Medien es natürlich keinesfalls aufdecken dürfen.
    Trump ist mutig und geschickt vorgegangen, ganz auf der Linie seiner Wahlversprechen, gegen unnötige Kriege. Er hat bei mir deutlich an verlorener Glaubwürdigkeit zurück gewonnen.

    Was ist deine Meinung zu dieser Sicht?

    1. Mitch

      Das halte ich für ausgemachten Unfug.

      Das US-Militär weiß, dass Israel so oder so zu schwach ist, um einen Krieg gegen Iran zu beginnen. Um das zu verhindern, muss das US-Militär also überhaupt nichts tun. Damit fällt der Rest des von dir hier aufgezeigten Gedankengebäudes in sich zusammen.

  15. Kurz zur UN Sicherheitsratssitzung.

    Es sprachen u.a. der russische, schwedische, britische, der palästinensisch Botschafter, die jordanische Botschafterin, der französische Botschafter, die US Botschafterin, der israelische Botschafter, der ägyptische Botschafter.

    Nur so viel. Ausnahmslos alle haben sich für eine Zweistaatenlösung ausgesprochen und sehen Jerusalem als Hauptstadt beider Völker, Israelis und Palästinensern. Der Status muss nach einer Einigung bestimmt werden.

    Aber den Vogel schoss, wie nicht anders erwartet, der israelische Botschafter ab. Er beleidigte den gesamten Sicherheitsrat, bezeichnete sie als unverschämt. Auch er brachte, wie sein Premier, Anschauungsmaterial mit. Eine alte Münze auf der was steht, das beweist, dass Jerusalem schon immer die Hauptstadt der Juden war.

    Also als Nichtangesprochene empfand ich die Rede als unangenehm, arrogant, aggressiv und unversöhnlich. Der harsche Ton dieses Mannes zeigt eine gewisse Verhärtung. Mir scheint, dass viele Israelis die neuen Entwicklungen und Realitäten nicht wahrnehmen wollen. Der Glaube an die Unbesiegbarkeit Israels ist scheinbar grenzenlos.

    Jetzt ist für die UNO eine der wichtigsten Zeiten angebrochen. Jetzt oder nie muss die UNO zeigen, dass Resolutionen einen Wert haben, dass die Mehrheitsmeinung Wert hat, dass die UNO eine Autorität ist. Es muss schnell gehandelt werden. Jetzt ist der Augenblick, der nicht tatenlos verstreichen darf.

    1. Demeter

      Die UNO kann Fällen wie diesen, wo es Streit mit den USA gibt, nicht wirklich helfen, da die USA im UNO-Sicherheitsrat Veto-Recht haben und Entscheidungen der UNO-Vollversammlung nicht verbindlich sind.

      Aber: Diverse Mitgliedsstaaten der UNO können natürlich trotzdem gemeinsam etwas unternehmen. Ich denke hier vor allem an die Türkei, die unter US-Verbündeten eine Vorreiterrolle übernehmen könnte, die türkische Allianz mit dem Tandem USA und Israel zu beenden. Weiterhin könnten sich andere Staaten der Region der Türkei dabei anschließen, etwa Jordanien, dessen König am Mittwoch in der Türkei war, um mit Erdogan eine gemeinsame Reaktion auf den US-Beschluss zu koordinieren. Weitere Maßnahmen gegen die USA (und Israel) könnten in der Region aus Ägypten, Pakistan und Ostasien, etwa Malaysia und Indonesien, kommen.

      Erdogan hat für nächsten Mittwoch einen OIC-Gipfel in der Türkei einberufen. Das könnte ein passenderer Rahmen zur Abstimmung von individuellen und kollektiven Maßnahmen gegen die USA und Israel als die UNO sein. Und, das hat die UNO-SR-Sitzung heute deutlich gemacht, wohl auch niemand außerhalb der islamischen Welt wird sich dabei dann an die Seite der USA und Israels stellen.

      1. In Malaysia und Indonesien gab es riesige Demonstrationen. Erdogan will sich auch mit Putin beraten.

        Israel wird sich von Protesten auf der Strasse nicht beeindrucken lassen. Auch die „Tage des Zorns“ oder Steine schmeissen wird an der Haltung Israels nichts ändern. Eine 3. Intifada wird nur wieder mehr Opfer unter den Palästinensern fordern und Israel den Grund liefern nicht zu verhandeln. Und die Zeit vergeht und Israel schafft Tatsachen, die schwer wieder rückgängig zu machen sind.

        Wie könnte also genug Druck auf Israel ausgeübt werden, dass es an den Verhandlungstisch gezwungen wird? Da sehe ich nur zwei Wege. Den extremen wirtschaftlichen und kulturellen Boykott, also eine Verschärfung des BDS. Oder Krieg.

        Das grösste Problem ist die tiefsitzende rassistische, kompromisslose Ideologie der Zionisten. Sie werden kein Abkommen unterzeichnen, das nicht 100 Prozent ihre Wunschliste enthält. Es sei denn, sie begreifen, dass sie riskieren, vollständig von der Landkarte getilgt zu werden.

        Mal sehen wie der „Jahrhundertdeal“ aussieht, den Trump vorlegen will.

    1. Sou

      Das ist ein Kampfbegriff, mit dem die zionistisch-wahhabitische Achse des Terrors Linke in der Linkspartei belegt, die das zionistische Apartheidregime in Tel Aviv nicht unterstützen.

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