Siegesfeier in Sanaa

Die Regierung in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa und ihre Unterstützer feierten am heutigen Dienstag den Sieg über die Verschwörung von Ex-Präsident Saleh mit der saudisch-zionistischen Achse des Terrors mit einer Großkundgebung.

Die saudischen Wünsche, die Anhänger von Ali Saleh zur saudischen Eroberung von Sanaa zu benutzen, dürften sich damit als unrealisierbar herausgestellt haben.

US-Präsident Trump hat derweil den Präsidenten der palästinensischen Autonomiebhörde Abbas und Staatsführer der Region darüber informiert, dass er am morgigen Mittwoch beabsichtigt, sein Wahlversprechen wahrzumachen, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen und das dortige US-Konsulat dementsprechend zukünftig in den Status der US-Botschaft in Israel zu erheben. Praktisch dürfte das erstmal bedeuten, dass die den israelischen Plänen zur Bildung einer formalen zionistisch-wahhabitischen Achse gegenüber aufgeschlossenen arabischen Staatsführer aus Saudi Arabien und mit ihnen verbündeten Staaten unter weiteren innenpolitischen Druck kommen werden. Die Türkei hatte bereits im Vorfeld der Entscheidung heute erklärt, dass sie in diesem Fall ihre diplomatischen Beziehungen zu Israel abbrechen könnte.

In Syrien hat die syrische Armee derweil am Euphrat weiteres Gelände eingenommen.

Russland hat unterdessen bekanntgegeben, lokale Kräfte östlich des Euphrat bei der Befreiung des Gebietes von der Terrororganisation ISIS zu unterstützen.

19 Gedanken zu “Siegesfeier in Sanaa

  1. Keine Siegesfeier, sondern Athleten um ihr Training gebracht. Rußland von den olympischen Spielen gesperrt, traurig aber wahr. Was ist das für ein ioc? Wo bleibt die olympische Idee? Kämpft ihr russischen Sportler, laßt euch nicht um eure Mühen bringen.
    Entschuldige, PB , aber das mußte ich einfach hier los werden.

    1. Jürgen

      Sport ist auch ein Instrument der Geopolitik. Sieger werden im Sport von Funktionären und Geld gemacht.

    2. Bitte genauer lesen: die meisten russischen Athleten werden wohl als „Athlet aus Russland“ antreten.
      Und es kann sogar sein, dass die Sanktionen vor Ende der Spiele aufgehoben werden, und sie zur Abschlussfeier wieder mit Fahne und Farbe erscheinen dürfen.

      Das dürfte eine ausgehandelte Kompromisslinie sein, damit Russland keinen Boykott bei zu starker Reglementierung startet.

      Prinzipiell gilt bei Doping im Sport eine gewaltige Doppelmoral; man kann davon ausgehen, dass nahezu alle Spitzenathleten bis oben hin voll sind, zumindest in den meisten Disziplinen.
      Alle erklären, dass sie für einen sauberen Sport eintreten.
      Und alle akzeptieren mehr oder weniger, dass die, die erwischt werden, rausgezogen werden, um dem Publikum die Illusion eines sauberen Sports nicht zu nehmen.

      In einem Sportsystem, welches stark staatlich aufgebaut ist, liegt auch zentral organisiertes Doping nicht fern. Eine Dezentralisierung ist sinnvoll.

      Ohne jetzt die Beweise oder Scheinbeweise zu bewerten; man muss für sportlichen Erfolg vor allem auch beim Doping auf der Höhe der Kunst sein, man sieht immer wieder, wie mal manche Nationen oder auch Netzwerke von bestimmten Dopingärzten den anderen davon ziehen, bis sie entweder auffliegen oder wieder eingeholt werden.

  2. Der Link zur Großkundgebung führt zu diesem Artikel, ich glaube, das gilt nicht als richtige Quelle. ;–)

    Hatte gehofft, eine Zahl zu finden.

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    Wenn die Amerikaner Jerusalem als Hauptstadt anerkennen, brechen die Türken die Beziehungen mit Israel ab, so die Ankündigung.

    Ich habe jetzt verschiedene Logiken durchprobiert, aber keine vermag zu passen.

    Aber egal, wenn’s hilft, wer braucht dann schon Logik für eine Entscheidung.

    Mal sehen, welche Wortwahl kommen wird, oder ob es doch noch Hintertürchen oder gar einen Rückzieher gibt, hat Trump ja auch schon gebracht, harte Ankündigungen wieder zurück genommen.

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    Die Posse in der Ukraine ist keine Zeile wert?
    Na wahrscheinlich richtig so; entweder, da passiert etwas relevantes um Saakaschwili, dann kann man den heutigen Fotoroman immer noch verwenden, oder er bleibt einfach eine Randfigur.

    1. andreas

      Hier ist der verschollene Link zur Großkundgebung: http://www.presstv.com/Detail/2017/12/05/544573/Yemen-demonstration-Saudi-Arabia

      Wenn Trump nun wie angekündigt wahrmacht, die Botschaft erst in sechs Monaten zu verlegen, tritt der für die „arabischen Freunde Israels“ wohl schlimmste Fall ein: das Thema wird mehr als sechs Monate kochen.

      Zur Ukraine sage ich was, wenn ich meine, etwas zu verstehen, was sagenswert ist. Im Interview mit den georgischen Mördern auf der Institutka wurde, wenn ich mich recht erinnere, Saakashwili als der Mann genannt, der diese False-Flag-Terroristen organisiert hatte. Poroschenko hängt aber auch bis zu den Ohren mit drin. Das ist schon eine interessante Situation, wenn diese Anführer der Mörderbanden sich da nun gegenseitig schwer in der Wolle haben.

      1. Wer das in der Ukraine verstehen will, muss wohl verstehen, was da hinter den Kulissen passiert, welcher Oligarch da wem an die Wäsche will, um noch mehr von unseren Steuergeldern zu bekommen, die da wohl über Zuschüsse aus der EU in die Taschen der Oligarchen fliesen und mir ist es egal, wer da nun die Geschenke unserer Scheineliten bekommt. Vieles spricht auch dafür, dass man sich langsam für die Wahlen in Stellung bringt, da werden ja die Fleischtöpfe neu verteilt. Der Schokoladenkönig ist wohl dann fertig und ein neuer Milliardenverteiler wird gesucht.
        Viel interessanter finde ich, wie Putin das Thema Ukraine angeht. Er hat sich nicht provozieren lassen und kämpft mit wirtschaftlichen Mitteln. Alle haben nach dem Putsch geglaubt, dass man mit den Milliarden aus dem Westen die Ukraine voranbringt und die Krim im russischen Chaos versinkt, genau das Gegenteil ist aber der Fall. Während in der Ukraine die Straßen immer schlechter werden, baut man auf der Krim eine Autobahn quer über die Halbinsel. Und ziemlich offensichtlich wird, dass die Gelder in der Ukraine in weit aufgehaltene private Hände fallen.
        Auf der anderen Seite: die Brücke von Kertsch, wo man in der Ukraine der Meinung war: Da sind die Deutschen 1944 gescheitert, das schaffen die Russen nie, steht ja gerade vor einem wichtigen Schritt: Der „Rohbau“ für die Autobrücke wird wohl am Jahresende fertig. Damit wird die Fertigstellung bis Dezember 2018 sicher kein Problem sein (sehr defensiv formuliert), im Gegensatz von den ukrainischen Oligarchenfreunden, die mit BER gerade zeigen, dass sie Großprojekte nicht können. Und bei der Brücke von Kertsch ist auf Grund der Sanktionen definitiv alles Made in Russland.
        Auch die ganzen Sanktionen der Ukraine gegen Russland sind ins Leere gelaufen und haben eher der Ukraine geschadet. Es wird viel darüber geredet, dass Projekte an den Freundeskreis von Putin gehen, mag sein, aber man sieht auch, dass diese Oligarchen auch die Aufgaben erfüllen können und gut erfüllen können, während in der Ukraine Gelder für die Infrastrukturverbesserung bereitgestellt werden, aber das Geld da nie ankommt.
        Und man kann sicher sein, dass die Bevölkerung, genau wie ganz Osteuropa feststellt, das das System, wie Westeuropa seine Kolonien führt, in erster Linie die Korruption fördert, da glaubt man wohl nicht mehr daran, dass dies Überreste stalinistischer Politik sind, sondern eher von dem neuen System gefördert werden. Selbst bei unseren Scheineliten hat man wohl erkannt, dass da einiges schiefläuft, vor allem weil es China da derzeit gelingt, relativ einfach Einfluss auf diese Osteuropäischen Staaten zu erlangen. Man darf gespannt sein, ob in Osteuropa (einschließlich der Ukraine) ein genau so gravierender Umschwung passiert, wie derzeit im nahen Osten. Wahrscheinlich ist es.

      2. Mal zur Einordnung.

        Das BIP pro Kopf in Kaufkraftparität 2016

        Ukraine 8.300 $, stark fallend, Rückgang 8,5 Prozent

        Russland 26.000 $, leichter Rückgang um 2,5 Prozent.

        Gemessen wurde in der Ukraine ein BIP-Anstieg um 2 Prozent; aber die Kaufkraftparität ist der richtige Indikator für die Lebensqualität der Menschen.
        Russland ist wieder in die Wachstumszone zurückgekehrt.

        Schon vor dem „Euromaidan“ ging es in der Ukraine schlechter als in Russland, und seitdem ging es nochmal drastisch bergab.

        Die Behauptung, dass eine Freihandelszone mit der EU zu einem raschen Aufschwung führen wird, war damals schon erkennbar falsch; selbst ohne russische Gegenmaßnahmen.
        Als ob die BRD damals auf DDR-Produkte gewartet hat, was für eine absurde Annahme.

        Zwangsläufig dagegen waren die russischen Maßnahmen; man kann keine Freihandelszone mit einem Land haben, welches über Nacht eine solche mit der EU einführt.

        Der Glaube, dass nun die massive Marktwirtschaft in UA ausbricht, hunderte Milliarden Investitionen ins Land sowie bald darauf Milch und Honig strömen, war auch nur bei sehr Naiven wirklich vorhanden.
        Das Land wird filetiert, es fließt auch etwas Geld hinein; nur den Großteil braucht niemand, lässt sich nicht verwerten, und viele sind sehr bemüht, ihr Geld in sichere Häfen zu bringen.

        Billige Arbeitskräfte mit relativ guter Qualifikation wären ein Argument für Ansiedlungen; aber die gibt es an anderen Orten auch, man kann die auch einfach woanders hin holen, und so lange der ganze Laden so korrupt ist wird man nicht einfach dort groß investieren.

        Eine Lösung kann es nur als Brückenland zwischen Russland und der EU geben.

      3. andreas
        Eine Lösung kann es nur als Brückenland zwischen Russland und der EU geben.

        Ja nur Kiew versucht alles, das zu verhindern und der Todesstoß kommt wohl, wenn 2024 die Durchleitverträge für die Rohstoffe enden, was mit ziemlicher Sicherheit kommen wird, auch wenn man in der EU davon träumt, dass man Russland daran hindern kann und feststellt, dass man in kalten Stuben sitzt.
        Fazit Richtig interessant wird es erst, wenn die Ukraine Ihre Beziehungen zu Russland verbessert, was wohl als solches nicht passieren wird, da liegt wohl eher eine Ost-Westspaltung nach den Wahlen nächstes Jahr nahe (besser eine SÜDOST-NORDWEST).
        Was da gerade in Kiew passiert hat doch nur Unterhaltungswert, an den wichtigen Punkten ändert es nichts. Das die Ukraine Ihre Märkte eher im Osten als in Westeuropa hat und so sich mehr in diese Richtung orientieren sollte und nicht alles kappt. Und sinnlos Geld in einem Krieg gegen die eigene Bevölkerung stecken (Donbass) bringt auch nichts.
        Die größte Gefahr liegt wohl darin, das man in Kiew mit dem Rücken an der Wand steht und deshalb mit einem alles oder nichts Angriff auf die Krim (seit 5:45Uhr wird zurück geschossen) einen NATO-Russland-Krieg auslöst.

  3. So ist es, PB. Und weil der ganze Schmierenzirkus um Glitter und Kommerz durch diese Entscheidung noch weniger Leute interessieren wird, kann man den Ausschluß der russischen Athleten mittelfristig als weiteren Knieschuß der Globalisten einordnen: Wahrscheinlich ist damit nicht nur diese Olympiade tot sondern auch weitere von/mit diesen Funktionären, sollte es noch welche geben.

  4. Falls Canthama recht behält, dürften heute die SAA & alliierten Truppen die letzten Kilometer – zwei Dörfer – zwischen Bukamal und Mayadeen am Euphrat schliessen:

    „… get prepared to celebrate the reunion of western Euphrates, the Tiger Forces are about to meet the RGs/NDF and allies from Bukamal. Two villages to go, it will happen on the 6th of December. ISIS on the verge of complete annihilation.

    Map below marks all that is missing to be liberated.“

    http://wikimapia.org/#lang=en&lat=34.559799&lon=40.898581&z=13&m=b&gz=0;408631324;345250857;473785;593785;0;285635;281524;0;679779;149900

    1. runde Stunde

      Ja, damit würde ich auch rechnen. Und das würde dann gleichzeitig auch die Herstellung einer Autobahnverbindung Teheran-Bagdad-Damaskus-Beirut bedeuten.

      Aber: immer daran denken, dass der Krieg in Syrien wie ein Walzer geht, zwei Schritte vor, Drehung, einen Schritt zurück, Drehung, zwei Schritte vor und so fort. Anders gesagt: bevor die Verbindung sicher ist, wird es noch Gegenangriffe von ISIS und Kumpanen geben.

      1. erste Meldungen über den Zusammenschluss.

        ***
        War in Syria‏ @SyriaWar2 1 Std.Vor 1 Stunde

        Breaking: #SAA Tiger Forces meet with army units near AbuKamal. Complete victory.
        ***

  5. Soeben bei militarymaps.info: Connection of Forces (Verbin dung/zusammenschluß vom Truppen/Kräften?)

    „CONNECTION OF FORCES

    6.12.17 – „Tiger forces“ of the SAA and army units deployed in Al-Bukamal joined forces

    2017-12-06 13:39:20″

    https://militarymaps.info/mark/id455747
    https://militaryMaps.info?lat=34.5385750&lng=40.8852460&z=12&t=3

    6.12.17 – „Тигриные силы“ САА и армейские подразделения дислоцированные в Аль-Букамале соединились
    (6.12.17 – „Tiger Force“ CAA-und Armeeeinheiten stationiert in Al-Букамале verbunden)

  6. Zum Thema Ukraine kann man feststellen, daß durch das Saakashvili-Poroschenko-Spektakel das gesamte Projekt „neue, demokratisch-rechtsstaatliche, EU-Werte-„Ukraine endgültig desavouiert wurde. Mit Rückwirkungen auf seine Entstehungsgeschichte (ein „basisdemokratischer“ Aufstand der „Würde“) und auf seine Initiatoren.
    Es steht jetzt für einen lächerlichen und extrem peinlichen Lügen-Popanz. Wer könnte ein Interesse daran haben? Evtl. Frau Merkel und Konsorten, denen das Unternehmen inzwischen definitiv zu teuer wird, zumal es weder in finanzieller noch in medialer oder strategischer Hinsicht die erhofften Vorteile bringt.
    Vielleicht dachten die, die das Spektakel zumindest nicht verhindert haben, es sei besser, noch einmal mit dessen Peinlichkeit in Zusammenhang gebracht zu werden, als immer wieder auf´s Neue?
    Jedenfalls können sie jetzt mit weniger Gesichtsverlust die Ukraine komplett fallenlassen als wenn sie über einen noch längeren Zeitraum mit ihr in Verbindung gebracht würden. – Nur eine Idee.

  7. schon geschehen, die Verbindung zwischen den beiden Gebieten ist erfolgt, und die Autobahn soll auch sicher sein.

    1. Sehr gute Nachrichten für die Widerstandsachse und Syrien!
      Leider muß wohl noch eine Weile mit weiteren Sabotage-Maßnahmen der Globalisten gerechnet werden, bis die Autobahn wirklich sicher ist. Aber bei jedem „Walzerschritt“ bleibt ein echter (Fort-) schritt übrig.

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