Syrische Armee kommt in der Idlib-Tasche weiter voran

Auch am heutigen Mittwoch ist die syrische Armee im Kampf gegen die Terrorgruppe Al Kaida im Südosten der Idlib-Tasche wieder ein Stück weiter vorangekommen.

Und 24 Resistance Axis hat die da heute von der Armee eingenommenen Gebiete wieder auf einer Karte eingezeichnet:

Das sind täglich jeweils nur kleine Schritte vorwärts, aber über die letzten Wochen hat sich da schon einiges an Fortschritten aufsummiert.

Weniger sichtbare Fortschritte scheint es Moment im Kampf gegen die Terrorgruppe ISIS in der Provinz Deir Ezzor zu geben. Auf der letzten von Muraselon veröffentlichten Lagekarte zu Al Bukamal sah die Lage da gestern wie folgt aus:

Tass zufolge waren in der Gegend von Al Bukamal heute wieder sechs schwere strategische Bomber der russischen Luftwaffe im Einsatz.

Auf der irakischen Seite der Grenze sieht das Bild hingegen erfreulicher aus. Das westliche Euohrat-Ufer ist da komplett von ISIS befreit, und am östlichen – bzw nördlichen – Ufer sind offenbar auch nur noch knapp zehn Kilometer übrig, die es noch einzunehmen gilt:

In der Causa des von Saudi Arabien offenbar gefangen genommenen libanesischen Regierungschefs Hariri geht die Geschichte auch weiter. der französische Präsident Macron hat AFP zufolge heute Saad Hariri mitsamt seiner Familie nach Frankreich eingeladen. Nun wird man sehen, ob er die Einladung annimmt und die saudischen Machthaber ihnen die Ausreise gestatten.

Ansonsten wurde gerade noch ein offizieller Bericht von UNO und der Regierung Afghanistans veröffentlicht, in dem feststellt wird, dass unter dem Schutz der internationalen Koalitionstruppen da gerade beinahe eine Verdoppelung der Ernte erzielt wurde: betrug die Opiumernte in Afghanistan 2016 noch 4800 Tonnen, werden es 2017 voraussichtlich 9000 Tonnen sein. Die nunmehr 16 Jahre andauernde Aufbauarbeit von US-Armee, deutscher Bunderwehr und anderen NATO-Partnern zeigt also Wirkung.

Der an allen Fronten hart geführte Kampf der zionistisch-wahhabitischen Terrorachse um die Herrschaft in der Welt bleibt natürlich auch in der Berliner Politik nicht folgenlos. Die nunmehr für Kultur in Berlin zuständige Mossad-Fraktion der Linkspartei beglückt Berlin gerade mit einem Denkmal zur Verherrlichung der unter Führung von Al Kaida agierenden Terroristen in Syrien, während sie Kritikern der zionistisch-wahhabitischen Terrorachse die Räume nimmt.

Und, übrigens, zu den unübersehbaren Folgen der geopolitisch motivierten expansiven westlichen Politik für Deutschland gab es gerade auch mal wieder ein paar Meldungen:

Tagesschau gestern: Starker Anstieg – 860.000 Menschen haben keine Wohnung

Money Quote:

Zudem seien besonders in den Großstädten die Mieten enorm gestiegen.

Anders ausgedrückt: die Heuschrecken, an die vor ein paar Jahren quer durch Deutschland riesige Bestände einfacher Mitwohnungen aus der öffentlichen Hand verkauft wurden, können nun glänzende Geschäfte damit machen.

Sputnik heute: Obdachlose aus Osteuropa – Elend und Verrohung in ungewohnten Dimensionen

Money Quote:

Man habe es mit einer klassischen europäischen Binnenwanderung in der EU zu tun. Rechtlich könne man nichts dagegen tun.

Elend und Gewalt sind alternativlos. Das EU-Recht ändern oder aus der EU austreten wird überhaupt nicht in Betracht gezogen.

19 Gedanken zu “Syrische Armee kommt in der Idlib-Tasche weiter voran

  1. Na dann kann man der CIA wohl zu ihrem grünen Daumen gratulieren …Gab´s da nicht mal sowas wie „War on drugs“? Zumindest kann ich mich an so einen Spruch in Verbindung mit einem Bush-Dackelblick vage erinnern…
    Vielleicht passieren ja noch unvorhergesehene Unfälle mit (zumindest Teilen) der Ernte.: Kann mir nicht vorstellen, daß z. B. China ein besonderes Interesse an einer Neuauflage hoher Opium-Importe hat. Oder die Widerstandsachse insgesamt mit einer Verdoppelung des CIA-„Sonder“-Etats, der immer schon zu einem Großteil aus Drogenverkäufen resultierte.

    Interessant ist auch, ob, falls es zur Wahrnehmung der Einladung überhaupt kommen sollte, die GESAMTE Familie Hariri nach Frankreich ausreisen darf.

    1. Angel

      Der War on Drugs war genau so ein zynischer Euphemismus wie der War on Terror.

      Damals war es so, dass zuviel Konkurrenz und ein zu hohes Angebot den CIA-/Mossad-Großdealern die Profitspanne kaputt gemacht haben. Um die Preise für Heroin und Co wieder in profitträchtigere Zonen zu bringen, wurde dann eine Operation gestartet, die als War on Drugs vermarktet wurde.

      Worauf ich neugierig bin, ist Trumps Reaktion auf den afghanischen Erntebericht. Trump hat in den USA schließlich gerade erst einen Opium-Notstand ausgerufen.

      1. Sowohl beim sog. „war on terror“ als auch beim sog. „war on drugs“ wurde zwecks Irreführung der Öffentlichkeit einfach je ein Buchstabe ausgetauscht: Statt „on“ war in Wirklichkeit „of“ gemeint.

        Trump wird sicher „begeistert“ sein und tun was er kann, der CIA (bzw. den beteiligten Teilen davon), wenigstens den offiziellen Teil des Budgets um den geschätzten Verkaufswert zu kürzen, könnte ich mir vorstellen.
        Abgesehen von schwarzen Kassen zur Finanzierung aller möglichen Schweinereien sind Drogen wie Opium (und seine Derivate) ja auch ein „hervorragendes“ Mittel zur Zersetzung von Gesellschaften (historisches Beispiel ist u. a. der Opiumkrieg von England gegen China) und als solches der hybriden Kriegsführung zuzurechnen.
        Ich wundere mich, warum nicht schon mehr Leute auch die „Feministen“/Genderisten/“Antifa“- bzw. „teile eine Gesellschaft in immer kleinere Einheiten und herrsche so über sie“-Hysterie als Mittel der hybriden Kriegsführung erkannt haben: „Richtig“ angewandt erreicht man damit die Teile der Gesellschaft, die für Zersetzung durch Drogen nicht kompatibel sind.

      2. Angel

        Ja, Opiumfluten können ein sehr effektives Mittel der hybriden Kriegsführung und der Iran hält es deshalb für sehr wahrscheinlich, dass das Weltopiumzentrum unter US-Schutz genau zu diesem Zweck, nämlich zur Vergiftung des Iran, direkt auf der anderen Seite einer langen Grenze zum Iran aufgebaut wurde. Das klingt plausibel.

        Und wer sich dann noch jemand die Frage stellt, wer Iran ganz besonders nicht leiden kann, und mal jenseits der MSM etwas in die Geschichte des Opiumkrieges zur Zerstörung von China blickt, der findet womöglich eine erstaunliche Parallele: damals war der hybride Krieg zur Zerstörung Chinas mit Opium insbesondere jüdisches Business.

  2. „Tagesschau gestern: Starker Anstieg – 860.000 Menschen haben keine Wohnung“

    Sieh es von der positiven Seite. Es gab Zeiten da wäre diese „Meldung“ für die „Verantwortlichen“ keine Meldung Wert gewesen. Das Problem gibt es nicht erst seit Heute sondern seit Beginn der kapitalistischen BRD und verschärft mit der neoliberalen Agenda.

  3. Danke für den interessanten Link, PB: Wieder was dazugelernt.

    @Karsten Laurisch: …und nochmal MASSIV verschärft durch Massenmigration und die Politik vieler Kommunalverwaltungen, Hausbesitzern, die an Immigranten vermieten, Garantien über die Bezahlung der Miete (oft auch zusätzliche Prämien) zu geben.Womit arme Einheimische nicht konkurrieren können. – Für mich ein weiteres Indiz dafür, hier Bürgerkriege vorsätzlich zu provozieren.

  4. Irgendwie ist heute der „Wurm“ drin. Ich weiß nicht warum?

    Karsten Laurisch says:
    Your comment is awaiting moderation.

    November 15, 2017 at 9:37 pm

    https://meta.tagesschau.de/id/128827/aktion-sags-mir-ins-gesicht-anonym-hetzt-es-sich-leichter#comment-3213342

    Neu
    Am 15. November 2017 um 22:34 von laurisch._karsten
    “Anonym hetzt es sich leichter”
    Das ist richtig. Allerdings habe ich Sie mit vollem Namen und Adresse wegen Betruges angezeigt. Allerdings wollten Sie sich dieser Anzeige nicht stellen. Warum?

  5. @Karsten Laurisch:
    Ich bewundere Ihre Geduld. Wenn ich dort mal reinschaue, kommt mir der Verdacht, daß die meisten Kommentare der Bäh-Schaf-Fraktion von den ARD-Mitarbeitern selbst geschrieben werden. Anders kann ich mir den überproportionalen Anteil gesammelter Verblendung jedenfalls nicht erklären.

    1. Anschließend ein auch deshalb zum Thema des ersten der beiden verlinkten Rubikon-Artikel unter dem Titel „Schmiergeschichten-Demokratie“ passendes Zitat von Kurt Tucholsky, weil in erschreckender Weise deutlich wird, dass es offenbar auch damals so angefangen wurde:

      „Der geschickte Journalist hat eine Waffe: das Totschweigen – und von dieser Waffe macht er oft genug Gebrauch.“

      – Kurt Tucholsky

      „1923 war die Entscheidung für Hitler schon gefallen. Hitler fand alles fertig vor.“

      – Karl Retzlaw, antifaschistischer Widerstandskämpfer

      „Der Faschismus ist als Geschichte bewahrt, als flackernde Filme im Stechschritt marschierender Schwarzhemden, ihre Verbrechen schrecklich und klar. Doch in denselben liberalen Gesellschaften, deren Krieg fabrizierende Oberschichten uns dazu drängen, nie zu vergessen, wird das Bewusstsein für die ständig schneller wachsende Bedrohung durch eine zeitgemäße Art des Faschismus unterdrückt – weil es ihr Faschismus ist.“

      John Pilger, journalistischer Aufklärer von Washingtons Kriegsverbrechen u. a. in Vietnam, Warum der Aufstieg des Faschismus wieder das Problem ist, 2015

      http://johnpilger.com/articles/why-the-rise-of-fascism-is-again-the-issue

      Es knallt, es brennt, kurz danach werden mit Sicherheitsbegründung weitere, möglicherweise schon vorgefertigt ermächtigende Gesetzte erlassen, obwohl hinterher fast immer herauskommt, dass es nur deshalb knallen oder brennen konnte, weil schon bestehende Gesetze behördlicherseits missachtet worden waren und zudem wurden beachtenswert viele Kriegseintrittszenarien geschaffen, von Kolumbien/Venezuela in Amerika und Ukraine/Russland in Europa, bis zum Nahen Osten, Syrien, Irak, Korea, China, Japan in Asien. Bei Bedarf eskalierbar; einzeln nacheinander oder alle gleichzeitig.

      1. Mit den „Typen“ sind von mir die hier gemeint.
        „Die Autoren dieses Artikels stellen sich dort wie folgt vor:

        „Klaus-Dieter Heiser (DIE LINKE.Neukölln und Friedensbewegung Berlin), Lühr Henken (Bundesausschuss Friedensratschlag), Uwe Hiksch (NaturFreunde Deutschlands), Stephan Lindner (Attac), Markus Pflüger (AG Frieden Trier, DFG-VK Trier), Tobias Pflüger (IMI, DIE LINKE)“.“

      2. @Karsten Laurisch:
        Ich war einige Zeit kurz davor, einen Mitgliedsantrag auszufüllen. Dann habe ich entdeckt, daß es dort eine „antideutsche Plattform“ gibt und das war´s dann…Später haben mich dann noch die irrealen Programmpunkte zur Migrationspolitik davon abgebracht, sie überhaupt nochmal zu wählen.

        Es sieht leider nicht danach aus, als ob die vernünftigen Leute (SW und OL) jemals eine Mehrheit gewinnen könnten in der PdL und für direkte Auseinandersetzungen mit Leuten wie Frau Kipping und Co fehlen mir die Nerven. Die werden schon durch den galoppierenden Irrsinn, der sich in demokratie-verhöhnenden Texten wie diesem hier zeigt, genug strapaziert:
        https://www.freitag.de/autoren/lfb/gefluechtete-zur-heimatsonne-zur-freiheit

    1. Ist das nicht belanglos angesichts der Tatsache, dass zwischen Israel und Syrien de jure schon Jahrzehnte Krieg herrscht? Man ist mit einem Land nicht im Krieg, dessen Souveränität man anerkennt..

    2. „The issue of the Iranian military presence on the Israeli borders received additional boost last week after Jordan, Russia and the United States signed a memorandum, stipulating withdrawal of foreign forces from south-western Syria.“
      Letzter Abschnitt könnte doch auch auf Israel bezogen werden. Oder etwa nicht? Liegen denn die Golanhöhen nicht im Südwesten Syriens?

      1. @Kurt: Ja, tun sie. Mitsamt den dort von Israel versorgten Terroristen. – Allerdings betrachtet Israel m. W. den Golan als „rechtmäßig erobertes“ Terrain (entgegen verschiedener UN-Resolutionen, die es m. W. dazu gegeben hat).
        Bei allem Verständnis, das man als Ex-Linker durch häufigeres Lesen zionistisch dominierter Seiten wie achgut oder pi-news für Israel entwickelt, denke ich langsam, die Netanyahu-Regierung braucht mal einen Schuß vor den Bug.

  6. @Noch ein Gast:
    Sie haben recht: Diese Äußerungen sind unverschämt, anmaßend und ungeheuerlich, aber solange die Widerstandsachse ihnen etwas entgegen setzen kann, letzten Endes nicht von Belang

    Letzten Endes sind sie (alles hat eine gute Seite) auch nützlich: Das international aufwändig gemalte Bild vom armen, kleinen Opfer Israel hat dadurch ein paar (weitere) Risse bekommen.

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