Syrische Armee nimmt Luftwaffenstützpunkt nördlich von Al Bukamal ein

Während die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA am heutigen Donnerstag die Einnahme der letzten noch von der Terrorgruppe ISIS gehaltenen Stadt Al Bukamal offiziell bekanntgab, berichten inoffizielle Quellen, dass die syrische Armee und ihre Partner auch schon nördlich von Al Bukamal weitergekommen sind.

Konkret wurde inoffiziell gemeldet, dass die Armee und ihre Partner, allen voran Hisbollah, nördlich von Al Bukamal das Dorf Sukari und den nahegelgenen Luftwaffenstützpunkt Hamdan eingenommen haben.

Zur Befreiung von Al Bukamal gab es heute ein Video, das westlich von Al Bukamal aufgenommen wurde:

Aus der Stadt Al Bukamal selbst scheint es bislang hingegen noch kein Bildmaterial zu geben.

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34 Gedanken zu “Syrische Armee nimmt Luftwaffenstützpunkt nördlich von Al Bukamal ein

  1. Glückwunsch an SAA & Verbündete.
    Die Bukamal Bridge soll nur in der Mitte ein weggesprengtes Teilstück haben und soll sonst überwiegend noch intakt sein.
    Eine schnelle Reparatur oder Überbrückung der Lücke ist somit machbar, um schnellstmöglich den Euphrat mit genug schwerem Gerät zu überschreiten und um die YPG/SDF oder umgeflaggte Daeshler langsam aber sicher wieder nach Norden zu treiben.
    Ziel sollte mind. auf Höhe DeirezZor sein, wenn nich noch weiter nördlich.
    Der von DE Richtung Bukamal vorstossende Keil der SAA soll auch schon fast in Sichtweite sein und wird in Kürze die westliche Daesh Tasche auch im Osten voll umschliessen.
    Da diese wohl bis auf wenige totale Fanatiker oder total Captagon zugedröhnte inzwischen nahezu leer sein dürfte, wird diese hunderte Quadratkilometer große Fläche in Kürze auch komplett rot angezeigt werden.

    1. Das sind nicht hunderte km^2; sondern tausende. ;–)

      Ob es wirklich geplant ist, schnell über den Euphrat vorzustoßen, werden wir sehen.
      Mir scheint es eher unwahrscheinlich, die Chance war ja da, eine Landungsoperation hatte stattgefunden Richtung Omar-Feld; wurde aber nicht ausgebaut.

      Kann sein, dass damals noch IS zumindest so stark war, die Gefahr zu hoch zu halten, für eine Pontonbrücke.
      Technisch dürfte es wohl sogar schneller gehen als eine Brücke zu reparieren, die muss ja auch unbedingt halten.

      Kann aber auch sein, dass es doch relativ belastbare Absprachen mit den Amis gab: bis zum Ende von ISIS ist Ruhe, danach verhandeln, militärisch sind die Verhältnisse klar, und mit Kirkuk und co auch der Präzedenzfall aufgezeigt.

      Im Irak ist es nordöstlich des Euphrat auch noch ruhig.

      Die Tiger sollen auf dem Weg nach Hama sein; aber diese Meldungen müssen noch nichts bedeuten.

      1. Also, die Verbindung von DEZ zur Grenze ist wichtig, aber meist hat sich die SAA um Verkehrsverbindungen wenig gekümmert.
        Ich vermute, das man die Tasche Palmyra, DEZ, ALBukamal ausräumen will (muss), Dabei wäre eine Überlegung von Palmyra in Richtung Euphrat vor zu gehen. Damit würde man den IS Richtung SDF treiben. Damit gäbe es eventuell einen Grund später selbst über den Euphrat zu gehen.
        Für den Irak macht es erst mal auch keinen Sinn über den Euphrat zu gehen, da man immer parallel zur Syrischen Seite vorgerückt sein. Der Irak könnte den IS von Ost nach West vor sich hertreiben und die würden dann auch im SDF-Gebiet landen.
        Da dann neben den örtlichen Gruppen, die leicht die Fahne wechseln, auch viele Fremde sind und SDF in der Gegend eher schwach, würde es östlich des Euphrats interessant. Sickern die restlichen ISler ins SDF-Gebiet ein und verschwinden von da über die Türkei in alle Welt oder kommt es zum Vernichtungskampf.
        Doch davor kommt wohl noch Tanf. Eine Straßenverbindung Damaskus-Palmyra-T2-Irak hat man schon, hat man die Verbindung DEZ-Irak, macht es keinen Sinn mehr, das die Amis die Autobahn Damaskus-Irak blockieren.
        Immerhin brauchen die Amis Proxys in Afghanistan, die NATO wird nicht reichen oder besser nicht kämpfen wollen.
        Dann hätte die SAA östlich des Euphrats die volle Kampfstärke und die Unterstützung des Iraks.

  2. https://scontent.ftxl1-1.fna.fbcdn.net/v/t31.0-8/23275629_1710374585649260_8963048929696329408_o.jpg?oh=a7377691ea398ece2327a0d90ef0e387&oe=5A6A9163

    Der alte „Sozialist“ twitterte dieses Foto vor 2 Tagen und schrieb: „Die Weißhelme haben viel für die syrische Gesellschaft getan“.
    Abseits der Tatsache, dass diese Botschaft in allen Belangen unterirdisch ist, kann man sich auf der anderen Seite schön bestätigt sehen, wie sich wohl die Wege der „Beweise gegen Assad“ in Sachen Chemiewaffeneinsatz bis hin zu den französischen Geheimdiensten und zu ihren westlichen Verbündeten darstellten. Nämlich fachkompetent, objektiv, unabhängig und vor allem über jeden Zweifel erhaben.

  3. @ Nocheinparteibuch

    Ich bin neu hier und vielleicht haben Sie dieses Thema schonmal behandelt.

    Ich kann die Rolle der YPG = PKK innerhalb der SDF nicht richtig einordnen. Sie als „Marionetten“ Usraels zu bezeichnen fällt mir ziemlich schwer, da die PKK doch eigentlich ein langjähriger „Verbündeter“ Russlands ist. Es ist ja auch ziemlich auffällig, dass Russland sich bei diesem Thema verbal immer ein wenig zurückhält und wenns „brennzlig“ wird, meist „die schützende Hand“ über „die Kurden“ hält. Klar ist Russland nicht an einer weiteren Eskalation interessiert, aber steckt dahinter vielleicht nicht eine (Langzeit-)Strategie?

    Die Russen werden doch wohl über die Jahre ein engmaschiges Netz innerhalb der PKK aufgebaut haben, sodass sie im Hintergrund doch mehr Einfluss auf diese haben, wie offensichtlich wird. Oder sehe ich das falsch?

    Weiter bin ich mir sicher, dass die PKK nicht vergessen hat, wer ihren Führer Öcalan damals entführt hat.

    1. Josef

      Ja, das Thema hatten wir hier schon.

      Auch wenn es seltsam erscheint, so sind PKK/YPG recht eng mit Israel verbunden. Die engen Verbindungen sind entstanden durch eine größere kurdische Aliyah-Welle in den 50ern und dauern, der Öcalan-Verhaftung zum Trotz, bis heute an. Und auch im einfachen PKK/YPG-Volk gibt es für Israel nach dem Prinzip „der Feind meines Feindes ist mein Freund“ Sympathien und regelrecht Stolz darauf, viele einflussreiche jüdisch-kurdische in Israel zu haben.

      Andere Mächte, unter anderem Russland, haben aber auch Verbindungen in die PKK/YPG, sodass da noch nicht ganz klar ist, auf welche Seite die auf der Kante stehende PKK/YPG-Münze am Ende fallen wird.

    1. biersauer

      Die Saudis können mit ihren vielen teuren Waffen gegen den Libanon nichts anfangen. Die Saudis sind militärisch nicht mal in der Lage, libanesisches Gebiet in größerem Maßstab zu erreichen.

      1. Methode der Saudis sind Mecenaries, so wie in Syrien, da gab es auch vor etwa 3 Jahren den Plan 50,000 Säöldner auf dieBeine zu stellen, was sogar die Moscheebetreiber in EUropa reich gemacht hatte. In Sysrien wurden sie nun mittels russischern Bomben vertrieben, aber was wird in Libanon?

      2. biersauer

        Mit der Söldnerterroristenmethode haben die Saudis und ihre Partner den Libanon ja schon die letzten sechs Jahre (und vorher auch schon) versucht zu destabilisieren. Nusra udn ISIS im Grenzgebiet zu Syrien, und eine ganz besonders peinliche Pfeife hatten sie sich auch an der Küste herangezüchtet.

        Das funktioniert im Libanon sehr schlecht, weil die meisten Leute da Krieg und Terror zur Genüge kennen, die meisten Leute die Takfiris pappedickesatt haben und es da Hisbollah gibt, um sie abzuräumen. Bei den ganzen von GCC-Israel unternommenen Destabilisierungsversuchen mit der Söldnermethode ist deshalb nichts rausgekommen, außer dass inzwischen auch langjährige Hisbollah-Gegner im Libanon Hisbollah dankbar dafür sind, dass Hisbollah sie davor beschützt hat, von den Takfiri-Banden überrannt zu werden. Sprich: diese Versuche gingen voll nach hinten los und Hisbollah wurde damit politisch weiter gestärkt.

    2. Die Saudis dachten, sie können den Jemen in ein paar Wochen Blitzkrieg erobern. Sie haben die jemenitischen Milizen als „Badeschlappen-Armee“ verspottet. Wie sich nach Kurzem herausgestellt hat, sieht die Wirklichkeit anders aus: die Saudis haben sich als die miesesten Kämpfer weit und breit erwiesen. Der Krieg im Jemen wird hauptsächlich mit Söldnern geführt, unter anderem aus dem Sudan und aus Kolumbien. Es gibt auch Gerüchte, dass die saudischen Kampfflugzeuge von israelischen Piloten geflogen werden. Von daher sehe ich die großen Waffenkäufe Saudi-Arabiens recht entspannt. Bei einer Armee mit niedriger Moral und Kampfkraft helfen auch moderne Waffen nicht viel. Und zur Unterdrückung der eigenen Bevölkerung braucht man auch keine High-tech-Waffen, sondern nur Schergen, die brutal und emotionslos genug sind, in eine Menschenmenge zu schießen.

      Von daher: Ein Krieg Saudi-Arabiens gegen den Libanon ist völlig unrealistisch, von einem Krieg gegen den Iran ganz zu schweigen.

      1. biersauer

        Ja, die Saudis sind bereit, wie Hassan Nasrallah sich heute ausdrückte, bis zum letzten Israeli gegen Hisbollah und Iran zu kämpfen.

        Und, was ich noch hinzufügen möchte, Israel ist auch bereit, bis zum letzten Saudi gegen Hisbollah und Iran zu kämpfen.

        Bloß, die dabei anstehende Niederlage selbst einstecken, das wollen sie beide nicht.

      2. Da schau an: Ein – relativ – realistischer Artikel beim Atlantiker-Flaggschiff ZON („Iranoia“) über MBS. Ob Herr Gehlen heimlich hier mitliest
        Zitat daraus:
        „…Doch MbS spielt ein riskantes Spiel. Er will wie eine Spinne agieren und im Netz von Jemen, Katar und Libanon die Fäden ziehen, verheddert sich aber zunehmend in selbst aufgestellten Fallen…“

      3. Blue Angel

        Danke für den Hinweis. Aber als erstes möchte ich den Lesern hier mal die Quelle für dein Zitat mitteilen:

        http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-11/saudi-arabien-mohammed-bin-salman-krisen/komplettansicht

        Was Martin Gehlen mit dem Artikel von Sebastian Sons bei Zon zu tun hat, erschließt sich mir erstmal nicht. Aber: dass mit Sebastian Sons nun offenbar auch eine Stimme der Vernunft beim notorisch zioatlantischen Lügenblatt Zon eingezogen ist, finde ich durchaus bemerkenswert.

  4. Gegenoffensive des iS; da die Einnahme relativ leicht ging, ist es wohl am wahrscheinlichsten, dass da keine riesige ISIS-Streitmacht zurückschlägt; warum hätten sie sich erst weitgehend geräuschlos zurückziehen sollen?

    Andererseits werden auch keine zigtausend SAA+Alliierte in der Stadt sein, Minen, Scharschützennester etc, es braucht eine langsame Säuberung.
    So kann in einer desparaten Offensive mit relativ wenigen Mann auch wieder einen größeren Teil der Stadt einnehmen.
    hoffe ich mal; es ist ohnehin nur eine Frage der zeit, bis ganz ISIS zumindest als Farbe von der Karte verschwindet, jetzt möglichst die Verluste gering halten.

    1. Kann es sein, das der IS nicht mehr in der Lage ist, eine Stadt richtig zu verteidigen, das er sich überrollen lässt (Bunker gibt wohl genug und dann versucht in einem Art Partisanenkrieg (ok falscher Begriff, da IS ja die Bösen: Also legen eines Hinterhalt) einen relativ großen Schaden zu erwirken, den man in der Verteidigung nicht erreicht hätte.
      Zu Idlib: Vielleicht hat ja die SAA die Hoffnung, das der IS auch so über den Euphrat absetzt oder nach Tanf. Viel gibt es in der Wüste südwestlich von DEZ nicht mehr verteidigen.

      Nur als Ziel wurde ich eher sehen, die Hochspannungsleitung, den die Ölfelder, die das Wärmekraftwerk in Aleppo versorgen könnte, sind wohl Größtenteils in kurdischen Besitz (die Eisenbahn geht nach Raqqa und DEZ.

      Interessant auch die Eisenbahn Aleppo-Hama, dann könnte man Öl aus dem Raum Palmyra holen.

      1. „überrollen“

        Sieht so aus.
        Naheliegend ist ja auch eine Strategie, die verbliebenen Kämpfer, die sich noch anderweitig verwenden lassen, zu erhalten; woanders einschleusen, umflaggen, auf zivil machen; auch Gefangennahme ist eine Variante, auch wenn man offiziell strikt dagegen ist (hat man was von den sich ergebenden gehört?).
        Daneben dürfte es halte einige geben, für die keine Variante möglich ist, oder die ausgewählt werden, noch mal schreckliche Akzente zu setzen.

        Wenn sich diese Art Angriffe gegen wichtige Infrastrukturprojekte richten würde, müsste man wohl von fremden Einfluss ausgehen; im Sinne der Selbstdarstellung des „Kalifats“ spielt das eher keine Rolle, näher liegen Signale des Schreckens.
        Man denke an Al Qaryatayn, Aussage: „Ihr habt uns vertrieben, aber das Kalifat ist nicht besiegbar, ihr müsst uns für immer fürchten“.

        Es ist zu befürchten, dass diese Strategie sogar in gewissem Rahmen Erfolg hat; in die Gebiete, die ISIS bis zuletzt mit örtlicher Unterstützung halten konnte, dürften nicht gerade sehr attraktiv sein, sich dort anzusiedeln und beim Wiederaufbau der Zivilgesellschaft mitzumachen.

      2. ISIS setzt auf Guerillataktik, aus dem Hinterhalt und aus dem Untergrund. Sind auch große Spengfallen im Untergrund zu vermuten. Vorsicht ist die Mutter der Weisheit, besonders in der Stadt.

    2. Sorry, Parteibuch: Hatte den Artikel („Iranoia“) auf ZON irrtümlich Herrn Gehlen zugeordnet und den Link weggelassen, weil solche zu Globalistenmedien nicht überall erwünscht sind.

      Ansonsten ja: Bis auf den üblichen Mumpitz vom (sinngemäß) „Stabilitätsfaktor SA“ klang der schon erstaunlich vernünftig. Vielleicht hat langsam der eine oder andere MSM-Schreiber die Nase voll davon, sich immer wieder von Kommentaristen unter den Artikeln korrigieren lassen und sich vor den Lesern blamieren zu müssen. – Oder die Verlage ziehen die Notbremse hinsichtlich sinkender Abo-Zahlen und online-Zugriffe. Die hier und da ansatzweise aufkommende Vernunft könnte also vorrängig teilweise ökonomischen Umständen geschuldet sein: „Grab em by their money!“

      1. Blue Angel

        „Vielleicht hat langsam der eine oder andere MSM-Schreiber die Nase voll davon“

        Das glaube ich nicht. Soweit mir bekannt, haben die MSM-Schreiber keinen Spielraum für irgendwas, außer eventuell für den (mit harschen finziellen Einbußen belegten) eigenen Rücktritt.

        Dass das Bilderberger-Hausblättchen Zon einen Artikel von Sebastian Sons veröffentlicht hat, zeugt eher davon, dass sich da in der zioatlantischen Topetage irgendwas bewegt.

    1. „…dass sich da in der zioatlantischen Topetage irgendwas bewegt“

      – Sieht so aus. Eigentlich war ich mir auch ziemlich sicher (hatte extra nochmal hoch-gescrollt) vorher „Gehlen“ als Autor gelesen zu haben. Seltsam…
      Ansonsten geht´s wohl wirklich um abnehmende Gewinne: Wer braucht schon vier, fünf große Printmedien, die eh alle dieselbe Propaganda verbreiten? – Da wird der verteilbare Kuchen schnell kleiner.

      Derweil erzählt in einem israelischen Medium ein alter Mann was über alte Strategien (dicke Bomben und Ölpreis), Auszug:
      „…To reduce Iran’s power in the long term “and bring about a saner world,” Woolsey suggested “undermining OPEC, ending the cartel” and bringing the price of oil down to a historic low of $30 a barrel.“
      http://www.jpost.com/Opinion/Ex-CIA-director-Woolsey-explains-why-Iran-needs-to-be-taken-down-a-notch-513832

      – Wirkt nicht sehr kriegs-enthusiastisch von der JP, diese Argumentations-Auswahl…zum Glück.

      1. Blue Angel

        Ich würde das Statement von James Woolsey zum wünschenswerten Ölpreis von 30 Dollar in die Kategorie „Scherzkeks“ einordnen.

        Der beste Weg, die Ölpreise dauerhaft weiter runter zu bringen, wäre es, Exxon zu erlauben, in und mit Russland die gigantischen russischen Arktis-Felder auf den Markt zu bringen.

        Aber genau das haben Woolsey und seine Kumpane im Kongress ja eben mit Sanktionen verhindert, während US-Außernminister Tillerson darüber die Haare zu Berge stehen.

  5. ***
    #Syria #DeirEzZor Reporter : “”Al Bukamal
    Intense offensive and mass suicide by ISIS using SVBIEDs in an attempt to liberate Al Baghdadi ISIS leader who is hiding in one of Al Bukamal dens according to the info””
    ***

    Das wäre eine in sich schlüssige Erklärung für die heftigen Angriffe von ISIS, um Baghdadi rauszuhauen.
    Nur warum ist er erst in der Stadt geblieben? Kam ja nun nicht sehr überraschend, der Vorstoß, und sollte er noch am Leben und in Syrien/Irak sein, dann sieht man ja recht einfach, dass es im Irak nordöstlich de Euphrat noch sehr ruhig ist.

    Kann auch einfach ein reines Gerücht sein, als Erklärung für heftige Gegenangriffe; die braucht es allerdings nicht wirklich.

    1. @PB: Yepp. Die Auswahl des Woolsey-Scherzkeks als Repräsentanten „genialer“ (Knieschuß-) Strategien gegen die Widerstandsachse spiegelt – hoffentlich – die „Ernsthaftigkeit“ des israelischen Kriegswillens wieder: Wenn der so ausgeprägt ist wie die vorgestellten „Strategien“ „erfolgversprechend“, können wir vielleicht alle ruhiger schlafen

      BTW: Muß gleich mal in Erfahrung bringen, wann in Israel die nächsten Wahlen sind…

  6. Einfach nur genial.
    sorry.

    „Ja, die Saudis sind bereit, wie Hassan Nasrallah sich heute ausdrückte, bis zum letzten Israeli gegen Hisbollah und Iran zu kämpfen.

    Und, was ich noch hinzufügen möchte, Israel ist auch bereit, bis zum letzten Saudi gegen Hisbollah und Iran zu kämpfen.

    Bloß, die dabei anstehende Niederlage selbst einstecken, das wollen sie beide nicht.“

    1. Ja seit dem Eingreifen der russischen Armee haben sich die Einflussphären geändert. Syrien und der Irak bleiben im Einfluss Irans (Ich weiß stark vereinfacht). Die Hisbollah ist stark geworden und nutzt Ihre Macht im Libanon. Sicher herrscht im Libanon keine Friedhofsruhe, aber es ist immer noch ruhiger, wie in Zeiten, die vielen noch bekannt sind.
      Logisch passt das der Achse Israel-Saudi Arabien nicht.
      Was ich aber nicht gut finde, ist das was ich unterschwellig aus einigen Kommentar herauslese:
      Soll doch Israel den Libanon angreifen, das macht am Ende die Hisbollah stark. Mag sein, das es möglich sein kann, aber am Ende sieht das Ergebnis eines Krieges immer anders aus.

      Wichtig ist wohl, was in SA passiert. Wie man beim Katar-Konflikt gesehen hat, sind da wohl nicht die hellsten Köpfe an der Macht (in welchen Land ist das schon der Fall?) Alles wurde mit Petrodollar geregelt, was jetzt nicht mehr geht. Das da jetzt ein Kampf um die Restdollar entbrennt, ist klar. Interessant wird sein, wer von den geistigen Tieffliegern dann (in welchen Teilstück) an die Macht kommt.

      Interessant wird auch, wie sich der jordanische König verhält. Er wird sich nicht gegen die Achse des Widerstands weiter stellen können und dann hat die Achse Israel-SA auch ein geographisches Problem.

      1. @ Lutz:
        „Was ich aber nicht gut finde, ist das was ich unterschwellig aus einigen Kommentar herauslese:
        Soll doch Israel den Libanon angreifen, das macht am Ende die Hisbollah stark. “

        Mein Eindruck ist eher, daß alle auf Einkehr von Vernunft auf israelischer und SA-Seite hoffen.

        Allerdings gebe ich zu, daß ich über einen (möglichst verlustarmen) internen Zerfall von SA nicht allzu traurig wäre (solange er mit einem „whisper“ staat einem „bang“ vonstatten ginge). Schon alleine deshalb nicht, weil der Verlust dieses (ziemlich letzten) Verbündeten (zumindest in der Region) die israelische Regierung m. E. zu einem weniger konfrontativen Kurs bringen könnte.

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