Syrische Armee rückt weiter Richtung Al Bukamal vor

Wie inoffizielle Quellen am heutigen Dienstag meldeten, haben die syrische Armee und ihre Partner nun auch das westlich der ISIS-Hochburg Al Bukamal gelegene Ölfeld Akash eingenommen.

Auf einer Karte sieht dieser Vorstoß etwa wie folgt aus:

Ansonsten hält Syrien sich im Moment bezüglich der Aktivitäten der Armee und ihrer Partner sehr bedeckt.

Unterdessen bombardiert die saudische Luftwaffe den Jemen gegenwärtig besonders heftig, was heute wieder mal zahlreichen Zivilisten im Jemen das Leben gekostet hat. Die UNO beklagte derweil zum wiederholten Male, dass die saudische Blockade gegen den Jemen es Helfern unmöglich machen, die Hungersnot und Cholera-Epidemie im Jemen erfolgreich zu bekämpfen. Das israelische Außenministerium hat indes soeben an alle seine Botschaften ein Kabel geschickt, mit dem die israelischen Botschafter rund um die Welt aufgefordert werden, ihren Einfluss geltend zu machen, um Mohammed bin Salman und Saudi Arabien beim Krieg gegen den Jemen zu unterstützen.

Internationale Medien berichteten heute jedoch, dass Ex-Präsident Abed Rabbo Mansour Hadi, in dessen Namen die Saudis vorgeben, den Krieg gegen den Jemen zu führen, in Saudi Arabien gefangen gehalten wird, was ein weiterer Schlag gegen die saudisch-israelischen Bemühungen darstellt, dem saudischen Vernichtungskrieg gegen den Jemen einen legitimen Anstrich zu verpassen. Auch sonst läuft es für die israelisch-saudische Terrorachse im Moment nicht gerade rund: dass gerade aufgeflogen ist, dass die US-Hasbarafabrik „Hollywood“ Mossad-Agenten damit beauftragt, die Opfer der da nahezu allgegenwärtigen Sexualdelikte mächtiger jüdischer Hollywood-Bosse mundtot zu machen, dürfte die internationale Reputation des zionistischen Apartheidregimes nämlich auch nicht unbedingt steigern.

Der Ölpreis ist derweil heute auf über 63 Dollar für Brent gestiegen und damit so hoch wie seit Sommer 2015 nicht mehr. Der gestiegene Ölpreis könnte darauf zurückgehen, dass Händler demnächst mit größeren kriegs- und unruhebedingten Produktionsausfällen rechnen. Es könnte ein Anzeichen für die Entwicklung einer internationalen Meinung sein, dass Mohammed Bin Salman mit seinen reihenweise harschen Säuberungen im Inneren und brutalen Angriffskriegen im Äußeren den Bogen überspannt haben könnte.

Nachtrag 20:00h: In Bezug auf das Geschehen in Saudi Arabien kocht die Gerüchteküche übrigens munter weiter. Das letzte Gerücht ist, dass Ex-Kronprinzensohn Mansour bin Moqren mit einem Hubschrauber flüchten wollte und er bei dem Fluchtversuch von einem saudischen Kampfjet abgeschossen wurde.

Nachtrag 22:30h: Saudi Arabien hat Anwälten zufolge in den letzten Tagen bereits 1200 Bankkonten eingefroren, und es wird erwartet, dass es noch mehr werden.

Nachtrag 23:40h: Al Masdar News meldet, dass Halsabschneiderbanden unter der Flagge von HTS und Zanki sich im Nordwesten der Idlib-Tasche nahe der türkischen Grenze gerade gegenseitig eliminieren.

Nachtrag 00:25h: Die staatliche deutsche Tagesschau hat heute zur saudischen Kriegstreiberei mal wieder ein ganz besonders geschmackloses Stück an manipulativer Lügenpropaganda geliefert. Man lese und staune:

… Zudem trat am Wochenende der libanesische Regierungschef Saad al-Hariri zurück. Er ist Sunnit, genau wie das saudische Königshaus. Dieses befürchtet nun, dass die schiitische Hisbollah an Einfluss gewinnen könnte im Libanon.

Im kleinen Wort „nun“ liegt eine ganz dicke Lüge. Saudi Arabien ringt schon seit dem Bürgerkrieg in den 1980er Jahren im Libanon mit Iran heftig um Einfluss und befürchtet seitdem schon immer, Iran könne im Libanon an Einfluss gewinnen. Und wer nicht weiß, dass der saudisch-libanesische Doppelstaatsbürger Hariri in Saudi Arabien im saudischen TV seinen Rücktritt verkündet hat und er bisher nicht in den Libanon zurückgekehrt ist, obgleich er sich tags zuvor in Beirut noch recht gut mit dem einflussreichen Iraner Velayati verstanden zu haben scheint, der könnte angesichts dieses Tagesschau-Berichts glatt auf die Idee kommen, dass die Saudis zurecht verärgert über Iran sind, weil der Iran Hariri zum Rücktritt im Libanon gezwungen hat. Das ist eine typische Manipulation, wie sie typisch für die westliche Lügenpresse ist.

Und zudem schaue man darauf, wie die Tagesschau mit den Worten „Er ist Sunnit“ und „schiitische Hisbollah“ gezielt versucht, eine sektierische Narrative zu etablieren, und so Sunniten gegen Schiiten aufzustacheln und umgekehrt. Die Tagesschau hätte, wenn sie nicht die sektiererische Narrative hätte bedienen wollen, auch einfach schreiben können, dass der Iran mit Saudi Arabien über Kreuz liegt, und Hisbollah dem Iran nahesteht, während Hariri saudisch-libanesischer Doppelstaatsbürger ist. Aber die Tagesschau will den politischen Konflikt zwischen Iran und Saudi Arabien und den sich dahinter jeweils aufreihenden Kräften offenbar unbedingt zu einem Religionskonflikt machen.

Angesichts des bekannten großen israelischen Einflusses in Deutschland, und der kürzlichen Anweisung des israelischen Außenministeriums, israelischen Einfluss für Saudi Arabien global geltend zu machen, riecht das danach, als läge da solch ein Fall von israelischer Einflussnahme auf die Berichterstattung der deutschen Tagesschau vor. Anders ist diese gezielt aussehende Manipulation in der deutschen Tagesschau kaum zu erklären.

Nachtrag 01:00h: Ach, und übrigens, wenn ich mir die Kommentare zu diesem manipulativen Tagesschau-Artikel durchlese, so drängt sich mir der Verdacht auf, dass der auch von der neuen israelischen Direktive zur Unterstützung Saudi Arabiens betroffen ist.

Nachtrag 02:40h: Das hier ist eine interessante Meinung von Maan Al-Jarba zur Lage in Saudi Arabien. So wie es aussieht, ist Al Manar auch in Bezug auf Saudi Arabien vielen anderen Medien mal wieder um Lichtjahre voraus.

Nachtrag 12:50h: Mohammed bin Salman zielt finanziell angeblich auf die Beschlagnahme von Assets im Wert von 800 Mrd Dollar ab.

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49 Gedanken zu “Syrische Armee rückt weiter Richtung Al Bukamal vor

    1. Guten Abend!

      Können die fliegen – die SDS dann? Ach ja… Raumschiff Enterprise: Scotty, beam uns nach Abu Kemal.

      Denn normal geht das nich… sie stehen noch bei den Omar-Ölfeldern, dazwischen grimmige IS, welche jedem Syrer den Kopf abschneiden. Da kann kein SDSler durch außer beamen.

      Im Ernst, werter zgvaca: bist dur wirklich der Meinung, daß die IS dann ganz schnell von den Panzern die schwarze Flagge holt und die Gelbe aufzieht? Würde ja bedeuten, die stehen voll ebenfalls im Ami-Sold und haben für alle Fälle alle passenden Uniformen da sowie Flaggen. Hase und Igel, halt.

      Zu deiner Befürchtung: jo mei, dann schneid ich eben mal die Truppe im Rücken ab wie kürzlich jemad schrieb. „Uuups – war halt ein Versehen, unser Kompaß hat verückz gespeilt – sh*t Ami-EloKa! Haben halt die Orientierung verloren, kann ja mal halt vorkommenm, gelle „

      1. Sie sind an 17 KM angekommen. Da brauchen sie nicht mehr fligen. Ein Sprung reicht. Sie müssen nicht mal Bukmal annehmen. Es reicht Euphrat überqueren und irgendwo ein Dorf mit Strasseverbindung anzunehmen.

      2. „bist dur wirklich der Meinung, daß die IS dann ganz schnell von den Panzern die schwarze Flagge holt und die Gelbe aufzieht? Würde ja bedeuten, die stehen voll ebenfalls im Ami-Sold und haben für alle Fälle alle passenden Uniformen da sowie Flaggen. Hase und Igel, halt.“

        Uniformen und Flaggen finden sich sicher, wenn man sich mit den Stämmen, deren Angehörige Teile von ISIS bilden geeinigt hat.

        Es ist ja schon passiert, anders war die „Einnahme“ der Omar-Felder nicht zu erklären.

        Nun ist hier noch der Euphrat dazwischen; ich bewerte das Dauerbombardement der Region samt Fernbombern und Kalibrn als Argument an die „SDF“, sich doch fernzuhalten, zumindest vom Westufer.

      3. „Würde ja bedeuten, die stehen voll ebenfalls im Ami-Sold…“

        Wenn nicht das, dann weil die nun mal deren Gründung sind.

      4. Das, was angeblich 17km (nach meiner Karte rund 30km) von Al Bukamal auf der anderen Euphratseite steht, sind ein paar umgeflaggte Stammeskrieger. Derweil hat von Süden, Osten und Westen der gemeinsame Angriff von syrischen und irakischen Truppen auf Al Bukamal bereits begonnen. Ob er länger dauert als die Einnahme von Al Qaim, wird sich weisen, viel spricht aber nicht dafür. Natürlich können ein paar SDF-Krieger über den Euphrat schwimmen und an der Strasse nördlich von Al Bukamal eine SDF-Fahne pflanzen, wenn sie den ISlern genug Dollars geben. Aber ich zweifle, dass sie das noch tun werden. Der Zug ist abgefahren.

  1. Mehr als nur einige SDF-Flaggen werden sie wohl nicht über den Euphrat transportieren können.

  2. „Das letzte Gerücht ist, dass Ex-Kronprinzensohn Mansour bin Moqren mit einem Hubschrauber flüchten wollte und er bei dem Fluchtversuch von einem saudischen Kampfjet abgeschossen wurde.“

    Das ist plausibel.
    Dabei ist nicht mal entscheidend, ob er auf dem Weg in den Jemen war, oder nur in seine Heimatprovinz; eine Festnahme in „seinem“ Gebiet weit weg von Riad ist weit aus gefährlicher und aufwändiger, außerdem ist so ein Abschuss ein glasklares Signal an alle potentiellen Gegner.

    ————-

    Das Hadi in Saudi Arabien festgehalten wird ist sicher?
    Die Emirate übernehmen so langsam den Süden, war die Begründung, dass es Knatsch in der „Allianz“ gibt.

    Nur was ist die konkrete Furcht der Saudis? Könnte er im Jemen die Seiten wechseln?
    Nach all dem Leid, was er maßgeblich mit verursacht hat?

  3. “ Es reicht Euphrat überqueren und irgendwo ein Dorf mit Strasseverbindung anzunehmen.“

    Das nun nicht, kurz hinter der Straße fängt ja die Wüste an, da müssten sie schon eine ganze Region einnehmen.

    1. Das Geld ist bereits im Westen investiert!
      Da kann der neue König schon den Halbmond darüber machen.
      Aber er hat ja die Steuerbetrüger berreits eingesperrt!

  4. ***

    Hassan Ridha‏ @sayed_ridha 5 Std.Vor 5 Stunden
    Mehr Hassan Ridha hat محمد علي الحوثي retweetet
    Houthis offer political asylum to Saudi princes, civil servants and others being targeted by the Saudi regime
    Hassan Ridha hat hinzugefügt,

    محمد علي الحوثي @Moh_Alhouthi
    الاخوة أمراءال سعودمن العائلة المالكةوكل موظف أوشخصية تشعرباستهداف النظام مستعدون لاستقبال كل من يريد الاقامة لديناكاخ مظلوم عزيز ومكرم

    ***

    Wäre doch ein interessantes Szenario, saudische Prinzen im Jemen.

    1. @biersauer:
      Davon träumen die Globalisten schon viele Jahre.

      Abgesehen davon, daß immer mehr Brücken in D so marode sind, daß einige Panzer sie komplett zum Einstürzen brächten, stellt sich auch die Frage: Mit welchen Soldaten wollen sie denn angreifen?

      Die naheliegende Befürchtung, daß dafür die massenweise importierten Proxies vorgesehen sein könnten hat sich bei mir inzwischen etwas relativiert: Die meisten davon wären m. E. nicht disziplinierbar genug und sind zudem untereinander zu verfeindet für gezielte, gemeinsame, militärische Verwendung.

      Gut (bzw. schlecht): Mindestens 10.000 gewaltbereite Salafisten, davon ein Großteil mit Taqfiri-Erfahrung, ließen oder lassen sich wahrscheinlich organisiert verwenden. Mit denen dürfte die Russische Armee aber fertig werden, zumal die europäischen Bedingungen andere sind als z. B. in Syrien.

      1. Ergänzung:

        Terror, komplette Zerstörung der Infrastruktur, nachhaltige Schäden durch Angriffe auf bestimmte Industrien, Auslösung von religiösen „Bürger“kriegen und infolgedessen Aufteilung des vorherigen Staatsgebiets in kleinteilige Clan-Regionen sowie viele Millionen Opfer in Mitteleuropa: Das kriegen die importierten Gewalttäter sicher hin. Früher oder später wird das sicher auch so eintreffen.

        Als „NATO-Soldaten“ Russland angreifen wird für diese Taqfiris aber eher nicht möglich sein. Schon alleine deshalb nicht, weil zwischen D und der RF noch Polen liegt: Bei einem Versuch in dieser Richtung (mit diesem Personal) würde Polen ganz sicher sehr schnell die Seiten wechseln und solche „Truppen“ ganz bestimmt nicht in´s Land lassen.
        Im Gegensatz zu den deutschen haben die meisten polnischen Bürger (inklusive Regierung und Soldaten) nämlich noch einen Selbsterhaltungstrieb und der würde im o. g. Fall die „Liebe“ und „Treue“ zu NATO und EU ganz klar überwiegen.

    1. Man beachte auch die Wortwahl in diesem Reuters-Artikel beim Standard.

      „Die libanesische Regierung reagierte zunächst nicht auf Sabhans Drohungen. Die Hisbollah ist sowohl eine mächtige militärische als auch eine politische Organisation, die im libanesischen Parlament und in der Regierung vertreten ist, die unter Hariri im vergangenen Jahr gebildet wurde. (APA, Reuters, 7.11.2017)“
      – derstandard.at/2000067326791/Saudi-Arabien-Libanons-Regierung-erklaert-uns-den-Krieg

      Geradezu eine neutrale Beschreibung der Hisbollah, als Gegengewicht zu der vorher referierten saudischen Sicht.

      Da werden offenbar neue Narrative gebildet.

      1. andreas

        Und man schaue mal, was Tomas Avenarius gerade in der transatlantischen SZ veröffentlicht hat:

        Trump sollte sich nicht vor den Karren der Saudis spannen lassen

        Riad provoziert den Konflikt mit Iran und setzt dabei auf den Segen der USA – doch Trumps Unterstützung für die saudischen Monarchen wäre in diesem Fall ein Desaster.

        http://www.sueddeutsche.de/politik/nahost-saudi-arabien-kann-trump-instrumentalisieren-1.3739329

        Nach viel Unterstützung für die von Trump und Israel unterstützte saudische Aggressionspolitik gegen Iran und Partner sieht das nicht aus – ganz im Gegenteil.

    2. Beirut politisch isolieren wäre ja auch ein müdes Eigentor. Stattdessen gabs einen schönen Schnittstellenpass für alle (noch lebenden) Gegner des saudischen Kronprinzen http://theduran.com/leaked-cable-confirms-israel-and-saudi-arabia-coordination-to-start-a-middle-east-war/

      Game Of Thrones ist ein Witz dagegen.

    3. „…Damit dürften die saudisch-israelischen Pläne zur Destabilisierung des Libanon wohl erstmal als gescheitert gelten…“

      Ein weiteres Indiz für das Zurückweichen von USA und EU ist die heute merklich zurückgefahrene Pro-SA- und Anti-Widerstandsachse-Propaganda in den westlichen MSM.
      Bleibt zu hoffen, daß die israelische Regierung keine Alleingänge unternimmt. Die Neigung dazu hängt eventuell vom Grad ihrer Hisbollah-Iran-Paranoia ab: Je ausgeprägter sie ist, desto höher m. E. das Risiko von Aktionen im „Verzweiflungs“- statt Vernunftmodus.

    1. „Sisi sagt, dass Ägypten bei saudischen Maßnahmen gegen Hisbollah nicht mitmachen will“

      Die brauchen die Ägypter doch garnicht.
      Die Saudis ziehen gerade die Kurden (SDF) auf ihre Seite. Paar von dehnen lassen sich bestimmt rekrutieren und dann ab in den Libanon. Paar schwarze „Söldner“ wurden ja auch schon ausgeflogen

      ——————–

      Fernab von der russ.syr.Lufthoheit kann man dann auch bisschen hier und da rumbomben. Dazu brauchen die nur noch einen Flugplatz irgendwo im Libanon und schon hat man den „schönsten“ Krieg den man so haben könnte.

      Irgendwo habe ich gelesen, dass ein Hochrangiger vom liban Militär schon in Riad war. zum Kaffee und Kuchen sicherlich nicht

      Der Schlüssel ist momentan das lib.Militär. Stellen die einen Flugplatz zur Verfügung oder nicht wie reagieren die auf saud.Flugzeuge über den lib.Himmel

      1. sg, Lutz

        Die libanesische Armee kann nicht im saudisch-israelischen Auftrag gegen Hisbollah eingesetzt werden, denn nicht nur in der libanesischen Bevölkerung, sondern auch in der libanesischen Armee gibt es sehr viele Anhänger von Hisbollah.

      2. Für diesen Krieg fehlt den genannten Söldnern allerdings, ähnlich der saudischen Armee, geeignetes Personal und ein Weg.
        Ansonsten: Flugplätze haben auch 2006 nicht geholfen und für ein direktes Engagement Russlands oder der libanesischen Armee gibt es momentan keine Grundlage.

        Im Sinne der weiteren Exposition Irans (& Hisbollah) hat man mit dem Abzug Hariris eventuell schon das „Kriegsziel“ erreicht.

      3. @np

        „Die libanesische Armee kann nicht im saudisch-israelischen Auftrag gegen Hisbollah eingesetzt werden“

        Ich weigere mich diese Typen zu unterschätzen. Ich bin zwar davon überzeugt, dass es nicht die hellsten Lampen sind, aber durchgebrannt bzw. so dumm sind die auch wiederum nicht.

        Sicher einig sind wir uns , die haben einen „Plan“, egal ob er umsetzbar ist. Aber viel fehlt da nicht mehr

        ————————————

        Ich habe vorhin probiert nochmal diese Meldung ( chr.Militär in KSA ) zu finden. Leider ohne Erfolg. Da stand nix besonderes drin. Aber jetzt im Nachhinein ist das Datum des Besuches interessant. Das war glaube so vor 1-2 Wochen, also __vor__ dem Hausputz im Königreich.

        Das bedeutet für mich, dort haben die Leuchten was ausgeklüngelt und das probieren die jetzt umsetzen. Wenn alles nicht so einfach möglich gewesen wäre, würden die jetzt den Ball flacher halten.

        Also ich bin da wiedermal sehr vorsichtig.

        Denn nur im Libanon können die Typen die Hisbollah ___mit eigener ___ Lufthoheit schädigen.

        PS.
        Meine Meinung ist die Elitären aus dem Süden halten sich erstmal raus. Also nicht „saudisch-israelischen Auftrag“ sondern nur saudischer Auftrag

        Ok ok, wir wissen ja wer der Puppenspieler und wer die Puppe ist

      4. PPS
        Ich habe ja auch nie gesagt das
        „Die libanesische Armee kann nicht im saudisch-israelischen Auftrag gegen Hisbollah ____eingesetzt____ werden“

        Die sollen sich einfach nur raushalten, wenn Ausländer dort rumbmben. Also genauso wie sie sich bis jetzt auch immer rausgehalten haben,

        Meine wie bei den anderen „unsichbaren“ Tieflieger, die dort unterwegs waren

        Also nix neues, sondern alles genaus so wie bisher.
        Andere Länder im lib.Luftraum machen lassen was die wollen und ein Flugplatz für die Saudis wäre schon ganz gut __ diesen brauchen sie aber nicht so dringend__ geht sicherlich auch von Jordanien aus.

        Mehr werden die von der libanesischen Armee nicht wollen.
        Und ich denke genau das haben die bei diesem Besuch eingetütet

        ———————————-
        Nicht böse sein, wenn ich wiedermal …..
        Mir geht es darum zuviel Optimismus ist nicht gut und fehl am Platz

      5. sg

        Versteh doch, die libanesische Armee ist ziemlich irrelevant. Die wurde von ihren westlichen Sponsoren bewusst klein und schwach gehalten, damit sie Israel nichts entgegenzusetzen hat. Dass die libaneische Armee bewusst so schwach gehalten wird, dass sie unfähig zur Landesverteidigung ist, ist ja eben einer der Gründe dafür, dass es Hisbollah gibt.

        „Andere Länder im lib.Luftraum machen lassen was die wollen“

        Na, was soll die libanesische Armee denn tun? Soll sie die ganze libanesische Luftwaffe gegen die israelischen F-16 und F-35i mobilisieren? Und los geht’s mit dem Paradestück der libanesischen Luftwaffe, dem strategischen Abfangjäger Cessna 208. Unterstützt werden können die Cessnas dabei an den Flanken von Embraer Super Tucanos. Lies mal, über was für tolle Waffen die libanesische Luftwaffe verfügt:

        https://en.wikipedia.org/wiki/Lebanese_Air_Force#Current_inventory

        Und bei der Luftabwehr ist die libanesische Armee eher noch schlechter als bei der Luftwaffe bestückt.

        Die in praktisch jeder Hinsicht deutlich mächtigere militärische Kraft im Libanon ist Hisbollah. Wenn irgendwelche Aggressoren irgendwelche Flugplätze im Libanon nutzen wollen, um Hisbollah anzugreifen, wer wird dahingehen, und das verhindern? Hisbollah natürlich, wer auch sonst. Und was wird die libaneische Armee da tun? Beten, dass Hisbollah erfolgreich ist, denn zu viel mehr Einflussnahme fehlt es der libanesischen Armee an so ziemlich allem, was sie dafür bräuchte.

      6. Das es so schlimm ist wusste ich nicht.
        Mein Fehler + Danke für die Infos

        Ärgerlich das die keine bessere Luftabwehr haben.
        Sehr Ärgerlich.
        Ich hatte noch die Hoffnung dass die einen Krieg verhindern können

        Wir werden sehen.
        SRY + DANKE

      7. sg

        Meine kleine Hoffnung ist, dass die jüngsten Ereignisse dazu führen, dass es im Libanon demnächst eine funktionierende Luftabwehr gibt. Russland hat diesbezüglich ein paar ganz passable Dinge im Angebot.

        Israel wird da Zeter und Mordio schreien und seine Einflussagenten im Libanon und anderswo dagegen einsetzen, aber ich sehe nicht, dass sie das unter den gegebenen Bedingungen verhindern könnten, wenn die Achse des Widerstandes das bald angeht.

        Das Projekt könnte damit beginnen, dass Präsident General Aoun erklärt, dass es nicht hinnehmbar ist, dass eine feindliche Macht (Israel) von libanesischem Luftraum aus eine Macht angreift (Verbrechen begeht), mit der der Libanon nicht im Kriegszustand ist (Syrien). Und demzufolge brauche die libanesische Armee eine funktionierende Luftabwehr. Russland und Iran könnten dem dann zustimmen, der Rest der Welt könnte sich dem Argument nur schwer entziehen und Russland könnte sich als Verkäufer einer solchen Luftabwehr anbieten. Saudisch-israelische Einflussagenten im Libanon würden dann vermutlich verhindern, dass der Libanon das Budget dafür bereitstellen kann. Hier könnte Iran einspringen, Russland ein Finanzierungsmodell anbieten und dem Libanon die Luftabwehr schenken. Sollten saudisch-israelische Einflussagenten im Libanon das dann immer noch ablehnen, könnte Iran erklären, da der Libanon, wie die verbrecherischen Angriffe Israels durch den Libanon auf Syrien zeigen, nun mal eine funktionierende Luftabwehr brauche, der Iran alternativ dann eben Mitgliedern von Hisbollah mit dem notwendigen technisch-wissenschaftlichen Know How ausstattet, sich eine halbwegs vernünftige Luftabwehr zusammenzubasteln. Ich sehe trotz absehbarem Gezeter nicht, wie Israel und Co aus der Zwickmühle rauskommen und das stoppen könnten.

        Hintergrund: Waffenexporte an Hisbollah sind verboten, und iranische sowieso, Wissenstransfer hingegen nicht. Der libanesische Präsident, General Michel Aoun, ist mit Hisbollah (der ärgert sich dermaßen darüber, wie der unter israelischem Einfluss stehende Westen und seine Einflussagenten im Libanon die libanesische Armee im Stich lassen und klein halten, dass er seit einigen Jahren schon eng mit Hisbollah verbündet ist).

    2. Als Ursachen für die fehlende US-Unterstützung Saudi Arabiens erscheinen insbesondere diese Einschätzungen plausibel:

      „…The CIA regards him (den Kronprinzen) as totally worthless.”
      und
      (laut einer internen Quelle):“… It is possible that there may be a struggle emanating from the military as during the days of King Farouk, and we may have a ruler arise that is not friendly to the United States.”

      http://www.atimes.com/article/inside-story-saudi-night-long-knives/

      1. Alos der libanesischen Armee dürfte Hizbollah auf die Finger sehen, damit dürften Ihre Chansen eher defensive sein.
        Hizbolla dürfte von Russland und Iran (mit Wissen der USA) gut ausgerüstet sein (in Syrien), wenn da die Libanesische Armee etwas falsches Macht, dürfte der Burgfrieden schnell zu Ende sein.

      2. „… Ich sehe trotz absehbarem Gezeter nicht, wie Israel und Co aus der Zwickmühle rauskommen und das stoppen könnten.“

        – Genial, Parteibuch! Und m. E. sogar sehr wahrscheinlich, wenn man die bisherigen Strategien von Russland und Iran betrachtet.

  5. „…dass Ägypten bei saudischen Maßnahmen gegen Hisbollah nicht mitmachen will“

    Das kommt zwar nicht ganz unerwartet, ist als Aussage in so klarer Form (und bei einem US-MSM-Medium) aber sehr wertvoll.

    M. E. deutet immer mehr darauf hin, daß SA dem Zerfall überlassen wird. Träfe das zu, wäre es sehr gut.

    1. Zumal SA mittlerweile ein Konkurrent geworden ist im Erdöl Bereich, oder besser gesagt sind die USA mittlerweile fähig durch Fracking Erdöl zu produzieren. Jetzt ist ein Fass Barrell 63$ wert. Günstige Vorraussetzungen um Big Oil in den USA zu stärken.

      Der Grund hierzu in der Erhöhung des Ölpreises vermutet man in möglicher Zunahme von Kriegshandlungen im Nahen Osten. Speziell SA. Ein weiterer Kriegsgang dürfte den Preis noch mehr erhöhen. Aber auch gewisse Konkurrenten vom Frackingöl Zeitweise ausschalten wie SA oder Iran. Auch der Libanon verfügt über Ölreserven. Solche weiteren Kriege wären der Untergang SA was nicht unerwünscht ist von Big Oil. Auch die Trump Administration weiss das. Deswegen werden sie sowas wohl durchaus bevorzugen aber niemals direkt eingreifen. Im ersten Schritt weisst Trump MBS an alle Clintonisten zu verhaften, tut einen auf Freund in denen er ihnen Waffen für 300 Milliarden $ verkauft, hetzt Saudi Arabien mit ihren Finanzschwierigkeiten in weitere Kostspielige Kriege voll im Wissen das es der Untergang Saudi Arabiens wäre. Teile und Herrsche. Das könnte die USA auf dem Ölmarkt stärken.

      1. „Zumal SA mittlerweile ein Konkurrent geworden ist im Erdöl Bereich, oder besser gesagt sind die USA mittlerweile fähig durch Fracking Erdöl zu produzieren.“

        Die Ausfuhrverbote wurden aufgehoben. Das ermöglichte die Propaganda vom großen Produzenten USA, der so viel habe, dass sogar exportiert werden könne. In Wahrheit müssen die USA auch weiterhin etwa zwei Drittel des in den USA verbrauchten Erdöls einführen. US-Öl zu exportieren erhöht also lediglich den Importbedarf:

        Erdölverbrauch (Barrel pro Tag) 20.571.000
        Erdölproduktion (Barrel pro Tag) 7.760.000

        Ähnlich beim Gas. Ob mit oder ohne Fracking, auch Erdgas wird in den USA weiterhin wesentlich mehr verbraucht als produziert; keine realen Gasexportmengen vorhanden:

        Gasverbrauch (Mio. cbm) 629.100
        Gasproduktion (Mio. cbm) 524.000

        Quelle: Welt in Zahlen

    2. „daß SA dem Zerfall überlassen wird“

      Das ist __Hoffnung__ für die Zukunft

      Tatsache ist, die KSA haben gerade paar Figuren vom Schachbrett genommen und ihre Kriegskasse massiv gefüllt. Wenn das alles stimmt was da gerade rumgeister. Mit 6xx Mrd lässt sich schonmal was anfangen. Aber auch wenn es nur 6 Mrd wären, könnte man sehr viel Unfug damit anstellen

      Egal noch sind die KSA das was sie sind
      und nicht das was sie __vielleicht__ irgendwann sein könnten

      Auch wenn ich mir das ebenfalls wünsche,
      aber wir haben nicht nur bei diesem Spiel keine Stimme. ( wiedermal )

      1. @sg

        „aber wir haben nicht nur bei diesem Spiel keine Stimme. “ – Das würde ich so nicht sagen. Immerhin haben viele Millionen kLeiner Stimmen rund um die Welt gemeinsam den (Medienherrschafts-) Sockel der Globalisten schon ganz schön angenagt.

        WAs KSA betrifft hat dieser Staat ein schwerwiegendes Personalproblem und kann sich m. E. schon deshalb keine allzu großen Zukunftshoffnungen mehr machen: Es gibt (mehr als) genug Personen, aber darunter zu wenige mit benötigter Qualifikation und Motivation. So ähnlich wie in D also.

  6. Meines Erachtens sind momentan die „falschen Israelis“ in Saudi-Arabien an der Macht. Kommt der richtige Prinz an die Macht geht es gemeinsam mit der AntiKatarKoalition, den westlichen „Demokratien“, den Usa, Israel und den ach so korrekten westlichen Massenmedien in den Krieg gegen den Libanon. Ohne Mandat der UNO. UNO-Mandat. Wozu auch. Braucht doch keiner mehr …

  7. Schon die Tatsache, dass diese Saudischen Milliardäre ihr Vermögen im Westen investiert haben und der König jetzt mittels Beugehaft in den Besitz kommen will, sagt alles, dass eben kein Vertrauen in den Saudischen Staat diese Kapitalflucht begründet.
    Weiters wirkt die aufkommende Elektromotorisierung gegen den Erdölstaat, was diese Milliardäre bereits intus haben dürften.
    Saudi Arabien wird eben wiederum dorthin zurückfallen, wo es keine Erdölmacht war.

    1. „Kapitalflucht“

      Die Kapitalbilanz eines Landes entspricht der Leistungsbilanz.
      Bei reinen Rohstoffländern, die einen hohen Exportüberschuss haben, ist ein Kapitalexport relativ normal.
      Deshalb ja auch große staatliche Programme, Investitionen im Inland schmackhaft zu machen.

      Andererseits dürfte für jeden Milliardär die alte Weisheit gelten: leg nicht alle Eier in einen Korb, man weiß ja nie.

      Je wahrscheinlicher eine Enteignung auf Grund politischer Umschwünge wird, um so stärker natürlich.

  8. ***
    Islamic World News‏ @A7_Mirza 22 Min.Vor 22 Minuten
    Mehr
    Antwort an @A7_Mirza
    #AlBuKamal almost liberated ! ✌️✌️
    #Hezbollah #Fatemiyoun #Nojabah#PMU entered Bukamal
    ***

    Beitragstitel erfüllt. ;–)

    1. “ #AlBuKamal almost liberated ! “

      – Hurra!
      Wenn die Meldung noch etwas verfrüht sein sollte, deutet sie zumindest auf wenig Rest-Widerstand hin und das ist auch schon erfreulich.

  9. Laut syrischem Fernsehen haben sich die syrischen und die irakischen Streitkraefte an der Grenze in Albukamal die Hand gereicht.

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