Irak nimmt Kirkuk ein

Irakische Sicherheitskräfte haben am heutigen Montag mit der Rückeroberung der Provinz Kirkuk sowie der gleichnamigen Provinzhauptstadt begonnen.

Nachdem die vom Westen gehätschelte kurdische Regionalverwaltung (KRG) 2014 im Nordirak einen gewaltätigen wahhabitischen Aufstand in sunnitisch geprägten Gebieten Iraks unterstützt hat, bei dem nicht zuletzt aufgrund von die Verteidigung durch Fluchtbefehle sabotierenden kurdischen Offizieren in der irakischen Armee im Sommer 2014 eine kleine Gruppe von ISIS-Terroristen die vorübergehend Macht in den Provinzen Nineveh und Anbar die Macht an sich reißen konnte, hatten als „Peshmerga“ bezeichnete Einheiten der kurdische Regionalverwaltung die benachbarte Provinz Kirkuk besetzt. Anstatt die ölreiche Region wieder der Kontrolle in Bagdad zu übergeben, hat der die kurdische Regionalverwaltung dominierende und insbesondere von „Israel“ unterstützte Barzani-Clan stattdessen vor einigen Tagen ein Referendum abgehalten, um einen kurdischen Staat vom Irak abzuspalten, und zwar einschließlich Kirkuk und anderer Gebiete, die zwar von Peshmergas besetzt sind, aber nicht zum rechtmäßigen Gebiet der kurdischen Regionalregierung gehören. Das hatten Barzani und Konsorten sich also fein ausgedacht: zuerst mit ISIS und Kumpanen wahhabitisches Chaos in Anbar und Nineveh herbeiführen und damit die irakische Regierung beschäftigen, dann Kirkuk zum angeblichen Schutz vor den von ihm selbst unterstützten Wahhabi-Terroristen besetzen und anschließend mit das gesamte von Einheiten der kurdischen Regionalverwaltung beherrschte Gebiet als unabhängigen Staat ausrufen.

Die zentrale Rolle, die Kirkuk dabei spielt wird durch eine einfache Karte zur unter Kontrolle der kurdischen Regionalverwaltung stehenden Ölförderung schnell ersichtlich.

Von den geschätzt 790.000 Fass Öl am Tag, die die kurdische Regionalverwaltung produziert und irakischem Recht zuwiderlaufend an die Türkei und Israel verkauft, stammen satte 550.000 Fass aus dem von der kurdischen Regionalverwaltung widerrechtlich besetzten Kirkuk. Ohne Kirkuk funktioniert Barzanis von Israel unterstützter Traum von der Gründung eines kurdischen Ölstaates also nicht so recht.

Iraqi News meldet, dass Barzanis Peshmerga heute angesichts vorrückender irakischer Sicherheitskräfte zwei Regionen südlich der Stadt Kirkuk verlassen haben. RT meldet, dass irakische Sicherheitskräfte auch die North Gas Company Station, eine nahegelegene Ölverarbeitungsanlage, den Industriebezirk südlich der Stadt Kirkuk und die nordwestlich der Stadt Kirkuk gelegene K-1 Luftwaffenbasis eingenommen haben. Und NRT TV meldet, dass irakische Volksmobilisierungseinheiten am Mittag in einen südlichen Bezirk der Stadt Kirkuk vorgerückt seien, und meldete dann weiter, dass irakische Einheiten auch einen Militärflughafen östlich der Stadt Kirkuk eingenommen haben. Die Lage in Kirkuk entwickelt sich mit großer Geschwindigkeit und mit weiteren Nachrichten dürfte bald zu rechnen sein.

Aus Syrien wurde unterdessen vom Anti-Terror-Kampf gegen ISIS gemeldet, dass die syrische Armee die nördlich der Stadt Deir Ezzor gelegene Ortschaft Husayniyah eingenommen hat.

Da geht es für die Armee also weiter vorwärts.

Nachtrag 16:10h: SANA berichtet, dass es am heutigen Montag Morgen nahe der Grenze zum Libanon eine Verletzung des syrischen Luftraums durch israelische Kampfflugzeuge gegeben habe, woraufhin die syrische Luftabwehr reagiert und eines der israelischen Flugzeuge getroffen habe. Einige Stunden später schoss ein israelisches Kampfflugzeug von israelisch besetztem Gebiet aus auf eine syrische Armeestellung, wodurch Sachschaden entstanden sei. Israel bestätigte, dass ein israelisches Kampfflugzeug von Syrien aus beschossen worden sei, und erklärte dazu weiter, dass das israelische Flugzeug den Luftraum des Libanon verletzt hatte.

Weiterhin bestätigte SANA heute die zuvor bereits inoffiziell gemeldete Befreiung der Ortschaft Husayniyah, und berichtete aus der Provinz Deir Ezzor des Weiteren, die Armee rücke von Al Mayadin aus in Richtung Buqrus vorrücken. Inoffizielle Quellen melden aus der Provinz Deir Ezzor des Weiteren, dass die Armee die nördlich von Buqrus gelegenen Orte Al Tub, Sillu und Zabarri eingenommen habe.

Nachtrag 18:50h: Xinhua berichtet unter Berufung auf eine lokale Sicherheitsquelle, dass die irakische Armee und ihre Partner inzwischen bereits die ganze Stadt Kirkuk eingenommen haben. Während zumindest ein erheblicher Teil der der PUK gegenüber loyalen Peshmerga auf die Seite der irakischen Armee übergelaufen zu sein scheint, scheinen Barzanis KDP-Peshmerga Hals über Kopf aus der Stadt geflüchtet zu sein.

Die Flucht von Barzanis Peshmerga war offenbar so hastig, dass sie teilweise sogar Militärfahrzeuge einfach stehen gelassen haben.

Irakische Sicherheitskräfte scheinen nun praktisch überall in der Stadt zu sein.

PKK-nahe Kräfte verbreiten allerdings die Behauptung, dass in Wirklichkeit sie das Zentrum von Kirkuk beherrschen und dort eine Guerilla-Truppe zum Kampf gegen die irakische Armee und ihre Partner aufgebaut haben. Beweise dafür, dass das stimmt, gibt es bislang allerdings nicht. Es ist jedoch durchaus möglich, dass das stimmt, und es dann in Kirkuk demnächst zu den Kämpfen kommt, die heute glücklicherweise ausgeblieben sind. Man denke nur an den Einmarsch der USA in den Irak 2003. Da sind die US-Truppen zunächst auch wie durch warme Butter von Stadt zu Stadt vorwärts gekommen und haben den Sieg verkündet. Doch nachdem die USA den ganzen Irak eingenommen hatten, ging der Krieg erst richtig los. Es muss nun in Kirkuk nicht so kommen, aber die Gefahr besteht sicherlich.

Nachtrag 21:50h: Irakische Regierungskräfte haben Israels kurdischen Handlangern in den letzten Stunden ein über 2000 qkm großes Gebiet abgenommen, das neben der Stadt Kirkuk auch die Orte Toz, Laylan, Daquq & TuzKhurma beinhaltet.

Der Barzani-Clan darf heute lernen, dass Unterstützung durch Leute wie Bibi und BHL heutzutage ein wichtiger Vorbote einer anstehenden krachenden Niederlage ist.

Nachtrag 23:50h: Hier ist noch eine Karte, mit der die aktuelle Lage im Raum Kirkuk dargestellt werden soll:

Das war ein gewaltiger Sprung der irakischen Sicherheitskräfte heute, und das – fast – blutlos.

34 Gedanken zu “Irak nimmt Kirkuk ein

  1. „Die Situation in Kirkuk ist mitnichten entschieden, die Operation zur Befreiung von Kirkuk geht gerade erst los.“

    Die Entscheidung, nicht zu kämpfen, scheint doch gefallen zu sein.
    Die irakische Flagge weht über dem Governourat, die Wachen ließen sich entwaffnen.

    Es gibt anscheinend einige Verwundete und zerstörtes Gerät, aber richtige Kämpfe habe ich nicht gesehen.

    1. andreas

      Schau mal auf die Karte. Der größte und schwierigste Teil dürfte den irakischen Kräften in Kirkuk noch bevorstehen. Ich vermute, die irakischen Kräfte haben da mit der Befreiung von Kirkuk angefangen, wo sie wussten, dass die Türkei, der Iran und die USA Peshmerga-Kommandeure davon überzeugt haben, nicht zu kämpfen. Ich vermute, dass es dennoch auch erhebliche Kräfte gibt, die bereit sind, für Barzani zu kämpfen.

      Das plötzliche Auftauchen von Bildern mit PKK-Einheiten in Kirkuk könnte ein Hinweis darauf sein, dass es bald mehr Schwierigkeiten gibt und unter welcher Fahne Barzani und Israel gegen die irakischen Sicherheitskräfte vornehmlich zu kämpfen gedenken.

      Trotzdem würde ich mich natürlich freuen, wenn du recht behälst und es nicht zu Kämpfen kommt.

  2. http://cdnmar.almayadeen.net/store/archive/image/2017/10/16/df277463-e669-40df-ad17-c86f1d843cc1.jpg?v=2&height=373

    Laut syrischer Luftwaffe haben mehrer israelische Maschinen des libanesischen Luftraum verletzt und eine davon sei gegen 08.51 a.m. über Baalbak in den syrischen Luftraum eingedrungen.
    Dadurch kam es zum Abschuss von 3 SA-5 Boden-Luftraketen, die eine Maschine der Israelis später kurz vor Eintritt in den israelischen Luftraum getroffen habe!

    Erst 2 Stunden später erfolgte ein gezielter Beschuss einer syrischen Batterie in der Nähe von Damaskus – aus den besetzten Gebieten heraus – der jedoch nur materielle Verluste nach sich zog.

  3. Wer mit Feuer spielt wie Barzani und die Schattenmänner hinter ihm, darf sich nicht wundern, wenn der Boden auf dem er steht plötzlich in Brand gerät. Glücklicherweise war der Boden nicht heilige Erde, sondern gestohlenes Land, also schnell in von der US Corporation gestifteten Humvees und ab nach Erbil.

    Wir können jetzt schon feststellen: Barzanis riskanter Poker mit dem illegalen Unabhängigkeitsreferendum – Motto: Jerusalem ist unser Mekka – war reiner Bluff. Für die Verteidigung von Kirkuk waren sich die seit Monaten unbezahlten Peschmergas dann doch zu schade – Grosskurdistan hin oder her.

  4. „SANA berichtet, dass es am heutigen Montag Morgen nahe der Grenze zum Libanon eine Verletzung des syrischen Luftraums durch israelische Kampfflugzeuge gegeben habe, woraufhin die syrische Luftabwehr reagiert und eines der israelischen Flugzeuge getroffen habe.“

    Interessant, vorhin hab ich noch im Zio Blatt Spiegel gelesen, dass die Israel Jetzs NICHT in den syrischen Luftraum eingedrungen sind und KEIN Jet getroffen wurde. Es handelte sich laut Spiegel um einen harmlosen Aufklärungsflug über dem Libanon und plötzlich hätte die Syrische Luftabwehr losgeschossen. Oh man die armen Juden. Immer das Opfer.

    1. sk

      Hier ist noch der Link zu dem Spiegel-Bericht:

      http://www.spiegel.de/politik/ausland/israelische-kampfjets-greifen-nach-beschuss-syrische-flugabwehr-an-a-1173125.html

      Interessant, wie das Lügenblättchen da systematisch wichtige Fakten unterschlägt, die Israel in einem weniger guten Licht erscheinen lassen würden.

      – Der Spiegel verschweigt, dass Israel sich mit dem Libanon formell immer noch im Kriegszustand befindet, womit der Libanon für Israel Feindesland ist

      – Der Spiegel verschweigt, dass Israel heute anlässlich des Beschusses des israelischen Kampfjets offiziell zugegeben hat, „routinemäßig“ den Luftraum des Libanon zu verletzen:

      – Der Spiegel verschweigt, dass diese Verletzungen des libanesischen Luftraumes widerrechtlich erfolgen und Akte der Aggression (Kriegsakte) darstellen.

      – Der Spiegel verschweigt, dass der Libanon nicht nur das Recht hat, sich dagegen durch direkte Abwehr der Verletzung allein oder kollektiv mit anderen Staaten zu verteidigen, sondern dass der Libanon auch allein oder gemeinsam mit Dritten angemessene Vergeltung zur Abschreckung zukünftiger Aggressionen ausüben darf.

      – Der Spiegel bringt zwar in Erinnerung, dass Israel erst im September eine syrische Militärbasis angegriffen hat, verschweigt dazu aber, dass Israel diesen Angriff, wie zuvor auch schon andere Angriffe auf Ziele in Syrien, von libanesischem Luftraum aus durchgeführt hat.

      – Der Spiegel verschweigt, dass der Libanon wegen der israelischen Verletzungen libanesischen Luftraums im September offiziell Beschwerde beim UNO-Sicherheitsrat eingelegt hat und den UNO-Sicherheitsrat aufgefordert hat, dagegen etwas zu unternehmen, der UNO-Sicherheitsrat diesbezüglich jedoch untätig geblieben ist.

      – Der Spiegel verschweigt, dass Syrien anders als Israel behauptet, der israelische Jet sei beschossen worden, als er vom libanesischen Luftraum in den syrischen Luftraum eingedrungen sei.

      Wer nur Lügenblätter wie den Spiegel liest, hat damit keine Chance, die unstreitige Geschichte herauszufinden, die nämlich ist: Israel ist (wieder einmal) widerrechtlich mit Kampfflugzeugen in feindlichen Luftraum eingedrungen, und jammert nun, während dieser Begehung des Verbrechens der Aggression beschossen worden zu sein.

      1. Israels Außenminister Liberman in Moskau.

        Zitate aus Sputnik (langweiliges und halbseidenes Käseblatt) Israels Außenminister Liberman in Moskau:

        Die Operation in Syrien dürfte nach Ansicht von Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu bald zu Ende gehen. „Allerdings gibt es nur einige wenige Momente, die so schnell wie möglich beigelegt werden sollten“, sagte Schoigu am Montag bei einem Treffen mit seinem israelischen Amtskollegen Avigdor Liberman. Details nannte er nicht.
        Er möchte (mit Liberman) alles besprechen, was mit Syrien zusammenhängt. Das seien unter anderem Perspektiven der weiteren Entwicklung in diesem arabischen Land.

        Der Minister sprach sich für einen Zusammenschluss der Weltgemeinschaft zur Bekämpfung des immer aktiver werdenden Terrorismus aus. „Die Verhandlungen werden uns helfen, einander besser zu verstehen sowie zur Festigung der Freundschaftsbeziehungen zwischen den Streitkräften Russlands und Israels beitragen“, betonte der russische Chefdiplomat.

        https://de.sputniknews.com/politik/20171016317892148-schoigu-kuendigt-baldigen-abschluss-der-syrien-operation-an/

        In all den Jahren hat die israelische Luftwaffe nicht einen Kratzer durch die russischen Wunderwaffen abbekommen.
        Warum wird spätestens mit diesem Besuch/Artikel klar.
        Israel hat weiter Narrenfreiheit und Russland muß sich fragen lassen welche Pläne man wirklich verfolgt.
        Dazu passt auch das Israel nach dem missglückten Beschuß über dem Libanon Russland davon informiert hat das man das beantworten werde.
        Zitat aus Sputnik:

        Russland sei rechtzeitig über den Anschlag gegen die Batterie informiert worden, hieß es weiter. 

        Russland wusste also über den Angriff auf die Luftabwehrstellung in Damascus Bescheid und hat es geschehen lassen und man hört nicht ein Wort des Vorwurfs.

        Wenn ich das richtig verstanden habe hat Schoigu damit den absehbaren Abzug der russischen Truppen angekündigt ohne zu sagen wer vor Russland gehen müsste (USA, Türkei z.b.).
        Die werden aber nicht freiwillig gehen.
        Welche Pläne hat Russland mit Syrien hat und warum gibt es diese Haltung zu Israel?
        Offensichtlich ist Israel mit Russland recht zufrieden.
        Warum?

        Zum Schluß eine Anmerkung.
        Ist schon ein toller Geschäftserfolg wenn man inzwischen wohl Abwehrsysteme an diverse Staaten verkauft hat ohne den Nachweis zu erbringen das die überhaupt funktionieren.
        Ich würde da nichts kaufen ohne Beweis dafür das die Dinger was taugen.

      2. Hanno

        Dein ständiges Russland-Bashing wird langsam langweilig. Damit bist du hier falsch.

        Die syrisch-russische Luftverteidigung scheint übrigens gar nicht so schlecht zu sein. Erst hat sie Israels Jets zum Abdrehen gezwungen. Und einen Vergeltungsangriff hat Israel sich erst getraut, nachdem Russland die Zielkoordinaten übermittelt wurden, weshalb auf syrischer Seite bloß Sachschaden entstand, der durch einen Imageschaden für Israel kompensiert wurde.

      3. @Parteibuch #Russland-Bashing

        Ich hatte gestern bei meiner Presseschau gesehen, dass Putin nun doch Sanktionen gegen Nordkorea verhängt hat. Das hat in den Foren für allerhand „Russland-Bashing“ – und in den MSM zu absolutem Schweigen geführt. Kannst Du diesen augenscheinlichen Wandel in der Sanktions-Politik aus Deiner Sicht ein wenig erklären? RT und Sputnik scheinen kein großes Interesse an dem Thema zu haben, da die Artikel nicht mehr auf der Hauptseite präsent sind.

      4. Meier

        Ja, natürlich hat Russland die zugesagten Sanktionen gegen die DVR Korea auch wirklich verhängt.

        Der Trick dabei scheint mir ein anderer zu sein: die Sanktionen sehen scharf aus und stellen Russland (und China) als kooperativ mit dem Westen bei der Verfolgung des Ziels Nichtweiterverbreitung dar, sind aber in Wirklichkeit genau so abgestimmt, dass sie die DVR Korea gerade nicht strangulieren (was China bei der Zustimmung zu den Sanktionen auch ganz deutlich gemacht hat: China akzeptiert keine Sanktionen gegen die DVR Korea, die zu einer humanitären Katastrophe führen würden). Freunde von Russland im Westen bekommen durch die russische Kooperation in Sachen Korea das Argument, dass es auch deshalb sinnvoll ist, es sich mit Russland nicht ganz zu verscherzen, weil man die Kooperation mit Russland in Sachen Korea brauche.

        Mit der expliziten Einschränkung der Sanktionen so, dass sie keine humanitäre Krise verursachen, läuft natürlich der westliche Plan, die DVR Korea durch wirtschaftliche Strangulation zur Entwaffnung zu zwingen, voll ins Leere.

  5. zum Thema Syrien
    Nachdem moderne russ.Flugabwehr dort aufgetaucht ist, tauchen jetzt dort auch modernste Spionagepanzer auf ( HL-4A ARGUS ) .

    The next russ.Step.
    https://rg.ru/2017/10/14/v-sirii-ispytali-novejshij-rossijskij-bronerazvedchik-argus.html

    Frage mich ob Schoigu heute Brot und Salz bei seinem „Freundschafts“ Besuch bekommen hat :) Der arme :)
    ———————–

    Hier ein deut. Artikel über den „Panzer“ (Wikipedia gibt es glaube nur in russ.)
    http://osterreich.site/2015/10/26/russland-hat-die-nachrichtendienstliche-technik-in-abchasien/

    PS
    Bitte diese Beschreibung bzw Quelle kann ich nicht bewerten.
    Die Googlesuche hat mir diese Seite „ausgespuckt“
    der Text klingt ok

  6. Barzani hat bewiesen das er ein Dummkopf ist.
    Falls er nun sogar einen neuen Bürgerkrieg gegen den arabischen Teil des Iraks befeuern sollte, falls es in Kirkuk zu kurdischen Gegenangriffen kommt, dann wird er alles verlieren.
    Denn ohne Kirkuk und Umgebung verlieren sie 2/3 ihrer aktuellen Ölforderung, dann wirds ganz schnell ganz dünn in der kurdischen Kasse.
    Abgesehen davon das die irakische Armee und schiitische Millizen rd. 3:1 an Mann und rd. 5:1 an schweren Waffen den Kurden überlegen sind, incl. totaler Luftüberlegenheit.
    Verhandlungen und Rückzug oder aber ein baldiges Ende des Pseudokurdistans im Nordirak.

    1. Politisch ist Barzani nach dem Verlust von Kirkuk inklusive Ölquellen(ob militärisch oder gewaltfrei) ohnehin erledigt.

      Bemerkenswert ist, dass die bisher einigermassen gewaltfreie Eroberung von Kirkuk vom mit Barzanis Kurdenstamm rivalisierenden Kurdenstamm von Talibanis ermöglicht wurde.

  7. Der internationale Druck von allen Seiten auf die irakischen Kurden(alle Clans) muss enorm gewesen sein, dass die Kurden Kirkuk mehr oder weniger kampflos aufgegeben haben.

    Barzani hat sich mit der Volksabstimmung wohl sein eigenes politisches Grab geschaufelt.

    1. Die PUK hat ihm einfach die Gefolgschaft gekündigt und ist ohne Kampf abgezogen.
      Das lag 100% nicht an der Volksabstimmung.

      Auf jeden Fall sehen wir gerade, Barzani hat keinen so grossen Einfluss/Rückhalt im __ganzen__ Kurdengebiet. Dort haben sich scheinbar die Macher Kurdistans total verrechnet.

      Komisch an der Sache ist, die PUK wird glaube aus der EU (DE) gesponsert. Die KPD glaube aus der Türkei und dem Land im Südwesten Syriens.

      Irgendwie gibt es gerade reichlich durcheinader bei den Strippenziehern.
      Mal sehen ob das so geplannt war.

      Aber es gibt auch gute Nachrichten für die Sponsoren von Trump. Der Ölpreis steigt wieder.

    2. lese gerade in bei Sputnik
      https://de.sputniknews.com/zeitungen/20171017317903874-irak-kurden-konflikt-zeitung/

      „Laut einer Version ist das passiert, weil die Kräfte der Patriotischen Union Kurdistans, die sich auf Teheran orientieren und die Gegner der in Erbil regierenden Demokratischen Partei Kurdistans sind, ihre Stellungen verlassen haben.“

      Es sieht so aus, die PUK wird doch nicht aus DE gesponsert.
      Habe ich mich wohl __massiv__ geirrt.

      SRY
      Damit ist meine Überlegung mit den Strippenziehern total falsch
      SRY

      Aber richtig ist,
      Barzani hat sich mit dem Rückhalt in der kurd.Bevölkerung verrechnet.
      Und das die PUK nicht für ihn kämpft

      1. sg

        Zur Gedächtnisauffrischung ein paar offizielle deutsche Nachrichten von 1996 zu Barzani und Talabani

        youtu.be/LdkRk8ScMxc

        Israels Mann Barzani hat da, unterstützt von Saddam Hussein, gegen Talabani, unterstützt von Iran, gekämpft.

  8. Läuft doch super, für „Gelb“.

    Oder doch nicht?

    McCain warnt Iraker, gelieferte Waffen gegen Regionalregierungen, also die Kurden, einzusetzen; ein kraftloser Versuch, oder einfach ure Heuchelei?

    Manbic kann man noch irgendwie als kurdische Stadt sehen, Raqqa ist es nicht ansatzweise; nun durften die Kurden ihren A…. riskieren, um ISIS zu bekämpfen, und kaum ist das einigermaßen gelungen, lassen die Amis sie ins offene Messer laufen.

    Die Vorstöße östlich des Euphrat kamen ja schon von grünen unter gelbem Mäntelchen.

    „Der einzige Freund sind die Berge“, man muss sich aber auch nicht so dumm stellen.

    Bleibt die Hoffnung, dass sie wieder in die richtige Spur kommen; es gibt keinen sinnvollen Weg für die Kurden gegen Damaskus; so wie es offenbar keinen Weg gegen Bagdad gibt.

    1. ….lassen die Amis sie ins offene Messer laufen.

      So müssen sich die Peschmerga Kämpfer und die kurdische Bevölkerung fühlen, wenn sie schlecht informiert sind.
      Barsani aber wußte es besser, denn noch im August hat sich Außenminister Tillerson persönlich zu ihm begeben und ihn um Aussetzung des Referendums gebeten.
      Er wird Barsani dabei auch gesagt haben, dass er mit US Unterstützung gegen die irakische
      Armee nicht zu rechnen habe.
      Ich frage mich daher schon, warum glaubte Barsani, dass er es sich leisten könne,
      den US Außenminister auflaufen zu lassen und ihn nicht ernst zu nehmen.
      Welche Versprechungen wurden ihm dazu von seinen Freunden gemacht.
      Wie konnte er glauben, dass diese Versprechungen entgegen der ausdrücklichen Position der US Regierung eingehalten würden.

      1. ulrich

        Tillerson hat Barzani offenbar auch in einem Brief kurz vor dem Referendem noch einmal ausdrücklich darum ersucht, das Referendum abzusagen, und ihn gewarnt, dass das Referendum ernste Konsequenzen zur Folge haben würde und vermutlich auch einen Rückschlag für Barzanis eigene Ziele mit sich bringen würde. So scheint das jedenfalls diesem – angeblich echten – Dokument zufolge gewesen zu sein:

        https://assets.bwbx.io/documents/users/iqjWHBFdfxIU/rsJkyXsgEaig/v0

        Und noch wichtiger, auch Mattis hat Barzani deutlich gewarnt, persönlich, und öffentlich.

        Anscheinend hat Barzani darauf gewettet, dass die Unterstützung durch Israel das wett machen kann, und Israel mit der mächtigen Israel-Lobby die US-Regierung dazu bewegen könnte, auf die israelische Linie der Unterstützung für das Referendum einzuschwenken. So ist das schließlich in der Vergangenheit auch meist gewesen, und da Netanjahu sich mit guten Beziehungen zu Trump rühmt und andersherum, dürfte es für Barzani unvorstellbar gewesen sein, dass die USA sich betreffend der kurdischen Autonomiefrage wirklich an die Seite des Iran stellen werden.

        Für Leser des Parteibuchblogs dürfte es hingegen klar sein, dass die US-Regierung, und insbesondere das Militär, schon seit der zweiten Amtszeit von Obama in einer hart geführten Auseinandersetzung mit Israel und der Lobby steckt, und diese Auseinandersetzung unter Trump bloß noch an Schärfe dazugewonnen hat. Wenn man das weiß, war das Verhalten von Trump, Mattis und Tillerson gegenüber Barzani und seinem Referendum nur konsequent.

        Dabei würde ich allerdings nicht a priori ausschließen, dass Trump, Mattis und Tillerson extra gemischte Signale vor und hinter den Kulissen an Barzani gesendet haben, etwa wie eine Botschaft hinter den Kulissen: „öffentlich müssen wir milde Opposition gegen das Referendum bekunden, aber wenn es drauf ankommt, werden wir unsere kurdischen Verbündeten natürlich gegen Iran und Co unterstützen“, um Barzani in eine Falle zu locken. Besonders geschickt wäre es, so eine Botschaft zu senden, wenn Mitglieder der Trump-Regierung falsche Informationen auf vertraulichen Kommunikationskanälen verbreiten, von denen sie annehmen, dass Israel sie heimlich abhört. White House Chief of Staff General Kelly hatte etwa jüngst erklärt, dass mit seinem privaten Handy etwas nicht stimmt und es wohl gehackt worden sei. Israel würde dann die falsche Einschätzung als geheimste „Geheimdienstinformationen“ an Israels Lakaien Barzani weitergeben, und wenn Barzani darauf aufbauend handelt, verliert Israel einen wichtigen Proxy in der Region und kann sich nicht mal öffentlich darüber beschweren, ohne dabei zugeben zu müssen, die US-Regierung heimlich zu hacken und zu belauschen.

        Stattdessen muss Barzani nun auch noch den Spott ertragen: dein großer Verbündeter, die USA, haben Dich gewarnt und gebeten, es nicht zu tun, doch du hast es trotzdem getan. Also jammer nun nicht über die Konsequenzen.

  9. ***

    Wael Al Hussaini‏ @WaelHussaini 8 Min.Vor 8 Minuten
    Mehr
    only one day after S-200 interception
    The #IsraeliAirForce admitted that one of their F-35 was hit by a bird and the jet is out of service.

    ***

    Von einem Vogel wurde der Superfighter also beschädigt, soso.
    Auf dem Twitteraccount der IAF steht es allerdings (noch?) nicht.

    1. Andreas

      Danke für den Hinweis, das ist interessant. Die Meldung, dass eine israelische F-35 durch Vogelschlag außer Gefecht gesetzt wurde, erschien gestern Abend bei der staatlichen israelischen Rundfunkgesellschaft.

      http://www.kan.org.il/item/?itemId=23623

      Das riecht tatsächlich durchaus danach, dass da ein „unsichtbarer“ israelischer F-35-Tarnkappenbomber einen Treffer von Syrien abbekommen haben könnte.

      1. Es erklärt zumindest warum die IDF zwei Stunden später nach Syrien hinein flog. Das trauen die sich also nur mit F-35. Gegen S-200 mag das ja noch gehen aber die Frage ist ob das S-200 nun ausgeschaltet wurde, die Starter oder das Radar?

        Ihre Spices werden die dafür nicht über dem Libanon ausgeklinkt haben können. Dafür war die Site zu weit östlich. Also mussten sie schon rein. Auch bleibt die Frahe wer das beleuchtet hat oder ob das GPS gelenkt war.

        Und immer noch bleibt die Frage warum Syrien überhaupt auf die IDF über dem Libanon gefeuert hat. Waren die etwa auf ein ähnlichen Anflug wie Anfang September?

        Syrien feuert doch nicht zuerst auf die IDF über dem Libanon. Da muss mehr dahinter stecken.

      2. triangolum

        Dass die syrische Luftabwehr auf israelische Jets im libanesischen Luftraum gefeuert hat, ist eine israelische Behauptung. Syrien behauptet, auf die israelischen Jets gefeuert zu haben, nachdem sie vom Libanon aus in syrischen Luftraum eingedrungen waren.

        Ich weiß nicht, wer da recht hat, und halte beide Darstellungen für plausibel. Es erscheint mir durchaus möglich, dass die syrische Regierung mit der libanesischen Regierung eine nicht publizierte Vereinbarung getroffen haben könnte, auch gegen Aggressionen gegen den libanesischen Luftraum mit Waffengewalt vorgehen zu dürfen. Dann wäre der syrische Beschuss israelischer Kampfjets über dem Libanon vollkommen legal. Denkbar ist auch, dass die über dem Libanon fliegenden israelischen Jets dem syrischen Luftraum so nah gekommen sind, dass es einfach technisch strittig ist, ob sie auch den syrischen Luftraum verletzt haben oder nicht.

        Ein offizielles libanesisches Statement zu dem Vorfall ist mir bislang nicht bekannt. Es könnte aber sein, dass ich es angesichts der vielen Nachrichten von den großen Erfolgen der Achse des Widerstands heute in Syrien und im Irak, einfach bloß übersehen habe.

        Der zwei Stunden später erfolgte israelische Vergeltungsangriff, der Sachschaden in Syrien angerichtet haben soll, erfolgte syrischer Darstellung zufolge direkt aus israelisch besetztem Gebiet heraus – sprich Israel hat der syrischen Darstellung zufolge vom israelischen Luftraum einen Armeeposten in Syrien beschossen. Israel behauptet dazu, dass Russland in Echtzeit darüber informiert wurde. Das könnte ein Grund dafür sein, dass bei dem israelischen Vergeltungsangriff keine Luftverteidigung aktiviert wurde und bloß Sachschaden entstand.

  10. @PB

    „Syrien behauptet, auf die israelischen Jets gefeuert zu haben, nachdem sie vom Libanon aus in syrischen Luftraum eingedrungen waren.

    Ich weiß nicht, wer da recht hat, und halte beide Darstellungen für plausibel. “

    Es war ein Angriff aus Israel, das ist doch unbestritten, oder? Und Israel ist doch auf der Landkarte leicht zu finden. Es ist also egal, welche der beiden plausiblen Darstellungen zutreffen.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.