Syrische Nachrichtenagentur gibt Erfolg an der syrisch-jordanischen Grenze bekannt

Wie die syrische Nachrichtenagentur SANA am heutigen Dienstag mitteilte, hat die syrische Armee alle Hügel und Positionen an der syrisch-jordanischen Grenze im Südosten der Provinz Damaszener Umland eingenommen und damit die Kontrolle über 8000 qkm Territorium wiedererlangt.

Auf einer Karte von @Suriyak sieht der Erfolg, für den die Armee monatelang gekämpft hat, wie folgt aus:

Die syrische Fußballnationalmannschaft hat in Australien 2:1 nach Verlängerung denkbar knapp verloren und damit die Qualifikation zur Fußballweltmeisterschaft in Russland verpasst. Trotz der verpassten Qualifikation wird die Überraschungsmannschaft in Syrien dafür gefeiert, dass sie überhaupt soweit gekommen ist.

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17 Gedanken zu “Syrische Nachrichtenagentur gibt Erfolg an der syrisch-jordanischen Grenze bekannt

  1. Wer immer dieser Seite betreibt, macht eine sehr gute Arbeit: immer aktuell, immer sehr gut informiert. Die Kommentare sind gut durchdacht und gut lesbar geschrieben, sowie orthographisch korrekt, was leider nicht immer der Fall ist (Sorry, ich war Hochschullehrer und will eigentlich nur loben). Bitte unbedingt weitermachen. Es gibt Zuhörer/Rezipienten auf diesem Globus! Danke! Werner!

    1. Meinen Dank drücke ich hier in unregelmäßigen Abständen auch gerne aus und kann mich jetzt herzlich anschließen. Danke, liebes Parteibuch!

  2. Alle Soldaten, die an der Front kämpfen und ihr Leben riskieren, sind Helden und verdienen unseren höchsten Respekt.

    Übrigens haben viele Fussballfans im syrischen Fernsehen im Zusammenhang mit ihrer Begeisterung für die syrische Fussballmannschaft auch die syrische Armee genannt und den Landesverteidigern gedankt. Der Fussball vereint das Volk und die Mannschaft hat sich grossartig geschlagen.

    Ich finde sie hätten einen extra Platz bei der WM verdient. Eine Mannschaft aus einem kriegsgebeutelten Land. Wenn ich daran denke, dass ein Land, wie Saudiarabien weiterkommt und noch belohnt wird mit der Teilnahme an einer internationalen Sportveranstaltung, obwohl es den Yemen mit Tod und Elend überzieht. Aber russische Sportler werden gesperrt.

  3. Die USA verlieren bei Trinidad und Tobago, bisher mit genau einem Sieg in der Qualirunde, und sind damit raus; schon ein Unentschieden hätte gereicht.

    Auch wenn da Fußball nicht so eine große Rolle spielt, ist das doch ein schönes Ergebnis.

    1. Eigentlich finde ich das schafe, weil sich die US Fans jetzt kein Bild von Russland als Gastgeber machen können und die US MSM Lutscher von weitem gegen Russland poltern können weil man ist ja nicht dabei…

      Himmeltraurig ist es aber auch weil nur ein Remis gebraucht wurde gegen Trinidad&Tobago für die es um nichts mehr ging. Mexiko sowie Costa Rica haben ganz sicher auch mit Absicht gegen Honduras und Panama verloren. Wobei ein Phantomtor geschossen worden ist…..

  4. Ganz interessante Weltsicht eines Weltredakteurs:

    https://www.welt.de/geschichte/article169492689/Sowjetunion-plante-ein-Hiroshima-auf-dem-Mond.html

    Sven-Felix Kellerhoff, Redaktion Geschichte
    vor 20 Stunden
    @Florian E.: Man kann darüber diskutieren, ob ein Flächenbombardement (wie es Hiroshima technisch betrachtet war) ein Kriegsverbrechen war. Ein „Massenmord“ war der Abwurf der Atombombe mit Sicherheit nicht, hat im Gegenteil sogar mit Sicher trotz der enormen Opferzahl zusammen mit Nagasaki noch mehr Opfer verhindert. Die Japaner wussten, was ungefähr auf sie zukam – lesen Sie die Potsdam Declaration v. 26. JUli 1945: http://afe.easia.columbia.edu/ps/japan/potsdam.pdf

    Ihre WELTGeschichte

    Fazit: ein angeblich geplanter Atombombenabwurf auf den (unbewohnten) Mond durch die damalige Sowjetunion ist zu verurteilen. Der Abwurf der zwei Atombomben auf (bewohntes Gebiet in) Japanist in Ordnung und vor allem KEIN Massenmord. Es sei sogar fraglich ob es ein Kriegsverbrechen gewesen sei.
    Ob der Redakteur diese Sicht auch vetreten hätte wenn ein deutscher Atombombenabwurf auf das Warschauer Ghetto stattgefunden hätte, um Opferzahlen unter den Soldaten zu vermeiden?
    Schon traurig wenn es Opfer erster und zweiter Klasse in der Welt gibt und einige Nationen immer schuldig, andere immer unschuldig sind, egal wo überall gezündelt wird.

    1. Goldstinger
      Ob der Redakteur diese Sicht auch vertreten hätte wenn ein deutscher Atombombenabwurf auf das Warschauer Ghetto stattgefunden hätte, um Opferzahlen unter den Soldaten zu vermeiden?

      oder die Amis die erste Atombombe auf Dresden geschmissen hätten, was wohl so auch angedacht war.

  5. Links hat Puidgemont gerade die Unabhängigkeit erklärt; um sie kurz darauf erst mal auf Eis zu legen, rechtes Bild.

    Madrid verlangt nun eine Klarstellung: Unabhängigkeit oder nicht.
    Wenn ja, werden sie wohl den Artikel 155 ziehen, die Regionalregierung entmachten.

    Mal sehen, wie es weitergeht. Wahrscheinlich ein Rückzieher aus Barcelona.

    Rajoy verhält sich ganz „staatstragend“; status quo über alles, mit denen reden wir nicht mal ansatzweise, wir haben doch (mit teils unlauteren Mitteln, Richterauswahl) die damals gültige Autonomievertragsänderung wieder ganz „rechtsstaatlich“ gekippt, also weiter so.

    1. Ich kann nicht erkennen, was das soll in Barcelona. Es gibt keine Unterdrückung und Verfolgung von Katalanen. Spanien ist seit über 500 Jahren ein Nationalstaat mit Katalonien.
      Zum Vergleich, Deutschland und Italien erst seit weniger als 150 Jahren.
      Der einzige Grund ist wirtschaftlich. Den Katalanen geht es zu gut und sie wollen Ihren Reichtum
      nicht mit dem faulen und schlampigen Restspanien teilen.
      Und dann ist die Regierung in Madrid so schlecht wie nur möglich mit der Situation umgegangen.
      Und das Ganze wird jetzt noch weiter aufgebauscht mit spanischen Temperament.

      Ich frage mich die ganze Zeit, wer hat ein Interesse daran, die viertgrößte Volkswirtschaft der EU zu zerlegen. Welche Think Tanks haben hier beide Seiten im Hintergrund beraten.

      Eine Antwort fand ich jetzt in dem Hasbara Werbeblättchen die Zeit.
      Der Autor plädiert dafür, dass die EU es den Regionen, die eine Unabhängigkeit wollen, nicht schwer machen sollte, dadurch dass sie dann ihre EU Mitglidschaft neu beantragen müssen.
      beigefügt war dem Artikel noch eine schlechte Karte, die eine Aufteilung Europas nicht nach Staaten sondern nach Regionen zeigte. In Deutschland waren das einfach die Bundesländer, in Osteuropa eine Vielzahl von kleinen Zwergregionen.
      Der Autor nannte dann noch besonders Italien und Deutschland, dort gäbe eine Vielzahl von Regionen, die unabhänge Staaten sein könnten.

      Ergebnis wäre ein Europa, dass überwiegend aus Kleinstaaten bestände.
      Die europäische Zentralbürokratie hätte sicherlich mehr Macht, aber aufgespaltene kleine Länder sind auch leichter durch internationale Firmen manipulierbar.

      Ich denke, dass Katalanien ein Präzidenzfall werden soll, bisher gibt es im Völkerrecht
      einfach so kein Recht einer Region auf Unabhängigkeit,
      das Völkerrecht kann sich aber durch eine Vielzahl von Fällen ändern und die Anforderungen
      herabsetzen.

      1. Nachtrag: der Artikel heißt:
        „In Spaniens Krise offenbart sich eine neue EU „von Ulrike Guerin
        zeit online, 10. Oktober

      2. ulrich

        Der Artikel in der Bilderberger-Postille Zeit offenbart meiner Meinung nach, dass zioatlantische Eliten kräftig mitmischen beim Versuch der Zerlegung Spaniens. Sonst wäre der separatistische Artikel im zioatlantischen Hasbarablättchen Zeit nicht erschienen.

        Ich vermute, dass es Zioatlantiker gibt, die sich erhoffen, sie könnten die EU mit Separatismus unter Druck setzen, Netanjahu besser zu gehorchen. Zum Beispiel in der Frage des Iran-Deals. Ich bezweifle aber, dass so eine Rechnung aufgeht. Was ich dabei viel mehr sehe, sind Zeichen dessen, dass das zioatlantische NATO-Imperium bröckelt.

        Was deine Behauptung angeht, dass Katalonien ein Präzidenzfall werden soll und es im Völkerrecht einfach so kein Recht einer Region auf Unabhängigkeit gibt, so möchte ich das bestreiten. Ich meine, es gibt sehr wohl einen Präzidenzfall dafür, und zwar die Unabhängigkeit des Kosovo, und das offizielle Rechtsgutachten zur Gültigkeit der Unabhängigkeitserklärung Kosovos des Internationalen Gerichtshofs dazu.

        https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsgutachten_zur_G%C3%BCltigkeit_der_Unabh%C3%A4ngigkeitserkl%C3%A4rung_Kosovos

        Der IGH hat damit, ganz im Einklang mit dem Interesse zioatlantischer Eliten an der Zerlegung Jugoslawiens zur Einvernahme der Gebiete in das zioatlantische Imperium, dem Separatismus in der ganzen Welt Tür und Tor geöffnet.

        Aber: wenn die Verfassung Serbiens keine Bedeutung für das Völkerrecht haben soll, warum sollte dann die Verfassung Spaniens eine Bedeutung haben? Ich meine, der IGH sollte seine groteske Fehlentscheidung zum Kosovo revidieren. Wenn der IGH seine von zioatlantischen Interessen geleitete Dummheit nicht korrigiert, dann wird das Problem des Separatismus weltweit zunehmen, und zwar insbesondere im Gebiet des zioatlantischen Imperiums, wo den Entscheidungen des zioatlantisch dominierten Kangaroo Courts IGH eine Bedeutung und Glaubwürdigkeit zugemessen wird, die ihnen in anderen Teilen der Welt aus guten Gründen verweigert wird.

  6. Ja, Kellerhoff hat als Springer-Redakteur für Geschichtspolitik einen bemerkenswerten Abstieg vollführt. In den späten siebziger und frühen achziger Jahren glänzte er im Dortmunder DISS mit kenntnisreichen Analysen und Quellenaufarbeitungen der „Konservativen Revolution“ der 20er Jahre als Vorläufer und Wegbereiter des Nationalsozialismus und ihrer Kontinuitäten im antikommunistischen CDU-Staat der Nachkriegszeit und darüber hinaus. Mittlerweile ist er zum atlantischen Propagandisten geworden, Springer bezahlt wohl besser.

    Dabei widerspricht er sogar dem von ihm verlinkten Welt-Text von Althaus, der unverblümt zugibt, dass die Atombomben „geworfen werden mussten“, weil Stalin sich von dem „Wink“, die USA verfügten über eine Waffe ungeheurer Zerstörungskraft, nicht beeindrucken liess. Da musste man mindestens 120.000, auch nach Althaus vermutlich mehr als doppelt so viele Menschen umbringen, nicht, um militärische Opfer im Krieg mit dem kapitulationsbereiten Japan zu vermeiden, sondern um die letzte Gelegenheit zu dieser Demonstration zu nutzen. Kellerhoff lügt schlecht.

  7. #Sven-Felix Kellerhoff

    Sven-Felix Kellerhoff ist der Inbegriff des objektiven Historikers, ein Licht, das selbst der Sonne trotzt, ein Gigant der Neuzeit, ein Stern, der seinen Namen trägt … und hat dazu noch eine Aurora, die ist einfach unbeschreiblich.

    Aber im Ernst: Die Artikel sind bisweilen so absurd, so dass dahinter nur Methode stecken kann. Zudem sollte nicht vergessen werden, dass er einer der wenigen war, die die Arbeiten von z.B. Fritjof Meyer oder Gaby Weber überhaupt öffentlich ansprachen und so – jenseits von Wertungen – wenigstens die Information unters Volk brachten.

  8. Ich schließe mich voll und ganz Prof. Dr.Leuthäusser und H. Meier an. Ich beschäftige seit fast 30 Jahren engstens mit dem Nahen Osten und war bei meiner ungefähr 10 Syrienreise noch nach dem Beginn der gesteuerten Unruhen im April 2011 im gesamten Raum Syriens unterwegs. Damals war fast alles ruhig, ruhiger, als wenn ich im Osten der Türkei im Kurdengebiet unterwegs war und immer etliche Kontrollen des Militärs hinter mich bringen musste. Damals gab es nur zwei Kontrollen kurz vor Damaskus (aus Jordanien kommend und nach dem Besuch von Suweida), sonst im gesamten weiteren Land nicht mehr.
    Wie auch immer, ich würde gerne hören, warum nie Übergriffe der Terroristen auf Drusen bisaufwenige Ausnahmen vorgekommen sind. Wegen des guten Verhältnisses der Drusen in Israel zum Staat, auch wegen des recht nahen Verhältnisses der Familie Dschumblat im Libanon zum Westen und zu Israel. Wenn man die Bombeneinsätze Israels 2006 überdem Libanon anschaut, ist auchkein drusisches Gebiet bömbardiert worde. Die Gründe sind mir schon klar, aber gibt es irgedwelche offizielle oder ähnliche Begründungen?
    Beste Grüße PT

    1. In Swaida gab es in den letzten Jahren, soweit ich mich erinnere, jede Menge Jihadi-Attacken gegen Drusen. Anders als Jumblatt, der sich hinter den Versuch des Regime Changes in Syrien stellte, haben sich die syrischen Drusen jedoch klar hinter Assad gestellt.

  9. parteibuch

    das Gutachten des IGH zur Unabhängigkeitserklärung des Kosowo ist so schwammig gehalten,
    dass es nach Belieben für andere Regionen angewendet oder nicht angewendet werden kann.

    Die Kernaussage ist , das Völkerrecht verbietet nicht die einseitige Unabhängigkeitserklärung einer
    Region, nur weil sie einseitig ist, aber dann wenn sie aufgrund einer Gewaltsamen Aktion
    eines anderen Staates erfolgt, wie im Falle Nordzypern.

    Das der Unabhängigkeitserklärung des Kosowo die monatelange Bombardierung Belgrads vorausging, wird großzügig verschwiegen.

    Nicht gesagt wird in dem Gutachten, dass das Völkerrecht einseitige Unabhängigkeitserklärungen deswegen nicht verbietet, weil innerstaatliche Angelegeheiten gar nicht zum Gegenstand des Völkerrechts gehören und daher das Völkerrecht diese auch gar nicht verbieten kann.

    Leider hat dieses skandalöse und einseitige Gutachten dazu geführt, dass die Unabhängigkeit des Kosowo von vielen Staaten anerkannt wurde.

    Nach Wikipedia wurde das Gutachten auf Antrag Serbiens erstellt, ausgerechnet von dem IGH
    dessen hauptsächliche Existenzberechtigung in den Vorjahren darin bestand, Serben als Kriegsverbrecher zu verurteilen.
    So wurde dann , wie zu erwarten, eine Einzelfallentscheidung mit vorgegebenen
    Ergebnis getroffen.

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