Syrische Armee macht trotz heftiger ISIS-Konterattacken Fortschritte

Während in Deutschland Tag des Anschlusses „gefeiert“ wird, hat die syrische Armee auch heute trotz anhaltend heftiger Konterattacken durch die Terrorgruppe ISIS Fortschritte im Gelände gemacht.

Wie die staatliche syrische Nachrichtenagentur am heutigen Dienstag mitteilte, gelang es der syrischen Armee an der Straße von Deir Ezzor nach Mayadin neue Positionen einzunehmen. Inoffiziellen Quellen zufolge rückt die Armee in der Gegend sowohl westlich als auch östlich des Euphrat stromabwärts vor.

Auffallend ist dabei, dass die gut ausgerüstete syrische Armee sich trotz heftiger Konterattacken von ISIS-Terroristen westlich und östlich des Euphrat vorwärts bewegt, während vergleichsweise schwache US-geführte SDF-Kräfte des Ex-SNC-Terroristenführers Ahmed Jarba einige Kilometer weiter östlich relativ leicht vorwärts kommen. Die logische Schlussfolgerung daraus ist, dass die Terrorgruppe ISIS ihre Kräfte derart umgruppiert hat, dass sie nun beinahe ihre ganze Kraft daran setzen, die syrische Armee aufzuhalten, während sie die SDF im Einklang mit israelischen Wünschen nahezu kampflos vorwärts in Richtung der Ölfelder ziehen lassen.

Fraglich ist allerdings, ob diese Strategie von ISIS erfolgreich sein wird. Das russische Verteidgungsministerium teilte heute mit, dass die russische Luftwaffe allein in den letzten zwei Tagen östlich des Euphrat 304 ISIS-Terroristen eliminiert und 170 weitere verletzt hat. Es könnte also sein, dass der Versuch von ISIS, den Kriegsausgang noch durch selektives Kämpfen im Sinne israelischer Interessen zu beeinflussen, zu nichts weiter als hohen Verlusten von ISIS führt, während die syrische Armee ihre Ziele trotzdem erreicht. In diesem Zusammenhang mag man die Äußerungen des israelischen Kriegsministers Liebermann sehen, der die USA heute geradezu anflehte, ihr Militär zur Verhinderung des sich abzeichnenden syrischen Sieges im Krieg gegen den Terror massiv einzusetzen. US-Kriegsminister James Mattis hat sich unterdessen heute vor dem Streitkräfteausschuss des US-Senats dafür ausgesprochen, dass die USA den Israel verhassten Nukleardeal mit dem Iran nicht verlassen.

Im Kampf gegen ISIS in Zentralsyrien ist die syrische Armee heute auch ein gutes Stück weitergekommen. Manche Berichte besagen, dass die dortige ISIS-Tasche nun in zwei Teile gespalten sei, während andere wohl eher davon ausgehen, dass nicht mehr genug von der Tasche da ist, um sie effektiv teilen zu können.

SANA zufolge geht die Einschätzung der Armee dahin, dass die dortigen Dörfer in den nächsten Tagen komplett vom Terror befreit sein werden.

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30 Gedanken zu “Syrische Armee macht trotz heftiger ISIS-Konterattacken Fortschritte

  1. „Fraglich ist allerdings, ob diese Strategie von ISIS erfolgreich sein wird.“

    Ein „Erfolg“ ist es für diese Strategie ja schon, wenn die Verluste der SAA und Alliierten höher sind als wenn ISIS die Kräfte nach militärischen Kriterien verteilen würde.
    Aer auch damit werden sie umgehen können.

    Ein Problem ist jetzt, dass es östlich des Euphrat schon sehr eng zum „Gelben“ ist. Der Kabur ist relativ dünn, da wird sich wohl immer Nachschub rüber bringen lassen, auch wenn die Brücken weg sein sollten; also immer Gefahr für die Truppen, wie man sehen konnte bringt ISIS immer noch schlagkräftige Gegenoffensiven auf die Beine.
    Am besten sie gehen selber gleich über den Kabur und sichern das Gebiet gleich vor der „SDF“.
    Solange zumindest der Nichtangriffspakt intakt bleibt, bliebe immerhin der Rücken frei.

    Es ist nur zu befürchten, dass die gelben sich letztlich doch komplett dazwischen werfen.

  2. Die Tiger Forces haben wieder mal alles richtig gemacht. Das zeigt sich jetzt bei diesen
    starken Gegenangriffen des IS. Sie haben das Gebiet im Nordwesten von Deir Ezz Sour
    gründlich befreit, damit ist die Versorgung der Stadt gesichert, auch wenn die Strasse von Palmyra unterbrochen wird. Und dann haben sie das Gebiet südlich des Flughafens gesichert und gehen auf der Schnellstrasse nach Al Mayadin vor. Sie sichern das Erreichte und gehen Stück für Stück vor, gerade da, wo die stärksten Angriffe drohen.
    Es gab dazu viele kritische Kommentare, aber jetzt zeigt sich, wie gut sie aufgestellt sind und wie startegisch richtig sie gehandelt haben.

    Und vor allem haben sie sich nicht verleiten lassen, vorschnell über den Euphrat zu gehen
    und das Omar Ölfeld vor dem Zugriff der SDF zu sichern. Sie haben sich um den SDF eigentlich gar nicht gekümmert und wichtigere Sachen erledigt. Ein schneller Vorstoß zu dem Omar Ölfeld
    wäre zur Falle geworden. Sie wären eingekesselt worden zwischen starken IS Kräften in Al Mayadin und den SDF, denen man inzwischen Verrat und Angriffe aus dem Hinterhalt wirklich zutrauen muss.
    Vielleicht war diese Falle sogar der israelische Plan, aber die Tiger sind nicht reingegangen.
    Natürlich ist es ärgerlich, wenn jetzt die SDF einen Spaziergang zu dem Omar Ölfeld machen,
    während die SAA den härtesten Angriffen des IS ausgesetzt ist.
    Aber in diesem Krieg ist der Besitz von Ölfeldern nicht entscheidend, es gibt genug ÖL und Syrien wird gut versorgt von RU und Iran.
    Um ein vielfaches wichtiger ist die größte Stadt , der größte Ballungsraum im Osten, Deir Ezz Sour, und hier hat die SAA jetzt eine starke Position.

    Spätestens vor AL Mayadin wird der Spaziergang des SDF zu Ende sein.
    In diesem Krieg geht es um Städte und Strassen, nicht um Ölfelder.

  3. alles richtig gemacht – letztendlich vielleicht – allerdings was sollte der unsinn mit der verlegung nach nord hama idlib? gab es konfusionen im zusammenhang mit ermordung der (russischen) spitze des 5 korps – dank diesem fehler konnte die isis offensive ja erst stattfinden. natürlich ist auch ein anderer grund das die irakis sich derzeitig auf kirkuk orientieren und so isis kräfte abziehen konnte aber eine frage bleibt warum nicht nach der nord sofort die südflanke gesichert? ein zu weites vordringen auf der ostseite ist unter gegebenen bedingungen tatsächlich unklug oder aber man hätte im norden eventuell über bestehende brücken forcieren sollen und dann östlich des euphrats nach süden rücken sollen dann wäre die heldenstadt deir essor mutmasslich längst vollkommen befreit. aber mal eine andre sache weiss einer was mit al masdar news ist – seit tagen off.

    1. AMN geht wieder.

      Die Verlegung nach Nordhama sieht im nachhinein unsinnig aus; geschah sie doch nachdem dort alles wieder unter Kontrolle war, und eine Gegenoffensive gab es nicht.

      Aber wie sah es vorher aus? Ein recht massiver ANgriff von HTS, auch Berichte über Beteiligung von FSA und Ahrar al Sham, Gebietsverluste; man wusste nicht, was noch nachkommt.
      Die Tigereinheiten, die dort beheimatet sind, hatten nun besonderes Interesse, zurück zu gehen.
      Und es gibt sicher Pläne für die Einnahme von Morek oder noch mehr; die kamen aber nicht zum Tragen, da es wieder einen „Waffenstillstand“ gab.
      So eine Gegenoffensive hat noch einen Nebeneffekt: sie bringt wahrscheinlich FSA und HTS wieder zusammen; damit lassen sich später mehr als Terroristen bekämpfen, statt sie als „Moderate“ anerkennen zu müssen. (bei diesem Punkt gibt es wahrscheinlich unterschiedliche Ansichten zwischen russischem MoD und Damaskus)

      Wie viele wirklich abgezogen wurden, weiß man auch gar nicht, btw.

      Warum sie den Euphrat nicht auch weiter nördlich überquert und das Ostufer gesichert haben, ist mir auch nicht verständlich; Brücken gibt es dort keine, aber die technischen Möglichkeiten werden doch auch für zwei Pontonbrücken reichen.

      Das Gebiet ist weitgehend ISIS-frei, war schon länger von Abschneidung bedroht, da ist nicht mehr viel.
      Sie hatten Bilder von beiden Seiten des Euphrat gepostet, waren offenbar mit Booten übergesetzt.

      Und einige Tage später spazieren die Gelben da rein, wieder ohne jede Bilder von Kämpfen, ärgerlich.

      Das hätte eine sehr sichere Nachschublinie sein können, Druck auf Deir ez Zour (es werden ja noch einige Teile von ISIS gehalten) von „hinten“ gemacht, fruchtbares Land ohnehin.

      Ein Vorstoß Richtung Omar-Feld hätte fatal enden können; aber Jafra Ölfeld liegt nur wenige Kilometer von gehaltenen Positionen entfernt, also auch nicht gefährlicher, dafür aber eine deutlich bequemere Position im Euphrat-Kabour-Dreieck.

      Nun ist es so, die Pontonbrücke steht und hielt auch dem Sturm stand.
      Der zentrale ISIS-Kessel dürfte bald weg sein, wieder viele zusätzliche Truppen frei werden, das wird.

    2. netmod

      „aber eine frage bleibt warum nicht nach der nord sofort die südflanke gesichert?“

      Es ist gut möglich, dass das eine absichtlich gestellte Falle der SAA war. Ist die SAA in der Defensive und kommen die angreifenden Terroristen über ansonsten unbesiedeltes Gelände, ist die Bekämpfung der Terroristen viel einfacher als beim Vormarsch der syrischen Armee. Beim Vormarsch steht die syrische Armee immer vor dem Problem, dass die Unterscheidung zwischen Terroristen und Zivilisten extrem schwierig bis unmöglich ist. Niemand kann beispielsweise von außen sagen, ob ein Mann, der in einem Haus mit einem Gewehr rumsteht, ein bewaffneter Zivilist ist, der sein Haus gegen Eindringlinge verteidigt, oder ob er ein Terrorist ist, und die Waffe für den Kampf gegen die Armee hat. Das gleiche gilt von Gruppen von bewaffneten Männern, die ihr Dorf verteidigen.

      Bein Leute, die sich viele Kilometer durch unbesiedeltes Gebiet bewegen, um syrische Armeeposten anzugreifen, ist das viel einfacher: das sind allesamt Terroristen oder jedenfalls legitime Ziele. Wer an bewaffneten Angriffen auf Armeeposten teilnimmt, ist ein legitimes Ziel. Und, wo die Terroristen bei ihren Angriffen auf die Armee keine Deckung durch Zivilisten haben, kann die Armee alles an schweren Waffen einsetzen, was sie hat. Manchmal, vor der Befreiung von Aleppo gab es so etwas z.B. in Ramouseh letztes Jahr, scheint die Armee die Terroristen zu solchen Offensiven regelrecht einzuladen, gleichsam einem Profi-Boxer, der seine Arme baumeln lässt, um seinen Gegner zu unüberlegten Angriffen zu provozieren, die er dann kontern kann.

      Diese Taktik der Armee ist sehr effektiv. Haben die Terroristen bei ihrem Angriff alles verheizt, was sie haben, kann die Armee wieder vorwärts gehen, und trifft nicht mehr viele Terroristen in den zu befreienden Orten.

      1. Das ist ja vollkommen richtig; aber einen Strich durch die Wüste ziehen, von Humaymah nach Deir ez Zour (da gibt es kleine Wüstenpisten), hätte ja dieser Taktik nicht entgegengestanden.

        Aber man wäre zig Kilometer von strategischen Punkten weg, hätte also viel früher Informationen erlangt und bessere Vorbereitungsmöglichkeiten gegen solche Offensiven.

        ________________________________

        So sieht es nördlich von Deir ez Zour am östlichen Ufer aus, „SDF“ marschiert einfach durch, kein Bild von Kampfhandlungen o.ä.

        Das ist für ISIS auch rational, das Gebiet ist eingekesselt und geht eh bald verloren; nur könnte da eben auch leicht die SAA langgehen.

      2. andreas

        Ja, schauen wir mal. Meine Vermutung ist, dass die Syrische Armee nicht zuletzt aufgrund einer Informationskette US-Armee – Russische Armee – SAA bezüglich einiger strategischer Fragen des zukünftigen Verhaltens der US-Armee besser informiert ist als die Öffentlichkeit.

        Sollte es inden USA beispielsweise eine noch nicht groß öffentlich kommunizierte Entscheidung geben, die US-Truppen nach dem Sieg über ISIS schleunigst aus Syrien abzuziehen, wäre das etwa eine Information, die, z.B. zum Stichwort Rennen um das Ölfeld Omar, eine ganz andere Strategie der SAA plausibel macht als wenn die USA vorhaben, in Syrien zu bleiben. Wer US-Oberbefehlshaber Trump in den letzten Wochen gut zugehört hat, konnte da z.B. auf der Pressekonferenz beim Besuch des Herrschers von Kuwait Worte hören wie: wir haben in Syrien nichts verloren, außer dass wir da einen Haufen ISIS-Terroristen umbringen. Die Öffentlichkeit weiß nicht, ob Trump diese Worte ernst gemeint hat und was daraus folgt, aber die syrische Armee weiß da vielleicht mehr.

        Geht man von einem Szenario des baldigen Abzugs der US-Truppen aus Syrien aus, dann wären die Fortschritte von Abu Khawlas SDF-Truppen strategisch ziemlich unbedeutend, denn ohne die USA im Rücken ist die ganze SDF auf syrische und russische Hilfe angewiesen, um sich Erdogan vom Leib halten zu können.

  4. Angesichts der Ereignisse war ja Jolani schon länger „arm dran“; jetzt meldet das russische MoD, dass er auch „Arm ab“ hat.

    „Infolge des Luftangriffs hat der Chef von Dschabhat al-Nusra mehrere Splitterverletzungen erlitten und einen Arm verloren. Nach Informationen verschiedener unabhängiger Quellen ist er in einem kritischen Zustand“, so der Sprecher (Sputnik)

    12 Kommandeure und 50 weitere Männer.

    Das wäre ein harter Schlag gegen Al Nusra, könnte weitere Spannungen innerhalb der HTS geben (irgendjemand muss ja auch die Koordinaten geliefert haben).

  5. In einem Twitter-account (von Leith Abou Fadel, glaub ich) stand vor einigen Tagen, daß die Website (almasdarnews.com) überarbeitet wird („maintaining management“ o. ä.). Erreichen kann ich sie inzwischen wieder, finde aber (noch) keine neuen Inhalte auf der Startseite. Überhaupt keine Verbindung bekomme ich seit etwa einer Woche zu vineyardsaker.de. Hoffe, auch das klappt bald wieder.

    Über den Twitter-account von almasdarnews bin ich eben auf eine Ausweich- (?) oder Zusatzseite (?) von AMN gekommen und habe dort einen aktuellen Bericht über die Befreiung von Umm Miyal, einer weiteren Stadt in der letzten Daesh-Tasche im Salamiyah-Distrikt gefunden:
    https://www.almasdarnews.com/article/breaking-syrian-army-liberates-new-town-east-hama/

    Eine kräftige Ansage von Sergej Lavrov gibt es (vor dem Besuch aus SA) auch nochmal:
    https://www.rt.com/news/405588-lavrov-us-syria-provocations-russia/
    Das hört sich an, als ob für SDF bald Schluß mit lustig ist.

    1. blue angel

      vineardsaker.de hat bei mir immmer funktioniert…
      bzgl. Almasdarnews kann ich nur sagen, dass Wartungsarbeitenanders aussehen

    1. Sogar die russophoben auf liveuamap haben schon alles „rot“.
      Das kam dann plötzlich, das Ende (falls es offiziell bestätigt wird).

      Klar brach ISIS da schon deutlich zusammen, aber so ein Ende ohne „letzte Schlacht“ oder gar ein rausverhandeln der letzten Kämpfer bedeutet, dass da sicher etliche untergetaucht sind, entweder in Verstecken oder unter Einheimischen; neues Schläferzellenpotential.

      1. Es wurde doch schon vor ein, zwei Wochen gemeldet, dass es für die Uqayribat Tasche ein Evakuierungsabkommen gibt. Zwar wurde angeblich unvermindert weiter gekämpft, aber diese „Show“ kann ja Teil des Abkommens gewesen sein, bzw. die Säuberung ein paar nicht Ausreisewilliger dargestellt haben.

        Für die wird es keine große Schlacht gebraucht haben. Spätestens wenn der grüne/schwarze Bus gen DeZ mal eben rechts ranfährt für ein paar Infos über Höhlen, Lager etc.

    1. uso

      Die USA haben nach einer Weile der Zeterei klein beigegeben und die Passagiere sind Richtung Bu Kamal ins ISIS-Gebiet weitergereist.

  6. Im Twitter-account von Hassan Ridha findet sich eine relativ aktuelle Meldung (41 Minuten alt), die besagt, daß die Volksbefreiungskräfte im Irak (PMU) die komplette Kontrolle über Hawijah errunggen hätten. Sollte das zutreffen wäre es ein großer Fortschritt.

    1. Das müssten jetzt ungefähr die ominösen 55 km bis At Tanf sein, von der Grenze aus; mal sehen, ob sie einfach weiter gehen, und ob es eine Reaktion gibt.

      Ich vermute mal ersteres ja, bei letzterem bin ich mir nicht sicher.

  7. @ epb

    „Geht man von einem Szenario des baldigen Abzugs der US-Truppen aus Syrien aus, dann wären die Fortschritte von Abu Khawlas SDF-Truppen strategisch ziemlich unbedeutend, denn ohne die USA im Rücken ist die ganze SDF auf syrische und russische Hilfe angewiesen, um sich Erdogan vom Leib halten zu können.“

    Schon.
    Aber warum dann der enorme Aufwand der Pontonbrücke, das Risiko des Brückenkopfes etc.?

    Wir werden es sehen.

  8. Letzte Warnung, die verbliebenen US-(u. a.) Militär“berater“ sollten ihre Beine in die Hand nehmen:
    https://muraselon.com/en/2017/10/russian-aerospace-forces-ready-prevent-daesh-attacks-areas-controlled-us-syria/

    Gutes Timing hiermit:
    https://www.rt.com/news/405637-saudi-king-arrives-moscow/

    Und hiermit:
    https://www.rt.com/business/405640-maduro-crude-producers-currencies-moacow/

    Verschiedene Quellen berichten von Fortschritten der SAA am westlichen Euphratuferin Richtung Al Mayaden, sie soll jetzt nur noch 7 km vor der Stadt stehen und deren Belagerung vorbereiten.

    Nach dem gestrigen Schlag gegen Al Nusra/HTS/Al Quaeda/whatever-Führungsstrukturen gab´´´ s heute in einigen deutschen Propagandamedien mal wieder den immer zuverlässig folgenden, diesmal allerdings etwas müde wirkenden „Menschenschlächter-Assad-hat-vor-einem halben Jahr-diesmal-aber gaaaanz-bestimmt“-Giftgas-Aufguß. Somit das globalistische Garantiesiegel für wichtige Fortschritte der Widerstandsachse (muß echt frustrierend sein für deren Propgandamitarbeiter).

  9. twitter.com/QASIOUN_NEWS/status/915546643554070528
    „#Jordan Give Ultimatum to #Syria|n Opposition Factions in #Daraa to Hand over Crossing Border“

    – Gibt´´ s dazu nähere Informationen?

    1. Angel

      Das kommt nicht ganz überraschend. Jordanien beabsichtigt schon seit Monaten, anstelle der Unterstützung von Terroristen den Grenzverkehr mit Syrien wieder aufzunehmen.

      https://sputniknews.com/middleeast/201708261056818690-jordan-syria-open-border/

      Jordanien ist auch Gastgeber vom und Teilnehmer am von Trump und Putin ausgehandelten Frieden für Südwestsyrien.

      Geschlossene Grenzen schneiden Jordanien nicht nur von Syrien ab, sondern beispielsweise auch von Beirut. Das ist schon schmerzlich für Jordanien, und wenn die Saudis dafür keinen großzügigen Ausgleich zahlen, dann ist die Wiederöffnung der Grenzen nur logisch.

  10. Danke, Parteibuch, dann ist Jordanien ja schon weiter raus aus der Globalistenfraktion als ich mitbekommen hatte.

    Was die Ausgleichszahlungen der Saudis betrifft (sowie deren Zahlungen an ihre Söldner) kann man m. E. auf überraschende Wendungen nach dem Russlandbesuch von König Salman hoffen.

  11. Frage an das Parteibuch,
    ich kann mir immer noch nicht vorstellen, daß der russische Generalleutnant und die beiden Obersten die einzigen Personen in dem Bunker oder der Stellung waren!? Danke im voraus.

    1. Opa Jürgen

      Ich bezweifle, dass die überhaupt in einem Bunker umgekommen sind. Auf Bildaufnahmen war der gefallene russische Generalleutnant am Ort der Errichtung der russischen Brücke über den Euphrat zu sehen – und die wurde bekanntlich unter Artilleriefeuer von ISIS gebaut.

      1. Danke, habe die Bilder nicht gesehen. Gleichzeitig ein Dankeschön für die Arbeit an dieser Seite. Opa Jürgen

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