Russische Armee hat Brücke über den Euphrat gebaut

Knapp eine Woche nachdem es der syrischen Armee südöstlich der Stadt Deir Ezzor mit Hilfe russischer Fährfahrzeuge gelungen ist, den Euphrat zu überqueren und am östlichen Ufer einen Brückenkopf zu errichten, hat die russische Armee nun an derselben Stelle innerhalb von 48 Stunden eine massive Brücke errichtet.

Wie im Bericht mitgeteilt wird, gab es beim Brückenbau und auch noch bei den Filmaufnahmen Artilleriebeschuss durch ISIS-Terroristen. Im Hintergrund sind deshalb Nebelwerfer im Einsatz zu sehen, um ISIS das Zielen schwer zu machen. Die neue Brücke ist ausgelegt für 8000 Fahrzeuge täglich, die bis zu 50 Tonnen schwer sein dürfen. Es kann also jede Menge schwere Technik aller Art über die Brücke transportiert werden, und humanitäre Hilfsgüter für die von der syrischen Armee östlich des Euphrat befreiten Gebiete natürlich auch.

Am Nachmittag teilten russische Medien mit, dass Russland am heutigen Dienstag strategische Bomber eingesetzt hat, um Positionen von ISIS und Al Kaida in den Provinzen Idlib und Deir Ezzor zu zerstören. Die US-geführten SDF-Kräfte sind vom Stadtrand von Deir Ezzor unterdessen nach Nordosten bis zur Stadt Suwar vorgestoßen, was als Zeichen dafür gesehen werden kann, dass sie es aufgegeben haben, zu versuchen, die syrische Armee am weiteren Vorstoß östlich des Euphrat nach Süden zu hindern.

Und am späten Abend des heutigen Dienstages gab es dann endlich die inoffizielle Nachricht, dass es der syrischen Armee gelungen ist, ihren Brückenkopf östlich des Euphrat auszubauen und die Ortschaft Hatla Tahtani einzunehmen.

Abzuwarten bleibt, ob das reicht, um den Artilleriebeschuss der neuen Brücke durch ISIS-Terroristen zu stoppen.

Anonsten berichtete die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA heute vom Anti-Terror-Kampf, dass es der syrischen Armee im Bereich der zentralsyrischen ISIS-Tasche von Westen her kommend gelungen ist, wieder ein Stück voranzukommen und einige Orte einzunehmen.

Im Nordirak ist es nach dem von Barzani und Israel vorangetriebenen Referendum zur Erschaffung eines Staates Großkurdistan gestern bislang glücklicherweise noch kein neuer Krieg ausgebrochen. Die offiziellen Ergebnisse des vom Irak als illegal eingestuften Referendums werden übermorgen erwartet, wobei heute jedoch vorsorglich schon mal verkündet wurde, es habe 90% Zustimmung für die Erschaffung von Großkurdistan gegeben. Dass einige Leute ihrer großen Zustimmung für eine Separation durch mehrfaches Abstimmen Ausdruck verliehen haben, störte die Feierlaune der nordirakischen Separatisten nicht.

Die irakische Regierung hat dem Barzani-Clan allerdings am heutigen Montag ein dreitägiges Ultimatum gestellt, ihr die Kontrolle über die Flughäfen im Nordirak zu übertragen, und damit gedroht, sie werde, falls das nicht geschieht, den Luftraum über dem Nordirak sperren. Und mit weiteren Maßnahmen von Seiten der Regierungen des Irak, der Türkei, des Irans und Syriens ist zu rechnen, sodass es abzuwarten bleibt, wie lange die Feierlaune der großkurdischen Separatisten anhalten wird.

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34 Gedanken zu “Russische Armee hat Brücke über den Euphrat gebaut

    1. Karsten, ich schreibs mal anders:

      Wie reagiert man auf Aussagen gefangener IS*** , daß man Order und strengste Anweisung habe, die nach Süden vorrückenden SDS NICHT anzugreifen oder zu behindern und sich zurückzuhalten? Wie kann man da als SAA+Alliierte überhaupt planen oder befreien, wenn die SDS kampflos an einem vorbeizieht und die Ressourcen raubt?

      – Konrad Fitz –

      1. Konrad

        Wenn IS-Kommmandeure ihren Fußsoldaten den Befehl geben, vorrückende Truppen einer anderen Kraft nicht anzugreifen, muss das nicht viel bedeuten.

        Kommandeure gegnerischer Einheiten dazu zu bewegen, mit eigenen Kräften gemeinsame Sache zu machen, gehört zum gut gelernten Kriegshandwerk. Das macht die syrische Armee auch so. Manchmal ist das erfolgreich, manchmal nicht.

        Wichtig ist dabei aber, ob es Nebenabsprachen gab, und wenn ja, welche. Nebenabsprachen dürfte es da fast immer geben, aber der Inhalt kann wichtig sein.

  1. „Abzuwarten bleibt, ob das reicht, um den Artilleriebeschuss der neuen Brücke durch ISIS-Terroristen zu stoppen.“

    Kaum, es sind ja nur ein paar Kilometer sowohl nach Nordosten als auch ins restliche Kerngebiet im Südosten, und der Standort der Brücke ist sehr leicht in eine Karte einzuzeichnen.

    Man hört wenig, könnte mir vorstellen, dass da viel in der Luft ist, um Artilleriestellungen anzugreifen.

    Und so richtig viele Tiger sind bisher nicht in Hama aufgetaucht, dass massive Bombardement und die gezeigten Truppenverlagerungen könnten auch Blendgranten gewesen sein, und schon zehntausend Mann über den Euphrat gebracht sein, die in nächster Zeit massiv vorwärts gehen.

  2. Durch die Einnahme von Hatah Tatanah ist auch die strategisch wichtige Insel Saker Island von 3 Seiten umzingelt und wird wohl demnächst von der SAA befreit werden.

    Um den Flugplatz zu sichern und als Nachschubbasis zu nutzen wird man wohl zuerst ganz Deir Ezor einnehmen müssen und auch die Gelben ein Stück zurückdrängen müssen.

  3. IS mit einem heftigeren Angriff auf Ramadi; 150 Kilometer weg von „schwarzem“ Gebiet.

    Schon mal ein Ausblick: auch wenn sie von der Karte offiziell beseitigt sein werden, die verschwinden nicht einfach, sondern bleiben eine starke Terrororganisation mit sicherlich sehr großen gebunkerten Mitteln (Geld, Waffen) und Know How.

    Um so wichtiger, dass man nicht einfach militärisch irgendwie siegt, sondern auch wie; man braucht die Unterstützung oder zumindest die Neutralität der örtlichen Stämme. (gibt es in den größeren Städten dort eigentlich auch zivile Strukturen die unabhängig von Stammesstrukturen sind, oder sind die nur eine Form des Ausgleichs ? )

  4. Interessant wird auch sein ob die USA ihr Visier öffnet und sich offiziell hinter Barzani stellen falls der Irak wirklich eine Flugverbotszone über Nordirak einrichtet.

  5. Hallo Parteibuch
    Ich habe eine Frage zu dem Barsani Referandum.Sorry für off topic.Warum sind die USA und EU dagegen?Wäre toll,wenn ich eine Antwort bekäme.Danke schön.

    1. Sou

      USA und EU sind gegen Barzanis jetztiges Referendum, weil sie es für destabilisierend halten und das den Anti-Terror-Kampf gegen ISIS und Al Kaida behindert. Sprich, USA und EU rechnen damit, dass Barzanis Referendum zu mehr Krieg und mehr Flüchtlingen führt, und daran haben USA und EU gerade kein Interesse.

      1. … und ein Aufmucken der Kurden allerorts vertieft die Zusammenarbeit von Sy, T, In und Iq zusätzlich… und das können die „Freunde Syriens“ nicht wirklich wollen.
        Die Is wiedrum – um die Frage gleich mal zu beantworten – haben ihre Prioritätenliste erstellt und sind zum Ergebnis gekommen, dass ein weiters Kuddelmuddel in den Ländern seiner Feinde ein Tucken mehr Benefit brächte, im Vergleich zu einer stärkeren oben erwähnten Achse.

      2. Ich erdreiste mich mal einer ergänzenden Antwort.

        Mit Clinton statt Trump könnte es anders aussehen mit der us-amerikanischen Unterstützung/Nichtunterstützung.
        Die Behinderung des Kampfes gegen Al Qaida wäre da kein Problem, sondern eine Chance.

        Und in der EU muss man unbedingt das aktuelle Geschehen in Katalonien beachten.
        Eine EU, die sich massiv hinter Madrid stellt, welches das Referendum in Katalonien kriminalisiert und juristisch und polizeilich verhindern lässt, aber in der gleichen Zeit im Irak das Abspaltungsreferendum begrüßt, macht sich ja lächerlich.

      3. Ist es nicht so, dass in erster Linie das veränderte Kräfteverhältnis die usa und die Europäer zu dieser Haltung zwingt? Türkei, Iran, Irak, Syrien und Russland sind sich einig. Was können die amis, israelis und europäer jetzt praktisch für ihre verbündeten Kurden im Irak tun? Im Moment nichts. Richtig ist, dass sie -gerade- kein Interesse an Krieg und mehr Flüchtlingen haben. Weil sie ihn nicht gewinnen würden und sie ihn sich nicht leisten können.

        Vorher schon.

        Wenn sie fürchteten, dass das Referendum mehr Krieg bedeutet, warum haben sie nicht mehr getan, um das zu verhindern? Sie haben sich eben verrechnet. Sonst hätten sie ja von vornherein jede Hilfe an die Kurden an die Bedingung knüpfen können: Nur wenn Ihr kein Referendum abhaltet. Aber es war wohl genau umgekehrt. Die massive Aufrüstung und Investitionen erfolgten aus dem Grund, dass der wertewesten die Hoffnung hatte, dass die Kurden in Zukunft eine eigenständige Region würden, beschützt und gefördert von Israel. Die Hoffnung wurde bei den Kurden stetig geschürt. Das Ziel war die Zerstörung von und Chaos in Syrien, die Spaltung des Irak, die Schaffung eines riesigen Kurdenstaates mit dem Potential auch den Osten das Iran irgendwann abzuspalten und damit 4 Länder auf einen Schlag zu schwächen.

      4. Demeter

        Ja, das veränderte Kräfteverhältnis in der Region spielt natürlich auch eine Rolle.

        Aber Israel unterstützt das KRG-Referendum trotzdem, und das wohl nicht, obwohl damit gerechnet wird, dass es zu mehr Krieg führt, sondern gerade deswegen.

        Interessant ist hier zu sehen, dass die USA und die EU hier nicht die israelische Position eingenommen haben, obwohl Israels 5. Kolonne in den USA darauf gedrängt hat. Ich würde das auf ein geändertes Kräfteverhältnis in den USA zurückführen. Die Israel-Lobby kommt da immer weniger durch mit ihrer Kriegstreiberei.

  6. Gerade las ich, dass sich eine Delegation der kurdischen Verwaltung auf den Weg nach Bagdad machen wird, um mit der Regierung über die Vorstellungen der Kurden zu ihrer Zukunft zu sprechen.

    Die Kurden haben verstanden.

    Das Referendum musste nun abgehalten werden, weil es ein Ventil war für die seit so langer Zeit geschürten Hoffnungen. Das Spiel mit den Gefühlen der Menschen ist eine Gradwanderung. Nun wird der von der internationalen Gemeinschaft unterstützte diplomatische Verhandlungsprozess einsetzen. Da wird es zu bitteren Kompromissen kommen müssen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Zentralregierung den Kurden die Erdölreichsten Regionen überlässt.

    1. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Zentralregierung den Kurden die Erdölreichsten Regionen überlässt.“

      Das kurdische Öl aus dem Irak fließt ja derzeit weitgehend ohne Beteiligung Bagdads außer Land.
      Und das aus Kirkuk dazu.

      Natürlich ist das kein Dauerzustand, kann sich jederzeit wieder ändern.

      Verhandlungsmasse sind die Gebiete, die zu „Kurdistan“ (egal ob dem unabhängigen oder dem autonomen) gehören, welche Verteilung der Öleinnahmen bei Autonomie oder Beteiligung irakischer Firmen beispielsweise an der dann kurdischen Ölförderung, oder Durchleitungsgebühren etc.

      Je mehr Bagdad annimmt, dass sie wieder die volle Kontrolle über die Gebiete erhalten, um so härter werden sie verhandeln.
      Die internationale Unterstützung wirkt sich also ganz direkt aus.

      1. Einer der Söhne von Miles Copeland, ist der ex-The Police-Gründer und Drummer Stewart Copeland, der vor ein paar Jahren bei einer Veranstaltung dem Publikum erklärte: „Mein Vater leitete die CIA im Mittleren Osten. Seine Aufgabe bestand darin, sicherzustellen, dass das Öl in unsere Richtung fließt, nicht zu den Russen.“

        An dieser Aufgabenstellung ist offenbar bis heute wenig geändert worden. Auch das irakische Erdöl innerhalb der Grenzen eines neu erstellten „Barzanistan“, das ähnlich US-geführt wertewestlich beschützt und verbündet sein könnte wie die Regime der Wahhabi-Diktatoren, würde in Richtung US-Imperium fließen. Im Kriegs- und Chaosfall zumindest nicht „zu den Russen“, zu denen wahrscheinlich noch immer auch alle gezählt werden, die keine Dienerregime Washingtons sind.

  7. Langes Interview mit Mazlum Kobane, einem türkischen Kurden der mit einer Gruppe von PKK-Kämpfern nach Syrien kam und bei der Erschaffung der SDF dabei war(ist), er hat den Namen erfunden.

    Er sagt die kurdische Administration bezahlt die Kämpfer, auch die arabischen; etwa ein Fünftel wird jetzt von den Amis bezahlt.

    http://www.al-monitor.com/pulse/originals/2017/09/turkey-kurdish-commander-says-us-should-stay-in-syria.html

    Insofern: die Kontrolle über die Ölfelder ist keineswegs ein unwichtiger Punkt.

  8. Warum fühlt sich die USA von Nordkorea bedroht, wenn es göleichzeitig woanders in Asien eine viel größere Gefahr für die Welt gibt?

    Pakistan hat längst die Atombombe!
    Die radikal sunnitischen Islamisten aus Pakistans Regierung drohen seit 17 Jahren fast ständig Indiens Großstädte mit Atomschlägen zu zerstören. Der UN, EU oder NATO ist es seit vielen Jahren bekannt!
    https://www.theguardian.com/world/2012/jun/15/pakistan-boasted-nuclear-strike-pakistan
    https://www.thesun.co.uk/news/1883306/pakistan-threatens-to-destroy-india-with-nuclear-bomb-as-atomic-enemies-edge-to-the-brink-of-war/
    http://www.dailymail.co.uk/indiahome/indianews/article-3240567/Why-does-Pakistan-threaten-India-nuclear-attack.html

    All das ist der UNO, der EU, der NATO schon seit fast 20 Jahren bekannt. Dennoch arbeitete die NATO beim War on Terror sehr eng mit den Nuklearterroristen von Pakistan zusammen.
    Ich bin entsetzt und fassungslos! Langsam sollten wir darüber nachdenken entweder die NATO zu reformieren oder über einen AUstritt aus der NATO nachzudenken.

    Achja übrigens auch in Pakistan läuft seit Jahrzehnten ein Völkermord an Andersgläubigen. Vor allem an Belutschen, Ahmadiyya Muslimen, Schiiten, Sufi Muslimen, an Bengalen und auch an an den Hindus.
    Es gibt dort auch viele militante sunnitische Separatisten die nicht nur gegen die Regierungstruppen kämpfen sondern auch gegeneinader kämpfen zum Beispiel Punjabis gegen die Paschtunen!

    Also eine ähnliche Konstellation wie in Syrien!
    Pakistan ist übrigens die Haupturasche für die Radikalisierung von Muslimen und Serparatisten in ganz Süd-Ost Asien und Zentral-Asien verantwortlich. Viele radikale Islamisten werden dort ausgebildet!
    All das ist den US Regierungen spätestens seit 2003 bekannt. Ich kann mich sogar an eine Rede von Clinton aus dem Jahre 2003 erinnern, wo dieses Thema zur Sprache kam udn die Gefahr für den Weltfrieden die von Pakistan und Saudi Arabien ausgeht!
    Warum wurde bis heute nichts dagegen unternommen?

    1. Inspektor

      „Warum wurde bis heute nichts dagegen unternommen?“

      Das Problem des von Pakistan unterstützten Extremismus und Terrorismus ist bestens bekannt und es wird auch was dagegen unternommen. In den letzten Jahren wurde die pakistanisch-saudische Achse gesprengt, Pakistan mit Anreizen aus China in die SCO getrieben und Trump wurde vor ein paar Wochen ganz deutlich, dass Pakistan wesentliche Kraft hinter dem Terrorismus in der Gegend ist, und die USA deshalb Indien nach Afghanistan als Gegenkraft einladen.

      Dass das so spät kommt, liegt daran, dass frühere US-Regierungen den von Pakistan unterstützten Extremismus als nützliches Instrument zur Schwächung von Russland, aber auch von China und Indien, gesehen haben, und die USA seit 16 Jahren auf pakistanische Nachschubwege für ihren Krieg in Afghanistan angewiesen sind.

      1. Was wäre wenn Pakistan die Nachschubwege nicht mehr garantiert und damit schliesst? Termiz in Usbekistan wird oder ist geschlossen für NATO Truppen. Iran ist selbstverständlich nicht möglich, die lachen sich ins Fäustchen, Tadschikistan ist hat nur eine Nadelöhrgrenze zu Afghanistan daher ungeeignet zudem SCO Mitglief, China auch und die werden niemals den USA Schützenhilfe leisten. Turkmenistan würde übrig bleiben aber ich glaube die würden sich nicht dafür hergeben. Sowas wäre doch die definitive Niederlage den über den Luftraum wird Pakistan auch keinen Nachschub erlauben.

      2. Richtig. Nebenbei kann man sich noch streiten, ob der Hindunationalismus der BJP wirklich besser und harmloser ist als der islamische Extremismus. Modi ist verantwortlich für die Abschlachtung tausender indischer Muslime. Indien als Atommacht ist nur marginal weniger unberechenbar als Pakistan, und mit seinem China-Ressentiment ein komplizierter Partner in der SCO.

      3. Macho

        Das bedeutet den Abzug der USA aus Afghanistan und – hoffentlich – auch das Ende des nunmehr rund 40 Jahre andauernden Krieges in Afghanistan. Die USA würden damit den Binnenstaat Afghanistan seinen – aufgrund des pakistanischen SCO-Beitritts – endlich vereint handlungsfähigen Nachbarn überlassen.

        Und genau darauf scheint Trump hinzuarbeiten, auch wenn er diese drastische und begrüßenswerte Strategie-Änderung in so markige und bellizistische Rhetorik verpackt hat, dass kaum einer das gemerkt hat.

        https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/08/22/trump-verspricht-druck-auf-pakistan/

      4. Naja, die USA brauchen ja auch Pakistans Luftraum, um nacch Afghanistan zu kommen.

    2. @einparteibuch

      Einer meiner Fragen haben Sie nicht beantwortet.
      Warum ließen die US Amerikaner und die NATO es zu, dass Pakistan eine Atommacht geworden ist?
      Warum wurden die Nuklearterroristen in Pakistans Regierung nie gestoppt?
      Warum hat man statt dessen mit den Pakistanern während des War on Terrors kooperiert?

      Nur wenn der Iran an die Atombombe kommen könnte, nur dann sind die Amis plötzlich außer sich und entsetzt. Übrigens Saudi Arabien hatte bereits angekümndigt ein paar Atombomben von den Pakis nach Suadi Arabien zu holen, zur Selbstverteidigung natürlich.

      Wie reagieren die US AMerikaner? Nix alles bestens….

      1. Inspektor

        Das Tolerieren des pakistanischen Atomwaffenbaus gehörte zur strategischen Unterstützung für den von Paksitan ausgehenden Extremismus, von dem sich die USA eine Schwächung von Moskau versprachen. Weiterhin sahen die USA eine Rechtfertigung auch darin, dass auch das traditionell mit Moskau befreundete Indien Atomwaffen gebaut hatte.

      2. „Weiterhin sahen die USA eine Rechtfertigung auch darin, dass auch das traditionell mit Moskau befreundete Indien Atomwaffen gebaut hatte.“

        Das ist nicht wahr! Diese Fake News verbreitete die NATO!
        Als die Sowjetunion existierte war Indien ein neutraler Staat. Eine Zeit lang gehörte Indien sogar zu der Organisation „Blockfreie Staaten“ !

  9. Eine großartige Leistung, eine solche Brücke in zwei Tagen unter Artelleriebeschuss zu bauen.
    Das können nur die Russen und ich glaube, die israelische Strategie ist damit nicht aufgegangen.
    Die umgeflaggten SDF Einheiten werden sich jetzt wohl schnell zurückziehen, weil sie sonst ins Feuer geraten. Es wird spannend, wie es die nächsten Tage weitergeht.

  10. Hier etwas über die Zerschlagung Jugoslawiens zu schreiben, passt wohl nicht so ganz, aber die Lektüre des Berichts von Alexander Dorin aus seiner Schweizer Haft möchte ich euch schärfstens empfehlen:
    Jugoslawien-Kriegslügendetektor Alexander Dorin berichtet aus der Haft
    Veröffentlicht am 27. September 2017 von Hartmut Barth-Engelbart http://www.barth-engelbart.de/?p=199792
    Zum Fall des bekannten Srebrenica-Buchautors Alexander Dorin, der vor gut zwei Jahren unter fadenscheinigem Vorwand (Hanf Handel) verhaftet und vier Monate unter skandalösen Bedingungen in Untersuchungshaft gehalten wurde, gibt es einen neuen von Dorin verfassten Bericht. Darin schildert er die illegalen Methoden der Aussageerpressung während seiner U-Haft. Weiterhin existieren weder eine Anklageschrift noch ein Gerichtstermin. Niemand hat bisher so détailliert wie er das monströse Legitimationslügengebäude für die Zerstörung Jugoslawiens auseinandergenommen. Termingerecht vor dem Srebrenica-Tribunal in Den Haag wurde Alexander Dorin aus dem Verkehr gezogen.

    Jeder, der Dorins Bücher kennt, wusste von vornherein, dass es sich um einen politischen Fall handelt. Diese Annahme hat sich durch die neue Erkenntnis, dass der leitende Staatsanwalt in Basel, Beat Voser (Ende Mai vorzeitig in Frühpension gegangen; wurde?), mit der Bosnischen-Muslimin Mirsada Voser verheiratet ist, stark verfestigt. Sie unterhält offenbar Kontakte zu islamistischen Kreisen.
    In näherer Zeit wird man wieder vermehrt vom Fall Alexander Dorin hören.
    Kaspar Trümpy, ICSM Schweiz

    Stand der Dinge im Fall Alexander Dorin, 24.09.2017
    Nachfolgend meine aktuelle Zusammenfassung des Standes der Dinge im Fall Alexander Dorin. Mir ist zu Ohren gekommen, dass während der letzten Monate Einzelpersonen, die offensichtlich Kontakt zu Personen mit Verbindung zur Staatsanwaltschaft Basel-Stadt haben, diverse Falschinformationen betreffend meines Falls verbreiten. Das Verbreiten solcher Fehlinformationen kann einzig damit erklärt werden, dass die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt versucht, ihr gesetzwidriges und kriminelles Verhalten präventiv zu rechtfertigen, verharmlosen und schönzureden. Bekanntlich sind ja via diverse Medien Einzelheiten über das kriminelle Vorgehen der Basler Staatsanwaltschaft an die Öffentlichkeit gedrungen.
    Als erstes möchte ich erwähnen, dass mich ein Mitarbeiter eines renommierten Zürcher Anwalts darauf aufmerksam gemacht hat, dass die Basler Staatsanwaltschaft während meiner Untersuchungshaft diverse illegale Methoden angewandt hat, von denen ich die wichtigsten kurz erläutern werde. … http://www.barth-engelbart.de/?p=199792

  11. Laut Ivan Sidorenko gibt es Berichte von schon 2000 Russen in Deir ez Zour.
    Kann allerdings sein, dass der Beobachter das große Teile des V. Korps den Russen zuordnet?

    Jedenfalls dürfte dort bald etwas passieren.
    Wobei nicht auszuschließen ist, dass man sich doch über eine „Linie“ mit Amis und SDF geeinigt hat, der Wettlauf scheint erst mal zum Stillstand gekommen zu sein.

  12. ***
    The’Nimr’Tiger 🇸🇾‏ @Souria4Syrians 28 Min.vor 28 Minuten

    Palmyra-Deir Ezzor is closed for now due to ISIS attack on Ash Sholah. Syrian Army clashing with ISIS right now
    ***

    Es sollten genug Truppen in und um DeZ sein, so dass es nicht richtig gefährlich wird. Aber lästig.

    ISIS attackiert in Ramadi die irakischen Regierungstruppen, in As Shuwar die SDF, in Ash Sholah die
    SAA, gleichzeitig.

    1. Zeit, die Nachschubwege für Daesh und Co komplett zu schließen. Das könnte einer der Gründe für verstärkte Aktivitäten der Widerstandsachse (auch) im Südwesten sein.

      Interessante Info, Clearly! Der Police-Sänger hat das wunderschöne „The Russians love their children too“ also wohl auch für den eigenen Vater geschrieben, schau an.

      Hartmut Barth-Engelbart, das gesamte Ausmaß der Globalisten-Schweinereien in und rund um Jugoslawien kommt wahrscheinlich erst in Jahren an´s Tageslicht. – Wie gut, daß sie endlich ausgebremst sind.

  13. Ein schwarzer Donnerstag in Syrien.
    In Ostdamaskus starben fast 140 Elitesoldaten und weitere wurden verletzt (so AMN) als die Terroristen Tunnel unter den von der SAA kürzlich eroberten Gebäuden explodieren ließen.
    Jeder weiß das dort U-Bahnbauer am Werk sind (Die Terroristen sind unglaublich fleißig und syrische Agenten bekommen die Arbeit nicht mit) mir unverständlich das man da so nachlässig ist und sich nicht absichert.

    In Deir Azur gehen die IS Terroristen auf breiter Front zu einem Gegenangriff über und sie sollen Ortschaften zurückerobert haben und auch dort gibt es duzende tote syrische Soldaten und es sollen gar russische Soldaten in die Hände des IS gefallen sein.

    Der IS kann sich also immer noch neu formieren und zurückschlagen – nur nicht gegen die US Brut SDF.
    Wie ist das möglich.

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