Syrische Armee baut Brückenkopf östlich des Euphrat aus

Wie die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA mitteilte, hat die syrische Armee am heutigen Dienstag östlich des Flusses Euphrat weiteres Gelände eingenommen und damit ihren gestern südöstlich der Stadt Deir Ezzor geschaffenen Brückenkopf über den Fluss ausgebaut.

Der russiche TV-Sender RT berichtete den Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums zitierend dazu, dass der schärfste Beschuss auf die syrischen Truppen dabei nicht vom von ISIS-Terroristen beherrschten Gebiet komme, sondern aus dem angeblich von SDF-Kräften mit Unterstützung durch US-Spezialkräfte beherrschten Gebiet nördlich des Brückenkopfes. Das Übersetzen der syrischen Armeeeinheiten über den Euphrat sei außerdem dadurch erschwert worden, dass die die Dämme bei Raqqa beherrschende SDF den Wasserspiegel des Flusses plötzlich deutlich erhöht habe.

Weiterhin wurde aus Deir Ezzor berichtet, dass die syrische Armee im Nordwesten der Provinz weiteres Gelände gewonnen hat. Eine aktuelle Karte von Islamic World News zeigt sowohl die Lage in Deir Ezzor als auch die Fortschritte der Armee.

Aus dem Irak wurden am heutigen Dienstag unterdessen Fortschritte am westlichen Ende der ISIS-Tasche gemeldet.

Im Nordwesten von Syrien haben unterdessen Terroristen unter Führung von Al Kaida eine Offensive gegen die Regierung im Norden der Provinz Hama gestartet. Wie üblich hat die syrische Armee darauf mit einer elastischen Verteidigungsstrategie reagiert. Anfängliche Geländegewinne der Terroristen zu Beginn ihrer Offensive konnte die syrische Armee inzwischen bereits fast vollständig wieder wettmachen, wobei die Terroristen für ihren Angriff mit hohen Verlusten bezahlt haben.

Den Terroristen werden ihre beim Angriff in Hama verlustig gegangenen Kräfte bei der im Einklang mit den Absprachen von Astana demnächst anstehenden türkischen Offensive gegen sie wahrscheinlich schmerzhaft vermissen.

3 Gedanken zu “Syrische Armee baut Brückenkopf östlich des Euphrat aus

  1. Immer mehr zeigt sich. Dass SDF ist umgezogene IS. SAA muss schnellst wie möglich Mohasan annehmen und noch eine Überquerung vornehmen. Damit werden IS Kräfte geteilt und bei Mohasan auf andere Ufer Seite gibt weniger Siedlungen.
    Mit Wasserablass hat SDF ein Konflikt mit SAA beschworen.

    1. Fallschirmjägertruppen der SAA landeten in den Tabla-Ölfeldern und startetet einen Angriff:
      SAA landed an assault on the oil fields of Tabia

      militarymaps.info als letztes derzeitiges Ereignis https://militarymaps.info/mark/id442510

      Keine weiteren Infos dazu.

      Sind das nun nur Syrer oder samt Russen? Im ersteren Falle haben SDS/Ami keine Hemmungen, beim zweiten Falle haben sie ein Problem: werden sie wieder „versehentlich“beharkt?

      @Zgvaca: Deren Richtung scheint voll mit deinen Wünschen übereinzustimmen.

      ;) gib zu, du hast ihnen schnell ein Telegramm geschickt, gelle?? ;)

      – Konrad Fitz –

      1. …und nun sind an dieser Stelle angeblich US-Desants – US-Fallschirmtruppen – gelandet… an exakt der gleichen Stelle wie zuvor die (seltsamerweise kurze Zeit später bei militarymaps.info angezeigten SAA-Trupps verschwanden von der map) Syrer.
        https://militarymaps.info/mark/id442549
        http://militaryMaps.info?lat=35.34181159209229&lng=40.32005986204068&z=17&t=3 (falls das wieder – wie scheinbar eben erneut – nicht mehr sicht- und aufruifbar sein sollte.)

        US DESANT?
        Поступают неподтвержденные сообщения о высадке в районе месторождений американского десанта.

        MilitaryMaps
        Поделиться
        US DESANT%3F
        Поступают неподтвержденные сообщения о высадке в районе месторождений американского десанта.
        ГРУППА
        http://j.mp/mil-map
        2017-09-20 16:10:48

        (Kommen unbestätigte Berichte über die Landung in der Nähe der Lagerstätten der amerikanischen Truppen.)

        Dazu nun Ivan Sidorenko im Kommentar: We deny what is being spread about it being an American landing. (Wir leugnen, was verbreitet wird, etwa, dass es eine amerikanische Landung.)

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