Syrische Armee nimmt Übergang Hadalat an der jordanischen Grenze ein

Nach kontinuierlichen Fortschritten in den vergangenen Tagen ist es der syrischen Armee an der jordanischen Grenze gelungen, den inoffiziellen Grenzübergang Hadalat einzunehmen.

Die bislang dort im angrenzenden Flüchtlingslager stationierten Terroristen und ihre Familien sollen sich rund 30km weiter nach Osten in das Lager Rukhbah zurückgezogen haben.

Es ist anzunehmen, dass russisch-jordanische Koordination und russisch-amerikanische Absprachen zu diesem Erfolg der syrischen Armee an der jordanischen Grenze beigetragen haben.

In der Provinz Deir Ezzor ist die syrische Armee nach wie vor damit beschäftigt, die Terrorgruppe ISIS aus dem südlich der Provinzhauptstadt gelegenen Hügelzug Thardah zu vertreiben, während die US-gestützten SDF-Kräfte nördlich der Stadt die ehemalige Basis der 113. Luftverteidigungsbrigade eingenommen haben.

In diesem Zusammenhang gibt es Gerüchte, dass am Hügelzug Thardah syrische Armeeeinheiten von Jets der US-geführten Koalition bombardiert worden seien.

Die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA berichtete am heutigen Montag hingegen von Fortschritten der Armee bei der Eliminierung von ISIS in Zentralsyrien, und zwar konkret im Norden und Westen des Bergzugs Belas. Gängigen Vorstellungen zufolge sieht die zentralsyrische ISIS-Tasche gegenwärtig etwa wie folgt aus:

Bis zur vollständigen Eliminierung der umzingelten ISIS-Terroristen hat die Armee also noch etwas zu tun.

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27 Gedanken zu “Syrische Armee nimmt Übergang Hadalat an der jordanischen Grenze ein

  1. „In diesem Zusammenhang gibt es Gerüchte, dass am Hügelzug Thardah syrische Armeeeinheiten von Jets der US-geführten Koalition bombardiert worden seien.“

    An dieser Stelle lässt sich kaum glaubwürdig von einem „Fehler“ sprechen, noch weit weniger sinnvoll als beim letzten Mal, während einer laufenden Offensive der SAA.

    Mit dem Vormarsch der Grün-Gelben ergibt „Koalitions“-Luftuntertützung östlich vom Euphrat einen Sinn; kann man diese Flugzeuge sehen und eingehende schwere Artillerie fälschlich denen zuordnen?

  2. ***
    Shababeek‏ @Shababeeksouria 3 Std.Vor 3 Stunden

    Reports: #SAA preparing footholds at Eastern Bank of Euphrates to develop last succes against #Daesh
    ***

    Die Reports sind wahrscheinlich auf arabisch; wo sollen die Vorbereitungen sein?
    Die SAA steht ungefähr 3 bis 4 Kilometer am Euphrat, im Südosten an der Deir ez Zor – Suspension-Bridge.

    Ein Bild aus vergangenen Zeiten.

    https://www.google.de/maps/place/Gouvernement+Deir+ez-Zor,+Syrien/@35.342925,40.150008,3a,75y,231h,90t/data=!3m8!1e2!3m6!1s18094132!2e1!3e10!6s%2F%2Flh3.googleusercontent.com%2Fproxy%2F27FHnn_5nHEok_UZOk-7tnHie-0jOidxFnjJbIJ4nEgeBEPT-JO0ZFYjVRUcsLEEF2qhun_iFHeSyew3TOPcg0RtnBLMYA%3Dw203-h140-k-no!7i1712!8i1187!4m5!3m4!1s0x154817f4aeddb761:0x4cbc9d58e981374f!8m2!3d35.3296518!4d40.1350341

    Heute sieht sie so aus

    https://a.disquscdn.com/get?url=https%3A%2F%2Fpbs.twimg.com%2Fmedia%2FDJdSIpyXgAIqXAe.jpg&key=utRousehnRxIgkIpmbTAmw&w=800&h=426

    2013 durch die „FSA“ zerstört, schreibt wikipedia.

    Die neue Operation der Grün-gelben hat genau diese Brücke im Banner.

    Wenn man den Verlautbarungen glaubt, dass es handfeste Absprachen zwischen Russen und Amerikanern gibt, wäre das ein symbolträchtiger Ort für ein Treffen, analog Torgau. (den zerstörten Teil muss man pionierig überbrücken)

    Wenn es so kommt, bleiben viele Fragezeichen; wie genau wurde die Nachkriegsordnung festgelegt, wie viel Macht soll Damaskus über die Gebiete bekommen, halten sich auch die Grünen im Gelben an bestehende Vorgaben, sind die Absprachen der Russen auch im Interesse von Damaskus, etc.

    Für die Russen geht es um einen schnellen und möglichst verlustarmen Sieg über den IS und andere Terroristen, gern auch zusammen mit den Amerikanern (Trump und Gefolge), unter Beibehaltung der territorialen Integrität Syriens; die genaue Ausgestaltung dürfte ihnen weit weniger wichtig sein als der syrischen Regierung.

    1. Auch unter den Grünen im Gelben ist man sich untereinander offenbar keineswegs grün.

      ***
      Sophia D. ✌‏ @MsSophiaDobson 5 Std.Vor 5 Stunden

      Pretty big news : #FSA #MaT Commander: despite internal/external pressure, won’t participate with the #SDF in #DeirEzZor Battle
      ***

      Geht es darum, wer den Chef spielen darf, oder wie die Operation geplant ist, oder wer hinterher den Ton im „Civil council“ angibt?

      Egal, diese Uneinigkeit ist gut für die Regierung.

      ———–

      @WaelHussaini sagt, die SAA ist an mehreren Punkten mit Nachrichtensperre über den Euphrat.

      Nachrichtensperre wäre klar;aber jedes Übersetzen ohne Rückzugsmöglichkeit ist extrem gefährlich.
      ISIS sagt, die Gegenoffensive gegen die SDF läuft, SVBID mit vielen Toten u.a.
      Wenn man da als Brückenkopf auf der anderen Flussseite sitzt, kann man nur auf massiven Hubschraubereinsatz hoffen. „mehrere Punkte“ machen das aber schwierig,

      Denkbar wäre die große Flussinsel Hawija Kate und die vorgelagerten kleinen Inseln.
      Da kann ja auch ISIS nicht sehr schnell große Verstärkung hinschicken.

      Das wäre dann über einen Euphrat-Arm, immerhin.
      Die Flussarme um die Insel sind teilweise recht schmal, wenn man die Insel sichert kann man wohl mit der richtigen Technik recht schnell eine relativ leistungsfähige Verbindung zur anderen Seite herstellen.

      1. Gerüchte über Brückenkopf über Euphrat hat nichts mit Realität zu tun. Tiger befindet sich nordwestlich von DEZ und ein Brückenkopf dort zu machen bringt nichts. SAA muss östlicher von Kanal gehen um Brückenkopf zu bauen und damit SDF zu blockieren. Aber keine SAA Einheiten hat bis heute so östlich vorgestossen. Um eine Ponton zu bauen benötigt gewisse breite. Auch andere Ufer Seite soll gesichert sein. Und USA muss versichern, dass Ponton nicht bombardiert wird.

      2. „Gerüchte über Brückenkopf über Euphrat hat nichts mit Realität zu tun. Tiger befindet sich nordwestlich von DEZ und ein Brückenkopf dort zu machen bringt nichts“

        es soll seit gestern eine Nichtangriffs-Vereinbarung zwischen SDF und SAA geben.
        https://riafan.ru/961790-sdf-obeshayut-ne-atakovat-armiyu-sirii-v-deir-ez-zore

        Weiterhin haben die Russen, 175 Pioniere in die Region geschickt. Entweder für den Bau der Pontonbrücke oder zur Mienenräumung. Gesagt wurde zur Unterstützung der syr.Pioniere vor Ort ( die sollen schon Minen räumen ) . Ich denke/hoffe die werden auch eine Brücke bauen.

        https://riafan.ru/961925-siriya-itogi-za-sutki-na-12-sentyabrya-06-00-sapery-rf-pridut-na-pomosh-saa-kurdy-prodvinulis-k-deir-ez-zoru

        zu den den Flugzeugangriff
        „In diesem Zusammenhang gibt es Gerüchte, dass am Hügelzug Thardah syrische Armeeeinheiten von Jets der US-geführten Koalition bombardiert worden seien.“

        Darüber habe ich bei Riafan nix gefunden. Was nix bedeuten muss.
        Aber denke wenn das 100% wahr ist, hätten die auch mind. 1-x Artikel darüber geschrieben. Kann aber auch sein, dass die Russen jetzt „Ruhe“ mit den Amis haben wollen.

  3. Wenn USA mit ihren Proxis gesamte nordöstliche Ufer Euphrat besetzt, dann hat sie Krieg gewonnen moralisch und militärisch. Syrien wird sich nicht damit abfinden und werden sie verlangen Abzug von US Truppen. USA wird verlangen unabhängige Wählen ohne Beteiligung von Assads Clan. Assad wird keine andere Möglichkeit haben, weil Druck von aussen und ihnen wird zu gross sein. Er kann nicht wegen seinen Ego 35% von Syrien aufgeben. USA wird wie moralische Sieger da stehen, weil mit einen Mörder macht man keine Geschäfte…
    Und bei Wahlen, wo USA Weltmeister ist werden sich nationalistische Kräfte entfalten. In Syrien Mehrheit Bewölkerung sind Suniten und ein Sieg Sunitischen Parteien wird erwarten. Neue Regierung wird auf Distanz zu Iran gehen und dabei Unterstüzung aus Saud Arabien bekommen. Rest kennen wir alle.

    1. Oh Mann Zgvaca, ich würde endlich mal was gegen die depressiven Verstimmungen machen. Wenn deine Prognosen und Voraussagungen auch nur im Ansatz gestimmt hätten, dann würde Syrien heute von Tel Aviv aus regiert und Putin hätte sich ob der vernichtenden Niederlage in Syrien die Kugel gegeben.

      Es wird Wahlen geben, aber nicht weil die Amis Assad erledigt haben, sondern weil Assad das seit Jahren predigt. Und selbstverständlich wird sich Assad zur Wahl stellen… weil nur das syrische Volk selbst entscheidet, wer es anführen soll. Und natürlich wird der Sieger der Wahl nie und nimmer pro-westlich sein. Und nichts wird sich an der Dynamik der Allianz und deren Mitglieder ändern. Wie sollte das auch geschehen, nach all` dieser Katastrophe? Und selbstverständlich wird Assad nie seine iranischen und libanesischen oder russischen Freunde verraten. Ist er denn bekloppt?
      Also, entspanne dich, nimm deinen Kopf hoch, schaue hinüber nach Syrien und sage mir, wie du die Entwicklung des letzten Jahres siehst, dann solltest du verstehen.

      Ps.: über die kolportierte Bombardierung von SAA-Einheiten nahe Deirezzor seitens der US-Allianz gab es gestern zumindest eine Zurückweisung des Berichtes seitens der syrischen Militärführung.

      1. Unter der von Zgvaca genannten Voraussetzung, dass die US-SDF tatsächlich das gesamte östliche Euphrat Ufer einnehmen, ist seine Prognose mittelfristig sehr wahrscheinlich.

        Die USA werden ihre Basen in Nordsyrien nicht aufgeben – vor allem vor dem Hintergrund, dass die Türkei zickig wird und die USA in dieser Region unbedingt weiter mitspielen wollen. Das werden sie den Kurden und Dscharba-Söldnern weiter gut bezahlen und ihnen gegen jeden Feind die Luftwaffe stellen. Was hat Assad dem entgegenzusetzen? Die Shaitat allein reichen nicht.

        Wichtiger als das syrische Öl ist das Irakische direkt hinter der Grenze. Und Erbils Unabhängigkeit steht auch an. Ostsyrien könnte der Brückenkopf für die US-Unterstützung Barzanis sein.

        Über Kurz oder Lang werden sich in Syrien wie im Libanon konfessionelle Parteien entwickeln, weil man nach sechs Jahren Krieg den Millionen in Idlib, Flüchtlinge, gewisse Stämme etc. einfach nicht mehr trauen kann. Selbst wenn sie wieder zivil werden. Siehe Balkan.

        Die einzige Möglichkeit die ich für Damaskus in Ostsyrien sehe ist, dass es zwischen den Barzani-nahen (und damit de facto potentiellen Erdogan-verbündeten) Kurden und den PKK-Leuten kracht. Dann kann Damaskus einem der Streithähne mit einer Föderalisierung winken (z.B. Polizei, Steuereinnahmen, Bildung, Kultur) und im Gegenzug wieder Militär stationieren und alle Regionen/Grenzen nach Außen vertreten.

      2. Kleine Korrektur: Assad wird sich nicht wieder zur Wahl stellen. Seine Amtszeit geht bis 2021, und ich rechne mit einer regulären Beendigung der Amtszeit. Danach darf er nicht mehr als Präsident wiedergewählt werden, weil die Verfassung Syriens nur eine Wiederwahl zulässt.
        Ist aber auch nicht nötig. Er hat seinen historischen Auftrag erfüllt, die Einheit Syriens zu erhalten und das Land vor Islamisten zu schützen. Jetzt können andere übernehmen. Vor kurzem wurde schon spekuliert, ob einer der beiden Volkshelden „Tiger“ Brigadegeneral Suheil Salman al-Hassan, oder Brigadegeneral Issam Zahreddine der Nachfolger von Assad werden. Jedenfalls zwei würdige Kandidaten.

      3. Ich würde die Bedenken von Zgvaca nicht so beiseite schieben,
        wenn gleich sie auch übertrieben scheinen.
        http://www.voltairenet.org/article197792.html
        und http://www.voltairenet.org/article197830.html
        (neue Rojava als US-Kolonialstaat)
        (von 2.11.2015 auch http://www.voltairenet.org/article189158.html)
        Wenn man die Beiträge von Voltairenet liest und sich seine
        Gedanken macht, scheint Vieles möglich zu sein. Das Problem ist,
        wir wissen nicht was es für Absprachen zwischen Russen und
        USA gibt und auch nicht, wie weit sich die geopolitischen
        Interessen von Israel und USA (noch) synchronisieren lassen.
        Alte Pläne können durchaus – etwas verändert – an die heute
        realen Verhältnisse angepasst werden – wie weit werden Russen
        und der Iran dabei mitmachen ? Welche Interessen sehen die
        Russen als durchsetzbar an ?
        Auch China scheint noch recht passiv zu sein und abzuwarten,
        ob es später bei stabilen Verhältnissen „investieren“ kann.
        Das zweite Problem ist : wir wissen nicht unter welchen
        Bedingungen die Russen ab September 2015 massiv militärisch
        eingegriffen haben – und vor allem, was die syr. Regierung um
        Assad alles an „Kröten schlucken musste“. Möglich, dass man
        aus der Situation der Schwäche heraus damals Vielem zugestimmt
        hat nur um ein „Kern-Syrien“ zu erhalten.
        Dann gäbe es eine schleichende Anexion der Idlib-Region durch
        die Türkei, einen US-Kurdenstaat nord-östlich des Euphrat und
        eine Gas-Pipeline, welche katarisches und iranisches Erdgas
        (unter Kontrolle der Türkei) nach Süd-Ost-Europa leitet.
        Vielleicht ist Vieles aus den Türkei-Berichten nur eine Show und
        läuft in Absprache mit den USA … jeder bekommt seinen Teil.
        Das türkisch-werden von Al Bab :
        http://www.voltairenet.org/article197690.html

      4. @M.A.
        Die Amis werden über kurz oder lang Syrien verlassen müssen. Mit welcher völkerrechtskonformen Begründung möchten sie denn ohne Einladung der syrischen Regierung und bei Eliminierung des IS das syrische Territorium besetzt halten? Der internationale Druck wird nicht abnehmen.

        @Matthias1/ k49
        Ich spreche nicht von 2021, sondern von den nächsten 12-24 Monaten. Ich glaube nicht, dass die USA bis 2021 auf syrisches Gebiet bleiben wird.
        Was Assad nach vollständiger „Befreiung“ des Landes dann macht, ist völlig offen. Entweder wie spekuliert nach Beendigung seiner Amtszeit abdanken, oder aber aufgrund dynamischer Wechselspiele weitermachen.
        Das Spiel im Nahen Osten ist ja auch bei Rückzug der USA nicht beendet. Denke ich an die Mitspieler Israel/Saudiarabien auf der einen Seite und Iran/Syrien auf der anderen Seite sowie der Wechselwirkung zwischen den Kurden und den Türken, so kann man sich auch ohne viel Phantasie vorstellen, dass in der arabischen Halbinsel – populär wissenschaftlich ausgedrückt – noch so ordentlich der Punk abgehen wird. Und eben abhängig davon generiert sich die Zukunft Assads. Nicht von dem Willen der USA.

      5. @k49mich

        Mir fehlt seit einiger Zeit das Verständnis dafür, dass voltairenet so oft als Quelle herangezogen wird. Ihre Vorhersage- und damit Analysekraft liegt bei nahe Null und erinnert stark an diesen Schwafelkopf Morris im Libyen-Konflikt. Bei beiden ist mir auch nicht ganz klar, wie sie ihre Unternehmungen finanzieren.

    2. Mal langsam.
      Zunächst bleibt abzuwarten, wie homogen der gelbe Block nach dem Ende von ISIS wirklich ist.

      Und wie es praktisch weiter geht.
      Nachdem die eindeutig als Terroristen Identifizierten besiegt sind, wird es sehr schwer mit Begründungen, der Regierung den Zugang zu Teilen des Landes zu verwehren.

      Das juckt den gemeinen Interventionisten natürlich gar nicht; aber Trump ist mit seiner Kampagne in der AUßenpolitik sehr stark gegen diesen Interventionismus angetreten

      Die meisten Amis sind sicher nicht gerade Experten in Außenpolitik; aber sie sehen, ob dort viele oder wenige Truppen stationiert sind, wie stark man sich engagiert, kriegen wohl auch mit, wie hoch die Kosten sind.

      Es wird keine massive Besetzung durch US-Truppen geben.

      Es wird Luftverteidigungssysteme der SAA im Land verteilt geben.

      Das wird im Falle des Falles wahrscheinlich langsam eskaliert, so wie jetzt mit Israel.

      Eine Flugverbotszone scheint mir derzeit unwahrscheinlich, für die Zeit nach dem Sieg über ISIS und Al Qaida; denn die ließe sich ja nur mit massivem Einsatz durchsetzen, diverse Verteidigungssysteme müssen ausgeschaltet werden, es dürfte erhebliches Verlustrisiko bestehen.

      Und abgeschossene Jets sind der worst case für Trump!

      Entweder er entfaltet einen richtigen Krieg und ist damit durch bei vielen seiner Anhänger;
      oder er lässt dies und ist ein totaler Schwächling, in US-Darstellung.

      Trump hat mit den Siegen gegen ISIS und Al Qaida etwas gewonnen in Syrien und Irak; die Kurden bleiben Verbündete, mit einer EInigung mit Russland und auch Damaskus ein gutes Ergebnis.

      Jedes Darüberhinausgehenwollen birgt erhebliche Risiken.

      Siehe At Tanf; was für Sprüche von US-Militärs, erst recht den Milizen; und sie werden anscheinend weitgehend geräuschlos abziehen, vielleicht eine kleine Basis behalten mitten im Nirgendwo.

      1. 100% meine Meinung
        So sehe ich das auch.

        ein Einwand
        die Frage ist immer, wo gehen die Typen hin, also die ganzen „schwarzen“ und „grünen“ „hardcore gelben“ usw.

        Ideal für Syrien wäre, hier her nach DE, aber das glaube ich nicht. Die formieren sich irgendwo wieder neu und dann dorthin wo der Marschbefehl sie hinschickt

        zu Al Tanf
        „Siehe At Tanf; was für Sprüche von US-Militärs, erst recht den Milizen; und sie werden anscheinend weitgehend geräuschlos abziehen, vielleicht eine kleine Basis behalten mitten im Nirgendwo.“

        Die Tage ( letzte Woche oder WE)
        habe ich bei riafan.ru gelesen, die Syrer und die Freunde bereiten den Sturm auf Al Tanf vor. Mal sehen

  4. Man kann auch vom anderen Ufer her Brückenkopf bauen, wenn man andere Seite besetzt.
    Diese gilt auch für den Süden . Wichtig ist aber dass schnell ein solcher Entschluss gefasst wird.

  5. https://de.sputniknews.com/politik/20170912317401000-nahost-wandel-wegen-israel-saudis-annaeherung/

    Wie ich es vorausgesagt habe. ( nächstes Land wird der Libanon sein )
    Was in den letzten Monaten/Jahren extrem aufgefallen ist, immer wieder dreht sich „alles“ um die Hisbollah. Der Stachel sitzt extrem tief.

    Da man die Hisbollah nicht offen in Syrien schlagen kann ( Problemchen mit Russland )
    Wird man genau das im Libanon ausprobieren. Noch ein weiteres Land was destabilisiert wird – die Flüchtlingsindustrie wird sich freuen

    Die Amis haben sich schonmal formal von Israel „distanziert“ um später die ach so unabhängige Vermittlerrolle übernehmen zu können. Die Türken haben die Hisbollah auch als Hauptagenda definiert ( wieso eigentlich ) Mit offenen Ergebniss zB Einmarsch in Syrien wegen Unterstützung der Hisbollah ?

    Naja die EU kommt die libanesische Flüchtlingswelle natürlich nur wenn es die zuvor EU Sanktionen geben wird.

    Mal sehen was der False Flag Monat Sept. so auf Lager hat.
    Anfang 2018 ziehen die Isaelis in den Krieg gegen den Libanon, da bin ich mir jetzt sicher

    1. sg
      Da man die Hisbollah nicht offen in Syrien schlagen kann ( Problemchen mit Russland )
      Wird man genau das im Libanon ausprobieren.

      Das die Wut sich gegen die Hizbolla richtet, ist klar. Sie sind wohl die beste Armee, die es in der Region gibt, noch vor der SAA und sie wird wohl, da sie in Syrien weniger gebraucht wird, sich stärker im Libanon einmischen und damit das Land stabilisieren. Trotz aller Versuche, die Hizbollah schlecht zu reden, hat sie sich einen guten Ruf erworben. Und sie wird wohl noch lange unter dem Schutz der russischen Armee sein, wohl auch, weil auch Russland Interesse an einer Stabilisierung des Libanon hat.

      Mag sein, das die israelische Luftwaffe weiter provoziert, glaube aber nicht. das man einen offenen Konflikt mit der Hizbolla sucht, da wäre man wohl das Ende jeder Regierung in Israel, da die Anzahl von Blechsärgen einfach zu hoch wäre.

      Interessant dürfte aber 2018 die Frage sein; Was wird mit den Gollan.

  6. In Eile: Es sollen mindestens 10 „Rebellen“führer zur SAA übergelaufen sein, Al Mayhisini ist in Idlib aus dem Spiel, dort geht der Kopfabschneider-Infight trotzdem weiter, Stämme im Osten Syriens arbeiten inzwischen mit der SAA zusammen und die russische Regierung hat offiziell erklärt, daß Hisbollah und Iran legal in Syrien kämpfen. Diese und viele weitere Hinweise deuten darauf hin, daß Bashar al Assad fester im Sattel sitzt als zu Beginn des „Bürger“kriegs (wo er schon eine ausreichende Mehrheit der Bevölkerung hinter sich hatte). Also Kopf hoch!

  7. Auf syrisch-russischer Seite scheint es wiedermal eine Nachrichtensperre zu geben (was immer ein gutes Zeichen ist), während die ZionMedien aus allen Rohren Gerüchte, wilde Phantasien, krude Propaganda, Halbwahrheiten und platte Lügen streuen, die sich allerdings meist in Kürze in dünne Luft auflösen.

    Hier ein paar Wortfetzen, die mir zu Ohren gekommen sind.

    – Spezialeinheiten haben bereits den Euphrat überquert. Ort unbekannt.
    – RuAF fliegt Einsätze gegen ISIS auf dem östlichen Ufer des Euphrats.
    – Alle Infos über US Attacken auf SAA Ziele sind Kriegspropaganda.
    – Truppenstärke der SAA und Alliierte im Raum Deir Ezzor: 10’000e.
    – Deir Ezzor Flughafen wird eiligst einsatzbereit gemacht inkl. Flugzeugabwehr Infrastruktur.
    – grosse Offensive Richtung Abu Kamal auf beiden Uferseiten des Euphrats in Vorbereitung
    – unter Mitwirkung von irakischen PMUs auf syrischem Boden (3’000 Soldaten)
    – koordiniert mit der der Befreiung von Al Tanf.

    https://www.syrianperspective.com/2017/09/the-umar-daqneesh-propaganda-fiasco-3-days-to-liberation-as-citizens-cheer-the-syrian-army-u-s-evacuates-isis-leaders-as-usual.html#DtXLImUw54XkSp5y.99

  8. Ein paar weitere wichtige Punkte von Canthama (aus demselben, in meinem vorangehenden Kommentar verlinkten, Thread):

    – Die USA hätte, wenn gewünscht, bereits vor einem Jahr die SDF Truppen ohne ISIS Gegenwehr durch die 50 km Wüste Richtung Deir Ezzor schicken können.
    – Die SDF Truppen sind relativ klein an der Zahl und chancenlos gegen SAA und Alliierte.
    – Ziel der USA ist Al Bukamal
    – SAA und Alliierte werden sich ihrerseits Al Bukamal auf drei Achsen nähern – linkes Euphrat Ufer, rechtes Euphrat Ufer und auf der kürzesten Route von T2 aus.
    – Ein für alle Mal: Es gibt keine US no-fly Zone östlich vom Euphrat. Dafür fehlen der US schlicht die Flugzeugabwehr-Installationen in der Gegend.

  9. Ich verstehe die Diskussion um die Ölfelder östlich von Deir ez-Zor nicht wirklich. Das syrische Staatsgebiet ist doch durch die Besetzung von ISIS nicht „vogelfrei“ geworden, so dass es nach ISIS dem gehört, der zuerst seinen Fuss drauf setzt.

    Ich denke, dass die Staatsgrenzen durch eine UN-Resolution gesichert sind. Und wer als Nicht-Regierungs-Organisation syrische Gebiete besetzt (und ausbeutet) ist schlicht und einfach ein Terrorist und wird entsprechend bekämpft.

    Von daher muss doch rechtlich betrachtet die syrische Regierung nur auf Übergabe der besetzten Gebiete pochen und kann, wenn dies nicht geschieht, die Gebiete militärisch befreien. Natürlich, der Krieg soll irgendwann zu Ende gehen. Aber wenn noch nicht alle Terroristen eliminiert sind, ist halt nicht Schluss.

    Der Fokus sollte ausserdem darauf gesetzt werden, die illegalen US Besatzer aus dem Land zu werfen. Mit der Vernichtung von ISIS ist die völkerrechtlich schwammige Basis der US-Besatzer ohnehin obsolet.

    1. @Joaquin,

      aber genau das ist was im Irak bereits vor mehreren Jahren passiert ist und dieses Jahr wieder .
      Sieh Dir die Kurden an.
      Dann sieh nach Syrien.
      Wer es möglich macht?
      Die weltweit stärkste Militärmacht und die räuberischste Führung der selben.
      So wie die Pervertierung des allgemeinen Rechtsverständnisses zum Zwecke der Begründung der Raub- und Zerstörungszüge.
      ISIS und „Armerican way of Life“ in Obama und Clinton Sinn haben den selben Ursprung und folgen den selben Regel.
      Macht entscheidet! Wer die Macht hat hat das Recht!

      Grüß PAule

    2. Was ist mit dem Großmanöver der IDF im Norden?? Nach isr. Presse das „größte Manöver seit Jahren“.
      Zum Auftakt des Manövers erfolgte die Bombardierung in der Nacht von Mi. auf Do. in der Nähe von Damaskus, Einflug über Libanon. Lage: Abwehr eines Angriffs der Hizb., Gegenoffensive ab 140917. Braut sich da etwas zusammen ?

  10. So gut wie jetzt stand es für Syrien noch nie im Bürgerkrieg und gerade jetzt soll Assad verlieren? Selbst wenn jetzt alles östlich des Euphrat abgeknipst wird, dann ist noch genug zu tun, die restlichen Islamisten-Gebiete unter Kontrolle zu bekommen. Danach wird sich schon eine Lösung finden lassen. Die Kurden werden vermutlich weitreichende Autonomie bekommen. Wenn sie mehr wollen wird der Krieg wohl weitergehen.

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