Syrische Armee nimmt letzten Rest der Straße von Palmyra nach Deir Ezzor ein

Wie die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA am heutigen Sonntag mitteilte, haben von Sukhna kommende Einheiten der syrischen Armee sich mit Einheiten der Armee in der Gegend Panorama südwestlich von Deir Ezzor getroffen und damit den letzten Rest der Straße von Palmyra nach Deir Ezzor eingenommen.

Auf der Karte sieht das wie folgt aus.

Bevor die Straße von Palmyra wieder als leistungsfähiger Transportkorridor nach Deir Ezzor genutzt werden kann, muss das gerade eingenommene Teilstück allerdings noch entmint werden. Zur US-gestützten SDF übergelaufene Milizionäre des ehemaligen Terroristenchefs Ahmed Jarba sind unterdessen von Norden weiter bis zum Industriegebiet der Stadt Deir Ezzor vorgerückt, wo sie sich heftige Kämpfe mit der Terrorgruppe ISIS liefern sollen.

Da Russland mit den USA diesbezüglich „Linien“ vereinbart hat, scheint das nicht – wie von einigen Fake News Medien gemeldet – ein Rennen um die Kontrolle über die Provinz Deir Ezzor zu sein, sondern im Effekt eher eine der Armee hilfreiche weitere Schwächung von ISIS zu sein.

Ansonsten hat die syrische Armee im Kampf gegen die Terrorgruppe ISIS am heutigen Sonntag wieder drei Ortschaften von der zentralsyrischen ISIS-Tasche abgeknabbert.

Und außerdem hat die syrische Armee am heutigen Sonntag in der Provinz „Damaszener Umland“ die Kontrolle über eine Reihe von Polizeistationen an der jordanischen Grenze wieder unter Kontrolle gebracht.

Der Anti-Terror-Kampf in Syrien hat also auch am heutigen Sonntag wieder deutliche Fortschritte gemacht.

Das Scheitern des zionistisch-wahhabitischen Terrorkrieges gegen Syrien wird immer deutlicher.

Nachtrag 18:00h: Kampfjets des zionistischen Regimes von Tel Aviv haben übereinstimmenden Berichten verschiedener Seiten zufolge heute erneut den libanesischen Luftraum verletzt. Für die Behauptung von Wael Al Hussaini, dass die syrische Armee diese israelischen Jets attackiert oder gar einen davon abgeschossen hat, gibt es hingegen bislang keine zweite Quelle.

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33 Gedanken zu “Syrische Armee nimmt letzten Rest der Straße von Palmyra nach Deir Ezzor ein

  1. Hier sind sie schon weiter; Jabel Tharda eingenommen.

    ————–

    Demnach hat ein S 200-System aus Syrien auf den israelischen Jet im Libanon geschossen, deshalb ging er so weit runter.

  2. Liebe Parteibuch
    Versuche ich eine längere Analise jetzigen Ereignisse und möglichen Entwicklungen.
    IS Idioten sind an Euphrat gedrückt. Aber ihre Kampfmoral ist stark. Einzige Armee mit welchen sich IS Kampfmoral verglichen kann ist Japanische Kaiser Armee in 2.WK. Wo jede aufgegeben hätte, kämpfen IS Fanatiker bis letzte Schuss und dann rennen mit ihren Bomben Jacken zu Feind über. Gesamte IS aus Ihre Löcher an Euphrat zu vertreiben und vernichten wird ein Knochen Arbeit und wird noch hunderte SAA Soldaten Leben kosten. SAA Verluste in letzten paar Woche sind riesig und ich frage mich wie lange noch diese Tempo man halten kann.
    IS ist besiegt und in paar Monaten werden sie verschwinden.
    Dann bleiben paar Taschen in Damaskus und Homs welche mit Verhandlungen gelöst werden. Idlib wird ein politische Kompromiss weil niemand steht noch hinter Islamisten dort.
    Dann kommen wir zu Kurden und IS welche sich in SDF umgezogen hat. Sie sind stark mit USA in Rücken. Und zur Zeit unannehmbare Gegner für SAA. Aber was passiert in halbe Jahr wo IS fertig ist und alle Tasche gereinigt sind? Was passiert wenn Türkei, Iraq Iran und Syrien entscheiden Kurden Problem zu lösen? Von wo wird ihnen USA Hilfe senden?
    Iran ist Land welche in letzte paar Jahren sehr viel Einfluss gewonnen hat. Wenn Iran sich mit Türkei einigt, dann zieht auch Iraq und Syrien mit und dann glaube ich nicht an eine Beistand von USA.
    Kurden sind nicht Dumm und sie sollten wissen, dass mit Kompromissen gegenüber Regierung wie gegenüber arabische Stämmen viel mehr gewinnen können. Eine Teilung Oel Vorkommen 50-50 wäre ein mögliche Schritt.
    Das USA ihre Beziehung mit Türkei an Kippe bringt wegen Kurden hat sich niemand von uns vor 2 Jahre vorgestellt. Aber ich glaube nicht, dass USA Beziehung brechen werden. Wenn es Hart auf Hart kommt, werden USA Türken nicht in Rücken fallen.
    Für alle diese 4 Lànder ist kurdische Frage eine Frage des Zukunfts und ein Pakt zwischen gewisse Feinde ist sicher möglich. Erdogan wird gern sein Teil Syrien aufgeben, wenn er weiss, dass ihn an Grenze keine Semen einen kurdischen Staates entsteht.

    1. zgvaca
      Gesamte IS aus Ihre Löcher an Euphrat zu vertreiben und vernichten wird ein Knochen Arbeit und wird noch hunderte SAA Soldaten Leben kosten.

      Erst mal: Gute Analyse, nichts dagegen zu sagen.
      Eine kleine Ergänzung: Die IS ist zahlenmäßig am Ende, was sie Stromabwärts noch entgegen zu setzen hat. Nimmt man T2 als Maß, wird es schwierig, aber konnte es sich die IS leisten, da noch Reserven zu lassen? Da muss SAA jetzt verhindern, das sich alles sammeln kann.
      Stromaufwärts können sich IS notfalls den Gegner raus suchen SAA oder SDF… Könnte gut für SAA+ laufen…

    2. Hallo zgvaca,

      also ich sehe das ganze nicht so schwarz.

      Auf zwei Dinge kommt es für die Syrer jetzt an (alle Syrer einschließlich Kurden)

      1. Wie groß ist die Verbundenheit der Euphratstämme mit der IS? Das hängt wiederum von der Zukunft der Stämme die ihnen von der Regierung im kommenden Syrien geboten wird ab. Ein Fingerzeig sollte die Entwicklung/Ablauf oberhalb von De Ezzur geben. Wenn die dort gemachten Versprechungen auch eingehalten werden (ich glaube dran) dann könnte es schnell gehen den die Stämme wollen eine Zukunft und nicht ihre Kinder auf dem Schlachtfeld für Allah opfern.

      2. Hängt es davon ab welche Fraktion der Kurden die Oberhand im amerikanischen Kurdenbündnis behält.
      Sind es die Teile die „nur“ in ihren Kurdengebiete die Kontrolle behalten wollen oder der Teil der alle jetzt besetzten Gebiete besitzen und ausbeuten wollen.
      Das entscheidet darüber wie sich das Bündnis entwickelt.
      Es ist durchaus möglich das das es für die Syrer gut wird. Al-Assad kann es schaffen.

      Ich schrieb es schon mal vor einigen Wochen: Noch vor Kriegsende muß es eine prinzipielle Übereinkunft aller Syrer über die Zukunft geben.
      Wenn nicht geht das töten weiter, die Amis und Israelis würde es Freuen.

      ———

      Was die Rolle der Türken angeht ein Gedanke für die die Runde:
      Ich habe lange darüber Nachgedacht wie sehr die Nato (noch) an der Türkei hängt.
      Letztes habe ich einiges zusammenzählen können.
      Die Türkei unentbehrlicher Partner mehr.
      Seine Rolle in der Vergangenheit war durch seine geographische Lage am Schwarzen Meer bestimmt es war der Natopartner mit direkten Blick auf die SU.
      Das ist nicht mehr so. Geändert haben das die amerikanische Basen am Schwarzen Meer in Bulgarien, Rumänien, Ukraine und jetzt auch mit der heimlichen Stationierung der Amerikaner in Georgien (sind ja nur Manöver) so wie an der Ostsee. Die Errichtung eine neuen Logistikdrehschreiber an der deutschen Nordseeküste zur Versorgung dieser passt auch ins neue Bild. Ausbau der Eisenbahn strecken von der Russischen Grenze bis nach Wien (Nordsee-Donau-Schiffart) und der Nordost-Südweststrecken (München-Berlin-Danzig) als ICE-Strecke getarnt.
      Damit ist die Türkei kein unbedingt notwendiges Aufmarschgebiet mehr. Also muß man auf ihre Interessen auch nicht mehr unbedingt Rücksicht nehmen. Also der Kurdenstaat ist möglich!
      Das wäre gleichzeitig ein weiterer Stachel im Fleisch des Nahen Ostens.

      —–

      Also friedlicher Interessenausgleich in Syrien ist unbedingte Voraussetzung für Frieden.

      Gruß PAule

      1. Korrektur:
        „Die Türkei unentbehrlicher Partner mehr.“
        Bedeutet: Die Türkei ist kein unentbehrlicher Partner mehr.

        Habe einen schlechteren Tag heute. Entschuldigung!.

        Gruß PAule

      2. PAule
        Geändert haben das die amerikanische Basen am Schwarzen Meer in Bulgarien, Rumänien, Ukraine

        Es geht ja da um das Öl vom Nahen Osten. Und wenn Du keine Überflugrechte von der Türkei hast, nützen Dir diese Basen gar nichts, da sind die in Griechenland besser.
        Wie es nach der nächsten Wahl in der Ukraine weiter geht, weiß keiner. Auch Rumänien und Bulgarien: Die Schnellintegration hat wohl nicht das gebracht, was die Menschen erwartet haben. Auch wenn wir wenig davon erfahren dürfen, gibt es heftige Proteste in Osteuropa gehen die NATO-Stationierung. Nicht umsonst wird doch groß eine russische Gefahr gemalt, wobei die Gefahr für unsere Politiker wohl größer ist, das die Menschen von EU und NATO die Nase voll haben,

      3. @Lutz,

        auch der Blick in Richtung Öl-Länder am Golf ändert nichts an meiner Einschätzung, im Gegenteil.
        Danke das Du mich darauf hingewiesen hast.
        Kuwait, Katar und Saudiarabien sind doch fest in Amihand, direkter Blick auf Iran, beste logistische Anbindung, die größte Botschaft der Welt im Irak ist doch aus was wert. Und mit den Scheichs tanzt es sich doch viel besser samt Säbel, als sich im türkischen Hamam in Anwesenheit des Padischah verprügel zu lassen.

        Überflugrechte? Welche werden den gebraucht? Über die Türkei? Warum?
        Blick auf die Karte von Ramstein aus: https://www.google.com/maps/place/Ramstein+Air+Base+(RMS)/@43.0705292,29.1255153,4z/data=!4m5!3m4!1s0x479674d1b564a3b7:0x8ab9f92dc7234016!8m2!3d49.4400412!4d7.597129?hl=en

        1000 Km gerade aus, alles Natoland.
        Sogar, bis auf Serbien, der Balkan. Von den griechischen Häfen (Thessaloniki) über Land bis Burgos sind es nur 300 km.
        Die letzten Autobahnlücken werden gerade geschlossen.
        Die EU muß ja zu was nütze sein. Und man hat den Landweg ja in diesen Sommer reichlich geübt mit tausenden Panzerfarzeugen in Kolonne durch Europa. Einschließlich verfahren in Prag und Wien. (Lustig deren Navi funktioniert auf Oststraßen also auch nicht sooo gut.)

        Also die Türkei wird aus strategischer Sicht nicht mehr gebraucht.

        Ach ja Proteste.
        Die Ändern doch nichts, wenn die Elite es nicht wollen. Siehe Hokaido oder Ramstein (gerade am Wochenende).
        Militär zieht nicht einfach ab!

        Mit freundlichen Grüßen
        PAule

    3. Zitat:
      „SAA Verluste in letzten paar Woche sind riesig“

      Ja, wie hoch denn und viel wichtiger – DIE QUELLEN.
      Auffällig ist das bei ihren Aussagen die SAA IMMER, seit Monaten (wenn nicht Jahren) riesige Verluste erfahren hat.

      Ansonsten könnte ich auch behaupten, die syrische Armee hatte keinen einzigen Verlust (naja, doch Omar Ibrahim ist durch einen Splitter am rechten großen Zeh verwundet worden) .

  3. Die Situation für die Zionisten könnte man ganz leicht durch einige S300 im Libanon massiv erschweren, denn die bisher völlige Luftüberlegenheit war bisher ihr größter Trumpf.
    Russen liefern wohl aus politischen Gründen nicht.
    Iran könnte aber, da sie sowohl bereits mehrere originale S300 haben, wie auch deren Kopien in Kürze selbst herstellen werden.

    1. ElCommandante

      Ein paar S300 wären sicher besser als nichts, dürften aber nicht reichen. Um den Luftraum dicht zu machen, braucht es ein ganzes Netz unterschiedlicher Luftabwehrwaffen.

      Würde Iran liefern, wäre das ein politisches Eigentor, weil Iran diesbezüglich noch ein paar Jahre unter UNO-Sanktionen steht. Wie hier kürzlich schon mal erklärt, könnten Syrien und Iran Hisbollah allerdings Hilfe zur Selbsthilfe geben, Hisbollah etwa Einsicht in Baupläne von Luftverteidigungssystemen geben. Russland kann, ebenfalls wegen UNO-Sanktionen, solche Waffen kaum an Hisbollah liefern, könnte sowas aber sicherlich an die libanesische Armee liefern, wenn es denn eine politische Einigung im Libanon geben sollte, dass das erwünscht ist.

      1. Und US MANPADS? Ich nehme an, dass Hissbolah genug bei Islamisten beschlagnahmt hat. Das wäre schön, ein israelische F 16 mit US MANPADS abzuschissen. Hissbolah könnte damit Werbung machen.

    2. Libanon braucht kein S 300. Wenn Israelis Syrien zielen,fliegen sie sogar über Libanon tief, weil sie Angst von syrische S 300 oder russische S 400 haben. Deswegen wäre reichen auch Luftabwehr Systeme mit kleineren rechweite. Manchmal sogar MANPADS.

  4. Über den Libanon donnerte heute israelische Luftwaffe im Tiefflug mit Schallgeschwindigkeit. Ist das eine Warnung oder Ermunterung an den Libanon, morgen bei der UNO-Versammlung keine Klage gegen Israel einzureichen?

    Herr Lawrow unterdessen sagt in Saudi-Arabien, die USA müssen eine eindeutige Position zum Palästinenser-Israel-Konfklikt beziehen. Lawrow sagt allerdings nicht, daß die USA in der UNO keine Nordkorea-Sanktionen bekommen, wenn Israel im Gegenzug von der UNO nicht auch eines auf die Rübe bekommt.

    …verfluchtes Geschacher = Diplomatie.

    1. @Kofferkind

      „Über den Libanon donnerte heute israelische Luftwaffe im Tiefflug mit Schallgeschwindigkeit. Ist das eine Warnung oder Ermunterung an den Libanon, morgen bei der UNO-Versammlung keine Klage gegen Israel einzureichen?“

      .

      Das deutet eher darauf hin das der Flieger vor irgendetwas ausgewichen ist oder vor irgendetwas abgehauen ist und zwar in maximal Geschwindigkeit was ansonsten bisher nicht wirklich üblich war bei solchen Aktionen.

      1. Karsten

        Al Kaida’s Luftwaffe donnert seit Jahrzehnten routinemäßig im Tiefflug über den Libanon, meist einfach um israelische Macht zu demonstrieren und die Leute im Libanon einzuschüchtern.

  5. Wenn dieses „Geschacher“ nicht wäre und die Tit-forTat-Fraktion, die auch hier gelegentlich fordert, israelische oder amerikanische Flugzeuge abzuschießen, das Sagen hätte, würden wir schon längst wieder in Höhlen leben, zumindest die paar 1000, die den nuklearen Winter überlebt hätten.

    Menschen haben nicht umsonst eine Großhirnrinde und ausgefeilte Kommunikationstechniken entwickelt. Keulen und Fäuste allein sind langfristig zu teuer, da der menschenfressende Kriegszustand niemals endet.

    Ich bin weit davon entfernt, ein reiner Pazifist zu sein, aber ich bin sehr wohl der Ansicht, daß ein blutiger Konflikt nur die ultima ratio ist und kein Mittel, zwischendurch mal kurz ein paar Duftmarken zu setzen, wie es in der amerikanisch/europäischen Außenpolitik teilweise eingerissen ist.

  6. Nach lesen dieser Ausführungen von Therry Meyssan http://www.voltairenet.org/article197437.html – auch des ersten übersetzten Teiles – bin ich skeptisch und entsetzt über die Kurden und nicht mehr davon überzeugt, daß diese nur schlecht behandelt und mißbraucht wurden. Nein sie waren – sry, scheinen – übelste Täter zu sein. Hätte nie gedacht, daß sie selber aktiv vergangenheitlich am Genozid gegen Assyrer, Armenier und sogar ihre eigenen Stammesbrüder beteiligt waren und dies auch noch sind. Ein Hauptführer des IS war/ist Kurde!!!???

    Hilfe!

    Nun sehe ich den Vorstoß der SDS plötzlich gen Süden mit anderen Augen an. zumal die nicht umsonst von den USA auserwählt wurden: Es geht nur ums Sichern/Abschneiden/Landraub der Ressourcen von Syrien – und folglich ums „Teile und herrsche“. Die Vorgänge damals in Hasaka sah ich damals als Ausrutscher an; jetzt nicht mehr.

    Ich teile zgvaca seine Ansicht: sofort nen Riegel vorschieben dem weiteren Vorstoß von SDS.

    Mensch, Kurden!!! Euer einziger Freund sind die Berge?? Bei dieser Einstellung und Geschichte bisher wollt ihr es nicht anders, als den Titel „Verrätervolk“ zu haben.

    Eigenen Staat?? Ihr hattet nie einen, so voltairenet und Wiki recht haben in eurer 5000jährigen Geschichte und nur anderen ihr Gebiet gestohlen habt und die Eingesessenen vertrieben.

    – Konrad Fitz –

    1. Hallo Konrad,

      ich begrüße Dich in der Realität.
      Völker haben keine Freunde, höchsten Kampfgenossen und das nur auf Zeit!
      Völker haben Interessen: Machterwerb und Machterhalt, Besitzerwerb und Besitzerhalt, Aus- und Einkommen für die Existierenden und die Zukünftigen, Existenzsicherung eben.

      Und es gilt wo ein Volk ist, kann auf Dauer kein zweites sein!

      Gruß PAule

      1. @ PAule
        Kleine Kritik. Es ist doch nicht DAS VOLK das ständig Pläne austüftelt anderes Volk auszurauben. Das Volk wird von den Drahtziehern verführt. Zumindest ist das meine Erkanntnis. Oder irre ich mich?

      2. PAule
        Völker haben keine Freunde, höchsten Kampfgenossen und das nur auf Zeit!

        Das sollte wohl eher Regierungen heißen. Völker werden nur für dessen Ziele instrumentalisiert. Sehr schön sieht man das bei Russland. Was haben wir gegen die Russen an sich, nur unsere Politiker reden uns ein, das sie schlecht sind,

      3. Hallo @Schweitzer, Hallo @Konrad,

        Kritik ausdrücklich erwünscht!

        Doch Völker haben Interessen und Regierungen auch!

        Das Durchsetzen von Interessen ist doch der Grund warum sich Völker erst bilden!

        Aus dem Einzelnen muß ein Paar werden um Nachwuchs zu haben und um den Nachwuchs großziehen zu können wird eine Familie gebraucht, je größer um so besser.

        Das ist so weil einem das Essen, die Kleidung und das übrige „Zeugs“ nicht einfach als Manna vom Himmel fällt. Sonder es erarbeitet und das erarbeitet verteidigt werden muß, gegen Bestien jeder Art und gegen andre Menschen.

        Noch besser klappt das, wenn sich mehre Familien zusammenschließen, meistens sind die dann auch noch durch Heirat, Blutsbrüderschaft oder „Adoption“ mit einander verwandt.
        Also entsteht eine Sippe und dann ein Stamm. (Und bei den Deutschen aus verwandten Stämmen ein Volk.)

        Also kurz: ja die Völker haben Interessen. Sie wollen Leben, wachsen und gedeihen.

        Menschen brauchen, um in Familien, Sippen, Stämme oder Völker leben zu können Regeln, die das Zusammenleben organisieren und diese Regel können das nur gut, wenn sie von den meisten die dazugehören freiwillig(!) eingehalten werden.
        Für die anderen braucht es Kontrollen, also auch Menschen die kontrollieren.

        Wie die das tun sollen, auch dazu braucht es Regel.
        Und dann braucht eine Organisation auch Personen die spezielle Aufgaben erledigen sollen.
        Diese brauchen wiederum dafür besondere Rechte, Rechte die andere der Gemeinschaft nicht haben/haben sollen.
        Menschen mit Kontrollauftrag, mit besonderen Aufgaben für das Volk und besonderen Rechten, bilden in ihrer Gesamtheit die Staatsorganisation.
        Die Chefs der Organisation nennt man Regierung.

        Und schon sind wir bei Gesetzen (spezielle Vorschriften für jedermann), Verfassung (Vorschriften für die Staatsorganisation und nicht für das Volk, das Volk erlässt die Verfassung) Richter, Polizei und Gerichte, Militär…

        Wenn ein Volk so stark ist das es ein Territorium als seines behaupten und es souverän, nach den eigenen Regeln, in diesem leben kann, dann ist es ein Staatsvolk, also hat es ein Staat.

        Wenn ein Staat also ein geordneter Volksstaat ist sollte die Regierung das tun was das Volk benötigt, es Leben, wachsen und gedeihen lassen.

        Regierungen müssen beseitigt werden wenn Sie andere Interessen vertreten als die des Volkes.
        Wenn sie es trotzdem machen und wir es zu lassen dann sind die Völker daran schuld!
        —-

        Nun so ist das Ideal, die Realität ist Irgendetwas dazwischen. Warum es so ist?

        Bleib nur der Alte aus Königsberg, der Stadt meiner Väter:

        „Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung frei gesprochen (naturaliter maiorennes), dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben; und warum es Anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen. Es ist so bequem, unmündig zu sein. Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat, einen Arzt, der für mich die Diät beurteilt, u.s.w., so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen. Ich habe nicht nötig zu denken, wenn ich nur bezahlen kann; andere werden das verdrießliche Geschäft schon für mich übernehmen. Daß der bei weitem größte Teil der Menschen (darunter das ganze schöne Geschlecht) den Schritt zur Mündigkeit, außer dem daß er beschwerlich ist, auch für sehr gefährlich halte: dafür sorgen schon jene Vormünder, die die Oberaufsicht über sie gütigst auf sich genommen haben. Nachdem sie ihr Hausvieh zuerst dumm gemacht haben und sorgfältig verhüteten, daß diese ruhigen Geschöpfe ja keinen Schritt außer dem Gängelwagen, darin sie sie einsperrten, wagen durften, so zeigen sie ihnen nachher die Gefahr, die ihnen droht, wenn sie es versuchen allein zu gehen. Nun ist diese Gefahr zwar eben so groß nicht, denn sie würden durch einigemal Fallen wohl endlich gehen lernen; allein ein Beispiel von der Art macht doch schüchtern und schreckt gemeinhin von allen ferneren Versuchen ab.“

        Quelle: Immanuel Kant, Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?, im Jahre 1784.
        http://gutenberg.spiegel.de/buch/-3505/1

        Ich halte dieses Werk für die Sternendstunde, der der deutschen und allgemein der menschlichen Philosophie.

        Mit freundlichen Grüßen
        P.Aule

  7. Man darf gespannt sein wie weit die Kurden vorgehen. Ob sie zum Beispiel As Suwar oder sogar noch andere größere Orte einnehmen.

  8. Bohnennase

    Das sind keine Kurden, die nördlich von Deir Ezzor vorgehen. Das sind Ex-FSA-Kräfte vom Ex-SNC-Chef Jarba, die extra für diesen Angriff auf SDF umgeflaggt haben. Das Flußtal, wo As Suwar liegt, solol laut einer amerikanischen Darstellung einer russisch-amerikanischen Absprache für diese Kräfte sein.

    Spannend ist da aber sehrwohl, wo genau die vereinbarten Linien sind, und wie das mit dem Öl werden soll.

    1. Es dürfte sich grob gesagt um eine Art Stammeskrieger der Schammar handeln. Achmed el-Dscherba selbst ist hier nicht nur Marionette der US-Truppen, sondern von jeher aufs engste mit den Saudis verbunden.

  9. Seitdem Barzani seine Pipeline in die Türkei hat, sieht Bagdad gar nichts mehr vom Öl aus diesem Gebiet.
    Das wäre kein Zustand, mit dem Damaskus zufrieden sein könnte; zumal es ja bei weitem nicht so viel Öl und Gas wie in anderen arabischen Ländern gibt.

  10. Unter der Überschrift: „Assads Top-General droht Flüchtlingen“
    und wie gehabt den Autor hinter einem Kürzel (syd) verbergend, hat der Spiegel mal wieder sein ganz hässliches Gesicht zum Vorschein gebracht. Mit Sinnentstellung von Interview-Aussagen des Generals der Republikanischen Garden, Issam Zahreddine wird den syrischen Flüchtlingen in Deutschland Angst vor einer Rückkehr in die Heimat eingeflößt. Gezielte Feindbild-Pflege – unter Ausblendung aller anderen Ereignisse um Deir-er-Zor (wo der General das Interview gab); so muss ein Propaganda-Lehrstück erster Güte beschaffen sein.

    VG von ped43z

      1. Kann ich, mach ich aber nicht. 😉
        Schauen Sie sich bitte selbst den Artikel an. Eine Direktverlinkung habe ich absichtsvoll vermieden. Aber bei Eingabe des Titels in einer Suchmaschine werden Sie ganz schnell fündig. Sie brauchen mich nicht als Souffleur, um das dort Geschriebene reflektierend zu verstehen.

        Viele Grüße, ped43z

      2. Hallo ped,
        Hab den Artikel gelesen Mir ist leider nicht bekannt, was er wirklich geäußert hat. Insofern kann ich nicht urteilen. Ich dachte Du wüsstest da Genaueres oder kennst gar die Übersetzung des Interview um eine Vergleich zu Sydows Worte zu ziehen.

        LG

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