Syrische Armee kommt weiter voran

Auch am heutigen Mittwoch sind die syrischen Armee und ihre Partner beim Anti-Terror-Kampf in Zentralsyrien wieder ein gutes Stück vorangekommen.

In der Uqayribat-Tasche sah die Frontlinie von ISIS schon morgens ziemlich gefleddert und praktisch unhaltbar aus, während die syrische Armee weiter angriff.

Am Nachmittag kam dann die inoffizielle Meldung, dass die syrische Armee und ihre Partner von Süden her bis zum Ort Mushayrifah vorgedrungen seien.

Damit wäre die Armee von Süden her bis auf etwa zwei Kilometer an die ISIS-Hochburg Uqayribat rangekommen, während sie gleichzeitig von Norden her auch keine zehn Kilometer mehr von Uqayribat entfernt ist. Kurz zusammengefasst bedeutet das, dass von der ISIS-Tasche Uqayribat bald nichts mehr übrig sein dürfte.

Weiterhin wurde inoffiziell mitgeteilt, dass es der syrischen Armee östlich von Sukhnah bereits gelungen ist, bis in die Provinz Deir Ezzor vorzustoßen.

Damit hat die Armee schon fast den halben Weg von Sukhnah bis zu den in Deir Ezzor von ISIS-Terroristen umzingelten Bürgern und Soldaten hinter sich. Die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA hält sich zu den laufenden Operationen in Zentralsyrien noch bedeckt und berichtete heute stattdessen davon, dass die syrische Armee eine Reihe von Polizeistationen an der Grenze zu Jordanien wieder unter Kontrolle gebracht hat. Auch da geht es also voran.

PS: Im Berliner Coopcafe wird am Freitag Abend eine Ausstellung von Bildern der Malerin Ursula Behr zum Terrorkrieg gegen Syrien eröffnet.

Großen Raum nehmen dabei Bilder zum Massaker der Lieblingsterroristen der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft auf der Luftwaffenbasis Abu Duhur im September 2015 ein.

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26 Gedanken zu “Syrische Armee kommt weiter voran

  1. Was mich interessiert – neben dem wirklich erfreulichen militärischen Vorankommen: wie sieht es eigentlich in den zurückeroberten Gebieten im Sozialen und Wirtschaftlichen aus?
    Gibt es Quellen, die mal berichten, wie es in Orten wie Palmyra oder Maskanah aussieht? Was ist mit den ganzen Ölquellen um Palmyra herum? Laufen diese wieder?
    Werden militärische Anlagen wie der relativ lange umkämpfte Flugplatz Jirah genutzt oder erst einmal „brach“ gelassen?

    1. Pragmatisch

      Die syrische Regierung legt großen Wert darauf, eingenommene Gebiete wieder wirtschaftlich anzuschließen. Das ist schon deshalb enorm wichtig, damit die Leute in den Gebieten etwas zu tun haben und nicht wieder auf die Idee kommen, für eine handvoll Dollar bei Terrorgruppen anzuheuern.

      Trotzdem dauert es meist Wochen und Monate, bis etwas wirtschaftliches Leben in die eingenommen Gebiete zurückkommt. Zunächst mal müssen die eingenommenen Gebiete von Sprengfallen und Minen geräumt werden, wofür die Kapazitäten so knapp sind, dass die syrische Armee da Hilfe von zahlreichen anderen Staaten braucht. Gerade haben etwa Serbien und Armenien erklärt, dabei mithelfen zu wollen.

      https://sputniknews.com/middleeast/201708261056802706-armenia-serbia-coalition-demining/

      Wenn das Gebiet entmint ist, kann die Bevölkerung zurückkommen, und dann braucht es noch natürlich immer noch eine Weile, um die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen. Aber die syrische Regierung treibt es voran wie sie kann. In Aleppo etwa wurden nach dem Sieg über den Terror im letzten Dezember zwischenzeitlich schon 400 produktionsstätten wieder eröffnet.

      http://sana.sy/en/?p=111818

      Das ist nicht viel und nicht immer technisch das beste, aber immerhin ein Neuanfang. In anderen Gebieten sieht es ähnlich aus. Die syrische Regierung bemüht sich, aber es dauert Monate, bevor die Wirtschaft wieder ein Stück in Gang kommt.

      Von der Jarah Airbase gab es letztens Bilder, dass da nun Helicopter stationiert sein sollen.

    2. Der Oelminister hat in diesem Bericht erklärt, dass sie zur Zeit wieder 11,5 millionen m³ Gas fördern
      und in einigen Tagen wenn eine weitere Anlage wieder instandgesetzt sein wird die Förderung auf 12 millionen m³ steigen wird.
      vor einigen Tagen hatte ich eine Graphik gesehen/gelesen, dass die Förderung in diesem Monat wieder so hoch ist, wie zu Beginn 2012 – also kurz nach dem der Invasionskrieg losbrach.
      (das Video des Oelministers ist leider nur in arabisch)

  2. „9 hours ago – 36°29′N 42°25′E
    Iraqi military units and PMU completed the liberation of the Ayadiyah area in full, the last point in Tal Afar district.“

    Das ging schnell.
    Es hieß doch letztens, da seien noch 1000-1800 Kämpfer von ISIS in der Tasche; offenbar waren die Grenzen des Kessels nicht sehr dicht.

    Jetzt werden sie wohl den anderen Kessel angehen, und die Reste dann möglichst in einem Gebiet zu haben.

    Dabei käme Druck auf das Euphrat-Gebiet gerade richtig, um die SAA zu entlasten; aber kann auch sein, dass gerade deshalb dieses nicht erfolgt, bzw. erst später.

    1. Hawija (IraqiNews.com) Islamic State’s leader in Kirkuk has suggested to negotiate a safe exit for militants with the Iraqi authorities, stirring concerns among the group’s members, local sources were quoted saying.

      Alsumaria News quoted the source saying that Islamic State’s assigned ruler for Hawija, the group’s stronghold in the southwest of the province, made the suggestion to which some fighters reportedly gave up arms and left their positions.

      http://www.iraqinews.com/iraq-war/islamic-states-hawija-ruler-suggests-safe-exit-militants/

      Neue Strategie von ISIS?
      Kein Kampf bis zum letzten, stattdessen Verhandlungen; wobei die Meldung erst mal bestätigt werden müsste.

      Schwer zu sagen, wie stark noch eine zentrale Führung von ISIS funktioniert.
      Jedenfalls dürfte es schon länger Überlegungen geben, wie man nach dem Verlust des physischen Kalifats weiter macht.
      Der sunnitische Widerstand m Irak hat ja umfangreiche Erfahrungen damit; auftauchen, Terroraktionen, wieder abtauchen. Je mehr Zellen mit je mehr Ressourcen, um so mächtiger die Organisation.

      1. „Schwer zu sagen, wie stark noch eine zentrale Führung von ISIS funktioniert.“

        Die glattrasierte Führung hatte nur paar „Verluste“ in Aleppo, ich meine die aus dem „Führerbunker“. Aber eigentlich kann man das auch nicht Verluste nennen. Die Glattrasierten wurden ja wieder zurückgeschickt …..

        Also die Führung funktioniert noch zu 100%
        Das bärtige Fussvolk gehen der Führung nur aus ….

  3. Laut der Wikipedia War Map haben die Regierungstruppen ihre gerade in süd-west Raqqua wieder zurückeroberten Orte bis Ghanim-Al-Ali abermals verloren und etliche der Orte bis zurück nach Shrayda dazu.
    Beim letzten Verlust dieser Achse südlich des Euphrat hat das mehr als 100 Regierungstreuen das Leben gekostet und etliche Soldaten wurden vermisst.
    Dieser Angriff auf Madam gegen die Elite IS Truppen entwickelt sich zum Desaster.
    Angeblich sollen laut russischen Angaben über 800 IS Kämpfer gefallen sein und etliche Panzer und schwere Waffen vernichtet worden sein.
    Dafür sind die IS Truppen dort aber noch gut im Rennen.
    Al Masdar meldet nichts davon.
    Das gilt auch für Jobar und Umgebung von wo es seit etlichen Tagen keine „Siegesmeldungen“ gibt.
    Die Wikipedia War Map ist in meinen Augen eigentlich die zuverlässigste Informationsquelle über den Stand der Dinge in Syrien.
    Ich werde das Gefühl nicht los da man sich da an einigen Fronten verfranzt hat und ich befürchte das die Banden in Idlib und in der Gegend um Rastan/Taldou und die Terroristen westlich von Aleppo und im Süden bei Dara bald ihre Chance sehen und auf Kommando gleichzeitig angreifen.
    Ich hoffe das die SAA vorbereitet ist und das sich die Taktik der vielen Löcher und Inseln die tausende von Soldaten binden und die man den Banden gelassen hat nicht rächt.

    1. 100 Mann Verlust gegen 800 ist 8 zu 1 Kill Ratio. Das wäre eine heftige Kamikaze Aktion gewesen.

      Auch wäre dies das zweite Mal an dieser Strecke.

      Die SAA müsste nun sehr vorsichtig sein.
      Ob der IS sich bei solchen Verlusten überhaupt halten kann ist sehr fraglich. Das Mittel des IS ist hier wohl Abschreckung.

      Aus meiner Sicht ist es auch fraglich und erstaunlich das dies immer der SAA passiert. Solche Angriffe und Ardennen Offensiven finden nie östlich vom Fluss nach Norden statt. Dabei wäre dies Raqqa doch bessrr geeignet

      1. Die SAA hatte dort nur Tribal Forces sowie Kadetten des Airforce Intelligence Direktorate (ohne Kampferfahrung). Offenbar leider machtlos gg. die letzte Daesh Elite. Positiv: viele Vermisste der SAA tauschten wieder auf.

    2. In Jobar und Ein Terma wird zur Zeit verhandelt, und auch Ost Gouta. Die sollen nach Idlib.
      Wenn das klappt, ist Damaskus der erst befriedete Gouvernement.

  4. Heute früh mal militarymaps.info gestartet – was sehe ich? Ami-Hubschruber auf der arte zw. DEZ und Al Shaddadi mitten im IS-Gebiet.

    Was sagt der Text? Angeblich wichtige dringende Aktion zur Rettung/Evakuierung von Koalitionspersonal des IS samt ihren Familien vor der vorrückenden SAA. Es soll sich um hochrngige wichtige Kommandeure und Führungskräfte des DAESH handeln.

    Also was wollen die Amis in Syrien? Ach ja, sie sind ja dazu da, den IS zu bekämpfen, ich vermute mal, den Alkoholkonsum dort.

    „COALITION DESANT
    The US military on three helicopters carried out an operation to evacuate its agents in the IG from the Madul highway at 10 km. South-west of the settlement Al Mesrab.

    http://en.deirezzor24.net/the-international-coalition-forces-carry-out-their-second-landing-operation-in-western-deir-ezzor-within-a-week/
    2017-08-31 00:00:00″
    (KOALITION DESANT
    Das US-Militär auf drei Hubschraubern durchgeführt, eine operation zu evakuieren seine Vertreter in der IG, von der Madul Autobahn auf 10 km. Süd-westlich von der Siedlung Al Mesrab.)

    http://en.deirezzor24.net/the-international-coalition-forces-carry-out-their-second-landing-operation-in-western-deir-ezzor-within-a-week/
    https://z5h64q92x9.net/proxy_u/en-de.en/en.deirezzor24.net/with-the-approaching-of-the-battle-of-deir-ezzor-the-coalition-evacuate-two-of-their-spies-who-operated-as-daesh-commanders-in-western-deir-ezzor/

    1. Diese Meldung klingt wirklich sehr schräg.

      Stimmt sie denn?
      Raqqa24 ist ja bekannt für teils absurde Falschmeldungen, ist das bei DeirEzZur24 anders?

    1. andreas, smr

      Die Nachricht von der vollständigen Einnahme von Jabal Bishri scheint mir etwas zu phantastisch zu sein, zumindest wenn sie so verstanden wird, wie auf der Karte oben abgebildet. Für eher vorstellbar würde ich es halten, dass mit der Meldung ein viel kleineres Gebiet gemeint ist, etwa das Ölfeld Bishri und die nähere Umgebung.

      http://wikimapia.org/#lang=en&lat=35.337534&lon=39.207458&z=12&m=o&show=/31927921/Bishree-oil-field

      Natürlich ist auch die plötzliche Einnahme des größeren Gebietes denkbar, aber das eigentlich nur, wenn ISIS da einen Rückzug gemacht hat.

  5. Ich hatte zuletzt das Gefühl, dass die sunnitischen Stammeskämpfer (vielleicht) bewusst im Süden Raqqas verheizt werden. Die leistungsfähigen SAA Einheiten räumen in der Zeit die beiden IS Taschen aus um dann den Rest vom IS vielleicht sogar aus der Mitte kommend in zwei weiteren Taschen zu beseitigen. Ich weiß viel Spekulation, aber anders kann ich mir die seltsame Schwächeperiode im Süden Raqqas nicht erklären…

    1. Was heißt schon verheizt.

      Die Strategie, schnell an den Euphrat zu gehen und auch genug Gebiet zwischen ISIS und SDF zu legen, war richtig. Sonst steht man im Falle des Falles einfach da und schaut zu, wie auch fruchtbare Gebiete südlich des Euphrats weiter von schwarz auf gelb wechseln, mit ungewissem Fortgang in der Zukunft.

      Die Aktionen im Zentrum kann man auch kaum bemängeln; sie haben das große ISIS-Territorium durchgeschnitten, zwei mal, da war der Widerstand im östlichen Bereich gebrochen und sie hatten den Rücken frei für den Vormarsch nach Osten.

      Nun wäre es wohl möglich gewesen, die Tiger wieder zurück an den Euphrat zu schicken; aber letztlich braucht man die Offensiven aus dem Zentrum nach Osten, sonst wäre es berechenbar für ISIS gewesen.

      Und wenn sich die Einnahme von Mount Bishri bestätigt, saßen die Tiger ja auch nicht faul herum, sondern haben das große Hügelsystem offenbar von verschiedenen Stellen aus angepiekt, bis es fallen konnte.
      Lieber die Stammeskrieger dorthin schicken? Wahrscheinlich auch nicht besser.

      Der Rückzug am Euphrat ist strategisch erst dann gefährlich, wenn es eine gelb-schwarze Koalition, ähh, Verbindung gibt.
      Blöd waren die hohen Verluste, viele Männer und auch Material, da war offenbar etwas nicht eingeplant gewesen, aber das passiert leider.

      Oder kurz: wenn es genug regierungstreue Elitetruppen für alle Fronten gäbe, wäre der Krieg ja längst vorbei.

  6. Mal sehen, ob es wirklich der ganze Mount Bishri ist.

    Wenn sie die Kreuzung und die naheliegenden Orte haben, heißt es ja auch, dass es sehr wahrscheinlich eine Verbindung der Truppen aus dem Osten und dem Norden gibt, alles was dahinter liegt dürfte sicher sein.

    Und auf dem Hügel wird es für eventuelle ISIS-Reste auch eher ungemütlich.

    Wobei die Anlock-Taktik durchaus denkbar ist, jetzt haben sie gute Möglichkeiten für einen Hinterhalt.

    Von den Ausläufern des Bishri sind es noch rund 10 km bis Kabbajb; und Harbisha wurde inzwischen in Wikimapia eingetragen, liegt etwa 15 km von Kabbajb weg.

    Aber auch Ash-Shulah ist jetzt sehr nahe; allerdings würde es dem bisherigen Vorgehen entsprechen, erst Kabbajb und die umliegenden Dörfer zu sichern.

  7. Hmm, in den letzten Monaten gab es sehr schnelle Geländegewinne; aber in weitgehend leerem Gebiet.

    Die Kilometer von Palmyra nach Sukhnah waren sehr hart.
    ISIS verliert immer mehr Ressourcen, klar; aber es wird sich zeigen, wie stark sie in bewohntem Kernland sind, bisher gab es nur kleinere Absetzbewegungen der örtlichen Stämme.

    Dies kann natürlich zunehmen, dann geht es schneller zu Ende.

    Deir ez Zur wird relativ bald entsetzt sein; ISIS hat schon fast die Angriffe auf die Enklave eingestellt, anscheinend haben sie schon einkalkuliert, dass sie es nicht mehr einnehmen können.

    Aber schon die Einnahme des „schwarzen“ Teils von DeZ wird kein Spaziergang, sind lange eingegrabene Fronten.

    Die SDF planen noch zwei Monate für Raqqa; das könnte auch für DeZ gelten, oder noch länger.

    Sobald sie Dez erreicht haben, gibt es keine Landverbindung mehr aus Ma’adan und Tibni etc. in das restliche ISIS-Gebiet.
    Leistungsfähige Brücken dürfte es nicht mehr geben, weiß nicht, was sie auf Schiffen transportieren können; jedenfalls durchaus ein Anreiz für ISIS, aus diesem Gebiet die schweren Waffen abzuziehen.

    Bis Ende Oktober DeZ eingenommen, bis Mayadeen vorgerückt, das Gebiet zwischen DeZ, Mayadeen und T2 eingenommen zur Frontbegradigung, und das ganze nördliche Gebiet am westlichen Euphrat bis Ende Oktober; das wäre nicht langsam!

    Dann ist am westlichen Euphrat-Ufer noch einiges zu tun, Mayadeen und Abu Kamal hatten 2004 je über 40.000 Einwohner, und dazwischen gibt es diverse Ortschaften.

    Und auch dann bleibt noch das ganze östliche Euphrat-Ufer, und das Gebiet entlang des Khabur River.

    Für die Regierungstruppen geht es auch gar nicht um Schnelligkeit; Weihnachten oder Ostern ist eh nicht so wichtig, aber auch Dezember oder Juni nicht.

    Wichtig ist es nach wie vor, schnell über den Euphrat zu kommen, damit sich dort keine hellgrünen oder grüngelben Gebiete bilden, die man dann erst wieder wegbekommen/integrieren muss.

    Also DeZ ereichen, damit die Landverbindung für ISIS nordöstlich davon abschneiden, die Reste um At Tibna und Ma’adan sicher einschließen; und dann möglichst schnell über den Euphrat.

    Aber das ist allein logistisch schon sehr aufwändig, dazu die Sicherheitsproblemen;
    Wenn starke ISIS-Kräfte in dem Gebiet bleiben, muss man sie vor der Errichtung eines Brückenkopfes besiegen, sonst ist es sehr gefährlich.

    Es ist auch möglich, dass SAA und co das Gebiet zwischen Euphrat und Khabur Rive quasi aufgegeben haben, da es die Kräfte übersteigen würde.

    Oder dass es doch stärkere Absprachen mit der SDF gibt, und die östlich des Euphrats vorrücken werden.
    Da könnte es sogar verschiedene Interessen zwischen Damaskus und Moskau geben.

    1. Zustimmung.
      Da aber die Daesh Gebiete immer weiter verkleinert und verdichtet werden, sollte man auch nicht mehr vor dem Einsatz von Flächenbombardements, schweren Vakkum- und thermobarischen Waffen, sowie schwerer Raketenartillerie Wie Smerch und Raketentechnik wie Scuds zurückschrecken, um vorab weitgehend Daesh zu schwächen, um damit die Opferzahlen von SAA und Verbündeten möglichst gering zu halten.

    2. andreas
      Es ist auch möglich, dass SAA und co das Gebiet zwischen Euphrat und Khabur Rive quasi aufgegeben haben, da es die Kräfte übersteigen würde.

      Die SAA+ spielt da immer gern ein Spiel: zurück ziehen, Feind in eine Falle locken, bekämpfen und wieder zurück ziehen, das war schon im Südwesten von Aleppo nervig…

  8. @andreas

    Ich glaube auch, dass die Belagerung von DeZ innerhalb von Wochen beendet ist. Wenn auch die Uqurayat Tasche ausgeräumt ist, gibt es statt einer 400 oder 500 km Frontlinie nur mehr eine Frontlinie von 50-100 km. Durch die konzentrierte bereits jetzt überlegene Feuerkraft und viel effektivere Luftschläge und Luftraumüberwachung wird sich der IS(abgesehen von größeren Städten) nirgends mehr einer offenen Schlacht stellen können, bzw. wenn sie es tun werden sie wohl innerhalb von Stunden bei einer Schlacht vernichtet.

    Ich denke, die SAA hat dadurch ganz andere strategische Alternativen.

    1. Das sehe ich ähnlich. Je weniger Fläche, je mehr Flugzeuge und Überwachungsdrohnen, pro km². Und je kürzer die Front, je mehr Artillerie pro Front Kilometer.

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