Syrische Armee hat Sukhnah vollständig eingenommen

Nachdem die Armee und ihre Partner gestern in der zentralsyrischen Stadt Sukhnah große Fortschritte gemacht haben, haben sie die Stadt am heutigen Sonntag vollständig eingenommen.

Das war ein hartes Stück Arbeit.

Von Sukhnah bis zur von ISIS-Terroristen umzingelten Regierungsenklave in Deir Ezzor sind es noch rund 110 Kilometer.

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15 Gedanken zu “Syrische Armee hat Sukhnah vollständig eingenommen

  1. Glückwunsch !!!
    Nun nur noch die Großoffensive der Partner abwarten mit 100 Marschflugkörpern, Artillerieschlägen, Grad und Luftwaffe für den Endspurt. 😉

  2. Tolle Nachrichten.Danke für eure unermüdliche Arbeit an der Wahrheitsfront.
    Habt ihr evtl.einen link zu dem was in Venezuela los ist?

    1. Zu Venezuela möchte ich diesen Artikel von RT Deutsch empfehlen:

      https://deutsch.rt.com/amerika/55189-venezuela-manipulierter-wahlgang-und-doppelmoral-des-westens/

      Es gibt eine echte Unzufriedenheit nicht weniger Bürger von Venezuela, die nach dem globalen Fall der Ölpreise vor drei Jahren absehbar war. (Die Ölförderkosten in Venezuela betragen m.W. deutlich mehr als 50 Dollar pro Fass, wenn der Ölpreis bei 100 Dollar liegt, gibt es viel zu verteilen, liegt der Ölpreis bei 45 Dollar, ist Venezuela plötzlich sehr arm und die Unzufriedenheit steigt.) Und diese Unzufriedenheit nützt der US-geführte Westblock nun für eine Lügen- und Terrorkampagne gegen Venezuela, ziemlich genau nach syrischem Vorbild, aus.

      1. Mit dem Unterschied, dass diese Lage des Landes ein gewolltes Szenario durch US Interessen ist. Der Öl Preis ist ein geplantes Manöver um Russland,Venezuela, Iran aber auch Brasilien massiv zu schwächen. Bei Russland hat es ca. 18 Monate gedauert bis sich das Land anpassen konnte. Iran hat ein Förderpreis von ca. 33 US Dollar. Durch den Vorgängerpräsident wurde das Defizit Öl Preis- Benzin-Gas Eigenverbrauch massiv durch Umstellung auf eigene Wirtschaft trotz der massivsten Sanktionen behoben. Ahmadinedschad hat es geschafft das Land vom großen Import von Benzin zum Exportland von Benzin zu machen. Das selbe im Energiemarkt, Schiffbau, Eisenbahn, Autobau, Maschinenbau, Lebensmittel usw. Venezuela dagegen ist halt nicht so weit gewesen und war durch Russland, China, Iran und anderen halt etwas breiter aber dafür auch nicht so gezielt an einer eigenen Kette in vielen Bereichen am Aufbauen. Das Fenster ist für Venezuela ungünstig. Keine Währungsreserven, keine eigenen Raffinerie usw. Selbst Beton und Zementwerke mußten langsam selbst aufgebaut werden.

        Im übrigen werden die Saudis den Preis selbst massiv bald schlucken müssen. Der US Plan ist ähnlich wie einst gegen Russland und die Parallelen mit Irak 1989 sind gravierend. Krieg gegen Jemen (Iran 80-88), massive Kredite, hohe ausgaben, kaum Einnahmen und der Förderdruck um das Öl zu fördern ist massiv hoch. Der Irak hat und hatte Felder wo du nur mit den Spaten graben musst und das Öl sprudelt nur so. Kein Land kann für 12 US Dollar fördern wie der Irak. Der Iran hat hochwertiges Schwefel armes Öl und viel viel Gas und dazu eine nun halbwegs eigene Wirtschaft auch wenn der Nachfolger als Präsident massiv schaden anrichtet und sich der Erpressung hingab und nun lernen muß wie dumm er doch war samt seine Medwedew ähnliche westlich orientierte Clique.

        Sollte Venezuela durchhalten kann es mit seinen Reserven an Öl, den größten der Welt, durchaus seine eigene Wirtschaft aufbauen und finanzieren. Fällt die bolivarische Revolution wird es ein reines geplündertes Land wie die Ukraine welche bald wie Costa Rica oder Mexiko enden wird. Südamerika hätte dann komplett versch***en und endet als reiner Hinterhof und Versal der USA.

      2. Venezuela hat eine von der Arbeiterklasse gewählte Volksregierung. Wer den Vorsitzenden einer die Freiheit vor gewalttätigen Angriffen schützenden demokratisch gewählten Volksregierung als Diktator bezeichnet, ist daher selbst verdächtig.

        Zudem bieten Reaktionen auf die inzwischen seit Jahrzehnten andauernden Machenschaften der von kapitalistischen Konzern- und Staatsmedien als „Opposition“ verbrämten religiös-national getarnten Terrorbanden eine gute Gelegenheit, zu erkennen, wer hier tatsächlich auf der Seite des sozialen Fortschritts links steht und Venezuela gegen den erneuten Angriff des Imperialismus unterstützt oder nur so tut und in Wahrheit rechts auf die Seite von Großkapitals Terror des Faschismus gehört.

        „Der Faschismus ist als Geschichte bewahrt, als flackernde Filme im Stechschritt marschierender Schwarzhemden, ihre Verbrechen schrecklich und klar. Doch in denselben liberalen Gesellschaften, deren Krieg fabrizierende Oberschichten uns dazu drängen, nie zu vergessen, wird das Bewusstsein für die ständig schneller wachsende Bedrohung durch eine zeitgemäße Art des Faschismus unterdrückt – weil es ist Faschismus ist.“

        – John Pilger, Warum der Aufstieg des Faschismus wieder das Problem ist, 2015
        http://johnpilger.com/articles/why-the-rise-of-fascism-is-again-the-issue

      3. „…weil es [nicht „ist“, sondern] ihr Faschismus ist.“
        Das entscheidende Wort falsch, deshalb das ganze Zitat anschließend noch einmal richtig geschrieben:

        „Der Faschismus ist als Geschichte bewahrt, als flackernde Filme im Stechschritt marschierender Schwarzhemden, ihre Verbrechen schrecklich und klar. Doch in denselben liberalen Gesellschaften, deren Krieg fabrizierende Oberschichten uns dazu drängen, nie zu vergessen, wird das Bewusstsein für die ständig schneller wachsende Bedrohung durch eine zeitgemäße Art des Faschismus unterdrückt – weil es ihr Faschismus ist.“

        – John Pilger, Warum der Aufstieg des Faschismus wieder das Problem ist, 2015
        http://johnpilger.com/articles/why-the-rise-of-fascism-is-again-the-issue

      4. Vielen Dank für den Link und die Infos.Ich hoffe es kommt nicht zu einer ‚Intervention‘.

  3. Nimmt das nie ein Ende – dieser Terror, dieser Wahnsinn da, wer hat solche Kräfte auf die Menschen losgelassen. Wie kriegt man solch einen Geist zurück in die Flasche – und es scheint es ist erst der Anfang. Das ist ja schon wieder Mittelalter.

  4. https://de.sputniknews.com/politik/20170806316915616-venezuela-militaer-aufstand-video/

    Was für eine blöde Überschrift, könnte von der Bild sein; ein X-beliebiger Milizionär sagt etwas in einem Internetauftritt, in der Überschrift wird ein Aufstand des Militärs suggeriert.

    Also noch ist nichts von einer „Freien Venezolanischen Armee“ zu sehen;aber es gibt Kräfte, die darauf hin arbeiten.

    Anmerkung zu den Förderkosten; Ölsandförderung ist sehr energieintensiv, bis zu einem Verhältnis von einem Liter Öl für drei Liter gefördertes.
    Mit einem niedrigeren Ölpreis ist auch dieser Anteil geringer; aber aufwendig und teuer bleibt es natürlich trotzdem.

    Das „Wirtschafts“modell, mit Öleinnahmen einfach Staatsausgaben zu finanzieren, ist besser, als mit Öleinnahmen die Geldvermögen privater Eigner zu mehren

    Aber es ist nicht nachhaltig. Es muss mehr im Lande produziert werden, da wirkte sich der hohe Ölpreis negativ aus, weil dadurch die Währung deutlich überbewertet war.
    Aber da ist schon einige Jahre her, für die waren des täglichen Bedarfes der Massen könnte es gut und gerne Staatsbetriebe oder Genossenschaften geben, das ist ja keine Atomphysik.

    Außerdem sind die Steuern extrem niedrig; ein klares Versäumnis von Chavez, auch von Maduro meines Wissens nicht thematisiert; dabei wäre ihre Klientel ja nicht davon betroffen, und der normale Gut- bis Spitzenverdiener in Lateinamerika ist ohnehin harter Gegner jeder Politik im sinne der Mehrheiten.

  5. Ivan Sidorenko hat einen Bericht von Anna-News zur Einnahme von Sukhnah, auf russisch.

    Jabel Tantur hat danach gestern vier mal die Seiten gewechselt, klingt doch nach heftigerer Gegenwehr; mit der Einnahme des Hügels der ja bis in die Stadt reicht, ist es dann gegessen.

  6. Es passiert nicht mehr, sondern vielleicht sogar weniger als vor 30 oder 40 Jahren.
    Was sich verändert hat sind Informationsdichte und -verfügbarkeit. Heute werden Schweinereien schneller, intensiver und umfassender kommuniziert, besonders in den Medien.
    Das führt, wie z.B. bei Sexualverbrechen an Kindern, die seit den 60er Jahren abgenommen haben (Fall Bartsch z.B.), zu einem subjektiven Gefühl, es sei schlimmer geworden.
    Die Stellvertreterkonflikte und Staatsstreiche im letzten Jahrhundert waren aber mindestens so brutal und menschenverachtend, wie heutige Proxy-Kriege. Chile, Nicaragua, Angola, Vietnam…. Nur hatten wir damals keine Möglichkeit in einer breiten, weltweiten Öffentlichkeit darüber zu reden, sondern waren auf die „offiziellen“ Medien als einzuge Quelle der Weisheit angewiesen.

  7. Ivan Sidorenko mit Berichten von Stammeskriegern aus Sukhnah; sie sind schon 12 Km östlich nach Deir ez Zur und 7 km nördlich Richtung Resefah.

    An der M20 nach Osten sind danach auf 60 Kilometer bis Kabbajb keinerlei Orte eingezeichnet, könnte sehr schnell gehen.

    Wobei eine Pause und logistische Vorbereitung auch nachvollziehbar wäre.

    Nach Norden gibt es etwas mehr, aber auch weniger Kilometer.
    Die Verbindung zu den Tigern und den anderen Truppen am Euphrat könnte mehr Flexibilität ergeben, aber sie können sich auch in Kabbajb oder Shutah treffen (die verschiedenen Schreibweisen sind manchmal recht anstrengend).

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