Militär räumt im Weißen Haus weiter auf

Am gestrigen Donnerstag wurde bekannt, dass nach einer Reihe von anderen Abgängen nun auch der erst 31-jährige Ezra Cohen-Watnick, der die Position des „Senior Directors for Intelligence Programs for the United States National Security Council (NSC)“ hatte, seinen Posten räumen muss.

Der neue Stabschef des Weißen Hauses, General Kelly, und NSC-Chef Generalleutnant McMaster räumen in Trumps Weißem Haus also weiter auf.

Wir hatten diesen Prozess des Aufräumens vor drei Tagen wie folgt beschrieben:

Wall Street und das zionistische Establishment haben in ihrem Krieg gegen Trump und seine Unterstützer im Militär bei dem Gemetzel der letzten Tage ihre wichtigsten Einflussagenten im weißen Haus verloren, während die Position des Militärs gestärkt wurde.

Und nun gibt es auch das typische Geschrei aus Israel dazu, das immer kommt, wenn jemand es wagt, die Israel-Lobby in ihre Schranken zu weisen. Die einflussreiche und in Israel bestens vernetzte radikalzionistische Hasbaristin Caroline Glick titelte soeben, dass McMaster Pro-Israel- und Anti-Iran-Deal-Leute aus dem Nationalen Sicherheitsrat werfe. Nachdem sie McMaster unterstellt, „zutiefst feindlich“ gegenüber Israel zu sein, klagt sie, dass McMaster für den Entzug der Sicherheitsfreigabe von Adam Lovinger gesorgt hat, nachdem er zu einer familiären Bar Mitzbah in Israel gereist sei, und auch Ex-NSC-Chef Mike Flynn Israel gegenüber sehr freundlich und dem Iran gegenüber sehr feindlich eingestellt gewesen sei. Stattdessen würden in Trumps NSC „Israel-Hasser“ wie Kris Bauman und „pro-iranische“ Obama-Leute wie Robert Malley rumlaufen. Und wenn Generalleutnant McMaster nun nicht gefeuert werde, dann müssten „wir alle“ – sie spricht dabei für das zionistische Apartheidregime und seine Unterstützer – Trumps Außenpolitik neu bewerten, von der wir – also Israel – bislang dachte, sie bestehe darin, den Iran-Deal zu verlassen und die Allianz mit Israel zu unterstützen.

Interssant dabei ist auch, dass die vom undurchsichtigen Hedgefund-Manager Robert Mercer finanzierte Webseite Breitbart, deren Ex-Chef Steve Bannon nun Trumps „strategischer Chefberater“ ist, Caroline Glick bei der Kampagne gegen McMaster unterstützt. Drei Leute, Rich Higgins, Derek Harvey und Ezra Cohen-Watnick, wurden diese Woche gefeuert, alle seien Pro-Israel und gegen den Iran-Deal gewesen. Und alle waren sie von Flynn in ihre Positionen gebracht worden.

So wie es aussieht, hat der sich russlandfreundlich gebende General Mike Flynn also in seiner kurzen Amtszeit als NSC-Chef den Laden mit lauter Israel-Lakaien und Iran-Hassern vollgestopft und auch Steve Leutnant Bannon gehört offenbar zum Club der Israel-Lakaien. Das US-Militär scheint allerdings ansonsten seine Aufgabe hingegen nicht in erster Linie darin zu sehen, Israel zu dienen, und wirft Israels Loyalisten nun aus dem weißen Haus, nachdem Netanjahu versucht hat, den von den Präsidenten Trump und Putin ausgehandelten Waffenstillstand in Südwestsyrien durch öffentliche Kritik daran zu unterminieren und die Israel-Lobby über ihre Lakaien im Kongress Trump von ihm nicht gewollte Sanktionen gegen Russland auf’s Auge gedrückt hat.

Nachtrag Samstag: US-Präsident Trump hat NSC-Chef Generalleutnant McMaster am späten Freitag Abend in einer offiziellen Erklärung sein Vertrauen ausgesprochen, ihn gegen die Vorwürfe der Israel-Firster in Schutz genommen und ihm damit unmissverständlich den Rücken gestärkt. Das Militär dürfte damit im Infighting im weißen Haus bis auf weiteres klar die Oberhand haben.

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26 Gedanken zu “Militär räumt im Weißen Haus weiter auf

  1. Mc Master wurde ausgerechnet von mc Cain empfohlen, schreibt Glick, und nun feuert er „Israel-freundliche“ Männer aus ihren Positionen.

    Also an dieser Darstellung scheint offenbar einiges nicht zu passen.

    Aber krass, wie stark dort in Schubladen gedacht wird; Trump hat einmal (angeblich) eine Position bezogen, dann ist jeder, der in diesem Punkt abweicht, ein Feind.

  2. Liebes Parteibuch,
    könnten sie etwas mehr zu dem folgenden Auszug sagen:

    „So wie es aussieht, hat der sich russlandfreundlich gebende General Mike Flynn also in seiner kurzen Amtszeit als NSC-Chef den Laden mit lauter Israel-Lakaien und Iran-Hassern vollgestopft und auch Steve Leutnant Bannon gehört offenbar zum Club der Israel-Lakaien.“

    Das wäre eine Bombe, wenn ausgerechnet der hochgelobte und loyale Gen. Flynn, gegenüber Trumps Agenda, doch nicht das unschuldige Opfer ist, wie es in den meisten Blogs dargestellt wurde. Das würde seinen Abgang in einem etwas anderem Licht dastehen lassen. Und Bannon…nun gut…Trump kann wohl nicht allzu wählerisch sein…oder doch?

    1. Irme

      So wie es aussieht, war Flynn neben Geldgier vor allem von Islamhass getrieben und hat auch entsprechende Leute im NSC installiert. Viele solcher Islam-Hasser wähnen sich in einem Kampf des christlich-jüdischen Abendlandes gegen die islamische Barbarei. Diese radikale Ideologie, der auch der norwegische Terrorist Anders Behring Breivik anhing, ist eine israelisch-zionistische Erfindung, um Unterstützung für Israel zu generieren, was auch erklärt, warum Leute wie Caroline Glick Flynn und seine Anhänger ganz toll fanden. Und diese anti-islamische Ideologie erklärt auch, warum Flynn sowohl Israel als auch Russland in sein Anti-Islam-Bündnis aufnehmen wollte. Israel und Leute wie Caroline Glick freuten sich darauf, dass unter Flynn an der Seite Israels ein breites Bündnis nicht nur gegen ISIS und Al Kaida, sondern vor allem auch gegen die Islamische Republik Iran entstehen würde.

      Seine Bereitschaft, mit Russland zusammenzuarbeiten, war begrüßenswert, aber sein Hass auf den Iran dürfte genau der Punkt gewesen sein, der Flynn untragbar gemacht hat, denn de facto ist Iran ein Verbündeter von Russland und auch den USA im Kampf gegen ISIS und Al Kaida. Da nun Krieg gegen Iran voranzutreiben, würde die USA auf die von Israel gewünschte Linie der Neocon-Kriege im nahen Osten zurückbringen, sprich die USA würden mehr Vasallenkrieg für Israel führen.

      Und das Führen von Kriegen im israelischen Interesse ist genau das, was die meisten US-Militärs, insbesondere auch die ranghohen Offiziere, pappedickesatt haben. Die wollen ihr Land, die USA, zurück und die Herrschaft der 5. Kolonne Israels über die USA beenden.

    2. Ich verstehe diesen Artikel nicht.
      Wenn die Hasbara laut jammert und klagt, dann ist das ein Indiz dafür,
      dass jemand was richtig gemacht hat.
      Aber es ergibt sich aus dem, was die Hasbara schreibt nichts über Flynn und Bannon.
      Das Bannon im Breitbart und im Wahlkampf rechte und auch rassistische und
      antiislamische Meinungen vertreten hat, dass ist nichts neues. Er hat auch immer
      gegen den Vertrag mit dem Iran gewettert, auch das ist nichts neues.
      Er hat aber Trump im Wahlkampf stark unterstützt und tut das noch immer.

      Man kann sich auf Aussagen der Hasbara gar nicht verlassen, auch nicht in der Weise
      dass man das Gegenteil von dem glaubt, was sie sagt

      Und dass Flynn diese Leute eingestellt hat, deren Abgang die Zionisten jetzt bedauern,
      macht ihn noch nicht selber zum Zionisten.

      Jetzt ist entscheidend, wer steht in diesem ganzen Sumpf loyal zu Trump und wer nicht.

      1. ulrich

        „Wenn die Hasbara laut jammert und klagt, dann ist das ein Indiz dafür,
        dass jemand was richtig gemacht hat.“

        So ist das.

        „Aber es ergibt sich aus dem, was die Hasbara schreibt nichts über Flynn und Bannon.“

        Doch. Die Hasbara jammert, dass Flynn, Bannon und ihre Gefolgsleute rausgekegelt wurden, und McMaster ganz böse anti-Israel sei. Schau nur hier nochmal zur Verdeutlichung Jordan Schachtel:

        https://www.conservativereview.com/articles/official-mcmaster-calls-israel-illegitimate-occupying-power

        „Man kann sich auf Aussagen der Hasbara gar nicht verlassen, auch nicht in der Weise, dass man das Gegenteil von dem glaubt, was sie sagt“

        Das stimmt zwar, aber wir sind im Parteibuch hier vor ein paar Tagen schon zu ziemlich genau dem gleichen Schluss gekommen wie das, was die Hasbara nun sagt: nämlich, dass die Militärs im Weißen Haus gerade die Vertreter der Israel Lobby rauskegeln. Dass dei Hasbara nun genau darüber jammert, ist ein weiteres Indiz dafür, dass unsere Analyse zutreffend ist.

  3. Auf der anderen Seite hat der Senat Trump weiter kastriert und es ihm unmöglich gemacht , Regierungsmitglieder zu feuern und neu zu ernennen.

    Eine Grand jury soll so aussehen: lt. Wall street journal

    Dabei handelt es sich um ein geheim tagendes Geschworenengericht. Es ist befugt, Beweismaterial einzuholen, Zeugen unter Eid zu vernehmen und Anklagen zu erheben. Die Jury habe in den vergangenen Wochen ihre Arbeit aufgenommen, so das „WSJ“. Das sei ein Anzeichen dafür, dass sich die Untersuchungen Muellers verstärkten.

    Das erinnert mich ans tiefste Mittelalter, wo man mit dieser Art von Justiz Hexen auf den Scheiterhaufen schickte, nur um an deren Vermögen zu kommen.

      1. Sorry, ich wußte nicht, dass das 16. und 17. Jhdt. bereits zur Neuzeit zählt…

  4. Die Vorkommentatoren haben im wesentlichen alle relevanten Fragen thematisiert.

    -Und nun noch Bannon als Giftschlange im Weißen Haus?: Fake News??-

    Diesem US-amerikanischen macht- und geldgieriegen Gelichter zumindest ist jeder noch so abseitige Winkelzug zu zutrauen: inclusive Trump, welcher sich seiner Haut wahrlich tapfer erwehrt. -Gegen diese Ränkespiele auf Leben und Tod ist das Merkel eine echte Harmlosigkeit und Nichtigkeit.

    Der stets elegant formulierende T. Meysan hat es auf voltaire. net kürzlich in einer für ihn einmalig drastischen Form ausgedrückt: Das Etablissemente möchte Trump die physischen Eier abschneiden!

    Oder formaler: Senator Lindsey Graham postuliert als Israel-firster die Bereitschaft der USA gegen Nord-Korea in den Krieg zu ziehen, Aussenminister Tillerson dementiert postwendend!, Senat gegen Weißes Haus.

    Der Irrsinn in den USA hat Methode. Und am vorteilhaftesten für den Rest der Welt neutralisieren diese Nimmersatte sich gerne selbst?-

    – „Amerika, du hast es gut“, sagte Goethe angesichts der Französichen Revolution. Und selten war die Schauung eines Hochgeistes ironischer zu interpretieren: Südamerika durch die katholische Kirche domestiziert und platt gemacht, Nordamerika durch Geldgier zerstört.

  5. Genau wie beim Zerfall des Römischen Reichs, wenn die Wirtschaftlichen Probleme, nicht mehr zu händeln sind, hilft nur noch eine Militär Diktatur, um die öffentliche Ordnung, mit straffer Hand, aufrecht zu Erhalten. Ansonsten totale Anarchie, wie sie in den USA, schon zu sehen ist, No-Go-Areas und die Reichen in Trutzburgen, die von Söldnertruppen geschützt werden.

  6. Mir ist nicht klar wie D Trump weiter gegen die Israel-Lobby
    regieren möchte – gegen mehr als 3/4 der Abgeordneten in
    beiden Häusern kann er kein Gesetz, keinen Haushalt durch-
    bringen. Da nützt auch kein Säubern im Weissen Haus durch
    das Militär – der politische Betrieb folgt Regeln und Gesetzen;
    ohne Mehrheiten bei den Abgeordneten … , es sei denn, es
    gäbe eine Akte gegen jeden dieser „unpariotischen“ Volks-
    Vertreter. (Hoover soll die Macht gehabt haben aufgrund
    umfangreicher Akten gegen nahezu jederman in der Spitze).
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Militär einen offenen
    Aufstand plant gegen die parlamentarische „Volksvertretung“
    bzw. gewinnen kann – und für alle Kampagnen brauchts die
    Medien -Macht, dafür wird Twitter nicht reichen. Überhaupt :
    wie kann der Staat das Geldschöpfungs-Monopol wieder aus
    der Hand der Wallstreet-Banken bzw. der privaten FED zurückholen ?
    Oder ist das „Aufräumen“ im Weissen Haus ein Akt der
    Verzweifelung – weil man andere Dinge nicht mehr ausgehandelt
    bekommt ?

    1. k49mich

      Die großen Mehrheiten gegen Trump bei den jüngsten Sanktionsgesetzen gibt es so bei anderen Themen bislang nicht. Bei der Krankenversicherung gab es im Senat nur eine Stimme Mehrheit gegen den Vorschlag von Trump: die von McCain. Das Regieren mit einer Minderheit von unterstützenden dürfte für Trump ähnlich wie bei Obama sein, der auch die meiste Zeit seiner Amtszeit gegen eine Mehrheit im Kongress regieren musste. Das geht durchaus, denn die Exekutivvollmachten des Präsidenten sind ganz erheblich, und für die gesetzlich zu regelnden Dinge braucht es dann Kompromisse, oder es gibt eben keine neuen Gesetze. Dass der größte Teil des Kongresses gegen Trump ist, bedeutet ja nicht, dass der Kongress sich einig ist.

      Und 2018 finden dann auch schon Kongresswahlen statt, da könnte sich das auflösen.

    2. Ich denke schon,dass es was bringt,denn in ein möglicher Krieg und Unterstützung Israels geht doch ohne die Militärs nicht,egal was die Zios sich wünschen.
      Ich meine mich zu erinnern,dass auch die Militärs unter Obama öffentlich erklärt hatten,dass sie nicht Krieg gegen Syrien führen werden,weshalb jener dann zurückrudern musste mit solchen Kampfansagen…das ändert natürlich nichts an proxy wars mit bezahlten takfiri Gruppen,aber da haben sie halt null Chancen gegen die Achse des Widerstands.

      1. Sou

        „Ich meine mich zu erinnern,dass auch die Militärs unter Obama öffentlich erklärt hatten,dass sie nicht Krieg gegen Syrien führen werden,weshalb jener dann zurückrudern musste mit solchen Kampfansagen“

        Andersherum wird ein Schuh daraus: Obama hat in seiner zweiten Amtszeit für seinen Kurs, nicht gegen Syrien Krieg führen zu wollen, Rückendeckung vom Militär bekommen – man erinnere sich nur an die Absage der Bombardierung Syriens nach dem CW-Falseflag in Ghouta 2013. Der Politikwechsel ging aber von Obama aus, insbesondere seine Berufung des Republikaners Chuck Hagel zum Kriegsminister dürfte da wichtig gewesen sein, damit die patriotischen Kräfte im Militär die Kräfte der Israel-Lobby da verdrängen konnten.

      2. @pb

        „Obama hat in seiner zweiten Amtszeit für seinen Kurs, nicht gegen Syrien Krieg führen zu wollen, Rückendeckung vom Militär bekommen – man erinnere sich nur an die Absage der Bombardierung Syriens nach dem CW-Falseflag in Ghouta 2013“

        Und was war seine Alternative? Die neue wunderbare Strategie des „Heilsbringers“ ?

        * Drohnen ohne Kennzeichen
        * Dauer-Vorwürfe ohne Beweise
        * am Telefon fluchende Kekstanten
        * Faschistenunterstützung in ganz Europa
        * Angriffskriege gegen Schwächere – siehe Ossetien Georgien Turkmenistan Usbekistan
        * siehe den Bioanbau in Afghanistan
        * Finanzierungen in Syrien
        * Dauerlügenpresse – letzte letzte allerletzte Krankenhaus
        * wir sind die „Demokraten“ wir haben eine gekaufte Einheitspartei, die Regime lassen zwischen wahren alternativen wählen – das sind natürlich die Wahlbetrüger –

        Das sind alles Kreationen von diesem „Friedensbewahrer in Syrien“

        Der Trunkenbold Bush war schon nicht das hellste Lichtlein
        Aber was der Obama aus dieser Welt gemacht hat, ist …..

        Die haben mit dem Obama die Karre sowas wie an die Wand gefahren, irgendwann fängt die vollgecrashte Karre Feuer. Die Frage ist, kommt das Feuer von innen oder von aussen .

        Die überlebenschancen in dieser Obama -Crashkarre sind bei 0%

        Will nicht weiter ausführen, rede mich nur um Kopf und Kragen.

        Soweit ist es übrigens auch schon gekommen.
        Man muss wieder Angst haben, seine Meinung zu sagen , in dieser „Demokratie“

      3. sg

        Es ist mir wichtig, zu unterscheiden, zwischen den Handlungen der USA in der Ära Obama und den Handlungen von Obama selbst. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Obama spätestens ab 2010 die Mehrheit des Kongresses gegen sich hatte.

        Und da meine ich, dass während Obama in seiner ersten Amtszeit schlecht verstanden hat, wie die geopolitischen Konfliktlinien laufen, und er demnach auch nicht wusste, auf welcher Seite er stehen wollte, sich das mit Beginn seiner zweiten Amtszeit deutlich geändert hat. David „speaker at the 65th anniversary of the liberation of the concentration camps“ Petraeus rauszuwerfen und Chuck „I’m a United States Senator, not an Israeli Senator“ Hagel reinzuholen, war mehr als Symbolik.

        Als der Kongress beispielsweise ins Pentagon-Budget 500 Mio USD für das Training von „moderaten Rebellen“ reingeschrieben hat, hat das US-Militär die Regeln, was ein moderator Rebell ist, so strikt gemacht, dass das Programm nichts produziert hat. Und dann erinnere man sich nur daran, dass Obama den Iran-Deal, durch den internationale Sanktionen im Gegenzug für die Einstellung eines nicht-existenten Atomwaffenprogrammes aufgehoben wurde, im Kongress trotz fehlender Mehrheit durchgesetzt hat.

        Man schaue nur auf Trump, wie schwer er gegen den Widerstand vom israelisch dominierten Kongress dabei sich tut, engere Beziehungen zu Russland aufzubauen – und das obwohl Trumps Partei im Kongress die Mehrheit hat. Den Iran aus den gröbsten Sanktionen rauszuholen, war nicht eben einfacher – und hat noch mehr energischen Widerstand der israelisch geprägten Seilschaften hervorgerufen.

      4. @pb

        „zu unterscheiden, zwischen den Handlungen der USA in der Ära Obama“

        Es mag richtig sein
        Aber
        Wir wollen nicht vergessen das dort nennt sich Präsidialsystem.
        Also Mister Obercool konnte alles blockieren was er nicht wollte.

        Das gewürge mit bzw in dem Kongress, ist doch nur ein Posenspiel für die Freunde der Tagesschau

        Denn
        Zur Erinnerung wir reden bei den Gestalten die dort rumgeistern __ über Lobbyisten __ der einen oder anderen Fraktion. Das ist ja nun unbestritten. Lass es uns einfach mal klar sagen, dass sind Typen die von dem einen oder dem anderen mit viel Geld gefördert werden. ……….

        der der Sponsor der wird nicht aller vier Jahre durch die Wahlmaschinen an die Macht gehievt der sponsort immer zu seinen Gunsten. Legislaturübergreifend. Also gibt es eine „einheitlich“ Politik vor und nach der „Wahl“

        —————————————————–

        Der Irandeal war doch nur die verzweifelte Hoffnung, dass der Iran die Hilfe für Syrien einstellt. Nachdem dieser Wunsch nicht in Erfüllung ging, hat der Sponsor das Kommando zurück gegeben. Und der neu Gesponsorte macht jetzt auf dicke Hose. Der Sponsor freut sich auf die gehorsame dicke Hose. Wenigstens was gutes an der Geschichte

        Genau das gleiche läuft doch auch mit Russland. Die hoffen das die ihr dreckiges Spiel weiter durchziehen können, wenn sie Russland Traumschlösser zeigen, wo mittlerweile jeder in Russland begriffen hat, dass das nur westl.Worthülsen sind

        Süsse Worte eben

        Die wollen Syrien / Venezuela / Iran / Russland usw an die Eier und da ist dehnen nix dreckig genug. Ist doch auch logisch der Sponsor will einfach sein „umverteiltes“ Geld mit Rendite zurück. Natürlich Legislaturübergreifend.

        Es geht nicht um Fairplay oder um was anderes, es geht um Betrug, Lug und das ganz grosse Sponsoring

        Es gibt keine Demokratie in diesem Sytem, nur ein Traumschloss für uns dummen Hansels

        Ich frage mich seit wann das so ist.
        Mir ist das zur Ukrainekrise klar geworden,
        aber jetzt im nachhinein ist mir klar das geht mind. seit 1945 so

        ( vorher gab es auch keine wahre Demokratie hier )

        mfg

      5. und ich würde fast behaupten das der Begriff „Sponsor“ auch falsch ist.
        Ich glaube die kontrollieren dieses Sytem nicht damit das sie vorher Geld mit einem Füllhorn verteilen ala Amaltheia. Sondern ( ich sage es mal durch die Blume ) sie Leute einfach durch ihr Wissen an die Leine bekommen. Wenn die an der Leine hängen, gibt es noch ein Möhrchen gezeigt und dann läuft das schon. Sprich ein Leben lang, mit oder ohne Wahlmaschienen immer in der gewünschten Spur.

        Ok das ist noch schwer bzw garnicht zu beweisen aber passt in das Bild der Typen. Selbst die Stasi hat das so gemacht und das wahren wahre Demokraten gegen diese Typen und das was heutzutage hier abläuft

        * Dauerüberwachung
        * Einheitspartein
        * Propagandasender gesponsort von unseren Geld
        wenns immer noch nicht passt dann
        * einsperren _ohne Urteil _ ein Leben lang

      6. sgr

        „Wir wollen nicht vergessen das dort nennt sich Präsidialsystem.“

        Stimmt. Aber das bedeutet keine Allmacht, im Gegenteil, wenn der Kongress 2/3-Mehrheiten hinbekommt, sitzt der Kongress in vielerlei Hinsicht am deutlich längeren Hebel.

        „Also Mister Obercool konnte alles blockieren was er nicht wollte.“

        Nein, eben nicht. Der US-Präsident kann zwar Gesetze mit einem Veto blockieren, der Kongress kann das Veto aber mit 2/3-Mehrheit überstimmen. Und mehr noch, der Kongress kann den Präsidenten mit 2/3-Mehrheit jederzeit unter jedem beliebigen fadenscheinigen Vorwand des Amtes entheben. Das ist in der Vergangenheit – mit Ausnahme der Spätzeit von Nixon – meist nicht wichtig gewesen, weil sich da meist bloß unterschiedlich angestrichene Marionetten der gleichen Machthaberclique meist nicht ganz ernste Schau-Prügeleien geliefert haben.

        Seit Obamas zweiter Amtszeit, und noch mehr seit Trump, sieht es aber so aus, dass es einen tief Riss in der Clique der tatsächlichen US-Machthaber gibt und diese beiden Fraktionen der tatsächlichen US-Machthaber bekämpfen sich bis auf’s Blut. So wie ich die Situation verstehe lautet der Machtkampf grob vereinfacht: Militär und Big Oil machen einen Aufstand gegen Wall-Street und Israel-Lobby.

        Der Kern dieses scharfen Konfliktes innerhalb der Machtelite dreht sich meiner Meinung nach um die Frage, ob die USA weiter im vermeintlichen Interesse Israels um jeden Preis versuchen sollen, die US-Weltdominanz aufrecht zu erhalten, oder ob es besser ist, die USA wieder zu einem selbstbestimmten Nationalstaat zu machen, der eines von mehreren Machtzentren in einer multipolaren Welt wird.

        Das Militär hat es pappedickesatt, von Israel und seiner 5. Kolonne für Kriege im israelischen Interesse eingesetzt zu werden und für Big Oil sind die Konflikte, Kriege und Sanktionen mit dem Ziel des Versuches der Aufrechterhaltung des US-Empires extrem geschäftsschädlich. Wall Street und Israel Lobby haben jedoch keine andere Existanzgrundlage als dass die USA die globale Hegemonialmacht sind, und wollen deshalb den Abbruch des US-Empires auf keinen Fall. Beide Seiten suchen sich in diesem sehr scharfen Konflikt, der quer durch die Parteien und Strömungen geht, national und international Partner, woimmer sie sie finden können.

      7. @pb

        „Nein, eben nicht. Der US-Präsident kann zwar Gesetze mit einem Veto blockieren, der Kongress kann das Veto aber mit 2/3-Mehrheit überstimmen. Und mehr noch, der Kongress kann den Präsidenten mit 2/3-Mehrheit jederzeit unter jedem beliebigen fadenscheinigen Vorwand des Amtes entheben.“

        Ja der Kongress kann das.
        Das bezweifle ich nicht.
        Die Frage dazu ist, mit was für einer Aussenwirkung könnten der Kongress das durchziehen. Das machen die 2 bis 3 mal dann schaden die „ihrem Land“ massiv. Ich frage mich was hätte das innenpolitisch bedeutet ? Noch mehr schwarze Aufstände innerhalb der USA ?

        Ich verstehe die Argumente, aber wenn man sich für eine Sache entscheidet ( 2/3 Veto des Kongresses ) hat das immer Konsiquenzen auf einer anderen Sache.

        Also hätte der ach so coole Typ das wirklich gewollt, hätte er das durchziehen können. Aber wie schon gesagt das ist alles nur Theater und der Regisseur im Hintergrund war eine Niete.

        Die Amis werden sich von Obamas Regierung nicht mehr erholen können.
        Das waren zuviele Fehler und die Abhängigkeiten sind nicht mehr so gross.

        Ich hoffe dass die in ihrer Verzweiflung nicht noch einen grossen Krieg anfangen.
        Deswegen sehe ich die ganzen Militärs in der Regierung mit gemischten Gefühlen

  7. sgr

    Hätte Trump Veto eingelegt und wäre dann wie zu erwarten mit breiter Mehrheit überstimmt worden, wäre nichts weiter passiert als dass Trump weiter geschwächt worden wäre. Breite Mehrheiten – weit über 2/3 – im Kongress gegen Trump bedeuten, dass auch eine Amtsenthebung gegen Trump drin sein könnte, für die die zionistische Massenmedien schon seit dem Tag seines Amtsantritts propagandistisch den Boden bereiten. Ich glaube nicht, dass es dann Aufstände von Schwarzen geben würde, sondern im Gegenteil Freudenfeste.

    Dass die republikanische Partei an einer Amtsenthebung von Trump vermutlich kaputt gehen würde, stört Wall Street und die Israel-Lobby nicht im geringsten. Die fahren mit Hillarys demokratischer Partei, wo mit Schumer ein Mann von Wall Street und Israel-Lobby den Ton angibt, prima. Glauben sie zumindest. Nur wenn eine Überraschung gelingt wie bei Obamas zweiter Amtszeit oder Bernie Sanders oder Tulsi Gabbard, dann wird es kritisch für Wall Street und die Israel Lobby, wenn ihnen dann die republikanische Partei als Gegenkraft fehlt.

    1. Ich sage ja nicht das ich Recht habe

      Aber ich denke das Vertrauen in diese Regierung ist innerhalb und ausserhalb des Landes extrem im Keller. Die „Sponsoren“ also die Owner der Leinen müssen extrem rudern.

      ( das habe ich mal selber rausgeschnitten )

      Ich finde das PB macht eine super Arbeit
      will keinen Streit

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