Neues von der Trumphouse Daily Soap

Nachdem Goldman „The Mooch“ für den Rauswurf von Ryans Boy Priebus und den Rücktritt von Commander Spicer gesorgt hat, haben Generalleutnant McMaster und General Kelly nun für den Abgang von Neocon Harvey und The Mooch gesorgt.

Anders ausgedrückt: Wall Street und das zionistische Establishment haben in ihrem Krieg gegen Trump und seine Unterstützer im Militär bei dem Gemetzel der letzten Tage ihre wichtigsten Einflussagenten im weißen Haus verloren, während die Position des Militärs gestärkt wurde. Man möge sich bloß vorstellen, was das für ein Skandal gewesen wäre, wenn Trump zu Beginn seiner Amtszeit mit General Kelly als Stabschef und Leutnant Bannon als gleichberechtigten „strategischen Chefberater“ zwei Militärs an die Spitze seines weißen Hauses berufen hätte, während Wall Street und das zionistische Establishment leer ausgegangen wären. Nun hat Präsident Trump nicht nur das durchgesetzt, sondern mit General Mattis und Generalleutnant McMaster auch noch jeweils Top-Militärs in den Schlüsselpositionen Verteidigungsminister und Nationaler Sicherheitsberater. Im heutigen Theatertrubel bemerkt das hingegen kaum noch jemand.

US-Oppositionsführer Netanjahu und das zionistische Establishment dürfen sich unterdessen dazu beglückwünschen, dass ihr Lakai McCain für das Scheitern der Trumpschen Gesundheitsreform verantwortlich gemacht wird und Sanktionen gegen Russland, Iran und Korea verschärft wurden und sie US-Präsident Trump gleichzeitig die Hände dabei gebunden haben, sie zu lockern. Es wäre natürlich beruhigender gewesen, wenn es die neuen Sanktionen nicht geben würde, aber es ist keineswegs ausgemacht, dass Netanjahu und die zionistische Lobby mit ihren Sanktionen gegen Russland, Iran und Korea den von ihnen gewünschten Erfolg erzielen werden.

An Risiken und Nebenwirkungen der in den letzten Tagen veranstalteten aggressiven Manöver von Netanjahu und der zionistischen Lobby gibt es nicht nur die russische Aufforderung an die USA, das Personal in den US-Botschaften in Russland auf die Stärke des russischen Botschaftspersonals in den USA zu reduzieren, womit Russlands Präsident Putin dem Träger des russischen Freundschaftsordens Tillerson Hilfestellung dabei gibt, die US-Botschaften in Russland diskret von zionistischen Einflussagenten zu säubern. Auch die durch die Sanktionen beflügelte engere Kooperation von Russland, Iran und Korea muss da noch als Nebenwirkung einkalkuliert werden, und ebenso, dass China sich ebenso als Zielscheibe sieht, und die engere Kooperation von Russland, Iran und Korea unterstützt. Schon das kann zu einem sehr hohen Preis für die zionistische Lobby werden.

Und als Kirsche obendrauf frohlocken mehr strategische Spannungen im transatlantischen Verhältnis der EU zu den USA. Es ist nichtmal ganz undenkbar, dass die neuen Sanktionen des zionistisch dominierten US-Kongresses dazu führen, dass die EU sich soweit zerstreitet, dass die nächste halbjährliche Verlängerung der anti-russischen Sanktionen, die wie immer einstimmig erfolgen muss nicht zustande kommt. Die Chancen dazu könnten unvorhergesehen steigen, wenn Trump und seine Unterstützer für diese Eventualität diskrete Lobby-Arbeit in der EU machen. Strategisch gesehen würden die neuen Sanktionen des US-Kongresses dann nicht zur Isolation von Russland, Iran und Korea führen, sondern zur Isolation des zionistisch dominierten US-Kongresses.

Ob es so kommt, bleibt freilich abzuwarten, aber im Moment sieht es so aus, als ob sich Trump und das US-Militär im Kampf gegen die zionistische Lobby besser schlagen würden als es der erste Anschein nahelegt.

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17 Gedanken zu “Neues von der Trumphouse Daily Soap

  1. Mal sehen wie es weitergeht im Tollhaus „US-Politik. Wer zu welchem Lager gehört verfolge ich zuwenig, um mir eine Fundierte Aussage zu Einzelpersonen erlauben zu können. Es gibt aber ein paar Dinge die mich köstlich amüsieren, weil damit die Widersprüche der bisherigen Politik zutage treten.

    Da wären:
    A) Wie Trump mit seiner Ankündigung der US-Botschaftsverlegung in Israel während des Wahlkampfes die Zionisten kurzfrsitig hinter sich brachte, bzw. denen den Wind aus den Segeln nahm.
    B) Wie Trump eingefahrene politische Strukturen aufbricht und die internationalen Swingerparty der Globalisten vorführt. Die wissen derzeit nicht mehr wo ihnen der Kopf steht.
    C) Wie sich die Transatalntiker und andere Imperialisten derzeit winden und drehen, weil man die neusten Sanktionsbeschlüsse gegen Russland nicht Trump in die Schuhe schieben kann, sondern sich die Parlamentskammern parteiübergreifend enttarnt haben. Da haben sich die beiden Parlamentskammern und die beiden dominierenden Parteien gerade selber enttarnt. Die Wirkung dieser Beschlüsse dürfte die weltweite öffentliche Sichtweise auf die USA, und die europäische im besonderen, nachhaltig verändern.
    D) Die Aufregung die innerhalb der EU und in Deutschland herrscht, weil nicht Trump die Ursache für die neuen Sanktionen (die wirkliche wirtschaftlich schmerzen könnten wenn sie eingeführt werden) ist, sondern die Parlamentskammern die man eigentlich auf der eigenen Seite wähnte. Ob wohl die EU und Dim besonderen eine eigenständige Zukunftsrolle finden werden ohne den US-Vasallen zu geben?
    D) Wie sich die Positionen was die Geopolitikder SPD angeht, so langsam wieder den ehemaligen Linien des ach so verhassten Schröders annähern.

  2. Man bekommt ein besseres Verständnis von Trumps Politik, dass hier mit allen Tricks und allen schmutzigen Tricks gearbeitet wird, wenn man weiß, dass der Mastermind und wahrscheinlich immer noch die graue Eminenz hinter Trump Roger Stone ist, der auch schon G.W. Bush 2000 in den Präsidentensattel hievte;

    hierzu die großartige Doku „Get me Roger Stone“, wirklich sehenswert

    1. santa

      Roger Stone ist zwar ein langjähriger Freund von Trump und ein mit allen Wassern gewassener und viel New Yorker politischem Insiderwissen ausgestatteter Politberatungsprofi, aber innerhalb des Trump-Lagers ein vergleichsweise kleines Licht.

      Die Big Player im Trump-Lager sind das US-Offizierscorps sowie Öl-Multis wie Exxon und Koch. Das sind – neben unzähligen kleinen Leuten an der Basis – die starken Einflusskräfte, die es möglich gemacht haben, dass Trump die Wahl gegen Clinton gewonnen hat. Dem Stück, das wir in den USA seit einigen Jahren sehen, könnte man den Titel geben: die Streitkräfte der USA und Big Oil gegen Wall Street und Israel Lobby.

  3. Wenn ich das richtig sehe kostet der Kampf um die Macht
    die USA richtig viel Substanz. Aber welche Chancen hat der
    Präsident gegen diese unheilige Allianz von Profiteuren ?
    Ausserdem – wie kommuniziert man die Ereignisse passend
    für die eigenen Anhänger bzw. für die „Patrioten“ ? Dazu
    müsste man dann doch einen loyalen Sender und eine Tages-
    Zeitung an die Hand bekommen – sonst bleibt die Deutungshoheit
    beim tiefen Staat. Aber über Allem steht die finanzielle
    Abhängigkeit von Wallstreet bzw. den wichtigsten Banker-Clans,
    mit ihren engen Verbindungen zu den anderen Finanz-Oligarchen.
    Da she ich keine Möglichkeit, ausser wenn das Militär eine Art
    Staatsstreich zur Militär-Diktatur durchführen würde … .
    Man merkt dieses Unbehagen bei anderen Beobachtern wie
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=39405
    Gut dass Europa jetzt unter Druck gerät sich zu entscheiden :
    für die eigenen Interessen einzutreten (und das auch offen
    zu kommunizieren) oder ideologisch ein unglaubwürdiges
    Anhängsel des US-Apparats zu bleiben – das kostet !!
    Was bedeutet das für Syrien ? Wird der „Westen“ mit sich
    selbst beschäftigt sein, und Syrien bekommt eine Regenerations
    -Pause ? Oder wird der IS (oder ähnlich) von den Geheimdiensten
    neu organisiert und versorgt ? Wer wird sich durchsetzen – das
    loyale US-Militär oder die politischen CIA-Kommando-Unternehmen ?

    1. k49mich

      Klassische Medien des kalten Krieges wie Print und Rundfunk verlieren zunehmend an Einfluss. Wäre das nicht so, hätte Trump nicht gewinnen können.

      Zunehmend mehr Einfluss bekommen Internet-Medien. Da sind Wall Street und die Israel-Lobby mit Meinungsmachern wie Facebook und Google zwar auch extrem gut aufgestellt, aber Militärs wissen die bidirektionale Technik trotzdem zu nutzen, um mit Kernbotschaften durchzudringen. Ein Weg, wie die Militärs und ihr Frontmann Trump trotz der starken Überlegenheit von Wall Street in Massenmedien mit ihren Kernbotschaften zu den Rezipienten durchkommen, ist beispielsweise der Twitter-Account von Trump, der längst einflussreicher ist als viele klassische Massenmedien.

      Strategisch gesehen scheint mir die Abschaffung des Grundsatzes der Netzneutralität der entscheidende Hebel zu sein, mit dem die Militärs und Trump der medialen Überlegenheit von Wall Street und Israel Lobby beikommen wollen. Wenn ich es recht sehe, verschiebt die Abschaffung des Grundsatzes der Netzneutralität Macht von Internet-Konzernen wie Google und Facebook hin zu Providern wie AT&T. Und die Provider sammeln sich wohl insgesamt gesehen eher im Lager im Lager von Militär und Trump als im Lager von Wall Street und Israel-Lobby.

    1. Irgendwann will ich die Nachrichtenredaktion der ARD in Hamburg besuchen und mir anschauen wie sie dort die „Nachrichten“ machen. Ich suche dafür noch „Bodyguards“ für mich . Wer meldet sich freiwillig, begleitet und beschützt mich dabei vor den persönlichen Angriffen eines Herrn Gniffke?

  4. Passt irgendwie zum Thema

    Bei der „Washington Post“ macht man sich Sorgen um das US-Außenministerium. Autor Josh Rogin fürchtet, das Ministerium könnte vielleicht künftig nicht mehr „democracy promotion“ (Finanzierung von „Farbenrevolutionen“, „arabischen Frühlingen“ und Milizen von der Art der Contras, der Mudschahedin oder der „gemäßigten“ Kopfabschneider ) unter seinen Zielen angeben.

    State Department considers scrubbing democracy promotion from its mission
    By Josh Rogin August 1 at 5:01 AM
    https://www.washingtonpost.com/news/josh-rogin/wp/2017/08/01/state-department-considers-scrubbing-democracy-promotion-from-its-mission/?utm_term=.b5b5657dd336

    Sorgen machen sich laut Artikel u.a. Elliott Abrams und Tom Malinowski.

    Abrams ist einer bekanntesten Neocons und vorbestraft, weil er bei der Iran-Contra-Affäre falsche Aussagen vor dem USA-Kongreß gemacht hatte
    http://rightweb.irc-online.org/profile/abrams_elliott/

    Malinowski war unter Obama im Außenministerium und vorher ein hohes Tier im Soros-Verein Human Rights Watch
    http://web.archive.org/web/20160531184404/www.state.gov/r/pa/ei/biog/224368.htm

    Wenn sich die „Washington Post“, Abrams und Malinowski Sorgen machen, dann kann man nur hoffen, dass Tillerson tatsächlich eine Abkehr von der „democracy promotion“ vollzieht

    1. hanswernerklausen

      Das passt nicht nur irgendwie zum Thema, sondern geht sehr nah an den Kern der gegenwärtigen ideologischen Auseinandersetzung um die Außenpolitik der USA.

      Dass Trump die Politik von „Regime Change“ für die Verbreitung von vorgeblicher Demokratie – so wie in Irak, Libyen und Syrien geschehen – global aufgeben will, ist einer der wichtigsten Gründe, warum die Kriegstreiber des Establishments so scharf gegen Trump sind. Die zionistischen Kriegstreiber trauen sich nur nicht, das offen zu sagen, weil sie genau wissen, dass Trump dabei solide Mehrheiten der US-Bevölkkerung hinter sich hat, und attackieren ihn stattdessen auf persönlicher Ebene mit Beschimpfungen wie „blöd, unfähig, rechtsextrem, Weiberheld, Putin-Versteher und so weiter und so fort.“ Als ob sowas das Establishment je interessiert hätte. Das US-Establishment selbst unterstützt schließlich sogar Al Kaida in Syrien, Nazis in der Ukraine ebenso wie Zionisten in Israel.

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