Fortschritte beim Zurückdrängen von ISIS am Euphrat

Wie Watanisy meldet, haben Stammeskräfte heute östlich von Raqqa das am Euphrat gelegene Dorf Shinan aus der Hand von ISIS befreit.

Damit werden allmählich die Geheimnisse vom Kampf gegen ISIS im Südosten der Provinz Raqqa gelüftet. Gestern hatte bereits der britische Journalist Robert Fisk davon berichten dürfen, dass er in der Nähe von Resafah in einen Operationsraum eingeladen wurde, wo Soldaten der syrischen Armee und russische Offiziere ihren Kampf gegen die Terrorgruppe ISIS heimlich mit Kräften der von den USA unterstützten YPG und lokalen Stammeskräften koordinieren. Dass es da im Kampf gegen ISIS partnerschaftliche Kooperation anstelle der vom US-Kongress, der Israel-Lobby und Saudi Arabien vorangetriebenen geopolitischen Rivalität zwischen den USA und Russland gibt, ist eine sehr hoffnungsvolle Nachricht, zeigt sie doch, dass die zionistisch-wahhabischen Kriegstreiber vor Ort mit ihrer permanenten anti-russischen Hasspropaganda nicht mehr durchkommen. Das vom zionistisch dominierten US-Kongress erlassene gesetzliche Verbot für das US-Militär, sich mit Russland zu koordinieren, führt so nicht dazu, dass der gemeinsame Kampf gegen ISIS komplett sabotiert wird, sondern nur dazu, dass US-Militärs im gemeinsamen Operationsraum nicht anwesend sind, und die russisch-amerikanische Kommunikation über die erlaubte Dekonfliktierung oder indirekt über die YPG laufen muss.

In Verbindung mit der gestrigen Einnahme des Dorfes Salam Alaykum ergibt sich mit der Einnahme des Dorfes Shinan nun auch ein recht schlüssiges Bild, wie die Lage in der Gegend auf der Karte aussehen könnte.

Auf einer anderen Karte sieht die Lage ähnlich aus, nur dass das Gebiet westlich von Shinan da als unter gemeinsamer Verwaltung von SAA und SDF stehend eingezeichnet ist. Praktisch dürfte das wenig Unterschied machen, weil da letztlich ohnehin die lokalen Stämme tonangebend sind und wenn die sich sowohl mit der SDF als auch der syrischen Armee verstehen, umso besser.

Von Salam Alaykum bis zur von ISIS umzingelten Regierungsenklave in Deir Ezzor sind es nur noch rund 70 Kilometer, was zeigt, dass es diesbezüglich vorangeht. Dabei eröffnet die Kooperation von SDF und syrischer Armee neue Möglichkeiten, dahin weiter vorwärts zu kommen. Wenn die SDF, die syrische Armee und lokale Stammeskämpfer sowieso miteinander kooperieren, dann spricht wenig dagegen, dass sie ISIS zwischen Raqqa und Deir Ezzor auch von Nordosten nach Südwesten über den Euphrat hinübersetzend in der langen Flanke angreifen, was beispielsweise über eine Pontonbrücke über die Khanuqa-Engstelle denkbar ist.

Das israelische Apartheidregime und seine Lakaien im US-Kongress versuchen unterdessen, dem gemeinsamen Kampf gegen ISIS weitere Steine in den Weg zu legen. Angespornt von Netanjahus öffentlicher Erklärung, dass er den zwischen den Präsidenten Putin und Trump in Hamburg vereinbarten Waffenstillstand in Südwestsyrien nicht will, wollen die Lakaien Israels im US-Kongress noch heute ein Gesetz beschließen, mit dem erstens weitere Sanktionen gegen Russland und Iran verhängt werden, zweitens es dem US-Präsidenten verboten wird, Ausnahmegenehmigungen für die Sanktionen zu erteilen, drittens die als Gegenkraft zur Israel-Lobby tätigen US-Energieunternehmen geschwächt werden und viertens indirekt Sanktionen gegen im Russland-Geschäft aktive Unternehmen aus Drittstaaten verhängt werden.

Da die Israel-Lobby für das Gesetz offenbar jeweils deutlich mehr als eine Zweidrittelmehrheit zusammenbekommen hat, ist US-Präsident Trump nicht in der Lage, das Gesetz, dass sich klar gegen seine Politik des Ausgleichs mit Russland und seine Unterstützer aus der US-Öl- und Gaswirtschaft richtet, mit einem Veto aufzuhalten. Vielmehr unterstreicht das sich direkt gegen Trump richtende Gesetz, dass Israel im US-Kongress Zweidrittelmehrheiten zusammenbekommen kann, was in Verbindung mit der anhaltenden Anti-Trump-Kampagne des massenmedialen zionistischen Propaganda-Apparats auch als Drohung mit einer Amtsenthebung von Trump durch Netanjahu und seine Lakaien verstanden werden kann. Schließlich braucht die Israel-Lobby auch für eine Amtsenthebung von Trump jeweils bloß Zweidrittelmehrheiten im US-Kongress.

Und bis US-Präsident Trump und seine Anhänger an den Machtverhältnissen im Senat durch Wahlen etwas ändern können, dauert es noch bis zum Herbst 2018. Solange bleibt nur zu hoffen, dass das von der Israel-Lobby zur Neuauflage eines kalten Krieges vorangetriebene Gesetz nicht die beabsichtigte Wirkung entfaltet. Denkbar wäre es etwa, dass das Gesetz unbeabsichtigt zu einem Riss zwischen USA und EU führt, womit das transatlantische Bündnis knacken könnte. In Anbetracht dessen, wie tief europäische Politiker im Allerwertesten der zionistischen Lobby stecken, sollte man darauf aber nicht unbedingt bauen.

Nachtrag 01:30h: Die Sanktionen gegen Russland, Iran und Nord-Korea wurden vom US-Abgeordnetenhaus inzwischen mit 419 zu 3 Stimmen verabschiedet. Nun muss die Vorlage nochmal zum Senat, wo eine ähnliche 98 zu 2 Mehrheit (Paul und Sanders sind dagegen) zu erwarten ist, und dann geht sie zu Trump, dessen Vetorecht hier stumpf ist, weil es schon mit 67% der Stimmen vom Abgeordnetenhaus und Senat überstimmt werden kann.

Im Libanon hat Hisbollah unterdessen Al Kaida schon fast komplett aufgerollt, der Rest von Al Kaida im Libanpn hier in Blau, gelb eingekreist die gerade frisch von Al Kaida gesäuberten Orte:

Anschließend geht’s gegen ISIS weiter, auf der Karte schwarz, die zwar in West-Qalamoun mehr Gebiet als Al Kaida haben, zahlenmäßig und von der Kampfkraft her da jedoch als deutlich schwächer gelten.

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41 Gedanken zu “Fortschritte beim Zurückdrängen von ISIS am Euphrat

  1. „In Anbetracht dessen, wie tief europäische Politiker im Allerwertesten der zionistischen Lobby stecken, sollte man darauf aber nicht unbedingt bauen.“

    So sehe ich das leider auch. Es wird wohl beim üblichen (gespielten) murren und knurren einzelner bleiben und das war es dann auch schon.

    Apropos Trump: http://www.whatdoesitmean.com/index2345.htm (Pastor Howard-Browne, yesterday, revealed (…) )

    Wie ernst man das nehmen kann weiß ich nicht was Quelle und Personen betrifft. Kann ja jeder selbst bewerten. Dass jene ihn wegbekommen wollen/müssen, ist jedoch ne klare Sache.

    1. in Syrien großartige Erfolge im Kampf gegen den IS und in Washington tobt der Wahnsinn.
      besser konnte man das in einem Artikel gar nicht zusammen darstellen.
      Ich frage mich, ob die Amerikaner überhaupt mitbekommen, dass ihr Präsident eine großartige
      Außenpolitik macht . Seit der Amtsübernahme vergeht kein Tag, an dem keine negativ Meldungen
      in den MSM über den amerikanischen Präsidenten erscheinen. Unglaublich.

      Es gibt bereits Berichte, dass Trump den Sanktionsgesetzten zustimmen werde,
      und dann wird es spannend, was die Europäer dazu sagen, wenn sie jetzt nur noch amerikanisches
      Fracking Gas kaufen können dürfen, weil Trump das so will.

      Nicht verstanden habe ich, auf welche Weise die amerikanische Energieindustrie, die den Präsidenten umterstützt, durch die Sanktionsgesetzte geschädigt wird.

      Und Natanjahu hat Probleme im eigenen Land und bittet Trump um Vermittlung.
      ( eigentlich müßte es heißen“ Vergebung“ )
      Mal sehen, wer hier am Ende wem die Bedingungen diktiert.

      1. Sch…Situation, und wirklich erschreckend, wie ein Staat von der Größe Oberbayerns das Parlament der Supermacht zu praktisch 100% in der Hand hat, auch wie aufgezeigt total gegen dessen (Geschäfts-) Interessen. Ich habe das bis vor nicht allzu langer Zeit für einen Witz gehalten.

        Was soll Trump denn sonst machen als zustimmen? Die wirtschaftlichen Folgen wird man ihm so oder so in die Schuhe schieben. Wenn er sein Veto einlegt, heißt es gleich wieder „Putins Mann in Washington“.

        Immerhin besteht bei Zustimmung die kleine Chance, daß sich Europa von dem Sanktions-Irrsinn lossagt. Denn bekanntlich ist per definition alles falsch, was Trump macht.

      2. Sehr geehrter ulrich meier, für den 53 Bundesstaat der USA Polen, ist das kein Problem, dreifach teureres Fracking Gas zu “ Kaufen“, sie müssen es ja NICHT Erarbeiten und Bezahlen, denn es bleibt dabei, wir hier in der BRD, werden es wie alles andere in der EU, Erarbeiten und Bezahlen MÜSSEN.
        Zu dem Problem, wer wem welche Bedingungen diktiert. Keiner von beiden, beide wie alle ihre Regierungen und Verwaltungen ( Kommissare der EU, UNO, IWF, Weltbank, usw usw usw ) , in ihrem Machtbereich, bekommen ihre Anweisungen, von ihren Herrschern, den Herren“menschen“ Dynastien, der City und Wall Street.

  2. Die Sanktionen, wie sie ursprünglich geplant waren, sind sehr krass; wissen die, was die da verabschieden wollen?

    Die Polen steuern ja volle Fahrt darauf zu, statt Pipeline-Gas lieber weitaus teureres LNG-Gas zu verwenden; na sollen sie, wenn es ihr Russland-Hass es wert ist.

    In anderen Ländern wird man das nur schwer hinkriegen, mit Jubel eine starke Erhöhung der Gaspreise durchzupeitschen.

    Das ist durchaus gefährlich für die Regierenden, geradezu eine Steilvorlage für „Populisten“, die doch glatt argumentieren könnten, dass die Kostensteigerungen für Ottonormal völlig verzichtbar seien.

    In der alten Fassung des Gesetzes fehlt hier nicht nur russisches Gas, sondern auch alles, was durch russische Leitungen herkommt.

    so ein Gesetz könnte Russland gefährlich werden, wenn sich viele Unternehmen/Länder dem Boykott-Zwang unterwerfen, so wie es internationale Banken beim Iran gemacht haben.

    Es könnte aber auch sein, dass auch weiterhin in vielen Ländern russische Unternehmen Teile von Feldern ausbeuten dürfen, dann müssten sich die amerikanischen zurückziehen, Gewinneinbruch.

    1. Die Polen werden das teure Fracking-Gas bestimmt nicht bezahlen wollen.
      Der große Vorsitzende Kashinski hat einen gefährlich krankhaften Haß auf Rußland so wie auch auf Deutschland. er persönlich würde alles bezahlen, wenn es Rußland schadet.
      Das wird aber in der Bevölkerung so nicht geteilt, vor allem dann nicht, wenn es Geld kostet.
      Auch nicht von den anderen osteuropäischen Staaten, mit Ausnahme der Balten, die aber zu klein sind, um da wirtschaftspolitisch eine Rolle zu spielen.

  3. Der Trump geht stetig seinen Weg.
    Dorthin wo ihn seine Sponsoren ( Kochbrüder ) sehen wollen.

    Erst der Ausstieg aus dem Pariser – Klimaabkommen
    ( sauberes Klima funktioniert zu 80% NUR mit Atom oder Gaskraftwerken ) .

    Jetzt dreht Trump Europa den Gashahn zu.
    Denn die Amis können die EU mit Gas nicht versorgen

    Was wird kommen als Energiealternative ?
    ÖLLLLLL , die Kochs werden sich freuen.
    Die tanzen immer noch auf den Tischen

    Die Kochbrüder sind heute paar Billionen reicher geworden,
    der arme Genfreak bzw Saatgutmeister Gates tut mir heute leid

    Jetzt muss man nur noch Aramco vom Emissionplatz in London nach NY bekommen und für richtig kleines Geld schiessen und dann ist

    Party Party Party

    dann vergolden die Kochs ….. Trumps Tower im wahrsten Sinne des Wortes

  4. ulrich, andreas

    Die neuen Sanktionen schaden den großen US-Ölfirmen gewaltig. Für Exxon beispielsweise rückt die Realisierung des mit Russland bereits vor fünf Jahren abgeschlossenen 500 Milliarden Dollar Deals damit in weite Ferne. Es betrifft aber auch alle anderen Ölmultis, die entweder in Russland oder da, wo russiche politische und sicherheitstechnische Unterstützung notwendig ist, etwa in Kasachstan oder Zentralasien, große Öl- und Gasfördergeschäfte machen. Wer da erfolgreich Großgeschäfte abwickeln will, der braucht geradezu zwingend russische Unterstützung, die in der Regel über russische Beteiligungen gesichert wird. Amerikanische Unterstützung ist in Zentralasien auch gut, oft gerade vom technischen Aspekt her gesehen, aber vom politisch-militärischen Aspekt oft verzichtbar. Ähnliches könnte bald für Irak gelten, wo Russland sich gerade mit Waffengeschäften hinter Iran zur Nummer zwei mausert.

    Kurzum, es sieht so aus, dass der Kongress US-Ölmultis aus riesigen Geschäften rausschießt und sie von großen Märkten abschneidet, aber die Geschäfte trotzdem stattfinden, nur eben ohne die USA. Dafür bekommen einige kleine, meist von Wall Street finanzierte, Fracking-Klitschen möglicherweise einen kleinen Vorteil beim Export von US-Fracking-Gas, von dem niemand weiß, wieviel es davon überhaupt geben wird, und zu welchem Preis. Das wiegt das keinesfalls auf.

    Der Zug des Kongresses wird erst verständlich, wenn man weiß, dass der Kongress in der Hand von Israel-Lobby und Wall Street ist, und Gegenspieler Trump von Ölmultis wie Exxon und Koch unterstützt wird. Der von Israel-Lobby und Wall Street beherrschte Kongress versetzt mit den Sanktionen den Trump unterstützenden Ölmultis einen herben Schlag. Und genau das könnte das wichtigste Ziel dieser Sanktionen sein, während der Rest der Effekte eher als Kollateralschaden zu betrachten sein könnte.

    1. Es geht um den Energie Lieferanten für die EU.
      Denn die EU ist der grösster Energie Importeur.

      US Fraking Gas ist keine Alternative, dazu reichen die Mengen nicht , auch wenn sich der Preis verdreifacht. Es ging nur darum den Gaspreis zu senken und damit Gas unrentabel zu machen. Also Gas als Alternative auszuschalten.

      ————————————————————————-
      Das Projekt Krasnojarsk ist für Lieferungen an China.

      zu Energieversorgung China bzw. Asien :
      Katar hat angekündigt 30% mehr zu fördern. Das wird die Gas-Preise noch mehr drücken _ also noch niedrigere Gas-Preise __ aber nicht für die EU __ denn Katar liefert eeee fast nur an Asien.

      Also dort pinkeln die Katarer den Russen massiv ans Bein

      1. grube

        Ich glaube nicht, dass es bei den Sanktionen darum geht, die EU von Gas auf Öl umzustellen. Zumal das Öl dann vermutlich zwar per Schiff, aber auch wieder aus Russland kommen würde. Es dürfte den Sanktionierern schon darum gehen, Russland und dem Iran den Geldhahn aus Energieverkäufen zuzudrehen. Nur, ob das klappt, ist sehr fraglich. South Stream dürfte etwa weiterbauen, und wenn die USA dann Sanktionen gegen türkische Unternehmen verhängen, treibt das die Türkei weiter aus der NATO. Und die Pipeline nach China wird mit Sicherheit auch weitergebaut.

        Übrigens, falls es stimmen sollte, was ich gerade in den MSM aufgeschnappt habe, dann sieht es so aus, dass das neue Verbot der Beteiligung an Energieprojekten, wo auch Russland beteiligt ist, in letzter Minute aus dem Gesetzentwurf gestrichen wurde. Damit würden dann die US-Ölmultis doch nicht sanktioniert, nur westlichen Firmen, die an Pipelines aus Russland mitbauen, – das wäre etwa dumm für die EU-Stahlbranche in Bezug auf Nordstream – würde das Leben schwergemacht. Wenn die Sanktionen doch nicht wie vorgesehen die US-Ölmultis treffen, würde das auch erklären, warum die Mehrheit im Abgeordnetenhaus so überwältigend groß war.

      2. grube
        Also dort pinkeln die Katarer den Russen massiv ans Bein

        Kommt darauf an, wie man es sieht. Wenn China jetzt schon auf Gas umbaut, sind die Chinesen auch in der Lage mit Eröffnung der Pipeline auch mehr ab zu nehmen, was den Gewinn für Russland erhöht…

        Bis auf paar Balten und Polen hat doch bisher kein Land auf LNG ernsthaft gesetzt. Selbst das neue Terminal (wohl in Holland), war meines Wissens bisher nur heiße Luft. Für Europa wäre es gut, wenn Trump unterschreibt, dann könnte man mit den Finger auf ihn zeigen und den Wettbewerbsvorteil nutzen durch Geschäfte mit Russland.
        Langsam nimmt die Russlandsache kuriose Formen an. Seit 3 Jahren laufen die Sanktionen. Russland hat vor allem bei der Ukraine gezeigt, wie schnell man selbst eigene Produkte herstellen kann. Ähnlich wird es bei den amerikanischen Produkten sein, dauert vielleicht etwas, aber warum die USA gerade Russland in diesem Bereich zum Konkurrenten zu machen, ist wohl nur in ideologischen Köpfen nach zu vollziehen. Das Russland auch Spitzentechnologie kann, sieht man eindeutig an der Rüstungsindustrie.
        Und bei Stahl, also auch Rohre, ist doch Südkorea schon seit Jahren Spitze. Und wenn die USA den Koreanern dieses Geschäft vermasselt….

      3. „Und die Pipeline nach China wird mit Sicherheit auch weitergebaut.“

        Ja klar und auch die nach SüdKorea
        Aber mit den Freunden aus Katar im Preiskampf, also nicht mehr so lohnenswert.

        Im Prinzip war das 2015 schonklar.
        Mit der Äusserung Russlands 2019 aus dem Ukrainetransit auszusteigen.
        Und kurz danach der „Einstieg“ für 2019 in das Chinageschäft

        Keiner wusste wie die Amis das Ruder wieder an sich reissen werden aber damals war klar, bis 2019 passiert dort was oder die Amis sind aus ihrem Kerngeschäft ( Energiemarkt ) draussen.

        Ja Katar und die EU haben ihre Gaspläne begraben und jetzt kommt das Öl wieder zurück.

        Vorher gehen hier die Gaspreise richtig hoch ( der böse Russe wars )
        damit auch jeder Häuslebauer freiwillig auf Öl umsteigt usw … usw usw

        Goldene Ölzeiten

    2. Nach diesen Angaben sind die USA der bei weitem größte Gasproduzent

      http://world.bymap.org/NaturalGasProduction.html

      Dieser Bericht ist inzwischen 5 Jahre alt

      https://www.eike-klima-energie.eu/2012/05/03/die-methanhydrat-revolution-energie-fuer-1000-jahre/

      Offenbar Gas in Hülle und Fülle – wenns wahr ist.

      Wird interessant, wie die EU auf die US Sanktionen reagiert

      https://www.welt.de/wirtschaft/article163341857/Deutsch-russische-Gasgeschaefte-veraergern-die-EU.html

      Als es um south stream ging, war Oettinger ganz vorne dabei beim Abdrehen, und auch McCain himself kam angeflogen

      http://bnr.bg/en/post/100420498/unprecedented-situation-linked-with-south-stream-project

      Und aus wars mit south stream – da werden etliche angefressen sein, dass DE sich das Geschäft nun selber krallen will.

      1. Gast

        Ja, es wird viel Gas in den USA gefördert, und seit dem Fracking-Boom steigt die Produktion auch wieder:

        https://en.wikipedia.org/wiki/File:US_Natural_gas_prodxn_1900-2013.tiff

        https://en.wikipedia.org/wiki/Natural_gas_in_the_United_States

        Die große Unbekannte dabei ist bloß, wie groß die Reserven bei Fracking sind. Wenn es in den USA soviel billiges Gas gibt, wie von den Fracking-Firmen behauptet, warum bauen die großen Firmen in den USA nicht gasbetriebene Autos und ein entsprechendes Tankstellennetz in großem Stil?

        Die Antwort auf die Frage scheint zu sein: Die Fracking-Felder könnten kleiner sein als es von den Fracking-Firmen vermarktet wird:

        https://www.theguardian.com/environment/earth-insight/2014/may/22/two-thirds-write-down-us-shale-oil-gas-explodes-fracking-myth

        Methanhydrat ist in der Tat ähnlich wie Ölsand ein potentieller Kohlenwasserstoff-Energieträger der Zukunft, von dem es sehr viel gibt. Wikipedia hat auch einen deutschsprachigen Artikel dazu:

        https://de.wikipedia.org/wiki/Methanhydrat

        Das Problem ist bloß, und das noch mehr als bei Ölsand, dass es bislang sehr aufwendig und teuer ist, Methanhydrat abzubauen. China hat gerade einen Weltrekord damit erzielt, in 60 Tagen 300.000 Kubikmeter Methan-Gas aus dem Abbau von Methanhydrat zu gewinnen:

        http://news.xinhuanet.com/english/2017-07/09/c_136430367.htm

        Trotz des Rekords sind 300.000 Kubikmeter Gas immer noch Mengen, die insgesamt winzig sind. Gas zum Heizen von 150 Wohnungen oder so ist das, mehr nicht.

      2. Zum Gas aus den VSA muss gesagt werden:

        https://www.querschuesse.de/usa-rohoelimporte-mai-2017/

        Die USA ist trotz Fracking auch beim Natural Gas noch ein Nettoimporteur, auch wenn die Lücke klein ist:

        Die Entwicklung des US-Erdgas Verbrauches (blau), der US-Erdgas Förderung (rot) und der Nettoimporte (grün/ genaugenommen Lücke aus Produktion und Verbrauch, geschlossen durch Importe und aus dem Lagerbestand) in Mrd. Kubikmeter seit 1949 bis 2016 im Jahreschart, laut den Daten der EIA. Zuletzt im Jahr 2016 gab es eine Lücke zwischen Produktion und Verbrauch von 29,279 Mrd. Kubikmeter Erdgas, nach 5,353 Mrd. Kubikmeter 2015, nach 19,929 Mrd. Kubikmeter 2014 und nach 55,205 Mrd. Kubikmeter 2013. Zuletzt im Jahr 2016 stand einer US-Erdgasförderung von 749,398 Mrd. Kubikmeter, ein Erdgasverbrauch in den USA von 778,677 Mrd. Kubikmeter gegenüber.

        In den ersten drei Monaten 2017 betrug die Lücke zwischen Produktion und Verbrauch 36,125 Mrd. Kubikmeter.

        Angesichts der Daten mutet es bizarr an, dass Trump Polen und den Ländern der Drei-Meeres-Initiative (12 Mittel- und Ostmitteleuropäischen Staaten) Energielieferungen von Gas und Öl anbot um deren Abhängigkeit von Russland zu senken. Nicht nur das Gas- und Öllieferungen aus den USA viel teurer sein dürften, gerade Flüssiggaslieferungen, die USA hat auch gar keine Nettoexportmengen, könnte also bestenfalls als Zwischenhändler agieren, was es den Ostmitteleuropäischen Staaten die Sache weiter verteuern dürfte, ….ein immenser Preis für Russophopie oder eine neue Form an freiwilligen Tribut an den Hegemon.

        Toni

      3. Gast

        Es ging mir nicht um die Situation in Deutschland, sondern um die Situation in den USA.

        Die Erdgastechnik für Autos ist sehr ausgereift, sie funktioniert gut und sie ist vergleichsweise sauber. Und die Umstellung von Automotoren von Erdöl auf Erdgas ist auch nicht sonderlich kompliziert. Das Problem mit der Technik ist, dass dafür erhebliche Investitionen in ein entsprechenden Erdgas-Tankstellennetz zu machen sind, die dann den Verkauf von Autos mit Erdgas-Motoren ankurbeln.

        Die Investitionen in ein Erdgas-Tankstellennetz können riesige Profite abwerfen und sich lohnen, aber nur, insgesamt gerechnet, wenn es auf lange Sicht auch genug billiges Erdgas gibt. Ohne genug billiges Erdgas würde die Rieseninvestition in ein Erdgas-Tankstellennetz in den Sand gesetzt.

        Im Iran fahren sehr viele Autos, viel mehr als sonstwo auf der Welt, mit Erdgas. Da gibt es auch viel Gas, denn der Iran nennt mit dem South-Pars-Feld einen Teil des größten Gasfeldes der Erde sein eigen. Die Gasversorgung für iranische Erdgas-Autos ist deshalb auf lange Sicht gesichert. Das durch die Erdgas-Autos eingesparte iranische Erdol kann so profitabel exportiert werden, während Gasexport in großem Stil nicht ganz einfach und aufwändig ist.

        In den USA behaupten Fracking-Unternehmen, dass es da auch noch ganz viel billiges Gas zu fracken gibt. Aber die großen US-Energie-Multis scheuen die Investition in ein US-Erdgas-Tankstellennetz, obwohl sie damit, wenn die Behauptung stimmt, dass es da noch ganz viel billiges Fracking-Gas gibt, damit sehr viel Geld verdienen könnten.

        Ich vermute deshalb, dass die Leute, die meinen, es gibt in den USA vermutlich gar nicht so viel Fracking-Gasreserven, wie von den Fracking-Firmen behauptet, da nicht ganz Unrecht haben und die US-Energie-Multis das auch so sehen und eben genau deshalb nicht oder kaum in ein US-Erdgas-Tankstellennetz investieren.

        Die deutschen Erdgas-Autos fahren mit russischem Gas – womit denn sonst. Damit ist natürlich klar, woher der Widerstand gegen die Technik in Deutschland kommt, nämlich vornehmlich von Transatlantikern und Israel-Lobbyisten. Die wollen Russland schließlich isolieren und durch Störung des Gasverkaufs bestrafen.

      4. Wegen der dann im Vordergrund stehenden Folgen, wird das Fracking selbst später kaum noch ein Thema sein, sondern Psychiater könnten sich mit der Frage befassen, wie es zu Persönlichkeitsstörungen bis hin zur suizidalen Massenpsychose kommen konnte, zu glauben, für ein paar Kubikmeter Erdgas, mit milliardenteurem Aufwand die eigene Lebensgrundlage des Grundwassers zu vergiften, sei irgendwie ein gutes Geschäft. Es gibt da diesen Kinofilm, „Idiocracy“ …

  5. Ich gehe nicht davon aus, dass eine sehr große Mehrheit des Kongresses absichtlich der eigenen Energieindustrie (mit Ausnahme der Fracking-Buden) massiv schaden will.

    Die werden die Iran-Sanktionen vor Augen haben: wir bestimmen die Regeln, wer sich nicht dran hält, kriegt Milliardenstrafen aufgebrummt, wenn er auch in den USA tätig ist (und dafür reicht ja bekanntlich schon die Bezahlung mit Dollar)

    Natürlich fallen für die amerikanischen Firmen Projekte in Russland weg; aber die Annahme wird sein, dass auf etlichen Märkten Russland verdrängt wird, weil die Amis sie sanktioniert haben.

    Wenn das gelingt, werden Marktanteile frei, die auch das wegfallende Russland-Geschäft mehr als wettmachen könnten.

    Es wird sich zeigen, wie hart das ganze umgesetzt werden soll; wie gesagt, wenn die Europäer einknicken und mitmachen, sich der Gaspreis verdoppelt, Verbraucher massiv belastet werden und die Industrie leidet, hilft auch kein junger strahlender unverbrauchter Held, den das Establishment nach oben schreiben lässt, da kippen diverse Länder um Richtung „Populismus“.

    Und sollte es hart umgesetzt werden,wird sich zeigen, wie stark mittlerweile der „Rest“ ist; es könnte dazu kommen, dass Länder quasi gezwungen werden, sich zu entscheiden.

    Nordamerika plus Europa mit einheitlicher klarer Linie ist immer noch ein ganz dicker Brocken in der Weltwirtschaft, wenn auch bei weitem nicht mehr so dominant wie in der eigenen Wahrnehmung.

    Wenn überall in der nichtwestlichen Welt auf die Sanktionen gepfiffen würde, und sich Russland an Energieprojekten beteiligen dürfte, wären die Unternehmen der westlichen Wertegemeinschaft quasi raus.

    Und wenn entweder die Energiepreise durch eine Krise stark ansteigen, oder aber die Amerikanische Energieindustrie massiv Gewinneinbußen erleidet, Steuern wegfallen, Arbeitsplätze etc., gerät die harte Sanktionspolitik star unter Druck.

    Dann hülfe nur noch ein neuer Kalter Krieg, kurz vor dem heißen;aber wer will das forcieren, Trump nicht, Macron nicht, Merkel nur so lala, May hat anderes zu tun.

    1. Sehr geehrter andreas, weder Marcon, noch unsere Raute, noch May oder das Schnapsfass Junker, haben da irgendetwas zu Wollen, sie sind brave Erfüller, des Willen ihrer Herren, der Herren“menschen“ Dynastien. Trump überings auch, nur ER von einer anderen Fraktion, darum die Familienauseinandersetzungen, nur im Ziel, der totalen Herrschaft über UNS allen, da ist sich die Familie einig, sie sind sich nur, über den besten Weg dorthin Uneins.

    2. andreas
      Ich gehe nicht davon aus, dass eine sehr große Mehrheit des Kongresses absichtlich der eigenen Energieindustrie (…) massiv schaden will.

      Ich das keiner die einheimische Wirtschaft schaden wollte, da geht es nur um Frust, das Russland seine Politik auch gegen den Westen durchsetzen kann und man im Westen nichts dagegen machen kann. Problematisch ist ja, das man mit Jugoslawien das Gleiche gemacht hat: Aufteilen und dann Stückchenweis in die EU holen und das die EU auf der einen Seite nach freien Handel schreit, selbst aber den freien Handel durch Sanktionen einschränkt.
      In den USA hat sich eine schwachsinnige Antirussland-Hetzjagt (entstanden aus einer Anti-Trump-Reaktion) aufgebaut, die alles überstrahlt und man gar nicht sieht, was das für USA first bedeutet

      Grube

      Ich glaube Katar und Russland spielen beim Gas in 2 Ligen: Katar kann weitestgehend nur das teure Flüssiggas verkaufen. Russland hat da praktisch keine Ressourcen, die bauen Leitungen. Mit der China (Südkorea)-Leitung kommt die Verflüssigsanlage bei Wladiwostok, da werden die Karten neu gemischt

  6. Ich weiß nicht, wie das mit der Paywall gerade bei DWN ist, bei News-Suche gab es den Artikel frei, ich hab trotzdem mal etwas länger zitiert.

    „Es ist Politik der Vereinigten Staaten,
    (1) die Regierung der Ukraine dabei zu unterstützen, ihre hoheitliche und territoriale Unabhängigkeit zurückzugewinnen.
    (2) allen destabilisierenden Bemühungen der Regierung der Russischen Föderation zu begegnen, die Russlands internationale und sonstigen Verpflichtungen verletzen.
    (3) niemals die Annexion der Krim durch die Regierung der Russischen Föderation anzuerkennen oder die Abtrennung irgendeines Teiles des Staatsgebietes der Ukraine durch die Anwendung militärischer Gewalt.
    (4) die Regierung der Russischen Föderation davon abzuschrecken, weitere Anstrengungen zur Destabilisierung und zur Invasion der Ukraine oder anderer unabhängiger Länder in Zentral- und Osteuropa oder im Kaukasus zu unternehmen.
    (5) operativ bei der Einführung von Reformen bei der Regulierung des ukrainischen Energiesektors zu assistieren, mitsamt der Etablierung und Ausstattung einer unabhängigen Regulierungsbehörde.
    (6) fairen Wettbewerb im ukrainischen Energiesektor zu fördern und zu unterstützen, genauso wie Marktliberalisierung und Zuverlässigkeit.
    (7) der Ukraine und anderen Verbündeten der Vereinigten Staaten in Europa dabei zu helfen, ihre Abhängigkeit von russischen Energie-Ressourcen zu verringern, speziell beim Erdgas, das die Regierung der Russischen Föderation als Waffe einsetzt, andere Staaten zu nötigen, zu beeinflussen und einzuschüchtern.
    (8) mit den Ländern der Europäischen Union und ihren Institutionen zusammenzuarbeiten, um Energiesicherheit durch die Entwicklung diversifizierter und liberalisierter Energiemärkte zu gewährleisten, die diversifizierte Ressourcen bereithalten, Lieferanten und Lieferwege.
    (9) weiterhin die Pipeline Nordstream 2 abzulehnen, wegen ihrer schädlichen Einflüsse auf die Energiesicherheit der Europäischen Union und die Gasmarkt-Entwicklung in Zentral- und Osteuropa sowie auf die Energiereformen in der Ukraine.
    (10) dass die Regierung der Vereinigten Staaten den Export von US-Energie-Ressourcen als Priorität ansieht, um in Amerika Arbeitsplätze zu schaffen, amerikanischen Verbündeten zu helfen und die Außenpolitik der USA zu stärken.“

    Mal davon abgesehen, das vieles inhaltlich völliger Unsinn ist; die Linie ist sehr klar dargestellt:
    Weniger russisches Gas für Europa, dafür mehr amerikanisches, als Vehikel Krim und Ukraine-Politik Russlands.

    Da jeder weiß, dass die Krim nie und nimmer eine Option für Russland sein kann, also maximale Konfrontation.

    Sollten die EU-Pfeifen hier einknicken, wenn jemand direkt ihren eigenen Interessen massiv ans Bein pinkelt um sich selber die Taschen zu füllen, dürften weitere Verblendete (von Massenmedien „informierte“ und „eingeordnete“ vom Glauben abfallen.

    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/07/26/us-kongress-beschliesst-neue-sanktionen-gegen-russland/

    1. Also so wie es aussieht haben die FakeNewsMacher von ARDZDF die Anweisung bekommen, das es Unterschiede gibt,. zwischen Sanktionen der EU und denen von Trump. Wahrscheinlich kann man es sich nicht leisten Nordstream zu gefährden.

  7. Gerücht, klar; aber bisher wurden sie doch im nachhinein regelmäßig bestätigt, an dieser Front mit Nachrichtensperre.

    Sie nehmen Dörferin Deir Ezzor (Provinz) ein, das lag schon nahe.
    Von welcher Straße könnte die Rede sein?
    Eigentlich nur die 4, westlich oder gar schon östlich von Ma’adan.

  8. Im Gesetz taucht mehrfach dies auf, in ähnlicher Form.

    „(d) Application Of New Ukraine-Related Sanctions.—The President may waive the initial application under subsection (a) of sanctions with respect to a person under Executive Order 13660, 13661, 13662, or 13685 only if the President submits to the appropriate congressional committees—

    (1) a written determination that the waiver—

    (A) is in the vital national security interests of the United States; or

    (B) will further the enforcement of this title; and

    (2) a certification that the Government of the Russian Federation is taking steps to implement the Minsk Agreement to address the ongoing conflict in eastern Ukraine, signed in Minsk, Belarus, on February 11, 2015, by the leaders of Ukraine, Russia, France, and Germany, the Minsk Protocol, which was agreed to on September 5, 2014, and any successor agreements that are agreed to by the Government of Ukraine.“

    Der Kongress kann offenbar die Kompetenz des Präsidenten in der Außenpolitik nicht komplett ausschalten, aber sie versuchen diese stark einzuschränken.

    Da stehen Bedingungen, unter denen der Präsident auf Sanktionen verzichten kann.

    Diese Floskel mit Bezug auf Minsk gibt es wie gesagt mehrfach.

    Ohne Experte für amerikanische Gesetzgebung zu sein, liegt nahe:
    Der Präsident kann Sanktionen fallen lassen, wenn er schriftlich darlegt, dass

    A) der Verzicht im Interesse der nationalen Sicherheit ist
    und
    B) es eine Bestätigung für Schritte Russlands im Sinne des Minsker Abkommens gibt.

    Nun hängt letzteres nicht an Russland, sondern in Kiew; es könnte schnell sein, dass Poroschenko auch von der EU gezwungen wird, mit seinem Unsinn aufzuhören.

    In zwei Jahren stehen Wahlen an, die politische Landschaft im Lande wird sich wohl erheblich verändern, wenn die richtigen Signale kommen, dass man mit der Blockadepolitik nicht mehr so umfassend unterstützt wird, wäre Schluss damit.

    Das wäre natürlich ein Szenario: die Ukraine willigt ein, Minsk weiter voranzutreiben, es gibt Fortschritte, und damit kann Trump Sanktionen zurück fahren (A zu erklären ist leicht, wenn eigene Mltis leiden).

    1. andreas

      Berichtspflichten des Präsidenten an den Kongress in Gesetze einzubauen, ist ohnehin üblich.

      Der wesentliche Punkt hier ist aber, dass der Kongress dann 30 Tage Zeit hat, zu entscheiden, zu erklären, ob er der Meinung des Präsidenten, dass Russland Bedingungen zur Sanktionsaufhebung erfüllt, zustimmt, und wenn nicht, bleiben die Sanktionen in Kraft.

      Das ist der Punkt, womit das außenpolitische Primat des Präsidenten ausgehebelt wird.

  9. US-Sanktionen gegeg Iran Russland und Nordkorea in einem Atemzug? Ich weiss nicht was ich sagen soll, aber das ist eine verdammt gute Nachricht! Den Amis liegt ja wirklich etwas daran den Widerstand gegen sie zusammenzuschweißen und die Beziehungen dieser Staaten zu fördern. Am besten noch China mit dazunehmen!

    1. es geht tatsächlich, im ZDF Heute kam gerade die Meldung, die EU wirft Trump wieder einen Alleingang vor…., gemeint waren die gerade beschlossenen Rußland Sanktionen, die bezüglich Nord-Stream auch deutsche und europäische Firmen betreffen. das Ganze wird also, wie zu erwarten, allein dem bösen ud unberechenbaren Trump in die Schuhe geschoben.
      Das war Volksverdummung live.

  10. „die Suppe wird nicht so heiß gegessen wie gekocht“… wir wissen noch nichts genaues.. überall auf der Welt bestimmen die STAATCHEFS DIE POLITIK… sicher wird Trump sich in der WIRTSCHAFTSPOLITIK nichts von den kongress-dumpfbacken sagen lassen… und 2018 sind Kongresswahlen, die nach den prinzipien der KORRUPTION funktionieren >>> PÖSTCHENJAGD: wer sich gegen den Champion stellt, der wird nicht mehr nominiert, verliert alles…

    Sanktionen ausserhalb der USA???? >>> praktisch unmöglich, sind allenfalls ein Bumerang zum Schaden der US-unternehmen >>> die multinationalen Konzerne machen PROFITMAXIMIERUNG >>> z.b. machte unsere BASF-winterthur Gruppe mit den russ.gasgiganten Direktbeteiligungen/Aktientausch, mutierten zu russ.gasexplorern… was unteressiert die us-sanktionen?.?… Tillersons Exxon genauso, steckt dick im russ.Arktisöl… bringt 1000ende mrd. PROFITE … das GELD gewinnt immer…

    hauptbeispiele Iran nach 1979 und Russland 2014… die grösste Wirtschaftsmacht CHINA TORPEDIERTE DIE US-SANKTIONEN, stellte sich sofort hinter Iran+Ru, pumpte die neue Leitwährung Yuan in die ganze SEIDENSTRASSE (120 Staaten!!!), so dass Iran+Ru geradezu aufblühten, gleichzeitig USA nicht mehr wettbewerbsfähig ist (gigantisches exportdefizit!!! + Schuldenchaos)… der Welthandel läuft ohne USA… auch der $-imperialismus/Petrodollar lahmt… selbst Sau-A handelt mit China in Yuan…

    Und der Champion hängt sich an China drann, kappte gleich zu Anfang Obamas TTP + TTiP-Attacken, zog die regime-change-truppen komplett zurück… GELD REGIERT DIE WELT… Sanktionen sind masochistischer Schwachsinn…

    1. Heinz

      Deine Überzeugung, dass alles am Gelde hängt, sei dir unbenommen.

      Aber ich sehe das anders. Geld ist vornehmlich ein Instrument, mit dem verschiedene geopolitisch und ideologisch motivierte Gruppen in der Welt um Macht kämpfen.

      Exxon zum Beispiel hat durch seinen riesigen Arktis-Deal mit Russland bisher keine Multi-Milliarden Dollar Profit, sondern nichts als Ärger bekommen. Hintergrund des Ärgers sind Sanktionen gegen Russland, für die anders als Exxon motivierte geopolitisch aktive Gruppen, wie Israel-Lobby und Wall Street, gesorgt haben, und die Exxon das Arktis-Geschäft gehörig vermasseln. Allerdings wäre es naiv anzunehmen, dass sich ein Konzern wie Exxon nicht gegen so etwas zur Wehr setzt – und nun ist Ex-Exxon-Boss Tillerson US-Außenminister, während sein Boss Trump von Exxon- und Russland-Gegnern heftig bekämpft wird.

      1. “ Deine Überzeugung, dass alles am Gelde hängt, sei dir unbenommen.
        Aber ich sehe das anders. Geld ist vornehmlich ein Instrument, mit dem verschiedene geopolitisch und ideologisch motivierte Gruppen in der Welt um Macht kämpfen.“

        .

        Wisst Ihr was das „Schlimme“ ist? Irgendwie habt Ihr beide Recht. PB wie Du schon richtig festgestellt hast, hat Exxon von seinem Engagement bisher nur Ärger gehabt. Allerdings möchte ich hier einwenden das das was wir hier gerade live erleben nichts anderes ist als der gnadenlose Kampf der unterschiedlichen Kapitalfraktionen um die geringer werdenden Ressourcen. Dabei wird im Endeffekt auch untereinander keine Rücksicht genommen, wie wir gerade beim Verhältnis USA und EU sehen. Solange es gegen „Andere“ gemeinsam geht, beim Ausplündern, solange ist man sich einig. Wenn das zum gemeinsamen Ausplündern nicht mehr reicht ist jeder des anderen Teufel, auch innerhalb eines Staates. Wer die besseren „Vertreter“ hat, der macht dann den meisten Profit.

      2. http://quer-denken.tv/der-us-dollar-das-brecheisen-der-macht/, (Haisenko/vBrunn, „humane Marktwirtschaft“ u.a. Bücher)

        d.h. „Geld regiert die Welt“, genauer „die Lizenz zum globalen Gelddrucken“ = DOLLAR = WELTLEITWÄHRUNG, womit alle internat.wirtschaftssubjekte bezahlen müssen, also DOLLAR nachfragen müssen, der von der FED einfach elektronisch gedruckt wird >>> das ist die gigantische GELDMASCHINE DOLLAR!!!!, sog. globale Geldschöpfung … jeder der nicht mit DOLLAR bezahlen will, wird durch KRIEG einfach platt gemacht…

        das Übel begann Anfang 1900, als in einer Nacht- und Nebelaktion die FED gegründet wurde = sog. us-notenbank, aber tatsächlich wenige PRIVATE Bankster, die beliebig viel Dollar druckten und unter sich im BANKENSEKTOR der Superreichen VERTEILTEN… dann organisierten/finanzierten die fed-Bankster den 1.+2.WK und plünderten danach Europa+DE total aus… und sodann 1944 Bretton Woods = $ WELTLEITWÄHRUNG installierten, also die ganze Welt ausbeuteten im Stile einer WELTSTEUER…

        ab 1945 folgten dann ca. 70 Dollar-kriege/“bunte Revolutionen“…aber die Feinde der USA gewannen die Kriege und und liessen sich nicht mehr ausbeuten, worauf USA nach dem verlorenen Vietnamkrieg PLEITE ging… riesige exportdefizite + Überschuldung des us-staates.. Folge: Bretton Woods wurde durch den sog. PETRODOLLAR ersetzt, was für die fed-Bankster noch besser war: DER GANZE WELTHANDEL LIEF ÜBER $ (oben 1.Absatz) = wunderbares geld-füllhorn der fed + der Superreichen, während USA nebst us-volk total verarmte….

        Masseratt „DOLLAR, MACHT + KRIEG“ (mmnews.de) beschreibt diesen einzigartigen Dollar-Imperialismus genauso…

        alle genannten Autoren liefern auch ganz einfache Problemlösungen zur „dollar-kriegs-maschine“, die die Bevölkerungen noch nichtmals merken:
        >>> nicht etwa totaler Wirtschaftscrash oder Atomkrieg, sondern einfach kontinuierliches Zurückdrängen der DOLLARLEITWÄHRUNG, so dass die Fed dann nicht mehr die globale Wertschöpfung den Superreichen zuschieben kann…

        China, Ru und Trump arbeiten drann >>>> gründen die MULTIPOLARE WELT NEUE SEIDENSTRASSE >>>> „Multi-(Leit)währungen“… jedes Land kann MIT SEINER EIGENEN WÄHRUNG alles bezahlen, z.zt. nur teilweise gegenüber china möglich…

        Trump braucht nur die FED abschaffen und eine richtige Staatsnotenbank gründen, ggf. die superreichen GLÄUBIGER der USA enteignen… ggf. allgemeiner SCHULDENSCHNITT, der den Superreichen den Todesstoss versetzt…

        MILITÄRISCH ist USA bereits k.o., symbolisch siehe die erfolgreiche „Stromschlag“-Attacke eines philipp. Containerschiffes gegen den „allmaechtigen“ Lenkwaffenzerstörer USS Fitzgerald…

      3. Heinz

        „Trump braucht nur die FED abschaffen und eine richtige Staatsnotenbank gründen, ggf. die superreichen GLÄUBIGER der USA enteignen… ggf. allgemeiner SCHULDENSCHNITT, der den Superreichen den Todesstoss versetzt…“

        Um die FED abzuschaffen, müssen Gesetze geändert werden. Das liegt nicht in der Macht des Präsidenten, sondern in der Hand des Kongresses. Und im Kongress gibt nach wie vor Wall Street den Ton an.

    1. Angeblich gibt es schon seit Mittwoch Staßenkämpfe in Sukhnah.

      laut dieser neuen Karte nimmt die SAA Sukhnah in die Zange.

      Wenn sowohl die Karte, als auch die Twittermeldung stimmen, dann kann sich ISIS in dem kleinen Ort nicht mehr lange halten.

  11. Sehr geehrter Herr Laurisch, nicht wer die besseren Vertreter hat, sondern wer die Überzeugensten Argumente besitzt, bevorzugt, die Tödlichen Argumente. Weil die Argumenten Situation, glasklar ist, muss Europa Brav und Folgsam sein. Es sei denn, Europa würde sich Partnern anschließen, die auch reichlich, von diesen überzeugenden Argumenten Besitzen.

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