Chinas Gangwechsel in der Wirtschaft scheint zu glücken

Die entscheidende Rolle bei der Beendigung von Jahrhunderten europäisch-amerikanischem Kolonialismus und Imperialismus fällt zweifellos der Volksrepublik China zu.

Wenn es China gelingt, den notorisch aggressiven Westblock wirtschaftlich in den Schatten zu stellen, ist das westliche Empire des Schreckens am Ende. Und auf dem Weg dahin scheint die Volksrepublik China nun deutliche Fortschritte zu machen.

Wie das chinesische Büro für Statistik mitteilte, betrug das chinesische Bruttoinlandsprodukt im ersten Halbjahr 2017 38,149 Billionen Yuan, was einem Wachstum von 6,9% entspreche. Besonders erfreulich daran ist, dass insbesondere die Industrieproduktion, also die Realwirtschaft, Treiber des Wachstums ist. Brutto, also ohne Abzug von Inflation, entspricht das Wachstum des chinesischen Bruttoinlandsprodukts im Vergleich zu den 34,063 Billionen Yuan des ersten Halbjahres 2016 einer Jahreswachstumsrate von knapp 12%. Und anders als in 2016, wo der chinesische Yuan von 6,50 für einen US-Dollar auf 6,95 durchgerutscht ist und damit das ohnehin vergleichsweise bescheidene chinesische Wachstum in 2016 in Dollar gerechnet vollständig egalisiert hatte, ist der Yuan 2017 schon wieder auf 6,75 für einen Dollar gestiegen. Kurzum, China ist wirtschaftlich wieder zurück auf dem Pfad, wo eine Mischung aus rapidem Wachstum, Inflation und Währungsgewinnen dafür sorgt, dass Chinas Wirtschaft, nicht nur nach Kaufkraftparität, wo China die USA längst überflügelt hat und dieses Jahr ein Wachstum von fast zwei Billionen Dollar verzeichnen dürfte, sondern auch in Dollar zu Marktkursen gerechnet wieder ein Wachstum von über einer Billion Dollar erzielt.

Das Gesamtbild der chinesischen Wirtschaft sieht damit so aus, als ob der chinesische Präsident Xi den Gangwechsel der chinesischen Wirtschaft von einer billigen Exportwirtschaft und Bauen-auf-Teufel-komm-raus auf Qualitätswachstum und Entwicklung des chinesischen Binnenwirtschaft nun erfolgreich bewerkstelligt hat.

Das bedeutet natürlich nicht, dass China nicht weiter auf einen Starken Export setzen wird. Im Gegenteil: wenn China beispielsweise sein Eisenbahnnetz für 800 Milliarden Yuan jährlich ausbaut oder in zehn Jahren 2,8 Billionen Yuan in den Ausbau seiner Mobilfunknetze investiert und damit globaler Technologieführer bei 5G wird, dann wird China die entwickelten und eingesetzten Technologien natürlich auch im Export verkaufen. Und das fällt China mit einem starken Heimatmarkt im Rücken natürlich leichter.

Dafür stehen die Zeichen auch international günstig. Nachdem US-Präsident Trump den jahrelang verhandelten anti-chinesischen Wirtschaftspakt TPP platzen lassen hat, haben chinesische Initiativen wie die „Neue Seidenstraße“ freie Bahn. Und dabei geht es natürlich nicht nur darum, den Lebenstandard in Eurasien durch unter chinesischer Führung verwirklichte Infrastrukturprojekte zu verbessern, sondern auch darum, neue Absatzwege und Märkte für chinesische Exporte zu erschließen. Wenn China etwa in den griechischen Hafen Piräus investiert, dann geschieht das natürlich nicht zuletzt mit Blick darauf, chinesische Waren mit dem Zug über die Balkan-Route schnell nach Zentraleuropa bringen zu können, ohne dabei mit Schiffen vom Suez-Kanal aus lange um Spanien und Portugal herum nach Rotterdam oder Hamburg schippern zu müssen. Und mit der wirtschaftlichen Anbindung Griechenlands, Serbiens und Ungarns an China in Konkurrenz zu Deutschland und den Niederlanden dürfte dann über kurz oder lang natürlich auch eine politische Annäherung einhergehen.

Bis die wirtschaftliche Entwicklung Chinas ihren geopolitischen Effekt voll entfaltet, dauert es aber natürlich eine Weile. Solche Entwicklungen gehen langsam vonstatten. Bis China etwa die USA beim BIP zu Marktpreisen überholt hat, könnte es den aktuellen Zahlen des IWF zufolge durchaus noch zehn Jahre dauern. Es könnte aber natürlich auch schneller gehen, etwa wenn der Wechselkurs des Yuans steigt und die chinesische Überlegenheit beim Output damit zum Tragen kommt. Und bis die Wirtschaft Chinas sämtliche G7-Staaten zusammen in den Schatten stellt, wird es noch ein paar Jahre länger dauern.

Aber China ist auf dem Pfad zur wirtschaftlichen Überlegenheit über das US-Empire. Und wirtschaftliche Überlegenheit geht über kurz oder lang auch mit militärischer Überlegenheit und der Fähigkeit, kleinere Staaten in die eigene Einflusssphäre zu ziehen, einher. Damit sieht es so aus, dass es im Grunde nur noch ein wenig strategische Geduld braucht, bis das gesamte US-geführte Empire des Schreckens, das die Welt seit Jahrzehnten serienweise mit Terror und Krieg, wie etwa in Palästina, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Ukraine und Jemen, überzieht, Geschichte sein wird.

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48 Gedanken zu “Chinas Gangwechsel in der Wirtschaft scheint zu glücken

  1. Dazu kommt, dass der hoffnungs – e-car Markt voll von China beherrscht wird, es gibt weit und breit in EUropa kein vergleichbares Angebot. EInstweilen haben die deutschen Frächter sich vom billigen Schiff abgekoppelt und einen Bahntransport eingerichtet, welcher Waren aus CHina direkt in jede europäische Stadt bringt zu geringeren Kosten als es das Flugzeug schafft. Schenker- rail heißt diese
    Einrichtung.

    1. Die Chinesen haben kaum Schulden, weil der Staat das Geld ausgibt, aber nicht als Schulden bucht
      http://derstandard.at/1285200656759/derStandardat-Interview-Banken-erfinden-Geld-aus-Luft
      Zitat
      „Die chinesische Staatsbank erfindet auch Geld aus Luft, nur lustigerweise, ohne dass eine Staatsschuld entsteht. Das sollten wir auch machen. Der chinesische Wirtschaftswissenschafter Wu hat bei einem Vortrag an einer amerikanischen Universität gesagt: Er werde oft gefragt, warum es in China so viele Unternehmensgründungen gegeben hat. Die chinesische Staatsbank habe Gründungskredite hergegeben, die waren unverzinst und mussten nicht zurückgezahlt werden. Das kann man natürlich nur als Zentralbank machen, wenn man einseitig bucht und nicht gleichzeitig Schulden erzeugt. Und wenn man dann sagt: Um Gottes Willen, dann gibt’s ja Inflation! Das haben die Chinesen über eine Preisregulierung gesteuert und waren damit wieder die Schlaueren. Das will aber bei uns keiner hören, weil das geht gegen das Dogma der freien Märkte, die Blasenmaschinen zum Missbrauch für die Eliten sind. – derstandard.at/1285200656759/derStandardat-Interview-Banken-erfinden-Geld-aus-Luft

      Die Chinesen sitzen auf über 3 Billionen Reserven und der Westen auf seinem „Schuldenberg“.
      China hat als Staat das Sagen und bei uns die Bängster, weil wir schulden ihnen ja so enorm viel fürs Luftgeschöpfte. Ich glaub die lächeln höflich und machen sich jeden Tag in die Hosen vor lauter Lachen wie doof wir sind.

      1. „Die Chinesen haben kaum Schulden“ … „Die Chinesen sitzen auf über 3 Billionen Reserven und der Westen auf seinem „Schuldenberg“.“

        Bitte nicht böse sein, aber die Aussage ist falsch.
        Denn die Chinesen sind auch extrem hoch verschuldet.
        Extrem hoch. Ich glaube mit 7 Bill Spielgeld.

        Aber das ist auch das Gute an der Sache.
        Klingt paradox aber es ist wahr..
        Mit ihren Schulden können die Chinesen ihre Schuldner zu Kompromisse umleiten.

        Staaten ohne Verschuldung ( also mit Guthaben ) da werden kurz bzw ganz kurz positive Guthaben über Jahrzehnten eingefroren, siehe Iran.

        Bei starken Schuldnern sieht das anders aus.
        Insbesondere wenn die atomar bewaffnet sind.

        Mein Statment geht nicht gegen China sondern gegen die Gier unserer Banker , meine die Verwalter unserer Guthaben.

        mfg

      2. @ grube

        Ich vertraue Hörmann und seinen Aussagen. Deshalb bitte Quelle für Chinas Staatsverschuldung.

      3. @Johanniskraut
        Das kann man ganz leicht ausrechnen, oder googlen

        i
        https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Staatsschuldenquote
        „Staatsverschuldung in Prozent des Bruttoinlandsprodukts,……… Quelle: Internationaler Währungsfonds “

        2017 48% Staatsverschuldug von (BIP) 11.218 Milliarden USD ( also um 5,4 Bill )

        vergleich der USA Daten ( ob die IWF Daten plausibel sind )

        2017 108% Staatsverschuldug von (BIP) 18.559 Mrd. USD ( also um 20 Bill )

        Die Daten passen ungefähr

        Ich will kein Chinabashing, es ging mir nur darum, nicht alles ist rosa rot.

        PS
        ich hatte mich um 1,6 Bill „verschätzt“.
        Aber bitte nicht vergessen, das Wiki-BIP ist von 2016 und nicht von 2017.
        Aber trotzdem sry

      4. Man muss das auch mit Südamerika vergleichen, da hängen die Staaten an der Leine des US-Kapital, weil man da auf Pump lebte, schließlich hat man das Ihnen ja Jahrelang eingeredet, man müsste Investieren.

      5. Gast
        Die chinesische Staatsbank erfindet auch Geld aus Luft, nur lustigerweise, ohne dass eine Staatsschuld entsteht. Das sollten wir auch machen

        Das Machen wir doch und besonders Spitze darin sind, da laufen die Druckmaschinen nonstop, Nur hat man das „frische Geld wohl nicht an Banken sondern an Unternehmen. Darüber regen sich doch die Amis schon lange auf, weil das zu Geldentwertung führt, das verbessert den Export. Problem, die Amis machen es ja auch: auch bei denen steigt damit auch nicht die Staatsschuld.

      6. @Johanniskraut

        jetzt habe ich mir mal den Link angeschaut.
        Dieser Prof.Hörman ist in meinen Augen ein extremer Blender.

        Viele der Sachen in dem Interview sind einfach Unwahr und vor allem verschleiern sie viele Sachen, die ihm 100% bekannt sein müssen. Sprich das ist NEO Coin / Globalisten Propaganda. Das Interview auseinander zu nehmen führt zu weit. Zuviel Unfug dort drin.

        Bsp.
        „Wir brauchen mehrere unabhängige Rechnungskreise in Form spezialisierter elektronischer Gutscheine. Um die Grundversorgung der Menschen abzudecken, wie Wohnraum, Energie, Lebensmittel usw….. sondern in Gütern und Dienstleistungen. Im Bereich des Luxus kann die Gesellschaft dann basisdemokratisch entscheiden“

        Horror sowas zu lesen.
        Das bedeutet zB du bekommst ein Brot und du musst es nehmen oder verrecke. Du kannst nicht entscheiden welches Brot, sondern nur 1 Brot ( natürlich produziert von einem ausgesuchten systemtreuen Brotlieferanten ). Und du darfst im näächsten Monat hoffen das auch wieder ein Brot bekommst und nicht etwa ein halbes

        Horror, und das ist nicht das einzige.
        Das Interview ist vollgestopft mit solchen Unfug.
        Gruselig zu lesen.

        Warum weshalb der solche Aussagen trifft habe ich keinen Plan, denke der steht auf irgendwelchen Oligarchen Gehaltslisten.

      7. Das Interview war 2010!

        Selbst wenn die chinesische Staatsbank Geld aus Luft erfindet, was wäre das Neues?
        Die westlichen PRIVAT-Banken machen nichts anderes.
        Und es ist ein erheblicher Unterschied ob das eine Staatsbank oder Privatbanken machen.

      8. Ach ja
        „Grube“ hat augenscheinlich keine Ahnung vom Geldsystem oder ist derart System-Verblendet das er die Realität nicht sehen kann. Nennt man wohl Kognitive Dissonanz.

      9. sw

        „„Grube“ hat augenscheinlich keine Ahnung vom Geldsystem oder ist derart System-Verblendet das er die Realität nicht sehen kann. Nennt man wohl Kognitive Dissonanz.“

        Das sehe ich nicht so. Ich sehe vieles von dem, was Hörmann über Geld erzählt, auch als ziemlichen Stuss.

        Bei seiner Bevorzugung des chinesischen Geldsystems gegenüber dem westlichen, glaube ich jedoch, da hat er, wenn auch von hinten durch die Mitte ins Auge, einen validen und wichtigen Punkt angesprochen. Der Punkt ist aus meiner Sicht: wenn westliche Regierungen sich wegen der formellen Trennung von Regieurng und Zentralbank am „Kapitalmarkt“ Geld gegen Zinszahlung leihen müssen, dann bedeutet das in der Praxis einen riesigen leistungslosen Vermögenstransfer an die „Kapitalgeber,“ nämlich den Zins, sofern der nicht, wie schon seit einigen Jahren in Deutschland praktisch null ist. Wenn die Zentralbank von China einfach Geld druckt und es der Regierung zur Ankurbelung der Wirtschaft in die Hand drückt, entfällt dieser riesige leistungslose Vermögenstransfer an die „Kapitalgeber“ – wobei Kapitalgeber oft Fonds von Superreichen und Großbanken sind, die sich ihr Geld von der Zentralbank leihen und es dann mit Profit an die Regieurng weiterverleihen.

        Neben dem Problem der Fehlallokation durch den leistungslosen Transfer riesiger Zinssummen an Superreiche gibt es bei dem westlichen Trennmodell weitere gravierenden Probleme. So ist etwa im Westen das Potenzial, die Wirtschaft durch höhere Ausgaben ankurbeln zu können, beschränkt auf das, was die Finanzmärkte – sprich die Superreichen und die Großbanken – bereit sind zu geben. China hat diese Beschränkung hingegen nicht und erreicht so seit Jahrzehnten phänomenale Wachstumsraten.

        Und das allergrößte Problem mit dem westlichen Modell ist, dass die Superreichen und Großbanken durch den leistungslosen Vermögenstransfer immer reicher und mächtiger werden, was dann über kurz oder lang dazu führt, dass sie den Staat beherrschen, und der Staat nicht mehr dem Volk, sondern schmarotzenden Superreichen dient. Das lässt sich im Westen bei den im Finanzbereich gängigen Einkommen und der dort herrschenden Arroganz in diesem Sektor seit einigen Jahren sehr gut beobachten. Dieses westliche Problem, dass die Superreichen und der Finanzsektor dank der Abhängigkeit der Regierung vom Wohlwollen des Kapitalmarktes – sprich der Superreichen und der Großbanken – geradezu allmächtig sind, bedeutet kaum weniger als den Todesstoß für das westliche Konzept der Demokratie.

      10. PB
        Bis auf folgende Anmerkung sehe ich das auch so.

        Die Regierungen leihen sich das Geld nicht bei den Zentralbanken sondern auf dem Finanzmarkt. Die diese sind reine Luftbuchungen.

      11. @sw
        „Ach ja „Grube“ hat augenscheinlich keine Ahnung“

        Wenn Sie meinen ich habe keine Ahnung dann bitte mit einem Bsp. Übrigens sage ich nicht nicht, daß ich Ahnung habe. Ich sage nur, dieser ominöse Prof. verschweigt Sachen bzw legt diese „eigenartige“ aus.

        nochmal zu den Interview
        Also wenn ich das richtig verstehe

        1. bestreiten Sie nicht, daß China nicht Schuldenfrei ist.
        2. bestreiten sie nicht, daß sich Banken an den Schulden bereichern ( zB Kreditweitergabe mit mind.1% – 10 Bill Schulden in der EU = 100 Mrd p.A )
        3. bestreiten sie nicht, daß „Banken erfinden im Kreditprozess Geld“, halbwahr ist
        4. bestreiten sie nicht, das „Zu Liquidationserlösen sind aber alle Unternehmen weltweit pleite.“ Extrem halbwar ist. Zwar oberflächlich Wahr , aber das hat mit KREDITWIRTSCHAFT nix zu tun. Also Panikmache.

        5. bestreiten sie nicht, daß nicht ALLE Banken Geld drucken dürfen, sondern ausgewählte Banken
        6. bestreiten sie nicht, daß AUCH in der EU Geld gedruckt wird und nicht nur in China ( wurde hier im Forum zur genügend ausdiskutiert )

        ….

        könnte weitermachen. aber das bringt nix hier.
        Habe auch keine Zeit das auszudiskutieren.

        Deutsches Sprichwort sagt „Wer EINMAL Lügt dem glaubt man nicht, auch …. “
        3 dicke fette Lügen durch den Prof wurden hier von den meisten Forenten eindeutig nachgewiesen.
        Also der Prof mit seinen Unfug ist Geschichte für mich.

        Aber man muss wichtig hinzuweisen auf was dieser Prof hinaus will.
        Also seine „Lösung“

        Lösung aus all seinen „halbwahren bzw. gelogenen Problemen“ bietet er uns elektronischer Gutscheine an. Übrigens diese Gutscheine kennt man schon in Deutschland und auch in der Welt. Insbesondere in Kriegszeiten bzw. Nachkriegszeiten kennt man dieses „HOCHDEMOKRATISCHE“ Verteil-System sehr genau.

        Mit all seinen Verteilproblemen.

        Jetzt frage ich mal mit meiner „Kognitive Dissonanz“.
        Wer will dieses kriegserprobte System?
        Gegen wen führen wir Krieg ?
        Wer kommt aus einem Krieg reicher und wer kommt ärmer raus?

        Grusselig sowas zu lesen und noch grusseliger ist es dies von halbwegs gebildeten Menschen lesen zu müssen.

        mfg

  2. „Neue Seidenstraße“ ………….. sondern auch darum, neue Absatzwege und Märkte für chinesische Exporte zu erschließen.

    Was glaube immer vergessen wird zu erwähnen ist, es geht nicht nur um chin.Export bei den Zügen. Die vollbeladenen Export-Züge fahren nicht leer zurück. Die kommen 100% vollbeladen zurück.

    Gott sei dank nicht vollbeladen in Sanktions-Rotterdam oder Hamburg(wurde das eigentlich wieder aufgebaut nach G20?)

    sondern beladen am Ende der Strecke in GR und TR und natürlich auch zwischendurch auf der Strecke. Denke solche Aussischten haben den „hochgeschätzten , guten Geist“ vom Bosporus einen harten 180°Schwenk hinlegen lassen

    Naja aber man muss schon ehrlich sein, die Chinessen haben dann 100% bessere Tomaten wie wir hier, meine unsere NL Tomaten.

    Gott sei Dank wachsen noch keine Melonen oder Ananas in NL sonst müssten wir auch noch diesen Retorten Frass kaufen, während in ES, PR, TR die Ernten auf den Feldern vergammeln.

    Und das alles nur um dort die Bauern platt zu machen.
    Stichwort Land Grabbing

  3. Dennoch eine Schande, daß wir uns nicht selbst befreien können. Unsere Wirtschafts- und Steuerleistung wird alternativlos an die Zionisten abgeführt, die sie hauptsächlich zu unserem Schaden verwenden. Können wir nicht Leute wählen, die UNS nützen statt „allen Määnschen“? Anscheinend nicht, denn eine Merkel genießt nach wie vor eine klare absolute Mehrheit für ihren Zerstörungskurs. Zumindest beim wichtigsten Thema, nämlich unserer Vernichtung, herrscht 90% Einigkeit. Ein deutscher Trump etwa ist völlig undenkbar!

    Ganz ehrlich, unter den gelben Ameisen mit ihrer völligen Gleichgültigkeit gegenüber der Schöpfung und dem Individuum möchte ich auch zukünftig nicht hausen. Ich hoffe, es bleibt noch ein Rest christliches Abendland übrig für die Zeit nach dem bösen Empire.

    1. Karsten

      Das ist vermutlich keine Ente, aber auch nur die halbe Wahrheit. Die ganze Wahrheit ist, dass der größte Teil der US-Waffenunterstützung für Milizen in Syrien längst nicht mehr über die CIA, sondern über das Militär läuft. Und das läuft natürlich weiter.

      1. Eher im Gegenteil. Trump hat schon lange angekündigt, aus Kostengründen aus bestimmten Regionen zurück zu ziehen und dafür ist wohl Syrien besonders geeignet. Sicher ist es politisch wichtig über all präsent zu sein, nur ist das teuer und den Amis wachsen die Schulden über den Kopf.
        Beachtenswert eigentlich nur, das dies am Tag kommt, wo die SAA+ Raqqa erreicht.

  4. „Besonders erfreulich daran ist, dass insbesondere die Industrieproduktion, also die Realwirtschaft, Treiber des Wachstums ist.“

    Das ist etwas verkürzt.
    Neben der Industrie gibt es ja nicht nur Finanzwirtschaft, deren Wachstum zu bremsen ist sicher richtig.
    Ebenfalls hat sich der Bauboom bei Wohnungen (Realwirtschaft) abgeschwächt, ob es reicht, die teilweise entstandenen Geisterstädte zu füllen, wird sich zeigen. Mit wachsendem Wohlstand wachsen auch die Ansprüche ans Wohnen, es darf aber keinen rein profitgetriebenen Wildwuchs geben, aus verschiedenen Gründen.
    Industrie bedeutet auch Luftverschmutzung und Wasserverschmutzung und Ressourcenverbrauch etc.pp., da braucht man keine Steigerung. (es gibt Programme die Probleme zu lösen, aber auch immer noch große Mängel in der Umsetzung)
    Der Anteil der Industrie ist sehr hoch; man kann auch sagen, mehr Krempel braucht man nicht, es geht um qualitatives Wachstum.

    Es gibt jedes Jahr Lohnsteigerungen, das ist der richtige Weg; so kommt man von der Billigstproduktion weg, manche Industrien sind schon abgewandert, und höhere Löhne bedeuten Massenkaufkraft; insofern ist der Konsumwachstum etwas enttäuschend ausgefallen.

    Dafür gibt es auch etwas im Plan: die Vier-Tage-Woche.
    Derzeit gibt es zwar recht moderate Regelarbeitszeiten, aber s werden viele Überstunden geleistet, um mehr Geld zu verdienen; dann bleibt zu wenig Zeit zu konsumieren, ist eine Begründung dafür.

    Auf gutes Gelingen.
    Die Investitonsprogramme im In- und Ausland sind beeindruckend, auch das Gespür für Zukunftstechnologien.

    Dass Frieden ausbricht, WEIL China die Amis in der Wirtschaftsleistung überflügelt, glaube ich nicht.
    Der unideologische Ansatz in der Außenhandelspolitik ist für viele Staaten attraktiv für konkrete Projekte; aber als richtiges Erfolgsmodell, dem man sich anschließen will, steht China erst da, wenn die Lebensbedingungen des Normalbürgers noch deutlich besser geworden sind.

  5. Der Vergleich der BIP von Ländern unterschiedlicher Währungsgebiete lässt sich einigermaßen neutral nur über die Kaufkraftparität erreichen.
    Zumal die USA dank ihrer Dollar-Leitwährungsfunktion sowieso die Wechselkurse stark zu ihren Gunsten verzerrt.
    Durch die, von der Realwirtschaft abgekoppelten Finanzwetten (zZ. rund das 10fache Volumen des realen Welt-BIP) ) bildet der Dollar-Wechselkurs eigentlich nur den aktuellen „Wettstand“ ab.

    Ein realistischer BIP-Vergleich nach Kaufkraftparität findet man unter
    http://www.laenderdaten.de/wirtschaft/BIP.aspx (allerdings nur bis 2015)

    Neuste Zahlen ergeben bereits für 2017 einen 17% Vorsprung Chinas vor den USA.
    Um 2025 wird er auf weit über 30% ansteigen, da China bisher alle Prognosen überboten hat.
    Außerdem gibt es, ausgehend von der Rohstoffindustrie (Öl, Gas, Erze etc.) gestützt von China, Russland, Indien und Iran enen Trend über bilaterale Verträge bzw. Sonderziehungrechte der Weltbank den Dollar zu ersetzen bzw. schrittweise durch den Yüan zu substituieren.
    Die Praxis der ungerechtfertigten Wirtschafts-Sanktionen der USA aber auch der EU beschleunigt ungewollt den Umstieg noch erheblich.

    PS.:
    Natürlich verschweigen unsere MSM diese Entwicklung tunlichst, bzw. reden sie klein.

    1. Angelika

      Sowohl das BIP zum Wechselkurs als auch das BIP nach Kaufkraftparität haben für sich genommen große Schwächen in der Aussagekraft. Das BIP zum Wechselkurs ist etwa stark von oft großen temporären Wechselkursschwankungen abhängig, während das BIP nach Kaufkraftparität per Definition mit Preisen rechnet, die nicht bezahlt werden. Aber sei es drum, die Zahlen geben immerhin einen ersten Anhaltspunkt für ein grobes Bild.

      Was das BIP nach Kaufkraftparität angeht, da liegt China in den IWF-Schätzzahlen vom April für 2017 schon 19,45% vor den USA, wobei da natürlich noch nicht eingerechnet ist, dass es in China nun besser und in den USA eher schlechter als geplant läuft. Für das Jahr 2022 sagt dieselbe Schätzung des IWF vom April dieses Jahres voraus, dass das chinesische BIP nach Kaufkraftparität da bereits um 44.4% größer als das US-amerikanische sein wird. Für weiter als fünf Jahre voraus, also zur Zeit 2022, veröffentlicht der IWF keine Schätzungen.

      Schreibt man allerdings die vom IWF angenommenen Wachstumswerte fort, so dürfte meinen Berechnungen zufolge das chinesische BIP nach Kaufkraftparität das US-amerikanische im Jahr 2025 bereits um mehr als 62% übertreffen und so um das Jahr 2030 rum könnte das chinesische BIP nach Kaufkraftparität größer als das US-amerikanische und das EU-europäische zusammen sein. Anders gesagt: allein China wird, wenn das so weitergeht, und danach sieht es aus, in zehn bis 15 Jahren mehr Wirtschaftskraft als alle NATO-Staaten zusammen haben. Und da ist noch nicht mal eingerechnet, dass es im Laufe der Zeit möglicherweise – man denke etwa an die Türkei – zu NATO-Austritten kommen könnte. Und mit der Wirtschaftskraft geht früher oder später natürlich auch eine entsprechende politische und militärische Macht einher.

      1. Vor allem bei dieser von den EU-Lenkern eingeschlagenen Degression und bereits erkennbarer Leerläufe.
        CHinesen liefern in Kartons komplette Fahrzeuge, was in Europa undenkbar scheint, Schenker Rail transportiert fast genauso schnell per Bahn zum halben Preis von Luftfracht.

      2. „…kaufkraft-BIP rechne mit irrealen Preisen“????? wieso?? bzw. nein!!!… der IWF macht es richtig, nämlich einen international repräsentativen warenkorb zu bilden und festzustellen, wieviel man im JEWEILIGEN LAND für diesen Korb zahlen muss… daraus ergeben sich dann die korrekten WECHSELKURS… bzgl $/yuan vermute ich etwa 1 : 1 !? … daraus folgen auch „Reichtum/Armut“ der Bürger, WIEVIEL WAREN KANN ICH MIT MEINEM EINKOMMEN KAUFEN??

        dagegen ist das wechselkurs-BIP übelste politische Manipulation… fast alle Staaten drücken ihre Wechselkurse nach unten, auch China, weil sie dann mit ihren Exporten billiger im Ausland sind/mehr verdienen… ganz übel ist die Angabe des china-BIP in $… Rubel/$ 1 : 70 ist geradezu ein Witz, um das nach Realwerten/Rohstoffen reichste+grösste Land der Welt zu einem Armenhaus zu manipulieren…

        ansonsten bemisst sich alles an der Formel GELD – MACHT – KRIEG, wobei der
        $-imperialismus ausgedient hat und von einem yuan-imperialismus nicht die Rede sein kann… CHINA FÜHRT KEINERLEI KRIEGE und nötigt auch niemanden, sich SEIDENSTRASSE (schon 120 Staaten!!!) anzuschließen… und ist trotzdem nach GELD – MACHT Weltspitze und deklassiert die usa MILITÄRISCH…

      3. Heinz

        Ich glaube, du hast nicht recht verstanden, was ich damit meinte, dass das BIP nach Kaufkraftparität per Definition mit Preisen rechnet, die nicht bezahlt werden. Lass mich das an einem einfachen Beispiel mit einer gut vergleichbaren Ware erläutern.

        In China wurden im letzten Jahr rund 5,9 Billionen kWh Strom verkauft, wobei der durchschnittliche Preis pro Kilowattstunde Strom in China, wenn ich mich recht erinnere, umgerechnet zum Wechselkurs etwa 9 US-Cent beträgt. In das BIP zum Wechselkurs geht der verkaufte Strom dann einfach durch Multiplikation ein: 5,9 Billionen kWh * 9 Cent/kWh = 531 Mrd US-Dollar BIP zum Wechselkurs, auch GDP nominal genannt.

        Um von da zum BIP nach Kaufkraftparität zu kommen, wird hingegen geschaut, was Strom in den USA kostet, was etwa 12 US-Cent pro kWh sein mögen. Um dann zum BIP nach Kaufkraftparität zu kommen, wird der chinesische Stromabsatz einfach mit dem US-Preis multipliziert: 5,9 Billionen kWh * 12 Cent/kWh = 708 Mrd US-Dollar chinesisches BIP nach Kaufkraftparität, auch GDP (PPP) genannt.

        Einschub: In den USA, wo meines Wissens rund 4,1 Billionen kWh im Jahr verkauft wurden, sind beide Werte natürlich per Definition gleich, und werden etwa wie folgt berechnet: 4,1 Billionen kWh * 12 Cent = 492 Mrd US-Dollar BIP nominal = 492 Mrd US-Dollar GDP (PPP).

        Möchte man nun die Menge des verkauften Stroms (oder sonstiger Güter) betrachten, macht das GDP (PPP) den Vergleich natürlich viel besser und leichter als das BIP nominal. Da passt es dann zu sagen, das Verhältnis ist wie 492 Mrd US-Dollar zu 708 Mrd US-Dollar. Aber bei der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit kann man das anders sehen: in China wurde nämlich gar nicht Strom für 708 Mrd US-Dollar verkauft, und es ist gut möglich, dass das auch gar nicht ginge, etwa, weil, wenn Strom in China 12 Cent kosten würde, die verkaufte Menge an Strom deutlich zurückginge, etwa weil Verbraucher sparen, oder weil stromintensive Unternehmen aus China in andere Länder abwandern würden. Von daher ist die Leistung der chinesischen Wirtschaft, was den Strom angeht, in gewisser Weise also nicht 708 Mrd US-Dollar, auch wenn das BIP nach Kaufkraftparität es so ausweist.

        Daher stecken nicht zuletzt komplexe Entscheidungen, die auch etwas mit Wohlstand zu tun haben, etwa wieviel Geld man für Filter in Kohlekraftwerken ausgeben möchte. Das für bessere Filter ausgegebene zusätzliche Geld erhöht dann natürlich den Strompreis, aber es verbessert auch die Luft und damit die Lebensqualität der Bevölkerung – wobei die Luftqualität jedoch in kein BIP eingeht. Andersherum bricht aber möglicherweise die chinesische Wirtschaft ein, wenn China viel mehr Geld für Filter in Kraftwerken ausgibt und der Strompreis dadurch steigt, sodass das praktisch gar nicht so einfach ist, ohne dass das BIP wegen geringerer tatsächlich verkaufter Ware dadurch einbricht.

        Diese Zusammenhänge meinte ich damit, dass das BIP nach Kaufkraftparität per Definition mit Preisen rechnet, die nicht bezahlt werden. Nicht nur das nominelle BIP hat seine Tücken, etwa die von dir angesprochene wechselkursproblematik, sondern auch das BIP nach Kaufkraftparität hat seine speziellen Tücken. Bei Produkten, die weniger gut vergleichbar als Kilowattstunden Strom sind, sind solche Bewertungsprobleme noch viel erheblicher.

      4. das BIP ist doch eine ganze einfache NOMINELLE Berechnung (gesamtmengen x Preis) ohne Berücksichtigung von Fehlbewertungen (zu teuer/billig), woraus die westl.Propaganda ableitet, der Westen wäre so überlegen/reich…

        einfaches bsp. 1 50kg sack Zement kostet bei uns 8€, in USA 9$, in China angenommen (?) 10 yuan… das allein fliesst in die 3 länder-bip ein… also hat China das kleinste zement-bip, weil Zement dort so billig ist (9$=ca. 63 Yuan)… wenn der Westen dann noch das china-bip in $ umrechnet, wird es nochmals um Faktor 7 dezimiert = übelste Manipulation…

        also rechnet der IWF richtig nach Kaufkraft/warenkorb = korrigiertem wechselkurs, was nicht unbedingt China-strom zu us-preisen bedeutet… also z.zt. statt $/Yuan 7 : 1, ggf. 5 : 1…

        der us-hörige IWF kann dann immer noch mit der Auswahl des WARENKORBES manipulieren…

        …China dürfte das egal sein, freut sich sogar über den unterbewerteten Wechselkurs, vergoldet 1 Billion $ exporterlöse in 7 Billionen Yuan… die us-dummkoepfe merken nichtmals, das sie sich „selbst ins Knie schiessen“…

        dieses nominelle BIP ist wertlos… stattdessen wäre auf zahlreiche QUALITATIVE KENNZIFFERN abzustellen, etwa Umwelt, Vermögensverteilung!!!, Soziales, Gesundheit, militärische Kraft, uvm…, zumindestens aber auf ein faires kaufkraft-bip….

        es kommt noch hinzu, dass das us-bip durch verbrecherische FINANZ-KAPITAL-GESCHÄFTE aufgebläht ist, also nochmals um mindestens 50% zu korrigieren wäre… USA hat keine angemessene REAL-produktions-WIRTSCHAFT, lebt nur von Raub, Völkermord, $-imperialismus…

    2. Hallo Angelika,

      Danke für den Link und Deine Anmerkungen.

      Ein zusätzlicher Aspekt dazu möchte ich noch anmerken.

      Nicht nur der Kaufkraftindex sondern auch die Betrachtung wie hoch den das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf liegt sollte in eine Beurteilung einfließen. (Siehe Deinen Link.)

      Daraus die 3 Zahlen:
      jeweils
      Land, pro Kopf, Rang
      China 14.300 USD 112;
      Deutschland 47.400 USD 29;
      USA 56.300 USD 19;
      Taiwan 47.500 USD 28;
      Japan 38.200 USD 42;

      Mal eine etwas laxe Beurteilung der Zahlen: also in Deutschland erarbeitet eine Einwohner (nicht Berufstätiger) soviel wie ca 3 Chinesen oder ein Taiwan-Chinese oder etwa 2,x Japaner oder 0,8 Amerikaner.

      Oder anders ausgedrückt:
      – 80 Millionen Deutsche sorgen für 3.842.000.000.000 USD BIP im Jahr.
      – 1.300 Millionen Chinesen für 19.510.000.000.000 USD,

      etwa das 5-fache.
      Es müsste aber das fast 17-fache sein, also etwa ein BIP von 64 Billionen und nicht ca. 19,5 Billionen.

      https://de.statista.com/statistik/daten/studie/19323/umfrage/gesamtbevoelkerung-in-china/
      Zum Vergleich USA ca. 18 Billionen BIP bei 325 Millionen Einwohner

      Also auch in China wachsen die Bäume nicht in den Himmel und bei einer Steigerungsrate von 10 % dauert es noch etwa 50 Jahre bis China auf dem Niveau der USA oder Deutschland sind.

      Interessant ist das, dass gesamte BIP etwa 100 Billionen $ pro Jahr beträgt.

      Wenn einige Länder deutsche Werte erreichen, bedeutet das, dass China dann 64 Billionen, Indien dann 20 Billionen $ und Brasilien dann 15 Billionen $ und Indonesien dann 10 Billionen $ sind wir bei (alles großzügig gerundet) bei einem BIP der Welt von ca 200 Billionen $, also verdoppelt.

      Was zu Frage führt:
      Wer kauft das dann produzierte?
      Wo kommen die Rohstoffe her?
      Wo kommt die Energie her?

      Noch etwas @PB, Kapitalismus bleibt Kapitalismus.
      Ob eine chinesische Hegemonie besser ist als ein amerikanische wage ich zu bezweifeln. Am liebsten ist mir für unser Volk doch gar keine Hegemonie!

      Deshalb für Einigkeit und Recht und Freiheit für das Deutsche Vaterland!
      PAule

      1. PAule

        Das BIP, gleich ob nominal oder PPP und auch pro Kopf, ist schon von der Anlage her ein sehr schlechter Indikator um Lebensqualität zu messen. Ein fiktiven Beispiel mag das verdeutlichen: während in einem Land die Menschen alle Umgebungsluft atmen, könnte in einem anderen Land saubere Luft in Tüten zum atmen verkauft werden. Wenn die Umgebungsluft so dreckig ist, dass man sich daran vergiftet, dann lässt sich saubere Luft zum Atmen sicher gut verkaufen und kann das BIP, auch pro Kopf, enorm steigern. Die lebensqualität ist aber trotzdem, BIP hin oder her, sicher eher da besser, wo man einfach Umgebungsluft atmen kann. Das klingt vielleicht weit hergeholt, aber in manchen Ländern müssen Menschen heutzutage ihr Trinkwasser teuer bezahlen oder gar in Flaschen kaufen, weil es keine frei zugänglichen Trinkwasserquellen mehr gibt. Wasser in Flaschen kaufen zu müssen, steigert natürlich das BIP, aber freie Trinkwasserquellen wären der Lebensqualität sicher nicht abträglich. Das gleiche gilt im Grunde auch für Bildung, Gesundheit und Pflege. Wenn das alles durchkommerzialisiert und teuer ist, gibt es viel BIP, aber nicht unbedingt mehr Lebensqualität. Und mehr: in manchen Ländern müssen Menschen, die auf ihrem Grundstück ein Haus bauen wollen, dazu 1000 Genehmigungen und Bescheinigungen kaufen, während die Bürokratie in anderen Ländern die Menschen nicht so beutelt. Auch Bürokratie trägt zum BIP bei, aber nicht unbedingt zu Lebensqualität.

        Ansonsten stimmt es natürlich, dass BIP und Einkommen pro Kopf im Durchschnitt in China um Faktor fünf niedriger als in Deutschland sind, selbst wenn man das geringere durchschnittliche Preisniveau in China berücksichtigt. Aber mit der Rechnung, dass es bei 10% Steigerung noch 50 Jahre dauert, bis China Faktor 5 aufgeholt hat, liegst du daneben. Da vergisst du nämlich den Exponentialeffekt, oder, wie man in der FInanzwirtschaft sagt, den Zinseszinseffekt.

        Wozu man das BIP aber – von einigen wichtigen Ausnahmen abgesehen, siehe etwa Israel, das aufgrund seiner 5. Kolonnen viel mehr Macht hat als das BIP es zeigt – einigermaßermaßen brauchen kann, ist zur Beurteilung der geopolitischen Stärke von Staaten. Dabei kommt es natürlich nicht zuletzt auf die Größe an, weshalb ich hier die absoluten Zahlen zum BIP genommen habe.

        Ansonsten noch zur potenziellen chinesischen Hegemonie, die die US-Hegemonie ablösen kann: ja, es kann sein, dass China, wenn es mehr Macht hat, nicht so friedlich nach außen bleibt wie es ist, weil Macht bekanntlich korrumpiert. Aber selbst wenn es so sein sollte, bietet die Ablösung der globalen US-Hegemonie allen Staaten unter dem Joch der USA eine exzellente Chance, sich von der US-Herrschaft zu befreien und selbständig zu werden, auch Deutschland.

      2. @PB,

        ja das BIP hat seine Unschärfe.

        Aber wenn wir nicht das Modell aus Butan oder der SPD nach Bildmanier, den Glückskoeffizienten als Maßstab nehmen wollen, dann ist BIP schon gut.

        Und wenn Luft einstmals Naturressource zur Ware wird, wie es Nahrung und Kleidung schon geworden ist, ja dann steigert das dieses BIP.
        Und es wird nicht die einzige Naturressource bleiben die dem Markt unterworfen wird.
        Zu erwarten ist das demnächst bei der Reproduktion des Menschen oder das benutzen des öffentlichen Raums (Straßenbenutzungsgebühr).
        aber das ist ein anderes Thema.

        Widerspruch muß ich einlegen das es Lebensqualität geht, die war im real-existierenden Sozialismus hervorragend.
        Keine Aufregung im Leben alles geplant von der Wiege bis zur Bahre, alles ging seinen sozialistischen Gang, kleine Kriminalitätsraten – ein ruhiges Leben eben in der Diktatur des Proletariats. Trotzdem eine Diktatur und in einer Diktatur ist nach dieser Definition die Lebensqualität besonders hoch.
        Ich glaube aber nicht das Du das meinst…

        Kaufkraftparität, für Hamburger zum Beispiel:

        USA Kostet ein Burger $4,93, in China $2,68, in Malaysia $1,82 und in Ägypten 2,16 und in Südafrika $1,77. Malaysia wird bestimmt nicht in den nächsten Jahren eine Weltmacht oder?

        Siehe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Big-Mac-Index

        Auch die Kaufkraftparität hat so ihre Tücken.

        Was in jeden Fall zählt wenn viele Menschen an der Arbeit beteiligt sind dann teilen sich viele den Lohn, wenn wenige beteiligt sind dann eben weniger.

        Ein großer Staat kann zwar von vielen Steuern kassieren aber er muß auch für viele sorgen.

        Wenn ein Staat 1,3 Milliarden Bürger ernähren muß aber genauso viel oder etwas mehr, mit einer schlechteren Effizient, auf Grund historischer Gegebenheiten als ein ein Staat mit 300 Millionen Bürger produziert, dann ist der freier Betrag, den ich in Fortschritt oder Krieg, oder Bildung oder was auch immer investieren kann, einfach kleiner, da meine Kosten höher sind….

        Liebe Grüße
        PAule

      3. PAule, da ich auch mal Statistiker war, weiß ich, was man daraus machen kann.
        Auch ich habe zeitweise für Propagandisten gearbeitet und Rankings entwickelt, die je nach Wunsch so oder so aussahen. Deshalb beeindruckt mich dein Kommentar nicht im geringsten. Fakt ist, dass sich China , gleich welche Zeiträume man nimmt, sich stetig positiv entwickelt hat. Und das ist wohl das Wichtigste.

      4. Ach @ReiHe44,
        bis gerade jetzt wusste ich noch nicht einmal das es Dich gibt.
        Es hat mir auch überhaupt nichts ausgemacht, ich bin also nicht daran interessiert Dich zu beeindrucken.

        Was die Entwicklung Chinas angeht, ja die ist in den letzten Jahren gut und das trotz der Widersprüchlichen Kräfte im Inneren Chinas. Islamismus, Tibetismus, nicht angepasste Bevölkerungsentwicklung und @PB sagte es schon Umweltprobleme, Korruption (die Jagd nach den Tiger*), schlechte Verwaltung (Xi fordert „jede erdenkliche Bemühung“ zur Behandlung öffentlicher Beschwerden**), das Problem Hongkong, Taiwan, Maccau…
        * siehe http://www.epochtimes.de/china/chinas-interner-machtkampf-shanghais-oberbuergermeister-geht-xi-jinping-erobert-jiang-zemins-hochburg-weiter-a2028036.html
        ** siehe hier http://german.cri.cn/3185/2017/07/19/1s267323.htm

        Und dann solche Meldungen:
        „Chinas Ministerpräsident fordert neue Triebkräfte für Wirtschaft […] Reform und Öffnung… Umstrukturierung und der Verbesserung …. des Lebensstandards der Bevölkerung. China werde das Niveau der Öffnung nach außen in Zukunft mit allen Kräften erhöhen….“
        http://german.china.org.cn/business/txt/2016-03/25/content_38112446.htm

        Das liest sich, wie direkt aus dem ZK der SED, man erwartet das gleich Erich Honecker auf dem Bild auftaucht…

        Es ist zu erwarten das die positive Entwicklung weiter geht ABER es gibt weder einen Automatismus noch eine Garantie auf Erfolg und je weiter die Chinesen tatsächlich in der Effektivität ihrer Produktion an die Spitze kommen umso größer werden die Schwierigkeiten und die Konkurrenz um Rohstoffe, Arbeitskräfte, Energie, Kapital und Absatzmärkte.
        Mich interessiert besonders, wie geht es mit meinem Volk, den Deutschen, weiter und ich lerne gern von anderen Völkern.
        Ein Gedankenspiel:
        Wenn sich die Weltproduktion der Spitzengeräte bei Handy verdoppelt, haben die Produzenten ein Problem. Wer kauft sie zu einem gewinnbringenden Preis?
        Wenn sich die Weltproduktion verdoppelt brauchen wir dann die doppelte Menge an potenten Käufern (Verdopplung der Weltbevölkerung?) oder wir brauchen die gleiche Anzahl mit doppelten Bedarf, den die Käufer auch befriedigen können; einfacher, sie brauchen doppelt so viel Kohle und wollen/können die auch ausgeben, für Dinge die in China produziert wurden und nicht „Make America Great Again“ oder „Made in Germany“ …
        Diese „Lösung“ will ich nicht ausschließen aber ich halte sie für nicht sehr wahrscheinlich, eher wird es schlicht keine Verdoppelung der Produktion geben, in China vielleicht eine Erhöhung aber nur in dem Maß wie sie in anderen Ländern die Produktion zurück entwickelt. @Andreas sagte es schon.
        Wenn wir uns nicht auf alte preußische Tugenden besinnen oder uns wirklich brüderlich für Einigkeit und Recht und Freiheit in unseren Land einsetzen, dann war es Das, ob in 10, 30 oder 50 Jahren…
        Das richtige Stichwort liefert @Martin Hendrich, Bagdadbahn oder moderner „Amerika first“oder „Seidenstraße“.
        Guten Tag, die Herren Präsident, Trump und Xi!
        Die wahrscheinliche Antwort heißt regulärer oder irregulärer Krieg zur Zerstörung der Produktionskapazitäten (Wissenschaftler, ausgebildete Arbeitskräfte, Energiequellen, Rohstofflager, der reproduktiven Bevölkerung, Produktionseinrichtungen…)
        Syrien könnte man als den Vorläufer der Entwicklung ansehen!

        Werter @ReiHe44,
        hier geht es nicht (!) um Propaganda, dafür ist PB ein viel zu guter Blog, sondern um Diskussion von Problemen und Entwicklungen und ihre richtigen Würdigung an Hand von Fakten!

        Mit freundlichen Grüßen
        PAule
        PS: Wenn Deutschland weiterhin seine Stärken auf dem Altar der PC und der NWO opfert, wird es das erste Land sein (weil ohne reguläre oder irreguläre militärische Macht) die dieses Spiel verliert, zum dritten Mal.
        P.

  6. Der etwas exaltierte Sprachforscher, Erhard Landmann, entziefferte das Wort China auf die altsächsische Wortwurzel: chinesen = genesen.

    Und auf die profane geopolitische Ebene übertragen hieße das, die strategischen Kriegstreiber rennen sich an China den Kopf ein?-

    Im 18 Jahrhundert hieß es, Europa führe Krieg, Habsburg aber heirate… Heute muss es heißen, das Empire versucht Krieg zu führen, China aber kauft.

    Und wann noch hat China den letzen Angriffskrieg geführt????????????????????????????????????

    Die einzig denk- und fühlbare Satisfaktion ist doch die Vorstellung, daß chinesische Soldaten in London einrücken, um die von London vorsätzlich gemachten 100 Millionen Rauschgiftsüchtigen zu rächen-.

    Hat London schon Angst, und darf der geneigte Beobachter diese Angst in den Augen der Schwerverbrecher mit Wohlbehagen genießen!

    Heute vielleicht noch nicht, aber morgen schon.

    1. > Und wann noch hat China den letzen Angriffskrieg geführt????????????????????????????????????
      1979 gegen Vietnam

      1. Das war ein erweiterter Grenzkonflikt, den eine alte Geschichte aus dem 19.Jahrhundert vor sich hertreibt….in Endeffekt ist dieses Thema geklärt und erledigt durch entsprechende Vereinbarungen.
        Man hat sich kurz und knapp und nicht zuwenig die Birne eingehauen und sich dann wider getrennt.

      2. Das war mehr als ein Grenzkonflikt. China hat versucht, Vietnam für das Beenden des von China unterstützten Pol-Pot-Regimes zu bestrafen. Kleinere Grenzkonflikte gab es vorher und hinterher zuhauf. Da kräht kaum ein Hahn danach.

    2. Chinesen haben solchen Terror aus Europa nicht vergessen ***
      Chin. Firmen machen in Mitteleuropa einstweilen 40% ihres Umsatzes und das ist erst der Anfang.
      Heute in China 37°C im Schatten, das ist unser Reichtum inmitten grüner Wälder und bei genug Trinkwasser .

  7. Zur Berechnung

    5*1,015^30=7.815

    1,07^30=7.612

    Das heißt, bei 7 Prozent Wachstum habe ich in 30 Jahren den mit fünffachen Ausgangswert eingeholt, wenn der mit 1,5 Prozent wächst.

    Bei wiki gibt es eine Betrachtung der Entwicklung.

    Liste der Länder nach Bruttoinlandsprodukt (PPP)[5]

    Rang Land 1980 1990 2000 2005 2010 2016

    1. Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 2.789,5 5.803,1 9.817,0 12.421,9 14.964,4 18.569,1
    2. Volksrepublik China Volksrepublik Chinaa 309,3 390,3 1.198,5 2.235,8 6.066,3 11.218,2
    3. Japan Japan 1.059,5 3.031,6 4.668,8 4.560,7 5.700,0 4.938,6
    4. Deutschland Deutschlandd 826,1 1.547,0 1.905,8 2.794,5 3.423,4 3.466,6
    5. Vereinigtes Königreich Königreich 542,5 1.017,8 1.480,5 2.280,1 2.431,1 2.629,1
    6. Frankreich Frankreichb 691,2 1.248,5 1.333,2 2.147,5 2.651,7 2.463,2
    7. Indien Indien 176,6 313,7 461,9 784,3 1.708,4 2.256,3
    8. Italien Italien 460,6 1.135,5 1.100,6 1.780,8 2.129,0 1.850,7
    9. Brasilien Brasilien 162,6 507,8 644,3 881,8 2.208,7 1.798,6
    10. Kanada Kanada 268,9 582,8 725,2 1.133,4 1.613,4 1.529,2
    11. Südkorea Südkorea 66,7 275,0 533,7 845,0 1.094,4 1.411,2
    12. Russland Russland k.A. k.A. 259,7 764,3 1.638,4 1.280,7

    Also für China in den 30 Jahren 1980 bis 2010 gar eine Verzwanzigfachung.

    Die Erhöhung geht auch zu einem erheblichen Teil in erhöhte Preise, mit steigenden Löhnen und steigender Kaufkraft und oft auch steigender Qualität von Gütern und Dienstleistungen.

    Gerade bei Dienstleistungen ist die „Produktivität“ meistens direkt abhängig vom gezahlten Lohn; im Zuge der Entwicklung eines Landes wird hoffentlich an einem Punkt keiner mehr für 1 Dollar am Tag hart malochen müssen.

    Da kann man übrigens einen krassen Unterschied zwischen China und Indien sehen; die „größte Demokratie der Wlt“ mit ihrer „Marktwirtschaft“ hat überhaupt kein Problem damit, dass hunderte Millionen schlicht unterernährt sind.

    In China gibt es auch immer noch viel Armut, aber es gibt Konzepte, die Menschen am Produktivitätswachstum teilhaben zu lassen; Indiens Entscheider geben geradezu damit an, dass man dort billigst Superhightechbranchen aus dem Boden stampfen kann, weil die unteren Kasten ja eh nichts wert sind (letzteres sagen sie meistens nicht, steht aber dahinter).

    1. andreas

      Was Indien angeht, da möchte ich widersprechen. Die Regierung da unternimmt eine Menge, um die Ernährung der riesigen Bevölkerung sicherzustellen. Um die Beibehaltung ihrer Subventionen für die kleine und große Landwirtschaft durchzusetzen und die Ernährung der indischen Bevölkerung sicherzustellen, hat Indien kürzlich sogar im Alleingang eine WTO-Freihandelszone platzen lassen, bis da eine entsprechende Ausnahme für Indien drin war. Dass Indien Unternehmen aggressiv mit der Armut anwirbt, muss nichts heißen. Das war in China vor ein paar Jahren noch ähnlich, und nun ist gerade dadurch die bittere Armut in China schon fast verschwunden.

      Geopolitisch interessant ist an Indien und seinen über 1,3 Milliarden Menschen, dass Indien sich inzwischen auch wie China auf einem rasanten Wachstumskurs befindet, womit da – mit etwa 15 Jahren Verzögerung – neben China eine weitere Macht entstehen dürfte, die die USA und die EU nach einer Weile wirtschaftlich, politisch und militärisch in den Schatten stellt.

      1. Indien wird politisch hochgerechnet. Es konnte nicht sein, das ein „kommunistisches Land“ so gut da stand (China). Also war es keine ideologischer Vorteil Chinas sondern lag an der Region (Asien) Indien kann nicht mit China mithalten, das liegt auch am politischen System.
        Die wirtschaftlichen Potentiale liegen wohl eher am Pazifik: Japan, Korea (eventuell beide), Vietnam. Alles nicht unbedingt Freunde Chinas. Wenn die es schaffen, richtig mit China zusammen zu arbeiten, besteht da riesiges Potential

  8. Zur Hegemonie und deren Notwendigkeit

    Die heutigen Möglichkeiten reichen aus, dass in jedem Land ein sehr hoher Lebensstandard für die ganze Bevölkerung, also Verfügbarkeit von Gütern und Dienstleistungen incl. Bildung, Gesundheit, Kultur etc bei sehr humanen Arbeitsbedingungen erreicht werden können.
    (natürlich bräuchte es auch bei idealer Entwicklung oft noch Jahrzehnte)

    In echten Demokratien wäre das das Ziel der Mehrheit; „Einflussgebiete“ etc. gäbe es nicht.
    Es braucht dafür auch keine Ausbeutung anderer Gebiete, Rohstoffdumping oder sonstwas, fairer Handel wäre möglich.

    Aber so läuft es ja nicht, im Kapitalismus geht es um G–> W –> G‘,
    also Generierung eines höheren Kapitales durch Umwege über Warenproduktion, für wenige, die Kapitalklasse.

    So lange die die Politik bestimmen, gelten andere Regeln.

    Man kann sich davon abkoppeln, wenn man militärisch dazu in der Lage ist.

    Oft ist aber gar nicht das Militär das Problem, sondern dass es in den meisten Ländern auch die Kapitalklasse und eine Funktionselite (vom Kapital gut entlohnt, weil sie das ganze am Laufen halten) gibt, die mitspielen wollen.

  9. Die neue Seidenstraße Chinas ist brandgefährlich, weil die angelsächsischen Herrenmenschen jeden möglichen Krieg befördern werden, der das Projekt verhindern könnte. Ich sage nur: Bagdadbahn.

    1. Martin

      Ich würde das eher andersherum sehen: die Möchte-Gern-Herrenmenschen führen bereits ständig neue Kriege, um ihre Weltbeherrschungsphantasien zu verwirklichen. Man denke da etwa nur an die Kriege gegen Somalia, Sudan, Jugoslawien, Afghanistan, den Irak, die Elfenbeinküste, Libyen, Syrien, die Ukraine und Jemen.

      Die Seidenstraße Chinas ist eine Maßnahme, die dazu geeignet ist, dafür zu sorgen, dass die Möchte-Gern-Herrenmenschen mit ihren pausenlosen Angriffskriegen ihr strategisches Ziel „totale Weltherrschaft“ nicht erreichen.

  10. Noch inoffiziell; aber genau im Plan. ;–)

    In den letzten Tagen war ja gar nichts zu hören von dieser Richtung, könnte gut sein.

    Durch das relativ dicht besiedelte Gebiet flussabwärts geht nicht so schnell wie durch die Wüste.

    Es bietet sich hier allerdings besonders die Taktik an, die in Deir Hafr und Maskanah erfolgreich eingesetzt wurde. Man geht an den Orten vorbei, und droht sie abzuschneiden; bisher zog sich ISIS dann oft zurück.

    Wenn sich die Nachrichtensperre lichtet wird vielleicht klar, ob das jetzt die Stoßrichtung ist, oder ob es auch noch gleichzeitig Richtung Sukhnah geht.

    Neben der Annäherung an Deir Ezzur gibt es noch das Ziel, relativ schnell über den Euphrat zu gehen, so lange die SDF in Raqqa und Afrin genug beschäftigt sind, um deren Ausbreitung östlich des Euphrats zu begrenzen.

    Dafür geht man relativ schnell südlich von Al Tibni; allerdings kann es auch sein, dass es auch für östlich des Euphrat eine fertige Karte abgestimmt mit SDF und AMis gibt, dann braucht es keine Eile.

    1. Mist

      Aber: kann natürlich sein, dass auch das Dementi Teil der Nachrichtensperre ist.

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